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Graphics
RESI
LIEN
Z:
Jahresfinanzbericht 2025
Über Stabilität,
Anpassungsfähigkeit
und wechselnde
Rahmenbedingungen

Graphics
2
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
SW Umwelttechnik Konzern
Konzernlagebericht
Konzernabschluss
Bestätigungsvermerk
Erklärung des Vorstandes
SW Umwelttechnik AG
Lagebericht SW Umwelttechnik AG
Einzelabschluss
Bestätigungsvermerk
Erklärung des Vorstandes
3
4
20
61
66
67
68
80
92
96
Inhalt
Graphics
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
SW UM-
WELT-
TECHNIK
KON-
ZERN:
SW Umwelttechnik Konzern 2025
Graphics
4
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Im Jahr 2025 blieb das wirtschaftliche Umfeld in den Kern-
märkten der SW Umwelttechnik von einer insgesamt ver-
haltenen Konjunkturdynamik und weiterhin erhten Kos-
tenstrukturen geprägt. Die wirtschaftliche Entwicklung im
Euroraum wurde weiterhin durch eine schwache Indust-
riekonjunktur, gedämpfte Bau- und Investitionstätigkeit
sowie die verzögerten Effekte der restriktiven Geldpolitik
der Vorjahre belastet. Erst im Jahresverlauf zeigten sich in
einzelnen Sektoren leichte Stabilisierungstendenzen.
Die Inflation entwickelte sich 2025 in der Europäischen
Union geringfügig rückläufig. Im Jahresdurchschnitt lag
die Inflationsrate in der EU bei 2,5 % (2024: 2,6 %) und
in der Eurozone bei 2,1 % (2024: 2,4 %). Trotz dieser Ent-
spannung wirkten sich insbesondere steigende Lohn- und
Dienstleistungskosten weiterhin kostensteigernd auf In-
dustrie- und Bauunternehmen aus und belasteten Margen
sowie Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig blieb das
Zinsniveau im historischen Vergleich erhöht, wodurch sich
die Finanzierungsbedingungen für Infrastruktur- und Bau-
investitionen weiterhin schwierig gestalteten.
Das Wirtschaftswachstum blieb in der EU moderat. Für
2025 wird ein reales BIP-Wachstum von rund 1,4 % er-
wartet (2024: 1,1 %), für die Eurozone 1,2 % (2024: 0,9 %).
Damit setzte zwar eine leichte konjunkturelle Erholung ein,
das Wachstum blieb jedoch unter den Erwartungen.
Österreich
Die österreichische Wirtschaft befand sich auch im Jahr
2025 in einer anhaltenden Schwächephase. Nach meh-
reren Jahren rückläufiger beziehungsweise stagnieren-
der Entwicklung blieb die gesamtwirtschaftliche Dynamik
gering. Die Investitions- und Bautätigkeit entwickelte sich
weiterhin verhalten, während die Industriekonjunktur durch
schwache Exportmärkte, insbesondere Deutschland, so-
wie strukturelle Wettbewerbsnachteile belastet wurde.
Nach der Rezession 2024 (reales BIP 0,7 %) wurde für
2025 lediglich eine leichte Erholung mit einem Wachstum
von rund 0,3 % erwartet.
Die Inflationsrate lag 2025 im Jahresdurchschnitt bei 3,5 %
(2024: 2,9 %) und damit weiterhin über dem Durchschnitt
der Eurozone. Die hohen Lohn- und Gehaltssteigerungen
aufgrund der hohen Inflation aus dem Vorjahr belasteten
insbesondere personalintensive Branchen wie den Dienst-
leistungssektor und die Bauwirtschaft.
Die Investitionstätigkeit blieb deutlich unter dem Vorkri-
senniveau. Erst gegen Jahresende 2025 zeigten sich in
einzelnen Industriezweigen Stabilisierungstendenzen.
Insgesamt verhinderten strukturelle Standortnachteile
und die schwache europäische Industriekonjunktur eine
rasche Erholung.
Ungarn
Die ungarische Wirtschaft im Jahr 2025 zeigte ein gerin-
ges Wachstum mit rund 0,4 % (2024: 0,6 %). Impulse ka-
men vor allem aus dem Dienstleistungssektor sowie einer
vorsichtigen Erholung des privaten Konsums infolge der
deutlich gesunkenen Inflation. Demgegenüber standen In-
dustrie und Bauwirtschaft weiterhin unter Druck, belastet
durch schwache Investitionstätigkeit, hohe Finanzierungs-
kosten und eine verhaltene Exportnachfrage.
Die Inflation lag 2025 im Jahresdurchschnitt bei 4,5 %
(2024: 3,7 %) und blieb damit im regionalen Vergleich er-
höht. Zwar stellte dies eine deutliche Normalisierung ge-
genüber den Inflationsspitzen der Jahre 2022 und 2023
dar, dennoch wirkten die weiterhin überdurchschnittlichen
Preissteigerungen dämpfend auf Kaufkraft und Investi-
tionsneigung.
Zusätzlich belasteten strukturelle Faktoren das wirtschaft-
liche Umfeld. Dazu zählten insbesondere eingeschränkte
öffentliche Investitionsprogramme sowie die Zurückhal-
tung von EU-Fördermitteln, die vor allem Infrastruktur- und
Bauinvestitionen hemmten. Hohe Finanzierungskosten,
schwache Exportnachfrage aus Westeuropa und anhal-
tende Kostenbelastungen wirkten sich zudem negativ
auf Industrie und Bauwirtschaft aus. Insgesamt blieb das
Marktumfeld im Infrastruktur- und Bausektor auch im Jahr
2025 herausfordernd und die wirtschaftliche Dynamik
deutlich unter dem Vorkrisenniveau.
Wirtschaftliches Umfeld
Graphics
5
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Rumänien
Rumänien blieb im Jahr 2025 eine der strukturell wachs-
tumsstärkeren Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa,
wenngleich sich die konjunkturelle Dynamik gegenüber
den Erwartungen abschwächte. Nach einem Wachstum
von 0,9 % im Jahr 2024 wurde r 2025 ein reales BIP-Plus
von rund 0,7 % erwartet. Die wirtschaftliche Entwicklung
wurde weiterhin durch eine vergleichsweise robuste Bin-
nenkonjunktur, umfangreiche EU-finanzierte Infrastruktur-
programme sowie Investitionen in Logistik- und Umwelt-
infrastruktur getragen.
Die Inflationsrate blieb im EU-Vergleich erht und lag
2025 im Jahresdurchschnitt bei 6,7 % (2024: 5,8 %). Damit
blieb Rumänien weiterhin deutlich über dem EU-Durch-
schnitt, was Kostenentwicklungen und Planungssicherheit
für Unternehmen beeinflusste. Trotz der erhöhten Inflation
blieb die Nachfrage im Infrastruktur- und Bausektor insge-
samt stabil, wobei EU-Förderprogramme gemeinsam mit
dem strukturellen Nachholbedarf im Verkehrs- und Um-
weltbereich einen zentralen Wachstumstreiber darstellten.
Politisch war das Jahr weiterhin durch die Nachwirkungen
des Wahljahres 2024 geprägt. Die Wiederholung der Prä-
sidentschaftswahl im Mai 2025 führte temporär zu erhöh-
ter Unsicherheit, beeinträchtigte jedoch die Investitionsak-
tivität nur begrenzt. Ein wesentlicher struktureller Impuls
ergab sich aus dem Beitritt Rumäniens zum Schengen-
Raum mit Jänner 2025. Dieser verbesserte die Rahmen-
bedingungen für grenzüberschreitenden Warenverkehr,
Logistik und Investitionen und stärkte die wirtschaftliche
Integration des Landes in den europäischen Binnenmarkt.
Quellen: European Commission, Außenwirtschaft Österreich, Wirtschaftskammer Österreich, Germany Trade & Invest, Erste Group Research, WIFO
Graphics
6
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Geschäftsentwicklung
Ergebnisentwicklung
In EUR Mio. 2025 2024 Veränderung
in %
Umsatz 112,5 116,6 -3,5
EBIT 6,1 6,5 -5,5
EBITDA 13,8 13,1 5,8
Finanzergebnis -2,2 -5,4 59,3
Ergebnis vor Steuern 3,9 1,1 257,5
Ergebnis nach Steuern 3,1 1,1 179,8
Umsatz und Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2025 war erneut von anspruchsvollen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Unsichere
Märkte, eine verhaltene Nachfrage und Investitionstätig-
keit in Europa sowie geopolitische Spannungen stellten
hohe Anforderungen an unsere operative und strategische
Steuerung. Dennoch ist es uns gelungen, unsere Wider-
standsfähigkeit weiter zu stärken und die EBITDA-Marge
im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern. Insgesamt erziel-
te SW Umwelttechnik einen Umsatz von EUR 112,5 Mio.
Die geopolitischen Spannungen in Europa, insbesondere
der Konflikt in der Ukraine, hatten keinen direkten Einfluss
auf das operative Geschäft, da SW Umwelttechnik auf die-
sem Markt nicht tätig ist.
Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete SW Umwelttechnik
Umsatzerlöse in Höhe von EUR 112,5 Mio. (VJ EUR 116,6
Mio.). Die Ertragsentwicklung war aufgrund weiterhin he-
rausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mo-
derat: Das EBIT beträgt EUR 6,1 Mio. (VJ EUR 6,5 Mio.),
das EBITDA beläuft sich auf EUR 13,8 Mio. (VJ EUR 13,1
Mio.), die EBITDA-Marge beträgt somit 12,4 % (VJ 11,2 %).
Das Finanzergebnis verbessert sich aufgrund der redu-
zierten Aufwendungen für Fremdwährungsbewertungen
deutlich und beträgt EUR -2,2 Mio. (VJ EUR -5,4 Mio.). Die
Finanzierungsaufwendungen belaufen sich auf EUR -3,4
Mio. (VJ EUR -3,8 Mio.), während die Fremdwährungsbe-
wertungen einen positiven Effekt auf das Ergebnis haben
und sich auf EUR 0,9 Mio. (VJ EUR -1,5 Mio.) summieren.
Das Ergebnis vor Steuern verzeichnet einen deutlichen
Zuwachs und beträgt EUR 3,9 Mio. (VJ EUR 1,1 Mio.).
Das Ergebnis nach Steuern beträgt daher EUR 3,1 Mio.
(VJ EUR 1,1 Mio.).
Der Geschäftsbereich Tiefbau und Verkehr verzeichnete
ein starkes Wachstum von 17 %, wodurch der Umsatz auf
EUR 57,6 Mio. anstieg (VJ EUR 49,5 Mio.). In Österreich
zeigte sich eine positive Entwicklung in diesem Segment.
Ungarn verzeichnete nach dem herausfordernden Vorjahr
im Jahr 2025 durch ein Großprojekt auf den ungarischen
Autobahnen eine Umsatzsteigerung um 52 %. Positiv ent-
wickelte sich dieser Geschäftsbereich auch in Rumänien,
der ein Wachstum von 8 % verzeichnete. Der Geschäfts-
bereich Tiefbau und Verkehr entspricht 51 % (VJ 42 %)
des Konzernumsatzes.
Der Geschäftsbereich Hochbau und Wohnen verzeich-
nete im Jahr 2025 einen Rückgang von knapp 18 % und
erzielte einen Umsatz von EUR 54,9 Mio. (VJ EUR 67,1
Mio.). Österreich verzeichnete einen leichten Rückgang
und verharrte weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.
In Ungarn setzte sich der deutliche Umsatzrückgang fort,
bedingt durch eine schwache Investitionsbereitschaft der
Industrie sowie eine gedämpfte Kaufkraft der Bevölkerung.
Auch in Rumänien zeigte sich im Jahr 2025 eine leicht
rückläufige Entwicklung, wenngleich das Marktniveau ins-
gesamt stabil blieb. Der Geschäftsbereich Hochbau und
Wohnen entspricht somit 49 % des Gesamtumsatzes (VJ
58 %).
In Österreich verzeichnete das Unternehmen ein modera-
tes Umsatzwachstum von 6 %, wodurch der Umsatz auf
EUR 11,3 Mio. anstieg (VJ EUR 10,6 Mio.), der Anteil am
Konzernumsatz erhöht sich auf 10 % (VJ 9 %). In Ungarn
blieb die Bautätigkeit insgesamt herausfordernd. Während
der Tiefbau aufgrund mehrerer projektbezogener Ent-
wicklungen eine sehr positive Dynamik verzeichnete, zeig-
te sich in anderen Segmenten weiterhin eine verhaltene
Nachfrage. In Summe führte die uneinheitliche Entwick-
lung der einzelnen Geschäftsbereiche zu einem Umsatz-
rückgang von 13 % auf EUR 45,5 Mio. (VJ EUR 52,5 Mio.).
Der Anteil am Konzernumsatz liegt bei 40 % (VJ 45 %).
Rumänien zeigt weiterhin eine positive Entwicklung. Dank
des Marktpotenzials konnte der Umsatz um 7 % auf EUR
53,9 Mio. (VJ EUR 50,6 Mio.) gesteigert werden. Der Anteil
am Konzernumsatz steigt auf 48 % (VJ 44 %), und damit
hat sich Rumänien zu unserem größten Markt entwickelt.
Die Konzern-Exportumsätze in die Nachbarländer sind
projektbezogen und belaufen sich auf EUR 1,8 Mio. (VJ
EUR 2,9 Mio.).
Graphics
7
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Umsatz nach Geschäftsbereichen
In EUR Mio. 2025 in % 2024 in %
Tiefbau und Verkehr 57,6 51 49,5 42
Hochbau und Wohnen 54,9 49 67,1 58
Gesamt 112,5 100 116,6 100
Tiefbau und Verkehr
Hochbau und Wohnen
2025
57,6 54,9
49,5 67,1
2024
Umsatz nach Ländern
In EUR Mio. 2025 in % 2024 in %
Österreich 11,3 10 10,6 9
Ungarn 45,5 40 52,5 45
Rumänien 53,9 48 50,6 44
Sonstige 1,8 2 2,9 2
Gesamt 112,5 100 116,6 100
2025
11,3 45,5 53,9 1,8
10,6 52,5
50,6
2,9
2024
Österreich
Ungarn
Rumänien
Sonstige
Graphics
8
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme für 2025 beträgt EUR 130,1 Mio. (VJ
EUR 138,9 Mio.). Die langfristigen Vermögenswerte san-
ken leicht und betragen per Ultimo EUR 92,1 Mio. (VJ EUR
94,3 Mio.). Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken auf-
grund der rückläufigen Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen auf EUR 38,0 Mio. (VJ EUR 44,6 Mio.).
Insgesamt erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem
Vorjahr und beträgt zum Stichtag EUR 45,3 Mio. (VJ EUR
41,6 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt 34,8 % (VJ
30,0 %).
Die langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten
sanken im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 und be-
laufen sich auf EUR 66,6 Mio. (VJ EUR 73,0 Mio.). Die
Finanzverbindlichkeiten setzen sich aus langfristigen Ver-
bindlichkeiten in Höhe von EUR 33,3 Mio. und kurzfristi-
gen Verbindlichkeiten von EUR 33,3 Mio. zusammen. Zum
Jahresende steht die Nettoverschuldung bei EUR 65,2
Mio. (VJ EUR 70,4 Mio.).
Investitionen
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2025 tätigte die SW Um-
welttechnik an allen Standorten laufende Normalinvesti-
tionen zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft und Ef-
fizienz der Produktionsanlagen. Der Fokus lag dabei auf
der Instandhaltung, dem Ersatz bestehender Anlagen so-
wie kleineren Optimierungsmaßnahmen in den Bereichen
Produktion, Automatisierung und Digitalisierung. Diese In-
vestitionen dienten der kontinuierlichen Weiterentwicklung
der Produktionsprozesse und der langfristigen Sicherung
der Wettbewerbsfähigkeit unserer Standorte.
Insgesamt betrugen die Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte des Konzerns im Jahr 2025
EUR 4,0 Mio. (VJ EUR 15,7 Mio.).
Liquiditätsentwicklung
Der Cashflow aus dem Ergebnis lag im Geschäftsjahr
über dem Vorjahresniveau und beträgt EUR 9,7 Mio. (VJ
EUR 7,1 Mio.). Dies spiegelt eine gegenüber dem Vorjahr
verbesserte operative Entwicklung trotz weiterhin heraus-
fordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wider.
Der Cashflow aus Working Capital wird mit EUR 0,8 Mio.
ausgewiesen (VJ EUR 7,1 Mio.). Somit beträgt der Cash-
flow aus laufender Geschäftstätigkeit EUR 10,5 Mio. (VJ
EUR 14,2 Mio.).
Im Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug der Zah-
lungsmittelabfluss EUR -4,2 Mio. (VJ EUR -15,2 Mio.). Es
wurden EUR 4,4 Mio. (VJ EUR 15,5 Mio.) r den Erwerb
von Sach- und immateriellem Anlagevermögen verwen-
det. Die Einzahlungen im Zusammenhang mit Anlagenab-
gängen beliefen sich auf EUR 0,2 Mio. (VJ EUR 0,2 Mio.).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit veränderte sich
stark auf EUR -7,5 Mio. (VJ EUR 0,5 Mio.). Die Verände-
rung der Zahlungsmittel beläuft sich demnach auf EUR
-1,2 Mio. (VJ EUR -0,6 Mio.). Insgesamt betrugen die Zah-
lungsmittel am Ende der Periode EUR 1,5 Mio. (VJ EUR
2,6 Mio.).
Graphics
9
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 beschäftigte
SW Umwelttechnik im Jahresdurchschnitt 785 Personen,
mit 527 Arbeiter:innen (VJ 542) und 258 Angestellten (VJ
284).
Die Personalkosten erhöhten sich im Vergleich zum Vor-
jahr einerseits infolge inflationsbedingter Anpassungen
der Gehälter und Löhne. Andererseits führten Erhöhun-
gen des gesetzlichen Mindestlohns sowie branchenspezi-
fische Anpassungen in Rumänien im Jahr 2025, die auf
gesetzliche Änderungen zurückzuführen sind, zu einer zu-
sätzlichen finanziellen Belastung. Insgesamt stiegen die
Personalkosten auf EUR 25,7 Mio. (VJ EUR 23,7 Mio.).
Der Anteil weiblicher Arbeitnehmer im Angestelltenbe-
reich betrug 44 %.
Betriebsleistung
2025 2024 2023
Betriebsleistung (in EUR Mio.) 111,8 117,1 132,3
Betriebsleistung / Mitarbeiter/in (in TEUR) 142 142 178
Veränderung zum VJ in % 0 -20
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Österreich Ungarn Rumänien Konzern
weiblich männlich weiblich männlich weiblich männlich weiblich männlich
Arbeiter:innen 1 22 2 121 4 377 7 520
Angestellte 11 21 62 75 40 49 113 145
Gesamt 12 43 64 196 44 426 120 665
Graphics
10
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Im Jahr 2025 investierte SW Umwelttechnik TEUR 84 (VJ
TEUR 146) in Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt weiter-
hin auf der Entwicklung und Markteinführung von Anwen-
dungen aus Ultrahochfestem Beton (UHPC). Im Jahr 2025
konnte ein bedeutender Auftrag für die Errichtung einer
UHPC-Brücke im Burgenland gewonnen werden. Die
Fertigung der Bauteile sowie deren Auslieferung und Um-
setzung sind für 2026 vorgesehen. Dieses Projekt unter-
streicht die steigende Nachfrage nach langlebigen und
wartungsarmen Infrastrukturlösungen sowie die techno-
logische Kompetenz unseres Unternehmens im Bereich
innovativer Betonbauteile.
Darüber hinaus wurde der bereits im Sortiment geführte
UHPC-Ablauftopf um ein Einlaufgitter erweitert und ist nun
inklusive Rahmen aus UHPC anstelle von Gusseisen
als komplettes Set verfügbar. Diese sung stellt eine
weitere konsequente Weiterentwicklung im Infrastruktur-
bereich dar. Zur Ableitung von Tagwasser werden in Ös-
terreich bislang überwiegend Abläufe aus Gusseisen ein-
gesetzt. Der mit der Zeit nachlassende Verbund zwischen
Gusseisen und Beton sowie Schäden im Bereich der Ab-
dichtung führen jedoch häufig zu Undichtigkeiten und in
weiterer Folge zu Beeinträchtigungen des Bauwerks. Der
entwickelte Ablauftopf aus UHPC bietet hier wesentliche
Vorteile: ein geringeres Eigengewicht und damit einen
erleichterten Einbau, eine hohe Widerstandsfähigkeit
gegenüber Frost- und Tauwechsel, günstigere thermische
Eigenschaften im Übergangsbereich sowie vollständige
Korrosionsbeständigkeit. Mit dieser Lösung wird ein Bei-
trag zur nachhaltigen Verlängerung der Lebensdauer von
Brückenbauwerken geleistet.
In der deutschen Bauwirtschaft ist für die Verwendung von
UHPC entweder eine Zustimmung im Einzelfall oder eine
allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich. In
Österreich sind die Rahmenbedingungen bisher ähnlich,
auch wenn im letzten Jahr die ÖBV-UHPC-Richtlinie ver-
öffentlicht wurde. Konkrete weitere Vorgaben gibt es der-
zeit noch nicht, jedoch wird erwartet, dass eine weiterge-
hende Normung folgen wird, die den verstärkten Einsatz
von UHPC in der Bauwirtschaft fördern könnte.
Forschung und Entwicklung
Ausgaben Forschung und Entwicklung
In EUR Mio. 2025 2024 2023
Forschung und Entwicklung 0,1 0,1 0,3
Graphics
11
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
SW Umwelttechnik notiert mit 725.999 Stück Aktien, im
„standard market auction“ der Wiener Börse, die Gesamt-
heit der Aktien entspricht einem Grundkapital von TEUR
5.278.
Die Wolschner Privatstiftung hält mehr als 40 % des aus-
gegebenen Aktienkapitals der SW Umwelttechnik Stoiser
& Wolschner AG.
Großaktionäre mit mehr als 5 % gehaltenen Aktien sind die
VBG Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH (100 % Toch-
ter der BKS Bank AG), Herr Dipl.-Ing. Dr. Bernd Wolschner
(persönlich), Herr Dipl.-Ing. Klaus Einfalt (persönlich)
und Herr Dr. Stephan Dörler direkt und indirekt über die
KWWN GmbH.
Es existieren keine Beschränkungen, die die Stimmrechte
oder die Übertragung von Aktien betreffen. Es gibt auch
keine Aktionär:innen oder am Kapital beteiligte Arbeitneh-
mer:innen, die Kontrollrechte besitzen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Mai 2021 wur-
de der Vorstand gemäß §§ 169 ff AktG ermächtigt, inner-
halb von fünf Jahren nach Eintragung der entsprechenden
Satzungsänderung in das Firmenbuch das Grundkapi-
tal allenfalls in mehreren Tranchen gegen Bar- und/
oder Sacheinlage um bis zu TEUR 2.639 durch Ausga-
be von bis zu 362.999 Stück neue auf Inhaber lautende
Stückaktien zu erhöhen und den Ausgabekurs sowie die
Ausgabebedingungen mit Zustimmung des Aufsichtsra-
tes festzulegen. Das gesetzliche Bezugsrecht kann den
Aktionär:innen unter Ausschluss des unmittelbaren Be-
zugsrechts der Altaktionär:innen in der Weise eingeräumt
werden, dass die Kapitalerhöhung von einem Kreditins-
titut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der
Verpflichtung übernommen wird, sie den Aktionär:innen
entsprechend ihrem Bezugsrecht anzubieten (mittelbares
Bezugsrecht). Der Aufsichtsrat oder ein hierzu vom Auf-
sichtsrat bevollmächtigter Ausschuss wurde ermächtigt,
Änderungen der Satzung, die sich aus der Ausnützung
des genehmigten Kapitals ergeben, zu beschließen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wur-
de der Vorstand gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG dazu er-
mächtigt, bis zum 8. November 2026, eigene Aktien bis
zu einem Anteil von höchstens 10 % des Grundkapitals zu
erwerben (Gesamterwerbsvolumen), wobei der geringste
beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert maximal 30 %
unter und der höchste Gegenwert maximal 10 % über
dem durchschnittlichen Börseschlusskurs der dem Rück-
erwerb vorhergehenden drei Börsetage betragen darf. Die
Ermächtigung kann ganz oder teilweise und auch in meh-
reren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer
Zwecke ausgeübt werden. Der Handel in eigenen Aktien
ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wurde
der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichts-
rates innerhalb von fünf Jahren die eigenen Aktien auf
jede gesetzlich zulässige Art wieder zu veräußern, wobei
der Vorstand ermächtigt ist, für die Veräußerung eigener
Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die Bör-
se oder durch ein öffentliches Angebot unter Ausschluss
des Bezugsrechts zu beschließen, wenn die eigenen Ak-
tien als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen,
Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder meh-
reren Gesellschaften im In- und Ausland verwendet oder
im Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungs- oder Aktienop-
tionsprogramms an Arbeitnehmer:innen, leitende Ange-
stellte, Mitglieder des Vorstandes/der Geschäftsführung
der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unter-
nehmens gewährt werden.
Zusätzlich wurde der Vorstand ermächtigt, das Grund-
kapital der Gesellschaft durch Einziehen dieser eigenen
Aktien ohne Nennwert ohne weiteren Beschluss der
Hauptversammlung herabzusetzen, wobei der Aufsichts-
rat ermächtigt ist, Änderungen der Satzung, die sich durch
die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen.
Es existieren keine Vereinbarungen, an denen die Gesell-
schaft beteiligt ist und die bei einem Kontrollwechsel in der
Gesellschaft infolge eines Übernahmeangebots wirksam
werden, sich ändern oder enden. Es existiert derzeit kein
öffentliches Übernahmeangebot, das Entschädigungs-
vereinbarungen zwischen der Gesellschaft und dem Vor-
stand und den Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitneh-
mer:innen notwendig machen würde.
Angaben gem. § 243a UGB
Graphics
12
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Die Umsetzung der Anforderungen gemäß Art. 8 der
EU-Taxonomie ist im konsolidierten gesonderten nichtfi-
nanziellen Bericht im Geschäftsbericht abgebildet. Auch
weitere Informationen zu nichtfinanziellen Aspekten sind
direkt in diesem Bericht enthalten.
SW Umwelttechnik betreibt entsprechend den Anforderun-
gen des Österreichischen Corporate Governance Kodex
ein formalisiertes, einheitliches und konzernweites Risiko-
managementsystem. So können eine frühzeitige Identifi-
kation und Steuerung von potentiellen Risiken sowie im
Idealfall – weitere Wettbewerbsvorteile erreicht werden.
Das Berichtswesen als zentraler Bestandteil des Risiko-
managements erfasst positive und negative Abweichun-
gen von Unternehmenszielen und Unternehmenskennzah-
len. In Abstimmung mit allen leitenden Mitarbeiter:innen
analysiert der Vorstand Ergebnisse und Kennzahlen, um
entsprechende Maßnahmen abzuleiten und so unterneh-
merische Chancen bestmöglich zu nutzen.
Risikomanagement
Damit potenzielle Risiken auf Unternehmensebene sys-
tematisch identifiziert und bewertet werden können, ist
ein umfassendes Risikomanagement in der Aufbau- und
Ablauforganisation verankert. Zusammen mit dem Be-
richtswesen bildet es die Grundlage für den regelmäßigen
Informationsaustausch zwischen den einzelnen Konzern-
gesellschaften und dem Vorstand und Aufsichtsrat. Das
strategische Risikomanagement wird durch den Vorstand
koordiniert, der auch die oberste Verantwortung für die
Strategie und die Erreichung der Unternehmensziele
trägt. Im operativen Geschäft sind darüber hinaus alle
Führungskräfte für die Überwachung und Steuerung mög-
licher Risikoquellen verantwortlich.
Zur gemeinsamen Aufarbeitung, Analyse und Dokumen-
tation größerer Risikoentscheidungen dienen die erwei-
terten Vorstandssitzungen. Das Konzerncontrolling ist für
die Koordination, Sicherung und Steuerung des Konzern-
risikos zuständig und berichtet wiederum an den Vorstand.
Das konzernweite Risikomanagement beschäftigte sich
im Geschäftsjahr 2025 vor allem mit den betrieblichen He-
rausforderungen durch das wirtschaftliche Umfeld in den
Märkten. SW Umwelttechnik hat die Einkaufsstrategie der
vergangenen Jahre beibehalten und durch eine voraus-
schauende Einkaufsplanung für ausreichend hohe Lager-
bestände an allen Werksstandorten gesorgt. Damit konnte
sichergestellt werden, dass Leistungs- und Liefergarantien
für die Kunden gewährleistet werden konnten. Ein weiterer
Schwerpunkt des internen Risikomanagements war die
Sicherstellung der Kapazitätsauslastung und der Umgang
mit volatilen Rohstoffpreisen. Dies erforderte eine intensi-
ve Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung in den
einzelnen Kernmärkten.
Um eine Grundlage zur Steuerung zu erhalten, wurden die
Risiken unter Berücksichtigung von Prognosen, Eintritts-
wahrscheinlichkeiten und Auswirkungen untersucht. So
konnten folgende Hauptrisiken identifiziert werden:
• gesetzliche und wirtschaftliche Risiken
• betriebliche Risiken
• finanzwirtschaftliche Risiken
Diese Hauptrisiken und die damit verbundenen Kontrollak-
tivitäten wurden dem Prüfungsausschuss in zwei Sitzun-
gen präsentiert und unterliegen laufenden Anpassungen
durch den Vorstand.
EU-Taxonomie
Risikobericht

