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Entwicklung des Marktumfelds

Im Jahr 2024 verzeichnete die Weltwirtschaft ein BIP-Wachstum von rund 3,2%, ähnlich wie im Vorjahr (2023: 3,3%). Das Wachstum der Industriestaaten betrug 1,7%, während die Schwellen- und Entwicklungsländer ein Wachstum von 4,2% aufwiesen. Dies liegt leicht unter den 4,4% des Jahres 2023, da das geringere Wachstum in China und Indien nur teilweise durch höheres Wachstum in anderen Regionen, insbesondere im Nahen Osten und in Zentralasien, ausgeglichen wurde. 1

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 war durch einen Rückgang der Inflation in den meisten Volkswirtschaften gekennzeichnet, der es den Zentralbanken ermöglichte, die Leitzinsen zu senken und dadurch geopolitische Unsicherheiten abzufedern. Zunehmende Handelskonflikte sowie geopolitische Spannungen, vor allem die Konflikte im Nahen Osten und der anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, haben die Bedeutung der Energiesicherheit unterstrichen. Gleichzeitig verzeichnete der globale Energiesektor erhebliches Wachstum durch den Ausbau erneuerbarer Energien. 2

Die Nachfrage nach Öl und Gas blieb hoch, aber die E&P-Ausgaben haben sich im Laufe des Jahres 2024 abgeschwächt

Die globalen Öl- und Gasmärkte bewegten sich 2024 in einem komplexen Umfeld, das von einer Verlangsamung des Ölnachfragewachstums in China, Produktionskürzungen der OPEC+ und geopolitischen Spannungen geprägt war. Die Aktivitäten der Oilfield-Service-Industrie in den USA blieben 2024 deutlich unter den Erwartungen, geprägt von einer Konsolidierung der Marktteilnehmer sowie anhaltender Ausgabendisziplin. Die internationalen Märkte verzeichneten breites Wachstum, wobei sich die Ausgaben für Exploration und Produktion in der zweiten Jahreshälfte abschwächten.

Die weltweite Ölnachfrage stieg 2024 auf 102,9 mb/d (2023: 102,0 mb/d), was weitgehend auf das Wachstum in asiatischen Märkten außerhalb Chinas zurückzuführen war. Das Ölangebot lag mit 102,9 mb/d (2023: 102,3 mb/d) auf einem ebenso hohen Niveau, wobei OPEC+ (vor allem Saudi-Arabien) das ganze Jahr über freiwillige Produktionskürzungen vornahm. 3

Die weltweiten Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P- Ausgaben) in Höhe von USD 499 Milliarden sind im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6% gewachsen. Nach einem Rückgang der Aktivitäten in der ersten Jahreshälfte blieb der US-Markt auch im weiteren Jahresverlauf verhalten, mit einem Rückgang der E&P-Ausgaben von 1,6% für das Gesamtjahr. Die internationalen Ausgaben stiegen zwar weiter an (+3,9%), insbesondere bei Offshore- und langfristigen Projekten, allerdings führten die Ölpreisschwankungen in der zweiten Jahreshälfte zu einer spürbaren Abschwächung des Investitionsverhaltens. 4

Die Ölpreise waren 2024 sehr volatil. Zu Beginn des Jahres stiegen die Ölpreise aufgrund der hohen Nachfrage und der Sorge um eine mögliche Angebotsverknappung aufgrund von Konflikten im Nahen Osten. Der Preis für Rohöl der europäischen Sorte Brent lag zu Beginn des Jahres bei USD 77,39 pro Barrel und erreichte im April einen Höchststand von USD 92,18 pro Barrel. West Texas Intermediate (WTI) folgte diesem Trend, startete in das Jahr mit USD 71,67 pro Barrel und erreichte im April einen Höchststand von USD 86,97 pro Barrel. In den Sommermonaten kam es auf dem Markt zu starken Schwankungen der Ölpreise, da die nachlassende chinesische Nachfrage die Sorge vor einer Überversorgung des Ölmarktes verstärkte. Im August und Anfang September fielen die ICE Brent-Futures um etwa USD 10 pro Barrel, was diese Befürchtungen widerspiegelte. Gegen Ende des Jahres stabilisierten sich die Preise und die Sorte Brent beendete das Jahr bei 74,64 USD pro Barrel und WTI bei 71,25 USD. 1

Nach einer allmählichen Stabilisierung der Gasmärkte im Jahr 2023, kehrten sie 2024 zu einem stärkeren Wachstum von 2,8 % zurück und erreichten mit 4.200 Milliarden Kubikmeter (bcm) einen neuen Höchststand der weltweiten Nachfrage. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich von der Asia-Pacific-Region getragen, auf die fast 45% des zusätzlichen Wachstums entfielen. Gleichzeitig blieb das Angebot durch das unterdurchschnittliche Wachstum des LNG-Angebots und anhaltender Engpässe bei der LNG-Verschiffung über das Rote Meer und den Panamakanal angespannt. 2 Der Henry-Hub- Gaspreis lag zu Jahresbeginn bei USD 2,57/MMBtu (million British thermal units) und erreichte am letzten Handelstag des Jahres USD 3,63/MMBtu, was einem deutlichen Anstieg von 41% entspricht. 3

Die Zahl der weltweit aktiven Öl- und Gasbohranlagen (Rig Count) ging im Jahresverlauf um durchschnittlich 4,4% zurück und lag bei 1.660 Anlagen per Ende Dezember (Dezember 2023: 1.739 Anlagen). Die Zahl der internationalen Bohranlagen entsprach im Jahresverlauf insgesamt dem Niveau von 2023, doch nach vier Monaten mit Zuwächsen im mittleren einstelligen Bereich zum Jahresanfang kehrte sich der Trend im Mai um und war in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. In den USA ging die Zahl der Bohranlagen 2024 auf 589 per Ende Dezember zurück (Dezember 2023: 623 Bohranlagen), mit einem Rückgang von knapp 20% in den ersten sechs Monaten des Jahres gegenüber der Vergleichsperiode 2023. In Kanada stieg die Zahl der Anlagen im Jahresdurchschnitt um 5,9% und lag bei 162 Anlagen Ende Dezember (Dezember 2023: 161). 4

Wachstumsdynamik bei der Energiewende und additiven Fertigungstechnologien hält an

Investitionen in Geothermie steigen, da Länder nachhaltige Alternativen zu fossilen Brennstoffen suchen und ihre Versorgungssicherheit verbessern wollen . Geothermie wird im Energiemix der Zukunft als Grundlastquelle dienen. Sie wird sowohl für die Strom- als auch für die Wärmeerzeugung genutzt. Das Marktwachstum in den letzten Jahren und insbesondere im Jahr 2024 wurde vor allem durch die Entwicklung verbesserter geothermischer Systeme vorangetrieben. Diese ermöglichen den Zugang zu tieferen und heißeren Ressourcen, die mit den herkömmlichen geothermischen Bohrmethoden bisher unerreichbar waren. Dies führte zu einem Gesamtwachstum des Marktes von USD 66 Milliarden im Jahr 2023 auf USD 70 Milliarden im Jahr 2024 (+6,1%). 5

Der 3D-Metalldruck , eine grundlegende Technologie der additiven Fertigung, hat sich aufgrund seiner Vielseitigkeit, Designflexibilität und Fähigkeit zur Herstellung aufwendiger und komplexer Strukturen in allen Industrien durchgesetzt. Die additive Fertigungstechnologie hat bei Anwendungen in schwierigen Umgebungen wie der Energie-, Raum- und Luftfahrtindustrie, an Akzeptanz gewonnen. Der Markt für Metal Additive Manufacturing Services erreichte 2024 einen Wert von USD 1,1 Milliarden, was einem Wachstum von 16,7% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nordamerika war die größte Region auf dem Markt für additive Metall-Fertigung, während die Asia-Pacific-Region die höchsten Wachstumsraten aufwies. 6

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Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage: Ergebnisse und Analyse

SBO erzielte im Jahr 2024 in einem schwierigen Marktumfeld eine gute finanzielle Performance. Das Umsatzniveau blieb hoch, unterstützt durch ein gesteigertes Wachstum in unseren strategischen Märkten. Trotz eines herausfordernden Marktes in den USA wurden solide Ergebnisse erreicht. Ein hoher Cashflow und die weiter gesunkene Nettoverschuldung unterstreichen die finanzielle Stärke des Unternehmens.

Key highlights

in MEUR 2024 2023
Umsatz 560,4 585,9
EBITDA 101,9 131,3
EBITDA-Marge (%) 18,2 22,4
EBIT 70,1 102,3
EBIT-Marge (%) 12,5 17,5
Freier Cashflow 66,8 33,1
Liquide Mittel 314,7 162,4
Nettoverschuldung 56,0 92,3
Gearing (%) 11,4 20,6
Eigenkapitalquote (%) 50,0 53,6
Mitarbeiter (31. Dezember) 1.596 1.601

Umsatzentwicklung

Der Konzernumsatz blieb auf hohem Niveau, jedoch mit unterschiedlichen Entwicklungen in den Geschäftsbereichen und Märkten

SBO erzielte einen Umsatz von MEUR 560,4, ein moderater Rückgang von 4,3% gegenüber dem Vorjahr (2023: MEUR 585,9). Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf die sinkende Nachfrage in der AMS-Division in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen, die zum Teil durch steigende Umsätze in der OE-Division kompensiert wurde.

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Der Anteil des Umsatzes in US-Dollar blieb mit 84% hoch (2023: 81%), während der Anteil der Ausgaben in US-Dollar bei 56% lag (2023: 55%).

Der durchschnittliche US-Dollar Wechselkurs von 1 EUR = 1,0821 USD hatte in 2024 einen geringen Translationseffekt auf den Umsatz. Bereinigt um Umrechnungseffekte (MEUR -2,5) reduzierte sich der Umsatz im Jahr 2024 um 3,9%.

Der relative Anteil des Umsatzes zwischen den Geschäftsbereichen betrug 51% für die AMS-Division und 49% für OE, verglichen mit einer Aufteilung von 56%: 44% zwischen AMS und OE im Vorjahr.

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Nach zwei Jahren Rekordwachstum (2023: 32,2%, 2022: 75,8%) erwirtschaftete die AMS-Division einen Umsatz von MEUR 285,3 (2023: MEUR 328,7), was einen Rückgang von 13,2% bedeutet. Dies ist auf ein zurückhaltendes Investitionsverhalten der Industrie zurückzuführen. Die OE-Division profitierte von der beschleunigten Expansion in Wachstumsregionen und erreichte trotz eines schwachen US-Marktes ein Umsatzwachstum von 7,0% auf MEUR 275,2 (2023: MEUR 257,2).

Der Auftragseingang von SBO belief sich auf MEUR 483,7 (2023: MEUR 543,7). Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei MEUR 141,8 (2023: MEUR 225,4).

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Ergebnisentwicklung

SBO mit soliden Ergebnissen trotz Herausforderungen am Markt

Das Bruttoergebnis von MEUR 170,3 ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken (2023: MEUR 202,6) was zu einer Bruttomarge von 30,4% führte (2023: 34,6%). Die Entwicklung des Bruttoergebnisses ist vor allem auf einen geringeren Umsatz und eine reduzierte Kapazitätsauslastung in der AMS-Division zurückzuführen.

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Zusätzlich wirkten sich die herausfordernde Marktdynamik in den USA sowie zusätzliche Aufwendungen für operative und organisatorische Maßnahmen in der OE-Division aus. Wesentliche Bestandteile der Herstellungskosten (MEUR 390,1) entfallen auf Material- sowie Personalaufwand und Abschreibungen auf das Anlagevermögen.

Die Verwaltungs- und Vertriebsausgaben stiegen leicht auf MEUR 88,3 bzw. 15,8% des Umsatzes (2023: MEUR 86,0 bzw. 14,7%), was auf die Gesamtjahres-Konsolidierung der Praxis Completion Technology im Jahr 2024 (erworben im Oktober 2023) zurückzuführen ist. Die Verwaltungs- und Vertriebsausgaben umfassen im Wesentlichen Personalaufwendungen, Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten, Reisekosten, Kommunikations- und Versicherungsaufwendungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von MEUR 25,5 beinhalteten hauptsächlich Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von MEUR 10,5 (2023: MEUR 8,2). Diese inkludierten überwiegend Aufwendungen für die Neu- und Weiterentwicklung von Bohrmotoren, Rotary-Steerable-Tools und Well-Completion-Lösungen in der OE-Division, die auch durch neue Produktentwicklungen für Anwendungen in der Geothermie vorangetrieben wurden. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zudem Kursverluste in Höhe von MEUR 13,6 enthalten (2023: MEUR 13,0).

Die sonstigen betrieblichen Erträge von MEUR 13,5 waren höher als 2023 (MEUR 8,1), vor allem durch deutlich höhere Kursgewinne von MEUR 10,9 (2023: MEUR 6,0).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte MEUR 101,9 (2023: MEUR 131,3) bei einer EBITDA-Marge von 18,2% (2023: 22,4%). Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf MEUR 70,1 (2023: MEUR 102,3), was eine EBIT-Marge von 12,5% (2023: 17,5%) ergibt. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf geringere Umsätze und eine reduzierte Kapazitätsauslastung der AMS-Division, sowie das schwierige US-Marktumfeld und zusätzliche Aufwendungen in der OE-Division im ersten Halbjahr zurückzuführen. Das Finanzergebnis lag bei MEUR -6,5 (2023: MEUR -8,1). Der Vorjahreswert enthielt einen einmaligen Aufwand in Höhe von MEUR 8,6 im Zusammenhang mit der Beilegung eines Rechtsstreits und ein positives Nettozinsergebnis von MEUR 0,5.

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Das um Kursgewinne und -verluste bereinigte EBIT betrug MEUR 72,7, die bereinigte EBIT-Marge 13,0% (2023: MEUR 109,2 bzw. 18,6%).

Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf MEUR 63,6 (2023: MEUR 94,2), das Ergebnis nach Steuern kam auf MEUR 45,3 (2023: MEUR 71,6). Die effektive Steuerquote erhöhte sich auf 28,8% (2023: 24,0%) aufgrund der Nicht-Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen.

Das Ergebnis je Aktie (EPS) für 2024 lag bei EUR 2,88 (2023: EUR 4,55).

Segmentergebnisse: AMS mit weiterhin hoher EBIT-Marge; OE-Ergebnis von schwierigen Marktbedingungen in den USA beeinflusst, jedoch mit deutlicher Performance-Steigerung im 2. Halbjahr

ADVANCED MANUFACTURING & SERVICES (AMS)

Die AMS-Division erzielte einen Umsatz von MEUR 285,3 (2023: MEUR 328,7), geprägt von geringerer Kundennachfrage. Der niedrigere Umsatz und die geringere Kapazitätsauslastung führten zu einem Betriebsergebnis ( EBIT ) von MEUR 56,7 (2023: MEUR 80,3), ein Rückgang gegenüber 2023. Dennoch blieb die EBIT-Marge mit 19,9% hoch (2023: 24,4%).

Aufgrund der geringeren Geschäftsaktivitäten in der zweiten Jahreshälfte 2024 wurde die Mitarbeiterzahl in der AMS-Division angepasst und lag zum Jahresende bei 927 (31. Dezember 2023: 986).

Oilfield Equipment (OE)

Im Jahr 2024 sah sich die OE-Division mit einem schwierigen US-Markt konfrontiert. Das führte zu organisatorischen und operativen Veränderungen in der ersten Jahreshälfte. Die gesetzten Maßnahmen in Verbindung mit gesteigertem Wachstum in unseren strategischen Märkten (Naher Osten, Lateinamerika) führten in der zweiten Jahreshälfte zu einer Trendumkehr. Der Jahresumsatz stieg auf MEUR 275,2 (2023: MEUR 257,2), das EBIT erreichte MEUR 16,7 (2023: MEUR 31,5), was im Gesamtjahr eine EBIT-Marge von 6,1% ergab (2023: 12,2%). Nach einem schwachen ersten Halbjahresergebnis von nur MEUR 2,2 verbesserte sich die Performance von OE im zweiten Halbjahr mit einem EBIT von MEUR 14,5 oder 10,1% deutlich.

Die Zahl der Mitarbeiter im Geschäftsbereich OE stieg um 53 auf 635, was vor allem auf den erfolgreichen Ausbau des Well Completion-Geschäfts zurückzuführen ist.

Cashflow und Bilanzkennzahlen

Freier Cashflow verdoppelt und Nettoverschuldung weiter reduziert; hohe Liquidität und Eigenkapitalquote untermauern die hervorragende Bilanzstruktur von SBO

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (operativer Cashflow) erhöhte sich auf MEUR 98,4 (2023: MEUR 86,5), bedingt durch einen Mittelzufluss von MEUR 22,3 aus dem Abbau von Umlaufvermögen, im Vergleich zu einem Mittelabfluss von MEUR 31,5 im Vorjahr. Der Freie Cashflow 1 verdoppelte sich von MEUR 33,1 im Jahr 2023 auf MEUR 66,8, resultierend aus einem höheren operativen Cashflow und geringeren Investitionen. Im letzten Jahr enthielt der Freie Cashflow Auszahlungen von MEUR 18,6 für einen Unternehmenserwerb.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX) betrugen MEUR 34,6 (2023: MEUR 37,5). Die Investitionen wurden für den Ausbau der AMS-Division in Vietnam sowie für die Erweiterung unserer 3D-Metalldruckkapazitäten genutzt. Zudem wurden Investitionen in den laufenden Ausbau und die Erneuerung unserer Mietflotte von Bohrwerkzeugen getätigt. Zum 31. Dezember 2024 betrug das Bestellobligo für Sachanlagen MEUR 9,1 (2023: MEUR 9,7).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich 2024 auf MEUR 79,2 (2023: MEUR -152,9). Darin enthalten waren die Dividendenzahlung in Höhe von MEUR 31,5, ein Mittelzufluss im Zusammenhang mit der Aufnahme zusätzlicher langfristiger Darlehen in Höhe von MEUR 181,5, sowie ein Mittelabfluss in Höhe von MEUR 70,1 für die Tilgung von Darlehen. 2023 war im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit eine Zahlung für den Erwerb von Minderheitsanteilen in Höhe von MEUR 119,0 sowie die Dividendenzahlung von MEUR 31,5 enthalten. Der Saldo aus Darlehensaufnahmen und -tilgungen hatte 2023 einen geringen Einfluss (MEUR -6,1).

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Das Eigenkapital der SBO-Gruppe erhöhte sich zum 31. Dezember 2024 auf MEUR 492,7 (2023: MEUR 448,0). Dies entspricht einer exzellenten Eigenkapitalquote von 50,0% (2023: 53,6%), trotz des Anstiegs der Bilanzsumme aufgrund der höheren Cash-Bestände.

Die liquiden Mittel verdoppelten sich nahezu auf MEUR 314,7 (2023: MEUR 162,4), unterstützt durch eine hohe operative Cash-Generierung und zusätzliche Mittelaufnahmen. Die Nettoverschuldung verringerte sich deutlich auf MEUR 56,0 (2023: MEUR 92,3), was das Gearing auf 11,4% reduzierte (2023: 20,6%).

Dividendenvorschlag

Aufgrund der soliden Ergebnisse und der starken Cash-Generierung wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von EUR 1,75 je Aktie für das Geschäftsjahr 2024 (2023: EUR 2,00) vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote (Payout-Ratio) von 61%.

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Forschung und Entwicklung

Mit Spitzentechnologien Industrien transformieren

Als Weltmarktführer in der Herstellung von Hochpräzisionskomponenten liefert SBO Lösungen, die ganze Industrien transformieren und neue Möglichkeiten schaffen. Von komplexen Komponenten bis hin zu Technologien für den Energiesektor und andere Industrien erfüllen unsere Produkte die höchsten Leistungs- und Qualitätsstandards. Mit fundierter Erfahrung in extremen Umgebungen entwickeln wir kundenspezifische Produkte, die den härtesten Herausforderungen standhalten. „Optimum precision“ bleibt stets unser Fundament, wenn wir in Industrien wie Luft- und Raumfahrt oder Technologien für die Energiewende expandieren. Mit Innovation und Nachhaltigkeit gestalten wir die Zukunft und schaffen neue Möglichkeiten.

»Im Jahr 2024 haben wir unsere F&E-Initiativen für technologische Entwickungen in den Bereichen additive Fertigung, Drilling Technology und Well Completion verstärkt und die F&E-Ausgaben um 27% erhöht.«

Advanced Additive Manufacturing

Die additive Fertigung (Additive Manufacturing) ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer innovativen Lösungen. In den letzten Jahren haben wir unsere Kompetenz im 3D-Metalldruck erheblich verbessert und uns als zertifizierter Anbieter für eine Vielzahl von Industrien etabliert, darunter die Energieindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie die Halbleiterindustrie. In enger Kooperation mit unseren Zulieferern bauen wir unser Angebot an Maschinen und Pulversorten weiter aus. Ein gutes Beispiel dafür ist CP-1, ein Aluminium-Eisen-Zirkonium-Pulver. Es bietet zahlreiche Vorteile wie hohe Festigkeit, hervorragende thermische und elektrische Leitfähigkeit und einen vereinfachten Wärmebehandlungsprozess.

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um fortschrittliche Designs und Produkte für neue und zukunftsweisende Technologien zu entwickeln. Dazu gehören etwa Komponenten für die Halbleiterindustrie, die wiederum Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Hochleistungs-Computing unterstützen.

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Gleichzeitig bietet die additive Fertigung die Möglichkeit, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern und unser Engagement für Nachhaltigkeit voranzutreiben. Im Rahmen unserer Innovationsinitiativen haben wir mit einem unserer Zulieferer ein Recyclingprogramm etabliert, das überschüssiges Material durch Re-Atomisierung wiederverwertbar macht und leisten so einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Drilling Technology

Im Bereich der Bohrwerkzeuge (Downhole Drilling Tools) investiert SBO weiterhin in die Verbesserung der Leistung, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sowie in die KI-Fähigkeiten unserer Werkzeuge. Dazu gehört die Integration von bidirektionalen Kommunikationssystemen in unsere Rotary Steerable Tools, die optimale Voraussetzungen für autonomes Bohren und ein komplettes Closed-Loop-Bohrsystem schaffen. Durch die Verbesserung der Sensormessfunktionen ermöglichen wir unseren Kunden eine höhere Lenkgenauigkeit und eine verbesserte, KI-basierte Entscheidungsfindung.

Mit dem „Performance Logging Ultra-Sensor“ haben wir unser Bohrmotorenprogramm um eine hochmoderne Datensensor-Technologie erweitert. Gezielt positioniert unterstützt der fortschrittliche Sensor die Effizienzsteigerung von Bohrungen.

Unsere Investitionen konzentrieren sich auch auf die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit unserer Ausrüstung, insbesondere im Hinblick auf Hitzebeständigkeit und Robustheit. Dies gilt vor allem in Umgebungen mit hartem, druckfestem Gestein, wie z. B. bei Geothermiebohrungen.

Innovationen im Bereich Well Completion

SBOs umfassende Expertise und kundenorientierter Ansatz treiben die Entwicklung unserer Komplettierungslösungen (Well Completion Solutions) voran. Wir sind führend in der Entwicklung von speziellen High-Pressure-High-Temperature- (HPHT) und Slim-OD-Frac-Plugs für konventionelle und unkonventionelle Anwendungen. Im Jahr 2024 haben wir den nächsten Schritt gesetzt und eine neue Reihe von HPHT- und Slim-OD-Frac-Plugs entwickelt, die speziell für Enhanced Geothermal Wells konzipiert sind. Mit der erfolgreichen Einführung dieser innovativen Geothermie-Plugs hat SBO eine klare Technologie- und Marktführerschaft erreicht.

Darüber hinaus diversifizieren wir unser Geschäft durch die Weiterentwicklung unseres Packer-Portfolios, welches wir 2023 mit Praxis Completion Technology erworben haben. Mit projektbezogenem Engineering und individueller Produktentwicklung adaptieren wir unsere Packer für Carbon Capture & Storage-Anwendungen, eine Schlüsseltechnologie der Energiewende.

Technologische Exzellenz

Mit branchenführendem Know-how in der Material- und Technologieentwicklung sowie erstklassigen Fertigungsfähigkeiten produziert SBO auch zukünftig hoch innovative Produkte, die die höchsten Qualitätsanforderungen unserer Kunden erfüllen.

»Wir verbinden Präzision, Innovation und Nachhaltigkeit. Mit unseren Spitzentechnologien gestalten wir die Zukunft.«

Weitere rechtliche Angaben

Berichterstattung über wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement der SBO-Gruppe liegt beim Vorstand, während die unmittelbareVerantwortung bei den Geschäftsführern der operativen Einheiten liegt. Demzufolge hat das interne laufende Berichtswesen an die Konzernzentrale besonders hohe Bedeutung, um Risiken frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dies erfolgt durch eine zeitnahe monatliche Berichterstattung über die notwendigen Informationen von den operativen Einheiten an den Vorstand.

Für die Tochterunternehmen wurden vom Konzern weltweit einheitliche Standards für die Umsetzung und Dokumentation des gesamten internen Kontrollsystems und damit vor allem auch für den Rechnungslegungsprozess vorgegeben. Dadurch sollen jene Risiken vermieden werden, die zu einer unvollständigen oder fehlerhaften Finanzberichterstattung führen können.

Weiters werden die von den Tochtergesellschaften erstellten internen Berichte in der Konzernzentrale auf Plausibilität geprüft und mit Planungsrechnungen verglichen, um bei Abweichungen geeignete Maßnahmen setzen zu können. Hierzu werden von den Gesellschaften Jahresbudgets und Mittelfristplanungen angefordert, welche vom Vorstand genehmigt werden müssen. Weiters wird die Liquiditätsplanung der Gesellschaften laufend überwacht und mit den Holdingvorgaben abgestimmt.

Die Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens bei den Tochtergesellschaften wird durch Prüfungstätigkeiten des Konzerncontrollings und der internen Revision überwacht. Weiters werden die Jahresabschlüsse aller wesentlichen operativen Gesellschaften durch internationale Prüfungsgesellschaften geprüft. Im Zuge von regelmäßigen Meetings des Vorstandes mit den lokalen Geschäftsführungen werden die laufende Geschäftsentwicklung analysiert sowie absehbare Chancen und Risiken besprochen.

Für die Erstellung des Konzernabschlusses bestehen in Ergänzung zu den Internationalen Rechnungslegungsvorschriften konzerninterne Richtlinien, um eine einheitliche Darstellung bei den berichtenden Gesellschaften zu gewährleisten (Bewertungs- und Ausweisfragen). Für die automationsunterstützte Aufstellung des Konzernabschlusses wird ein zertifiziertes Konsolidierungs-Programm verwendet.

Nachtragsbericht

Hierzu verweisen wir auf die Erläuterung 38 im Konzernabschluss.

Berichterstattung gem. § 243a sowie § 267 Abs. 3 Z 3 UGB

Hierzu verweisen wir auf die Erläuterung 19 im Konzernabschluss.

Sicherungsgeschäfte und Finanzinstrumente

Hierzu verweisen wir auf die Erläuterungen 4.6, 31 und 32 im Konzernabschluss.

Ausblick

Für das Jahr 2025 wird vom Internationalen Währungsfonds (IWF) ein globales Wirtschaftswachstum von 3,3% prognostiziert. Für die Industriestaaten wird ein Wirtschaftswachstum von 1,9% vorhergesagt, mit einer etwas stärkeren Dynamik in den USA (+2,7%), während für die EU ein Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1.0% erwartet wird. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird ein Wachstum von 4,2% prognostiziert. 1

Der sich verändernde Energiemix und innovative Fertigungstechnologien bieten Wachstumschancen.

Nach den Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die weltweite Gesamtenergienachfrage weiterhin wachsen, wobei die Nachfrage nach elektrischem Strom verstärkt steigen wird. Dies ist vor allem auf den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz und die dadurch erforderlichen Datenzentren zurückzuführen. Es wird erwartet, dass die Gesamtenergienachfrage in den Schwellen- und Entwicklungsländern aufgrund des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums stark ansteigen wird. Fossile Brennstoffe, die derzeit rund 80% der gesamten Energienachfrage decken, werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Der Anteil von Erdöl und Erdgas wird auch künftig auf einem hohen Niveau bleiben mit einem prognostizierten Anteil von 52% im Energiemix im Jahr 2030 (aktuell 53%) und 45% im Jahr 2050. 2

Gleichzeitig werden Technologien für die Energiewende immer wichtiger, um die wachsende Energienachfrage zu decken. Die Gesamtenergieversorgung aus emissionsarmen Energieträgern erreicht im Jahr 2024 ein Rekordhoch. Insbesondere im schnell wachsenden Bereich der Elektrifizierung wird der Anteil der erneuerbaren Energien, einschließlich der Geothermie, in Zukunft deutlich steigen.

ÖL UND GAS

Laut Prognosen wird die Ölnachfrage ein weiteres Jahr steigen (+1,1 mb/d) und im Jahr 2025 einen neuen Höchststand von 104,0 mb/d erreichen, unterstützt durch das starke Wachstum in Asien (hauptsächlich außerhalb Chinas). 3 Das Nachfragewachstum bei Erdgas wird in 2025 bei 1,9% liegen, was weitgehend von Asien getragen wird. Das Angebot an Flüssiggas (LNG) wird den Prognosen zufolge 2025 um 5% oder mehr als 25 Milliarden Kubikmeter (bcm) steigen, wobei Nordamerika mit der Inbetriebnahme und dem Hochfahren mehrerer neuer LNG-Verflüssigungsanlagen die Hauptrolle spielt. 4

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Die weltweiten E&P-Ausgaben sollen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil bleiben (+0,4%), nachdem sie drei Jahre in Folge gestiegen waren. Die Ausgaben in Nordamerika werden voraussichtlich weiter zurückgehen (-1,9%), was in erster Linie auf eine geringere Aktivität und Effizienzsteigerungen in den USA zurückzuführen ist. Dies wird teilweise durch ein solides Wachstum in Kanada (+6,8%) ausgeglichen, da die Erwartungen für LNG und die Gasnachfrage weiter steigen. Es wird erwartet, dass die internationalen E&P-Ausgaben mit unterschiedlichen regionalen Entwicklungen weiter wachsen, auch wenn sich die Wachstumsraten abschwächen (+1,3%). 5

GEOTHERMIE

Geothermische Energie als eine der nachhaltigen Energiequellen wird im globalen Energiemix als Grundlastquelle dienen, die sowohl für die Strom- als auch für die Wärmeerzeugung genutzt wird. Bis 2030 wird die Stromerzeugung aus Geothermie voraussichtlich jährlich um 6-8% wachsen und 45-70 TWh zusätzlichen Strom im Vergleich zu 2023 liefern. 1

Durch zunehmende staatliche Anreize und private Investitionen gewinnt die Geothermie-Industrie an Dynamik. Innovative, fortschrittliche Technologien, die modernste Bohr- und Komplettierungsmethoden aus der Öl- und Gasindustrie nutzen, um Wärme aus tiefen heißen Gesteinsformationen zu fördern, werden der Schlüssel sein, um geothermische Energie in Regionen nutzbar zu machen, die bisher als ungeeignet galten.

ADDITIVE FERTIGUNG

Das Segment der Metal Additive Manufacturing (AM) Services, in dem das AM-Geschäft von SBO tätig ist, macht mit einem Gesamtvolumen von USD 1,1 Milliarden im Jahr 2024 etwa 60% dieses Marktes aus. Es wird erwartet, dass die Marktnachfrage bis 2030 jährlich um mehr als 20% wachsen wird. Bis dahin werden 90% aller produzierten Metallteile in Nordamerika und EMEA hergestellt, wobei der Großteil der Nachfrage aus etablierten Industrien wie der Energie-, Halbleiter-, oder Medizinindustrie sowie der Luft- und Raumfahrt kommen wird. 2

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Ausblick 2025: Kurzfristige Marktdynamiken managen und strategische Ziele konsequent umsetzen

Das Marktumfeld von SBO bleibt auch 2025 komplex. Angesichts politischer Richtungsänderungen, geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender Spannungen im Welthandel bietet die Entwicklung des Energiesektors für SBO sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Regional unterschiedliche Trends und Marktdynamiken werden kurzfristig unsere Prioritäten in den beiden Geschäftsbereichen prägen, wobei wir uns weiterhin auf unsere strategischen Ziele konzentrieren.

Die bisherige AMS-Division, die seit diesem Jahr Precision Technology genannt wird, sieht sich weiterhin mit einer geringeren Kundennachfrage konfrontiert. Verantwortlich dafür sind das seit Mitte 2024 zurückhaltende Investitionsverhalten und der anhaltende Fokus auf Kosteneffizienz. SBO managt die Situation aktiv durch die Anpassung der Kapazitäten, um operativ effizient zu bleiben. Gleichzeitig treiben wir Innovationen und die Diversifizierung durch den 3D-Metalldruck voran.

In der Energy Equipment Division (vormals OE) sind wir gut positioniert, um in dem weiterhin herausfordernden Umfeld in den USA besser als der Markt zu performen. Dazu tragen unsere Anfang 2024 ergriffenen organisatorischen und operativen Maßnahmen bei, die unter anderem auch technologische Verbesserungen und Produktinnovationen umfassten. International werden wir unser Umsatzwachstum weiter beschleunigen und unsere Marktanteile erhöhen. Wir werden unsere geografische Expansion fortsetzen und das Potenzial der kürzlich erweiterten Präsenz im Nahen Osten weiter ausschöpfen. Darüber hinaus unterstützen Geothermie und Anwendungen im Bereich Carbon Capture & Storage die Diversifizierung der Energy Equipment Division.

Trotz der kurzfristigen Unsicherheiten bleibt SBO hinsichtlich des langfristigen Ausblicks für den Energiesektor zuversichtlich. Dazu tragen die wachsende globale Energienachfrage, der Fokus auf Energiesicherheit und die fortschreitende Energiewende bei. Mit unserer rekalibrierten Strategie werden wir uns auf Diversifizierung, Marktexpansion, Technologieführerschaft und operative Exzellenz konzentrieren, um neue Chancen zu nutzen.

SBO wird die Bereiche Geothermie, industrielles Flow-Control sowie additive Fertigung für die Energiewende und anderen Industrien ausbauen. Wir werden unsere Stärken und Fähigkeiten nutzen, um unsere strategischen Ziele zu erreichen: langfristiges Wachstum, Wertgenerierung und nachhaltige Geschäftstätigkeiten . Dank unserer exzellenten Bilanzstruktur und der hohen Cash-Position sind wir sehr gut positioniert, um unsere Strategie fokussiert und präzise umzusetzen.

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Nachhaltigkeitserklärung 2024

Verpflichtung zu langfristiger Verantwortung

INTEGRATION DER NACHHALTIGKEIT IN UNSERE UNTERNEHMENSSTRATEGIE

SBO agiert auf Grundlage einer langfristigen Strategie und nachhaltiger Geschäftspraktiken. Im Rahmen unserer neu ausgerichteten Wachstumsstrategie ist es unser Ziel, langfristigen Mehrwert zu schaffen und vertrauensvoll mit unseren Stakeholdern, Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden zusammenzuarbeiten. Die Themen Umwelt, Soziales und (Corporate) Governance (ESG) sind fest in unsere Unternehmensstrategie integriert. Die Nachhaltigkeitserklärung entspricht den Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS).

KLIMASCHUTZ- UND CO₂-REDUKTIONSZIELE

Die Bewältigung des Klimawandels ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit, und die SBO hat sich entschlossen, Teil der Lösung zu sein. Unsere Strategie zum Klimawandel umfasst

Scope-3-Emissionen stellen aufgrund der Datenverfügbarkeit und der Komplexität eine große Herausforderung dar. SBO arbeitet aktiv mit Lieferanten und Partnern zusammen, um die Transparenz zu verbessern und wirksame Maßnahmen zur Reduzierung indirekter Emissionen zu entwickeln.

SOZIALE VERANTWORTUNG UND MITARBEITERENTWICKLUNG

Die Verantwortung von SBO geht über Umweltbelange hinaus, da sich das Unternehmen der Förderung einer Unternehmenskultur verschrieben hat, die Wert auf Inklusion, Innovation und langfristige Karriereentwicklung legt. Unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit konzentrieren sich auf ein Arbeitsumfeld, das Diversität, Inklusion und das Wohlbefinden der Mitarbeiter fördert. Unsere Arbeitsplatzstrukturen unterstützen die berufliche Entwicklung und gewährleisten, dass unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben, kontinuierlich zu lernen und sich weiterzuentwickeln. SBO investiert zudem in Schulungsprogramme, um die Kompetenzen der Mitarbeiter gezielt zu fördern und deren Weiterentwicklung zu unterstützen.

UNTERNEHMENSETHIK UND UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Eine verantwortungsvolle Unternehmensführung ist die Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften. SBO baut ihre Corporate Governance-Strukturen weiter aus. Maßnahmen zur Einhaltung von Vorschriften und zur Korruptionsbekämpfung wurden verstärkt, um zu gewährleisten, dass ethische Geschäftspraktiken die Basis sämtlicher Unternehmenstätigkeiten sind. Darüber hinaus ist SBO bestrebt, wirtschaftlichen Erfolg mit langfristiger sozialer und ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen, um sicherzustellen, dass die Corporate-Governance-Rahmenbedingungen eine nachhaltige Wertgenerierung unterstützen.

EIN TRANSPARENTER WEG iIN DIE ZUKUNFT

Dieser Bericht beschreibt die umfassenden Initiativen der SBO und geht auf unsere Verpflichtungen, erzielte Fortschritte und zukünftige Strategie ein. SBO setzt sich weiterhin für eine kontinuierliche Weiterentwicklung ein und nutzt die ESG-Prinzipien, um die Wertgenerierung für alle Interessengruppen zu steigern. Für eine eingehende Analyse lädt SBO Sie ein, den vollständigen Bericht in den folgenden Kapiteln zu lesen.

ESRS 2 - Allgemeine Information

BP-1 Allgemeine Grundlage für die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärung

BP-1 - 5 - A - B I - KONSOLIDIERUNGSKREIS IM VERGLEICH ZUM KONZERNABSCHLUSS

Der Bericht wurde auf konsolidierter Ebene erstellt. Der Konsolidierungskreis ist ident mit jenem des Konzernabschlusses.

BP-1 - 5 C - ERFASSUNG der VOR- UND NACHGELAGERTEN WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Die Nachhaltigkeitserklärung umfasst die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette von SBO, entsprechend ESRS 1 Abschnitt 5.1 „Berichterstattendes Unternehmen und Wertschöpfungskette“. SBO nutzt den Phase-in-Ansatz des ESRS für spezifische Informationen zur Wertschöpfungskette.

BP-1-5 D - Option, spezifische Informationen auszulassen, die geistiges Eigentum, Know-how oder Innovationen betreffen

SBO hat nicht von der Möglichkeit gemäß ESRS 2 BP-1 5(d) Gebrauch gemacht, Informationen über geistiges Eigentum, Know-how oder Innovationen wegzulassen. Alle relevanten Daten wurden in Übereinstimmung mit den ESRS-Anforderungen vollständig offengelegt.

1.2 BP-2 - Angaben in Zusammenhang mit spezifischen Umständen

BP-2 - 9 A - DEFINITIONEN VON MITTEL- ODER LANGFRISTIGEN ZEITHORIZONTEN

Kurzfristiger Zeithorizont: Der Zeitraum des jeweiligen Jahresfinanzberichts (1 Jahr).

Mittelfristiger Zeithorizont: Der Zeitraum vom Ende des kurzfristigen Berichtszeitraums bis zu 5 Jahre.

Langfristiger Zeithorizont: Ein Zeitraum von mehr als 5 Jahren.

BP-2 - 10 - SCHÄTZUNG DER PARAMETER DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Die Scope-3-Emissionen wurden unter Verwendung einer Kombination aus der Durchschnittsdatenmethode und der Ausgaben-basierten Methode berechnet. Aufgrund der Nichtverfügbarkeit produktbezogener Carbon Footprint (PCF)-Daten von Lieferanten konnte der lieferantenspezifische Ansatz nicht angewendet werden. Die verwendeten Emissionsfaktoren stammen aus wissenschaftlichen Datenbanken, darunter Idemat (2022) für massenbasierte Faktoren, DBEIS (2020) für ausgabenbasierte Faktoren sowie Ecoinvent (3.9.1, 2022) und IEA (2022) für energierelevante Faktoren. Die Genauigkeit der Berechnung variiert in Abhängigkeit von Datenquelle und Methodik. Während massenbasierte Emissionsfaktoren in der Regel eine geringere Unsicherheitsmarge aufweisen, können ausgabenbasierte Faktoren aufgrund wirtschaftlicher Schwankungen und unterschiedlicher Preisstrukturen größere Variabilität verursachen. Insbesondere für Lieferanten außerhalb der EU, für die verlässliche PCF-Daten selten verfügbar sind, besteht eine erhöhte Unsicherheit in den Schätzungen. Zur weiteren Verbesserung der Datenqualität werden kontinuierliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Primärdaten durch Lieferantenprogramme ergriffen. Dazu gehören die direkte Zusammenarbeit mit Lieferanten, die regelmäßige Validierung von Datenquellen sowie die fortlaufende Verfeinerung der Methodik auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

BP-2 - 11 A - QUANTITATIVE GRÖSSEN UND GELDBETRÄGE MIT HOHER ERGEBNISUNSICHERHEIT UND SCHÄTZUNGEN

Folgende Parameter können höhere Ergebnis- bzw. Schätzungsunsicherheiten beinhalten:

E1-6 Treibhausgasemissionen in Scope 3

E5-5 Abfall nach Entsorgungs-/Behandlungsart

S1-16 Gender Pay Gap

S1-16 Verhältnis der Vergütungen

Diese Unsicherheit wird durch die Verwendung von Standards für die Abfallbehandlung und Extrapolationsmethoden für den geschlechtsspezifischen Verdienstabstand und die Vergütungsquote mitigiert, während gleichzeitig die Methoden der Datensammlung und -validierung kontinuierlich verbessert werden.

BP-2 - 11 B I - QUELLEN VON MESSUNSICHERHEITEN

E1-6 Treibhausgasemissionen in Scope 3:

Die angegebenen Zahlen beruhen zum Teil auf durchschnittlichen Emissionsfaktoren der Industrie.

E5-5 Abfall nach Entsorgungs-/Behandlungsart:

Derzeit sind keine Daten über die Abfallmengen nach Entsorgungsart auf der Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften oder Standorte verfügbar. Dies wird in den nächsten Berichtszeiträumen kontinuierlich verbessert werden.

S1-16 Geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle/Vergütungsverhältnis:

Daten zum geschlechtsspezifischen Verdienstgefälle und zur Entlohnung sind auf Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften verfügbar. Aufgrund von Datenschutzbestimmungen werden die individuellen Lohndaten nicht auf Konzernebene weitergegeben.

BP-2 - 11 B II - ZUGRUNDE LIEGENDE ANNAHMEN, NÄHERUNGSWERTE UND BEWERTUNGEN

E1-6 Treibhausgasemissionen in Scope 3:

Die Daten zu Scope 3 basieren zum Teil auf Branchen-Benchmarks, verallgemeinerten Emissionsfaktoren sowie prognostizierten und geschätzten Werten für Datenlücken.

E5-5 Abfall nach Entsorgungs-/Behandlungsart:

Die Abfallmengen nach Behandlungsart wurden auf der Grundlage von Abfallarten und Industriestandards geschätzt. Metallschrott wurde konzernweit als Abfall deklariert, der recycelt wird, da er getrennt gesammelt und einem Dritten für Recycling- und Wiederverwendungszwecke zur Verfügung gestellt wird.

S1-16 Geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle/Vergütungsverhältnis:

Die Daten zum geschlechtsspezifischen Verdienstabstand und zur Vergütung für die einzelnen Tochtergesellschaften wurden anhand des Anteils der Beschäftigten in den einzelnen Tochtergesellschaften auf die Konzernebene extrapoliert.

BP-2 - 15 - EINBEZIEHUNG VON INFORMATIONEN AUS ANDEREN RECHTSVORSCHRIFTEN UND BERICHTSSTANDARDS IN DIE NACHHALTIGKEITSERKLÄRUNG

Die vorliegende nichtfinanzielle Erklärung wurde gemäß § 267a UGB als Teil des Lageberichts des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetze (NaDiVeG) erstellt und in den Konzernlagebericht des Konzernabschlusses aufgenommen. Darüber hinaus wurde die nichtfinanzielle Erklärung nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) in Vorbereitung auf die Berichtspflicht nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erstellt. Da der Bericht zum ersten Mal vollständig den ESRS entspricht, gibt es keine Vergleichszahlen aus dem vergangenen Jahr. SBO liefert zusätzliche Informationen und Kennzahlen gemäß der Taxonomieverordnung (EU) 2020/852.

BP-2-16 EINGLIEDERUNG

Es wurden keine Verweise aufgenommen; alle relevanten Informationen sind vollständig in diesem Bericht enthalten.

GOV-1 - Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

GOV-1 - 21 A - Geschäftsführende UND NICHT-Geschäftsführende MITGLIEDER DER VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE

Anzahl der Vorstandsmitglieder: 2

Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder: 5

GOV-1 - 21 B - VERTRETUNG DER ARBEITNEHMER IN VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANEN

Angestellte und andere Arbeitnehmer sind mangels gesetzlicher Vorgaben nicht formell in den Entscheidungsgremien auf SBO-Holding Ebene vertreten, wobei ihre Interessen dennoch grundlegend berücksichtigt werden.

GOV-1 - 21 C - ERFAHRUNGEN DER VERWALTUNGS-, Leitungs- UND AUFSICHTSORGANE IN BEZUG AUF DIE SEKTOREN, PRODUKTE UND GEOGRAFISCHEN STANDORTE

Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat der SBO verfügt über unterschiedliche berufliche Hintergründe und Erfahrungen in verschiedenen Industrien. Ihr vielfältiges Fachwissen bildet eine starke Grundlage für eine ausgewogene und fundierte Entscheidungsfindung sowie eine effektive strategische Überwachung der gesamten Unternehmensgruppe.

GOV-1 - 21 D - GESCHLECHTERVIELFALT IN VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANEN

Im Jahr 2024 bestand der Vorstand ausschließlich aus Männern, sodass die Geschlechterverteilung bei 100 % männlich und 0 % weiblich lag.

Der Aufsichtsrat setzte sich zu 60 % aus Männern, das heißt drei Männern, und zu 40 % aus Frauen, also zwei Frauen, zusammen. In der Gesamtbetrachtung von Vorstand und Aufsichtsrat, die zusammen sieben Mitglieder umfassen, ergibt sich eine Geschlechterverteilung von 71,4 % männlich mit fünf Männern und 28,6 % weiblich mit zwei Frauen.

Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 1 zu 2,5.

GOV-1 - 21 E - PROZENTUALER ANTEIL UNABHÄNGIGER VERWALTUNGSRATSMITGLIEDER

Der Aufsichtsrat gilt als völlig unabhängig im Sinne der Unabhängigkeitskriterien, die in Anhang 1 des österreichischen Corporate Governance Kodex aufgeführt sind.

GOV-1 - 22 A - NAMEN DER FÜR DIE ÜBERWACHUNG von AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN ZUSTÄNDIGEN VERWALTUNGS-, Leitungs- UND AUFSICHTSORGANE

Auf der obersten Führungsebene tragen sowohl der CEO als auch der COO die Verantwortung für Auswirkungen, Risiken und Chancen und gewährleisten die Ausrichtung an den strategischen Zielen. Der Aufsichtsrat überwacht diese Angelegenheiten, indem er Leitlinien vorgibt und die Einhaltung der Prioritäten und Ziele im Bereich Nachhaltigkeit sicherstellt.

GOV-1 - 22 B - VERANTWORTLICHKEITEN DER EINZELNEN INSTITUTIONEN ODER PERSONEN IN BEZUG AUF AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

In Wahrnehmung seiner Aufgaben, insbesondere der Überwachung und der strategischen Unterstützung des Vorstands, erörtert der Aufsichtsrat die Lage und die Ziele des Unternehmens und fasst Beschlüsse. Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat regelt im Einzelnen die Zusammensetzung, Arbeitsweise und Aufgaben des Aufsichtsrats, das Vorgehen bei Interessenkonflikten sowie alle Ausschüsse (Prüfungsausschuss, Nominierungs- und Vergütungsausschuss, Nachhaltigkeitsausschuss) und deren Zuständigkeiten. Der Aufsichtsrat hat im Berichtszeitraum fünf Sitzungen abgehalten. Darüber hinaus hat der Vorstand den Aufsichtsrat in mehreren mündlichen und schriftlichen Berichten über die Geschäftsentwicklung sowie die Lage der Gesellschaft und der Konzernunternehmen informiert. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die strategische Ausrichtung und Entwicklung des Konzerns sowie die wesentlichen geschäftlichen Vorgänge. Im Rahmen der Konzernstrategie wurden auch der sich verändernde Energiemarkt und die damit verbundenen Chancen und Risiken für das bestehende Geschäftsmodell und die künftige Neuausrichtung des Unternehmens erörtert sowie die ESG-Strategie des Konzerns und deren Umsetzung und Überwachung. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben an allen Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen, lediglich ein Mitglied war für eine Sitzung entschuldigt. Somit haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats an mehr als 75 % der Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen. Die Geschäftsführer der einzelnen SBO-Gesellschaften und die Divisionsleiter versorgen den Vorstand mit Analysen und Empfehlungen zu Auswirkungen, Chancen und Risiken. Der CEO und der COO bewerten diesen Input und treffen strategische Entscheidungen, wobei sich die Verantwortlichkeiten in Bezug auf Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) in verschiedenen Richtlinien widerspiegeln, darunter der Code of Conduct, die Whistleblowing-Richtlinie und die Ethik- und Fair-Trade-Richtlinie.

GOV-1 - 22 C - ROLLE DER UNTERNEHMENSLEITUNG BEI DER ÜBERWACHUNG, STEUERUNG UND BEAUFSICHTIGUNG VON AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

Die Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Leiter der Abteilung Risikomanagement und beim Leiter der Abteilung Compliance, deren Arbeit durch regelmäßige Berichterstattung und Aufsichtsprozesse überwacht wird.

Die Berichtspflichten der für die Überwachung der Risiken Verantwortlichen sind wie folgt strukturiert: Die für die Risikoüberwachung zuständigen Stellen müssen dem Vorstand regelmäßig Bericht erstatten, in der Regel halbjährlich oder im Anlassfall über mögliche Entwicklungen ad-hoc. Diese Berichte enthalten detaillierte Risikobewertungen, mögliche Auswirkungen und vorgeschlagene Abhilfemaßnahmen. Die Kommunikation mit dem Aufsichtsrat erfolgt im Rahmen der Aufsichtsratssitzung anhand von mündlichen Berichterstattungen und schriftlichen Berichten. Der Berichterstattungsprozess gewährleistet einen klaren Informationsfluss sowohl an die Geschäftsführungs- als auch an die Aufsichtsebene, was eine fundierte Entscheidungsfindung und eine wirksame Beaufsichtigung der Risiken ermöglicht.

SBO nutzt spezielle Kontrollmechanismen und -verfahren wie interne Audits, Compliance-Calls und Risikomanagement, die alle in die Unternehmensstruktur eingebettet sind, um Risiken und Chancen effektiv zu steuern.

GOV-1 - 22 D - ÜBERWACHUNG DER ZIELE UND FORTSCHRITTE BEI WESENTLICHEN AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN DURCH VERWALTUNGS-, Leitungs- UND AUFSICHTSORGANE

Der Aufsichtsrat und der Vorstand der SBO überwachen wesentliche Risiken und Chancen durch regelmäßige Sitzungen und detaillierte Berichterstattung, wobei Zielvorgaben auf Basis strategischer Prioritäten, Risikobewertungen und Unternehmensziele festgelegt werden. Im Rahmen der laufenden Analyse werden die im Zuge der doppelten Wesentlichkeitsanalyse identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen überprüft, um eine mögliche Integration in das bestehende Risikomanagementsystem zu prüfen und so einen umfassenden sowie abgestimmten Ansatz zu gewährleisten.

GOV-1 - 23 - BESTIMMUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES FACHWISSENS FÜR DIE ÜBERWACHUNG VON NACHHALTIGKEITSFRAGEN

Der Vorstand verfügt über eine einschlägige kaufmännische und technische Ausbildung und haben umfangreiche berufliche Erfahrungen in Führungspositionen gesammelt, einschließlich der Bewältigung strategischer und operativer Herausforderungen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates bringen umfangreiche Erfahrungen in Bereichen wie Unternehmensführung, Finanzen und Technik sowie Corporate Governance, Nachhaltigkeit und Compliance mit.

Diversität des Aufsichtsrates 2024 2023 2022
GOV-1-21d GOV-1 21-d, e GOV-1-21d, e GOV-1 21-d, e
Gesamtzahl der Mitglieder des Aufsichtsrates 5 5 5
Männlich 3 3 3
Weiblich 2 2 2
Anteil der unabhängigen Aufsicht s ratsmitglieder (%) 100 80 80
Diversität des Vorstandes 2024 2023 2022
GOV-1 21d GOV-1 21d GOV-1 21d GOV-1 21d
Anzahl der Vorstandsmitglieder 2 2 2
Anteil der Männer (in %) 100 100 100
Anteil der Frauen (in %) 0 0 0
Z usammensetzung des V orstand s : GOV-1-22a, GOV-1-21b Mitglied des Exekutivausschusses CEO Mitglied des Exekutivausschusses COO
Name GOV-1-22a Klaus Mader Campbell MacPherson
GOV-1-21c Klaus Mader ist seit 1. Jänner 2024 Vorstandsvorsitzender und war zuvor Finanzvorstand (CFO) der SBO-Gruppe. Er ist seit Oktober 2015 Mitglied des Vorstands von SBO. Vor seinem Eintritt bei SBO war Klaus Mader über zehn Jahre lang Executive Vice President Finance & Administration der TYROLIT Gruppe. Davor sammelte er umfangreiche Managementerfahrung bei renommierten Unternehmen wie etwa der Wienerberger Baustoffindustrie AG. Klaus Mader hat einen Magister in Betriebswirtschaftslehre der Wirtschaftsuniversität Wien. Folgende Bereiche fallen in die Zuständigkeit von Klaus Mader (CEO): Strategie, Öffentlichkeitsarbeit / Investor Relations, ESG & Nachhaltigkeit, Compliance, Finanzen und Rechnungswesen, Personal- und Rechtswesen, Digitalisierung.
Campbell MacPherson wurde mit 1. Jänner 2024 als Chief Operating Officer (COO) erstmalig in den Vorstand berufen. Er ist seit mehr als 15 Jahren bei SBO tätig, zuletzt als Executive Vice President des Bereichs Advanced Manufacturing & Services. Während seiner Zeit bei SBO hatte Campbell wichtige Funktionen inne, darunter die Geschäftsführung von den Tochtergesellschaften in Großbritannien und in Vietnam, deren Aufbau er leitete, sowie im Nahen Osten. Er hatte auch Führungspositionen bei Forth Tool & Valve Ltd. (jetzt Proclad), Havelock Europe und war als CEO von Premier Hytemp tätig. Campbell MacPherson hat einen Bachelor of Engineering in Naval Architecture & Offshore Engineering der Universität Strathclyde, Glasgow. Folgende Bereiche fallen in die Zuständigkeit von Campbell MacPherson (COO): Produktion, Supply-Chain-Management, Marketing und Vertrieb, Produkt- und Marktstrategie, F&E und Innovationsmanagement
Fähigkeiten und Fachkenntnisse zur Überwachung von Nachhaltigkeit saspekten GOV-1-23a Zugang zu Experten Zugang zu Experten
Verhältnis von Fähigkeiten und Fachwissen zu den wesentlichen IROs GOV-1-23b Bei der Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie, die sowohl organisches als auch akquisitorisches Wachstum umfasst, berücksichtigt der Vorstand Nachhaltigkeitsaspekte sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG).
Ein Beispiel dafür ist der M&A-Prozess, in dem der Vorstand prüft, inwieweit eine potenzielle Transaktion die Nachhaltigkeitspositionierung von SBO in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen beeinflusst. In diesem Prozess wird der Vorstand durch interne und externe ESG-Experten unterstützt.
Z usammensetzung des Aufsichtsrats : Name Unabhängigkeit Erfahrung Fähigkeiten und Fachkenntnisse bei der Überwachung von Nachhaltigkeitsaspekten
GOV-1-22a, GOV-1-21b GOV-1-22a GOV-1-21e GOV-1-21c GOV-1-23a
Vorsitzender des Aufsichtsrates Norbert Zimmermann Ja Norbert Zimmermann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, ist seit 1995 Mitglied des Aufsichtsrates und ist ein renommierter österreichischer Unternehmer. Er sammelte umfangreiche Managementerfahrungen bei Unternehmen wie etwa der Spar AG und der Berndorf AG und war in unterschiedlichen Vorstands- und Aufsichtsratspositionen im Berndorf-Konzern tätig, unter anderem als Aufsichtsratsvorsitzende bei der Berndorf AG und der Berndorf Industrieholding AG (bis heute). Neben seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender bei SBO ist Norbert Zimmermann in verschiedenen Stiftungen tätig. Norbert Zimmermann hat einen Magister der Handelswissenschaft der Wirtschaftsuniversität Wien.
Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates Brigitte Ederer J a Brigitte Ederer, Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, wurde in 2014 erstmalig in den Aufsichtsrat der SBO gewählt. Brigitte Ederer war viele Jahre lang als Politikerin in verschiedenen Funktionen aktiv, unter anderem als österreichische Staatssekretärin für Europa. Ab 2000 war sie im Siemens- Konzern in Österreich und Deutschland als Vorstandsmitglied tätig. Brigitte Ederer hält weitere Aufsichtsratsmandate in großen Unternehmen wie etwa der ÖBB Holding AG, der Marinomed Biotech AG, der ams-OSRAM AG, der TTTech Computertechnik AG und der WEB Windenergie AG. Brigitte Ederer hat einen Magister der Volkswirtschaft der Universität Wien. Schulungen
Mitglied des Aufsichtsrates Simon William Caines Eyers Ja Simon WC Eyers ist seit 2024 Mitglied des Aufsichtsrates der SBO. Simon Eyers arbeitete als Manager in Technologieunternehmen und Investmentbanken wie Goldman Sachs. Er war Gründungspartner von 4D Global Energy Advisors, Partner und Berater bei Warburg Pincus International sowie Vorsitzender von Evrythng. Simon Eyers hält weitere Aufsichtsratsmandate in internationalen Unternehmen, wie Technip Energies. Simon WC Eyers hat einen BSc. in Elektro- und Elektroniktechnik der Universität Edinburgh.
Mitglied des Aufsichtsrates Wolfram Littich Ja Wolfram Littich ist seit 2016 Mitglied des Aufsichtsrates der SBO. Er war in verschiedenen Führungspositionen im Bank- und Versicherungswesen tätig, unter anderem als Vorstand der Wiener Börse und der Bank Austria. Von 2001 bis 2017 war er CEO der Allianz Elementar. Neben seiner Funktion bei SBO ist Wolfram Littich Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten der Berndorf-Gruppe. Wolfram Littich hat das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und das Doktoratsstudium der Volkswirtschaft an der Universität in Wien absolviert.
Mitglied des Aufsichtsrates Sonja Zimmermann Ja Sonja Zimmermann ist seit 2018 Mitglied des Aufsichtsrates der SBO. Sonja Zimmermann ist in unterschiedlichen Vorstands- und Aufsichtsratspositionen im Berndorf-Konzern tätig, unter anderem als Aufsichtsratsvorsitzende bei der Berndorf AG und als Vorstand der Berndorf Industrieholding AG. Als Vorstand der Berndorf Privatstiftung engagiert sie sich für Bildungs- und Kulturthemen sowie für soziale Projekte. Sonja Zimmermann hält weiters ein Aufsichtsratsmandat bei der Bank für Tirol und Vorarlberg AG. Sie hat einen Magister Phil. für Übersetzer- und Dolmetscher mit Fächeraustausch Handelswissenschaften der Universität Wien.

G1 GOV-1- Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

G1 GOV-1 - 5 A - ROLLE DER VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE IN BEZUG AUF DIE Unternehmensführung

Der Vorstand der SBO trägt sowohl die operative als auch die strategische Verantwortung für die Unternehmensführung. Auf strategischer Ebene gehören zu den Schlüsselelementen die Entwicklung der Strategie der SBO. Der Code of Conduct der SBO ist die Richtschnur für die Grundsätze und Praktiken der SBO. In Abstimmung mit dem Compliance-Team, den Abteilungsleitern und den lokalen Geschäftsführern gibt der Vorstand die strategischen Ziele vor, welche auf operativer Ebene umgesetzt und überwacht werden.

Der Vorstand überwacht die Unternehmensführung und das Geschäftsgebaren der Tochtergesellschaften und stellt sicher, dass diese mit den strategischen Zielen und Aktivitäten der SBO übereinstimmen. Der Aufsichtsrat überwacht die Einhaltung der Vorschriften und deren Wirksamkeit.

G1 GOV-1 - 5 B - FACHWISSEN DER VERWALTUNGS-, Leitungs- UND AUFSICHTSORGANE IN FRAGEN DER Unternehmensführung

Beide Vorstandsmitglieder verfügen über geeignete Fachkenntnisse in den Bereichen Corporate Governance und Risikomanagement, die sie in die Lage versetzen, SBO in Übereinstimmung mit den CSRD- und ESRS-Anforderungen zu führen. Ihre gemeinsame Erfahrung unterstützt die strategischen Ziele der SBO, indem sie die Einhaltung ethischer, sozialer und ökologischer Standards sicherstellen und gleichzeitig eine nachhaltige Wertgenerierung fördern.

GOV-2 - Informationen zu Nachhaltigkeitsfragen, die von den Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der SBO behandelt werden

GOV-2 - 26 A - INFORMATIONEN FÜR VERWALTUNGS-, Leitungs- UND AUFSICHTSORGANE ÜBER WESENTLICHE AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

Der Senior Expert ESG and Sustainability, unterstützt von lokalen Nachhaltigkeitsmanagern, informiert den Vorstand über wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen betreffend Nachhaltigkeitsfragen. Die lokalen Nachhaltigkeitsmanager arbeiten zusammen, um umfassende Analysen zu erstellen und sicherzustellen, dass nachhaltigkeitsbezogene Faktoren kommuniziert werden. Der Senior Expert ESG and Sustainability berichtet auf der Grundlage des Feedbacks der lokalen Nachhaltigkeitsmanager über die Wirksamkeit der Strategien und Maßnahmen. Dies sorgt für Transparenz und Rechenschaftspflicht aller Stakeholder. Die Ergebnisse werden dann in regelmäßigen Berichten kommuniziert.

GOV-2 - 26 B - Berücksichtigung von Auswirkungen, Risiken und Chancen bei wesentlichen Entscheidungen durch Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Der Vorstand berücksichtigt wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen bei der strategischen Ausrichtung von SBO und nutzt dabei den Input der Tochtergesellschaften zur Entscheidungsfindung. ESG-bezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen werden zunächst durch die doppelte Wesentlichkeitsanalyse identifiziert. Derzeit wird ein standardisierter Prozess zur systematischen Berücksichtigung dieser Faktoren in der Entscheidungsfindung geprüft.

GOV-2 - 26 C - LISTE DER WESENTLICHEN AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN, DIE VON DEN VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANEN IM BERICHTSZEITRAUM identifiziert WURDEN

Im Berichtszeitraum befassten sich der Vorstand und der Aufsichtsrat von SBO mit den wichtigsten Risiken, darunter Gesundheit und Sicherheit, finanzielle Risiken und regulatorische Änderungen. Es wurden Maßnahmen gesetzt, um die Sicherheit am Arbeitsplatz weiter zu verbessern und die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Im Berichtsjahr 2024 schloss SBO die doppelte Wesentlichkeitsanalyse gemäß den Vorgaben der ESRS und CSRD ab und identifizierte dabei die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs). Daher hat SBO diese IROs bislang noch nicht aktiv behandelt, wird sie jedoch künftig in sein Risikomanagement und seine Strategie einbinden.

GOV-3 - Integration nachhaltigkeitsbezogener Leistungen in Vergütungspolitik

GOV-3 - 29 A - ANREIZ- UND VERGÜTUNGSSYSTEME FÜR VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE

Das Vergütungssystem für den SBO-Vorstand umfasst leistungsbezogene variable Komponenten, die sowohl an finanzielle als auch an nicht-finanzielle Kriterien geknüpft sind. Die nicht-finanziellen Kriterien sind teilweise an nachhaltigen und strategischen Zielen ausgerichtet und tragen zur Rechenschaftspflicht für ökologische, soziale und Governance-Prioritäten (ESG) bei. Die Vergütung des Aufsichtsrats ist gemäß den österreichischen Vorschriften nicht an den Unternehmenserfolg gekoppelt.

GOV-3 - 29 B - BEWERTUNG DER LEISTUNG VON VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE ANHAND SPEZIFISCHER NACHHALTIGKEITSBEZOGENER ZIELE UND/ODER AUSWIRKUNGEN

Im Berichtsjahr integriert SBO keine expliziten quantitativen nachhaltigkeitsbezogenen Ziele in die Leistungsmessung des Vorstands. Die Leistung wird anhand qualitativer Kriterien bewertet, die sich an den übergeordneten strategischen Zielen der SBO orientieren und nachhaltigkeitsbezogene Themen einschließen.

GOV-3 - 29 C - BERÜCKSICHTIGUNG VON NACHHALTIGKEITSPARAMETERN IN DER VERGÜTUNGSPOLITIK

Die variable Vergütung für Vorstandsmitglieder umfasst sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Leistungskriterien. Die nichtfinanziellen Leistungskriterien umfassen nachhaltigkeitsbezogene Projekte und die strategische Unternehmensentwicklung, werden jedoch nicht gesondert quantifiziert.

GOV-3 - 29 D - ANTEIL DER VARIABLEN VERGÜTUNG DER VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE, DER VON NACHHALTIGKEITSBEZOGENEN ZIELEN UND/ODER AUSWIRKUNGEN ABHÄNGT

Der durchschnittliche variable Vergütungsanteil für die Vorstandsmitglieder beträgt 36,3 %. Dieser Teil der Vergütung ist an finanzielle sowie nicht-finanzielle Leistungskriterien gekoppelt. Zu den nicht-finanziellen Leistungskriterien zählen unter anderem nachhaltigkeitsbezogene Projekte sowie die strategische Unternehmensentwicklung.

GOV-3 - 29 E - Verantwortlichkeit der Anreizsysteme für Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane

Der Nominierungs- und Vergütungsausschuss des Aufsichtsrats ist für die Erstellung, regelmäßige Überprüfung und Überwachung der Umsetzung der Vergütungspolitik für den Vorstand verantwortlich. Darüber hinaus obliegt dem Ausschuss die Feststellung des Zielerreichungsgrads der Leistungskriterien für die erfolgsabhängige Vergütung.

E1-GOV-3 - Integration von nachhaltigkeitsbezogenen Leistungen in Anreizsysteme

E1 GOV-3 - 13 - Einbindung klimabezogener Aspekte in die Vergütung von VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANEN

Klimabezogene Faktoren sind in die Vergütung des Vorstands als Teil seiner Nachhaltigkeits- und ESG-bezogenen Verantwortlichkeiten integriert, werden jedoch nicht gesondert quantifiziert. Die qualitativen Leistungskriterien umfassen die strategische Unternehmensentwicklung, ESG-Projekte, die Umsetzung zentraler Initiativen sowie Markt- und Produktinnovationen.

Darüber hinaus integriert SBO Nachhaltigkeitsaspekte in die Unternehmensstrategie, insbesondere im Rahmen des ESG-Ansatzes. In dieser für das Geschäftsjahr 2024 gültigen Unternehmensstrategie verfolgt das Unternehmen eine nachhaltige Wachstumsstrategie, die auf drei zentralen Elementen basiert: „Wertschöpfung im Kerngeschäft“, „Aufbau eines neuen Energiebereichs für weiteres Wachstum“ und „Verankerung der Nachhaltigkeit im Unternehmen“. Diese Faktoren werden jährlich überprüft und definiert. Die jährlich festgelegten qualitativen Ziele dienen als Grundlage für die Bewertung sowohl der Gesamtleistung des Vorstands als auch der individuellen Leistung jedes Vorstandsmitglieds.

Diese Strategie wurde im Jahr 2024 neu ausgerichtet. Die überarbeitete Unternehmensstrategie von SBO wird im Jahr 2025 vorgestellt, wobei Nachhaltigkeit weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird.

GOV-4 - Erklärung zur Sorgfaltspflicht

GOV-4 - 32 - SCHLÜSSELASPEKTE UND SCHRITTE ZUR ERFÜLLUNG DER SORGFALTSPFLICHT IN DER NACHHALTIGKEITSERKLÄRUNG

SBO richtet ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung an den Anforderungen des ESRS aus. Durch die doppelte Wesentlichkeitsanalyse wurden signifikante Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg identifiziert. Diese Ergebnisse werden in die Nachhaltigkeitserklärung integriert, um zu zeigen, wie die wichtigsten ESG-Themen in der Praxis behandelt werden.

Die Einhaltung der ESRS-Standards wird durch einen systematischen Ansatz sichergestellt, der die relevanten Themen priorisiert und eine transparente Dokumentation gewährleistet. Transparenz wird erreicht, indem das Feedback der Interessengruppen aufgenommen und die Ergebnisse klar dargestellt werden.

Dieser Ansatz stellt sicher, dass die wesentlichen Aspekte der Sorgfaltspflicht in die Nachhaltigkeitsberichterstattung ein fließen und kontinuierlich verbessert werden.

Kernelemente der Sorgfaltspflicht Absätze in der Nachhaltigkeitserklärung
GOV-4-32 GOV-4-32
a) Integration der Due-Diligence-Prüfung in Governance, Strategie und Geschäftsmodell GOV-1-22A, GOV-2-26A, GOV-3-29A, SBM-1-40A (Beschreibung, wie die Sorgfaltspflicht in die Unternehmensführung und Strategie integriert wird)
MDR-P (Richtlinien zur Steuerung der Sorgfaltspflicht, einschließlich ethischer Rahmenbedingungen, Menschenrechte und Umweltkonformität)
b) Einbeziehung der betroffenen Interessengruppen in alle wichtigen Schritte des Due-Diligence-Prozesses SBM-2-45A, SBM-2-45B, SBM-2-45C, SBM-2-45D (Einbindung von Stakeholdern, einschließlich Mitarbeitenden, Lieferanten und Gemeinschaften, in die Sorgfaltspflicht)
IRO-1, GOV-2-26A (Wesentlichkeitsanalyse zu den Anliegen der Stakeholder)
ESRS S1-S4: SBM-2-45, S1-SBM-2-12, S2-SBM-2-9 (Integration von Stakeholder-Rechten, sozialen Auswirkungen und Menschenrechtsfragen)
MDR-P (Richtlinien und Verfahren zur Einbindung von Stakeholdern in die Sorgfaltspflichtprozesse)
c) Identifizierung/Ermittlung und Bewertung der negativen Auswirkungen SBM-3-48A, SBM-3-48B, SBM-3-48C, IRO-1 (Methoden zur Identifikation wesentlicher ESG-Risiken und -Chancen)
ESRS E1-E5: SBM-3-48A, SBM-3-48C (Umweltrisiken wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und Ressourcennutzung)
ESRS S1-S4: SBM-3-48A (Soziale Risiken wie Arbeitsrechte, Risiken in der Lieferkette und Diskriminierung)
d) Maßnahmen zur Bekämpfung dieser negativen Auswirkungen MDR-A (Ergriffene Maßnahmen zur Abschwächung oder Behebung von ESG-Risiken, z. B. Änderungen in der Lieferkettenpolitik, Investitionen in saubere Technologien oder Verbesserung sozialer Programme)
e) Verfolgung der Wirksamkeit dieser Bemühungen und der Kommunikation GOV-2-26C, GOV-1-22D (Unternehmensweite Überwachungssysteme, interne Berichtsstrukturen und ESG-Offenlegungen)
MDR-M (Spezifische Metriken zur Messung der Wirksamkeit von Sorgfaltspflichtmaßnahmen, wie ESG-Auswirkungsbewertungen, Lieferantenaudits und Diversitätskennzahlen)
MDR-T (Nachverfolgung von Nachhaltigkeitszielen, z. B. Net-Zero bis 2050, ESG-Compliance von Lieferanten oder Initiativen zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden)

GOV-5 - Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung

GOV-5 - 36 A - RISIKOMANAGEMENT UND INTERNE KONTROLLE DER NACHHALTIGKEITSBERICHTERSTATTUNG

Der Ansatz von SBO für das Risikomanagement in der Nachhaltigkeitsberichterstattung konzentriert sich darauf, die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz der veröffentlichten Daten zu gewährleisten. Zu den wichtigsten Komponenten gehören:

Risikominderung: SBO hat Maßnahmen ergriffen, um das Risiko von Fehlern bei wesentlichen Kennzahlen zu minimieren. Dazu gehören die Standardisierung der Datenerfassungsprozesse und die Verbesserung der Datenüberprüfung, um die Genauigkeit und Konsistenz zu verbessern.

Trainingsprogramme: Mitarbeiter, die mit der Verarbeitung von Nachhaltigkeitsdaten und der Berichterstattung befasst sind, erhalten zielgerichtete Schulungen zur Verbesserung des Verständnisses der Berichterstattungsanforderungen und -verfahren.

Dokumentation und Kontrollschleifen: SBO verwendet klare Richtlinien für die Erhebung und Validierung von Kennzahlen und stellt sicher, dass alle Daten vor ihrer Veröffentlichung umfassenden Überprüfungen unterzogen werden.

Diese Maßnahmen helfen der SBO, ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung mit den gesetzlichen Anforderungen in Einklang zu bringen, um Transparenz und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.

GOV-5 - 36 B - RISIKOBEWERTUNG UND PRIORITÄTENSETZUNG

SBO wendet einen klaren Prozess an, um Risiken in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu verwalten und zu priorisieren. Dazu gehört die Einbindung von Stakeholdern, um relevante Risiken und Chancen zu identifizieren, die Organisation von funktionsübergreifenden Teams für die Datenerfassung und -analyse sowie die Durchführung von Validierungsschritten, um die Genauigkeit und Vollständigkeit der Daten sicherzustellen. Ermittelte Risiken werden systematisch dokumentiert und auf der Grundlage ihrer potenziellen Auswirkungen und Wahrscheinlichkeit bewertet. Abteilungen wie ESG and Sustainability, Controlling und Risikomanagement überprüfen und aktualisieren die Risikobewertungen regelmäßig, um die Zuverlässigkeit und Transparenz der Berichterstattung zu gewährleisten. Darüber hinaus gibt es interne Kontrollen und Überprüfungsmechanismen, um die gesetzlichen Vorschriften und die Ausrichtung an den allgemeinen Nachhaltigkeitszielen von SBO zu gewährleisten.

GOV-5 - 36 C - HAUPTRISIKEN UND STRATEGIEN ZUR RISIKOMINDERUNG

Vollständigkeit und Integrität der Daten

Risiko: Mögliche Lücken oder Ungenauigkeiten in Nachhaltigkeitsdaten aufgrund unvollständiger Informationen von Partnern in der vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungskette.

Geplante Minderungsstrategie: Etablierung klarer Kommunikationsprotokolle mit Lieferanten und Partnern, Implementierung von Alternativlösungen wie die Extrapolation von Daten auf Basis historischer Werte sowie die Verbesserung der Prozesse zur Datenvalidierung.

Überwachung: Regelmäßige Überprüfung der Datenvollständigkeit und -integrität durch zuständige Teams, wobei Abweichungen zur sofortigen Korrektur gekennzeichnet werden.

Genauigkeit der Schätzungsergebnisse

Risiko: Herausforderungen bei der Sicherstellung präziser Schätzungen für Nachhaltigkeitskennzahlen.

Geplante Minderungsstrategie: Entwicklung standardisierter Schätzmethoden sowie regelmäßige Audits zur Überprüfung der Genauigkeit.

Überwachung: Laufende Bewertung durch den Vergleich von Schätzungen mit den tatsächlichen Ergebnissen über einen längeren Zeitraum.

GOV-5 - 36 D - EINBEZIEHUNG DER ERGEBNISSE DER RISIKOBEWERTUNG UND DER INTERNEN KONTROLLEN IN DEN PROZESS DER BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE NACHHALTIGKEIT

SBO bezieht die Ergebnisse der Risikobewertung in ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung ein, indem sie sich abteilungsübergreifend koordiniert, Risikodaten in die Managementsysteme integriert und Aktualisierungen in die regelmäßigen Überprüfungen für den Vorstand einbezieht. Rückkopplungsmechanismen zwischen Risikomanagement und Nachhaltigkeitsberichterstattung sorgen für genaue und verlässliche Angaben und bringen die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Einklang mit dem Governance-Rahmen der SBO.

GOV-5 - 36 E - REGELMÄSSIGE BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIESE ERGEBNISSE AN DIE VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE

Zuständige Personen aus den Bereichen Compliance, Riskmanagement, ESG oder Finanz berichten dem Vorstand und dem Aufsichtsrat regelmäßig durch strukturierte Updates über das Risikomanagement und die internen Kontrollmechanismen. Dies gewährleistet eine fundierte Entscheidungsfindung und die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in Übereinstimmung mit dem Governance-Rahmen der SBO.

SBM-1 - Marktposition, Strategie, Geschäftsmodell(e) und Wertschöpfungskette

SBM-1 - 40 - KERNBESTANDTEILE SEINER ALLGEMEINEN STRATEGIE
Wesentliche Produkt(gruppen) / (Gruppen von) Dienstleistungen Anteil am Umsatz der SBO Mögliche n e gative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt
SBM-1-40a-i SBM-1-40a-i SBM-1-40a-i
Herstellung von Hochpräzisionskomponenten und Tools mehr als 10 % ja
Verkauf und Vermietung von Bohrwerkzeugen und Ausrüstungen zur Bohrlochkomplettierung mehr als 10 % ja
Herstellung von nicht-magnetisierbaren Steel Collars mehr als 10 % ja
Service & Repair mehr als 10 % ja
Bediente Kundengruppen Anteil am Umsatz der SBO Erwähnung von (möglichen) negativen Auswirkungen zu Mensch und Umwelt Spezifikation von kundenbezogenen Nachhaltigkeitszielen (falls vorhanden) Bewertung im Hinblick auf die angegebenen Nachhaltigkeitsziele (falls vorhanden)
SBM-1-40a-ii SBM-1-40a-ii SBM-1-40a-i SBM-1-40e SBM-1-40f
Große Unternehmen mehr als 10% ja nein nicht zutreffend
KMU (kleine und mittlere Unternehmen) weniger als 10% ja nein nicht zutreffend
Staatlicher Sektor weniger als 10% ja nein nicht zutreffend
Bediente Märkte Anteil am Umsatz der SBO Erwähnung von (möglichen) negativen Auswirkungen zu Mensch und Umwelt Spezifikation von marktbezogenen Nachhaltigkeitszielen (falls vorhanden) Bewertung im Hinblick auf die angegebenen Nachhaltigkeitsziele (falls vorhanden)
SBM-1-40a-ii SBM-1-40a-ii SBM-1-40a-i SBM-1-40e SBM-1-40f
Naher Osten mehr als 10% ja nein nicht zutreffend
Nordamerika mehr als 10% ja nein nicht zutreffend
Asien mehr als 10% ja nein nicht zutreffend
Mittel- und Südamerika weniger als 10% ja nein nicht zutreffend
Andere weniger als 10% ja nein nicht zutreffend
Europa weniger als 10% ja nein nicht zutreffend
Geografisches Gebiet Zahl der Beschäftigten zum 31. Dezember 2024 (HC)
SBM-1-40a-iii SBM-1-40a-iii
Europa 465
Nordamerika 729
Asien-Pazifik 150
Naher Osten 116
Andere andere (Südamerika, Russland) 136
Insgesamt 1 . 596
SBM-1 - 40 D I - ERKLÄRUNG, DASS DAS UNTERNEHMEN IM BEREICH DER FOSSILEN BRENNSTOFFE (KOHLE, ÖL UND GAS) TÄTIG IST

SBO ist auf die Herstellung von hochlegierten, nicht-magnetisierbaren Stählen sowie hochpräzisen Komponenten und Ausrüstungen für den Energiesektor und andere Industrien spezialisiert. Mit seinen beiden Geschäftsbereichen, Advanced Manufacturing & Services (AMS) und Oilfield Equipment (OE), ist SBO global tätig.

Zuverlässige Daten zur Verteilung der Bohraktivitäten auf verschiedene Energiequellen sind nicht verfügbar und lassen sich nicht mit Sicherheit ableiten.

SBM-1 - 40 E - NACHHALTIGKEITSZIELE

SBO hat spezifische Nachhaltigkeitsziele festgelegt, darunter Ziele zur Emissionsreduzierung und zur Diversifizierung. Aktuell gibt es keine explizit quantitativ definierten Ziele für einzelne Produktgruppen, Dienstleistungen, Kundengruppen oder Stakeholder-Beziehungen.

SBM-1 - 40 G - STRATEGISCHE RELEVANZ VON NACHHALTIGKEITSASPEKTEN

Die Strategie von SBO umfasst klare Nachhaltigkeitsziele. Ein Hauptziel ist die Reduzierung von Emissionen, die durch die Umstellung auf erneuerbare Energien, die Optimierung von Fertigungsprozessen und ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft erreicht wird. SBO setzt seine bestehenden Technologien strategisch ein, um angrenzende Branchen zu erschließen, z.B. Geothermie der nächsten Generation, und treibt gleichzeitig die Innovation mit fortschrittlichen Produkten im 3D-Metalldruck für die Energietransformation und industrielle Märkte voran. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören die Erfüllung der sich weiterentwickelnden gesetzlichen Anforderungen, die Gewährleistung der Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger Förderung nachhaltiger Lösungen.

SBM-1 - 42 - GESCHÄFTSMODELL UND WERTSCHÖPFUNGSKETTE

SBO ist ein führender Hersteller von hochlegierten, nicht-magnetisierbaren Stählen sowie hochpräzisen Komponenten und Ausrüstungen für den Energiesektor und darüber hinaus. Mit rund 1.600 Mitarbeitern und einem globalen Netz von Tochtergesellschaften setzt SBO auf höchste Präzision – „optimum precision“ – und behauptet sich an der Spitze der Industrie. Das Unternehmen liefert modernste und leistungsstarke Lösungen aus einem hochinnovativen Produktportfolio, das durch ein starkes geistiges Eigentum geschützt ist.

Mit Hauptsitz in Ternitz, Österreich, und 23 Standorten weltweit ist SBO stets in der Nähe seiner Kunden und bietet schnelle, effiziente sowie qualitativ hochwertige Produkte und Lösungen. Strategische, langjährige Beziehungen zu Kunden und Lieferanten sind entscheidend, um branchenspezifische Lösungen höchster Qualität bereitzustellen, die sowohl die Effizienz steigern als auch die Umweltbelastung reduzieren. SBO leistet mit seinen Produkten und Dienstleistungen einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der weltweiten Energieversorgung.

Die Wertschöpfungskette von SBO umfasst alle wichtigen Stufen – von der Rohstoffbeschaffung bis zur Endnutzung der Produkte. Der Prozess beginnt mit der globalen Beschaffung von hochlegierten und nicht-magnetisierbaren Stählen, gefolgt vom Transport zu den Produktionsstätten des Unternehmens. Die fertigen Komponenten werden weltweit an Kunden aus den Bereichen Energie, Geothermie und Industrie geliefert. Nach ihrer Verwendung können viele dieser Produkte recycelt oder in weitere industrielle Prozesse integriert werden, was die langfristige betriebliche Effizienz unterstützt.

SBM-1 - 42A - GESCHÄFTSMODELL

1 Ab 2025 wurden die Geschäftsbereiche von SBO umbenannt. Der frühere Geschäftsbereich Advanced Manufacturing & Services wird nun als „Precision Technology“ bezeichnet, der Geschäftsbereich Oilfield Equipment wurde in „Energy Equipment“ umbenannt.

Advanced Manufacturing & Services (AMS)1: In diesem Bereich fertigt SBO maßgeschneiderte Komponenten mit höchster Genauigkeit, von komplexen Stahlteilen bis hin zu additiven Fertigungslösungen für Industrien, in denen Präzision und Hochleistung entscheidend sind, wie zum Beispiel der Energieindustrie, die Luft- und Raumfahrt, die Halbleiterindustrie und andere.

Oilfield Equipment (OE)1: In diesem Bereich bietet SBO high-End Ausrüstung für horizontal und direktionale Bohrungen und für die Bohrloch-Komplettierung in extremen Onshore- und Offshore Umgebungen. SBO‘s Lösungen sind für den Einsatz in Umgebungen mit hohen Temperaturen und hohem Druck ausgelegt und kommen in Industrien wie der Öl- und Gasindustrie, der Geothermie und dem Carbon Capture & Storage zum Einsatz. SBO’s kundenorientierte Innovationen können gemietet oder gekauft werden und sorgen in verschiedenen Industrien für Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit.

Die Produktionsprozesse von SBO sind auf eine Reihe von wichtigen Rohstoffen angewiesen, darunter Stahl, Metallpulver für die additive Fertigung, Aluminium, Harz und Härter (für Verbundwerkstoffe), Glasfasermaterial, Gummi, Polyester und Magnesium. Um die Stabilität der Lieferkette und die Beschaffungssicherheit zu gewährleisten, unterhält SBO langfristige Beziehungen zu seinen Lieferanten.

SBM-1 - 42 b - Ergebnisse und Auswirkungen des Geschäftsmodells für Kunden, Investoren und andere Stakeholder

Outputs: SBO stellt hochpräzise Komponenten und Ausrüstungen her, darunter Equipment für Directional Drilling und Well-Completion. Diese Produkte werden derzeit vor allem im Öl-und Gasbereich, zunehmend aber auch im Bereich der Geothermie eingesetzt.

Vorteile für den Kunden: Die Produkte von SBO erfüllen höchste Leistungs- und Qualitätsstandards und verschaffen Kunden durch maßgeschneiderte und oft kundenspezifische Designs einen technologischen Vorsprung sowie Wettbewerbsvorteile in ihrer jeweiligen Branche.

Vorteile für Stakeholder:

SBM-1 - 42 C - WICHTIGSTE MERKMALE DER VOR- UND NACHGELAGERTEN WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Vorgelagerte Wertschöpfungskette: Die vorgelagerte Wertschöpfungskette von SBO stützt sich auf solide Beziehungen zu Lieferanten von hochwertigen Rohstoffen, die konsistente Herstellung ihrer Spezialprodukte gewährleisten.

Nachgelagerte Wertschöpfungskette: SBO arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen und bietet maßgeschneiderte Lösungen, um hohe Leistungsstandards, Zuverlässigkeit und Effizienzsteigerungen zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung im Energiesektor.

SBM-2 - Interessen und Standpunkte der Stakeholder

SBM-2 - 45 A-C - Wichtige Stakeholder: Einbindung, Kategorien und Integration in Strategie und Geschäftsmodell

SBO pflegt den Kontakt zu den wichtigsten Stakeholdern, darunter Kunden, Lieferanten, Banken, Aktionäre und Mitarbeiter, durch regelmäßige Kommunikation und Zusammenarbeit. Dazu gehören der direkte Austausch mit den Kunden, um auf spezifische Bedürfnisse einzugehen, die enge Abstimmung mit den Lieferanten, um die Zuverlässigkeit der Lieferkette zu stärken und langfristige Partnerschaften zu fördern, der ständige Dialog mit Banken über finanzielle Angelegenheiten, die transparente Kommunikation mit den Aktionären über strategische Entwicklungen und die kontinuierliche Einbindung der Mitarbeiter, um ihr Wohlbefinden und ihre berufliche Entwicklung zu unterstützen.

SBM-2 - 43, S1-SBM-2 - 12, S2-SBM-2 - 9, S3-SBM-2 - 7, S4-SBM-2 - 8 Integration von Interessen und Sichtweisen in Strategie und Geschäftsmodell

SBO steht in aktivem Austausch mit der Belegschaft, um deren Interessen, Meinungen und Rechte zu verstehen und diese Erkenntnisse in die Unternehmensstrategie und das Geschäftsmodell einfließen zu lassen. Dabei verpflichtet sich das Unternehmen ausdrücklich zur Wahrung der Menschenrechte. Die Interessen und Sichtweisen von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette, betroffenen Gemeinschaften und Verbrauchern sind jedoch nicht vollständig in diesen Prozess integriert, wenngleich ihre Rechte geachtet werden.

Stakeholder SBM-2-45 a ii Kunden/Vertriebspartner
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Hinterfragen der eigenen Annahmen und erzielen von besseren Ergebnissen, Produkten und Dienstleistungen
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Jährliche und vierteljährliche Treffen, Veranstaltungen für Interessengruppen, Messen usw.
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Feedback wird im Geschäftsleben berücksichtigt.
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Innovative Produkte, pünktliche Lieferung, hohe Qualität, Finanzkraft, etc.
Anpassung der Strategie für das G eschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii Die Kunden der SBO sind entscheidend für den Erfolg der SBO. Künftige strategische Anpassungen können auf der Grundlage des Kundenfeedbacks vorgenommen werden.
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Weitere Einführung von Feedback-Mechanismen zur Erörterung operativer und strategischer Themen
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii Laufend
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Mit bestehenden Kunden weiterwachsen und neue Kunden gewinnen
Stakeholder Interessensvertreter SBM-2-45 a ii Mitarbeiter
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Mitarbeiterzufriedenheit sicherstellen, Arbeitsbedingungen verbessern und Mitarbeiterbindung stärken. Ensure employee satisfaction, improve working conditions and employee retention
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Feedback B b ox, Austausch Ausstausch mit Betriebsrat , smitglieder, Vorschlagswesen usw.
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Mitarbeiterbefragungen wurden in ausgewählten Tochtergesellschaften durchgeführt, und die Ergebnisse wurden den zuständigen Führungskräften übermittelt.
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Sicheres und faires Arbeitsumfeld, Entwicklungsmöglichkeiten
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii SBO integriert kontinuierlich wertvolle Ideen für neue Geschäftsmöglichkeiten, die künftig zu strategischen Anpassungen führen können (z. B. durch durch Führungskräftemeetings).
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Durchführung von Schulungs-und Entwicklungsworkshops.
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii Laufend
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte Erwartetes Ergebnis durch die Strategieänderungen, des Geschäftsmodell und weiterer Schritte SBM-2-45 c iii Höhere Mitarbeiterbindung
Stakeholder SBM-2-45 a ii Aktionäre
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Ausrichtung auf die Erwartungen der Aktionäre in Bezug auf Unternehmenswachstum, Aktienkurs, Dividendenzahlung und die allgemeine finanzielle Stabilität von SBO
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Jahreshauptversammlung, Konferenzen, Roadshows, Investor Calls Investorenanrufe und vierteljährliche Finanzberichte
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Eingang der Ergebnisse in die Strategie- und Finanzplanung
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Verfolgung von Strategien, die nachhaltiges und profitables Unternehmenswachstum sicherstellen
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii SBO kann seine Strategie durch konstruktives Feedback von Aktionären weiter optimieren, insbesondere durch den Austausch auf Konferenzen, Roadshows und ähnlichen Veranstaltungen.
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Weiterer Ausbau der Berichtsprozesse und Stärkung der Governance
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii Laufend
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Aufrechterhaltung des Anlegervertrauens und Ausrichtung auf strategische Ziele
Stakeholder SBM-2-45 a ii Lieferanten
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Förderung der Zusammenarbeit für Effizienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Jährliche bis vierteljährliche Treffen. Veranstaltungen für Interessengruppen, direkte Kommunikation
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Einbindung von Lieferantenfeedback in Beschaffungsprozesse
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Stabile Beziehungen, nachhaltige Beschaffungspraktiken
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii Fortsetzung der engen Zusammenarbeit und regelmäßige Treffen . Gewährleistung einer kontinuierlichen Anpassung an die Erwartungen der Lieferanten .
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Die Lieferanten von SBO sind wichtige Partner in der Wertschöpfungskette und spielen eine entscheidende Rolle für den Erfolg von SBO. Zum jetzigen Zeitpunkt plant SBO k eine wesentliche Änderung ihrer Strategie als Reaktion auf L ieferanten-Feedback .
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii Innerhalb von 1-5 Jahren
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Höhere Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit in der Lieferkette
Stakeholder SBM-2-45 a ii Banken
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Ü bereinstimmung mit den finanziellen Erwartungen und der Einhaltung der Vorschriften
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Regelmäßiger Dialog, Finanzberichte, jährliche Treffen
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Feedback wird in die Bewertung der finanziellen Risiken einbezogen
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Risikomanagement, Stabilität und Nachhaltigkeit
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii Die Banken sind w ichtige Finanzpartner und für die erfolgreiche Umsetzung der SBO-Strategie von wesentlicher Bedeutung, doch wird SBO ihre strategische Ausrichtung nicht auf der Grundlage ihres Inputs anpassen.
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Kontinuierliche Zusammenarbeit mit Finanzinstituten
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii Laufend
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Anhaltend hohe Kreditwürdigkeit und finanzielle Zuverlässigkeit
Stakeholder SBM-2-45 a ii Behörden, Politik
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Einhaltung der Vorschriften
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Monitoring von politischen Diskussionen.
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v G ewährleistung der Einhaltung von Rechtsvorschriften
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii Behörden und politische Parteien werden keine zentrale Rolle bei der Gestaltung der künftigen Strategie der SBO spielen. Geopolitische Veränderungen können jedoch eine flexible Anpassung der Strategie erforderlich machen.
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Keine
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii k.A.
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Anpassung an sich ändernde rechtliche Rahmenbedingungen
Stakeholder SBM-2-45 a ii NGOs
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Eingeschränkte Kommunikation
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Keine regelmäßigen Formate
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Nicht anwendbar
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Soziale und ökologische Erwägungen
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii Zum gegenwärtigen Zeitpunkt plant SBO keine Änderung ihrer Strategie auf der Grundlage von Beiträgen von NGOs .
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Keine
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii k.A.
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Minimale direkte Auswirkungen
Stakeholder SBM-2-45 a ii Lokale Gemeinschaften
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Unterstützung gezielter lokaler Initiativen
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Projektbezogene Zusammenarbeit
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Einbeziehung des Feedbacks der Gemeinschaft in lokale Projekte
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Soziale Auswirkungen und Verbesserung der Umwelt
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii Fokus auf die Fortführung bestehender Gemeinschaftsinitiativen und die Prüfung neuer Möglichkeiten, sofern diese mit den strategischen Zielen übereinstimmen
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Zum gegenwärtigen Zeitpunkt plant SBO nicht, ihre Strategie auf der Grundlage von Beiträgen der lokalen Gemeinschaften zu ändern.
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii Langfristig
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Gestärkte Beziehungen zur Gemeinschaft
Stakeholder SBM-2-45 a ii Medien
Zweck der Einbeziehung SBM-2-45 a iv Öffentlichkeitsarbeit und Markenpositionierung
Organisation/Art der Einbeziehung SBM-2-45 a iii Pressemitteilungen, Medienveranstaltungen
Berücksichtigung der Ergebnisse SBM-2-45 a v Medienecho beeinflusst Unternehmensimage
Beschreibung der Interessen der wichtigsten Stakeholder im Hinblick auf die Unternehmensstrategie und Geschäftsmodell SBM-2-45 b Transparente Kommunikation, verbessertes Ansehen
Anpassung der Strategie für das Geschäftsjahr oder Geschäftsmodell SBM-2-45 c i Im Jahr 2024 gab es keine Änderungen an der Strategie oder dem Geschäftsmodell.
Geplante Anpassung der Strategie oder des Geschäftsmodells an die Interessen der Stakeholder SBM-2-45 c ii SBO wird ihre Strategie nicht als Reaktion auf den Einfluss der Medien ändern.
Geplante Schritte zur Berücksichtigung der Interessen von Stakeholdern SBM-2-45 c ii Keine
Realisierungszeitpunkt von geplanten Maßnahmen SBM-2-45 c ii Laufend
Erwartetes Ergebnis durch Änderungen der Strategie oder des Geschäftsmodells sowie weitere Schritte SBM-2-45 c iii Verbessertes öffentliches Image und Sensibilisierung der Stakeholder
SBM-2 - 45 D - INFORMATION DER VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE ÜBER DIE ANSICHTEN DER AKTEURE ZU NACHHALTIGKEITSRELEVANTEN AUSWIRKUNGEN

Bei der SBO werden der Vorstand und der Aufsichtsrat regelmäßig über die Ansichten und Interessen der Stakeholder informiert. Die geschieht entweder durch mündliche Updates oder durch Berichte und Zusammenfassungen, der zuständigen Manager. Damit soll sichergestellt werden, dass diese Erkenntnisse in die Entscheidungsfindung einfließen.

SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell(en)

SBM-3 - 48 A - ERLÄUTERUNG DER MATERIELLEN AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

SBO hat die wichtigsten Umweltauswirkungen, -risiken und -chancen identifiziert, die sich hauptsächlich auf Emissionen und Ressourcenverbrauch in der eigenen Produktion und in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette konzentrieren. Risiken ergeben sich auch aus regulatorischen Änderungen und der Marktdynamik, während Chancen in der Diversifizierung von Geschäftsmodellen und Fortschritten in der Kreislaufwirtschaft bestehen.

SBM-3 - 48 B - EINFLUSS VON MATERIELLEN AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN AUF GESCHÄFTSMODELL, WERTSCHÖPFUNGSKETTE, STRATEGIE UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

SBO ist sich bewusst, dass wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen ihr Geschäftsmodell, ihre Wertschöpfungskette, ihre Strategie und ihre Entscheidungsfindung erheblich beeinflussen. Aktuelle und zukünftige Schwerpunkte sind die Emissionsreduzierung und die Optimierung der Kreislaufwirtschaft.

SBM-3 - 48 F Informationen zur Resilienz der Strategie und des Geschäftsmodells

Durch die Anwendung des Prinzips der doppelten Wesentlichkeit hat SBO alle wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) analysiert. Darüber hinaus hat die Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalyse wertvolle Erkenntnisse geliefert, die das Verständnis zentraler klimabezogener Risiken und Chancen weiter vertiefen.

SBO ist strategisch gut aufgestellt, um diese Herausforderungen zu bewältigen und sich bietende Chancen gezielt zu nutzen.

SBM - 3 - 48 G Änderungen der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Vergleich zum vorherigen Berichtszeitraum

Dies war die erste doppelte Wesentlichkeitsanalyse von SBO, daher sind keine Vergleiche mit dem vorherigen Berichtszeitraum verfügbar.

LISTE ALLER WESENTLICHEN AUSWIRKUNGEN
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1- K limawandel (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Emissionen aus dem Verkehr (Land, Luft, See)
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Gesamte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Transportbedingte Emissionen treten in der gesamten Wertschöpfungskette auf, da die Produkte von den Rohstofflieferanten zu den Produktionsstätten und anschließend zu den Kunden transportiert werden.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Luftverschmutzung, Treibhausgasemissionen, die zum Klimawandel beitragen, und Gesundheitsprobleme in Gemeinden in der Nähe von Verkehrswegen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii D a die Produkte von SBO zum Einsatzort transportiert werden müssen, führt dies zu Transportemissionen .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv S BO ist sich ihrer Verantwortung im Bereich der Logistik (weltweiter Versand), die ein wesentlicher Bestandteil ihres Geschäftsmodells ist , b ewusst.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Erhöht die Kosten und die regulatorischen Anforderungen : wirkt sich auf die Logistikleistung aus.
Erwartet: Einführung von Lösungen für einen emissionsärmeren Verkehr
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1-Klimawandel (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Emissionen aus eingekauften Rohstoffen und Emissionen aus der Herstellung von Eisen und Stahl.
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, insbesondere in Regionen, in denen Stahlanbieter tätig sind
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Kohlenstoffemissionen und Umweltverschmutzung bei der Herstellung wirken sich auf die globale Erwärmung und die Luftqualität aus.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Die Abhängigkeit von emissionsintensiven Rohstoffen wie Stahl ist für das Produktangebot von SBO von zentraler Bedeutung.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO teilt die Auswirkungen durch Lieferantenbeziehungen bei der Beschaffung von Stahl und Rohstoffen.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Trägt zum gesamten Kohlenstoff-Fußabdruck bei. Erwartet: Förderung der Einführung von Materialien mit geringerem Kohlenstoffgehalt.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1-Klimawandel (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Emissionen aus mit SBO-Produkten gefördertem Öl und Gas
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (potential)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a In erster Linie in der globalen nachgelagerten Wertschöpfungskette konzentriert.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Nachgelagerte Emissionen tragen zum Klimawandel bei.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Unmittelbar, da die Produkte von SBO zur Unterstützung der Öl- und Gasförderung konzipiert sind, wodurch diese Emissionen indirekt Ergebnis des Geschäftsmodells sind .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO ist indirekt mitverantwortlich für die Verwendung seiner Produkte bei der Gewinnung fossiler Brennstoff e .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Verknüpft SBO mit nachgelagerten Emissionen was bei bestimmten Interessengruppen zu Bedenken führt.
Erwartet: Förderung der Produktinnovation hin zu emissionsärmeren Technologien .
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1-Klimawandel (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Verwendung von treibhausgasintensiven Rohstoffen
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (potential)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Keine
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Positiv: Die Verringerung des Verbrauchs an neuen Rohstoffen senkt den Energieverbrauch und die Emissionen. Negativ: Durch begrenzte Verfügbarkeit von hochwertigem Recyclingmaterial können Materialien den vollen potenziellen Nutzen nicht ausnutzen .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii In direktem Zusammenhang damit steht die Verwendung von treibhausgasintensiven Rohstoffen, die einen großen Teil des Treibhausgas-Fußabdrucks von SBO ausmachen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO hat einen direkten Anteil daran, indem es recycelte Materialien in seine Herstellungsprozesse einbezieht.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Derzeitige Herstellung: Reduziert die Emissionen und steht im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen.
Erwartet: Verbesserter Wettbewerbsvorteil durch verstärkten Einsatz von recycelten Rohstoffen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1-Energie (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Energieverbrauch im verarbeitenden Gewerbe, in Büros und im Dienstleistungssektor
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert auf die weltweiten Standorte von SBO
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Der Energieverbrauch vergrößert den CO2-Fußabdruck und die lokale Umweltbelastung.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Unmittelbar damit verbunden: D i e Herstellung ist ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodells von SBO
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt durch den Energieverbrauch in seinen Produktionsstätten und Büros direkt zu diesen Auswirkungen bei.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Erhöht die Betriebskosten und trägt zu direkten Emissionen bei.
E rwartet: Beschleunigung der Ausgaben für Energie aus erneuerbaren Quellen und Energieeffizienzmaßnahmen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E2-Mikroplastik (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Verschmutzung durch Mikroplastik
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in der nachgelagerten Wertschöpfungskette, wo SBO-Produkte bei Bohr- und Komplettierungsprozessen verwendet werden .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Mikroplastik verunreinigt Ökosysteme und schadet der Artenvielfalt.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt : nachgelagerte Tätigkeiten mit SBO-Produkten können zur Verschmutzung durch Mikroplastik beitragen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt indirekt dazu bei, da einige Bestandteile seiner Produkte Polymere enthalten.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Detaillierte Analyse der Auswirkungen
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E2-Verschmutzung der Luft (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Luftverschmutzung durch globale industrielle Prozesse
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentration auf eigene Aktivitäten, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Die Emissionen verschlechtern die Luftqualität und könnten die Gesundheit der umliegenden Gemeinden beeinträchtigen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Unmittelbar damit verbunden sind die Emissionen, die durch die Produktionsprozesse von SBO in den Werken in diesen Regionen entstehen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO ist aufgrund der Emissionen aus seiner Produktionstätigkeit direkt mitverantwortlich.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Derzeit: Anstieg der Kosten für die Einhaltung von Vorschriften. Erwartet: Antrieb für technologische Upgrades in den Produktionsstätten.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E2-Verschmutzung der Luft (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Luftverschmutzung durch die Herstellung von Eisen und Stahl
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentration auf die vorgelagerte Wertschöpfungskette, die jene Regionen betrifft, die Eisen und Stahl liefern .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Die Emissionen schaden den Ökosystemen
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Stark verbunden: Stahl ist ein wichtiger Rohstoff für die Produkte von SBO. Seine Herstellung ist direkt mit den vorgelagerten Emissionen der Wertschöpfungskette verbunden .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO teilt indirekt Auswirkungen durch seine vorgelagerte Wertschöpfungskette mit Lieferanten von Stahl und anderen Materialien.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Trägt zu indirekten Emissionen und Bedenken der Interessengruppen bei.
Erwartet: Verstärkte Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Emissionsreduzierung.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E2-Verschmutzung der Luft (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Luftverschmutzung durch den Verkehr
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Gesamte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Verteilt über die gesamte Wertschöpfungskette, einschließlich der Logistik zwischen Lieferanten, SBO-Einrichtungen und Kunden weltweit.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Kohlenstoffemissionen und Feinstaub beeinträchtigen die Luftqualität.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Unmittelbar damit verbunden : die globale Logistik, die mit der Tätigkeit von SBO verbunden ist, trägt zur verkehrsbedingten Luftverschmutzung bei.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die SBO teilt die Verantwortung direkt durch ihre Logistik und ihr Lieferkettenmanagement.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Erhöht die Logistikkosten und den ökologischen Fußabdruck.
Erwartet: Ausgaben für effiziente Logistik und alternative Kraftstoffe.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E2-Verschmutzung der Luft (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Luftverschmutzung durch Bergbaubetriebe - Nickel, Kupfer, Chromit und andere Rohstoffe
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentration auf die vorgelagerte Wertschöpfungskette, welche die Regionen betrifft, die Rohstoffe liefern
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Der Bergbau führt zur Zerstörung von Lebensräumen, zur Wasserverschmutzung und zur Vertreibung von Gemein schaften .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt: Die Abhängigkeit der SBO von abgebauten Rohstoffen bringt sie mit der vorgelagerten Verschmutzung in Verbindung.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die Mehrheit der Kunden und Lieferanten von SBO sind börsennotierte Unternehmen. Daher geht SBO davon aus, dass sie die relevanten gesetzlichen Vorschriften nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus reputationsbezogenen Gründen einhalten. Bis heute sind SBO keine Verstöße in diesem Bereich bekannt.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Verknüpfung der SBO mit den Risiken der ökologischen Verschlechterung im Vorfeld. Erwartet: Stärkung der verantwortungsvollen Beschaffungspolitik.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E2-Verschmutzung des Bodens (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Bodenverschmutzung Bergbau - Nickel, Kupfer, Chromit und andere Rohstoffe
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentration auf die vorgelagerte Wertschöpfungskette, welche die Regionen betrifft, die Rohstoffe liefern
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Der Bergbau führt zur Zerstörung von Lebensräumen, zur Wasserverschmutzung und zur Vertreibung von Gemeinden.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt: Die Abhängigkeit der SBO von abgebauten Rohstoffen bringt sie mit der vorgelagerten Verschmutzung in Verbindung.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die überwiegende Mehrheit der Kunden und Lieferanten von SBO sind börsennotierte Unternehmen. Daher geht SBO davon aus, dass sie die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus reputationsbezogenen Gründen e inhalten. Bis heute ist SBO kein d iesbezüglicher Verstoß in diesem Bereich bekannt .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Verknüpfung der SBO mit der vorgelagerten Wertschöpfungskette
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E3-Wasserverbrauch (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Wasserverbrauch
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Gesamte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Der Wasserverbrauch erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette, wobei Schwerpunkt auf Fertigungsprozessen und -abläufen in Regionen mit Wasserknappheit liegt .
Erhebliche vor- und nachgelagerte Auswirkungen der Wertschöpfungskette umfassen die Beschaffung und Verarbeitung von Rohstoffen
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Ein hoher Wasserverbrauch kann zur Wasserknappheit in betroffenen Regionen beitragen und sich negativ auf lokale Gemeinschaften, Ökosysteme und die Biodiversität auswirken. Eine unsachgemäße Verwaltung der Wasserressourcen kann zudem zu Reputationsrisiken für das Unternehmen führen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO erfüllt die gesetzlichen Anforderungen im Zusammenhang mit dem Wasserverbrauch. In Anerkennung der Notwendigkeit, wasserbezogene Risiken in bestimmten Regionen zu adressieren, können lokal betroffene Tochtergesellschaften ihren Wasserfußabdruck analysieren und Reduktionsmaßnahmen prüfen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt sowohl direkt durch seine eigenen Betriebsabläufe als auch indirekt über seine Lieferkette zum Wasserverbrauch bei. Partner und Lieferanten in Regionen mit hoher Wasserknappheit verstärken die Auswirkungen zusätzlich.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Ein unkontrollierter Wasserverbrauch könnte zu Betriebsstörungen, steigenden Kosten und Reputationsschäden führen, insbesondere in Regionen mit Wasserknappheit. Die Entwicklung einer Wassermanagementstrategie ist entscheidend, um diese Risiken zu minimieren und die Geschäftskontinuität sicherzustellen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E3-Wassereinleitungen in die Weltmeere (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Einleitungen von flüssigen Schadstoffen in das Meer
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in der nachgelagerten Wertschöpfungskette, wo SBO-Produkte bei Öl- und Gasprojekten zur Anwendung kommen , die A uswirkungen auf die Meeresumwelt haben können .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Schadstoffe schaden dem Meeresleben und den Ökosystemen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt : nachgelagerte Betriebe, die SBOs Produkte verwenden, können zu diesen Auswirkungen beitragen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Langfristig, auf der Grundlage nachgelagerter Bemühungen um Schadensbegrenzung und verbesserte Betriebsstandards.
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die Hauptlieferanten von SBO sind große Unternehmen. Daher geht SBO davon aus, dass sie die relevanten gesetzlichen Vorschriften nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus reputationsbezogenen Gründen einhalten. Bis heute sind SBO keine Verstöße in diesem Bereich bekannt.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Risiken, die der biologischen Vielfalt und den Meeresökosystemen indirekt schaden.
Erwartet: Es ist unklar, inwieweit nachhaltige Praktiken und Umweltschutzmaßnahmen im Kundenbetrieb gefördert werden.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter- Thema SBM-3-48a E4- Änderung der Landnutzung, Änderung der Süßwassernutzung und Änderung der Meeresnutzung (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Landnutzungsänderung vorgelagerte Wertschöpfungskette (Bergbau)
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in vorgelagerte r Wertschöpfungskette, verbunden mit dem Abbau von Rohstoffen.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Abholzung von Wäldern, Süßwasserentnahme und Störung des Ökosystems.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt: Die Beschaffung von Rohstoffen für die Produkte von SBO beeinträchtigt die Ökosysteme durch den Bergbau.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte.
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die Hauptlieferanten von SBO sind große Unternehmen. Daher geht SBO davon aus, dass sie die relevanten gesetzlichen Vorschriften nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus reputationsbezogenen Gründen einhalten. Bis heute sind SBO keine Verstöße in diesem Bereich bekannt.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Setzt SBO einem Reputations- und Beschaffungsrisiko aus.
Erwartet: Noch zu bestimmen
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E4- Änderung der Landnutzung, Änderung der Süßwassernutzung und Änderung der Meeresnutzung (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Änderung der Flächennutzung für den Bergbau, Süßwassernutzung für die Produktion, Änderung der Meeresnutzung für die Produktnutzung
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in der Wertschöpfungskette, verbunden mit Abbau von Rohstoffen.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Abholzung von Wäldern, Süßwasserentnahme und Störung des Ökosystems.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt: Die Beschaffung von Rohstoffen für die Produkte von SBO beeinträchtigt die Ökosysteme durch den Bergbau.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Langfristig, da diese Auswirkungen mit dem Lebenszyklus des Bergbaubetriebs verbunden sind.
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die Mehrheit der Kunden und Lieferanten von SBO sind börsennotierte Unternehmen. Daher geht SBO davon aus, dass sie die relevanten gesetzlichen Vorschriften nicht nur aus rechtlichen, sondern auch aus reputationsbezogenen Gründen einhalten. Bis heute sind SBO keine Verstöße in diesem Bereich bekannt.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Setzt SBO einem Reputations- und Beschaffungsrisiko aus.
Erwartet: Noch zu bestimmen
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E4-Klimawandel (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Verwendung des Produkts zur Förderung von Öl und Gas
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert auf die nachgelagerte Wertschöpfungskette, in der die Produkte von SBO bei Bohr- und Komplettierungstätigkeiten eingesetzt werden .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Unterstützt die Produktion fossiler Brennstoffe, was zum Klimawandel beiträgt.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Unmittelbarer Zusammenhang, da SBO-Produkte zur Förderung von Öl und Gas verwendet werden
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO ist indirekt mitverantwortlich dafür, dass seine Produkte die Förderung fossiler Brennstoffe ermöglichen.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Bindet das Geschäftsmodell der SBO an die fossile Brennstoffindustrie.
Erwartet: Allmähliche Diversifizierung
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E4: Bodenverschlechterung : Wüstenbildung : Bodenversiegelung (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Bohrungen mit Auswirkungen auf Ökosysteme
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in der nachgelagerten Wertschöpfungskette, insbesondere bei Öl- und Gasaktivitäten in empfindlichen Ökosystemen.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Zerstörung von Lebensräumen und Lärmbelästigung.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt: SBO-Produkte unterstützen Gewinnungsprozesse, die Ökosysteme beeinträchtigen können.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO ist indirekt mitverantwortlich für den betrieblichen Einsatz seiner Produkte bei Bohrungen.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Derzeit: Beeinträchtigung der Ökosysteme in den Fördergebieten.
Erwartet: Fortschritte bei Präzisionsbohrprodukten verringern diese Auswirkungen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E4-Verschmutzung (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Verschmutzung entlang Wertschöpfungskette mit Auswirkungen auf die biologische Vielfalt
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Gesamte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Verteilt über die gesamte Wertschöpfungskette, einschließlich Emissionen bei der Herstellung, dem Transport, und der Produktnutzung .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Schädliche Emissionen und Abfälle verringern die Artenvielfalt.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO hat sowohl direkt durch Emissionen als auch indirekt durch Tätigkeiten in der Wertschöpfungskette einen Einfluss.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Trägt zu negativen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt in der gesamten Wertschöpfungskette bei.
Erwartet: Betonung von Initiativen und Praktiken, welche die Natur positiv beeinflussen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E5-Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Ressourcenverbrauch für Herstellung
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Der Ressourcenverbrauch konzentriert sich auf die eigenen Produktionsprozesse der SBO, einschließlich der Nutzung von Rohmaterialien. Dies hat direkte ökologische Auswirkungen und trägt zur Ressourcenverknappung bei.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Die Verwendung von Materialien wie Stahl hat ökologische Auswirkungen, darunter den Ressourcenverbrauch und die Entstehung von Abfällen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Die Strategie von SBO erkennt die Bedeutung einer effizienten Ressourcennutzung an. Derzeit werden Maßnahmen entwickelt, um den Ressourceneinsatz zu optimieren und Abfall zu minimieren.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt durch seine Herstellungsprozesse direkt zum Ressourcenverbrauch bei, während indirekte Auswirkungen durch vorgelagerte Lieferanten von Rohstoffen entstehen.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Ineffiziente Ressourcennutzung kann die Betriebskosten erhöhen, rechtliche Risiken verstärken und den Ruf des Unternehmens schädigen. Die Optimierung des Ressourceneinsatzes und die Reduktion von Verschwendung sind entscheidend für die langfristige Nachhaltigkeit von SBO.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E5-Ressourcenzufluss, einschließlich Ressourcennutzung (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Abhängigkeit von Primärrohstoffen
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (potential)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Fokus auf die eigenen Aktivitäten in den Produktionsstätten, wo Recyclingprozesse etabliert sind und recycelte Materialien wieder in die Fertigungsprozesse einfließen.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Verringert die Umweltbelastung und den Energieverbrauch bei der Rohstoffgewinnung. SBO ist auf zugekaufte Primärrohstoffe angewiesen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Steht im Zusammenhang mit einer positiven strategischen Veränderung : spiegelt das Engagement von SBO wider, die Abhängigkeit von neuen Rohstoffen zu verringern.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO minimiert seine Umweltauswirkungen direkt durch den Einsatz recycelter Materialien in der Produktion.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: R eduziert betriebliche Emissionen und Abfälle.
Erwartet: Langfristige Widerstandsfähigkeit bei der Materialbeschaffung.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E5-Ressourcenzufluss, einschließlich Ressourcennutzung (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Ineffiziente Nutzung von Rohstoffen und Ressourcen
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (potential)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentration auf die vorgelagerten Prozesse der Wertschöpfungskette und die eigenen Betriebe mit dem Ziel, die Effizienz des Inputs weltweit zu optimieren
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Der derzeitige Material- und Energieverbrauch kann in bestimmten Bereichen des Herstellungsprozesses ineffizient sein, ebenso wie in die Nutzung von Produktions- und Büroräumen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Abgestimmt auf die strategischen Ziele : die Verbesserung der Materialeffizienz unterstützt die Nachhaltigkeitsziele.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO beeinflusst die Auswirkungen direkt, indem es die Ressourceneffizienz seiner Herstellungsprozesse verbessert.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Reduziert Kosten und Abfall.
Erwartet: Weitere Unterstützung der Ziele der Kreislaufwirtschaft.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E5-Abfall (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Entwicklung von Produkten, die eine höhere Wiederverwertbarkeit ermöglichen
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Positive Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Fokus auf die eigenen Aktivitäten von SBO, insbesondere auf Einrichtungen, die recycelte Materialien in die Produktion integrieren .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Positiv: Fördert die Kreislaufwirtschaft und reduziert Materialabfälle.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Teilweise verbunden: spiegelt eine proaktive Strategie wider, um das Produktdesign an den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft auszurichten.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt durch seine Design- und Konstruktionsarbeit direkt zu positiven Auswirkungen bei.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Verbessert das Umweltprofil der SBO. Erwartet: Schafft einen Wettbewerbsvorteil .
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E 5-Abfall (Umweltbelange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Abfälle aus eigenen Prozessen - Regionen: Asien/Mittlerer Osten/Mittel- und Südamerika
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkung (potential) durch Abfallerzeugung, Entsorgungsprobleme und mögliche Umweltverschmutzung
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Abfallerzeugung an den SBO-Standorten in den Regionen Asien, Naher Osten sowie Mittel- und Südamerika.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Abfälle aus der Fertigung können bei falschem Management zu Verschmutzung von Boden, Luft und W asser führen. Dies kann Gemeinschaften, Ökosystems sowie auch die öffentliche Gesundheit in den betroffenen Regionen beeinträchtigen .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO erfüllt alle geltenden gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen im Bereich der Abfallwirtschaft. Gleichzeitig erkennt SBO die Bedeutung eines systematischen Ansatzes zur weiteren Abfallvermeidung an, um negative Umwelt- und Sozialauswirkungen künftig weiter zu minimieren.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO ist direkt für die Abfallerzeugung im Rahmen seiner Produktionstätigkeiten verantwortlich. Indirekte Auswirkungen können durch Auftragnehmer oder Lieferanten entstehen, die an der Abfallentsorgung beteiligt sind.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Eine ineffiziente Abfallbewirtschaftung könnte zu strengeren regulatorischen Auflagen führen, die Bußgelder, Reputationsschäden und steigende Betriebskosten nach sich ziehen.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Tarifverhandlungen, einschließlich der Quote der von Tarifverträgen erfassten Arbeitnehmer (Arbeitnehmer und soziale Belange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Fehlende Tarifverhandlungen
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert auf eigene Aktivitäten, bei denen es in den Arbeitsverträgen keine Tarifverträge gibt, je nach Standort der Tochtergesellschaft unterschiedlich.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Schränkt die Rechte der Arbeitnehmer und eine angemessene Vertretung ein.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Unmittelbar damit verbunden: SBO achtet das Recht auf Tarifverhandlungen und pflegt konstruktive Beziehungen zu Betriebsräten und Gewerkschaften. Die Beschäftigungspraktiken innerhalb der SBO-Tochtergesellschaften werden vom lokalen Management überwacht.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die SBO ist direkt mitverantwortlich, wenn sich Tochtergesellschaften nicht an Tarifverträge halten.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Könnte die Zufriedenheit der Arbeitnehmer verringern und das Fluktuationsrisiko erhöhen.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Kinderarbeit (Achtung der Menschenrechte )
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Kinderarbeit
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Das Thema Kinderarbeit wird im Code of Conduct von SBO sowie in den damit verbundenen Menschenrechtsverpflichtungen geregelt. Bisher gab es keine bekannten Fälle von Kinderarbeit innerhalb der Organisation oder ihrer Wertschöpfungskette.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Kinderarbeit kann zu Ausbeutung führen und das Wohlergehen der betroffenen Kinder in der Lieferkette erheblich beeinträchtigen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Der SBO Code of Conduct, unterstützt durch ein robustes Compliance-Management-System, ist darauf ausgelegt, Risiken von Kinderarbeit zu minimieren und die Einhaltung der Menschenrechtsstandards entlang der gesamten Wertschöpfungskette sicherzustellen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Bislang wurden bei SBO und seinen Partnern in der Wertschöpfungskette keine Fälle von Kinderarbeit festgestellt.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Kann Reputations- und Betriebsrisiken mit sich bringen.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Diversity (Mitarbeiter und soziale Belange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Diskriminierung am Arbeitsplatz
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Die potenziellen Auswirkungen konzentrieren sich auf die eigenen Aktivitäten von SBO.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Schafft ein ungerechtes und feindseliges Arbeitsumfeld.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Die potenziellen Auswirkungen beziehen sich auf die eigenen Aktivitäten von SBO.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO erkennt ihre Verantwortung durch ihre Arbeitsplatzrichtlinien und -praktiken an.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Könnte sich auf die Moral und die Vielfalt der Mitarbeiter auswirken.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Beschäftigung und Eingliederung von Menschen mit Behinderungen (Arbeitnehmer und soziale Belange)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Eingliederung von Menschen mit Behinderungen
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Positive Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert auf die eigenen Aktivitäten von SBO, mit positiven Auswirkungen durch interne Richtlinie und Eingliederungsprogramme .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Positiv: Fördert Chancengleichheit und vielfältige Perspektiven.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Bezieht sich auf strategische Maßnahmen und spiegelt die Bestrebungen von SBO wider, ein integratives Arbeitsumfeld zu fördern.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt durch ihre Einstellungspraxis und Integrationspolitik direkte Verantwortung.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Verbessert die Eingliederung am Arbeitsplatz. Erwartet: Stärkung des sozialen Einflusses und der Marke von SBO .
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Zwangsarbeit (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Zwangsarbeit
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten unter Berücksichtigung breiteren regionalen Kontextes
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Obwohl SBO in Regionen tätig ist, in denen Risiken für Zwangsarbeit bestehen können, setzt das Unternehmen strikte interne Richtlinien und Compliance-Standards durch, um sicherzustellen, dass solche Praktiken in den eigenen Geschäftsabläufen nicht vorkommen.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negative Auswirkungen: Besonders in Regionen mit erhöhten Arbeitsrechtsrisiken.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Die Verpflichtung von SBO zur Einhaltung der Menschenrechte ist fest in ihre betrieblichen Abläufe integriert.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO folgt strengen Arbeitsrichtlinien, die das Risiko von Zwangsarbeit innerhalb der eigenen Belegschaft ausschließen, auch wenn das Unternehmen in Regionen tätig ist, in denen solche Risiken bestehen.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Sicherstellung der Markenintegrität und betrieblicher Widerstandsfähigkeit durch einen strengen Rahmen zur Einhaltung von Arbeitsvorschriften.
Erwartet: Kontinuierliche Stärkung der Arbeitsnormen und Engagement für die Menschenrechte, mit Fokus auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Gleichstellung der Geschlechter und gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Geschlechterungleichheit
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Fokussiert auf die eigenen Aktivitäten und die Wertschöpfungskette von SBO, unter Berücksichtigung regionaler kultureller Normen und Beschäftigungspraktiken.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Schränkt die Chancengleichheit am Arbeitsplatz und die Aufstiegsmöglichkeiten ein.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Teilweise verbunden: Arbeitsplatzpraktiken und regionale kulturelle Faktoren können zu dieser Auswirkung beitragen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO gewährleistet Verantwortlichkeit durch sein Engagement für verantwortungsbewusste Arbeitsplatzrichtlinien. Bis heute wurden bei SBO keine Fälle von Geschlechterungleichheit festgestellt .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a SBO engagiert sich für faire Behandlung und Chancengleichheit und legt damit eine solide Grundlage für eine stärkere Integration der Belegschaft. Jede Form von geschlechtsspezifischer Ungleichheit kann die Chancengleichheit einschränken.
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Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Gesundheit und Sicherheit (Achtung der Menschenrechte )
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Arbeitsunfälle
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Fokus auf die eigenen Aktivitäten von SBO in den Produktionsstätten und im Außendienst .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Verletzungen beeinträchtigen die Arbeitsmoral und die Produktivität der Beschäftigten.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Unmittelbar damit verbunden: Die Sicherheitsstandards und -praktiken in den SBO-Einrichtungen stehen direkt unter der Kontrolle des Unternehmens.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die SBO ist durch die Sicherheitspraktiken in ihren Einrichtungen und Betrieben direkt v erantwortlich.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: B eeinträchtigt die Produktivität und Gesundheit der Arbeitnehmer.
Erwartet: S tärkere Konzentration auf Sicherheit und Ausbildung am Arbeitsplatz.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert sich auf die eigenen Aktivitäten der SBO und erfordert eine konsequente Durchsetzung der Arbeitsplatzrichtlinien weltweit .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Schädigung des Wohlbefindens der Mitarbeiter und der Unternehmenskultur.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii In direktem Zusammenhang mit den internen Arbeitsplatzrichtlinien und Durchsetzungsmechanismen. Die SBO verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die SBO ist durch ihre interne Richtlinie und Aufsicht direkt v erantwortlich.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: S chafft ein feindseliges Arbeitsumfeld.
Erwartet: Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Belästigung
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1 - Angemessene Löhne (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Kaufkraft der Arbeitnehmer
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Positive Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Die Auswirkungen konzentrieren sich auf die direkten Tätigkeiten der SBO, insbesondere bei der Lohnfestsetzung für Arbeitnehmer und Leiharbeiter.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Angemessene Löhne verbessern die Kaufkraft der Beschäftigten, was zu ihrem allgemeinen und finanziellen Wohlergehen beiträgt. Dies wirkt sich auch positiv auf die lokale Wirtschaft aus, da steigende Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen die Wirtschaft ankurbelt .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Die Strategie von SBO umfasst die Sicherstellung einer wettbewerbsfähigen und fairen Vergütung, die sich an den Industriestandards orientiert und zur Mitarbeiterzufriedenheit sowie -bindung beiträgt. Angemessene Löhne stärken zudem den Ruf des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt direkt zu den wesentlichen Auswirkungen durch seine Vergütungsstruktur für Mitarbeiter bei.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Angemessene Löhne tragen zur Zufriedenheit, Produktivität und Bindung der Mitarbeitenden bei, was entscheidend für die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells ist. Wettbewerbsfähige Vergütung steigert zudem die Attraktivität des Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Ausbildung und Kompetenzentwicklung (Arbeitnehmer und soziale Bedenken)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Fort- bzw. Ausbildung
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Positive Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Die Auswirkungen konzentrieren sich auf die eigenen Aktivitäten der SBO, insbesondere bei Programmen zur Mitarbeiterentwicklung, On-the-job Schulungen und interne Lerninitiativen.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Ausbildung und Kompetenzentwicklung stärken die Fähigkeiten, Arbeitszufriedenheit und Karrierechancen der Mitarbeitern. Dies fördert Produktivität, Innovationskraft und die Anpassungsfähigkeit an technologische sowie marktbezogene Veränderungen. Darüber hinaus trägt eine erhöhte Beschäftigungsfähigkeit zu einem positiven sozialen Nutzen bei.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Die Strategie von SBO setzt auf kontinuierliches Lernen und Entwicklung als zentrale Treiber für Innovation, operative Exzellenz und Mitarbeiterbindung. Strukturierte Weiterbildungsprogramme werden gezielt auf die Unternehmensziele abgestimmt, um eine wettbewerbsfähige und anpassungsfähige Belegschaft zu fördern .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die SBO trägt direkt zur Fortbildung durch ihre internen Ausbildungsinitiativen und Entwicklungsprogramme bei.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Die Kompetenzentwicklung stärkt das Geschäftsmodell durch Steigerung der Leistung der Mitarbeiter, Förderung der Innovation und Aufrechterhaltung eines Wettbewerbsvorteils in der Industrie . Es hilft S pitzenkräfte anzuziehen und zu halten.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2 - Angemessener Wohnraum (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von unangemessenem Wohnraum
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a SBO konzentriert sich auf die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere auf vorgelagerte Regionen sowie Unterkünfte für Auftragnehmer. Bislang wurden keine Fälle unangemessener Unterkünfte bei Wertschöpfungspartnern festgestellt.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Schlechte Bedingungen für Arbeitnehmer in den Lieferketten beeinträchtigen Gesundheit und Moral.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : Auftragnehmer und Lieferanten im vorgelagerten Bereich Wertschöpfungsketten können mit Wohnungsproblemen konfrontiert sein.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt indirekt zu den Auswirkungen über Partner in der Lieferkette bei, insbesondere in Entwicklungsregionen.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Beeinflusst das Wohlbefinden der Arbeitnehmer in Lieferketten.
Erwartet: Förderung von Initiativen zur Verbesserung der Wohnverhältnisse.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Angemessene Löhne (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Nicht existenzsichernder Lohn
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in Regionen wie Asien und Südamerika .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Niedrige Lohnstandards in bestimmten Regionen können wirtschaftliche Ungleichheiten verstärken.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden: Vorgelagerte Lieferketten in Regionen mit niedrigen Lohnstandards können sich auf dieses Thema auswirken.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO arbeitet direkt mit Unternehmen zusammen, die in der Regel deutlich größer sind und ebenfalls zur Einhaltung der Menschenrechtsvorschriften verpflichtet sind. Die wichtigsten Kunden von SBO sind alle börsennotiert.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit in der Wertschöpfungskette.

Erwartet: Förderung fairer Lohnstandards bei den Lieferanten.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Kinderarbeit (Achtung der Menschenrechte )
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Kinderarbeit
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a R i siken konzentrieren sich in erster Linie auf die vor- und nachgelagerte W ertschöpfungskette . SBO hat bis heute keine Fälle von Kinderarbeit innerhalb des Unternehmens oder in der Wertschöpfungskette festgestellt.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Potenzielle negative Auswirkungen: Stellt ein Risiko der Ausbeutung gefährdeter Bevölkerungsgruppen innerhalb der Lieferketten dar.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden: Praktiken in der Lieferkette und Compliance-Standards der Lieferanten spielen eine entscheidende Rolle bei der Risikosteuerung.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt indirekt Verantwortung durch seine Geschäftsbeziehungen in Hochrisikoregionen. SBO hält alle geltenden gesetzlichen Vorschriften ein. Die wichtigsten Lieferanten und Kunden von SBO sind börsennotierte Unternehmen mit starker Reputation und hohen Standards. SBO hat keine Fälle von Kinderarbeit innerhalb des Unternehmens oder bei seinen Wertschöpfungspartnern festgestellt.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Könnte Reputationsrisiken darstellen und die Stabilität der Lieferkette beeinträchtigen, wenn nicht konforme Praktiken damit in Verbindung stehen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Zwangsarbeit (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Zwangsarbeit
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Risiken konzentrieren sich hauptsächlich in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, insbesondere in Regionen mit schwächeren Arbeitsstandards. SBO hält alle geltenden gesetzlichen Vorschriften ein. Die wichtigsten Lieferanten und Kunden von SBO sind börsennotierte Unternehmen, die für ihre starke Reputation und hohen Compliance-Standards bekannt sind. Bis heute hat SBO keine Fälle von Zwangsarbeit innerhalb des Unternehmens oder bei seinen Wertschöpfungspartnern festgestellt.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Verletzung der Menschenrechte und Rufschädigung.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : potenzielle Risiken können im vorgelagerten Bereich entstehen bei Beschaffung aus Regionen, in denen die Durchsetzung des Arbeitsrechts weniger streng ist .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt indirekt Verantwortung durch die Beschäftigung von Mitarbeitern in Regionen, in denen die Durchsetzung der Arbeitsgesetze unzureichend ist. Bislang sind SBO keine Fälle von Zwangsarbeit innerhalb des Unternehmens oder bei seinen Partnern in der Wertschöpfungskette bekannt.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Könnte Reputationsrisiken darstellen und die Stabilität der Lieferkette beeinträchtigen, wenn diese mit nicht konformen Praktiken in Verbindung gebracht wird .
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Gleichstellung der Geschlechter und gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Ungleichheit zwischen den Geschlechtern
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in der SBO-Wertschöpfungskette bei Bohr-und Komplettierungstätigkeiten oder beim Rohstoffabbau
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Geschlechterungleichheit am Arbeitsplatz führt zu ungleichen Chancen, Lohnunterschieden und mangelnder Diversität, was sich negativ auf Mitarbeitermotivation, Produktivität und Unternehmenskultur auswirken kann. Zudem kann sie systemische Ungleichheiten in der gesamten Wertschöpfungskette verstärken .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO setzt sich für Geschlechtergleichstellung und gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit ein, um eine inklusive Belegschaft zu fördern und Unterrepräsentation in bestimmten Rollen zu reduzieren. Dieses Engagement ist fest im Code of Conduct verankert und unterstreicht das Bekenntnis zu fairen und integrativen Arbeitsplatzpraktiken.
SBO prüft zudem gezielte Initiativen, um Geschlechterungleichheit und Gehaltsunterschiede in Zukunft noch wirksamer zu adressieren .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt zu wesentlichen Auswirkungen durch direkte Geschäftsbeziehungen in Sektoren bei, in denen Gender Ungleichheit vorherrscht, wie z. B. im Bergbau und bei Bohr-und Komplettierungstätigkeiten .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Anhaltende geschlechtsspezifische Ungleichheit kann dem Geschäftsmodell schaden, indem sie den Zugang zu vielfältigen Talenten einschränkt, den Ruf schädigt und die rechtlichen und Compliance-Risiken erhöht.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Gesundheit und Sicherheit (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Arbeitsunfälle
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert in der SBO-Wertschöpfungskette im Bergbau
oder bei Bohr- und Komplettierungstätigkeiten
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Arbeitsunfälle können zu Verletzungen, Todesfällen und Umweltschäden führen, insbesondere in hochrisikoreichen Industrien wie dem Bergbau oder bei Bohr- und Komplettierungstätigkeiten . Diese Auswirkungen betreffen direkt die Arbeitssicherheit, die betriebliche Kontinuität und die ökologische Nachhaltigkeit.
Bis heute wurden bei SBO keine Fälle unsicherer Arbeitsbedingungen innerhalb der Wertschöpfungskette gemeldet .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Zu der Strategie und den Richtlinien von SBO gehört die Einhaltung eines strengen Code of Conduct und von Sicherheitsstandards, um Zwischenfälle am Arbeitsplatz zu reduzieren. Dies beinhaltet die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen und die Durchführung regelmäßiger Risikobewertungen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt durch seine Tätigkeiten und Geschäftsbeziehungen in den Bereichen Bergbau und Bohrtechnik zu wesentlichen Auswirkungen bei. Derzeit sind keine spezifischen Maßnahmen zur Risikominderung implementiert, da bislang keine Fälle unsicherer Arbeitsbedingungen b ei seinen Wertschöpfungspartnern gemeldet wurden .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Zwischenfälle könnten B etriebsstörungen, finanziell V erluste und Rufschädigung nach sich ziehen und damit die Nachhaltigkeit und Effizienz des Geschäftsmodells beeinträchtigen .
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere in R egionen wie Asien, Afrika und Südamerika.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Gewalt- und Belästigungsvorfälle beeinträchtigen das Wohlbefinden, die mentale Gesundheit und die Produktivität der Mitarbeiter . Zudem können sie zu einer hohen Fluktuation führen und Reputationsrisiken für das Unternehmen darstellen .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO hat einen Code of Conduct implementiert, der klare Erwartungen an ein respektvolles Arbeitsumfeld definiert und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt und Belästigung festlegt. Dieser dient als Leitfaden, um solche Themen zu adressieren und die Einhaltung innerhalb des Unternehmens sowie in seinen Geschäftsbeziehungen sicherzustellen .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt indirekt durch Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten, Auftragnehmern und Partnern in Regionen mit unterschiedlichen Arbeitsstandards und rechtlichen Schutzbestimmungen bei. Direkte Auswirkungen werden durch interne Richtlinien und Compliance-Maßnahmen begrenzt .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Anhaltende Vorfälle könnten das Geschäftsmodell beeinflussen indem sie die rechtlichen Risiken erhöhen, den Ruf der Marke schädigen und zu einer Verringerung der betrieblichen Effizienz aufgrund von Störungen im Arbeitskräfteumfeld führen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2- Diversität
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Diskriminierung am Arbeitsplatz
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die gesamte Wertschöpfungskette.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Vorfälle von Diskriminierung wirken sich negativ auf W ohlbefinden, psychische Gesundheit und allgemeine Produktivität der Arbeitnehmer aus. Sie können auch zu hoher Personalfluktuation und Reputationsrisiken beitragen .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO hat einen Code of Conduct implementiert, der klare Erwartungen an ein respektvolles Arbeitsumfeld definiert und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Diskriminierung festlegt. Dieser dient als Leitfaden, um solche Themen zu adressieren und die Einhaltung innerhalb des Unternehmens sowie in seinen Geschäftsbeziehungen sicherzustellen .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt indirekt durch Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten, Auftragnehmern und Partnern in Regionen mit unterschiedlichen Arbeitsstandards und rechtlichen Schutzbestimmungen bei. Direkte Auswirkungen werden durch interne Richtlinien und Compliance-Maßnahmen begrenzt .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Anhaltende Vorfälle könnten sich auf das Geschäftsmodell auswirken, indem sie die rechtlichen Risiken erhöhen, den Ruf der Marke schädigen und die betriebliche Effizienz aufgrund von Unterbrechungen in der Belegschaft verringern.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Wasser und Abwasserentsorgung (Achtung der Menschenrechte )
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Unzureichende Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Entlang der gesamten Wertschöpfungskette konzentriert, insbesondere in vorgelagerten Beschaffungsregionen mit begrenzter Infrastruktur. SBO arbeitet in der Regel mit Unternehmen zusammen, die deutlich größer sind und ebenfalls zur Einhaltung der Menschenrechtsvorschriften verpflichtet sind. Die wichtigsten Kunden von SBO sind alle börsennotiert.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeitnehmer in den Lieferketten.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : vor- und nachgelagerte Partner können mit diesem Problem in Regionen mit unzureichender Infrastruktur konfrontiert werden .
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO arbeitet in der Regel mit Unternehmen zusammen, die deutlich größer sind und ebenfalls zur Einhaltung der Menschenrechtsvorschriften verpflichtet sind. Die wichtigsten Kunden von SBO sind alle börsennotiert.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Reduziert die Produktivität und die Gesundheit der Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette .
Erwartet: Verstärkte Konzentration auf Infrastrukturinvestitionen in Hochrisikoregionen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3 - Angemessene Ernährung (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Mangelnde Ernährungssicherheit - Regionen: Asien/Afrika u nd Mittel- und Südamerika
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a SBO arbeitet in der Regel mit Unternehmen zusammen, die deutlich größer sind und ebenfalls zur Einhaltung der Menschenrechtsvorschriften verpflichtet sind. Bis heute hat SBO keine Fälle von Ernährungsunsicherheit bei seinen Wertschöpfungspartnern festgestellt.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Beeinträchtigt die Gesundheit und Produktivität der Arbeitnehmer.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden mit Beschaffungsregionen mit sozioökonomische Herausforderungen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Bis heute hat SBO keine Fälle unzureichender Ernährungssicherheit bei seinen Wertschöpfungspartnern festgestellt. SBO trägt indirekt zu diesem Thema bei, da es Beschaffungsbeziehungen in Regionen mit Lebensmittelunsicherheit unterhält .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Beeinträchtigt die Leistung von Lieferanten in gefährdeten Regionen. Erwartet: Unterstützung für den Zugang zu lokalen Lebensmittel-Programmen
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3 - Angemessener Wohnraum (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von unangemessenem Wohnraum - Regionen: Asien/Afrika/Mittel- und Südamerika
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert entlang der gesamten Wertschöpfungskette, insbesondere in diesen Regionen, mit Auswirkungen auf Mitarbeite r und lokale Gemeinschaften. Bis heute wurden bei SBO keine Fälle unangemessener Unterkünfte unter seinen Wertschöpfungspartnern festgestellt .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Unzureichende Wohnverhältnisse haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit, Sicherheit und allgemeines Wohlbefinden der Mitarbeiter und der Bevölkerung . Dies kann zu sozialer Instabilität und einem Rückgang der Produktivität in den betroffenen Regionen führen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO erkennt die Bedeutung angemessener Unterkünfte an, hat jedoch noch keine systematische Strategie zur Bewältigung von Wohnraumfragen innerhalb des Unternehmens oder der Wertschöpfungskette entwickelt. Die Einhaltung lokaler Gesetze ist für die eigenen Betriebsabläufe von SBO gewährleistet.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Bis heute hat SBO keine Fälle unangemessener Unterkünfte bei seinen Wertschöpfungspartnern festgestellt. SBO trägt indirekt zu Wohnraumauswirkungen bei, insbesondere durch Auftragnehmer, Lieferanten und Geschäftspartner in Regionen wie Asien, Afrika sowie Mittel- und Südamerika, wo die Wohnstandards erheblich variieren können .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Unangemessener Wohnraum kann zu einer geringeren Zufriedenheit der Arbeitnehmer führen und Produktivität, Reputationsrisiken, insbesondere in Regionen, in denen das Problem am weitesten verbreitet ist .
Die Verbesserung der Wohnstandards könnte die Beziehungen zu Mitarbeiter und lokalen Gemeinschaften stärken .
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3-Versammlungsfreiheit (Achtung der Menschenrechte )
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Unterdrückung der Versammlungsfreiheit - Saudi Arabien, Russland und Vietnam
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere in diesen Regionen, was sich auf die Beschäftigten und die lokalen Gemeinschaften auswirkt.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Einschränkung der Interessenvertretung von Stakeholdern .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : die Präsenz von SBO in diesen Regionen kann sie diesen Risiken aussetzen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die SBO trägt indirekt Verantwortung durch ihre Präsenz in diesen Regionen .
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Begrenzt das Engagement der Stakeholder.
Erwartet: Förderung der Einhaltung internationaler Standards.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3-Freiheit der Meinungsäußerung (Achtung der Menschenrechte )
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Unterdrückung des Rechts auf freie Meinungsäußerung - Russland und Vietnam
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere in diesen Regionen, was sich auf die Beschäftigten und die lokalen Gemeinschaften auswirkt .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Einschränkung der Arbeitnehmerrechte und der Interessenvertretung von Stakeholdern .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : die Präsenz von SBO in diesen Regionen kann sie diesen Risiken aussetzen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO beschäftigt insgesamt etwa 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten. Im globalen Durchschnitt hat jede Tochtergesellschaft weniger als 100 Mitarbeiter. Infolgedessen sieht SBO keine realistische Möglichkeit, dieses generelle politische Problem wirksam zu mindern.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Begrenzte Einbindung der Stakeholder.
Erwartet: Förderung der Einhaltung internationaler Standards.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten

Thema/Unter-Thema
SBM-3-48a S3-Auswirkungen auf Menschenrechtsverteidiger (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Schikanen gegen Menschenrechtsverteidiger - Russland und Vietnam
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere in Regionen mit begrenztem Schutz für Menschenrechtsaktivisten.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Es besteht die Gefahr, dass die Befürworter ethischer Praktiken Schaden nehmen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : lokale regulatorische und operative Rahmenbedingungen beeinflussen diese Risiken.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO beschäftigt insgesamt etwa 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten. Im globalen Durchschnitt hat jede Tochtergesellschaft weniger als 100 Mitarbeiter. Infolgedessen sieht SBO keine realistische Möglichkeit, dieses generelle politische Problem wirksam zu mindern.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Bindet SBO an Risiken in politisch sensiblen Regionen.
Erwartet : Fördert transparente Praktiken des Engagements.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3-Landesbezogene Auswirkungen (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Einbehaltung von Land- und Ressourcenrechten
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere in den vorgelagerten Beschaffungsregionen.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Verdrängung von Gemeinschaften und Untergrabung der Lebensgrundlagen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekter Zusammenhang : vorgelagerte Beschaffungspraktiken können dazu beitragen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO beschäftigt insgesamt etwa 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten. Im globalen Durchschnitt hat jede Tochtergesellschaft weniger als 100 Mitarbeiter. Infolgedessen sieht SBO keine realistische Möglichkeit, dieses generelle politische Problem wirksam zu mindern.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Derzeit: Führt zu Konflikten mit lokalen Gemeinschaften. Erwartet: Förderung der Einhaltung von Landrechtsstandards durch die Lieferanten.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3 - Sicherheitsrelevante Auswirkungen (Achtung der Menschenrechte)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Unzureichende Sicherheit der Gemeinschaft
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette , insbesondere in den Beschaffungs- und Betriebsregionen in Asien, Afrika und Südamerika .
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Bedroht die lokale Bevölkerung in der Nähe von Betrieben oder Beschaffungsregionen.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : Die Geschäftstätigkeit und die Beschaffung in gefährdeten Regionen beeinflussen die Sicherheit der Gemeinschaft.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO beschäftigt insgesamt etwa 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten. Im globalen Durchschnitt hat jede Tochtergesellschaft weniger als 100 Mitarbeiter. Infolgedessen sieht SBO keine realistische Möglichkeit, dieses generelle politische Problem wirksam zu mindern.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Unterbricht die Beschaffungsvorgänge.
Erwartet: Förderung von Partnerschaften für die kommunale Entwicklung.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3-Wasser und sanitäre Einrichtungen (Achtung der Menschenrechte )
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von unsachgemäßer Wasserversorgung und Abwasserentsorgung - Regionen: Asien/Afrika/Mittel- und Südamerika
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentriert über die gesamte Wertschöpfungskette, insbesondere in vorgelagerten Beschaffungsregionen mit unzureichender Infrastruktur.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Gefährdet die Gesundheit und stört die Abläufe in den Lieferketten.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO beschäftigt insgesamt etwa 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten. Im globalen Durchschnitt hat jede Tochtergesellschaft weniger als 100 Mitarbeiter. Infolgedessen sieht SBO keine realistische Möglichkeit, dieses generelle politische Problem wirksam zu mindern.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO trägt indirekt durch seine Lieferkettenbeziehungen in Regionen mit unzureichender Infrastruktur zu den Auswirkungen bei.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Beeinträchtigt die Gesundheit der Arbeitnehmer und der Gemeinschaft.
Erwartet: Unterstützt Investitionen in den Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a G1-Korruption und Bestechung (Bekämpfung von Korruption und Bestechung)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Vorfälle von Korruption und Bestechung
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (actual)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Konzentration auf eigene Aktivitäten, insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung in allen Tochtergesellschaften.
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Negativ: Untergräbt das Vertrauen und die Fairness im Betrieb.
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii Indirekt verbunden : Verwaltungsprozesse und Beschaffungspolitik müssen Korruptionsrisiken berücksichtigen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv Die SBO spricht in ihrem Code of Conduct ausdrücklich das Thema Korruption und Bestechung an.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Aktuell: Die SBO ist Reputations- und Regulierungsrisiken ausgesetzt.
Erwartet: Stärkung der Governance-Praktiken und der Kultur der Einhaltung von Vorschriften.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a G1-Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowern)
Übersicht der wesentlichen Auswirkungen SBM-3-48a Unzureichender Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowern)
Art der Auswirkungen SBM-3-48a Negative Auswirkungen (potential)
Schwerpunkt in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Details zur Positionierung in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Gesamte Wertschöpfungskette
Beschreibung der Auswirkungen auf Menschen und Umwelt SBM-3-48c i Ein unzureichender Schutz von Hinweisgebern kann Personen davon abhalten, unethische oder illegale Aktivitäten zu melden, was zu unaufgeklärtem Fehlverhalten und negativen Auswirkungen auf Organisationskultur und Vertrauen der Mitarbeiter führen kann .
Zusammenhang zwischen Strategie/Geschäftsmodell und Auswirkungen SBM-3-48c ii SBO erfüllt die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf S chutz von Whistleblowern und hat ein Whistleblower-Programm eingeführt. Richtlinie, um einen sicheren Kanal für die Meldung von Bedenken zu schaffen.
Zeithorizont SBM-3-48c iii Alle Zeithorizonte
Einfluss von SBO auf wesentliche Auswirkungen durch eigene Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen SBM-3-48c iv SBO verfügt über eine Whistleblowing-Plattform, auf die alle Akteure der Wertschöpfungskette zugreifen können.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Ein unzureichender Schutz von Hinweisgebern kann das Vertrauen der Mitarbeiter beschädigen, das Unternehmen rechtlichen Risiken aussetzen und seinem Ruf schaden. Die Stärkung der Mechanismen zur Meldung von Missständen fördert die Transparenz und die langfristige Integrität des Unternehmens.
Abdeckung durch ESRS- oder unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten

AUFLISTUNG ALLER WESENTLICHEN RISIKEN UND CHANCEN

Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1 - Klimawandel (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Entstehende neue Geschäftsmöglichkeiten
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Chance
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a SBO nutzt seine bestehenden Technologien strategisch, um in angrenzenden Bereichen wie jenen von Next Generation Geothermie erfolgreich zu sein. Gleichzeitig werden fortschrittliche Verfahren und Produkte im 3D-Metalldruck vorangetrieben.
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Erschließung neuer Industrien im Bereich der Energiewende und anderer Industrien.
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Zum jetzigenZeitpunkt noch nicht.
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Bewertung und Überwachung der potenziellen Auswirkungen.
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Zum jetzigen Zeitpunkt nicht berücksichtigt
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1 - Klimawandel (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Steigende Steuern auf THG-Emissionen
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Betriebskosten im Zusammenhang mit der Herstellung und Logistik
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Erhöhte Kosten aufgrund von Kohlenstoffpreisen und Steuern
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Verbesserte Energieeffizienzprogramme und Übergang zu saubereren Energiequellen
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Keine wesentlichen Anpassungen
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1 - Klimawandel (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Schäden, die durch extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen verursacht werden
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Auswirkungen auf Einrichtungen und Unterbrechungen der Lieferkette
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Häufigere Risikobewertungen und höhere Versicherungsprämien und potenzielle Ausfallzeiten
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Durchführung von Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Katastrophenfall
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Verstärkte Strategien zur Risikominderung
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1 - K limawandel ( Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Übergangsrisiko durch den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Direkte Auswirkungen auf den Absatz von Komponenten für die Öl- und Gasindustrie
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Beschleunigt die Diversifizierung hin zu kohlenstoffärmeren Technologien
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Investitionen in Technologien für die Energiewende und industrielle Anwendungen
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Stärkere Konzentration auf alternative Energien
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E1-Energie (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Steigende Energiepreise
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Erhöht die Herstellungskosten
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Förderung von Programmen zur Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Stärkere Konzentration auf die Beschaffung erneuerbarer Energien
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Derzeit können keine Schätzungen vorgenommen werden.
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Investitionen in energieeffiziente Prozesse; Preiserhöhungen
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E3-Wasser (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Wasserknappheit und Engpässe in den Produktionsstätten
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Betriebliche Einrichtungen, die von der Wasserverfügbarkeit betroffen sind
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Risiken für die Kontinuität der Produktion
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Bewertung läuft
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Initiativen zum Wasserrecycling ausgeweitet
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E3-Wasser (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Zunehmende Wasserknappheit in der vorgelagerten Wertschöpfungskette (Bergbau, Stahlerzeugung)
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wetschöpfung
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Wasserknappheit beeinträchtigt Zulieferbetriebe
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Risiko der Betriebsunterbrechung
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Analyse im Gange.
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Evaluierung von Programmen zur Einbindung von Lieferanten
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E5 - Kreislaufwirtschaft (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Förderung von Praktiken der Kreislaufwirtschaft durch besseres Produktlebenszyklusmanagement
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Chance
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Gesamte Wertschöpfungskette
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Produktdesign und Lieferkettenmanagement
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Verbesserte Nachhaltigkeit des Produktangebots
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Investitionen in wiederverwertbare Materialien und längere Produktlebensdauer
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Bewertung der Richtlinien für Kreislaufprodukte
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a E5-Ressourcenzufluss, einschließlich Ressourcennutzung (Umweltbelange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a V e rstärkte Verwendung von Recyclingmaterial
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Chance
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte/nachgelagerte Wertschöpfungskette
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Beschaffung von Rohstoffen
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Verringerung der Rohstoffkosten und des CO2-Fußabdrucks
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Verbesserte Zusammenarbeit mit Lieferanten für recycelte Rohstoffe
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Derzeit können keine Schätzungen vorgenommen werden.
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Partnerschaften mit Lieferanten ausbauen
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1 - Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle (Arbeitnehmer und soziale Belange)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Chancengleichheit für heterogene Teams und Arbeitsgruppen
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Chance
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Talentgewinnung und -bindung
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Förderung von Diversität und Innovation
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Verstärkte Programme für Diversität und Inklusion
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Aufnahme von Diversitätskennzahlen in die Personal richtlinien
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Gesundheit und Sicherheit (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Mangelnde Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Wohlbefinden der Mitarbeiter in Produktionsstätten
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Erhöht die operativen Risiken und die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Verbesserte Protokolle zur Sicherheit am Arbeitsplatz
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Derzeit können keine Schätzungen vorgenommen werden.
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g SBO hat einen Schwerpunkt auf Gesundheit und Sicherheit gelegt. Im Jahr 2025 startete SBO beispielsweise das Programm "Compliance Future Fit", bei dem der gesamte Konzern gemeinsam wesentliche konzernweite Themen in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE) adressieren wird.
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Gesundheit und Sicherheit (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Arbeitsunfälle aufgrund unzureichender Sicherheitsmaßnahmen
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Fertigungsverfahren
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Als Anbieter hochwertiger Produkte und Dienstleistungen legt SBO bei allen ihren Tätigkeiten großen Wert auf Gesundheit und Sicherheit. Mögliche Störungen im Betrieb können vorkommen.
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Umfassende Schulungs- und Überwachungssysteme
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Systeme zur Meldung von Vorfällen erweitert
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Arbeitsbedingungen (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Niedrige Standards bei Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzsicherheit
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Risiko für die Betriebskontinuität
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Anpassungen der Personal richtlinie und Programme zur Einbindung der Arbeitnehmer
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Überprüfung und Verfeinerung der Personal richtlinie und der Einstellungsstrategien, um identifizierte Risiken zu adressieren .
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Arbeitsbedingungen (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Hohe Standards für Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzsicherheit
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Chance
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Verbesserte Mitarbeiterbindung und betriebliche Effizienz
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Laufende Bewertung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Arbeitsplatzsicherheit.
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Auf der Grundlage der derzeitigen Bedingungen werden keine wesentlichen Anpassungen erwartet.
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Keine wesentlichen Anpassungen.
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Arbeitsbedingungen (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Hohe Arbeitsbelastung
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Operative Risiken
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Ermüdung der Mitarbeiter und geringere Produktivität
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Laufende Überprüfung der Arbeitsbelastung und Umsetzung von Maßnahmen zur besseren Verteilung der Aufgaben.
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Es werden keine wesentlichen Anpassungen erwartet, aber die mit der Arbeitsbelastung verbundenen Risiken werden überwacht.
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Kontinuierliche Überwachung von Risiken im Zusammenhang mit der Arbeitsbelastung und Bewertung potenzieller Strategien zur Risikominderung.
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S1-Arbeitsbedingungen (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a A n gemessene Arbeitszeiten
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Chance
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Verbessertes Wohlbefinden und Produktivität der Mitarbeiter
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Laufende Bewertung der Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und angemessener Arbeitszeiten.
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Derzeit können keine Schätzungen vorgenommen werden.
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Es werden keine wesentlichen Anpassungen erwartet; die Überwachung wird fortgesetzt, um die Übereinstimmung mit den Zielen der Mitarbeiterzufriedenheit sicherzustellen.
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Kontinuierliche Auswertung des Mitarbeiter-Feedbacks und Erkundung von Initiativen zur Verbesserung d er Arbeitszeiten
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Gesundheit und Sicherheit (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Vorfälle von Gesundheitsrisiken durch Schadstoffe für Arbeitnehmer im Bergbau
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Vorgelagerte Wertschöpfungskette
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Tätigkeiten der Lieferanten
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Risiken für die Kontinuität der Lieferkette
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Durchführung von Programmen zur Gesundheitsüberwachung
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Derzeit können keine Schätzungen vorgenommen werden.
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Programme zur Überwachung von Lieferanten zu initiieren, wo dies sinnvoll ist
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S2-Arbeitsbedingungen (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Möglichkeit, Missstände zu melden
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Chance
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte und vorgelagerte Wertschöpfungskette
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Beschwerdemechanismen in der Lieferkette
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Erhöhte Transparenz und Rechenschaftspflicht
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Keine wesentlichen Anpassungen.
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Derzeit können keine Schätzungen vorgenommen werden.
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Keine wesentlichen Anpassungen zu erwarten
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Keine wesentlichen Anpassungen.
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S3- Bürgerliche und politische Rechte der Gemeinschaften (Achtung der Menschenrechte)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Transport- und Logistikrisiko aufgrund politischer Unruhen
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte und v orge lagerte W ertschöpfungskette
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Lieferkette und Vertrieb
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Risiko von Verzögerungen und Unterbrechungen
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Laufende Bewertung von Lieferkettenstrategien und Maßnahmen zur Risikominderung von politischen Unruhen .
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Es werden keine wesentlichen Anpassungen erwartet; die politischen und logistischen Risiken werden aktiv überwacht.
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Kontinuierliche Beobachtung der politischen Entwicklungen und ihrer Auswirkungen auf den Transport- und Logistikbetrieb
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a S4 - Verbraucher und Endnutzer
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Geringere Nachfrage aufgrund neuer Trends im Energiesektor
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Nachgelagerte Wertschöpfungskette
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Veränderte Verbraucherpräferenzen
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Diversifizierung in neue Industrien.
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Verstärkte Initiativen zur Produktdiversifizierung
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine wesentlichen Auswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d Aktive Beobachtung von Markttrends und Bewertung finanziellen Auswirkungen einer veränderten Verbrauchernachfrage.
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Fortgesetzte Analyse der Trends im Energiesektor und des potenziellen Bedarfs an beschleunigten Diversifizierungs initiativen .
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten
Thema/Unter-Thema SBM-3-48a G1-Korruption und Bestechung (Bekämpfung von Korruption und Bestechung)
Auflistung aller wesentlichen Risiken und Chancen SBM-3-48a Fehlende Normen zur Korruptionsbekämpfung
Art der finanziellen Auswirkungen SBM-3-48a Risiko
Konzentration in der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Eigene Aktivitäten
Detaillierte Einordnung entlang der Wertschöpfungskette SBM-3-48a Governance-Prozesse
Einfluss auf das Geschäftsmodell SBM-3-48a Risiko für die Reputation und finanzielle Sanktionen
Änderungen des Geschäftsmodells im Berichtsjahr aufgrund des identifizierten Risikos/der Chance SBM-3-48b Aktualisierte Schulungsprogramme zur Korruptionsbekämpfung
Aktuelle finanzielle Auswirkungen SBM-3-48d Keine A uswirkungen im Berichtsjahr
Erhebliches Risiko einer wesentlichen Anpassung Buchwerte im nächsten Berichtszeitraum SBM-3-48d SBO verfügt über unternehmensweite Richtlinien wie den Code of Conduct und die Ethikrichtlinie, die klare Regeln gegen Korruption aufstellen und ethische Geschäftspraktiken fördern. Zurzeit gibt es keine weiteren signifikanten Anpassungen.
Änderungen im Berichtszeitraum SBM-3-48g Ausweitung der Schulungen für Mitarbeiter
Abgedeckt durch ESRS/unternehmensspezifische Offenlegungsanforderungen SBM-3-48h Unterliegt den ESRS-Offenlegungspflichten

E1 SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

E1 SBM-3 - 18 - IDENTIFIZIERUNG VON KLIMABEZOGENEN RISIKEN

Klimabedingte physische Risiken

Klimabedingte Übergangsrisiken

E1 SBM-3 - 19 A - UMFANG DER RESILIENZANALYSE

Die Resilienzanalyse in Kombination mit der doppelten Wesentlichkeitsanalyse umfasste die gesamte Wertschöpfungskette, einschließlich Lieferanten und Kunden von der Beschaffung bis zum End-of-Life-Management.

E1 SBM-3 - 19 B - DURCHFÜHRUNG DER RESILIENZANALYSE

SBO begann im Jahr 2023 mit der Resilienzanalyse und schloss sie 2024 ab. Die Bewertung erfolgte anhand verschiedener Klimaszenarien (RCP 2.6, RCP 4.5 und RCP 8.5) zur Analyse von Risiken und Chancen im kurz- (2030), mittel- (2050) und langfristigen Zeitraum (2100). Der Fokus liegt auf physischen Risiken wie extremen Wetterereignissen und Wasserknappheit sowie auf Übergangsrisiken wie regulatorischen Veränderungen und CO2-Bepreisung. Die Ergebnisse dieser Analyse dienen der strategischen Ausrichtung von SBO und der Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen zur Stärkung der Resilienz. Die finanziellen Auswirkungen physischer und transitorischer Risiken sind noch nicht vollständig quantifiziert, jedoch werden die relevanten Risiken und Minderungsmaßnahmen im Rahmen der laufenden Analyse berücksichtigt.

E1 SBM-3 - AR 7 B - ERLÄUTERUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DER RESILIENZANALYSE

Kurzfristig (2030): Zur Bewältigung unmittelbarer Risiken und Chancen, die sich auf die derzeitigen Tätigkeiten und Strategien auswirken.

Mittelfristig (2050): Bewertung der mittelfristigen Auswirkungen und Abgleich mit den globalen Klimazielen und Regulierungstrends.

Langfristig (2100): Bewertung langfristiger physischer Risiken, wie z. B. des Anstiegs des Meeresspiegels und chronischer Klimaauswirkungen, um die langfristige strategische Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten.

E1 SBM-3 - 19 C - ERGEBNISSE DER RESILIENZANALYSE

Die Resilienzanalyse hat zentrale klimabezogene Risiken und Chancen identifiziert. Übergangsrisiken wie steigende CO2-Abgaben sowie physische Risiken, darunter extreme Wetterereignisse, unterstreichen die Notwendigkeit eines proaktiven Risikomanagements und einer langfristigen strategischen Planung. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in die geplanten Klimaschutzmaßnahmen von SBO integriert, darunter der Einsatz von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie betriebliche Optimierungen.

Strategische Integration

SBO entwickelt einen langfristigen Dekarbonisierungspfad, um regulatorische und marktbedingte Übergangsrisiken zu minimieren.

Investitionsentscheidungen

Klimaszenarien (RCP 2.6, 4.5, 8.5) werden in die Risikobewertung einbezogen. Investitionen erfolgen in Energie aus erneuerbaren Quellen, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie klimafreundliche Technologien.

Minderungsmaßnahmen

Die CO2-Intensität wird durch den verstärkten Einsatz von Energie aus erneuerbaren Quellen und Effizienzsteigerungen reduziert. Szenarioanalysen dienen zur frühzeitigen Identifikation finanzieller Auswirkungen klimabezogener Risiken.

Unsicherheiten in der Resilienzanalyse

Datenlücken in der Wertschöpfungskette ergeben sich aus der begrenzten Verfügbarkeit detaillierter Klimadaten auf Lieferantenebene. Die Variabilität der Klimaszenarien RCP 2.6, 4.5 und 8.5 erschwert die langfristige Planung, da sich unterschiedliche Prognosen ergeben. Zudem bestehen Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger regulatorischer Rahmenbedingungen und CO2-Bepreisungsmechanismen.

Fähigkeit zur Anpassung der Strategie und des Geschäftsmodelles an den Klimawandel

SBO berücksichtigt klimabezogene Risiken in strategischen Entscheidungen, Investitionen und operativen Prozessen. Standortbezogene Maßnahmen wie infrastrukturelle Verbesserungen und Energieeffizienzinitiativen tragen zur Erhöhung der Resilienz gegenüber physischen Risiken bei. Klimaszenarioanalysen (RCP 2.6, 4.5, 8.5) unterstützen die langfristige Risikobewertung, wobei Unsicherheiten in Prognosen und regulatorischen Entwicklungen Herausforderungen darstellen. Potenzielle Auswirkungen auf die Lieferkette werden überwacht, und Anpassungen an sich verändernde Markt- und Regulierungsbedingungen erfolgen schrittweise. SBO optimiert seine Maßnahmen kontinuierlich, um eine möglichst effektive Anpassung an Klimarisiken zu gewährleisten.

E1 SBM-3 - AR 8 B - ERLÄUTERUNG DER ERGEBNISSE DER RESILIENZANALYSE

Kurzfristig konzentriert sich die Strategie von SBO auf die Steigerung der Energieeffizienz und die Erhöhung des Anteils von Strom aus erneuerbaren Quellen, wodurch die Resilienz gegenüber Übergangsrisiken gestärkt wird. Während mittel- und langfristige Pläne noch in Entwicklung sind, bewertet SBO kontinuierlich Risiken und Chancen, um die Anpassungsfähigkeit des Geschäftsmodells sicherzustellen.

E4 SBM 3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell

E4 SBM-3 - 16 A - OFFENLEGUNG VON WESENTLICHEN STANDORTEN UND BIODIVERSITÄTSVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG

Die Mehrheit der Betriebsstandorte von SBO befindet sich nicht in oder in der Nähe biodiversitätssensibler Gebiete. Drei Standorte erfordern jedoch besondere Aufmerksamkeit aufgrund ihrer Nähe zu bedeutenden Biodiversitätsgebieten oder geschützten Zonen:

Schoeller-Bleckmann do Brasil Ltda. (Brasilien – Macaé) liegt in der Nähe eines Biodiversitäts-Hotspots.

DSI PBL de Mexico S.A. de C.V. (Mexiko – Villahermosa) befindet sich in der Nähe eines Ramsar-Gebiets.

DSI FZE Services Private Limited (Indien – Mumbai) liegt in der Nähe urbaner Biodiversitätszonen.

Die Aktivitäten an diesen Standorten sind von begrenztem Umfang und beschränken sich ausschließlich auf die Vermietung von Werkzeugen, ohne eigene Produktion. In Indien unterhält SBO ausschließlich administrative Tätigkeiten, ohne direkte Beteiligung an der Fertigung. Die meisten Betriebsstandorte von SBO haben keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Biodiversität oder Ökosysteme, da sie sich auf entsprechend ausgewiesenen Flächen befinden und alle gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Die Bewertung basiert auf einer ersten Analyse und wird weiter verfeinert, um eine umfassendere Einschätzung zu gewährleisten. Während bisher keine signifikanten negativen Risiken identifiziert wurden, könnten weiterführende Analysen zusätzliche Erkenntnisse liefern.

E4 SBM-3 - 16 B - ERMITTLUNG NEGATIVER WESENTLICHER AUSWIRKUNGEN

Die Betriebsstätten von SBO haben keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf Biodiversität oder Ökosysteme. In der doppelten Wesentlichkeitsanalyse hat SBO wesentliche negative Auswirkungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg identifiziert, die in erster Linie mit Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung und der Störung von Ökosystemen verbunden sind.

E4 SBM-3 - 16 C - MASSNAHMEN, DIE BEDROHTE ARTEN BETREFFEN

Es konnten keine Auswirkungen auf einzelne Arten oder deren Populationsgröße infolge der Aktivitäten in unserem Betriebsgebiet identifiziert werden.

S1 SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

S1 SBM-3 - 13 A - TATSÄCHLICHE UND POTENZIELLE AUSWIRKUNGEN AUF DIE EIGENE BELEGSCHAFT

Die Tatsache, dass SBO in Ländern tätig ist, in denen Vorfälle im Zusammenhang mit fehlenden Tarifverhandlungen, Risiken von Zwangs- und Kinderarbeit, Diskriminierung am Arbeitsplatz, Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und unzureichende Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen nicht völlig ausgeschlossen werden können, hat dazu geführt, dass diese Auswirkungen in der doppelten Wesentlichkeitsanalyse identifiziert wurden. Zu den positiven Auswirkungen gehören Initiativen zur Förderung der Diversität, der Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen und hohe Standards bei den Arbeitsbedingungen, die Möglichkeiten zur Verbesserung und zum Wohlbefinden der Mitarbeiter bieten.

Mehrere wesentliche Auswirkungen auf Mitarbeiter der SBO sind direkt mit dem Geschäftsmodell und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens verbunden:

Gesundheits- und Sicherheitsrisiken: Die Art der Tätigkeit der SBO, die mit schweren Geräten verbunden ist, birgt naturgemäß das Risiko von Arbeitsunfällen und Verletzungen.

Herausforderungen bei angemessenen Arbeitszeiten: Um den globalen Anforderungen gerecht zu werden und die Effizienz aufrechtzuerhalten, können Schichtarbeit und verlängerte Arbeitszeiten erforderlich sein, was sich auf die Arbeitszeit der Mitarbeiter auswirken kann.

Mitarbeiterschulung und -entwicklung: Die strategische Ausrichtung von SBO auf Marktführerschaft und hochpräzise Fertigung erfordert umfassende Schulungsprogramme, die die Fähigkeiten und Karrieremöglichkeiten der Mitarbeiter verbessern.

Initiativen zur Förderung von Diversität und Inklusion: Der Code of Conduct der SBO sieht Nichtdiskriminierung und Chancengleichheit vor und spiegelt die strategische Verpflichtung zur Förderung einer diversen und inklusiven Belegschaft wider.

Diese Auswirkungen ergeben sich aus den operativen und strategischen Prioritäten der SBO, wie sie in ihrem Code of Conduct und ihren strategischen Dokumenten dargelegt sind.

Anpassungen des Geschäftsmodells:

Gesundheits- und Sicherheitsrisiken sowie Probleme mit angemessenen Arbeitszeiten werden überprüft, um Bereiche zu ermitteln, in denen im Laufe der Zeit Verbesserungen erzielt werden können.

S1 SBM-3 - 13 B - BEZIEHUNG ZWISCHEN WESENTLICHEN RISIKEN UND CHANCEN UND STRATEGIE

Die mitarbeiterbezogenen Risiken und Chancen sind eng mit der Unternehmensstrategie und dem Geschäftsmodell der SBO verbunden:

Beziehung zur Unternehmensstrategie:

Die Strategie von SBO legt den Schwerpunkt auf Innovation, qualitativ hochwertige Produktion und Nachhaltigkeit, wobei Risiken wie Gesundheit und Sicherheit, Diversität und Arbeitsbedingungen direkt angesprochen werden.

Bezug zum Geschäftsmodell:

Risiken wie unzureichende Sicherheitsmaßnahmen könnten den Betrieb stören, wenn sie nicht gemildert werden, was die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Anpassung des Geschäftsmodells unterstreicht.

Diese Risiken und Chancen sind nicht schwerwiegend genug, um das grundlegende Geschäftsmodell von SBO in Frage zu stellen, erfordern jedoch laufende Verbesserungen, um die Ausrichtung auf die langfristige Vision und die betrieblichen Anforderungen von SBO sicherzustellen.

S1 SBM-3 - 14 - UMFANG DER ANGABEN NACH ESRS 2

Alle Mitarbeiter, die potenziell von wesentlichen Auswirkungen betroffen sind, sind im ESRS 2 unter der Beschreibung der Wertschöpfungskette (SBM-1) und der Liste der Stakeholder (SBM-2) aufgeführt. Es gibt keine Unstimmigkeiten; Leiharbeiter, Selbstständige, die ausschließlich für SBO arbeiten, und Mitarbeiter, die an Kundenstandorten eingesetzt werden, sind angemessen berücksichtigt.

S1 SBM-3 - 14 A - BESCHREIBUNG DER ARTEN VON ARBEITNEHMERN UND NICHTARBEITNEHMERN

Alle wesentlichen Auswirkungen betreffen sowohl eigene Mitarbeiter als auch relevante Kategorien von Nicht-Beschäftigten, einschließlich Mitarbeiter in der Fertigung (Arbeiter), Verwaltungspersonal (Angestellte) und Management. Diese Auswirkungen sind in den ESRS 2 Kennzahlen und Daten umfassend enthalten.

S1 SBM-3 - 14 B - WESENTLICHE NEGATIVE AUSWIRKUNGEN

Die festgestellten Auswirkungen auf die Mitarbeiter von SBO sind in erster Linie systembedingt und spiegeln Industrienweite oder regionale Merkmale wider. Die Gesundheits- und Sicherheitsrisiken sind systemisch, typisch für Produktionsumgebungen mit schweren Maschinen, und werden durch gezielte Sicherheitsmaßnahmen adressiert. Probleme mit der Angemessenheit der Arbeitszeiten sind und ergeben sich aus der in der Industrie üblichen Schichtarbeit und den im Bedarfsfall verlängerten Arbeitszeiten. Auch Risiken im Zusammenhang mit der Diversität sind in Regionen mit begrenztem Rechtsschutz systembedingt.

S1 SBM-3 - 14 C - WESENTLICHE POSITIVE AUSWIRKUNGEN

Wesentliche positive Auswirkungen auf die eigenen Mitarbeiter von SBO:

Umfassende Schulungsaktivitäten:

SBO bietet gezielte Schulungs- und Entwicklungsprogramme an, um die Fähigkeiten und Karrierechancen der Mitarbeiter zu verbessern.

Eigene Mitarbeiter sind betroffen: Ja.

Nicht-Beschäftigte sind betroffen: Nein.

Länder oder Regionen: Keine spezifische Einschränkung; die Ausbildung ist in allen Regionen, in denen SBO tätig ist, zugänglich.

Initiativen zur Förderung von Diversität und Inklusion:

Förderung der Diversität durch Gewährleistung der Chancengleichheit für alle.

Eigene Mitarbeiter sind betroffen: Ja. Nicht-Beschäftigte sind betroffen: Nein.

Länder oder Regionen: Die Auswirkungen sind in allen Einsatzregionen systemisch, können aber in Gebieten mit unterschiedlichen Arbeitsrechten bedeutender sein.

S1 SBM-3 - 14 D - WESENTLICHE RISIKEN UND CHANCEN AUS AUSWIRKUNGEN UND ABHÄNGIGKEITEN

Gesundheits- und Sicherheitsrisiken:

Ergebnis einer wesentlichen mitarbeiterbezogenen Auswirkung: Ja.

Wesentliche Auswirkung: Risiken im Zusammenhang mit Verletzungen, Schäden oder fehlenden Sicherheitsmaßnahmen während des Herstellungsprozesses.

Resultiert aus einer wesentlichen arbeitnehmerbezogenen Abhängigkeit: Ja.

Materielle Abhängigkeit: Auf das körperliche Wohlbefinden der Mitarbeiter für eine effiziente Produktion und betriebliche Kontinuität.

Resultiert aus einer wesentlichen arbeitnehmerbezogenen Abhängigkeit: Ja.

Materielle Abhängigkeit: Abhängigkeit von motivierten und gesunden Mitarbeitern für nachhaltige Produktivität und Talentbindung.

Chancen für Diversität und Inklusion:

Ergebnis einer wesentlichen mitarbeiterbezogenen Auswirkung: Ja.

Wesentliche Auswirkung: Förderung der Chancengleichheit und Bekämpfung von Diskriminierungsrisiken.

Resultiert aus einer wesentlichen arbeitnehmerbezogenen Abhängigkeit: Ja.

Materielle Abhängigkeit: Bedarf an Talenten und einem integrativen Arbeitsumfeld, um Innovationen zu fördern und einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten.

Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten:

Ergebnis wesentlichen mitarbeiterbezogenen Auswirkung: Ja. Wesentliche Auswirkung: Verbesserung der Fähigkeiten und der beruflichen Entwicklung der Mitarbeiter.

Resultiert aus einer wesentlichen arbeitnehmerbezogenen Abhängigkeit: Ja.

Materielle Abhängigkeit: Abhängigkeit von qualifizierten und fachkundigen Arbeitskräften, um die Produktqualität und die Marktführerschaft zu erhalten.

S1 SBM-3 - 14 E - AUSWIRKUNGEN VON UMSTELLUNGSPLÄNEN FÜR EINEN UMWELTFREUNDLICHEREN BETRIEB

Die Strategie der SBO, ihr Geschäft zu diversifizieren, hat keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigten.

S1 SBM-3 - 14 F - GEFAHR VON ZWANGSARBEIT ODER PFLICHTARBEIT

Es besteht kein Risiko von Zwangsarbeit unter den eigenen Mitarbeitern der SBO, einschließlich Zeitarbeitern oder Selbstständigen, die hauptsächlich für SBO arbeiten.

S1 SBM-3 - 14 G - RISIKO VON KINDERARBEIT

Bei den eigenen Mitarbeitern der SBO, einschließlich Zeitarbeitern oder Selbständigen, die hauptsächlich für SBO arbeiten, besteht kein wesentliches Risiko von Kinderarbeit.

S1 SBM-3 - 15 - VERSTÄNDNIS DES RISIKOS FÜR BESTIMMTE GRUPPEN

Im Zuge der doppelten Wesentlichkeitsanalyse entwickelte SBO durch systematische Prozesse und strukturierte Analyse, ein umfassendes Verständnis für die negativen Auswirkungen auf Mitarbeiter, Vertragspartner und die Umwelt. SBO ist sich der Herausforderungen bewusst, mit denen benachteiligte Gruppen konfrontiert sind, um die Inklusion und Gleichberechtigung in der gesamten Belegschaft zu fördern. Darüber hinaus wird an jedem Standort ein spezieller Sicherheitsbeauftragter eingesetzt, der die Sicherheit am Arbeitsplatz kontinuierlich überwacht und Sicherheitsbedenken adressiert. Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen und direktes Feedback von Mitarbeitern in Produktionsumgebungen sorgen dafür, dass Risiken in Bezug auf Lärm, Ausrüstung und körperliche Belastung erkannt und wirksam gemindert werden.

S1 SBM-3 - 16 - WESENTLICHE RISIKEN UND CHANCEN IN BEZUG AUF BESTIMMTE PERSONENGRUPPEN

Für SBO stellt sich die Offenlegung der wesentlichen mitarbeiterbezogenen Risiken und Chancen wie folgt dar:

Wesentliche Auswirkungen: Gesundheits- und Sicherheitsrisiken in der Fertigung

Betroffene Gruppe: Diese Auswirkung betrifft nicht die gesamte Belegschaft, sondern speziell Mitarbeitende in der Fertigung, die physischen und umweltbedingten Risiken ausgesetzt sind.

Abhängigkeit: Die Abhängigkeit besteht in der Verfügbarkeit und dem Wohlbefinden der Produktionsmitarbeiter, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Wesentliche Auswirkungen: Arbeitsbelastung durch Schichtarbeit und lange Arbeitszeiten in bestimmten Tätigkeiten

Betroffene Gruppe: Diese Auswirkung betrifft in erster Linie Mitarbeitende in der Fertigung und Schichtarbeiter und gilt nicht für die gesamte Belegschaft.

Abhängigkeit: Bezieht sich auf die Mitarbeitermotivation und -bindung, die für eine nachhaltige Produktivität entscheidend sind.

Wesentliche Chancen: Ausbildungs- und Weiterentwicklungsprogramme

Betroffene Gruppe: Während bestimmte Programme allgemein verfügbar sind, richten sie sich insbesondere an technische und verarbeitende Berufe, um Qualifikationslücken zu schließen.

Abhängigkeit: SBO ist auf hochqualifizierte Mitarbeitende angewiesen, um die Marktführerschaft zu sichern.

Zentrale Auswirkungen: Bekämpfung systemischer Risiken im Zusammenhang mit ungleichen Chancen

Betroffene Gruppe: Betrifft in erster Linie Frauen und Minderheiten und zielt darauf ab, deren Repräsentation und Integration innerhalb der Belegschaft zu verbessern.

Abhängigkeit: Hängt mit der Notwendigkeit eines vielfältigen Talentpools zusammen, um Innovationen zu fördern und Wettbewerbsvorteile zu sichern.

S2 SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

S2 SBM-3 - 10 A - TATSÄCHLICHE UND POTENZIELLE AUSWIRKUNGEN AUF ARBEITNEHMER IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Die identifizierten wesentlichen Auswirkungen umfassen:

Gesundheits- und Sicherheitsrisiken: Arbeiter in vorgelagerten Wertschöpfungsaktivitäten, wie im Bergbau, sind potenziell gefährlichen Bedingungen ausgesetzt, darunter Feinstaubbelastung und unzureichende Sicherheitsmaßnahmen.

Unfaire Arbeitspraktiken: Risiken von Zwangsarbeit und Kinderarbeit bestehen in Ländern mit schwachen Arbeitsrechtsstandards, in denen Rohstoffe durch unsere Lieferanten beschafft werden.

Lohnungleichheiten: Nicht existenzsichernde Löhne in bestimmten vorgelagerten Regionen beeinträchtigen die Fähigkeit der Arbeiter, grundlegende Lebenshaltungskosten zu decken.

Prozesse zur systematischen Identifikation und Bewertung dieser Auswirkungen:

Stakeholder-Engagement: Regelmäßiger Austausch mit Lieferanten zur Identifikation von Risiken.

Bewertungsrahmen: Anwendung etablierter Sorgfaltsprüfungsrahmen (z. B. OECD-Leitlinien) zur Bewertung der Einhaltung von Arbeitsrechten und zur Identifizierung von Hochrisikoregionen oder -lieferanten. Diese Auswirkungen stehen in direktem Zusammenhang mit der globalen Abhängigkeit von SBOs Wertschöpfungskette in Bezug auf Rohstoffe und Komponenten. Die Beschaffung kritischer Materialien wie Stahl und Mineralien ist ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodells, wodurch die damit verbundenen Arbeitsbedingungen eine wesentliche Bedeutung erlangen. SBO ist sich bewusst, dass sowohl das Unternehmen selbst als auch seine Partner in der Wertschöpfungskette in Ländern tätig sind, in denen Vorfälle im Zusammenhang mit unfairen Arbeitspraktiken, Lohnungleichheiten oder unzureichenden Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Dies unterstreicht die Bedeutung der Null-Toleranz-Richtlinie von SBO gegenüber Kinderarbeit, Diskriminierung von Arbeitnehmern und ungleichem Lohn für gleiche Arbeit, wie im Code of Conduct von SBO festgelegt. Gesundheits- und Sicherheitsrisiken in vorgelagerten Aktivitäten ergeben sich aus der Rohstoffbeschaffung, insbesondere im Bergbau, der für die Industrie typische gefährliche Arbeitsbedingungen mit sich bringt. Ebenso resultieren Herausforderungen bei unfairen Arbeitspraktiken und Lohnungleichheiten aus kostengetriebenen Beschaffungsstrategien in Regionen mit schwachen Arbeitsrechtsschutzmaßnahmen. Dies setzt Arbeiter Risiken wie nicht existenzsichernden Löhnen und Zwangsarbeit aus. Das Engagement von SBO zur Bewältigung dieser Herausforderungen ist fest in den unternehmerischen Verantwortungsrichtlinien verankert.

S2 SBM-3 - 10 B - BEZIEHUNG ZWISCHEN WESENTLICHEN RISIKEN, CHANCEN UND Konzepten

Die Richtlinien von SBO zielen darauf ab, wesentliche Risiken und Chancen in der gesamten Geschäftstätigkeit und Wertschöpfungskette zu identifizieren und zu steuern. Durch die Ausrichtung der Geschäftsstrategie an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit reduziert SBO soziale und ökologische Risiken und sichert gleichzeitig eine langfristige Wertschöpfung.

S2 SBM-3 - 11 - UMFANG DER ANGABEN NACH ESRS 2

Alle Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette, die potenziell von wesentlichen Auswirkungen betroffen sind, werden in den ESRS 2-Angaben unter SBM-1 (Beschreibung der Wertschöpfungskette) und SBM-2 (Liste der Stakeholder) angemessen berücksichtigt. Es gibt keine Diskrepanzen, und alle relevanten Arbeitnehmer sind im Umfang der Offenlegung berücksichtigt.

S2 SBM-3 - 11 A - BESCHREIBUNG DER ARTEN VON ARBEITNEHMERN IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Beschreibung der Arten von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette, die von den Auswirkungen betroffen sein können:

Beschäftigte in der Rohstoffgewinnung (vorgelagerte Wertschöpfungskette):

Beschreibung: Diese Arbeitnehmer sind im Bergbau und bei anderen Rohstoffbeschaffungsprozessen tätig und aufgrund gefährlicher Arbeitsbedingungen und unzureichender Sicherheitsstandards Gesundheits- und Sicherheitsrisiken ausgesetzt.

Wesentliche Auswirkungen: Diese Arbeitnehmer sind erheblich betroffen, vor allem in Regionen mit unzureichendem gesetzlichen Schutz.

Arbeiter in der Herstellung und Verarbeitung (Zulieferer):

Beschreibung: Arbeitnehmer in Zulieferbetrieben, die an der Verarbeitung von Rohstoffen beteiligt sind, z. B. bei der Herstellung von Eisen und Stahl, können Risiken ausgesetzt sein, die mit der Belastung durch Umweltverschmutzung und unzureichenden Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen zusammenhängen.

Wesentliche Auswirkungen: Aufgrund der Exposition gegenüber unsicheren Arbeitsumgebungen und Lohnunterschieden in einigen Regionen.

Nachgelagerte (Wertschöpfungskette) Arbeiter im Bohrtechnikbetrieb:

Beschreibung: Arbeitnehmer, die in der nachgelagerten Wertschöpfungskette bei Bohrungen beteiligt sind, bei denen SBO-Produkte verwendet werden, sind Risiken im Zusammenhang mit gefährlichen Arbeitsbedingungen, Umweltexposition und möglichen Unfällen ausgesetzt.

Wesentliche Auswirkungen: Diese Arbeitnehmer sind erheblich betroffen, vor allem in Regionen, in denen Bohrungen mit minimaler behördlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Logistik- und Vertriebsmitarbeiter:

Beschreibung: Arbeitnehmer, die an der Beförderung der Produkte von SBO zu ihren Kunden beteiligt sind, einschließlich Fahrer, Lagerpersonal und Versandpersonal.

Wesentliche Auswirkungen: Diese Arbeitnehmer sind Risiken wie langen Arbeitszeiten, unzureichenden Ruhezeiten und Sicherheitsrisiken bei der Handhabung und dem Transport ausgesetzt.

SBO ist nicht über Zweckgesellschaften oder Joint Ventures tätig, die wesentliche Auswirkungen auf die Arbeitnehmer haben könnten. Daher gibt es keine spezifischen Arten von Arbeitnehmern, die von dieser Kategorie betroffen sind.

Bestimmte Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette sind besonders anfällig für negative Auswirkungen. Wanderarbeitskräfte, vor allem in der Rohstoffgewinnung oder in der verarbeitenden Industrie, sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, wie z. B. Sprachbarrieren, eingeschränktem Wissen über die Rechte von Arbeitnehmern und erhöhter Abhängigkeit von ihren Arbeitgebern, was das Risiko von Ausbeutung oder unsicheren Arbeitsbedingungen erhöht. Arbeitnehmerinnen, insbesondere in der Fertigung oder der Logistik sind oft der Gefahr von Diskriminierung, ungleicher Bezahlung oder Belästigung ausgesetzt, wobei die gesellschaftlichen Normen in bestimmten Regionen diese Probleme noch verschärfen. Darüber hinaus sind Arbeiter in Regionen mit schwachem Arbeitsschutz oder hohen Umweltrisiken, wie z. B. beim Umgang mit gefährlichen Materialien oder bei Bohrungen, mit erhöhten Sicherheitsbedenken konfrontiert. SBO ist sich darüber im Klaren, dass das Unternehmen selbst und seine Partner in der Wertschöpfungskette in Ländern tätig sind, in denen Vorfälle im Zusammenhang mit fairer Arbeit, Diskriminierung, Belästigung, Lohnungleichheit oder unzureichenden Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen nicht völlig ausgeschlossen werden können. Für SBO ist es wichtig, ihre Null-Toleranz-Richtlinie zu all diesen Themen zu betonen, wie sie in ihrem Code of Conduct dargelegt ist. SBO ist fest entschlossen, diese Schwachstellen durch verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken, strenge Anforderungen an die Lieferanten und Bemühungen um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der gesamten Wertschöpfungskette zu beseitigen.

S2 SBM-3 - 11 B - GEFÄHRDETE GEOGRAFISCHE GEBIETE ODER ROHSTOFFE

Die festgestellten Risiken von Zwangs- und Kinderarbeit in der Lieferkette stehen in Verbindung mit bestimmten geografischen Regionen und Rohstoffen. Bestimmte Teile Südostasiens, Afrikas und Südamerikas sind für Arbeitsrechtsverstöße bekannt, insbesondere aufgrund einer unzureichenden Durchsetzung der Arbeitsgesetze. Im Bergbau sind insbesondere Nickel, Kupfer und Chromit betroffen, da der Abbau dieser Rohstoffe in Regionen mit schwacher behördlicher Aufsicht das Risiko von Zwangsarbeit erhöht. Kinderarbeit stellt in einigen Bergbaugebieten ebenfalls ein Problem dar, insbesondere in wirtschaftlich benachteiligten Regionen mit hoher Armutsrate und eingeschränktem Zugang zu Bildung.

S2 SBM-3 - 11 C - WESENTLICHE NEGATIVE AUSWIRKUNGEN

Weitreichende/systemische negative Auswirkungen:

Nickel-, Kupfer- und Chromitabbau: Die Lieferketten dieser Rohstoffe sind in bestimmten Regionen mit weitverbreiteten systemischen Problemen konfrontiert, darunter Zwangsarbeit, unzureichende Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen sowie Umweltzerstörung. Diese Auswirkungen sind typisch für die Bergbauindustrie in Ländern mit schwachen regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere in Teilen Südostasiens, Südamerikas und Afrikas.

In bestimmten Regionen der Wertschöpfungskette stehen Arbeiter vor Herausforderungen wie unzureichenden Wohnverhältnissen und nicht existenzsichernden Löhnen, was sich negativ auf ihre Gesundheit, Sicherheit und die Einhaltung angemessener Arbeitszeiten auswirkt und somit zur sozialen Instabilität beiträgt.

An Produktions- und Abbaustandorten bestehen weiterhin Risiken von Arbeitsunfällen aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere in Hochrisikoumgebungen wie dem Bergbau und dem Schwerindustriesektor.

Gewalt, Belästigung und Diskriminierung wurden in Teilen der Lieferkette als systemische Probleme identifiziert, insbesondere in Regionen mit schwachem Arbeitsschutz.

Geschlechterungleichheit, diskriminierende Arbeitspraktiken und ungleicher Zugang zu Chancen bleiben Herausforderungen in bestimmten Bereichen der Lieferkette, insbesondere in Regionen, in denen eine strenge Durchsetzung von Arbeitsrechten fehlt.

