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Graphics
1
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
JAHRESFINANZBERICHT 2024
SEIT
1910 FÜR
MORGEN

Graphics
SW Umwelttechnik Konzern
Konzernlagebericht
Konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung
Konzernabschluss
Bestätigungsvermerk
Bericht über die unabhängige Prüfung der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung
Erklärung des Vorstandes
SW Umwelttechnik AG
Lagebericht SW Umwelttechnik AG
Einzelabschluss
Bestätigungsvermerk
Erklärung des Vorstandes
3
4
18
122
169
174
179
180
181
194
204
208
Konsolidierte
nichtfinanzielle Erklärung
Allgemeine Angaben
Seite 18
Umweltinformationen
inkl. Angaben zur
EU-Taxonomie
Seite 69
Sozialinformationen
Seite 99
Governance-
Informationen
Seite 117
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
Inhalt























Graphics
Konzernlagebericht
Konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung
Konzernabschluss
Bestätigungsvermerk
Bericht über die unabhängige Prüfung der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung
Erklärung des Vorstandes
SW Umwelttechnik Konzern
4
18
122
169
174
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4
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Im Jahr 2024 blieb das wirtschaftliche Umfeld in den
Kernmärkten der SW Umwelttechnik herausfordernd,
geprägt von globalen Unsicherheiten und strukturellen
Anpassungen. Die EZB behielt die Zinsen länger auf
einem höheren Niveau als ursprünglich prognostiziert,
was sich negativ auf die Wirtschaftsentwicklung im Euro-
raum auswirkte.
Im Jahr 2024 war die Inflation in der gesamten EU deut-
lich niedriger als im Vorjahr und sank auf 2,6 %
(2023: 6,4 %). In der Eurozone verringerte sich die Infla-
tionsrate um 3 Prozentpunkte auf 2,4 %. Diese Rück-
gänge deuten auf eine allgemeine Abschwächung der
Preissteigerungen hin, die in den letzten Jahren stark
von der Energiekrise und geopolitischen Spannungen
beeinflusst wurden. Dennoch wirkten sich die durch die
Vorjahresinflation bedingten Lohn- und Gehaltser-
hungen negativ auf die Margen aus. Die Investitionen im
Industriesektor blieben zurückhaltend. Diese Unsicher-
heitsfaktoren wirkten sich auf das Wirtschaftswachstum
aus, das für 2024 in der EU mit 0,9 % und in der Eurozo-
ne mit 0,8 % prognostiziert wird.
Österreich
Seit Anfang 2023 befindet sich die österreichische Wirt-
schaft in einem anhaltenden Abschwung. Die Infla-
tionsrate sank deutlich auf 2,9 % (VJ: 7,7 %), während
Investitionen und Exporte weiter zurückgingen und dazu
führten, dass die Rezession auch im Jahr 2024 nicht
überwunden wurde. Die Wirtschaft schrumpfte voraus-
sichtlich um 1,2 %, da der von Wirtschaftsmodellen pro-
gnostizierte Aufschwung insbesondere in der Industrie,
im Bauwesen und im Einzelhandel ausblieb. Besonders
stark betroffen waren die Industrie und das Baugewerbe,
die weiterhin unter der schwachen globalen Konjunktur
litten und mit hohen Lohnstückkosten sowie einer gerin-
gen Auftragslage zu kämpfen hatten.
Die Investitionstätigkeit in Österreich lag deutlich unter
dem Vorkrisenniveau, was auf hohe Zinsen und ge-
dämpfte Erwartungen zurückzuführen war. Zum Jahres-
ende 2024 verschlechterte sich die Stimmung in der
Industrie und im Bauwesen weiter. Die anhaltenden
strukturellen Probleme und globalen Unsicherheiten er-
schweren eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung.
Wirtschaftliches Umfeld

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Ungarn
Nach dem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung
im Jahr 2023 konnte sich die ungarische Wirtschaft im
Jahr 2024 leicht erholen, wenngleich das Wachstum
mit 0,6 % moderat ausfiel. Dieses moderate Wachstum
ist vor allem das Ergebnis der Erholung des Dienstleis-
tungssektors, während die Bau- und Industriebranche
weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfron-
tiert bleibt. Besonders bemerkenswert war der starke
Rückgang der Inflationsrate. Sie verringerte sich um
ganze 13,2 Prozentpunkte und erreichte 2024 ein Niveau
von 3,8 %. Diese Entwicklung spiegelt eine deutliche
Entspannung der Preissituation wider, nachdem die
Inflation im Vorjahr durch hohe Energiekosten, gestörte
Lieferketten und geopolitische Unsicherheiten auf einem
historischen Höchststand gelegen hatte. Die Rekord-
inflation verringerte die Kaufkraft der Haushalte und die
Investitionsbereitschaft der Industrie.
Die Zurückhaltung von EU-Fördermitteln belastet weiter-
hin die Ressourcen Ungarns und schränkt die Entwick-
lungskapazitäten des öffentlichen und privaten Sektors
ein. Besonders betroffen sind die Bauwirtschaft und die
Industrie, was das Wirtschaftswachstum in diesen Be-
reichen deutlich hemmt.
Rumänien
Das Jahr 2024 brachte für Rumänien eine Reihe be-
deutender wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen.
Rumänien verzeichnete im Jahr 2024 ein Wirtschafts-
wachstum von 1,4 %, das insbesondere durch eine
stabile Binnenwirtschaft getragen wurde. Dabei spielten
der private Konsum und Investitionen eine zentrale
Rolle. Diese werden maßgeblich durch EU-Fördermittel
gestützt, was positive Impulse für die Infrastrukturent-
wicklung und wirtschaftliches Wachstum setzt. Zudem
sank die Inflationsrate in Rumänien deutlich auf 5,5 %
(2023: 9,7 %). Diese Abschwächung der Teuerungsdy-
namik trug zu einer Entspannung der Konsumneigung
und einer verbesserten Planbarkeit für Unternehmen bei.
Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt die Inflation
nach wie vor ein relevanter Einflussfaktor, der die wirt-
schaftliche Stabilität beeinflusst.
Geopolitische Unsicherheiten und hohe Finanzierungs-
kosten belasten jedoch weiterhin die Industrie und den
Bausektor. Hinzu kommt, dass 2024 in Rumänien ein
„Super-Wahljahr“ startete, mit vier wichtigen Wahlen,
darunter die Europa- und Regionalwahlen sowie die
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. Diese sorg-
ten einerseits durch erhöhte öffentliche Ausgaben für
positive wirtschaftliche Impulse, führten andererseits
jedoch zu einer Zunahme politischer und wirtschaftlicher
Unsicherheit. Das Verfassungsgericht annullierte die
Präsidentschaftswahlen, da mehrere Unregelmäßig-
keiten und mögliche Manipulationen festgestellt wur-
den. Die Neuwahlen sind für Mai 2025 angesetzt. Die
Annullierung der Wahl belastet die Wirtschaft erheblich,
da politische Unsicherheiten Investitionen hemmen, den
rumänischen Leu unter Druck setzen und das Vertrauen
der Verbraucher und Handelspartner schwächen. Eine
erfreuliche Entwicklung des Jahres war die endgültige
Entscheidung des Beitritts Rumäniens zum Schengen-
Raum ab Jänner 2025. Der Schengen-Beitritt markiert
einen wichtigen Schritt für die wirtschaftliche Integration
Rumäniens in die EU, insbesondere für den Handel und
den grenzüberschreitenden Verkehr. Er wird auch als
Impuls für ausländische Investitionen und eine stärkere
Einbindung in europäische Lieferketten gesehen.
Quellen: European Commission, Außenwirtschaft Österreich, Wirtschaftskammer Österreich, Germany Trade & Invest, Erste Group Research, WIFO

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6
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Umsatz und Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2024 war von zahlreichen wirt-
schaftlichen Herausforderungen geprägt und SW
Umwelttechnik sah sich mit vielfältigen wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen konfrontiert, darunter erhebliche
Kostensteigerungen, insbesondere im Personalbereich,
sowie anspruchsvolle Marktbedingungen. Trotz des
herausfordernden Marktumfelds konnten wir unsere
strategische Position sichern. In diesem ungünstigen
wirtschaftlichen Umfeld, vor allem in Ungarn, haben wir
einen Umsatz in Höhe von EUR 116,6 Mio. erwirtschaf-
tet. Die geopolitischen Konflikte in Europa, insbesondere
in der Ukraine, beeinflussten die Geschäftsentwicklung
der SW Umwelttechnik nicht direkt, da das Unternehmen
auf dem ukrainischen Markt nicht tätig ist.
Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete SW Umwelttech-
nik Umsatzerlöse in Höhe von EUR 116,6 Mio. (VJ EUR
130,9 Mio.). Die Ertragszahlen sind im Vergleich zum
Vorjahr aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen
rückläufig: Das EBIT beträgt EUR 6,5 Mio. (VJ EUR 14,8
Mio.), das EBITDA beläuft sich auf EUR 13,1 Mio. (VJ
EUR 20,3 Mio.), die EBITDA-Marge beträgt somit 11,2
%.
Das Finanzergebnis ist aufgrund der gestiegenen Fremd-
währungsbewertungen deutlich belastet und beträgt
EUR -5,4 Mio. (VJ EUR -3,1 Mio.). Die Finanzierungs-
aufwendungen belaufen sich auf EUR -3,8 Mio. (VJ EUR
-3,8 Mio.), während die Fremdwährungsbewertungen
einen negativen Effekt auf das Ergebnis haben und sich
auf EUR -1,5 Mio. (VJ EUR 0,5 Mio.) summieren.
Das Ergebnis vor Steuern verzeichnet einen Rückgang
und beträgt EUR 1,1 Mio. (VJ EUR 11,8 Mio.). Das Er-
gebnis nach Steuern beträgt EUR 1,1 Mio. (VJ EUR 10,3
Mio.).
Geschäftsentwicklung
Ergebnisentwicklung
In EUR Mio. 2024 2023 Veränder-
ung in %
Umsatz 116,6 130,9 -10,9
EBIT 6,5 14,8 -56,4
EBITDA 13,1 20,3 -35,5
Finanzergebnis -5,4 -3,1 -75,0
Ergebnis vor Steuern 1,1 11,8 -90,7
Ergebnis nach Steuern 1,1 10,3 -89,3
Der Geschäftsbereich Tiefbau und Verkehr verzeichnete
ein leichtes Wachstum von 4 %, wodurch der Umsatz auf
EUR 49,5 Mio. anstieg (VJ EUR 47,8 Mio.). In Österreich
blieb die Entwicklung in diesem Segment stabil. Ungarn
war am stärksten von den wirtschaftlichen Herausfor-
derungen betroffen und konnte das Umsatzniveau des
Vorjahres nicht halten. Positiv hingegen entwickelte sich
dieser Geschäftsbereich in Rumänien, der ein Wachstum
von 20 % verzeichnete, was auf die erhöhten öffentlichen
Ausgaben zurückzuführen ist. Der Geschäftsbereich
Tiefbau und Verkehr entspricht 42 % (VJ 36 %) des
Konzernumsatzes.
Der Geschäftsbereich Hochbau und Wohnen verzeich-
nete im Jahr 2024 einen Rückgang von knapp 19 % und
erzielte einen Umsatz von EUR 67,1 Mio (VJ EUR 83,1
Mio.). In Österreich stagnierte der Hochbau weiterhin auf
einem sehr niedrigen Niveau. In Ungarn führten zurück-
haltende öffentliche Investitionen, die schwache Investi-
tionsbereitschaft der Industrie und die fehlende Kaufkraft
der Bevölkerung zu einem weiteren Umsatzrückgang.
Dagegen blieb die Bautätigkeit in Rumänien weitgehend
konstant, gestützt durch stabile Nachfrage und Inves-
titionen. Der Geschäftsbereich Hochbau und Wohnen
entspricht somit 58 % des Gesamtumsatzes (VJ 64 %).
In Österreich gab es einen minimalen Umsatzrückgang
von 1 %, der den Umsatz auf EUR 10,6 Mio. reduziert
(VJ EUR 10,7 Mio.), der Anteil am Konzernumsatz be-
trägt nun 9 % (VJ 8 %). Im größten Markt Ungarn war der
Rückgang der Bautätigkeit in allen Bereichen am spür-
barsten, was zu einem Umsatzrückgang von 27 % auf
EUR 52,5 Mio. (VJ EUR 72,1 Mio.) führte. Der Anteil am
Konzernumsatz liegt bei 45 % (VJ 55 %). Rumänien zeigt
Bautätigkeit in Rumänien
weitgehend konstant
Umsatz inhe von
EUR 116,6 Mio. erwirtschaftet