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Gesetzliche & wirtschaftliche
Rahmenbedingungen
Branchenrisiko
Wie jedes andere Unternehmen ist auch SW Umwelttech-
nik einer Reihe von branchenspezifischen Risiken ausge-
setzt. Gesamtwirtschaftliche Faktoren wie die allgemeine
Konjunkturentwicklung, die Finanzierungsmöglichkeiten
der öffentlichen Hand sowie die umweltpolitischen und
umweltrechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die
Branchen, in denen SW Umwelttechnik tätig ist. Ein typi-
scher branchenspezifischer Einfluss ist der Witterungsein-
fluss auf den Verlauf und das Ergebnis von Bauprojekten,
der sich insbesondere in den Wintermonaten bemerkbar
macht.
Begünstigt wird die Steuerung der Branchenrisiken durch
die Unabhängigkeit von SW Umwelttechnik in zwei Ge-
schäftsbereichen sowie mehreren Ländern. Saisonale
und länderspezifische Schwankungen können so ausge-
glichen und abgemildert werden, unterschiedliche Markt-
potentiale genutzt und der flexible Einsatz von Ressourcen
entlang der konzernweiten Wertscpfungskette optimiert
werden.
Marktrisiko
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa ist für
die Geschäftsentwicklung der SW Umwelttechnik von ent-
scheidender Bedeutung. Das EU-Förderbudget für die
Jahre 2021 - 2027 beinhaltet Förderungen für kommunale
Investitionen in den Wachstumsmärkten Mittel- und Ost-
europas. Diese Förderungen der Europäischen Union sind
wichtige Erfolgsfaktoren und insbesondere in den Berei-
chen Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie Abwas-
serreinigung von entscheidender Bedeutung.
Die breite geografische Aufstellung und die umfassende
Produktpalette der SW Umwelttechnik ermöglichen das
Management des Marktrisikos. Das Unternehmen ist be-
strebt, in allen Kernmärkten die bestmögliche Kostenposi-
tion zu erreichen: Hohe Standards sowie moderne Werke
und Anlagen sorgen für Kosteneffizienz in der Produktion
und lassen eine flexible Anpassung an Veränderungen der
Nachfrage zu, was zur sehr guten Marktposition von SW
Umwelttechnik beiträgt. SW-Produkte werden in folgende
Länder exportiert: Slowakei, Italien, Deutschland, Slowe-
nien und Bulgarien.
Das interne Controlling und der ständige Unternehmens-
vergleich durch internes Benchmarking tragen zur weite-
ren Risikominimierung bei. Auch Wettbewerbsanalysen
und Best-Practice-Fälle werden genutzt, um das Unter-
nehmensziel der Kostenführerschaft in allen relevanten
Bereichen zu erreichen.
Betriebliche Risiken
Anlagenrisiko
Die Produktion bei SW Umwelttechnik erfolgt im Ein- und
Mehrschichtbetrieb, je nach Anlage und Bedarf. Damit
besteht eine branchenübliche Abhängigkeit von den An-
lagen, die jedoch durch den Einsatz moderner Maschinen
mit geringerem Störungs- und Ausfallrisiko reduziert wer-
den kann. Das bestehende Restrisiko wird durch umfang-
reiche Schulungen der verantwortlichen Mitarbeiter:innen
und durch die Einhaltung eines klar definierten Wartungs-
programms minimiert. Sollte es dennoch zu Verzögerun-
gen kommen, ist es in der Regel möglich, kurzfristig auf
andere Anlagen des Konzerns auszuweichen. Im Ge-
schäftsjahr 2025 gab es keine Maschinenausfälle.
Beschaffungsmarktrisiko
Als produzierendes Unternehmen ist SW Umwelttechnik
Preisschwankungen bei der Beschaffung von Rohstoffen
ausgesetzt. Die Rohstoffbeschaffung erfolgt hauptsäch-
lich über den EU-Markt. Insbesondere der Stahlpreis, der
von mehreren Faktoren abhängig ist, unterliegt relativ gro-
ßen Preisschwankungen. SW Umwelttechnik vereinbart
daher bereits bei Auftragserteilung für ein Großprojekt
eine vertragliche Preisbindung, um den Risikofaktor der
Stahlpreisschwankungen zu minimieren. Ein spezielles
Auswahlverfahren der Lieferant:innen und laufende Kon-
trollprozesse tragen ebenfalls zum Risikomanagement
bei. Die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlagen konnte
das Risiko der Abhängigkeit von Strom- und Energiepreis-
schwankungen reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag
zum Klimaschutz leisten.
SW Umwelttechnik ist durch ihre beeindruckende Flexibili-
tät und Anpassungsfähigkeit gut gerüstet, um Risiken im
Kontext globaler Herausforderungen zu minimieren. Die
robuste Struktur ermöglicht es SW Umwelttechnik, auf
Veränderungen in der Marktnachfrage, Lieferkettenunter-
brechungen und andere unvorhersehbare Einflüsse flexi-

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
bel zu reagieren. SW Umwelttechnik kann Lieferproblemen
erfolgreich entgegenwirken und potenziellen Engpässen
bei Rohstoffen durch die Erhöhung der Lagerbestände
vorbeugen. Durch die direkte und regionale Beschaffung
von Rohstoffen ist das Unternehmen in der Lage, flexibel
zu agieren und eine zuverlässige Bereitstellung von Leis-
tungen und Lieferungen für Kunden:innen sicherzustellen.
Diese Widerstandsfähigkeit betont nicht nur die Robust-
heit des Unternehmens, sondern auch seine Fähigkeit,
sich an dynamische Marktsituationen anzupassen.
Terminrisiko
SW Umwelttechnik legt großen Wert auf Termin- und Leis-
tungstreue, um höchste Ansprüche an die Zuverlässigkeit
zu erllen. Bei Großaufträgen werden in der Regel im
Vorfeld Leistungs- und Termingarantien abgegeben. Das
Projektmanagement wird IT-gestützt durch die Integra-
tion moderner Kalkulations-, Produktions- und Montage-
planungssysteme durchgeführt. Dies trägt dazu bei, das
Terminrisiko zu minimieren. Sollte es dennoch zu Ver-
gerungen oder Ausfällen in einem Werk kommen, kann
die Lieferung grundsätzlich aus einem anderen Werk er-
folgen.
IT-Risiken
Moderne und dezentralisierte IT-Systeme minimieren das
Risiko von Ausfällen in der Datenverarbeitung. Regel-
mäßige und vollständige Datensicherungen an mehreren
Standorten erhen zudem die IT-Sicherheit.
Der konzernweite Einsatz von SAP als Management-Infor-
mationssystem gewährleistet eine effiziente Kommunika-
tion und Planung zwischen den Standorten des Konzerns.
Die in das SAP-System integrierten Kontrollmechanismen
sichern die Stabilität und Funktionalität des Programms.
Umweltrisiko
SW Umwelttechnik stellt umweltfreundliche Produkte für
einen ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt
her. Mit gezielten und wirksamen Schutzmaßnahmen mi-
nimiert das Unternehmen verschiedene Umweltrisiken,
die im Produktionsbetrieb entstehen. Die Umweltschutz-
und Sicherheitsvorkehrungen zur Unterstützung der Um-
weltschutzmaßnahmen werden von den Betriebsleitern
und Nachhaltigkeitsbeauftragten regelmäßig überprüft
und bewertet.
Klimarisiko
Ergänzende Informationen zum Thema Klimarisiken wer-
den unter dem Punkt 9.6 im Konzernanhang abgebildet.
Personalrisiko
Der wirtschaftliche Erfolg eines jeden Unternehmens
hängt entscheidend von den Beschäftigten ab. Aufgrund
der demographischen und verschiedenen gesellschaft-
lichen Entwicklungen herrscht in Ungarn und Rumänien
ein Mangel an Arbeitskräften. SW Umwelttechnik begeg-
net diesem Mangel mit einer Vielzahl von Maßnahmen, die
das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber ma-
chen. Schulungsprogramme und transparente Kommuni-
kationsabläufe tragen dazu bei, die Belegschaft der SW
Umwelttechnik zu stärken und die Zusammenarbeit und
Motivation zu fördern. Die direkte Einbindung der Mitarbei-
ter:innen in Verbesserungs- und Veränderungsprozesse,
eigenständige Verantwortungsbereiche und ein attrakti-
ves Entlohnungssystem sind wichtige Säulen der Perso-
nalpolitik des Unternehmens.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Forderungsausfallrisiko
Dem Risiko von Zahlungsausfällen begegnet SW Um-
welttechnik in den meisten Ländern, in denen sie tätig ist,
durch die Versicherung von Kund:innenforderungen. Den
Kund:innen wird ein eigenes Kreditlimit eingeräumt, das
mit zunehmender Kund:innenkenntnis erweitert werden
kann. Eine zusätzliche Maßnahme zur Risikominimierung
ist ein striktes Forderungsmanagement. Dazu gehört auch
die rechtliche Unterstützung, falls erforderlich.
Liquiditätsrisiko
Zu den wichtigsten Aufgaben der strategischen Unterneh-
mensführung gehört die Sicherstellung einer gesunden
finanziellen Basis. Die wichtigsten Steuerungsgrößen für
das Liquiditätsrisiko sind die mittel- und langfristige Fi-

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
nanzbedarfsermittlung mit dem Working Capital Manage-
ment als Hauptbestandteil der Liquiditätsplanung sowie
das unternehmensweite Cash-Reporting und die Analyse
der Geldumschlagsdauer. In diesem Zusammenhang ist
für SW Umwelttechnik ein partnerschaftliches und trans-
parentes Verhältnis zu den kreditgebenden Banken von
größter Bedeutung. Sie hilft, finanzielle Risiken rechtzeitig
zu erkennen und Zahlungsengpässe zu vermeiden.
Bankdarlehen machen einen wesentlichen Teil der Finan-
zierung der SW Gruppe aus. Die Finanzierung der SW
Gruppe ist langfristig gesichert mit an das wirtschaftliche
Umfeld angepassten Tilgungsprofilen und einer Verpflich-
tung zur jährlichen Prolongation der kurzfristigen Ver-
pflichtungen. Der bestehende operative Liquiditätsbedarf
kann aus den vorhandenen liquiden Mitteln und dem be-
stehenden Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG als Kon-
zernholding unterstützt die nationalen Tochtergesellschaf-
ten innerhalb des Konzerns per 31.12.2025 mit Patronats-
erklärungen in Höhe von EUR 41,7 Mio. (VJ EUR 43,6
Mio.).
Währungsrisiken
Zahlungswirksame Währungsrisiken sind derzeit nur in
geringem Umfang anzunehmen, da der Import-/Export-
kurs in Fremdwährungsländer derzeit unter 10 % liegt
und Zahlungsverpflichtungen aus Verkäufen in gleicher
Währung ausgeglichen werden. Zahlungen zwischen ver-
schiedenen Währungsräumen ergeben sich aus konzern-
internen Dividenden- und Darlehensströmen. Darüber
hinaus ergeben sich Wechselkursabhängigkeiten aus der
Umrechnung von ausländischen Einzelabschlüssen in die
Konzernwährung EUR.
Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen
Rahmenbedingungen ist mit einer Volatilität bei der Wert-
entwicklung der Fremdwährungen RON und HUF zu rech-
nen.
Die Auswirkung der Wechselkurnderung auf das Ergeb-
nis ist im Konzernanhang unter Punkt 9.5. beschrieben.
Zinsrisiken
Im Konzernanhang unter Punkt 9.5. ist die Auswirkung der
Zinssatzänderung auf das Ergebnis beschrieben.
Impairment-Test
SW Umwelttechnik führt anlassbezogene Werthaltigkeits-
tests von Vermögens- und Firmenwerten durch, insbeson-
dere in Folge von Triggering Events‘ sowie im Anschluss
an die Unternehmensplanung. Bei negativem Ergebnis
können diese Tests zu einer teilweisen oder vollständigen
Abwertung führen. Sobald die Buchwerte der betroffenen
Vermögenswerte über deren Nutzungswert (value in use)
oder den bei einer Veräußerung erzielbaren Werten (fair
value less cost of disposal) liegen, erfolgt eine Abwertung.
Eine Zuschreibung erfolgt, wenn zum Berichtsstichtag
Anhaltspunkte vorliegen, dass die Gründe der Wertmin-
derung nicht mehr bestehen oder sich verringert haben
sowie die Nutzungswerte (value in use) oder die bei ei-
ner Veräußerung erzielbaren Werte (fair value less cost
of disposal) der betroffenen Vermögenswerte über deren
Buchwerten liegen. Auf Gesellschaftsebene werden die
Firmenwerte, das Sachanlagevermögen sowie das Wor-
king Capital getestet.
Die Berechnung erfolgt unter Anwendung des genehmig-
ten Budgets 2026 sowie basierend auf Schätzungen der
Folgejahre entsprechend den Vorschriften des Standards
IAS 36. Der Impairment Review des Firmenwertes hat zu
keinen ergebniswirksamen Abschreibungen geführt.
Der Werthaltigkeitstest wurde für den zur ungarischen
zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordneten Fir-
menwert mit einem Gesamtkapitalkostensatz nach Steu-
ern von 10,0 % ermittelt.
Bericht über wesentliche Merkmale des internen
Kontroll- und Risikomanagementsystems in Hinblick
auf den Rechnungslegungsprozess
In diesem Bericht wird die Organisation der internen Kon-
trolle des Rechnungslegungsprozesses dargestellt. Der
Vorstand ist für die Einrichtung eines internen Kontroll-
und Risikomanagementsystems verantwortlich, das den
Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.
Das interne Kontrollsystem für den Rechnungslegungs-
prozess soll das Management dabei unterstützen, eine
wirksame Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses
sicherzustellen und eine kontinuierliche Verbesserung
zu erreichen. Die Umsetzung erfolgte gemäß den inter-
nen Richtlinien und Vorschriften. Daber hinaus wurden
Voraussetzungen geschaffen, die spezifische Kontroll-

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
maßnahmen in den wesentlichen Rechnungslegungspro-
zessen ermöglichen. Um den Anforderungen an ein wirk-
sames Kontrollsystem gerecht zu werden, wurden die
Verantwortungsbereiche entsprechend in die Unterneh-
mensorganisation integriert.
Risikobeurteilung
Potenzielle Risiken im Rechnungslegungsprozess werden
von der Unternehmensleitung, dem Vorstand und dem
Aufsichtsrat identifiziert und überwacht. Anschließend
wird eine Bewertung der Relevanz und der Eintrittswahr-
scheinlichkeit vorgenommen.
Die zuständigen Stellen überprüfen jährlich die Kontroll-
maßnahmen anhand eines risikobasierten Modells. Fehler
in der Finanzberichterstattung können durch verschiede-
ne Faktoren entstehen, denen proaktiv entgegengewirkt
werden kann. Eine Vereinfachung der Bilanzierungs-
grundsätze sowie eine einheitliche Bewertung von Vermö-
gensgegenständen tragen zur Risikominimierung bei. Ein
komplexes oder dynamisches Geschäftsumfeld kann das
Fehlerrisiko jedoch erhöhen. Zudem besteht bei Schätzun-
gen das immanente Risiko, dass zukünftige Entwicklun-
gen von den Prognosen abweichen. Besonders relevante
Schätzungen für den Jahresabschluss betreffen Sozialka-
pital, Rechtsstreitigkeiten, Forderungseinbringlichkeit so-
wie die Werthaltigkeit von Beteiligungen und Vorräten. Zur
Risikominimierung werden bei Bedarf externe Experten
hinzugezogen und öffentlich verfügbare Quellen genutzt.
Kontrollmaßnahmen
Das allgemeine Kontrollumfeld erstreckt sich über die
Ebene des Vorstands, des Aufsichtsrats und des mittle-
ren Managements. Die kontinuierliche Anwendung aller
Kontrollmaßnahmen im laufenden Geschäftsprozess ver-
hindert proaktiv mögliche Fehler und Abweichungen in der
Finanzberichterstattung. Sollten dennoch Fehler auftre-
ten, können diese schnell erkannt und korrigiert werden.
Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen werden verschiede-
ne Schritte durchgeführt, darunter die Überpfung der
Periodenergebnisse durch das Management, die gezielte
Abstimmung der Konten und die Analyse der laufenden
Rechnungslegungsprozesse. Wichtige Aktivitäten werden
zudem stets nach dem Vier-Augen-Prinzip kontrolliert.
IT-Sicherheitskontrollmaßnahmen sind ein weiterer wich-
tiger Bestandteil des internen Kontrollsystems. Sensible
Tätigkeiten werden getrennt und zusätzlich durch die sorg-
fältige Vergabe von IT-Berechtigungen geschützt. Für das
Rechnungswesen und die Finanzberichterstattung wird
das Programm SAP eingesetzt. Alle eingesetzten Syste-
me verfügen über integrierte Kontrollmechanismen, die
deren Funktionsfähigkeit sicherstellen.
Information und Kommunikation
Das Management überprüft und aktualisiert die Richt-
linien und Vorschriften für die Finanzberichterstattung in
regelmäßigen Abständen. Die in diesem Zusammenhang
geltenden Regelungen werden in verschiedenen Arbeits-
gruppen diskutiert, an denen auch Abteilungsleiter:innen
und leitende Mitarbeiter:innen des Rechnungswesens be-
teiligt sind. Auch die Mitarbeiter:innen, deren Tätigkeit in
den Einflussbereich fällt, werden informiert. Die Arbeits-
gruppen stellen die Einhaltung aller Richtlinien und Vor-
schriften sicher und zeigen auch Schwachstellen und Ver-
besserungspotenziale im Rechnungswesen auf.

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17
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Überwachung
Die laufende konzernweite Überwachung obliegt dem
Vorstand, der dabei durch eine enge Zusammenarbeit mit
dem Konzerncontrolling unterstützt wird. Der Vorstand be-
richtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Gang der
Geschäfte und etwaige Abweichungen. Eine zusätzliche
Überwachungsfunktion wird durch das obere Manage-
ment und die Abteilungsleiter:innen in ihren jeweiligen Be-
reichen wahrgenommen. In regelmäßigen Abständen wer-
den unterstützende Plausibilitätskontrollen durchgeführt.
Diese Ergebnisse werden unter anderem in den monat-
lichen Finanzberichten zusammengefasst. Diese Berichte
enthalten eine detaillierte Aufschlüsselung der Umsatz-
entwicklung nach Segmenten, Informationen über die
Liquidität, den Stand der Forderungen und Vorräte sowie
andere relevante Daten, die für die Steuerung und Bewer-
tung erforderlich sind.
Die abschließende Prüfung der zu veröffentlichenden Jah-
resabschlüsse wird von leitenden Mitarbeiter:innen des
Rechnungswesens und vom Vorstand durchgeführt.
Der Prüfungsausschuss ist für die Überwachung des Kon-
trollsystems zuständig. Er überwacht den Rechnungs-
legungsprozess, befasst sich mit dessen Integrität, be-
wertet die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems und
des Risikomanagements unter Einbeziehung externer
Partner:innen. Im Rahmen ihrer Prüftätigkeit hat der Aus-
schuss keine wesentlichen Mängel hinsichtlich der Wirk-
samkeit des internen Kontrollsystems festgestellt. Eine
kontinuierliche Verbesserung von Effizienz und Exaktheit
wird fortlaufend angestrebt. Zusätzlich wird die Unabhän-
gigkeit des Abschlussprüfers und die Angemessenheit der
Nichtprüfungsleistungen sowie der Abschlussprüfung ge-
prüft.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unseren
Kernmärkten werden auch im Jahr 2026 von einer nur
schrittweisen konjunkturellen Erholung und weiterhin
strukturellen Herausforderungen geprägt sein. Während
sich in einzelnen Märkten erste Stabilisierungstendenzen
abzeichnen, bleibt die Nachfrage in bau- und infrastruk-
turnahen Segmenten insgesamt verhalten. Zusätzlich
erhöhen geopolitische Spannungen, insbesondere eine
mögliche weitere Eskalation des Konflikts im Nahen Os-
ten, die Unsicherheit an den internationalen Märkten. Ein
anhaltender oder sich verschärfender Iran-Konflikt könnte
zu steigenden Energie- und Rohstoffpreisen führen und
damit erneut inflationsfördernd wirken. Entsprechende
Preisentwicklungen würden die Kostenbasis der Industrie
belasten und Investitionsentscheidungen verzögern. Vor
diesem Hintergrund richten wir unseren Fokus weiterhin
auf die Absicherung unserer Marktposition in Österreich
und Ungarn sowie auf die Nutzung struktureller Wachs-
tumschancen in Rumänien.
Die österreichische Wirtschaft dürfte sich 2026 nach meh-
reren Jahren schwacher Konjunktur schrittweise stabilisie-
ren. Nach dem Ende der Rezession im Jahr 2025 wird für
2026 ein moderates Wachstum von rund 0,9 % erwartet.
Treiber der leichten Erholung sind steigende Investitionen
sowie ein moderat wachsender privater Konsum, wäh-
rend sich der Kostendruck in der Industrie allmählich ab-
schwächt und die Produktivität wieder zunimmt. Die Inves-
titionstätigkeit soll insgesamt wieder anziehen, getragen
vor allem von Ausrüstungs- und öffentlichen Investitionen.
Im Bausektor bleibt die Entwicklung hingegen verhalten:
Leichte Zuwächse im Nichtwohnungsbau stehen weiter-
hin schwachem Wohnbau und möglichen Verzögerungen
öffentlicher Projekte gegenüber. Insgesamt ist damit 2026
von einer moderaten konjunkturellen Erholung bei weiter-
hin strukturellen Herausforderungen auszugehen. Unsere
Strategie in Österreich bleibt daher auf Effizienzsteigerun-
gen, Kostenkontrolle und eine konsequente Ausrichtung
auf stabile Marktsegmente fokussiert.
Die wirtschaftliche Entwicklung in Ungarn bleibt auch 2026
von Unsicherheiten geprägt. Insgesamt wird für 2026 ein
moderates Wirtschaftswachstum von rund 2,3 % erwar-
tet. Zwar soll sich die Konjunktur leicht beleben, jedoch
bestehen weiterhin strukturelle Risiken, insbesondere im
Zusammenhang mit Wechselkursvolatilität, hohen Finan-
zierungskosten und einer verhaltenen Investitionsdyna-
mik im Bau- und Industriesektor. Die Bautätigkeit dürfte
insgesamt nur langsam anziehen, während öffentliche
Infrastrukturinvestitionen weiterhin durch eingeschränkte
Mittelverfügbarkeit beeinflusst bleiben. Im Hinblick auf die
anstehenden Parlamentswahlen im April 2026 entstanden
und bestehen erhöhte politische Unsicherheiten, wodurch
Investitionsentscheidungen teilweise verschoben wurden.
Nach Klärung der politischen und regulatorischen Rah-
menbedingungen können Projekte umgesetzt werden und
der Ausgang der Wahlen kann auf die Freisetzung der
zurückgehaltenen EU-Fördermittel Einfluss haben. Vor
diesem Hintergrund erwarten wir weiterhin ein anspruchs-
volles Umfeld und setzen auf eine konsequente Sicherung
unseres Marktvolumens sowie auf eine flexible operative
Steuerung zur nachhaltigen Absicherung unserer Markt-
position.
Ausblick
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Rumänien bleibt auch 2026 unser wachstumsstärkster
Markt, wenngleich sich die Dynamik moderat entwickelt.
Für 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von rund 1,1 %
erwartet. EU-finanzierte Infrastruktur- und Investitions-
programme sorgen weiterhin für Nachfrageimpulse, wäh-
rend strukturelle Faktoren wie Inflation, steigende Staats-
verschuldung und Reformanforderungen dämpfend auf
Konsum und private Investitionen wirken. Insgesamt wird
für 2026 eine leichte konjunkturelle Belebung erwartet,
getragen vor allem von Infrastrukturprojekten. Diese Rah-
menbedingungen bieten uns weiterhin Chancen, unsere
Marktposition auszubauen und von investitionsgetriebe-
nen Projekten zu profitieren.
Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die
Bautätigkeit in unseren Kernmärkten insgesamt auf niedri-
gem bis moderatem Niveau verbleibt, insbesondere in Un-
garn und Österreich. Die Marktsituation bleibt angespannt,
und unser Ziel ist es weiterhin, unser Marktvolumen zu si-
chern und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Gleichzeitig setzen wir gezielte Maßnahmen zur Erhöhung
unserer Widerstandsfähigkeit um. Dazu zählen die weitere
Optimierung von Produktions- und Beschaffungsprozes-
sen, eine konsequente Kostensteuerung sowie die Fokus-
sierung auf margenstarke Marktsegmente und Projekte.
Darüber hinaus beobachten wir die wirtschaftlichen und
politischen Entwicklungen in unseren Märkten laufend, um
frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Mit einer klaren strategischen Ausrichtung, regional diffe-
renzierten Marktansätzen und dem engagierten Einsatz
unseres Teams sind wir zuversichtlich, auch im weiterhin
anspruchsvollen Umfeld des Jahres 2026 unsere Markt-
position zu sichern und nachhaltigen Wert für unser Unter-
nehmen und unsere Stakeholder zu schaffen.
Klagenfurt, am 20. März 2026
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
KONZ
ERN
ABSCH
LUSS:
Konzernabschluss 2025
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21
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2025
Aktiva angepasst
In TEUR Anhang 31.12.2025 31.12.2024
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte 6.1 697 663
Sachanlagen 6.2 86.073 88.231
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 6.3 3.001 2.733
Finanzinvestitionen 6.4 1.906 1.649
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.7 299 898
Sonstige langfristige Vermögenswerte 6.8 32 0
Latente Steueransprüche 6.5 66 102
92.074 94.276
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 6.6 25.632 26.778
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.7 9.685 13.674
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 6.8 1.240 1.591
Liquide Mittel 6.9 1.491 2.629
38.048 44.672
Gesamt 130.122 138.948
Passiva angepasst
In TEUR Anhang 31.12.2025 31.12.2024
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 6.10 5.278 5.278
Kapitalrücklage 6.10 6.862 6.862
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung 6.11 -14.938 -15.517
Kumulierte Ergebnisse 6.12 48.070 45.013
45.272 41.636
Langfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 6.13 33.318 29.476
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen 6.14 3.280 3.721
Latente Steuerschulden 6.5 185 153
36.783 33.350
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 6.13 33.326 43.529
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.15 7.792 12.246
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 6.15 6.949 8.187
48.067 63.962
130.122 138.948






























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22
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Konzern Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2025
In TEUR Anhang 1-12/2025 1-12/2024
1. Umsatzerlöse 4.1 112.537 116.582
2. Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen 4.2 -750 526
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.3 560 686
4. Materialaufwand und sonstige bezogene Herstellungsleistungen 4.4 -61.829 -70.096
5. Personalaufwand 4.5 -25.707 -23.726
6. Abschreibungen 4.6 -7.705 -6.600
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.7 -10.995 -10.908
8. Betriebsergebnis 6.111 6.464
9. Finanzierungsaufwendungen 4.8 -3.412 -3.815
10. Fremdwährungsbewertungen 934 -1.540
11. Übriges Finanzergebnis 4.9 292 -11
12. Finanzergebnis -2.186 -5.366
13. Ergebnis vor Steuern 3.925 1.098
14. Ertragsteueraufwendungen 4.10 -836 6
15. Ergebnis nach Steuern 3.089 1.104
In EUR
Ergebnis je Aktie (verwässert=unverwässert) 4.11 4,25 1,52







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23
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Konzern Gesamtergebnisrechnung
für den Zeitraum 1-12/2025
In TEUR Anhang 1-12/2025 1-12/2024
1. Ergebnis nach Steuern 3.089 1.104
2. Währungsumrechnung 5.1 579 -1.566
3. Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird 579 -1.566
4. Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen 5.2 258 256
5. Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird 258 256
6. Summe Sonstiges Ergebnis 837 -1.310
7. Gesamtergebnis 3.926 -206
davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens 3.926 -206