Wasserknappheit und schlechte Wassermanagementpraktiken in einigen Regionen betreffen nicht nur lokale Gemeinschaften, sondern auch Arbeiter und führen zu Gesundheitsrisiken sowie einer verminderten Arbeitssicherheit.

SBO ist sich bewusst, dass das Unternehmen selbst und seine Partner in der Wertschöpfungskette in Ländern tätig sind, in denen Vorfälle im Zusammenhang mit fairen Arbeitsbedingungen, Diskriminierung, unzureichendem Wohnraum, Belästigung, Lohnungleichheiten oder mangelnden Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Dies macht deutlich, wie wichtig es ist, die Null-Toleranz-Richtlinie von SBO in all diesen Bereichen hervorzuheben, wie sie im Code of Conduct des Unternehmens festgelegt ist.

S2 SBM-3 - 11 D - WESENTLICHE POSITIVE AUSWIRKUNGEN

Die SBO-Tochtergesellschaften beschäftigen insgesamt etwa 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten. Im globalen Durchschnitt hat jede Tochtergesellschaft weniger als 100 Mitarbeiter. Infolgedessen führt SBO, größenbedingt, keine umfangreichen Aktivitäten wie aktualisierte Einkaufspraktiken oder Initiativen zum Kapazitätsaufbau durch, die wesentliche positive Auswirkungen auf die Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette haben.

S2 SBM-3 - 11 E - WESENTLICHE RISIKEN UND CHANCEN AUS AUSWIRKUNGEN UND ABHÄNGIGKEITEN

Zu den wesentlichen Risiken gehört die systematische Zwangsarbeit in Hochrisikoregionen der Lieferkette, die eine Herausforderung für Reputation, Recht und Betrieb darstellt. Abhängigkeiten von vorgelagerten Arbeitsplätzen bergen auch das Risiko von Lieferunterbrechungen im Fall von regionaler Instabilität. Chancen ergeben sich aus der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und ethischen Beschaffungspraktiken, der Stärkung der Reputation und der Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Lieferkette durch gezielte Maßnahmen.

S2 SBM-3 - 12 - VERSTÄNDNIS DER RISIKEN FÜR BESTIMMTE PERSONENGRUPPEN

Die Identifizierung negativer Auswirkungen auf Arbeitnehmer innerhalb der Wertschöpfungskette basiert auf bewährten Praktiken der Industrie, sektorspezifischen Risikobewertungen und öffentlich verfügbaren Daten und nicht auf der direkten Einbeziehung von Interessengruppen oder speziellen Gruppen von Arbeitnehmern. Dieser Ansatz konzentriert sich auf die Erkennung von Risiken, denen gefährdete Gruppen ausgesetzt sind, darunter Minderheiten, Gruppen von Arbeitnehmer, die gefährlichen Umgebungen ausgesetzt sind (z. B. Umgang mit Chemikalien), und solche, die mit risikoreichen Aufgaben betraut sind.

S2 SBM-3 - 13 - WESENTLICHE RISIKEN UND CHANCEN IN BEZUG AUF BESTIMMTE GRUPPEN

Bestimmte Gruppen innerhalb der Wertschöpfungskette, wie z. B. Arbeitnehmer in Hochrisikoregionen oder -industrien, sind verstärkt lokalen Herausforderungen und berufsspezifischen Gefahren ausgesetzt. Gleichzeitig können Möglichkeiten wie die Verbesserung von Sicherheitsstandards und Arbeitsbedingungen diesen Gruppen direkt zugutekommen, indem sie dazu beitragen, Risiken zu verringern und faire und sichere Beschäftigungspraktiken zu fördern.

S3 SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

S3 SBM-3 - 8 A - TATSÄCHLICHE UND POTENZIELLE AUSWIRKUNGEN AUF BETROFFENE GEMEINSCHAFTEN

Negative Auswirkungen:

Umweltverschmutzung: Emissionen aus Transport, Industrieprozessen und Rohstoffgewinnung tragen zur Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung bei und beeinträchtigen die Gesundheit und die Biodiversität.

Land- und Ressourcennutzung: Bodenverschlechterung, Bergbauaktivitäten und Landnutzungsänderungen stören Ökosysteme und vertreiben Gemeinschaften, insbesondere in den vorgelagerten Bereichen.

Probleme am Arbeitsplatz: Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Ungleichheit und unzureichende Löhne betreffen Arbeitnehmer und ihre Familien in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.

Unzureichende Grundbedürfnisse: Begrenzter Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen, Wohnraum und Ernährungssicherheit, insbesondere in Regionen wie Asien, Afrika und Südamerika, verschärft die soziale Anfälligkeit.

Menschenrechtsverletzungen: Die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung, die Schikanierung von Menschenrechtsverteidigern und die mangelnde Sicherheit der Gemeinschaft wirken sich in bestimmten Regionen wie Saudi Arabien, Russland und Vietnam negativ aus.

Umweltauswirkungen des Rohstoffabbaus: Die Gewinnung von Rohstoffen (z. B. Stahl, Nickel und Kupfer) ist mit vorgelagerten Bergbauaktivitäten verbunden, die Ökosysteme stören und die Gesundheit und den Lebensunterhalt lokaler Gemeinschaften in der Nähe beeinträchtigen können.

Positive Auswirkungen:

Energie und Emissionsreduzierung:

Die Konzentration der SBO auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen und die Umstellung auf einen nachhaltigen Betrieb kommt den Gemeinschaften direkt zugute, indem negative Auswirkungen abgemildert werden. Dies steht im Einklang mit dem strategischen Ziel der SBO, Nachhaltigkeit und Klimaresilienz zu erreichen.

Recycling und Ressourceneffizienz:

Der verstärkte Einsatz von Recycling-Materialien und die effiziente Nutzung von Rohstoffen tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, wovon die Gemeinden weltweit profitieren.

Eingliederung und Gleichberechtigung:

Die Bemühungen um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen fördern Inklusion und Diversität und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden der Gemeinschaft aus.

SBO ist sich bewusst, wie wichtig es ist, wesentliche Auswirkungen, einschließlich Emissionen, Ressourcennutzung und andere Umweltbelange, die sich auf lokale Gemeinschaften auswirken können, zu verstehen und zu berücksichtigen. In Anbetracht der Tatsache, dass SBO insgesamt ca. 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten beschäftigt, wobei jede Tochtergesellschaft im Durchschnitt weniger als 100 Mitarbeiter hat, hat das Unternehmen aufgrund der zumeist kleinen Einheiten keine spezifischen Maßnahmen oder Verfahren eingeführt, um seine Strategie an festgestellte Auswirkungen auf betroffene Gemeinschaften anzupassen. SBO ist jedenfalls bestrebt, das Risiko von Verletzungen dieser Rechte zu minimieren.

S3 SBM-3 - 8 B - BEZIEHUNG ZWISCHEN WESENTLICHEN RISIKEN UND CHANCEN UND STRATEGIE

SBO ist sich bewusst, wie wichtig es ist zu verstehen, wie die identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die sich aus den Auswirkungen und Abhängigkeiten von betroffenen Gemeinschaften ergeben, mit der Unternehmensstrategie zusammenhängen.

Aktuelle Bewertungen zeigen, dass die Hauptrisiken Umweltauswirkungen wie Emissionen und Ressourcennutzung betreffen, die potenziell lokale Gemeinschaften in der Nähe von Produktionsstandorten beeinträchtigen könnten. Sollten sich diese oder andere wesentliche Risiken und Chancen auf das Geschäftsmodell von SBO auswirken, werden sie auf der strategischen Unternehmensebene behandelt. Sollte SBO von zusätzlichen wesentlichen Risiken und Chancen erfahren, die sich aus den Auswirkungen und Abhängigkeiten von betroffenen Gemeinschaften ergeben, wird sie sich entsprechend damit auseinandersetzen.

S3 SBM-3 - 9 - UMFANG DER ANGABEN NACH ESRS 2

SBO stellt sicher, dass alle wesentlich betroffenen Gemeinschaften, die im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse identifiziert wurden, in die nach ESRS 2 vorgeschriebenen Angaben einbezogen werden. Derzeit stimmen die aufgeführten Gemeinschaften mit der Beschreibung der Wertschöpfungskette (SBM-1) und der Liste der Stakeholder (SBM-2) überein. Es wurden keine Diskrepanzen zwischen den wesentlichen Auswirkungen auf die betroffenen Gemeinschaften und ihrer Darstellung in diesen Abschnitten des ESRS 2 identifiziert.

Sollten bei künftigen Bewertungen weitere betroffene Gemeinschaften oder Unstimmigkeiten festgestellt werden, wird SBO die Offenlegungen entsprechend aktualisieren, um die Einhaltung der Vorschriften und die Transparenz zu gewährleisten.

S3 SBM-3 - 9 A - BESCHREIBUNG DER ARTEN DER BETROFFENEN GEMEINSCHAFTEN

SBO erkennt an, wie wichtig es ist, zu verstehen, wie die identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die sich aus den Auswirkungen und Abhängigkeiten von betroffenen Gemeinschaften ergeben, mit der Unternehmensstrategie und dem Geschäftsmodell zusammenhängen. In Anbetracht der Tatsache, dass SBO insgesamt etwa 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten beschäftigt, wobei jede Tochtergesellschaft im Durchschnitt weniger als 100 Mitarbeiter hat, hat das Unternehmen keine spezifischen Maßnahmen oder Prozesse zur Anpassung seiner Strategie auf der Grundlage der identifizierten Auswirkungen auf betroffene Gemeinschaften eingeführt. Nachstehend sind die Arten der betroffenen Gemeinschaften aufgeführt:

Nahe gelegene Gemeinschaften:

Dies sind Gemeinschaften, die in der Nähe von Betriebsstätten, Fabriken und physischen Einrichtungen leben und potenziell von Emissionen, Lärm oder Störungen betroffen sind, die durch die Aktivitäten von SBO verursacht werden.

Gemeinschaften der Wertschöpfungskette:

Gemeinschaften entlang der vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungskette, wie z.B. diejenigen, die von den Aktivitäten der Zulieferer oder des Logistiknetzwerks betroffen sind, können aufgrund von Aktivitäten, die für die Geschäftstätigkeit von SBO entscheidend sind, wesentliche Auswirkungen erfahren.

Gefährdete Bevölkerungsgruppen:

Dazu gehören Gemeinschaften mit eingeschränktem Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, indigene Bevölkerungsgruppen oder solche, die aufgrund ihres sozioökonomischen Status besonders anfällig für Auswirkungen sind.

Gemeinschaften in der Nähe von Zulieferbetrieben:

Diese Gemeinschaften können Umweltbelastungen wie Luft- oder Wasserverschmutzung durch Produktionsprozesse ausgesetzt sein. Beispiele hierfür sind die Gemeinschaften in der Nähe von Rohstoffverarbeitungsanlagen oder Produktionsstätten.

Gemeinschaften, die von Logistik und Vertrieb betroffen sind:

Die Bevölkerung, die in der Nähe von großen Transportrouten oder Distributionszentren wohnt, könnte von Lärmbelästigung, Verkehrsstörungen oder erhöhten Emissionen betroffen sein.

Gemeinschaften in der Nähe von Bohrungen:

Obwohl dies nicht die Regel ist, können unsachgemäße Öl- und Gasbohrpraktiken erhebliche Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinschaften haben. Dazu gehören Luft- und Wasserverschmutzung, Lärmbelästigung und potenzielle Landnutzungskonflikte. Darüber hinaus können Gesundheitsrisiken durch die Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen und Unfälle, wie z.B. Ölverschmutzungen, eine weitere Herausforderung darstellen. Viele dieser Gemeinschaften sind für ihren Lebensunterhalt von den lokalen Ökosystemen abhängig, was sie besonders anfällig für Umweltstörungen macht.

S3 SBM-3 - 9 B - WESENTLICHE NEGATIVE AUSWIRKUNGEN

Die festgestellten negativen Auswirkungen sind größtenteils systembedingt und typisch für Industrien, die von der Rohstoffgewinnung abhängig sind. Dazu gehören unzureichende Unterkünfte, unzureichende Ernährung, Unterdrückung der Vereinigungs- und Meinungsfreiheit, Verletzungen von Land- und Ressourcenrechten, Sicherheitsrisiken sowie Herausforderungen im Zusammenhang mit Wasserversorgung und Abwassermanagement.

S3 SBM-3 - 9 C - WESENTLICHE POSITIVE AUSWIRKUNGEN

Auf der Grundlage der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wurden im Rahmen der Geschäftstätigkeit oder der Wertschöpfungskette von SBO keine wesentlichen positiven Auswirkungen auf die betroffenen Gemeinschaften festgestellt. Folglich gibt es keine bestimmte Aktivitäten oder Arten von Gemeinschaften, die positiv beeinflusst werden, in diesem Stadium zu melden.

S3 SBM-3 - 9 D - WESENTLICHE RISIKEN UND CHANCEN AUS AUSWIRKUNGEN UND ABHÄNGIGKEITEN

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ergab Transport- und Logistikrisiken, die durch politische Unruhen verursacht werden können. Auch wenn dieses Risiko nicht ausschließlich mit den betroffenen Gemeinschaften verbunden ist, kann es die Stabilität der Lieferkette und die betriebliche Widerstandsfähigkeit in bestimmten Regionen beeinträchtigen.

S3 SBM-3 - 10 - VERSTÄNDNIS DES RISIKOS FÜR BESTIMMTE GEMEINSCHAFTEN

Auf der Grundlage der doppelten Wesentlichkeitsanalyse unter ESRS 2 IRO-1 wurden keine spezifischen Gemeinschaften als besonders anfällig für negative Auswirkungen identifiziert. Sollten künftige Bewertungen Risiken für Gemeinschaften aufgrund von Faktoren wie geografischer Isolation, begrenzter sozialer Dienste oder kultureller und ökologischer Zwänge aufzeigen, wird SBO diese umfassend analysieren und berichten.

S3 SBM-3 - 11 - WESENTLICHE RISIKEN UND CHANCEN IN BEZUG AUF BESTIMMTE GRUPPEN

Auf der Grundlage der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wurden keine spezifischen Gruppen betroffener Gemeinschaften identifiziert- , die besondere Risiken oder Chancen haben bzw. die sich von den Auswirkungen auf die Gemeinschaften im Allgemeinen unterscheiden.

S4 SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell

S4 SBM-3 - 9B - 10 D - Wesentliche Risiken und Chancen aus Auswirkungen und Abhängigkeiten & Zusammenhang zwischen wesentlichen Risiken und Chancen und der Strategie

Geringere Nachfrage aufgrund neuer Trends im Energiesektor

Der Wandel hin zu erneuerbaren Energien und Dekarbonisierung stellt für SBO ein wesentliches Risiko und eine Chance dar, da er sich einerseits auf die Nachfrage nach Komponenten für die Oilfield-Service-Industrie auswirkt und andererseits Chancen eröffnet. Die Sorge um die globale Energiesicherheit und die anhaltende Abhängigkeit von Erdöl und insbesondere Erdgas werden die Nachfrage im nächsten Jahrzehnt aufrechterhalten.

Gleichzeitig wird die Öl- und Gasförderung immer komplexer und erfordert fortschrittliche Technologien. Die leistungsstarken Lösungen von SBO verschaffen SBO einen Wettbewerbsvorteil in herausfordernden Umgebungen. Dies positioniert SBO als einen Schlüssellieferanten auch in einer sich verändernden Energielandschaft. Gleichzeitig diversifiziert SBO sein Geschäft, indem es seine bestehenden Technologien strategisch einsetzt, um in angrenzende Industrien wie die Geothermie der nächsten Generation vorzudringen, und gleichzeitig Innovationen mit fortschrittlichen Produkten im 3D-Metalldruck für die Energiewende und andere Industrien vorantreibt.

S4 SBM-3 - 12 - WESENTLICHE RISIKEN UND CHANCEN IN BEZUG AUF BESTIMMTE GRUPPEN

Während regulatorische Veränderungen den Markt beeinflussen, sorgen Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität für kontinuierliche Investitionen in Betrieb und Produktion. SBO reagiert darauf, indem sie ihre technologische Führungsposition nutzt und ihr Portfolio diversifiziert, um im sich wandelnden Energiesektor anpassungsfähig zu bleiben.

IRO-1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen

IRO-1 - 53 A - METHODEN UND ANNAHMEN ZUR IDENTIFIZIERUNG VON AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN SOWIE ZUR BEWERTUNG IHRER WESENTLICHKEIT

Die Identifizierung und Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen erfolgte im Berichtsjahr 2024 nach den Grundsätzen der doppelten Wesentlichkeit, wie sie in den methodischen Anforderungen des ESRS 1 dargelegt sind. Dieser Prozess integriert sowohl die finanzielle Wesentlichkeit, die die Auswirkungen auf die Finanzlage und die Leistung von SBO berücksichtigt, als auch die Auswirkungen von SBO auf die Umwelt, die Gesellschaft und andere Stakeholder bewertet.

Zu den angewandten Methoden gehören die Analyse der Interessengruppen, die Kartierung der Wertschöpfungskette und szenariobasierte Bewertungen. Zu den wichtigsten Annahmen, die der Analyse zugrunde liegen, gehört die Ausrichtung an international anerkannten Rahmenwerken wie der EU-Taxonomie und den IPCC-Klimaszenarien, um robuste und einheitliche Bewertungen zu gewährleisten.

IRO-1 - 53 B - BEWERTUNG DER AUSWIRKUNGEN

SBO hat einen Prozess implementiert, um potenzielle und tatsächliche Auswirkungen auf Menschen und die Umwelt zu identifizieren, zu bewerten, zu priorisieren und zu überwachen. Die Bewertung basiert auf der Wertschöpfungskette von SBO und umfasst vorgelagerte, zentrale und nachgelagerte Aktivitäten.

Eine methodische doppelte Wesentlichkeitsanalyse wurde durchgeführt, um sowohl negative als auch positive Auswirkungen aus einer „Inside-out“-Perspektive zu identifizieren und zu bewerten. Dabei wurden zentrale Parameter wie Ausmaß, Umfang und Unabänderlichkeit berücksichtigt, die auf einer vordefinierten Skala von 1 bis 5 bewertet wurden, wobei 5 die höchste Schwere für den jeweiligen Parameter darstellt. Dieser strukturierte Ansatz stellt sicher, dass wesentliche Auswirkungen systematisch priorisiert und überwacht werden, was SBOs Bekenntnis zur Einhaltung der CSRD-Anforderungen widerspiegelt.

Im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse und der dargestellten Wertschöpfungskette hat SBO spezifische Auswirkungen identifiziert, die mit den Geschäftsaktivitäten, Geschäftsbeziehungen und geografischen Standorten verbunden sind und ein erhöhtes Risiko für nachteilige Auswirkungen darstellen. Unternehmensspezifische Informationen und Annahmen wurden genutzt, um eine externe Expertenbewertung zu unterstützen, die eine Unterscheidung zwischen wesentlichen und nicht-wesentlichen Auswirkungen ermöglicht.

SBOs Bewertungsprozess berücksichtigt ausdrücklich sowohl die Auswirkungen, die aus den eigenen Geschäftstätigkeiten resultieren, als auch jene, die mit Geschäftsbeziehungen verbunden sind. Dies umfasst die Identifikation direkter Auswirkungen, wie Emissionen oder Ressourcenverbrauch aus den Kernaktivitäten, sowie indirekter Auswirkungen, die durch Interaktionen mit Lieferanten, Partnern oder Kunden entlang der Wertschöpfungskette entstehen.

Durch die Nutzung interner Daten und die Zusammenarbeit mit externen Experten stellt SBO eine fundierte Bewertung dieser vernetzten Auswirkungen sicher.

SBO hat Konsultationen mit relevanten Stakeholder-Gruppen durchgeführt, um deren Perspektiven zu verstehen und potenzielle Auswirkungen auf sie zu bewerten. Der Prozess konzentrierte sich auf die Identifikation von Stakeholdern, die mit SBOs Aktivitäten, Geschäftsbeziehungen und Wertschöpfungsketten verbunden sind. Es wurden Interviews mit ausgewählten Stakeholdern geführt, darunter Arbeitnehmervertreter, Kunden, Lieferanten und Finanzinstitute. Diese Gespräche befassten sich mit Themen aus dem CSRD-Rahmenwerk, um stakeholder-relevante Auswirkungen zu bewerten.

Stakeholder wurden gebeten, Rückmeldungen zu zentralen Themen zu geben und deren Bedeutung anhand einer vordefinierten Skala zu bewerten. Die Ergebnisse wurden genutzt, um die Bewertung wesentlicher Auswirkungen zu verfeinern.

Externe Experten wurden hinzugezogen, um diesen Prozess zu unterstützen, methodische Leitlinien bereitzustellen und die Ergebnisse zu validieren. Ihre Einbindung gewährleistete, dass Stakeholder-Perspektiven präzise erfasst und in die doppelte Wesentlichkeitsanalyse von SBO integriert wurden.

SBO bewertet potenzielle und tatsächliche, sowohl positive als auch negative Auswirkungen mittels einer strukturierten Methodik, die sich an ESRS 1 Abschnitt 3.4 zur Auswirkungswesentlichkeit orientiert. Die Bewertung erfolgt anhand der drei Parameter: Ausmaß, Umfang und Unabänderlichkeit. Diese Parameter werden auf einer vordefinierten Skala von 1 bis 5 bewertet, wobei für potenzielle Auswirkungen eine zusätzliche Gewichtung basierend auf ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit angewendet wird.

Für tatsächliche Auswirkungen wird der Schweregrad als Durchschnittswert der drei Parameter berechnet, während bei potenziellen Auswirkungen die Eintrittswahrscheinlichkeit die Bewertung weiter differenziert. Dieser Ansatz ermöglicht eine Priorisierung negativer Auswirkungen basierend auf deren relativer Schwere und Wahrscheinlichkeit und bewertet, wo anwendbar, positive Auswirkungen in Bezug auf ihren Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen.

IRO-1 - 53 C - BEWERTUNG DER RISIKEN UND CHANCEN

SBO wendet einen strukturierten Prozess zur Identifizierung, Bewertung, Priorisierung und Überwachung von Risiken und Chancen mit potenziellen finanziellen Auswirkungen an, der im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse gemäß ESRS 1 durchgeführt wird. Zunächst wird ein Riskoinventar erstellt, das unternehmensspezifische Risiken und Chancen identifiziert. Die Bewertung basiert auf zwei Parametern: „Ausmaß des Schadens“ und „Eintrittswahrscheinlichkeit“, die auf einer vordefinierten Skala von 1 bis 5 bewertet werden (wobei 1 für das geringste Schadensausmaß steht). Zur Verfeinerung des Parameters „Ausmaß des Schadens“ wurden quantitative finanzielle Schwellenwerte angewendet, die aus SBOs bestehendem Risikorahmen abgeleitet wurden.

SBO analysiert die Zusammenhänge zwischen Auswirkungen sowie den daraus resultierenden Risiken und Chancen. Im Rahmen der Wesentlichkeitsbewertung wurden zunächst die wesentlichen Auswirkungen identifiziert und bewertet. Auf Basis dieser identifizierten Auswirkungen wurden die spezifischen Risiken und Chancen für SBO abgeleitet.

Darüber hinaus wurden auch SBOs Abhängigkeiten von Ökosystemleistungen berücksichtigt, etwa der lokale Wasserverbrauch an Betriebsstandorten sowie das soziale Kapital. Diese Abhängigkeiten haben unmittelbar zur Identifizierung und Bewertung spezifischer Risiken und Chancen beigetragen.

Derzeit werden Nachhaltigkeitsrisiken bei SBO separat von anderen Risikokategorien im Rahmen eines eigenständigen Ansatzes behandelt. In den kommenden Jahren ist geplant, diesen Ansatz in das übergreifende Risikomanagementsystem zu integrieren, um eine ganzheitliche Bewertung aller Risikotypen zu ermöglichen.

SBO bewertet die Wahrscheinlichkeit, das Ausmaß und die Art identifizierter Risiken und Chancen anhand einer vordefinierten Skala von 1 bis 5. Diese Skala umfasst zwei zentrale Parameter: das potenzielle Schadensausmaß und die Eintrittswahrscheinlichkeit. Das Schadensausmaß reicht von 1 (geringfügig) bis 5 (kritisch), während die Wahrscheinlichkeiten in Prozentintervallen definiert sind. Dabei steht 1 für sehr unwahrscheinliche Ereignisse und 5 für nahezu sichere Ereignisse.

IRO-1 - 53 D - Entscheidungsprozess und Kontrollverfahren

Workshops wurden mit den zuständigen Fachabteilungen durchgeführt, um die identifizierten Themen hinsichtlich ihrer positiven und negativen Auswirkungen, Risiken und Chancen zu bewerten. Die Bewertung berücksichtigte sowohl potenzielle als auch tatsächliche Effekte, abhängig vom jeweiligen Thema. Anschließend wurden die Ergebnisse überprüft, um sicherzustellen, dass sie mit den identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen übereinstimmen. Die endgültige Genehmigung der Bewertung erfolgte durch den Vorstand der SBO, wodurch die Wesentlichkeit dieser Auswirkungen, Risiken und Chancen bestätigt wurde.

IRO-1 - 53 E - EINBEZIEHUNG DER ESG-RISIKEN IN DEN RISIKOMANAGEMENTPROZESS

Die Integration der Prozesse zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung nachhaltigkeitsbezogener Auswirkungen und Risiken in das übergeordnete Risikomanagementsystem von SBO wurde eingeleitet. Während ESG-Risiken derzeit anhand einer spezifischen Skala bewertet werden, die auf nicht-finanzielle Aspekte ausgerichtet ist, wurde ihre Klassifikation an finanzielle Schwellenwerte angepasst, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten. SBO plant, die Bewertungsmethoden weiter zu harmonisieren und ESG-Risiken in den kommenden Jahren vollständig als zentralen Bestandteil des Risikomanagementrahmens zu integrieren.

IRO-1 - 53 F INTEGRATION VON ESG-CHANCEN IN DEN RISIKOMANAGEMENTPROZESS

SBO verwendet denselben Prozess zur Identifizierung und Steuerung von ESG-Chancen wie für ESG-Risiken. Diese Chancen werden in das bestehende Managementrahmenwerk integriert, um künftig eine konsistente und abgestimmte Vorgehensweise sicherzustellen.

IRO-1 - 53 G - EINGABEPARAMETER

SBO nutzte eine Kombination aus internen und externen Datenquellen, um Auswirkungen, Risiken und Chancen zu bewerten. Zu den internen Daten gehören die Zahl der Beschäftigten und das Einkaufsvolumen, während zu den externen Quellen Indizes wie der OECD- und der UNICEF-Sozialindex sowie Umweltinstrumente wie der Water Risk Filter und der WWF Biodiversity Risk Filter gehören.

IRO-1 - 53 H - ÄNDERUNGEN UND ÜBERPRÜFUNGEN DER WESENTLICHKEITSANALYSE

Der Prozess zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Auswirkungen, Risiken und Chancen stellt die erste doppelte Wesentlichkeitsbewertung dar, die von SBO durchgeführt wurde. Künftige Überprüfungen sind im Einklang mit den regelmäßigen Berichtszyklen des Unternehmens geplant, um eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten.

E1 IRO-1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher klimabezogener Auswirkungen, Risiken und Chancen

E1 IRO-1 - 20 A - AUSWIRKUNGEN AUF DEN KLIMAWANDEL

Die klimabezogenen Auswirkungen von SBO resultieren in erster Linie aus Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zu den wesentlichen Quellen zählen Transportemissionen, Emissionen aus der Beschaffung und Nutzung von Rohstoffen sowie aus der Fertigung an den Betriebsstandorten. Zudem entstehen Emissionen durch die Öl- und Gasförderung, die mit SBOs Equipment durchgeführt wird. Zur Bewertung und Steuerung dieser Auswirkungen wendet SBO einen strukturierten Prozess der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse (DMA) an. Dabei wird sowohl die finanzielle Wesentlichkeit berücksichtigt, die zeigt, wie klimabezogene Faktoren die Unternehmensleistung beeinflussen, als auch die Auswirkungswesentlichkeit, die SBOs Einfluss auf den Klimawandel und die Umwelt bewertet. Klimabezogene Risiken und Chancen werden durch Datenerhebung, Stakeholder-Engagement und Szenarioanalysen bewertet, wobei regulatorische Entwicklungen, Markttrends sowie physische Klimarisiken berücksichtigt werden. Die Analyse umfasst sowohl Übergangs- als auch physische Risiken und identifiziert zugleich potenzielle Chancen.

E1 IRO-1 - 20 B - KLIMABEDINGTE PHYSISCHE RISIKEN IM EIGENEN BETRIEB UND IN DER VOR- UND NACHGELAGERTEN WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Die Identifizierung und Bewertung der klimabedingten physischen Risiken in den eigenen Betrieben und der Wertschöpfungskette von SBO umfasste einen systematischen Prozess. Dazu gehörte die Analyse potenzieller Auswirkungen von extremen Wetterereignissen, Temperaturschwankungen und anderen klimabezogenen Phänomenen auf Anlagen, Lieferkette und Logistik. SBO bewertete Risiken in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, wie z. B. Störungen bei der Rohstoffgewinnung, und Risiken in der nachgelagerten Wertschöpfungskette, einschließlich der Auswirkungen auf die Vertriebskanäle. Mit Hilfe von Klimamodellierungswerkzeugen und historischen Daten wurden geografische und operative Hotspots identifiziert. Dieser Prozess gewährleistet eine umfassende Risikoermittlung, um potenzielle Störungen abzumildern und die Widerstandsfähigkeit der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern.

Bei der Bewertung der physischen Klimarisiken wurden emissionsintensive Klimaszenarien wie RCP 8.5 (oder SSP5-8.5) einbezogen, um schwerwiegende Folgen zu berücksichtigen, wenn keine ausreichenden Klimaschutzmaßnahmen ergriffen werden. Dieses Szenario geht von anhaltend hohen Emissionen aus, was zu stärkeren Auswirkungen des Klimawandels und erhöhten physischen Risiken führt. Durch die Integration dieser Szenarien konnte SBO ein umfassendes Verständnis der potenziellen Gefahren unter den ungünstigsten Emissionsverläufen sicherstellen. Dieser Ansatz unterstützt eine fundierte Entscheidungsfindung und stärkt die Resilienzplanung.

Für SBO wird bei der Bewertung der physischen Bruttorisi- ken die potenzielle Exposition ihrer Vermögenswerte und Geschäftstätigkeiten gegenüber klimabedingten Gefahren wie extremen Wetterereignissen und langfristigen Umwelt- veränderungen berücksichtigt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf bestimmten Betriebsstandorten, Bohrverfahren und der Abhängigkeit von speziellen Materialien aufgrund ihrer geo- grafischen Verteilung und klimasensiblen Standorten. Die Dokumentation von SBO verdeutlicht die Herausforderungen bei der Bewertung von Risiken in der gesamten vor- und nach- gelagerten Wertschöpfungskette, einschließlich Lieferanten und Abfallmanagementsystemen, erkennt aber die Bedeutung dieser Bewertungen für die Aufrechterhaltung der betriebli- chen Widerstandsfähigkeit an. Während detaillierte Daten für die gesamte Wertschöpfungskette nur in begrenztem Um- fang zur Verfügung stehen, legt SBO den Schwerpunkt auf lokalisierte Bewertungen für ihre Kerntätigkeiten, was ihren strategischen Fokus auf Bereiche mit hoher Priorität für die Anpassung an Klimarisiken und deren Eindämmung wider- spiegelt.

E1 IRO-1 - AR 11 A - IDENTIFIZIERUNG UND BEWERTUNG VON KURZ-, MITTEL- UND LANGFRISTIGEN KLIMAGEFAHREN

Um die CSRD-Berichtsanforderungen zu erfüllen, wurde die Identifizierung und Bewertung klimabezogener Gefahren über kurz-, mittel- und langfristige Zeiträume durchgeführt. Dieser Prozess folgte einem standardisierten Ansatz unter Verwendung der Klimagefahrentabelle, die in der EU-Taxonomie (Anhang A, Anhang 1, Delegierter Rechtsakt 2021/2139) beschrieben ist. Während für einige Gefahren robuste Klimadaten verfügbar waren, stellten andere aufgrund der begrenzten Datenverfügbarkeit eine Herausforderung dar. So erforderten beispielsweise Gefahren wie Waldbrände oder spezifische windbedingte Risiken qualitative Bewertungen oder konnten mangels zuverlässiger Daten nicht in die Analyse einbezogen werden.

In diesen Fällen wurden der Ausschluss und methodische Beschränkungen transparent dokumentiert. Dadurch wird sichergestellt, dass die Beteiligten ein klares Verständnis des Umfangs der Bewertung, der analysierten Gefahren und der Gründe für den Ausschluss bestimmter Risiken haben. Dieser Ansatz steht im Einklang mit bewährten Praktiken im Klimarisikomanagement und erfüllt die Anforderungen der EU-Taxonomie und der CSRD an eine transparente und umfassende Berichterstattung.

E1 IRO-1 - AR 11 B - DEFINITION VON ZEITHORIZONTEN UND DEREN BEZIEHUNG ZU VERMÖGENSWERTEN UND STRATEGISCHEN PLÄNEN

Kurz-, mittel- und langfristige Zeithorizonte wurden klar definiert und mit dem erwarteten Lebenszyklus der SBO-Anlagen, den strategischen Planungshorizonten und den Kapitalallokationsplänen verknüpft. Diese Definitionen berücksichtigen, dass sich physische Gefährdungen und damit verbundene Risiken über längere Zeit hinweg entwickeln und kritische Schwellenwerte erreichen können, insbesondere für Anlagen mit langer Lebensdauer, wie z. B. Produktionsanlagen oder Infrastruktur.

Kurzfristig 2030

Mittelfristig 2050

Langfristig 2100

E1 IRO-1 - AR 11 C - BEWERTUNG DER ANFÄLLIGKEIT VON VERMÖGENSWERTEN UND GESCHÄFTSTÄTIGKEITEN FÜR KLIMAGEFAHREN

Kurz-, mittel- und langfristige Zeithorizonte wurden in Übereinstimmung mit SBOs operativer Planung und dem Klimarisikomanagementrahmen definiert. Diese Zeiträume entsprechen den Jahren 2030, 2050 und 2100 und orientieren sich an den Szenarien des IPCC, die für Klimarisikobewertungen herangezogen werden.

Diese Zeitrahmen gewährleisten, dass sowohl unmittelbare als auch langfristige Risiken berücksichtigt werden. Die erweiterten Horizonte sind besonders relevant für die Bewertung potenzieller Klimarisiken im Zusammenhang mit langlebigen Vermögenswerten. Sie ermöglichen eine umfassende Analyse, die sowohl den laufenden Betrieb als auch die langfristige Nachhaltigkeit absichert. Zur Quantifizierung der Exposition wurde ein standortspezifischer Lokalisierungsansatz angewendet, der geografische Koordinaten und Risikokartierungsinstrumente nutzt, um die Anfälligkeit für physische Klimarisiken zu bewerten. Berücksichtigt wurden Risiken wie Überschwemmungen, Starkregen, Stürme, extreme Temperaturen und Dürren. Die Klimarisikoszenarioanalyse basiert auf den RCP 2.6-, RCP 4.5- und RCP 8.5-Projektionen für die Jahre 2030, 2050 und 2100, um eine langfristige Risikoperspektive zu gewährleisten. Die Anfälligkeit einzelner Standorte für klimabedingte Gefahren wurde mithilfe von Vulnerabilitätsmatrizen analysiert, in denen Risiken anhand ihrer Schwere und Eintrittswahrscheinlichkeit auf einer Skala von 1 bis 6 klassifiziert wurden.

Die Klimarisikoanalyse zeigt, dass die bewerteten Standorte in unterschiedlichem Maße von physischen Klimarisiken betroffen sind. Während einige Standorte besonders anfällig für Starkregenereignisse und Stürme sind, sind andere erheblichen Risiken durch Hurrikane und extreme Temperaturen ausgesetzt. Die Vulnerabilitätsbewertung ergab, dass insbesondere Überschwemmungen und starke Winde strukturelle Schäden an Gebäuden verursachen und Betriebsunterbrechungen nach sich ziehen können. Zudem bergen steigende Temperaturen das Risiko von Produktionsausfällen, da Kühlsysteme überlastet werden könnten. Die finanziellen Auswirkungen variieren je nach Standort und Szenario, wobei erhöhte Reparaturkosten und potenzielle Ausfallzeiten als wesentliche Risikofaktoren identifiziert wurden. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, wurden Anpassungsmaßnahmen definiert. Dazu gehören eine erhöhte Infrastrukturresilienz, die Optimierung von Kühl- und Entwässerungssystemen sowie Anpassungen der betrieblichen Abläufe.

E1 IRO-1 - AR 11 D - BEWERTUNG DER GEFÄHRDUNG VON KLIMARISIKEN AUF DER GRUNDLAGE VON SZENARIEN MIT HOHER EMISSION

Die Identifikation klimabezogener Gefahren sowie die Bewertung der Exposition und Vulnerabilität basieren auf Klimaszenarien, die unterschiedliche Treibhausgasemissionsniveaus widerspiegeln. Diese Szenarien – IPCC RCP 2.6, RCP 4.5 und RCP 8.5 – repräsentieren verschiedene Entwicklungspfade, die von moderaten Minderungsmaßnahmen bis hin zu anhaltend hohen Emissionen reichen, wobei letztere zu schwerwiegenderen physischen Klimarisiken führen. Zusätzlich werden relevante regionale Klimaprojektionen, die auf diesen Emissionspfaden basieren, in die Analyse einbezogen. Diese Projektionen umfassen lokalisierte Klimamodelle und regionsspezifische Datensätze, die geografische Unterschiede in Temperaturtrends, Niederschlagsmustern und extremen Wetterereignissen berücksichtigen. Dadurch wird eine präzisere Bewertung der Klimarisiken an den Betriebsstandorten von SBO gewährleistet.

E1 IRO-1 - 20 C - RISIKEN UND CHANCEN IM EIGENEN BETRIEB UND IN DER VOR- UND NACHGELAGERTEN WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Aus Sicht der SBO wurden klimabezogene Übergangsrisiken und -chancen identifiziert und über ihre gesamte Geschäftstätigkeit und Wertschöpfungskette hinweg in Übereinstimmung mit den TCFD-Richtlinien bewertet. Diese Risiken ergeben sich in erster Linie aus regulatorischen Änderungen, Verschiebungen der Kundenpräferenzen hin zu emissionsärmeren Technologien und neuen gesellschaftlichen und marktbezogenen Erwartungen. Die Bewertung umfasst auch die Analyse potenzieller Kostensteigerungen aufgrund strengerer Emissionsvorschriften. Die Identifizierung von klimabezogenen Übergangsereignissen beinhaltet die Berücksichtigung von mindestens einem Klimaszenario, das auf eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C ohne oder mit begrenzter Überschreitung ausgerichtet ist. Dieses Szenario stellt einen ehrgeizigen Pfad dar, der rasche und signifikante politische und regulatorische Maßnahmen voraussetzt, wie z. B. eine erhebliche Erhöhung der Kohlenstoffpreise, um die Temperaturgrenze zu erreichen.

Bei diesem Szenario wird erwartet, dass die physischen Risiken vergleichsweise gering sind, während die Übergangsrisiken, einschließlich regulatorischer, marktbezogener und technologischer Veränderungen, an Bedeutung gewinnen. Durch die Einbeziehung dieses Szenarios gewährleistet SBO ein umfassendes Verständnis der potenziellen Auswirkungen des Übergangs.

E1 IRO-1 - AR 12 A - BEWERTUNG DER EXPOSITION GEGENÜBER KURZ-, MITTEL- UND LANGFRISTIGEN ÜBERGANGSEREIGNISSEN Im KONTEXT DER KLIMAPOLITISCHEN ZIELE

Im Rahmen eines ersten Screening-Prozesses wurden Übergangsereignisse über kurz-, mittel- und langfristige Zeithorizonte (2030/2050/2100) ermittelt.

SBO ist sich bewusst, wie wichtig es ist, die langfristigen Risiken mit den klimapolitischen Zielen, wie dem Green Deal der EU und Netto-Null-Emissionen bis 2050, in Einklang zu bringen. Ein Rahmen zur umfassenden Bewertung dieser Risiken ist in Arbeit und wird in künftigen Berichtszyklen umgesetzt, um die vollständige Einhaltung der CSRD-Anforderungen zu gewährleisten.

E1 IRO-1 - AR 12 B - ANFÄLLIGKEITSBEURTEILUNG VON VERMÖGENSWERTEN UND GESCHÄFTSAKTIVITÄTEN FÜR ÜBERGANGSEREIGNISSE

Die ersten Initiativen der SBO konzentrierten sich auf die Ermittlung der physischen Risiken. Die detaillierte Bewertung der Exposition gegenüber Übergangsrisiken, einschließlich Faktoren wie Wahrscheinlichkeit, Ausmaß und Dauer, befindet sich derzeit in der Entwicklung. Daher hat SBO noch keine umfassende Bewertung des Ausmaßes vorgenommen, in dem ihre Vermögenswerte und Geschäftstätigkeiten den identifizierten Übergangsereignissen ausgesetzt und anfällig sind.

E1 IRO-1 - AR 12 C - ANWENDUNG VON KLIMABEZOGENEN SZENARIOANALYSEN ZUR BEWERTUNG DER EXPOSITION GEGENÜBER ÜBERGANGSEREIGNISSEN IM EINKLANG MIT DEM PARISER ABKOMMEN

SBO hat keine Szenarioanalyse für Übergangsrisiken durchgeführt. Die Identifizierung dieser Risiken erfolgte jedoch anhand der TCFD-Klassifikation.

E1 IRO-1 - AR 12 D - IDENTIFIZIERUNG VON Vermögenswerten UND GESCHÄFTSTÄTIGKEITEN IM HINBLICK AUF IHRE VEREINBARKEIT MIT DEM ÜBERGANG ZU EINER NETTO-NULL-EMISSIONSWIRTSCHAFT

SBO ist dabei, Vermögenswerte und Geschäftstätigkeiten zu identifizieren, die mit dem Übergang zu einer Netto-Null-Emissionswirtschaft unvereinbar sein könnten oder erhebliche Anstrengungen erfordern, um diese Vereinbarkeit zu erreichen. Im Rahmen dieser Bewertung werden Aktivitäten evaluiert, die möglicherweise erhebliche Kapitalinvestitionen oder technologische Innovationen erfordern, um Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Diese fortlaufende Analyse gewährleistet Transparenz und Übereinstimmung mit den CSRD-Berichtsanforderungen, während die Herausforderungen, die sich aus den Übergangsrisiken und -chancen ergeben, berücksichtigt werden.

E1 IRO-1 - 21 - Anwendung klimabezogener Szenarioanalysen zur Bewertung physischer und Übergangsrisiken sowie Chancen

SBO nutzt klimabezogene Szenarioanalysen, um physische und Übergangsrisiken über kurz-, mittel- und langfristige Zeithorizonte zu identifizieren und zu bewerten. Diese Analysen basieren auf wissenschaftlich validierten Klimaszenarien des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Konkret werden drei Representative Concentration Pathways (RCPs) zur Bewertung potenzieller zukünftiger Klimabedingungen herangezogen:

RCP 2.6 – Ein Niedrigemissionsszenario, das mit dem Ziel des Pariser Abkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 2°C übereinstimmt und erhebliche Emissionsminderungen erfordert.

RCP 4.5 – Ein moderates Emissionsszenario, das von Stabilisierungsmaßnahmen und einem mittleren Erwärmungspfad ausgeht.

RCP 8.5 – Ein Hochszenario mit weiterhin starkem Einsatz fossiler Brennstoffe, das zu globalen Temperaturanstiegen von über 4°C führt.

Diese Szenarien werden auf drei Schlüsselzeithorizonte – 2030, 2050 und 2100 – angewendet, um zu bewerten, wie sich Klimarisiken im Laufe der Zeit entwickeln können. SBO integriert diese Erkenntnisse in eine Vulnerabilitätsbewertung, um potenzielle Risiken für Betriebsabläufe, Infrastruktur und Lieferketten zu messen.

Während quantitative Szenariomodellierungen dort durchgeführt werden, wo es möglich ist, erkennt SBO an, dass Datenlücken in bestimmten Bereichen den Einsatz qualitativer Analysen erfordern. Diese qualitativen Bewertungen gewährleisten eine umfassende Risikoeinschätzung, indem sie Expertengutachten, Industrien-Benchmarks und Stakeholder-Insights einbeziehen.

E1 IRO-1 - AR 15 - KONSISTENZ VERWENDETEr KLIMASZENARIEN MIT KLIMABEZOGENEN ANNAHMEN IM KONZErnABSCHLUSS

SBO erkennt die Bedeutung der Angleichung von Klimaszenarien und der Finanzberichterstattung an, um physische Klimarisiken und Chancen angemessen zu erfassen und widerzuspiegeln. Der Nachhaltigkeitsbericht enthält eine detaillierte Bewertung potenzieller ESG-bezogener Risiken, einschließlich ihrer möglichen Auswirkungen und der entsprechenden Managementansätze. Die Finanzberichterstattung berücksichtigt ESG-bezogene Risiken insbesondere in Bezug auf langfristige Vermögenswerte, wie Sachanlagen sowie immaterielle Vermögenswerte, einschließlich Firmenwerte und sonstiger immaterieller Vermögenswerte. Im Anhang des Konzernabschlusses werden ergänzende Erläuterungen bereitgestellt, die die Auswirkungen ESG-relevanter Aspekte auf die Finanzdaten von SBO detailliert darlegen.

E2 IRO-1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der mit der Umweltverschmutzung verbundenen Auswirkungen, Risiken und Chancen

E2 IRO-1 - 11 A - ÜBERPRÜFUNG VON STANDORTEN UND GESCHÄFTS TÄTIGKEITEN IM ZUSAMMENHANG MIT UMWELTVERSCHMUTZUNG

Im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse führte SBO eine Bewertung der eigenen Standorte hinsichtlich umweltbezogener Verschmutzungsrisiken durch, wobei sowohl physische als auch Übergangsrisiken berücksichtigt wurden. Darüber hinaus umfasste die Analyse vorgelagerte und nachgelagerte Aktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um eine umfassende Bewertung gemäß den Anforderungen der EU-Taxonomie und der CSRD sicherzustellen. Anerkannte Wesentlichkeitsbewertungsmethoden wurden angewendet, um relevante Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Dies umfasste Auswirkungswesentlichkeitsanalysen sowie die Verwendung von quantitativen Schwellenwerten und qualitativen Bewertungen. Die Analyse basierte auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Stakeholder-Inputs, um eine fundierte und objektive Bewertung der wesentlichen Risiken zu gewährleisten.

E2 IRO-1 - 11 B - KONSULTATIONEN MIT BETROFFENEN GEMEINSCHAFTEN

SBO stützte sich in erster Linie auf interne Stakeholder-Engagements sowie externe Leitlinien. Die Perspektiven betroffener Gemeinschaften wurden im Bewertungsprozess nicht spezifisch berücksichtigt. Zukünftige Bewertungen könnten eine erweiterte Einbindung von Stakeholdern berücksichtigen, sofern sich regulatorische Anforderungen und bewährte Praktiken weiterentwickeln.

E2 IRO-1 - AR 9 - ERGEBNISSE DER Wesentlichkeitsanalyse

SBO hat an seinen Produktionsstandorten Auswirkungen auf die Umweltverschmutzung festgestellt, insbesondere in Bezug auf Emissionen und Abfallströme. In der vorgelagerten Wertschöpfungskette sind Ressourcengewinnung und Materialverarbeitung die Hauptverschmutzungsquellen, während die Auswirkungen in der nachgelagerten Wertschöpfungskette mit Abfallmanagement und Recycling verbunden sind. Zu den Geschäftsaktivitäten, die wesentliche Auswirkungen haben, gehören Herstellungsprozesse, Abfallbehandlung und die Beschaffung von Rohstoffen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette. Diese Erkenntnisse fließen in die laufenden Risiko- und Chancenbewertungen von SBO ein.

E3 IRO-1 - Beschreibung der Prozesse zur Identifizierung und Bewertung wesentlicher wasser- und meeresressourcenbezogener Auswirkungen, Risiken und Chancen

E3 IRO-1 - 8 A - ÜBERSICHT ÜBER DIE VERMÖGENSWERTE UND GESCHÄFTS-TÄTIGKEITEN IN BEZUG AUF WASSER- UND MEERESRESSOURCEN

SBO hat seinen Betrieb und seine Wertschöpfungskette bewertet, um Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen zu ermitteln. SBO nutzte den Aqueduct Water Risk Atlas des World Resources Institute, um die Wasserknappheit an seinen Standorten zu bewerten. Diese Bewertungen bildeten die Grundlage für die Strategien der SBO zur Minderung wasserbezogener Risiken und zur Nutzung von Chancen innerhalb ihrer Geschäftstätigkeit und Lieferkette.

E3 IRO-1 - 8 B - KONSULTATIONEN MIT BETROFFENEN GEMEINSCHAFTEN

SBO hat im Rahmen ihrer Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen von Wasser- und Meeresressourcen relevante Stakeholder-Gruppen konsultiert. Die Einbindung erfolgte in erster Linie über interne Stakeholder, einschließlich Lieferanten und Experten. Diese Bemühungen zielen darauf ab, ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen zu gewährleisten und gleichzeitig die in der Wertschöpfungskette identifizierten wesentlichen Probleme zu adressieren.

E3 IRO-1 - AR 1 - MATERIALITÄTSBEWERTUNG VON WASSER- UND MEERESRESSOURCEN: ANWENDUNG DES LEAP-ANSATZES

SBO wendet den LEAP-Ansatz derzeit nicht an.

E4 IRO 1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken, Abhängigkeiten und Chancen in Bezug auf die biologische Vielfalt und das Ökosystem

E4 IRO-1 - 17 A - BEWERTUNG DER AUSWIRKUNGEN AUF BIODIVERSITÄT UND ÖKOSYSTEME ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

SBO hat die tatsächlichen und potenziellen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und Ökosysteme entlang seiner gesamten Geschäftstätigkeit und Wertschöpfungskette bewertet. Dabei werden strukturierte Kriterien gemäß den ESRS-Leitlinien angewendet, die sich auf Schweregrad, Umfang und Unabänderlichkeit der Auswirkungen konzentrieren. Die Analyse berücksichtigt regionale Unterschiede in Umweltstandards und integriert wissenschaftliche Daten sowie Beiträge von Interessengruppen zur Wesentlichkeitsbewertung. Der Fokus liegt auf ökosystemischen Veränderungen, die durch Ressourcennutzung und Abfallerzeugung entstehen. Dieser Ansatz ist mit den CSRD- und SASB-Rahmenwerken abgestimmt und gewährleistet eine umfassende Wirkungsanalyse sowie eine transparente Berichterstattung.

E4 IRO-1 - 17 B - BEWERTUNG der ABHÄNGIGKEITEN VON BIODIVERSITÄT UND ÖKOSYSTEMLEISTUNGEN ENTLANG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Die Abhängigkeiten von der biologischen Vielfalt und den Ökosystemen an den eigenen Standorten und in den vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten werden nicht vollständig bewertet. Künftige Bewertungen könnten Schlüsselkriterien wie das Ausmaß potenzieller Schäden, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens und die Abhängigkeit von Ökosystemleistungen, wie der Bestäubung berücksichtigen.

E4 IRO-1 - 17 C - IDENTIFIZIERUNG UND Bewertung VON ÜBERGANGSRISIKEN, PHYSISCHEN RISIKEN UND CHANCEN

SBO führte eine doppelte Wesentlichkeitsbewertung durch, um biodiversitätsbezogene Risiken und Auswirkungen zu bewerten. Dabei wurden wissenschaftliche Literatur, globale Berichte und Umweltstudien herangezogen. Wichtige Quellen umfassten den IPCC AR6 Synthesebericht (2023), Berichte der Europäischen Umweltagentur, Studien des UNEP sowie Forschungsergebnisse zu Lebensraumzerstörung und Biodiversitätsverlust von National Geographic, Science Advances und der Royal Society B.

Die Bewertung umfasste sowohl transitorische als auch physische Biodiversitätsrisiken, darunter Lebensraumzerstörung durch Bergbau, Auswirkungen des Tiefsee-Bohrens, die Verbreitung invasiver Arten durch den Schiffsverkehr und Umweltverschmutzung entlang der Wertschöpfungskette von SBO. Zusätzliche Erkenntnisse wurden aus Studien zum Schiffsverkehr (Nature Sustainability) und zur Sicherheit von Offshore-Bohrungen (ScienceDirect) gewonnen.

Obwohl diese Quellen ein umfassendes Verständnis der Biodiversitätsrisiken vermittelten, hat SBO bislang keine dedizierte, tiefgehende Analyse zur Quantifizierung dieser Risiken durchgeführt und keine systemischen Risiken untersucht. Derzeit prüft SBO, ob weitere Bewertungen erforderlich sind, um die Überwachung und Minderung dieser Risiken zu verbessern.

E4 IRO-1 - 17 E - KONSULTATIONEN MIT BETROFFENEN GEMEINSCHAFTEN

SBO hat keine Konsultationen mit den betroffenen Gemeinschaften durchgeführt.

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse von SBO hat bedeutende biodiversitätsbezogene Auswirkungen identifiziert, die sich aus den vorgelagerten Aktivitäten der Wertschöpfungskette ergeben. Dazu gehören:

Landnutzungsänderungen im Zusammenhang mit dem Bergbau: Bergbautätigkeiten im vorgelagerten Bereich tragen zum Verlust von Lebensräumen und zu Veränderungen in der Landnutzung bei, was sich erheblich auf lokale Ökosysteme und die biologische Vielfalt auswirken kann.

Süßwassernutzung und Veränderung der Meeresnutzung (vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette): Die Gewinnungs- und Herstellungsprozesse sind mit einem erheblichen Süßwasserverbrauch verbunden, was zu einer potenziellen Belastung der lokalen Wasserressourcen und aquatischen Ökosysteme führt.

Verschmutzung entlang der Wertschöpfungskette: Die Verschmutzung durch vorgelagerte Tätigkeiten in der Wertschöpfungskette, einschließlich Industrieabfälle und Emissionen, beeinträchtigt die biologische Vielfalt, indem sie die Ökosysteme verunreinigt und die Qualität der Lebensräume verringert.

Diese Auswirkungen zeigen eindeutige Abhängigkeiten und potenzielle Folgen für die Ökosysteme und indirekt auch für die lokalen Gemeinschaften, die auf diese Ressourcen angewiesen sind.

E4 IRO-1 - 19 - BEWERTUNG DER AUSWIRKUNGEN VON STANDORTEN IN ODER IN DER NÄHE VON GEBIETEN MIT SCHUTZBEDÜRFTIGER BIOLOGISCHER VIELFALT

SBO hat keine negativen Auswirkungen innerhalb der eigenen Geschäftstätigkeit identifiziert, weshalb derzeit keine Minderungsmaßnahmen geplant sind. Diese Analyse wird jedoch im Rahmen des laufenden Bewertungsprozesses weitergeführt. Eine detaillierte Liste der für diese Bewertung relevanten SBO-Standorte ist in SBM-3-16 zu finden.

E5 IRO-1 - Beschreibung der Prozesse zur Identifizierung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

E5 IRO-1 - 11 A - 11B - ÜBERPRÜFUNG VON VERMÖGENSWERTEN UND GESCHÄFTSTÄTIGKEITEN IM ZUSAMMENHANG MIT RESSOURCENNUTZUNG UND KREISLAUFWIRTSCHAFT - INFORMATIONEN ÜBER DAS VERFAHREN ZUR DURCHFÜHRUNG VON KONSULTATIONEN

SBO richtet seine Geschäftspraktiken an den Anforderungen der EU-Taxonomie und der CSRD aus. Die Entwicklung und Integration zusätzlicher Instrumente wie der Materialflussanalyse (MFA) oder des Product Environmental Footprint (PEF) zur umfassenden Bewertung aktueller und potenzieller Auswirkungen, Risiken und Chancen entlang der eigenen Geschäftstätigkeit und der Wertschöpfungskette sind derzeit nicht geplant.

Die Produktionsstätten von SBO verwenden hochwertige Metalle und Legierungen, wodurch sich Potenziale zur Verbesserung der Materialeffizienz ergeben. Das Abfallmanagement umfasst den Umgang mit Metallschrott und Produktionsrückständen, wodurch Kreislaufwirtschaftsmaßnahmen unterstützt werden. Zudem liegt ein Schwerpunkt auf Produktlebenszyklus-Dienstleistungen, einschließlich Aufarbeitung, Wiederaufbereitung und Recycling von Werkzeugen und Komponenten, um deren Nutzungsdauer zu verlängern und Abfälle zu reduzieren.

SBO betont die strategische Bedeutung hochwertiger Stähle, Legierungen und anderer Spezialmaterialien, die für die Herstellung von Präzisionskomponenten unerlässlich sind. Diese Materialien zeichnen sich durch einzigartige mechanische und chemische Eigenschaften aus, die optimale Leistung unter anspruchsvollen und extremen Bedingungen gewährleisten. SBO setzt sich aktiv dafür ein, eine verlässliche Versorgung dieser essenziellen Ressourcen sicherzustellen und gleichzeitig Möglichkeiten zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und Recyclingfähigkeit im Einklang mit den generellen Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu identifizieren.

SBO setzt auf kontinuierliche Verbesserung anstelle eines „Business-as-usual“-Ansatzes. Durch die proaktive Steigerung der Effizienz in der Lieferkette kann SBO neue Chancen in den vorgelagerten Bereichen der Wertschöpfungskette erschließen. In den nachgelagerten Bereichen kann ein verstärkter Fokus auf Recyclingfähigkeit und Kreislaufwirtschaftspraktiken dazu beitragen, die Abfallmanagementkosten zu optimieren und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben sicherzustellen. Dies stärkt die langfristige Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit des Unternehmens.

Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft bringt sowohl Chancen als auch Risiken für SBO mit sich. Während zusätzliche Investitionen in Produktdesign und Infrastruktur für die Materialrückgewinnung erforderlich sein können, verfügt SBO bereits über starke Grundlagen in diesen Bereichen. Durch die kontinuierliche Verbesserung des Lieferkettenmanagements und die enge Zusammenarbeit mit Stakeholdern können Kreislaufpraktiken weiter optimiert und gleichzeitig betriebliche Komplexitäten minimiert werden.

Vorgelagerte Wertschöpfungskette (Materialbeschaffung): Der höchste Ressourcenverbrauch erfolgt bei der Beschaffung von Rohstoffen, insbesondere hochwertiger Metalle und Legierungen. Risiken in dieser Phase umfassen Lieferkettenunterbrechungen, Umweltbelastungen durch Bergbau sowie die Abhängigkeit von externen Lieferanten.

Produktion (Eigene Betriebsabläufe): Die bedeutendsten negativen Auswirkungen wie Energieverbrauch, Emissionen und Abfallentstehung, einschließlich gefährlicher Abfälle sind in den Produktionsprozessen konzentriert.

Nachgelagerte Wertschöpfungskette (End-of-Life-Management): Die nachgelagerte Phase umfasst das Abfallmanagement, einschließlich der Entsorgung und des Recyclings gebrauchter Komponenten.

SBO hat bislang keine spezifischen Konsultationen mit betroffenen Gemeinschaften in Bezug auf Ressourcenzuflüsse, Ressourcenabflüsse und Abfallmanagement durchgeführt.

G1 IRO-1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen

G1 IRO-1 - 6 - VERFAHREN ZUR IDENTIFIZIERUNG VON WESENTLICHEN AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN IN DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG: KRITERIEN UND METHODEN

SBO identifiziert und bewertet wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen in Bezug auf Geschäftspraktiken, indem Standort, Tätigkeit, Industrie und Transaktionsstruktur als zentrale Bewertungskriterien einbezogen werden. Dieser Prozess ist auf die doppelte Wesentlichkeitsanalyse gemäß ESRS 2 und IRO-1 abgestimmt. Durch Stakeholder-Engagement und Industrienbezogene Analysen wurde Corporate Governance als wesentlich identifiziert. Dabei wurde die Bedeutung über verschiedene geografische Standorte und Geschäftsaktivitäten hinweg bewertet. Entscheidende Faktoren waren unter anderem regulatorische Anforderungen, operative Tätigkeiten und Stakeholder-Prioritäten, um eine ganzheitliche Bewertung der governancebezogenen Risiken und Chancen zu gewährleisten. Weitere Präzisierungen, um eine klare Verbindung zwischen ESRS G1 und ESRS 2 herzustellen, könnten die Transparenz dieses Prozesses weiter verbessern.

IRO-2 - Offenlegungsanforderungen in den ESRS, die durch die Nachhaltigkeitserklärungen von SBO abgedeckt werden

IRO-2-59 – Identifizierung wesentlicher Informationen zu Auswirkungen, Risiken und Chancen: Methodik und Schwellenwerte

SBO bestimmt wesentliche Informationen zur Offenlegung in Übereinstimmung mit den Anforderungen von ESRS 1, Abschnitt 3.2. Der Wesentlichkeitsbewertungsprozess umfasst die Analyse von Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) anhand vordefinierter Schwellenwerte und Kriterien. Diese Schwellenwerte werden unter Berücksichtigung der Erwartungen der Stakeholder, regulatorischer Anforderungen sowie der Ausrichtung an internationalen Rahmenwerken wie GRI und ISSB festgelegt. Um sowohl allgemeine als auch unternehmensspezifische Berichtspflichten zu erfüllen, gleicht SBO die identifizierten IROs mit den spezifischen ESRS-Offenlegungspunkten ab. In Fällen, in denen wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte noch nicht vollständig adressiert sind, verpflichtet sich SBO, bestehende Lücken transparent offenzulegen und einen klaren zeitlichen Rahmen für deren Bearbeitung zu definieren.

IRO-2 - 56 - LISTE DER BEFOLGTEN OFFENLEGUNGSPFLICHTEN
ESRS-Code Offenlegungspflicht Seite Eingliederung durch Verweis
IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 BP-2-16
ESRS 2
BP-1 Allgemeine Grundlagen für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten 67
BP-2 Offenlegung von Informationen in Bezug auf besondere Umstände 67
GOV-1 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane 69
GOV-2 Information der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane der SBO und Behandlung von Nachhaltigkeitsfragen 75
GOV-3 Integration nachhaltigkeitsbezogener Leistungen in Anreizsysteme 76
GOV-4 Erklärung zur Sorgfaltspflicht 77
GOV-5 Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung 78
SBM-1 Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette 80
SBM-2 Interessen und Ansichten der Beteiligten 83
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell 89
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen 154
IRO-2 Die Offenlegungspflichten im ESRS werden durch die Nachhaltigkeitserklärung der SBO abgedeckt 166
E1
GOV-3 Integration nachhaltigkeitsbezogener Leistungen in Anreizsysteme 77
E1-1 Übergangsplan zu m Klimaschutz 188
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell 141
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen 156
E1-2 Konzepte für den Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel 188
E1-3 Maßnahmen und Ressourcen im Zusammenhang mit K lima konzepten 188
E1-4 Ziele im Zusammenhang mit K limaschutz und der Anpassung an den Klimawandel 189
E1-5 Energieverbrauch und Energiemix 196
E1-6 Brutto emissionen Scope 1, 2, 3 und Gesamt-THG-Emissionen 198
E1-9 Voraussichtliche finanzielle Auswirkungen wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle kundenbezogene Chancen Phasing-In
E2
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Umweltverschmutzung 161
E2-1 Konzepte im Zusammenhang mit der Umweltverschmutzung 206
E2-2 Maßnahmen und Ressourcen im Zusammenhang mit der Umweltverschmutzung 206
E2-3 Ziele in Bezug auf die Umweltverschmutzung 206
E3
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Identifizierung und Bewertung wesentlicher wasser- und meeresressourcenbezogener Auswirkungen, Risiken und Chancen 162
E3-1 Konzepte im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen 207
E3-2 Maßnahmen und Ressourcen in Bezug auf Wasser- und Meeresressourcen 207
E3-3 Ziele in Bezug auf Wasser- und Meeresressourcen 207
E3-4 Wasserverbrauch 208
E3-5 Voraussichtliche finanzielle Auswirkungen von Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen Phasing-In
E4
E4-1 Übergangsplan und Berücksichtigung von Biodiversität und Ökosystemen in Strategie und Geschäftsmodell 210
SBM 3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell 143
IRO 1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen der biologischen Vielfalt und des Ökosystems 163
E4-2 Konzepte im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen 211
E4-3 Maßnahmen und Ressourcen im Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt und den Ökosystemen 212
E4-4 Ziele in Bezug auf biologische Vielfalt und Ökosysteme 212
E5
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Identifizierung und Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen der Nutzung materieller Ressourcen und der Kreislaufwirtschaft 164
E5-1 Konzepte im Zusammenhang mit der Ressourcennutzung und der Kreislaufwirtschaft 213
E5-2 Maßnahmen und Ressourcen im Zusammenhang mit der Ressourcennutzung und der Kreislaufwirtschaft 213
E5-3 Ziele in Bezug auf Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft 213
E5-4 Ressourcenzuflüsse 214
E5-5 Ressourcenabflüsse 216
E5-6 Voraussichtliche finanzielle Auswirkungen der Ressourcennutzung und Auswirkungen, Risiken und Chancen der Kreislaufwirtschaft Phasing-In

S1
SBM-2 Interessen und Ansichten der Beteiligten 83
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell 144
S1-1 Konzepte in Bezug auf die eigene Belegschaft 220
S1-2 Verfahren für die Einbeziehung der eigenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmervertreter in Bezug auf die Auswirkungen 223
S1-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle für die eigenen Arbeitnehmer, um Bedenken zu äußern 224
S1-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf die eigene Belegschaft und Ansätze zur Minderung wesentlicher Risiken und zur Verfolgung wesentlicher Chancen in Bezug auf die eigene Belegschaft sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen 2 26
S1-5 Ziele in Bezug auf den Umgang mit wesentlichen negativen Auswirkungen, die Förderung positiver Auswirkungen und den Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen 2 30
S1-6 Merkmale der Mitarbeiter von SBO 232
S1-7 Merkmale der nicht angestellten Mitarbeiter in der eigenen Belegschaft von SBO 233
S1-8 Tarifvertragliche Absicherung und sozialer Dialog 235
S1-9 Kennzahlen zur Diversität 236
S1-10 Angemessene Entlohnung der Mitarbeiter im Einklang mit den geltenden Benchmarks 236
S1-12 Menschen mit Behinderungen 237
S1-14 Kennzahlen zu Gesundheit und Sicherheit 237
S1-15 Kennzahlen zur Work-Life-Balance Phasing-In
S1-16 Vergütungs kennzahlen (Lohngefälle und Gesamtvergütung) 238
S1-17 Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen auf die Menschenrechte 239
S2
SBM-2 Interessen und Ansichten der Beteiligten 83
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell 147
S2-1 Konzepte für Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette 245
S2-2 Verfahren zur Einbindung von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette in Bezug auf die Auswirkungen 246
S2-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle für Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette, um Bedenken zu äußern 247
S2-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf die wesentlichen Auswirkungen auf die Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette und Ansätze für das Management wesentlicher Risiken und die Verfolgung wesentlicher Chancen in Bezug auf die Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen 249
S2-5 Ziele in Bezug auf den Umgang mit wesentlichen negativen Auswirkungen, die Förderung positiver Auswirkungen und den Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen 251
S3
SBM-2 Interessen und Ansichten der Beteiligten 83
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell 150
S3-1 Konzepte für die betroffenen Gemeinschaften 252
S3-2 Verfahren für die Einbeziehung der betroffenen Gemeinschaften in Bezug auf die Auswirkungen 252
S3-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle für die betroffenen Gemeinschaften, um Bedenken zu äußern 253
S3-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf betroffene Gemeinschaften und Ansätze zur Bewältigung wesentlicher Risiken und zur Verfolgung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit betroffenen Gemeinschaften sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen 254
S3-5 Ziele in Bezug auf den Umgang mit wesentlichen negativen Auswirkungen, die Förderung positiver Auswirkungen und den Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen 255
S4
SBM-2 Interessen und Ansichten der Beteiligten 83
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihre Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodus 153
S4-1 Konzepte für Verbraucher und Endnutzer 256
S4-2 Erklärung für den Fall, dass das Unternehmen kein allgemeines Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und/oder Endnutzern eingeführt hat 256
S4-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Verbraucher und Endnutzer sowie Ansätze zum Management wesentlicher Risiken und zur Verfolgung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern und die Wirksamkeit dieser Maßnahmen 257
S4-5 Ziele in Bezug auf den Umgang mit wesentlichen negativen Auswirkungen, die Förderung positiver Auswirkungen und den Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen 257
G1
GOV-1 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs - und Aufsicht s organe 75
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen 165
G1-1 Unternehmensführung und Unternehmenskultur 258
G1-3 Prävention und Aufdeckung von Korruption und Bestechung 262
G1-4 Bestätigte Vorfälle von Korruption oder Bestechung 264
Offenlegun s
pflicht
Datenpunkt Paragraph SFDR-Referenz Säule 3-Referenz Benchmark Verordnung Referenz EU-Klimagesetz -Referenz Wesentlichkeit
IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56
ESRS 2
GOV-1 Geschlechtervielfalt in den Leitungs- und Kontrollorganen §21 (d) Indikator Nummer 13 der Tabelle #1 von
Anhang 1
Delegierte Verordnung (EU) 2020/181627 der Kommission, Anhang II Wesentlich
GOV-1 Prozentsatz der Leitungsorganmitglieder, die unabhängig sind §21 (e) Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Wesentlich
GOV-4 Erklärung zu Sorgfaltspflicht §30 Indikator Nummer 10 Tabelle #3 von Anhang 1 Wesentlich
SBM-1 Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen §40 (d) i Indikatoren Nummer 4 Tabelle #1 von Anhang 1 Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnun
g (EU) 2022/2453 der Kommission, Tabelle 1: Qualitative Angaben zu Umweltrisiken, Tabelle 2: Qualitative Angaben zu sozialen Risiken
Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Wesentlich
SBM-1 Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit der Herstellung von Chemikalien §40 (d) ii Indikator Nummer 9 Tabelle #2 von Anhang 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II nicht wesentlich
SBM-1 Beteiligung an Tätigkeiten im Zusammenhang mit umstrittenen Waffen §40 (d) iii Indikator Nummer 14 Tabelle #1 von Anhang 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/181829, Artikel 12 Absatz 1 der delegierten Verordnung (EU) 2020/1816,
Anhang II
nicht wesentlich
SBM-1 Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Anbau und der Produktion von Tabak §40 (d) iv Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 12 Absatz 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816,
Anhang II
nicht wesentlich
E1
E1-1 Übergangsplan zur Verwirklichung der Klimaneutralität bis 2050 §14 Verordnung (EU) 2021/ 1119, Arti - 2(1) Wesentlich
E1-1 Unternehmen, die von den Paris-abgestimmten EU-Referenzwerten ausgenommen sind §16 (g) Artikel 449a Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 1: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Kreditqualität der Risikopositionen nach Sektoren, Emissionen und Restlaufzeit Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Arti- cle12.1 (d) bis (g), und Artikel 12 Absatz 2 Wesentlich
E1-4 THG-Emissionsreduktionsziele §34 Indikator Nummer 4 Tabelle #2 von
Anhang 1
Artikel 449a Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 3: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Angleichungsparameter Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 6 Wesentlich
E1-5 Energieverbrauch aus fossilen Brennstoffen aufgeschlüsselt nach Quellen (nur klimaintensive Sektoren) §38 Indikator Nummer 5 Tabelle 1 und Indikator Nummer 5 Ta b el le #2 von Anhang 1 Wesentlich
E1-5 Energieverbrauch und Energiemix §37 Indikator Nummer 5 Tabelle #1 von Anhang 1 Wesentlich
E1-5 Energieintensität im Zusammenhang mit Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren Paragraphen 40 bis 43 Indikator Nummer 6 Tabelle #1 von Anhang 1 Wesentlich
E1-6 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen §44 Indikator Nummer 1 und 2 Tabelle 1 von Anhang 1 Artikel 449a Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnun
g (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 1: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Kreditqualität der Risikopositionen nach Sektoren, Emissionen und Restlaufzeit
Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 5 Absatz 1, 6 und 8(1) Wesentlich
E1-6 Intensität der THG-Bruttoemissionen Ziffern 53-55 Indikatoren Nummer 3 Tabelle #1 von Anhang 1 A rtikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnun
g (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 3: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Angleichungsparameter
Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 8 Absatz 1 Wesentlich
E1-7 Abbau von Treibhausgasen und CO 2 -Gutschriften §56 Verordnung (EU) 2021/ 1119, Arti kel 2 Absatz (1) Wesentlich
E1-9 Risikoposition des Referenzwert-Portfolios gegenüber klimabezogenen physischen Risiken §66 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816,
Anhang II
Wesentlich
E1-9 Aufschlüsselung der Geldbeträge nach akutem und chronischem physischem Risiko §66 (a) Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Absätze 46 und 47; Meldebogen 5: Anlagebuch – Physisches Risiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Risikopositionen mit
physischem Risiko
Wesentlich
E1-9 Ort, an dem sich erhebliche Vermögenswerte mit wesentlichem physischen Risiko befinden §66 (c) Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnun
g (EU) 2022/2453 der Kommission, Absätze 46 und 47; Meldebogen 5: Anlagebuch – Physisches Risiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Risikopositionen mit physischem Risiko
Wesentlich
E1-9 Aufschlüsselungen des Buchwerts der Immobilien nach Energieeffizienzklassen §67 (c) Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnun
g (EU) 2022/2453 der Kommission, Absatz 34; Meldebogen 2: Anlagebuch –
Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Durch Immobilien besicherte Darlehen – Energieeffizienz der Sicherheiten
Wesentlich
E1-9 Grad der Exposition des Portfolios gegenüber klimabezogenen Chancen §69 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Anhang II Wesentlich
E2
E2-4 Menge jedes in Anhang II der E-PRTR-Verordnung (Europäisches Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister) aufgeführten Schadstoffs, der in Luft, Wasser und Boden emittiert wird §28 Indikator Nummer 8 Tabelle #1 von Anhang 1 Indikator Nummer 2 Tabelle #Nr. 2 von Anhang 1 Indikator Nr. 1 Tabelle Nr. 2 von Anhang 1 Indikator Nummer 3 Tabelle #Nr. 2 von Anhang 1 nicht wesentlich
E3
E3-1 Wasser und Meeresressourcen §9 Indikator Nummer 7 Tabelle #2 von Anhang 1 Wesentlich
E3-1 Spezielle Strategie §13 Indikator Nummer 8 Tabelle 2 von Anhang 1 W e sentlich
E3-1 Nachhaltig e Ozeane und Meere §14 Indikator Nummer 12 Tabelle #2 von Anhang 1 W e sentlich
E3-4 Gesamtmenge des zurückgewonnenen und wiederverwendeten Wassers §28 (c) Indikator Nummer 6 .2 Tabelle #2 von Anhang 1 Wesentlich
E3-4 Gesamtwasserverbrauch in m 3 je Nettoeinnahme aus eigenen Tätigkeiten §29 Indikator Nummer 6 .1 Tabelle #2 von Anhang 1 Wesentlich
E4
SBM-3 – E4 Aktivitäten an Standorten in oder nahe biodiversitätssensiblen Gebieten, die diese negativ beeinflussen, sofern notwendige Maßnahmen noch nicht umgesetzt wurden oder laufend sind §16 (a) i Indikator Nummer 7 Tabelle #1 von Anhang 1 Wesentlich
SBM-3 – E4 Wesentliche negative Auswirkungen in Bezug auf Bodenverschlechterung, Wüstenbildung oder Bodenversiegelung §16 (b) Indikator Nummer 10 Tabelle #2 von
Anhang 1
Wesentlich
SBM-3 – E4 Eigene Maßnahmen beeinträchtigen bedrohte Arten §16 (c)
Indikator Nummer 14 Tabelle #2 von
Anhang 1
Wesentlich
E4-2 Nachhaltige Verfahren oder Strategien im Bereich Landnutzung und Landwirtschaft §24 (b) Indikator Nummer 11 Tabelle #2 von Anhang 1 Wesentlich
E4-2 Nachhaltige Verfahren oder Strategien im Bereich Ozeane/Meere §24 (c) Indikator Nummer 12 Tabelle #2 von Anhang 1 Wesentlich
E4-2 Strategien zur Bekämpfung der Entwaldung §24 (d) Indikator Nummer 15 Tabelle #2 von Anhang 1 Wesentlich
E5
E5-5 Nicht recycelt e Abf ä l l e §37 (d) Indikator Nummer 13 Tabelle #2 von Anhang 1 Wesentlich
E5-5 Gefährliche und radioaktive Abfälle §39 Indikator Nummer 9 Tabelle #1 von Anhang 1 nicht wesentlich
S1
SBM-3 – S1 Risiko von Zwangsarbeit §14 (f) Indikator Nummer 13 Tabelle #3 von Anhang I Wesentlich
SBM-3 – S1 Risiko von Kinderarbeit §14 (g) Indikator Nummer 12 Tabelle #3 von Anhang I Wesentlich
S1-1 Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechtspolitik §20 Indikator Nummer 9 Tabelle #3 und Indikator Nummer 11 Tabelle #1 von Anhang I Wesentlich
S1-1 Vorschriften zur Sorgfaltsprüfung in Bezug auf Fragen, die in den grundlegenden Konventionen 1 bis 8 der Internationalen Arbeitsorganisation
behandelt werden
§21 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Wesentlich
S1-1 Verfahren und Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels §22 Indikator Nummer 11 Tabelle #3 von Anhang I Wesentlich
S1-1 Strategie oder ein Managementsystem in Bezug auf die Verhütung von Arbeitsunfällen §23 Indikator Nummer 1 Tabelle #3 von Anhang I Wesentlich
S1-3 Bearbeitung von Beschwerden §32 (c) Indikator Nummer 5 Tabelle #3 von Anhang I Wesentlich
S1-14 Zahl der Todesfälle und Zahl und Quote der Arbeitsunfälle §88 (b) und (c) Indikator Nummer 2 Tabelle Nr. 3 in Anhang I Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Wesentlich
S1-14 Anzahl der durch Verletzungen, Unfälle, Todesfälle oder Krankheiten bedingten Ausfalltage §88 (e) Indikator Nummer 3 Tabelle #3 von Anhang I Wesentlich
S1-16 Unbereinigtes geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle §97 (a) Indikator Nummer 12 Tabelle 1 in Anhang I Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Wesentlich
S1-16 Überhöhte Vergütung von Mitgliedern der Leitungsorgane §97 (b) Indikator Nummer 8 Tabelle #3 von Anhang I W e sentlich
S1-17 Fälle von Diskriminierung §103 (a) Indikator Nummer 7 Tabelle #3 von Anhang I Wesentlich
S1-17 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien §104 (a) Indikator Nummer 10 Tabelle 1 und Indikator Nr. 14 Tabelle Nr. 3 in Anhang I Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 Art. 12 (1) Wesentlich
S2
SBM-3 – S2 Erhebliches Risiko von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit in der Wertschöpfungskette §11 (b) Indikatoren N ummer 12 und Nr. 13 Ta b el le #3 von Anhang I Wesentlich
S2-1 Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechtspolitik §17 Indikator Nummer 9 Tabelle #3 und Indikator Nr. 11 Tabelle #1 von Anhang 1 Wesentlich
S2-1 Strategien im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette §18 Indikator Nummer 11 und Nr. 4 Tabelle #Nr. 3 von Anhang 1 Wesentlich
S2-1 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien §19 Indikator Nummer 10 Tabelle #1 von Anhang 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Art 12 (1) Wesentlich
S2-1 Vorschriften zur Sorgfaltsprüfung in Bezug auf Fragen, die in den grundlegenden Konventionen 1 bis 8 der Internationalen Arbeitsorganisation behandelt werden §19 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Wesentlich
S2-4 Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten innerhalb der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette §36 Indikator Nummer 14 Tabelle #3 von Anhang 1 Wesentlich
S3
S3-1 Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte §16 Indikator Nummer 9 Tabelle #3 von Anhang 1 und Indikator Nummer 11 Tabelle 1 von Anhang 1 Wesentlich
S3-1 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien §17 Indikator Nummer 10 Tabelle 1 Anhang 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Art 12 (1) Wesentlich
S3-4 Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten §36 Indikator Nummer 14 Tabelle #3 von Anhang 1 Wesentlich
S4
S4-1 Strategien im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern §16 Indikator Nummer 9 Tabelle #3 und Indikator Nummer 11 Tabelle #1 von Anhang 1 Wesentlich
S4-1 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD-Leitlinien §17 Indikator Nummer 10 Tabelle #1 von Anhang 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Art 12 (1) nicht wesentlich
S4-4 Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten §35 Indikator Nummer 14 Tabelle #3 von Anhang 1 nicht wesentlich
G1
G1-1 Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption §10 (b) Indikator Nummer 15 Tabelle #3 von Anhang 1 Wesentlich
G1-1 Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowers) §10 (d) Indikator Nummer 6 Tabelle #3 von Anhang 1 Wesentlich
G1-4 Geldstrafen für Verstöße gegen Korruptions- und Bestechungsvorschriften §24 (a) Indikator Nummer 17 Tabelle #3 von Anhang 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Wesentlich
G1-4 Standards zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung §24 (b) Indikator Nummer 16 Tabelle #3 von Anhang 1 Wesentlich

Informationen zur Umwelt

Offenlegungen gemäß Artikel 8 der Verordnung 2020/852 ( Taxonomieverordnung )

Die EU-Taxonomieverordnung auf einen Blick

Der Europäische Green Deal zielt darauf ab, eine grüne Transformation zu erreichen, um die EU zu unterstützen, bis 2050 klimaneutral zu werden. Artikel 8 der EU-Taxonomie-Verordnung (Verordnung (EU) 2020/852) legt den Kurs für mehr Transparenz bei Nachhaltigkeitsmaßnahmen fest. Er umfasst ausschließlich wirtschaftliche Aktivitäten, die explizit in den relevanten delegierten Rechtsakten aufgeführt sind. Im herstellenden Gewerbe liegt der Fokus insbesondere auf emissionsintensiven Industrien. Die Zulieferindustrie wird jedoch bislang nicht zufriedenstellend berücksichtigt. Gerade in der Zulieferindustrie finden bedeutende Innovationen statt, die einen wesentlichen Beitrag zur Klimaneutralität leisten können. Die EU-Taxonomie standardisiert die Definition von ökologischer Nachhaltigkeit und dient als Orientierungshilfe für Investitionsentscheidungen. Unternehmen müssen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten gemäß den Kriterien der Verordnung klassifizieren. Falls wirtschaftliche Aktivitäten einer oder mehreren potenziell nachhaltigen Tätigkeiten zugeordnet werden können, gelten sie als „taxonomiefähig“. Falls sie zusätzlich die Kriterien für einen „wesentlichen Beitrag“, die Anforderungen zur „Vermeidung erheblicher Schäden“ sowie die „sozialen Mindeststandards“ erfüllen, gelten sie als „taxonomiekonform“. Die EU-Taxonomie-Verordnung verlangt von Unternehmen, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten gemäß dem Kriterienkatalog in Anhang 1 („Klimaschutz“) und Anhang 2 („Anpassung an den Klimawandel“) der delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 zu klassifizieren. Diese Aktivitäten werden anhand der Kriterien für einen „wesentlichen Beitrag“, der „Vermeidung erheblicher Schäden“ sowie der „sozialen Mindeststandards“ bewertet. Unter den Umweltzielen der Taxonomie – Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen (WTR), Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft (CE), Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (PPC) und Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme (BIO) – wurden keine wirtschaftlichen Aktivitäten identifiziert.

VERARBEITENDES GEWERBE UND SEKTORÜBERGREIFENDE AKTIVITÄTEN

HERSTELLUNG VON EISEN UND STAHL (UMWELTPOLITISCHES ZIEL DER EINDÄMMUNG DES KLIMAWANDELS)

Eine wirtschaftliche Tätigkeit in dieser Kategorie ist eine Übergangstätigkeit im Sinne von Artikel 10 Absatz 2 der EU-Taxonomieverordnung. SBO ist ein Hersteller von nicht-magnetisierbaren, korrosionsbeständigen Stählen. Die Herstellung erfolgt in einem gemeinsamen Prozess mit dem Hauptlieferanten. Diese besondere Art der Prozessaufteilung hat sich historisch entwickelt und spiegelt sich teilweise in gemeinsamen Patenten wider. Der Hauptlieferant produziert in enger Abstimmung mit SBO maßgeschneiderte Rohmaterialien. Das Kaltschmieden und die weitere Bearbeitung werden von SBO durchgeführt. In der Vergangenheit berichtete SBO Umsatz, CAPEX und OPEX in Zusammenhang mit diesem Prozess unter der wirtschaftlichen Tätigkeit 3.9 „Herstellung von Eisen und Stahl“. Die EU-Taxonomie ist ein dynamisches Rahmenwerk, dessen Anforderungen weiterhin Anpassungen und neuen Interpretationen unterliegen. Zusätzliche Orientierungshilfen, wie die FAQs der Europäischen Kommission, können zur Klärung beitragen und werden von SBO regelmäßig beobachtet und analysiert. Die am 29. November 2024 veröffentlichten FAQs zu (DRAFT COMMISSION NOTICE on the interpretation and implementation of certain legal provisions of the EU Taxonomy Environmental Delegated Act, the EU Taxonomy Climate Delegated Act and the EU Taxonomy Disclosures Delegated Act) behandeln auch die Auslegung und Interpretation der wirtschaftlichen Tätigkeit 3.9 „Herstellung von Eisen und Stahl“. Als Hersteller von hochlegierten, nicht-magnetisierbaren Edelstählen hat SBO Umsätze aus kaltverformten Edelstahlprodukten zum 31.12.2023 unter dieser Wirtschaftstätigkeit ausgewiesen. Die nun im SBO-Geschäftsjahr 2024 veröffentlichten FAQs interpretieren die Wirtschaftstätigkeit 3.9 dahingehend, dass Erzeugnisse, an denen nach dem Schmelz- und Gießvorgang eine Verformung oder eine weitere Bearbeitung (z. B. Kaltschmieden) vorgenommen wurde, nicht unter 3.9 zu berichten sind. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse berichtet SBO ab dem Geschäftsjahr 2024 keine Umsätze, CAPEX oder OPEX mehr unter der Wirtschaftstätigkeit 3.9 „Herstellung von Eisen und Stahl“. Um eine Vergleichbarkeit der Vorperiode mit den für 2024 gemeldeten Werten zu gewährleisten, wurde die Darstellung der KPIs 2023 in der Tabelle entsprechend angepasst. Dementsprechend wird die Wirtschaftstätigkeit 3.9 „Herstellung von Eisen und Stahl“ nicht mehr in den Meldebögen ausgewiesen. Die Produktpalette im Segment Oilfield Equipment, einschließlich der Werkzeuge und Ausrüstungen für das Bohren und die Komplettierung von Öl-, Gas- und Geothermiebohrungen, konnte keiner der in Anhang 1 der delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 angeführten wirtschaftlichen Tätigkeiten zugeordnet werden. Das Unternehmen ist nicht in der Gewinnung oder Verarbeitung von Gas tätig. Daher fallen an den SBO-Standorten keine Aktivitäten unter die Taxonomie-Kategorien CCM/CCA 4.29–4.31. SBO hat im Geschäftsjahr 2024 zudem infrastrukturelle und sektorübergreifende Aktivitäten durchgeführt. Die EU-Taxonomie-Verordnung klassifiziert nicht nur wirtschaftliche Kernaktivitäten in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit, sondern berücksichtigt auch bestimmte CAPEX und Betriebsausgaben in Bereichen wie erneuerbare Energien, Gebäude oder Fahrzeugflotten. Die folgenden wirtschaftlichen Aktivitäten sind für SBO relevant und fallen alle unter das Umweltziel Klimaschutz:

BEFÖRDERUNG MIT MOTORRÄDERN, PERSONENKRAFTWAGEN UND LEICHTEN NUTZFAHRZEUGEN

Insbesondere der Erwerb, die Finanzierung, die Vermietung, das Leasing und der Betrieb von Fahrzeugen der Klassen M, N oder L sind taxonomiefähig. In diesem speziellen Fall handelt es sich um eine Tätigkeit im Hinblick auf die für die SBO relevanten CAPEX und OPEX im Zusammenhang mit ihrem Fuhrpark.

GÜTERBEFÖRDERUNG IM STRASSENVERKEHR

Der Erwerb, die Finanzierung, das Leasing, die Anmietung und der Betrieb von Fahrzeugen der Klassen N1, N2 oder N3 für den Güterkraftverkehr, die unter die EURO-VINorm der Stufe E oder deren Nachfolger fallen, sind taxonomiefähig. Im vorliegenden Fall handelt es sich um OPEX im Zusammenhang mit den SBO eigenen Lieferwägen.

ERRICHTUNG NEUER GEBÄUDE und RENOVIERUNG BESTEHENDER GEBÄUDE

Einzelne Hoch- und Tiefbauarbeiten oder deren Vorbereitung sind taxonomiefähig.

INSTALLATION, WARTUNG UND REPARATUR VON ENERGIEEFFIZIENTEN GERÄTEN

Einzelne Renovierungsmaßnahmen, die in der Installation, Wartung oder Reparatur energieeffizienter Geräte bestehen, sind taxonomiefähig.

INSTALLATION, WARTUNG UND REPARATUR VON GERÄTEN FÜR DIE MESSUNG, REGELUNG UND STEUERUNG DER GESAMTENERGIEEFFIZIENZ VON GEBÄUDEN

Die Installation, Wartung und Reparatur von Geräten zur Messung, Regulierung und Kontrolle der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ist taxonomiefähig. Für SBO ist diese Tätigkeit im Zusammenhang mit der effizienten Kühlung und Heizung von Gebäuden wichtig.

INSTALLATION, WARTUNG UND REPARATUR VON TECHNOLOGIEN FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN

Taxonomiefähig sind die Installation, Wartung und Reparatur von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien. Für SBO ist diese Tätigkeit besonders wichtig im Zusammenhang mit der Installation von Photovoltaikanlagen an den eigenen Betriebsstandorten.

ERWERB VON GEBÄUDEN UND EIGENTUM AN GEBÄUDEN

Der Erwerb von Immobilien und die Ausübung des Eigentums an diesen Immobilien ist taxonomiefähig. Neben dem Eigentum können auch aktivierte Nutzungsrechte an gemieteten Gebäuden taxonomiefähige Investitionsausgaben darstellen. Für die SBO ist diese Aktivität besonders wichtig in Bezug auf Verwaltungs- und Betriebsgebäude.

TAXONOMIE-KONFORMITÄT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Anpassung der Taxonomie gemäß den neuen Anforderungen geprüft, einschließlich der zusätzlichen Umweltziele, die über den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel hinausgehen. Zu diesen neu zu berücksichtigen Zielen gehören die nachhaltige Nutzung und der Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, die Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung sowie der Schutz und die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme. Taxonomiekonformität bestätigt, dass eine Wirtschaftstätigkeit einer oder mehreren potenziell nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten zugeordnet werden kann und die Kriterien „wesentlicher Beitrag“, „Do no significant Harm“ und „sozialer Mindestschutz“ erfüllt. Zusätzlich zu den bereits gemeldeten, an der Taxonomie ausgerichteten Tätigkeiten 7.3 (INSTALLATION, WARTUNG UND REPARATUR VON ENERGIEEFFIZIENTEN GERÄTEN) hat SBO weitere relevante Tätigkeiten gemäß dem erweiterten Taxonomierahmen bewertet und gemeldet. Die Integration zusätzlicher Umweltziele hat zu einer Bewertung weiterer an der Taxonomie ausgerichteter Aktivitäten geführt, insbesondere im Bereich der Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Das Verständnis und die Interpretation der technischen Kriterien für die neu bewerteten Aktivitäten sowie für die bestehenden Aktivitäten werden im Folgenden näher erläutert. SBO hat eine gründliche Analyse der technischen Bewertungskriterien durchgeführt, indem eigenen Aktivitäten überprüft und Bestätigungen von wichtigen Lieferanten eingeholt wurden, die für diese Aktivitäten relevant sind.

Einhaltung des Mindestschutzes

Um die Taxonomie-Konformität zu erreichen, muss SBO sicherstellen, dass die betreffenden Wirtschaftstätigkeiten zusätzlich zu den beiden Kriterien „wesentlicher Beitrag“ und „Do No Significant Harm (DNSH)“ im Einklang mit Artikel 18 der Taxonomieverordnung stehen. Unter Berücksichtigung des im Oktober 2022 veröffentlichten Abschlussberichts über Mindestschutzmaßnahmen der Plattform für nachhaltige Finanzen konzentriert sich SBO auf die Themen Menschenrechte, Bestechung/Korruption, Steuern und fairer Wettbewerb. Die folgenden Aspekte wurden im Detail berücksichtigt:

MENSCHENRECHTE

Die Geschäftstätigkeit erfolgt in Übereinstimmung mit dem Katalog der international anerkannten Menschenrechte. Es gibt einen Code of Conduct, der Führungskräfte und Mitarbeiter dazu verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um mögliche und tatsächliche Menschenrechtsverletzungen aufzudecken, zu verhindern und abzumildern. Es hat keine Verurteilungen im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen gegeben.

BESTECHUNG/KORRUPTION

SBO hat einen Whistleblowing-Service eingerichtet, der geschützte Kommunikationskanäle gewährleistet und die Meldung von Bestechungs-/Korruptionsvorfällen auf einer eigenen Online-Plattform ermöglicht. Darüber hinaus gibt es konzernweite Richtlinien und eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf Bestechung, Betrug und jegliche Form von Korruption.

STEUERN

Im Rahmen der Wirtschaftstätigkeiten von SBO fallen weltweit Steueraufwendungen in unterschiedlicher Form an. Umsatzsteuern, Körperschaftsteuern, Steuern auf Löhne und Gehälter usw. bedeuten, dass die Wirtschaftstätigkeiten von SBO in den einzelnen Ländern wirtschaftliche Beiträge leisten. SBO verfolgt keine aggressive Steuerpolitik. Die Standorte der einzelnen Unternehmen folgen ausschließlich den lokalen Wirtschaftstätigkeiten in den jeweiligen Industriezentren. Im Anhang des Konzernabschlusses ist die Überleitung zum Konzernsteuersatz transparent dargestellt.

FAIRER WETTBEWERB

Durch die Anwendung eines gruppenweiten Code of Conduct stellt SBO die Einhaltung der einschlägigen Wettbewerbsregeln sicher. Für SBO bedeutet fairer Wettbewerb, dass keine Kartelle, wettbewerbswidrige Geschäftspraktiken oder Vereinbarungen, die eine Marktbeherrschung oder Marktmacht ausnutzen oder ausweiten, sowie wettbewerbswidrige Fusionen und Übernahmen eingegangen oder durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere, wenn sie Festpreise, manipulierte Angebote (Preisabsprachen bei Ausschreibungen), Produktionsbeschränkungen oder -quoten oder die Aufteilung von Märkten durch die Zuteilung von Kunden, Lieferanten, Gebieten oder Geschäftsbereichen beinhalten.