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
weiterhin eine dynamische Entwicklung, und dank des
Potenzials auf dem Markt konnte eine Umsatzsteigerung
von knapp 18 % auf EUR 50,6 Mio. (VJ EUR 43,0 Mio.)
erzielt werden. Der Anteil am Konzernumsatz steigt auf
44 % (VJ 33 %).
Die Konzern-Exportumsätze in die Nachbarländer sind
projektbezogen und belaufen sich auf EUR 2,9 Mio. (VJ
EUR 5,1 Mio.).
Umsatz nach Geschäftsbereichen
In EUR Mio. 2024 in % 2023 in %
Tiefbau und Verkehr 49,5 42 47,8 36
Hochbau und Wohnen 67,1 58 83,1 64
Gesamt 116,6 100 130,9 100
Umsatz nach Ländern
In EUR Mio. 2024 in % 2023 in %
Österreich 10,6 9 10,7 8
Ungarn 52,5 45 72,1 55
Rumänien 50,6 44 43,0 33
Sonstige 2,9 2 5,1 4
Gesamt 116,6 100 130,9 100
Tiefbau und Verkehr
Hochbau und Wohnen
2024
49,5 67,1
2023
47,8 83,1
Rumänien zeigt weiterhin eine
dynamische Entwicklung.
2024
10,6 52,5 50,6 2,9
10,7 72,1 43,0 5,1
2023
Österreich
Ungarn
Rumänien
Sonstige

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme für 2024 beträgt EUR 138,9 Mio.
(VJ EUR 141,4 Mio.). Die langfristigen Vermögenswerte
durch die Investitionstätigkeit erhöhten sich per Ultimo
auf EUR 94,3 Mio. (VJ EUR 88,6 Mio.). Die kurzfristigen
Vermögenswerte sanken aufgrund der rückläufigen Ge-
schäftstätigkeit auf EUR 44,6 Mio. (VJ EUR 52,8 Mio.).
Es wurden Währungsdifferenzen in Höhe von EUR -1,6
Mio. direkt im Eigenkapital erfasst. Zudem reduzierte die
Dividendenausschüttung das Eigenkapital um EUR 2,4
Mio. Das Eigenkapital beträgt daher EUR 41,6 Mio. (VJ
EUR 44,2 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt im Ver-
gleich zum Vorjahr 30,0 % (VJ 31,3 %).
Die langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkei-
ten stiegen im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 an
und beliefen sich auf EUR 73,0 Mio. (VJ EUR 71,2 Mio.).
Die Finanzverbindlichkeiten setzen sich aus langfristigen
Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 40,6 Mio. (VJ EUR
44,3 Mio.) und kurzfristigen Verbindlichkeiten von EUR
32,4 Mio. (VJ EUR 26,9 Mio.) zusammen. Zum Jahres-
ende steht die Nettoverschuldung bei EUR 70,4 Mio. (VJ
EUR 67,9 Mio.).
Investitionen
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 hat die SW
Umwelttechnik die aktuellen Expansionsinvestitionen ab-
geschlossen. Die Investition zur Erweiterung des Werkes
in Budapest konnte erfolgreich abgeschlossen und in
Betrieb genommen werden. Mit der Eröffnung unseres
neuen Pflastersteinwerks in Budapest, das mit moderns-
ter Technologie ausgestattet ist, wurden unsere Produk-
tionskapazitäten weiter ausgebaut. Die Investition ist ein
klares Bekenntnis zu unserem langfristigen Engagement
für die Region und unterstreicht unsere Bereitschaft, die
Zukunftsfähigkeit unserer Standorte zu sichern und die
Produktionsprozesse effizienter zu gestalten. Insgesamt
wurden hier EUR 15,0 Mio. investiert. An allen Stand-
orten wurden zudem Optimierungen hinsichtlich der
Prozesseffizienz und Automatisierung und Digitalisierung
vorgenommen und vorangetrieben. Außerdem wurden
2024 in allen Werken laufende Normalinvestitionen ge-
tätigt.
Insgesamt betrugen die Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte des Konzerns im Jahr
2024 EUR 15,7 Mio. (VJ EUR 20,4 Mio.).
Liquiditätsentwicklung
Der Cashflow aus dem Ergebnis, der die anhaltenden
wirtschaftlichen Herausforderungen widerspiegelt, die
sich negativ auf die Ertragskraft ausgewirkt haben, liegt
unter dem Wert des Vorjahres und beträgt EUR 7,1 Mio.
(VJ EUR 15,1 Mio.). Der Cashflow aus Working Capital
wird mit EUR 7,1 Mio. ausgewiesen (VJ EUR -2,1 Mio.).
Somit beträgt der Cashflow aus laufender Geschäfts-
tigkeit EUR 14,2 Mio. (VJ EUR 13,0 Mio.)
Im Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug der Zah-
lungsmittelabfluss EUR -15,2 Mio. (VJ EUR -17,3 Mio.).
Es wurden EUR 15,5 Mio. (VJ EUR 20,5 Mio.) für den
Erwerb von Sach- und immateriellem Anlagevermögen
ausgezahlt. Im Vorjahr hatte eine größere Auszahlung
einer Investitionsförderung einen positiven Einfluss auf
den Cashflow aus der Investitionstätigkeit. Die Ein-
zahlungen im Zusammenhang mit Anlagenabgängen
beliefen sich auf EUR 0,2 Mio. (VJ EUR 0,1 Mio.). Der
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit veränderte sich auf
EUR 0,5 Mio. (VJ EUR 4,4 Mio.). Die Veränderung der
Zahlungsmittel beläuft sich demnach auf EUR -0,6 Mio.
(VJ EUR 0,1 Mio.). Insgesamt betrugen die Zahlungs-
mittel am Ende der Periode EUR 2,6 Mio. (VJ EUR 3,3
Mio.).
Investition zur Erweiterung des
Werkes in Budapest konnte
erfolgreich abgeschlossen und
in Betrieb genommen werden.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 beschäftigte
SW Umwelttechnik im Jahresdurchschnitt beinahe 830
Personen, mit 542 Arbeiter:innen (VJ 462) und 284 An-
gestellten (VJ 280).
Die Personalkosten erhten sich aufgrund des Anstiegs
der Mitarbeiter:innenzahl im Vergleich zum Vorjahr, der
Auswirkungen der Inflation sowie durch Anpassungen
und Erhöhungen der Gehälter und Löhne. Die Erhöhun-
gen des gesetzlichen Mindestlohns und branchenspezi-
fische Anpassungen in Rumänien im Jahr 2024, die auf
eine Gesetzesänderung zurückzuführen sind, führten
zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung, sodass die
Gesamtkosten auf EUR 23,7 Mio. (VJ EUR 21,8 Mio.)
anstiegen. Der Anteil weiblicher Arbeitnehmer im Ange-
stelltenbereich betrug 44 %.
Betriebsleistung
2024 2023 2022
Betriebsleistung (in EUR Mio.) 117,1 132,3 127,1
Betriebsleistung / Mitarbeiter/in (in TEUR) 142 178 184
Veränderung zum VJ in % -20,0 -3,2
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Österreich Ungarn Rumänien Konzern
weiblich männlich weiblich männlich weiblich männlich weiblich männlich
Arbeiter:innen 1 22 4 140 4 371 9 533
Angestellte 13 18 70 98 41 44 124 160
Gesamt 14 40 74 238 45 415 133 693
Im abgeschlossenen
Geschäftsjahr 2024
beschäftigte SW Umwelttechnik
im Jahresdurchschnitt beinahe
830 Personen.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Im Jahr 2024 investierte SW Umwelttechnik TEUR 146
(VJ TEUR 288) in Forschungs- und Entwicklungs-
projekte.
In den vergangenen Jahren lag der Fokus klar auf der
Entwicklung von Ultrahochfestem Beton (UHPC). In
einem wegweisenden Forschungsprojekt über die letzten
Jahre entstand, in Zusammenarbeit mit verschiedenen
Partnern, unter anderem mit der EMPA und der ETH
Zürich, die Wendeltreppe „Cadenza“ aus UHPC. Die
„Cadenza“ fand ihren Platz in einer Einheit des NEST
an der EMPA in Zürich und wurde 2024 offiziell eröffnet.
Ein weiteres Projekt, das in den letzten Jahren vorange-
trieben wurde, ist die Entwicklung des Ablaufgitters aus
UHPC, das eine sinnvolle Ergänzung zum bereits ver-
bauten UHPC-Brückenablauftopf darstellt. Nachdem alle
erforderlichen Dokumente vorlagen und die Produktp-
fung erfolgreich abgeschlossen wurde, erfolgte im Jahr
2024 wie geplant die finale Umsetzung und Einführung.
In der deutschen Bauwirtschaft ist für die Verwendung
von UHPC entweder eine Zustimmung im Einzelfall oder
eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich.
In Österreich sind die Rahmenbedingungen bisher ähn-
lich, auch wenn im letzten Jahr die ÖBV-UHPC-Richtli-
nie veröffentlicht wurde. Konkrete weitere Vorgaben gibt
es derzeit noch nicht, jedoch wird erwartet, dass eine
weitergehende Normung folgen wird, die den verstärkten
Einsatz von UHPC in der Bauwirtschaft fördern könnte.
Forschung und Entwicklung
Ausgaben Forschung und Entwicklung
In EUR Mio. 2024 2023 2022
Forschung und Entwicklung 0,1 0,3 0,2
Die „Cadenza“ fand ihren Platz
in einer Einheit des NEST an
der EMPA in Zürich und wurde
2024 offiziell eröffnet.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
SW Umwelttechnik notiert mit 725.999 Stück Aktien, im
„standard market auction“ der Wiener Börse, die Ge-
samtheit der Aktien entspricht einem Grundkapital von
TEUR 5.278.
Die Wolschner Privatstiftung hält mehr als 40 % des aus-
gegebenen Aktienkapitals der SW Umwelttechnik Stoiser
& Wolschner AG.
Großaktionäre mit mehr als 5 % gehaltenen Aktien sind
die VBG Verwaltungs- und BeteiligungsGmbH (100 %ige
Tochter der BKS Bank AG), Herr Dipl.-Ing. Dr. Bernd
Wolschner (persönlich), Herr Dipl.-Ing. Klaus Einfalt
(persönlich) und Herr Dr. Stephan Dörler direkt und in-
direkt über die KWWN GmbH.
Es existieren keine Beschränkungen, die die Stimm-
rechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. Es
gibt auch keine Aktionär:innen oder am Kapital beteiligte
Arbeitnehmer:innen, die Kontrollrechte besitzen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Mai 2021
wurde der Vorstand gemäß §§ 169 ff AktG ermächtigt,
innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der entspre-
chenden Satzungsänderung in das Firmenbuch das
Grundkapital – allenfalls in mehreren Tranchen – gegen
Bar- und/oder Sacheinlage um bis zu TEUR 2.639 durch
Ausgabe von bis zu 362.999 Stück neue auf Inhaber
lautende Stückaktien zu erhöhen und den Ausgabekurs
sowie die Ausgabebedingungen mit Zustimmung des
Aufsichtsrates festzulegen. Das gesetzliche Bezugsrecht
kann den Aktionären unter Ausschluss des unmittelbaren
Bezugsrechts der Altaktionäre in der Weise eingeräumt
werden, dass die Kapitalerhöhung von einem Kreditins-
titut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der
Verpflichtung übernommen wird, sie den Aktionären ent-
sprechend ihrem Bezugsrecht anzubieten (mittelbares
Bezugsrecht). Der Aufsichtsrat oder ein hierzu vom Auf-
sichtsrat bevollmächtigter Ausschuss wurde ermächtigt,
Änderungen der Satzung, die sich aus der Ausnützung
des genehmigten Kapitals ergeben, zu beschließen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024
wurde der Vorstand gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG dazu
ermächtigt, bis zum 8. November 2026, eigene Aktien
bis zu einem Anteil von höchstens 10 % des Grund-
kapitals zu erwerben (Gesamterwerbsvolumen), wobei
der geringste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert
maximal 30 % unter und der höchste Gegenwert maxi-
mal 10 % über dem durchschnittlichen Börseschlusskurs
der dem Rückerwerb vorhergehenden drei Börsetage
betragen darf. Die Ermächtigung kann ganz oder teil-
weise und auch in mehreren Teilbeträgen und in Ver-
folgung eines oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden.
Der Handel in eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs
ausgeschlossen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wur-
de der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Auf-
sichtsrates innerhalb von fünf Jahren die eigenen Aktien
auf jede gesetzlich zulässige Art wieder zu veräußern,
wobei der Vorstand ermächtigt ist, für die Veräußerung
eigener Aktien eine andere Art der Veräußerung als
über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot unter
Ausschluss des Bezugsrechts zu beschließen, wenn die
eigenen Aktien als Gegenleistung für den Erwerb von
Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an
einer oder mehreren Gesellschaften im In- und Ausland
verwendet oder im Rahmen eines Mitarbeiterbeteili-
gungs- oder Aktienoptionsprogramms an Arbeitneh-
mer:innen, leitende Angestellte, Mitglieder des Vorstan-
des/der Geschäftsführung der Gesellschaft oder eines
mit ihr verbundenen Unternehmens gewährt werden.
Zusätzlich wurde der Vorstand ermächtigt, das Grund-
kapital der Gesellschaft durch Einziehen dieser eigenen
Aktien ohne Nennwert ohne weiteren Beschluss der
Hauptversammlung herabzusetzen, wobei der Aufsichts-
rat ermächtigt ist, Änderungen der Satzung, die sich
durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschlie-
ßen.
Es existieren keine Vereinbarungen, an denen die Ge-
sellschaft beteiligt ist und die bei einem Kontrollwechsel
in der Gesellschaft infolge eines Übernahmeangebots
wirksam werden, sich ändern oder enden. Es existiert
derzeit kein öffentliches Übernahmeangebot, das Ent-
schädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft
und dem Vorstand und den Aufsichtsratsmitgliedern oder
Arbeitnehmer:innen notwendig machen würde.
Angaben gem. § 243a UGB