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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Konzern Eigenkapitalveränderungsrechnung
für das Geschäftsjahr 2025
Kumulierte Ergebnisse
In TEUR An-hang Gezeichne-tes Kapital (Grundka-pital) Kapital-rücklage Aus-gleichs-posten aus Währungs-umrech-nung Neubewer-tungsrück-lage Rück-lage für Neubewer-tung von leistungs-orientierten Verpflich-tungen Gewinn-rücklage Summe Eigenka-pital
Stand 1.1.2024 5.278 6.862 -13.951 1.588 -2.752 47.213 44.238
Ergebnis nach Steuern 4 0 0 0 0 0 1.104 1.104
Sonstiges Ergebnis 5 0 0 -1.566 0 256 0 -1.310
Gesamtergebnis 0 0 -1.566 0 256 1.104 -206
Dividendenauszahlung 9.1 0 0 0 0 0 -2.396 -2.396
Summe übrige Veränderungen 0 0 0 0 0 -2.396 -2.396
Stand 31.12.2024 5.278 6.862 -15.517 1.588 -2.496 45.921 41.636
Stand 1.1.2025 5.278 6.862 -15.517 1.588 -2.496 45.921 41.636
Ergebnis nach Steuern 4 0 0 0 0 0 3.089 3.089
Sonstiges Ergebnis 5 0 0 579 0 258 0 837
Gesamtergebnis 0 0 579 0 258 3.089 3.926
Dividendenauszahlung 9.1 0 0 0 0 0 -290 -290
Summe übrige Veränderungen 0 0 0 0 0 -290 -290
Stand 31.12.2025 5.278 6.862 -14.938 1.588 -2.238 48.720 45.272


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Konzern Cashflow-Statement
für den Zeitraum 1-12/2025
In TEUR Anhang 1-12/2025 1-12/2024
Ergebnis vor Steuern 3.925 1.098
Währungsdifferenzen -1.007 1.295
Abschreibungen 7.705 6.600
Bewertungsergebnis IAS 40 und IFRS 9-Finanzinvestitionen -481 -129
+ Verluste /- Gewinne aus dem Abgang vom Anlagevergen -145 -88
Zinsergebnis und Dividenden 3.373 3.780
Gezahlte Zinsen -3.123 -3.692
Erhaltene Zinsen 0 1
Veränderung langfristiger Rückstellungen -233 -305
Gezahlte Ertragsteuern -342 -1.533
Cash Flow aus dem Ergebnis 9.672 7.027
Veränderung der Vorräte 1.791 924
Veränderung der Forderungen und sonstige Vermögenswerte 4.953 6.060
Veränderung der anderen kurzfristigen Verbindlichkeiten -5.948 156
Cash Flow aus Working Capital 796 7.140
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 10.468 14.167
Einzahlungen aus Investitionsförderungen 0 36
Auszahlungen von Sach- und immateriellen Anlagevermögen 7.1 -4.420 -15.451
Erhaltene Dividenden 39 34
Einzahlungen aus Anlagenabgang 172 168
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -4.209 -15.213
Dividendenauszahlungen -290 -2.396
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 1.070 13.226
Rückzahlungen Finanzverbindlichkeiten -8.853 -12.227
Veränderung der Nutzung bestehender Kontokorrentrahmen 622 1.866
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -7.451 469
Veränderung der Zahlungsmittel -1.192 -577
Zahlungsmittel zum Anfang der Periode 2.629 3.290
Veränderung der Zahlungsmittel -1.192 -577
Währungsdifferenzen aus liquiden Mitteln 54 -84
Zahlungsmittel zum Ende der Periode 1.491 2.629































































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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025




1 Allgemeines
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG ist Muttergesellschaft eines in Mitteleuropa tätigen Konzerns zur
Herstel-
lung von Betonfertigteilen in den Bereichen Tiefbau & Verkehr sowie Hochbau & Wohnen.
Die SW Umwelttechnik Stoiser
& Wolschner AG hat ihren Sitz in Klagenfurt, Österreich und ist im Firmenbuch beim Landesgericht Klagenfurt unter der
Firmenbuchnummer 109859h eingetragen. Die Adresse der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG lautet
Bahnstraße
89, 9020 Klagenfurt
, Österreich.
Der Konzernabschluss wird in Euro, wenn nicht anders angegeben gerundet auf die nächsten Tausend, dargestellt. Bei
Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingt Rechendifferenzen entstehen.
Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG am 20. März 2026 aufgestellt
und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.


2 Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss umfasst die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt, und die in der Folge angeführ-
ten Konzerngesellschaften:
Unternehmen Sitz 31.12.2025 31.12.2024
Vollkonsolidiert: Anteil in % Anteil in %
SW Umwelttechnik Magyarország Kft. Ungarn 100,0 100,0
SW Umwelttechnik Romania S.r.l. Rumänien 100,0 100,0
SW Umwelttechnik Österreich GmbH Österreich 100,0 100,0
Eine Aufstellung der aus Gründen der Wesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unter-
nehmen befindet sich unter Punkt 6.4 a).
Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr 2025 nicht verändert.



3 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze


3.1 Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze
Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 wird in Übereinstimmung mit den IFRS - International Financial
Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt.


Erstmals anwendbare Standards und Interpretationen
Der folgende Standard war erstmals im Geschäftsjahr 2025 verpflichtend anzuwenden:
• Änderungen von IAS 21 Wechselkursänderungen: Mangel an Umtauschbarkeit (Jänner 2025)
Durch die erstmalige Anwendung der Standards bzw. Interpretationen sind keine nennenswerten Auswirkungen auf den
Konzernabschluss der SW Umwelttechnik-Gruppe aufgetreten.

Verabschiedete, noch nicht angewendete Standards und Interpretationen
Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden die unten angeführten, neuen und revidierten Standards
des IASB bzw. Interpretationen des IFRS IC durch die EU verabschiedet. Diese treten jedoch erst später in Kraft und wurden




Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2025

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025




in dem vorliegenden Konzernabschluss nicht frühzeitig angewendet:
• Änderungen von IFRS 9 Finanzinstrumente und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben: Klassifizierung und Bewertung von
Finanzinstrumenten (Jänner 2026)
Änderungen von IFRS 9 Finanzinstrumente und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben: Verträge über naturabhängige
Stromversorgung (Jänner 2026)
• Jährliche Verbesserungen der IFRS Accounting Standards – Volume 11 (Jänner 2026)
• IFRS 18: Darstellung und Angaben im Abschluss (Jänner 2027)
Die folgenden Standards bzw. Interpretationen wurden von der EU noch nicht übernommen:
• Änderungen an IFRS 19: Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht (IASB: Jänner 2027)
• IFRS 19: Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben (IASB: Jänner 2027)
Änderungen an IAS 21: Wechselkursänderungen Umrechnung in eine hochinflationäre Darstellungswährung (IASB:
Jänner 2027)
IFRS 18 Darstellung und Angaben im Abschluss
IFRS 18 ersetzt IAS 1, wobei viele der Anforderungen in IAS 1 unverändert übernommen und durch neue Anforderungen
ergänzt werden. Darüber hinaus wurden einige Paragrafen aus IAS 1 in IAS 8 und IFRS 7 verschoben. Zudem hat der IASB
kleinere Änderungen an IAS 7 und IAS 33 vorgenommen.
Mit IFRS 18 werden insbesondere die folgenden neuen Anforderungen eingeführt:
• Darstellung bestimmter Kategorien und definierter Zwischensummen in der Gewinn- und Verlustrechnung,
Offenlegung von durch das Management definierten Leistungskennzahlen (sog. Management performance measures oder
MPMs) im Anhang und
• Beachtung neuer Leitlinien zur Gruppierung von Informationen in IFRS-Abschlüssen (Aggregation und Disaggregation).
IFRS 18 ist erstmalig verpflichtend für Geschäftsjahre anwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen, wobei
eine fhere Anwendung zulässig ist. Die Änderungen an IAS 7 und IAS 33 sowie die überarbeiteten IAS 8 und IFRS 7 tre-
ten in Kraft, wenn ein Unternehmen IFRS 18 anwendet, sodass die erstmalige Anwendung aller Änderungen zum gleichen
Zeitpunkt erfolgen muss.
IFRS 18 erfordert eine rückwirkende Anwendung mit spezifischen Übergangsvorschriften. Zurzeit bewertet der Konzern die
möglichen Auswirkungen des neuen Standards, insbesondere im Hinblick auf die Struktur der Konzern-Gewinn- und Ver-
lustrechnung, die Kapitalflussrechnung und die zusätzlichen Angabepflichten für MPMs.
Durch die erstmalige Anwendung der übrigen Standards bzw. Interpretationen werden keine nennenswerten Auswirkungen
auf den Konzernabschluss der SW Umwelttechnik-Gruppe erwartet. Die Überprüfung der Auswirkungen auf mögliche kom-
mende Geschäftsfälle wird zu gegebener Zeit erfolgen.



3.2 Konsolidierungsgrundsätze
Die Tochtergesellschaften werden ab Datum der tatsächlichen Übernahme des beherrschenden Einflusses durch die Mut-
tergesellschaft in den Konsolidierungskreis miteinbezogen.
Die Konzerngesellschaften werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Abschluss einbezogen (siehe Punkt 2).
Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen sowie allfällige Zwischenergebnisse wer-
den eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
sind.




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025








3.3 Unternehmenszusammenschlüsse
Die Bilanzierung des Unternehmenszusammenschlusses der SW Umwelttechnik-Gruppe erfolgte nach den Bestimmungen
des IFRS 3. Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Unternehmen mit dem jeweils antei-
ligen Zeitwert des Eigenkapitals basierend auf den übernommenen Vermögenswerten und Schulden dieser Unternehmen
zum Zeitpunkt des Überganges der Kontrolle verrechnet. Die positive Differenz zwischen den Anschaffungskosten der
Beteiligungen an den Tochtergesellschaften und dem dementsprechend ausgewiesenen Eigenkapital wird als Firmenwert
unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Gemäß IFRS 3 werden passive Unterschiedsbeträge zum Zeit-
punkt der Entstehung sofort ergebniswirksam vereinnahmt.






3.4 Währungsumrechnung
Umrechnung ausländischer Abschlüsse
Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro, die funktionalen Währungen der ausländischen Tochterunternehmen
sind die jeweiligen Landeswährungen.

Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen werden nach der modifizierten Stichtagsmethode gemäß IAS 21
wie folgt umgerechnet:
• Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag
• Erträge und Aufwendungen zum Jahresdurchschnittskurs
• Eigenkapitalposten zum Entstehungskurs
Dabei sind folgende Kurse zur Anwendung gekommen:
Währung Stichtagskurse Jahresdurchschnittskurse
31.12.2025 31.12.2024 2025 2024
1 Euro 1 Euro 1 Euro 1 Euro
HUF Ungarischer Forint 385,4 410,1 396,7 397,3
RON Rumänischer Leu 5,10 4,97 5,05 4,98
Firmenwerte und Anpassungsbeträge aufgrund des Ansatzes von beizulegenden Zeitwerten (fair values), die im Rahmen
der Erstkonsolidierung eines ausländischen Tochterunternehmens entstehen, werden gemäß IFRS 3 als Vergenswerte
und Schulden des ausländischen Tochterunternehmens betrachtet und somit mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag um-
gerechnet.
Die aus der Fremdwährungsumrechnung von Jahresabschlüssen resultierenden Differenzen werden im sonstigen Ergebnis
erfasst.
Transaktionen in fremder Währung
Transaktionen in fremderhrung werden mit dem am Tag der Transaktion gültigen Wechselkurs umgerechnet. Die Bewer-
tung am Stichtag erfolgt für monetäre Posten zum Stichtagskurs und für nicht monetäre Posten zu historischen Kursen.
Die aus der Umrechnung von Transaktionen in fremderhrung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam erfasst.






3.5 Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte
Eine Reihe von Rechnungslegungsmethoden und Angaben des Konzerns verlangen die Bestimmung der beizulegenden
Zeitwerte für finanzielle und nicht finanzielle Vergenswerte und Verbindlichkeiten.Bei der Bestimmung des beizulegen-
den Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit verwendet der Konzern soweit wie möglich am Markt
beobachtbare Daten. Basierend auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden
Zeitwerte in unterschiedliche Stufen in der Fair Value-Hierarchie eingeordnet:








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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025









• Stufe 1: Notierte Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Stufe 2: Bewertungsparameter, bei denen es sich nicht um die in Stufe 1 berücksichtigten, notierten Preise handelt, die
sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (das heißt als Preis) oder indirekt (das heißt als
Ableitung von Preisen) beobachten lassen.
Stufe 3: Bewertungsparameter für Vergenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten be-
ruhen.
Wenn die zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit verwendeten
Inputfaktoren in unterschiedliche Stufen der Fair Value-Hierarchie eingeordnet werden können, wird die Bewertung zum
beizulegenden Zeitwert in ihrer Gesamtheit der Stufe der Fair Value-Hierarchie zugeordnet, die dem niedrigsten Inputfaktor
entspricht, der für die Bewertung insgesamt wesentlich ist.









3.6 Wertminderungen
Die Buchwerte werden jährlich (Firmenwert) bzw. bei Anzeichen einer Wertminderung gemäß IAS 36 überprüft.
Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten / cash-generating units (kurz: CGUs) nach IAS 36 sind als kleinstmögliche
Gruppe von Vermögenswerten innerhalb des Konzerns definiert, die Einzahlungen aus der fortlaufenden Nutzung generiert,
wobei die generierten Einzahlungen weitgehend unabhängig von den Einzahlungen anderer Vermögenswerte im Konzern
sind. Die Zuordnung entspricht der internen Finanzberichterstattung und spiegelt auch regionale Elemente wider, die durch
Lieferradien der Produkte bestimmt werden.
Die erzielbaren Beträge der CGUs werden anhand der Nutzungswerte ermittelt. Den Nutzungswerten der CGUs liegen
erwartete Cash Flows zugrunde, welche auf den Geschäftsplänen der Gesellschaften für die chsten fünf Jahre basie-
ren. Dabei werden sowohl die Erfahrungen der Vergangenheit als auch externe Informationen (z.B. Konjunkturprognosen)
berücksichtigt. Die zu erwartenden Zahlungsströme werden mit einem risikoangepassten Zinssatz diskontiert. Der Ab-
zinsungsfaktor entspricht den durchschnittlich gewichteten Kapitalkosten nach Steuern (weighted average cost of capital
– WACC Ungarn 10,0 %, Vorjahr: 10,1 %) unter Zugrundelegung des capital asset pricing models (CAPM).






3.7 Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwert

Firmenwert
Zur Ermittlung des Firmenwertes wird auf Punkt 3.3 verwiesen. Gemäß IFRS 3 sind keine planmäßigen Abschreibungen
des Firmenwertes vorzunehmen.
Der Firmenwert in Höhe von 254 TEUR (Vorjahr: 241 TEUR) ist der CGU Hochbau & Wohnen Ungarn zugeordnet. Die Er-
mittlung des Firmenwertes ist nach der zum Erwerbzeitpunkt geltenden Rechnungslegungsvorschrift (UGB) erfolgt. Der im
Geschäftsjahr durchgeführte Werthaltigkeitstest hat zu keinem Wertminderungsbedarf des Firmenwertes geführt. Bezüglich
der Planungsprämissen und Parameter des Werthaltigkeitstests wird auf Punkt 3.6 verwiesen.
Die Auswirkungen eines weiterhin herausfordernden und von Volatilität geprägten Marktumfelds, insbesondere in Hinblick
auf zunehmende Unsicherheit durch handelspolitische Maßnahmen und geopolitische Spannungen, werden in Sensitivitäts-
analysen einbezogen. Die durchgeführten Sensitivitätsanalysen zeigen, dass es - jeweils unter Beibehaltung der übrigen
Parameter – ab einer Umsatzreduktion von -16,0 % (Vorjahr: -14,9 %) bzw. mit einer WACC Erhöhung von +1,7 %-Punkten
(Vorjahr: +1,5 %-Punkten) zu einer Wertminderung des Firmenwerts kommen würde.



Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die der voraus-
sichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden planmäßigen linearen Abschreibung, angesetzt.
Der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Rechte und Lizenzen: 3 – 5 Jahre





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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025






3.8 Sachanlagen
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschrei-
bungen. Die Herstellungskosten enthalten neben direkt zurechenbaren Einzelkosten angemessene Teile der Material- und
Fertigungsgemeinkosten. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebes werden nicht aktiviert. Die Sach-
anlagen werden linear, entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Gebäude: 25 – 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: 3 – 35 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 – 15 Jahre


Instandhaltungsaufwendungen werden in der Periode des Anfalls erfolgswirksam erfasst.



3.9 Leasingverhältnisse
Bei Vertragsbeginn beurteilt der Konzern, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Dies ist der Fall,
wenn ein Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswertes gegen Zahlung eines Entgeltes für
einen bestimmten Zeitraum zu kontrollieren. Um zu beurteilen, ob ein Vertrag das Recht zur Kontrolle eines identifizierten
Vermögenswertes beinhaltet, legt der Konzern die Definition eines Leasingverhältnisses nach IFRS 16 zugrunde.
Am Bereitstellungsdatum erfasst der Konzern einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine Leasing-
verbindlichkeit. Das Nutzungsrecht wird erstmalig zu Anschaffungskosten bewertet, die der erstmaligen Bewertung der
Leasingverbindlichkeit entsprechen, angepasst um am oder vor dem Bereitstellungsdatum geleistete Zahlungen, zuzüglich
etwaiger anfänglicher direkter Kosten.
Anschließend wird das Nutzungsrecht vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende des Leasingzeitraums linear abgeschrieben.
Zusätzlich wird das Nutzungsrecht fortlaufend um Wertminderungen, sofern notwendig, berichtigt und um bestimmte Neu-
bewertungen der Leasingverbindlichkeit angepasst.
Erstmalig wird die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert der am Bereitstellungsdatum noch nicht geleisteten Leasing-
zahlungen unter Anwendung des Grenzfremdkapitalzinssatz angesetzt. Die Leasingverbindlichkeit wird zum fortgeführten
Buchwert unter Nutzung der Effektivzinsmethode bewertet.
Bei einer Neubewertung der Leasingverbindlichkeit durch Änderung der Laufzeit wird eine entsprechende Anpassung des
Buchwertes des Nutzungsrechtes vorgenommen bzw. wird diese erfolgswirksam vorgenommen, wenn sich der Buchwert
des Nutzungsrechtes auf Null verringert hat.
In der Bilanz weist der Konzern die Nutzungsrechte in den Sachanlagen und die Leasingverbindlichkeiten in den Finanzver-
bindlichkeiten aus.
Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten für Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrun-
de liegen, sowie für kurzfristige Leasingverhältnisse werden nicht angesetzt.
Der Konzern erfasst die mit diesen Leasingver-
hältnissen in Zusammenhang stehenden Leasingzahlungen über die Laufzeit des Leasingverhältnisses linear als Aufwand.




3.10 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Immobilien, die nicht zum Zweck der Herstellung oder Lieferung von Gütern bzw. Erbringung von Dienstleistungen oder für
Verwaltungszwecke genutzt werden, werden als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien gemäß IAS 40 klassifiziert, da
diese zum Zwecke von Wertsteigerungen gehalten werden.
Weiters werden vom Management jene Immobilien, die nicht länger für Herstellungszwecke genutzt werden, von der Grup-
pe der Sachanlagen (Bewertung nach IAS 16) in den Bestand der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien (Bewer-
tung nach IAS 40) übertragen. Bestehende Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert nach IAS 16 und dem ermittelten
beizulegenden Zeitwert werden gemäß IAS 40.61 ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis dargestellt und in einer Bewer-
tungsrücklage im Eigenkapital ausgewiesen (siehe Punkt 6.12).

Für die Bewertung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien wird das Modell des beizulegenden Zeitwerts ange-




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025







wandt. Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt in regelmäßigen Abständen und in zeitlicher Nähe zum Bilanz-
stichtag mittels Bewertungsgutachten von qualifizierten, unabhängigen Gutachtern, die über langjährige Erfahrung und über
detaillierte Kenntnisse der lokalen Immobilienmärkte verfügen. Von den Gutachtern wurde nach pernlicher Besichtigung
der Immobilien und für die besonderen Eigenschaften der Grundstücke die als am besten geeignete Bewertungstechnik der
sales comparison approach gewählt. Bei der Bewertung wird vom highest and best use ausgegangen. Für die Ermittlung der
beizulegenden Zeitwerte werden nach Möglichkeit Transaktionen bzw. alternativ Anbotspreise von vergleichbaren Immobi-
lien im örtlichen Umfeld herangezogen, die in der Folge um bei vergangenen Transaktionen beobachtete Zu- und Abschläge
adaptiert werden. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt gemäß Stufe 2 der Fair Value Hierarchie, da die für die
Bewertung relevanten Inputfaktoren am Markt beobachtet bzw. vom Markt abgeleitet werden.


3.11 Zuwendungen der öffentlichen Hand
Vermögensbezogene Zuwendungen in Form von Investitionszuschüssen werden gemäß IAS 20 vom Buchwert des betref-
fenden Vermögenswertes abgesetzt und über eine reduzierte Abschreibung des Vermögenswertes im Gewinn und Verlust
erfasst. Ertragsbezogene Zuwendungen werden in der Periode, in der der Anspruch entsteht, erfolgswirksam erfasst.
Die
im Geschäftsjahr aufwandsmindernd erfassten Zuschüsse der öffentlichen Hand betrugen 530 TEUR (Vorjahr: 694 TEUR)
und betrafen neben den reduzierten Abschreibungen im Wesentlichen den Personal- und Finanzierungsaufwand.




3.12 Finanzinvestitionen
Finanzinvestitionen umfassen Anteile an nicht-konsolidierten verbundenen Unternehmen sowie sonstige Wertpapiere. Sie
werden gemäß IFRS 9 als „Fair Value Through Profit and Loss“ (FVTPL) klassifiziert. Dabei erfolgt die Bilanzierung im Zeit-
punkt des Erwerbes mit dem beizulegenden Zeitwert. In den Folgeperioden werden Veränderungen aus der Bewertung zum
beizulegenden Zeitwert im Gewinn und Verlust erfasst. Bei der Fair Value Bewertung wird der Marktpreis zum Stichtag auf
Basis von aktiven Märkten (Stufe 1 der Fair Value Hierarchie) ermittelt. Davon abweichend wird der Fair Value der nicht-kon-
solidierten verbundenen Unternehmen nach Stufe 3 der Fair Value Hierarchie ermittelt. Da die Beteiligungen in Hinblick auf
operative Tätigkeit sowie Vermögenswerte bzw. Schulden einen unwesentlichen Umfang aufweisen, wird der Fair Value in
Höhe des jeweiligen Eigenkapitals geschätzt und der Buchwert bei Bedarf angepasst.



3.13 Vorräte
Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert gemäß IAS 2 an-
gesetzt.
Bei der Bewertung kommt überwiegend das gleitende Durchschnittspreisverfahren zur Anwendung. Die Herstellungskosten
fertiger Erzeugnisse beinhalten neben direkt zurechenbaren Einzelkosten anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten,
wobei Normalbeschäftigung zugrunde gelegt wird. Fremdkapitalkosten sowie Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sind
nicht Bestandteil der Herstellungskosten. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer bzw. aus verminderter Verwert-
barkeit ergeben, werden angemessene Abschläge berücksichtigt.





3.14 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich notwendiger
Wertberichtigungen bilanziert. Wertberichtigungen werden nach dem vereinfachten Ansatz gemäß IFRS 9 für die Bemes-
sung erwartete Kreditausfälle (ECL) gebildet. Der Konzern bemisst die Wertberichtigungen in Höhe des über die Laufzeit
zu erwartenden Kreditverlusts. Diesem Ausfallsrisiko wird durch Anwendung einer Wertberichtigungsmatrix basierend auf
unternehmensinternen, historischen Ausfalldaten und Überfälligkeiten Rechnung getragen. Zusätzlich wird die Wahrschein-
lichkeit eines Zahlungseingangs mittels Einzelwertberichtigung bewertet, wobei auf die Erfahrung mit dem Kunden, dessen
Bonität sowie etwaige vorhandene Sicherheiten berücksichtigt werden.
Der Konzern betrachtet einen finanziellen Vermögenswert als in der Bonität beeinträchtigt, wenn es unwahrscheinlich ist,
dass der Schuldner seine Zahlungsverpflichtung vollständig an den Konzern zahlen kann, ohne dass der Konzern auf Maß-







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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025











nahmen wie die Verwertung von Sicherheiten (falls welche vorhanden sind) zurückgreifen muss. Der Konzern schätzt zu
jeden Abschlussstichtag ein, ob finanzielle Vermögenswerte in der Bonität beeinträchtigt sind.
Die Aufwendungen und Erträge für Dotierungen und Auflösungen von Wertberichtigungen werden auf Netto-Basis in den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Der Bruttobuchwert eines finanziellen Vermögenswertes gilt als ausgefallen und wird ausgebucht, wenn der Konzern nach
angemessener Einschätzung nicht davon ausgehen kann, dass der finanzielle Vermögenswert realisiert werden kann.







3.15 Rückstellungen
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 bilanziert, wenn der Konzern eine gegenwärtige gesetzliche oder faktische Verpflich-
tung aus vorangegangenen Ereignissen hat, es wahrscheinlich ist, dass Ressourcen notwendig sein werden, um dieser
Verpflichtung nachkommen zu können und der Betrag verlässlich geschätzt werden kann. Die ckstellungen werden mit
jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtungen erforderlichen Ausgabe dar-
stellt.

3.16 Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen
Die Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen beinhalten langfristige Personalverpflichtungen, welche auf Basis von
versicherungsmathematischen Methoden (Methode der laufenden Einmalprämien) gemäß IAS 19 berechnet werden. Der
Barwert der Anwartschaften (Defined Benefit Obligation) wird aufgrund der bis zum Bilanzstichtag zurückgelegten Dienst-
zeit, der erwarteten Gehaltsentwicklung und im Falle der Pensionen der Rentenanpassung berechnet.
Aufgrund von Einzelvereinbarungen wurde einigen Mitarbeitern ab dem Zeitpunkt ihrer Pensionierung die Gewährung von
Pensionszuschüssen zugesagt. Die Pensionszusage ist leistungsorientiert. Ein mit den Pensionsverpflichtungen im Zusam-
menhang stehendes Planvermögen wird als Abzugsposten berücksichtigt.
Abfertigungen sind einmalige Abfindungen, die aufgrund österreichischer arbeitsrechtlicher Vorschriften bei Pensionsantritt
sowie regelmäßig bei Kündigung der Arbeitnehmer durch den Dienstgeber bezahlt werden müssen. Ihre Höhe richtet sich
nach der Anzahl der Dienstjahre und der Höhe der Bezüge.






3.17 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis-
tungen und andere Verbindlichkeiten haben Fälligkeiten von unter einem Jahr. Daher entsprechen die Buchwerte weitge-
hend den beizulegenden Zeitwerten. Weitere Informationen zur Klassifizierung in der Fair Value Hierarchie sind daher nicht
enthalten.

Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung in he des tatsächlich zugeflossenen Betrages erfasst. Ein Agio, Disagio
oder sonstiger Unterschied zwischen dem erhaltenen Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Fi-
nanzierung nach der Effektivzinsmethode verteilt realisiert und im Finanzergebnis ausgewiesen.
Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der Zahlungsströme aus den betref-
fenden Schulden. Die Berechnung der Barwerte berücksichtigt die maßgeblichen Zinskurven und Renditezuschläge (Stufe
2 der Fair Value Hierarchie).



3.18 Erlöse
Umsatzerlöse
Der Umsatz wird auf Grundlage der in einem Vertrag mit einem Kunden festgelegten Gegenleistung gemessen. Der Kon-
zern erfasst Erse, wenn er die Verfügungsgewalt über ein Gut an den Kunden überträgt.
Die folgende Darstellung gibt Auskunft über Art und Zeitpunkt der Erfüllung von Leistungsverpflichtungen aus Verträgen mit
Kunden, einschließlich wesentlicher Zahlungsbedingungen, und die damit verbundenen Grundsätze der Ersrealisierung.