WICHTIGE LEISTUNGSINDIKATOREN (KPIs)

Auf dieser Grundlage werden die folgenden Kennzahlen ausgewiesen:

INFORMATIONEN IN % UMSATZ CAPEX OPEX
Taxonomiefähig gesamt 0,0 21,2 2,2
Nicht taxonomiefähig gesamt 100,0 78,8 97,8
Taxonomiekonform gesamt 0,0 0,6 0,6
Nicht taxonomiekonform gesamt 100,0 99,4 99,4
Geschäftsjahr 2024 Kriterien für einen wesentlichen Beitrag DNSH Kriterien
(
„Keine erhebliche Beeinträchtigung“ )
Wirtschaftstätigkeiten Code Umsatz Umsatz Anteil, Jahr 2024 Klimaschutz Anpassung an den Klimawandel Wasser Umweltverschmutzung Kreislaufwirtschaft Biologische Vielfalt Klimaschutz Anpassung an den Klimawandel Wasser Umweltverschmutzung Kreislaufwirtschaft Biologische Vielfalt Mindestschutz Anteil taxonomiekonformer (A.1.) oder taxonomiefähiger (A.2.) Umsatz, Jahr 2023 Kategorie ermöglichende Tätigkeit Kategorie Übergangstätigkeit
Text TEUR % J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J/N J/N J/N J/N J/N J/N J/N % E T
A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
A.1. Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomiekonform)
Umsatz ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten 0 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % J J J J J J J
Davon ermöglichende Tätigkeiten 0 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % J J J J J J J E
Davon Übergangstätigkeiten 0 0 % 0 % % % % % % J J J J J J J T
A.2. Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten)
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
Umsatz taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch
nachhaltiger Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2)
0 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0,0 %

A. Umsatz taxonomiefähiger Tätigkeiten (A.1+A.2)
0 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0,0 % *

B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN

Umsatz nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten
560.446 100 %

GESAMT
560.446 100 %

*) Angepasst, siehe „Änderungen in den taxonomiefähigen KPIs im Vergleich zur Vorperiode“.

Geschäftsjahr 2024 Kriterien für einen wesentlichen Beitrag DNSH Kriterien
(
„Keine erhebliche Beeinträchtigung“ )
Wirtschaftstätigkeiten Code CAPEX CAPEX Anteil, Jahr 2024 Klimaschutz Anpassung an den Klimawandel Wasser Umweltverschmutzung Kreislaufwirtschaft Biologische Vielfalt Klimaschutz Anpassung an den Klimawandel Wasser Umweltverschmutzung Kreislaufwirtschaft Biologische Vielfalt Mindestschutz Anteil taxonomiekonformer (A.1.) oder taxonomiefähiger (A.2.) CAPEX, Jahr 2023 Kategorie ermöglichende Tätigkeit Kategorie Übergangstätigkeit
Text TEUR % J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J/N J/N J/N J/N J/N J/N J/N % E T
A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
A.1. Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomiekonform)
Installation, Wartung und Reparatur von energieeffizienten Geräten CCM 7.3 238 0,6 % J N N/EL N/EL N/EL N/EL J J J J J J J 0,4 % E
CAPEX ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (taxonomiekonform) (A.1) 238 0,6 % 0,6 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % J J J J J J J 0,4 %
Davon ermöglichende Tätigkeiten 238 0,6 % 0,6 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % J J J J J J J 0,4 % E
Davon Übergangstätigkeiten 0 0 % 0 % % % % % % J J J J J J J 0,0 % T
A.2. Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten)
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
Beförderung mit Motorrädern, Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen CCM 6.5 583 1,6 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 2,8 0 %
Güterbeförderung im Straßenverkehr CCM 6.6 406 1,1 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,00 %
Errichtung neuer Gebäude CCM 7.1 1.221 3,3 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,00 %
Renovierung bestehender Gebäude CCM 7.2 796 2,1 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,10 %
Installation, Wartung und Reparatur von energieeffizienten Geräten CCM 7.3 834 2,2 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 1,50 %
Installation, Wartung und Reparatur von Technologien für erneuerbare Energien CCM 7.6 387 1,0 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 1,50 %
Erwerb von und Eigentum an Gebäuden CCM 7.7 3.503 9,3 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 1,50 %
CAPEX taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2) 7.731 20,6 % 20,6 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 7,40 %
A. CAPEX taxonomiefähiger Tätigkeiten (A.1+A.2) 7.969 21,2 % 21,2 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 7,80 % *
B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN

CAPEX nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten
29.551 78,8 %
Gesamt 37.520 10 0 %

*) Angepasst, siehe „Änderungen in den taxonomiefähigen KPIs im Vergleich zur Vorperiode“.

Geschäftsjahr 2024 Kriterien für einen wesentlichen Beitrag DNSH Kriterien
(
„Keine erhebliche Beeinträchtigung“ )
Wirtschaftstätigkeiten Code OPEX OPEX Anteil, Jahr 2024 Klimaschutz Anpassung an den Klimawandel Wasser Umweltverschmutzung Kreislaufwirtschaft Biologische Vielfalt Klimaschutz Anpassung an den Klimawandel Wasser Umweltverschmutzung Kreislaufwirtschaft Biologische Vielfalt Mindestschutz Anteil taxonomiekonformer (A.1.) oder taxonomiefähiger (A.2.) OPEX, Jahr 2023 Kategorie ermöglichende Tätigkeit Kategorie Übergangstätigkeit
Text TEUR % J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J; N; N/EL J/N J/N J/N J/N J/N J/N J/N % E T

A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN

A.1. Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomiekonform)
Installation, Wartung und Reparatur von energieeffizienten Geräten CCM 7.3 125 0,6 % J N N/EL N/EL N/EL N/EL J J J J J J J 1,4 % E

OPEX ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (taxonomiekonform) (A.1)
125 0,6 % 0,6 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % J J J J J J J 1,4 %
Davon ermöglichende Tätigkeiten 125 0,6 % 0,6 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % J J J J J J J 1,4 % E
Davon Übergangstätigkeiten 0 0,0 % 0 % % % % % % J J J J J J J 0,0 % T
A.2. Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten)
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
EL;
N/EL
Beförderung mit Motorrädern, Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen CCM 6.5 22 0,1 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,3 %
Güterbeförderung im Straßenverkehr CCM 6.6 41 0,2 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,0 %
Renovierung bestehender Gebäude CCM 7.2 59 0,3 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,0 %
Installation, Wartung und Reparatur von energieeffizienten Geräten CCM 7.3 292 1,4 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 1,6 %
Installation, Wartung und Reparatur von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Gebäuden (und auf dazugehörigen Parkflächen) CCM 7.4 1 0,0 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,0 %
Installation, Wartung und Reparatur von Technologien für erneuerbare Energien CCM 7.6 5 0,0 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,0 %
Erwerb von und Eigentum an Gebäuden CCM 7.7 41 0,2 % EL N/EL N/EL N/EL N/EL N/EL 0,3 %
OPEX taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2) 460 2,2 % 2,2 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 2,20 %
A. OPEX taxonomiefähiger Tätigkeiten (A.1+A.2) 585 2,8 % 2,8 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 3,60 % *
B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
OPEX nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten 19.975 97,2 %
Gesamt 20.560 100 %

*) Angepasst, siehe „Änderungen in den taxonomiefähigen KPIs im Vergleich zur Vorperiode“.

Tätigkeiten im Bereich Kernenergie
1 Das Unternehmen ist im Bereich Erforschung, Entwicklung, Demonstration und Einsatz innovativer Stromerzeugungsanlagen, die bei minimalem Abfall aus dem Brennstoffkreislauf Energie aus Nuklearprozessen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Nein
2 Das Unternehmen ist im Bau und sicheren Betrieb neuer kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme — auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung — sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung mithilfe der besten verfügbaren Technologien tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Nein
3 Das Unternehmen ist im sicheren Betrieb bestehender kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme — auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung — sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Nein
Tätigkeiten im Bereich
fossiles Gas
4 Das Unternehmen ist im Bau oder Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Nein
5 Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Kraft-Wärme/Kälte-Kopplung mit fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Nein
6 Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Wärmegewinnung, die Wärme/Kälte aus fossilen gasförmigen Brennstoffen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Nein
UMSATZ-Anteil/GESAMT-UMSATZ
Taxonomiekonform je Ziel Taxonomiefähig je ziel
CCM 0% 0%
CCA 0% 0%
WTR 0% 0%
CE 0% 0%
PPC 0% 0%
BIO 0% 0%
CapEx-ANTEIL / GESAMT CapEx
Taxonomiekonform je Ziel Taxonomiefähig je ziel
CCM 0,6% 21,2%
CCA 0% 0%
WTR 0% 0%
CE 0% 0%
PPC 0% 0%
BIO 0% 0%
OPEX-Anteil / gesamt-OPEX
Taxonomiekonform je Ziel Taxonomiefähig je ziel
CCM 0,6% 2,8%
CCA 0% 0%
WTR 0% 0%
CE 0% 0%
PPC 0% 0%
BIO 0% 0%

AUSFÜHRLICHE ERLÄUTERUNGEN

Die Berechnung der Leistungsindikatoren (KPI) erfolgt gemäß Anhang 1 der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 der Kommission.

INFORMATIONEN ÜBER DEN KONZERNABSCHLUSS ZUR VERMEIDUNG VON DOPPELZÄHLUNGEN UND DAS ALLGEMEINE VERFAHREN

Der Konzernabschluss von SBO zum 31. Dezember 2024 wurde in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Einzelheiten zu den angewandten Rechnungslegungsmethoden sind im Anhang des SBO-Konzernabschlusses dargestellt. Die Grundsätze des IFRS-Konzernabschlusses zur Ermittlung von Umsatz, CAPEX und OPEX dienen als Basis für die Ableitung der Taxonomie KPIs. Um Doppelzählungen zu vermeiden, wurden bei der Erfassung der Umsatzerlöse nur Umsätze mit externen Kunden berücksichtigt, um eine einfache und transparente Überleitung zum Konzernumsatz zu ermöglichen. Im Geschäftsjahr 2024 berichtet SBO keine Umsätze unter Wirtschaftsaktivitäten der EU Taxonomie. Bei der Erfassung des CAPEX-KPI wurde ein Screening auf Einzelgesellschaftsebene und eine anschließende Übertragung auf den konsolidierten Wert der SBO-Gruppe durchgeführt. Zur Erfassung der OPEX wurde ein Screening auf Einzelunternehmensebene mit anschließender Aggregation durchgeführt, wobei konzerninterne Verrechnungen vorab ausgeschlossen wurden, um eine unsachgemäße Erhöhung der Kennzahl zu vermeiden. Generell ist anzumerken, dass bei der Ableitung von taxonomiekonformen Umsätzen, CAPEX und OPEX eine eindeutige Zuordnung zu einzelnen Wirtschaftstätigkeiten möglich war und kein Verteilungsschlüssel verwendet wurde. Dies ermöglichte auch den Ausschluss einer möglichen Doppelzählung von Umsatz, CAPEX und OPEX in verschiedenen Wirtschaftstätigkeiten.

BERECHNUNG DES UMSATZ KPI

Der Umsatz-KPI des vorangegangenen Geschäftsjahres 2023 wurde als der Teil des Nettoumsatzes mit Waren oder Dienstleistungen, einschließlich immaterieller Güter, der mit den taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten verbunden ist (Zähler), geteilt durch den Nettoumsatz (Nenner) berechnet. Der Nenner entspricht den konsolidierten Umsatzerlösen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023, wie sie im konsolidierten Jahresabschluss von SBO für 2023 ausgewiesen sind. Zur Ermittlung des Zählers wurde ein Screening auf Unternehmensebene mit anschließender Zuordnung zu den taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten durchgeführt. Wie zuvor in diesem Bericht erläutert, behandelt SBO Umsätze aus dem Verkauf von hochlegierten nicht-magnetisierbaren Edelstählen nicht mehr als taxonomiefähig, deshalb beträgt der Umsatz KPI im Geschäftsjahr 2024 null. Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von TEUR 560.446 ist in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position „Umsatzerlöse“ ausgewiesen. Detailliertere Informationen zum Umsatz sind unter Anmerkung 21 im Anhang des Konzernabschlusses zu finden.

BERECHNUNG DES CAPEX KPI

Dieser KPI ist definiert als die an der Taxonomie ausgerichteten CAPEX (Zähler) geteilt durch die konsolidierten Investitionsausgaben. Der Nenner umfasst die konsolidierten Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten während des betrachteten Geschäftsjahres vor Abschreibungen und Neubewertungen, einschließlich derjenigen, die sich aus Neubewertungen und Wertminderungen für das betreffende Geschäftsjahr ergeben, und ohne Änderungen des beizulegenden Zeitwerts. Im Nenner werden auch Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten, die aus Unternehmenszusammenschlüssen resultieren, sowie Nutzungsrechte gemäß IFRS 16 berücksichtigt. Der Nenner in Höhe von TEUR 37.520 wird berechnet als die Gesamtzugänge zu Sachanlagen in Höhe von TEUR 38.911, abzüglich Zugänge zu geleisteten Anzahlungen von TEUR 4.535, zuzüglich Umbuchungen von Anzahlungen in Höhe von TEUR 2.557. Detaillierte Informationen hierzu sind unter Anmerkung 8 im Anhang des Konzernabschlusses zu finden. Taxonomiekonforme Investitionen konnten eindeutig identifiziert und den taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten zugeordnet werden, sodass kein Zuordnungsschlüssel verwendet wurde.

BERECHNUNG DES OPEX-KPI

Diese Kennzahl ist definiert als taxonomiekonforme Betriebsausgaben im Zähler dividiert durch die gesamten Betriebsausgaben im Sinne der EU-Taxonomie im Nenner. Der Nenner umfasst direkte, nicht aktivierte Kosten, die sich beziehen auf Forschung und Entwicklung, Gebäudesanierungsmaßnahmen, kurzfristige Vermietung, Wartung und Instandhaltung sowie alle anderen direkten Ausgaben im Zusammenhang mit der täglichen Wartung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens durch das Unternehmen oder durch Dritte, an die Tätigkeiten ausgelagert werden, die notwendig sind, um die fortlaufende und wirksame Funktionsfähigkeit dieser Vermögenswerte zu gewährleisten. Konzernweit wurden die oben aufgeführten Betriebsausgaben mit der EU-Taxonomie daraufhin überprüft, ob sie einer taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit zugeordnet werden können, wobei das konzernweit einheitliche Ausweisschema für nicht aktivierte Betriebsausgaben (die auch in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind) den Ausgangspunkt für das Screening bildete. Taxonomiekonforme OPEX konnten eindeutig identifiziert und taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten zugeordnet werden, sodass kein Zuordnungsschlüssel verwendet wurde.

VERÄNDERUNG DER TAXONOMIEFÄHIGEN KPIs IM VERGLEICH ZUM VORJAHR

Umsatz: Die Reduktion der taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Umsätze von 14,1 % wie im Geschäftsjahr 2023 berichtet, auf 0,0 % im Geschäftsjahr 2024 ist auf eine überarbeitete Interpretation der Wirtschaftstätigkeit 3.9 „Herstellung von Eisen und Stahl“ zurückzuführen, wie sie im DRAFT COMMISSION NOTICE on the interpretation and implementation of certain legal provisions of the EU Taxonomy Environmental Delegated Act, the EU Taxonomy Climate Delegated Act and the EU Taxonomy Disclosures Delegated Act dargelegt ist. Die internen Prozesse von SBO zur Herstellung und zum Vertrieb von hochlegierten, nicht-magnetisierbaren Edelstählen bleiben im Vergleich zur vorherigen Berichtsperiode unverändert. Siehe Abschnitt Herstellung von Eisen und Stahl.

CAPEX: Der Anstieg von 10,3 % im Jahr 2023 auf 20,2 % im Jahr 2024 ist hauptsächlich der Expansion von SBO in Vietnam und Saudi-Arabien geschuldet. Der Bau einer neuen Produktionsstätte in Vietnam wurde im Jahr 2024 begonnen und wurde unter der Wirtschaftstätigkeit 7.1 „Errichtung neuer Gebäude“ ausgewiesen. In Saudi-Arabien schloss SBO einen neuen Leasingvertrag gemäß IFRS 16 ab, der unter der Wirtschaftstätigkeit 7.7 „Erwerb von und Eigentum an Gebäuden “ berichtet wurde. Das Geschäftsjahr 2023 umfasste zudem CAPEX für die Wirtschaftstätigkeit 3.9 „Herstellung von Eisen und Stahl“, die ab dem Geschäftsjahr 2024 nicht mehr unter dieser Wirtschaftstätigkeit ausgewiesen werden.

OPEX: Der Rückgang von 6,2 % im Jahr 2023 auf 2,8 % im Jahr 2024 ist hauptsächlich auf zwei Gründe zurückzuführen. Erstens wurden OPEX im Sinne der EU-Taxonomie im Zusammenhang mit der Wirtschaftstätigkeit 3.9 „Herstellung von Eisen und Stahl“ im Geschäftsjahr 2024 nicht mehr als OPEX ausgewiesen. Zweitens erhöhte sich der Nenner im Geschäftsjahr 2024, hauptsächlich aufgrund gestiegener F&E-Ausgaben.

E1 Klimawandel

3.1 E1-1 - Übergangsplan Klimaschutz

E1-1 - 17 - KLIMAÜBERGANGSPLAN

SBO entwickelt derzeit einen Übergangsplan für den Klimaschutz und wird eine umfassende Analyse aller erforderlichen Komponenten durchführen. Als Teil dieses Prozesses ist SBO bestrebt, die Klimaziele an international anerkannten Rahmenwerken auszurichten und arbeitet aktiv daran, Science Based Targets Initiative (SBTi) beizutreten. Obwohl der spezifische SBTi-Standard für den Öl- und Gassektor voraussichtlich im Jahr 2025 veröffentlicht wird, konzentriert sich SBO bereits jetzt auf die Festlegung von Klimazielen, welche die nachhaltige Geschäftsstrategie vorantreiben.

E1-2 - Konzepte zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel

E1-MDR-P - 62 & 65 & E1-2 - 25 - Konzepte

SBO befindet sich in der Entwicklung eines umfassenden ESG-Konzeptes, da bislang kein eigenständiges Konzept etabliert wurde. Bisher wurden ESG-Aspekte in übergeordneten Richtlinien, wie dem Code of Conduct, abgedeckt.

E1-3 - Maßnahmen und Ressourcen im Zusammenhang mit Konzepten

E1-MDR-A -62 - GRUND FÜR DIE NICHTOFFENLEGUNG VON MASSNAHMEN

SBO hat im Rahmen ihres Klimaübergangsplans mehrere Maßnahmen definiert. Da die Evaluierung der CAPEX und OPEX, die für die Umsetzung dieser Maßnahmen erforderlich sind, noch nicht abgeschlossen ist, kann diese Angabe derzeit noch nicht offengelegt werden. Die Maßnahmen und der Climate Transition Plan werden veröffentlicht, sobald die finanziellen Bewertungen abgeschlossen sind.

E1-4 - Ziele im Zusammenhang mit Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel

MDR-T - 80 A - Ziele

Diese Ziele werden in den Klimatransitionsplan integriert, der derzeit entwickelt wird und voraussichtlich 2025 abgeschlossen sein soll. Der Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und Energieeffizienz, insbesondere auf der Reduzierung von Emissionen (Scope 1, 2 und 3), dem Energieverbrauch sowie dem Übergang zu Energie aus erneuerbaren Quellen.

Bis 2030:

30 % Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen 10 % Reduktion der Scope-3-Emissionen

Bis 2050:

Erreichung von Netto-Null-Emissionen über Scope 1, 2 und 3, im Einklang mit dem Pariser Abkommen

MDR-T - 80 B - Festgelegte Zielwerte und Messansatz

Das Ziel ist relativ, da es als prozentuale Verringerung im Vergleich zu einem Bezugswert ausgedrückt wird.

Die Zielvorgaben werden in Tonnen CO2-Äquivalent (tCO2e) angegeben, der Standardeinheit für die Messung von Treibhausgasemissionen (THG).

MDR-T - 80 C Scope

Vorgelagerte Aktivitäten der Wertschöpfungskette:

Beschaffung von Rohstoffen: Emissionen im Zusammenhang mit der Gewinnung und dem Transport von Rohstoffen für die Herstellung.

Emissionen der Lieferkette: Emissionen von Lieferanten, einschließlich der Emissionen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Rohstoffen.

Aktivitäten der nachgelagerten Wertschöpfungskette:

Produktnutzung: Die mit der Verwendung von SBO-Produkten, wie z. B. Komponenten für Bohrungen und die Komplettierung von Bohrlöchern, verbundenen Emissionen stammen aus dem Verbrauch der geförderten Ressourcen.

End-of-Life und Entsorgung:

Emissionen aus der Entsorgung oder dem Recycling von Produkten am Ende ihres Lebenszyklus.

Geografische Gebiete:

Das Ziel bezieht sich auf alle geografischen Regionen, in denen SBO tätig ist.

MDR-T - 80 D - Bezugswert und Basisjahr

Das Basisjahr für die von SBO festgelegten THG-Emissionsreduktionsziele ist 2022. Dieses Jahr dient als Referenz für die Messung der angestrebten Verringerung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen (30 % Verringerung bis 2030) und der Scope-3-Emissionen (10 % Verringerung bis 2030).

MDR-T - 80 E - ZIELZEITRAUM

Der Zielzeitraum erstreckt sich bis 2050, wobei ein Zwischenziel für 2030 festgelegt wurde.

MDR-T - 80 F - Methoden zur Festlegung der Zielvorgaben

Die Ziele wurden durch eine umfassende Bewertung möglicher Maßnahmen und ihrer erwarteten Auswirkungen festgelegt. Dieser Prozess beinhaltete die Identifizierung machbarer Maßnahmen und die Bewertung ihrer Effektivität bei der Reduzierung von Emissionen und dem Beitrag zu den allgemeinen Nachhaltigkeitszielen. Neben der internen Bewertung haben wir auch die klimabezogenen Ziele und Strategien unserer wichtigsten Lieferanten und Kunden gewürdigt. Dieser Ansatz stellt sicher, dass unsere Ziele mit den Erwartungen der gesamten Wertschöpfungskette übereinstimmen und unterstützt ein koordiniertes Vorgehen zur Erreichung gemeinsamer Nachhaltigkeitsziele.

MDR-T - 80 G - Wissenschaftliche Grundlage der Umweltziele

Die Umweltziele von SBO sind auf das langfristige Ziel der Erreichung von Netto-Null-Emissionen ausgerichtet. Derzeit ist es formal nicht möglich, eine vollständige Ausrichtung an die SBTi-Standards sicherzustellen, da branchenspezifische Konzepte für die Öl- und Gasindustrie erst im Laufe des Jahres 2025 erwartet werden. SBO hat seine Ziele nach bestem Wissen und Gewissen festgelegt. Die Kompatibilität mit dem offiziellen SBTi-Rahmenwerk wird erneut überprüft, sobald der spezifische Branchenstandard veröffentlicht wird. Zum aktuellen Zeitpunkt sind die Meilensteinziele für 2030 noch nicht mit dem SBTi-Framework abgestimmt.

MDR-T - 80 H - Einbindung der Stakeholder in die Zielsetzung

Die Stakeholder wurden im Berichtszeitraum nicht in den Zielsetzungsprozess für wesentliche Nachhaltigkeitsfragen einbezogen, deren offizielle Positionen aber berücksichtigt. Dies ist auf die laufende Entwicklung der internen Rahmenwerke und Strategien zurückzuführen. SBO ist sich der Bedeutung der Einbeziehung von Stakeholdern bewusst und plant, relevante Stakeholder aktiv in zukünftige Zielsetzungsprozesse einzubeziehen, um sicherzustellen, dass ihre Perspektiven in unsere Nachhaltigkeitsziele integriert werden.

MDR-T - 80 I - Änderungen bei Zielvorgaben, Kennzahlen und Messmethoden

Die Umweltziele von SBO wurden neu festgelegt, und es wurden keine Änderungen an den Zielen, den entsprechenden Kennzahlen, den Messmethoden, den Annahmen oder den Datenerfassungsprozessen vorgenommen. Daher gibt es keine Anpassungen, welche die Vergleichbarkeit über die Zeit beeinflussen.

MDR-T - 80 J - Überwachung, Überprüfung und Leistungsanalyse der offengelegten Ziele

Da die Ziele in diesem Jahr festgelegt wurden, befinden sie sich noch in der frühen Umsetzungsphase, und es wurden noch keine messbaren Fortschritte verzeichnet.

E1-4 - 30C - 34 B-E-F- Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG)

Kohärenz zwischen Zielen und THG-Inventargrenzen:

Die Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) sind mit den Systemgrenzen des THG-Inventars konsistent.

Dekarbonisierungsmaßnahmen für Scope 1 & 2 (tCO2e):

Die Reduktionswerte für Scope 1 und 2 basieren auf erfassten Verbrauchsdaten und den daraus resultierenden Emissionen. Sie ergeben sich insbesondere aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Quellen sowie der Ersetzung von Gasheizsystemen und gasbetriebenen Maschinen.

Elektrifizierung: 3.762 tCO2e

Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen: 8.516 tCO2e

Dekarbonisierungsmaßnahmen für Scope 3 (tCO2e):

Die Dekarbonisierungsmaßnahmen in Scope 3 basieren auf Schätzungen für die jeweiligen Scope-3-Kategorien, da genaue Maßnahmen innerhalb der Wertschöpfungskette aufgrund erheblicher Abhängigkeiten von den Aktionen der Wertschöpfungspartner derzeit noch nicht vollständig quantifiziert werden können. Der Schwerpunkt liegt auf eingekauften Materialien (Scope 3.1), wobei „Materialeffizienz und Verbrauchsreduktion“ primär auf die nachhaltigere Stahlproduktion abzielt.

Brennstoffwechsel: 11.337 tCO2e

Materialeffizienz und Verbrauchsreduktion: 60.274 tCO2e

Energieeffizienzmaßnahmen: 5.826 tCO2e

Sonstige Maßnahmen: 2.885 tCO2e

Berücksichtigung von Klimaszenarien in der Dekarbonisierungsstrategie & externe Verifizierung:

SBO befindet sich in der frühen Phase der Analyse verschiedener Klimaszenarien, um relevante umweltbezogene, gesellschaftliche, technologische, marktbezogene und politische Entwicklungen zu identifizieren. Die festgelegten Ziele wurden bislang nicht extern verifiziert, und das 2030-Ziel ist noch nicht vollständig mit dem 1,5°C-Pfad abgestimmt. Während die Reduktionsambitionen auf einer detaillierten internen Bewertung sowie einer Analyse von Maßnahmen entlang der Wertschöpfungskette basieren, wird eine weitere Verfeinerung erforderlich sein, um die vollständige Kompatibilität mit international anerkannten Klimapfaden sicherzustellen.

E1-4-AR 30B - Pläne zur Einführung neuer Technologien und deren Rolle bei der Erreichung der THG-Emissionsreduktionsziele

SBO stellt Komponenten her, die in Carbon-Capture-and-Storage-(CCS)-Anwendungen eingesetzt werden. Allerdings wird CCS nicht als Teil der eigenen Emissionsreduktionsstrategie betrachtet und ist daher in diesem Kontext weder quantifiziert noch berücksichtigt.

E 1- 4- Ziele

Angesprochenes wesentliches (Unter-)Thema MDR-T-80a Klimaschutz
Angesprochene wesentliche IRO´s MDR-T-80a Treibhausgasemissionen
Angesprochene Konzepte MDR-T-80a Übergangsplan für den Klimaschutz (Climate Transition Plan)
Titel des Ziels MDR-T-80a S BO plant bis 2030 , a bsolute Scope 1 & 2 Emissionen um 30 % im Vergleich zu 2022 zu reduzieren .
Ziel wert MDR-T-80b -30
Absolutes oder relatives Ziel MDR-T-80b Relatives Ziel
Zieleinheit MDR-T-80b %
Zielwert in tCO2e E1-4-34a 9.550 tCO2e
Enthaltene Treibhausgase E 1-4-34b Alle sieben Kyoto-Gase (CO2, HFC, Hf6, PFC, CH4, N2O, Hf3)
Scopes E 1-4-34b Scope 1 & 2 ( market based )
Für THG-Reduktionsziele (nur für Scope-3-Ziele): E 1-4-34b Nicht zutreffend
Enthaltene Scope-3-Unterkategorien E 1-4-34b Nicht zutreffend
Zuweisung pro Scope E 1-4-34b Scope 1 & 2
A nteil der Scopes und Gesamtemissionen E 1-4 34b Scope 1 & 2
Zielbereich in Bezug auf die Geschäftsaktivitäten MDR-T-80c Eigene Aktivitäten
Zielbereich in Bezug auf die geografischen Gebiete MDR-T-80c Global
Ziel-Basisjahr MDR-T-80d 2022
Bezugswert MDR-T-80d 13.643 tCO2e
Fortschritt gegenüber dem Ziel vor dem Basisjahr E 1-4-34b Keiner
Zielzeitraum MDR-T-80e 2030
Etappenziele oder Zwischenziele MDR-T-80e Keine
Angesprochenes wesentliches (Unter-)Thema MDR-T-80a Klimaschutz
Angesprochenes wesentliches IRO MDR-T-80a Treibhausgasemissionen
Angesprochene Konzepte MDR-T-80a Übergangsplan für den Klimaschutz (Climate Transition Plan)
Titel des Ziels MDR-T-80a SBO plant bis 2030 , a bsolute Scope 3 -Emissionen um 10 % im Vergleich zu 2022 zu reduzieren .
Ziel wert MDR-T-80b -10
Absolutes oder relatives Ziel MDR-T-80b Relatives Ziel
Zieleinheit MDR-T-80b %
Zielwert in tCO2e E1-4-34a 80.321 t CO2e
Enthaltene Treibhausgase E 1-4-34b Alle sieben Kyoto-Gase (CO2, HFC, Hf6, PFC, CH4, N2O, Hf3)
S copes E 1-4-34b Scope 3
Enthaltene Unterkategorien von Scope 3 E 1-4-34b A l le
Zuweisung pro Scope E 1-4-34b Scope 3
A nteil der Scopes und Gesamtemissionen E 1-4 34b Scope 3
Zielbereich in Bezug auf die Geschäftsaktivitäten MDR-T-80c Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Zielbereich in Bezug auf die geografische n Gebiete MDR-T-80c Global
Ziel-Basisjahr MDR-T-80d 2022
Bezugswert MDR-T-80d 89.246 tCO2e
Zielzeitraum MDR-T-80e 2030
Etappenziele oder Zwischenziele MDR-T-80e Keine
Angesprochenes wesentliches (Unter-)Thema MDR-T-80a Klimaschutz
Angesprochenes wesentliches IRO MDR-T-80a Treibhausgasemissionen
Angesprochene Konzepte MDR-T-80a Übergangsplan für den Klimaschutz (Climate Transition Plan)
Titel des Ziels MDR-T-80a SBO plant, a bsolute Scope 1 & 2 Emissionen um 90 % im Vergleich zu 2022 bis 2050 zu reduzieren .
Zielwert MDR-T-80b -90
Absolutes oder relatives Ziel MDR-T-80b Relative s Ziel
Zieleinheit MDR-T-80b %
Zielwert in tCO2e E1-4-34a 1.364 tCO2e
Enthaltene Treibhausgase E 1-4-34b Alle sieben Kyoto-Gase (CO2, HFC, Hf6, PFC, CH4, N2O, Hf3)
Scopes E 1-4-34b Scope 1 & 2 ( market based )
Enthaltene Unterkategorien von Scope 3 E 1-4-34b Nicht zutreffend
Zuweisung pro Scope E 1-4-34b Scope 1 & 2
Anteil der Scopes und Gesamtemissionen E 1-4 34b Scope 1 & 2
Zielbereich in Bezug auf die Geschäftsaktivitäten MDR-T-80c Eigene Aktivitäten
Zielbereich in Bezug auf die geografischen Gebiete MDR-T-80c Global
Ziel-Basisjahr MDR-T-80d 2022
Bezugswert MDR-T-80d 13.643 tCO2e
Zielzeitraum MDR-T-80e 2050
Etappenziele oder Zwischenziele MDR-T-80e Keine
Angesprochenes wesentliches (Unter-)Thema MDR-T-80a Klimaschutz
Angesprochenes wesentliches IRO MDR-T-80a Treibhausgasemissionen
Angesprochene Konzepte MDR-T-80a Übergangsplan für den Klimaschutz (Climate Transition Plan)
Titel des Ziels MDR-T-80a SBO plant, a bsolute Scope 3 -Emissionen um 90 % im Vergleich zu 2022 bis 2050 zu reduzieren .
Zielwert MDR-T-80b -90
Absolutes oder relatives Ziel MDR-T-80b Relatives Ziel
Zieleinheit MDR-T-80b %
Zielwert in tCO2e E1-4-34a 8.925 tCO2e
Enthaltene Treibhausgase E 1-4-34b Alle sieben Kyoto-Gase (CO2, HFC, Hf6, PFC, CH4, N2O, Hf3)
Scopes E 1-4-34b Scope 3
Enthaltene Unterkategorien von Scope 3 E 1-4-34b Alle
Zuweisung pro Scope E 1-4-34b Scope 3
Anteil der Scopes und Gesamtemissionen E 1-4 34b Scope 3
Zielbereich in Bezug auf die Geschäftsaktivitäten MDR-T-80c Vorgelagerte und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Zielbereich in Bezug auf die geografischen Gebiete MDR-T-80c Global
Ziel-Basisjahr MDR-T-80d 2022
Bezugswert MDR-T-80d 89.246 tCO2e
Zielzeitraum MDR-T-80e 2050
Etappenziele oder Zwischenziele MDR-T-80e Keine

3.5 E1-5 - Energieverbrauch und Energiemix

E1-5 - 36-38 & AR 34 - ENERGIEVERBRAUCH UND ENERGIEMIX
E1-5 - 39 - ENERGIE
Energieverbrauch und Energiemix 2023 2024
Brennstoffverbrauch aus Kohle und Kohleerzeugnissen (MWh) - -
Brennstoffverbrauch aus Roh ö l und Rohölerzeugnissen (MWh) 7 . 3 55 5 . 7 87
Brennstoffverbrauch aus Erdgas (MWh) 10 . 7 92 10 . 7 30
Brennstoffverbrauch aus anderen fossilen Quellen (MWh) - -
Verbrauch von erworbenen oder erhaltener Elektrizität , Wärme, Dampf und Kühlung aus fossilen Quellen (MWh) 16 . 4 62 14 . 3 78
Gesamtverbrauch an fossiler Energie (MWh) 34 . 6 09 30 . 8 96
Anteil der fossilen Energieträger
des Gesamtenergieverbrauchs (in %)
65 60
Verbrauch aus nuklearen Quellen (MWh) 4 . 5 83 5 . 7 48
Anteil des Verbrauchs aus nuklearen Quellen
am Gesamtenergieverbrauch (in %)
9 11
Brennstoffverbrauch für erneuerbare Quellen, einschließlich Biomasse (MWh) - -
Verbrauch aus erworbener oder erhaltener Elektrizität, Wärme, Dampf und Kühlung sowie aus erneuerbaren Quellen (MWh) 12 . 3 16 13 . 5 53
Verbrauch von selbst erzeugter erneuerbarer Energie außer Brennstoffen (MWh) 1 . 5 65 1 . 3 65
Gesamtverbrauch an erneuerbarer Energie (MWh) 13 . 8 81 14 . 9 17
Anteil der erneuerbaren Energiequellen
am Gesamtenergieverbrauchs (in %)
26 29
Gesamtenergieverbrauch (MWh) 53 . 0 73 51 . 5 62
Eigene Energieerzeugung 2023 2024
Selbst erzeugte Energie aus fossilen Quellen (MWh) - -
Selbst erzeugte Energie aus erneuerbaren Quellen (MWh) 1 . 5 65 1 . 9 96
3.5.3 E1-5 - 40 - ENERGIEINTENSITÄT PRO NETTOUMSATZ
Energieintensität pro Nettoumsatz 2023 2024 Veränderung zum Vorjahr (in %)
Gesamtenergieverbrauch aus Aktivitäten in klimaintensiven Sektoren pro Nettoumsatz aus Aktivitäten in klimaintensiven Sektoren (MWh/Million€ Netto umsatz ) 91 92 1 , 6
E1-5 - 41 - GESAMT-ENERGIEVERBRAUCH DURCH AKTIVITÄTEN IN KLIMAINTENSIVEN SEKTOREN

Der Gesamtenergieverbrauch durch Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren beläuft sich auf 51.562 MWh.

E1-5 - AR 38B - NETTOUMSATZ AUS AKTIVITÄTEN IN KLIMAINTENSIVEN UND ANDEREN SEKTOREN

Der Nettoumsatz wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position Umsatzerlöse ausgewiesen.

E1-5 - 42 - klimaintensive Sektoren

SBO ist ein Hersteller von Stahl und Equipmenthersteller für die Oilfield-Service-Industrie und darüber hinaus. Die Aktivitäten von SBO in diesem Sektor, insbesondere die Herstellung von Komponenten wie Bohr- und Komplettierungsausrüstung, tragen aufgrund des Energieverbrauchs und der Emissionen aus den Herstellungsprozessen zu einem ökologischen Fußabdruck bei.

E1-6 - Brutto-Emissionen Scope 1, 2, 3 und Gesamt-THG

Rückblickend
Scope 1 Treibhausgasemissionen Ba s is-Jahr (2022) 2023 2024 Veränderung zum Vorjahr (in %) 2030 2050 Jährlich es % Ziel / Basis- Jahr
Brutto-THG-Emissionen nach Scope 1 (tCO2eq) 4 . 180 4 . 041 4 . 120 1 , 95% 2 . 926 418 -3%
Prozentsatz der THG-Emissionen von Scope 1 aus regulierten Emissionshandelssystemen (%) 0 0 0 0 , 00% - - -
Scope 2 Treibhausgasemissionen
Brutto standortbezogene S cope-2-THG-Emissionen (tCO2eq) 11 . 647 11 . 980 12 . 086 0 , 89% 8 . 153 1 . 165 -3%
Brutto marktbezogene Scope-2-THG-Emissionen (tCO2eq) 9 . 463 9 . 610 9 . 210 -4 , 16% 6 . 624 946 -3%
Scope 3 Treibhausgase m issionen
Gesamte indirekte Brutto-THG-Emissionen (Scope 3) (tCO2eq) 89 . 246 102 . 828 106 . 249 3 , 33% 80 . 321 8 . 925 -3%
1 Eingekaufte Waren und Dienstleistungen 57 . 813 66 . 244 66 . 386 0 , 22%
2 Investitionsgüter 6 . 473 8 . 479 9 . 680 14 , 17%
3 Brennstoff- und energiebezogene Aktivitäten (nicht in Scope 1 oder Scope 2) 3 . 658 3 . 914 3 . 971 1 , 44%
4 Vorgelagerter Transport und Vertrieb 1 . 243 1 . 472 3 . 391 130 , 41%
5 Abfälle aus dem Betrieb 3 . 691 3 . 372 3 . 877 14 , 98%
6 Geschäftsreisen 2 . 599 3 . 181 3 . 264 2 , 63%
7 Pendeln von Arbeitnehmern 2 . 084 2 . 316 2 . 450 5 , 78%
8 Vorgelagerte geleaste Vermögenswerte 0 0 0 0 , 00%
9 Nachgelagerter Transport 5 . 611 6 . 399 6 . 554 2 , 43%
10 Verarbeitung der verkauften Produkte 5 . 466 6 . 828 5 . 778 -15 , 37%
11 Verwendung der verkauften Produkte 0 0 0 0 , 00%
12 End-of-Life-Behandlung von verkauften Produkten 607 625 896 43 , 54%
13 Nachgelagerte geleaste Vermögenswerte 0 0 0 0 , 00%
14 Franchiseunternehmen 0 0 0 0 , 00%
15 Investitionen 0 0 0 0 , 00%
Treibhausgasemissionen insgesamt
Gesamt-THG-Emissionen ( location based ) (tCO2eq) 105 . 073 118 . 849 122 . 455 3 , 03% 91 . 400 10 . 507 -3%
Gesamt -THG-E m issionen ( market based ) (tCO2eq) 102 . 889 116 . 480 119 . 579 2 , 66% 89 . 871 10 . 289 -3%
Treibhausgasintensität pro Nettoumsatz 2023 2024 Veränderung zum Vorjahr
(in %)
Gesamt-THG-Emissionen (location based) pro Nettoumsatz (tCO2eq / Mio.€ Umsatz ) 203 218 8%
Gesamte THG-Emissionen ( marked based ) pro Nettoumsatz (tCO2eq / Mio.€ Umsatz ) 199 213 7%
E1-6 - 46 - LEITLINIEN FÜR DIE OFFENLEGUNG VON THG-EMISSIONEN GEMÄSS ESRS 1

Die Systemgrenzen für die Berechnung des Corporate Carbon Footprint umfassen alle Standorte, die SBO direkt kontrolliert.

E1-6 - 47 - OFFENLEGUNGSPFLICHTEN BEI WESENTLICHEN ÄNDERUNGEN UND AUSWIRKUNGEN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE AUF DIE VERGLEICHBARKEIT DER THG-EMISSIONEN

Die Systemgrenzen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich geändert. Keine Unternehmen, Beteiligungen oder Standorte wurden gekauft oder verkauft und es wurden keine neuen Scope 3 Kategorien berücksichtigt.

E1-6 - AR 39 B - OFFENLEGUNG DER METHODEN, WESENTLICHEN ANNAHMEN UND EMISSIONSFAKTOREN, DIE ZUR BERECHNUNG ODER MESSUNG VON THG-EMISSIONEN VERWENDET WERDEN

Bei der Erstellung des Corporate Carbon Footprint (CCF)-Berichts wendet SBO Methoden, Emissionsfaktoren und Annahmen an, die dem Greenhouse Gas Protocol entsprechen.

Die Scope-3-Emissionen wurden erstmals 2023 mit einer Kombination aus der Durchschnittsdaten- und der ausgabenbasierten Methode berechnet. Die Emissionsfaktoren wurden aus Quellen wie Ecoinvent, Idemat und DBEIS abgeleitet, während Datenlücken durch plausible Annahmen, wie z. B. die Schätzung von Produktgewichten oder die Verwendung von durchschnittlichen Pendlerdaten der Mitarbeiter, geschlossen wurden.

SBO arbeitet aktiv mit ihren Lieferanten zusammen und investiert in verbesserte Datenmanagement-Tools und Mitarbeiterschulungen, um die Genauigkeit und Transparenz bei künftigen Emissionsmessungen zu verbessern.

E1-6 - AR 42 c - Brutto-Treibhausgasemissionen (Scope 1, 2 und 3) und Gesamtemissionen

Die Konsolidierungsergebnisse anderer Unternehmen sind für die Berechnung von SBO nicht erforderlich.

E1-6 - 51 - ANGABEN ZU THG-EMISSIONEN NACH SCOPE 3

SBO hat die Relevanz aller 15 Scope-3-Kategorien überprüft, jedoch bestimmte Kategorien als nicht relevant für die Berechnung eingestuft. Scope 3.8 (Leasing von Vermögenswerten) wurde ausgeschlossen, da SBO in seiner vorgelagerten Wertschöpfungskette keine Lagerhäuser oder ähnliche Vermögenswerte least. Ebenso wurden Scope 3.11 und 3.13, die sich auf den Energieverbrauch verkaufter oder vermieteter Produkte beziehen, nicht berücksichtigt, da die von SBO vertriebenen Produkte keinen direkten Strom- oder fossilen Brennstoffverbrauch erfordern. Auch Scope 3.14 (Franchise) wurde ausgeschlossen, da SBO keine Franchise-Lizenzen vergibt, sowie Scope 3.15 (Investitionen), da alle Tochtergesellschaften vollständig in die Finanz- und Nachhaltigkeitsberichte von SBO konsolidiert sind.

Für die verbleibenden Scope-3-Kategorien wurden die Emissionen unter Verwendung der Durchschnittsdatenmethode und der ausgabenbasierten Methode berechnet, da lieferantenspezifische CO2-Fußabdruckdaten, insbesondere von Anbietern außerhalb der EU, nur begrenzt verfügbar sind. In Zukunft plant SBO, detailliertere lieferantenspezifische Informationen zu erfassen, um die Genauigkeit der Berechnungen weiter zu verbessern.

E1-6 - AR 46 H-I - KONSOLIDIERTE GRUPPE

Eine interne Zusammenfassung der Berechnungsansätze für jeden Scope ist im CCF-Bericht verfügbar. Sie enthält eine detaillierte Aufschlüsselung der für jede Scope-Kategorie (Scope 1, 2 und 3) verwendeten Methoden, einschließlich der Verwendung der Durchschnittsdatenmethode und der ausgabenbasierten Methode für Scope-3-Emissionen. Außerdem werden die Datenquellen, wie z. B. die Emissionsfaktoren aus seriösen Datenbanken (z.B. DBEIS, Ecoinvent, Idemat) und der Ansatz zur Schätzung der Emissionen für bestimmte Kategorien, für die keine Daten verfügbar waren, dargestellt.

Für den Abschlussprüfer steht eine ausführliche Dokumentation der Berechnungsmethode, der Datenquellen und anderer relevanter Aspekte, wie Annahmen und Schätzungen, zur Verfügung. Dies sorgt für Transparenz und ermöglicht es dem Prüfer, die Genauigkeit und Vollständigkeit der Emissionsberechnungen in Übereinstimmung mit den Standards des Greenhouse Gas Protocol zu überprüfen.

E1-6 - 55 - AR 55 - Abgleich des Nettoumsatzes

Der Nettoumsatz wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position Umsatzerlöse ausgewiesen.

E1-MDR-M - Kennzahlen zu wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekten

E1-MDR-M-77B

Die Zahlen wurden nicht extern verifiziert. Zur Validierung der Messungen wurden interne Qualitätskontrollen durchgeführt, darunter Prüfungen auf Vollständigkeit der Daten, Vergleiche mit den Vorjahreswerten sowie Plausibilitätsprüfungen zwischen den Konzerngesellschaften.

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder spezifische Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Gesamtenergieverbrauch ESRS-Kennzahl Die Summe des Energieverbrauchs aus fossilen, nuklearen und erneuerbaren Energiequellen wird durch die Aggregation von Daten aus Energiezählern und Energierechnungen berechnet. Jede Tochtergesellschaft liefert den Energieverbrauch pro Energiequelle. Die Daten werden auf Konzernebene für jeden KPI konsolidiert. Für den Großteil des Energieverbrauchs ist der Energiemix verfügbar, nur wenige Schätzungen waren erforderlich .
Gesamtverbrauch an fossiler Energie ESRS -Kennzahl Die Summe des Energieverbrauchs aus fossilen Energieträgern wird durch Aggregation der Daten von Energiezählern und Energierechnungen berechnet. Jedes Unternehmen liefert den Energieverbrauch pro Energieträger. Die Daten werden auf Gruppenebene für jeden KPI konsolidiert .
Brennstoffverbrauch aus Kohle und Kohleerzeugnissen ESRS-Kennzahl SBO erzeugt nicht direkt Energie durch den Einsatz von Kohle, aber der bezogene Strom enthält durch Kohle erzeugten Strom, daher werden Energie-/Stromrechnungen als Quelle verwendet. Jede Tochtergesellschaft liefert den Energieverbrauch pro Energieträger. Die Daten werden auf Konzernebene für jeden KPI konsolidiert.
Brennstoff v erbrauch aus Rohöl und Rohölerzeugnissen ESRS-Kennzahl Der Energieverbrauch aus Rohöl basiert auf dem Verbrauch von Diesel und Benzin sowie von Heizöl (leicht und schwer). SBO verbraucht Diesel und Benzin hauptsächlich für Firmenfahrzeuge. Die Daten der einzelnen Tochtergesellschaften werden kategorisiert und dann auf Konzernebene aggregiert, um sicherzustellen, dass alle Werte standardisiert in MWh umgerechnet werden. Für die meisten der verbrauchten Kraftstoffe werden Energierechnungen als Datenquelle verwendet, in einigen wenigen Fällen werden Schätzungen herangezogen.
Brennstoffverbrauch aus Erdgas ESRS-Kennzahl Die Summe des Energieverbrauchs von Erdgas wird berechnet, indem Daten über verschiedene Erdgasprodukte, einschließlich Propan, Butan, Erdgas, Flüssiggas (LPG), Flüssigerdgas (LNG) und komprimiertes Erdgas (CNG), aus Energierechnungen und Energiezählern gesammelt, kategorisiert und die Verbrauchszahlen für jeden Produkttyp zu einer Gesamtsumme zusammengefasst werden, wobei sichergestellt wird, dass alle Werte in derselben Einheit (z. B. MWh) angegeben werden.
Brennstoffverbrauch aus anderen fossilen Quellen ESRS- Kennzahl Derzeit gibt es keinen Brennstoffverbrauch - Verbrauch aus anderen fossilen Quellen.
Anteil der fossilen Energieträger
des Gesamtenergieverbrauchs
ESRS-Kennzahl Der Anteil der fossilen Energie wird berechnet, indem der Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen durch den Gesamtenergieverbrauch geteilt wird.
Verbrauch aus nuklearen Quellen ESRS-Kennzahl Der Gesamtenergieverbrauch aus nuklearen Quellen wird an einigen Standorten genutzt und in Megawattstunden (MWh) berechnet, indem die Energiemixe aus den Rechnungen der Stromversorger zusammengefasst werden. Die Daten werden auf Konzernebene für jeden KPI konsolidiert.
Anteil des Verbrauchs aus nuklearen Quellen
am Gesamtenergieverbrauch
ESRS-Kennzahl Der Anteil der Kernenergie wird berechnet, indem der Energieverbrauch aus Kernenergie durch den Gesamtenergieverbrauch geteilt wird.
Gesamtverbrauch an erneuerbarer Energie ESRS-Kennzahl Der Gesamtverbrauch an erneuerbarer Energie wird anhand von Daten über den Verbrauch von selbst erzeugter und zugekaufter erneuerbarer Energie bewertet. Jede Tochtergesellschaft liefert den Energieverbrauch pro Energiequelle. Die Daten werden auf Konzernebene für jeden KPI konsolidiert.
Brennstoffverbrauch für erneuerbare Quellen, einschließlich Biomasse ESRS-Kennzahl Gegenwärtig verbraucht SBO keine nennenswerte Menge an Energie aus solchen Quellen.
Verbrauch von selbst erzeugter erneuerbarer Energie ohne Brennstoff ESRS- Kennzahl Daten aus verschiedenen Quellen, einschließlich Energieproduktionsberichten, Rechnungen von Versorgungsunternehmen und Überwachungssystemen für erneuerbare Energien. Die Daten werden auf Gruppenebene für jeden KPI konsolidiert.
Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch ESRS-Kennzahl Der Anteil der erneuerbaren Energien wird berechnet, indem der Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren Energiequellen durch den Gesamtenergieverbrauch geteilt wird.
Verbrauch von erhaltener oder erworbene r Elektrizität ESRS-Kennzahl Die Daten stammen aus den Energierechnungen und Energiezählern der einzelnen Tochtergesellschaften. Die Daten werden für jeden KPI auf Gruppenebene konsolidiert.
Verbrauch von erhaltener oder erworbener Wärme ESRS - Kennzahl SBO verbraucht nur eine unbedeutende Menge an Wärme, die sie über Fernwärme bezieht. Die Daten stammen aus den Energierechnungen und Energieprotokollen der einzelnen Tochtergesellschaften. Die Daten werden auf Konzernebene für jeden KPI konsolidiert.
Verbrauch aus erhaltener oder erworbener Kühlung ESRS-Kennzahl N i cht anwendbar
Verbrauch von erhaltenem oder erworbenem Dampf ESRS-Kennzahl N i cht anwendbar
Selbst erzeugte Energie aus fossilen Quellen ESRS-Kennzahl Nicht anwendbar
Selbst erzeugte Energie aus erneuerbaren Quellen ESRS- Kennzahl Daten über die Erzeugung erneuerbarer Energien werden anhand von Energiebereitstellungsberichte n, Rechnungen von Versorgungsunternehmen und Überwachungssystemen für erneuerbare Energien erhoben. Derzeit wird erneuerbare Energie mit PV-Anlagen in einigen Tochtergesellschaften erzeugt. Jede Tochtergesellschaft liefert den Energieverbrauch pro Energiequelle. Die Daten werden auf Gruppenebene für jeden KPI konsolidiert.
Energieintensität von Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren ( Gesamtenergieverbrauch je Netto einnahmen ) ESRS-Kennzahl Die Daten des Gesamtverbrauchs an fossiler Energie werden durch den Nettoumsatz der SBO-Gruppe geteilt.
Brutto-THG-Emissionen nach
Scope 1
ESRS- Kennzahl Die Daten wurden auf der Grundlage von Rechnungen für den Verbrauch von Erdgas und Benzin/Diesel erhoben. In einigen wenigen Fällen wurden jährlich gefahrene Kilometer und Durchschnittsverbrauch für Firmenfahrzeuge verwendet. Emissionsfaktoren wurden aus IEA 2021 und AIB 2021 herangezogen .
Brutto location based Scope-
2-THG-Emissionen
ESRS-Kennzahl Die Brutto-THG-Emissionen nach Scope 2 ( location based ) werden in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol ( GHG Protocol) - Scope 2 Guidance berechnet. Dieser Ansatz stützt sich auf die durchschnittlichen Emissionsfaktoren des Netzes an den geografischen Standorten, an denen Strom verbraucht wird. In Ermangelung spezifischer lokaler Emissionsfaktoren werden landes- oder regionsweite Durchschnittswerte verwendet.
Brutto market based Scope-2-THG-Emis s ionen ESRS-Kennzahl Die brutto Scope-2-Treibhausgasemissionen (marktbasierte Methode) werden auf Grundlage der Informationen des Stromanbieters berechnet.
Gesamte THG-Emissionen location based ESRS-Kennzahl Die Summe aus Brutto-Scope 1 THG-Emissionen , Brutto Scope 2 T HG-E m issionen location based und gesamte indirekte Brutto- Scope 3 THG-Emissionen
Gesamte THG-Emissionen market based ESRS-Kennzahl Die Summe aus Brutto-Scope 1 THG-Emissionen, Brutto market-based Scope 2 THG-Emissionen und gesamten indirekten Brutto-Scope 3 THG-Emissionen.
Treibhausgasintensität ( location based ) ESRS-Kennzahl Die Daten der gesamten Treibhausgasemissionen ( location based ) werden durch den Nettoumsatz des Berichtsjahres geteilt.
Treibhausgasintensität ( market based ) ESRS-Kennzahl Die Daten der gesamten Treibhausgasemissionen ( market based ) werden durch den Nettoumsatz des Berichtsjahres geteilt.
Gesamte indirekte Brutto-THGEmissionen
(Scope 3)
ESRS-Kennzahl Die Summe der indirekten Emissionen aus S cope 3.1-3.15
Scope 3.1 Eingekaufte Waren und
Dienstleistungen
ESRS- Kennzahl Die Rohstoffe wurden mit massenbasierten Emissionsfaktoren von Idemat bewertet. Gemäß der Durchschnittsmethode wurden die Gewichte (Tonnen) der eingekauften Rohstoffe von jeder Konzerngesellschaft erfasst und mit dem oben genannten Emissionsfaktor ("EF") multipliziert, um die gesamten CO 2 e-Emissionen zu ermitteln. Für andere eingekaufte Waren und Dienstleistungen, für die keine Gewichtsangaben zur Verfügung standen oder die Durchschnittsdatenmethode nicht anwendbar war (z. B. Dienstleistungen wie Ausgaben für Versicherungen oder IT-Support), wurde die ausgabenbasierte Methode angewandt.
Scope 3.2 Investitionsgüter ESRS- Kennzahl Es wurde die ausgabenbasierte Methode angewandt. Die ausgabenbasierten Emissionsfaktoren wurden der DEFRA - Datenbank von 202 2 entnommen .
Scope 3.3 Brennstoff- und energiebezogene Aktivitäten (nicht in Scope 1 oder Scope 2 enthalten) ESRS-Kennzahl Die vorgelagerten Emissionen von Kraftstoffen wie Benzin, Diesel und Ethanol, aber auch von Fernwärme und Strom wurden berücksichtigt. Die vorgelagerten Stromemissionen wurden location based ermittelt. Die jeweiligen Emissionsfaktoren für den Verbrauch von Erdgas, Benzin, Diesel und Fernwärme wurden der Ecoinvent-Datenbank entnommen, der jeweilige Emissionsfaktor für Bio- Ethanol von Ecoinvent . Die Emissionsfaktoren für die vorgelagerten Stromemissionen wurden auf der Grundlage der IEA- und Ecoinvent-Datenbank berechnet.
Scope 3.4 Vorgelagerter Transport und Vertrieb ESRS- Kennzahl Die Emissionsdaten konnten nicht direkt aus den von den Transportunternehmen erhaltenen Informationen abgeleitet werden, daher wurde die Methode der Durchschnittsdaten auf der Grundlage von Tonnenkilometern (tkm) oder mit anderen Worten die entfernungsbasierte Methode angewendet. Zur Ableitung der CO 2 e-Emissionen dieses Scopes wurde die jeweilige Transportart und der entsprechende EF aus der Ecoinvent-Datenbank pro Tonnenkilometer verwendet. Wenn die Entfernungen/Kilometerstände nicht direkt aus den Frachtpapieren verfügbar waren, wurden Online-Quellen wie Google Maps oder Searates.com verwendet, um die Kilometerstände vom Lieferanten zum jeweiligen SBO-Standort abzuleiten.
Scope 3.5 Abfälle aus dem Betrieb ESRS- Kennzahl Die CO 2 e -Emissionen wurden durch Multiplikation des angegebenen Gewichts mit Emissionsfaktoren ermittelt. Die durch die Entsorgung von Abfällen verursachten Emissionen wurden anhand von Emissionsfaktoren aus der Ecoinvent-Datenbank ermittelt. Flüssige Abfälle wurden ebenfalls in Tonnen gemessen. Eine der wichtigsten "Abfallkategorien" bei SBO ist Metallschrott in Form von Metallspänen . Diese Metallspäne werden an Dritte / Schrotthändler verkauft und gelten daher als Sekundärprodukte und nicht als Abfall. Daher werden die verkauften Metallspäne aus dem Geltungsbereich 3.5 ausgeschlossen und stattdessen unter Geltungsbereich 3.12 betrachtet.
Scope 3.6 Geschäftsreisen ESRS- Kennzahl Die ausgabenbasierten Emissionsfaktoren wurden der DBEIS-Datenbank entnommen und um Kurs- und Inflationseffekte b ereinigt. Die Flugreisedaten wurden von DEFRA übernommen.
Scope 3.7 Pendeln von Arbeitnehmern ESRS-Kennzahl Als Basis für die Ermittlung der CO 2 e-Emissionen aus dem Pendeln der Mitarbeiter wurde die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 2024 nach Konzernunternehmen herangezogen. Je nach Standort/Region der Konzerngesellschaft wurden die durchschnittlichen Emissionen pro Mitarbeiter z ugrunde gelegt. (Jayakrishnan et al 2023)
Scope 3.8 Vorgelagerte geleaste
Vermögenswerte
ESRS-Kennzahl Nicht signifikante Mengen an geleasten Vermögenswerten wurden direkt in den Scope-1-Emissionen berücksichtigt.
Scope 3.9 Nachgelagerter Transport ESRS- Kennzahl Der Standort des Kunden ist als Grundlage für die Berechnung des Geltungsbereichs 3.9 festgelegt. Für die Ableitung der CO 2 e-Emissionen dieses Bereichs wurde die jeweilige Transportart und der entsprechende EF aus der Ecoinvent-Datenbank (Version 3.9.1, 2022) pro Tonnenkilometer verwendet. Wenn die Entfernungen/Kilometerstände nicht direkt aus den Versanddokumenten verfügbar waren, wurden Online-Quellen wie Google Maps oder Searates.com verwendet, um die Distanz von SBO zum jeweiligen Kundenstandort zu ermitteln.
Scope 3.10 Verarbeitung verkaufter Produkte ESRS-Kennzahl Diese Scope-Kategorie umfasst Emissionen aus der Verarbeitung/Herstellung von verkauften Rohstoffen (nicht-magnetis ierbarer Stahl) durch Dritte . S BO schätzt die für die Herstellung des Endprodukts erforderlichen durchschnittlichen kWh und multipliziert diese mit dem errechneten Emissionsfaktor für Elektrizität. Der Emissionsfaktor basiert auf den location based Emissionen für Strom in der jeweiligen Verkaufsregion .
Scope 3.11 Verwendung der verkauften Produkte ESRS- Kennzahl Die von SBO verkauften Produkte (Metall-/Stahlkomponenten und Bohrwerkzeuge) benötigen keine Energie, wie z. B. fossile Brennstoffe oder Elektrizität, um von den Kunden von SBO verwendet zu werden.
Scope 3.12 End-of-Life-Behandlung von verkauften Produkten ESRS-Kennzahl Im Rahmen des Berechnungsmodells wurden auch die Emissionen aus der Entsorgung der hergestellten Produkte mit Emissionsfaktoren aus der Ecoinvent-Datenbank bewertet
Scope 3.13 Nachgelagerte geleaste Vermögenswerte ESRS- Kennzahl SBO-Produkte, die an Kunden vermietet werden (Bohrwerkzeuge ) , benötigen keine direkte Energie wie fossile Brennstoffe oder Elektrizität, um ihre Dienste zu leisten
Scope 3.14 Franchiseunternehmen ESRS-Kennzahl N i cht anwendbar
Scope 3.15 Investitionen ESRS-Kennzahl N i cht anwendbar, da alle Konzerngesellschaften voll konsolidiert sind.
Prozentsatz der anhand von Primärdaten berechneten S cope 3 Emissionen ESRS-Kennzahl Derzeit verwendet SBO keine Primärdaten, da diese von L ieferanten noch nicht verfügbar sind. SBO arbeitet jedoch eng mit den Hauptlieferanten zusammen um in Zukunft Primärdaten zu erhalten.

E2 Umweltverschmutzung

E2-1 - Konzepte im Bezug auf Umweltverschmutzung

E2-MDR-P - 62 - GRÜNDE FÜR DAS FEHLEN VON Konzepten

SBO verfügt derzeit über keine spezifischen Konzepte zur Umweltverschmutzung. Der Grund dafür liegt darin, dass Verschmutzung im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse als wesentliches Thema identifiziert wurde, jedoch eine weitere Evaluierung und Abstimmung mit der Unternehmensstrategie erforderlich ist, bevor dedizierte Konzepte festgelegt werden können.SBO prüft diese Bereiche derzeit weiter, um den Bedarf an spezifischen Konzepten für die Zukunft zu bestimmen.

E 2-2 - Maßnahmen und Ressourcen in Bezug auf Umweltverschmutzung

E2-MDR-A - 62 - Gründe für das Fehlen spezifischer Maßnahmen

SBO verwendet kleine Mengen bestimmter Stoffe wie z.B. Öle und andere Materialien, die üblicherweise in der industriellen Produktion verwendet werden. Aufgrund des ordnungsgemäßen Umgangs mit den geringen Mengen, die verwendet werden, wurden bisher keine weiteren detaillierten Überprüfungen durchgeführt.

E2-3 - Ziele in Bezug auf die Umweltverschmutzung

E2-MDR-T -72 - Ziele

SBO hat derzeit keine spezifischen Ziele im Rahmen von E2 Umweltverschmutzung festgelegt, da diese Themen bislang innerhalb eines übergeordneten Rahmens behandelt wurden. Aufgrund neuer regulatorischer Anforderungen befindet sich SBO derzeit in einem Analyseprozess, um den Bedarf an spezifischen Zielvorgaben zu bewerten.

E3 Wasser- und Meeresressourcen

E3-1 - Konzepte in Bezug auf Wasser- und Meeresressourcen

E3-MDR-P - 62 - GRÜNDE FÜR DAS FEHLEN VON Konzepten

Maßnahmen zur effizienten Wassernutzung sind ein integraler Bestandteil der allgemeinen Nachhaltigkeitsbemühungen der SBO, insbesondere in Tochtergesellschaften, die mit Wasserknappheit konfrontiert sind. Um den Risiken der Wasserknappheit an den SBO-eigenen Produktionsstandorten zu begegnen, besteht ein gezielter und umsichtig gestalteter Ansatz.

In Anbetracht der Tatsache, dass die SBO-Tochtergesellschaften insgesamt ca. 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten beschäftigen, wobei jede Tochtergesellschaft im Durchschnitt weniger als 100 Mitarbeiter hat, besteht derzeit kein Bedarf an einem spezifischen Konzept zur Abmilderung von Wasserknappheitsrisiken, die Zulieferer in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, wie z. B. im Bergbau und in der Stahlherstellung, betreffen.

Wasserknappheit und Engpässe in den Produktionsstätten: Frühere Bewertungen priorisierten umfassendere Umweltthemen wie z. B. Emissionen und Energieeffizienz gegenüber den lokalen Herausforderungen der Wasserressourcen.

E3-1 - 13 - Gebiete mit Wasserknappheit

SBO betreibt Standorte in Regionen mit Wasserknappheit, die durch die geplanten Wasserkonzepte teilweise behoben werden sollen.

E3-2 - Maßnahmen und Ressourcen in Zusammenhang mit dem Wasser- und Meeresressourcen Konzept

E3-MDR-A - 62 - GRÜNDE FÜR DAS fehlen von maßnahmen

SBO hat sich vorrangig mit den unmittelbaren und direkten Umweltauswirkungen ihrer Tätigkeit befasst, weshalb im Vorfeld keine spezifischen Maßnahmen zum Schutz der Meeresressourcen oder zur Bewältigung von Wasserknappheit umgesetzt wurden.

E3-3 - Ziele in Bezug auf Wasser- und Meeresressourcen

E3-MDR-T - 72 - ZIELE

SBO hat derzeit keine spezifischen Ziele zur Wasserbewirtschaftung festgelegt, wird jedoch evaluieren, ob die Festlegung solcher Ziele erforderlich ist.

E3-4 - 29 Wasserverbrauch und Wasserintensitätsverhältnis

KPI Wert Einheit
Wasserverbrauch insgesamt 86 . 6 74 m3
Gesamtwasserverbrauch in wassergefährdeten Gebieten, einschließlich Gebieten mit hohem Wasserstress 3 .819 m3
Gesamtwassermenge, die recycelt und wiederverwendet wird 156 . 9 53 m3
Gespeichertes Wasser insgesamt 875 m3
Veränderungen in der Wasserspeicherung - m3
KPI Wert Einheit
W asserintensität 155 m3 / Mio.€ N e tto Umsatz
E3-4 - 28 - Hintergrundinformationen zu WASSERDATEN

Verwendete Methoden umfassen Szenarioanalysen zur Bewertung der Auswirkungen von Wasserrisiken sowie die Datenerhebung an Betriebsstandorten. Wichtige Annahmen berücksichtigen stabile Lieferkettenoperationen und die Ausrichtung an übergeordneten Nachhaltigkeitszielen, wie Ressourceneffizienz und Einhaltung der ESRS-Anforderungen.

Der lokale Kontext, einschließlich Wasserknappheit und die Bedürfnisse der Gemeinschaften, wird in die Bewertungen einbezogen, um Relevanz und Machbarkeit sicherzustellen. SBO bewertet wasserbezogene Kennzahlen hauptsächlich durch direkte Messungen und externe Datenquellen, darunter Wasserabrechnungen, Zählerstände sowie auf Tochtergesellschaftsebene erhobene Daten, die auf Konzernebene aggregiert werden.

Die Kartierung von Regionen mit hoher Wasserknappheit erfolgt unter Verwendung des Aqueduct-Tools (WRI). In der Analyse wurde Wasserknappheit in Saudi-Arabien und Dubai identifiziert.

Daten zu recyceltem und wiederverwendetem Wasser basieren auf Drittanbieterdokumentationen. Die Wasserspeicherdaten ergeben sich aus der Kapazität der Speichereinheiten an den jeweiligen Standorten. Bei Änderungen der Wasserspeicherung wird geschätzt, dass keine signifikanten Schwankungen aufgetreten sind.

E3-MDR-M - Kennzahlen zu wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekten

E3-MDR-M-77B

Die Zahlen wurden nicht extern verifiziert. Zur Validierung der Messungen wurden interne Qualitätskontrollen durchgeführt, darunter Prüfungen auf Vollständigkeit der Daten, Vergleiche mit den Vorjahreswerten sowie Plausibilitätsprüfungen zwischen den Konzerngesellschaften.

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder spezifische Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Wasserverbrauch insgesamt ESRS-Kennzahl Die Daten zum Gesamtwasserverbrauch basieren auf Wasserrechnungen von Dritten sowie auf Zählerablesungen für den Grundwasserverbrauch. Die Daten werden auf der Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften erhoben und dann auf Konzernebene aggregiert.
Gesamtwasserverbrauch in wassergefährdeten Gebieten, einschließlich Gebieten mit
hohem Wasserstress
ESRS-Kennzahl Die Daten zum Gesamtwasserverbrauch basieren auf Wasserrechnungen von Dritten sowie auf Zählerablesungen für den Grundwasserverbrauch. Die Daten werden auf der Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften erhoben und dann auf Konzernebene aggregiert.
Jeder Standort wurde mit Aqueduct (WRI) kartiert, um festzustellen, welcher Standort in einem Gebiet mit hohem Wasserstress liegt. Der Gesamtwasserverbrauch dieser Orte wurde zur Berechnung des Gesamtwasserverbrauchs in Gebieten mit Wasserrisiko verwendet.
Gesamtwassermenge, die recycelt und wiederverwendet wird ESRS-Kennzahl Die Daten zum Wasserrecycling basieren auf Rechnungen von Dritten , die Menge des beschafften und wiederverwendeten Wassers misst. Die Daten werden auf der Ebene der einzelnen Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Gruppenebene aggregiert.
Gespeichertes Wasser insgesamt ESRS-Kennzahl Die Daten zur Wasserspeicherung basieren auf der Größe der Wasserspeiche r a n jedem Standort . Die Daten werden auf der Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften erfasst und dann auf Gruppenebene aggregiert.
Veränderungen in der Wasserspeicherung ESRS- Kennzahl Derzeit wird davon ausgegangen, dass es keine Veränderungen bei der Wasserspeicherung gibt.
W asserintensität ESRS-Kennzahl Die Daten für die Wasserintensität wurden mit der Finanzberichterstattung abgeglichen. Die Daten zum Gesamtwasserverbrauch basieren auf Wasserrechnungen von sowie auf Zählerablesungen für den Grundwasserverbrauch. Die Daten werden auf der Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften erhoben und dann auf Konzernebene aggregiert.

E4 Biologische Vielfalt und Ökosysteme

E4-1 - Übergangsplan und Berücksichtigung von Biodiversität und Ökosystemen in Strategie und Geschäftsmodell

E4-1 - 13 A - BEWERTUNG DER RESILIENZ DES GESCHÄFTSMODELLS UND DER STRATEGIE

SBO hat physische, Übergangs- und systemische Risiken im Zusammenhang mit Biodiversität und Ökosystemen im Rahmen der Wesentlichkeitsbewertung sowie der Risiko- und Chancenanalyse analysiert und bewertet. Eine vollständige Resilienz-Analyse wurde jedoch nicht durchgeführt.

E4-1 - 13 B - UMFANG DER RESILIENZANALYSE

SBO hat im Rahmen der Risikobewertung für Biodiversitätsrisiken seine Betriebsstandorte und Standorte mit bedeutenden Umweltinteraktionen berücksichtigt. Der Fokus lag auf Bereichen, in denen die eigenen Aktivitäten mit kritischen Ökosystemen in Wechselwirkung stehen.

Vorgelagerte und nachgelagerte Aktivitäten in der Wertschöpfungskette wurden teilweise berücksichtigt, insbesondere für Lieferanten und Partner, die in ökologisch sensiblen Gebieten tätig sind. In der vorgelagerten Wertschöpfungskette wurde besonderes Augenmerk auf Rohstoffabbaugebiete gelegt, während in der nachgelagerten Wertschöpfungskette die Auswirkungen des Produktlebenszyklus priorisiert wurden.

Die Analyse von Biodiversitätsrisiken wurde ausschließlich für die eigenen Betriebsstandorte durchgeführt, nicht jedoch für die gesamte Wertschöpfungskette. Da die endgültige Anwendung der Produkte nicht vollständig bekannt ist, wurde angenommen, dass das primäre Biodiversitätsrisiko eher aus den Aktivitäten selbst als aus spezifischen Endnutzungsorten resultiert.

Verbundene Risiken:

Zu den wesentlichen Risiken zählen potenzielle Habitatdegradierung, Nichteinhaltung regulatorischer Vorgaben sowie Reputationsrisiken durch Geschäftstätigkeiten oder Partnerschaften in biodiversitätssensiblen Gebieten.

Künftige Maßnahmen konzentrieren sich auf die verbesserte Datenerhebung und eine engere Zusammenarbeit mit Stakeholdern entlang der Wertschöpfungskette, um die Risikobewertung zu vertiefen und gezielte Minderungsmaßnahmen zu entwickeln.

E4-1 - 13 C - WICHTIGSTE ANNAHMEN

Die Beschaffung von Rohstoffen sowie die nachgelagerten Auswirkungen des Produktlebenszyklus in der Wertschöpfungskette werden als potenzielle Biodiversitätsrisiken eingestuft, insbesondere in Regionen mit fragilen Ökosystemen. Die Auswirkungen des Klimawandels, wie Temperaturveränderungen und Habitatverlust, werden als verstärkende Faktoren für Biodiversitätsrisiken in bestimmten Betriebs- und Lieferkettenregionen angenommen. Die Annahme, dass Biodiversitätsrisiken in der vorgelagerten Rohstoffbeschaffung sowie in den nachgelagerten Produktlebenszyklusphasen bestehen, basiert auf anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Umweltberichten. Studien wie der IPCC AR6 Synthesis Report (2023), Forschungen der Europäischen Umweltagentur (EEA) zur Rohstoffbeschaffung sowie UNEP-Bewertungen zu Umweltverschmutzung und Gesundheit zeigen die erheblichen ökologischen Auswirkungen von Bergbauaktivitäten, Landnutzungsänderungen und Verschmutzung. Zusätzlich unterstreichen Berichte aus Nature Sustainability, National Geographic und der Royal Society B die langfristigen Biodiversitätsrisiken industrieller Aktivitäten. Dazu zählen Habitatzerstörung, die Verbreitung invasiver Arten durch globale Lieferketten sowie Umweltverschmutzung durch die Nutzung fossiler Brennstoffe. Diese Quellen stützen die Schlussfolgerung, dass die vorgelagerten und nachgelagerten Aktivitäten von SBO potenzielle biodiversitätsbezogene Risiken bergen.

E4-1 - 13 D - VERWENDETE ZEITHORIZONTE

Für biodiversitätsbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse mehrere Zeithorizonte berücksichtigt: kurzfristig (<1 Jahr), mittelfristig (2–5 Jahre) und langfristig (<10 Jahre).

E4-1 - 13 E - ERGEBNISSE DER RESILIENZANALYSE

Die Analyse identifizierte Risiken im Zusammenhang mit Betriebsabläufen und Aktivitäten in der Wertschöpfungskette, darunter Habitatstörungen und die Degradierung von Ökosystemen. Resilienzmaßnahmen umfassen die Einhaltung von Umweltstandards sowie den Austausch mit Stakeholdern, um negative Auswirkungen zu minimieren. Bestimmte Betriebsabläufe und Aktivitäten in der Lieferkette sind von natürlichen Ressourcen aus ökologisch gefährdeten Regionen abhängig. Beispielsweise stehen die Rohstoffgewinnung (z.B. Stahlherstellung) und energieintensive Prozesse in direkter Verbindung mit Ökosystemen. Übergangsrisiken umfassen mögliche Änderungen der Umweltgesetzgebung (z.B. strengere Biodiversitätsvorschriften), Verschiebungen der Marktnachfrage hin zu nachhaltigeren Produkten sowie Reputationsrisiken, die durch Nichteinhaltung von Vorschriften oder Schädigung von Ökosystemen entstehen können. Diese Risiken könnten sich auf Betriebskosten und das Vertrauen der Stakeholder auswirken.

E4-1 - 13 F - EINBEZIEHUNG DER STAKEHOLDER

Die Stakeholder wurden nicht speziell zu biodiversitätsbezogenen Risiken befragt. SBO beabsichtigt, die Einbindung der Stakeholder in diesem Bereich in den kommenden Jahren zu erweitern. Die Einbindung der Stakeholder in Bezug auf die biologische Vielfalt kann auf der Grundlage der Nähe zum Betrieb, der Relevanz für die Lieferkette und des Fachwissens in Bezug auf die Erhaltung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme priorisiert werden. Künftige Einbindung kann sich auf direkt betroffene Stakeholder, einschließlich lokaler Gemeinden und Umweltgruppen, konzentrieren, um eine umfassende Risikoerkennung zu gewährleisten.

E4-1 - 14 - VERWEIS AUF INFORMATIONEN NACH ESRS 2 SBM-3

Die Bewertung der Risiken für die biologische Vielfalt und die Widerstandsfähigkeit unserer Strategie und unseres Geschäftsmodells wurde teilweise in unserer Wesentlichkeitsanalyse berücksichtigt. Diese Bewertung ist Teil unserer umfassenderen Umwelt- und Governance-Überlegungen. Obwohl biodiversitätsspezifische Risiken anerkannt werden, besteht keine Notwendigkeit für ein formales Konzept. Eine weitere detaillierte Analyse wird in Betracht gezogen, um das Verständnis und die Berichterstattung der SBO in Übereinstimmung mit den Anforderungen des ESRS 2 SBM-3 zu verbessern.

E4-2 - Konzepte in Bezug auf biologische Vielfalt und Ökosysteme

E4-MDR-P - 62 - GRÜNDE FÜR DAS FEHLEN VON KONZEPTEN

SBO hat kein eigenständiges Biodiversitäts-Konzept eingeführt, da ihre eigenen Tätigkeiten keine wesentlichen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben. Die Notwendigkeit solcher Konzepte wird neu bewertet werden, wenn künftige Entwicklungen dies erfordern.

E4-3 - Maßnahmen und Ressourcen im Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt und den Ökosystemen

E4-MDR-A - 62 - Gründe für das Fehlen spezifischer Maßnahmen

SBO engagiert sich für übergeordnete Umweltziele, wie die Reduktion von Emissionen, die gleichzeitig zum Schutz der Biodiversität beitragen. Biodiversität wurde bisher jedoch nicht als eigenständige Priorität innerhalb des ESG-Rahmens behandelt, weshalb derzeit keine spezifischen Maßnahmen in diesem Bereich bestehen.

E4-4 - Ziele im Zusammenhang mit Biodiversität und Ökosystemen

E4-MDR-T - 72 - ZIELE

SBO hat keine spezifischen Ziele für die biologische Vielfalt festgelegt, da ihre eigene Tätigkeit keine wesentlichen Auswirkungen hat. Die Relevanz von Biodiversitätszielen wird überprüft, wenn sich die betrieblichen oder rechtlichen Bedingungen ändern.

E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

E5-1 - Konzepte in Bezug auf Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

E5-MDR-P - 62 - GRÜNDE FÜR DAS FEHLEN VON KONZEPTEN

SBO treibt aktiv die Entwicklung recyclingfähiger Produkte, die Optimierung der Ressourceneffizienz und die Zusammenarbeit mit Lieferanten voran, um den Einsatz von Recyclingmaterialien zu erhöhen. Daher besteht derzeit kein Bedarf an einem formellen Konzept, das sich speziell mit dem ESRS E5 - Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft befasst.

E5-2 - Maßnahmen und Ressourcen in Bezug auf Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

E5-MDR-A - 62 - Gründe für das Fehlen spezifischer Maßnahmen

SBO hat mehrere Maßnahmen eingeleitet, die wichtige Aspekte der Ressourcennutzung und der Kreislaufwirtschaft betreffen. Dazu gehören Aktivitäten, die Ressourceneffizienz zu optimieren und mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, um den Einsatz von recycelten Materialien zu erhöhen. Das Fehlen eines vollständig integrierten Ansatzes ist auf die laufenden Bewertungen zurückzuführen, die darauf abzielen, das Verständnis für spezifische Auswirkungen, Risiken und Chancen zu vertiefen.

E5-3 - Ziele in Bezug auf Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

E5-MDR-T - 72 - Ziele

SBO überwacht den Fortschritt durch laufende Bewertungen wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen. Dazu gehören die Analyse von Verbesserungen der Ressourceneffizienz, die Nachverfolgung von Abfallreduktionsmaßnahmen sowie die Bewertung der Zusammenarbeit mit Lieferanten zur Erhöhung des Anteils recycelter Materialien. Diese Maßnahmen gewährleisten kontinuierliche Fortschritte und dienen als Grundlage für die Festlegung zukünftiger Zielvorgaben. Derzeit wurden jedoch noch keine spezifischen Ziele definiert, da sich das Unternehmen noch in der Analysephase zur Identifikation der wirkungsvollsten Maßnahmen befindet.

E5-4 - Ressourcenzuflüsse

KPI Wert Einheit
Gesamtgewicht der während des Berichtszeitraums verwendeten Produkte und technischen und biologischen Materialien 14.337 Tonnen
Prozentsatz der biologischen Materialien (und Biokraftstoffe, die für nicht-energetische Zwecke verwendet werden), die aus nachhaltiger Quelle stammen 0 %
Das absolute Gewicht der sekundären wiederverwendeten oder rezyklierten Bestandteile, sekundären Zwischenprodukte und sekundären Materialien, die zur Herstellung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens (einschließlich Verpackungen) verwendet werden 7 . 3 03 Tonnen
Prozentsatz der sekundär wiederverwendeten oder rezyklierten Bauteile, sekundären Zwischenprodukte und sekundären Materialien 5 1 %
E5-4 - 32 - METHODEN ZUR BERECHNUNG DER DATEN

SBO verwendet eine Kombination aus direkten Messungen und Schätzungen zur Berechnung von Daten in Bezug auf den Ressourcenverbrauch und die Kreislaufwirtschaft, um die Einhaltung der CSRD-Berichtsstandards zu gewährleisten und die Transparenz der Angaben zu erhalten.

Direkte Messungen: Die wichtigsten Daten zum Ressourcenverbrauch, einschließlich Energieverbrauch und Materialeinsatz, werden mithilfe robuster interner Überwachungssysteme erfasst. Diese Systeme werden von den operativen Teams verwaltet und überprüft, um Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Konsistenz bei allen Berichtsaktivitäten zu gewährleisten.

Schätzungen: In Fällen, in denen direkte Messungen nicht möglich sind, wie z.B. bei von Lieferanten zur Verfügung gestellten Daten, werden Schätzungen auf der Grundlage anerkannter Industriestandards, historischer Daten und Materialspezifikationen vorgenommen.

Alle gemeldeten Nutzungsdaten spiegeln die Materialien in ihrem ursprünglichen Zustand wider und werden ohne weitere Anpassungen dargestellt.

E5-4 - AR 22 - TRANSPARENZ BEI DER BESCHAFFUNG AUS NEBENPRODUKTEN/ABFALLSTROM

SBO integriert Materialien, die aus Nebenprodukten und Abfallströmen gewonnen werden, wo immer dies möglich ist, und unterstreicht damit sein Engagement für Ressourceneffizienz und die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft. Metallabfälle: Werden durch Dritte wiederverwendet und neuen Produktionsprozessen zugeführt, wodurch Abfälle erheblich minimiert und der Materialeinsatz optimiert werden. Recycelter Stahl: wird in die Fertigungsprozesse integriert, wodurch die Abhängigkeit von Primärrohstoffen verringert und ein nachhaltiges Ressourcenmanagement unterstützt wird. Abwärmerückgewinnung: Abwärmerückgewinnungssysteme werden in den Produktionsanlagen eingesetzt, um die Energieeffizienz zu verbessern und den Gesamtenergieverbrauch zu senken. Diese Maßnahmen sind integraler Bestandteil des SBO-Nachhaltigkeitskonzepts und ermöglichen die Reduzierung von Materialabfällen, eine bessere Ressourcennutzung und die Anpassung an die CSRD-Anforderungen in Bezug auf Transparenz und Rechenschaftspflicht bei der Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaftspraktiken.

E5-4 - AR 25 - VERMEIDUNG VON DOPPELZÄHLUNGEN BEI ÜBERSCHNEIDUNGEN DER KATEGORIEN WIEDERVERWENDUNG UND RECYCLING

SBO berichtet lediglich über die Kategorie Recycling, da die Wiederverwendung in unseren derzeitigen Prozessen nicht verfolgt oder gemeldet wird. Definition von Recycling: Wiederverwendung bezieht sich auf die Rückgewinnung und Wiederaufbereitung von Materialien zur Verwendung in neuen Anwendungen, wobei die ursprünglichen Eigenschaften des Materials verändert werden. So wird beispielsweise Stahlschrott gesammelt und zur Herstellung neuer Stahlprodukte durch Hauptlieferanten eingeschmolzen.

Vermeidung von Doppelzählungen: Da die Wiederverwendung nicht erfasst wird, gibt es keine Überschneidungen oder das Risiko von Doppelzählungen zwischen diesen Kategorien. Recycling-Aktivitäten werden unabhängig und einheitlich erfasst, was die Einhaltung der CSRD-Anforderungen gewährleistet und die Transparenz unserer Berichterstattung aufrechterhält. Sollte die Berichterstattung über die Wiederverwendung in Zukunft relevant werden, wird SBO klare Definitionen und Nachverfolgungsmechanismen einführen, um sie vom Recycling zu unterscheiden.

Kategorie des Ressourcenzuflusses Bezeichnung des Ressourcenzuflusses Kritische Substanzen / Seltene Erden Nutzung der Ressourcenzuflüsse
E5-4-30 E5-4-30 E5-4-30 E5-4-30
Rohstoffe / Materialien Stahl Nein Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Rohstoffe / Materialien Metallpulver Nein Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Rohstoffe / Materialien Aluminium Ja Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Rohstoffe / Materialien Harz und Härter Nein Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Rohstoffe / Materialien Glasfaser Nein Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Rohstoffe / Materialien Gummiprodukte Nein Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Rohstoffe / Materialien Polyesterprodukte Nein Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Rohstoffe / Materialien Magnesium Ja Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Verpackung Kunststoff Nein Eigene Tätigkeit
Verpackung Holz Nein Eigene Tätigkeit

E5-5 - Ressourcenabflüsse

Produktgruppe Produktkonzeption nach Kreislaufprinzipien Verwendetes Kreislaufprinzip Erfüllung der kreislauforientierten Umsätze Bewertung der Reparierbarkeit
Hergestellte Komponenten wie MWD/LWD-Tools Ja Recycling Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
Nicht-magnetisierbarer Stahl (Solid and Drilled Collars) Ja Recycling Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
Bohrmotoren & Ersatzteile für Motoren Ja Reparierbarkeit Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
Zirkulationswerkzeuge Ja Reparierbarkeit Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
Rotary-Steerable-Werkzeuge Ja Reparierbarkeit Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
Andere Downhole-Tools Ja Reparierbarkeit Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
Plugs Nein Nicht anwendbar Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
Sonstige Well-Completion-Ausrüstung Nein Recycling Kein kreislauforientierter Umsatz Nein
E5-5 - 36C - 37 Anteile recycelbarer Materialien in Produkten & Gesamtabfallmenge
Der Anteil an wiederverwertbarem Inhalt in... Wert Einheit
... Produkte n 75 %
... Produktverpackung - %
Abfall Wert Einheit
Gesamtes Abfallaufkommen 13 . 3 96 metrische Tonnen
Gesamtes Abfallaufkommen gefährlicher Abfälle 1 . 4 93 metrische Tonnen
Gesamtes Abfallaufkommen radioaktiver Abfälle - metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die nicht zur Beseitigung bestimmt sind - metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die durch die Vorbereitung zur Wiederverwendung von der Beseitigung abgezogen werden - metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die durch Recycling von der Beseitigung abgezogen werden - metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die aufgrund anderer Verwertungsverfahren von der Beseitigung abgezogen werden - metrische Tonnen
Ungefährliche Abfälle, die nicht zur Beseitigung bestimmt sind 4 . 2 05 metrische Tonnen
Nicht gefährliche Abfälle, die aufgrund der Vorbereitung zur Wiederverwendung von der Beseitigung abgezogen werden - metrische Tonnen
Nicht gefährliche Abfälle, die aufgrund von Recycling von der Beseitigung abgezogen werden 4 . 2 05 metrische Tonnen
Nicht gefährliche Abfälle, die durch andere Verwertungsverfahren von der Beseitigung abgezogen werden - metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die der Beseitigung zugeführt werden 1 . 4 93 metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die der Beseitigung durch Verbrennung zugeführt werden - metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die zur Beseitigung durch Deponierung bestimmt sind 1 . 4 93 metrische Tonnen
Gefährliche Abfälle, die der Beseitigung durch andere Beseitigungsverfahren zugeführt werden - metrische Tonnen
Ungefährliche Abfälle, die der Beseitigung zugeführt werden 7 . 6 98 metrische Tonnen
Nicht gefährliche Abfälle, die zur Beseitigung durch Verbrennung bestimmt sind - metrische Tonnen
Nicht gefährliche Abfälle, die zur Beseitigung durch Deponierung bestimmt sind 7 . 6 98 metrische Tonnen
Nicht gefährliche Abfälle, die zur Beseitigung durch andere Beseitigungsverfahren bestimmt sind - metrische Tonnen
Nicht wiederverwertete Abfälle 9 . 1 91 metrische Tonnen
Prozentualer Anteil der nicht recycelten Abfälle 69 %

Die Abfallzahlen für 2024 wurden brutto berichtet, während in den Vorjahren die Abfallmengen netto ausgewiesen wurden. Das bedeutet, dass im Jahr 2023 Metallabfälle, die an externe Parteien verkauft oder recycelt wurden, bereits von den gemeldeten Abfallmengen abgezogen wurden.

E5-5 - 38 - RELEVANTE ABFALLSTRÖME & IM ABFALL ENTHALTENE MATERIALIEN

SBO identifiziert die folgenden Abfallströme als relevant für ihre Aktivitäten:

Metallspäne und Verschnitt: Fallen bei der Präzisionsbearbeitung von Komponenten aus hochlegiertem Stahl und Edelstahl an. Diese werden zur Wiederverwendung oder zum Recycling gesammelt.

Industrieller Stahlschrott: Reststahlmaterial aus Produktionsprozessen, das in Recyclingströme zurückgeführt wird.

Altöle und Schmierstoffe: Fallen beim Betrieb von Maschinen an und werden gemäß den Umweltvorschriften behandelt und entsorgt.

Verpackungsabfall: Dazu gehören Materialien wie Holzkisten, Plastikverpackungen und Pappe, die für den Transport von Bauteilen verwendet werden.

Gefährliche Abfälle: Begrenzte Mengen aus betrieblichen Prozessen, wie z. B. gebrauchte Lösungsmittel und Chemikalien, werden umweltbewusst gehandhabt.

Kompositabfälle: Diese entstehen vor allem bei der Verarbeitung und Entsorgung von Verbundwerkstoffen. Aufgrund ihrer Materialzusammensetzung sind sie schwer recycelbar und erfordern spezielle Entsorgungsverfahren.

Büroabfall: Fällt bei Verwaltungsvorgängen an, einschließlich Papier, Pappe und Elektronikschrott. Büroabfälle werden nach Möglichkeit sortiert und recycelt, wobei die örtlichen Vorschriften für die Abfallwirtschaft eingehalten werden.

SBO stellt sicher, dass diese Abfallströme überwacht werden, wobei der Schwerpunkt auf dem Recycling und der Wiederverwertung von Ressourcen liegt, in Übereinstimmung mit ihren Verpflichtungen zur Kreislaufwirtschaft.

E5-5 - 40 - METHODEN ZUR BERECHNUNG DER DATEN

SBO nutzt eine Kombination aus direkten Messungen und Schätzungen, um die Abfallmengen und Ressourcenabflüsse zu berechnen und so die Datengenauigkeit zu gewährleisten und gleichzeitig die betrieblichen Unterschiede zwischen den Standorten zu berücksichtigen.

Direkte Messungen:

Produktionsabfälle: Wo vorhanden, werden an den Sammelstellen geeichte Wiegesysteme eingesetzt, um Abfallströme wie Metallabfälle, Verpackungsabfälle und gefährliche Stoffe direkt zu messen. Ressourcenabflüsse: Die Mengen der verkauften Produkte und des zugehörigen Verpackungsmaterials werden anhand von Versanddokumenten, einschließlich Lieferscheinen und Rechnungen, erfasst, um eine genaue Verfolgung der Materialien, die das Unternehmen verlassen, zu gewährleisten.

Schätzungen:

In Einrichtungen, in denen keine Wiegesysteme vorhanden sind, werden die Abfallmengen anhand von Produktionsdaten, Materialverbrauchsraten und historischen Aufzeichnungen geschätzt. Zur Gewährleistung der Konsistenz werden gegebenenfalls auch branchenspezifische Richtwerte herangezogen. Bei unregelmäßigen oder geringfügigen Abfallströmen werden Schätzungen auf der Grundlage von Betriebsaufzeichnungen und ähnlichen Aktivitäten in der Vergangenheit vorgenommen.

E5-MDR-M - Kennzahlen zu wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekten

E5-MDR-M - 77 D - WÄHRUNGSSPEZIFIKATION FÜR KENNZAHLEN

SBO verwendet für alle monetären Bewertungen die in ihren Jahresabschlüssen angegebene Darstellungswährung. Dies gewährleistet Konsistenz in der Nachhaltigkeitsberichterstattung und in der Finanzberichterstattung, so dass die Stakeholder klare und vergleichbare Informationen erhalten.

E5-MDR-m-77B

Die Zahlen wurden nicht extern verifiziert. Zur Validierung der Messungen wurden interne Qualitätskontrollen durchgeführt, darunter Prüfungen auf Vollständigkeit der Daten, Vergleiche mit den Vorjahreswerten sowie Plausibilitätsprüfungen zwischen den Konzerngesellschaften.

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder spezifische Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Gesamtgewicht der während des Berichtszeitraums verwendeten Produkte und
technischen und biologischen Materialien
ESRS-Kennzahl Die Daten über das Gesamtgewicht der verwendeten Materialien basieren auf dem Gesamtgewicht der im hergestellten Materialien. Die Daten werden auf der Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften erhoben und dann auf Konzernebene konsolidiert.
Prozentsatz der biologischen Materialien (und Biokraftstoffe, die für nicht-energetische
Zwecke verwendet werden), die aus nachhaltiger Quelle stammen
ESRS- Kennzahl Derzeit werden keine Materialien beschafft, die als zertifizierte biologische Materialien gelten.
Das absolute Gewicht der sekundären wiederverwendeten oder rezyklierten Bestandteile,
sekundären Zwischenprodukte und sekundären Materialien, die zur Herstellung
der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens (einschließlich Verpackungen)
verwendet werden
ESRS-Kennzahl Der Prozentsatz des wiederverwendeten oder recycelten Stahls wird für jede Produktkategorie berechnet und zu einer allgemeinen Zahl für recycelten Stahl auf Gruppenebene zusammengefasst. Diese Recyclingquote wird dann dem Gesamtgewicht des verwendeten Stahls gegenübergestellt, um das Gewicht der wiederverwendeten oder recycelten Materialien zu berechnen.
P rozentsatz der sekundär wiederverwendeten oder rezyklierten Bauteile, sekundären
Zwischenprodukte und sekundären Materialien
ESRS-Kennzahl Das absolute Gewicht der recycelten oder wiederverwendeten Materialien (basierend auf recyceltem Stahl) wird durch das Gesamtgewicht der verwendeten Materialien auf Gruppenebene geteilt.

S1 Arbeitskräfte des Unternehmens

S1-1 - Konzepte in Bezug auf die eigene Belegschaft

S1-MDR-P - 62 - GRÜNDE FÜR DAS FEHLEN VON KONZEPTEN

Die Tochtergesellschaften von SBO beschäftigen rund 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten, wobei jede Tochtergesellschaft im Durchschnitt weniger als 100 Mitarbeiter hat. Dementsprechend legt SBO übergreifende Konzepte in Schlüsselbereichen wie IT, Compliance, HR und ESG fest, während es den Tochtergesellschaften ermöglicht wird, lokale Prozesse zu implementieren, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind, um maximale Effektivität zu erzielen.