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12
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Die Erfüllung der Anforderungen nach Art. 8 EU-Taxono-
mie sind in der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung,
die Teil des Konzernlageberichtes ist, abgebildet. Die
Bereitstellung von Informationen im Zusammenhang
mit nichtfinanziellen Belangen erfolgen ebenfalls in der
Nachhaltigkeitserklärung.
SW Umwelttechnik betreibt entsprechend den Anforde-
rungen des Österreichischen Corporate Governance Ko-
dex ein formalisiertes, einheitliches und konzernweites
Risikomanagementsystem. So können eine frühzeitige
Identifikation und Steuerung von potentiellen Risiken so-
wie – im Idealfall – weitere Wettbewerbsvorteile erreicht
werden.
Das Berichtswesen als zentraler Bestandteil des
Risikomanagements erfasst positive und negative
Abweichungen von Unternehmenszielen und Unter-
nehmenskennzahlen. In Abstimmung mit allen leitenden
Mitarbeiter:innen analysiert der Vorstand Ergebnisse und
Kennzahlen, um entsprechende Maßnahmen abzulei-
ten und so unternehmerische Chancen bestmöglich zu
nutzen.
Risikomanagement
Damit potenzielle Risiken auf Unternehmensebene
systematisch identifiziert und bewertet werden können,
ist ein umfassendes Risikomanagement in der Auf-
bau- und Ablauforganisation verankert. Zusammen mit
dem Berichtswesen bildet es die Grundlage für den
regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den
einzelnen Konzerngesellschaften und dem Vorstand und
Aufsichtsrat. Das strategische Risikomanagement wird
durch den Vorstand koordiniert, der auch die oberste
Verantwortung für die Strategie und die Erreichung der
Unternehmensziele trägt. Im operativen Geschäft sind
darüber hinaus alle Führungskräfte für die Überwachung
und Steuerung möglicher Risikoquellen verantwortlich.
Zur gemeinsamen Aufarbeitung, Analyse und Doku-
mentation größerer Risikoentscheidungen dienen die
erweiterten Vorstandssitzungen. Das Konzerncontrolling
ist für die Koordination, Sicherung und Steuerung des
Konzernrisikos zuständig und berichtet wiederum an den
Vorstand.
Das konzernweite Risikomanagement beschäftigte sich
im Geschäftsjahr 2024 vor allem mit den betrieblichen
Herausforderungen durch das wirtschaftliche Umfeld
in den Märkten und mit den erheblichen Kostensteige-
rungen, insbesondere im Personalbereich. SW Umwelt-
technik hat die Einkaufsstrategie der vergangenen Jahre
beibehalten und durch eine vorausschauende Einkaufs-
planung für ausreichend hohe Lagerbestände an allen
Werksstandorten gesorgt. Damit konnte sichergestellt
werden, dass Leistungs- und Liefergarantien für die Kun-
den gewährleistet werden konnten. Ein weiterer Schwer-
punkt des internen Risikomanagements war die Sicher-
stellung der Kapazitätsauslastung und der Umgang mit
volatilen Rohstoffpreisen. Dies erforderte eine intensive
Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung in den
einzelnen Kernmärkten.
Um eine Grundlage zur Steuerung zu erhalten, wurden
die Risiken unter Berücksichtigung von Prognosen, Ein-
trittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen untersucht.
So konnten folgende Hauptrisiken identifiziert werden:
gesetzliche und wirtschaftliche Risiken
betriebliche Risiken
EU-Taxonomie
Risikobericht

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13
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
finanzwirtschaftliche Risiken
Diese Hauptrisiken und die damit verbundenen Kont-
rollaktivitäten wurden dem Prüfungsausschuss in zwei
Sitzungen präsentiert und unterliegen laufenden Anpas-
sungen durch den Vorstand.
Gesetzliche & wirtschaftliche
Rahmenbedingungen
Branchenrisiko
Wie jedes andere Unternehmen ist auch SW Umwelt-
technik einer Reihe von branchenspezifischen Risiken
ausgesetzt. Gesamtwirtschaftliche Faktoren wie die
allgemeine Konjunkturentwicklung, die Finanzierungs-
möglichkeiten der öffentlichen Hand sowie die umwelt-
politischen und umweltrechtlichen Rahmenbedingungen
beeinflussen die Branchen, in denen SW Umwelttechnik
tätig ist. Ein typischer branchenspezifischer Einfluss ist
der Witterungseinfluss auf den Verlauf und das Ergebnis
von Bauprojekten, der sich insbesondere in den Winter-
monaten bemerkbar macht.
Begünstigt wird die Steuerung der Branchenrisiken
durch die Unabhängigkeit von SW Umwelttechnik in zwei
Geschäftsbereichen sowie mehreren Ländern. Saiso-
nale und länderspezifische Schwankungen können so
ausgeglichen und abgemildert werden, unterschiedliche
Marktpotentiale genutzt und der flexible Einsatz von
Ressourcen entlang der konzernweiten Wertschöpfungs-
kette optimiert werden.
Marktrisiko
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa ist für
die Geschäftsentwicklung der SW Umwelttechnik von
entscheidender Bedeutung. Das EU-Förderbudget für
die Jahre 2021 - 2027 beinhaltet Förderungen für kom-
munale Investitionen in den Wachstumsmärkten Mittel-
und Osteuropas. Diese Förderungen der Europäischen
Union sind wichtige Erfolgsfaktoren und insbesondere in
den Bereichen Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie
Abwasserreinigung von entscheidender Bedeutung.
Die breite geografische Aufstellung und die umfassende
Produktpalette der SW Umwelttechnik erglichen das
Management des Marktrisikos. Das Unternehmen ist
bestrebt, in allen Kernmärkten die bestmögliche Kosten-
position zu erreichen: Hohe Standards sowie moderne
Werke und Anlagen sorgen für Kosteneffizienz in der
Produktion und lassen eine flexible Anpassung an
Veränderungen der Nachfrage zu, was zur sehr guten
Marktposition von SW Umwelttechnik beiträgt. SW-Pro-
dukte werden in folgende Länder exportiert: Slowakei,
Italien, Deutschland, Slowenien, Bulgarien und Molda-
wien.
Das interne Controlling und der ständige Unternehmens-
vergleich durch internes Benchmarking tragen zur weite-
ren Risikominimierung bei. Auch Wettbewerbsanalysen
und Best-Practice-Fälle werden genutzt, um das Unter-
nehmensziel der Kostenführerschaft in allen relevanten
Bereichen zu erreichen.
Pandemierisiko
SW Umwelttechnik ist durch ihre beeindruckende Flexi-
bilität und Anpassungsfähigkeit gut gerüstet, um Risiken
im Kontext globaler Herausforderungen, insbesondere
in Bezug auf Pandemien, zu minimieren. Die robuste
Struktur erglicht es SW Umwelttechnik, auf Verän-
derungen in der Marktnachfrage, Lieferkettenunterbre-
chungen und andere unvorhersehbare Einflüsse flexibel
zu reagieren. SW Umwelttechnik kann Lieferproblemen
erfolgreich entgegenwirken und potenziellen Engpässen
bei Rohstoffen durch die Erhung der Lagerbestände
vorbeugen. Durch die direkte und regionale Beschaffung
von Rohstoffen ist das Unternehmen in der Lage, flexibel
zu agieren und eine zuverlässige Bereitstellung von
Leistungen und Lieferungen für Kunden sicherzustellen.
Diese Widerstandsfähigkeit betont nicht nur die Robust-
heit des Unternehmens, sondern auch seine Fähigkeit,
sich an dynamische Marktsituationen anzupassen.
Betriebliche Risiken
Anlagenrisiko
Die Produktion bei SW Umwelttechnik erfolgt im Ein-
und Mehrschichtbetrieb, je nach Anlage und Bedarf.
Damit besteht eine branchenübliche Abhängigkeit von
den Anlagen, die jedoch durch den Einsatz moderner
Maschinen mit geringerem Störungs- und Ausfallrisiko
reduziert werden kann. Das bestehende Restrisiko wird
durch umfangreiche Schulungen der verantwortlichen
Mitarbeiter und durch die Einhaltung eines klar definier-
ten Wartungsprogramms minimiert. Sollte es dennoch
zu Verzögerungen kommen, ist es in der Regel möglich,
kurzfristig auf andere Anlagen des Konzerns auszuwei-
chen. Im Geschäftsjahr 2024 gab es keine Maschinen-