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025




Standard Betonfertigprodukte
Kunden erlangen Vergungsgewalt über Standard Betonfertigprodukte, wenn die Produkte zum Bestimmungsort des Kun-
den geliefert und dort von diesem abgenommen wurden bzw. vom Kunden direkt aus einem Lager abgeholt werden. Zu
diesem Zeitpunkt werden die Rechnungen erstellt. Rechnungen sind in der Regel innerhalb von 90 Tagen zahlbar. Für
Standard Betonfertigprodukte werden teilweise umsatzabhängige Boni gewährt.
Die Erfassung der Erlöse erfolgt gemäß IFRS 15, wenn die Produkte zum Bestimmungsort des Kunden geliefert und dort
von diesem abgenommen wurden bzw. vom Kunden direkt aus einem Lager abgeholt werden.
Konstruktive Betonfertigteile
Bei Verträgen zu konstruktiven Betonfertigteilen werden Betonfertigteile nach Kundenvorgaben hergestellt. Der Erlös wird
zeitpunktbezogen erfasst, wenn die Produkte als (Teil)Lieferungen zum Bestimmungsort des Kunden gelangen und dort von
diesem abgenommen wurden, da Kundenverträge im Falle einer Vertragsauflösung für noch nicht ausgelieferte Betonfertig-
teile keinen Anspruch auf einen angemessen Gewinnaufschlag vorsehen.
Rechnungen werden gemäß den vertraglichen Vereinbarungen für (Teil)Lieferungen gestellt und sind in der Regel inner-
halb von 90 Tagen zahlbar. Ergänzend bestehen Forderungen aus Haftrücklässe, welche regelmäßig längerfristig sind. Der
Konzern strebt eine Ablöse der Haftcklässe durch Bankgarantien an. Erhaltene Vorauszahlungen werden in den Vertrags-
verbindlichkeiten ausgewiesen.


Übrige Erlöse
Die übrigen Erlöse werden wie folgt erfasst: Zinserträge zeitanteilig, unter Berücksichtigung der Effektivverzinsung; Dividen-
denerträge im Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Dividendenausschüttung.

3.19 Fremdkapitalkosten
Die Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zuge-
ordnet werden können, werden gemäß IAS 23 als Teil der Anschaffungs- und Herstellungskosten dieses Vermögenswertes
aktiviert.
Im Geschäftsjahr wurden Fremdkapitalkosten in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 340 TEUR) unter den Sachanlagen
aktiviert.
Andere Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.






3.20 Ertragsteuern
Die tatsächlichen Ertragsteuern werden verursachungsgemäß erfasst und basieren auf dem entsprechenden Gewinn des
Geschäftsjahres. Etwaige Ertragsteuerforderungen werden mit Abgabenverbindlichkeiten aufgerechnet, sofern die Zustän-
digkeit für die Einhebung der Abgaben jeweils der gleichen Abgabenbehörde obliegt.
Latente Steuern werden im Hinblick auf temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögenswerte und Schul-
den für Konzernrechnungslegungszwecke und den verwendeten Beträgen für steuerliche Zwecke erfasst (bilanzorientierten
Methode).
Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt gemäß IAS 12 auf Basis aller temporären Differenzen zwischen den steuer-
lichen Werten und den IFRS-Werten aller Vermögenswerte und Schulden unter Anwendung der jeweiligen landesspezi-
fischen Steuersätze von 9 % bis 23 % (Vorjahr: 9 % bis 23 %). Latente Steueransprüche werden nur dann angesetzt, wenn
wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis oder eine zeitgleich zu versteuernde temporäre Differenz verfügbar
sein wird, gegen die die abzugsfähige temporäre Differenz verwendet werden kann. Latente Steueransprüche werden inner-
halb der langfristigen Vermögenswerte, latente Steuerschulden innerhalb der langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Latente Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen bei Abschreibungen von Sachanlagen, als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien, Rückstellungen (Pensionen und Abfertigungen sowie sonstige) sowie aus steuerlichen Verlustvor-
trägen.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG (Gruppenträger) und SW Umwelttechnik Österreich GmbH (Gruppenmit-
glied) bilden seit dem Geschäftsjahr 2008 eine steuerliche Gruppe und haben diesbezüglich eine Steuerumlagevereinba-
rung nach der Belastungsmethode abgeschlossen. Es fielen keine ausländischen Verluste zur Erfassung in der steuerlichen
Gruppe an.




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025







3.21 Verwendung von Ermessensentscheidungen und Schätzungen
Die Erstellung des Konzernabschlusses verlangt vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen,
die die Anwendung von Rechnungslegungsmethoden und die ausgewiesenen Beträge der Vermögenswerte, Schulden,
Erträge und Aufwendungen betreffen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen. Schätzungen
und zugrunde liegende Annahmen werden laufend überprüft.
Bei den folgenden Annahmen besteht durch Anwendung von Ermessensentscheidungen und Schätzungen ein Risiko, dass
es zu einer Anpassung von Vermögenswerten und Schulden in zukünftigen Perioden kommen kann:


Werthaltigkeitsprüfungen bei Firmenwert und Sachanlagen: Werthaltigkeitsprüfungen basieren grundsätzlich auf ge-
schätzten künftigen abgezinsten Cash Flows, die aus der fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswertes und seinem Ab-
gang am Ende der Nutzungsdauer zu erwarten sind. Faktoren wie geringere Umsatzerse und daraus resultierende nied-
rigere Cash Flows sowie Änderungen der verwendeten Abzinsungsfaktoren können zu einer Wertminderung oder soweit
zulässig zu Zuschreibungen führen (siehe auch Punkt 3.6, 3.7 und 3.8).


• Bestimmung der Nutzungsdauer bei Sachanlagen: Bei Festlegung der Nutzungsdauern von Vermögenswerten des Sach-
anlagevermögens werden Schätzungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Nutzungsdauer (Restnutzungsdauer) vorgenom-
men.

• Für die Bewertung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien wird das Modell des beizulegenden Zeitwerts ange-
wandt, wobei für die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte Bewertungsgutachten herangezogen werden. Die in den
Gutachten ermittelten Werte können im Falle einer Veräußerung jedoch vom tatsächlich erzielten Preis abweichen (siehe
auch Punkt 6.3).


Aktive latente Steuern: Die Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern ist davon abhängig, ob in zukünftigen Perioden
ausreichend steuerpflichtiges Einkommen erzielt wird. Wenn dies nicht der Fall ist, können aktive latente Steuern nicht
verwendet und in Folge dessen nicht angesetzt werden. Latente Steueransprüche für den Vortrag noch nicht genutzter
steuerlicher Verluste werden basierend auf einer detaillierten Planungsrechnung über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren
entsprechend ihrer zukünftigen Nutzbarkeit aktiviert (siehe auch Punkt 6.5).



Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen: Die Bewertung beruht auf einer Methode, bei der Parameter wie der
erwartete Abzinsungsfaktor, Gehalts- und Pensionssteigerungen sowie Fluktuationsraten angewendet werden. Änderungen
dieser Annahmen können zu höheren oder niedrigeren Aufwendungen führen (siehe auch Punkt 6.14).


Die SW Umwelttechnik Gruppe analysiert periodisch die möglichen Auswirkungen der makroökonomischen und geopoli-
tischen Entwicklungen auf den Konzern. Insbesondere kriegerische Auseinandersetzungen können zu sich verändernden
Märkten und wie zu Beginn des Ukrainekrieges - erhöhten Unsicherheiten führen. Bei der Aktualisierung damit zusam-
menhängender Schätzungen und Ermessensentscheidungen werden die zum Bilanzstichtag vorliegenden Einschätzungen
für bestehende Krisen berücksichtigt. Ermessensentscheidungen spielen in diesem Zusammenhang vor allem bei der Be-
wertung des Vorratsvermögens, der Bewertung von Rückstellungen und im Zusammenhang mit etwaigen Werthaltigkeits-
tests für zahlungsmittelgenerierende Einheiten eine Rolle.
Aufgrund der Ungewissheit über Zeitplan und Umfang der Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen sowie der Entwick-
lung nachhaltiger, umwelt- und ressourcenschonender Technologien sind die Annahmen der SW Umwelttechnik-Gruppe
über die Auswirkungen klimabedingter Einflüsse, die in den Berechnungen der erzielbaren Beträge Eingang finden (z.B.
Investition, Umweltkosten und andere Annahmen), unsicher und können von den tatsächlichen Werten abweichen (siehe
auch Punkt 9.6).
Bei Ermessensentscheidungen und Schätzungen wurden aktuelle Einschätzungen über die voraussichtliche wirtschaftliche
Entwicklung sowie länderspezifische staatliche Lenkungs- und Unterstützungsmaßnahmen berücksichtigt. Trotz gesetzter
Gegenmaßnahmen verbleiben insbesondere bei Ermessensentscheidungen und Schätzungen im Zusammenhang mit Ver-




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025





mögenswerten und Schulden gewisse Unsicherheiten. Sich ändernde Ermessensentscheidungen und Schätzungen kön-
nen insbesondere auf die Untersuchung der Werthaltigkeit von Firmenwert, Sachanlagen, finanziellen Vermögenswerten
und die verlustfreie Bewertung des Vorratsvergens als auch die Bildung von Verbindlichkeiten Auswirkungen haben.


3.22 Segmentberichterstattung
Gemäß IFRS 8 sind Geschäftssegmente auf Basis der internen Berichterstattung über Konzernbereiche abzugrenzen, wel-
che regelmäßig vom Konzernvorstand (Hauptentscheidungsträger) in Hinblick auf Entscheidungen über die Verteilung von
Ressourcen zu diesen Segmenten und der Beurteilung ihrer Ertragskraft überprüft wird. An den Konzernvorstand berichtete
Informationen zum Zwecke der Ressourcenallokation und zur Beurteilung der Segmentleistung konzentrieren sich auf Um-
satzerse, Segmentergebnisse (Gewinn und Verlust) sowie Vergen und Schulden, welche nach den gleichen Kriterien
wie der Konzernabschluss erstellt werden.
Die Geschäftsbereiche der SW Umwelttechnik-Gruppe werden in einem ersten Schritt in die Geschäftsfelder Tiefbau & Ver-
kehr und Hochbau & Wohnen unterteilt. In einem zweiten Schritt erfolgt eine Unterteilung nach Regionen.
Bei Lieferungen zwischen den einzelnen operativen Segmenten erfolgt die Bestimmung der konzerninternen Verrechnungs-
preise zu marktüblichen Bedingungen nach der Wiederverkaufspreismethode oder der Kostenaufschlagsmethode. Bei kon-
zerninternen Leistungsbeziehungen erfolgt die Verrechnung ebenfalls nach marktüblichen Bedingungen nach der Wieder-
verkaufspreismethode oder der Kostenaufschlagsmethode.


4 Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung



4.1 Umsatzerlöse
Der Konzern erzielt seine Umsätze fast zur Gänze aus dem Verkauf von Betonfertigteilen.
In der folgenden Tabelle werden die Erse aus Verträgen mit Kunden nach den wesentlichen Vertragsarten aufgeschlüs-
selt. Die Summe der Umsätze entspricht den aufgegliederten Umsätzen der berichtspflichtigen Segmente des Konzerns
(siehe Punkt 8), wobei die Erlöse aus konstruktiven Betonfertigteilen fast zur Gänze dem Segment Hochbau & Wohnen
zuzuordnen sind.
in TEUR 2025 2024
Standard Betonfertigprodukte 86.907 83.555
Konstruktive Betonfertigteile 25.630 33.027
112.537 116.582


Die folgende Tabelle gibt Auskunft über Forderungen, Vertragsvermögenswerte und Vertragsverbindlichkeiten aus Verträ-
gen mit Kunden.
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.984 14.572
Vertragsverbindlichkeiten (siehe Punkt 6.15) 1.142 2.930
Die Vertragsverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die von Kunden erhaltenen Anzahlungen. Die zu Beginn des Ge-
schäftsjahres 2025 ausgewiesenen Vertragsverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr als Umsatzerlös erfasst.
Die zum 31. Dezember 2025 verbleibenden Leistungsverpflichtungen haben eine erwartete ursprüngliche Laufzeit von ei-
nem Jahr oder weniger.







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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025


4.2 Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen
in TEUR 2025 2024
Bestandsveränderung -774 249
aktivierte Eigenleistungen 24 277
-750 526

4.3 Sonstige betriebliche Erträge
in TEUR 2025 2024
Erträge aus Abgängen von Anlagevermögen 141 136
Wertanpassung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 230 175
Übrige 189 375
560 686
In den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen sind Auflösungen aus Rückstellungen in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr: 209
TEUR) enthalten.





4.4 Materialaufwand und sonstige bezogene Herstellungsleistungen
in TEUR 2025 2024
Materialaufwand 45.639 49.811
Sonstige bezogene Herstellungsleistungen 16.190 20.285
61.829 70.096
Im Aufwand für Material sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR) ent-
halten.


4.5 Personalaufwand
in TEUR 2025 2024
Löhne 11.246 10.498
Gehälter 10.834 9.623
Aufwendungen für Altersversorgung 174 175
Aufwendungen für Abfertigungen 167 102
Aufwendungen für Sozialversicherungsbeiträge 2.433 2.465
Sonstige Sozialaufwendungen 853 863
25.707 23.726
Im Personalaufwand sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 73 TEUR (Vorjahr: 82 TEUR) enthal-
ten.

In den Aufwendungen für Abfertigungen sind Beiträge an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen (beitragsorientiertes Sys-
tem für österreichische Arbeiter und Angestellte mit Eintrittsdatum ab dem 1. Jänner 2003) in Höhe von 54 TEUR (Vorjahr:
49 TEUR) enthalten.




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025


4.6 Abschreibungen
in TEUR 2025 2024
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 88 151
Abschreibungen auf Sachanlagen 7.617 6.449
7.705 6.600




4.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen
in TEUR 2025 2024
Betriebskosten 4.811 5.461
Verwaltungskosten 3.057 3.457
Steuern, soweit sie nicht unter Ertragsteuern fallen 1.053 1.056
Vertriebskosten 1.016 1.543
Wertanpassung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 2 0
Übrige 1.056 -609
10.995 10.908

In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Dotierungen und Auflösungen von Wertberichtigungen für For-
derungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Nettoaufwand in Höhe von 280 TEUR (Vorjahr: -1.770 TEUR) enthal-
ten. Im Vorjahr waren Erträge in Höhe von 1.858 TEUR auf Grund geänderter Einschätzungen der Ausfallswahrscheinlich-
keiten enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe
von 9 TEUR (Vorjahr: 56 TEUR) enthaltenen.

Weiters sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen folgende Aufwendungen für den Konzernabschlussprüfer BDO
Assurance GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft enthalten:
in TEUR 2025 2024
Jahres- und Konzernabschlussprüfung 67 59
andere Bestätigungsleistungen 19 21
sonstige Leistungen 33 0
119 80








4.8 Finanzierungsaufwendungen
Die Finanzierungsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsen nach der Effektivzinsmethode für Finanzielle Verbind-
lichkeiten bewertetet zu fortgeführten Anschaffungskosten (Kredite, Darlehen und Leasingverbindlichkeiten) sowie Zinsen
der langfristigen Personalrückstellungen. Die Veränderung der Finanzierungaufwendungen ist im Wesentlichen auf das
gesunkene Zinsniveau zurückzuführen.










4.9 Übriges Finanzergebnis
in TEUR 2025 2024
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) 253 -46
Dividenden 39 34
Zinsen und ähnliche Erträge 0 1
292 -11
In der Position Bewertung zum beizulegenden Zweitwert entfallen 10 TEUR (Vorjahr: -7 TEUR) auf eine Fair Value Bewer-
tung der Hierarchie Stufe 3.








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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025

4.10 Ertragsteuern
in TEUR 2025 2024
laufender Steueraufwand 835 518
latenter Steueraufwand (+) / -ertrag (-) 1 -524
836 -6
Überleitungsrechnung zur Ermittlung der effektiven Steuerbelastung /
des effektiven Steuervorteils des Konzerns:
Ergebnis vor Steuern 3.925 1.098
fiktive Steuerbelastung bei Ansatz der österreichischen Körperschaftsteuer zu 23 % 903 252
abweichende ausländische Steuersätze -369 83
permanente Differenzen 223 -58
Veränderungen beim Ansatz von aktiven latenten Steuern inkl. Verlustvorträgen 48 155
Periodenfremde Steuern 0 -353
sonstige Effekte 31 -85
effektive Steuerbelastung 836 -6
effektive Steuerbelastung in % 21,3% -0,5 %


4.11 Ergebnis je Aktie
Verssertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie sind ident und ermitteln sich wie folgt:
2025 2024
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil des Konzernergebnisses (in TEUR) 3.089 1.104
gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien 725.999 725.999
Ergebnis je Aktie (in EUR) 4,25 1,52
Der gewichtete Durchschnitt der Stammaktien (verwässert und unverssert) ermittelt sich wie folgt:
Aktien in Sck 2025 2024
Stammaktien zum 1.1. und zum 31.12. (entspricht dem gewichteten Durchschnitt) 725.999 725.999

5 Angaben zu einzelnen Posten der Gesamtergebnisrechnung
Die Gesamtergebnisrechnung leitet das Ergebnis nach Steuern unter Berücksichtigung des sonstigen Ergebnisses, ge-
trennt nach Sachverhalten, die in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können bzw. wurden, und solchen,
die nicht umgegliedert werden können, auf das Gesamtergebnis nach Steuern über.
5.1 Währungsumrechnung
Nach IAS 21 sind Währungsdifferenzen aus der Umrechnung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Tochterunter-
nehmen in die Konzernwährung im sonstigen Ergebnis zu erfassen. Für die Zusammensetzung des Ergebnisses aus Wäh-
rungsumrechnung siehe Punkt 6.11.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
5.2 Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen
Das versicherungsmathematische Nettoergebnis im Zusammenhang mit Pensionszusagen und Abfertigungsverpflichtun-
gen beträgt für das Geschäftsjahr +335 TEUR (Vorjahr: +332 TEUR). Darauf entfallen latente Steuern in Höhe von -77
TEUR (Vorjahr: -76 TEUR). Für die Erläuterung der Zusammensetzung des versicherungsmathematischen Ergebnisses
wird auf Punkt 6.14 verwiesen.

6 Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz
A k t i v a



6.1 Immaterielle Vergenswerte und Firmenwert
in TEUR Firmenwert Rechte und Lizenzen GeleisteteAnzahlungen Summe
Anschaffungskosten
Stand 1.1.2024 255 1.952 0 2.207
Zugänge 0 66 110 176
Abgänge 0 -113 0 -113
Umgliederungen 0 72 80 152
Währungsumrechnung -14 -58 0 -72
Stand 31.12.2024 241 1.919 190 2.350
Stand 1.1.2025 241 1.919 190 2.350
Zugänge 0 40 25 65
Abgänge 0 -7 0 -7
Umgliederungen 0 31 0 31
Währungsumrechnung 13 44 5 62
Stand 31.12.2025 254 2.027 220 2.501
kumulierte Abschreibung
Stand 1.1.2024 0 1.696 0 1.696
Abschreibungen 0 151 0 151
Abgänge 0 -113 0 -113
Währungsumrechnung 0 -47 0 -47
Stand 31.12.2024 0 1.687 0 1.687
Stand 1.1.2025 0 1.687 0 1.687
Abschreibungen 0 88 0 88
Abgänge 0 -7 0 -7
Währungsumrechnung 0 36 0 36
Stand 31.12.2025 0 1.804 0 1.804
Buchwerte 31.12.2024 241 232 190 663
Buchwerte 31.12.2025 254 223 220 697





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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025



6.2 Sachanlagen
in TEUR Grundscke und Bauten technische Anlagen und Maschinen Andere Anla-gen, Betriebs- und Geschäfts-ausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau Summe
Anschaffungskosten
Stand 1.1.2024 53.472 70.999 9.311 14.585 148.367
Zugänge 1.555 2.313 1.477 10.162 15.507
Abgänge -136 -1.326 -528 0 -1.990
Umgliederungen 6.653 12.075 1.158 -20.038 -152
Währungsumrechnung -1.270 -2.187 -230 -913 -4.600
Stand 31.12.2024 60.274 81.874 11.188 3.796 157.132
Stand 1.1.2025 60.274 81.874 11.188 3.796 157.132
Zugänge 265 1.062 430 2.034 3.791
Abgänge 0 -211 -400 -111 -722
Umgliederungen 1.330 2.676 192 -4.229 -31
Währungsumrechnung 1.078 2.069 117 107 3.371
Stand 31.12.2025 62.947 87.470 11.527 1.597 163.541
kumulierte Abschreibung
Stand 1.1.2024 19.266 41.323 5.920 0 66.509
Abschreibungen 1.221 3.962 1.266 0 6.449
Abgänge -110 -1.310 -490 0 -1.910
Währungsumrechnung -513 -1.472 -162 0 -2.147
Stand 31.12.2024 19.864 42.503 6.534 0 68.901
Stand 1.1.2025 19.864 42.503 6.534 0 68.901
Abschreibungen 1.358 4.992 1.267 0 7.617
Abgänge 0 -305 -393 0 -698
Währungsumrechnung 402 1.169 77 0 1.648
Stand 31.12.2025 21.624 48.359 7.485 0 77.468
Buchwerte 31.12.2024 40.410 39.371 4.654 3.796 88.231
Buchwerte 31.12.2025 41.323 39.111 4.042 1.597 86.073

In den Grundstücken und Bauten sind Grundwerte in Höhe von 7.511 TEUR (Vorjahr: 7.005 TEUR) enthalten. Als Sicher-
heiten für Fremdfinanzierungen wurden Grundstücke und Bauten mit einem Buchwert in he von 41.323 TEUR (Vorjahr:
40.410 TEUR) sowie technische Anlagen und Maschinen mit einem Buchwert in Höhe von 36.282 TEUR (Vorjahr: 36.521
TEUR) verpfändet. Zusätzlich sind die Anlagen in Bau verpfändet.

Dem Konzern wurden für ein im Jahr 2019 in Betrieb genommenes Werk in Ungarn Zuwendungen der öffentlichen Hand
gewährt. Die Förderprüfung durch die öffentliche Hand wurde im Jahr 2021 erfolgreich abgeschlossen. Die Förderbedingun-
gen sehen einen bestimmten zu erreichenden Mindestumsatz für Exportlieferungen sowie für eine bestimmte Produktreihe
vor. Kommt es ohne Fremdverschulden zu einer wesentlichen Unterschreitung der geforderten Mindestumsätze, so kann
vom Fördergeber eine Geldstrafe ausgesprochen werden. Derzeit wird davon ausgegangen, die geforderten Mindestumsät-



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025



ze zu erreichen. Die Förderung wurde vom entsprechenden Anlagenvermögen abgesetzt.
Der Restbuchwert der von der öffentlichen Hand erhaltenen Förderungen für Sachanlagen beträgt 4.405 TEUR (Vorjahr:
4.681 TEUR).
Dem Konzern wurden für laufende Investitionen Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe 0 TEUR (Vorjahr: 36 TEUR)
gewährt.

Das Bestellobligo zum Abschlussstichtag für bereits bestellte, aber noch nicht gelieferte Anlagegüter beträgt 632 TEUR
(Vorjahr: 459 TEUR). Für bestellte und noch nicht gelieferte Anlagegüter wurden Anzahlungen in Höhe von 276 TEUR (Vor-
jahr: 140 TEUR) geleistet.





Die Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen sind in den jeweiligen Bereichen der Sachanlagen enthaltenen und stellen
sich wie folgt dar:
in TEUR technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus-stattung Summe
Nutzungsrechte
Stand 1.1.2024 1.087 90 1.177
Zugänge 97 156 253
Abschreibungen -167 -34 -201
Stand 31.12.2024 1.017 212 1.229
Stand 1.1.2025 1.017 212 1.229
Währungsdifferenzen -17 0 -17
Zugänge 160 122 282
Abschreibungen -194 -96 -290
Stand 31.12.2025 966 238 1.204


In der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen folgende Beträge erfasst:
in TEUR 2025 2024
Zinsaufwand für Leasingverbindlichkeiten 47 52
Aufwand für kurzfristige Leasingverhältnisse 33 67
Aufwand für Leasingverhältnisse von geringem Wert 16 11
Abschreibungen 290 201


6.3 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Jene Immobilien, die zum Zwecke von Wertsteigerungen gehalten werden, werden durch das Management als Finanz-
investition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40 klassifiziert. Es wird auf die Ausführungen unter Punkt 3.10 verwiesen.
Bei diesen Immobilien handelt es sich um unbebaute Grundstücke, welche in Ungarn und Rumänien gelegen sind. Die als
Finanzinvestition gehaltenen Immobilien dienen als Sicherheiten für Fremdfinanzierungen.
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden nicht vermietet. Als direkt zurechenbare operative Aufwendungen
fielen lediglich Grundsteuern von untergeordneter Bedeutung an.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Der Buchwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien entwickelte sich wie folgt:
in TEUR 2025 2024
Stand 1.1. 2.733 2.565
Währungsumrechnung -56 -7
Zugänge 96 0
Bewertungsergebnis 228 175
Stand 31.12. 3.001 2.733




6.4 Finanzinvestitionen
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
a) Anteile an verbundenen Unternehmen 120 106
b) Übrige Finanzinvestitionen 1.786 1.543
1.906 1.649
a) Anteile an verbundenen Unternehmen
Die nachfolgend angeführten verbundenen Unternehmen wurden in den Konzernabschluss nicht einbezogen, weil diese -
sowohl individuell als auch kumuliert auf der Basis von Umsatzerlösen und Periodenergebnissen - für die Vermittlung eines
möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne einer fairen Präsentation von
untergeordneter Bedeutung sind. Die Veränderung des Buchwertes ist auf die Anpassung auf den beizulegenden Zeitwert
zurückzuführen und wurde im übrigen Finanzergebnis erfasst.
Beteiligungsbuchwert Beteiligungs-Quote
zum 31.12. 2025 2024 2025 2024
TEUR TEUR % %
SW Umwelttechnik Bulgaria EOOD, Sofia 37 37 100,0 100,0
SW Umwelttechnik Slovensko S.r.o., Kosice 83 69 100,0 100,0
120 106
Zusätzlich besteht eine Beteiligung (100 % Beteiligungs-Quote) an der SW UMWELTTECHNIK S.R.L., Chişinău/ Moldau,
deren Buchwert wie im Vorjahr 0 TEUR beträgt.
b) Übrige Finanzinvestitionen
in TEUR 2025 2024
Stand 1.1. 1.543 1.582
Marktbewertung 243 -39
Stand 31.12. 1.786 1.543
Die übrigen Finanzinvestitionen bestehen aus Aktien und wurden als Sicherheit für Fremdfinanzierungen verpfändet.





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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025

6.5 Latente Steuern
Die latenten Steueransprüche und -schulden sind den folgenden Bilanzposten zuzurechnen:
in TEUR zum 31.12.2025 Latente Steueransprüche Latente Steuerschulden
Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 8 -724
Finanzinvestitionen 0 -6
Verlustvorträge 467 0
Vorräte 0 -4
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 262 0
Rückstellungen 18 0
Verbindlichkeiten 0 -140
Verrechnung der Steuern -689 689
Latente Steuern 66 -185
in TEUR zum 31.12.2024 Latente Steueransprüche Latente Steuerschulden
Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 7 -583
Finanzinvestitionen 0 -5
Verlustvorträge 412 0
Vorräte 0 -3
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 220 0
Rückstellungen 17 0
Verbindlichkeiten 0 -116
Verrechnung der Steuern -554 554
Latente Steuern 102 -153
in TEUR 2025 2024
Stand 1.1. -51 -502
Veränderungen Gewinn und Verlust -1 524
Veränderungen Sonstiges Ergebnis -67 -73
Stand 31.12. -119 -51
Aktive latente Steuern werden in dem Ausmaß bilanziert, in dem erwartete zukünftige steuerliche Gewinne zur Verrechnung
anfallen werden.
Die als latente Steuern bilanzierten steuerlichen Verlustvorträge betragen 5.186 TEUR (Vorjahr: 4.574 TEUR). Davon sind
4.867 TEUR bis ins Jahr 2029 und 319 TEUR bis ins Jahr 2030 vortragsfähig.
In der österreichischen Steuergruppe werden wie im Vorjahr aktive latente Steuern nicht angesetzt, da auf Grund von über-
hängenden steuerfreien Erträgen in absehbarer Zeit nicht mit einer steuerlichen Verwertung gerechnet werden kann. Diese
nicht als latente Steuern bilanzierten steuerlichen Verlustvorträge betragen 18.367 TEUR (Vorjahr: 17.846 TEUR) und sind
unbegrenzt vortragsfähig.
Aufgrund der derzeit geltenden steuerlichen Bestimmungen kann davon ausgegangen werden, dass die Unterschiedsbe-
träge zwischen den steuerlichen Beteiligungsansätzen und dem anteiligen Eigenkapital der in den Konzernabschluss ein-
bezogenen Unternehmen im Wesentlichen steuerfrei bleiben. Daher wurde hierfür wie im Vorjahr keine Steuerabgrenzung
vorgenommen.