Darüber hinaus verfügt SBO über unternehmensweite Konzepte, wie den Code of Conduct, die Whistleblowing-Richtlinie und die Ethik-Richtlinie, die ihren lokalen Tochtergesellschaften klare Vorgaben machen. Diese Richtlinien sind in ESRS G1 beschrieben und decken unter anderem die folgenden Schlüsselthemen ab:

Diversität, Chancengleichheit und Nicht-Diskriminierung: Die Grundsätze der Fairness und Gleichbehandlung spiegeln sich im Code of Conduct und in den Ethikrichtlinien wider.

Ausbildung und Qualifikationsentwicklung: Ausbildungsinitiativen werden lokal in den Tochtergesellschaften durchgeführt. Daher ist es nicht erforderlich, eine formalisierte Richtlinie zu erstellen.

Mitarbeitereinbindung: Strukturierte Prozesse für die Mitarbeiter sowie Mechanismen zur regelmäßigen Messung der Zufriedenheit und zur Einbeziehung von Feedback werden auf der Ebene der Tochtergesellschaften verwaltet.

Grund für das Fehlen von Konzepten:

Wie oben dargelegt, hat SBO in Schlüsselbereichen übergreifende Richtlinien festgelegt und gleichzeitig die Tochtergesellschaften ermächtigt, lokale, auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Prozesse einzuführen, um eine maximale Wirksamkeit zu gewährleisten.

Geplante Aktionen:

SBO ist sich bewusst, wie wichtig es ist, ihre Richtlinien mit den Anforderungen des ESRS S1 in Einklang zu bringen, um eine umfassende Berichterstattung und einheitliche Praktiken in allen Tochtergesellschaften zu gewährleisten, wo dies relevant und effektiv ist. SBO wird die Notwendigkeit sinnvoller Maßnahmen zur weiteren Stärkung der konzernweiten Praktiken unter Berücksichtigung lokaler Anforderungen und betrieblicher Bedürfnisse prüfen.

S1-MDR-P - 65 A - WESENTLICHER INHALT

Gruppenweite Richtlinien: Code of Conduct, Ethikrichtlinie, Whistleblowing-Richtlinie – Diese Richtlinien sind in ESRS G1 beschrieben.

Adressierte IROs: Kinderarbeit, Diversität, Inklusion von Menschen mit Behinderung, Zwangsarbeit, Geschlechtergleichstellung, Gesundheit und Sicherheit, Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung, Angemessene Löhne.

S1-1 - 19 - LEITLINIEN FÜR DIE EIGENE BELEGSCHAFT gemäß ESRS 2-MDR-P

Insgesamt ist SBO bestrebt, ein sicheres, integratives und wachstumsorientiertes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiter zu schaffen. Spezielle Initiativen sind darauf ausgerichtet, bestimmte Mitarbeitergruppen zu unterstützen, wie z. B. Diversity-Programme für Auszubildende zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen, sowie Gesundheits- und Sicherheitsstandards.

S1-1 - 20 - RELEVANTE MENSCHENRECHTSVERPFLICHTUNGEN FÜR DIE EIGENE BELEGSCHAFT

Die Richtlinien von SBO zeigen ein klares Bekenntnis zur Achtung und zum Schutz der Menschenrechte in Übereinstimmung mit internationalen Standards. Dazu gehören die Einhaltung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, Erklärungen der ILO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. Der Code of Conduct von SBO beschreibt spezifische Maßnahmen zur Achtung der international anerkannten Menschenrechte und gewährleistet die Einhaltung der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Bereichen wie Arbeit, Gesundheit und Sicherheit.

S1-1 - 20 A - ACHTUNG DER MENSCHENRECHTE, EINSCHLIESSLICH DER ARBEITNEHMERRECHTE, DER EIGENEN MITARBEITER VON SBO

Der allgemeine Ansatz der SBO zum Schutz der Menschenrechte und der Arbeitnehmerrechte innerhalb der eigenen Belegschaft beruht auf der Einhaltung internationaler Rahmenwerke, einschließlich der Internationalen Menschenrechtscharta und der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit. SBO verpflichtet sich, Chancengleichheit, faire Behandlung und die Beseitigung von Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Geschlecht, Alter oder Gewerkschaftszugehörigkeit zu gewährleisten. Außerdem setzt sich SBO ein für faire Löhne, respektiert die Vereinigungsfreiheit und setzt sich aktiv für die Verhinderung von Kinderarbeit und Zwangsarbeit in allen Betrieben ein.

Um diese Verpflichtungen umzusetzen, sind Manager und Mitarbeiter damit beauftragt, potenzielle negative Auswirkungen auf die Menschenrechte zu erkennen, zu verhindern und abzumildern. Der weltweit gültige Code of Conduct von SBO bildet die Grundlage für diese Bemühungen und legt den Schwerpunkt auf ethische Praktiken, Transparenz und Verantwortung. Dieser Ansatz gewährleistet einen einheitlichen und umfassenden Rahmen für den Schutz der Menschen- und Arbeitnehmerrechte im gesamten Unternehmen.

S1-1 - 20 B - Einbeziehung VON PERSONEN aus DER SBO-BELEGSCHAFT

Der allgemeine Ansatz von SBO zur Einbeziehung der Mitarbeiter und ihrer Vertreter in die Menschen- und Arbeitnehmerrechte innerhalb des Unternehmens basiert auf klaren Verpflichtungen und einem offenen Dialog. Manager und Mitarbeiter werden aktiv in die Erkennung, Verhinderung und Minderung von Menschenrechtsrisiken durch regelmäßige Bewertungen und Compliance-Schulungen einbezogen. Arbeitnehmervertreter, sofern vorhanden, spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Anliegen am Arbeitsplatz und bei der Entwicklung fairer Richtlinien. Darüber hinaus fördert SBO die direkte Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und dem Compliance-Management-Team, um Missstände oder Verstöße gegen die Menschenrechte anzusprechen. Dieser kooperative Ansatz stellt sicher, dass der Beitrag der Mitarbeiter berücksichtigt wird und dass die Richtlinien mit ihren Bedürfnissen und den internationalen Menschenrechtsstandards im Einklang stehen.

S1-1 - 20 C - MASSNAHMEN ZUR BEHEBUNG VON AUSWIRKUNGEN AUF DIE MENSCHENRECHTE UND/ODER ZU DEREN ERMÖGLICHUNG

Sollten Menschenrechtsverletzungen festgestellt werden, nimmt SBO einen Dialog mit den betroffenen Parteien auf, um Abhilfe zu schaffen. Zu den Maßnahmen können Korrekturmaßnahmen wie geänderte Richtlinien, Schulungen der Mitarbeiter oder Disziplinarmaßnahmen gegen die für die Verstöße verantwortlichen Personen gehören. Der Ansatz ist darauf ausgerichtet, das Problem schnell und effektiv zu beheben und zu beseitigen. Dieser systematische Ansatz stellt sicher, dass SBO Menschenrechtsverletzungen wirksam adressiert und mit internationalen Standards und ihrem Code of Conduct in Einklang steht.

S1-1 - 21 - Übereinstimmung DER Konzepte mit EINSCHLÄGIGEN Internationalen Instrumenten, EINSCHLIESSLICH DER LEITPRINZIPIEN DER VEREINTEN NATIONEN FÜR UNTERNEHMEN UND MENSCHENRECHTE

Die Konzepte von SBO orientieren sich an mehreren international anerkannten Rahmenwerken, darunter die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, die UN-Global-Compact-Prinzipien und die Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über Prinzipien und Rechte bei der Arbeit. Diese Verpflichtungen gewährleisten die Einhaltung globaler Standards zu Menschenrechten, fairen Arbeitspraktiken und ethischem Verhalten. SBO wendet ein strukturiertes Compliance-Management-System an, das sich an der ISO-Norm 37.301 für Compliance-Management-Systeme orientiert und die Einhaltung dieser Grundsätze gewährleistet. Zu den wichtigsten Prozessen gehören regelmäßige interne Überprüfungen, Schulungsprogramme für Führungskräfte und Mitarbeiter sowie ein Hinweisgebersystem zur Meldung von Verstößen. Die Compliance-Abteilung der Gruppe beaufsichtigt die Überwachung der Compliance, unterstützt von lokalen Compliance-Koordinatoren, und berichtet direkt an den Vorstand.

S1-1 - 22 - BERÜCKSICHTIGUNG DER THEMEN MENSCHENHANDEL, ZWANGSARBEIT UND KINDERARBEIT IN den Konzepten

SBO behandelt die Themen Menschenhandel, Zwangsarbeit und Kinderarbeit ausdrücklich in seinem Code of Conduct. Diese Richtlinien stehen im Einklang mit internationalen Rahmenwerken, darunter die Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie die Prinzipien des UN Global Compact.

SBO verfolgt eine Null-Toleranz-Politik in diesem Bereich und stellt eine strikte Einhaltung dieser Vorgaben in sämtlichen Geschäftsbereichen sicher.

Die Mehrheit der Kunden und viele Lieferanten von SBO sind börsennotierte Unternehmen, die ebenfalls zur Einhaltung relevanter gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind.

S1-1 - 23 - Konzepte ODER MANAGEMENTSYSTEME ZUR Vorbeugung VON ARBEITSUNFÄLLEN

Das Thema Arbeitsunfälle ist für SBO von größter Wichtigkeit. Die Tochtergesellschaften haben ihre eigenen lokalen Vorschriften, und in sämtlichen Produktionsgesellschaften sowie weiteren wesentlichen Gesellschaften überwachen spezielle HSE-Manager die Umsetzung und Einhaltung, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

S1-1 - 24 A - SPEZIFISCHE ANSÄTZE ZUR BESEITIGUNG VON DISKRIMINIERUNG, ZUR FÖRDERUNG DER CHANCENGLEICHHEIT ODER ZUR FÖRDERUNG VON DIVERSITÄT UND Inklusion

SBO ist den Grundsätzen der Chancengleichheit und der Gleichbehandlung bei der Beschäftigung verpflichtet und stellt sicher, dass keine Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Hautfarbe, Geschlecht, Religion, politischer Meinung, nationaler Herkunft, sozialer Herkunft, Alter, Behinderung, Schwangerschaft, Familienstand, sexueller Orientierung oder gewerkschaftlicher Tätigkeit erfolgt. Außerdem gibt es Maßnahmen zur Verhinderung und Bekämpfung von Belästigung, Einschüchterung und Verleumdung am Arbeitsplatz. Diese Verpflichtungen sind im Code of Conduct und den damit zusammenhängenden Compliance-Richtlinien detailliert aufgeführt.

S1-1 - 24 B - KARTIERUNG DER DISKRIMINIERUNGSGRÜNDE

Die Gründe für eine Diskriminierung sind in der Richtlinie ausdrücklich aufgeführt:

Diese Verpflichtungen sind im Code of Conduct dargelegt, der die Chancengleichheit und die Behandlung aller Mitarbeiter ohne Diskriminierung aufgrund dieser und anderer Faktoren fördert.

S1-1 - 24 C - BESONDERE POLITISCHE VERPFLICHTUNGEN IN BEZUG AUF INKLUSION- ODER UNTERSTÜTZUNGSMASSNAHMEN

Der Code of Conduct der SBO adressiert gefährdete Gruppen, indem er Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion in der Belegschaft fördert. Der Code of Conduct von SBO verbietet ausdrücklich die Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Geschlecht, Religion, sozialer Herkunft oder sonstigem Status. Besonderes Augenmerk wird auf die Schaffung von Chancen für unterrepräsentierte Gruppen, wie z. B. Frauen in der Herstellung oder im Management und die Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter gelegt.

Die Richtlinien gelten für Mitarbeiter auf allen Ebenen, fördern die Geschlechterdiversität und unterstützen gefährdete Gruppen in Regionen, in denen zusätzliche Herausforderungen wie diskriminierende Praktiken oder unzureichender Arbeitsschutz bestehen können.

S1-1 - 24 D - UMSETZUNG DER Richtlinie IM RAHMEN SPEZIFISCHER Prozesse

SBO hat umfassende Verfahren zur Verhinderung und Bekämpfung von Diskriminierung innerhalb ihrer Belegschaft eingeführt, die im Code of Conduct und in der Unternehmensberichterstattung dargelegt sind. Diskriminierungsrisiken werden durch Compliance-Bewertungen und Berichtsmechanismen überwacht. Mitarbeiter können Vorfälle vertraulich über das Whistleblowing-System melden, das Anonymität und Schutz vor Vergeltungsmaßnahmen gewährleistet. Alle gemeldeten Fälle werden gründlich untersucht, und es werden geeignete Abhilfemaßnahmen ergriffen, um Probleme zu lösen und eine Wiederholung zu verhindern.

Diversität und Inklusion werden aktiv gefördert, indem die Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder anderen Merkmalen unterstützt wird.

S1-2 - Verfahren zur Einbeziehung der eigenen Arbeitnehmer und der Arbeitnehmervertreter in Bezug auf Auswirkungen

S1-2 - 27 - EINBEZIEHUNG DER ARBEITNEHMER UND IHRER PERSPEKTIVEN IN ENTSCHEIDUNGSFINDUNGSPROZESSE

SBO berücksichtigt das Feedback der Mitarbeiter in den Entscheidungsprozessen sowie bei der Entwicklung wirkungsvoller Initiativen. Die Meinungen der Mitarbeiter werden über verschiedene Kanäle eingeholt, darunter Interviews und Gespräche mit Betriebsräten, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen zur kontinuierlichen Verbesserung beitragen. Mitarbeiterfeedback wird sowohl in regelmäßigen Teammeetings als auch ad hoc aktiv berücksichtigt.

Im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesens werden seitens Mitarbeitern eingebrachte Verbesserungsvorschläge incentiviert. Diese betreffen nicht nur Qualitäts- und Rationalisierungsinitiativen, sondern auch Bereiche wie Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Arbeitsplatzverbesserungen.

Beispielsweise hat SBO nach Mitarbeiterinitiativen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen während der heißen Jahreszeit in betroffenen Regionen zusätzliche Klimaanlagen installiert und die Überstundenregelungen optimiert. Darüber hinaus hat SBO in Abstimmung mit den Mitarbeitern verstärkt Schulungs- und Weiterbildungsprogramme eingeführt, die das berufliche Wachstum der Mitarbeiter fördern und ihre langfristige Bindung an das Unternehmen stärken. Diese proaktiven Maßnahmen unterstreichen das Engagement von SBO für ein motivierendes, unterstützendes und inklusives Arbeitsumfeld, das mit den strategischen Unternehmenszielen im Einklang steht und Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Die für dieses Thema bereitgestellten Ressourcen betreffen in erster Linie das Personal, da die Tochtergesellschaften über eigene HR-Verantwortliche und in einigen Fällen über Betriebsräte verfügen, die für die Mitarbeiterbeteiligung zuständig sind.

S1-2 - 27 A - EINBEZIEHUNG DER EIGENEN BELEGSCHAFT ODER DER ARBEITNEHMERVERTRETER VON SBO

Ein regelmäßiger Dialog sowohl zwischen Arbeitnehmern als auch Arbeitnehmervertretern und dem Management bietet eine Plattform zur Diskussion relevanter Themen.

S1-2 - 27 B - PHASEN, ART UND HÄUFIGKEIT DER BETEILIGUNG

Zu den Mechanismen der Beteiligung gehören die Unterrichtung der Mitarbeiter über Maßnahmen und Entscheidungen, sowie die Anhörung von Vertretern zu Fragen und die Möglichkeit der Mitbestimmung in relevanten Angelegenheiten. Die Beteiligung erfolgt in erster Linie auf Standortebene, es werden aber auch Vorschläge zu konzernweit geltenden Richtlinien gemacht. Die Beteiligung der Mitarbeiter erfolgt laufend.

S1-2 - 27 C - FUNKTION UND Hierarchie MIT OPERATIVER VERANTWORTUNG FÜR DIE Inklusion DER EIGENEN MITARBEITER

Die Abteilung Group Compliance der SBO trägt unter der direkten Aufsicht des Vorstands die operative Verantwortung für die Umsetzung und Überwachung von Compliance-bezogenen Prozessen, zu denen auch Diversität und Inklusion gehören. Die Rolle der Group Compliance ist in das breitere Compliance-Management-System eingebettet. Die Compliance-Organisation umfasst auch regionale Compliance-Manager und lokale Compliance-Koordinatoren. Diese Funktionen stellen sicher, dass die lokalen Manager und Mitarbeiter über relevante Compliance-Themen informiert, geschult und unterstützt werden. Darüber hinaus steht das Engagement der SBO für Nichtdiskriminierung und Chancengleichheit im Einklang mit internationalen Rahmenwerken wie den OECD-Leitsätzen und dem UN Global Compact.

S1-2 - 27 D - VEREINBARUNGEN MIT ARBEITNEHMERVERTRETERN

Dort, wo es in SBOs Tochtergesellschaften einen Betriebsrat gibt, werden Vereinbarungen zur Regelung relevanter betrieblicher Angelegenheiten getroffen.

S1-2 - 27 E - BEWERTUNG DER WIRKSAMKEIT DER EINBEZIEHUNG

SBO bewertet das Engagement der Mitarbeiter auf Ebene der lokalen Tochtergesellschaften durch Umfragen, Feedbacksysteme und Leistungsbeurteilungen. Kennzahlen wie Mitarbeiterfluktuation und -bindung werden analysiert, und im Jahr 2024 wurden über 51.022 Schulungsstunden erfasst, um das Wachstum der Mitarbeiter zu fördern. Das Feedback hilft dabei, Anliegen zu identifizieren und Verbesserungen umzusetzen, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen den Bedürfnissen der Belegschaft entsprechen.

S1-2 - 28 - SCHRITTE, DIE UNTERNOMMEN WURDEN, UM EINBLICKE IN DIE PERSPEKTIVEN DER AM MEISTEN GEFÄHRDETEN/BENACHTEILIGTEN MENSCHEN IN DER EIGENEN BELEGSCHAFT ZU GEWINNEN

SBO ist sich der Bedeutung des Schutzes gefährdeter Gruppen bewusst und verpflichtet sich, auf deren Bedürfnisse innerhalb ihrer Belegschaft einzugehen. Diversität und Inklusion sind integraler Bestandteil des organisatorischen Ansatzes der SBO. Bislang wurden bei der SBO keine Fälle im Zusammenhang mit diesem Thema gemeldet.

S1-3 - Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über welche die eigenen Arbeitnehmer Bedenken äußern können

S1-3 - 32 A - ALLGEMEINES KONZEPT UND VERFAHREN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG VON ODER DIE BETEILIGUNG AN ABHILFEMASSNAHMEN

SBO engagiert sich für ein verantwortungsbewusstes Personalmanagement und arbeitet kontinuierlich daran, potenzielle Risiken zu identifizieren und zu adressieren. Risiken werden im Rahmen laufender Diskussionen und betrieblicher Überprüfungen berücksichtigt. Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder zur Anpassung von Richtlinien werden bei Bedarf ergriffen. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Bedenken über etablierte Kanäle zu äußern, und SBO fördert eine offene Kommunikation, um Transparenz und Verantwortlichkeit sicherzustellen. Potenzielle Auswirkungen und entsprechende Minderungsmaßnahmen, sowie deren Wirksamkeit, werden regelmäßig in vierteljährlichen Compliance-Calls mit sämtlichen Tochtergesellschaften besprochen. In diesem Zusammenhang wird das Bewusstsein für S1-Risiken, Auswirkungen und Chancen kontinuierlich geschärft. Bei akuten Risiken werden diese Themen gezielt behandelt, geeignete Maßnahmen abgeleitet und Erfahrungen ausgetauscht, um kontinuierliche Verbesserungen zu gewährleisten.

S1-3 - 32 B - SPEZIFISCHE KANÄLE, ÜBER welche DIE EIGENE BELEGSCHAFT IHRE ANLIEGEN ÄUSSERN UND PRÜFEN LASSEN KANN

SBO gewährleistet offene Kommunikationskanäle für Mitarbeiter, die Bedenken äußern oder Feedback geben möchten. Diese Kanäle umfassen interne Plattformen, ein spezielles Whistleblowing-System mit der Möglichkeit der Anonymität oder die direkte Kommunikation mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung. Diese Initiativen zielen darauf ab, ein transparentes und unterstützendes Arbeitsumfeld zu fördern.

Das Whistleblowing-System, das über die Website der SBO zugänglich ist, ermöglicht es den Mitarbeitern, Bedenken vertraulich zu melden, wobei die Privatsphäre des Meldenden gewahrt bleibt, es sei denn, die Offenlegung ist gesetzlich oder durch interne Untersuchungsverfahren vorgeschrieben.

S1-3 - 32 C - VERFAHREN ZUR BEHANDLUNG VON BESCHWERDEN IN BEZUG AUF ARBEITNEHMERANGELEGENHEITEN

SBO verfügt über ein definiertes Verfahren für den Umgang mit Mitarbeiterbeschwerden, das in ihrem Compliance-Rahmenwerk dargelegt ist. Die Beschwerden werden vom Compliance-Team überwacht, das für eine ordnungsgemäße Dokumentation und Lösung sorgt.

S1-3 - 32 D - VERFAHREN, MIT DENEN DAS UNTERNEHMEN DIE VERFÜGBARKEIT SOLCHER KANÄLE AM ARBEITSPLATZ DER EIGENEN BELEGSCHAFT UNTERSTÜTZT

SBO stellt sicher, dass die Beschwerdekanäle für alle Mitarbeiter zugänglich sind, auch für diejenigen, die keinen regelmäßigen Zugang zu Online-Plattformen haben. Das Whistleblowing-System ist so konzipiert, dass es sowohl online als auch über alternative Kanäle, wie z. B. lokale Compliance-Koordinatoren, verfügbar ist, um die Zugänglichkeit für alle Mitarbeitergruppen zu gewährleisten.

S1-3 - 32 E - Nachverfolgung UND ÜBERWACHUNG BEHANDELTEr THEMEN UND Überprüfung DER WIRKSAMKEIT DER ÄNDERUNGEN

SBO überwacht Anliegen, die von Mitarbeitern vorgebracht werden, durch formalisierte Prozesse, die in der Whistleblowing-Richtlinie festgelegt sind. Diese Prozesse stellen sicher, dass Beschwerden anonym eingereicht werden können und ihre Bearbeitung den Compliance-Standards entspricht. Zur Nachverfolgung des Fortschritts werden Beschwerden dokumentiert, und die Ergebnisse werden intern berichtet.

S1-3 - 33 - WISSEN UND VERTRAUEN DER EIGENEN BELEGSCHAFT IN DIE STRUKTUREN ODER PROZESSE

SBO stellt sicher, dass die Mitarbeiter über die verfügbaren Strukturen und Verfahren zur Äußerung von Bedenken informiert sind. Informationen werden über etablierte interne Kanäle übermittelt, und die Mitarbeiter werden ermutigt, Feedback zu geben. Es werden Initiativen gesetzt, um das Vertrauen in diese Prozesse zu fördern – durch einen offene Dialog, transparente Kommunikation über die verfügbaren Meldekanäle und die Möglichkeit anonymer Berichterstattung. SBO ergreift Maßnahmen zum Schutz von Personen in der Wertschöpfungskette, die Bedenken äußern, indem sie Vertraulichkeit gewährleistet und vor Vergeltungsmaßnahmen schützt. Diese Schutzmaßnahmen gelten für alle Beteiligten, einschließlich der Arbeitnehmervertreter in der Wertschöpfungskette, um die sichere und offene Meldung von Missständen zu unterstützen.

S1-4 - Maßnahmen zur Bewältigung wesentlicher Auswirkungen auf die eigene Belegschaft, Ansätze zur Minderung wesentlicher Risiken und Nutzung wesentlicher Chancen sowie deren Wirksamkeit

S1 - MDR-A - 62 - GRÜNDE FÜR DAS fehlen VON spezifischen MASSNAHMEN

Diversität, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung: SBOs Code of Conduct legt Grundsätze für Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung fest. Faire Löhne und Arbeitsbedingungen: Faire Löhne sind eine zentrale Priorität für SBO und sind entsprechend im Code of Conduct verankert. Derzeit gibt es jedoch keine strukturierten Initiativen zur systematischen Umsetzung und Überwachung. Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen: SBO respektiert das Recht auf Vereinigungsfreiheit und pflegt dort, wo entsprechende Strukturen existieren, gute Beziehungen zu Betriebsräten und Gewerkschaften. SBO wird prüfen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Gründe für das Fehlen spezifischer Maßnahmen: SBO hat ein gutes Gesprächsklima mit Betriebsräten und Gewerkschaften, wo diese etabliert sind. Daher wurde bislang kein Bedarf für zusätzliche Maßnahmen identifiziert. Geplante Maßnahmen und Zeitrahmen: SBO wird evaluieren, ob und welche zusätzlichen Maßnahmen erforderlich und sinnvoll sind.

S1-Gesundheit und Sicherheit
S1-MDR-A - 68 A - Wichtige Maßnahmen und erwartete Ergebnisse

SBO hält sich konzernweit an internationale Gesundheits- und Sicherheitsstandards, um ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Die getroffenen Maßnahmen zielen darauf ab, Arbeitsunfälle zu vermeiden, Risiken durch Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften zu minimieren und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern. Diese Maßnahmen unterstützen direkt den SBO Code of Conduct, indem sie hohe Standards in den täglichen Arbeitsabläufen verankern und eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsplatzbedingungen sicherstellen. Sie tragen zur Erreichung zentraler Unternehmensziele bei, wie der Vermeidung tödlicher Arbeitsunfälle und der Förderung eines sicheren und gesunden Arbeitsumfelds für alle Mitarbeiter.

MDR-A - 68 B - ANWENDUNGSBEREICH

SBOs Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen gelten für alle Standorte in der Unternehmensgruppe. Diese Maßnah- men stellen sicher, dass die Sicherheitsstandards am Arbeits- platz in allen Einrichtungen konsequent umgesetzt und über- wacht werden.

Zu den von diesen Maßnahmen betroffenen Interessengruppen gehören Mitarbeiter, die direkt von der verbesserten Sicherheit am Arbeitsplatz und den Schulungsprogrammen profitieren. Darüber hinaus profitieren Lieferanten, Kunden und lokale Gemeinschaften indirekt durch verbesserte Betriebsstandards, Risikomanagementpraktiken und einer gestärkten Beziehungen zu SBO als verantwortungsvollem Partner. Diese Maßnahmen tragen zum allgemeinen Engagement von SBO bei, ein sicheres und nachhaltiges Arbeitsumfeld zu fördern.

S1-MDR-A - 68 C - ZEITHORIZONTE

Die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen von SBO sind Teil eines laufenden Engagements und haben kein festgelegtes Enddatum, da sie kontinuierlich überwacht, bewertet und an sich entwickelnde Standards und Anforderungen angepasst werden. Jährlich werden Audits, Schulungen und Aktualisierungen der Richtlinien durchgeführt.

S1-MDR-A - 68 D - WICHTIGSTE MASSNAHMEN ZUR Verbesserung DER SITUATION

Für SBO sind zufriedene und motivierte Mitarbeiter ihr größtes Kapital. Daher ist SBO natürlich bestrebt, mögliche Auswirkungen, die im Rahmen des ESRS S1 gemeldet werden müssen, abzumildern.

Gesundheit und Sicherheit: Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen durch Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards (z. B. OHSAS), regelmäßige Sicherheitsschulungen und Risikobewertungen zur Minimierung von Arbeitsunfällen und Gesundheitsgefahren.

S1-MDR-A - 68 E - FORTSCHRITT

Gesundheit und Sicherheit:

SBO hat seine Gesundheits- und Sicherheitsprogramme durch regelmäßige Risikobewertungen, Sicherheitsschulungen an allen Standorten und die Angleichung der Arbeitsplatzpraktiken an internationale Sicherheitsstandards wie OHSAS erweitert. Im Jahr 2025 wird dies ein wichtiger Schwerpunkt innerhalb des „Compliance Future Fit“-Programms sein, bei dem der gesamte Konzern gemeinsam wesentliche Compliance-Prioritäten adressieren wird, einschließlich Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltthemen (HSE).

S1-MDR-A - 69 A - ART DER DERZEITIGEN UND KÜNFTIGEN FINANZIELLEN UND SONSTIGEN Mittel, DIE FÜR DEN AKTIONSPLAN BEREITGESTELLT WERDEN

SBO investiert direkt in Bereiche wie Gesundheit, Sicherheit, Ausbildung und Menschenrechte, und zwar in Form von Schulungen, Equipment, Audits oder Compliance.

S1-MDR-A - 69 B - BETRAG DER ZUGEWIESENEN OPEX UND CAPEX

SBO prüft die Notwendigkeit einer spezifischen Zuweisung von Investitionsausgaben (CAPEX) und Betriebskosten (OPEX) zu Aktionsplänen im Rahmen des ESRS S1.

S1-MDR-A - 69 C - BETRAG DER KÜNFTIGEN FINANZMITTEL

Der SBO prüft die Notwendigkeit der genauen Zuweisung künftiger Mittel, einschließlich Investitionsausgaben (CAPEX) und Betriebskosten (OPEX), für den Aktionsplan im Rahmen des ESRS S1.

S1-4 - 38 A - MASSNAHMEN ZUR VERMEIDUNG, ABSCHWÄCHUNG ODER BEHEBUNG WESENTLICHER NEGATIVER AUSWIRKUNGEN AUF DIE EIGENE BELEGSCHAFT DES UNTERNEHMENS

Die Maßnahmen der SBO im Rahmen von ESRS S1 zielen ausdrücklich auf die Vermeidung und Abschwächung negativer Auswirkungen auf die eigene Belegschaft ab. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Gewährleistung der Sicherheit am Arbeitsplatz durch die Einhaltung der OHSAS-Standards, die Durchführung regelmäßiger Risikobewertungen und die Durchführung von Gesundheits- und Sicherheitsschulungen. Darüber hinaus zielen Maßnahmen zur Wahrung der Menschenrechte, wie z. B. Whistleblowing-Mechanismen, darauf ab, Risiken wie Diskriminierung, Belästigung und andere Verstöße innerhalb der Belegschaft zu vermindern. Diese Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, potenzielle negative Auswirkungen proaktiv abzumildern und gleichzeitig ein sicheres Arbeitsumfeld zu fördern.

S1-4 - 38 B - ERGRIFFENE MASSNAHMEN ZUR Verbesserung DER SITUATION

SBO ergreift mehrere Maßnahmen, um die Situation derjenigen zu verbessern, die von ihren wesentlichen Auswirkungen betroffen sind:

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz: SBO sorgt für die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards, führt regelmäßige Risikobewertungen durch und bietet gezielte Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter an. Diese Maßnahmen gehen direkt auf die Risiken am Arbeitsplatz ein und verhindern Unfälle und Verletzungen.

Schutz der Menschenrechte: SBO setzt Richtlinien zur Bekämpfung von Diskriminierung und Belästigung um, hat Beschwerdemechanismen eingerichtet (z. B. ein Whistleblowing-System) und führt Sensibilisierungsschulungen für Mitarbeiter durch. Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Rechte der Mitarbeiter geschützt werden und Bedenken umgehend behandelt werden.

Diese Maßnahmen sind in die Unternehmensstrategie von SBO integriert, um wesentliche Auswirkungen zu adressieren und abzumildern und gleichzeitig ein sicheres, integratives und unterstützendes Umfeld für alle Interessengruppen zu schaffen.

S1-4 - 38 C - ZUSÄTZLICHE MASSNAHMEN ODER INITIATIVEN, UM EINE POSITIVE AUSWIRKUNG AUF DIE EIGENE BELEGSCHAFT ZU ERZIELEN

Die Maßnahmen von SBO im Rahmen von ESRS S1 zielen auch auf positive Auswirkungen ab. Dazu gehören die Förderung der Mitarbeiterentwicklung durch Schulungen und Weiterbildungsangebote sowie die Stärkung der Mitarbeiterbindung durch inklusive Praktiken und Beschwerdemechanismen. SBO legt großen Wert darauf, der Belegschaft vielfältige Karrierechancen zu bieten. Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen werden angemessen honoriert. Auszubildende erzielen regelmäßig herausragende Leistungen in Wettbewerben, was die hohe Qualität der Ausbildung bei SBO widerspiegelt. Darüber hinaus werden Mitarbeiteranliegen und Beschwerden mit höchster Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Vertraulichkeit behandelt, um sicherzustellen, dass bei Bedarf angemessene Maßnahmen ergriffen werden.

S1-4 - 38 D - BEWERTUNG DER WIRKSAMKEIT DIESER MASSNAHMEN

Die Wirksamkeit der SBO-Maßnahmen und -Initiativen wird durch strukturierte Überwachungs- und Berichterstattungsverfahren verfolgt und bewertet:

Wichtige Leistungsindikatoren (KPIs): Kennzahlen wie die Unfallquote (Lost-Time Injury Rate, LTIR), die Teilnahme an Schulungen und die Mitarbeiterzufriedenheit werden regelmäßig überwacht, um die Auswirkungen von Gesundheits- und Sicherheitsprogrammen, Schulungsinitiativen und das Engagement der Belegschaft zu bewerten. In einigen Tochtergesellschaften werden die Mitarbeiterzufriedenheitswerte auch separat erfasst.

Feedback-Mechanismen: Mitarbeiterbefragungen, Beschwerdesysteme und Konsultationen mit Arbeitnehmervertretern liefern qualitative Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Maßnahmen. Dieses Feedback fließt in die Entscheidungsfindung und Zukunftsplanung ein.

Nachhaltigkeitsbericht: Die Fortschritte werden jährlich im Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts der SBO berichtet, der sich an den ESRS-Standards orientiert. Dazu gehören Aktualisierungen der wichtigsten Maßnahmen, Ergebnisse und festgestellte Lücken.

Diese Maßnahmen stellen sicher, dass Aktionen und Initiativen kontinuierlich verfeinert werden, um sinnvolle Ergebnisse für die Mitarbeiter von SBO zu erzielen.

S1-4 - 39 - VERFAHREN ZUR ERMITTLUNG DER MASSNAHMEN, DIE BEI BESTIMMTEN TATSÄCHLICHEN ODER POTENZIELLEN NEGATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DIE EIGENE BELEGSCHAFT ZU ERGREIFEN SIND

SBO folgt einem strukturierten Prozess, um die notwendigen und angemessenen Maßnahmen zu bestimmen, um spezifische tatsächliche oder potenzielle negative Auswirkungen auf die Belegschaft zu adressieren.

Risikobewertungen: Es werden regelmäßig Bewertungen durchgeführt, um potenzielle Risiken wie Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz oder Verstöße gegen Arbeitsrechte zu ermitteln. Diese Bewertungen konzentrieren sich sowohl auf die Betriebspraktiken als auch auf die Arbeitsbedingungen.

Beschwerdemechanismen: Die Mitarbeiter haben Zugang zu Whistleblowing-Systemen und anderen Meldekanälen, um Bedenken über negative Auswirkungen wie Diskriminierung, Belästigung oder unsichere Bedingungen zu äußern. Diese Meldungen werden vom Compliance-Team systematisch überprüft.

Konsultationen mit Stakeholdern: SBO arbeitet mit Arbeitnehmern, ihren Vertretern und anderen relevanten Interessengruppen zusammen, um Erkenntnisse über personalbezogene Themen zu gewinnen. Diese Zusammenarbeit hilft bei der Festlegung von Prioritäten und angemessenen Maßnahmen.

Überwachung der Einhaltung: Interne Audits und Überprüfungen gewährleisten die Einhaltung von Richtlinien wie dem Code of Conduct, den Ethikrichtlinien und der Compliance-Management-Richtlinie. Bei Nichteinhaltung werden Korrekturmaßnahmen eingeleitet, um festgestellte Lücken zu schließen.

Diese Verfahren ermöglichen es der SBO, proaktiv gegen negative Auswirkungen vorzugehen und gleichzeitig die Übereinstimmung mit ihrer allgemeinen Richtlinie und ihren Werten zu gewährleisten.

S1-4 - 40 A - MASSNAHMEN ZUR Verringerung DER WESENTLICHEN RISIKEN, DIE SICH AUS DEN AUSWIRKUNGEN UND ABHÄNGIGKEITEN IN BEZUG AUF DIE EIGENE BELEGSCHAFT ERGEBEN

Der Ansatz der SBO zur Minderung wesentlicher mitarbeiterbezogener Risiken ist vollständig in das allgemeine Risikomanagementsystem (RMS) integriert. Identifizierte Risiken werden systematisch bewertet, im Rahmen des standardisierten Risikomanagementprozesses dokumentiert und im Rahmen der jährlichen Risikobewertung des Unternehmens und der Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat kontinuierlich überwacht.

S1-4 - 40 B - MASSNAHMEN ZUR NUTZUNG BEDEUTENDER CHANCEN IM Bezug zur EIGENEN BELEGSCHAFT

Die Maßnahmen der SBO zielen auf die Förderung von Chancen für ihre Arbeitskräfte ab. Zu den wichtigsten Initiativen gehören:

Mitarbeiterschulung und -entwicklung: SBO bietet Schulungsprogramme an, um Fähigkeiten zu verbessern, den beruflichen Aufstieg zu fördern und die Mitarbeiter auf künftige Herausforderungen in der Industrie vorzubereiten. Dies unterstützt sowohl die individuelle Entwicklung als auch die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens.

Diversität und Inklusion: SBO setzt sich für eine faire Behandlung und Chancengleichheit ein, indem sie eine solide Grundlage für eine stärkere Inklusion der Belegschaft schafft und gegen die Unterrepräsentation in bestimmten Funktionen vorgeht.

Sicheres und unterstützendes Arbeitsumfeld: Durch die Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards und die Aufrechterhaltung von Beschwerdemechanismen fördert SBO ein Umfeld, in dem sich die Mitarbeiter entfalten und effektiv arbeiten können.

Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit den langfristigen strategischen Zielen von SBO, die eine motivierte und befähigte Belegschaft fördern und gleichzeitig nachhaltiges Wachstum unterstützen.

S1-4 - 41 - MASSNAHMEN ZUR VERMEIDUNG WESENTLICHER NEGATIVER AUSWIRKUNGEN AUF DIE ARBEITNEHMER

Das Engagement der SBO, negative Auswirkungen auf die Belegschaft zu vermeiden, umfasst eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung eines sicheren, integrativen und unterstützenden Arbeitsumfelds. Zu den wichtigsten Initiativen gehören:

Einhaltung von Arbeitsrechten und -standards: SBO hält sich an die internationalen Arbeitsrichtlinien, um eine faire und gerechte Behandlung der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Schulung zur Einhaltung von Vorschriften: Es werden regelmäßig Schulungen für das Betriebsmitarbeiter sowie für jene aus Personalabteilungen durchgeführt, um die Einhaltung der Unternehmensrichtlinien und der rechtlichen Standards zu gewährleisten.

Verbesserte Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen: SBO setzt Sicherheitsmaßnahmen um, darunter regelmäßige Risikobewertungen, Sicherheitsschulungen und gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Fitnessprogramme.

Mitarbeiterengagement und Feedback: Einrichtung von Feedback-Kanälen und Durchführung von Mitarbeiterumfragen, um die Zufriedenheit zu messen und verbesserungswürdige Bereiche anzusprechen.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten: Angebot von Schulungs-, Mentoren- und Coaching-Programmen zur Förderung von beruflichem Wachstum und Kompetenzentwicklung.

S1-4 - 42 - WIRKSAMKEIT DER MASSNAHMEN

SBO bewertet die Wirksamkeit der Maßnahmen, indem sie spezifische Ziele festlegt, die auf ihre Richtlinie und ihre strategischen Ziele abgestimmt sind.

Gesundheit und Sicherheit: Verringerung der Unfallquote (Lost Time Injury Rate, LTIR) und Beibehaltung von null Todesfällen am Arbeitsplatz.

S1-4 - 43 - ZUWEISUNG VON MITTELN UND TRANSPARENTE DARSTELLUNG DER HANDHABUNG

SBO setzt eine Vielzahl von Maßnahmen ein, um materielle Auswirkungen effektiv zu managen und die Ausrichtung auf ihre Nachhaltigkeitsziele und das Wohlergehen der Mitarbeiter zu gewährleisten. Zu den wichtigsten Ressourcen gehören:

Sicherheitsschulung und -ausrüstung: Es werden Schulungen durchgeführt, um die Mitarbeiter über die Sicherheit am Arbeitsplatz aufzuklären, ergänzt durch Investitionen in Sicherheitsausrüstungen und -systeme zur Risikoreduktion.

Gesundheits- und Well-being-Programme: Initiativen wie Gesundheitschecks und Fitnessprogramme werden angeboten, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern und ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden zu verbessern.

Berufliche Entwicklung: SBO investiert in Schulungs- und Entwicklungsprogramme, die den Mitarbeitern die Möglichkeit zur Weiterbildung und Karriereentwicklung bieten.

Engagement und Anerkennung: Es gibt Feedback-Mechanismen und Kommunikationskanäle, die sicherstellen, dass die Stimmen der Mitarbeiter gehört werden. Anerkennungsprogramme belohnen herausragende Beiträge und fördern eine positive Arbeitskultur.

S1-4 - AR 43 - MASSNAHMEN ZUR AB- SCHWÄCHUNG DER NEGATIVEN AUS- WIRKUNGEN DES ÜBERGANGS Zur umweltfreundlichen, KLIMANEUTRALEN WIRTSCHAFT AUF DIE ARBEITNEHMER

Der Übergang zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaft mit Netto-Null-Emissionen birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für SBO. Einerseits kann es zu Rollenanpassungen für Mitarbeiter kommen, da beispielsweise neue Anforderungen an Produkte gestellt werden. Andererseits eröffnen sich Entwicklungsmöglichkeiten, um neue Kompetenzen zu erlernen und persönlich sowie beruflich zu wachsen. SBO unterstützt seine Mitarbeiter während dieses Übergangs um sicherzustellen, dass SBO ein führender Anbieter von Hochpräzisionskomponenten und -produkten auch in neuen Industrien bleibt.

S1-5 - Ziele in Bezug auf den Umgang mit wesentlichen negativen Auswirkungen, die Förderung positiver Auswirkungen und der Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

S1-5 - 44 - Reduktion DER NEGATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DIE ARBEITNEHMER

Gesundheit und Sicherheit: Verringerung der Unfallquote (Lost Time Injury Rate, LTIR) und keine tödlichen Unfälle am Arbeitsplatz.

Diversität und Eingliederung: Ziele setzen, um die Vertretung unterrepräsentierter Gruppen zu verbessern.

S1-MDR-T - 81 B - VERFOLGUNG DER WIRKSAMKEIT VON Konzepten UND MASSNAHMEN IN BEZUG AUF WESENTLICHE AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

SBO verfolgt die Wirksamkeit ihrer Konzepte und Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen. Dies wird erreicht durch:

Quantitative Überwachung: Kennzahlen wie die Teilnahme an Schulungsprogrammen, die Unfallquote (Lost-Time Injury Rate, LTIR) und die Diversity-Quote werden regelmäßig bewertet, um die Fortschritte in Schlüsselbereichen zu verstehen.

Audits und Beurteilungen: Regelmäßige interne Audits bewerten die Einhaltung von Richtlinien wie dem Code of Conduct und stellen die Übereinstimmung mit den übergeordneten ESG-Zielen sicher.

Dieser Ansatz ermöglicht es der SBO, die Rechenschaftspflicht aufrechtzuerhalten und die Ergebnisse zu verbessern, während sie darauf hinarbeitet, in Zukunft messbare Ziele zu formulieren.

Etablierte Methoden zur Überprüfung der Effektivität: SBO konzentriert sich auf die kontinuierliche Überwachung durch Compliance-Audits, Mitarbeiter-Feedback und den Abgleich mit bestehenden Richtlinien wie dem Code of Conduct.

Zu den qualitativen und quantitativen Indikatoren gehören:

Qualitativ: Konsultation von Arbeitnehmervertretern und Einholung von Feedback über strukturierte Kanäle.

Quantitativ: Kennzahlen wie Teilnahme an Schulungsprogrammen, Diversity-Quoten, Lost-Time-Injury-Rates (LTIR) und Einhaltung der festgelegten Sicherheits- und Menschenrechtsrichtlinien.

Bezugszeitraum: Der Fortschritt wird in der Regel über einen jährlichen Berichtszyklus gemessen. Dies gewährleistet eine konsistente Verfolgung und Vergleichbarkeit über Berichtszeiträume hinweg.

S1-5 - 47 A - FESTLEGUNG DER ZIELE

SBO arbeitet kontinuierlich mit seinen Mitarbeitern zusammen, um angemessene Ziele festzulegen:

Konsultation und Feedback: Strukturierte Gespräche mit Arbeitnehmern und ihren Vertretern, um Erkenntnisse über vorrangige Bereiche zu gewinnen und sicherzustellen, dass diese berücksichtigt werden.

Workshops und Erhebungen: SBO führt Workshops und Umfragen durch, um die wichtigsten Schwerpunktbereiche zu ermitteln und erreichbare, relevante und messbare Ziele zu definieren.

Transparenz und Zusammenarbeit: Offene Kommunikation während des gesamten Prozesses, um sicherzustellen, dass die Ziele der Mitarbeiter bei der Setzung der Unternehmensziele Berücksichtigung finden.

Dieser geplante Ansatz soll eine bessere Abstimmung zwischen den strategischen Zielen von SBO und den Prioritäten der Mitarbeiter fördern, um sicherzustellen, dass die gesetzten Ziele sinnvoll und effektiv umgesetzt werden.

S1-5 - 47 B - VERFOLGUNG DER ZIELERREICHUNG

SBO prüft derzeit, ob und welche Ziele gesetzt werden sollen.

S1-5 - 47 C - ERMITTLUNG VON ERKENNTNISSEN ODER MÖGLICHKEITEN ZUR VERBESSERUNG

Konsultationen mit Arbeitnehmervertretern: Strukturierte Diskussionen mit den Arbeitnehmervertretern stellen sicher, dass die Arbeit und die Perspektive der Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung und Leistungsbewertung einbezogen werden.

Feedback-Mechanismen: Über Kanäle wie Vorschlagsboxen, QR-Code-Meldesysteme und Feedback-Gespräche können die Mitarbeiter Verbesserungen vorschlagen und Ideen austauschen.

S1-6 - Merkmale der Beschäftigten des Unternehmens

S1-6 - 50-51 - EIGENSCHAFTEN DER ARBEITNEHMER DES UNTERNEHMENS
Geschlecht Anzahl der Beschäftigten 31.12.2024
Männlich 1 . 3 70
Weiblich 226
Divers 0
Mitarbeiter insgesamt 1 . 5 96
Land Anzahl der Beschäftigten ( HC )
Österreich 387
USA 706
Berichtszeitraum
WEIBLICH MÄNNLICH DIVERS (*) KEINE ANGABE GESAMT
Anzahl der Mitarbeiter ( HC ) 226 1 . 370 0 0 1 . 596
Anz a hl der ständigen Mitarbeiter ( HC ) 225 1 . 365 0 0 1 . 590
Anzahl der Zeitarbeitskräfte ( HC ) 1 5 0 0 6
Zahl der Beschäftigten ohne Garantiezeit ( HC ) 0 0 0 0 0

* Geschlecht wie von den Arbeitnehmern selbst angegeben.

KPI Wert Einheit
Gesamtzahl der Arbeitnehmer, die das Unternehmen verlassen haben ( 2024 ) 450 HC
Mitarbeiterfluktuationsrate ( 2024 ) 22 %
S1-6 - 50 D - METHODEN UND ANNAHMEN

SBO generiert Daten über die Anzahl der Mitarbeiter in allen Niederlassungen, die dauerhafte und zeitlich befristete Arbeitsverträge haben durch Personalverwaltungssysteme und Gehaltsabrechnungen. Diese Datenerfassung ist dezentralisiert und wird regelmäßig aktualisiert, um Genauigkeit und Konsistenz zu gewährleisten. Die gesammelten Daten werden dann an den Konzern übermittelt, wo sie konsolidiert werden.

Die Mitarbeiterzahlen zum Ende des Berichtszeitraums werden als tatsächlicher Personalbestand zum Stichtag und nicht als Durchschnittswert angegeben. Diese Methode stellt sicher, dass die Zahlen die genaueste und aktuellste Darstellung der Belegschaft von SBO zum Ende des Jahres widerspiegeln. Befristet oder projektbezogen beschäftigte Mitarbeiter werden auf der Grundlage ihres Beschäftigungsstatus zum Berichtszeitpunkt berücksichtigt, um die Konsistenz über alle Berichtskategorien hinweg zu gewährleisten.

S1-6 - 50 E - HINTERGRUND-INFORMATIONEN

Spezifische Hintergrundinformationen sind erforderlich, um die Daten über die Arbeitskräfte zu konkretisieren:

Mitarbeiterfluktuation: SBO ist in einer stark zyklischen Industrie tätig, in der eine Fluktuation der Mitarbeiter nicht ungewöhnlich ist. Darüber hinaus können Schwankungen in der Fluktuationsrate aus regionalen Arbeitsmarktbedingungen oder projektbezogener Beschäftigung an bestimmten Standorten resultieren. Beschäftigungsarten: Die Zusammensetzung der Mitarbeiter umfasst Festangestellte, Zeitarbeitskräfte und Leiharbeitnehmer. Die Kenntnis des Anteils der einzelnen Kategorien ist für eine genaue Interpretation der Gesamtzahl der Beschäftigten und der Belegschaftsdaten von Bedeutung.

Geografische Verteilung: Die Daten zur Belegschaft werden durch die weltweite Präsenz von SBO beeinflusst, wobei sich Unterschiede in den Beschäftigungsbedingungen, Vorschriften und kulturellen Gepflogenheiten auf die Zahlen in den verschiedenen Regionen auswirken.

Industrienspezifische Faktoren: Da SBO überwiegend in der Oilfield-Service-Industrie tätig ist, kann die Belegschaftsdynamik auch von Industrienspezifischen Trends beeinflusst werden, wie z. B. der zyklischen Nachfrage oder der Verlagerung hin zu nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen.

S1-6 - 50 F - QUERVERWEIS zu Gemäß „A“ VORGELEGTEN INFORMATIONEN AUF DIE REPRÄSENTATIVSTE Kennzahl im Konzernabschluss

Es wird ein Querverweis zwischen der gemeldeten Gesamtzahl der Beschäftigten und den repräsentativsten Zahlen im Konzernabschluss vorgenommen. Die Daten zur Belegschaft stimmen mit den Angaben in den Finanzberichten überein, insbesondere mit den Angaben zu den Personalaufwand und der Entwicklung des Personalbestands. Dies gewährleistet die Konsistenz zwischen der Nachhaltigkeitsberichterstattung und der Finanzberichterstattung und bietet einen klaren und genauen Überblick über die Belegschaft von SBO in Bezug auf die operative und finanzielle Leistung.

S1-7 - Merkmale der nicht angestellten Mitarbeiter der eigenen Belegschaft

S1-7 - 55 A - MERKMALE DER NICHT ARBEITNEHMER IN DER BELEGSCHAFT DER SBO
KPI Wert Einheit
Leiharbeiter* innerhalb der eigenen Belegschaft 91 HC

* d. h. Selbstständige, Personen, die von Unternehmen, die hauptsächlich im Bereich der Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften tätig sind, zur Verfügung gestellt werden S1-7 - 55 b - Methoden und Annahmen

S1-7 - 55 b - Methoden und Annahmen

SBO generiert Daten über extern Beschäftigte, wie Subunternehmer, Freiberufler oder Leiharbeiter, in Form von Aufzeichnungen über Auftragnehmer und Betriebsberichte auf Standortebene. Diese Systeme erfassen die Anzahl an verschiedenen Standorten und für bestimmte Projekte eingesetzten Nichtbeschäftigten.

Die extern Beschäftigten bei SBO werden in der Regel als HC und nicht als Vollzeitäquivalente (VZÄ) angegeben. Dieser Ansatz spiegelt die Gesamtzahl der in der Organisation beschäftigten Personen wider, unabhängig von der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden. Die Zahl der Nichtbeschäftigten am Ende des Berichtszeitraums wird in der Regel als Durchschnittswert angegeben.

S1-7 - 55 C - HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Es sind keine besonderen Hintergrundinformationen erforderlich.

S1-7 - 57 - GRUNDLAGE FÜR DIE SCHÄTZUNG DER ANZAHL DER NICHTBESCHÄFTIGTEN

SBO verfügt über Daten von extern Beschäftigten. Diese Informationen werden über Lieferantenmanagementsysteme, Betriebsberichte auf Standortebene und Vereinbarungen mit Auftragnehmern gesammelt. Die Daten werden nachverfolgt, um eine genaue Berichterstattung zu gewährleisten. Schätzungen werden in der Regel nicht verwendet, da die Daten auf tatsächlichen Aufzeichnungen der Projektmanager und HR-Systeme basieren.

S1-8 - Tarifvertragliche Absicherung und sozialer Dialog

S1-8 - 60 A - TARIFGEBUNDENE ARBEITNEHMER
KPI Wert Einheit
Prozentsatz der Arbeitnehmer, die von Tarifverträgen abgedeckt sind 85 %
S1-8 - 60 B -C, 63 A & B- ANTEIL UND ANWENDUNGSBEREICH VON TARIFVERTRÄGEN INNERHALB UND AUSSERHALB DES EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUMES (EEA) UND BETRIEBLICHE VERTRETUNG INNERHALB DES EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSRAUMES
Tarifvertragliche Absicherung Tarifvertragliche Deckung Sozialer Dialog
Abdeckungsgrad Arbeitnehmer - EEA (für Länder mit >50 Beschäftigten, die >10% der Gesamtbeschäftigung ausmachen) Beschäftigte - Nicht-EWR (Schätzung für Regionen mit >50 Beschäftigten, die >10% der Gesamtbeschäftigung ausmachen) Vertretung am Arbeitsplatz (nur im EWR) (für Länder mit >50 Beschäftigten, die >10% der Gesamtbeschäftigung ausmachen)
0 – 19%
20 – 39%
40 – 59%
60 – 79%
80 – 100% Österreich USA Österreich

S1-9 - Kennzahlen zur personellen Diversität

S1-9 - 66 A - GESCHLECHTERVERTEILUNG IM TOPMANAGEMENT
KPI Wert Einheit Wert Einheit
Geschlechterverteilung im Topmanagement # HC/FTE Prozentsatz
Männlich 14 HC 87 %
Weiblich 2 HC 13 %
Divers 0 HC 0 %
KPI Wert Einheit *
Arbeitnehmer <30 Jahre alt 239 HC
Arbeitnehmer zwischen 30 und 50 Jahren 959 HC
Arbeitnehmer >50 Jahre alt 398 HC
GESAMT 1 . 5 96 HC

* nicht spezifiziert in Standard

S1-9 - AR 71 - DEFINITION DER OBERSTEN LEITUNGSEBENE

SBO definiert das Topmanagement als Vorstand, Divisionsleiter und Geschäftsführer in direkter Berichtslinie an den Vorstand.

S1 - 10 - Angemessene Vergütung der Mitarbeiter gemäß geltenden Benchmarks

SBO stellt sicher, dass alle Mitarbeiter eine angemessene Vergütung erhalten, die den geltenden Lohnvorschriften und Benchmarks entspricht. Die niedrigsten Löhne im Unternehmen orientieren sich an den gesetzlich festgelegten Mindest- oder angemessenen Lohnanforderungen, die durch nationale Gesetzgebung, Tarifverträge oder international anerkannte Standards definiert sind.

S1-12 - Menschen mit Behinderungen

S1-12 - 79 - PROZENTUALER ANTEIL VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN UNTER DEN Mitarbeiter
KPI Wert Einheit
Menschen mit Behinderungen unter den Beschäftigten insgesamt 1 %
S1-12 - AR 76 - KONTEXTUELLE INFORMATIONEN

SBO erhebt Daten über Menschen mit Behinderungen mit Hilfe ihrer Personalverwaltungssysteme und Selbstauskunftsmechanismen der Mitarbeiter, um die Einhaltung der lokalen Datenschutzbestimmungen zu gewährleisten. Mitarbeiter können Behinderungen freiwillig über vertrauliche Meldekanäle offenlegen, die für Compliance- und Integrationsinitiativen genutzt werden.

Definition von Behinderungen: SBO übernimmt die Definitionen der lokalen Gesetzgebung in den Ländern, in denen sie tätig ist. Diese Definitionen stehen im Einklang mit internationalen Rahmenwerken wie dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, können aber aufgrund lokaler Rechtsauslegungen abweichen.

S1-14 - Kennzahlen zu Gesundheit und Sicherheit

S1-14 - 88 - Kennzahlen ZU GESUNDHEIT UND SICHERHEIT

SBO gibt den prozentualen Anteil ihrer Belegschaft an, der von einem zertifizierten Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystem erfasst wird, und zwar auf Basis der Mitarbeiterzahl (HC),

KPI Einheit Wert
Personen in der eigenen Belegschaft* die vom Managementsystem für Gesundheit und Sicherheit des Unternehmens abgedeckt werden** % 19
Zahl der Todesfälle infolge arbeitsbedingter Verletzungen und arbeitsbedingter Erkrankungen von eigenen Arbeitskräften Anzahl 0
Zahl der Ausfalltage aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen und Todesfälle infolge von Arbeitsunfällen, arbeitsbedingter Erkrankungen und von Todesfällen infolge von Erkrankungen von Fremdarbeitskräften Anzahl 0
Zahl der Arbeitsunfälle Anzahl 46
meldepflichtigen Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit Anzahl 21
LTIR Ratio 6 , 3
Zahl der Ausfalltage aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen und Todesfälle infolge von Arbeitsunfällen, arbeitsbedingter Erkrankungen und von Todesfällen infolge von Erkrankungen von Beschäftigten des Unternehmens Anzahl 340
Zahl der Ausfalltage aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen und Todesfälle infolge von Arbeitsunfällen, arbeitsbedingter Erkrankungen und von Todesfällen infolge von Erkrankungen von Fremdarbeitskräften Anzahl 0

* basierend auf HC

** auf der Grundlage rechtlicher Anforderungen und/oder anerkannter Normen oder Leitlinien

S1-16 - Vergütungskennzahlen (Verdienstgefälle und Gesamtvergütung)

S1-16 - 97 C - FÜR DAS VERSTÄNDNIS DER DATEN ERFORDERLICHE HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Zu den angewandten Methoden gehören Analysen der Lohnstrukturen und die Integration von Finanzdaten. Zu den objektiven Faktoren, die die Datenerhebung beeinflussen, gehören die Art der Arbeit und das Land der Beschäftigung. Regionale Unterschiede in den Tarifen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen werden entsprechend berücksichtigt.

Das ausgewiesene geschlechtsspezifische Lohngefälle berücksichtigt wichtige Einflussfaktoren wie die Art der Beschäftigung (z. B. Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung) und den strategischen Einsatz von externen Arbeitskräften. Währung

Fluktuationen und Einnahmeschwankungen zwischen geografischen Standorten beeinträchtigen ebenfalls die Vergleichbarkeit der Vergütungsdaten.

Während des Berichtszeitraums gab es keine wesentlichen Änderungen an den zugrunde liegenden Datensätzen oder Methoden. Alle gesammelten Daten wurden einheitlich auf der Grundlage bewährter Verfahren verarbeitet. Einige Datenpunkte wurden aufgrund neuer regulatorischer Anforderungen erstmals gemeldet. Diese Ergänzungen wurden vorgenommen, um den Bericht mit den geltenden Vorschriften in Einklang zu bringen, ohne dass wesentliche Anpassungen an den bestehenden Verfahren erforderlich waren.

S1-16 - 97 A & 98 - GESCHLECHTSSPEZIFISCHES Verdienstgefälle
KPI Einheit Wert
Geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle % 8
Management % -4
Keine Managementfunktion % 10
Verhältnis der jährlichen Gesamtvergütung der am höchsten bezahlten Einzelperson zum Median der jährlichen Gesamtvergütung aller Arbeitnehmer Rate 8

S1-17 - Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen auf die Menschenrechte

S1-17 - 102 - INFORMATIONEN ÜBER ARBEITSBEDINGTE VORFÄLLE, BESCHWERDEN UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN SOWIE DAMIT VERBUNDENE GELDSTRAFEN UND SANKTIONEN

Während des Berichtszeitraums verzeichnete SBO keine bestätigten Fälle von Diskriminierung, einschließlich Belästigung, innerhalb des Unternehmens. Um Diskriminierung zu identifizieren, zu adressieren und zu verhindern, hat SBO robuste Systeme implementiert und stellt die Einhaltung seines Code of Conduct sowie relevanter Richtlinien sicher. Die internen Stakeholder, insbesondere die Mitarbeitenden, stehen im Fokus der Anti-Diskriminierungsmaßnahmen, während externe Stakeholder, wie Auftragnehmer, ebenfalls durch umfassendere Richtlinienverpflichtungen abgedeckt sind. SBO verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Diskriminierung und Belästigung und verfügt über klare Verfahren zur Meldung, Untersuchung und Lösung von Vorfällen, einschließlich anonymer Meldekanäle. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch die Überwachung der Nutzung und der Ergebnisse von Beschwerdemechanismen kontinuierlich evaluiert.

S1-17 - 103 - ANZAHL DER VORFÄLLE VON DISKRIMINIERUNG, EINSCHLIESSLICH BELÄSTIGUNG

Während des Berichtszeitraums wurden keine Fälle von Diskriminierung oder Belästigung verzeichnet, keine Beschwerden eingereicht und keine erheblichen Geldstrafen, Sanktionen oder Entschädigungszahlungen festgestellt.

S1-MDR-M - Kennzahlen in Bezug auf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte

S1-MDR-M-77B

Die Zahlen wurden nicht extern verifiziert. Zur Validierung der Messungen wurden interne Qualitätskontrollen durchgeführt, darunter Überprüfungen auf Vollständigkeit der Daten, Vergleiche mit Vorjahreswerten sowie Plausibilitätsprüfungen zwischen den Konzerngesellschaften.

S1-6

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifisch e Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen Bedingungen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Gesamtzahl der Beschäftigten ( HC ) und Aufschlüsselung nach Geschlecht ESRS-Kennzahl Die Daten über die Beschäf t igten wurden von jeder Tochtergesellschaft gesammelt auf Konzernebene aggregiert , einschließlich einer Aufschlüsselung nach Geschlecht. Das Geschlecht basiert auf der Grundlage der vorgelegten Informationen von Arbeitnehmern .
Gesamtzahl der Beschäftigten ( HC ) n ach Ländern mit m ehr als 50 Mitarbeiter , w elche mehr als 10 % der Gesamtbelegschaft vertreten ESRS-Kennzahl Daten auf Mitarbeiter wurden von jeder Tochterfirma eingeholt und dann aggregiert auf Gruppenebene. Jedes Land, in dem SBO mehr als 50 Mitarbeiter hat , welche mehr als 10 % der Gesamtbelegschaft a usmachen , wird in der Tabelle angegeben .
Gesamtzahl der Beschäftigten nach Vertragsart und nach Geschlecht ESRS-Kennzahl Daten über Vertragsarten von Mitarbeiter wurden gesam m elt von jeder Tochtergesell s chaft und auf Gruppenebene aufgeschlüsselt. Die Daten wurden weiter aufgeschlüsselt nach Geschlecht .
Die Gesamtzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen während des Berichtszeitraums verlassen haben ESRS-Kennzahl Die Zahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben , umfasst Kündigungen, Entlassungen, Versetzungen und andere Formen des freiwilligen oder unfreiwilligen Ausscheidens von Mitarbeitern aus dem Unternehmen. Die Daten über die Mitarbeiter, die das Unternehmen während des Berichtsjahres verlassen haben, wurden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und auf Konzernebene aggregiert .
Die Fluktuationsrate im Berichtszeitraum ESRS-Kennzahl Kündigungen im Berichtszeitraum geteilt durch (Gesamtbelegschaft am 31.12.2023 plus Neuzugänge im Berichtszeitraum).

S1-7

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifisch Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Gesamtzahl der Nicht-Arbeitnehmer in der eigenen Belegschaft des Unternehmens ESRS-Kennzahl Die Daten über die Anzahl der nicht beschäftigten Mitarbeiter wurden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Konzernebene konsolidiert .

S1-8

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS- oder Unternehmen s pezifische Kennzahlen Methoden, signifikante Annahmen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Prozentualer Anteil der Beschäftigten, die unter Tarifverträge fallen ESRS-Kennzahl Daten über den Prozentsatz der Arbeitnehmer, die unter Tarifverträge fallen, werden bei den einzelnen Tochterunternehmen erhoben und dann auf Gruppenebene aggregiert .
Prozentualer Anteil der Arbeitnehmer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), die unter Tarifverträge fallen, für jedes Land mit erheblicher Beschäftigung ESRS- Kennzahl Daten über den Prozentsatz der Arbeitnehmer im EWR, die unter Tarifverträge fallen, werden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Konzernebene aggregiert.
Prozentualer Anteil der Arbeitnehmer außerhalb des EWR, die unter Kollektivvereinbarungen fallen, nach Region ESRS-Kennzahl Daten über den Prozentsatz der Mitarbeiter, die unter Tarifverträge außerhalb des EWR fallen, werden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Konzernebene konsolidiert.
Globaler Prozentsatz der Arbeitnehmer, die von Arbeitnehmervertretetungen abgedeckt werden, gemeldet auf Länderebene für jedes EWR-Land, in dem das Unternehmen mehr als 10 % seiner Arbeitnehmer beschäftigt ESRS-Kennzahl Daten über den Prozentsatz der Arbeitnehmer, die von Arbeitnehmervertretern abgedeckt sind, werden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Konzernebene aggregiert.

S1-9

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifisch e Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Geschlechterverteilung in Führungspositionen ESRS- Kennzahl Die Daten zur Geschlechterverteilung in Führungspositionen wurden bei den einzelnen Tochtergesellschaften erhoben und dann auf Gruppenebene aggregiert, einschließlich einer Aufschlüsselung nach Geschlecht. Das Geschlecht basiert auf den von den Mitarbeitern gemachten Angaben.
Prozentuale Verteilung der Geschlechter in Führungspositionen ESRS-Kennzahl Anzahl der Männer, Frauen oder Diverse, geteilt durch die Gesamtzahl der Führungspositionen
Verteilung der Beschäftigten nach Altersgruppen ESRS- Kennzahl Daten über die Altersverteilung aller Mitarbeiter wurden von jeder Tochtergesellschaft gesammelt und auf Gruppenebene aggregiert.
S1-10
Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifisch e Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen und Grenzen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Länder, in denen die Beschäftigten weniger als die geltende n Mindestlöhne v erdienen ESRS- Kennzahl Alle SBO-Tochtergesellschaften zahlen über den nationalen Benchmarks für angemessene Löhne. Für jede Tochtergesellschaft wurden Daten über die niedrigste Einkommenskategorie erhoben. Das Lohnniveau der niedrigsten Einkommenskategorie wurde mit den nationalen Benchmarks für angemessene Löhne verglichen.
Prozentsatz der Beschäftigten, die unter der geltenden Lohnbenchmark bezahlt werden ESRS- Kennzahl Nicht anwendbar, da alle Mitarbeiter über den nationalen Benchmarks bezahlt werden.
S1-12
Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifisch e Kennzahlen Methoden und wesentliche Annahmen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Prozentsatz der Mitarbeiter mit Behinderungen ESRS- Kennzahl Für jede Tochtergesellschaft wurden Daten über die Anzahl der Mitarbeiter mit Behinderungen erhoben. Je nach Standort der Geschäftsaktivitäten wurden unterschiedliche Definitionen von "Behinderung" angewandt.
S1-14
Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifisch e Kennzahlen Methoden und wesentliche Annahmen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Prozentsatz der Beschäftigten in der eigenen Belegschaft, die unter ein zertifiziertes Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystem des Unternehmens fallen, das auf gesetzlichen Anforderungen und/oder anerkannten Standards oder Konzepten basiert ESRS-Kennzahl Daten über die Anzahl der Mitarbeiter, die von einem Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsystem erfasst werden, wurden für jede Tochtergesellschaft gesammelt und dann auf Konzernebene konsolidiert. Es wurde überprüft, ob das vorhandene Managementsystem auf gesetzlichen Anforderungen oder anerkannten Standards oder Konzepten basiert.
Zahl der Todesfälle infolge von arbeitsbedingten Verletzungen und arbeitsbedingten Erkrankungen ESRS- Kennzahl Daten über die Zahl der Todesfälle infolge von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen wurden für jede Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Gruppenebene aggregiert.
Anzahl und Rate der registrierten Arbeitsunfälle ESRS- Kennzahl Die Daten über die Anzahl und die Rate der Arbeitsun f älle wurden für jedes Tochterunternehmen gesammelt und dann auf Gruppenebene aggregiert .
Anzahl der erfassten Fälle von arbeitsbedingten Erkrankungen. ESRS- Kennzahl Daten über arbeitsbedingte Erkrankungen wurden für jede Tochtergesellschaft gesammelt und dann auf Gruppenebene aggregiert.
Anzahl der Ausfalltage aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen und Todesfälle infolge von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten (eigene Mitarbeiter). ESRS-Kennzahl Die Daten zur Anzahl der Ausfalltage wurden für jede Tochtergesellschaft erhoben und anschließend auf Gruppenebene aggregiert
LTIR ESRS-Kennzahl Der LTIR wurde auf Basis der Anzahl der Arbeitsunfälle mit Ausfallzeiten berechnet, relativ zur Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden, und auf Gruppenebene aggregiert.
Anzahl der Ausfalltage durch arbeitsbedingte Verletzungen und Todesfälle aufgrund von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen (eigene Mitarbeiter) ESRS-Kennzahl Die Daten über die Anzahl der Ausfalltage wurden für jede Tochtergesellschaft gesammelt und dann auf Gruppenebene aggregiert.
S1-16
Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahlen Methoden und wesentliche Annahmen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Geschlechtsspezifisches Lohngefälle - insgesamt und nach Mitarbeiterkategorie ESRS-Kennzahl Die Daten zum geschlechtsspezifischen Verdienstabstand werden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Gruppenebene auf der Grundlage der Anzahl der Beschäftigten pro Kategorie in jeder Tochtergesellschaft aggregiert und gewichtet.
Verhältnis der jährlichen Gesamtvergütung der höchstbezahlten Person zum Median der jährlichen Gesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne die höchstbezahlte Person) ESRS-Kennzahl Die Daten über das Vergütungsverhältnis werden bei jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf der Grundlage des Anteils der Beschäftigten in jeder Tochtergesellschaft auf die Konzernebene hochgerechnet.
S1-17
Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahlen Methoden und wesentliche Annahmen
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Gesamtzahl der Vorfälle von Diskriminierung, einschließlich Belästigung , w ährend de s Berichtszeitraum ESRS-Kennzahl Daten zur Anzahl der Vorfälle von Diskriminierung einschließlich Belästigung wurde n von jeder Tochtergesellschaft g esammelt u nd dann auf Gruppenebene a ggregiert. Daten waren für 1 Tochtergesellschaft nicht verfügbar , die aus den Berechnungen ausgeschlossen wurde .
Gesamtbetrag der Bußgelder, Strafen und Schadensersatzleistungen aufgrund der Vorfälle ESRS-Kennzahl Die Daten über die Gesamtsumme der Geldbußen aufgrund von Vorfällen wurden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Konzernebene konsolidiert.
Anzahl der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der eigenen Belegschaft während des Berichtszeitraums ESRS-Kennzahl Daten über schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen wurden von jeder Tochtergesellschaft gesammelt und dann auf Gruppenebene aggregiert.
Gesamtbetrag der Geldstrafen, Bußgelder und Schadensersatzleistungen im Zusammenhang mit schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in der Belegschaft der Unternehmen ESRS-Kennzahl Die Daten über die Gesamtsumme der Geldbußen aufgrund von Menschenrechtsverletzungen wurden von jeder Tochtergesellschaft erhoben und dann auf Konzernebene zusammengefasst.
Anzahl schwerwiegender Menschenrechtsvorfälle, bei denen SBO im Berichtszeitraum zur Wiedergutmachung für die Betroffenen beigetragen hat. ESRS-Kennzahl Daten über schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, bei denen das Unternehmen zur Entschädigung der Betroffenen beigetragen hat, wurden bei den einzelnen Tochterunternehmen erhoben und anschließend auf Konzernebene konsolidiert.

S2 Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette

S2-1 - Konzepte für Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette

S2-MDR-P - 62 - GRUND FÜR FEHLENDE Konzepte

SBO hat Richtlinien und Maßnahmen etabliert, die zentrale Aspekte von ESRS S2 – Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette abdecken, darunter Gesundheit und Sicherheit, Nichtdiskriminierung und faire Arbeitsbedingungen. Diese Themenbereiche sind im Code of Conduct verankert, der sichere Arbeitsumgebungen, Gleichbehandlung und die Achtung der Arbeitnehmerrechte sicherstellt. Obwohl es keine eigenständige Richtlinie mit explizitem Bezug auf ESRS S2 gibt, erfüllt das bestehende Rahmenwerk die wesentlichen Anforderungen. SBO verpflichtet sich dazu, seine Richtlinien kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln, um sie an die sich entwickelnden CSRD-/ESRS-Standards anzupassen. Die Richtlinien sind in ESRS G1 beschrieben und decken folgende zentrale Themen ab:

Angemessene Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung

S2-1 - 17 - MENSCHENRECHTE, EINSCHLIESSLICH DER RECHTE DER ARBEITNEHMER, EINBEZIEHUNG UND MASSNAHMEN, UM AUSWIRKUNGEN AUF DIE MENSCHENRECHTE ZU BEHEBEN UND/ODER SIE ZU ERMÖGLICHEN

SBO hat umfassende Richtlinien zum Schutz der Menschenrechte implementiert, die im Code of Conduct der SBO-Gruppe verankert sind. Diese Richtlinien stehen im Einklang mit international anerkannten Rahmenwerken, darunter die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die ILO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit sowie die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen.

Um die Einhaltung dieser Standards sicherzustellen, hat SBO Prozesse zur Verhinderung, Erkennung und Minderung von Risiken im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen über seine globalen Geschäftsaktivitäten hinweg etabliert. Diese Prozesse umfassen regelmäßige Bewertungen, interne Kontrollen und Mechanismen zur Risikobewältigung. SBO bleibt verpflichtet, seine Einhaltung dieser Prinzipien kontinuierlich zu verbessern, als Teil seiner unternehmerischen Verantwortung und Nachhaltigkeitsstrategie.

Die Strategie von SBO zum Schutz der Menschenrechte in der Wertschöpfungskette orientiert sich an international anerkannten menschenrechtlichen Rahmenwerken. SBO legt besonderen Fokus auf faire Arbeitspraktiken, die Verhinderung von Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung sowie die Sicherstellung sicherer und gesunder Arbeitsbedingungen. Diese Grundsätze sind in den Richtlinien von SBO verankert und werden durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt, um die Einhaltung menschenrechtlicher Standards sicherzustellen.

Im Einklang mit diesem Engagement sind die überwiegende Mehrheit der Kunden von SBO börsennotierte Unternehmen, die ebenfalls zur Einhaltung relevanter gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind.

Der Code of Conduct von SBO betont die Ausrichtung an international anerkannten Standards, einschließlich der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. Diese Richtlinien verpflichten SBO dazu, Menschenrechtsverletzungen zu verhindern, zu mindern und zu adressieren. Zukünftige Maßnahmen werden sich auf die Integration gezielter Abhilfemaßnahmen konzentrieren, um die Menschenrechtsstrategie von SBO weiter zu stärken.

S2-1 - 18 - BERÜCKSICHTIGUNG DER THEMEN MENSCHENHANDEL, ZWANGSARBEIT UND KINDERARBEIT IM KONZEPT

SBO unterhält einen Code of Conduct, der die allgemeinen Erwartungen an ethisches Verhalten und die Einhaltung rechtlicher Standards festlegt. Dieser bildet die Grundlage für das Engagement der SBO für die Menschenrechte in der gesamten Wertschöpfungskette. Im Rahmen ihrer kontinuierlichen Verbesserungsinitiativen überprüft und verfeinert SBO ihre Richtlinien, um diese kritischen Themen explizit zu integrieren und die Übereinstimmung mit internationalen Standards und Best Practices zu gewährleisten. Dieser Prozess spiegelt das Engagement der SBO für die Verbesserung der Integrität und Nachhaltigkeit ihrer Lieferkette wider.

S2-1 - 19 - ANPASSUNG AN INTERNATIONAL ANERKANNTE NORMEN

Die Richtlinien der SBO orientieren sich an den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGPs) und spiegeln die Einhaltung international anerkannter Standards wider, darunter die ILO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. Diese Rahmenwerke leiten das Engagement der SBO für die Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen und Nicht-Diskriminierung in der gesamten Wertschöpfungskette.

SBO hat ein Meldesystem unter anderem für Menschenrechtsverletzungen entlang der Wertschöpfungskette eingerichtet, dass über seine Whistleblowing- und Compliance-Plattformen zugänglich ist. Bei der Überprüfung wurden keine Verstöße festgestellt, die im Widerspruch zu den UNGPs, der ILO-Erklärung oder den OECD-Leitsätzen stehen.

S2-2 - Verfahren zur Einbeziehung der eigenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmervertreter in Bezug auf die Auswirkungen

S2-2 - 22 - EINBEZIEHUNG DER SICHTWEISEN DER ARBEITNEHMER IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE, EINSCHLIESSLICH GLOBALER RAHMENVEREINBARUNGEN ODER ANDERER VEREINBARUNGEN, DIE SBO ABGESCHLOSSEN HAT, UND WIRKSAMKEIT

SBO hat Mechanismen eingerichtet, darunter die Whistleblowing-Plattform und Compliance-Meldesysteme, um Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette die Möglichkeit zu geben, ihre Ansichten zu wesentlichen Themen, einschließlich Arbeitsbedingungen und Menschenrechten, mitzuteilen. Bis heute wurden keine Fälle oder Rückmeldungen von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette gemeldet. Daher ergab sich hier kein direkter Einfluss auf Entscheidungen oder Maßnahmen. SBO verpflichtet sich weiterhin, Feedback von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette zu überwachen und einzubeziehen, um die Einhaltung von Standards und Arbeitsrechten sicherzustellen.

SBO erkennt die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette an und hat daher eine Whistleblowing-Plattform implementiert.

Bei SBO ist die Verantwortung für Themen im Zusammenhang mit Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette in übergeordnete Führungsrollen integriert, anstatt einer einzelnen dedizierten Position zugewiesen zu werden. Dies gewährleistet einen ganzheitlichen und funktionsübergreifenden Ansatz für diese wichtigen Themenbereiche.

SBO stellt hohe Standards für Menschenrechte in der Wertschöpfungskette durch bestehende Richtlinien und Praktiken sicher. Obwohl keine formalen Vereinbarungen mit internationalen Gewerkschaftsverbänden bestehen, prüft SBO kontinuierlich, ob Initiativen wie das Bangladesh Accord, die ACT-Initiative oder Partnerschaften mit Organisationen wie der Fair Labour Association sinnvoll sind.

Bestehende Beschwerdemechanismen, wie die Whistleblowing-Plattform, bieten eine leicht zugängliche Möglichkeit für Stakeholder, Anliegen zu äußern.

Im Berichtszeitraum wurden keine relevanten Fälle gemeldet oder formale Vereinbarungen zu Arbeitnehmerbelangen in der Wertschöpfungskette getroffen. SBO verpflichtet sich dazu, Mechanismen zur systematischen Erfassung, Bewertung und Verbesserung der Einbindung von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette für zukünftige Berichtszeiträume weiterzuentwickeln.

S2-2-22 A - Einbindung von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette

Aufgrund der Position von SBO innerhalb der Wertschöpfungskette ist der Einfluss in diesem Bereich begrenzt. Stattdessen betrachtet SBO die Whistleblowing-Plattform als zentrales Instrument zur Bearbeitung wesentlicher Anliegen, insbesondere im Hinblick auf Arbeitsrechtsverletzungen. Derzeit sieht SBO keinen unmittelbaren Bedarf für die Implementierung zusätzlicher Einbindungsmechanismen über die bestehenden Richtlinien und Praktiken hinaus. Das Unternehmen überprüft jedoch kontinuierlich seinen Ansatz und bleibt offen für weitere Entwicklungen, sofern diese als notwendig erachtet werden.

S2-2 - 23 - Schritte zur Gewinnung von Einblicken in die Perspektiven von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette, die besonders anfällig für Auswirkungen sind und/oder marginalisiert werden könnten

SBO hat keine spezifischen gefährdeten Gruppen von Arbeitnehmern innerhalb der Wertschöpfungskette identifiziert, die von den Auswirkungen besonders betroffen sein könnten. Daher wurden im Berichtsjahr keine spezifischen Schritte unternommen, um Einblicke in ihre Perspektiven zu gewinnen oder auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

S2-2 - 24 - Kein allgemeines Verfahren für die Zusammenarbeit mit der Belegschaft

SBO stellt eine Whistleblowing-Plattform bereit, die allen Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette zugänglich ist und als zentrales Instrument zur Bearbeitung wesentlicher Anliegen, insbesondere im Zusammenhang mit Arbeitsrechtsverletzungen, dient.

Derzeit sieht SBO keinen unmittelbaren Bedarf, zusätzliche formale Einbindungsverfahren innerhalb der Wertschöpfungskette einzuführen. Das Unternehmen überprüft jedoch kontinuierlich seinen Ansatz und bleibt offen für weitere Entwicklungen, falls diese erforderlich sein sollten.

S2-3 - Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle für Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette, um Bedenken zu äußern

S2-3 - 27 A - ALLGEMEINES KONZEPT UND VERFAHREN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG VON ODER DIE BETEILIGUNG AN ABHILFEMASSNAHMEN

Die Compliance- und Whistleblowing-Systeme von SBO bieten Anhaltspunkte für die Identifizierung und Meldung von Problemen. SBO verfügt über keinen formalisierten Mechanismus für die unternehmerische Sorgfaltspflicht, der speziell darauf zugeschnitten ist, wesentliche negative Auswirkungen auf die Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette zu bekämpfen.

S2-3 - 27 B - SPEZIFISCHE KANÄLE, ÜBER DIE ARBEITNEHMER IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE IHRE ANLIEGEN ODER BEDÜRFNISSE ÄUSSERN UND BEWERTEN LASSEN KÖNNEN

SBO stellt eine Whistleblowing-Plattform als primären Kommunikationskanal für Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette zur Verfügung, um Bedenken zu äußern oder ihre Bedürfnisse mitzuteilen. Diese Plattform wird direkt von SBO verwaltet und gewährleistet Vertraulichkeit und Anonymität für die Nutzer. Arbeiter können online auf die Plattform zugreifen, um Probleme im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen, den Menschenrechten oder andere für die Wertschöpfungskette relevante Anliegen zu melden.

Es gibt keine zusätzlichen Mechanismen, wie z. B. Gewerkschaftsvertretungen oder Dialogprozesse, die eingerichtet wurden. SBO plant, die Angemessenheit der bestehenden Kanäle zu bewerten und für zusätzliche Mechanismen zu prüfen, einschließlich von Dritten verwalteter Systeme, um die Zugänglichkeit und Wirksamkeit zu verbessern.

S2-3 - 27 C - Verfügbarkeit solcher Kanäle am Arbeitsplatz der Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette

SBO stellt sicher, dass die Whistleblowing-Plattform als primärer Kommunikationskanal für die Beschäftigten in der Wertschöpfungskette zugänglich ist, indem sie die Online-Verfügbarkeit und Vertraulichkeit sicherstellt, um ihre Nutzung zu fördern. Durch den Einsatz spezifischer Marketingmaterialien und die direkte Kommunikation mit den Compliance-Managern soll das Bewusstsein für den Umgang mit Compliance-Vorfällen geschärft werden.

S2-3 - 27 D - VERFOLGUNG UND ÜBERWACHUNG DER BEHANDELTEN THEMEN UND DER WIRKSAMKEIT DER ÄNDERUNGEN

Die Whistleblowing-Plattform von SBO wird vom Head of Compliance überwacht und verwaltet, der die Verfolgung und den Fortschritt der einzelnen Beschwerden und Anliegen beaufsichtigt. Der Head of Compliance stellt sicher, dass jeder Fall vertraulich bearbeitet wird und verfolgt seinen Status bis zur Lösung. Berichte über die Anzahl der bearbeiteten, begründeten und gelösten Beschwerden werden intern geführt und bei Bedarf den zuständigen Ausschüssen vorgelegt.

Um die Wirksamkeit dieses Kanals zu gewährleisten, stützt sich SBO auf den Leiter der Abteilung Compliance und die regelmäßige Überprüfung des Prozesses. SBO arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des Systems.

S2-3 - 28 - WISSEN UND VERTRAUEN DER BESCHÄFTIGTEN IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE IN DIE STRUKTUREN ODER PROZESSE

SBO hat Richtlinien zum Schutz von Whistleblowern implementiert, die in der Whistleblowing-Richtlinie festgelegt sind. Diese Schutzmaßnahmen gewährleisten Vertraulichkeit und sichern Personen ab, die Beschwerden oder Missstände melden.

Obwohl Arbeitnehmervertreter nicht ausdrücklich in die Schutzmaßnahmen einbezogen sind, hält SBO an seinem Bekenntnis gegen Vergeltungsmaßnahmen fest und plant, diese Mechanismen weiter zu stärken, um sie an Best Practise gemäß ESRS-Standards anzupassen.

Daher führt SBO keine regelmäßigen Überprüfungen zur Wahrnehmung der Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette für Beschwerdemechanismen wie die Whistleblowing-Plattform durch.

S2-4 - Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette und Ansätze zur Minderung wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen in Bezug auf Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen

S2-MDR-A - 62 - Gründe für das Fehlen spezifischer Maßnahmen

SBO hält sich an alle geltenden gesetzlichen Vorschriften und hat interne Richtlinien und Prozesse etabliert, um die Einhaltung von Menschenrechts- und Arbeitsstandards sicherzustellen. Während diese Maßnahmen bestehen, bewertet SBO kontinuierlich, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um spezifische wesentliche Themen in der Wertschöpfungskette anzugehen.

Daher bewertet SBO potenzielle Risiken laufend und wird Maßnahmen ergreifen, falls wesentliche Probleme identifiziert werden.

Angemessene Wohnverhältnisse: Aufgrund der bisherigen Bewertungen wurden keine Maßnahmen implementiert, da bislang kein einziger Fall unangemessener Wohnverhältnisse bekannt wurde. Sollte SBO Kenntnis von solchen Fällen erlangen, wird dies selbstverständlich gründlich untersucht.

Nicht existenzsichernde Löhne: Es bestehen derzeit keine gezielten Maßnahmen zur Beseitigung von Lohnunterschieden im Hinblick auf existenzsichernde Löhne. Falls SBO Fälle identifiziert, in denen nicht existenzsichernde Löhne ein Problem darstellen, wird dies gründlich geprüft.

Kinderarbeit und Zwangsarbeit: Diese Praktiken sind im Code of Conduct von SBO strikt verboten. Daher wurde bisher kein einziger Fall von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit festgestellt. Sollte SBO entsprechende Fälle identifizieren, wird dies umfassend untersucht.

Geschlechtergleichstellung: Diversität und Inklusion sind fest in den Grundsätzen von SBO verankert. Daher wurden bislang keine gezielten Maßnahmen zur Beseitigung von Lohn- oder Repräsentationsunterschieden implementiert.

Gesundheit und Sicherheit: Da Gesundheits- und Sicherheitsstandards bestehen, wurden keine zusätzlichen Maßnahmen für Industrienspezifische Risiken (z. B. Bergbauverschmutzungen) eingeführt. SBO könnte jedoch erwägen, diesen Bereich in Zukunft weiter zu überprüfen.

Gewalt und Belästigung: Die Whistleblowing-Plattform ermöglicht die Meldung von Gewalt- und Belästigungsfällen. Daher wurden keine zusätzlichen speziellen Maßnahmen implementiert.

Wasser und sanitäre Einrichtungen: Dieses Thema wurde aufgrund der geringen Relevanz für die Geschäftstätigkeit von SBO bislang nicht priorisiert. Es wird jedoch weiter beobachtet, um zu prüfen, ob künftig Maßnahmen erforderlich sind.

S2-4 - 32 & 37 - MASSNAHMEN ZUR VERMEIDUNG, ABSCHWÄCHUNG ODER BEHEBUNG WESENTLICHER NEGATIVER AUSWIRKUNGEN AUF ARBEITNEHMER IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Allgemeine Richtlinien und Mechanismen wie der Code of Conduct und die Whistleblowing-Plattform tragen indirekt dazu bei, Risiken wie Diskriminierung, Zwangsarbeit oder unsichere Arbeitsbedingungen zu verringern. Darüber hinaus gibt es keine gezielten Maßnahmen, um spezifische negative Auswirkungen in der Wertschöpfungskette zu adressieren.

Zukünftige Pläne können die Bewertung wesentlicher Auswirkungen und die Entwicklung spezieller Maßnahmen zur systematischen Vorbeugung und Entschärfung dieser Probleme als Teil der umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie der SBO umfassen.

S2-4 - 33 A - VERFAHREN ZUR IDENTIFIZIERUNG DER MASSNAHMEN FÜR BESTIMMTE AKTUELLE ODER POTENZIELLE NEGATIVE AUSWIRKUNGEN AUF ARBEITNEHMER IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Die derzeitigen Mechanismen, wie die Whistleblowing-Plattform, ermöglichen die Meldung von Bedenken, was zu einer fallweisen Reaktion führen kann. Allerdings gibt es keine strukturierte Risikobewertung oder Due-Diligence-Verfahren, um diese Auswirkungen proaktiv zu ermitteln und adressieren.

S2-4 - 33 B - HANDLUNGSANSATZ IN BEZUG AUF BESTIMMTE WESENTLICHE NEGATIVE AUSWIRKUNGEN AUF ARBEITNEHMER IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Bestehende Mechanismen, wie der Code of Conduct und die Whistleblowing-Plattform, bieten ein grundlegendes Rahmenwerk für ethische Geschäftspraktiken. Obwohl diese Mechanismen vorhanden sind, gibt es derzeit keinen formalen Ansatz oder spezifisches Verfahren, das gezielt auf wesentliche Auswirkungen auf Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette ausgerichtet ist.

SBO befindet sich in der Entwicklung eines Lieferantenkodex (Supplier Code of Conduct), der in die allgemeinen Einkaufspraktiken integriert wird. Dieser soll dazu beitragen, Risiken wie nicht existenzsichernde Löhne, Zwangsarbeit und unzureichende Arbeitsbedingungen zu minimieren.

S2-4 - 33 C - Abhilfemaßnahmen im Falle wesentlicher negativer Auswirkungen

In der Praxis überprüft der Leiter der Compliance-Abteilung Probleme von Arbeitnehmern in der Wertschöpfungskette, die über die Whistleblowing-Plattform gemeldet werden. Er überwacht den Prozess und stellt sicher, dass die erforderlichen Korrekturmaßnahmen je nach Einzelfall umgesetzt werden.

S2-4 - 34 A - MASSNAHMEN ZUR Verringerung DER WESENTLICHEN RISIKEN UND ZUR ÜBERWACHUNG DER WIRKSAMKEIT IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Die aktuellen Maßnahmen von SBO zielen nicht spezifisch auf die Risikominderung in Bezug auf Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette ab. Für die eigene Belegschaft sind wesentliche Risiken in das übergeordnete Risikomanagement von SBO integriert. Dieses umfasst Compliance-Überwachung und interne Audits. Diese Prozesse decken unter anderem die Bereiche Gesundheit und Sicherheit, Nichtdiskriminierung und Ethische Geschäftspraktiken ab.

S2-4 - 34 b - Maßnahmen zur Nutzung wesentlicher Chancen in der Wertschöpfungskette

SBO hat derzeit keine spezifischen Maßnahmen implementiert, die auf die Förderung oder Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette abzielen.

S2-4 - 35 - SICHERSTELLUNG, DASS DIE PRAKTIKEN KEINE WESENTLICHEN NEGATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DIE ARBEITNEHMER IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE HABEN

SBO stellt sicher, dass die eigenen Geschäftspraktiken darauf ausgerichtet sind, wesentliche negative Auswirkungen auf Arbeitnehmer in der Wertschöpfungskette zu vermeiden, indem sie den Code of Conduct und verantwortungsbewusstes Handeln einhalten. Formalisierte Prozesse hierfür sind derzeit jedoch nicht vorhanden.

S2-4 - 36 - SCHWERWIEGENDE PROBLEME UND VORFÄLLE IM ZUSAMMENHANG MIT DEN MENSCHENRECHTEN

Im Berichtszeitraum wurden SBO keine Menschenrechtsverletzungen oder -vorfälle gemeldet. Die Whistleblowing-Plattform ist nach wie vor der wichtigste Mechanismus für die Meldung solcher Bedenken, und alle Meldungen werden vom Leiter der Compliance-Abteilung geprüft. SBO verpflichtet sich weiterhin, alle gemeldeten Vorfälle umgehend zu bearbeiten und die Einhaltung internationaler Menschenrechtsstandards zu gewährleisten.

S2-4 - 38 - ZUGEWIESENE MITTEL FÜR DIE BEWÄLTIGUNG VON UMWELTAUSWIRKUNGEN

SBO hat dedizierte Ressourcen zur Steuerung wesentlicher Auswirkungen in der Wertschöpfungskette bereitgestellt, darunter Supply Chain Manager und Compliance Officers auf zentraler Ebene sowie in den Tochtergesellschaften. Diese Rollen sind dafür verantwortlich, die Einhaltung ethischer und gesetzlicher Standards zu überwachen, Risiken zu adressieren und sicherzustellen, dass die Geschäftspraktiken mit den Nachhaltigkeitsverpflichtungen von SBO übereinstimmen. Die Supply Chain Manager sind für die Einkaufspraktiken verantwortlich, führen Lieferantenbewertungen und Risikobewertungen durch. Der Head of Compliance verwaltet die Beschwerdemechanismen und stellt die Einhaltung von Richtlinien, einschließlich des Code of Conduct, sicher. Gemeinsam gewährleisten diese Rollen einen strukturierten Ansatz zur Bewältigung wesentlicher Auswirkungen entlang der Wertschöpfungskette. Zukünftige Maßnahmen werden sich darauf konzentrieren, diese Rollen weiter in ein ganzheitliches Rahmenwerk zu integrieren, um wesentliche Auswirkungen proaktiv zu steuern und die Ausrichtung an den CSRD-Anforderungen sicherzustellen. Fortschritt im Berichtszeitraum: Da die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) erstmals im Berichtsjahr identifiziert wurden, kann kein Fortschritt im Vergleich zu früheren Maßnahmen berichtet werden.

S2-5 - Ziele in Bezug auf den Umgang mit wesentlichen negativen Auswirkungen, die Förderung positiver Auswirkungen und den Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

9.5.1 S2-MDR-T - 72 - ZIELE

SBO hat unter ESRS S2 keine spezifischen Zielvorgaben festgelegt, überwacht jedoch die Wirksamkeit seiner Konzepte und Maßnahmen durch qualitative Bewertungen wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen. Dieser Ansatz umfasst Stakeholder-Engagement und Ergebnisanalysen, um die Ausrichtung an strategischen Zielen sicherzustellen und gleichzeitig Potenziale für zukünftige Entwicklungen zu identifizieren, einschließlich der Festlegung messbarer Zielvorgaben.