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14
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
ausfälle.
Beschaffungsmarktrisiko
Als produzierendes Unternehmen ist SW Umwelttechnik
Preisschwankungen bei der Beschaffung von Rohstoffen
ausgesetzt. Die Rohstoffbeschaffung erfolgt hauptsäch-
lich über den EU-Markt. Insbesondere der Stahlpreis,
der von mehreren Faktoren abhängig ist, unterliegt
relativ großen Preisschwankungen. SW Umwelttechnik
vereinbart daher bereits bei Auftragserteilung für ein
Großprojekt eine vertragliche Preisbindung, um den
Risikofaktor der Stahlpreisschwankungen zu minimieren.
Ein spezielles Auswahlverfahren der Lieferanten und lau-
fende Kontrollprozesse tragen ebenfalls zum Risikoma-
nagement bei. Angesichts der gestiegenen Strompreise
infolge des Krieges in der Ukraine und im Einklang mit
den eigenen Zielen für Nachhaltigkeit hat sich SW Um-
welttechnik entschlossen, weiterhin in Photovoltaikanla-
gen zu investieren, um eine größere Unabhängigkeit bei
der Strombeschaffung zu erreichen und einen Beitrag
zum Klimaschutz zu leisten.
Terminrisiko
SW Umwelttechnik legt großen Wert auf Termin- und
Leistungstreue, um höchste Ansprüche an die Zuver-
lässigkeit zu erfüllen. Bei Großaufträgen werden in
der Regel im Vorfeld Leistungs- und Termingarantien
abgegeben. Das Projektmanagement wird IT-gestützt
durch die Integration moderner Kalkulations-, Produkti-
ons- und Montageplanungssysteme durchgeführt. Dies
trägt dazu bei, das Terminrisiko zu minimieren. Sollte
es dennoch zu Verzögerungen oder Ausfällen in einem
Werk kommen, kann die Lieferung grundsätzlich aus
einem anderen Werk erfolgen.
IT-Risiken
Moderne und dezentralisierte IT-Systeme minimieren
das Risiko von Ausfällen in der Datenverarbeitung.
Regelmäßige und vollständige Datensicherungen an
mehreren Standorten erhöhen zudem die IT-Sicherheit.
Der konzernweite Einsatz von SAP als Management-
Informationssystem gewährleistet eine effiziente Kom-
munikation und Planung zwischen den Standorten des
Konzerns. Die in das SAP-System integrierten Kontroll-
mechanismen sichern die Stabilität und Funktionalität
des Programms.
Umweltrisiko
SW Umwelttechnik stellt umweltfreundliche Produkte für
einen ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt
her. Mit gezielten und wirksamen Schutzmaßnahmen mi-
nimiert das Unternehmen verschiedene Umweltrisiken,
die im Produktionsbetrieb entstehen. Die Umweltschutz-
und Sicherheitsvorkehrungen zur Unterstützung der Um-
weltschutzmaßnahmen werden von den Betriebsleitern
und Nachhaltigkeitsbeauftragten regelmäßig überprüft
und bewertet.
Klimarisiko
Ergänzende Informationen zum Thema Klimarisiken wer-
den unter dem Punkt 9.5 im Konzernanhang abgebildet.
Personalrisiko
Der wirtschaftliche Erfolg eines jeden Unternehmens
hängt entscheidend von den Beschäftigten ab. Aufgrund
der demographischen und verschiedenen gesellschaft-
lichen Entwicklungen herrscht in Ungarn und Rumänien
ein Mangel an Arbeitskräften. SW Umwelttechnik begeg-
net diesem Mangel mit einer Vielzahl von Maßnahmen,
die das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber
machen. Schulungsprogramme und transparente Kom-
munikationsabläufe tragen dazu bei, die Belegschaft der
SW Umwelttechnik zu stärken und die Zusammenarbeit
und Motivation zu fördern. Die direkte Einbindung der
Mitarbeiter:innen in Verbesserungs- und Veränderungs-
prozesse, eigenständige Verantwortungsbereiche und
ein attraktives Entlohnungssystem sind wichtige Säulen
der Personalpolitik des Unternehmens.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Forderungsausfallrisiko
Dem Risiko von Zahlungsausfällen begegnet SW Um-
welttechnik in den meisten Ländern, in denen sie tätig
ist, durch die Versicherung von Kundenforderungen.
Den Kund:innen wird ein eigenes Kreditlimit eingeräumt,
das mit zunehmender Kundenkenntnis erweitert werden
kann. Eine zusätzliche Maßnahme zur Risikominimie-
rung ist ein striktes Forderungsmanagement. Dazu ge-

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
hört auch die rechtliche Unterstützung, falls erforderlich.
Liquiditätsrisiko
Zu den wichtigsten Aufgaben der strategischen Unter-
nehmensführung gehört die Sicherstellung einer ge-
sunden finanziellen Basis. Die wichtigsten Steuerungs-
größen für das Liquiditätsrisiko sind die mittel- und
langfristige Finanzbedarfsermittlung mit dem Working
Capital Management als Hauptbestandteil der Liquidi-
tätsplanung sowie das unternehmensweite Cash-Re-
porting und die Analyse der Geldumschlagsdauer. In
diesem Zusammenhang ist für SW Umwelttechnik ein
partnerschaftliches und transparentes Verhältnis zu den
kreditgebenden Banken von größter Bedeutung. Sie hilft,
finanzielle Risiken rechtzeitig zu erkennen und Zahlungs-
engpässe zu vermeiden.
Bankdarlehen machen einen wesentlichen Teil der
Finanzierung der SW Gruppe aus. Die Finanzierung der
SW Gruppe ist langfristig gesichert mit an das wirtschaft-
liche Umfeld angepassten Tilgungsprofilen und einer
Verpflichtung zur jährlichen Prolongation der kurzfristi-
gen Verpflichtungen. Der bestehende operative Liquidi-
tätsbedarf kann aus den vorhandenen liquiden Mitteln
und dem bestehenden Finanzierungsrahmen gedeckt
werden.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG als
Konzernholding unterstützt die nationalen Tochterge-
sellschaften innerhalb des Konzerns per 31.12.2024 mit
Patronatserklärungen in Höhe von EUR 43,6 Mio. (VJ
EUR 31,4 Mio.).
Währungsrisiken
Zahlungswirksame Währungsrisiken sind derzeit nur in
geringem Umfang anzunehmen, da der Import-/Export-
kurs in Fremdwährungsländer derzeit unter 10% liegt
und Zahlungsverpflichtungen aus Verkäufen in gleicher
Währung ausgeglichen werden. Zahlungen zwischen
verschiedenen Währungsräumen ergeben sich aus
konzerninternen Dividenden- und Darlehensströmen.
Darüber hinaus ergeben sich Wechselkursabhängigkei-
ten aus der Umrechnung von ausländischen Einzelab-
schlüssen in die Konzernwährung EUR.
Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen
Rahmenbedingungen ist mit einer Volatilität bei der
Wertentwicklung der Fremdwährungen RON und HUF zu
rechnen.
Die Auswirkung der Wechselkursänderung auf das Er-
gebnis ist im Konzernanhang unter Punkt 9.4 beschrie-
ben.
Zinsrisiken
Im Konzernanhang unter Punkt 9.4 ist die Auswirkung
der Zinssatzänderung auf das Ergebnis beschrieben.
Impairment-Test
SW Umwelttechnik führt anlassbezogene Werthaltig-
keitstests von Vermögens- und Firmenwerten durch,
insbesondere in Folge von ‚Triggering Events‘ sowie im
Anschluss an die Unternehmensplanung. Bei negativem
Ergebnis können diese Tests zu einer teilweisen oder
vollständigen Abwertung führen. Sobald die Buchwerte
der betroffenen Vermögenswerte über deren Nutzungs-
wert (value in use) oder den bei einer Veräußerung er-
zielbaren Werten (fair value less cost of disposal) liegen,
erfolgt eine Abwertung. Eine Zuschreibung erfolgt, wenn
zum Berichtsstichtag Anhaltspunkte vorliegen, dass die
Gründe der Wertminderung nicht mehr bestehen oder
sich verringert haben sowie die Nutzungswerte (value in
use) oder die bei einer Veräußerung erzielbaren Werte
(fair value less cost of disposal) der betroffenen Vermö-
genswerte über deren Buchwerten liegen. Auf Gesell-
schaftsebene werden die Firmenwerte, das Sachanlage-
vermögen sowie das Working Capital getestet.
Die Berechnung erfolgt unter Anwendung des genehmig-
ten Budgets 2025 sowie basierend auf Schätzungen der
Folgejahre entsprechend den Vorschriften des Stan-
dards IAS 36. Der Impairment Review des Firmenwer-
tes hat zu keinen ergebniswirksamen Abschreibungen
geführt.
Der Werthaltigkeitstest wurde für den zur ungarischen
zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordneten
Firmenwert mit einem Gesamtkapitalkostensatz nach
Steuern von 10,1 % ermittelt.
Bericht über wesentliche Merkmale des
internen Kontroll- und Risikomanagement-
systems in Hinblick auf den Rechnungsle-
gungsprozess
In diesem Bericht wird die Organisation der internen
Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses dargestellt.
Der Vorstand ist für die Einrichtung eines internen Kon-