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
6.6 Vorräte
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.568 7.899
Fertige Erzeugnisse und Waren 19.054 18.879
Geleistete Anzahlungen 10 0
25.632 26.778
In den Vorräten sind fertige Erzeugnisse und Waren zum Nettoveräußerungswert in Höhe von 3.299 TEUR (Vorjahr: 3.279
TEUR) enthalten. Die damit zusammenhängende Wertberichtigung beträgt 1.174 TEUR (Vorjahr: 1.945 TEUR).
Vorräte mit
einem Buchwert in Höhe von 23.081 TEUR (Vorjahr: 23.877 TEUR) wurden als Sicherheiten r Fremdfinanzierungen ver-
pfändet.





6.7 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen werden teilweise über Kreditversicherungen abgesichert. Weiters wurden Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen mit einem Buchwert in Höhe von 3.934 TEUR (Vorjahr: 6.860 TEUR) als Sicherheiten für Fremdfinanzierungen
zediert.

Die Altersstruktur der langfristigen und kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich nach Berück-
sichtigung der Wertberichtigung wie folgt dar:
in TEUR zum 31.12.2025 Bruttowerte Wertberichtigung Buchwerte
Nicht überfällig 7.078 -28 7.050
0 – 90 Tage überfällig 2.776 -185 2.591
90 – 180 Tage überfällig 116 -27 89
180 – 360 Tage überfällig 217 -24 193
Über 360 Tage überfällig 928 -867 61
Gesamt 11.115 -1.131 9.984
in TEUR zum 31.12.2024 Bruttowerte Wertberichtigung Buchwerte
Nicht überfällig 10.975 0 10.975
0 – 90 Tage überfällig 3.039 -1 3.038
90 – 180 Tage überfällig 327 -6 321
180 – 360 Tage überfällig 259 -90 169
Über 360 Tage überfällig 837 -768 69
Gesamt 15.437 -865 14.572
Die Wertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:
in TEUR 2025 2024
Stand 1.1. 865 2.635
Zuführung 355 122
Verbrauch -13 0
Auflösung -76 -1.892
Stand 31.12. 1.131 865




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025


Die Zuführung als auch die Auflösung der Wertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden
im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst.







6.8 Sonstige Vermögenswerte
Die sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Steuern und Abgaben 815 1.133
Anzahlungen und Guthaben Lieferanten 94 71
Vorschüsse Personal 2 24
Übrige 361 363
1.272 1.591
In den sonstigen Vermögenswerten sind Ertragsteuern in he von 349 TEUR (Vorjahr: 436 TEUR) enthalten. Die sons-
tigen Vergenswerte weisen zum Stichtag des Berichtsjahres und zum Stichtag des vorangegangenen Berichtsjahres
keine Überfälligkeiten auf.






6.9 Liquide Mittel
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Kassenbestände 26 11
Guthaben bei Kreditinstituten 1.465 2.618
1.491 2.629


Passiva


6.10 Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage
Anzahl der ausstehenden Aktien GezeichnetesKapital(Grundkapital) Kapitalrücklage Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand 31.12.2024 725.999 5.278 6.862 12.140
Stand 31.12.2025 725.999 5.278 6.862 12.140
Das Grundkapital der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG beträgt 5.278 TEUR und ist in 725.999 Stück auf Inhaber
lautende Stückaktien ohne Nennwert zerlegt.


Kapitalerhöhung
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Mai 2021 wurde der Vorstand gemäß §§ 169 ff AktG ermächtigt, innerhalb von
fünf Jahren nach Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung in das Firmenbuch das Grundkapital allenfalls in
mehreren Tranchen gegen Bar- und/oder Sacheinlage um bis zu TEUR 2.639 durch Ausgabe von bis zu 362.999 Stück
neue auf Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen und den Ausgabekurs sowie die Ausgabebedingungen mit Zustimmung
des Aufsichtsrates festzulegen. Das gesetzliche Bezugsrecht kann den Aktionären unter Ausschluss des unmittelbaren
Bezugsrechts der Altaktionäre in der Weise eingeräumt werden, dass die Kapitalerhöhung von einem Kreditinstitut oder
einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen wird, sie den Aktionären entsprechend ihrem
Bezugsrecht anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Aufsichtsrat oder ein hierzu vom Aufsichtsrat bevollmächtigter Aus-
schuss wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich aus der Ausnützung des genehmigten Kapitals ergeben, zu
beschließen.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Eigene Aktien
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wurde der Vorstand gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG dazu ermächtigt, bis
zum 8. November 2026, eigene Aktien bis zu einem Anteil von höchstens 10 % des Grundkapitals zu erwerben (Gesamter-
werbsvolumen), wobei der geringste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert maximal 30 % unter und der höchste Gegen-
wert maximal 10 % über dem durchschnittlichen rseschlusskurs der dem Rückerwerb vorhergehenden drei Börsetage
betragen darf. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise und auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder
mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Der Handel in eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates
innerhalb von fünf Jahren die eigenen Aktien auf jede gesetzlich zulässige Art wieder zu veräußern, wobei der Vorstand
ermächtigt ist, für die Veräußerung eigener Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die rse oder durch ein öf-
fentliches Angebot unter Ausschluss des Bezugsrechts zu beschließen, wenn die eigenen Aktien als Gegenleistung für den
Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- und Ausland
verwendet oder im Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungs- oder Aktienoptionsprogramms an Arbeitnehmer:innen, leitende
Angestellte, Mitglieder des Vorstandes/der Geschäftsführung der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unterneh-
mens gewährt werden.
Zusätzlich wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft durch Einziehen dieser eigenen Aktien ohne
Nennwert ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung herabzusetzen, wobei der Aufsichtsrat ermächtigt ist, Änderun-
gen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen.


Kapitalmanagement
In Bezug auf das Kapitalmanagement strebt der Vorstand eine Eigenkapitalquote von über 30 % an. Dieses Ziel soll primär
durch entsprechende Nutzung der erweiterten Kapazitäten erreicht werden. Weiterhin besteht das Ziel der Veräußerung von
nicht-betriebsnotwendigen Vermögenswerten.


6.11 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung
Die Position resultiert aus der Veränderung der Währungsparität zwischen Euro und Forint bzw. Leu bezogen auf ausländi-
sche Tochtergesellschaften.
Der Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung hat sich wie folgt entwickelt:
in TEUR 2025 2024
Stand 1.1. -15.517 -13.951
Veränderung aus Gewinn- und Verlustrechnung -38 112
Veränderung aus Nettovermögen 617 -1.678
Stand 31.12. -14.938 -15.517
6.12 Kumulierte Ergebnisse
Neubewertungsrücklagen
In dieser Position werden zum einen Unterschiedsbeträge aus der Übertragung von Immobilien gemäß IAS 16 zu Immo-
bilien gemäß IAS 40 und zum anderen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Bewertung von leis-
tungsorientierten Pensionsplänen sowie anderen langfristigen Mitarbeitervergütungen (Rückstellungen für Abfertigungen)
ausgewiesen.
Die Beträge dieser Rücklagen werden nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025

Gewinnrücklage
In der Gewinncklage werden die bisherigen Konzernjahresergebnisse abzüglich etwaiger Ausschüttungen kumuliert aus-
gewiesen. Die Aufteilung und Entwicklung der kumulierten Ergebnisse ist der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung
zu entnehmen.





6.13 Finanzverbindlichkeiten
in TEUR zum 31.12.2025 davon davon davon
Gesamt in EUR in HUF in RON
langfristig
Darlehen von Kreditinstituten 32.715 23.474 6.323 2.918
Leasing 603
33.318
kurzfristig
Darlehen und Barvorlagen von Kredit-instituten 33.020 26.415 5.214 1.391
Leasing 306
33.326
Finanzverbindlichkeiten gesamt 66.644

in TEUR zum 31.12.2024 davon davon davon
Gesamt in EUR in HUF in RON
langfristig
Darlehen von Kreditinstituten 28.660 25.057 0 3.603
Leasing 816
29.476
kurzfristig
Darlehen und Barvorlagen von Kredit-instituten 43.246 28.838 13.799 609
Leasing 283
43.529
Finanzverbindlichkeiten gesamt 73.005

Die Finanzverbindlichkeiten sind durch Verpfändungen von Grundstücken und Bauten, technischen Anlagen und Maschi-
nen, Anlagen in Bau, als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien, Finanzanlagen und Vorräten sowie durch Forderungs-
zessionen besichert. Die als Besicherung dienende Vermögenswerte weisen einen Gesamtbuchwert in Höhe von 112.226
TEUR (Vorjahr: 118.383 TEUR) auf.

Die Finanzverbindlichkeiten werden überwiegend variabel auf Basis von EURIBOR, BUBOR bzw. ROBOR zuzüglich eines
Aufschlages verzinst. Für Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 26.448 TEUR (Vorjahr: 28.277 TEUR) besteht eine fixe Ver-
zinsung.




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025


Die effektive Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
2025 2024
in % in %
Darlehen und Barvorlagen von Kreditinstituten in EUR 0,9-5,5 0,9-5,5
Darlehen und Barvorlagen von Kreditinstituten in HUF 3,9-7,7 3,9-7,7
Darlehen und Barvorlagen von Kreditinstituten in RON 7,3-7,7 7,2-7,7
Leasing 2,0-5,0 4,3-5,7
Die vertraglichen Cashflows der Finanzverbindlichkeiten stellen sich auf Bruttobasis (inklusive Zinszahlungen) wie folgt dar:
2025 2024
innerhalb eines Monats fällig 103 11.160
zwischen einem und drei Monaten fällig 16.610 16.775
zwischen drei und zwölf Monaten fällig 18.860 17.574
zwischen einem und fünf Jahren fällig 32.718 26.159
nach fünf Jahren fällig 4.483 6.460
72.774 78.128
Vertragsbedingungen zu Bankdarlehen enthalten regelmäßig Covenants auf Basis von finanziellen Kennzahlen, deren
Nichterfüllung den Banken das Recht einer möglichen vorzeitigen Rückzahlung einräumt. Die auf lokalen Jahresabschlüs-
sen (Stichtag ebenfalls der 31.12.) basierenden Covenants betreffen Grenzwerte bei Schulden zu EBITDA Relationen, bei
Schuldendienst-Deckungsgraden (DSCR), bei Working Capital Kennzahlen sowie bei der Eigenkapitalquote.
Die SW Umwelttechnik Ungarn erfüllte in der abgeschlossenen Periode vereinbarte Covenants bei Bankverbindlichkeiten
über insgesamt 25.059 TEUR nicht. Mit den betreffenden Banken wurden Gespräche über den Verzicht der Ausübung von
Covenants Kündigungsrechten geführt. Da diese Verzichte von den Banken vor dem Bilanzstichtag verbindlich schriftlich
ausgefertigt wurden, ist der Konzern zu dem Schluss gekommen, dass er keine Verpflichtung hatte, den langfristigen Teil der
Darlehen in he von 8.698 TEUR zum Bilanzstichtag in den kurzfristigen Teil umzugliedern. Die betreffenden Finanzver-
bindlichkeiten wurden daher weiterhin mit der ursprünglich vertraglichen Rückzahlungsstruktur (Fristigkeit) ausgewiesen.




6.14 Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen
Die Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen teilen sich wie folgt auf:
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Rückstellungen für Pensionen 2.494 2.789
Rückstellungen für Abfertigungen 786 932
3.280 3.721



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025

6.14.1 Rückstellungen für Pensionen
Die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen werden zum jeweiligen Bilanzstichtag durch versicherungsmathema-
tische Gutachten unter Zugrundelegung der Methode der laufenden Einmalprämien ermittelt und setzen sich wie folgt zu-
sammen:
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Versicherungsmathematischer Barwert der Pen-sions-Verpflichtung (Defined Benefit Obligation) 3.364 3.691
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -870 -902
Bilanzierte Rückstellung 2.494 2.789
Entwicklung des Barwerts der Verpflichtung (DBO):
in TEUR 2025 2024
Barwert (DBO) 1.1. 3.691 4.027
Zinsaufwand 126 155
Versicherungsmathematisches Ergebnis
finanzielle Annahme -194 -366
erfahrungsbedingte Berichtigung -38 94
Verwendung für Pensionszahlungen -221 -219
Barwert (DBO) 31.12. 3.364 3.691
Im kommenden Geschäftsjahr werden Zahlungen in Höhe von 229 TEUR (Vorjahr: 228 TEUR) erwartet. Die durchschnitt-
liche Restlaufzeit der Pensionsrückstellung beträgt zum Stichtag 9 Jahre (Vorjahr: 11 Jahre).
Als Planvermögen werden qualifizierte Rückdeckungsversicherungen vom Barwert der Pensionsverpflichtung abgezogen.
Das Planvermögen wurde an die pensionsberechtigten Personen verpfändet.
Die Pensionsrückstellung betrifft zur Gänze im Ruhestand befindliche ehemalige Vorstandsmitglieder.
Das Planvermögen hat sich wie folgt entwickelt:
in TEUR 2025 2024
Planvermögen 1.1. 902 938
Zinsertrag 31 32
Veranlagungsergebnis ohne Zinsertrag -4 -4
Geleistete Zahlungen -59 -64
Planvermögen 31.12. 870 902



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025

Die versicherungsmathematischen Basis-Annahmen ergeben sich aus nachstehender Aufstellung:
2025 2024
Zinssatz 4,00 % 3,40 %
Rentensteigerung 2,50 % 2,50 %
Sterbetafel AVÖ 2018-P AVÖ 2018-P
Sensitivitätsanalyse 2025
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2025 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -294 314
Rentensteigerung 318 -298
Sensitivitätsanalyse 2024
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2024 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -344 372
Rentensteigerung 374 -348
6.14.2 Rückstellungen für Abfertigungen
Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen werden zum jeweiligen Bilanzstichtag durch versicherungsmathe-
matische Gutachten unter Zugrundelegung der Methode der laufenden Einmalprämien ermittelt und setzen sich wie folgt
zusammen:
in TEUR 2025 2024
Barwert (DBO) 1.1. 932 1.080
Laufender Dienstzeitaufwand 37 31
Zinsaufwand 30 43
Versicherungsmathematisches Ergebnis
finanzielle Annahme -26 -60
erfahrungsbedingte Berichtigung -81 -4
Verwendung für Abfertigungszahlungen -106 -158
Barwert (DBO) 31.12. 786 932
Im kommenden Gescftsjahr werden Zahlungen inhe von 16 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR) erwartet. Die durchschnittliche
Restlaufzeit der Abfertigungsrückstellung beträgt zum Stichtag 8 Jahre (Vorjahr: 9 Jahre).



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025

Die versicherungsmathematischen Basis-Annahmen stellen sich wie folgt dar:
2025 2024
Zinssatz 3,40 % - 4,00 % 3,20 % - 3,50 %
Gehaltssteigerung 2,50 % 2,50 %
Fluktuation 0,0 % 0,0 % - 3,8 %
Pensionsalter Gesetzlich Gesetzlich
Sterbetafel AVÖ 2018-P AVÖ 2018-P
Sensitivitätsanalyse 2025
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2025 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -54 58
Gehaltssteigerung 58 -56
Sensitivitätsanalyse 2024
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2024 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -68 74
Gehaltssteigerung 74 -70







6.15 Andere Verbindlichkeiten
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.792 12.246
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (nicht-konsolidiert) 15 5
Vertragsverbindlichkeiten 1.142 2.930
Sonstige Verbindlichkeiten 5.792 5.252
14.741 20.433
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
in TEUR zum 31.12. 2025 2024
Personalverbindlichkeiten 2.792 2.187
Steuern 862 479
Sozialabgaben 729 530
Guthaben von Kunden 672 1.272
Sonstige Rückstellungen 199 186
Kostenabgrenzungen 188 207
Übrige 350 391
5.792 5.252

In den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 82 TEUR (Vorjahr: -281 TEUR) auf Ertragsteuern. Im Vorjahr wurden in den
sonstigen Verbindlichkeiten Ertragsteuerforderungen in Höhe von 281 TEUR saldiert dargestellt. Die sonstigen Rückstel-
lungen, welche im Wesentlichen auf Gewährleistungen bzw. Schadenersatz zurückzuführen sind, werden aus Gründen der
Unwesentlichkeit unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.






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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
7 Angaben zum Konzern – Cash Flow Statement
7.1 Erwerb von Sach- und immateriellem Anlagevermögen
Die Abweichung zwischen den Zahlungsabflüssen gemäß Konzern-Cash Flow-Statement und den Zugängen gemäß Kon-
zernanlagenspiegel resultiert aus unterschiedlichen Zeitpunkten von Aktivierung und Bezahlung des Anlagevermögens
sowie aus Vorratsvermögen, das bei der Herstellung von selbst erstelltem Sachanlagevermögen verwendet worden ist.
7.2 Zahlungsmittelfonds
Als Zahlungsmittelfonds werden die flüssigen Mittel, welche den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten um-
fassen, festgelegt.
Überleitung der Bewegungen der Finanzverbindlichkeiten auf die Cashflows aus Finanzierungstätigkeiten:
in TEUR 2025 2024
1.1. 73.005 71.159
Einzahlungen (Kreditinstitute) 1.692 15.092
Rückzahlungen (Kreditinstitute) -8.545 -11.976
Rückzahlungen (Leasing) -308 -251
Summe Veränderung Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -7.161 2.865
Wechselkurs- und sonstige Veränderungen 673 -947
Veränderung Zinsabgrenzung 127 -72
Summe sonstige Veränderungen 800 -1.019
31.12. 66.644 73.005

8 Segmentberichterstattung
8.1 Operative Geschäftssegmente
Die berichtspflichtigen Segmente des Konzerns untergliedern sich wie folgt:
Tiefbau & Verkehr:
Entwicklung, Produktion und Vertrieb folgender Produkte:
•Abwasserableitung (Kanalschächte, Kanalrohre, Pumpstationen, Senkgruben, Sickerschächte),
•Abwasserreinigung (Mineralöl- und Fettabscheider, biologische Kläranlagen, Reinigung von Oberflächenwasser),
•Verkehrsbau (Bcken, Hangbefestigungen, Durchlässe, Betonleitnde) sowie
•Wassernutzung (Regenwassernutzung, Trinkwasserspeicherung).
Hochbau & Wohnen:
Entwicklung, Produktion und Vertrieb folgender Produkte:
•Energiebau (Masten für Telekommunikation und Stromversorgung, Trafostationen, Fischaufstiegshilfen, Fertigteile für den
Kraftwerksbau),
•Industriebau (Fertigteile für den konstruktiven Hochbau, wie z.B. für Industriehallen sowie andere gewerbliche und indus-
trielle Bauten) sowie
•Wohnbau (Deckensysteme, Pflaster, Hochbausteine, Fertigteilstiegen).
Für diese Segmente überprüft der Konzernvorstand interne Managementberichte mindestens vierteljährlich.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Die jeweiligen Segmente enthalten alle unmittelbar zuordenbaren Vermögenswerte und Schulden. Nicht zugeordnet sind
steuerliche Vermögenswerte und Schulden, Finanzinvestitionen und Finanzverbindlichkeiten. Die Spalte „Überleitung“ weist
ausschließlich die Schuldenkonsolidierung aus.
2025 in TEUR Tiefbau & Verkehr Hochbau & Wohnen Überleitung Summe
Umsatzerlöse
Standard Betonfertigprodukte 55.033 31.874 0 86.907
Konstruktive Betonfertigteile 2.632 22.998 0 25.630
Konzernumsatz 57.665 54.872 0 112.537
Segmentergebnis 4.261 1.622 0 5.883
Sonstiges und nicht zuordenbares Ergebnis 228
Betriebsergebnis 6.111
Segmentvermögen 62.247 64.303 -1.401 125.149
Sonstiges und nicht zuordenbares Vermögen 4.973
Konzernvermögen 130.122
Segmentschulden 10.306 9.116 -1.401 18.021
Sonstige und nicht zuordenbare Schulden 66.829
Konzernschulden 84.850
Investitionen (immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen) 1.483 2.471 0 3.954
Abschreibungen
(Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte) 2.644 5.061 0 7.705


















2024 in TEUR Tiefbau & Verkehr Hochbau & Wohnen Überleitung Summe
Umsatzerlöse
Standard Betonfertigprodukte 48.820 34.735 0 83.555
Konstruktive Betonfertigteile 633 32.394 0 33.027
Konzernumsatz 49.453 67.129 0 116.582
Segmentergebnis 5.444 845 0 6.289
Sonstiges und nicht zuordenbares Ergebnis 175
Betriebsergebnis 6.464
Segmentvermögen 55.719 79.898 -1.153 134.464
Sonstiges und nicht zuordenbares Vermögen 4.484
Konzernvermögen 138.948
Segmentschulden 10.669 14.638 -1.153 24.154
Sonstige und nicht zuordenbare Schulden 73.158
Konzernschulden 97.312
Investitionen (immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen) 4.532 11.151 0 15.683
Abschreibungen
(Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte) 2.691 3.909 0 6.600




















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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Transaktionen zwischen den Berichtssegmenten:
Umsatzerlöse in TEUR 2025 2024
Tiefbau & Verkehr und Verwaltung 30 60
Hochbau & Wohnen 23 0
53 60
Transaktionen zwischen den Segmenten werden zu marktüblichen Preisen abgerechnet.
Der Konzern operiert vorwiegend in vier geographischen Regionen im Sinne von Produktionsstätten: Österreich, Ungarn,
Rumänien und übriges Europa. In diesen Ländern wird jeweils die gesamte Produktpalette des Konzerns angeboten.
Die Bedeutung der geographischen Regionen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
Umsatzerlöse Gesamtvermögen
in TEUR 2025 2024 2025 2024
Österreich 11.289 10.618 15.044 14.863
Ungarn 45.546 52.448 60.776 66.981
Rumänien 53.933 50.622 55.666 58.204
Übriges Europa 1.769 2.894 37 53
Überleitung -1.401 -1.153
112.537 116.582 130.122 138.948


Investitionen (immaterielle Ver mögenswerte und Sachanlagen)
in TEUR 2025 2024
Österreich 683 2.026
Ungarn 1.634 8.863
Rumänien 1.637 4.794
3.954 15.683
Die Umsatzerlöse sind gegliedert nach Absatzmärkten. Eine Abgrenzung nach den Ländern, in denen die Produktion er-
folgt, würde nicht zu einer wesentlichen Abweichung im obigen Zahlenwerk führen. Gesamtvergen und Investitionsaus-
gaben sind gegliedert nach den Gebieten, in denen sich die Vermögenswerte physisch befinden.
Es bestehen keine Kunden, deren Umsatzerlöse sich auf mehr als 10 % der Umsatzerlöse des Konzerns belaufen.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
9 Sonstige Angaben


9.1 Anpassung geß IAS 8
Der Konzernabschluss der SW Umwelttechnik zum 31. Dezember 2024 war im folgenden Punkt fehlerhaft.
Die SW Umwelttechnik hat in der Vorperiode vereinbarte finanzielle Covenants bei bestimmten Bankverbindlichkeiten in
Ungarn nicht erreicht, wodurch den Banken bei den betreffenden Finanzverbindlichkeiten ein vertragliches Kündigungsrecht
zustand. Die betreffenden Banken sprachen vor dem Bilanzstichtag Verzichte der Ausübung der Kündigungsrechte aus,
welche jedoch nicht bereits zum 31.12.2024 in schriftlicher Form vorlagen. Die betreffenden Finanzverbindlichkeiten waren
daher zur Gänze als kurzfristige Finanzverbindlichkeiten darzustellen.
in TEUR Veröffentlicht 31.12.2024 Anpassung gemäß IAS 8 Angepasst 31.12.2024
Eigenkapital 41.636 0 41.636
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 40.550 -11.074 29.476
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 3.874 0 3.874
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 32.455 11.074 43.529
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 20.433 0 20.433
Passiva 138.948 0 138.948
Die Anpassung erfolgte rückwirkend gemäß IAS 8.42 iVm IAS 8.43. Aus der Fehlerkorrektur resultieren keine Auswirkungen
auf die Konzernaktiva, Konzern Gewinn- und Verlust-Rechnung, Konzern Gesamtergebnisrechnung, der Darstellung der
Veränderung des Konzern Eigenkapitals sowie des Konzern Cashflow-Statements, ebenso nicht auf die Konzernbilanz zum
Beginn der Vorperiode.



9.2 Ausschüttung
Als Ausschüttung auf den Bilanzgewinn 2025 wird eine Dividende von 1,30 EUR (Vorjahr: 0,40 EUR) je Aktie bzw. in Höhe
von insgesamt rund 944 TEUR (Vorjahr: 290 TEUR) vorgeschlagen und angekündigt.


9.3 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne der Definition von related parties“ gemäß IAS
24 werden wie gegenüber unabhängigen Dritten gestaltet. Als „related parties“ gelten der Vorstand, der Aufsichtsrat, nicht-
konsolidierte verbundene Unternehmen, sowie die Wolschner Privatstiftung.
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 flossen dem Vorstand Vergütungen in Höhe von 1.005 TEUR (Vorjahr: 1.090
TEUR) zu. Davon entfielen 297 TEUR (Vorjahr: 426 TEUR) auf variable Vorstandsprämien. Aufgrund von anteiligen Ziel-
erreichungen für Zielprämien wurden im Geschäftsjahr Prämienrückstellungen in Höhe von 689 TEUR gebildet (Vorjahr:
208 TEUR aufgelöst). Weiters sind r Vorstandsmitglieder Service Costs für die Bildung einer Abfertigungsrückstellung in
Höhe von 18 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR) angefallen. In Form von Beiträgen zu Pensionskassen wurden im Geschäftsjahr
2025 insgesamt 200 TEUR (Vorjahr: 199 TEUR) für die Vorstandsmitglieder aufgewendet.
Für nicht konsumierte Urlaube ist in der laufenden Periode ein Aufwand in he von 18 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR) angefallen.
Für ehemalige Mitglieder des Vorstandes hat die Gesellschaft Gesamtzahlungen in Form von Pensionsbeiträgen in Höhe
von 221 TEUR (Vorjahr: 217 TEUR) geleistet. Im Konzernabschluss sind Rückstellungen für Vorsorge aus Pensionsansprü-
he der ehemaligen Mitglieder des Vorstandes in Höhe von 3.364 TEUR (Vorjahr: 3.691 TEUR) enthalten, die mit Rückde-
ckungsversicherungen in Höhe von 870 TEUR (Vorjahr: 902 TEUR) saldiert sind.
Die Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrates betrug für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr insgesamt 98 TEUR (Vorjahr:
114 TEUR).
Zum Bilanzstichtag und im Vorjahr waren keine Darlehen an Vorstandsmitglieder gewährt. Sonstige Haftungen für Kredite
von Mitgliedern des Vorstands bzw. Aufsichtsrats bestehen nicht.



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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025

Im Berichtsjahr wurden mit verbundenen, nicht-konsolidierten Unternehmen keine Umsätze (Vorjahr: 0 TEUR) erzielt, je-
doch Leistungen in Höhe von 91 TEUR (Vorjahr: 78 TEUR) bezogen. Die offenen Verbindlichkeiten gegenüber verbunde-
nen, nicht-konsolidierten Unternehmen ist Punkt 6.15 zu entnehmen. Sicherheiten oder Garantien für Forderungen oder
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen, nicht-konsolidierten Unternehmen bestehen nicht.
Mit der Wolschner Privatstiftung wurden abgesehen von weiterverrechneten Aufwendungen in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr:
2 TEUR) keine Transaktionen getätigt.
Ein Mitglied des Aufsichtsrates ist Gesellschafter und Geschäftsführer einer Steuerberatungskanzlei, von welcher Leistun-
gen in Höhe von 24 TEUR (Vorjahr: 23 TEUR) bezogen wurden.









9.4 Finanzinstrumente
Die nachstehende Tabelle zeigt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finan-
zieller Schulden. Es wurden keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert angeführt, wenn der Buchwert einem an-
gemessenen Näherungswert für den Zeitwert entspricht.
2025 Buchwerte Beizulegende Zeitwerte
in TEUR Kategorie nach IFRS 9 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
Eigenkapitalinstrumente 1.906 1.786 120 1.906
1.906
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführ-ten Anschaffungskosten
Forderungen aus Lieferungen und Leistun-gen sowie sonstige Vermögenswerte *) 10.027
Liquide Mittel 1.491
11.518
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 66.644 65.647 65.647
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis-tungen sowie sonstige Verbindlichkeiten *) 8.487
75.131
2024 Buchwerte Beizulegende Zeitwerte
in TEUR Kategorie nach IFRS 9 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
Eigenkapitalinstrumente 1.649 1.543 106 1.649
1.649
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführ-ten Anschaffungskosten
Forderungen aus Lieferungen und Leistun-gen sowie sonstige Vermögenswerte *) 14.609
Liquide Mittel 2.629
17.238
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 73.005 72.173 72.173
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis-tungen sowie sonstige Verbindlichkeiten *) 12.720
85.725
*) Sonstige Vergenswerte bzw. Verbindlichkeiten, die keine Finanzinstrumente darstellen, sind nicht enthalten.