S3 Betroffene Gemeinschaften

S3-1 - Konzepte für betroffene Gemeinschaften

S3-MDR-P - 62 - GRÜNDE FÜR DAS FEHLEN VON KONZEPTEN

SBO beschäftigt weltweit rund 1.600 Mitarbeiter an 23 Standorten auf fünf Kontinenten, wobei die durchschnittliche Mitarbeiterzahl pro rechtlicher Einheit global unter 100 liegt. Vor diesem Hintergrund verfügt das Unternehmen derzeit über keine spezifischen Konzepte oder Strategien zur Steuerung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen in Bezug auf betroffene Gemeinschaften. Während zukünftige Strategien verschiedene Gemeinschaftstypen adressieren könnten, bestehen aktuell Lücken in der Identifizierung und Steuerung relevanter sozialer und wirtschaftlicher Auswirkungen. Insbesondere fehlen klare Rahmenwerke zur Berücksichtigung von Gemeinschaftsaspekten wie soziale Gerechtigkeit, regionale Entwicklung oder indirekte sozioökonomische Effekte. Aufgrund der Unternehmensstruktur mit vergleichsweise kleinen Einheiten wurden bislang keine gezielten Maßnahmen oder Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderungen implementiert.

S3-2 - Verfahren für die Einbeziehung betroffener Gemeinschaften in Bezug auf die Auswirkungen

S3-2 - 24 - ANSATZ ZUR EINBEZIEHUNG DER BETROFFENEN GEMEINSCHAFTEN

SBO hat keinen formellen Prozess für die Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinschaften eingeführt, erkennt aber die Bedeutung der Förderung eines transparenten und konstruktiven Dialogs an. Das Unternehmen verpflichtet sich, seinen Ansatz zur Einbindung der Stakeholder kontinuierlich zu evaluieren und wird über künftige Entwicklungen berichten.

S3-3 - Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle für die betroffenen Gemeinschaften, um Bedenken zu äußern

S3-3 - 27 A - ALLGEMEINER ANSATZ UND VERFAHREN ZUR DURCHFÜHRUNG VON ODER BETEILIGUNG AN ABHILFEMASSNAHMEN

Aufgrund der Unternehmensgröße und der Art der Geschäftstätigkeit von SBO gibt es keinen allgemeinen Ansatz oder Prozess zur Durchführung oder Beteiligung an Abhilfemaßnahmen. Theoretisch könnten potenziell wesentliche negative Auswirkungen in Bereichen wie angemessene Ernährung und Unterbringung, Versammlungs- und Meinungsfreiheit, Rechte von Menschenrechtsverteidigern, Landnutzung, Sicherheitsaspekte sowie Zugang zu Wasser und Abwasserentsorgung auftreten. In der Praxis wurden im Rahmen der Geschäftstätigkeit von SBO bisher jedoch keine derartigen Auswirkungen festgestellt.

S3-3 - 27 B - SPEZIFISCHE KANÄLE, ÜBER DIE BETROFFENE GEMEINSCHAFTEN IHRE BESORGNISSE ODER BEDÜRFNISSE ÄUSSERN UND BEWERTEN LASSEN KÖNNEN

SBO verfügt über eine Whistleblower-Plattform, über die Bedenken, Beschwerden oder Probleme gemeldet werden können. Dieser Mechanismus ist für interne und externe Stakeholder zugänglich und könnte auch von den betroffenen Gemeinschaften genutzt werden. Der Whistleblower-Mechanismus ist in erster Linie für die Einhaltung von Vorschriften und ethische Fragen gedacht. Er könnte als Kanal für die Behandlung spezifischer Anliegen der betroffenen Gemeinschaften angepasst oder gefördert werden. SBO könnte den Whistleblower-Mechanismus verbessern, indem sie spezifische Optionen für gemeinschaftsbezogene Fragen einbezieht, wie z. B. die Kategorisierung von Umwelt- oder Sozialthemen, und einen benutzerfreundlichen Zugang für externe Interessengruppen gewährleistet.

S3-3 - 27 C -Verfahren, mit denen das Unternehmen die Verfügbarkeit solcher Kanäle im Rahmen seiner Geschäftsbeziehungen unterstützt

Die Whistleblowing-Plattform ist derzeit über die Unternehmenswebsite verfügbar. SBO plant, bis 2025 die Zugänglichkeit seiner Kommunikationskanäle zu überprüfen und zu verbessern. Dazu gehören: Bereitstellung mehrerer Zugangsmöglichkeiten (z. B. telefonisch, online, vor Ort).

S3-3 - 27 D - VERFOLGUNG UND ÜBERWACHUNG DER BEHANDELTEN THEmEN UND DER WIRKSAMKEIT DER ÄNDERUNGEN

Die Whistleblowing-Plattform wird zur Erfassung und Überwachung von Beschwerden genutzt. SBO hat eine verantwortliche Person, welche die Plattform überprüft und sicherstellt, dass Beschwerden an die zuständige Stelle weitergeleitet werden.

S3-3 - 28 - WISSEN UND VERTRAUEN DER BETROFFENEN GEMEINSCHAFTEN IN DIE STRUKTUREN ODER PROZESSE

Betroffene Gemeinschaften haben einfachen Zugang zur Whistleblowing-Plattform von SBO. Allerdings wurde das Vertrauen dieser Gemeinschaften in das Verfahren bisher nicht systematisch bewertet. Zudem fehlt ein Mechanismus, um Rückmeldungen über ihr Vertrauen oder ihre Zufriedenheit mit den Beschwerdeverfahren zu erfassen und auszuwerten. Weitere Informationen zur allgemeinen Verwaltung und Struktur des Meldesystems für Missstände sind in G1-1 zu finden.

S3-4 - Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf betroffene Gemeinschaften und Ansätze zur Minderung wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen in Bezug auf betroffene Gemeinschaften sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen

S3-MDR-A - 62 - Gründe für das Fehlen spezifischer Maßnahmen

Da es keinen Zwischenfall gab, wurden keine spezifischen Maßnahmen ergriffen, um systematisch auf die Bedürfnisse oder Anliegen der betroffenen Gemeinschaften einzugehen.

SBO ist zuversichtlich, dass die Whistleblowing-Plattform den betroffenen Gemeinschaften eine solide Grundlage bietet, um Vorfälle effektiv zu melden.

S3-4 - 36 - SCHWERE MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN UND VORFÄLLE IM ZUSAMMENHANG MIT BETROFFENEN GEMEINSCHAFTEN

Im Berichtszeitraum wurden der SBO von den betroffenen Gemeinschaften keine Vorfälle von Menschenrechtsverletzungen gemeldet.

S3-5 - Ziele in Bezug auf die Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, die Förderung positiver Auswirkungen und den Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

S3-MDR-T - 81 - Keine messbaren ergebnisorientierten Ziele verfügbar

SBO formuliert keine messbaren, ergebnisorientierten Ziele, da die Entwicklung eines umfassenden Rahmens für die Bewältigung der wesentlichen Auswirkungen auf die betroffenen Gemeinschaften noch nicht abgeschlossen ist. Das Fehlen zuverlässiger Daten und strukturierter Prozesse zur Einbeziehung von Interessengruppen hat die Festlegung von Zielen verzögert.

S3-MDR-T - 81 B - VERFOLGUNG DER WIRKSAMKEIT VON Konzepten UND MASSNAHMEN IN BEZUG AUF WESENTLICHE AUSWIRKUNGEN, RISIKEN UND CHANCEN

Aufgrund der oben erläuterten Natur von SBO in Bezug auf Unternehmensgröße und -tätigkeit verfügt SBO über kein formelles System, um die Effektivität seiner Konzepte und Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen zu verfolgen. Mögliche Maßnahmen können in der Zukunft festgelegt werden.

S3-MDR-T - 81 B I - VERFAHREN ZU DIESEM ZWECK

SBO stützt sich auf qualitative Ansätze wie interne Überprüfungen, Feedback von Stakeholdern und ESG-Berichte, um die allgemeine Wirksamkeit ihrer Konzepte und Maßnahmen zu ermitteln.

S3-MDR-T - 81 B II - DEFINIERTES ANSPRUCHSNIVEAU UND BEWERTUNG DER FORTSCHRITTE

Der Fortschritt wird in der Regel auf jährlicher Basis gemessen, abgestimmt auf den ESG-Berichtszyklus von SBO.

S4 Verbraucher und Endnutzer

S4-1 - Konzepte in Bezug auf Verbraucher und Endnutzer

S4-MDR-P - 62 - GRÜNDE FÜR DAS FEHLEN VON Konzepten

SBO stärkt Kundenbeziehungen durch die Einhaltung seines Code of Conduct und seiner Fair-Trade-Richtlinie, um Vertrauen und ethische Geschäftspraktiken sicherzustellen. Die Richtlinien sind in G1 detailliert beschrieben.

Das wesentliche Risiko „Rückgang der Nachfrage aufgrund neuer Trends im Energiesektor“ wird gezielt in der angepassten Strategie von SBO adressiert, die den Fokus auf die Energiewende legt, einschließlich Geothermie sowie Carbon Capture and Storage (CCS).

S4-1 - 16 B - ANSATZ FÜR EINBEZIEHUNG VON VERBRAUCHERN UND/ODER ENDNUTZERN

SBO informiert Verbraucher und Endverbraucher über seine Maßnahmen zur Risikovermeidung und -minimierung über seine Website und andere Online-Plattformen. Nachhaltigkeitsbezogene Inhalte werden regelmäßig aktualisiert, um alle Interessengruppen auf dem Laufenden zu halten.

S4-2 Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf Auswirkungen

S4-2 - 22 - Erklärung für den Fall, dass das Unternehmen keinen allgemeinen Prozess zur Einbindung von Verbrauchern und/oder Endnutzern eingeführt hat

Eine strukturierte Interaktion mit diesen Stakeholdern wurde bisher nicht durch standardisierte Verfahren oder definierte Mechanismen implementiert.

S4-3 - 25 b-c-d & 26 - Kanäle für Verbraucher und Endnutzer zur Meldung von Anliegen oder Bedürfnissen

SBO stellt eine Whistleblowing-Plattform als zentralen Kanal bereit, über den Verbraucher und Endnutzer vertraulich Bedenken äußern oder Beschwerden melden können. Das System ermöglicht es Einzelpersonen, Probleme im Zusammenhang mit Geschäftsverhalten, Compliance-Verstößen oder ethischen Fragestellungen ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen zu melden. Um die Zugänglichkeit sicherzustellen, ist die Whistleblowing-Plattform online verfügbar und kann über die offizielle Website von SBO genutzt werden. Alle eingereichten Meldungen werden systematisch geprüft, und gemeldete Anliegen werden nach einem strukturierten Verfahren untersucht. SBO stellt sicher, dass alle Fälle mit gebotener Sorgfalt und Transparenz behandelt werden und gegebenenfalls angemessene Korrekturmaßnahmen ergriffen werden.

SBO bewertet regelmäßig die Wirksamkeit der Whistleblowing-Plattform, indem die Nutzung überwacht und die Bearbeitung gemeldeter Fälle analysiert wird. Das Unternehmen bleibt verpflichtet, diesen Mechanismus weiter zu stärken, um das Vertrauen zu fördern und verantwortungsbewusstes Melden zu unterstützen.

S4-4 - Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen auf Verbraucher und Endnutzer sowie Ansätze für die Minderung wesentlicher Risiken und die Nutzung wesentlicher Chancen in Bezug auf Verbraucher und Endnutzer und die Wirksamkeit dieser Maßnahmen

S4 - MDR - A - 62 -Gründe für das Fehlen von Maßnahmen

SBO prüft derzeit das Potenzial für organische und akquisitorische Wachstumschancen in wachsenden Nicht-O&G-Märkten.

S4-5 - Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen

S4 - MDR - T - 72 Ziele

In diesem Bereich wurden keine spezifischen Ziele festgelegt. SBO befindet sich derzeit in der Analysephase, um zu bewerten, ob und in welchem Umfang eine Zielsetzung erforderlich ist. Nach Abschluss dieser Bewertung wird SBO geeignete Maßnahmen ableiten und, falls notwendig, relevante Ziele definieren.

G1 Unternehmensführung

11.1 G1-1 - Konzepte in Bezug auf Unternehmensführung und Unternehmenskultur

G1-MDR-P - 65 - SCHLÜSSELELEMENTE DER Konzepte
Betroffenes wesentliches (Unter-)Thema MDR-P-65a Korruption und Bestechung
Betroffene wesentliche IROs MDR-P-65a Vorfälle von Korruption und Bestechung ; Fehlende Anti-Korruptionsstandards
Titel der Konzepte MDR-P-65a Code of Conduct
Zielsetzung der Konzepte MDR-P-65a Ziel des Code of Conduct ist es, klare Grundsätze und Richtlinien für ethisches Verhalten festzulegen, die sicherstellen, dass alle Mitarbeiter mit Integrität und Fairness sowie unter Einhaltung der Gesetze und Vorschriften handeln. Er dient der Förderung einer Kultur der Transparenz, der Verantwortlichkeit und des Respekts bei allen Geschäftsvorgängen und Interaktionen.
Überwachung der Konzepte MDR-P-65a Regelmäßige Audits, Parameter für die Leistungsmessung, Feedback-Mechanismen
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftsaktivitäten MDR-P-65b Diese Richtlinie gilt für die eigenen Geschäftstätigkeiten von SBO und umfasst sowohl die vorgelagerte als auch die nachgelagerte Wertschöpfungskette.
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten MDR-P-65b Keine
Anwendungsbereich in Bezug auf geografischen Gebiete MDR-P-65b Global
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffenen Interessengruppen MDR-P-65b Eigene Mitarbeiter ; Auftragnehmer; Kunden; Lieferanten
Verantwortlichkeit für die Konzepte MDR-P-65 c Vorstand
Externe Standards oder Initiativen MDR-P-65 d US Foreign Corrupt Practices Act (FCPA); The UK Bribery Act; Das österreichische Strafgesetzbuch; OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (Ausgabe 2011); UN Global Compact
Einbeziehung der Interessengruppen in die Festlegung der Konzepte MDR-P-65 e Keine
Verfügbarkeit der Konzepte MDR-P-65 f Website, Intranet, Compliance-Plattform
Betroffenes wesentliches (Unter-)Thema MDR-P-65a Korruption und Bestechung
Betroffene wesentliche IROs MDR-P-65a Vorfälle von Korruption und Bestechung; Fehlende Anti-Korruptionsstandards
Titel der Konzepte MDR-P-65a F air-Trade- u nd Ethik Richtlinie
Zielsetzung der Konzepte MDR-P-65a Das Ziel der Fair-Trade- Richtlinie ist die Sicherstellung ethischer Geschäftspraktiken durch die Förderung von Fairness, Ehrlichkeit und Transparenz in allen Unternehmensbereichen. Sie betont eine Null-Toleranz- Richtlinie gegenüber Bestechung, Korruption und anderem unternehmerischen Fehlverhalten, gewährleistet die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und stärkt das Vertrauen der Stakeholder.
Überwachung der Konzepte MDR-P-65a Regelmäßige Audits, Parameter für die Leistungsmessung, Feedback-Mechanismen
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftsaktivitäten MDR-P-65b Diese Richtlinien gelten für die eigenen Geschäftstätigkeiten von SBO und umfassen sowohl die vorgelagerte als auch die nachgelagerte Wertschöpfungskette.
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten MDR-P-65b Keine
Anwendungsbereich in Bezug auf geografischen Gebiete MDR-P-65b Global
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffenen Interessengruppen MDR-P-65b Eigene Mitarbeiter; Auftragnehmer; Kunden; Lieferanten
Verantwortlichkeit für die Konzepte MDR-P-65 c Vorstand
Externe Standards oder Initiativen MDR-P-65 d US Foreign Corrupt Practices Act (FCPA); The UK Bribery Act; Das österreichische Strafgesetzbuch
Einbeziehung der Interessengruppen in die Festlegung der Konzepte MDR-P-65 e Keine
Verfügbarkeit der Konzepte MDR-P-65 f Intranet, Compliance-Plattform
Betroffenes wesentliches (Unter-)Thema MDR-P-65a Schutz von Whistleblowern
Betroffene wesentliche IROs MDR-P-65a Unzureichender Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowern)
Titel der Konzepte MDR-P-65a Whistleblowing- Guideline
Zielsetzung der Konzepte MDR-P-65a Bereitstellung einer sicheren und vertraulichen Plattform für Mitarbeiter, Auftragnehmer, Kunden und Lieferanten, um Vorfälle, Bedenken oder Verstöße im Zusammenhang mit Korruption, Bestechung oder unethischem Verhalten zu melden. Die Richtlinie betont den Schutz von Whistleblowern und gewährleistet Transparenz und Rechenschaftspflicht.
Überwachung der Konzepte MDR-P-65a Verwaltet durch das Group Compliance Management, das Meldungen bearbeitet, die Vertraulichkeit wahrt und gründliche Untersuchungen durchführt. Audits und gesicherte Aufzeichnungen werden zur Überwachung der Wirksamkeit eingesetzt, wobei die Daten sicher gespeichert und nach der Untersuchung gelöscht werden, sofern keine weiteren rechtlichen Schritte erforderlich sind.
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftsaktivitäten MDR-P-65b D iese Richtlinie gilt für die eigenen Geschäftstätigkeiten von SBO und umfasst sowohl die vorgelagerte als auch die nachgelagerte Wertschöpfungskette.
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten MDR-P-65b Keine
Anwendungsbereich in Bezug auf geografischen Gebiete MDR-P-65b Global
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffenen Interessengruppen MDR-P-65b Eigene Mitarbeiter ; Auftragnehmer; Kunden; Lieferanten
Verantwortlichkeit für die Konzepte MDR-P-65 c Vorstand
Externe Standards oder Initiativen MDR-P-65 d Europäische Marktmissbrauchsverordnung (MAR); nationale Gesetze zum Schutz von Informanten (Whistleblowing)
Einbeziehung der Interessengruppen in die Festlegung der Konzepte MDR-P-65 e Keine
Verfügbarkeit der Konzepte MDR-P-65 f Website, Intranet, Compliance-Plattform
G1-1 - 9 - ART UND WEISE, IN DER DIE UNTERNEHMENSKULTUR BEGRÜNDET, ENTWICKELT, GEFÖRDERT UND BEWERTET WIRD

SBO etabliert die Unternehmenskultur durch einen klaren Code of Conduct, der Werte, ethische Grundsätze und Erwartungen an Mitarbeiter und Stakeholder definiert. SBO entwickelt diese Kultur, indem sie diese Grundsätze in ihren täglichen Arbeitsabläufen, in der Art der Weiterbildung und in den Programmen zur Einbindung der Mitarbeiter verankert.

Um die Kultur zu fördern, kommuniziert SBO die Werte und Verpflichtungen über interne Plattformen und Sitzungen. SBO bewertet die Unternehmenskultur durch Mitarbeiterfeedback, Umfragen und Leistungsbeurteilungen, um sicherzustellen, dass sie mit strategischen Zielen und den Erwartungen der Stakeholder übereinstimmt.

G1-1 - 10 A - Identifizierung, MELDUNG UND UNTERSUCHUNG VON BEDENKEN IN BEZUG AUF UNRECHTMÄSSIGES VERHALTEN ODER VERHALTEN, DAS GEGEN DEN Code of conduct ODER ÄHNLICHE INTERNE REGELN VERSTÖSST

SBO hat einen formellen Mechanismus zur Meldung von Fehlverhalten eingerichtet, der in der Whistleblowing-Richtlinie beschrieben ist. Dieses System ermöglicht es Mitarbeitern und anderen Stakeholdern, Bedenken über Fehlverhalten, Nichteinhaltung oder unethisches Verhalten anonym zu melden. Der Beschwerdemechanismus erstreckt sich sowohl auf gesetzliche Vorschriften als auch interne Regeln, einschließlich des Code of Conduct, der Compliance-Richtlinien und anderer Unternehmensrichtlinien, die ethisches und korrektes Verhalten sowie jede andere Form von Fehlverhalten regeln.

Meldungen können über vertrauliche Kanäle erstattet werden. Der Compliance-Beauftragte oder das zuständige Compliance-Team sind für die Bearbeitung und den Umgang mit diesen Angelegenheiten verantwortlich. Es gibt ein formelles Untersuchungsverfahren, um Bedenken zu bewerten, Abhilfemaßnahmen zu ergreifen und bei Bedarf eine Deeskalation zu gewährleisten. Bei diesem Verfahren haben Vertraulichkeit und der Schutz von Hinweisgebern Vorrang.

Externe Stakeholder, einschließlich Lieferanten, Kunden und Geschäftspartner, können ebenfalls die eingerichteten Kommunikationskanäle nutzen, um Bedenken oder Vorfälle zu melden. Der Beschwerdemechanismus richtet sich sowohl an interne Stakeholder (z. B. Mitarbeiter) als auch an externe Stakeholder (z. B. Kunden, Lieferanten, Investoren, Banken und die Gemeinschaft). Er stellt sicher, dass jeder der mit der Organisation in Verbindung steht, Bedenken über Fehlverhalten oder Nichteinhaltung äußern kann.

G1-1 - 10 B - BESTEHEN EINER ANTIKORRUPTIONS- ODER BESTECHUNGSRICHTLINIE IM EINKLANG MIT DEM ÜBEREINKOMMEN DER VEREINTEN NATIONEN GEGEN KORRUPTION

SBO hat einen Corporate-Governance-Rahmen geschaffen, der einen Code of Conduct umfasst, in dem die Bekämpfung von Bestechung und Korruption ausdrücklich als Teil der ethischen Standards behandelt wird.

G1-1 - 10 C - Schutz von Hinweisgebern

SBO verfügt über ein formelles Whistleblowing-System, das vom Compliance-Beauftragten oder von designierten Mitgliedern des Compliance-Teams verwaltet wird und sicherstellt, dass Meldungen vertraulich und fair behandelt werden. Die Mitarbeiter werden durch Einführungsunterlagen, Compliance-Schulungen und regelmäßige Kommunikation informiert. Alle Mitarbeiter werden im Hinblick auf den Prozessablauf geschult, mit speziellen Schulungen für diejenigen, die Meldungen bearbeiten, um sicherzustellen, dass Whistleblower geschätzt und vor Vergeltungsmaßnahmen geschützt werden.

SBO gewährleistet den Schutz von Hinweisgebern durch einen speziellen Mechanismus, der Vertraulichkeit garantiert und vor Vergeltungsmaßnahmen schützt. Die Mitarbeiter können sich anonym melden, und das Unternehmen gewährleistet die Anonymität durch sichere Meldekanäle und begrenzten Zugang zu den gemeldeten Informationen. Das Unternehmen richtet sich nach der EU-Richtlinie 2019/1937 und überprüft regelmäßig seine Richtlinien, um die Einhaltung der rechtlichen und regulatorischen Anforderungen zu gewährleisten.

G1-1 - 10 E - VERFAHREN ZUR WEITERVERFOLGUNG VON MELDUNGEN VON WHISTLEBLOWERN UND ZUR UNTER-SUCHUNG VON CORPORATE GOVERNANCE VORFÄLLEN

SBO ist dabei, ihre Richtlinien zu evaluieren, um festzustellen, ob eine weitere Anpassung an die EU-Richtlinie erforderlich ist. Etwaige Aktualisierungen oder Anpassungen ihres Ansatzes werden entsprechend kommuniziert.

Der Whistleblowing-Rahmen der SBO ermöglicht bereits eine sichere und vertrauliche Meldung im Einklang mit den Best Practices. Obwohl die SBO keine Prozesse implementiert, die über die Anforderungen der EU-Richtlinie 2019/1937 hinausgehen, evaluiert und verbessert SBO kontinuierlich ihre Verfahren, um die Erwartungen der Stakeholder zu erfüllen.

G1-1 - 10 G - Konzepte FÜR ORGANISATIONSINTERNE Schulungen zur Unternehmensführung

SBO führt im Rahmen ihres Compliance-Programms interne Schulungen zur Corporate Governance durch. Diese Schulungen richten sich an alle Mitarbeiter, wobei der Schwerpunkt auf Führungsrollen und Hochrisikobereichen wie Finanzen, Beschaffung, Vertrieb und Compliance liegt. Die Schulungen finden während der Einarbeitungsphase und nach wichtigen Aktualisierungen der Richtlinien statt. Zu den wichtigsten Themen gehören Korruptionsbekämpfung, Bestechung, Whistleblowing, Business Rules, Sanktionsmanagement und Betrugsprävention. Dadurch wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter ihre Verantwortung verstehen und im Einklang mit den ethischen Standards von SBO handeln.

G1-1 - 10 H - Am stärksten GEFÄHRDETE FUNKTIONEN IM ZUSAMMENHANG MIT KORRUPTION UND BESTECHUNG

Als SBO-Funktionen, die am stärksten dem Risiko von Korruption und Bestechung ausgesetzt sind, wurden Finanzen, Compliance, Einkauf und Vertrieb, insbesondere in Regionen mit einem hohen Korruptionsindex, identifiziert.

G1-3 - Prävention und Aufdeckung von Korruption und Bestechung

G1-3 - 18 A - Prävention, AUFDECKUNG UND BEKÄMPFUNG VON VORWÜRFEN ODER VORFÄLLEN IM ZUSAMMENHANG MIT KORRUPTION ODER BESTECHUNG

SBO verfügt über ein systematisches Verfahren zur Behandlung von Vorfällen im Zusammenhang mit der Verhinderung von Korruption und Bestechung. Um solche Vorfälle zu verhindern, hat SBO klare Richtlinien, regelmäßige Mitarbeiterschulungen und Risikobewertungen eingeführt. Fälle von Korruption und Bestechung können anonym über sichere und vertrauliche Kanäle gemeldet werden, z. B. über eine spezielle Whistleblowing-Hotline und ein E-Mail-System.

Nach der Meldung von Vorfällen wird ein formeller Prozess eingeleitet, der vom Compliance-Beauftragten oder einem benannten Compliance-Team begleitet wird. Dieser Prozess umfasst gründliche Untersuchungen, Dokumentation und Abhilfemaßnahmen, um Risiken zu adressieren und zu mindern. Diese Maßnahmen gewährleisten sowohl die Vorbeugung als auch die effektive Lösung von Problemen im Zusammenhang mit Korruption und Bestechung.

G1-3 - 18 B - ERMITTLER ODER UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS

Die Abteilung Compliance Management ist für die Untersuchung von Verdachtsfällen von Korruption oder Bestechung zuständig und berichtet direkt an den Vorstandsvorsitzenden. Betrifft ein Verdachtsfall den CEO, wird die Unabhängigkeit bei der Untersuchung durch die Einbeziehung externer Prüfer, unabhängiger Rechtsberater oder eines unabhängigen internen Ausschusses gewährleistet.

Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sind die Personen oder Funktionen, welche die Untersuchung durchführen, vollständig von denjenigen getrennt, die für das operative Management von Korruptions- oder Bestechungsangelegenheiten zuständig sind, um ein unvoreingenommenes und transparentes Verfahren zu gewährleisten.

G1-3 - 18 C - VERFAHREN ZUR MITTEILUNG DER ERGEBNISSE AN DIE MITGLIEDER DER VERWALTUNGS-, LEITUNGS- UND AUFSICHTSORGANE & G1-3 - 19 OFFENLEGUNG FEHLENDER VERFAHREN UND KÜNFTIGER PLÄNE

SBO verfügt über ein internes Verfahren zur Übermittlung der Ergebnisse von Ermittlungen in Verdachtsfällen von Korruption oder Bestechung. Sobald ein Vorfall gemeldet, bearbeitet und abgeschlossen wurde, werden die Ergebnisse formell an den lokalen Manager, den Vorstand und gegebenenfalls an den Aufsichtsrat weitergeleitet.

Dies gewährleistet Transparenz, Rechenschaftspflicht und die Einhaltung der Governance-Anforderungen.

G1-3 - 20 - ZUGÄNGLICHKEIT DER Konzepte

Die SBO-Richtlinie zur Verhinderung von Korruption und Bestechung gilt für Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden und andere wichtige Interessengruppen. Diese Richtlinien werden den Mitarbeitern bereits bei der Einstellung über die Unternehmensintranetseite und den externen Stakeholdern über öffentliche Kanäle wie die Unternehmenswebsite zugänglich gemacht. Die Stakeholder werden durch regelmäßige interne Meetings und direkte Mitteilungen an externe Parteien wie Lieferanten oder Kunden über die Richtlinien informiert.

G1-3-21 A&B - Anti-Korruptions- und Anti-Bestechungsschulungen
KPI Wert Einheit
Gefährdete Funktionen, die durch Schulungsprogramme
abgedeckt werden
64 %
Risikofunktionen Manager Andere eigene Mitarbeiter
Trainingsumfang
Summe 164 182 1 . 250
Gesamtzahl der geschulten Mitarbeite r nder 105 93 957
Schulungsmethode und Dauer
Präsenzschulung (durchschnittliche Stunden) 2 , 9 1 , 3 0 , 3
Computergestützte Schulung (durchschnittliche Stunden) 2 , 9 1 , 0 1 , 0
Freiwillige computergestützte Schulung (durchschnittliche Stunden) 0 , 1 0 , 0 0 , 0

64 % der Mitarbeiter in risikobehafteten Funktionen haben Schulungen zu Korruptionsprävention, Unternehmensrichtlinien und Verfahren zur Erkennung von Verdachtsfällen absolviert.

51 % der Führungskräfte haben an Schulungen zur Korruptionsprävention, Unternehmensrichtlinien und Verfahren zur Erkennung von Verdachtsfällen teilgenommen. Zusätzlich wurden Themen wie Ethik, Due Diligence, Sicherheit und Vertragsmanagement behandelt.

77 % der übrigen Mitarbeiter außerhalb der risikobehafteten Funktionen und des Managements haben Schulungen zu Korruptionsprävention, Unternehmensrichtlinien und Verfahren zur Erkennung von Verdachtsfällen erhalten. Darüber hinaus wurden Themen wie Ethik, der Verhaltenskodex, Due Diligence, Sicherheit und Hinweisgebersysteme thematisiert.

G1-3-21 C – Informationen über Mitglieder des Aufsichtsrats und Vorstands hinsichtlich Anti-Korruptions- und Anti-Bestechungsschulungen

Der Vorstand und der Aufsichtsrat von SBO nehmen aktiv an Compliance-Schulungen teil, die Anti-Korruptions- und Anti-Bestechungsthemen abdecken, oder überprüfen regelmäßig Zusammenfassungen zu Compliance-Themen, die Updates zu Anti-Korruption und Anti-Bestechung enthalten.

G1-4 - Vorfälle von Korruption oder Bestechung

CODE OF CONDUCT
G1-MDR-A - 68 A - Zentrale Maßnahmen UND ERWARTETE ERGEBNISSE

Der Code of Conduct dient als zentrales Governance-Instrument für SBO und legt klare Richtlinien für ethisches Geschäftsverhalten, Korruptionsprävention und Bestechungsvermeidung fest. Er trägt dazu bei, Risiken im Zusammenhang mit unethischem Verhalten, Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften und Reputationsschäden zu minimieren.

SBO stellt die Einhaltung des Code of Conduct durch regelmäßige Aktualisierungen, Mitarbeiterschulungen und Durchsetzungsmaßnahmen sicher.

Die erwarteten Ergebnisse umfassen:

Erhöhtes Bewusstsein für ethische Geschäftspraktiken

Verbesserte Compliance

Gestärktes Vertrauen der Stakeholder in SBO

G1-MDR-A - 68 B - UMFANG

Der Code of Conduct gilt für alle Unternehmen der SBO-Gruppe. Das Dokument legt ethische Erwartungen für Lieferanten und Kunden fest und stellt die Ausrichtung an Governance-Richtlinien sicher.

G1-MDR-A - 68 C - ZEITHORIZONTE

Der Code of Conduct ist durchgehend gültig und wird regelmäßig überprüft.

G1-MDR-A - 68 D - Zentrale MASSNAHMEN ZUR BEHEBUNG DER SITUATION

SBO stellt die Einhaltung durch die Integration des Code of Conduct sicher und führt regelmäßige Compliance-Prüfungen durch.

G1-MDR-A - 68 E - FORTSCHRITT

Umsetzung des Code of Conduct in allen Geschäftsbereichen

Regelmäßige Aktualisierungen der Richtlinien zur Anpassung an neue regulatorische Anforderungen

Compliance-Bewertungen zur Überwachung der Einhaltung

G1-MDR-A - 69 A - Aktuelle und zukünftige finanzielle Ressourcen

Eine exakte finanzielle Zuweisung pro Maßnahme wurde bisher nicht durchgeführt.

G1-MDR-A - 69 B-C - Art der aktuellen und zukünftigen finanziellen Ressourcen

Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Einzelmaßnahmen wurde bisher nicht festgelegt.

Compliance-Schulungen
G1-MDR-A - 68 A - Zentrale Maßnahmen UND ERWARTETE ERGEBNISSE

Compliance-Schulungen stellen sicher, dass alle Mitarbeitern und Schlüsselakteure über ethische Geschäftspraktiken, Anti-Korruptionsrichtlinien und regulatorische Compliance informiert sind. Sie reduzieren Governance-Risiken und fördern eine Unternehmenskultur der Integrität.

G1-MDR-A - 68 B - UMFANG

Die Compliance-Schulungen sind dezentral organisiert und werden für Mitarbeiter durchgeführt.

G1-MDR-A - 68 C - ZEITHORIZONTE

Wiederkehrende Compliance-Schulungen finden in regelmäßigen Abständen statt, mit Aktualisierungen bei regulatorischen Änderungen oder neuen Risiken.

G1-MDR-A - 68 D - Zentrale MASSNAHMEN ZUR BEHEBUNG DER SITUATION

Schulungen zu Anti-Korruption und ethischem Verhalten

G1-MDR-A - 68 E - FORTSCHRITT

Anti-Korruptionsschulungen für alle Führungskräfte

Regelmäßige Bewertungen zur Wirksamkeit der Schulungen

G1-MDR-A - 69 A - Aktuelle und zukünftige finanzielle Ressourcen

Eine exakte finanzielle Zuweisung pro Maßnahme wurde bisher nicht durchgeführt.

G1-MDR-A - 69 B-C - Art der aktuellen und zukünftigen finanziellen Ressourcen

Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Einzelmaßnahmen wurde bisher nicht festgelegt.

Whistleblowing-System
G1-MDR-A - 68 A - Zentrale Maßnahmen UND ERWARTETE ERGEBNISSE

Das Whistleblowing-System von SBO bietet eine sichere und vertrauliche Plattform, über die Mitarbeiter und Stakeholder Governance-Bedenken melden können, um Transparenz und ethische Verantwortung sicherzustellen.

G1-MDR-A - 68 B - UMFANG

Das System gilt für alle Mitarbeitern, Lieferanten und Geschäftspartner in der gesamten SBO-Gruppe.

G1-MDR-A - 68 C - ZEITHORIZONTE

Das System wird kontinuierlich gewartet und weiterentwickelt.

G1-MDR-A - 68 D - Zentrale MASSNAHMEN ZUR BEHEBUNG DER SITUATION

Etablierung vertraulicher Meldekanäle für alle Stakeholder.

Klare Untersuchungsverfahren, um Meldungen effektiv zu bearbeiten

G1-MDR-A - 68 E - FORTSCHRITT

Regelmäßige Governance-Audits, um die Compliance sicherzustellen

G1-MDR-A - 69 A - Aktuelle und zukünftige finanzielle Ressourcen

Eine exakte finanzielle Zuweisung pro Maßnahme wurde bisher nicht durchgeführt.

G1-MDR-A - 69 B-C - Art der aktuellen und zukünftigen finanziellen Ressourcen

Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Einzelmaßnahmen wurde bisher nicht festgelegt.

G1-4 - 25 - 24A & 26 Anzahl bestätigter Fälle von Korruption oder Bestechung & Anzahl der Verurteilungen und Höhe der Geldstrafen für Verstöße gegen Anti-Korruptions- und Anti-Bestechungsgesetze
KPI Wert Einheit
Verurteilungen wegen Verstößen gegen Anti-Korruptions- und Anti-Bestechungsgesetze 0 Anzahl
Geldstrafen wegen Verstößen gegen Anti-Korruptions- und
Anti-Bestechungsgesetze
0

G1-MDR-M - Wesentliche Leistungsindikatoren in Bezug auf Aspekte der materiellen Nachhaltigkeit

G1 - MDR-M - 77B

Die Zahlen wurden nicht extern verifiziert. Zur Überprüfung der Messungen wurden interne Qualitätskontrollen durchgeführt, darunter Prüfungen auf Datenvollständigkeit, Vergleiche mit Vorjahreswerten und Plausibilitätsprüfungen zwischen den Konzerngesellschaften.

Liste der verwendeten Kennzahlen ESRS oder spezifische Kennzahlen Methoden, wesentliche Annahmen und
Limitierung
MDR-M-76 MDR-M-77 MDR-M-77a
Prozentsatz der Risikofunktionen, die durch Schulungsmaßnahmen abgedeckt werden ESRS-Kennzahl Zu den risikobehafteten Funktionen zählen Management, Beschaffung, Finanzen und Controlling sowie Recht. Die Daten wurden von den einzelnen Tochtergesellschaften zusammengestellt. Umfang und Inhalt der Schulungen hängen vom Standort ab und wurden entsprechend zusammengefasst. Für eine Tochtergesellschaft lagen keine Daten vor, so dass sie aus den Berechnungen angenommen wurde.
Schulungsabdeckung ESRS-Kennzahl Der Abdeckungsgrad wird anhand des Anteils der Mitarbeiter in diesen Funktionen bestimmt, welche die Schulung innerhalb eines bestimmten Berichtszeitraums abgeschlossen haben.
Schulungsmethode und Dauer ESRS-Kennzahl Die Schulungen werden durch eine Kombination aus Präsenzveranstaltungen, E-Learning-Modulen und interaktiven Workshops durchgeführt. Die Dauer variiert je nach Tochtergesellschaft.
Häufigkeit und behandelte Themen ESRS-Kennzahl Die Schulungshäufigkeit hängt von der jeweiligen Tochtergesellschaft und der Position des Mitarbeiters ab. Behandelte Themen umfassen Antikorruptionsrichtlinien, Maßnahmen zur Minderung von Bestechungsrisiken, ethische Entscheidungsfindung und regulatorische Compliance.
Anzahl der Verurteilungen wegen Verstößen gegen Gesetze zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung ESRS-Kennzahl Die Rechtsabteilungen aller Tochtergesellschaften zählen alle Verurteilungen wegen Verstößen gegen Anti-Korruptions- und Anti-Betrugsgesetze, sofern es welche gibt. Die Daten werden auf Konzernebene konsolidiert.
Höhe der Geldbußen für Verstöße gegen Gesetze zur Korruptions- und Bestechungsbekämpfung ESRS- Kennzahl Die Rechtsabteilungen aller Tochtergesellschaften summieren alle Bußgelder für Verstöße gegen Antikorruptions- und Anti-Betrugsgesetze, sofern es welche gibt. Die Daten werden auf Konzernebene konsolidiert.
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Konzerngewinn- und Verlustrechnung

in TEUR Erläuterung 2024 2023
Umsatzerlöse 21 560.446 585.871
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 22 -390.145 -383.272
Bruttoergebnis 170.301 202.599
Vertriebsaufwendungen 22 -39.226 -36.357
Verwaltungsaufwendungen 22 -49.059 -49.646
Sonstige betriebliche Aufwendungen 23 -25.470 -22.395
Sonstige betriebliche Erträge 23 13.540 8.077
Betriebsergebnis 70.086 102.278
Zinserträge 24 5.705 9.038
Zinsaufwendungen 24 -12.204 -8.544
Sonstige finanzielle Erträge 21 0
Aufwendungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 25 0 -8.563
Finanzergebnis -6.478 -8.069
Ergebnis vor Steuern 63.608 94.209
Steuern vom Einkommen und Ertrag 26 -18.292 -22.635
Ergebnis nach Steuern 45.316 71.574
Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien 19 15.759.465 15.732.013
Ergebnis pro Aktie in EUR (unverwässert = verwässert) 2,88 4,55

Konzerngesamtergebnisrechnung

in TEUR Erläuterung 2024 2023
Ergebnis nach Steuern 45.316 71.574
Beträge, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können
Währungsumrechnung Eigenkapital 20 26.544 -14.668
Währungsumrechnung sonstige Positionen1 20 5.430 -2.330
darauf entfallende Steuern 26 -1.249 536
Summe Beträge, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können 30.725 -16.462
Beträge, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung nicht umgegliedert werden können
Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen 16 205 -463
darauf entfallende Steuern 26 -47 111
Summe Beträge, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung nicht umgegliedert werden können 158 -352
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 30.883 -16.814
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN 76.199 54.760

1 Hauptsächlich aus langfristigen Forderungen an ausländische Tochtergesellschaften.

Konzernbilanz

VERMÖGEN
in TEUR Erläuterung 31.12.2024 31.12.2023
Kurzfristiges Vermögen
Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagung 314.686 162.351
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5 131.444 132.519
Forderungen aus Ertragsteuern 1.546 3.178
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 6 12.590 11.518
Vorräte 7 188.668 205.811
Summe kurzfristiges Vermögen 648.934 515.377
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen 8 145.061 130.436
Firmenwerte 9 146.809 138.407
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 9 14.496 19.012
Langfristige Forderungen und Vermögenswerte 10 2.737 3.551
Aktive latente Steuern 11 28.072 29.638
Summe langfristiges Vermögen 337.175 321.044
SUMME VERMÖGEN 986.109 836.421

Konzernbilanz

SCHULDEN UND EIGENKAPITAL
in TEUR Erläuterung 31.12.2024 31.12.2023
Kurzfristige Schulden
Bankverbindlichkeiten 12 42.787 38.144
Kurzfristiger Teil der langfristigen Darlehen 15 29.786 41.638
Leasingverbindlichkeiten 18 2.776 2.378
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.131 39.624
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 9.867 18.932
Sonstige Verbindlichkeiten 13 53.662 46.127
Sonstige Rückstellungen 14 4.237 3.654
Summe kurzfristige Schulden 175.246 190.497
Langfristige Schulden
Langfristige Darlehen 15 298.071 174.839
Leasingverbindlichkeiten 18 8.273 6.589
Rückstellungen für Sozialkapital 16 6.174 5.988
Sonstige Verbindlichkeiten 17 4.975 10.231
Passive latente Steuern 11 672 260
Summe langfristige Schulden 318.165 197.907
Eigenkapital
Grundkapital 19 15.759 15.759
Kapitalrücklagen 59.526 59.526
Gesetzliche Rücklage 20 785 785
Sonstige Rücklagen 19 19
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung 20 63.464 32.739
Kumulierte Ergebnisse 20 353.145 339.189
Summe Eigenkapital 492.698 448.017
SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL 986.109 836.421

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

2024
in TEUR Grund- kapital Kapital- rücklage Gesetzliche Rücklage Sonstige Rücklagen Ausgleichs- posten Währungs- umrechnung Kumulierte Ergebnisse Gesamt
Erläuterung 19 20 20 20
1. Jänner 2024 15.759 59.526 785 19 32.739 339.189 448.017
Ergebnis nach Steuern 45.316 45.316
Sonstiges Ergebnis 30.725 158 30.883
Gesamtergebnis 0 0 0 0 30.725 45.474 76.199
Dividende1 -31.518 -31.518
31. Dezember 2024 15.759 59.526 785 19 63.464 353.145 492.698

1 Die Ausschüttung betrug EUR 2,00 pro Aktie.

2023
in TEUR Grund- kapital Kapital- rücklage Gesetzliche Rücklage Sonstige Rücklagen Ausgleichs- posten Währungs- umrechnung Kumulierte Ergebnisse Gesamt
Erläuterung 19 20 20 20
1. Jänner 2023 15.729 61.956 785 19 49.201 297.326 425.016
Ergebnis nach Steuern 71.574 71.574
Sonstiges Ergebnis -16.462 -352 -16.814
Gesamtergebnis 0 0 0 0 -16.462 71.222 54.760
Dividende1 -31.459 -31.459
Aktienbasierte Vergütung 30 -2.430 2.100 -300
31. Dezember 2023 15.759 59.526 785 19 32.739 339.189 448.017

1 Die Ausschüttung betrug EUR 2,00 pro Aktie.

Konzerngeldflussrechnung

in TEUR Erläuterung 2024 2023
Ergebnis vor Steuern 63.608 94.209
Abschreibungen und Wertminderungen 8, 9 31.847 29.002
Zinsergebnis 24 6.499 -494
Aufwendungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 25 0 8.563
Veränderung der Sozialkapital-Rückstellungen 16 186 -628
Gewinne / Verluste aus dem Verkauf von Sachanlagen -511 507
Sonstige unbare Aufwendungen und Erträge 1.732 2.564
Gezahlte Zinsen -9.427 -7.310
Erhaltene Zinsen 5.275 9.285
Gezahlte Ertragsteuern -23.860 -18.934
Erhaltene Ertragsteuern 736 1.328
Cashflow aus dem Ergebnis 76.085 118.092
Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.322 -3.955
Veränderung sonstiger Forderungen und Vermögenswerte -314 -1.661
Veränderung Vorräte 25.269 -32.393
Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -8.637 2.527
Veränderung sonstiger Verbindlichkeiten und Rückstellungen -292 3.915
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 35 98.433 86.525
Investitionen in Sachanlagen 8 -33.969 -35.486
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte 9 -587 -1.992
Veränderung Verbindlichkeiten aus Investitionen -587 598
Unternehmenserwerbe abzüglich erworbener Finanzmittel 36 0 -18.594
Einzahlungen aus Sachanlagenabgängen 3.555 2.081
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 35 -31.588 -53.393
Freier Cashflow 35 66.845 33.132
Dividendenzahlungen -31.518 -31.459
Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -2.889 -2.859
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 25 0 -118.990
Veränderung kurzfristiger Bankverbindlichkeiten 12 3.696 7.397
Aufnahme von langfristigen Darlehen 15 181.500 52.500
Rückzahlung von langfristigen Darlehen 15 -70.120 -58.552
Rückzahlung von sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten -1.459 -942
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 35 79.210 -152.905
Veränderung des Finanzmittelbestandes 146.055 -119.773
Finanzmittelbestand am Anfang des Jahres 162.351 287.764
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand 6.280 -5.640
Finanzmittelbestand am Ende des Jahres 35 314.686 162.351

Erläuterungen zum Konzernabschluss

Erläuterung 1 - Allgemeine Informationen über das Unternehmen

Die SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft (das Unternehmen, SBO) mit Sitz in 2630 Ternitz, Hauptstraße 2, wurde am 26. Mai 1994 in Ternitz, Österreich, gegründet und ist im Firmenbuch beim Handelsgericht in Wiener Neustadt, Österreich, unter FN 102999w eingetragen.

Der Gegenstand des Unternehmens umfasst insbesondere die Herstellung und den Vertrieb von hochlegierten nicht-magnetisierbaren Stählen, sowie von Produkten aus Metallen, Verbundstoffen oder sonstigen Materialien für die Bohr-, Komplettier- und Fördertechnik, insbesondere der Erdöl- und Erdgasindustrie und der Geothermie, sowie für Anwendungen in anderen Industrien, einschließlich in den Bereichen Umwelttechnik und Erneuerbare Energien sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesen Bereichen.

Seit 27. März 2003 notieren die Aktien der Gesellschaft an der Wiener Börse.

Erläuterung 2 - Grundsätze der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei wurden auch die zusätzlichen Anforderungen des § 245a Abs. 1 UGB erfüllt.

Der vorliegende Konzernabschluss der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft und deren Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2024 (Stichtag 31. Dezember 2024) wurde am 12. März 2025 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.

Der Konzernabschluss wird in EURO aufgestellt. Sofern nicht anders angegeben, werden sämtliche Werte auf eintausend EURO (TEUR) gerundet. Die Summierungen der gerundeten Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen aufweisen.

Erläuterung 3 - Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurden neben der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft als oberstes Mutterunternehmen 34 (Vorjahr: 34) Tochterunternehmen einbezogen:

Unternehmen Direkt und
indirekt
gehaltene
Anteile
in %
Direkt und
indirekt
gehaltene
Anteile
in %
Sitz 31.12.2024 31.12.2023
SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Technology GmbH Ternitz, AT 100,0 100,0
SBO GmbH (zuvor: Schoeller-Bleckmann Beteiligungs GmbH) Ternitz, AT 100,0 100,0
Schoeller Bleckmann America, Inc. Wilmington, US 100,0 100,0
Bafco Investment Co. Houston, US 100,0 100,0
Knust-Godwin LLC Houston, US 100,0 100,0
Schoeller-Bleckmann Energy Services L.L.C. (*) Lafayette, US 99,0 98,0
Schoeller-Bleckmann Sales Co. L.L.C. Houston, US 100,0 100,0
The WellBoss Company, LLC Houston, US 100,0 100,0
The WellBoss Company, Inc. Calgary, CA 100,0 100,0
The Wellboss Company FZE Dubai, VAE 100,0 100,0
The WellBoss Company for Maintenance Dammam, KSA 100,0 100,0
BICO Drilling Tools Inc. Houston, US 100,0 100,0
BICO DRILLING TOOLS FZE Dubai, VAE 100,0 100,0
BICO Faster Drilling Tools Inc. Nisku, CA 100,0 100,0
Foxano AG Luzern, CH 100,0 100,0
D-TECH (UK) Limited Bristol, GB 100,0 100,0
D-TECH Drilling Tools Inc. Houston, US 100,0 100,0
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (UK) Limited Chesterfield, GB 100,0 100,0
Darron Tool and Engineering Limited Chesterfield, GB 100,0 100,0
Darron Oil Tools Limited Chesterfield, GB 100,0 100,0
Schoeller-Bleckmann Darron Limited Aberdeen, GB 100,0 100,0
Schoeller-Bleckmann Darron (Aberdeen) Limited (*) Aberdeen, GB 94,0 94,0
Techman Engineering Limited Chesterfield, GB 100,0 100,0
Schoeller-Bleckmann (UK) Limited Chesterfield, GB 100,0 100,0
Nomatek LLC Noyabrsk, RU 100,0 100,0
DSI FZE Dubai, VAE 100,0 100,0
DSI FZE Services Private Limited Mumbai, IND 100,0 100,0
Schoeller Bleckmann Saudi LLC Dammam, KSA 100,0 100,0
DSI PBL de Mexico S. A. de C. V. Villahermosa, MX 100,0 100,0
ADRIANA HOLDING COMPANY LIMITED Dubai, VAE 100,0 100,0
Schoeller Bleckmann do Brasil, Ltda. Macaé, BR 100,0 100,0
Knust-SBD Pte. Ltd. Singapur, SG 100,0 100,0
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment Middle East FZE Dubai, VAE 100,0 100,0
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment Vietnam Co., Ltd. Binh Duong, VN 100,0 100,0

* Hinsichtlich Anteile, die vom Management dieser Gesellschaften gehalten werden, siehe Erläuterung 17.

Für sämtliche Gesellschaften entsprechen die Anteile den Stimmrechten, wodurch die Beherrschung der Tochterunternehmen direkt aus den gehaltenen Anteilen abzuleiten ist.

Im Jahr 2024 ergaben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis.

Erläuterung 4 - Wesentliche Bilanzierungsgrundsätze

Die angewandten Rechnungslegungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit nachfolgend aufgelisteten Ausnahmen.

1. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2024 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten Standards und Interpretationen erstmals angewandt. Daraus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024.

Regelung Inkrafttreten 1
IAS 1 Änderungen Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig und
Langfristige Schulden mit Nebenbedingungen
1.1.2024 1
IAS 7 und IFRS 7 Änderungen Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen 1.1.2024 1
IFRS 16 Änderungen Leasingverbindlichkeiten aus einer Sale-and-Leaseback Transaktion 1.1.2024 1

1 In der EU anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

Folgende bereits veröffentlichte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende bzw. von der Europäischen Union noch nicht übernommene neue bzw. überarbeitete Standards und Interpretationen wurden im Geschäftsjahr 2024 nicht vorzeitig angewendet, sondern werden für zukünftige Berichtsperioden, für welche die Anwendung verpflichtend ist, angewendet. Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen auf die laufende oder künftige Berichtsperioden sowie absehbare künftige Transaktionen werden mit Ausnahme der Änderungen durch den neuen Standard IFRS 18 im Konzern als nicht wesentlich angesehen.

Regelung Inkrafttreten 1,2 Voraussichtliche wesentliche
Auswirkungen auf den
Konzernabschluss von SBO
IFRS 9 und IFRS 7 Änderungen Änderungen der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten 1.1.2026 2 nein
IFRS 9 und IFRS 7 Änderungen Verträge für Strom aus erneuerbaren Energien 1.1.2026 2 nein
IAS 21 Änderungen Auswirkungen von Wechselkursänderungen: Fehlende Umtauschbarkeit 1.1.2025 1 nein
IFRS 18 Darstellung und Angabe in Abschlüssen 1.1.2027 2 siehe unten
IFRS 19 Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht 1.1.2027 2 nein
Jährliche Verbesserungen Jährliche Verbesserungen an den IFRS 1.1.2026 2 nein

1 In der EU anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

2 Der Standard ist in der EU noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurde nicht vorzeitig angewendet. Das angegebene Datum betrifft das vom IASB beschlossene Erstanwendungsdatum.

Der ab dem Geschäftsjahr 2027 neu anzuwendende IFRS 18 regelt die Neustrukturierung der Gewinn- und Verlustrechnung, präzisiert die Anforderungen an die Darstellung nach dem Umsatz- oder Gesamtkostenverfahren und enthält umfangreiche Leitlinien zur sachgerechten Gliederung. Durch IFRS 18 sind erfolgswirksame Geschäftsvorfälle zu klassifizieren und den folgenden Kategorien zuzuordnen: Betriebliche Tätigkeiten, Investitionstätigkeiten, Finanzierungstätigkeiten, Ertragsteuern, Aufgegebene Geschäftsbereiche. Zudem führt IFRS 18 zwei neue verpflichtende Zwischensummen, das Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Finanzierung und Ertragsteuern ein. Zusätzlich werden im neuen Standard erweiterte Offenlegungspflichten, insbesondere zu von der Unternehmensleitung definierten Leistungskennzahlen (Management-defined Performance Measures), sowie Änderungen in der Kapitalflussrechnung geregelt. SBO evaluiert derzeit die möglichen Auswirkungen der geänderten Strukturierungserfordernisse der Gewinn- und Verlustrechnung.

2. Bilanzstichtag

Der Bilanzstichtag sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember.

3. Behandlung von nicht beherrschenden Anteilen im Konzernabschluss

Nicht beherrschende Anteile werden im Konzern mit dem anteiligen neubewerteten Reinvermögen im Erwerbszeitpunkt angesetzt. In der Folge wird den nicht beherrschenden Anteilen ein entsprechender Anteil am ERGEBNIS NACH STEUERN und am SONSTIGEN ERGEBNIS zugeordnet, was bei Verlusten des betreffenden Tochterunternehmens auch zu einem negativen Saldo führen kann (zu weiteren Bilanzierungsgrundsätzen siehe Angaben zu finanziellen Verbindlichkeiten in Erläuterung 4.6). Eine Veränderung der Beteiligungshöhe an einem Tochterunternehmen ohne Verlust der Beherrschung wird als Eigenkapitaltransaktion bilanziert.

4. Währungsumrechnung

Der Konzernabschluss wird in EURO, der funktionalen Währung und Berichtswährung der Muttergesellschaft, aufgestellt. Jedes Unternehmen innerhalb des Konzerns legt seine eigene funktionale Währung fest. Die im Abschluss des jeweiligen Unternehmens enthaltenen Posten werden unter Verwendung dieser funktionalen Währung bewertet.

Fremdwährungstransaktionen werden zum jeweiligen Fremdwährungskurs am Tag der Transaktion umgerechnet. Zum Bilanzstichtag bestehende monetäre Fremdwährungspositionen werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Währungsdifferenzen werden in der betreffenden Periode ertrags- bzw. aufwandswirksam gebucht. Für die Konzernabschlusserstellung werden die in funktionaler Währung erstellten Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen nach dem Konzept der modifizierten Stichtagskursmethode in EURO umgerechnet:

  • Die Vermögenswerte und Schulden (sowohl monetäre als auch nicht-monetäre) werden zum Stichtagskurs umgerechnet.
  • Sämtliche Aufwands- und Ertragspositionen der ausländischen Tochterunternehmen werden zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Die Währungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stichtagskurs Jahresdurchschnittskurs
1 EUR = 31.12.2024 31.12.2023 2024 2023
USD 1,0389 1,1050 1,0821 1,0816
GBP 0,8292 0,8691 0,8466 0,8699
CAD 1,4948 1,4642 1,4819 1,4596
BRL 6,4253 5,3618 5,8268 5,4016
CHF 0,9412 0,9260 0,9526 0,9717
RUB 117,5123 99,1919 101,5188 92,6821
VND 26.661,0 26.955,1 27.219,0 26.033,0

Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Einbeziehung der Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss sowie aus langfristigen konzerninternen Fremdwährungsforderungen, die als Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb qualifiziert werden, da deren Abwicklung auf absehbare Zeit weder geplant noch erwartet wird, werden unter der Position AUSGLEICHSPOSTEN AUS DER WÄHRUNGSUMRECHNUNG im Eigenkapital des Konzernabschlusses ausgewiesen, wobei die Veränderung im laufenden Jahr im SONSTIGEN ERGEBNIS der Gesamtergebnisrechnung dargestellt wird. Bei Veräußerung der Nettoinvestition werden diese Währungsdifferenzen in den Gewinn oder Verlust umgegliedert.

5. Einteilung in kurz- und langfristige Vermögenswerte und Schulden

Vermögenswerte und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden als kurzfristig, jene mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr als langfristig eingestuft. Die Feststellung der Restlaufzeiten erfolgt ausgehend vom Bilanzstichtag.

Betriebliche Posten, wie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, werden selbst dann als kurzfristig eingestuft, wenn sie erst später als zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag fällig werden, da dies dem üblichen Geschäftszyklus entspricht.

6. Finanzinstrumente

6.1 Ansatz und erstmalige Bewertung

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und ausgegebene Schuldinstrumente werden ab dem Zeitpunkt, zu dem sie entstanden sind, angesetzt. Alle anderen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden erstmals am Handelstag erfasst, wenn das Unternehmen Vertragspartei nach den Vertragsbestimmungen des Instruments wird.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne wesentliche Finanzierungskomponente werden beim erstmaligen Ansatz zum Transaktionspreis bewertet. Alle übrigen finanziellen Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten werden beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

6.2 Klassifizierung und Folgebewertung

Ein finanzieller Vermögenswert wird wie folgt bei der erstmaligen Erfassung eingestuft und anschließend folgebewertet:

  • zu fortgeführten Anschaffungskosten
  • Schuldinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert mit Änderungen im sonstigen Ergebnis bewertet werden (FVOCI-Schuldinstrumente)
  • Eigenkapitalinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert mit Änderungen im sonstigen Ergebnis bewertet werden (FVOCI-Eigenkapitalinstrumente)
  • zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam über die GuV (FVTPL).

Finanzielle Vermögenswerte werden nach der erstmaligen Erfassung nicht umgegliedert, es sei denn, die Gesellschaft ändert sein Geschäftsmodell zur Steuerung der finanziellen Vermögenswerte. In diesem Fall werden alle betroffenen finanziellen Vermögenswerte am letzten Tag der Berichtsperiode umgegliedert, in der die Änderung des Geschäftsmodells erfolgt.

Ein finanzieller Vermögenswert wird zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind und er nicht als FVTPL designiert wurde: er wird im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten, dessen Zielsetzung darin besteht, finanzielle Vermögenswerte zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme zu halten, und die Vertragsbedingungen des finanziellen Vermögenswertes führen zu festgelegten Zeitpunkten zu Zahlungsströmen, die ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen (SPPI-Kriterium) auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen.

Ein Schuldinstrument wird zu FVOCI designiert, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind und es nicht als FVTPL designiert wurde: es wird im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten, dessen Zielsetzung sowohl im Halten finanzieller Vermögenswerte zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme als auch im Verkauf finanzieller Vermögenswerte besteht, und seine Vertragsbedingungen führen zu festgelegten Zeitpunkten zu Zahlungsströmen, die ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen (SPPI-Kriterium) auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen.

Alle finanziellen Vermögenswerte, die nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zu FVOCI bewertet werden (zum Beispiel finanzielle Vermögenswerte, die zu Handelszwecken gehalten werden und solche, die anhand des beizulegenden Zeitwertes gesteuert werden und deren Wertentwicklung danach beurteilt wird), werden zu FVTPL bewertet. Dies umfasst alle derivativen finanziellen Vermögenswerte (siehe Erläuterung 31).

Bei der Einschätzung des SPPI-Kriteriums berücksichtigt SBO die vertraglichen Vereinbarungen des Instruments. Dies umfasst eine Einschätzung, ob der finanzielle Vermögenswert eine vertragliche Vereinbarung enthält, die den Zeitpunkt oder den Betrag der vertraglichen Zahlungsströme ändern könnte, sodass diese nicht mehr diese Bedingungen erfüllen. Bei der Beurteilung berücksichtigt die Gesellschaft bestimmte Ereignisse, die den Betrag oder den Zeitpunkt der Zahlungsströme ändern würden, Bedingungen, die den Zinssatz anpassen würden, vorzeitige Rückzahlungs- und Verlängerungsmöglichkeiten und Bedingungen, die den Anspruch der Gesellschaft auf Zahlungsströme eines speziellen Vermögenswertes einschränken.

Eine vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit steht im Einklang mit dem SPPI-Kriterium, wenn der Betrag der vorzeitigen Rückzahlung im Wesentlichen nicht geleistete Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag umfasst, wobei angemessenes Entgelt für die vorzeitige Beendigung des Vertrages enthalten sein kann. SBO hält aktuell, außerhalb zu Handelszwecken gehalten, keine finanziellen Vermögenswerte, die das SPPI-Kriterium nicht erfüllen.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) eingestuft und bewertet. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird zu FVTPL eingestuft, wenn sie als zu Handelszwecken gehalten eingestuft wird, ein Derivat ist oder beim Erstansatz als ein solches designiert wird.

Finanzielle Verbindlichkeiten zu FVTPL werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und Nettogewinne oder -verluste, einschließlich Zinsaufwendungen, werden im Gewinn oder Verlust erfasst. Andere finanzielle Verbindlichkeiten werden bei der Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten mittels der Effektivzinsmethode bewertet. Zinsaufwendungen und Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen werden im Gewinn oder Verlust erfasst. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung werden ebenfalls im Gewinn oder Verlust erfasst.

Derivate werden beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und im Rahmen der Folgebewertung mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Sich daraus ergebende Änderungen werden grundsätzlich im Gewinn oder Verlust erfasst.

6.3 Finanzinstrumente im Detail

In der Konzernbilanz werden folgende Finanzinstrumente gemäß IFRS 9 ausgewiesen:

ZU FORTGEFüHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Finanzielle Vermögenswerte

Die Gesellschaft klassifiziert alle unter dem Posten ZAHLUNGSMITTEL UND KURZFRISTIGE VERANLAGUNG enthaltenen Barbestände, Sichteinlagen und kurzfristigen, äußerst liquiden Finanzinvestitionen, die jederzeit in bestimmte Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen, als Finanzmittelbestand. Die kurzfristigen Veranlagungen stellen zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte mit einer Laufzeit von grundsätzlich unter drei Monaten oder längeren Laufzeiten mit kurzfristigen Kündigungsmöglichkeiten ohne nennenswerte Kündigungsnachteile dar, welche nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte sind, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden.

Nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte umfassen insbesondere FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN sowie sonstige gegebene Kredite und Forderungen (im Wesentlichen Darlehen, die für den Erwerb von Management-Darlehen und Genussrechten gewährt wurden), die in den LANGFRISTIGEN FORDERUNGEN UND VERMÖGENSWERTEN enthalten sind.

Forderungen werden zu Anschaffungskosten erfasst und in weiterer Folge zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertberichtigungen für Wertminderungen bewertet. Gewinne und Verluste werden aufgrund der Amortisation nach der Effektivzinsmethode, aufgrund von Wertminderungen oder bei Ausbuchung des Kredits bzw. der Forderung in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Das Unternehmen gewährt den Kunden unter geschäftsüblichen Bedingungen Zahlungsziele, wofür allerdings grundsätzlich keine zusätzlichen Sicherheiten oder Bürgschaften zur Sicherung der offenen Beträge angefordert werden. Davon ausgenommen sind Kunden mit nur gelegentlichen Geschäftsbeziehungen sowie Kunden in Hochrisikoländern, von denen die Gesellschaft bestätigte Akkreditive einfordert. FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN, die über das übliche Zahlungsziel hinaus gewährt werden, werden marktüblich verzinst.

Bei FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN wendet der Konzern eine vereinfachte Methode zur Berechnung der erwarteten Kreditverluste an. Es werden laufend Bewertungen der Forderungen durchgeführt und erforderlichenfalls Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen gebildet. Die Wertminderungen tragen den erwarteten Ausfallsrisiken hinreichend Rechnung, konkrete Ausfälle führen zur Ausbuchung der betreffenden Forderung. Die Entscheidung, ob ein Ausfallsrisiko mittels eines Wertberichtigungskontos oder über eine direkte Minderung der Forderung berücksichtigt wird, hängt vom Grad der Verlässlichkeit der Beurteilung der Risikosituation ab.

Die vom Management verwendeten Grundlagen für die Beurteilung der Angemessenheit der Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen basieren auf bisherigen Erfahrungen mit Kreditverlusten und berücksichtigen sowohl qualitative als auch quantitative Faktoren. Hierbei wird eine Wertberichtigungsmatrix aufgestellt, die sowohl die Fälligkeitsstruktur der Forderungssalden als auch die Erfahrungen der letzten fünf Jahre in Bezug auf Ausfälle von Forderungen, wobei auch erfolglose anwaltliche Betreibung nach drei Jahren als Ausfall gewertet wird, und die Bonität der Kunden sowie Veränderungen im Zahlungsverhalten umfasst. Aufgrund der in der Oilfield-Service-Industrie vorherrschenden Zyklizität und wiederkehrender ökonomischer Ab- und Aufschwünge in der Branche eignen sich historische Ausfallmuster auch zur Ableitung zukünftiger Forderungsausfallsmuster. Ein stringentes Forderungsmanagement, welches eine enge Abstimmung mit dem Vertrieb von der Auftragsannahme bis zum Zahlungseingang umfasst, laufende Bonitätsprüfungen zur Reduktion des Kreditrisikos sowie genaues Monitoring des Zahlungsverhaltens stellen zudem eine solide Grundlage für die Bewertung der erwarteten Zahlungsausfälle dar.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten umfassen insbesondere VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN, Verbindlichkeiten gegenüber Banken und anderen Darlehensgebern sowie Leasingverbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten werden mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der mit der Kreditaufnahme verbundenen Transaktionskosten erfasst und in der Folge unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Erträge und Aufwendungen aufgrund der Effektivzinsmethode werden in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Weiters sind Kaufpreise für Anteile an Tochtergesellschaften, die von deren Management gehalten werden, in den finanziellen Verbindlichkeiten enthalten. Vertraglich sind die Manager verpflichtet, ihre Anteile bei Eintreffen festgelegter Ereignisse an die Gesellschaft zurück zu verkaufen; ebenso ist die Gesellschaft verpflichtet, die Anteile zurück zu erwerben. Der Rückkaufbetrag bemisst sich jeweils in der Höhe des anteiligen Eigenkapitals zum Zeitpunkt des Verkaufes. Gemäß IAS 32.23 begründet dies eine finanzielle Verbindlichkeit in Höhe des Barwertes des Rückkaufbetrages. Die laufende Bewertung erfolgt mangels exakt vorher bestimmbarer Wertermittlung zum jeweiligen anteiligen Eigenkapital zum Bilanzstichtag, welches den Ergebnisanteil des laufenden Geschäftsjahres enthält, der in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung unter den ZINSAUFWENDUNGEN bzw. ZINSERTRÄGEN erfasst ist. Dieser laufende Ergebnisanteil wird als repräsentativ für das Effektivzinsergebnis angesehen.

Weitere finanzielle Verbindlichkeiten resultieren aus dem Management gewährten Genussrechten an Tochtergesellschaften. Die Übertragung dieser Genussrechte an Dritte ist nur mit Zustimmung der Gesellschaft möglich, bzw. besteht bei Eintritt bestimmter Ereignisse eine Kaufoption, wobei sich der Rückkaufbetrag am Nettovermögen der jeweiligen Tochtergesellschaft zum Ausübungszeitpunkt bemisst. Der laufende Ergebnisanteil wird als repräsentativ für das Effektivzinsergebnis angesehen und verändert entsprechend die Verbindlichkeit.

ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT ERFOLGSWIRKSAM ÜBER DIE GUV
Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsbeziehungen

Der Konzern verwendet Devisenterminkontrakte, um sich gegen Währungsrisiken abzusichern. Diese derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden als Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender Zeitwert positiv ist, und als Schulden, wenn ihr beizulegender Zeitwert negativ ist.

Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken bilanzierter monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wendet das Unternehmen Sicherungsmaßnahmen an, die nicht die Anforderungen für Hedge Accounting erfüllen, jedoch gemäß den Grundsätzen des Risikomanagements effektiv zur Sicherung des finanziellen Risikos beitragen.

Gewinne und Verluste aus Kurssicherungsgeschäften, welche der Absicherung der Kursrisiken aus Konzernlieferungen in fremder Währung dienen und nicht die Kriterien für die Bilanzierung als Sicherungsbeziehungen erfüllen, werden nicht separat ausgewiesen, sondern gemeinsam mit den Kursgewinnen und Kursverlusten von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie sonstigen betrieblichen Erträgen dargestellt. Die Gesellschaft behält sich auch in Zukunft das Wahlrecht vor, die Kriterien des IAS 39 für Hedge Accounting anzuwenden.

Zu den zum 31. Dezember 2024 bzw. 2023 vorhandenen Finanzinstrumenten siehe Erläuterung 31.

7. Vorräte

Vorräte bestehen aus Werkstoffen und zugekauften Teilen in unterschiedlichem Fertigstellungsgrad und werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren erzielbaren Marktwert am Bilanzstichtag bewertet. Die Einsatzermittlung erfolgt mittels FIFO-, gewogenem Durchschnittspreis- oder Identitätspreisverfahren. Herstellungskosten von Fertigerzeugnissen beinhalten die Kosten für Rohstoffe, andere direkt zurechenbare Aufwendungen sowie anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert, sofern sich diese nicht auf qualifizierte Vermögenswerte beziehen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer sowie geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

8. Sachanlagen und Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die Bewertung des Sachanlagevermögens und der Sonstigen immateriellen Vermögenswerte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Folgende geschätzte Nutzungsdauern kommen zur Anwendung:

Nutzungsdauer in Jahren
Sonstige immaterielle Vermögenswerte:
Software 3 – 4
Technologie 5 – 10
Kundenbeziehungen 5 – 10
Wettbewerbsvereinbarungen 5 – 10
Markenrechte 10
Sachanlagen:
Bauten 5 – 50
Technische Anlagen und Maschinen 3 – 17
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 – 10
Nutzungsrechte 3 – 10*

* bzw. in Einzelfällen länger entsprechend dem zugrundeliegenden Mietvertrag

Das Unternehmen ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung von Sachanlagen und Sonstigen immateriellen Vermögenswerten vorliegen. Liegen solche Anhaltspunkte vor, nimmt das Unternehmen eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Wertminderungsaufwendungen der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden erfolgswirksam abhängig von ihrem Ausmaß in den HERSTELLUNGSKOSTEN oder in eigenen Positionen WERTMINDERUNG VON SACHANLAGEN bzw. WERTMINDERUNG VON FIRMENWERTEN UND SONSTIGEN IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTEN erfasst.

Es wird zu jedem Abschlussstichtag eine Überprüfung vorgenommen, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand nicht mehr länger besteht oder sich verringert hat. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung der Annahmen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Die Wertaufholung ist dahingehend begrenzt, dass der Buchwert eines Vermögenswerts weder seinen erzielbaren Betrag noch den Buchwert übersteigen darf, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen ergeben hätte, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den Vermögenswert erfasst worden wäre. Eine Wertaufholung wird erfolgswirksam erfasst.

Fremdkapitalkosten werden ebenfalls sofort aufwandswirksam erfasst, sofern sich diese nicht auf qualifizierte Vermögenswerte beziehen.

Gemietete Sachanlagen, die gemäß IFRS 16 zu aktivieren sind, werden in der Bilanz innerhalb der Sachanlagen als Nutzungsrechte ausgewiesen. Daraus resultierende künftige Zahlungsverpflichtungen werden unter den Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen. Die Zinssätze für aktivierte Leasinggegenstände werden abhängig vom Mindestzinssatz für Neukredite zu Beginn jedes Leasingverhältnisses oder entsprechend einer kalkulatorischen Rendite des Leasinggebers festgesetzt. SBO wendet die Ausnahmeregelung für Leasingvereinbarungen, deren Laufzeit zwölf Monate oder weniger beträgt, sowie für Leasingvereinbarungen über geringwertige Vermögenswerte an (siehe dazu Erläuterung 18).

9. Firmenwerte

Die Firmenwerte werden mit den Anschaffungskosten erfasst und in Folge jährlich zum Stichtag 31. Dezember bzw. zusätzlich unterjährig bei Vorliegen eines Triggering Events auf ihre Werthaltigkeit geprüft. Zu diesem Zweck werden die Firmenwerte auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten aufgeteilt und den Nutzungswerten der Geschäftseinheiten aufgrund der erwarteten Cashflows gegenübergestellt.

Ein einmal erfasster Wertminderungsaufwand für einen Firmenwert wird in den Folgeperioden nicht wieder zugeschrieben.

10. Tatsächliche und latente Ertragssteuern

Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für laufende und frühere Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Der Berechnung des Betrages werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gelten.

Vom Unternehmen werden Abgrenzungen für latente Steuern in Übereinstimmung mit der in IAS 12 vorgeschriebenen „Balance Sheet Liability Method“ gebildet. Latente Steueransprüche und Schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, die in der Periode, in der diese realisiert werden, voraussichtlich Gültigkeit erlangen werden. Bei Vorliegen von Verlusten in der aktuellen Periode oder Vorperiode werden für nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge aktive latente Steuern nur in der Höhe erfasst, in der auf Basis der vorliegenden Mittelfristplanungen substanzielle Hinweise dafür vorliegen, dass ein ausreichendes steuerliches Ergebnis zur Verfügung stehen wird, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei nicht verfallbaren Verlustvorträgen wird dabei auf die Verwertbarkeit innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre abgestellt.

Tatsächliche und latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die entweder im SONSTIGEN ERGEBNIS oder direkt im Eigenkapital erfasst werden, werden nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im SONSTIGEN ERGEBNIS bzw. direkt im Eigenkapital erfasst.

Das in Österreich seit 2024 anzuwendende Mindestbesteuerungsgesetz („MinBestG“) zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen („Pillar Two“) ist für SBO aufgrund der in 2024 nicht erfolgten Überschreitung der verankerten Umsatzgrenzen aktuell nicht anwendbar. SBO als oberste Muttergesellschaft iSd MinBestG evaluiert weiterhin die möglichen Auswirkungen der globalen Mindestbesteuerung auf den Konzern. Nachdem kurzfristig nicht mit einer Überschreitung der Umsatzgrenzen gerechnet wird, sind aktuell keine Anwendung bzw. Auswirkungen daraus auf die SBO zu erwarten.

11. Rückstellungen

In Übereinstimmung mit IAS 37 werden Rückstellungen gebildet, wenn für das Unternehmen gegenwärtig rechtliche oder faktische Verpflichtungen vorliegen, die auf zurückliegenden Ereignissen beruhen und bei denen es wahrscheinlich ist, dass diese zu einem Mittelabfluss führen werden. Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung nach bester Schätzung des Managements ermittelt werden kann. Ist eine vernünftige Schätzung nicht möglich, unterbleibt die Bildung einer Rückstellung.

12. Rückstellungen für Sozialkapital

Leistungsorienterte Pläne

Leistungsorientierte Pläne betreffen ausschließlich Abfertigungsverpflichtungen österreichischer Gesellschaften. Der Arbeitgeber ist bei Beendigung eines Dienstverhältnisses oder bei regulärem Pensionsantritt eines Dienstnehmers verpflichtet, einen Pauschalbetrag an den Dienstnehmer zu leisten, sofern das Dienstverhältnis bereits vor dem 1. Jänner 2003 begonnen hat. Die zu leistenden Beträge reichen in Abhängigkeit von der Dauer des Dienstverhältnisses von mittlerweile neun bis zwölf bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Monatsbezügen. Die Zahlungen sind bei regulärem Pensionsantritt oder Kündigung durch den Arbeitgeber zu leisten, nicht aber bei freiwilligem Austritt des Dienstnehmers. Die Rückstellungsbeträge werden zu jedem Abschlussstichtag mittels versicherungsmathematischer Bewertung unter Anwendung der „Projected-Unit-Credit-Method” mit einer Verteilung des Dienstzeitaufwandes über den Zeitraum vom Eintritt in das Unternehmen bis zum Zeitpunkt des geplanten Pensionsantrittes des jeweiligen Dienstnehmers berechnet und entsprechen dem Barwert der von den Dienstnehmern bis zum Abschlussstichtag erworbenen Leistungsansprüche. Für das Pensionsantrittsalter werden die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen herangezogen. Künftig zu erwartende Gehaltssteigerungen und entsprechende Fluktuationsabschläge werden auf Basis der Erfahrungen der mittelfristigen Vergangenheit berücksichtigt.

Sämtliche Neubewertungen bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (versicherungsmathematische Gewinne und Verluste) werden gemäß IAS 19 im SONSTIGEN ERGEBNIS erfasst. Weitere Anmerkungen zu den Rückstellungen für Abfertigungen sind in Erläuterung 16 enthalten.

Beitragsorientierte Pläne

Bei verschiedenen Konzerngesellschaften bestehen beitragsorientierte Pensionspläne einerseits aufgrund länderspezifischer gesetzlicher Verpflichtungen sowie andererseits aufgrund des Abschlusses von Betriebsvereinbarungen bzw. einzelvertraglicher Pensionsvereinbarungen. Die Verpflichtung der Gruppe beschränkt sich darauf, die Beiträge bei Fälligkeit an den jeweiligen Pensionsfonds zu entrichten. Eine rechtliche oder faktische Verpflichtung zu künftigen Leistungen besteht nicht.

Beiträge zu sämtlichen beitragsorientierten Versorgungsplänen werden dann als Aufwand erfasst, wenn die Arbeitnehmer die Arbeitsleistung erbracht haben, die das Unternehmen zur Beitragsleistung verpflichtet.

Sonstige langfristige Personalverpflichtungen

Nach Maßgabe der österreichischen Kollektivverträge haben Dienstnehmer in Abhängigkeit von der Dauer ihres Dienstverhältnisses Anspruch auf Jubiläumsgeldzahlungen (leistungsorientiertes System). Die rückzustellenden Beträge werden ebenfalls unter Anwendung der „Projected-Unit-Credit-Method“ berechnet. Die Parameter der Abfertigungsrückstellung finden ebenso bei der Berechnung der Jubiläumsgeldrückstellung Anwendung. Neubewertungen (versicherungsmathematische Gewinne und Verluste) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

13. Ertragsrealisierung

Leistungsverpflichtungen aus dem Verkauf von Erzeugnissen und Waren gelten bei Übergang der Kontrolle, in der Regel bei Lieferung an den Empfänger, als realisiert und werden demzufolge zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt. Leistungsverpflichtungen aus Service- und Reparaturtätigkeiten gelten mit dem Zeitpunkt der Erbringung der Leistung, somit zum Zeitpunkt der Lieferung der servicierten bzw. reparierten Güter an den Kunden, als realisiert. Leistungsverpflichtungen aus der Unterstützung von Kunden bei der Anwendung von SBO-Tools am Ölfeld werden über den Zeitraum, in dem die Beratungsleistung vor Ort erbracht wird, erfüllt und somit über einen bestimmten Zeitraum erfasst.

Einzelne Unternehmen innerhalb der SBO-Gruppe treten als Vermieter auf. Dabei werden Erträge laufend auf Basis der tatsächlichen Nutzung durch den Kunden realisiert (Leistungsverpflichtungen, die über einen bestimmten Zeitraum erfasst werden). Es liegen grundsätzlich keine Finanzierungsleasingmodelle vor.

Für Verträge mit Zahlungszielen von maximal einem Jahr verzichtet die Gesellschaft aus praktischen Gründen und Wesentlichkeitsüberlegungen auf eine Anpassung der Höhe der zugesagten Gegenleistung um eine allfällige Finanzierungskomponente.

Zinserträge werden unter Berücksichtigung der Effektivverzinsung zeitanteilig realisiert.

14. Forschung und Entwicklung

Gemäß IAS 38 werden Forschungsaufwendungen zum Zeitpunkt ihres Entstehens erfolgswirksam gebucht. Entwicklungsaufwendungen sind zum Entstehungszeitpunkt erfolgswirksam zu erfassen, falls die Voraussetzungen für eine Aktivierung der Entwicklungsaufwendungen gemäß IAS 38 nicht gänzlich erfüllt werden. Im Konzernabschluss der SBO werden Entwicklungskosten mangels Erfüllung der entsprechenden Ansatzkriterien in der Berichtsperiode ihres Anfalls ergebniswirksam erfasst.

15. Aktienbasierte Vergütung

Die im Jahr 2014 mit dem Vorstandsvorsitzenden abgeschlossenen Vereinbarungen über eine aktienbasierte Vergütung in Form der Abgabe von SBO-Aktien wurde im Rahmen des Pensionsantrittes des Vorstandsvorsitzenden per 31. Dezember 2023 vollständig erfüllt. Da die Kompensation in eigenen Aktien erfolgte, wurde die Erfassung des Aufwands aus diesen Vereinbarungen in Vorjahren laufend über den Personalaufwand und innerhalb des Eigenkapitals vorgenommen. Auswirkungen auf den Konzernabschluss des Jahres 2024 ergaben sich durch die Beendigung des Programms in Vorjahren nicht mehr (siehe dazu Erläuterung 29).

16. Schätzungen, Ermessensentscheidungen und Annahmen

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) müssen bis zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen getroffen werden, welche die in der Bilanz, im Anhang und in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Werte beeinflussen. Die sich in der Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können von den Schätzungen abweichen, wobei der Vorstand aus derzeitiger Sicht der Meinung ist, dass sich daraus keine wesentlichen negativen Auswirkungen in den Konzernabschlüssen der nächsten Zukunft ergeben werden. Im Folgenden werden die wesentlichen Schätzungen und Ermessensentscheidungen erläutert, die diesem Konzernabschluss zugrunde liegen.

Bei der Erfassung und der Bewertung von im Zuge von Unternehmenserwerben angesetzten IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTEN sind Annahmen und Ermessensentscheidungen zu treffen (siehe Erläuterung 9).

Bei den SACHANLAGEN und IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTEN sind Einschätzungen über den Zeitraum erforderlich, in dem diese Vermögenswerte vom Unternehmen voraussichtlich genutzt werden können (siehe Erläuterungen 8 und 9). Weiters sind, falls Anhaltspunkte für eine Wertminderung von SACHANLAGEN oder IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTEN erkannt werden, Schätzungen bei der Ermittlung des erzielbaren Betrages erforderlich. Bei der Bewertung von Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten sind Ermessensentscheidungen für die Ermittlung der Laufzeit der Verträge bzw. die Ausübung von Verlängerungsoptionen zu treffen (siehe Erläuterung 18).

Für den jährlichen Wertminderungstest der GESCHÄFTS- UND FIRMENWERTE erfolgt eine Schätzung der Nutzungswerte, wobei die Unternehmensleitung die voraussichtlichen künftigen Cashflows der zahlungsmittelgenerierenden Einheit schätzen und einen angemessenen Abzinsungssatz wählen muss (siehe Erläuterung 9).

Latente Steueransprüche werden für nicht genutzte steuerliche Verluste in dem Maß angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Bilanzierung der AKTIVEN LATENTEN STEUERN ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements notwendig, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Ausmaß künftig zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, um die temporären Differenzen bzw. Verlustvorträge tatsächlich zu nutzen (siehe Erläuterung 11).

Bei der Bewertung der VORRÄTE sind Einschätzungen des Managements über die Preisgestaltung und Marktentwicklung erforderlich, um die Höhe der Wertansätze festzulegen (siehe Erläuterung 7). Da entsprechend der zugrundeliegenden Kundenverträge grundsätzlich keine zeitraumbezogene Umsatzrealisierung nach der Percentage-of-Completion Methode angewendet wird, sind Schätzungen hinsichtlich bereits erbrachter Leistungen und noch anfallender Kosten der ausschließlich kurzfristigen Aufträge lediglich zur Ermittlung von etwaigen Drohverlustrückstellungen erforderlich.

Bei FORDERUNGEN sind neben einer Bewertung auf Basis von Zahlungseingängen der Vergangenheit Annahmen über die künftige Ausfallswahrscheinlichkeit erforderlich (siehe Erläuterung 5). Neben Überfälligkeiten und Marktrisiken wird dabei auch auf die Erfahrung mit den Kunden Rücksicht genommen. Bei der Erfassung von UMSATZERLÖSEN sind Schätzungen hinsichtlich der zu erwartenden Rückgaben betreffend Produkte mit Rückgaberechten (siehe Erläuterung 13) sowie von zu gewährenden Mengenrabatten erforderlich.

Für den Ansatz von RÜCKSTELLUNGEN muss die Eintrittswahrscheinlichkeit zum Abschlussstichtag vom Management evaluiert werden. Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung nach bester Schätzung des Managements ermittelt werden kann (siehe Erläuterung 14).

Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und Fluktuationswahrscheinlichkeiten (siehe Erläuterung 16).

Für die Bewertung der Verbindlichkeiten aus Management-Beteiligungen und Genussrechten sind die zukünftige Zugehörigkeitsdauer der jeweiligen Personen zum Unternehmen und die zukünftige Ergebnisentwicklung zu schätzen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der jeweilige Anteil am aktuellen Jahresergebnis der Tochtergesellschaft im Wesentlichen dem Effektivzinsaufwand entspricht (siehe Erläuterung 17).

17. Klimabezogene Risiken - Schätzungen, Ermessensentscheidungen und Annahmen

Die SBO-Gruppe beobachtet seit Jahren die Thematik des Klimawandels und dessen Folgen in Hinblick auf mögliche Konsequenzen auf die Geschäftsaktivitäten der Gruppe. Hierbei ist zwischen den Folgen des Klimawandels an sich und daraus resultierende notwendige Anpassungen sowie den Rahmenbedingungen zur Vermeidung und Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen zu unterscheiden. Die Risiken hinsichtlich Vermeidung und Reduktion von Treibhausgasen sind im Kontext des European Green Deal und der damit in Zusammenhang stehenden Regularien der Europäischen Union wie etwa mit der Coporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) oder der EU-Taxonomie-Verordnung zu bewerten. Der Klimawandel als solcher wird als ein nicht wesentliches Risiko für das Unternehmen eingestuft. Der Klimawandel als solcher und physische Folgen wie beispielsweise Extremwetterereignisse wurden im Zuge der doppelten Wesentlichkeitsanalyse untersucht. SBO Standorte sind nur in geringem Ausmaß möglichen Extremwetterereignissen ausgesetzt bzw. gut darauf vorbereitet. Insbesondere Standorte in den USA sind mit präventiven Maßnahmen beispielsweise zur Vermeidung von Schäden durch Überschwemmungen, oder auch bei der Vermeidung von negativen Effekten durch Hitzeperioden seit Jahren vertraut. Das Risiko physischer Folgen des Klimawandels für das Unternehmen wird hinsichtlich präventiver Maßnahmen als wesentlich, aber nicht als finanziell materiell eingestuft.

Der European Green Deal verlangt von Unternehmen unter anderem einen Plan, um sicherzustellen, dass das Geschäftsmodell und die Strategie des Unternehmens mit dem Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft und mit der Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C im Einklang mit dem Pariser Abkommen vereinbar sind. Gleichzeitig sollen Investitionen vorrangig in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten verlagert werden. Dabei soll langfristig auch der Energiesektor mit dem Ziel umgebrochen werden, fossile Brennstoffe schrittweise durch erneuerbare Energien zu ersetzen bzw. deren Emissionen zu neutralisieren.

Das Geschäftsmodell der SBO lässt sich in folgende Bereiche gliedern: Herstellung und Vertrieb von nicht-magnetisierbaren Stählen, Hochpräzisionsfertigung von Komponenten im Kundenauftrag sowie Entwicklung, Vermietung und Vertrieb von Bohrwerkzeugen und Komplettierungsequipment. Die Hauptenergiequelle zur Erbringung dieser Leistungen stellt elektrischer Strom dar, welcher innerhalb der SBO-Gruppe bereits zu über 40 % aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Gegenwärtig werden die zuvor angeführten Produkte und Lösungen überwiegend in der Energieindustrie, traditionell zur Gewinnung von Öl und Gas eingesetzt, aber zunehmend auch in Anwendungen der Energiewende wie der Geothermie oder dem Carbon Capture & Storage. Das Geschäftsmodell von SBO liegt allerdings nicht in der Förderung, der Raffinierung oder dem Vertrieb von fossilen Brennstoffen.

Eine verschärfte Klimapolitik könnte einen weiteren Rückgang der Ölnachfrage in der Europäischen Union und – aufgrund des geringeren Bedarfs an Werkzeugen für das Bohren nach Erdöl – das gegenwärtige Kerngeschäft der größten Kunden der SBO-Gruppe beeinflussen. Langjähriger Markterwartung zufolge wird aber noch lange Zeit von einem konstant hohen Niveau der Nachfrage nach dieser Ressource ausgegangen. Zudem hat die Europäische Union Erdgas als wesentliche Übergangsressource zur Erreichung der Klimaziele anerkannt und etwa die Stromerzeugung aus fossilen gasförmigen Brennstoffen als taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeit eingestuft. Produkte und Lösungen von SBO werden gleichermaßen bei der Bohrung nach Erdöl und Erdgas, aber auch für Geothermiebohrungen eingesetzt.

Die Produkte und Lösungen der SBO-Gruppe werden vor allem außerhalb der Europäischen Union nachgefragt, sodass die europäische Klimapolitik nur teilweise Einfluss auf die Wirtschaftsaktivitäten und (Fertigungs-)Standorte der SBO-Gruppe mit sich bringt. Dennoch bedürfen Annahmen zu einzelnen, im Konzernabschluss erfassten langfristigen Vermögenswerten (im Wesentlichen Firmenwerte) Schätzungen und Ermessensentscheidungen über die zukünftige Entwicklung in Bezug auf den Klimawandel sowie die damit in Zusammenhang stehenden klimapolitischen Rahmenbedingungen.

(Fertigungs-)Standorte der SBO-Gruppe haben einen relativ geringen Energieverbrauch, welcher durch geeignete Maßnahmen in den nächsten Jahren noch weiter reduziert wird. Die Hauptenergiequelle zur Herstellung von SBO-Produkten ist Elektrizität, wobei der Anteil an Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen einen Anteil von rund 40 % beträgt. Unterstützt wird der Anteil aus erneuerbaren Energiequellen durch den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen an SBO-Standorten zur Deckung des eigenen Verbrauches am jeweiligen Standort. Für jene Anlagen, die sich nicht im Eigentum von SBO befinden bzw. nicht im Rahmen von Leasingverträgen genutzt werden, wird von der Ausnahmeregelung für den Eigenverbrauch gemäß IFRS 9.2.4 Gebrauch gemacht.

Die Wirtschaftstätigkeit sowie die Standorte der SBO-Gruppe sind nur in geringem Ausmaß physischen Klimarisiken in Bezug auf Temperaturveränderungen, Wind, Niederschlag oder Erosion ausgesetzt. Daher wurden insgesamt klimabedingte physische Risiken aus finanziellen Gesichtspunkten in Bezug auf erforderliche Aufwendungen zur Vermeidung dieser, als gering eingestuft. Für wesentliche Produktionsstandorte in Österreich, den USA und im Mittleren Osten wurden Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalysen erstellt, welche diese Erwartungshaltung auch mit Blick auf zukünftige Risiken bestätigen.

Weitere Annahmen zu klimabezogenen Risiken, Schätzungen und Ermessensentscheidungen werden in den Erläuterungen 9. Immaterielle Vermögenswerte sowie 32. Risikobericht dargestellt.

Erläuterung 5 - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben üblicherweise Zahlungsziele von bis zu 90 Tagen. Weder zum 31. Dezember 2024 noch zum 31. Dezember 2023 lagen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Laufzeit von über 12 Monaten vor. Zu den per 31. Dezember 2024 sowie 2023 bestehenden Forderungen wurden keine Sicherheiten erhalten.

Eine Analyse der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:

31.12.2024
in TEUR
Fälligkeit Bruttobetrag Pauschalwert-
berichtigung (ECL)
Einzelwert-
berichtigung
Nettobetrag
Nicht bzw. < 30 Tage überfällig 114.704 -402 -338 113.964
30 – 90 Tage überfällig 9.073 -110 -31 8.932
90 – 180 Tage überfällig 7.320 -251 -187 6.882
> 180 Tage überfällig 6.624 -395 -4.563 1.666
Summe 137.721 -1.158 -5.119 131.444
31.12.2023
in TEUR
Fälligkeit Bruttobetrag Pauschalwert-
berichtigung (ECL)
Einzelwert-
berichtigung
Nettobetrag
Nicht bzw. < 30 Tage überfällig 118.357 -318 -648 117.391
30 – 90 Tage überfällig 10.812 -203 -14 10.595
90 – 180 Tage überfällig 3.850 -153 -238 3.459
> 180 Tage überfällig 5.897 -170 -4.653 1.074
Summe 138.916 -844 -5.553 132.519

Wertminderungen für erwartete Ausfälle werden gemäß IFRS 9 auf Basis historischer Erfahrungen, der aktuellen Marktlage inklusive Erwartungen hinsichtlich künftiger Zahlungseingänge und unter Berücksichtigung von Außenstandsdauern erfasst (siehe dazu Erläuterung 4). Zum 31. Dezember 2024 betragen die gemäß vereinfachter Methode für über die Laufzeit erwartete Kreditverluste bemessenen Wertberichtigungen TEUR 1.158 (Vorjahr: TEUR 844).

Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2024
in TEUR Nicht in der Bonität beeinträchtigt In der Bonität beeinträchtigt Gesamt
Bruttobuchwert 130.108 7.613 137.721
Wertminderung -1.158 -5.119 -6.277
Summe 128.950 2.494 131.444
31.12.2023
in TEUR Nicht in der Bonität beeinträchtigt In der Bonität beeinträchtigt Gesamt
Bruttobuchwert 133.086 5.830 138.916
Wertminderung -844 -5.553 -6.397
Summe 132.242 277 132.519

Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar:

in TEUR 2024 2023
Stand 1. Jänner 6.397 6.666
Kursdifferenzen 256 -304
Verbrauch -2.339 -1.439
Auflösung -280 -480
Aufwandswirksame Zuführungen 2.243 1.954
Stand 31. Dezember 6.277 6.397

Erläuterung 6 - Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

Diese Position enthält im Wesentlichen sonstige Forderungen gegenüber Steuerbehörden sowie Periodenabgrenzungen. Weiters sind in diesem Posten positive Marktwerte von Devisentermingeschäften in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 810) sowie Vermögenswerte betreffend Rückgaberechte einzelner Kunden gemäß IFRS 15 in Höhe von TEUR 566 (Vorjahr: TEUR 425) enthalten.

Zu den Forderungen wurden keine Sicherheiten erhalten und keine Wertberichtigungen vorgenommen.

Erläuterung 7 - Vorräte

Die Gliederung der Vorräte ist in folgender Übersicht detailliert dargestellt:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 23.567 29.026
Unfertige Erzeugnisse 83.501 88.899
Fertige Erzeugnisse 81.600 87.886
Summe 188.668 205.811

Die Abarbeitung der hohen Auftragseingänge der Vorjahre haben in 2024 zu einem planmäßigen Rückgang der Vorratsbestände geführt.

Die Wertberichtigungen, welche im Jahr 2024 als Aufwand erfasst wurden, betrugen TEUR 3.157 und sind in den HERSTELLUNGSKOSTEN ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 4.436).