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16
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
troll- und Risikomanagementsystems verantwortlich, das
den Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.
Das interne Kontrollsystem für den Rechnungslegungs-
prozess soll das Management dabei unterstützen, eine
wirksame Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses
sicherzustellen und eine kontinuierliche Verbesserung zu
erreichen. Die Umsetzung erfolgte gemäß den internen
Richtlinien und Vorschriften. Darüber hinaus wurden
Voraussetzungen geschaffen, die spezifische Kontroll-
maßnahmen in den wesentlichen Rechnungslegungs-
prozessen ermöglichen. Um den Anforderungen an ein
wirksames Kontrollsystem gerecht zu werden, wurden
die Verantwortungsbereiche entsprechend in die Unter-
nehmensorganisation integriert.
Risikobeurteilung
Potenzielle Risiken im Rechnungslegungsprozess
werden von der Unternehmensleitung, dem Vorstand
und dem Aufsichtsrat identifiziert und überwacht. An-
schließend wird eine Bewertung der Relevanz und der
Eintrittswahrscheinlichkeit vorgenommen.
Die zuständigen Stellen überprüfen jährlich die Kont-
rollmaßnahmen anhand eines risikobasierten Modells.
Fehler in der Finanzberichterstattung können durch
verschiedene Faktoren entstehen, denen proaktiv
entgegengewirkt werden kann. Eine Vereinfachung
der Bilanzierungsgrundsätze sowie eine einheitliche
Bewertung von Vermögensgegenständen tragen zur
Risikominimierung bei. Ein komplexes oder dynamisches
Geschäftsumfeld kann das Fehlerrisiko jedoch erhöhen.
Zudem besteht bei Schätzungen das immanente Risiko,
dass zukünftige Entwicklungen von den Prognosen ab-
weichen. Besonders relevante Schätzungen für den Jah-
resabschluss betreffen Sozialkapital, Rechtsstreitigkei-
ten, Forderungseinbringlichkeit sowie die Werthaltigkeit
von Beteiligungen und Vorräten. Zur Risikominimierung
werden bei Bedarf externe Experten hinzugezogen und
öffentlich verfügbare Quellen genutzt.
Kontrollmaßnahmen
Das allgemeine Kontrollumfeld erstreckt sich über die
Ebene des Vorstands, des Aufsichtsrats und des mittle-
ren Managements. Die kontinuierliche Anwendung aller
Kontrollmaßnahmen im laufenden Geschäftsprozess
verhindert proaktiv mögliche Fehler und Abweichun-
gen in der Finanzberichterstattung. Sollten dennoch
Fehler auftreten, können diese schnell erkannt und
korrigiert werden. Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen
werden verschiedene Schritte durchgeführt, darunter
die Überprüfung der Periodenergebnisse durch das
Management, die gezielte Abstimmung der Konten und
die Analyse der laufenden Rechnungslegungsprozesse.
Wichtige Aktivitäten werden zudem stets nach dem Vier-
Augen-Prinzip kontrolliert.
IT-Sicherheitskontrollmaßnahmen sind ein weiterer wich-
tiger Bestandteil des internen Kontrollsystems. Sensible
Tätigkeiten werden getrennt und zusätzlich durch die
sorgfältige Vergabe von IT-Berechtigungen geschützt.
Für das Rechnungswesen und die Finanzberichterstat-
tung wird das Programm SAP eingesetzt. Alle eingesetz-
ten Systeme verfügen über integrierte Kontrollmechanis-
men, die deren Funktionsfähigkeit sicherstellen.
Information und Kommunikation
Das Management überprüft und aktualisiert die Richt-
linien und Vorschriften für die Finanzberichterstattung in
regelmäßigen Abständen. Die in diesem Zusammenhang
geltenden Regelungen werden in verschiedenen Arbeits-
gruppen diskutiert, an denen auch Abteilungsleiter:innen
und leitende Mitarbeiter:innen des Rechnungswesens
beteiligt sind. Auch die Mitarbeiter:innen, deren Tätig-
keit in den Einflussbereich fällt, werden informiert. Die
Arbeitsgruppen stellen die Einhaltung aller Richtlinien
und Vorschriften sicher und zeigen auch Schwachstellen
und Verbesserungspotenziale im Rechnungswesen auf.
Überwachung
Die laufende konzernweite Überwachung obliegt dem
Vorstand, der dabei durch eine enge Zusammenarbeit
mit dem Konzerncontrolling unterstützt wird. Der Vor-
stand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über den
Gang der Geschäfte und etwaige Abweichungen. Eine
zusätzliche Überwachungsfunktion wird durch das obere
Management und die Abteilungsleiter:innen in ihren
jeweiligen Bereichen wahrgenommen. In regelmäßigen
Abständen werden unterstützende Plausibilitätskontrol-

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17
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
len durchgeführt.
Diese Ergebnisse werden unter anderem in den monatli-
chen Finanzberichten zusammengefasst. Diese Berichte
enthalten eine detaillierte Aufschlüsselung der Umsatz-
entwicklung nach Segmenten, Informationen über die
Liquidität, den Stand der Forderungen und Vorräte sowie
andere relevante Daten, die für die Steuerung und Be-
wertung erforderlich sind.
Die abschließende Prüfung der zu veröffentlichenden
Jahresabschlüsse wird von leitenden Mitarbeiter:innen
des Rechnungswesens und vom Vorstand durchgeführt.
Der Prüfungsausschuss ist für die Überwachung des
Kontrollsystems zuständig. Er überwacht den Rech-
nungslegungsprozess, befasst sich mit dessen Integrität,
bewertet die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems
und des Risikomanagements unter Einbeziehung ex-
terner Partner. Im Rahmen ihrer Prüftätigkeit hat der
Ausschuss keine wesentlichen Mängel hinsichtlich der
Wirksamkeit des internen Kontrollsystems festgestellt.
Eine kontinuierliche Verbesserung von Effizienz und
Exaktheit wird fortlaufend angestrebt. Zusätzlich wird
die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und die An-
gemessenheit der Nichtprüfungsleistungen sowie der
Abschlussprüfung geprüft.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Allgemeine Angaben
Grundlagen für die Erstellung
BP-1 - Allgemeine Grundlagen für die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärung
5 a) Konsolidierter oder individueller Nachhaltigkeitsbericht
Die vorliegende konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG (nachfolgend SW
Umwelttechnik oder Unternehmen) wurde auf konsolidierter Basis erstellt.
5 b i) Konsolidierungskreis im Vergleich zum Konzernabschluss
Der Konsolidierungskreis der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung ist derselbe wie bei dem Konzernabschluss. Bei
der Berechnung der THG-Emissionen des Unternehmens wurden die nicht operativen Gesellschaften SW Umwelttechnik
Slovensko s.r.o., SW Umwelttechnik S.R.L. und SW Umwelttechnik Bulgaria EOOD nicht berücksichtigt.
5 c) Abdeckung der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette
Die konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung deckt im Rahmen der Offenlegung der als wesentlich identifizierten Auswir-
kungen, Risiken und Chancen und den Umgang mit diesen sowohl die vor- als auch nachgelagerte Wertschöpfungskette
von SW Umwelttechnik ab.
5 d) Möglichkeit, eine bestimmte Information über geistiges Eigentum auszulassen
Von der Möglichkeit bestimmte Informationen über geistiges Eigentum, Know-how oder Innovationsergebnisse nicht in
den Bericht zu inkludieren, wurde nicht Gebrauch gemacht.
5 e) Gebrauch der Ausnahmeregelung gemäß Artikel 19a und 29a der Richtlinie 2013/34/EU
Da der EU-Mitgliedstaat Österreich die CSRD bislang noch nicht umgesetzt hat, besteht derzeit keine Möglichkeit, von
der Ausnahmeregelung zur Offenlegung bevorstehender Entwicklungen oder sich im Verhandlungsprozess befindlicher
Angelegenheiten Gebrauch zu machen.
BP-2 - Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen
9) Abweichung von mittel- oder langfristigen Zeithorizonten gemäß ESRS 1 Abschnitt 6.4
Das Unternehmen ist nicht von den mittel- oder langfristigen Zeithorizonten, die in ESRS 1 festgelegt sind, abgewichen.
10) Schätzung von Kennzahlen zur Wertschöpfungskette
Die Kennzahlen umfassen Daten zur vor- und/oder nachgelagerten Wertschöpfungskette, die anhand indirekter Quellen
wie Sektordurchschnittsdaten oder anderer Näherungswerte geschätzt wurden.
10 a) Geschätzte Kennzahlen zur vor- und/oder nachgelagerten Wertschöpfungskette
Für die Berechnung der Scope-3-Emissionen wurden verschiedene Kategorien der vor- und nachgelagerten Wertschöp-
fungskette berücksichtigt, wobei ein Teil dieser Emissionen auf Basis von Schätzungen ermittelt wurde. Im Vordergrund
stehen dabei insbesondere Emissionen aus der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen sowie aus Transport- und
Distributionsaktivitäten. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der Wertschöpfungsketten war es notwendig, auf standar-
disierte Emissionsfaktoren und branchenspezifische Annahmen zurückzugreifen, um die relevanten Emissionen mög-
lichst präzise zu quantifizieren.
Konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
10 b) Grundlage für die Erstellung der geschätzten Kennzahlen
Die Schätzungen stützen sich auf Emissionsfaktoren aus dem GHG Protocol sowie auf branchenübliche Benchmarks
aus dem Bausektor, wie beispielsweise Umweltproduktdeklarationen (EPDs) und Daten aus der Ecoinvent-Datenbank.
10 c) Resultierender Genauigkeitsgrad der geschätzten Kennzahlen
Die Berechnung der Scope-3-Emissionen (E1-6-55) erfolgt derzeit auf Basis von Näherungswerten, da spezifische
Primärdaten nicht vollständig verfügbar sind. Die angegebenen Werte sind daher als Schätzungen mit Unsicherheiten zu
betrachten.
10 d) Geplante Maßnahmen zur künftigen Verbesserung der Genauigkeit der geschätzten Kennzahlen
Im nächsten Berichtszyklus beabsichtigt SW Umwelttechnik die Genauigkeit der Metriken, die Daten zur Wertschöp-
fungskette beinhalten und gegenwärtig auf Schätzungen basieren, durch den Einsatz verbesserter Datenverarbeitungs-
technologien, die Entwicklung engerer Kooperationen mit unseren Lieferant:innen zur direkten Datenerfassung und
durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der verwendeten Emissionsfaktoren, zu erhöhen.
11 a) Quantitative Kennzahlen und Geldbeträge mit einem hohen Maß an Messunsicherheit
Die erfassten Scope-3-Emissionen sind mit einer gewissen Unsicherheit behaftet, insbesondere in den Bereichen
Transport und Distribution, da detaillierte Informationen aus der vor- und nachgelagerten Wertscpfungskette nicht
vollständig vergbar sind. Ähnliche Unsicherheiten bestehen bei den Emissionen, die mit der Nutzung der verkauften
Produkte verbunden sind, da auch hier genaue Datengrundlagen fehlen. Darüber hinaus unterliegen die Angaben zu den
Emissionen im Zusammenhang mit Abfallmanagement einer Unsicherheit, da in diesem Bereich ebenfalls teilweise keine
konkreten Informationen vorliegen.
11 b i) Quellen für Messunsicherheiten
Die zentralen Ursachen für die Messunsicherheiten liegen in der Abhängigkeit von externen Datenquellen, wie stan-
dardisierten Emissionsfaktoren und Branchendurchschnittswerten, sowie in der eingeschränkten Verfügbarkeit von
Primärdaten seitens der Lieferant:innen. Darüber hinaus stellt die Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen
bei Transportemissionen einen weiteren Faktor dar, da diese durch politische Maßnahmen, technologische Innovationen
oder Änderungen in regulatorischen Rahmenbedingungen beeinflusst werden können.
11 b ii) Zugrundeliegende Annahmen, Näherungswerte und Beurteilungen
Für die Berechnung der Scope-3-Emissionen in Kategorie 1 wurde ein hybrider Ansatz verwendet. Bei Dienstleistungen
kam die Spend-Based-Methode zum Einsatz, während für die Hauptrohstofflieferant:innen ein Activity-Based-Ansatz
angewendet wurde. Zur möglichst präzisen Ermittlung der Emissionen wurde auf die Emissionsfaktoren des Greenhou-
se Gas Protocol zurückgegriffen. Zusätzlich wurden für die Emissionsschätzungen Annahmen über durchschnittliche
Emissionsfaktoren für Transportmittel herangezogen, basierend auf Daten des österreichischen Umweltbundesamtes.
Ergänzend flossen teilweise Informationen von Lieferant:innen ein, woraus ein Durchschnittswert für die Emissionen der
eingesetzten Transportmittel abgeleitet wurde. Im Bereich der Abfallverwertung basieren die Berechnungen auf Daten,
die mithilfe der EPD-Software ermittelt wurden. Diese nutzt Datensätze aus der Ecoinvent-Datenbank, um Emissionen
unter verschiedenen Abfallverwertungsszenarien realitätsnah abzubilden.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
13) Änderungen bei der Erstellung oder Darstellung von Nachhaltigkeitsinformationen
Im Berichtsjahr 2024 verwendet SW Umwelttechnik erstmals den ESRS, wodurch sich Änderungen in der Erstellung und
Darstellung der Nachhaltigkeitsinformationen ergeben haben. In den vorherigen Berichtszeiträumen erfolgte die Bericht-
erstattung in Form eines gesonderten Nachhaltigkeitsberichts gemäß den GRI-Standards.
14) Fehler bei der Berichterstattung in früheren Berichtszeiträumen
n.a.
15) Angaben aufgrund anderer Rechtsvorschriften oder allgemein anerkannter Verlautbarungen zur Nachhaltigkeitsbericht-
erstattung
In der vorliegenden konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung wurden keine anderen nicht-ESRS Rechtsvorschriften oder
anerkannte Nachhaltigkeitsstandards berücksichtigt oder angewendet.
16) Liste der Angabepflichten, die mittels Verweis aufgenommen wurden
Das Unternehmen hat keine Informationen mittels Verweis aufgenommen.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Governance
GOV-1 - Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
21) Zusammensetzung der Geschäftsführung
21-22) Angaben zum Vorstand und zur Geschäftsführung
Diversität der Geschäftsführung 2024
GOV-1 21d GOV-1 21d
Gesamtzahl der Geschäftsführer 8
Anteil männlich (in %) 100
Anteil weiblich (in %) 0
Rolle Zusammen-
setzung des
Vorstandes
Erfahrung
GOV-1-22a, GOV-1-21b GOV-1-22a GOV-1-21c
Mitglied des Vorstandes Klaus Einfalt Klaus Einfalt, Vorstandsmitglied von SW Umwelttechnik, bringt durch sein Studium des
Wirtschaftsingenieurwesens für Bauwesen an der Technischen Universität Graz, das eine
solide technische und wirtschaftliche Grundlage für die Bau- und Umwelttechnologiebran-
che bietet, sowie durch langjährige berufliche Erfahrung umfassendes Know-how mit. Als
Geschäftsführer baute er erfolgreich die Geschäftstätigkeit in Ungarn auf und übernahm
ab 2001 die Leitung der rumänischen Tochtergesellschaft, wodurch SW Umwelttechnik in
beiden Ländern zur Marktführerschaft geführt wurde. Diese Erfahrungen sind besonders
relevant für die Sektoren Bau- und Umwelttechnik sowie für die geografischen Märkte in
Mittel- und Osteuropa, in denen das Unternehmen tätig ist.
Mitglied des Vorstandes János Váczi János Váczi, Vorstandsmitglied von SW Umwelttechnik, absolvierte ein Wirtschaftsstudium
mit Schwerpunkt Banken und Investment an der Universität Debrecen. Seine berufliche
Laufbahn begann er bei KPMG Hungária im Bereich der Wirtschaftsprüfung, wo er von
2001 bis 2004 wertvolle Erfahrungen in der Finanzanalyse und in Prüfungsprozessen
sammelte. Im Jahr 2004 wechselte er zu SW Umwelttechnik und übernahm die Leitung
des Konzerncontrollings, wo er maßgeblich dazu beitrug, das Unternehmen zur Markt-
führerschaft in der Region zu führen. Dank seiner fundierten Kenntnisse in Finanzen und
strategischem Management sowie seiner Erfahrung in der internationalen Geschäftsent-
wicklung wurde er 2015 in den Vorstand berufen. Seine Expertise ist besonders relevant für
die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie und die Stärkung der Position von SW
Umwelttechnik in ihren Märkten.
Diversität des Vorstandes 2024
GOV-1 21d GOV-1 21d
Gesamtzahl des Vorstandes 2
Anteil männlich (in %) 100
Anteil weiblich (in %) 0