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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025











Das Nettoergebnis gegliedert nach Bewertungskategorien stellt sich wie folgt dar (in TEUR):
2025 aus Zinsen aus Dividen-den aus Folgebe-wertung aus Abgang im Konzern-ergebnis erfasstes Nettoergeb-nis
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 39 253 0 292
Zu fortgeführten Anschaffungskosten be-wertete finanzielle Vermögenswerte 0 0 -279 0 -279
Zu fortgeführten Anschaffungskosten be-wertete finanzielle Verbindlichkeiten -3.289 0 934 0 -2.355
Gesamt -3.289 39 908 0 -2.342
2024 aus Zinsen aus Dividen-den aus Folgebe-wertung aus Abgang im Konzern-ergebnis erfasstes Nettoergeb-nis
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 0 34 -46 0 -12
Zu fortgeführten Anschaffungskosten be-wertete finanzielle Vermögenswerte 1 0 1.770 0 1.771
Zu fortgeführten Anschaffungskosten be-wertete finanzielle Verbindlichkeiten -3.620 0 -1.540 0 -5.160
Gesamt -3.619 34 184 0 -3.401
Die Differenz zwischen dem Nettoergebnis und dem Finanzergebnis betrifft Zinsen für das Sozialkapital sowie Wertberich-
tigungen für finanzielle Vermögenswerte. Das Nettoergebnis der Folgebewertung der finanziellen Verbindlichkeiten ist auf
Wechselkursänderungen zurückzuführen.











9.5 Finanzielles Risikomanagement
Das konzernweite Risikomanagement ist in die Aufbau- und Ablauforganisation eingegliedert. Die laufende Berichterstat-
tung dient dem regelmäßigen Informationsaustausch zwischen dem Vorstand und den einzelnen Unternehmen der Gruppe
und in weiterer Folge mit dem Aufsichtsrat. Der Vorstand trägt die Letztverantwortung für Strategie und Erreichung der
Unternehmensziele und konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die Koordination des strategischen Risikomanagements.
Im operativen Geschäft ist jedes Unternehmen und jeder leitende Angestellte für die Überwachung und Steuerung poten-
tieller Risikoquellen selbstverantwortlich. Das Risikomanagement wird regelmäßig überprüft, um Veränderungen der Markt-
bedingungen und der Aktivitäten des Konzerns abbilden zu können. Das Risikomanagement und die damit verbundenen
Kontrollaktivitäten wurden dem Prüfungsausschuss jährlich in zwei Sitzungen präsentiert.
9.5.1 Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet das Risiko des Zahlungsverzuges oder -ausfalls von Vertragspartnern. Es besteht keine sig-
nifikante Konzentration von Kreditrisken. Liquide Mittel werden bei reputablen Kreditinstituten angelegt. Dem Risiko von
Zahlungsausfällen von Kunden wird, in den meisten bearbeiteten Ländern, durch die Versicherung von Kundenforderungen
begegnet. Diese Vorgangsweise beinhaltet für jeden Kunden ein Kreditlimit, das mit steigender Kundenkenntnis erhöht
werden kann. Bezüglich des kundenseitigen Ausfallrisikos wird auf die Aufstellung über die überfälligen Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen (Punkt 6.7) sowie sonstigen Vermögenswerten (Punkt 6.8) verwiesen. Das maximale Ausfalls-
risiko besteht in Höhe der Buchwerte.




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025




9.5.2 Zinsrisiko
Das Zinsrisiko beschreibt die Änderung des Wertes von Finanzinstrumenten und des Zinsergebnisses aus Finanzinstru-
menten auf Grund der Änderung von Zinssätzen. Die Veränderung des Zinssatzes von +/- 1 % hätte eine Auswirkung auf
das Ergebnis sowie das Eigenkapital (jeweils vor Steuern) in he von +/- 676 TEUR (Vorjahr: +/- 730 TEUR). Der Be-
rechnung der Sensitivität liegt der Zinsaufwand der Periode bezogen auf das durchschnittlich verzinsliche Fremdkapital der
Periode zugrunde.
9.5.3 Fremdwährungskursrisiko
Das Fremdwährungsrisiko wird durch Kursschwankungen von Fremdwährungen hervorgerufen. Auf Grund der unter 10 %
liegenden Import- / Exportrate in Fremdwährungsländer und den Ausgleich von Zahlungsverpflichtungen mittels Verkaufser-
löse derselben Währung, bestehen nur beschränkt zahlungswirksame Währungsrisiken. Zahlungen zwischen unterschied-
lichen Währungsregionen ergeben sich aus konzerninternen Dividenden- und Darlehensflüssen, weitere Wechselkursab-
hängigkeiten treten bei der Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro auf. Ein verstärktes
Wechselkursrisiko besteht durch das Investitionsprogramm in Ungarn und Rumänien. Aufgrund der aktuellen wirtschaft-
lichen und politischen Rahmenbedingungen ist mit Volatilität bei der Wertentwicklung der Fremdwährungen RON und HUF
zu rechnen. Eine Wechselkursänderung EUR zu HUF in Höhe von +/- 5 % hätte eine Auswirkung auf das Ergebnis vor
Steuern in Höhe von +/- 1.074 TEUR (Vorjahr: +/- 1.116 TEUR), eine Wechselkursänderung EUR zu RON in Höhe von +/-
5 % hätte eine Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern in Höhe von +/- 789 TEUR (Vorjahr: +/- 780 TEUR) gehabt. Die
Auswirkung einer Wechselkursänderung EUR zu HUF in he von +/- 5 % hätte eine Auswirkung auf das Eigenkapital in
Höhe von +/- 1.073 TEUR (Vorjahr: +/- 1.006 TEUR), eine Wechselkursänderung EUR zu RON in he von +/- 5 % hätte
eine Auswirkung auf das Eigenkapital in Höhe von +/- 1.260 TEUR (Vorjahr: +/- 1.373 TEUR) gehabt. Die Berechnung ba-
siert auf der Sensitivität der Kredite und Darlehen in fremder Währung der jeweiligen Konzerngesellschaft, wobei der jeweils
relevante Wechselkurs um +/- 5 % verändert worden ist.


9.5.4 Liquiditätsrisiko
Beim Liquiditätsrisiko handelt es sich um die Notwendigkeit, jederzeit die Liquidität zur Verfügung zu haben, um fällige Ver-
bindlichkeiten fristgerecht bedienen zu können. Die wichtigsten Steuerungsgrößen des Liquiditätsrisikos sind die mittel- und
langfristige Feststellung des Finanzbedarfs zusammen mit dem Working Capital Management als Hauptbestandteile der
Liquiditätsplanung sowie das unternehmensweite Cash-Reporting und die Analyse der Geldumschlagdauer. Ein partner-
schaftliches und transparentes Verhältnis zu kreditgebenden Banken hat in diesem Kontext größten Stellenwert für SW
Umwelttechnik. Es trägt dazu bei, finanzielle Risiken rechtzeitig zu identifizieren und Zahlungsengpässe zu vermeiden.
Bankdarlehen stellen einen bedeutenden Anteil an der Finanzierung der SW Gruppe dar. Die Finanzierung der SW Gruppe
ist, mit an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepassten Tilgungsprofilen und der Zusage der jährlichen Prolon-
gation der kurzfristigen Obligos, langfristig gesichert. Bestehender operativer Liquiditätsbedarf kann aus den vorhandenen
liquiden Mitteln sowie den bestehenden Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Finanzierungsvereinbarungen der SW Umwelttechnik beinhalten regelmäßig finanzielle Covenants, welche bei Nichtein-
halten den Banken für die betreffenden Finanzverbindlichkeiten ein vertragliches Kündigungsrecht einräumen (siehe Punkt
6.13).


9.6 Klimarisiken
Die SW Umwelttechnik-Gruppe betrachtet Beton als einen langlebigen und vielseitig einsetzbaren Baustoff, der aufgrund
seiner technischen Eigenschaften einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Bau- und Infrastrukturbranche
leisten kann. Beton ermöglicht langlebige Bauwerke mit hoher statischer Leistungsfähigkeit, guter Wärmespeicherfähig-
keit sowie hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungs- und Umwelteinflüssen. Dadurch können Anforderungen an
energieeffizientes Bauen, Ressourcenschonung sowie langfristige Nutzbarkeit von Gebäuden und Infrastruktur unterstützt
werden.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Gleichzeitig unterliegt die Betonindustrie einer intensiven technologischen Weiterentwicklung, insbesondere im Hinblick
auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen in der Wertschöpfungskette, vor allem bei der Herstellung des Vorprodukts
Zement. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich unter anderem auf die Weiterentwicklung hochleis-
tungsfähiger Betone sowie auf Maßnahmen zur Verringerung der CO2-Emissionen in der Zementproduktion, beispielsweise
durch den Einsatz alternativer Energieträger, Optimierungen im Produktionsprozess sowie Technologien zur CO2-Abschei-
dung und -Nutzung (Carbon Capture and Storage bzw. Carbon Capture and Utilisation). Langfristig wird innerhalb der Bran-
che eine klimaneutrale Produktion angestrebt.
Die SW Umwelttechnik-Gruppe beobachtet laufend regulatorische Entwicklungen sowie mögliche Auswirkungen des Kli-
mawandels auf ihre Geschäftstätigkeit. Im Geschäftsjahr 2025 wurde zusätzlich eine Klimarisikoanalyse durchgeführt, in
der sowohl physische Risiken (z. B. Extremwetterereignisse) als auch transitorische Risiken (z. B. regulatorische Verände-
rungen oder Marktverschiebungen im Zuge der Dekarbonisierung) bewertet wurden. Die Analyse erfolgte gemeinsam mit
einem externen unabhängigen Dritten und umfasste die relevanten Standorte und Geschäftsaktivitäten des Konzerns.
Im Rahmen dieser Analyse wurden potenzielle Risiken identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie
ihrer möglichen finanziellen Auswirkungen bewertet. Für identifizierte Themen wurde geprüft, ob bereits geeignete Maßnah-
men im Unternehmen implementiert sind, beziehungsweise ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Im Ergebnis der
Analyse wurden keine Klimarisiken identifiziert, die nach der Umsetzung der Maßnahmen zu wesentlichen Auswirkungen
auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der SW Umwelttechnik-Gruppe führen.
Die SW Umwelttechnik-Gruppe sieht derzeit kein unmittelbares Risiko einer Wertminderung der im Konzernabschluss aus-
gewiesenen Vergenswerte, insbesondere der Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, infolge
klimabedingter Ereignisse. Nicht ausgeschlossen werden kann jedoch, dass Extremwetterereignisse temporäre Auswirkun-
gen auf Transportwege oder Lieferketten haben können. Ebenso können sich klimabedingte Veränderungen langfristig auf
die Verfügbarkeit und Preise von Produktionsfaktoren und bezogenen Dienstleistungen auswirken.
Zur Reduktion eigener Emissionen und zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wurden im Berichts-
jahr weitere Maßnahmen umgesetzt. Darüber hinaus sieht die SW Umwelttechnik-Gruppe weiterhin eine stabile Nachfrage
nach ihren Produkten, da diese auch zur Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen in der Infrastruktur- und
Bauwirtschaft beitragen können.
Schätzungen und Ermessensentscheidungen können durch zukünftige gesetzliche Entwicklungen und Veränderungen des
Marktumfelds im Bereich des Klimaschutzes mit Unsicherheiten behaftet sein. Im Geschäftsjahr 2025 ergaben sich jedoch
keine klimabedingten Wertminderungen von Vermögenswerten oder einem Ansatz von Verbindlichkeiten.

9.7 Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Nach dem Abschlussstichtag gab es keine Ereignisse mit Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernabschluss oder von
besonderer Bedeutung.

9.8 Angaben über Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:innen nach Vollzeitäquivalent ist nachfolgender Aufstellung zu entnehmen:
2025 Österreich Ungarn Rumänien Gesamt
Arbeiter 23 123 381 527
Angestellte 32 137 89 258
55 260 470 785
2024 Österreich Ungarn Rumänien Gesamt
Arbeiter 23 144 375 542
Angestellte 31 168 85 284
54 312 460 826


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
9.9 Organe
Im Geschäftsjahr 2025 waren folgende Personen Mitglieder des Vorstands:
Klaus Einfalt
János Váczi
Im Geschäftsjahr 2025 waren folgende Personen Mitglieder des Aufsichtsrats:
Reinhard Iro (Vorsitzender)
Ulrich Glaunach (stellvertretender Vorsitzender)
Sabine Lax
Alexander Schwartz
Michaela Werbitsch
Günther Willner
Bernd Wolschner

Klagenfurt, den 20. März 2026
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
BESTÄTIGUNGSVERMERK
BERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS
PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Kla-
genfurt am Wörthersee, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), bestehend aus der Konzern-
bilanz zum 31.12.2025, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrech-
nung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzerngeldflussrechnung für das an
diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermit-
telt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31.12.2025 sowie der Ertragslage
und der Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Überein-
stimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen IFRS Accou-
ting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a
UGB.
GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Fol-
genden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch-
geführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA).
Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwort-
lichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses“ unseres Bestätigungsver-
merks weitergehend beschrieben. Wir sind vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den ös-
terreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere
sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.
BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren.
Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes
und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes
Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nach unserer Auffassung bestehen keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte, über die zu be-
richten ist oder in unserem Vermerk mitzuteilen sind.
SONSTIGE INFORMATIONEN
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Infor-
mationen umfassen alle Informationen im Geschäftsbericht, ausgenommen den Konzernabschluss, den
Konzernlagebericht und den Bestätigungsvermerk.
Den Teil „Corporate Governance“ sowie den Teil "Nachhaltigkeitsbericht" haben wir vor dem Datum
dieses Bestätigungsvermerkes erhalten, die übrigen Teile des Geschäftsberichts werden uns voraus-
sichtlich nach diesem Datum zur Verfügung gestellt.
Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen,
und wir werden dazu keine Art der Zusicherung geben.
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit,
diese sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen we-
sentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder zu unseren bei der Abschlussprüfung erlangten
Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.
Falls wir auf der Grundlage der von uns zu den vor dem Datum dieses Bestätigungsvermerks des Ab-
schlussprüfers erlangten sonstigen Informationen durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass
eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet,
über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
VERANTWORTLICHKEITEN DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES PRÜFUNGSAUSSCHUSSES FÜR DEN
KONZERNABSCHLUSS
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür,
dass dieser in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen
Anforderungen des § 245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kon-
trollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern
ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im
Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, so-
wie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden,
es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder den Konzern zu liquidieren oder die
Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des
Konzerns.
VERANTWORTLICHKEITEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit
ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU-
VO und mit den österreichischen Grundtzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung
der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine
solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünf-
tigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses ge-
troffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und den österreichischen Grunds-
ätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während
der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhal-
tung.
Darüber hinaus gilt:
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlun-
gen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen inter-
ner Kontrollen beinhalten können.
Wir gewinnen ein Verständnis von den für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollen,
um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns ab-
zugeben.
Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs-
legungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten ge-
schätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungs-
grundsatzes, der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie,
auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusam-
menhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit
des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schluss-
folgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsver-
merks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch
die Abkehr des Konzerns von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle
und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
Wir planen die Konzernabschlussprüfung und führen sie durch, um ausreichende geeignete Prü-
fungsnachweise zu den Finanzinformationen der Einheiten oder Geschäftsbereiche innerhalb des
Konzerns zu erlangen als Grundlage für die Bildung eines Prüfungsurteils zum Konzernabschluss.
Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchsicht der für Zwecke der
Konzernabschlussprüfung durchgeführten Prüfungstätigkeiten. Wir tragen die Alleinverantwor-
tung für unser Prüfungsurteil.
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die
geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellun-
gen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in den internen Kontrollen, die wir während
unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen
Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über
alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen
werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und - sofern einschlägig - auf vorgenom-
mene Handlungen zur Beseitigung von Gefährdungen oder angewandte Schutzmaßnahmen aus-
wirken.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht
haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Konzernabschlusses
des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir
beschreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder an-
dere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestim-
men in äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestigungsvermerk mit-
geteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer sol-
chen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
BERICHT ZUM KONZERNLAGEBERICHT
Der Konzernlagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften da-
rauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden
rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Über-
einstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernla-
geberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen
aufgestellt worden, enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB und steht in Einklang mit dem
Konzernabschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen
Verständnisses über den Konzern und sein Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Kon-
zernlagebericht nicht festgestellt.
ZUSÄTZLICHE ANGABEN NACH ARTIKEL 10 DER EU-VO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 7.5.2025 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am
6.8.2025 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2024 Ab-
schlussprüfer.
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Konzernabschluss“ mit dem zusätzli-
chen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der EU-VO) erbracht
haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit gewahrt haben.
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
AUFTRAGSVERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER
Die für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Mag. Verena Wilt-
sche.
Wien, 20.3.2026
BDO Assurance GmbH
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Verena Wiltsche Mag. Gerhard Fremgen
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer
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66
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Erklärung des Vorstandes
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang
mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards auf-
gestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäfts-
verlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Kon-
zerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ent-
steht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen
Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Kon-
zern ausgesetzt ist.
Klagenfurt, am 20. März 2026
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
SW UM-
WELT-
TECHNIK
AG:
SW Umwelttechnik AG 2025

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Die Beteiligungen der SW Umwelttechnik Stoiser & Wol-
schner AG umfassen Unternehmen mit Standorten in
Österreich, Ungarn und Rumänien, sowie in der Slowakei
und Bulgarien.
Wirtschaftliches Umfeld
Im Jahr 2025 blieb das wirtschaftliche Umfeld in den Kern-
märkten der SW Umwelttechnik von einer insgesamt ver-
haltenen Konjunkturdynamik und weiterhin erhten Kos-
tenstrukturen geprägt. Die wirtschaftliche Entwicklung im
Euroraum wurde weiterhin durch eine schwache Indust-
riekonjunktur, gedämpfte Bau- und Investitionstätigkeit
sowie die verzögerten Effekte der restriktiven Geldpolitik
der Vorjahre belastet. Erst im Jahresverlauf zeigten sich in
einzelnen Sektoren leichte Stabilisierungstendenzen.
Die Inflation entwickelte sich 2025 in der Europäischen
Union geringfügig rückläufig. Im Jahresdurchschnitt lag
die Inflationsrate in der EU bei 2,5 % (2024: 2,6 %) und
in der Eurozone bei 2,1 % (2024: 2,4 %). Trotz dieser Ent-
spannung wirkten sich insbesondere steigende Lohn- und
Dienstleistungskosten weiterhin kostensteigernd auf In-
dustrie- und Bauunternehmen aus und belasteten Margen
sowie Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig blieb das
Zinsniveau im historischen Vergleich erhöht, wodurch sich
die Finanzierungsbedingungen für Infrastruktur- und Bau-
investitionen weiterhin schwierig gestalteten.
Das Wirtschaftswachstum blieb in der EU moderat. Für
2025 wird ein reales BIP-Wachstum von rund 1,4 % er-
wartet (2024: 1,1 %), für die Eurozone 1,2 % (2024: 0,9 %).
Damit setzte zwar eine leichte konjunkturelle Erholung ein,
das Wachstum blieb jedoch unter den Erwartungen.
Österreich
Die österreichische Wirtschaft befand sich auch im Jahr
2025 in einer anhaltenden Schwächephase. Nach meh-
reren Jahren rückläufiger beziehungsweise stagnieren-
der Entwicklung blieb die gesamtwirtschaftliche Dynamik
gering. Die Investitions- und Bautätigkeit entwickelte sich
weiterhin verhalten, während die Industriekonjunktur durch
schwache Exportmärkte, insbesondere Deutschland, so-
wie strukturelle Wettbewerbsnachteile belastet wurde.
Nach der Rezession 2024 (reales BIP 0,7 %) wurde für
2025 lediglich eine leichte Erholung mit einem Wachstum
von rund 0,3 % erwartet.
Die Inflationsrate lag 2025 im Jahresdurchschnitt bei 3,5 %
(2024: 2,9 %) und damit weiterhin über dem Durchschnitt
der Eurozone. Die hohen Lohn- und Gehaltssteigerungen
aufgrund der hohen Inflation aus dem Vorjahr belasteten
insbesondere personalintensive Branchen wie den Dienst-
leistungssektor und die Bauwirtschaft.
Die Investitionstätigkeit blieb deutlich unter dem Vorkri-
senniveau. Erst gegen Jahresende 2025 zeigten sich in
einzelnen Industriezweigen Stabilisierungstendenzen.
Insgesamt verhinderten strukturelle Standortnachteile
und die schwache europäische Industriekonjunktur eine
rasche Erholung.
Ungarn
Die ungarische Wirtschaft im Jahr 2025 zeigte ein gerin-
ges Wachstum mit rund 0,4 % (2024: 0,6 %). Impulse ka-
men vor allem aus dem Dienstleistungssektor sowie einer
vorsichtigen Erholung des privaten Konsums infolge der
deutlich gesunkenen Inflation. Demgegenüber standen In-
dustrie und Bauwirtschaft weiterhin unter Druck, belastet
durch schwache Investitionstätigkeit, hohe Finanzierungs-
kosten und eine verhaltene Exportnachfrage.
Die Inflation lag 2025 im Jahresdurchschnitt bei 4,5 %
(2024: 3,7 %) und blieb damit im regionalen Vergleich er-
höht. Zwar stellte dies eine deutliche Normalisierung ge-
genüber den Inflationsspitzen der Jahre 2022 und 2023
dar, dennoch wirkten die weiterhin überdurchschnittlichen
Preissteigerungen dämpfend auf Kaufkraft und Investi-
tionsneigung.
Zusätzlich belasteten strukturelle Faktoren das wirtschaft-
liche Umfeld. Dazu zählten insbesondere eingeschränkte
öffentliche Investitionsprogramme sowie die Zurückhal-
tung von EU-Fördermitteln, die vor allem Infrastruktur- und
Bauinvestitionen hemmten. Hohe Finanzierungskosten,
schwache Exportnachfrage aus Westeuropa und anhal-
tende Kostenbelastungen wirkten sich zudem negativ
Geschäftsverlauf und wirtschaftliches Umfeld

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
auf Industrie und Bauwirtschaft aus. Insgesamt blieb das
Marktumfeld im Infrastruktur- und Bausektor auch im Jahr
2025 herausfordernd und die wirtschaftliche Dynamik
deutlich unter dem Vorkrisenniveau
Rumänien
Rumänien blieb im Jahr 2025 eine der strukturell wachs-
tumsstärkeren Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa,
wenngleich sich die konjunkturelle Dynamik gegenüber
den Erwartungen abschwächte. Nach einem Wachstum
von 0,9 % im Jahr 2024 wurde r 2025 ein reales BIP-Plus
von rund 0,7 % erwartet. Die wirtschaftliche Entwicklung
wurde weiterhin durch eine vergleichsweise robuste Bin-
nenkonjunktur, umfangreiche EU-finanzierte Infrastruktur-
programme sowie Investitionen in Logistik- und Umwelt-
infrastruktur getragen.
Die Inflationsrate blieb im EU-Vergleich erht und lag
2025 im Jahresdurchschnitt bei 6,7 % (2024: 5,8 %). Damit
blieb Rumänien weiterhin deutlich über dem EU-Durch-
schnitt, was Kostenentwicklungen und Planungssicherheit
für Unternehmen beeinflusste. Trotz der erhöhten Inflation
blieb die Nachfrage im Infrastruktur- und Bausektor insge-
samt stabil, wobei EU-Förderprogramme gemeinsam mit
dem strukturellen Nachholbedarf im Verkehrs- und Um-
weltbereich einen zentralen Wachstumstreiber darstellten.
Politisch war das Jahr weiterhin durch die Nachwirkungen
des Wahljahres 2024 geprägt. Die Wiederholung der Prä-
sidentschaftswahl im Mai 2025 führte temporär zu erhöh-
ter Unsicherheit, beeinträchtigte jedoch die Investitionsak-
tivität nur begrenzt. Ein wesentlicher struktureller Impuls
ergab sich aus dem Beitritt Rumäniens zum Schengen-
Raum mit Jänner 2025. Dieser verbesserte die Rahmen-
bedingungen für grenzüberschreitenden Warenverkehr,
Logistik und Investitionen und stärkte die wirtschaftliche
Integration des Landes in den europäischen Binnenmarkt.
Zweigniederlassungen
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG betreibt
keine Zweigniederlassungen.
Quellen: European Commission, Außenwirtschaft Österreich, Wirtschaftskammer Österreich, Germany Trade & Invest, Erste Group Research, WIFO

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
*
Die finanziellen Leistungsindikatoren sind in Abhängigkeit von der Branche und Größe des Unternehmens sowie der Komplexität der Gescftstätigkeit geeignet.
Finanzielle Leistungsindikatoren
*
Einheit 2025 2024 2023
Ertragslage
Ergebnis nach Steuern TEUR 2.404 3.445 4.374
Durchschnittliches Eigenkapital TEUR 24.505 22.923 21.265
Eigenkapitalrendite % 9,8 15,0 20,6
Betriebsergebnis TEUR -741 -68 -733
Durchschnittliche Gesamtkapital TEUR 46.795 45.805 43.909
Gesamtkapitalrentabilität % -1,6 -0,1 -1,7
Vermögens- und Finanzlage
Eigenkapital TEUR 25.562 23.448 22.399
Gesamtkapital TEUR 47.092 46.499 45.112
Eigenkapitalquote % 54,3 50,4 49,7
Verzinsliches Fremdkapital TEUR 20.019 21.920 21.117
Liquide Mittel TEUR -10 -16 -13
Nettoverschuldung TEUR 20.009 21.904 21.104
Eigenkapital TEUR 25.562 23.448 22.399
Gearing ratio % 78,3 93,4 94,2
Geldflussrechnung
Nettogeldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit TEUR -1.093 -1.253 -626
Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit TEUR 3.688 3.837 3.853
Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -2.601 -2.581 -3.228

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
SW Umwelttechnik notiert mit 725.999 Stück Aktien, im
„standard market auction“ der Wiener Börse, die Gesamt-
heit der Aktien entspricht einem Grundkapital von TEUR
5.278.
Die Wolschner Privatstiftung hält mehr als 40 % des aus-
gegebenen Aktienkapitals der SW Umwelttechnik Stoiser
& Wolschner AG.
Großaktionäre mit mehr als 5 % gehaltenen Aktien sind die
VBG Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH (100 % Toch-
ter der BKS Bank AG), Herr Dipl.-Ing. Dr. Bernd Wolschner
(persönlich), Herr Dipl.-Ing. Klaus Einfalt (persönlich)
und Herr Dr. Stephan Dörler direkt und indirekt über die
KWWN GmbH.
Es existieren keine Beschränkungen, die die Stimmrechte
oder die Übertragung von Aktien betreffen. Es gibt auch
keine Aktionär:innen oder am Kapital beteiligte Arbeitneh-
mer:innen, die Kontrollrechte besitzen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Mai 2021 wur-
de der Vorstand gemäß §§ 169 ff AktG ermächtigt, inner-
halb von fünf Jahren nach Eintragung der entsprechenden
Satzungsänderung in das Firmenbuch das Grundkapi-
tal allenfalls in mehreren Tranchen gegen Bar- und/
oder Sacheinlage um bis zu TEUR 2.639 durch Ausga-
be von bis zu 362.999 Stück neue auf Inhaber lautende
Stückaktien zu erhöhen und den Ausgabekurs sowie die
Ausgabebedingungen mit Zustimmung des Aufsichtsra-
tes festzulegen. Das gesetzliche Bezugsrecht kann den
Aktionären unter Ausschluss des unmittelbaren Bezugs-
rechts der Altaktionäre in der Weise eingeräumt werden,
dass die Kapitalerhöhung von einem Kreditinstitut oder
einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflich-
tung übernommen wird, sie den Aktionären entsprechend
ihrem Bezugsrecht anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).
Der Aufsichtsrat oder ein hierzu vom Aufsichtsrat bevoll-
mächtigter Ausschuss wurde ermächtigt, Änderungen der
Satzung, die sich aus der Ausnützung des genehmigten
Kapitals ergeben, zu beschließen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wur-
de der Vorstand gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG dazu er-
mächtigt, bis zum 8. November 2026, eigene Aktien bis
zu einem Anteil von höchstens 10 % des Grundkapitals zu
erwerben (Gesamterwerbsvolumen), wobei der geringste
beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert maximal 30
% unter und der höchste Gegenwert maximal 10 % über
dem durchschnittlichen Börseschlusskurs der dem Rück-
erwerb vorhergehenden drei Börsetage betragen darf. Die
Ermächtigung kann ganz oder teilweise und auch in meh-
reren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer
Zwecke ausgeübt werden. Der Handel in eigenen Aktien
ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wurde
der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichts-
rates innerhalb von fünf Jahren die eigenen Aktien auf
jede gesetzlich zulässige Art wieder zu veräußern, wobei
der Vorstand ermächtigt ist, für die Veräußerung eigener
Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die Bör-
se oder durch ein öffentliches Angebot unter Ausschluss
des Bezugsrechts zu beschließen, wenn die eigenen Ak-
tien als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen,
Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder meh-
reren Gesellschaften im In- und Ausland verwendet oder
im Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungs- oder Aktienop-
tionsprogramms an Arbeitnehmer:innen, leitende Ange-
stellte, Mitglieder des Vorstandes/der Geschäftsführung
der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unter-
nehmens gewährt werden.
Zusätzlich wurde der Vorstand ermächtigt, das Grund-
kapital der Gesellschaft durch Einziehen dieser eigenen
Aktien ohne Nennwert ohne weiteren Beschluss der
Hauptversammlung herabzusetzen, wobei der Aufsichts-
rat ermächtigt ist, Änderungen der Satzung, die sich durch
die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen.
Es existieren keine Vereinbarungen, an denen die Gesell-
schaft beteiligt ist und die bei einem Kontrollwechsel in der
Gesellschaft infolge eines Übernahmeangebots wirksam
werden, sich ändern oder enden. Es existiert derzeit kein
öffentliches Übernahmeangebot, das Entschädigungsver-
einbarungen zwischen der Gesellschaft und dem Vorstand
und den Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern not-
wendig machen würde.
Angaben gem. § 243a UGB