Erläuterung 8 - Sachanlagen

Eine Zusammenfassung der Bruttowerte und der kumulierten Abschreibungen sowie Wertminderungen des Sachanlagevermögens kann wie folgt dargestellt werden:

2024
in TEUR Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Anzahlungen Anlagen in Bau Nutzungsrechte Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1. Jänner 2024 104.691 354.145 15.859 3.696 2.320 19.350 500.061
Umrechnungsdifferenzen 2.991 11.278 461 22 76 878 15.706
Zugänge 3.888 21.002 1.731 4.535 2.813 4.942 38.911
Umbuchungen 236 2.722 31 -2.557 -432 0 0
Abgänge -1.853 -22.017 -878 -143 -216 -3.755 -28.862
31. Dezember 2024 109.953 367.130 17.204 5.553 4.561 21.415 525.816
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen
1. Jänner 2024 45.594 301.513 12.713 0 0 9.805 369.625
Umrechnungsdifferenzen 906 9.171 343 0 0 346 10.766
Zugänge aus Abschreibungen 3.110 18.257 1.548 0 0 3.041 25.956
Umbuchungen -36 29 7 0 0 0 0
Abgänge -1.584 -19.717 -911 0 0 -3.380 -25.592
31. Dezember 2024 47.990 309.253 13.700 0 0 9.812 380.755
Buchwerte
31. Dezember 2024 61.963 57.877 3.504 5.553 4.561 11.603 145.061
31. Dezember 2023 59.097 52.632 3.146 3.696 2.320 9.545 130.436
2023
in TEUR Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Anzahlungen Anlagen in Bau Nutzungsrechte Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1. Jänner 2023 105.139 361.007 14.617 1.350 2.163 17.663 501.939
Umrechnungsdifferenzen -2.345 -8.700 -276 -89 -45 -396 -11.851
Unternehmenszusammenschlüsse 0 146 22 0 0 0 168
Zugänge 2.432 24.697 1.803 4.667 1.887 2.719 38.205
Umbuchungen -134 3.075 557 -2.232 -1.685 0 -419
Abgänge -401 -26.080 -864 0 0 -636 -27.981
31. Dezember 2023 104.691 354.145 15.859 3.696 2.320 19.350 500.061
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen
1. Jänner 2023 43.865 314.322 12.217 0 0 7.734 378.138
Umrechnungsdifferenzen -864 -7.154 -218 0 0 -228 -8.464
Zugänge aus Abschreibungen 3.027 17.909 1.473 0 0 2.894 25.303
Umbuchungen -33 -37 70 0 0 0 0
Abgänge -401 -23.527 -829 0 0 -595 -25.352
31. Dezember 2023 45.594 301.513 12.713 0 0 9.805 369.625
Buchwerte
31. Dezember 2023 59.097 52.632 3.146 3.696 2.320 9.545 130.436
31. Dezember 2022 61.274 46.685 2.400 1.350 2.163 9.929 123.801

Das Unternehmen besitzt Produktionsstätten in folgenden Ländern: Österreich, USA, Vietnam und Singapur. Service- und Wartungsstützpunkte sowie Verkaufsstellen werden in den USA, Kanada, Großbritannien, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi Arabien, Russland, Mexiko und Brasilien geführt.

Das Bestellobligo für Investitionen in Sachanlagen betrug zum 31. Dezember 2024 TEUR 9.081 (Vorjahr: TEUR 9.698).

Für Details betreffend aktivierte Nutzungsrechte siehe Erläuterung 18.

Erläuterung 9 - Immaterielle Vermögenswerte

Eine Zusammenfassung der Bruttowerte und der kumulierten Abschreibungen der Immateriellen Vermögenswerte kann wie folgt dargestellt werden:

2024
in TEUR Firmenwerte Technologie Kunden-
beziehungen
Übrige
Immaterielle
Vermögenswerte
Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1. Jänner 2024 245.241 68.693 33.620 17.906 365.460
Umrechnungs-
differenzen
9.471 2.031 1.575 763 13.840
Zugänge 0 0 0 587 587
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Abgänge 0 0 0 -1.523 -1.523
31. Dezember 2024 254.712 70.724 35.195 17.733 378.364
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen
1. Jänner 2024 106.834 60.561 29.279 11.366 208.040
Umrechnungs-
differenzen
1.069 1.631 1.338 464 4.502
Zugänge aus Abschreibungen 0 2.812 933 2.146 5.891
Abgänge 0 0 0 -1.374 -1.374
31. Dezember 2024 107.903 65.004 31.550 12.602 217.059
Buchwerte
31. Dezember 2024 146.809 5.720 3.645 5.131 161.305
31. Dezember 2023 138.407 8.132 4.341 6.540 157.420
2023
in TEUR Firmenwerte Technologie Wettbewerbsvereinbarungen Kunden-
beziehungen
Übrige
Immaterielle
Vermögenswerte
Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1. Jänner 2023 243.574 70.064 9.648 37.200 15.715 376.201
Umrechnungs-
differenzen
-7.053 -2.089 -122 -953 -463 -10.680
Unternehmens-
zusammenschlüsse
8.720 2.991 0 4.766 1.302 17.779
Zugänge 0 0 0 0 1.992 1.992
Umbuchungen 0 0 0 0 419 419
Abgänge 0 -2.273 -9.526 -7.393 -1.059 -20.251
31. Dezember 2023 245.241 68.693 0 33.620 17.906 365.460
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen
1. Jänner 2023 109.065 62.076 9.648 37.200 11.713 229.702
Umrechnungs-
differenzen
-2.231 -1.741 -122 -761 -255 -5.110
Zugänge aus Abschreibungen 0 2.499 0 233 967 3.699
Abgänge 0 -2.273 -9.526 -7.393 -1.059 -20.251
31. Dezember 2023 106.834 60.561 0 29.279 11.366 208.040
Buchwerte
31. Dezember 2023 138.407 8.132 0 4.341 6.540 157.420
31. Dezember 2022 134.509 7.988 0 0 4.002 146.499

Das Bestellobligo für Investitionen in Immaterielle Vermögenswerte betrug zum 31. Dezember 2024 TEUR 651 (Vorjahr: TEUR 766).

1. Firmenwerte

Die in der Bilanz ausgewiesenen Firmenwerte entfallen auf die folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. Segmente:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Segment „Advanced Manufacturing & Services” (AMS)
Knust-Godwin LLC 12.945 12.171
SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Technology GmbH 4.655 4.655
Schoeller-Bleckmann Darron (Aberdeen) Limited 798 798
Segment „Oilfield Equipment” (OE)
The WellBoss Company, LLC 104.395 98.176
DSI FZE 24.016 22.607
Summe 146.809 138.407

Im Jahr 2024 verzeichnete die Weltwirtschaft ein BIP-Wachstum von rund 3,2%, ähnlich wie im Vorjahr (2023: 3,3%). Das Wachstum in den Industriestaaten betrug 1,7%, während die Schwellen- und Entwicklungsländer ein Wachstum von 4,2% aufwiesen. Die globalen Öl- und Gasmärkte bewegten sich 2024 in einem komplexen Umfeld, das von einer Verlangsamung des Ölnachfragewachstums in China, Produktionskürzungen der OPEC+ und geopolitischen Spannungen geprägt war. In den USA verzeichnetet die Oilfield-Service-Industrie ein rückläufiges Aktivitätsniveau, geprägt von einer Konsolidierung der Marktteilnehmer sowie anhaltender Ausgabendisziplin. Die internationalen Märkte verzeichneten breites Wachstum, sodass die weltweiten Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P Spendings) um 2,6% gegenüber dem Vorjahr stiegen. Für 2025 wird eine flache Entwicklung des gegenwärtigen Niveaus an E&P Spendings erwartet, indem eine rückläufige Entwicklung in den USA durch Wachstum auf den internationalen Märkten kompensiert werden soll. Die globale Nachfrage nach Energie und insbesondere nach Öl und Gas sind die Haupttreiber der Geschäftsentwicklung von SBO. Laut der International Energy Agency (IEA) ist über die letzten zwei Jahrzehnte hinweg, die weltweite Energienachfrage jährlich um durchschnittlich 2% gewachsen. Die Folgen der „Energiekrise“, die vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöst wurde, haben deutlich die Abhängigkeit von aktuellen Energieträgern wie Öl und Gas und auch deren Folgen auf Wirtschaft und Gesellschaft gezeigt. Die Produkte und Dienstleistungen der Oilfield-Service-Industrie sind hierbei essentiell, um die global ansteigende Nachfrage nach Energie sicher bedienen zu können. Die zuvor beschriebenen Rahmenbedingungen stellen die Ausgangslage zur Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten per 31. Dezember 2024 dar.

Die Bewertung von sämtlichen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten erfolgte anhand des Nutzungswertes durch Diskontierung der prognostizierten Cashflows unter Heranziehung eines Kapitalkostensatzes nach Steuern (WACC = Weighted Average Costs of Capital), welcher aufgrund aktueller Marktdaten für vergleichbare Unternehmen im selben Industriezweig unter Berücksichtigung der länderspezifischen Inflationserwartungen ermittelt wurde. Der Detailprognosezeitraum beträgt 5 Jahre (Vorjahr: 5 Jahre), die Cashflows basieren auf Budgetierungen des Managements.

Für die ewige Rente wurde für sämtliche zahlungsmittelgenerierende Einheiten ein Cashflow mit konstanter Wachstumsrate von 1 % (Vorjahr: 1 %) angenommen. Die langfristigen Wachstumserwartungen wurden unter Würdigung von Studien in Bezug auf die globale Energienachfrage und dem dieser zugrundeliegenden Energiemix abgeleitet. Langfristige Studien zur globalen Energienachfrage, wie beispielsweise der World Energy Outlook 2024 der International Energy Agency (IEA), prognostizieren weit über den Detailplanungszeitraum der Impairmenttests hinaus eine anhaltend hohe Nachfrage nach Öl und Gas, welche von den gegenwärtig größten Kunden von SBO bedient wird. Da das Geschäftsmodell von SBO nicht in der Förderung, der Raffinierung oder dem Vertrieb dieser fossilen Brennstoffe, sondern in der hochpräzisen Fertigung und der Entwicklung von Produkten für die Energiewirtschaft liegt, würde selbst eine signifikante Reduktion der Förderung von Öl und Gas nicht unmittelbar das Geschäftsmodell der SBO beenden. Der Energiesektor befindet sich in einem Umbruch (Energy Transition), wobei das Ziel verfolgt wird, fossile Brennstoffe schrittweise durch erneuerbare Energien zu ersetzen, um so Treibhausgas-Emissionen zu verringern. Der Anteil erneuerbarer Energien am globalen Gesamtenergiemix soll sich dadurch in Zukunft erhöhen. Aufgrund der stetig wachsenden absoluten Energienachfrage kann der Ausbau erneuerbarer Energien die fossilen Brennstoffe aber nicht substituieren und auch nicht in einem Ausmaß reduzieren, welches kein Wachstum der Oilfield-Service-Industrie mehr zulassen würde.

Des Weiteren ist die Nachfrage nach SBO-Produkten durch die Energiewirtschaft und Oilfield-Service-Industrie nicht direkt an den erwarteten Output von Öl und Gas gekoppelt, sondern an die Rahmenbedingungen zur Erschließung dieser Ressourcen. Immer komplexer werdende Bohr- und Komplettierungsvorhaben verlangen nach High-End-Equipment, welches das Fertigungs Know-how, Hochpräzision und Produktinnovationen durch Unternehmen wie SBO bedingt. Zusammengefasst sind die Wachstumsannahmen aus SBO-Sicht auch unter Berücksichtigung der Energy Transition als angemessen anzusehen.

Folgende Diskontierungssätze kamen zum 31. Dezember 2024 bzw. 31. Dezember 2023 zur Anwendung:

WACC (vor Steuern)
in % 31.12.2024 31.12.2023
Segment „Advanced Manufacturing & Services“ (AMS)
Knust-Godwin LLC 11,7 % 11,9 %
SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Technology GmbH 12,0 % 12,6 %
Schoeller-Bleckmann Darron (Aberdeen) Limited 12,3 % 12,9 %
Segment „Oilfield Equipment” (OE)
The WellBoss Company, LLC 12,4 % 12,4 %
DSI FZE 13,0 % 12,9 %

Die Veränderung der Diskontierungszinssätze gegenüber dem Vorjahr sind im Wesentlichen auf geringere Beta-Faktoren (abgeleitet aus einer unveränderten Peer Group) und auf einem Update der Zusammensetzungen der gewichteten Länderrisikoprämien zurückzuführen.

Die Cashflows wurden auf Basis der prognostizierten Umsätze und der geplanten Investitionen ermittelt. Der Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit wird am stärksten von den Umsatzerlösen beeinflusst. Die Planung der Umsatzerlöse und Cashflows berücksichtigt einerseits die aus Vergangenheitswerten abgeleitete Zyklizität der Industrie und andererseits langfristige Entwicklungen des Absatzmarktes. Die mittelfristigen Umsatzplanungen basieren auf der erwarteten Geschäftsentwicklung der Energiewirtschaft und insbesondere der Oilfield-Service-Industrie. Letztere wird aus Erwartungswerten über Bohraktivitäten, den geografischen Absatzmärkten sowie unternehmensspezifischen Entwicklungen abgeleitet. Die Margenplanung wird darüber hinaus aus dem erwarteten Produktmix sowie den erwarteten Kostenentwicklungen aufgrund erwarteter Materialpreisentwicklungen und geplanten Investitionen abgeleitet. Weiters wird die geschätzte Personalentwicklung (basierend auf geplantem Headcount, erforderlicher Qualifikation der benötigten Mitarbeiter sowie aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage erwarteter Personalkosten) berücksichtigt.

Den jährlichen Werthaltigkeitstests liegen die im Rahmen des jährlichen Budgetierungsprozesses aktualisierten Mittelfristplanungen zu Grunde, welche unter Berücksichtigung der zuvor erläuterten Rahmenbedingungen erstellt wurden. Die aktualisierten Mittelfristplanungen gehen von einem anhaltenden Wachstum der Energiewirtschaft und von anhaltend hohem Aktivitätsniveau der Oilfield-Service-Industrie aus. Risiken in Zusammenhang mit dem Klimawandel und deren mögliche Folgen auf die Wirtschaftsaktivitäten der SBO-Gruppe und folglich die zum 31. Dezember 2024 ermittelten Nutzungswerte werden, wie in Erläuterung 4.17 dargelegt, als gering eingestuft. Physische Klimarisiken wie Hitzewellen, Wind, Niederschlag, Flut, Anstieg des Meeresspiegels oder Erosion werden für Mitarbeiter, wesentliche (Produktions-) Standorte, wesentliche Kunden als auch die Hauptlieferanten der SBO-Gruppe als gering eingestuft. Eine über das übliche Ausmaß hinausgehende Adaption der (Produktions-) Standorte an durch den Klimawandel hervorgerufene geänderte Rahmenbedingungen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes, wird dementsprechend nicht in einem Ausmaß erwartet, dass diese eine materielle Anpassung der Cashflow-Prognosen erforderlich machen würden. Die im Herstellungsprozess benötigte Hauptenergiequelle stellt Elektrizität dar, welche bereits zu einem wesentlichen Teil aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Der Kostenanteil von Energie an den Herstellungskosten stellt nur einen äußerst geringen Anteil, im niedrigen einstelligen Prozentbereich, dar. Zusammengefasst beinhalten die Planungsannahmen der firmenwerttragenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten keine wesentlichen im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehenden Annahmen in Form von erhöhten Investitionen oder Aufwendungen.

Ebenso erfordern Risiken in Zusammenhang mit dem Klimawandel keine wesentliche Anpassung der Bewertung von Sachanlagevermögen (bspw. Verkürzung der Nutzungsdauer von Sachanlagevermögen). Für wesentliche Produktionsstandorte in Österreich, den USA und im Mittleren Osten wurde dies mittels Klimaszenarien-Analysen bestätigt. SBO erachtet die unterstellten mittel- und langfristigen Wachstumserwartungen demnach auch unter Berücksichtigung des Klimawandels als angemessen.

Die durchgeführten Werthaltigkeitstests haben keine Wertminderung ergeben. Die Veränderung der Buchwerte der Firmenwerte sämtlicher zahlungsmittelgenerierenden Einheiten in 2024 ergab sich aus der Fremdwährungsumrechnung.

Für sämtliche firmenwerttragende zahlungsmittelgenerierende Einheiten wurde zum 31. Dezember 2024 eine Sensitivitätsanalyse erstellt. Da der Nutzungswert insbesondere auf Veränderungen der Annahmen zu den Cashflows sowie zum Diskontierungszinssatz reagiert, wurden für diese wesentlichen Inputfaktoren jeweils isoliert ein vom Management im aktuellen Marktumfeld als möglich erachteter Anstieg des Diskontierungszinssatzes um 2 Prozentpunkte (31. Dezember 2023: 2 Prozentpunkte) sowie eine Reduktion der Cashflows von 10 % (31. Dezember 2023: 10 %) berücksichtigt. Wenngleich Risiken in Zusammenhang mit dem Klimawandel als gering eingestuft werden, wurden dennoch, mit Bezug auf mögliche nachteilige Folgen der Energy Transition auf die Wirtschaftsaktivitäten von SBO, Sensitivitätsanalysen ermittelt, welche eine negative Wachstumsrate von minus 1 Prozentpunkt (31. Dezember 2023: minus 1 Prozentpunkt) in der ewigen Rente umfassen. Dabei ergab sich für keine der angeführten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ein Wertminderungsbedarf.

2. Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die Buchwerte der SONSTIGEN IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTE zum 31. Dezember 2024 beinhalten einserseits die im Rahmen der erstmaligen Erfassung der Praxis Completion Technology FZCO (nunmehr The Wellboss Company FZE) im Jahr 2023 erworbenen Technologien (Buchwert zum 31. Dezember 2024: TEUR 2.505) mit einer Nutzungsdauer von 7 Jahren sowie Kundenbeziehungen (Buchwert zum 31. Dezember 2024: TEUR 3.645) mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren. Für weitere Informationen zum Unternehmenszusammenschluss Praxis im Jahr 2023 siehe Erläuterung 36.

Des Weiteren sind die im Rahmen der erstmaligen Erfassung der Downhole Technology, LLC (nunmehr The WellBoss Company, LLC) im Jahr 2016 erworbenen Technologien sowie Markenrechte mit einer Nutzungsdauer von zehn Jahren erfasst.

Darüberhinaus sind aus Unternehmenszusammenschlüssen aus Vorjahren Technologien, Kundenbeziehungen und Markenrechte enthalten, die bereits in Vorjahren planmäßig vollständig abgeschrieben wurden.

Zusätzlich beinhalten die SONSTIGEN IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTE Nutzungsrechte für EDV-Software.

Erläuterung 10 - Langfristige Forderungen und Vermögenswerte

Diese Position besteht überwiegend aus verzinslichen Darlehen, welche an das Management von in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen für den Erwerb von Anteilen bzw. Genussrechten an diesen Gesellschaften gewährt wurden (siehe auch Erläuterung 17). Für das Unternehmen besteht hier nur ein eingeschränktes Kreditrisiko, da die Anteile bei Nichterfüllung der Darlehensbedingungen an das Unternehmen zurückgegeben werden müssen. Die Darlehen sind grundsätzlich laufend anteilig zu tilgen, eine vollständige Tilgung hat spätestens bei Rückübertragung der Anteile bzw. Genussrechte und somit spätestens bei Beendigung der Dienstverhältnisse zu erfolgen.

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Darlehen 1.412 2.012
Andere Forderungen und Vermögenswerte 1.325 1.539
Summe 2.737 3.551

Weder zum 31. Dezember 2024 noch zum 31. Dezember 2023 waren Wertberichtigungen vorzunehmen. Es bestanden keine überfälligen Forderungen.

Zu den angeführten anderen Forderungen und Vermögenswerten wurden keine Sicherheiten erhalten.

Erläuterung 11 - Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuerabgrenzungen resultieren aus den folgenden Positionen:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
aktiv passiv aktiv passiv
Sachanlagen 1.317 -3.989 1.545 -4.972
Sonstige immaterielle Vermögenswerte (unterschiedliche Nutzungsdauern) 2.028 -588 4.432 -435
Firmenwerte und Sonstige immaterielle Vermögenswerte
(unterschiedliche Wertansätze)
25.003 -11.320 23.301 -9.984
Vorräte (Bewertungsunterschiede) 7.816 -36 6.407 -79
Sonstige Posten (Bewertungsunterschiede) 2.796 -1.582 1.471 -225
Rückstellungen 2.366 0 2.270 -61
Kursdifferenzen Schuldenkonsolidierung 117 0 -40 0
Steuerliche Verlustvorträge 3.472 0 5.748 0
Zwischensumme 44.915 -17.515 45.134 -15.756
Saldierung gegenüber der selben Steuerbehörde -16.843 16.843 -15.496 15.496
Summe 28.072 -672 29.638 -260

Nicht angesetzt bzw. wertberichtigt wurden latente Steuern in der Höhe von TEUR 8.819 (Vorjahr: TEUR 3.567) für Verlustvorträge in Höhe von TEUR 40.869 (Vorjahr: TEUR 15.920), deren Verbrauch im Rahmen der vorliegenden Mittelfristplanung nicht das in IAS 12 geforderte Maß an Sicherheit erreicht. Davon werden TEUR 2.646 nach 2029 (Vorjahr: TEUR 5.827 nach 2028) auslaufen, während TEUR 38.223 (Vorjahr: TEUR 10.093) unbegrenzt vortragsfähig sind.

In den unsaldierten latenten Steueransprüchen sind Steueransprüche einer Gesellschaft in Nordamerika bzw. einer Gesellschaft in Großbritannien enthalten, die im Geschäftsjahr Verluste erzielt haben und deren latente Steueransprüche die latenten Steuerschulden um TEUR 800 (Vorjahr: TEUR 2.815) bzw. TEUR 1.016 überstiegen haben. Der Ansatz dieser aktiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2024 wird mit der bereits erfolgten Umsetzung organisatorischer Maßnahmen und dem daraus erwarteten Wegfall der verlustbringenden Aufwendungen bzw. bereits erhaltenen Kundenaufträgen begründet.

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften bestehen insbesondere aus einbehaltenen Gewinnen bzw. nicht abgedeckten Verlusten resultierende Unterschiede zwischen steuerlichem Beteiligungsansatz und anteiligem Eigenkapital (Outside Basis Differences). Daraus bestehen zum 31. Dezember 2024 temporäre Differenzen in Höhe von TEUR 159.559 (Vorjahr: TEUR 136.137), da Ausschüttungen oder Beteiligungsveräußerungen einzelner Gesellschaften grundsätzlich steuerwirksam wären. Da der Konzern in absehbarer Zukunft keine Ausschüttungen oder Veräußerungen für diese Gesellschaften plant, wurden gemäß IAS 12.39 jedoch keine latenten Steuern angesetzt. Mangels geplanter Ausschüttungen wurden zum 31. Dezember 2024 ebenso keine Quellensteuern erfasst (Vorjahr: TEUR 0).

Erläuterung 12 - Bankverbindlichkeiten

Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten gliedern sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt:

2024
Währung Betrag in TEUR Zinssatz in %
Kredite in GBP 7.236 6,10 % variabel
Kredite in USD 11.551 5,87 % - 6,17 % variabel
Exportförderungskredite in EUR 24.000 3,48 % - 3,75 % variabel
Summe 42.787

Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten gliedern sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt:

2023
Währung Betrag in TEUR Zinssatz in %
Kredite in GBP 6.904 6,31 % variabel
Kredite in USD 7.240 5,39 % variabel
Exportförderungskredite in EUR 24.000 4,43 % – 4,70 % variabel
Summe 38.144

Die Exportförderungskredite stellen revolvierende Kreditrahmen dar, welche von der Gesellschaft unter Einhaltung bestimmter Kreditvereinbarungen dauerhaft in Anspruch genommen werden können. Gemäß den Exportförderungsrichtlinien wurden Forderungen in der Höhe von TEUR 28.800 (Vorjahr: TEUR 28.800) als Sicherheit für diese Kredite vereinbart.

Erläuterungen zum Konzernabschluss

Erläuterung 13 - Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristig)

Die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten
Noch nicht konsumierte Urlaube 2.248 2.649
Sonstige Personalaufwendungen 20.117 19.589
Steuerverbindlichkeiten (ohne Ertragsteuern) 6.335 7.066
Sozialaufwendungen 2.590 2.794
Rückerstattungsverbindlichkeit gemäß IFRS 15 1.072 834
Vertragsverbindlichkeit gemäß IFRS 15 609 860
Summe Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 32.971 33.792
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbleibende Kaufpreiszahlung
Unternehmenserwerb Praxis
4.081 0
Zinsabgrenzungen 4.413 2.355
Derivate 1.122 15
Andere sonstige Verbindlichkeiten 11.075 9.965
Summe Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 20.691 12.335
Summe Sonstige Verbindlichkeiten 53.662 46.127

Die anderen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten beinhalten unter anderem diverse Abgrenzungen für Kundenverbindlichkeiten, Provisionen und sonstige ausstehende Leistungsabrechnungen.

Zur verbleibenden Kaufpreiszahlung im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb Praxis, welche im Jahr 2023 unter den langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen war, siehe Erläuterung 36.

Die Überleitung der Vertragsverpflichtungen aus Kundenverträgen (erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und Umsatzabgrenzungen) der Jahre 2024 und 2023 stellt sich wie folgt dar:

in TEUR 2024 2023
Vertragsverbindlichkeiten am 1. Jänner 860 6.612
erhaltene Anzahlungen 1.257 618
als Umsatz erfasst -1.523 -6.282
Kursdifferenzen 15 -88
Vertragsverbindlichkeiten am 31. Dezember 609 860

Erläuterung 14 - Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 01.01.2024 Ver-
wendung
Auflösung Dotierung Kurs-
differenzen
31.12.2024
Gewährleistungen und Garantien 3.571 -71 0 621 14 4.135
Sonstige 83 0 0 19 0 102
Summe 3.654 -71 0 640 14 4.237

Erläuterung 15 - Langfristige Darlehen inklusive kurzfristiger Teil (Planmäßige Tilgungen des nächsten Jahres)

Zum 31. Dezember 2024 bestehen langfristige Darlehen in Höhe von TEUR 327.857. Davon sind innerhalb des nächsten Jahres TEUR 29.786 planmäßig zu tilgen. Die Gesamtsumme der langfristigen Darlehen setzt sich wie folgt zusammen:

2024
Währung Betrag in TEUR Zinssatz in % Laufzeit Rückzahlung
EUR 15.000 3,880 % fix 2024 – 2031 jährlich ab 2026
EUR 15.500 3,785 % fix 2024 – 2031 jährlich ab 2028
EUR 30.000 4,317 % fix 2024 – 2029 endfällig
EUR 15.000 3,860 % fix 2024 – 2029 endfällig
EUR 68.000 3,785 % fix 2024 – 2029 endfällig
EUR 20.000 3,538 % fix 2024 – 2029 endfällig
EUR 18.000 4,726 % variabel 2024 – 2029 endfällig
EUR 6.250 4,910 % fix 2023 – 2029 jährlich ab 2024
EUR 20.000 4,533 % variabel 2023 – 2028 endfällig
EUR 10.000 4,405 % variable 2023 – 2028 endfällig
EUR 10.000 4,125 % variabel 2023 – 2028 endfällig
EUR 3.000 2,445 % fix 2018 – 2028 endfällig
EUR 3.750 4,222 % variabel 2023 – 2027 halbjährlich ab 2024
EUR 20.500 2,352 % fix 2018 – 2027 endfällig
EUR 4.286 1,832 % fix 2018 – 2027 jährlich ab 2021
EUR 8.357 1,732 % fix 2018 – 2027 jährlich ab 2021
EUR 1.714 4,045 % variabel 2018 – 2027 jährlich ab 2021
EUR 26.000 2,100 % fix 2020 – 2026 endfällig
EUR 10.000 5,497 % variabel 2020 – 2026 endfällig
EUR 17.000 1,900 % fix 2020 – 2025 endfällig
EUR 3.000 5,298 % variabel 2020 – 2025 endfällig
EUR 2.500 1,707 % fix 2018 – 2025 jährlich ab 2022
327.857

Zum 31. Dezember 2024 waren keine Darlehen mit Sicherheiten unterlegt. Die Vertragsbedingungen enthalten zudem keine Auflagen, wonach bei Verstoß gegen einzelne Finanzkennzahlen Darlehen fällig gestellt werden können.

Bezüglich Marktwerte siehe Erläuterung 31, hinsichtlich Zinsrisiko siehe Erläuterung 32.

Die Gesamtsumme der langfristigen Darlehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 216.477 setzt sich wie folgt zusammen:

2023
Währung Betrag in TEUR Zinssatz in % Laufzeit Rückzahlung
EUR 7.500 4,910 % fix 2023 – 2029 jährlich ab 2024
EUR 10.000 5,022 % variabel 2023 – 2028 endfällig
EUR 10.000 5,479 % variabel 2023 – 2028 endfällig
EUR 20.000 5,380 % variabel 2023 – 2028 endfällig
EUR 3.000 2,445 % fix 2018 – 2028 endfällig
EUR 5.000 5,466 % variabel 2023 – 2027 halbjährlich ab 2024
EUR 5.714 1,832 % fix 2018 – 2027 jährlich ab 2021
EUR 11.143 1,732 % fix 2018 – 2027 jährlich ab 2021
EUR 3.429 5,400 % variabel 2018 – 2027 jährlich ab 2021
EUR 20.500 2,352 % fix 2018 – 2027 endfällig
EUR 10.000 6,049 % variabel 2020 – 2026 endfällig
EUR 27.500 2,100 % fix 2020 – 2026 endfällig
EUR 2.625 1,900 % fix 2020 – 2025 vierteljährlich ab 2023
EUR 5.000 1,707 % fix 2018 – 2025 jährlich ab 2022
EUR 4.500 1,961 % fix 2018 – 2025 endfällig
EUR 3.000 5,841 % variabel 2020 – 2025 endfällig
EUR 37.500 1,900 % fix 2020 – 2025 endfällig
EUR 66 0,000 % fix 2008 – 2024 vierteljährlich ab 2011
EUR 30.000 1,782 % fix 2018 – 2024 endfällig
216.477

In Summe wurden zum 31. Dezember 2023 Darlehen in Höhe von TEUR 66 mit Sicherheiten unterlegt. Diese betrafen Pfandrechte an Maschinen mit einem Buchwert von TEUR 0.

Erläuterung 16 - Rückstellungen für Sozialkapital

Die Rückstellungen für Sozialkapital setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Abfertigungen 3.514 3.470
Jubiläumsgelder 2.660 2.518
Summe 6.174 5.988

Bei der Berechnung der Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen kamen folgende versicherungsmathematische Parameter zur Anwendung:

2024 2023
Rechnungszinssatz 3,40 % 3,50 %
Gehaltssteigerung 4,00 % 4,50 %
Fluktuationsabschlag (Jubiläumsgeldrückstellung) 0,0 % - 15,0 % 0,0 % – 15,0 %

Die Rückstellungsbeträge wurden unter Anwendung der Sterbetabellen AVÖ 2018-P (Vorjahr: AVÖ 2018-P) von Pagler & Pagler berechnet. Neubewertungen für Abfertigungsrückstellungen (versicherungsmathematische Gewinne und Verluste) werden gemäß IAS 19 im SONSTIGEN ERGEBNIS erfasst.

Für die ausgewiesenen Verpflichtungen wurden keine Beiträge an gesondert verwaltete Fonds geleistet.

Abfertigungsrückstellungen

Die Rückstellung für Abfertigungen hat sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 2024 2023
Barwert der Abfertigungsverpflichtung zum 1. Jänner 3.470 4.517
Dienstzeitaufwand 128 714
Zinsaufwand 121 172
Summe der Aufwendungen für Abfertigungen 249 886
Neubewertungen -205 463
Laufende Abfertigungszahlungen 0 -2.396
Barwert der Abfertigungsverpflichtung zum 31. Dezember 3.514 3.470

Die in der Tabelle ausgewiesenen Aufwendungen werden in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung im Personalaufwand der jeweiligen Funktionsbereiche ausgewiesen (siehe Erläuterung 22).

Die gemäß IAS 19 im SONSTIGEN ERGEBNIS erfassten Neubewertungen der Rückstellungen für Abfertigungen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 2024 2023
Neubewertung der Verpflichtungen
aus der Änderung finanzieller Annahmen -135 118
aus erfahrungsbedingten Anpassungen -70 345
Summe -205 463

Zum 31. Dezember 2024 beträgt die durchschnittliche Laufzeit der Abfertigungsverpflichtungen 10,3 Jahre (Vorjahr: 12,0 Jahre).

Sensitivitätsanalyse

In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen resultierend aus Änderungen wesentlicher versicherungsmathematischer Annahmen auf die Verpflichtung dargestellt. Es wurde jeweils ein wesentlicher Einflussfaktor verändert, während die übrigen Einflussgrößen konstant gehalten wurden. In der Realität ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass diese Einflussgrößen nicht korrelieren. Die Ermittlung der geänderten Verpflichtung erfolgt analog zur Ermittlung der tatsächlichen Verpflichtung nach der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode) gemäß IAS 19.

2024
in TEUR Barwert der Verpflichtung (DBO) 31.12.2024
Änderung der Annahme Veränderung der Rückstellung bei Anstieg der Annahme Veränderung der Rückstellung bei Verringerung der Annahme
Rechnungszinssatz +/- 0,5 Prozentpunkte -170 184
Gehaltssteigerung +/- 0,5 Prozentpunkte 173 -162
2023
in TEUR Barwert der Verpflichtung (DBO) 31.12.2023
Änderung der Annahme Veränderung der Rückstellung bei Anstieg der Annahme Veränderung der Rückstellung bei Verringerung der Annahme
Rechnungszinssatz +/- 1,0 Prozentpunkt -373 442
Gehaltssteigerung +/- 1,0 Prozentpunkt 413 -357

Jubiläumsgeldrückstellung

Die Rückstellung für Jubiläumsgelder hat sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 2024 2023
Barwert der Jubiläumsgeldverpflichtung zum 1. Jänner 2.518 2.099
Dienstzeitaufwand 192 163
Zinsaufwand 88 79
Summe der Aufwendungen für Jubiläumsgelder 280 242
Neubewertungen -103 193
Laufende Jubiläumsgeldzahlungen -35 -16
Barwert der Jubiläumsgeldverpflichtung zum 31. Dezember 2.660 2.518

Beitragsorientierte Vorsorgepläne

Zahlungen im Rahmen der beitragsorientierten Pensions- und Mitarbeitervorsorgepläne wurden aufwandswirksam erfasst und betrugen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 1.360 (Vorjahr: TEUR 1.435). Für das Folgejahr wird mit Beitragszahlungen in Höhe von rund TEUR 1.200 gerechnet.

Erläuterung 17 - Sonstige Verbindlichkeiten (langfristig)

Die langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Management-Beteiligungen 928 1.162
Genussrechte 3.918 4.186
Verbleibende Kaufpreiszahlung Unternehmenserwerb Praxis 0 3.587
Sonstige Verpflichtungen 129 1.296
Summe 4.975 10.231

Zur verbleibenden Kaufpreiszahlung im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb Praxis, die im Jahr 2024 zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten umgegliedert wurde, siehe Erläuterung 36.

Bei den folgenden Gesellschaften, welche in den Konsolidierungskreis einbezogen sind, werden Anteile von deren Management gehalten:

Gesellschaft 31.12.2024 31.12.2023
Schoeller-Bleckmann Energy Services L.L.C. 1,00 % 2,00 %
Schoeller-Bleckmann Darron (Aberdeen) Limited 6,00 % 6,00 %

Das Management ist damit anteilig an diesen Firmen beteiligt.

Bei den folgenden Gesellschaften, welche in den Konsolidierungskreis einbezogen sind, werden Genussrechte vom jeweiligen Management gehalten:

Gesellschaft 31.12.2024 31.12.2023
DSI FZE 0,40 % 0,40 %
SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Technology GmbH 0,85 % 0,85 %
The WellBoss Company, LLC 1,00 % 1,30 %
D-TECH Drilling Tools, Inc 1,00 % 1.00 %

Der für Management-Beteiligungen und Genussrechte erfasste Zinsaufwand und Zinsertrag wird unter den ZINSAUFWENDUNGEN bzw. -ERTRÄGEN dargestellt (siehe Erläuterung 4.6).

Erläuterung 18 - Leasing

Die im Rahmen von Leasingverhältnissen aktivierten Nutzungsrechte sind folgenden Anlageklassen zuzuordnen:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Grundstücke und Bauten 9.460 7.531
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.143 2.014
Summe 11.603 9.545

Nutzungsrechte werden linear über die Dauer der Laufzeit des Vertrages unter Berücksichtigung der erwarteten Ausübung von Verlängerungsoptionen abgeschrieben. Die Abschreibungen gliedern sich wie folgt:

in TEUR 2024 2023
Grundstücke und Bauten 2.145 2.124
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 896 770
Summe 3.041 2.894

Die Fälligkeitsanalyse der undiskontierten Zahlungen, welche im Barwert der Leasingverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2024 enthalten sind, stellt sich wie folgt dar:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
fällig < 1 Jahr 2.892 2.497
fällig 2 – 5 Jahre 6.591 4.767
fällig > 5 Jahre 7.071 6.686
Summe der undiskontierten Leasingzahlungen 16.554 13.950

Folgende Beträge wurden im Geschäftsjahr 2024 in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst:

in TEUR 2024 2023
Zinsaufwand aus Leasingverbindlichkeiten 372 343
Mietaufwand für kurzfristige Leasingverhältnisse 1.035 662
Mietaufwand für Leasing von geringem Wert 19 17

Folgende Beträge wurden im Geschäftsjahr 2024 in der Kapitalflussrechnung erfasst:

in TEUR 2024 2023
Gesamte Zahlungsmittelabflüsse für Leasingverhältnisse 4.428 3.877

Zum 31. Dezember 2024 gab es keine Leasingverhältnisse, die bereits eingegangen wurden, aber noch nicht begonnen hatten. Zum 31. Dezember 2023 wurde aus derartigen Leasingverhältnissen mit künftigen Zahlungsmittelabflüssen in Höhe von TEUR 2.969 gerechnet.

Erläuterung 19 - Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2024 wie auch zum 31. Dezember 2023 EUR 16 Millionen und ist zerlegt in 16 Millionen Stück Nennbetragsaktien zum Nennbetrag von je EUR 1,00.

In den Hauptversammlungen vom 23. April 2019 sowie vom 25. April 2024 wurde der Vorstand für die Dauer von jeweils 5 Jahren ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu TEUR 1.600 durch Ausgabe neuer Aktien zu erhöhen. In den Hauptversammlungen vom 28. April 2022 sowie vom 25. April 2024 wurde der Vorstand für die Dauer von jeweils 30 Monaten ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu maximal 10 % des Grundkapitals zu erwerben. In den Geschäftsjahren 2024 sowie 2023 hat die Gesellschaft von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien keinen Gebrauch gemacht.

Zum Bilanzstichtag 2024 hält die Gesellschaft unverändert zum 31. Dezember 2023 240.535 Stück eigene Aktien, was jeweils einem Anteil von 1,50 % am Grundkapital mit einem Anschaffungswert von TEUR 7.798 entspricht. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien beträgt somit zum 31. Dezember 2024 wie auch zum 31. Dezember 2023 15.759.465 Stück.

Zum 31. Dezember 2024 hält die Berndorf Industrieholding AG, Wien, rund 33,6 % vom Grundkapital (Vorjahr: rund 33,4 %).

Erläuterung 20 - Rücklagen

Nach österreichischem Recht ist die Bildung einer GESETZLICHEN RÜCKLAGE in Höhe von 10 % des nominellen Grundkapitals der Gesellschaft erforderlich. Solange die gesetzliche Rücklage und andere gebundene Kapitalrücklagen diesen Betrag nicht erreichen, ist die Gesellschaft verpflichtet, 5 % des um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage einzustellen. Für die Bildung dieser Rücklage ist ausschließlich der nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften erstellte Jahresabschluss der Muttergesellschaft maßgeblich. Aufgrund der bereits ausgewiesenen ausreichenden Höhe der Rücklage ist keine weitere Dotierung mehr erforderlich.

Der AUSGLEICHSPOSTEN AUS DER WÄHRUNGSUMRECHNUNG enthält im Wesentlichen Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Einbeziehung der Jahresabschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss. Ebenso werden in dieser Position Währungsumrechnungsdifferenzen und damit verbundene ertragsteuerliche Auswirkungen aus langfristigen konzerninternen Fremdwährungsforderungen, die als Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb qualifiziert werden, ausgewiesen. Die Veränderung des Jahres 2024 in Höhe von TEUR 4.181 (Vorjahr: TEUR -1.794) wird im SONSTIGEN ERGEBNIS der Gesamtergebnisrechnung erfasst.

In den KUMULIERTEN ERGEBNISSEN werden neben den jeweiligen laufenden Ergebnissen nach Steuern laut Gewinn- und Verlustrechnung auch die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Abfertigungsverpflichtungen erfasst. Diese werden auch in künftigen Perioden nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Weiters wurde im Geschäftsjahr 2023 in Zusammenhang mit der Erfüllung des Programms zur Abgabe von Aktien (siehe Erläuterung 29) ein Betrag von TEUR 2.100 von den KAPITALRÜCKLAGEN in die KUMULIERTEN ERGEBNISSE umgegliedert. Entsprechend erfolgte im Geschäftsjahr 2024 keine weitere Umgliederung.

Im Geschäftsjahr 2024 wurde eine Dividende in Höhe von TEUR 31.518 (Vorjahr: TEUR 31.459) auf das dividendenberechtigte Grundkapital in der Höhe von TEUR 15.759 (Vorjahr: TEUR 15.729), somit EUR 2,00 (Vorjahr: EUR 2,00) pro Aktie ausgeschüttet.

Erläuterung 21 - Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

in TEUR Advanced
Manufacturing &
Services
Oilfield Equipment Summe
2024 2023 2024 2023 2024 2023
Erträge aus Verkauf von Produkten 264.812 305.072 154.698 123.391 419.510 428.463
Erträge aus Service und Reparaturen 15.874 18.432 7.946 5.409 23.820 23.841
Erträge aus Vermietung 4.603 5.183 112.513 128.384 117.116 133.567
Summe 285.289 328.687 275.157 257.184 560.446 585.871
in TEUR Advanced
Manufacturing &
Services
Oilfield Equipment Summe
2024 2023 2024 2023 2024 2023
Nordamerika 119.881 142.935 163.081 161.156 282.962 304.091
Europa 45.114 60.461 5.818 7.723 50.932 68.184
Naher Osten 12.024 14.620 47.394 32.088 59.418 46.708
Asien 94.093 94.466 16.143 22.344 110.236 116.810
Zentral- und Südamerika 1.344 1.994 36.979 27.338 38.323 29.332
Sonstige 12.833 14.211 5.742 6.535 18.575 20.746
Summe 285.289 328.687 275.157 257.184 560.446 585.871

Die Erlöse sind hierbei dem Standort des Kunden zugeordnet. Die in 2024 ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 446.200 Leistungsverpflichtungen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt wurden (Vorjahr: TEUR 455.206), und mit TEUR 114.246 Leistungsverpflichtungen, die über einen bestimmten Zeitraum erfüllt wurden (Vorjahr: TEUR 130.665) (im Wesentlichen Erträge aus Vermietung).

Die Gesellschaft vermietet Bohrwerkzeuge mit grundsätzlichen Vertragsdauern von unter einem Jahr. Die Vermietungserträge werden bis auf wenige Ausnahmefälle nutzungsabhängig verrechnet und sind somit variabel.

Erläuterung 22 - Zusätzliche Aufwandsgliederung

Da die Gesellschaft aufgrund der Anwendung des Umsatzkostenverfahrens die Aufwendungen nach deren Funktion gliedert, sind gemäß IAS 1 nachstehende zusätzliche Angaben zu erteilen (Ausweis gemäß Gesamtkostenverfahren):

in TEUR 2024 2023
Umsatzerlöse 560.446 585.871
Materialaufwendungen -221.620 -245.607
Personalaufwendungen -150.822 -158.534
Bestandsveränderung -9.690 25.227
Abschreibungen Sachanlagen -25.956 -25.303
Abschreibungen Sonstige immaterielle Vermögenswerte -5.891 -3.699
Kursverluste -13.576 -12.987
Sonstige Aufwendungen -76.345 -70.767
Zwischensumme Aufwendungen -503.900 -491.670
Kursgewinne 10.943 6.042
Sonstige betriebliche Erträge 2.597 2.035
Zwischensumme sonstige Erträge 13.540 8.077
Betriebsergebnis 70.086 102.278

Erläuterung 23 - Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

Die größten Posten in den SONSTIGEN BETRIEBLICHEN AUFWENDUNGEN sind:

in TEUR 2024 2023
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen 10.481 8.243
Kursverluste 13.576 12.987

Eine Aktivierung der Entwicklungskosten unterblieb bisher aufgrund der Ungewissheit von zukünftigen, direkt zurechenbaren wirtschaftlichen Erträgen.

Die größten Posten in den SONSTIGEN BETRIEBLICHEN ERTRÄGEN sind:

in TEUR 2024 2023
Kursgewinne 10.943 6.042
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 1.433 662

Erläuterung 24 - Zinserträge und Zinsaufwendungen

Die ZINSERTRÄGE in Höhe von TEUR 5.705 (Vorjahr: TEUR 9.038) betreffen im wesentlichen Bankguthaben und sonstige Darlehen.

Die ZINSAUFWENDUNGEN gliedern sich wie folgt:

in TEUR 2024 2023
Bankverbindlichkeiten und Darlehen 11.238 7.270
Verzinsung Management-Beteiligungen und Genussrechte 594 931
Aufzinsung Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 372 343
Zinsaufwendungen 12.204 8.544

Erläuterung 25 - Aufwendungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen

Die Gesellschaft hatte im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses Downhole Technology (nunmehr The WellBoss Company, LLC) in 2016 mit den nicht beherrschenden Gesellschaftern eine Vereinbarung zum späteren Erwerb dieser nicht beherrschenden Anteile abgeschlossen. Während nach Ausübung der Kaufoption seitens der SBO die von SBO gehaltenen Anteile bereits per 1. April 2019 100% erreichten, erfolgte die finale Bezahlung des Kaufpreises des letzten verbleibenden nicht beherrschenden Anteils erst nach außergerichtlicher Beilegung eines Rechtsstreits im Jahr 2023. Diese Einigung führte im Geschäftsjahr 2023 zu einer Zahlung von MUSD 128,7 (MEUR 119,0), die im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen wurde, sowie zu einem Aufwand in Höhe von MEUR 8,6, der im Jahr 2023 innerhalb des Finanzergebnisses in der Position „Aufwendungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen“ erfasst wurde.

Die Entwicklung der Verbindlichkeit aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen betreffend Unternehmenszusammenschluss Downhole Technology im Jahr 2023 stellt sich demnach wie folgt dar:

in TEUR 2023
Stand zum 1. Jänner 2023 99.600
Umgliederung aus sonstigen Verbindlichkeiten zum 1. Jänner 12.381
Ergebniswirksame Bewertungsverluste 8.563
Kursdifferenzen -1.554
Abgang durch Erfüllung -118.990
Stand zum 31. Dezember 2023 0

Erläuterung 26 - Steuern vom Einkommen und Ertrag

Eine Überleitung der Ertragsteuern unter Verwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes auf die ausgewiesene Konzernsteuerquote stellt sich folgendermaßen dar:

in TEUR 2024 2023
Konzernsteueraufwand bei rechnerischem Ertragsteuersatz von 23 % (Vorjahr 24 %) -14.630 -22.610
Abweichende ausländische Steuersätze 3.936 5.269
Veränderung in- und ausländischer Steuersätze 294 -16
Quellensteuern, ausländische Steuern -1.483 -2.327
Beteiligungsbewertung 0 -4.520
Nicht absetzbare Aufwendungen -1.627 -2.960
Nicht steuerbare Erträge und Steuerfreibeträge 518 554
Vorjahresanpassungen -173 789
Nicht angesetzte Verlustvorträge -3.438 -498
Abwertung von im Vorjahr angesetzten Verlustvorträgen -3.020 0
Verbrauch von im Vorjahr nicht angesetzten Verlustvorträgen 730 337
Aktivierung von im Vorjahr nicht angesetzten Verlustvorträgen 200 2.683
Ergebnisanteil Management-Beteiligungen -10 -51
Sonstige Differenzen 411 715
Konzernsteueraufwand -18.292 -22.635
Ergebnis vor Steuern 63.608 94.209
Konzernsteuersatz 28,8 % 24,0 %

Die Position STEUERN VOM EINKOMMEN UND ERTRAG gliedert sich wie folgt:

in TEUR 2024 2023
Tatsächliche Steuern -16.001 -23.477
Latente Steuern -2.291 842
Summe -18.292 -22.635

Im SONSTIGEN ERGEBNIS wurden folgende Ertragsteuern erfasst:

in TEUR 2024 2023
Tatsächliche Steuern
Kursdifferenzen -227 3
Neubewertungen IAS 19 -47 111
Latente Steuern
Kursdifferenzen -1.022 533
Summe -1.296 647

Der aktive Saldo der in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern wurde im Geschäftsjahr 2024 aufgrund von Währungsumrechnungsdifferenzen um TEUR 1.335 erhöht (Vorjahr: um TEUR 898 reduziert).

Aus der Ausschüttung von Dividenden durch das Unternehmen an die Anteilseigner ergeben sich weder für das Geschäftsjahr 2024 noch für die Vergleichsperiode 2023 ertragsteuerliche Konsequenzen beim Unternehmen.

Erläuterung 27 - Segmentberichterstattung

Der Konzern ist weltweit im Wesentlichen in einem einzigen Industriesegment, der Konstruktion und Produktion von Ausrüstungsgegenständen für die Energieindustrie, tätig.

Die nachfolgende Segmentberichterstattung folgt gemäß IFRS 8 dem „Management Approach“ des gesamten Vorstandes der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft als verantwortliche Unternehmensinstanz (Chief Operating Decision Maker), welche die Performance der relevanten Geschäftseinheiten überwacht und über die Allokation von Ressourcen auf die Geschäftssegmente 1 entscheidet.

Das Segment „Advanced Manufacturing & Services“ (AMS) umfasst die Herstellung hochlegierter, nicht-magnetisierbarer Stähle und die Hochpräzisionsfertigung von Stählen zu Spezialkomponenten für die Öl-, Gas- und andere Industrien unter Anwendung innovativer und additiver Technologien wie insbesondere Direct Metal Laser Sintering (DMLS), einer 3D-Metalldruck-Technologie.

Im Segment „Oilfield Equipment“ (OE) werden hocheffiziente Werkzeuge für die Bohrung und Komplettierung in der Öl- und Gasindustrie sowie im Bereich der Geothermie angeboten.

Die Steuerung des Unternehmens sowie die Zuteilung der Ressourcen erfolgen auf Basis der finanziellen Performance dieser Segmente. Umsatzerlöse sowie Betriebsergebnis (EBIT) werden vom Management getrennt überwacht, um Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen zu fällen.

Die dargestellten Beträge stellen eine Zusammenfassung der Einzelbilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen dar. Zur Erreichung der dargestellten Konzernergebnisse sind somit einzelne Holdinganpassungen und Konsolidierungsbuchungen (Zwischenergebniseliminierung sowie andere konzerninterne Geschäftsfälle) zu berücksichtigen. Die Ergebnisse in der Summenspalte entsprechen jenen in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Konzerninterne Umsätze erfolgten zu fremdüblichen Konditionen („at arm’s length“-Prinzip).

2024
in TEUR Advanced Manufacturing & Services Oilfield Equipment SBO Holding & Konsolidierung Konzern
Außenumsätze 285.289 275.157 0 560.446
Innenumsätze 110.107 28.845 -138.952 0
Summe Umsatzerlöse 395.396 304.002 -138.952 560.446
Betriebsergebnis 56.733 16.699 -3.346 70.086
Investitionen inklusive Nutzungsrechte 19.102 19.456 940 39.498
Abschreibungen 10.266 21.121 460 31.847
davon Wertminderungen 0 0 0 0
Personalstand (Durchschnitt) 962 621 34 1.617
Personalstand (Stichtag) 927 635 34 1.596
2023
in TEUR Advanced Manufacturing & Services Oilfield Equipment SBO Holding & Konsolidierung Konzern
Außenumsätze 328.687 257.184 0 585.871
Innenumsätze 130.589 37.167 -167.756 0
Summe Umsatzerlöse 459.276 294.351 -167.756 585.871
Betriebsergebnis 80.347 31.476 -9.545 102.278
Investitionen inklusive Nutzungsrechte 15.838 24.156 203 40.197
Abschreibungen 10.167 18.396 439 29.002
davon Wertminderungen 0 0 0 0
Personalstand (Durchschnitt) 964 563 30 1.557
Personalstand (Stichtag) 986 582 33 1.601

Von den unter „Holding & Konsolidierung“ dargestellten Ergebnissen entfallen im Betriebsergebnis TEUR -666 (Vorjahr: TEUR 592) auf den Bereich „Konsolidierung“.

Länderinformation

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

in TEUR 2024 2023
Österreich 4.516 5.214
US 261.161 279.406
Singapur 70.054 53.947
Restliche Länder 224.715 247.304
Summe 560.446 585.871

Die Erlöse sind hierbei dem Standort des Kunden zugeordnet. Es gibt keine weiteren einzelnen Länder, deren Umsatzerlöse 10 % der Gesamtumsätze der SBO-Gruppe übersteigen.

Betreffend Informationen zu den wichtigsten Kunden siehe Erläuterung 32.

Die langfristigen Vermögenswerte gliedern sich wie folgt:

in TEUR 2024 2023
Österreich 37.926 35.688
US 203.686 196.730
Vereinigte Arabische Emirate 30.645 28.770
Restliche Länder 34.109 26.667
Summe 306.366 287.855

Die Vermögenswerte sind hierbei dem Standort des jeweiligen Unternehmens zugeordnet.

Erläuterung 28 - Vorstands und Aufsichtsratsbezüge

Die Aktivbezüge des Vorstandes setzen sich wie folgt zusammen:

2024
in TEUR Grundgehalt Pensionskassen-
beiträge
Zwischensumme Erfolgsabhängige Vergütung Gesamt
Klaus Mader 701 437 1.138 614 1.752
Campbell MacPherson 512 30 542 0 542
Summe 1.213 467 1.680 614 2.294
2023
in TEUR Grundgehalt Pensionskassen-
beiträge
Zwischensumme Erfolgsabhängige Vergütung Gesamt
Gerald Grohmann 820 431 1.251 1.395 2.646
Klaus Mader 519 156 675 565 1.240
Summe 1.339 587 1.926 1.960 3.886

Das Grundgehalt enthält auch Sachbezüge. Die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile beziehen sich jeweils auf Beträge, die das Vorjahr betreffen und im laufenden Geschäftsjahr ausbezahlt werden. An den ehemaligen und per 31. Dezember 2023 ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden Gerald Grohmann wurde im Geschäftsjahr 2024 die auf das Jahr 2023 entfallende variable Vergütung in Höhe von TEUR 1.502 ausbezahlt.

Im Jahr 2023 wurden darüberhinaus an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden im Rahmen seines planmäßigen Ausscheidens Abfertigungen in Höhe von TEUR 3.937 sowie eine Urlaubsabfindung in Höhe von TEUR 66 ausbezahlt.

Die Aufwendungen für Pensionen und Abfertigungen betrugen für die beiden Vorstände TEUR 484 (Vorjahr: TEUR 3.031), wobei ein Aufwand von TEUR 484 (Vorjahr: TEUR 604) beitragsorientierte Pensionsvereinbarungen und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.427) leistungsorientierte Vereinbarungen betrifft. Zur freiwilligen Abfertigung bzw. aktienbasierten Vergütung des Jahres 2023 siehe Erläuterung 29.

Die Vergütungen an den Aufsichtsrat betrugen im Geschäftsjahr 2024 für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 201 als pauschale Aufwandsentschädigung (Vorjahr: TEUR 186).

Mitgliedern des Vorstandes bzw. des Aufsichtsrates wurden in den Geschäftsjahren 2024 sowie 2023 keine Darlehen gewährt.

Erläuterung 29 - Aktienbasierte Vergütung

Derzeit bestehen in der SBO keine aktienbasierten Vergütungsprogramme.

Die im Geschäftsjahr 2014 dem damaligen Vorstandsvorsitzenden zugesagte freiwillige Abfertigung in Form einer aktienbasierten Vergütung wurde im Geschäftsjahr 2023 im Zuge des planmäßigen Ausscheidens durch Übertragung von 30.000 SBO-Aktien vollständig erfüllt. Nachdem für die Übertragung bereits in Vorjahren vollständig vorgesorgt wurde, ergab sich für die Gesellschaft daraus in 2023 kein weiterer Aufwand. Bei Übertragung in 2023 wurde der dafür vorgesorgte Betrag von TEUR 2.100 von den KAPITALRÜCKLAGEN in die KUMULIERTEN ERGEBNISSE umgegliedert (siehe Erläuterung 20).

Erläuterung 30 - Geschäftsfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde an den zum 31. Dezember 2023 ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden eine Liegenschaft für Wohnzwecke zu marktüblichen Bedingungen vermietet.

Erläuterung 31 - Finanzinstrumente

1. Derivative Finanzinstrumente

DEVISENTERMINGESCHÄFTE

Die österreichische Gesellschaft sichert ihre USD/CAD-Forderungssalden durch den Abschluss von Devisentermingeschäften ab. Dabei handelt es sich ausschließlich um kurzfristige Dispositionen (3 – 9 Monate).

Devisentermingeschäfte zum 31. Dezember 2024
in TEUR Forderung zum gesicherten Kurs Forderung zum Stichtagskurs Marktwert
USD 27.664 28.770 -1.106
CAD 2.832 2.842 -10
Devisentermingeschäfte zum 31. Dezember 2023
in TEUR Forderung zum gesicherten Kurs Forderung zum Stichtagskurs Marktwert
USD 36.475 35.665 810
CAD 1.758 1.773 -15

Die Devisentermingeschäfte werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und ergebniswirksam erfasst, da nicht sämtliche Voraussetzungen für Hedge-Accounting gemäß IAS 39 erfüllt werden.

2. Übersicht über vorhandene Finanzinstrumente

Die folgenden Tabellen zeigen die Finanzinstrumente gegliedert nach Kategorien gemäß IFRS 9:

Klassifizierung Finanzinstrumente 31.12.2024 
in TEUR Bewertung gemäß IFRS 9
Buchwert Kein
Finanz-
instrument
Finanzielle
Vermögenswerte zu
fortgeführten Anschaffungs-
kosten bewertet
Finanzielle
Verbindlichkeiten zu
fortgeführten Anschaffungs-
kosten bewertet
Zum
beizulegenden
Zeitwert
erfolgswirksam über die GuV
bewertet
Buchwert
Finanz-
instrument
Kurzfristiges Vermögen
Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagung 314.686 0 314.686 314.686
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 131.444 0 131.444 131.444
Forderungen aus Ertragsteuern 1.546 1.546 0
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 12.590 12.584 6 6
Vorräte 188.668 188.668 0
Summe kurzfristiges Vermögen 648.934 202.798 446.130 0 6 446.136
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen 145.061 145.061 0
Firmenwerte 146.809 146.809 0
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 14.496 14.496 0
Langfristige Forderungen und Vermögenswerte 2.737 1.325 1.412 1.412
Aktive latente Steuern 28.072 28.072 0
Summe langfristiges Vermögen 337.175 335.763 1.412 0 0 1.412
SUMME VERMÖGEN 986.109 538.561 447.542 0 6 447.548
Kurzfristige Schulden
Bankverbindlichkeiten 42.787 0 42.787 42.787
Kurzfristiger Teil der langfristigen Darlehen 29.786 0 29.786 29.786
Leasingverbindlichkeiten* 2.776 0 2.776 2.776
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.131 0 32.131 32.131
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 9.867 9.867 0
Sonstige Verbindlichkeiten 53.662 32.971 19.569 1.122 20.691
Sonstige Rückstellungen 4.237 4.237 0
Summe kurzfristige Schulden 175.246 47.075 0 127.049 1.122 128.171
Langfristige Schulden
Langfristige Darlehen 298.071 0 298.071 298.071
Leasingverbindlichkeiten 8.273 0 8.273 8.273
Rückstellungen für Sozialkapital 6.174 6.174 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.975 0 4.975 0 4.975
Passive latente Steuern 672 672 0 0
Summe langfristige Schulden 318.165 6.846 0 311.319 0 311.319
Eigenkapital
Grundkapital 15.759 15.759 0
Kapitalrücklagen 59.526 59.526 0
Gesetzliche Rücklage 785 785 0
Sonstige Rücklagen 19 19 0
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung 63.464 63.464 0
Kumulierte Ergebnisse 353.145 353.145 0
Summe Eigenkapital 492.698 492.698 0 0 0 0
SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL 986.109 546.619 0 438.368 1.122 439.490

* Die Bewertung der Leasingverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten erfolgt gemäß IFRS 16.

Klassifizierung Finanzinstrumente 31.12.2023
in TEUR Bewertung gemäß IFRS 9
Buchwert Kein
Finanz-
instrument
Finanzielle
Vermögenswerte zu
fortgeführten Anschaffungs-
kosten bewertet
Finanzielle
Verbindlichkeiten zu
fortgeführten Anschaffungs-
kosten bewertet
Zum
beizulegenden
Zeitwert
erfolgswirksam über die GuV
bewertet
Buchwert
Finanz-
instrument
Kurzfristiges Vermögen
Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagung 162.351 0 162.351 162.351
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 132.519 0 132.519 132.519
Forderungen aus Ertragsteuern 3.178 3.178 0
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 11.518 10.708 810 810
Vorräte 205.811 205.811 0
Summe kurzfristiges Vermögen 515.377 219.697 294.870 0 810 295.680
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen 130.436 130.436 0
Firmenwerte 138.407 138.407 0
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 19.012 19.012 0
Langfristige Forderungen und Vermögenswerte 3.551 1.539 2.012 2.012
Aktive latente Steuern 29.638 29.638 0
Summe langfristiges Vermögen 321.044 319.032 2.012 0 0 2.012
SUMME VERMÖGEN 836.421 538.729 296.882 0 810 297.692
Kurzfristige Schulden
Bankverbindlichkeiten 38.144 0 38.144 38.144
Kurzfristiger Teil der langfristigen Darlehen 41.638 0 41.638 41.638
Leasingverbindlichkeiten* 2.378 0 2.378 2.378
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.624 0 39.624 39.624
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 18.932 18.932 0
Sonstige Verbindlichkeiten 46.127 33.792 12.320 15 12.335
Sonstige Rückstellungen 3.654 3.654 0
Summe kurzfristige Schulden 190.497 56.378 0 134.104 15 134.119
Langfristige Schulden
Langfristige Darlehen 174.839 0 174.839 174.839
Leasingverbindlichkeiten 6.589 0 6.589 6.589
Rückstellungen für Sozialkapital 5.988 5.988 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 10.231 0 10.231 0 10.231
Passive latente Steuern 260 260 0 0
Summe langfristige Schulden 197.907 6.248 0 191.659 0 191.659
Eigenkapital
Grundkapital 15.759 15.759 0
Kapitalrücklagen 59.526 59.526 0
Gesetzliche Rücklage 785 785 0
Sonstige Rücklagen 19 19 0
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung 32.739 32.739 0
Kumulierte Ergebnisse 339.189 339.189 0
Summe Eigenkapital 448.017 448.017 0 0 0 0
SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL 836.421 510.643 0 325.763 15 325.778

* Die Bewertung der Leasingverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten erfolgt gemäß IFRS 16.

3. Beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:

Stufe 1: Notierte (unangepasste) Preise auf aktiven Märkten für gleichartige Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.

Stufe 2: Verfahren, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind.

Stufe 3: Verfahren, die Input-Parameter verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Die im Konzernabschluss zum beizulegenden Zeitwert erfassten und mittels Stufe 2 bewerteten Finanzinstrumente sind wie folgt zugeordnet:

2024
in TEUR Bilanzposition 2024 2023
Vermögenswerte
Derivate (FVTPL) Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 6 810
Schulden
Derivate (FVTPL) Sonstige Verbindlichkeiten -1.122 -15

In den Berichtsperioden 2024 und 2023 erfolgten keine Umgliederungen zwischen den einzelnen Bewertungsstufen. Grundsätzlich erfolgen im Bedarfsfall Umgliederungen zum Ende der Berichtsperiode.

Die Devisentermingeschäfte werden auf Basis von beobachtbaren Devisenkassenkursen bewertet.

Für die fix verzinsten erhaltenen Darlehen wurde der beizulegende Zeitwert durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt. Bei den variabel verzinsten Bankkrediten und den gegebenen und erhaltenen Darlehen entspricht die Verzinsung den aktuellen marktüblichen Konditionen, weshalb die Buchwerte weitestgehend mit den beizulegenden Zeitwerten übereinstimmen. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie alle anderen Posten haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag dem beizulegenden Zeitwert.

Für Finanzinstrumente, die zu Anschaffungskosten bewertet sind, werden der Buchwert und der abweichende beizulegende Zeitwert in der folgenden Tabelle dargestellt:

in TEUR 2024 2023
Stufe Buchwert Zeitwert Buchwert Zeitwert
Schulden
Darlehen und Bankverbindlichkeiten 2 -370.644 -369.228 -254.621 -248.166

4. Nettoergebnisse von Finanzinstrumenten

Die folgende Tabelle zeigt die Gewinne und Verluste (Nettoergebnis) je Kategorie gemäß IFRS 9:

2024
in TEUR Wert-
berichtigung
Folgebewertung Ausbuchung/Abgang Netto-
ergebnis
Gewinn- und Verlust-
rechnung
Sonstiges Ergebnis Gewinn- und Verlust-
rechnung
Sonstiges Ergebnis
Zu fortgeführten
Anschaffungskosten
(Kredite und Forderungen)
-1.964 0 0 -118 0 2.082
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam über die GuV
Derivative Instrumente:
Devisentermingeschäfte
0 -1.910 0 0 0 -1.910
2023
in TEUR Wert-
berichtigung
Folgebewertung Ausbuchung/Abgang Netto-
ergebnis
Gewinn- und Verlust-
rechnung
Sonstiges Ergebnis Gewinn- und Verlust-
rechnung
Sonstiges Ergebnis
Zu fortgeführten
Anschaffungskosten
(Kredite und Forderungen)
-1.474 0 0 -410 0 -1.884
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam über die GuV
Derivative Instrumente:
Devisentermingeschäfte
0 -542 0 0 0 -542
Verbindlichkeit aus Erwerb von nicht
beherrschenden Anteilen
0 -8.563 0 0 0 -8.563

Der nach der Effektivzinsmethode berechnete Gesamtzinsaufwand für finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt TEUR 12.204 (Vorjahr: TEUR 8.544), der entsprechende Gesamtzinsertrag beträgt TEUR 5.705 (Vorjahr: TEUR 9.038).

Erläuterung 32 - Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der SBO-Gruppe ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit weltweitem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Zur Erkennung, Analyse und Bewältigung dieser Risiken befinden sich wirksame Steuer- und Kontrollsysteme im Einsatz, in deren Rahmen das Management der einzelnen Betriebe die operativen Risiken überwacht und darüber an die Konzernleitung berichtet.

Aus heutiger Sicht lassen sich keine Risiken erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

1. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die Geschäftsentwicklung der SBO ist in hohem Maße konjunkturellen Zyklen, insbesondere dem Zyklusverlauf der Oilfield-Service-Industrie unterworfen. Um die damit verbundenen Schwankungsrisiken beim Auftragseingang zu minimieren, sind die Produktionsunternehmen der Gruppe auf höchstmögliche Flexibilität ausgelegt.

Die Geschäftsrisiken der SBO-Gruppe haben sich im Geschäftsjahr 2024 nicht grundlegend geändert. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat beginnend mit 2022 global, aber insbesondere auf den Energiemärkten, starke Auswirkungen gezeigt und Aktivitäten in anderen Regionen wie etwa den USA, in Nordafrika und im Nahen Osten verstärkt. Engpässe in den Lieferketten bestanden nur eingeschränkt, ohne Auswirkung auf die Produktionsleistung insgesamt. Die Wirtschaftsaktivitäten mit Russland sind weitreichenden Einschränkungen unterworfen. Lieferungen aus der Gruppe nach Russland wurden bereits im Jahr 2022 zur Gänze gestoppt und werden auf absehbare Zeit auch nicht mehr aufgenommen. Die in Russland als Service- und Repair-Shop tätige Tochtergesellschaft führt ihren Betrieb eigenständig. Die Reorganisationsmaßnahmen einzelner Kunden in der Region führten zu keiner signifikanten Neubewertung des Marktes; entsprechend allgemeiner Erwartung wurden die bestehenden Aktivitäten fortgesetzt. Es liegen aktuell keine wesentlichen Sachverhalte vor, die zu einer geänderten Beurteilung des Kontrolltatbestandes und damit zu einer Änderung des Konsolidierungskreises führen würden.

Der Energiesektor befindet sich zudem in einem langfristigen Umbruch mit dem Ziel, fossile Brennstoffe schrittweise durch erneuerbare Energien zu ersetzen, wobei dieses Ziel gegenwärtig vor allem in der Europäischen Union vorangetrieben wird. Eine verschärfte Klimapolitik könnte einen weiteren Rückgang der Ölnachfrage innerhalb der EU auslösen und aufgrund des geringeren Bedarfs an Werkzeugen für das Bohren nach Erdöl das gegenwärtige Kerngeschäft der größten Kunden der SBO-Gruppe beeinflussen. Wie unter Erläuterung 4.17 dargelegt, stellt die Europäische Union nur einen geringen Teil des Absatzmarktes von SBO dar. Des Weiteren ist die Energiewende nur unter Einsatz von Erdöl und Erdgas erreichbar, weil diese wichtige Grundstoffe für Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien bilden. Gas ist zudem ein unverzichtbarer Bestandteil im Energiemix und nimmt eine essenzielle Rolle beim Kohleausstieg ein. Dennoch bereitet sich die SBO-Gruppe auch strategisch auf ein sich änderndes Umfeld in Bezug auf den Klimawandel vor, um neue Chancen zu nutzen. Die Wirtschaftstätigkeit sowie die Standorte der SBO-Gruppe sind nur in geringem Ausmaß physischen Klimarisiken in Bezug auf Temperaturveränderungen, Wind, Niederschlag oder Erosion ausgesetzt. Daher wurden insgesamt klimabedingte physische Risiken aus finanziellen Gesichtspunkten in Bezug auf erforderliche Aufwendungen zur Vermeidung dieser als gering eingestuft. Für wesentliche Produktionsstandorte in Österreich, den USA und im Mittleren Osten wurden Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalysen erstellt, welche diese Erwartungshaltung auch mit Blick auf zukünftige Risiken bestätigen.

Weder im Hinblick auf die gesamtwirtschaftlichen noch auf die klimapolitischen Entwicklungen war in der SBO-Gruppe im Geschäftsjahr 2024 mittels Rückstellungen vorzusorgen.

2. Absatz- und Beschaffungsrisiken

Der Markt für die Produkte und Dienstleistungen der SBO-Gruppe ist in hohem Ausmaß von der laufenden Entwicklung und Anwendung neuer Technologien bestimmt. Die Sicherung und der Erhalt des Kundenbestandes hängen daher von der Fähigkeit ab, kundengerechte neue Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können.

Im Jahr 2024 wurde mit den drei größten Kunden (es handelt sich hierbei um weltweit tätige Service-Gesellschaften auf dem Richtbohrmarkt) ein Umsatzanteil von rund 42,2 % erzielt (Vorjahr: 42,8 %). Dem Risiko, eventuell spürbare Umsatzeinbußen durch den Ausfall eines Kunden zu erleiden, wird vor allem durch laufende Innovation, Qualitätssicherungsmaßnahmen und enge Kundenbindung entgegengewirkt.

Durch die internationale Tätigkeit der SBO ist diese auch etwaigen Folgen von geopolitischen Risiken sowie Unsicherheiten in der Handelspolitik, insbesondere Zöllen ausgesetzt, welche Druck auf Lieferketten und Ergebisse ausüben können. Allerdings ermöglicht die globale Präsenz der SBO und ihrer Kunden sowie die diversifizierte Beschaffungsstrategie der SBO eine rasche und effektive Anpassung auf politische Änderungen und trägt somit zur Abfederung dieser Risiken bei.

Auf der Beschaffungsseite unterliegen die Rohstoffe, insbesondere die Legierungszuschläge für nicht-magnetisierbaren Stahl, starken Preisschwankungen, die teilweise vereinbarungsgemäß an die Kunden weitergegeben werden.

Das Unternehmen bezieht hochlegierte nicht-magnetisierbare Stähle, den weitaus wichtigsten Rohstoff, in hohem Ausmaß von einem Zulieferer und ist dadurch Risiken wie verspäteten Lieferungen, Kapazitätsengpässen oder Ausfällen ausgesetzt. Das Unternehmen hat aus heutiger Sicht keinerlei Schwierigkeiten, weiterhin Qualitätsstahl von diesem Zulieferer zu beziehen. Bei Ausfall dieses Lieferanten bestehen jedoch kurzfristig nur eingeschränkte Ersatzbeschaffungsmöglichkeiten.

3. Substitutionsrisiko

SBO ist dem Risiko der Substitution ihrer Produkte und Technologien unterworfen, was auch zum Heranwachsen neuer Konkurrenten führen kann. SBO wirkt diesem Risiko durch laufende Marktbeobachtung, gelebte Kundennähe und eigenständige Innovationen entgegen.

4. Finanzielle Risiken

Das Unternehmen verfügt einerseits über verschiedene finanzielle Vermögenswerte, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren, wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagungen. Auf der anderen Seite werden Finanzinstrumente verwendet, welche die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens gewährleisten, wie Bankverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Weiters verfügt das Unternehmen auch über derivative Finanzinstrumente, deren Zweck die Absicherung von Währungsrisiken ist, welche aus der Geschäftstätigkeit und seinen Finanzierungsquellen resultieren. Es werden keine Derivate zu Handels- oder Spekulationszwecken verwendet.

Aus den Finanzinstrumenten ergeben sich für den Konzern im Wesentlichen zinsbedingte Zahlungsstromrisiken sowie Liquiditäts-, Währungs- und Kreditrisiken.

Währungsrisiko

Das Währungsrisiko resultiert aus Wertschwankungen von Finanzinstrumenten oder Zahlungsströmen infolge von Wechselkursschwankungen.

Währungsrisiken entstehen in der SBO-Gruppe dort, wo Bilanzpositionen sowie Erträge und Aufwendungen in einer anderen als der lokalen Währung bestehen bzw. anfallen. Zur Absicherung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden Devisentermingeschäfte (hauptsächlich in US-Dollar und nahezu ausschließlich für konzerninterne Transaktionen) abgeschlossen.

SBO fakturiert im langjährigen Durchschnitt rund 80 % ihres Umsatzes in US-Dollar. Dies ergibt sich aus der Kundenstruktur des Unternehmens, da diese vor allem in den USA ansässige Unternehmen der Erdöl- und Erdgasindustrie umfasst, welche ihre weltweiten Aktivitäten in US-Dollar abwickeln. Ebenfalls langfristig gesehen entstehen nur rund 50 % - 60 % der Kosten auf Dollarbasis, da wichtige Produktionsstätten nicht nur in den USA bestehen. Aus Kosten- und Opportunitätsgründen verzichtet SBO jedoch auf ein Hedging des gesamten Netto-Dollar-Exposures. Die Abhängigkeit des SBO-Ergebnisses vom Dollar-Euro-Wechselkurs ist jedenfalls gegeben.

Weitere Risiken ergeben sich aus der Umrechnung der Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften in die Konzernwährung. Umsatz, Ergebnis und Bilanzwerte dieser Firmen sind vom geltenden Umrechnungskurs abhängig. Bedingt durch die bedeutenden Investitionen in den USA, einem Hauptabsatzmarkt und Sitz wichtiger Fertigungsstätten, haben Änderungen des US-Dollars eine wesentliche Auswirkung auf die Konzernbilanz.

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Einfluss einer nach vernünftigem Ermessen möglichen Wechselkursänderung des US-Dollars auf den Konzernabschluss lediglich in Bezug auf die Wertänderungen der derivativen Instrumente (Devisentermingeschäfte für konzerninterne Transaktionen), da keine wesentlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen, die nicht in der funktionalen Währung der jeweiligen Konzerngesellschaft denominiert sind:

in TEUR 2024 2023
Kursveränderung EURO zu US-Dollar +10 Cent -10 Cent +10 Cent -10 Cent
Änderung Ergebnis vor Steuern 2.551 -2.551 3.368 -3.368
Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko ergibt sich aus Schwankungen von Marktzinssätzen, die zu einer Wertänderung von Finanzinstrumenten und zinsbedingten Zahlungsströmen führen.

Der überwiegende Anteil der zum Bilanzstichtag bestehenden langfristigen Darlehen wird fix verzinst und unterliegt daher keinem Zinsänderungsrisiko. Der Marktwert dieser langfristigen Darlehen unterliegt demgemäß Schwankungen. Die Verzinsung der einzelnen Darlehen ist aus Erläuterung 15 ersichtlich. Außer den Darlehen und Leasingverbindlichkeiten werden die übrigen Verbindlichkeiten nicht verzinst und unterliegen daher keinem Zinsrisiko.

Weiters reduziert sich das Zinsrisiko durch den Bestand an kurzfristigen verzinslichen Veranlagungen, welche vom Unternehmen ständig gehalten werden. Je nachdem, ob das Unternehmen einen Finanzmittelüberhang auf der Anlage- oder Aufnahmeseite hat, können Zinsrisiken daher sowohl aus einem Anstieg als auch einem Sinken der Zinssätze resultieren.

Die folgende Tabelle zeigt den Einfluss einer nach vernünftigem Ermessen möglichen Änderung der Zinssätze (Auswirkung auf den Zinsaufwand für variabel verzinste Bankverbindlichkeiten bzw. auf den Zinsertrag für variabel verzinsliche Bankguthaben) auf das Konzernergebnis vor Steuern (Auswirkungen auf das Konzerneigenkapital entstehen nicht):

in TEUR 2024 2023
Veränderung in Basispunkten +100 +200 +100 +200
Änderung Ergebnis vor Steuern 672 1.344 1.430 2.860
Kreditrisiko

Das Kreditrisiko besteht durch die Nichterfüllung von Vertragsverpflichtungen durch Geschäftspartner und die daraus resultierenden Vermögensverluste. Das maximale Ausfallrisiko ergibt sich aus dem Buchwert der Forderungen.

Bei Forderungen gegenüber Kunden kann das Kreditrisiko als gering eingeschätzt werden, da mit allen bedeutenden Kunden langjährige, stabile Geschäftsbeziehungen bestehen. Weiters wird die Bonität neuer und bestehender Kunden laufend geprüft, und die Außenstände werden regelmäßig überwacht. Für Ausfallrisiken wird durch den Ansatz von Wertberichtigungen vorgesorgt (siehe Erläuterungen 4 und 5). Weder die makroökonomischen Entwicklungen bzw. der russische Angriffskrieg auf die Ukraine noch klimabezogene Risiken haben zu beobachtbaren bzw. erwarteten Änderungen des geschätzten Ausfallsrisikos geführt.

Bei Darlehen an das Management von Tochtergesellschaften ist das Ausfallrisiko durch die Sicherstellung der erworbenen Anteile eingeschränkt (siehe Erläuterung 10).

Bei den sonstigen finanziellen Vermögenswerten (Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagungen) entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Finanzinstrumente. Das aufgrund der kurzen Laufzeiten auf Grundlage erwarteter Verluste innerhalb von zwölf Monaten ermittelte Kreditrisiko kann hier jedoch als gering betrachtet werden, da ausschließlich Banken mit hoher Bonität ausgewählt werden.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko besteht in der Gefahr, nicht jederzeit die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten aufbringen zu können.

Durch die hohe Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens ist das Liquiditätsrisiko relativ gering. Neben der Gewinnung liquider Mittel durch das operative Geschäft erfolgen bedarfsbezogene externe Finanzierungen bei Banken. Durch die weltweite Streuung der Finanzierungsmöglichkeiten ist keine nennenswerte Risikokonzentration gegeben. Klimabezogene Risiken sind aktuell kein relevanter Faktor in der Liquiditätsrisikobewertung. Es ist nicht absehbar, ob und in welchem Ausmaß derartige klimabezogene Faktoren zukünftig zu einem Risiko bei der Aufnahme neuer Kreditlinien für das Kerngeschäft der SBO werden könnten.

Wichtigstes Instrument für die Liquiditätssteuerung ist die laufende Überwachung der Liquidität und Finanzplanung der operativen Einheiten durch das Konzernmanagement. Anhand der konsolidierten Meldungen wird der Finanzbedarf zentral gesteuert.

Die folgenden Tabellen zeigen alle zum 31. Dezember vertraglich fixierten Zahlungen für Tilgungen, Rückzahlungen und Zinsen aus bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten einschließlich derivativer Finanzinstrumente, wobei hier die nicht diskontierten Cashflows für die nächsten Geschäftsjahre angegeben werden:

31.12.2024
in TEUR Jederzeit fällig 2025 2026 2027 2028 ff
Bankverbindlichkeiten 44.766 0 0 0 0
Langfristige Darlehen 0 41.653 56.896 40.013 238.466
Leasingverbindlichkeiten 0 2.892 2.476 1.898 9.288
Management-Beteiligungen
und Genussrechte
0 0 0 0 4.846
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
0 32.131 0 0 0
Derivate 0 1.122 0 0 0
Sonstige 0 19.723 0 0 0
Summe 44.766 97.521 59.372 41.911 252.600
31.12.2023
in TEUR Jederzeit fällig 2024 2025 2026 2027 ff
Bankverbindlichkeiten 40.047 0 0 0 0
Langfristige Darlehen 0 48.271 61.974 49.538 79.010
Leasingverbindlichkeiten 0 2.497 1.757 1.361 8.335
Management-Beteiligungen
und Genussrechte
0 0 0 0 5.348
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
0 39.624 0 0 0
Derivate 0 15 0 0 0
Sonstige 0 12.320 3.982 0 1.296
Summe 40.047 102.727 67.713 50.899 93.989

KAPITALSTEUERUNG

Vorrangiges Ziel des Unternehmens ist es, sicher zu stellen, dass es zur Unterstützung der Geschäftstätigkeit und zur Maximierung des Shareholder Value ein hohes Bonitätsrating sowie eine solide Eigenkapitalquote aufrechterhält.

Für die Überwachung und Steuerung des Kapitals wird insbesondere die Kennzahl „Gearing-Ratio“ (Nettoverschuldung bzw. Nettoliquidität in Prozent vom Eigenkapital) verwendet. Die Nettoverschuldung bzw. die Nettoliquidität umfasst langfristige Darlehen und Bankverbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagungen.

Das Gearing betrug zum 31. Dezember 2024 11,4 % (Vorjahr: 20,6 %).

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Bankverbindlichkeiten 42.787 38.144
Langfristige Darlehen 327.857 216.477
- Zahlungsmittel und kurzfristige Veranlagung -314.686 -162.351
Nettoverschuldung 55.958 92.270
Summe Eigenkapital 492.698 448.017
Gearing 11,4 % 20,6 %

Für die Aktionäre des Mutterunternehmens wird im langfristigen Durchschnitt eine Ausschüttungsquote von 30 % bis 60 % (vom Konzerngewinn nach Steuern) angestrebt.

Erläuterung 33 - Haftungsverhältnisse

Weder zum 31. Dezember 2024 noch zum 31. Dezember 2023 bestanden Haftungsverhältnisse seitens der Gesellschaft.

Erläuterung 34 - Sonstige Verpflichtungen

Sonstige Verpflichtungen bestehen ausschließlich aus kurzfristigen Leasingverhältnissen bzw. Leasingverhältnissen mit geringem Wert (siehe Erläuterung 19) sowie dem Bestellobligo für Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte (siehe Erläuterungen 8 und 9).

Erläuterung 35 - Geldflussrechnung

Die Geldflussrechnung der Gesellschaft zeigt, wie sich die Zahlungsmittel der Gesellschaft und der Tochtergesellschaften im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Der Finanzmittelbestand entspricht den Zahlungsmitteln und kurzfristigen Veranlagungen in der Konzernbilanz und umfasst ausschließlich den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten inklusive kurzfristiger Veranlagungen. Aufgrund der aktuellen devisenrechtlichen Bestimmungen bestehen zum 31. Dezember 2024 für Zahlungsmittel der Tochtergesellschaften in Russland in Höhe von TEUR 6.312 (Vorjahr: TEUR 7.413) Beschränkungen hinsichtlich der allgemeinen Verwendung im Konzern.

Innerhalb der Geldflussrechnung wird zwischen Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Der in der Geldflussrechnung ausgewiesene Freie Cashflow berechnet sich aus der Summe des Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie des Cashflow aus der Investitionstätigkeit.

Die Geldflüsse aus ausländischen Bereichen wurden mit einem Durchschnittswechselkurs berechnet.

Der Geldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ermittelt. Bei dieser Berechnung wird vom Gewinn vor Ertragsteuern ausgegangen und dieser um unbare Aufwendungen und Erträge korrigiert. Dieses Ergebnis und die bilanziellen Veränderungen des Nettoumlaufvermögens (ohne liquide Mittel) liefern den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Die Dividendenzahlungen werden als Teil der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Zu den Zahlungen des Jahres 2023 in Zusammenhang mit dem Erwerb von Minderheitsanteilen siehe Erläuterung 25, zu den Zahlungen 2023 in Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften siehe Erläuterung 36.

Die Finanzverbindlichkeiten haben sich in den Geschäftsjahren 2024 und 2023 wie folgt verändert:

2024
in TEUR 01.01.2024 Zahlungswirksame Veränderungen Nicht zahlungswirksame Veränderungen 31.12.2024
Wechsel-
kurseffekte
Sonstige Veränderungen
Langfristige Darlehen inkl. kurzfristigem Anteil 216.477 111.380 0 0 327.857
Kurzfristige Bank-
verbindlichkeiten
38.144 3.696 947 0 42.787
Leasingverbindlichkeiten 8.967 -2.889 521 4.450 11.049
Verbleibende Kaufpreiszahlung Unternehmenserwerb Praxis 3.587 0 239 255 4.081
Sonstige Finanz-
verbindlichkeiten
5.348 -1.459 150 807 4.846
Summe Schulden aus Finanzierungstätigkeiten 272.523 110.728 1.857 5.512 390.620
2023
in TEUR 01.01.2023 Zahlungswirksame Veränderungen Nicht zahlungswirksame Veränderungen 31.12.2023
Wechsel-
kurseffekte
Sonstige Veränderungen
Langfristige Darlehen inkl. kurzfristigem Anteil 222.529 -6.052 0 0 216.477
Kurzfristige Bank-
verbindlichkeiten
30.765 7.397 -18 0 38.144
Leasingverbindlichkeiten 9.356 -2.859 -118 2.588 8.967
Verbindlichkeit aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 99.600 -118.990 -1.554 20.944 0
Verbleibende Kaufpreiszahlung Unternehmenserwerb Praxis 0 0 -98 3.685 3.587
Sonstige Finanz-
verbindlichkeiten
5.342 -942 -68 1.016 5.348
Summe Schulden aus Finanzierungstätigkeiten 367.592 -121.446 -1.856 28.233 272.523

Erläuterung 36 - Unternehmenszusammenschlüsse

Jahr 2024:

Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Unternehmenszusammenschlüsse getätigt.

Jahr 2023:

Am 9. Oktober 2023 fand das Closing für den Erwerb von 100 % der Anteile an der Praxis Completion Technology FZCO (nunmehr: The Wellboss Company FZE) und deren Tochtergesellschaft, der Praxis Completion Technology Arabia for Maintenance (nunmehr: The WellBoss Company for Maintenance) statt. In Folge werden das Vermögen der Gesellschaften sowie sämtliche Erträge und Aufwendungen ab dem 1. Oktober 2023 dem Konzern zugerechnet.

Das Unternehmen mit Sitz in Dubai und Zweigniederlassung in Saudi-Arabien ist führender Anbieter von Packersystemen und Komplettierungsprodukten im Nahen Osten, die den Ringraum von der Produktionsleitung isolieren, dadurch eine kontrollierte Produktion ermöglichen und so die Produktionsrate aus dem Bohrloch erhöhen. Die Übernahme stärkte nicht nur die Marktposition von SBO im Nahen Osten, der als der Markt mit der größten Wachstumsdynamik im Energiesektor gilt, sondern erweiterte auch das Produktangebot von SBO um eine sinnvolle Bohrlochkomplettierungstechnologie. Darüber hinaus werden die Produkte, an denen Praxis arbeitet, auch für Carbon Capture & Storage (CCS) Anwendungen eingesetzt. Diese bolt-on-Akquisition unterstreicht die Aktivitäten von SBO im attraktiven Kerngeschäft des Unternehmens.

Die Kaufpreisaufteilung stellte sich auf Basis der ermittelten beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:

in TEUR
Kaufpreis in bar beglichen 21.731
Verbleibende Kaufpreisverbindlichkeit 3.685
Gesamte Gegenleistungen 25.416
- Reinvermögen -16.696
Firmenwert 8.720

Das erworbene Reinvermögen setzte sich auf Basis der ermittelten beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt wie folgt zusammen:

in TEUR
Immaterielle Vermögenswerte 9.059
Sachanlagevermögen 168
Vorräte 2.910
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.037
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 203
Liquide Mittel 3.137
23.514
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -4.578
Sonstige Verbindlichkeiten und Rückstellungen -1.425
Passive latente Steuern -815
Nettovermögen 16.696

Zu den erworbenen Immateriellen Vermögenswerten siehe Erläuterung 9.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte entsprachen dem beizulegenden Zeitwert und waren nicht wertgemindert.

Der Zahlungsmittelabfluss aus dem Unternehmenserwerb betrug:

in TEUR
Abfluss von Zahlungsmitteln 21.731
Mit dem Unternehmen erworbene Zahlungsmittel -3.137
18.594

Der auf Basis der erstmaligen Bilanzierung ermittelte Firmenwert, der dem Segment „Oilfield Equipment“ zugeordnet wurde, ergab sich aus der erwarteten Geschäftsentwicklung sowie dem Mitarbeiter Know-how unter Berücksichtigung der zu erwartenden Synergien aus dem Unternehmenserwerb. Der erfasste Firmenwert ist steuerlich nicht abzugsfähig. Die verbleibende Kaufpreisverbindlichkeit stellte den diskontierten fest vereinbarten und zwei Jahre nach Erwerb fälligen Restbetrag des Kaufpreises dar.

Der ausgewiesene Konzernumsatz des Geschäftsjahres 2023 wurde durch den Erwerb um TEUR 5.251 erhöht, das ausgewiesene Betriebsergebnis um TEUR 1.044. Wäre der Erwerb bereits zu Jahresbeginn erfolgt, wäre in 2023 der Konzernumsatz um weitere TEUR 16.752 und das Betriebsergebnis um weitere TEUR 3.509 höher.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Transaktionskosten in der Höhe von TEUR 1.103 bezahlt, die in den Verwaltungsaufwendungen erfasst wurden.

Zu den erworbenen Immateriellen Vermögenswerten siehe Erläuterung 9. Zur verbleibenden und im Jahr 2025 fälligen Kaufpreisverbindlichkeit siehe Erläuterung 13 bzw. 17.

Erläuterung 37 - Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt bzw. zum Stichtag:

Jahresdurchschnitt Stichtag
2024 2023 31.12.2024 31.12.2023
Arbeiter 1.147 1.110 1.117 1.134
Angestellte 470 447 479 467
1.617 1.557 1.596 1.601

Der Anstieg der Angestellten im Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr ist in überwiegendem Ausmaß der ganzjährigen Einbeziehung der Mitarbeiter aus dem per 1. Oktober 2023 erfassten Unternehmenserwerb „Praxis“ (nunmehr: The WellBoss Company FZE) zurückzuführen. Die Anpassung der Vorjahresaufgliederung in Arbeiter und Angestellte erfolgte aufgrund der Vereinheitlichung von Zuordnungskriterien eines Konzernunternehmens.

Erläuterung 38 - Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 geführt hätten.

Erläuterung 39 - Vorgeschlagene Dividende

Der Vorstand schlägt vor, den Aktionären für das Jahr 2024 eine Dividende von EUR 1,75 (Vorjahr: EUR 2,00) pro Aktie auszuschütten. Das ergibt eine Ausschüttung von MEUR 27,6 (Vorjahr: MEUR 31,5).

Erläuterung 40 - Aufwendungen für den Konzern-Abschlussprüfer

Für den Konzern-Abschlussprüfer, die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, sind folgende Aufwendungen angefallen:

in TEUR 2024 2023
Prüfungsleistungen 598 568
Sonstige Bestätigungsleistungen 150 17

Neben dem Konzernabschluss wurden in den Jahren 2024 und 2023 auch die Einzelabschlüsse der österreichischen Gesellschaften sowie die Reporting Packages der US-amerikanischen Gesellschaften durch den Konzern-Abschlussprüfer geprüft. Weiters wurde im Jahr 2024 erstmals die Nichtfinanzielle Erklärung einer freiwilligen Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit durch den Konzernabschlussprüfer unterzogen.

Angaben zu den Organen der Konzernleitung

Vorstand

Klaus Mader

Vorsitzender seit 1. Jänner 2024

Campbell MacPherson

Mitglied des Vorstands seit 1. Jänner 2024

Der bestehende Vorstandsvertrag für Klaus Mader läuft bis zum 30. September 2028 und jener von Campbell MacPherson bis zum 31. Dezember 2026.

Aufsichtsrat

Norbert Zimmermann

Vorsitzender

Erstbestellung: 1995

Ende der laufenden Funktionsperiode: 2027

Brigitte Ederer

Stellvertreterin des Vorsitzenden

Erstbestellung: 2014

Ende der laufenden Funktionsperiode: 2025

Helmut Langanger

bis 25. April 2024

Erstbestellung: 2003

ausgeschieden mit Beendigung der Hauptversammlung 2024

Simon William Caines Eyers

ab 25. April 2024

Erstbestellung: 2024

Ende der laufenden Funktionsperiode: 2028

Wolfram Littich

Erstbestellung: 2016

Ende der laufenden Funktionsperiode: 2026

Sonja Zimmermann

Erstbestellung: 2018

Ende der laufenden Funktionsperiode: 2028

AUSSCHÜSSE DES AUFSICHTSRATES

Nominierungs- und Vergütungsausschuss

Norbert Zimmermann

Helmut Langanger (bis 25. April 2024)

Sonja Zimmermann

Brigitte Ederer (ab 25. April 2024)

Prüfungsausschuss

Wolfram Littich

Norbert Zimmermann

Sonja Zimmermann

Brigitte Ederer (ab 20. November 2024)

Alljährlich mit Beendigung der ordentlichen Haupt-versammlung scheidet zumindest ein Mitglied des Aufsichtsrates aus, sodass dadurch gewährleistet wird, dass im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung über die Wahl zumindest eines Mitgliedes in den Aufsichtsrat beschlossen werden kann. Soweit die Reihenfolge des Ausscheidens sich nicht aus der Amtsdauer ergibt, entscheidet darüber das Los. In jener Sitzung des Aufsichtsrates, die vor Abhaltung einer ordentlichen Hauptversammlung zur Beratung der Beschluss- und Wahlvorschläge gemäß § 108 Abs. 1 AktG stattfindet, ist durch Los zu bestimmen, welches Mitglied des Aufsichtsrates mit Beendigung der folgenden ordentlichen Hauptversammlung ausscheidet. Der Ausscheidende ist sofort wieder wählbar.