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Rolle Zusammen-
setzung der
Geschäftsfüh-
rung
Erfahrung
Geschäftsführer Michael Bachler Michael Bachler, Geschäftsführer der SW Umwelttechnik Österreich GmbH, verfügt über
umfassende Erfahrung in Produktion, Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung.
Durch sein Studium des Maschinenbaus und Wirtschaftsingenieurwesens sowie seine prak-
tischen Kenntnisse im Produktionsmanagement und internationalen Projekten ist er optimal
auf die spezifischen Anforderungen des Unternehmens abgestimmt und trägt mit seinen
Fähigkeiten maßgeblich zur strategischen Unternehmensführung bei. Seine berufliche
Laufbahn umfasst leitende Positionen, darunter als General Manager, sowie Tätigkeiten in
Forschung und Entwicklung.
Geschäftsführer Stefan Gaber Stefan Gaber begann bei der SW Umwelttechnik Österreich GmbH als Teamleiter für Rech-
nungswesen und Controlling und ist seit 2024 an der Seite von Michael Bachler Geschäfts-
führer des Unternehmens. Mit einem Masterabschluss in General Management und den
Schwerpunkten Finance und Controlling sowie umfassender Erfahrung im Finanzmanage-
ment bringt er wertvolle Fachkenntnisse und praxisnahe Expertise mit. Seine vorherigen
Stationen, wie stellvertretender Leiter im Finanz- und Rechnungswesen bei der Kärntner
Landesversicherung, und internationale Erfahrungen stärken seine Expertise.
Geschäftsführer Ferenc Galló Ferenc Galló ist seit 2010 General Manager der SW Umwelttechnik Magyarország Kft.,
einem der größten Hersteller von Betonelementen in Ungarn. Mit umfassender Erfahrung
im Management, unter anderem in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Marketing und Fi-
nanzen, verantwortet er die strategische Ausrichtung und Entwicklung des Unternehmens.
Sein Abschluss als MSc in Engineering and Management sowie internationale Erfahrungen,
wie ein Erasmus-Aufenthalt in Deutschland, unterstreichen seine Führungsqualitäten.
Geschäftsführer Támas Balogh Tamás Balogh ist seit 2020 Geschäftsführer der SW Umwelttechnik Magyarország Kft. und
bringt langjährige Erfahrung in der Leitung von Produktionsstandorten und technologischen
Projekten mit. Zuvor war er unter anderem als Produktionsdirektor und Projektdirektor tätig
und leitete die Errichtung neuer Werke sowie die Einführung moderner Fertigungstechno-
logien. Mit seiner Ausbildung als Maschinenbauingenieur und umfassenden Führungsfähig-
keiten verantwortet er die Effizienz und Qualität der Produktionsprozesse.
Geschäftsführer Péter Schmidt Péter Schmidt ist seit 2024 Geschäftsführer der SW Umwelttechnik Magyarország Kft.,
nachdem er zuvor als Finanzleiter tätig war. In dieser Rolle verantwortet er die finanziellen
und administrativen Abläufe des Unternehmens. Mit seiner umfangreichen Erfahrung im
Controlling und in der Implementierung von SAP-Systemen in internationalen Tochtergesell-
schaften sowie einem Abschluss in Finanz- und Rechnungswesen bringt er fundierte Exper-
tise in Unternehmensführung und IT-Systemintegration mit. Zuvor war er unter anderem als
Konzerncontroller und SAP-Leiter tätig und trug entscheidend zur Optimierung der internen
Prozesse bei.
Geschäftsführer Gabriel Neculae Gabriel Neculae ist seit 2008 bei der SW Umwelttechnik Romania S.R.L. tätig und hat sich
vom Projektmanager bis zum General Manager hochgearbeitet. In seiner aktuellen Position
verantwortet er die Gesamtleitung des Unternehmens, einschließlich der strategischen
Ausrichtung und Geschäftsentwicklung. Mit umfangreicher Erfahrung in den Bereichen
Projektberechnung, Produktion, Produktentwicklung und technisches Management bringt er
fundierte Kenntnisse in den Bereichen Bau- und Ingenieurwesen sowie Unternehmensfüh-
rung ein. Zuvor war er unter anderem als technischer und kommerzieller Manager tätig und
spielte eine Schlüsselrolle bei der Expansion und Modernisierung des Unternehmens.
Geschäftsführer Marius Olteanu Marius Olteanu ist seit 2024 Geschäftsführer von SW Umwelttechnik Romania S.R.L. Zuvor
leitete er seit 2014 die technische und vertriebliche Abteilung des Unternehmens und war
maßgeblich an der Produktionsplanung sowie der Implementierung des SAP-Systems be-
teiligt. Mit umfangreicher Erfahrung in der Leitung von Projekten und der Koordination von
Teams bringt er fundierte Fachkenntnisse in den Bereichen Technik, Vertrieb und Produk-
tion in seine neue Führungsrolle ein.
Geschäftsführer Sorin Ghinea Sorin Ghinea ist seit 2008 bei SW Umwelttechnik Romania S.R.L. tätig und wurde 2024
zum Geschäftsführer ernannt. Zuvor war er als Finanzleiter des Unternehmens verantwort-
lich für die Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen, die Finanzanalyse sowie die
Verwaltung von Bankgeschäften und Krediten. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der
finanziellen Führung und seinem fundierten Hintergrund in der Finanz- und Rechnungswe-
senbranche bringt er umfassende Expertise in seine neue Rolle als Geschäftsführer ein.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
21-22) Angaben zum Aufsichtsrat
Rolle Zusammensetzung
des Aufsichtsrats
Erfahrung
GOV-1-22a, GOV-1-21b GOV-1-22a GOV-1-21c
Mitglied des Aufsichtsrats Reinhard Iro Dr. Reinhard Iro, Vorsitzender des Aufsichtsrates, hat umfassende Erfahrungen
in der Industrie und Unternehmensführung. Nach dem Studium der Rechtswis-
senschaften und Wirtschaftsstatistik an der Universität Wien war er von 1990 bis
1994 Mitglied des Vorstands der Treibacher Chemischen Werke AG und ab 1994
Alleinvorstand der Treibacher Industrie AG, wo er bis 2011 tätig war. Zusätzlich war
er Konsulent des Unternehmens und ist aktuell Mitglied des Aufsichtsrats der BKS
Bank und der Wietersdorfer Industrie-Beteiligungs GmbH. Seine langjährige Er-
fahrung in der Chemiebranche und in strategischen Führungspositionen ist für das
Unternehmen von großer Bedeutung.
Mitglied des Aufsichtsrats Ulrich Glaunach Dr. Ulrich Glaunach, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, bringt um-
fassende Erfahrungen aus führenden Positionen in internationalen Unternehmen
ein. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft an der Universität Wien und einem
MBA-Abschluss von INSEAD in Fontainebleau war er bis 2008 Vorstand der Lafar-
ge Gruppe in Paris und zuvor in leitender Verantwortung für Lafarge Perlmooser,
die Dachbaustoff-Division von Lafarge sowie Moulinex in Österreich, Zentraleuropa
und Frankreich tätig. Bis 2012 war er Sprecher der Geschäftsführung der Wieters-
dorfer Gruppe. Derzeit ist er als Senior Advisor, Stiftungsrat und in verschiedenen
ehrenamtlichen Funktionen im humanitären und kulturellen Bereich aktiv. Seine
fundierte Expertise in den Bereichen Bau- und Baustoffindustrie sowie internationa-
les Management ist für das Unternehmen von großem Wert.
Mitglied des Aufsichtsrats Sabine Lax Mag. Sabine Lax, seit 2019 Mitglied des Aufsichtsrates, verfügt über fundierte
Kenntnisse im Bereich Corporate Banking und Unternehmensfinanzierung. Nach
ihrem Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz
begann sie ihre Karriere bei der Creditanstalt AG, wo sie von 1990 bis 2001 für die
Betreuung von Corporate-Banking-Kunden verantwortlich war. 2001 wechselte sie
zur BKS Bank und übernahm leitende Funktionen, darunter als Vertriebsdirektorin
für Kommerzkunden in Villach und später als Landesdirektorin Kärnten. Zudem
ist sie Vorstand der Dkfm. H. Mayr Privatstiftung. Ihre umfassende Erfahrung im
Bankensektor und in der Kundenbetreuung stärkt die finanzielle und strategische
Expertise im Aufsichtsrat.
Mitglied des Aufsichtsrats Alexander Schwartz Dr. Alexander Schwartz, seit 2021 Mitglied des Aufsichtsrates, bringt umfassende
Expertise in den Bereichen Strategie, Innovation und Nachhaltigkeit mit. Nach
seinem Studium der Technischen Chemie an der TU Graz und einem Postdoc an
der Harvard University war er von 2002 bis 2010 bei McKinsey & Company tätig,
mit Schwerpunkten auf Cleantech, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit. Anschlie-
ßend war er Gründungspartner von TJP Advisory & Management Services und
Research Fellow am IIASA. Seit 2019 ist er Tech Transfer Manager am IST Austria
und Partner des 40-Millionen-Euro-Technologie-Fonds IST cube. Seine breit ge-
fächerte Erfahrung in Beratung, Forschung und Technologieinvestitionen stärkt den
Aufsichtsrat insbesondere in Innovations- und Nachhaltigkeitsthemen.
Mitglied des Aufsichtsrats Michaela Werbitsch MMag. Michaela Werbitsch, seit 2021 im Aufsichtsrat tätig, bringt umfangreiche Ex-
pertise in Marketing, Kommunikation und ESG-Themen mit. Sie studierte Interna-
tionale Betriebswirtschaftslehre sowie Sportwissenschaften an der Universität Wien
und absolvierte eine Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement. Ihre
berufliche Laufbahn umfasst langjährige Tätigkeiten bei der SW Umwelttechnik, wo
sie unter anderem als IR- und PR-Managerin, Marketingleiterin und Projektleiterin
für Digitalisierung tätig war. Seit 2020 ist sie als Unternehmensberaterin aktiv und
leitet seit 2024 den Bereich Communication & ESG der BKS Bank. Ihre vielseitigen
Qualifikationen stärken den Aufsichtsrat in den Bereichen nachhaltige Entwicklung
und Unternehmenskommunikation.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Rolle Zusammensetzung
des Aufsichtsrats
Erfahrung
Mitglied des Aufsichtsrats Günther Willner Mag. Günther Willner, seit 2023 Mitglied des Aufsichtsrats, verfügt über umfas-
sende Expertise in den Bereichen Steuerberatung und Unternehmensführung. Er
absolvierte Studien der Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaft an der Uni-
versität Innsbruck. Nach seiner Tätigkeit als Richteramtsanwärter begann er 1999
seine Karriere in der Steuerberatung und wurde 2003 Steuerberater. Seit 2009 ist
er Gesellschafter und Geschäftsführer der APP Steuerberatung GmbH. Zusätzlich
engagiert er sich in verschiedenen Funktionen als Stiftungsvorstand und Aufsichts-
ratsmitglied. Seine juristischen und steuerlichen Kompetenzen bereichern den
Aufsichtsrat maßgeblich.
Mitglied des Aufsichtsrats Bernd Wolschner Dipl.-Ing. Dr. Bernd Wolschner, seit 2017 im Aufsichtsrat der SW Umwelttechnik,
bringt umfangreiche Erfahrung in Verfahrenstechnik und Unternehmensführung
mit. Nach seinem Studium der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität
Graz war er von 1981 bis 1994 Geschäftsführer der Lenzing Technik GmbH & Co
KG. Anschließend war er zunächst geschäftsführender Gesellschafter und später
bis 2015 Vorstandsmitglied der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG. Seine
tiefgehende Kenntnis der Branche und des Unternehmens stärkt die strategische
Ausrichtung des Aufsichtsrats.
Diversität des Aufsichtsrates 2024
GOV-1 21d GOV-1 21d
Gesamtzahl der Aufsichtsräte 7
männlich 5
weiblich 2
Anteil der unabhängigen Gremienmitglieder (%) 86