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Der Vorstand der SW Umwelttechnik wird den Aktionär:in-
nen auf der Hauptversammlung, die für den 7. Mai 2026
anberaumt ist, vorschlagen, eine erwartete Dividenden-
ausschüttung von 1,30 € je Aktie durchzuführen.
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Der Aufsichtsrat und das Management der SW Umwelt-
technik legen größten Wert auf eine nachhaltige Unterneh-
mensführung. Das Beitragen zu einer umweltfreundlichen
Entwicklung der Wirtschaft und die soziale Verantwortung
sind uns seit Jahrzehnten ein großes Anliegen und Teil
unserer Unternehmensmission, die wir konsequent ver-
folgen.
Arbeitnehmerbelange
Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen ist uns be-
sonders wichtig, sowie deren regelmäßige Fort- und Wei-
terbildung. Ebenso ein zentraler Schwerpunkt in unserer
Unternehmensphilosophie ist der wertschätzende Um-
gang miteinander. Unsere Unternehmenswerte sind eine
verbindliche Leitlinie und unterstützen uns dabei, sowohl
unserer gesellschaftlichen Verantwortung als auch unse-
rer Mission gerecht zu werden. Darüber hinaus haben wir
sie in unserem Verhaltenskodex niedergeschrieben und
leben diese Werte jeden Tag.
Forschung und Entwicklung
Im Jahr 2025 investierte SW Umwelttechnik TEUR 84 (VJ
TEUR 146) in Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt weiter-
hin auf der Entwicklung und Markteinführung von Anwen-
dungen aus Ultrahochfestem Beton (UHPC). Im Jahr 2025
konnte ein bedeutender Auftrag für die Errichtung einer
UHPC-Brücke im Burgenland gewonnen werden. Die
Fertigung der Bauteile sowie deren Auslieferung und Um-
setzung sind für 2026 vorgesehen. Dieses Projekt unter-
streicht die steigende Nachfrage nach langlebigen und
wartungsarmen Infrastrukturlösungen sowie die techno-
logische Kompetenz unseres Unternehmens im Bereich
innovativer Betonbauteile.
Darüber hinaus wurde der bereits im Sortiment geführte
UHPC-Ablauftopf um ein Einlaufgitter erweitert und ist nun
inklusive Rahmen aus UHPC anstelle von Gusseisen
als komplettes Set verfügbar. Diese sung stellt eine
weitere konsequente Weiterentwicklung im Infrastruktur-
bereich dar. Zur Ableitung von Tagwässern werden in Ös-
terreich bislang überwiegend Abläufe aus Gusseisen ein-
gesetzt. Der mit der Zeit nachlassende Verbund zwischen
Gusseisen und Beton sowie Schäden im Bereich der Ab-
dichtung führen jedoch häufig zu Undichtigkeiten und in
weiterer Folge zu Beeinträchtigungen des Bauwerks. Der
entwickelte Ablauftopf aus UHPC bietet hier wesentliche
Vorteile: ein geringeres Eigengewicht und damit einen
erleichterten Einbau, eine hohe Widerstandsfähigkeit
gegenüber Frost- und Tauwechsel, günstigere thermische
Eigenschaften im Übergangsbereich sowie vollständige
Korrosionsbeständigkeit. Mit dieser Lösung wird ein Bei-
trag zur nachhaltigen Verlängerung der Lebensdauer von
Brückenbauwerken geleistet.
In der deutschen Bauwirtschaft ist für die Verwendung von
UHPC entweder eine Zustimmung im Einzelfall oder eine
allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich. In
Österreich sind die Rahmenbedingungen bisher ähnlich,
auch wenn im letzten Jahr die ÖBV-UHPC-Richtlinie ver-
öffentlicht wurde. Konkrete weitere Vorgaben gibt es der-
zeit noch nicht, jedoch wird erwartet, dass eine weiterge-
hende Normung folgen wird, die den verstärkten Einsatz
von UHPC in der Bauwirtschaft fördern könnte.
Dividende
Aktienkennzahlen
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018
Ergebnis Konzern (in EUR Mio.) 3,1 1,1 10,3 10,5 9,7 6,8 8,1 7,11
Dividende (in EUR) 1,3 0,4 3,3 2,9 3,2 1,6 0,6 0,3
Höchstkurs (in EUR) 41,00 50,00 46,00 50,00 47,00 42,80 32,00 12,60
Tiefstkurs (in EUR) 32,00 35,00 38,00 33,20 37,00 20,00 12,20 7,80
Schlusskurs (in EUR) 32,20 35,40 40,40 41,00 38,20 42,00 32,00 10,20
Gew. Anzahl Aktien (Stk.) 725.999 725.999 725.999 725.999 725.999 663.906 640.878 640.878

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
SW Umwelttechnik betreibt entsprechend den Anforderun-
gen des Österreichischen Corporate Governance Kodex
ein formalisiertes, einheitliches und konzernweites Risiko-
managementsystem. So können eine frühzeitige Identifi-
kation und Steuerung von potentiellen Risiken sowie im
Idealfall – weitere Wettbewerbsvorteile erreicht werden.
Das Berichtswesen als zentraler Bestandteil des Risiko-
managements erfasst positive und negative Abweichun-
gen von Unternehmenszielen und Unternehmenskennzah-
len. In Abstimmung mit allen leitenden Mitarbeiter:innen
analysiert der Vorstand Ergebnisse und Kennzahlen, um
entsprechende Maßnahmen abzuleiten und so unterneh-
merische Chancen bestmöglich zu nutzen.
Risikomanagement
Damit potenzielle Risiken auf Unternehmensebene sys-
tematisch identifiziert und bewertet werden können, ist
ein umfassendes Risikomanagement in der Aufbau- und
Ablauforganisation verankert. Zusammen mit dem Be-
richtswesen bildet es die Grundlage für den regelmäßigen
Informationsaustausch zwischen den einzelnen Konzern-
gesellschaften und dem Vorstand und Aufsichtsrat. Das
strategische Risikomanagement wird durch den Vorstand
koordiniert, der auch die oberste Verantwortung für die
Strategie und die Erreichung der Unternehmensziele
trägt. Im operativen Geschäft sind darüber hinaus alle
Führungskräfte für die Überwachung und Steuerung mög-
licher Risikoquellen verantwortlich.
Zur gemeinsamen Aufarbeitung, Analyse und Dokumen-
tation größerer Risikoentscheidungen dienen die erwei-
terten Vorstandssitzungen. Das Konzerncontrolling ist für
Koordination, Sicherung und Steuerung des Konzernrisi-
kos zuständig und berichtet wiederum an den Vorstand.
Das konzernweite Risikomanagement beschäftigte sich
im Geschäftsjahr 2025 vor allem mit den betrieblichen He-
rausforderungen durch das wirtschaftliche Umfeld in den
Märkten. SW Umwelttechnik hat die Einkaufsstrategie der
vergangenen Jahre beibehalten und durch eine voraus-
schauende Einkaufsplanung für ausreichend hohe Lager-
bestände an allen Werksstandorten gesorgt. Damit konnte
sichergestellt werden, dass Leistungs- und Liefergarantien
für die Kunden gewährleistet werden konnten. Ein weiterer
Schwerpunkt des internen Risikomanagements war die
Sicherstellung der Kapazitätsauslastung und der Umgang
mit volatilen Rohstoffpreisen. Dies erforderte eine intensi-
ve Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung in den
einzelnen Kernmärkten.
Um eine Grundlage zur Steuerung zu erhalten, wurden die
Risiken unter Berücksichtigung von Prognosen, Eintritts-
wahrscheinlichkeiten und Auswirkungen untersucht. So
konnten folgende Hauptrisiken identifiziert werden:
• gesetzliche und wirtschaftliche Risiken
• betriebliche Risiken
• finanzwirtschaftliche Risiken
Diese Hauptrisiken und die damit verbundenen Kontrollak-
tivitäten wurden dem Prüfungsausschuss in zwei Sitzun-
gen präsentiert und unterliegen laufenden Anpassungen
durch den Vorstand.
Risikobericht

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Gesetzliche & wirtschaftliche
Rahmenbedingungen
Branchenrisiko
Wie jedes andere Unternehmen ist auch SW Umwelttech-
nik einer Reihe von branchenspezifischen Risiken ausge-
setzt. Gesamtwirtschaftliche Faktoren wie die allgemeine
Konjunkturentwicklung, die Finanzierungsmöglichkeiten
der öffentlichen Hand sowie die umweltpolitischen und
umweltrechtlichen Rahmenbedingungen beeinflussen die
Branchen, in denen SW Umwelttechnik tätig ist. Ein typi-
scher branchenspezifischer Einfluss ist der Witterungsein-
fluss auf den Verlauf und das Ergebnis von Bauprojekten,
der sich insbesondere in den Wintermonaten bemerkbar
macht.
Begünstigt wird die Steuerung der Branchenrisiken durch
die Unabhängigkeit von SW Umwelttechnik in zwei Ge-
schäftsbereichen sowie mehreren Ländern. Saisonale
und länderspezifische Schwankungen können so ausge-
glichen und abgemildert werden, unterschiedliche Markt-
potentiale genutzt und der flexible Einsatz von Ressourcen
entlang der konzernweiten Wertscpfungskette optimiert
werden.
Marktrisiko
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa ist für
die Geschäftsentwicklung der SW Umwelttechnik von ent-
scheidender Bedeutung. Das EU-Förderbudget für die
Jahre 2021 - 2027 beinhaltet Förderungen für kommunale
Investitionen in den Wachstumsmärkten Mittel- und Ost-
europas. Diese Förderungen der Europäischen Union sind
wichtige Erfolgsfaktoren und insbesondere in den Berei-
chen Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie Abwas-
serreinigung von entscheidender Bedeutung.
Die breite geografische Aufstellung und die umfassende
Produktpalette der SW Umwelttechnik ermöglichen das
Management des Marktrisikos. Das Unternehmen ist be-
strebt, in allen Kernmärkten die bestmögliche Kostenposi-
tion zu erreichen: Hohe Standards sowie moderne Werke
und Anlagen sorgen für Kosteneffizienz in der Produktion
und lassen eine flexible Anpassung an Veränderungen der
Nachfrage zu, was zur sehr guten Marktposition von SW
Umwelttechnik beiträgt. SW-Produkte werden in folgende
Länder exportiert: Slowakei, Italien, Deutschland, Slowe-
nien und Bulgarien.
Das interne Controlling und der ständige Unternehmens-
vergleich durch internes Benchmarking tragen zur weite-
ren Risikominimierung bei. Auch Wettbewerbsanalysen
und Best-Practice-Fälle werden genutzt, um das Unter-
nehmensziel der Kostenführerschaft in allen relevanten
Bereichen zu erreichen.
Betriebliche Risiken
Anlagenrisiko
Die Produktion bei SW Umwelttechnik erfolgt im Ein- und
Mehrschichtbetrieb, je nach Anlage und Bedarf. Damit
besteht eine branchenübliche Abhängigkeit von den An-
lagen, die jedoch durch den Einsatz moderner Maschinen
mit geringerem Störungs- und Ausfallrisiko reduziert wer-
den kann. Das bestehende Restrisiko wird durch umfang-
reiche Schulungen der verantwortlichen Mitarbeiter und
durch die Einhaltung eines klar definierten Wartungspro-
gramms minimiert. Sollte es dennoch zu Verzögerungen
kommen, ist es in der Regel möglich, kurzfristig auf andere
Anlagen des Konzerns auszuweichen. Im Geschäftsjahr
2025 gab es keine Maschinenausfälle.
Beschaffungsmarktrisiko
Als produzierendes Unternehmen ist SW Umwelttechnik
Preisschwankungen bei der Beschaffung von Rohstoffen
ausgesetzt. Die Rohstoffbeschaffung erfolgt hauptsäch-
lich über den EU-Markt. Insbesondere der Stahlpreis, der
von mehreren Faktoren abhängig ist, unterliegt relativ gro-
ßen Preisschwankungen. SW Umwelttechnik vereinbart
daher bereits bei Auftragserteilung für ein Großprojekt
eine vertragliche Preisbindung, um den Risikofaktor der
Stahlpreisschwankungen zu minimieren. Ein spezielles
Auswahlverfahren der Lieferanten und laufende Kontroll-
prozesse tragen ebenfalls zum Risikomanagement bei.
Die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlagen konnte das
Risiko der Abhängigkeit von Strom- und Energiepreis-
schwankungen reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag
zum Klimaschutz leisten.
SW Umwelttechnik ist durch ihre beeindruckende Flexibili-
tät und Anpassungsfähigkeit gut gerüstet, um Risiken im
Kontext globaler Herausforderungen zu minimieren. Die
robuste Struktur ermöglicht es SW Umwelttechnik, auf
Veränderungen in der Marktnachfrage, Lieferkettenunter-
brechungen und andere unvorhersehbare Einflüsse flexi-

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
bel zu reagieren. SW Umwelttechnik kann Lieferproblemen
erfolgreich entgegenwirken und potenziellen Engpässen
bei Rohstoffen durch die Erhöhung der Lagerbestände
vorbeugen. Durch die direkte und regionale Beschaffung
von Rohstoffen ist das Unternehmen in der Lage, flexibel
zu agieren und eine zuverlässige Bereitstellung von Leis-
tungen und Lieferungen für Kunden sicherzustellen. Diese
Widerstandsfähigkeit betont nicht nur die Robustheit des
Unternehmens, sondern auch seine Fähigkeit, sich an dy-
namische Marktsituationen anzupassen.
Terminrisiko
SW Umwelttechnik legt großen Wert auf Termin- und Leis-
tungstreue, um höchste Ansprüche an die Zuverlässigkeit
zu erllen. Bei Großaufträgen werden in der Regel im
Vorfeld Leistungs- und Termingarantien abgegeben. Das
Projektmanagement wird IT-gestützt durch die Integra-
tion moderner Kalkulations-, Produktions- und Montage-
planungssysteme durchgeführt. Dies trägt dazu bei, das
Terminrisiko zu minimieren. Sollte es dennoch zu Ver-
gerungen oder Ausfällen in einem Werk kommen, kann
die Lieferung grundsätzlich aus einem anderen Werk er-
folgen.
IT-Risiken
Moderne und dezentralisierte IT-Systeme minimieren das
Risiko von Ausfällen in der Datenverarbeitung. Regel-
mäßige und vollständige Datensicherungen an mehreren
Standorten erhen zudem die IT-Sicherheit.
Der konzernweite Einsatz von SAP als Management-Infor-
mationssystem gewährleistet eine effiziente Kommunika-
tion und Planung zwischen den Standorten des Konzerns.
Die in das SAP-System integrierten Kontrollmechanismen
sichern die Stabilität und Funktionalität des Programms.
Umweltrisiko
SW Umwelttechnik stellt umweltfreundliche Produkte für
einen ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt
her. Mit gezielten und wirksamen Schutzmaßnahmen mi-
nimiert das Unternehmen verschiedene Umweltrisiken,
die im Produktionsbetrieb entstehen. Die Umweltschutz-
und Sicherheitsvorkehrungen zur Unterstützung der Um-
weltschutzmaßnahmen werden von den Betriebsleitern
und Nachhaltigkeitsbeauftragten regelmäßig überprüft
und bewertet.
Personalrisiko
Der wirtschaftliche Erfolg eines jeden Unternehmens
hängt entscheidend von den Beschäftigten ab. Aufgrund
der demographischen und verschiedenen gesellschaft-
lichen Entwicklungen herrscht in Ungarn und Rumänien
ein Mangel an Arbeitskräften. SW Umwelttechnik begeg-
net diesem Mangel mit einer Vielzahl von Maßnahmen, die
das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber ma-
chen. Schulungsprogramme und transparente Kommuni-
kationsabläufe tragen dazu bei, die Belegschaft der SW
Umwelttechnik zu stärken und die Zusammenarbeit und
Motivation zu fördern. Die direkte Einbindung der Mitarbei-
ter:innen in Verbesserungs- und Veränderungsprozesse,
eigenständige Verantwortungsbereiche und ein attrakti-
ves Entlohnungssystem sind wichtige Säulen der Perso-
nalpolitik des Unternehmens.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Forderungsausfallrisiko
Dem Risiko von Zahlungsausfällen begegnet SW Um-
welttechnik in den meisten Ländern, in denen sie tätig
ist, durch die Versicherung von Kundenforderungen. Den
Kund:innen wird ein eigenes Kreditlimit eingeräumt, das
mit zunehmender Kundenkenntnis erweitert werden kann.
Eine zusätzliche Maßnahme zur Risikominimierung ist ein
striktes Forderungsmanagement. Dazu gehört auch die
rechtliche Unterstützung, falls erforderlich.
Liquiditätsrisiko
Zu den wichtigsten Aufgaben der strategischen Unterneh-
mensführung gehört die Sicherstellung einer gesunden
finanziellen Basis. Die wichtigsten Steuerungsgrößen für
das Liquiditätsrisiko sind die mittel- und langfristige Fi-
nanzbedarfsermittlung mit dem Working Capital Manage-
ment als Hauptbestandteil der Liquiditätsplanung sowie
das unternehmensweite Cash-Reporting und die Analyse
der Geldumschlagsdauer. In diesem Zusammenhang ist
für SW Umwelttechnik ein partnerschaftliches und trans-
parentes Verhältnis zu den kreditgebenden Banken von

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
größter Bedeutung. Sie hilft, finanzielle Risiken rechtzeitig
zu erkennen und Zahlungsengpässe zu vermeiden.
Bankdarlehen machen einen wesentlichen Teil der Finan-
zierung der SW-Gruppe aus. Die Finanzierung der SW
Gruppe ist langfristig gesichert mit an das wirtschaftliche
Umfeld angepassten Tilgungsprofilen und einer Verpflich-
tung zur jährlichen Prolongation der kurzfristigen Ver-
pflichtungen. Der bestehende operative Liquiditätsbedarf
kann aus den vorhandenen liquiden Mitteln und dem be-
stehenden Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG als Kon-
zernholding unterstützt die nationalen Tochtergesellschaf-
ten innerhalb des Konzerns per 31.12.2025 mit Patronats-
erklärungen in Höhe von EUR 41,7 Mio. (VJ EUR 43,6
Mio.).
Bericht über wesentliche Merkmale des internen
Kontroll- und Risikomanagementsystems in Hinblick
auf den Rechnungslegungsprozess
In diesem Bericht wird die Organisation der internen Kon-
trolle des Rechnungslegungsprozesses dargestellt. Der
Vorstand ist für die Einrichtung eines internen Kontroll-
und Risikomanagementsystems verantwortlich, das den
Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.
Das interne Kontrollsystem für den Rechnungslegungs-
prozess soll das Management dabei unterstützen, eine
wirksame Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses
sicherzustellen und eine kontinuierliche Verbesserung
zu erreichen. Die Umsetzung erfolgte gemäß den inter-
nen Richtlinien und Vorschriften. Daber hinaus wurden
Voraussetzungen geschaffen, die spezifische Kontroll-
maßnahmen in den wesentlichen Rechnungslegungspro-
zessen ermöglichen. Um den Anforderungen an ein wirk-
sames Kontrollsystem gerecht zu werden, wurden die
Verantwortungsbereiche entsprechend in die Unterneh-
mensorganisation integriert.
Risikobeurteilung
Potenzielle Risiken im Rechnungslegungsprozess werden
von der Unternehmensleitung, dem Vorstand und dem
Aufsichtsrat identifiziert und überwacht. Anschließend
wird eine Bewertung der Relevanz und der Eintrittswahr-
scheinlichkeit vorgenommen.
Die zuständigen Stellen überprüfen jährlich die Kontroll-
maßnahmen anhand eines risikobasierten Modells. Fehler
in der Finanzberichterstattung können durch verschiede-
ne Faktoren entstehen, denen proaktiv entgegengewirkt
werden kann. Eine Vereinfachung der Bilanzierungs-
grundsätze sowie eine einheitliche Bewertung von Vermö-
gensgegenständen tragen zur Risikominimierung bei. Ein
komplexes oder dynamisches Geschäftsumfeld kann das
Fehlerrisiko jedoch erhöhen. Zudem besteht bei Schätzun-
gen das immanente Risiko, dass zukünftige Entwicklun-
gen von den Prognosen abweichen. Besonders relevante
Schätzungen für den Jahresabschluss betreffen Sozialka-
pital, Rechtsstreitigkeiten, Forderungseinbringlichkeit so-
wie die Werthaltigkeit von Beteiligungen und Vorräten. Zur
Risikominimierung werden bei Bedarf externe Experten
hinzugezogen und öffentlich verfügbare Quellen genutzt.
Kontrollmaßnahmen
Das allgemeine Kontrollumfeld erstreckt sich über die
Ebene des Vorstands, des Aufsichtsrats und des mittle-
ren Managements. Die kontinuierliche Anwendung aller
Kontrollmaßnahmen im laufenden Geschäftsprozess ver-
hindert proaktiv mögliche Fehler und Abweichungen in der
Finanzberichterstattung. Sollten dennoch Fehler auftre-
ten, können diese schnell erkannt und korrigiert werden.
Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen werden verschiede-
ne Schritte durchgeführt, darunter die Überpfung der
Periodenergebnisse durch das Management, die gezielte
Abstimmung der Konten und die Analyse der laufenden
Rechnungslegungsprozesse. Wichtige Aktivitäten werden
zudem stets nach dem Vier-Augen-Prinzip kontrolliert.
IT-Sicherheitskontrollmaßnahmen sind ein weiterer wich-
tiger Bestandteil des internen Kontrollsystems. Sensible
Tätigkeiten werden getrennt und zusätzlich durch die sorg-
fältige Vergabe von IT-Berechtigungen geschützt. Für das
Rechnungswesen und die Finanzberichterstattung wird
das Programm SAP eingesetzt. Alle eingesetzten Syste-
me verfügen über integrierte Kontrollmechanismen, die
deren Funktionsfähigkeit sicherstellen.
Information und Kommunikation
Das Management überprüft und aktualisiert die Richt-
linien und Vorschriften für die Finanzberichterstattung in
regelmäßigen Abständen. Die in diesem Zusammenhang
geltenden Regelungen werden in verschiedenen Arbeits-