Ternitz, 12. März 2025

Klaus Mader Campbell MacPherson

Vorstand

Bestätigungsvermerk

Bericht zum Konzernabschluss

Prüfungsurteil

Wir haben den Konzernabschluss der

SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft, Ternitz,

und ihrer Tochtergesellschaften („der Konzern“), bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Entwicklung des Konzerneigenkapitals und der Konzerngeldflussrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, geprüft.

Nach unserer Beurteilung entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2024 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungendes § 245a UGB.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 (im Folgenden AP-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmens- und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise bis zum Datum dieses Bestätigungsvermerks ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen. Bezüglich unserer Verantwortlichkeit und Haftung als Abschlussprüfer gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 UGB zur Anwendung.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Werthaltigkeit der Firmenwerte

Siehe Konzernanhang „Erläuterung 4 – wesentliche Bilanzierungsgrundsätze, 9. Firmenwerte“ und Erläuterungen zur Bilanz „Erläuterung 9 – Immaterielle Vermögenswerte“ sowie allgemeine Angaben zu „Erläuterung 4 – wesentliche Bilanzierungsgrundsätze, 16. Schätzungen, Ermessensentscheidungen und Annahmen“.

Das Risiko für den Abschluss

Der Werthaltigkeit der Firmenwerte kommt eine besondere Bedeutung zu, weil im Konzernabschluss der Gesellschaft dieser Posten einen Buchwert von 146,8 Mio. EUR ausweist. Mindestens einmal jährlich und gegebenenfalls anlassbezogen werden Firmenwerte von der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft einem Werthaltigkeitstest (sog. Impairment Test) unterzogen.

Den Werthaltigkeitstests liegen Annahmen und Schätzungen zugrunde. Die Werthaltigkeit ist im Wesentlichen abhängig von der Einschätzung des Managements hinsichtlich der künftigen Zahlungsmittelzu- und -abflüsse, von den zugrunde gelegten Diskontierungszinssätzen, Wachstumsraten sowie vom betrachteten Planungszeitraum und ist daher mit bedeutenden Schätzungsunsicherheiten behaftet.

Für den Konzernabschluss besteht das Risiko, dass nicht angemessene Annahmen und Schätzungen eine wesentliche Auswirkung auf den erzielbaren Betrag und damit die Werthaltigkeit der Firmenwerte in der Konzernbilanz und das operative Ergebnis in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung haben können.

Unsere Vorgehensweise in der Prüfung

Wir haben die Werthaltigkeit der Firmenwerte wie folgt beurteilt:

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen alle Informationen im Geschäftsbericht, ausgenommen den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht und den Bestätigungsvermerk. Der Geschäftsbericht wird uns voraussichtlich nach dem Datum des Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt.

Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir werden keine Art der Zusicherung darauf geben.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit, diese sonstigen Informationen zu lesen, sobald sie vorhanden sind, und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Prüfungsausschusses für den Konzernabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder den Konzern zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen oder haben keine realistische Alternative dazu.

Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses.

Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses

Unsere Ziele sind hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der AP-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der AP-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus gilt:

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Bericht zum Konzernlagebericht

Der Konzernlagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.

Zu der im Konzernlagebericht enthaltenen konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung ist es unsere Verantwortlichkeit zu prüfen, ob sie aufgestellt wurde, sie zu lesen und dabei zu würdigen, ob diese sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernlageberichts durchgeführt.

Urteil

Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält die nach § 243a UGB zutreffenden Angaben, und steht in Einklang mit dem Konzernabschluss.

Erklärung

Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über den Konzern und sein Umfeld haben wir keine wesentlichen fehlerhaften Angaben im Konzernlagebericht festgestellt.

Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 AP-VO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 25. April 2024 als Abschlussprüfer gewählt und am 8. August 2024 vom Aufsichtsrat mit der Abschlussprüfung der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr beauftragt.

Wir sind ohne Unterbrechung seit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 Abschlussprüfer der Gesellschaft.

Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Konzernabschluss“ mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der AP-VO in Einklang steht.

Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der AP-VO) erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.

Auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin

Die für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Mag. Heidi Schachinger.

Wien, 13. März 2025

KPMG Austria GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Heidi Schachinger

Wirtschaftsprüferin

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Bilanz

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile
sowie daraus abgeleitete Lizenzen
0,00 1
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 8.772.720,37 8.882
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.898,55 167
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 159.902,27 0
9.250.521,19 9.049
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 299.606.864,90 299.607
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 91.432.099,94 76.543
391.038.964,84 376.150
400.289.486,03 385.200
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 418,00 0
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 7.634.472,44 16.923
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 3.495.313,81
(Vorjahr TEUR 14.808)
3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 860.536,56 647
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 590.839,68
(Vorjahr TEUR 636)
8.495.427,00 17.570
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 129.459.272,85 22.599
137.954.699,85 40.169
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.242,94 0
D. Aktive latente Steuern 236.295,00 226
SUMME AKTIVA 538.631.723,82 425.595

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. eingefordertes und eingezahltes Grundkapital 16.000.000,00 16.000
eigene Anteile -240.535,00 -241
15.759.465,00 15.759
II. Kapitalrücklagen
1. gebundene 71.313.982,03 71.314
davon für eigene Aktien EUR 240.535,00 (Vorjahr TEUR 241)
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 785.314,64 785
2. andere Rücklagen (freie Rücklagen) 10.347.713,24 10.348
11.133.027,88 11.133
IV. Bilanzgewinn 40.367.408,31 47.244
davon Gewinnvortrag EUR 15.724.658,53 (Vorjahr TEUR 2.917)
138.573.883,22 145.450
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Abfertigungen 115.991,00 109
2. Steuerrückstellungen 6.346.974,00 15.074
3. sonstige Rückstellungen 3.889.985,55 5.031
10.352.950,55 20.214
C. Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 91.633.784,34 (Vorjahr TEUR 85.092)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 298.071.105,71
(Vorjahr TEUR 174.839)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 306.856.820,33 195.410
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 29.785.714,62
(Vorjahr TEUR 41.571)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 277.071.105,71
(Vorjahr TEUR 153.839)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 427.067,91 119
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 427.067,91
(Vorjahr TEUR 119)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 56.967.151,85 38.102
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 56.967.151,85
(Vorjahr TEUR 38.102)
4. sonstige Verbindlichkeiten 25.453.849,96 26.300
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 4.453.849,96
(Vorjahr TEUR 5.300)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 21.000.000,00
(Vorjahr TEUR 21.000)
davon aus Steuern EUR 130.070,19 (Vorjahr TEUR 2.904)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 56.657,07 (Vorjahr TEUR 58)
389.704.890,05 259.931
SUMME PASSIVA 538.631.723,82 425.595

Gewinn- und Verlustrechnung

2024 2023
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 9.290.283,96 9.223
2. sonstige betriebliche Erträge
a)
Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlagen 976.445,62 6
b) übrige 1.599.472,78 3.137
2.575.918,40 3.143
3. Personalaufwand
a) Löhne -184.931,88 -185
b) Gehälter -4.052.262,78 -6.533
c) soziale Aufwendungen
aa) Aufwendungen für Altersversorgung -444.430,67 -594
bb)
Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -61.205,33 -2.489
cc)

Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge -639.701,47 -624
dd) übrige -903,28 1
-1.146.240,75 -3.706
-5.383.435,41 -10.424
4. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
-459.389,30 -439
5. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 15 fallen -230.064,69 -181
b) übrige -5.832.486,66 -7.543
-6.062.551,35 -7.724
6. Zwischensumme aus Z 1 bis 5 (Betriebserfolg) -39.173,70 -6.221
7. Erträge aus Beteiligungen 27.220.916,14 37.528
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 27.220.916,14
(Vorjahr TEUR 37.528)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.296.374,12 2.785
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.294.463,12
(Vorjahr TEUR 2.785)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.924.404,19 3.592
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 589.807,22
(Vorjahr TEUR 1.048)
10. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 985.993,76 18.473
11. Aufwendungen aus Finanzanlagen 0,00 -986
a) davon Abschreibungen EUR 0,00 (Vorjahr TEUR -986)
b)
davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen
EUR 0,00 (Vorjahr TEUR -986)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.926.094,55 -6.557
davon betreffend verbundene Unternehmen
EUR -1.334.631,31 (Vorjahr TEUR -1.040)
13. Zwischensumme aus Z 7 bis 12 (Finanzerfolg) 24.501.593,66 54.835
14. Ergebnis vor Steuern (Zwischensumme aus Z 6 und Z 13) 24.462.419,96 48.614
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 180.329,82 -4.287
davon latente Steuern EUR 10.387,00 (Vorjahr TEUR -1.460)
16. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss = Jahresgewinn 24.642.749,78 44.327
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.724.658,53 2.917
18. Bilanzgewinn 40.367.408,31 47.244

Anhang zum Jahresabschluss 2024

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft (SBO), mit Sitz in Ternitz, wurde nach den Vorschriften des Unternehmensgesetzbuches (§§ 189ff UGB) in der geltenden Fassung erstellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten.

Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurden der Grundsatz der Einzelbewertung und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden.

Für erkennbare Risiken und drohende Verluste, die aus dem vergangenen und früheren Geschäftsjahren resultieren und in der Zukunft schlagend werden könnten, wurden entsprechende Vorsorgen in die Bilanz eingestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die SBO erstellt einen Konzernabschluss gemäß § 245a UGB nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen. Der Konzernabschluss wird beim Firmenbuch des Handelsgerichtes Wiener Neustadt hinterlegt.

Die Gesellschaft ist seit 2005 Gruppenträger einer Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Wesentliche positive Auswirkungen auf das Ergebnis der SBO im Geschäftsjahr 2024 hatten Dividendenerträge von Tochtergesellschaften sowie Kurseffekte. Aus dem andauernden Russland-Ukraine-Konflikt waren im Geschäftsjahr 2024 weiterhin keine wesentlichen Auswirkungen auf den Einzelabschluss der SBO abzuleiten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung des ANLAGEVERMÖGENS wurde das Niederstwertprinzip eingehalten. Die vorgenommenen Abschreibungen tragen den verbrauchsbedingten und sonstigen Wertminderungen voll Rechnung. Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen zur Berücksichtigung von Wertminderungen, die voraussichtlich von Dauer sind, bewertet. Bewertungsergebnisse von Finanzanlagen in fremder Währung werden ebenfalls unter den Abschreibungen dargestellt. Abschreibungen erfolgen gegebenenfalls auf den beizulegenden Wert. Zuschreibungen zu Finanzanlagen erfolgen maximal bis zu den Anschaffungskosten, sofern die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene Abschreibung nicht mehr bestehen.

Die FORDERUNGEN UND SONSTIGEN VERMÖGENSGEGENSTÄNDE wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bilanziert. Fremdwährungsforderungen wurden mit dem Devisen-Kurs zum Bilanzstichtag oder zu niedrigeren Anschaffungskursen bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

Auf Fremdwährung lautende GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN wurden mit dem Devisen-Kurs zum Bilanzstichtag bilanziert.

Die Berechnung der ABFERTIGUNGSRÜCKSTELLUNGEN erfolgte mittels versicherungsmathematischem Verfahren gemäß IAS 19 (Methode der laufenden Einmalprämien). Hierzu wurden die folgenden Berechnungsannahmen verwendet: Zinssatz 3,40 % (Vorjahr: 3,50 %), Gehaltssteigerung 4,00 % p. a. (Vorjahr: 4,50 %), Pensionseintrittsalter gemäß den aktuellen gesetzlichen Regelungen. Im Rahmen der Ermittlung der Abfertigungsrückstellung erfolgt die Verteilung des Dienstzeitaufwandes über den Zeitraum vom Eintritt in das Unternehmen bis zum Zeitpunkt des geplanten Pensionsantrittes des jeweiligen Dienstnehmers. Die Veränderungen der Abfertigungsrückstellungen (sowie auch der Jubiläumsgeldrückstellungen) werden im Personalaufwand erfasst. Die JUBILÄUMSGELDRÜCKSTELLUNGEN wurden ebenfalls gemäß IAS 19 berechnet.

Die Bewertung der SONSTIGEN RÜCKSTELLUNGEN und der VERBINDLICHKEITEN erfolgte unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht mit ihrem Erfüllungsbetrag. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem höheren Devisen-Kurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Das in Österreich seit 2024 anzuwendende Mindestbesteuerungsgesetz („MinBestG“) zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen („Pillar Two“) ist für SBO aufgrund der in 2024 nicht erfolgten Überschreitung der verankerten Umsatzgrenzen aktuell nicht anwendbar. SBO als oberste Muttergesellschaft iSd MinBestG evaluiert weiterhin die möglichen Auswirkungen der globalen Mindestbesteuerung auf den Konzern. Nachdem kurzfristig nicht mit einer Überschreitung der Umsatzgrenzen gerechnet wird, sind aktuell keine Anwendung bzw. Auswirkungen daraus auf die SBO zu erwarten.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

ANLAGEVERMÖGEN

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

Das ABNUTZBARE ANLAGEVERMÖGEN wird über folgende Nutzungsdauern planmäßig linear abgeschrieben:

Für die ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN wurden zum Bilanzstichtag 31.12.2024 Werthaltigkeitstests durchgeführt. Die Bewertung erfolgte auf Basis der vorliegenden Planungen durch Diskontierung der prognostizierten Cashflows unter Heranziehung eines Kapitalkostensatzes nach Steuern, welcher aufgrund aktueller Marktdaten für vergleichbare Unternehmen im selben Industriezweig unter Berücksichtigung der länderspezifischen Inflationserwartungen ermittelt wurde.

Die Cashflows wurden auf Basis der prognostizierten Umsätze und der hierfür notwendigen Kapazitäten (insb. Personalausstattung sowie Investitionen in das Anlagevermögen und in das Working Capital) ermittelt. Die Bewertung wird am stärksten von den Umsatzerlösen beeinflusst.

Die Umsatzplanungen werden erstellt, indem einerseits die gesamtheitliche Entwicklung der Oilfield Service Industrie berücksichtigt wird (im Wesentlichen in Form der erwarteten zukünftigen CAPEX Spendings) und andererseits auch die unternehmensspezifischen Kundenbeziehungen und regionalen Marktgegebenheiten einbezogen werden. Die Umsatzplanungen im Bereich Manufacturing berücksichtigen zudem die bereits vorhandenen Auftragsstände der wichtigsten Kunden. Für die nachhaltige Planung der Umsatzerlöse und Cashflows wird auch die aus der Vergangenheit abgeleitete Zyklizität der Branche, sofern relevant, herangezogen.

Die Margenplanung wird aus dem geplanten Produktmix und den entsprechenden Preiserwartungen sowie den prognostizierten Kostenentwicklungen abgeleitet. Für die erwarteten Erlöse werden einerseits die bisher erzielten Preise bzw. die Preise von allenfalls vorhandenen Kundenaufträgen herangezogen als auch zukünftige Marktindikationen auf Basis von Rückmeldungen des Vertriebs verwendet. Die Kostenentwicklungen basieren auf den variablen Kosten in Form von bekannten oder erwarteten Materialpreisentwicklungen (basierend auf Preisindikationen bestehender Lieferanten, Materialpreisentwicklungen auf Rohstoffmärkten und daraus ableitbare Trends sowie auf der unterstellten Mengenplanung) und auf den erwarteten fixen Kosten in Form von geplanten Erhaltungs-Investitionen in Maschinen, Anlagen und in die Mietflotte. Weiters wird die erforderliche Personalausstattung (basierend auf geplantem Headcount, erforderlicher Qualifikation der benötigten Mitarbeiter sowie der aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage erwarteten Personalkosten) berücksichtigt.

Die durchgeführten Werthaltigkeitstests haben in 2024 zu keinen Wertminderungen geführt (Vorjahr: Zuschreibung von TEUR 17.500 für die Foxano AG, Luzern, CH).

Die Zugänge bei den Ausleihungen an verbundenen Unternehmen mit TEUR 13.903 (Vorjahr: TEUR 37.185) resultieren aus einer Umwandlung eines gewährten kurzfristigen Darlehens an die Schoeller Bleckmann America Inc., Wilmington, US.

Die zum 31. Dezember 2024 bestehenden AUSLEIHUNGEN betreffen ausschließlich Konzerngesellschaften. Die Ausleihungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).

UMLAUFVERMÖGEN
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die FORDERUNGEN GEGENÜBER VERBUNDENEN UNTERNEHMEN resultieren mit TEUR 6.491 aus Konzernfinanzierungen (Vorjahr: TEUR 16.203), mit TEUR 935 aus Dividenden (Vorjahr: TEUR 0) und aus verrechneten Leistungen von TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 719). Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Wertberichtigungen aufgelöst (Vorjahr: TEUR 1.599).

Die in den SONSTIGEN FORDERUNGEN enthaltenen Erträge, welche nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden, betrafen mit TEUR 269 Zinsabgrenzungen (Vorjahr: TEUR 7).

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern wurden zum Bilanzstichtag im Wesentlichen für Sachanlagen und Personalrückstellungen gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte im Jahr 2024 unverändert zum Vorjahr mit einem Steuersatz von 23%.

Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Stand am 1.1. 226 1.686
Erfolgswirksame Veränderung 10 -1.460
Summe 236 226
EIGENKAPITAL

Das eingeforderte und eingezahlte GRUNDKAPITAL von TEUR 16.000 besteht aus 16.000.000 auf Inhaber lautende Aktien zu je EUR 1,00.

In den Hauptversammlungen vom 23. April 2019 sowie vom 25. April 2024 wurde der Vorstand für die Dauer von jeweils 5 Jahren ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu TEUR 1.600 durch Ausgabe neuer Aktien zu erhöhen. In den Hauptversammlungen vom 28. April 2022 sowie vom 25. April 2024 wurde der Vorstand für die Dauer von jeweils 30 Monaten ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu maximal 10 % des Grundkapitals zu erwerben. In den Geschäftsjahren 2024 sowie 2023 hat die Gesellschaft von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien keinen Gebrauch gemacht.

Zum Bilanzstichtag 2024 hält die Gesellschaft unverändert zum 31. Dezember 2023 240.535 Stück eigene Aktien, was jeweils einem Anteil von 1,50 % am Grundkapital mit einem Anschaffungswert von TEUR 7.798 entspricht. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien beträgt somit zum 31. Dezember 2024 wie auch zum 31. Dezember 2023 15.759.465 Stück.

Die GEBUNDENE KAPITALRÜCKLAGE betrug zum Bilanzstichtag TEUR 71.314 (Vorjahr: TEUR 71.314) und resultiert im Wesentlichen aus dem Agio bei der Ausgabe junger Aktien in 1997 und in 2005.

Die GESETZLICHE RÜCKLAGE betrug zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 785.

Die FREIE RÜCKLAGE betrug zum Bilanzstichtag TEUR 10.348 (Vorjahr: TEUR 10.348).

Gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 25. April 2024 wurden TEUR 31.519 vom BILANZGEWINN 2023 ausgeschüttet. Der Rest wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

RÜCKSTELLUNGEN

In den ÜBRIGEN RÜCKSTELLUNGEN sind enthalten:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Jubiläumsgeldrückstellungen 95 81
Rückstellungen für nicht konsumierte Urlaube 429 379
sonstige Personalrückstellungen 2.433 3.875
Bilanzveröffentlichung 220 220
Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 334 269
Sonstige Rückstellungen 379 207
Summe 3.890 5.031
VERBINDLICHKEITEN

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 12.750 (Vorjahr: TEUR 1.250). Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 12.750 (Vorjahr: TEUR 1.250).

Die VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER VERBUNDENEN UNTERNEHMEN betreffen mit TEUR 56.813 (Vorjahr: TEUR 37.349) Konzernfinanzierungen, der Restbetrag betrifft Lieferungen und Leistungen.

In den SONSTIGEN VERBINDLICHKEITEN sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.456 (Vorjahr: TEUR 5.320) enthalten, die nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Haftungsverhältnisse bestanden in folgendem Ausmaß:

in TEUR 31.12.2024 31.12.2023
Gesamtbetrag davon für verbundene Unternehmen Gesamtbetrag davon für verbundene Unternehmen
Haftungen für Kredite und Kurssicherungen 42.628 42.628 39.073 39.073

Weiters hat die Gesellschaft gegenüber zwei verbundenen Unternehmen (Vorjahr: vier) Patronatserklärungen abgegeben, die eine unwiderrufliche Zusicherung enthalten, das jeweilige Unternehmen derart zu unterstützen, dass dieses jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Aus der Nutzung von nicht in der Bilanz ausgewiesenen Sachanlagen auf Grund von Miet- oder Leasingverträgen bestehen keine wesentlichen Verpflichtungen.

2. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

UMSATZERLÖSE

Die größten Posten sind:

in TEUR 2024 2023
Verrechnete Holdingleistungen 6.925 6.970
Mieterträge 2.366 2.253
SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

Die größten Posten sind:

in TEUR 2024 2023
Kursgewinne 1.593 1.457
Auflösung von Wertberichtigungen 0 1.599
PERSONALAUFWAND

Im Posten AUFWAND FÜR ABFERTIGUNGEN UND LEISTUNGEN AN BETRIEBLICHE MITARBEITERVORSORGEKASSEN sind Leistungen an betriebliche Mitarbeiter-Vorsorgekassen in der Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 43) enthalten.

Von den Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen entfallen TEUR 484 (Vorjahr: TEUR 3.031) auf die Mitglieder des Vorstands, wobei ein Aufwand von TEUR 484 (Vorjahr: TEUR 604) beitragsorientierte Pensionsvereinbarungen und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.427) leistungsorientierte Vereinbarungen betrifft. Versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste aus der Berechnung der Abfertigungsrückstellung dieses Geschäftsjahres betragen TEUR 0 (Vorjahr: Verluste von TEUR 88). In den Posten Löhne und Gehälter sind Aufwendungen für Rückstellungen für Jubiläumsgelder in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 11) enthalten.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

Die größten Posten in den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind:

in TEUR 2024 2023
Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 1.963 1.093
Versicherungen 670 674
Reisekosten 633 372
Dienstleistungen Konzern 140 879
Kursverluste 103 2.423

Darüber hinaus sind Spesen des Geldverkehrs, EDV-Aufwand sowie sonstige Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie Instandhaltungen unter dieser Position verbucht.

ERTRÄGE AUS DEM ABGANG VON UND DER ZUSCHREIBUNG VON FINANZANLAGEN

Zu den in diesem Posten im Jahr 2023 enthaltenen Zuschreibungen siehe im Abschnitt 1. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ unter den Angaben zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen.

STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

Die SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft hat die Möglichkeit der Bildung einer steuerlichen Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG unter Anwendung der Belastungsmethode genutzt. Gruppenmitglieder sind:

Inland:
Ausland:

Im Geschäftsjahr 2024 weist die Gesellschaft nach Verrechnung der Steuerumlagen an inländische Gruppenmitglieder in Höhe von TEUR 5.820 (Vorjahr: TEUR 10.172) einen Steuerertrag in Höhe von TEUR 180 (Vorjahr Steueraufwand: TEUR 4.287) aus. Darin sind Aufwendungen für Quellensteuern in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 20) enthalten.

BILANZGEWINN

Der Vorstand schlägt vor, für die dividendenberechtigten Aktien eine Dividende von EUR 1,75 je Aktie (Vorjahr: EUR 2,00) auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. Sonstige Angaben

GESCHÄFTSFÄLLE MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Für das Geschäftsjahr 2024 liegen keine sonstigen berichtspflichtigen Geschäftsfälle gemäß § 238 (1) Z 12 UGB vor.

AUFWENDUNGEN FÜR DEN ABSCHLUSSPRÜFER

Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer 2024 sind dem Konzernabschluss der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft zu entnehmen.

EREIGNISSE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM BILANZSTICHTAG

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

V. Angaben über Beteiligungen und Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Verbundene Unternehmen im Sinne des § 189a Z 8 UGB sind alle Unternehmen, die dem Konzern der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft, Ternitz, angehören. Geschäfte mit diesen Gesellschaften werden wie mit ​unabhängigen Dritten abgewickelt.

Die SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft war zum 31. Dezember 2024 an folgenden Unternehmen beteiligt:

Anteil in
Prozent *)
zum 31.12.2024
Eigenkapital
in TEUR
zum 31.12.2024
SCHOELLER-BLECKMANN Oilfield Technology GmbH, Ternitz, AT 100,0 130.367
Schoeller Bleckmann America Inc., Wilmington, US 100,0 158.355
BICO Drilling Tools Inc., Houston, US 88,7 42.913
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (UK) Limited, Chesterfield, GB 100,0 31.184
Foxano AG, Luzern, CH 100,0 26.394
DSI FZE, Dubai, VAE 100,0 62.492
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment Middle East FZE, Dubai, VAE 100,0 10.066
Knust-SBD Pte Ltd., Singapur, SG 51,5 26.184
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment Vietnam Co., Ltd, Binh Duong, VN 100,0 39.131

Hinsichtlich der Angabe der Jahresergebnisse wird von den Bestimmungen gemäß § 242 Abs. 2 Z 2 UGB bzw. für die Angaben zu weiteren Beteiligungen gemäß § 242 Abs. 2 Z 1 UGB Gebrauch gemacht.

*) Direkt gehaltene Anteile

VI. Angaben über Organe und Arbeitnehmer

Der durchschnittliche Personalstand gliedert sich wie folgt:

2024 2023
Gehaltsempfänger 17 16
Lohnempfänger 5 5
Summe Mitarbeiter 22 21

Die Bezüge für die Mitglieder des Vorstands setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR Grundgehalt Pensionskassenbeiträge Zwischensumme Erfolgsabhängige Vergütung Gesamt
2024 1.213 467 1.680 614 2.294
2023 1.339 587 1.926 1.960 3.886

Das Grundgehalt enthält auch Sachbezüge. Die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile beziehen sich jeweils auf Beträge, die das Vorjahr betreffen und im laufenden Geschäftsjahr ausbezahlt werden. An den ehemaligen und per 31. Dezember 2023 ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden Gerald Grohmann wurde im Geschäftsjahr 2024 die auf das Jahr 2023 entfallende variable Vergütung in Höhe von TEUR 1.502 ausbezahlt.

Im Jahr 2023 wurden darüberhinaus an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden im Rahmen seines planmäßigen Ausscheidens Abfertigungen in Höhe von TEUR 3.937 sowie eine Urlaubsabfindung in Höhe von TEUR 66 ausbezahlt.

Die ausbezahlten Vergütungen an den Aufsichtsrat betrugen im Geschäftsjahr 2024 für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 201 als pauschale Aufwandsentschädigung (Vorjahr: TEUR 186).

Aufsichtsrat:
Vorstand:

Ternitz, am 6. März 2025

SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Mag. KLAUS MADER CAMPBELL MACPHERSON

Anlagenspiegel gemäß §226 (1) UGB per 31.12.2024

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen Buchwert Buchwert
Beträge in EURO Vortrag Stand Vortrag Stand 31.12.2024 31.12.2023
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024 01.01.2024 Zugänge Abgänge Zu-
schreibungen
31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte
68.836,60 0,00 0,00 68.836,60 68.011,76 824,84 0,00 0,00 68.836,60 0,00 824,84
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 68.836,60 0,00 0,00 68.836,60 68.011,76 824,84 0,00 0,00 68.836,60 0,00 824,84
II. Sachanlagevermögen
1.


Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, davon Grundwert EUR 3.401.124,45
(2023: TEUR 3.560,9)
19.721.212,11 520.119,79 -1.584.767,36 18.656.564,54 10.838.736,78 379.751,90 -1.334.644,51 0,00 9.883.844,17 8.772.720,37 8.882.475,33
2.
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
711.236,28 233.136,23 -319.271,27 625.101,24 544.051,10 51.909,54 -288.757,95 0,00 307.202,69 317.898,55 167.185,18
3. geleistete Anzahlungen auf
Sachanlagen und Anlagen in Bau
0,00 159.902,27 0,00 159.902,27 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 159.902,27 0,00
4. geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 26.903,02 -26.903,02 0,00 0,00 26.903,02 -26.903,02 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 20.432.448,39 940.061,31 -1.930.941,65 19.441.568,05 11.382.787,88 458.564,46 -1.650.305,48 0,00 10.191.046,86 9.250.521,19 9.049.660,51
III. Finanzanlagen
1.
Anteile an verbundenen Unternehmen 301.071.864,90 0,00 0,00 301.071.864,90 1.465.000,00 0,00 0,00 0,00 1.465.000,00 299.606.864,90 299.606.864,90
2.
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 77.529.050,54 13.903.049,40 0,00 91.432.099,94 985.993,76 0,00 0,00 -985.993,76 0,00 91.432.099,94 76.543.056,78
Summe Finanzanlagen 378.600.915,44 13.903.049,40 0,00 392.503.964,84 2.450.993,76 0,00 0,00 -985.993,76 1.465.000,00 391.038.964,84 376.149.921,68
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 399.102.200,43 14.843.110,71 -1.930.941,65 412.014.369,49 13.901.793,40 459.389,30 -1.650.305,48 -985.993,76 11.724.883,46 400.289.486,03 385.200.407,03
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Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

Die SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft (SBO) fungiert als konzernleitende Holdinggesellschaft zur Steuerung und Beratung der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wegen ihrer Holdingfunktion haben die finanziellen Kennzahlen der SBO keine Aussagekraft für die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns. Die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des SBO-Konzerns ist deshalb nur anhand des Konzernabschlusses möglich.

Die UMSATZERLÖSE der SBO betrugen 2024 MEUR 9,3 (Vorjahr: MEUR 9,2). Bei den von SBO ausgewiesenen Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um konzerninterne Leistungen sowie um Erlöse aus der Vermietung von Grund- und Gebäudeflächen in Ternitz.

Die SONSTIGEN BETRIEBLICHEN ERTRÄGE enthalten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von MEUR 1,6 (Vorjahr: MEUR 1,5) vorrangig aus dem gegen Jahresende 2024 stärker werdenden USD sowie Erträge aus dem Verkauf von Anlagen in Höhe von MEUR 1,0 (Vorjahr: MEUR 0,0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kurs-verluste in Höhe von MEUR 0,1 (Vorjahr: MEUR 2,4).

Das ERGEBNIS VOR STEUERN betrug im Geschäftsjahr 2024 MEUR 24,5 (Vorjahr: MEUR 48,6). Darin enthalten sind ERTRÄGE AUS BETEILIGUNGEN in Höhe von MEUR 27,2 (Vorjahr: MEUR 37,5). Die ERTRÄGE AUS DEM ABGANG VON UND DER ZUSCHREIBUNG ZU FINANZANLAGEN in Höhe von MEUR 1,0 resultieren aus Kurseffekten (Vorjahr: MEUR 17,5 Beteiligungszuschreibung und MEUR 1,0 Kurseffekte). Die AUFWENDUNGEN AUS FINANZANLAGEN betrugen im Geschäftsjahr 2024 MEUR 0, der Vorjahresbetrag in Höhe von MEUR 1,0 resultierte aus Kurseffekten.

Wesentliche Abgänge von SACHANLAGEN resultieren aus dem Verkauf eines bebauten Grundstückes. Wesentliche Zugänge im Geschäftsjahr 2024 resultieren aus Gebäudeumbauten am Standort in Ternitz.

Die ZUGÄNGE ZU FINANZANLAGEN in Höhe von MEUR 13,9 betrafen Ausleihungen an verbundenen Unternehmen. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von MEUR 82,1 entfielen mit MEUR 44,9 auf Anteile an verbundenen Unternehmen und mit MEUR 37,2 auf Ausleihungen an verbundenen Unternehmen. ABGÄNGE AUS FINANZANLAGEVERMÖGEN waren in 2024 nicht zu verzeichnen (Vorjahr: MEUR 17,9 Ausleihungen an verbundenen Unternehmen).

Die BILANZSUMME ist im Geschäftsjahr mit MEUR 538,6 gegenüber dem Vorjahr (MEUR 425,6) um 26,6 % gestiegen. Dies ist in erster Linie auf das um MEUR 106,9 gestiegene Guthaben bei Kreditinstituten in Zusammenhang mit der Erhöhung von langfristigen Finanzierungen zurückzuführen.

Die EIGENKAPITALQUOTE ist auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme auf 25,7 % gesunken (Vorjahr: 34,2 %).

Ebenso ist durch die Erhöhung der Bilanzsumme das LANGFRISTIG GEBUNDENE VERMÖGEN (überwiegend Finanzanlagen) auf 74,3 % der Bilanzsumme gesunken (Vorjahr: 90,5 %).

Es bestehen keine Zweigniederlassungen der SBO.

Der PERSONALSTAND der SBO zum 31. Dezember 2024 betrug 22 Mitarbeiter (17 Gehaltsempfänger und 5 Lohnempfänger). Im Vorjahr belief sich die Mitarbeiteranzahl auf 21 (16 Gehaltsempfänger und 5 Lohnempfänger).

Unsere Mitarbeiter sichern mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens. Wir bauen auf unsere erfahrene und gut ausgebildete Mannschaft, die wir von der Einstellung an begleiten und durch ihre gesamte Laufbahn bei SBO fördern.

Unsere Branche ist von Zyklen mit Auf- und Abschwüngen geprägt. In unserer Personalplanung achten wir darauf, dieses Auf und Ab bestmöglich abzufedern. Während wir im Abschwung aktiv Maßnahmen setzen, um das Knowhow im Unternehmen zu halten, bauen wir im Aufschwung unsere Mannschaft schrittweise aus. Ein ansprechendes Arbeitsumfeld und attraktive Bonifikationsmodelle bringen neue Fachkräfte an Bord und halten unsere Experten langfristig im Unternehmen. An unserem Standort in Ternitz haben wir eine spezifische Lehrlingsausbildung implementiert und bilden damit junge Menschen zu den Facharbeitern von morgen aus. Durch diesen Fokus auf unser Experten-Team gewährleisten wir Top-Qualität in der Produktion.

Marktumfeld des SBO-Konzerns

Im Jahr 2024 verzeichnete die Weltwirtschaft ein BIP-Wachstum von rund 3,2%, ähnlich wie im Vorjahr (2023: 3,3%). Das Wachstum der Industriestaaten betrug 1,7%, während die Schwellen- und Entwicklungsländer ein Wachstum von 4,2% aufwiesen. Dies liegt leicht unter den 4,4% des Jahres 2023, da das geringere Wachstum in China und Indien nur teilweise durch höheres Wachstum in anderen Regionen, insbesondere im Nahen Osten und in Zentralasien, ausgeglichen wurde. 1

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 war durch einen Rückgang der Inflation in den meisten Volkswirtschaften gekennzeichnet, der es den Zentralbanken ermöglichte, die Leitzinsen zu senken und dadurch geopolitische Unsicherheiten abzufedern. Zunehmende Handelskonflikte sowie geopolitische Spannungen, vor allem die Konflikte im Nahen Osten und der anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, haben die Bedeutung der Energiesicherheit unterstrichen. Gleichzeitig verzeichnete der globale Energiesektor erhebliches Wachstum durch den Ausbau erneuerbarer Energien. 2

Die Nachfrage nach Öl und Gas blieb hoch, aber die E&P-Ausgaben haben sich im Laufe des Jahres 2024 abgeschwächt

Die globalen Öl- und Gasmärkte bewegten sich 2024 in einem komplexen Umfeld, das von einer Verlangsamung des Ölnachfragewachstums in China, Produktionskürzungen der OPEC+ und geopolitischen Spannungen geprägt war. Die Aktivitäten der Oilfield-Service-Industrie in den USA blieben 2024 deutlich unter den Erwartungen, geprägt von einer Konsolidierung der Marktteilnehmer sowie anhaltender Ausgabendisziplin. Die internationalen Märkte verzeichneten breites Wachstum, wobei sich die Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P-Ausgaben) in der zweiten Jahreshälfte abschwächten.

Die weltweite Ölnachfrage stieg 2024 auf 102,9 mb/d (2023: 102,0 mb/d), was weitgehend auf das Wachstum in den asiatischen Märkten außerhalb Chinas zurückzuführen war. Das Ölangebot lag mit 102,9 mb/d (2023: 102,3 mb/d) auf einem ebenso hohen Niveau, wobei OPEC+ (vor allem Saudi-Arabien) das ganze Jahr über freiwillige Produktionskürzungen vornahm. 3

Die weltweiten Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P- Ausgaben) in Höhe von USD 499 Milliarden sind im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6% gewachsen. Nach einem Rückgang der Aktivitäten in der ersten Jahreshälfte blieb der US-Markt auch im weiteren Jahresverlauf verhalten, mit einem Rückgang der E&P-Ausgaben von 1,6% für das Gesamtjahr. Die internationalen Ausgaben stiegen zwar weiter an (+3,9%), insbesondere bei Offshore- und langfristigen Projekten, allerdings führten die Ölpreisschwankungen in der zweiten Jahreshälfte zu einer spürbaren Abschwächung des Investitionsverhaltens. 4

Die Ölpreise waren 2024 sehr volatil. Zu Beginn des Jahres stiegen die Ölpreise aufgrund der hohen Nachfrage und der Sorge um eine mögliche Angebotsverknappung aufgrund von Konflikten im Nahen Osten. Der Preis für Rohöl der europäischen Sorte Brent lag zu Beginn des Jahres bei USD 77,39 pro Barrel und erreichte im April einen Höchststand von USD 92,18 pro Barrel. West Texas Intermediate (WTI) folgte diesem Trend, startete in das Jahr mit USD 71,67 pro Barrel und erreichte im April einen Höchststand von USD 86,97 pro Barrel. In den Sommermonaten kam es auf dem Markt zu starken Schwankungen der Ölpreise, da die nachlassende chinesische Nachfrage die Sorge vor einer Überversorgung des Ölmarktes verstärkte. Im August und Anfang September fielen die ICE Brent-Futures um etwa USD 10 pro Barrel, was diese Befürchtungen widerspiegelte. Gegen Ende des Jahres stabilisierten sich die Preise und die Sorte Brent beendete das Jahr bei 74,64 USD pro Barrel und WTI bei 71,25 USD. 1

Nach einer allmählichen Stabilisierung der Gasmärkte im Jahr 2023 kehrten sie 2024 zu einem stärkeren Wachstum von 2,5 % zurück und erreichten mit 4.200 Milliarden Kubikmeter (bcm) einen neuen Höchststand der weltweiten Nachfrage. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich von der Asia-Pacific-Region getragen, auf die fast 45% des Zzusätzlichen Wachstums entfielen. Gleichzeitig blieb das Angebot durch das unterdurchschnittliche Wachstum des LNG-Angebots und anhaltender Engpässe bei der LNG-Verschiffung über das Rote Meer und den Panamakanal angespannt. 2 Der Henry-Hub-Gaspreis lag zu Jahresbeginn bei USD 2,57/MMBtu (million British thermal units) und erreichte am letzten Handelstag des Jahres USD 3,63/MMBtu, was einem deutlichen Anstieg von 41% entspricht. 3

Die Zahl der weltweit aktiven Öl- und Gasbohranlagen (Rig Count) ging im Jahresverlauf um durchschnittlich 4,4% zurück und lag bei 1.660 Anlagen per Ende Dezember (Dezember 2023: 1.739 Anlagen). Die Zahl der internationalen Bohranlagen entsprach im Jahresverlauf insgesamt dem Niveau von 2023, doch nach vier Monaten mit Zuwächsen im mittleren einstelligen Bereich zum Jahresanfang kehrte sich der Trend im Mai um und war in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. In den USA ging die Zahl der Bohranlagen 2024 auf 589 per Ende Dezember zurück (Dezember 2023: 623 Bohranlagen), mit einem Rückgang von knapp 20% in den ersten sechs Monaten des Jahres gegenüber der Vergleichsperiode 2023. In Kanada stieg die Zahl der Anlagen im Jahresdurchschnitt um 5,9% und lag bei 162 Anlagen Ende Dezember (Dezember 2023: 161). 4

Wachstumsdynamik bei der Energiewende und additiven Fertigungstechnologien hält an

Investitionen in Geothermie steigen, da Länder nachhaltige Alternativen zu fossilen Brennstoffen suchen und ihre Versorgungssicherheit verbessern wollen. Geothermie wird im Energiemix der Zukunft als Grundlastquelle dienen. Sie wird sowohl für die Strom- als auch für die Wärmeerzeugung genutzt. Das Marktwachstum in den letzten Jahren und insbesondere im Jahr 2024 wurde vor allem durch die Entwicklung verbesserter geothermischer Systeme vorangetrieben. Diese ermöglichen den Zugang zu tieferen und heißeren Ressourcen, die mit den herkömmlichen geothermischen Bohrmethoden bisher unerreichbar waren. Dies führte zu einem Gesamtwachstum des Marktes von USD 66 Milliarden im Jahr 2023 auf USD 70 Milliarden im Jahr 2024 (+6,1%). 5

Der 3D-Metalldruck, eine grundlegende Technologie der additiven Fertigung, hat sich aufgrund seiner Vielseitigkeit, Designflexibilität und Fähigkeit zur Herstellung aufwendiger und komplexer Strukturen in allen Industrien durchgesetzt. Die additive Fertigungstechnologie hat bei Anwendungen in schwierigen Umgebungen wie der Energie-, Raum- und Luftfahrtindustrie, an Akzeptanz gewonnen. Der Markt für Metal Additive Manufacturing Services erreichte 2024 einen Wert von USD 1,1 Milliarden, was einem Wachstum von 16,7% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nordamerika war die größte Region auf dem Markt für additive Metall-Fertigung, während die Asia-Pacific-Region die höchsten Wachstumsraten aufwies. 6

Geschäftsentwicklung des SBO-Konzerns

SBO erzielte im Jahr 2024 in einem schwierigen Marktumfeld eine gute finanzielle Performance. Das Umsatzniveau blieb hoch, unterstützt durch ein gesteigertes Wachstum in unseren strategischen Märkten. Trotz eines herausfordernden Marktes in den USA wurden solide Ergebnisse erreicht. Ein hoher Cashflow und die weiter gesunkene Nettoverschuldung unterstreichen die finanzielle Stärke des Unternehmens.

Umsatz und Ergebnis

Der Umsatz der SBO-Gruppe blieb mit MEUR 560,4 auf hohem Niveau (2023: MEUR 585,9). Der Auftragseingang von SBO belief sich auf MEUR 483,7 (2023: MEUR 543,7). Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei MEUR 141,8 (2023: MEUR 225,4).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte MEUR 101,9 (2023: MEUR 131,3) bei einer EBITDA-Marge von 18,2% (2023: 22,4%). Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf MEUR 70,1 (2023: MEUR 102,3), was eine EBIT-Marge von 12,5% (2023: 17,5%) ergibt. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf geringere Umsätze und eine reduzierte Kapazitätsauslastung der AMS-Division, sowie das schwierige US-Marktumfeld und zusätzliche Aufwendungen in der OE-Division im ersten Halbjahr zurückzuführen.

Das Finanzergebnis lag bei MEUR -6,5 (2023: MEUR -8,1). Der Vorjahreswert enthielt einen einmaligen Aufwand in Höhe von MEUR 8,6 im Zusammenhang mit der Beilegung eines Rechtsstreits betreffend den Erwerb von Minderheitsanteilen. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf MEUR 63,6 (2023: MEUR 94,2), das Ergebnis nach Steuern kam auf MEUR 45,3 (2023: MEUR 71,6). Das Ergebnis je Aktie (EPS) für 2024 lag bei EUR 2,88 (2023: EUR 4,55).

Segmentergebnisse

Das Geschäft der SBO-Gruppe gliedert sich in die beiden Segmente „Advanced Manufacturing & Services (AMS) und „Oilfield Equipment“ (OE). Das AMS-Segment erzielte einen Umsatz von MEUR 285,3 (2023: MEUR 328,7), geprägt von geringerer Kundennachfrage. Der niedrigere Umsatz und die geringere Kapazitätsauslastung führten zu einem Betriebsergebnis (EBIT) von MEUR 56,7 (2023: MEUR 80,3). Das OE-Segment sah sich im Jahr 2024 mit einem schwierigen US-Markt konfrontiert. Organisatorische und operative Veränderungen in der ersten Jahreshälfte führten in Verbindung mit gesteigertem Wachstum in unseren strategischen Märkten (Naher Osten, Lateinamerika) in der zweiten Jahreshälfte zu einer Trendumkehr. Der Jahresumsatz stieg auf MEUR 275,2 (2023: MEUR 257,2), das EBIT erreichte MEUR 16,7 (2023: MEUR 31,5), was im Gesamtjahr eine EBIT-Marge von 6,1% ergab (2023: 12,2%).

Bilanzkennzahlen und Cashflow

Das Eigenkapital der SBO-Gruppe erhöhte sich zum 31. Dezember 2024 auf MEUR 492,7 (2023: MEUR 448,0). Dies entspricht einer exzellenten Eigenkapitalquote von 50,0% (2023: 53,6%), trotz des Anstiegs der Bilanzsumme aufgrund des höheren Cash-Bestandes.

Die liquiden Mittel verdoppelten sich nahezu auf MEUR 314,7 (2023: MEUR 162,4), unterstützt durch eine hohe operative Cash-Generierung und zusätzliche Mittelaufnahmen. Die Nettoverschuldung verringerte sich deutlich auf MEUR 56,0 (2023: MEUR 92,3), was das Gearing auf 11,4% reduzierte (2023: 20,6%).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (operativer Cashflow) erhöhte sich auf MEUR 98,4 (2023: MEUR 86,5), bedingt durch einen Mittelzufluss von MEUR 22,3 aus dem Abbau von Umlaufvermögen, im Vergleich zu einem Mittelabfluss von MEUR 31,5 im Vorjahr. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (CAPEX) betrugen MEUR 34,6 (2023: MEUR 37,5). Der Freie Cashflow (Summe aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit) verdoppelte sich von MEUR 33,1 im Jahr 2023 auf MEUR 66,8, resultierend aus einem höheren operativen Cashflow und geringeren Investitionen. Im letzten Jahr enthielt der Freie Cashflow Auszahlungen von MEUR 18,6 für einen Unternehmenserwerb. Zum 31. Dezember 2024 betrug das Bestellobligo für Sachanlagen MEUR 9,1 (2023: MEUR 9,7).

Dividendenvorschlag

Aufgrund der soliden Ergebnisse und der starken Cash-Generierung wird der Vorstand der Hauptversammlung am 24. April 2025 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von EUR 1,75 pro Aktie auszuschütten (2023: EUR 2,00 pro Aktie).

Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

Ausblick des SBO-Konzerns

Für das Jahr 2025 wird vom Internationalen Währungsfonds (IWF) ein globales Wirtschaftswachstum von 3,3% prognostiziert. Für die Industriestaaten wird ein Wirtschaftswachstum von 1,9% vorhergesagt, mit einer etwas stärkeren Dynamik in den USA (+2,7%), während für die EU ein Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,0% erwartet wird. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird ein Wachstum von 4,2% prognostiziert. 1

Der sich verändernde Energiemix und innovative Fertigungstechnologien bieten Wachstumschancen

Nach den Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die weltweite Gesamtenergienachfrage weiterhin wachsen, wobei die Nachfrage nach elektrischem Strom verstärkt steigen wird. Dies ist vor allem auf den vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz und die dadurch erforderlichen Datenzentren zurückzuführen. Es wird erwartet, dass die Gesamtenergienachfrage in den Schwellen- und Entwicklungsländern aufgrund des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums stark ansteigen wird. Fossile Brennstoffe, die derzeit rund 80% der gesamten Energienachfrage decken, werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Der Anteil von Erdöl und Erdgas wird auch künftig auf einem hohen Niveau bleiben mit einem prognostizierten Anteil von 52% im Energiemix im Jahr 2030 (aktuell 53%) und 45% im Jahr 2050. 2

Gleichzeitig werden Technologien für die Energiewende immer wichtiger, um die wachsende Energienachfrage zu decken. Die Gesamtenergieversorgung aus emissionsarmen Energieträgern erreicht im Jahr 2024 ein Rekordhoch. Insbesondere im schnell wachsenden Bereich der Elektrifizierung wird der Anteil der erneuerbaren Energien, einschließlich der Geothermie, in Zukunft deutlich steigen.

ÖL UND GAS

Laut Prognosen wird die Ölnachfrage ein weiteres Jahr steigen (+1,1 mb/d) und im Jahr 2025 einen neuen Höchststand von 104,0 mb/d erreichen, unterstützt durch das starke Wachstum in Asien (hauptsächlich außerhalb Chinas). 3 Das Nachfragewachstum bei Erdgas wird in 2025 bei 1,9% liegen, was weitgehend von Asien getragen wird. Das Angebot an Flüssiggas (LNG) wird den Prognosen zufolge 2025 um 5% oder mehr als 25 Milliarden Kubikmeter (bcm) steigen, wobei Nordamerika mit der Inbetriebnahme und dem Hochfahren mehrerer neuer LNG-Verflüssigungsanlagen die Hauptrolle spielt. 4

Die weltweiten E&P-Ausgaben sollen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil bleiben (+0,4%), nachdem sie drei Jahre in Folge gestiegen waren. Die Ausgaben in Nordamerika werden voraussichtlich weiter zurückgehen (-1,9%), was in erster Linie auf eine geringere Aktivität und Effizienzsteigerungen in den USA zurückzuführen ist. Dies wird teilweise durch ein solides Wachstum in Kanada (+6,8%) ausgeglichen, da die Erwartungen für LNG und die Gasnachfrage weiter steigen. Es wird erwartet, dass die internationalen E&P-Ausgaben mit unterschiedlichen regionalen Entwicklungen weiter wachsen, auch wenn sich die Wachstumsraten abschwächen (+1,3%). 5

GEOTHERMIE

Geothermische Energie als eine der nachhaltigen Energiequellen wird im globalen Energiemix als Grundlastquelle dienen, die sowohl für die Strom- als auch für die Wärmeerzeugung genutzt wird. Bis 2030 wird die Stromerzeugung aus Geothermie voraussichtlich jährlich um 6-8% wachsen und 45-70 TWh zusätzlichen Strom im Vergleich zu 2023 liefern. 1 Durch zunehmende staatliche Anreize und private Investitionen gewinnt die Geothermie-Industrie an Dynamik. Innovative, fortschrittliche Technologien, die modernste Bohr- und Komplettierungsmethoden aus der Öl- und Gasindustrie nutzen, um Wärme aus tiefen heißen Gesteinsformationen zu fördern, werden der Schlüssel sein, um geothermische Energie in Regionen nutzbar zu machen, die bisher als ungeeignet galten.

ADDITIVE FERTIGUNG

Das Segment der Metall-Additive-Manufacturing (AM) Services, in dem das AM-Geschäft von SBO tätig ist, macht mit einem Gesamtvolumen von USD 1,1 Milliarden im Jahr 2024 etwa 60% dieses Marktes aus. Es wird erwartet, dass die Marktnachfrage bis 2030 jährlich um mehr als 20% wachsen wird. Bis dahin werden 90% aller produzierten Metallteile in Nordamerika und EMEA hergestellt, wobei der Großteil der Nachfrage aus etablierten Industrien wie der Energie-, Halbleiter-, oder Medizinindustrie sowie der Luft- und Raumfahrt kommen wird. 2

Ausblick 2025: Kurzfristige Marktdynamiken managen und strategische Ziele konsequent umsetzen

Das Marktumfeld von SBO bleibt auch 2025 komplex. Angesichts politischer Richtungsänderungen, geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender Spannungen im Welthandel bietet die Entwicklung des Energiesektors für SBO sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Regional unterschiedliche Trends und Marktdynamiken werden kurzfristig unsere Prioritäten in den beiden Geschäftsbereichen prägen, wobei wir uns weiterhin auf unsere strategischen Ziele konzentrieren.

Die bisherige AMS-Division, die seit diesem Jahr Precision Technology genannt wird, sieht sich weiterhin mit einer geringeren Kundennachfrage konfrontiert. Verantwortlich dafür sind das seit Mitte 2024 zurückhaltende Investitionsverhalten und der anhaltende Fokus auf Kosteneffizienz. SBO managt die Situation aktiv durch die Anpassung der Kapazitäten, um operativ effizient zu bleiben. Gleichzeitig treiben wir Innovationen und die Diversifizierung durch den 3D-Metalldruck voran.

In der Energy Equipment Division (vormals OE) sind wir gut positioniert, um in dem weiterhin herausfordernden Umfeld in den USA besser als der Markt zu performen. Dazu tragen unsere Anfang 2024 ergriffenen organisatorischen und operativen Maßnahmen bei, die unter anderem auch technologische Verbesserungen und Produktinnovationen umfassten. International werden wir unser Umsatzwachstum weiter beschleunigen und unsere Marktanteile erhöhen. Wir werden unsere geografische Expansion fortsetzen und das Potenzial der kürzlich erweiterten Präsenz im Nahen Osten weiter ausschöpfen. Darüber hinaus unterstützen Geothermie und Anwendungen im Bereich Carbon Capture & Storage die Diversifizierung der Energy Equipment Division.

Trotz der kurzfristigen Unsicherheiten bleibt SBO hinsichtlich des langfristigen Ausblicks für den Energiesektor zuversichtlich. Dazu tragen die wachsende globale Energienachfrage, der Fokus auf Energiesicherheit und die fortschreitende Energiewende bei. Mit unserer rekalibrierten Strategie werden wir uns auf Diversifizierung, Marktexpansion, Technologieführerschaft und operative Exzellenz konzentrieren, um neue Chancen zu nutzen.

SBO wird die Bereiche Geothermie, industrielles Flow-Control sowie additive Fertigung für die Energiewende und andere Industrien ausbauen. Wir werden unsere Stärken und Fähigkeiten nutzen, um unsere strategischen Ziele zu erreichen: langfristiges Wachstum, Wertgenerierung und nachhaltige Geschäftstätigkeiten. Dank unserer exzellenten Bilanzstruktur und der hohen Cash-Position sind wir sehr gut positioniert, um unsere Strategie fokussiert und präzise umzusetzen.

Risikomanagement

Die SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft fungiert als strategische Managementholding für ihre Tochtergesellschaften. Ein wesentliches Aufgabengebiet der Holding ist, sich mit den strategischen und operativen Risiken auseinander zu setzen und rechtzeitig Maßnahmen zur Optimierung dieser Risiken zu setzen. Ein konzernweites Reporting-System unterstützt den Vorstand der SBO AG beim laufenden Monitoring des operativen Geschäftes und damit der Einschätzung operativer Risiken der Tochtergesellschaften. Die strategischen Risiken werden in Zusammenhang mit der jährlichen Erstellung der Mittelfristplanung zwischen dem Vorstand der SBO AG und den Geschäftsführern der Tochtergesellschaften erörtert und bewertet.

Finanzinstrumente

Die Ausleihungen wurden nur an verbundene Unternehmungen gewährt und sind fix verzinst. Diese lauten auf USD und unterliegen daher Fremdwährungsschwankungen.

Die liquiden Mittel bestehen aus Guthaben bei österreichischen Banken mit marktkonformer Verzinsung.

Der Großteil der zum Bilanzstichtag bestehenden langfristigen Bankverbindlichkeiten wird fix verzinst und unterliegt daher keinem Zinsänderungsrisiko.

Aufgrund der derzeitig konzernweit verfügbaren liquiden Mittel bestehen aus heutiger Sicht keine signifikanten Liquiditätsrisiken.

Die Gesellschaft verwendet keine derivativen Finanzinstrumente.

Bericht über die Forschung und Entwicklung im SBO-Konzern

Mit Spitzentechnologien Industrien transformieren 

Als Weltmarktführer in der Herstellung von Hochpräzisionskomponenten liefert SBO Lösungen, die ganze Industrien transformieren und neue Möglichkeiten schaffen. Von komplexen Komponenten bis hin zu Technologien für den Energiesektor und andere Industrien erfüllen unsere Produkte die höchsten Leistungs- und Qualitätsstandards. Mit fundierter Erfahrung in extremen Umgebungen entwickeln wir kundenspezifische Produkte, die den härtesten Herausforderungen standhalten. „Optimum precision“ bleibt stets unser Fundament, wenn wir in Industrien wie Luft- und Raumfahrt oder Technologien für die Energiewende expandieren. Mit Innovation und Nachhaltigkeit gestalten wir die Zukunft und schaffen neue Möglichkeiten.

Advanced Additive Manufacturing

Die additive Fertigung (Additive Manufacturing) ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer innovativen Lösungen. In den letzten Jahren haben wir unsere Kompetenz im 3D-Metalldruck erheblich verbessert und uns als zertifizierter Anbieter für eine Vielzahl von Industrien etabliert, darunter die Energieindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie die Halbleiterindustrie. In enger Kooperation mit unseren Zulieferern bauen wir unser Angebot an Maschinen- und Pulversorten weiter aus. Ein gutes Beispiel dafür ist CP-1, ein Aluminium-Eisen-Zirkonium-Pulver. Es bietet zahlreiche Vorteile wie hohe Festigkeit, hervorragende thermische und elektrische Leitfähigkeit und einen vereinfachten Wärmebehandlungsprozess.

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um fortschrittliche Designs und Produkte für neue und zukunftsweisende Technologien zu entwickeln. Dazu gehören etwa Komponenten für die Halbleiterindustrie, die wiederum Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Hochleistungs-Computing unterstützen.  

Gleichzeitig bietet die additive Fertigung die Möglichkeit, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern und unser Engagement für Nachhaltigkeit voranzutreiben. Im Rahmen unserer Innovationsinitiativen haben wir mit einem unserer Zulieferer ein Recyclingprogramm etabliert, das überschüssiges Material durch Re-Atomisierung wiederverwertbar macht und leisten so einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Drilling Technology

Im Bereich der Bohrwerkzeuge (Downhole Drilling Tools) investiert SBO weiterhin in die Verbesserung der Leistung, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sowie in die KI-Fähigkeiten unserer Werkzeuge. Dazu gehört die Integration von bidirektionalen Kommunikationssystemen in unsere Rotary Steerable Tools, die optimale Voraussetzungen für autonomes Bohren und ein komplettes Closed-Loop-Bohrsystem schaffen. Durch die Verbesserung der Sensormessfunktionen ermöglichen wir unseren Kunden eine höhere Lenkgenauigkeit und eine verbesserte, KI-basierte Entscheidungsfindung.

Mit dem „Performance Logging Ultra-Sensor“ haben wir unser Bohrmotorenprogramm um eine hochmoderne Datensensor-Technologie erweitert. Gezielt positioniert unterstützt der fortschrittliche Sensor die Effizienzsteigerung von Bohrungen.

Unsere Investitionen konzentrieren sich auch auf die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit unserer Ausrüstung, insbesondere im Hinblick auf Hitzebeständigkeit und Robustheit. Dies gilt vor allem in Umgebungen mit hartem, druckfestem Gestein, wie z. B. bei Geothermiebohrungen.

Innovationen im Bereich Well Completion

SBOs umfassende Expertise und kundenorientierter Ansatz treiben die Entwicklung unserer Komplettierungslösungen (Well Completion Solutions) voran. Wir sind führend in der Entwicklung von speziellen High-Pressure-High-Temperature- (HPHT) und Slim-OD-Frac-Plugs für konventionelle und unkonventionelle Anwendungen. Im Jahr 2024 haben wir den nächsten Schritt gesetzt und eine neue Reihe von HPHT- und Slim-OD-Frac-Plugs entwickelt, die speziell für Enhanced Geothermal Wells konzipiert sind. Mit der erfolgreichen Einführung dieser innovativen Geothermie-Plugs hat SBO eine klare Technologie- und Marktführerschaft erreicht.

Darüber hinaus diversifizieren wir unser Geschäft durch die Weiterentwicklung unseres Packer-Portfolios, welches wir 2023 mit Praxis Completion Technology erworben haben. Mit projektbezogenem Engineering und individueller Produktentwicklung adaptieren wir unsere Packer für Carbon Capture & Storage-Anwendungen, eine Schlüsseltechnologie der Energiewende.

Technologische Exzellenz

Mit branchenführendem Know-how in der Material- und Technologieentwicklung sowie erstklassigen Fertigungsfähigkeiten produziert SBO auch zukünftig hoch innovative Produkte, die die höchsten Qualitätsanforderungen unserer Kunden erfüllen.

Berichterstattung über wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement der SBO-Gruppe liegt beim Vorstand, während die unmittelbare Verantwortung bei den Geschäftsführern der operativen Einheiten liegt. Demzufolge hat das interne laufende Berichtswesen an die Konzernzentrale besonders hohe Bedeutung, um Risiken frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Dies erfolgt durch eine zeitnahe monatliche Berichterstattung über die notwendigen Informationen von den operativen Einheiten an den Vorstand.

Für die Tochterunternehmen wurden vom Konzern weltweit einheitliche Standards für die Umsetzung und Dokumentation des gesamten internen Kontrollsystems und damit vor allem auch für den Rechnungslegungsprozess vorgegeben. Dadurch sollen jene Risiken vermieden werden, die zu einer unvollständigen oder fehlerhaften Finanzberichterstattung führen können.

Weiters werden die von den Tochtergesellschaften erstellten internen Berichte in der Konzernzentrale auf Plausibilität geprüft und mit Planungsrechnungen verglichen, um bei Abweichungen geeignete Maßnahmen setzen zu können. Hierzu werden von den Gesellschaften Jahresbudgets und Mittelfristplanungen angefordert, welche vom Vorstand genehmigt werden müssen. Weiters wird die Liquiditätsplanung der Gesellschaften laufend überwacht und mit den Holdingvorgaben abgestimmt.

Die Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens bei den Tochtergesellschaften wird durch Prüfungstätigkeiten des Konzerncontrollings und der Internen Revision überwacht. Weiters werden die Jahresabschlüsse aller wesentlichen operativen Gesellschaften durch internationale Prüfungsgesellschaften geprüft. Im Zuge von regelmäßigen Meetings des Vorstandes mit den lokalen Geschäftsführungen werden die laufende Geschäftsentwicklung sowie absehbare Chancen und Risiken besprochen.

Für die Erstellung des Konzernabschlusses bestehen in Ergänzung zu den Internationalen Rechnungslegungsvorschriften konzerninterne Richtlinien, um eine einheitliche Darstellung bei den berichtenden Gesellschaften zu gewährleisten (Bewertungs- und Ausweisfragen). Für die automationsunterstützte Aufstellung des Konzernabschlusses wird ein zertifiziertes Konsolidierungs-Programm verwendet.

Die für den Konzern dargestellten Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind auch uneingeschränkt für die Holdinggesellschaft anwendbar. Für das Rechnungswesen der Holdinggesellschaft sind ebenfalls anerkannte Standardprogramme im Einsatz.

Angaben zu Kapital-, Anteils-, Stimm- und Kontrollrechten und damit verbundenen Verpflichtungen

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2024 wie auch zum 31. Dezember 2023 EUR 16 Millionen und ist zerlegt in 16 Millionen Stück Nennbetragsaktien zum Nennbetrag von je EUR 1,00.

In den Hauptversammlungen vom 23. April 2019 sowie vom 25. April 2024 wurde der Vorstand für die Dauer von jeweils 5 Jahren ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um bis zu TEUR 1.600 durch Ausgabe neuer Aktien zu erhöhen. In den Hauptversammlungen vom 28. April 2022 sowie vom 25. April 2024 wurde der Vorstand für die Dauer von jeweils 30 Monaten ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu maximal 10 % des Grundkapitals zu erwerben. In den Geschäftsjahren 2024 sowie 2023 hat die Gesellschaft von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien keinen Gebrauch gemacht.

Zum Bilanzstichtag 2024 hält die Gesellschaft unverändert zum 31. Dezember 2023 240.535 Stück eigene Aktien, was jeweils einem Anteil von 1,50 % am Grundkapital mit einem Anschaffungswert von TEUR 7.798 entspricht. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien beträgt somit zum 31. Dezember 2024 wie auch zum 31. Dezember 2023 15.759.465 Stück.

Zum 31. Dezember 2024 hält die Berndorf Industrieholding AG, Wien, rund 33,6 % vom Grundkapital (Vorjahr: rund 33,4 %).

Darüber hinaus bestehen keine weiteren angabepflichtigen Sachverhalte gemäß § 243a UGB.

Ternitz, 06. März 2025

SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Klaus Mader Campbell MacPherson

Bestätigungsvermerk

Bericht zum Jahresabschluss

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der

SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft, Ternitz,

bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.

Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2024 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 (im Folgenden AP-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmens- und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise bis zum Datum dieses Bestätigungsvermerks ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen. Bezüglich unserer Verantwortlichkeit und Haftung als Abschlussprüfer gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 UGB zur Anwendung.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Siehe Anhang „II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ sowie „1. Erläuterungen zur Bilanz“ im Abschnitt „III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung“.

Das Risiko für den Abschluss

Die SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft weist im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 299.607 sowie Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 91.432 aus.

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses werden Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen von der Gesellschaft einer Werthaltigkeitsüberprüfung unterzogen. Hierbei beurteilt die Gesellschaft, ob Anhaltspunkte für einen wesentlich gesunkenen beizulegenden Wert und damit für außerplanmäßige Abschreibungen vorliegen. Für jene Finanzanlagen, die in den Vorjahren außerplanmäßig abgeschrieben wurden, wird überprüft, ob die Gründe für die Abschreibung weggefallen sind und somit eine Zuschreibung erforderlich ist. Im Anlassfall wird eine Bewertung auf Basis von diskontierten Netto- Zahlungsmittelzuflüssen, die im Wesentlichen von zukünftigen Umsatz- und Margenerwartungen abhängig sind, sowie auf Basis von abgeleiteten Diskontierungszinssätzen ermittelt.

Die Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen stellen aus unserer Sicht einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar, da hierfür Annahmen und Schätzungen, wie zukünftige Einzahlungsüberschüsse oder die Festlegung von Diskontierungszinssätzen, notwendig sind.

Für den Jahresabschluss besteht das Risiko, dass nicht angemessene Schätzungen eine wesentliche Auswirkung auf den beizulegenden Wert der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen und damit auf deren Bewertung und das Finanzergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung haben können.

Unsere Vorgehensweise in der Prüfung

Wir haben die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie der Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen wie folgt beurteilt:

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen alle Informationen im Jahresfinanzbericht, ausgenommen den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Bestätigungsvermerk. Der Jahresfinanzbericht wird uns voraussichtlich nach dem Datum des Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt.

Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir werden keine Art der Zusicherung darauf geben.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit, diese sonstigen Informationen zu lesen, sobald sie vorhanden sind, und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Prüfungsausschusses für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen oder haben keine realistische Alternative dazu.

Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses.

Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Ziele sind hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der AP-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der AP-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus gilt:

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Bericht zum Lagebericht

Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unter-nehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts durchgeführt.

Urteil

Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält die nach § 243a UGB zutreffenden Angaben, und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Erklärung

Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständ-nisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld haben wir keine wesentlichen fehlerhaften Angaben im Lagebericht festgestellt.

Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 AP-VO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 25. April 2024 als Abschlussprüfer gewählt und am 8. August 2024 vom Aufsichtsrat mit der Abschlussprüfung der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr beauftragt.

Wir sind ohne Unterbrechung seit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 Abschlussprüfer der Gesellschaft.

Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Jahresabschluss“ mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der AP-VO in Einklang steht.

Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der AP-VO) erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.

Auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin

Die für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Mag. Heidi Schachinger.

Wien, 13. März 2025

KPMG Austria GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Heidi Schachinger

Wirtschaftsprüferin

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Corporate Governance Bericht

SBO verpflichtet sich seit 2005 zur Einhaltung des Österreichischen Corporate Governance Kodex und setzt dessen Regeln konsequent um. Der Österreichische Corporate Governance Kodex ist ein Regelwerk, das internationalen Standards für die verantwortungsvolle Führung und Überwachung von Unternehmen entspricht. Mit der Einhaltung des Österreichischen Corporate Governance Kodex leistet SBO einen Beitrag zur Stärkung des Vertrauens in österreichische Unternehmen und den österreichischen Kapitalmarkt.

Der Österreichische Corporate Governance Kodex in der für diesen Bericht maßgeblichen Fassung ist auf der Website des Österreichischen Arbeitskreises für Corporate Governance unter www.corporate-governance.at zugänglich.

»Seit 2005 bekennen wir uns zum Österreichischen Corporate Governance Kodex und setzen dessen Regeln konsequent um. Damit tragen wir zur Stärkung des Vertrauens in österreichische Unternehmen und den österreichischen Kapitalmarkt bei.«

Die SBO hält sich an den Österreichischen Corporate Governance Kodex. Die Regeln des Kodex sind in drei Kategorien eingeteilt:

Erstens: L-Regeln (Legal Requirements): Sie beschreiben zwingende Rechtsvorschriften, die per Gesetz eingehalten werden müssen.

Zweitens: C-Regeln (Comply or Explain): Diese Kategorie enthält international übliche Bestimmungen; die Nichteinhaltung muss erklärt werden.

Drittens: R-Regeln (Recommendation): Bei diesen Regeln handelt es sich lediglich um Empfehlungen, deren Nichtumsetzung weder offengelegt noch erklärt werden muss.

SBO erfüllt die zwingenden gesetzlichen Vorschriften (L-Regeln) vollständig und hält sich an die C-Regeln (Comply). Der Offenlegungspflicht gemäß den L-Regeln 29a und 50 in Bezug auf die Vergütung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates wird im Vergütungsbericht entsprochen.

Für das Geschäftsjahr 2024 hatte SBO sowohl einen konsolidierten als auch einen nicht konsolidierten Corporate Governance Bericht zu erstellen. Gemäß § 267b in Verbindung mit § 251 Abs. 3 UGB können diese Berichte zu einem Bericht zusammengefasst werden. Der vorliegende Bericht enthält daher die gemäß § 243c UGB geforderten Angaben sowohl für die Muttergesellschaft (SBO) als auch für die in die Konsolidierung einbezogenen Tochtergesellschaften der SBO. Das Diversitätskonzept gemäß § 243c Abs. 2 Z 3 UGB ist im Unterkapitel „Diversitätskonzept“ beschrieben.

Der Vorstand

Die Geschäftsordnung für den Vorstand regelt die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Vorstandes, die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, das Vorgehen bei Interessenkonflikten, die Informations- und Berichtspflichten des Vorstandes sowie die Zustimmungserfordernisse des Aufsichtsrates, die sich auch auf wesentliche Geschäftsfälle der wichtigsten Tochtergesellschaften erstrecken.

Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern, deren Aufgabenverteilung wie unten beschrieben geregelt ist. Grundlegende Entscheidungen fallen in die Zuständigkeit des Gesamtvorstandes. Dazu gehören insbesondere die Festlegung der Unternehmensziele und die Definition der Unternehmensstrategie. Bei der Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie berücksichtigt der Vorstand Aspekte der Nachhaltigkeit und damit verbundene Chancen und Risiken in den Bereichen Umwelt, soziale Belange und Corporate Governance.

Der Vorstand trifft sich regelmäßig zur gegenseitigen Information und Beschlussfassung. Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, sich gegenseitig über alle wichtigen Ereignisse und Geschäftsvorfälle zu informieren.

Mitglieder des Vorstandes

Im Geschäftsjahr 2024 setzte sich der Vorstand aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Geburtsjahr Datum der
Erstbestellung
Ende der laufenden Funktionsperiode
Klaus Mader
Vorsitzender des Vorstandes
(CEO)
1970 1. Oktober 2015 30. September 2028
Campbell MacPherson
Mitglied des Vorstandes
(COO)
1974 1. Jänner 2024 31. Dezember 2026
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Geschäftsverteilung

Die Geschäftsverteilung und die Zusammenarbeit der Vorstandsmitglieder sind in der Geschäftsordnung des Vorstandes geregelt. Der Vorstand hat keine Ausschüsse eingerichtet. Die Zuständigkeitsbereiche der Vorstandsmitglieder unbeschadet der kollektiven Zuständigkeit des Vorstandes sind wie folgt festgelegt:

Klaus Mader (CEO): Strategie, Öffentlichkeitsarbeit / Investor Relations, ESG & Nachhaltigkeit, Compliance, Finanzen und Rechnungswesen, Personal- und Rechtswesen, Digitalisierung

Campbell MacPherson (COO): Produktion, Supply-Chain-Management, Marketing und Vertrieb, Produkt- und Marktstrategie, F&E und Innovationsmanagement

Als Vertreter der SBO-Muttergesellschaft nehmen die Vorstandsmitglieder bei den in die Konsolidierung einbezogenen Tochtergesellschaften (siehe Konzernabschluss) in der Regel eine Aufsichtsfunktion, ähnlich einer Aufsichtsratsfunktion in österreichischen Aktiengesellschaften, aber keine Geschäftsführungs- oder Leitungsfunktion wahr.

Der Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2024 setzte sich der Aufsichtsrat aus fünf Mitgliedern zusammen, die von der Hauptversammlung gewählt wurden:

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Gemäß der Satzung der SBO scheidet jedes Jahr ein Mitglied des Aufsichtsrates mit Ablauf der Hauptversammlung aus dem Aufsichtsrat aus, um eine wirksame Kontrolle durch die Aktionäre zu gewährleisten. Das ausscheidende Mitglied kann sofort wiedergewählt werden. Weitere Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen börsennotierten Gesellschaften werden wie folgt angegeben:

Gesellschaft Funktion
Norbert Zimmermann
Brigitte Ederer Marinomed Biotech AG Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates
ams-OSRAM AG Mitglied des Aufsichtsrates
ÖBB - Holding AG Vorsitzende
des Aufsichtsrates
Technip Energies Non-Executive Director
Simon Eyers Next Energy Capital Advisory Board Member
Helmut Langanger 1
Wolfram Littich
Sonja Zimmermann Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates
1 Helmut Langanger ist mit Beendigung der Hauptversammlung 2024 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden.

Kein Mitglied des Aufsichtsrates übt eine Leitungs- oder Aufsichtsfunktion in einer der konsolidierten Tochtergesellschaften von SBO aus.

Arbeitsweise des Aufsichtsrates

In Wahrnehmung seiner Aufgaben, insbesondere der Überwachung und strategischen Unterstützung des Vorstandes, erörtert der Aufsichtsrat die Lage und die Ziele des Unternehmens und fasst Beschlüsse.

Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat regelt im Einzelnen die Zusammensetzung, Arbeitsweise und Aufgaben des Aufsichtsrates, das Vorgehen bei Interessenkonflikten sowie alle Ausschüsse (Prüfungsausschuss, Nominierungs- und Vergütungsausschuss, Nachhaltigkeitsausschuss) und deren Zuständigkeiten.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtszeitraum fünf Sitzungen abgehalten. Darüber hinaus hat der Vorstand den Aufsichtsrat in mehreren mündlichen und schriftlichen Berichten über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft und der Konzernunternehmen unterrichtet. Im Vordergrund der Berichterstattung standen die strategische Ausrichtung und Entwicklung des Konzerns sowie die wesentlichen geschäftlichen Vorgänge. Im Rahmen der Konzernstrategie wurden auch der Energiemarkt im Wandel und die damit verbundenen Chancen und Risiken für das bestehende Geschäftsmodell und die zukünftige Neuausrichtung des Unternehmens erörtert. Darüber hinaus wurde die ESG-Strategie der Gruppe sowie deren Implementierung und Monitoring besprochen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Berichtszeitraum an allen Sitzungen des Aufsichtsrates teilgenommen, lediglich ein Mitglied war bei einer Sitzung entschuldigt. Somit haben alle Mitglieder des Aufsichtsrates an mehr als 75 % der Sitzungen des Aufsichtsrates teilgenommen.

Ausschüsse

Der Aufsichtsrat ernennt die Mitglieder des Prüfungsausschusses und des Nominierungs- und Vergütungsausschusses aus seiner Mitte. Die Aufgaben des Nachhaltigkeitsausschusses werden vom gesamten Aufsichtsrat wahrgenommen. Die Ausschüsse werden für die Dauer der Amtszeit ihrer Mitglieder gewählt. Jeder Ausschuss wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden.

Nachhaltigkeitsausschuss

Der Nachhaltigkeitsausschuss befasst sich mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG), der Überprüfung und Überwachung der ESG-Strategie sowie ESG-bezogener Standards, Prozesse und Leistungen, besonders im Zusammenhang mit der Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als auch der Klimaziele der Europäischen Union.

Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss ist für die Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses, des Vorschlags für die Gewinnverteilung und des Lageberichts zuständig. Der Prüfungsausschuss prüft den Konzernabschluss. Er ist insbesondere auch für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, der Unabhängigkeit und der Tätigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers) sowie für die Genehmigung von Nichtprüfungsleistungen zuständig. Er führt das Verfahren zur Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers) unter Berücksichtigung der Angemessenheit des Honorars durch und gibt dem Aufsichtsrat eine Empfehlung für die Bestellung des Abschlussprüfers.

Mitglieder:

Wolfram Littich (Vorsitzender)

Norbert Zimmermann

Sonja Zimmermann

Brigitte Ederer (seit November 2024)

In seiner Sitzung im November 2024 wurde Brigitte Ederer in ihrer Rolle als ESG-Expertin als zusätzliches Mitglied des Prüfungsausschusses bestellt. Dank ihrer nachgewiesenen, umfassenden ESG-Expertise und Erfahrung sowie ihrer langjährigen Kenntnis der operativen und organisatorischen Prozesse der Gruppe ist Brigitte Ederer eine wertvolle Ergänzung für den Prüfungsausschuss. In ihrer Rolle trägt Frau Ederer zu den ESG-bezogenen Aufgaben des Prüfungsausschusses bei und stellt sicher, dass die Anforderungen an nachhaltigkeitsbezogene Prüfungen und Berichterstattung erfüllt werden.

Der Vorsitzende, Wolfram Littich, fungiert als Finanzexperte im Prüfungsausschuss.

Der Prüfungsausschuss hielt im Jahr 2024 zwei Sitzungen ab, in denen Themen im Zusammenhang mit dem Jahres- und Konzernabschluss mit dem Konzernabschlussprüfer besprochen wurden. Darüber hinaus beschäftigte sich der Ausschuss mit Themen im Hinblick auf das interne Kontrollsystem, der internen Revision und dem Risikomanagement.

Nominierungs- und Vergütungsausschuss

Der Nominierungs- und Vergütungsausschuss befasst sich mit den Angelegenheiten der Vergütung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sowie mit den Bedingungen der mit den Vorstandsmitgliedern geschlossenen Anstellungsverträge. Darüber hinaus unterbreitet er dem Aufsichtsrat Vorschläge zur Besetzung frei werdender Mandate im Vorstand und befasst sich mit Fragen der Nachfolgeplanung. Der Nominierungs- und Vergütungsausschuss ist, soweit er nicht zwingend dem Aufsichtsratsplenum zugewiesen ist, für die folgenden Angelegenheiten zuständig:

e. Aushandlung, Abschluss, Änderung und Beendigung von Anstellungsverträgen mit den Mitgliedern des Vorstandes, nicht aber die gesellschaftsrechtliche Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern;

f. Aufstellung der Grundsätze für die Vergütung der Mitglieder des Vorstandes (Vergütungspolitik) sowie Festlegung der zu gewährenden konkreten Vergütungsbestandteile einschließlich der zugrunde liegenden Ziele;

g. Erstellung des Vergütungsberichts über die Vergütung der Mitglieder des Vorstandes;

h. Genehmigung der Darlehensgewährung an ein Vorstandsmitglied durch die Gesellschaft;

i. Gewährung einer Ausnahmegenehmigung betreffend Wettbewerbsverbot;

j. Festlegung der Grundsätze für die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates (Vergütungspolitik);

k. Erstellung des Vergütungsberichts über die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates.

Mitglieder:

Norbert Zimmermann (Vorsitzender)

Brigitte Ederer

Sonja Zimmermann

Im April 2024 wurde Brigitte Ederer als Mitglied des Nominierungs- und Vergütungsausschusses bestellt. Im Berichtsjahr hat der Ausschuss eine Sitzung abgehalten.

Unabhängigkeit

Hinsichtlich der Unabhängigkeitskriterien gemäß C-Regel 53 orientiert sich der Aufsichtsrat an den im Anhang 1 des Österreichischen Corporate Governance Kodex enthaltenen Leitlinien.

Nach den Kriterien für die Feststellung der Unabhängigkeit gemäß C-Regel 53 des Anhangs 1 zum Österreichischen Corporate Governance Kodex gelten alle Mitglieder des Aufsichtsrates zum 31. Dezember 2024 als von der Gesellschaft und deren Vorstand unabhängig. Daher ist der Aufsichtsrat ein unabhängiges Gremium.

Brigitte Ederer, Wolfram Littich und Simon Eyers vertreten die Interessen der Kleinaktionäre im Aufsichtsrat im Sinne der C-Regel 54 in Verbindung mit den vom Aufsichtsrat festgelegten Kriterien der Unabhängigkeit.

Im vergangenen Jahr bestanden keine zustimmungspflichtigen Verträge mit Mitgliedern des Aufsichtsrates oder mit Unternehmen, an denen ein Mitglied des Aufsichtsrates ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hatte.

MASSNAHMEN ZUR FÖRDERUNG VON FRAUEN

Im Geschäftsjahr 2024 stellt sich der Anteil von Männern, Frauen und Diversen im Vorstand und Aufsichtsrat wie folgt dar:

Vorstand und Aufsichtsrat
2024 2023
Geschlecht Geschlecht
Frauen Männer Diverse Frauen Männer Diverse
Absolut % Absolut % Absolut % Absolut % Absolut % Absolut %
Aufsichtsrat 2 40 % 3 60 % 0 0 % 2 40 % 3 60 % 0 0 %
Vorstand 0 0 % 2 100 % 0 0 % 0 0 % 2 100 % 0 0 %
Gesamtzahl jeweils zum 31. Dezember

Seit 2018 sieht das Gleichstellungsgesetz von Frauen und Männern im Aufsichtsrat (GFMA-G) verpflichtend bei Neubesetzungen von Mitgliedern des Aufsichtsrates eine Geschlechterquote von mindestens 30 % vor, wobei auf volle Personenzahlen zu runden ist, sofern der Aufsichtsrat aus mindestens sechs Mitgliedern (Kapitalvertretern) und die Belegschaft zu mindestens 20 % aus Arbeitnehmerinnen beziehungsweise Arbeitnehmern besteht. Mit Brigitte Ederer und Sonja Zimmermann im Aufsichtsrat wurde diese Quote erreicht (40 %).

SBO hat eine sehr schlanke Unternehmensstruktur mit ebenso schlanken Hierarchien. Dementsprechend verwenden wir nicht den Begriff „leitende Angestellte“ und verzichten auf eine diesbezügliche Berichterstattung. Es wäre verzerrend, nur die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften zu nennen.

Diversitätskonzept

Das dynamische Marktumfeld der Energieindustrie stellt eine anhaltende Herausforderung für Vorstand und Aufsichtsrat und der in die Konsolidierung einbezogenen Tochtergesellschaften dar. Der zyklische Charakter dieser Industrie und die damit verbundenen Schwankungen in der Nachfrage nach unseren Produkten erfordern ein umfassendes Management-Know-how und ein Verständnis für die Marktdynamik in diesem Sektor. Darüber hinaus erfordert die internationale Positionierung des Unternehmens einen sorgsamen Umgang mit den kulturellen Gegebenheiten auf den verschiedenen Märkten.

Das Unternehmen wendet bei der Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat kein Diversitätskonzept im Sinne des § 243c Abs 2 Z 3 UGB an, da die nachhaltige Umsetzung eines solchen Konzepts für ein Unternehmen der Energy Service Industry zu erheblichen Einschränkungen führen würde. Stattdessen wurden die beiden qualitativen Kriterien „Schlüsselkompetenz“ und „Erfahrung“ als wesentlich für die Besetzung von Leitungs- und Aufsichtsorganen definiert. Alle Personen im Aufsichtsrat sind ausgewiesene Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet und bringen ihr Fachwissen in die Sitzungen des Aufsichtsrates ein. Dieses reicht von einschlägiger Branchenerfahrung über branchenübergreifende Aufsichts- und / oder Führungserfahrung bis hin zu Qualifikationen in speziellen Fachgebieten. Besonderes Augenmerk wird auf die Diversität in der Belegschaft gelegt. Angestrebt wird eine Frauenquote von 25 % bei den Führungskräften des Unternehmens.

Bei der Besetzung von Führungspositionen spielen fachliche und unternehmenskulturelle Aspekte eine wichtige Rolle. Alle Geschäftsführer der SBO-Tochtergesellschaften verfügen über langjährige Erfahrung in der Industrie.

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NEUEINSTELLUNGEN NACH GESCHLECHT UND ALTER 2024
Alter Gesamt
< 30  30 – 50  > 50 
absolut  absolut  absolut  absolut 
Männer  144 34 % 240 56 % 43 10 % 427 85 %
Frauen  18 24 % 45 61 % 11 15 % 74 15 %
Diverse  0 0 % 0 0 % 0 0 % 0 0 %
Gesamt  162 32 % 285 57 % 54 11 % 501

1 Neueinstellungen beinhalten dauerhafte Einstellungen und Übernahmen aus anderen SBO-Gesellschaften.

NEUEINSTELLUNGEN NACH GESCHLECHT UND ALTER 2023
Alter Gesamt
< 30  30 – 50  > 50 
absolut  absolut  absolut  absolut 
Männer  171 36 % 252 53 % 56 12 % 479 88 %
Frauen  14 21 % 43 65 % 9 14 % 66 12 %
Diverse  0 0 % 0 0 % 0 0 % 0 0 %
Gesamt  185 34 % 295 54 % 65 12 % 545

1 Neueinstellungen beinhalten dauerhafte Einstellungen und Übernahmen aus anderen SBO-Gesellschaften.

Im Geschäftsjahr 2024 spiegelte sich das Diversitätskonzept in der SBO-Gruppe wie folgt wider: Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wurde darauf geachtet, ein diversifiziertes und leistungsstarkes Team zu erhalten. Der Anteil der neu eingestellten Mitarbeiter, die zwischen 30 und 50 Jahren alt sind, war mit 57% am höchsten, gefolgt von 32% der unter 30-jährigen. Der Anteil der neu eingestellten Mitarbeiter über 50 Jahre betrug 11%.

GESAMTZAHL DER Mitarbeiter NACH GESCHLECHT UND ALTER 2024
Alter Gesamt
< 30  30 – 50  > 50 
absolut  absolut  absolut  absolut 
Männer  211 15 % 819 60 % 340 25 % 1.370 86 %
Frauen  28 12 % 140 62 % 58 26 % 226 14 %
Diverse  0 0 % 0 0 % 0 0 % 0 0 %
Gesamt  239 15 % 959 60 % 398 25 % 1.596

Gesamtzahl jeweils zum 31. Dezember.

GESAMTZAHL DER Mitarbeiter NACH GESCHLECHT UND ALTER 2023
Alter Gesamt
< 30  30 – 50  > 50 
absolut  absolut  absolut  absolut 
Männer  231 17 % 823 59 % 336 24 % 1.390 87 %
Frauen  36 17 % 122 58 % 53 25 % 211 13 %
Diverse  0 0 % 0 0 % 0 0 % 0 0 %
Gesamt  267 17 % 945 59 % 389 24 % 1.601

Gesamtzahl jeweils zum 31. Dezember.

Die geringe Anziehungskraft der Industrie auf Frauen spiegelt sich im entsprechend niedrigen Anteil der weiblichen Beschäftigten klar wider. Der Frauenanteil bei den Angestellten betrug 31%, bei den Arbeitern 7%. Unter den Lehrlingen machte der Frauenanteil 12% aus. Im Jahresvergleich war der Frauenanteil relativ konstant, mit einem leichten Anstieg unter den Angestellten.

GESAMTZAHL DER Mitarbeiter NACH GESCHLECHT UND Dienstverhältnis 2024
Dienstverhältnis Gesamt
Angestellte(R) Arbeiter(IN) Lehrlinge
absolut  absolut  absolut  absolut 
Männer  332 69 % 1.016 93 % 22 88 % 1.370 86 %
Frauen  147 31 % 76 7 % 3 12 % 226 14 %
Diverse  0 0 % 0 0 % 0 0 % 0 0 %
Gesamt  479 30 % 1.092 68 % 25 2 % 1.596

Gesamtzahl jeweils zum 31. Dezember.

GESAMTZAHL DER Mitarbeiter NACH GESCHLECHT UND Dienstverhältnis 2023
Dienstverhältnis Gesamt
Angestellte(R) Arbeiter(IN) Lehrlinge
absolut  absolut  absolut  absolut 
Männer  330 72 % 1.037 93 % 23 88 % 1.390 87 %
Frauen  128 28 % 80 7 % 3 12 % 211 13 %
Diverse  0 0 % 0 0 % 0 0 % 0 0 %
Gesamt  458 29 % 1.117 70 % 26 2 % 1.601

Gesamtzahl jeweils zum 31. Dezember.

BERICHT ÜBER DIE EXTERNE EVALUIERUNG

Die C-Regel 62 Österreichischer Corporate Governance Kodex (ÖCGK) sieht eine freiwillige externe Evaluierung der Einhaltung der C-Regeln des Kodex mindestens alle drei Jahre vor. Die SBO beauftragte die DORDA Rechtsanwälte GmbH mit der Evaluierung für das Geschäftsjahr 2022, wobei diese die Evaluierung der C-Regeln 77 bis 83 ÖCGK nicht umfasste. Die Evaluierung ergab, dass die SBO den C-Regeln des ÖCGK gemäß der von der SBO abgegebenen Entsprechenserklärung eingehalten hat.

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2024

Tätigkeiten des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Jahr 2024 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. In fünf Aufsichtsratssitzungen sowie durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstandes wurde das Gremium regelmäßig über den Geschäftsverlauf, die Lage der Gesellschaft und der Konzernunternehmen informiert. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat halbjährlich über die ESG-Strategie der Gruppe sowie die Implementierung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) auf dem Laufenden gehalten.

Ein Schwerpunkt der Kommunikation zwischen Aufsichtsrat und Vorstand war die strategische Rekalibrierung und Weiterentwicklung der SBO-Gruppe, insbesondere auch im Hinblick auf die neue Markenidentität und die Änderung des Firmennamens. Der Aufsichtsrat diskutierte aktiv die finanziellen und nicht-finanziellen Auswirkungen von organischen und akquisitorischen Wachstumschancen.

Aktuelle Informationen über die Zusammensetzung des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Mit Wirkung vom 1. Jänner 2024 wurde Klaus Mader zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) und Campbell MacPherson zum Chief Operating Officer (COO) und Vorstandsmitglied des Unternehmens ernannt. Der Aufsichtsrat freut sich, berichten zu können, dass der Führungswechsel nahtlos vollzogen wurde. Dies unterstreicht unser Engagement für eine solide Nachfolgeplanung und operative Kontinuität.

Die ordentliche Hauptversammlung 2024 wurde in Ternitz abgehalten, wo Brigitte Ederer für ein weiteres Jahr Amtszeit bestätigt und anschließend zur Stellvertretenden Vorsitzenden sowie zum Mitglied des Nominierungs- und Vergütungsausschusses gewählt wurde. Simon Eyers wurde für eine vierjährige Amtszeit als Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Im November wurde Brigitte Ederer in ihrer Rolle als ESG-Expertin als zusätzliches Mitglied in den Prüfungsausschuss gewählt.

Aktivitäten der Ausschüsse

Wie in den Jahren zuvor verfügte der Aufsichtsrat von SBO auch 2024 über ein Audit Committee (Prüfungsausschuss) und ein Remuneration Committee (Nominierungs- und Vergütungsausschuss). Zusätzlich verfügt SBO über einen Nachhaltigkeitsausschuss (Sustainability Committee), dessen Aufgaben vom gesamten Aufsichtsrat wahrgenommen werden.

Der Nominierungs- und Vergütungsausschuss hat sich in einer Sitzung im Jahr 2024 mit Vergütungsfragen befasst, vorrangig mit dem Bericht über die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes gemäß § 78c iVm § 98a AktG (Vergütungsbericht). Der Vergütungsbericht wurde von der ordentlichen Hauptversammlung 2024 angenommen.

Der Prüfungsausschuss hat sich im Geschäftsjahr 2024 in zwei Sitzungen mit der Finanzberichterstattung der Gesellschaft (Konzernabschluss und Jahresabschluss) befasst und die ihm gemäß § 92 Abs. 4a AktG obliegenden Aufgaben wahrgenommen.

Im November 2024 hielt der Prüfungsausschuss eine Sitzung mit Vertretern der KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft ab, um die Planung der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses 2024 zu besprechen. Der Aufsichtsrat wurde laufend über die Ergebnisse der Sitzungen des Prüfungsausschusses informiert.

Jahres- und Konzernabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und der Lagebericht wurden von der KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft geprüft.

Die Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2024 bis 31. Dezember 2024 vermittelt. Der Lagebericht ist nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB und steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.

Der gemäß § 243c UGB geforderte Corporate Governance Bericht wurde gemäß den Bestimmungen des § 251 Abs. 3 UGB erstellt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024, der in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wurde, und der Konzernlagebericht wurden ebenfalls von der KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft geprüft.

Die Prüfung ergab, dass der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2024 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr 2024 vermittelt. Der Konzernlagebericht ist nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält zutreffende Angaben nach § 267 Abs. 3a UGB und steht im Einklang mit dem Konzernabschluss. Die gemäß § 267a UGB geforderte konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung sowie der gemäß § 267b UGB geforderte konsolidierte Corporate Governance Bericht wurden erstellt.

Da die Prüfungen keinen Anlass zu Beanstandungen gaben, erteilte der Abschlussprüfer sowohl für den Jahresabschluss 2024 als auch für den Konzernabschluss 2024 uneingeschränkte Bestätigungsvermerke.

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Der konsolidierte Nachhaltigkeitsbericht gemäß § 267a UGB in der Fassung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) zum 31. Dezember 2024 wurde von der KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft einer freiwilligen Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit unterzogen.

Genehmigung und Verwendung Bilanzgewinn

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 19. März 2025 nach Erörterung und Prüfung durch den Prüfungsausschuss den vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und den Lagebericht sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 und den Konzernlagebericht einschließlich der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung und des konsolidierten Corporate Governance Berichts geprüft. Diese Prüfungen haben nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben.

Der Aufsichtsrat hat daher den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 gebilligt, der damit gemäß § 96 Abs. 4 AktG festgestellt ist. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat in dieser Sitzung dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 ausgewiesenen Bilanzgewinns zugestimmt.

Dank an den Vorstand, die Mitarbeiter und alle Stakeholder

Im Namen des gesamten Aufsichtsrates danke ich dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SBO-Gruppe für ihr großes Engagement und ihren Beitrag zu den Erfolgen im Geschäftsjahr 2024. Mein besonderer Dank gilt auch allen Aktionärinnen und Aktionären von SBO sowie allen Kunden und Partnern für ihr anhaltendes Vertrauen.

Ternitz, 19. März 2025

Für den Aufsichtsrat

Norbert Zimmermann

Vorsitzender

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NORBERT ZIMMERMANN | Chairman of the Supervisory Board

Erklärung aller Gesetzlichen Vertreter

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.

Ternitz, 12. März 2025

Der Vorstand

Klaus Mader Campbell MacPherson

Impressum

Dieser Geschäftsbericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Nichtsdestotrotz können Versehen und Druckfehler nicht ausgeschlossen werden. Dieser Geschäftsbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der SBO Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Mit diesem Bericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft verbunden.

Um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, verzichten wir in diesem Bericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen und verwenden lediglich die maskuline Form. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter gleichermaßen.

Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. In Zweifelsfällen ist die deutsche Version maßgeblich.

Veröffentlicht am 20. März 2025.

Für weitere Informationen:

SCHOELLER-BLECKMANN OILFIELD EQUIPMENT Aktiengesellschaft A-2630 Ternitz / Austria, Hauptstraße 2 Tel.: (+43) 2630 315 0 E-Mail: info@sbo.at Internet: www.sbo.at

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