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
21 b) Vertretung von Beschäftigten und anderen Arbeitskräften in den Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen
Es sind keine Arbeitnehmer:innen und andere Arbeitskräfte in den Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen des
Unternehmens vertreten.
22 a) Namen der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane, die für die Überwachung der Auswirkungen, Risiken und Chancen
zuständig sind
Die Überwachung aller Nachhaltigkeitsaspekte, einschließlich Umweltauswirkungen, sozialer Verantwortung und öko-
nomischer Chancen, sowie der allgemeinen Nachhaltigkeitsstrategie obliegt dem Vorstand, dem Management in den
jeweiligen Ländern und den Nachhaltigkeitsmanager:innen der Gruppe. Der Vorstand, das Management sowie die Nach-
haltigkeitsmanager:innen haben Einsicht in die Ergebnisse der Bewertungen und tragen aktiv dazu bei, die strategische
Ausrichtung sowie die operativen Maßnahmen zu steuern und sicherzustellen. Der gesamte Aufsichtsrat ist ebenfalls in
den Prozess eingebunden und übernimmt eine überwachende Funktion, um sicherzustellen, dass alle Nachhaltigkeitsas-
pekte in Übereinstimmung mit den Unternehmenszielen und regulatorischen Anforderungen umgesetzt werden.
22 b) Zuständigkeiten der einzelnen Organe oder Personen in Bezug auf Auswirkungen, Risiken und Chancen
Der Vorstand und das Management in den Ländern tragen die Verantwortung für die systematische Analyse von Aus-
wirkungen, Risiken und Chancen und tragen durch proaktive Risikobewertung und Chancenerkennung in allen Bereichen
der Nachhaltigkeit zur Unternehmensstrategie bei, um nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten.
22 c) Rolle der Unternehmensleitung bei der Überwachung, Verwaltung und Beaufsichtigung von Auswirkungen, Risiken und
Chancen
Die Unternehmensführung spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung von Governance-Prozessen, um die Einhaltung
der Nachhaltigkeitsziele sicherzustellen. Sie überwacht aktiv die relevanten Auswirkungen, Risiken und Chancen und
stellt durch Verfahren und Kontrollen sicher, dass diese effektiv gemanagt werden. Dabei sorgt die Unternehmensleitung
für die Integration nachhaltiger Praktiken in Governance-Geschäftsprozessen und fördert eine kontinuierliche Anpassung
der Strategie, um sowohl Risiken zu minimieren als auch neue Chancen zu nutzen. Der Nominierungs- und Vergütungs-
ausschuss beschäftigt sich mit der Vergütungspolitik, bei der unter anderem Maßnahmen zur Verringerung von THG-
Emissionen berücksichtigt werden.
22 c i) Übertragung Überwachungsrolle auf eine bestimmte Position oder einen Ausschuss der Führungsebene
Die Verantwortung für Auswirkungen, Risiken und Chancen liegt bei den Geschäftsführern in den Ländern. Diese werden
durch laufende Abstimmungen und Meetings mit dem Vorstand überwacht, während der Aufsichtsrat in diese operativen
Prozesse nicht involviert ist.
22 c ii) Berichtspflichten gegenüber den Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen
Die für das Risikomanagement zuständigen Personen sind verpflichtet, den Vorstand kontinuierlich und umfassend über
bestehende sowie potenzielle Risiken zu berichten und die Wirksamkeit der umgesetzten Risikominderungsmaßnahmen
zu evaluieren. Auf dieser Grundlage informiert der Vorstand den Aufsichtsrat, um eine fundierte, transparente und daten-
basierte Entscheidungsfindung auf allen Führungsebenen des Unternehmens zu gewährleisten.
22 c iii) Spezielle Kontrollen und Verfahren für das Management von Auswirkungen, Risiken und Chancen
Es werden Kontrollmechanismen und Verfahren eingesetzt, um Auswirkungen, Risiken und Chancen effektiv zu mana-
gen. Ein zentraler Bestandteil ist das Compliance-Programm, das sicherstellt, dass das Unternehmen sämtliche anwend-
baren Gesetze, Vorschriften sowie interne Richtlinien einhält. Darüber hinaus existiert eine Whistleblower-Hotline, über
die Mitarbeitende vertraulich Bedenken oder Verstöße gegen Unternehmensrichtlinien melden können, um so die Integri-
tät und die ethischen Standards des Unternehmens zu wahren.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
22 d) Überwachung der Zielsetzung und Fortschritte in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen durch Verwal-
tungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Der Vorstand, das Management und der Aufsichtsrat von SW Umwelttechnik kontrollieren die Zielsetzung und Überwa-
chung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen durch regelmäßige Berichterstattung und strategische Überprü-
fungen. Der Vorstand legt dabei in Abstimmung mit dem lokalen Management relevante Ziele fest, um sicherzustellen,
dass alle wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen adressiert werden. Dazu gehören regelmäßige Berichte
und Analysen, die sicherstellen, dass Auswirkungen und relevante Risiken frühzeitig erkannt und Chancen strategisch
genutzt werden. Der Fortschritt bei der Zielerreichung wird anhand definierter Kennzahlen (KPIs) und klarer Zielvorgaben
gemessen. Der Aufsichtsrat nimmt dabei eine beratende und überwachende Rolle ein, indem er die Berichte prüft und
den Vorstand bei der strategischen Ausrichtung unterstützt.
23) Verfügbarkeit von nachhaltigkeitsbezogenem Fachwissen der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Die Leitungs- und Aufsichtsorgane von SW Umwelttechnik sichern die nötigen Fähigkeiten zur Überwachung von Nach-
haltigkeitsaspekten durch gezielte Weiterbildung, die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte und bei Bedarf durch externe
Beratung. Zusätzlich wird der Austausch auf Events, Kongressen, Networking-Veranstaltungen und anderen Formaten
gefördert. So wird gewährleistet, dass relevante Expertise vorhanden ist, um Nachhaltigkeitsthemen effektiv zu steuern.
23 a) Nachhaltigkeitsbezogenes Fachwissen der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Vorstand und Management erweitern ihr nachhaltigkeitsbezogenes Fachwissen durch den Zugang zu externen Beratern
und den Austausch mit Experten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Auch der Aufsichtsrat profitiert von nachhaltigkeits-
bezogenem Wissen, indem er auf die Expertise externer Berater zurückgreifen kann, um fundierte Entscheidungen im
Sinne der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu treffen.
23 b) Zusammenhang von Fähigkeiten und Sachkenntnissen mit wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
Die unter 23a beschriebenen Fachkenntnisse decken die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen ab. Sie um-
fassen Kenntnisse in relevanten Nachhaltigkeitsthemen, regulatorischen Anforderungen, sowie Expertise im Umgang mit
ökologischen und sozialen Herausforderungen. Diese Fähigkeiten erglichen es, fundierte Entscheidungen zu treffen
und die identifizierten wesentlichen Themen effektiv zu managen.
G1-GOV-1 - Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
5 a) Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane in Bezug auf die Unternehmenspolitik
Der Vorstand von SW Umwelttechnik hat sowohl eine verwaltende als auch strategische Verantwortung für das Thema
Unternehmensführung. Auf strategischer Ebene zählen die Entwicklung der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens
unter Berücksichtigung der Unternehmensphilosophie, Vision sowie Werte, dem Grundzweck und die Grundfunktion des
Unternehmens sowie die Definition von gültigen Verhaltensgrundsätzen gegenüber unseren Anspruchsgruppen zu we-
sentlichen Elementen. Insbesondere die stetige Verpflichtung zu ethischen, sozialen wie ökologischen Grundsätzen und
Verhaltensweisen hat sich in der Unternehmensverantwortung als wertvoll und zukunftsweisend erwiesen.
Zu den zentralen Aufgaben gehören neben der strategischen Entwicklung und Steuerung der Unternehmensführung
auch die Erarbeitung entsprechender Maßnahmen und Ziele in Zusammenarbeit mit den operativ verantwortlichen Ab-
teilungen.
Im vergangenen Jahr wurde ein unternehmensweiter Code of Conduct erstellt und auf der Website des Unternehmens
in allen Sprachen der Ländergesellschaften veröffentlicht. Dadurch wurde er sowohl intern als auch extern umfassend
zugänglich gemacht und kommuniziert. In enger Abstimmung mit dem lokalen Management wurden zu den strategischen
Zielen entsprechende Maßnahmen definiert, welche auf operativer Ebene umgesetzt und überwacht werden. Monatliche
Abstimmungen mit dem Management stellen die Umsetzung sowie eine mögliche Anpassung in den Maßnahmen sicher.
5 b) Fachwissen der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane in Bezug auf Aspekte der Unternehmenspolitik