Graphics
77
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
gruppen diskutiert, an denen auch Abteilungsleiter:innen
und leitende Mitarbeiter:innen des Rechnungswesens be-
teiligt sind. Auch die Mitarbeiter:innen, deren Tätigkeit in
den Einflussbereich fällt, werden informiert. Die Arbeits-
gruppen stellen die Einhaltung aller Richtlinien und Vor-
schriften sicher und zeigen auch Schwachstellen und Ver-
besserungspotenziale im Rechnungswesen auf.
Überwachung
Die laufende konzernweite Überwachung obliegt dem
Vorstand, der dabei durch eine enge Zusammenarbeit mit
dem Konzerncontrolling unterstützt wird. Der Vorstand be-
richtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Gang der
Geschäfte und etwaige Abweichungen. Eine zusätzliche
Überwachungsfunktion wird durch das obere Manage-
ment und die Abteilungsleiter:innen in ihren jeweiligen Be-
reichen wahrgenommen. In regelmäßigen Abständen wer-
den unterstützende Plausibilitätskontrollen durchgeführt.
Diese Ergebnisse werden unter anderem in den monat-
lichen Finanzberichten zusammengefasst. Diese Berichte
enthalten eine detaillierte Aufschlüsselung der Umsatz-
entwicklung nach Segmenten, Informationen über die
Liquidität, den Stand der Forderungen und Vorräte sowie
andere relevante Daten, die für die Steuerung und Bewer-
tung erforderlich sind.
Die abschließende Prüfung der zu veröffentlichenden Jah-
resabschlüsse wird von leitenden Mitarbeiter:innen des
Rechnungswesens und vom Vorstand durchgeführt.
Der Prüfungsausschuss ist für die Überwachung des Kon-
trollsystems zuständig. Er überwacht den Rechnungsle-
gungsprozess, befasst sich mit dessen Integrität, bewer-
tet die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems und des
Risikomanagements unter Einbeziehung externer Partner.
Im Rahmen ihrer Prüftätigkeit hat der Ausschuss keine
wesentlichen Mängel hinsichtlich der Wirksamkeit des
internen Kontrollsystems festgestellt. Eine kontinuierliche
Verbesserung von Effizienz und Exaktheit wird fortlau-
fend angestrebt. Zusätzlich wird die Unabhängigkeit des
Abschlussprüfers und die Angemessenheit der Nichtprü-
fungsleistungen sowie der Abschlussprüfung geprüft.
Graphics
78
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unseren
Kernmärkten werden auch im Jahr 2026 von einer nur
schrittweisen konjunkturellen Erholung und weiterhin
strukturellen Herausforderungen geprägt sein. Während
sich in einzelnen Märkten erste Stabilisierungstendenzen
abzeichnen, bleibt die Nachfrage in bau- und infrastruk-
turnahen Segmenten insgesamt verhalten. Zusätzlich
erhöhen geopolitische Spannungen, insbesondere eine
mögliche weitere Eskalation des Konflikts im Nahen Os-
ten, die Unsicherheit an den internationalen Märkten. Ein
anhaltender oder sich verschärfender Iran-Konflikt könnte
zu steigenden Energie- und Rohstoffpreisen führen und
damit erneut inflationsfördernd wirken. Entsprechende
Preisentwicklungen würden die Kostenbasis der Industrie
belasten und Investitionsentscheidungen verzögern. Vor
diesem Hintergrund richten wir unseren Fokus weiterhin
auf die Absicherung unserer Marktposition in Österreich
und Ungarn sowie auf die Nutzung struktureller Wachs-
tumschancen in Rumänien.
Die österreichische Wirtschaft dürfte sich 2026 nach meh-
reren Jahren schwacher Konjunktur schrittweise stabilisie-
ren. Nach dem Ende der Rezession im Jahr 2025 wird für
2026 ein moderates Wachstum von rund 0,9 % erwartet.
Treiber der leichten Erholung sind steigende Investitionen
sowie ein moderat wachsender privater Konsum, wäh-
rend sich der Kostendruck in der Industrie allmählich ab-
schwächt und die Produktivität wieder zunimmt. Die Inves-
titionstätigkeit soll insgesamt wieder anziehen, getragen
vor allem von Ausrüstungs- und öffentlichen Investitionen.
Im Bausektor bleibt die Entwicklung hingegen verhalten:
Leichte Zuwächse im Nichtwohnungsbau stehen weiter-
hin schwachem Wohnbau und möglichen Verzögerungen
öffentlicher Projekte gegenüber. Insgesamt ist damit 2026
von einer moderaten konjunkturellen Erholung bei weiter-
hin strukturellen Herausforderungen auszugehen. Unsere
Strategie in Österreich bleibt daher auf Effizienzsteigerun-
gen, Kostenkontrolle und eine konsequente Ausrichtung
auf stabile Marktsegmente fokussiert.
Die wirtschaftliche Entwicklung in Ungarn bleibt auch 2026
von Unsicherheiten geprägt. Insgesamt wird für 2026 ein
moderates Wirtschaftswachstum von rund 2,3 % erwar-
tet. Zwar soll sich die Konjunktur leicht beleben, jedoch
bestehen weiterhin strukturelle Risiken, insbesondere im
Zusammenhang mit Wechselkursvolatilität, hohen Finan-
zierungskosten und einer verhaltenen Investitionsdyna-
mik im Bau- und Industriesektor. Die Bautätigkeit dürfte
insgesamt nur langsam anziehen, während öffentliche
Infrastrukturinvestitionen weiterhin durch eingeschränkte
Mittelverfügbarkeit beeinflusst bleiben. Im Hinblick auf die
anstehenden Parlamentswahlen im April 2026 entstanden
und bestehenerhöhte politische Unsicherheiten, wodurch
Investitionsentscheidungen teilweise verschoben wurden.
Nach Klärung der politischen und regulatorischen Rah-
menbedingungen können Projekte umgesetzt werden und
der Ausgang der Wahlen kann auf die Freisetzung der
zurückgehaltenen EU-Fördermittel Einfluss haben. Vor
diesem Hintergrund erwarten wir weiterhin ein anspruchs-
volles Umfeld und setzen auf eine konsequente Sicherung
unseres Marktvolumens sowie auf eine flexible operative
Steuerung zur nachhaltigen Absicherung unserer Markt-
position.
Rumänien bleibt auch 2026 unser wachstumsstärkster
Markt, wenngleich sich die Dynamik moderat entwickelt.
Für 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von rund 1,1 %
Ausblick
Graphics
79
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
erwartet. EU-finanzierte Infrastruktur- und Investitionspro-
gramme sorgen weiterhin für Nachfrageimpulse, während
strukturelle Faktoren wie Inflation, steigende Staatsver-
schuldung und Reformanforderungen dämpfend auf Kon-
sum und private Investitionen wirken. Insgesamt wird für
2026 eine leichte konjunkturelle Belebung erwartet, ge-
tragen vor allem von Infrastrukturprojekten. Diese Rah-
menbedingungen bieten uns weiterhin Chancen, unsere
Marktposition auszubauen und von investitionsgetriebe-
nen Projekten zu profitieren.
Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die
Bautätigkeit in unseren Kernmärkten insgesamt auf niedri-
gem bis moderatem Niveau verbleibt, insbesondere in Un-
garn und Österreich. Die Marktsituation bleibt angespannt,
und unser Ziel ist es weiterhin, unser Marktvolumen zu si-
chern und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Gleichzeitig setzen wir gezielte Maßnahmen zur Erhöhung
unserer Widerstandsfähigkeit um. Dazu zählen die weitere
Optimierung von Produktions- und Beschaffungsprozes-
sen, eine konsequente Kostensteuerung sowie die Fokus-
sierung auf margenstarke Marktsegmente und Projekte.
Darüber hinaus beobachten wir die wirtschaftlichen und
politischen Entwicklungen in unseren Märkten laufend, um
frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Mit einer klaren strategischen Ausrichtung, regional diffe-
renzierten Marktansätzen und dem engagierten Einsatz
unseres Teams sind wir zuversichtlich, auch im weiterhin
anspruchsvollen Umfeld des Jahres 2026 unsere Markt-
position zu sichern und nachhaltigen Wert für unser Unter-
nehmen und unsere Stakeholder zu schaffen.
Klagenfurt, am 20. März 2026
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi
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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
EINZ
EL
ABSCH
LUSS:
Einzelabschluss 2025
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81
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Aktiva
31.12.2025 (EUR) 31.12.2024 (TEUR)
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie
daraus abgeleitete Lizenzen
0,28 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundwerte und Bauten 671.571,86 715
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.932,41 263
3. Anlagen in Bau 1.921,11 0
876.425,38 978
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 33.780.284,73 33.779
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.372.231,00 5.515
3. Wertpapiere 1.717.283,00 1.527
43.869.798,73 40.821
44.746.224,39 41.799
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 2.302.419,41 4.647
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
2. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 20.742,61 22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
2.323.162,02 4.669
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.426,42 16
2.333.588,44 4.685
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.275,71 15
47.092.088,54 46.499
Bilanz zum 31. Dezember 2025
Aktiva
Graphics
82
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Bilanz zum 31. Dezember 2025
Passiva
Passiva
31.12.2025 (EUR) 31.12.2024 (TEUR)
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes, einbezahltes und gezeichnetes Nennkapital 5.278.012,73 5.278
5.278.012,73 5.278
II. Kapitalrücklagen
Gebundene 7.347.937,29 7.348
III. Gewinnrücklagen 5.139.010,00 5.139
1. gesetzliche Rücklage 139.010,00 139
2. freie Rücklage 5.000.000,00 5.000
IV. Bilanzgewinn 7.796.745,57 5.683
davon Gewinnvortrag 5.392.466,19 2.238
25.561.705,59 23.448
B. Investitionszuschüsse 14.174,22 15
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Abfertigungen 396.982,00 478
2. Rückstellungen für Pensionen 2.494.358,68 2.789
3. Sonstige Rückstellungen 1.325.044,09 918
4.216.384,77 4.185
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.127.841,60 18.653
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.073.033,20 9.369
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.054.808,40 9.284
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 73.542,30 79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 73.542,30 79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.343,22 27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.343,22 27
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 80.319,24 92
davon aus Steuern 31.601,39 40
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 16.782,74 18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 80.319,24 92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
17.294.046,36 18.851
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.239.237,96 9.567
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.054.808,40 9.284
E. Rechnungsabgrenzungsposten 5.777,60 0,00
47.092.088,54 46.499
Graphics
83
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2025
2025
(EUR)
2024
(TEUR)
1. Umsatzerlöse 2.538.479,89 2.156
2. Sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 2.618,40 0
b) Übrige 2.010,08 2
4.628,48 2
3. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen -362.962,03 -286
4. Personalaufwand
a) Löhne 53.833,22 51
b) Gehälter 1.880.183,56 755
c) Soziale Aufwendungen 116.137,96 94
davon für Altersversorgung -57.253,65 -93
davon für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -83.197,58 -32
davon für gesetzl. vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige
Abgaben und Pflichtbeiträge
237.837,89 190
-2.050.154,74 -899
5. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -99.452,27 -110
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Steuern 401,53 0
b) Übrige 770.686,12 930
-771.087,65 -930
7. Zwischensumme aus Z 1 bis 6 (Betriebsergebnis) -740.548,32 -67
8. Erträge aus Beteiligungen 3.488.652,97 4.231
davon aus verbundenen Unternehmen 3.488.652,97 4.231
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 447.662,40 618
davon aus verbundenen Unternehmen 408.836,00 584
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,25 0
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0
11. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren
des Umlaufvermögens
191.915,80 0
davon aus verbundenen Unternehmen 1.604,00 0
12. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Anlagevermögens 0,00 -38
davon Abschreibung 0,00 -38
davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen 0,00 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -996.913,12 -1.300
davon betreffend verbundene Unternehmen 0,00 0
14. Zwischensumme aus Z 8 bis 13 (Finanzergebnis) 3.131.321,30 3.511
15. Ergebnis vor Steuern 2.390.772,98 3.444
16. Steuern vom Einkommen (und vom Ertrag) 13.506,40 1
davon latente Steuer 0,00 0
17. Ergebnis nach Steuern 2.404.279,38 3.445
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.392.466,19 2.238
19. Bilanzgewinn 7.796.745,57 5.683
Graphics
84
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
I. Allgemeine Angaben
Der Vorstand der Gesellschaft hat den vorliegenden Jahresabschluss zum 31.12.2025 nach den Vorschriften des österrei-
chischen Unternehmensgesetzbuches UGB aufgestellt.
Die Gesellschaft ist als große Gesellschaft gemäß § 221 UGB einzustufen.
Die bisherige Form der Darstellung wurde grundsätzlich bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehal-
ten.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG ist Muttergesellschaft eines in Mitteleuropa tätigen Konzerns zur Herstel-
lung von Betonfertigteilen in den Bereichen Tiefbau & Verkehr sowie Hochbau & Wohnen. Der Konzernabschluss wird nach
IFRS aufgestellt und ist beim Landesgericht Klagenfurt unter der Firmenbuchnummer 109859h hinterlegt.
Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2008 Gruppenträger einer Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Allgemeine Grundlagen
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie
der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Bei den Vermögensgegenständen und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt.
Das Unternehmen hat dem Vorsichtsgrundsatz Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag
verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste, die bis zum Bilanzstichtag
entstanden sind, wurden berücksichtigt.
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und in
längstens 10 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige immaterielle Vermögensgegenstände (Einzel¬anschaffungswert
bis EUR 1.000) werden aktiviert und sofort abgeschrieben. Gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften nimmt die Gesell-
schaft für Zugänge im ersten Halbjahr eine volle Jahresabschreibung, für Zugänge im zweiten Halbjahr eine halbe Jahres-
abschreibung vor. Selbst erstellte immaterielle Vergensgegenstände werden als Aufwand erfasst.
Die lineare Abschreibungsmethode erfolgt unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauern:
Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenom-
men, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.
Sachanlagevermögen
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Ge-
ringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis EUR 1.000) werden im Zugangsjahr aktiviert und sofort
abgeschrieben. Gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften nimmt die Gesellschaft für Zugänge im ersten Halbjahr eine volle
Jahresabschreibung, für Zugänge im zweiten Halbjahr eine halbe Jahresabschreibung vor.
Anhang für das Geschäftsjahr 2025
Nutzungsdauer in Jahren
Konzessionen 10
EDV-Software 4-5
Graphics
85
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung
folgender Nutzungsdauern:
Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenom-
men, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.
Finanzanlagen
Die Wertpapiere des Anlagevergens werden zu Anschaffungskosten oder, falls ihnen ein niedrigerer Zeitwert beizulegen
ist, mit diesem angesetzt, auch wenn die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist.
Die Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei nachhaltigen
und wesentlichen Wertminderungen werden niedrigere Werte angesetzt.
Bei Wegfall der Gründe für eine Wertminderung gem. § 204 Abs. 2 UGB wird der Betrag im Umfang der Werterhung unter
Berücksichtigung der inzwischen vorzunehmenden Abschreibung zugeschrieben.
Zuschreibungen zum Anlagevermögen
Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für die au-
ßerplanmäßige Abschreibung weggefallen sind. Die Zuschreibung erfolgt auf maximal den Nettobuchwert, der sich unter
Berücksichtigung der Normalabschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, ergibt.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken
werden Einzelwertberichtigungen gebildet.
Rückstellungen
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Abfertigungen erfolgen nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IAS
19), unter Anwendung der AVÖ 2018, einer Diskontrate von 4,0 % (Vorjahr: 3,4 %) und einer wahrscheinlichen Gehalts-
steigerung von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %). Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde das frühest mögliche Anfallsalter für die
(vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004 (Budgetbegleitgesetz 2003) unter Berücksichtigung der Übergangs-
regelungen zugrunde gelegt.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Stan-
dards (IAS 19) unter Anwendung der versicherungsmathematischen Rechnungsgrundlagen nach A 2018 (Vorjahr: A
2018), einer Diskontrate von 4,0 % (Vorjahr: 3,4 %) und einer wahrscheinlichen Pensionserhöhung von 2,5 % (Vorjahr: 2,5
%). Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde das frühest mögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß
Pensionsreform 2004 (Budgetbegleitgesetz 2003) unter Berücksichtigung der Übergangsregelungen zugrunde gelegt. Die
Pensionsrückstellungen in he von TEUR 3.364 (Vorjahr: TEUR 3.691) werden um ckdeckungsversicherungen in he
von TEUR 870 (Vorjahr: TEUR 902) saldiert.
Die Zinsaufwendungen betreffend Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen sowie die Auswirkungen aus einer Änderung
des Zinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Änderungen aus anderen versicherungsmathematischen Annahmen
werden im Personalaufwand erfasst.
Nutzungsdauer in Jahren
Gebäude und Grundstückseinrichtungen 20-40
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15
Graphics
86
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung er-
kennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die
nach vernünftiger unternehmerischer Beurteilung erforderlich sind.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschuss enthält keine auf fremde Währung lautenden Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.
Ertragsteuern
Durch die Verrechnung von Steuerumlagen erfolgt eine Kürzung des Steueraufwandes in der Gewinn- und Verlustrechnung
des Gruppenträgers.
Latente Steuern werden gemäß § 198 Abs 9 und 10 UGB nach dem bilanzorientierten Konzept und ohne Abzinsung auf
Basis des gültigen Körperschaftsteuersatzes von 23 % (Vorjahr: 23 %) gebildet. Dabei werden keine latente Steuern auf
steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.
III. Eruterungen zur Bilanz
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzel-
nen Posten (§ 226 Abs 1 UGB) ist aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.
Finanzanlagen
Die Aufgliederung der Beteiligungen ist der Beteiligungsliste zu entnehmen.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 8.372 (Vorjahr: TEUR
5.515) an die SW Umwelttechnik Magyarorszag Kft, (Majoshaza, Ungarn). Die Restlaufzeit der Ausleihungen an verbundene
Unternehmen ist langfristig in Höhe von TEUR 8.372 (Vorjahr: TEUR 5.515).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.310 (Vorjahr: TEUR 1.060) aus
Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 800 (Vorjahr: TEUR 600) aus kurzfristigen Darlehen, in he von TEUR
183 (Vorjahr: TEUR 128) aus sonstigen Forderungen sowie aus Steuerforderungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR
2). Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen aus Dividenden (Vorjahr: TEUR 2.857).
Latente Steuern
Die Buchwertunterschiede ergeben sich durch folgende Positionen:
Zum Bilanzstichtag wurden keine aktiven latenten Steuern für temporäre Differenzen zwischen steuerrechtlichen und unter-
nehmensrechtlichen Wertansätzen gebildet, da mit einer zukünftigen Steuerentlastung nicht zu rechnen ist.
2025 2024
Sachanlagen 0 - 8
Rückstellungen 1.080 1.366
Gesamt 1.080 1.358
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87
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Eigenkapital
Das Grundkapital beträgt TEUR 5.278 (Vorjahr: TEUR 5.278) und ist in 725.999 (Vorjahr: 725.999) auf Inhaber lautende
Stückaktien zerlegt.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Prämienrückstellungen in Höhe von TEUR 784 (Vorjahr: TEUR 369), Rückstellung
für nicht konsumierte Urlaube in Höhe von TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 249), Rückstellung für Beratung in Höhe von TEUR
178 (Vorjahr: TEUR 185), sowie eine Rückstellung für Aufsichtsratsvergütung in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 114).
Verbindlichkeiten
Folgende Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 17.128 (Vorjahr: TEUR 18.653) sind zum 31.12.2025
durch dingliche Sicherheiten in Form von Geschäftsanteilen mit einem Betrag von TEUR 17.128 (Vorjahr 18.653) besichert.
Haftungsverhältnisse
Die Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 41.672 (Vorjahr: TEUR 43.599) betreffen im Wesentlichen Patronats- bzw.
Bürgschaftserklärungen für Finanzverbindlichkeiten verbundener Unternehmen.
Art, Zweck und finanzielle Auswirkungen sonstiger nicht in der Bilanz ausgewiesener oder angegebener Ge-
schäfte gemäß § 237 Z 8a UGB
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen betragen für das nächste Geschäfts-
jahr TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 30) und für die nächsten fünf Geschäftsjahre TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 69).
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinn des § 237 Z 8b UGB
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen fanden im Geschäftsjahr nur zu fremdüblichen Konditionen statt
und betrafen im Wesentlichen Managementfee und Darlehensgewährungen an verbundene Unternehmen.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt:
in TEUR 2025 2024
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 2.100
2025 2024
Österreich 284 251
Ungarn 1.469 1.254
Rumänien 786 651
2.539 2.156
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88
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Personalaufwand und Arbeitnehmer
In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen sind Erträge
aus der Veränderung der Abfertigungsrückstellung in der Höhe TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 44) enthalten.
Für ehemalige Mitglieder des Vorstandes hat die Gesellschaft Gesamtzahlungen in Form von Pensionsbeiträgen in Höhe
von TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 217) geleistet.
Vorstand
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 flossen dem Vorstand Vergütungen in Höhe von TEUR 1.005 (Vorjahr: TEUR
1.090) zu. Davon entfielen TEUR 297 (Vorjahr: TEUR 426) auf variable Vorstandsprämien. Aufgrund des anteiligen Ziel-
erreichungen für Zielprämien wurden im Geschäftsjahr Prämienrückstellungen in Höhe von TEUR 689 gebildet (Vorjahr:
TEUR 208 aufgelöst). Weiters sind für Vorstandsmitglieder in der Bilanz Abfertigungsrückstellungen in Höhe von TEUR 397
(Vorjahr: TEUR 478) berücksichtigt. In Form von Beiträgen zu Pensionskassen wurden im Geschäftsjahr 2025 insgesamt
TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 199) für die Vorstandsmitglieder aufgewendet. Zum Bilanzstichtag und im Vorjahr waren keine
Darlehen an Vorstandsmitglieder gewährt. Sonstige Haftungen für Kredite von Mitgliedern des Vorstandes bestehen nicht.
Dem Vorstand gehören an:
Klaus Einfalt
János Váczi
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die in den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen
für den Abschlussprüfer werden im Konzernanhang offengelegt.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In diesem Posten sind unter anderem Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Abfertigungs- und Pensionsrückstellun-
gen in Höhe von TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 175) enthalten.
V. Ergänzende Angaben
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (FTE) gegliedert nach Arbeitern und Angestellten beträgt:
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Mit der SW Umwelttechnik Österreich GmbH (als Gruppenmitglied) besteht seit dem Geschäftsjahr 2008 eine Steuerum-
lagevereinbarung. Zwischen den Gesellschaften bestehen Regelungen den Steuerausgleich nach der Belastungsmethode
vorzunehmen. Im Jahr 2025 wurde vom Gruppenmitglied eine Steuerumlage in he von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 2) ab-
geführt.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.
2025 2024
Arbeiter 2 2
Angestellte 7 6
Gesamt 9 8
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89
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Ergebnisverwendung
Als Ausschüttung auf den Bilanzgewinn 2025 wird eine Dividende von EUR 1,30 (Vorjahr. EUR 0,40) je Aktie bzw. in Höhe
von insgesamt TEUR 944 (Vorjahr: TEUR 290) vorgeschlagen und angekündigt.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
Gewählte Mitglieder:
Dr. Reinhard Iro (Vorsitzender)
Dr. Ulrich Glaunach (stellvertretender Vorsitzender)
Mag. Sabine Lax
Dr. Alexander Schwartz
MMag. Michaela Werbitsch
Mag. Günther Willner
DI Dr. Bernd Hans Wolschner
An Aufsichtsratsvergütungen wurden im Geschäftsjahr 2025 TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 102) becksichtigt. Sonstige Haftun-
gen für Kredite von Mitgliedern des Aufsichtsrates bestehen nicht.
Klagenfurt, am 20.03.2026
Klaus Einfalt János Váczi
Graphics
90
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Beteiligungsspiegel zum 31.12.2025
Die Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis beziehen sich auf die lokalen Jahresabschlüsse nach den lokalen Rechnungs-
legungsvorschriften und sind in den Landeswährungen angegeben.
Gesellschaft Stichtag Beteiligungs-
quote
Währung Eigenkapital Ergebnis
% 1.000 WE 1.000 WE
SW Umwelttechnik Magyarorszàg Kft.,
Majosháza, Ungarn
31.12.2025 100,00 HUF 10.380.715 34.591
SW Umwelttechnik Romania s.r.l., Rumä-
nien
31.12.2025 100,00 RON 167.327 19.780
SW Umwelttechnik Österreich GmbH,
Klagenfurt *
31.12.2025 99,00 EUR 4.522 168
SW Umwelttechnik Bulgaria EOOD, Sofia,
Bulgarien
31.12.2025 100,00 BGN 73 0
SW Umwelttechnik Slovensko s.r.o., Kosice,
Slowakei *
31.12.2025 11,29 EUR 83 17
Gesellschaft Stichtag Beteiligungs-
quote
Währung Eigenkapital Ergebnis
% 1.000 WE 1.000 WE
SW Umwelttechnik Magyarorszàg Kft.,
Majosháza, Ungarn
31.12.2024 100,00 HUF 9.884.794 -1.666.111
SW Umwelttechnik Romania s.r.l., Rumä-
nien
31.12.2024 100,00 RON 161.838 24.309
SW Umwelttechnik Österreich GmbH,
Klagenfurt *
31.12.2024 99,00 EUR 5.013 27
SW Umwelttechnik Bulgaria EOOD, Sofia,
Bulgarien
31.12.2024 100,00 BGN 73 0
SW Umwelttechnik Slovensko s.r.o., Kosice,
Slowakei *
31.12.2024 11,29 EUR 69 -12
* direkt und indirekt mit 100 % beteiligt
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91
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2025
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt Anlage 1
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2025
Stand am Zugänge Abgänge Um- Stand am Stand am Zugänge Abgänge Zuschreibungen Stand am Stand am Stand am
01.01.2025 buchungen 31.12.2025 01.01.2025 31.12.2025 31.12.2025 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Vorteile sowie
daraus abgeleitete Lizenzen 359 516,57 0,00 0,00 0,00 359 516,57 359 203,29 313,00 0,00 0,00 359 516,29 0,28 313,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 856 356,86 0,00 0,00 0,00 856 356,86 141 329,00 43 456,00 0,00 0,00 184 785,00 671 571,86 715 027,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 532 594,73 4 920,01 93 801,60 0,00 443 713,14 269 517,46 55 683,27 84 420,00 0,00 240 780,73 202 932,41 263 077,27
3. Anlagen in Bau 0,00 1 921,11 0,00 0,00 1 921,11 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1 921,11 0,00
1 388 951,59 6 841,12 93 801,60 0,00 1 301 991,11 410 846,46 99 139,27 84 420,00 0,00 425 565,73 876 425,38 978 105,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 34 558 727,39 0,00 0,00 0,00 34 558 727,39 780 046,66 0,00 0,00 1 604,00 778 442,66 33 780 284,73 33 778 680,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5 616 061,45 2 857 231,00 0,00 0,00 8 473 292,45 101 061,45 0,00 0,00 0,00 101 061,45 8 372 231,00
5 515 000,00
3.
Wertpapiere
1 744 545,00 0,00 0,00 0,00 1 744 545,00 217 573,80 0,00 190 311,80 27 262,00 1 717 283,00 1 526 971,20
41 919 333,84 2 857 231,00 0,00 0,00 44 776 564,84 1 098 681,91 0,00 0,00 191 915,80 906 766,11 43 869 798,73 40 820 651,93
43 667 802,00 2 864 072,12 93 801,60 0,00 46 438 072,52 1 868 731,66 99 452,27 84 420,00 191 915,80 1 691 848,13 44 746 224,39 41 799 070,34
A n s c h a f f u n g s k o s t e n
K u m u l i e r t e A b s c h r e i b u n g e n
B u c h w e r t e
Graphics
92
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
BERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS
PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt
am Wörthersee, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2025, der Gewinn- und Verlustrechnung für das
an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt
ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31.12.2025 sowie der Ertragslage der
Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österrei-
chischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Fol-
genden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch-
geführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA).
Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwort-
lichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den
österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere
sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu
diesem Datum zu dienen.
BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren.
Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes
und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes
Pfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nach unserer Auffassung bestehen keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte, über die zu be-
richten ist oder in unserem Vermerk mitzuteilen sind.
VERANTWORTLICHKEITEN DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES PRÜFUNGSAUSSCHUSSES FÜR DEN
JAHRESABSCHLUSS
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür,
dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein
möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig
erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen fal-
schen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im
Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sofern einschlägig – anzugeben, so-
wie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden,
es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder
die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.
BERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS
PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt
am Wörthersee, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2025, der Gewinn- und Verlustrechnung für das
an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt
ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31.12.2025 sowie der Ertragslage der
Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österrei-
chischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Fol-
genden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch-
geführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA).
Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwort-
lichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den
österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere
sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu
diesem Datum zu dienen.
BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren.
Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes
und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes
Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nach unserer Auffassung bestehen keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte, über die zu be-
richten ist oder in unserem Vermerk mitzuteilen sind.
VERANTWORTLICHKEITEN DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES PRÜFUNGSAUSSCHUSSES R DEN
JAHRESABSCHLUSS
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür,
dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein
möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig
erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen fal-
schen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im
Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sofern einschlägig – anzugeben, so-
wie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden,
es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder
die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
BERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS
PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Kla-
genfurt am Wörthersee, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), bestehend aus der Konzern-
bilanz zum 31.12.2025, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrech-
nung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzerngeldflussrechnung für das an
diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermit-
telt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31.12.2025 sowie der Ertragslage
und der Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Überein-
stimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen IFRS Accou-
ting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a
UGB.
GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben unsere Abschlusspfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Fol-
genden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch-
geführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA).
Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt Verantwort-
lichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses“ unseres Bestätigungsver-
merks weitergehend beschrieben. Wir sind vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den ös-
terreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere
sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.
BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren.
Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes
und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes
Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nach unserer Auffassung bestehen keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte, über die zu be-
richten ist oder in unserem Vermerk mitzuteilen sind.
SONSTIGE INFORMATIONEN
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Infor-
mationen umfassen alle Informationen im Geschäftsbericht, ausgenommen den Konzernabschluss, den
Konzernlagebericht und den Bestigungsvermerk.
Den Teil „Corporate Governance“ sowie den Teil "Nachhaltigkeitsbericht" haben wir vor dem Datum
dieses Bestätigungsvermerkes erhalten, die übrigen Teile des Geschäftsberichts werden uns voraus-
sichtlich nach diesem Datum zur Verfügung gestellt.
Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen,
und wir werden dazu keine Art der Zusicherung geben.
Graphics
93
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft.
VERANTWORTLICHKEITEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist
und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicher-
heit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit
der EU-VO mit und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die An-
wendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung,
falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen
Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir wäh-
rend der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische
Grundhaltung.
Darüber hinaus gilt:
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlun-
gen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein
aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,lschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen inter-
ner Kontrollen beinhalten können.
Wir gewinnen ein Verständnis von den r die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollen,
um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft
abzugeben.
Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs-
legungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten ge-
schätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungs-
grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie,
auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusam-
menhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit
der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die
Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in
unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu
machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir
ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsver-
merks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch
die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle
und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
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94
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die
geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellun-
gen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in den internen Kontrollen, die wir während
unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen
Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über
alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen
werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und sofern einschlägig auf vorgenom-
mene Handlungen zur Beseitigung von Gefährdungen oder angewandte Schutzmaßnahmen aus-
wirken.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht
haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Jahresabschlusses des
Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir be-
schreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere
Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in
äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt
werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen
Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
BERICHT ZUM LAGEBERICHT
Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu
prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen
Anforderungen aufgestellt wurde.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstim-
mung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lagebe-
richts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufge-
stellt worden, enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB und steht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss.
Graphics
95
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen
Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im La-
gebericht nicht festgestellt.
ZUSÄTZLICHE ANGABEN NACH ARTIKEL 10 DER EU-VO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 7.5.2025 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am
6.8.2025 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2024 Ab-
schlussprüfer.
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Jahresabschluss“ mit dem zusätzli-
chen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der EU-VO) erbracht
haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit gewahrt haben.
AUFTRAGSVERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER
Die für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Mag. Verena Wilt-
sche.
Wien, 20.3.2026
BDO Assurance GmbH
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Verena Wiltsche Mag. Gerhard Fremgen
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer
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96
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2025
Erklärung des Vorstandes
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang
mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards auf-
gestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein
möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Er-
tragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lage-
bericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und
die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein mög-
lichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertrags-
lage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen
Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unter-
nehmen ausgesetzt
ist.
Klagenfurt, am 20. März 2026
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi
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Impressum:
Medieninhaber, Verleger:
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Bahnstre 89, 9020 Klagenfurt
Tel. +43 463 32109-705, Fax +43 463 32109-195
office@sw-umwelttechnik.com
www.sw-umwelttechnik.com
Dieser Jahresfinanzbericht entlt Angaben und Prognosen, die sich auf die
zukünftige Entwicklung der SW Umwelttechnik Gruppe und ihrer
Gesellschaften beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf
Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden
Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde
gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht
angesprochenen – eintreten, so können die tatchlichen Ergebnisse von den zur-
zeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Jahresfinanzbericht ist keine
Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der
SW Umwelttechnik AG verbunden.