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Die Informationen zu den Qualifikationen des Vorstandes und des Managements in Bezug auf Aspekte der Unterneh-
mensführung finden sich in der Beschreibung unter GOV-1 21c.
GOV-2 - Informationen und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane des
Unternehmens befassen
Liste der im Berichtszeitraum durch den Aufsichtsrat behandelten
wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
Details
GOV-2-26c GOV-2-26c
Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse Prüfungsausschusssitzung am 28.11.2024 zum Thema
Berichterstattung über die laufende konsolidierte nicht-
finanzielle Erklärung. Die Ergebnisse der Wesentlichkeits-
analyse wurden bestätigt.
Liste der im Berichtszeitraum durch den Vorstand behandelten
wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
Details
GOV-2-26c GOV-2-26c
Identifizierung von Auswirkungen, Risiken und Chancen Workshop mit EY am 11. September 2024
Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen Workshop mit EY am 15. Oktober 2024
Bestätigung der Themen der Wesentlichkeitsanalyse Meeting mit EY am 30. Oktober 2024
26 a) Informationen an die Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane über wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen
Die verantwortlichen Personen für Risikomanagement und Nachhaltigkeit informieren die Geschäftsführer, den Vorstand
und den Aufsichtsrat regelmäßig. Berichte werden in regelmäßigen Abständen sowie bei Bedarf in besonderen Fällen
erstellt und kommuniziert. Die Überwachung des Fortschritts erfolgt anhand klar definierter KPIs und Ziele, die regel-
mäßig in Berichten zusammengefasst und den relevanten Führungskräften sowie dem Aufsichtsrat zur Beurteilung und
Entscheidungsfindung übermittelt werden.
26 b) Berücksichtigung von Auswirkungen, Risiken und Chancen bei wichtigen Entscheidungen durch die Verwaltungs-, Leitungs-
und Aufsichtsorgane
Der Vorstand und das Management berücksichtigen wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen bei der Gestaltung
der Unternehmensstrategie, indem sie diese Faktoren in ihre langfristige Planung und Entscheidungsfindung einfließen
lassen. Diese Faktoren fließen in die Entscheidungen über wichtige Transaktionen ein, indem sie in die Analyse und Be-
wertung von potenziellen Risiken und Chancen integriert werden. Im Risikomanagement von SW Umwelttechnik werden
derzeit Umwelt- und Klimarisiken berücksichtigt, auf die identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen wird noch
kein konkreter Bezug genommen.
26 c) Liste wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen, die von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen im Berichts-
zeitraum behandelt wurden
Die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden in mehreren Meetings zwischen August und Oktober
2024 gemeinsam mit dem Vorstand, internen Expert:innen sowie externen Berater:innen erarbeitet, diskutiert und final
abgestimmt.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
GOV-3 - Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme
29) Nachhaltigkeitsbezogene Anreizsysteme
Das Unternehmen verfügt über nachhaltigkeitsbezogene Anreiz- und Vergütungssysteme für Mitglieder des Vorstandes.
Die Vergütungspolitik des Aufsichtsrates beeinhaltet keine nachhaltigkeitsbezogenen Anreiz- und Vergütungssysteme.
29 a ) Anreiz- und Vertungssysteme für Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Das Anreizsystem für den Vorstand enthält eine spezifische nachhaltigkeitsbezogene Zielvorgabe, die Reduktion des
CO
2
-Ausstoßes im Verhältnis zum Umsatz. Das Nachhaltigkeitsziel ist klar definiert, überprüfbar und fließt in die Berech-
nung der variablen Vergütung ein. Details zum Anreiz- und Vergütungssystem finden sich in der Vergütungspolitik auf
unserer Website unter https://www.sw-umwelttechnik.com/investoren#c522.
29 b) Bewertung der Leistung der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane anhand spezifischer nachhaltigkeitsbezogener
Ziele und/oder Auswirkungen
Dieses Ziel steht im Fokus der nachhaltigkeitsorientierten Anreizgestaltung und unterstreicht die Bedeutung der Umwelt-
verantwortung in der Unternehmensstrategie.
29 e) Zuständigkeitsebene der Anreizsysteme für Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane
Die Genehmigung und Aktualisierung der Anreizsysteme der SW Umwelttechnik obliegt dem Aufsichtsrat und der Haupt-
versammlung. Der Vorstand berichtet jährlich an den Aufsichtsrat über die Vergütungsregelungen. Der Aufsichtsrat ist
befugt, bei Bedarf eine Überarbeitung der Vergütungspolitik einzuleiten. Zur Wahrung der Integrität und Vermeidung von
Interessenskonflikten sind Aufsichtsratsmitglieder verpflichtet, mögliche Interessenskonflikte in Bezug auf die Vergütung
des Vorstandes offenzulegen und sich gegebenenfalls der Stimmabgabe zu enthalten. Mindestens alle vier Jahre über-
prüft der Aufsichtsrat die Vergütungspolitik, falls notwendig unter Einbindung interner und externer Experten. Auf Basis
dieser Überprüfung fasst der Aufsichtsrat Beschlüsse zur Anpassung der Vergütungspolitik und unterbreitet entsprechen-
de Vorschläge zur Abstimmung in der Hauptversammlung. Die endgültige Entscheidung zur Vergütungspolitik erfolgt
durch einen entsprechenden Beschluss der Hauptversammlung. Dies gewährleistet, dass die Anreizsysteme strategisch
ausgerichtet und an den langfristigen Zielen des Unternehmens ausgerichtet bleiben.
E1-GOV-3 - Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme
13) Einbeziehung klimabezogener Erwägungen in die Vergütung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen
Klimabezogene Erwägungen sind integraler Bestandteil der Vergütungssysteme und werden durch spezifische Zielvor-
gaben zur Reduktion der THG-Emissionen (Scope 1 und Scope 2) operationalisiert. Die Erreichung dieser Ziele beein-
flusst direkt die Berechnung der variablen Vergütung. Wie unter den Punkten GOV-3 29b bis GOV-3 29d dargestellt, liegt
der Anteil der anerkannten Vergütung bei maximal 10 % der variablen Vergütung bzw. bei der anerkannten Vergütung
bei 1,6 % bis 3,2 % des Jahres Brutto-Grundgehaltes je nach Zielerreichung und ist an die erfolgreiche Reduktion der
CO
2
e-Emissionen gekoppelt. Die klimabezogenen Ziele fokussieren darauf, den CO
2
e-Ausstoß im Verhältnis zum
Umsatz bis zum 31. Dezember 2024 um mindestens 10 % bis 15 % zu reduzieren. Die Leistung wurde nicht anhand der
THG-Emissionsreduktionsziele bewertet, die im Rahmen der E1-4-Offenlegungspflicht zu berichten sind, da SW Umwelt-
technik aufgrund eines fehlenden Übergangsplans noch keine Ziele festgelegt hat.
Liste der nachhaltigkeitsbezogenen Ziele Liste Kennzahlen zur Bewertung der Leis-
tung des Vorstands und Geschäftsführung
Höhe der variablen Vergütung
GOV-3-29b GOV-3-29c GOV-3-29d
Reduktion des CO
2
-Ausstoßes im Verhältnis
zum Umsatz
Reduktion des CO
2
-Ausstoßes um mindestens
10 % bis 15 % zum 31. Dezember 2024
1,6 % bis 3,2 % des Jahres Brutto-
Grundgehaltes je nach Zielerrei-
chung

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
GOV-4 - Erklärung zur Sorgfaltspflicht
Kernelemente der Sorgfaltspflicht Absätze in der Nachhaltigkeitserklärung
GOV-4-32 GOV-4-32
a) Einbindung der Sorgfaltspflicht in Governance,
Strategie und Geschäftsmodell
ESRS 2 GOV-2 Absatz 26 a-c
ESRS 2 GOV-3 Absatz 29 a-b, e
ESRS 2 SBM-3 Absatz 48 a, b, cii, f
b) Einbindung der betroffenen Interessengruppen in
alle wichtigen Schritte der Due-Diligence-Prüfung
ESRS 2 GOV-2 Absatz 26 a-c
ESRS 2 SBM-2 Absatz 45 a-d
S1-SBM-2 Absatz 12
ESRS 2 IRO-1 Absatz 53 b iii
ESRS 2 MDR-P-65e-f (berichtet in ESRS E1, E3, E5, S1)
c) Identifizierung/Ermittlung und Bewertung negativer
Auswirkungen
ESRS 2 IRO-1 Absatz 53 a, b, d, g
E1-IRO-1 Absatz 20
E2-IRO-1 Absatz 11a-b, AR9
E3-IRO-1 Absatz 8a-b
E4-IRO-1 Absatz 17a-e i, 19a-b
E5-IRO-1 Absatz 11a-b, AR7a-f
G1-IRO-1 Absatz 6
ESRS 2 SBM-3 Absatz 48 a-c
d) Maßnahmen gegen diese negativen Auswirkungen ESRS 2 MDR-A Absatz 68a-e (berichtet in ESRS E1, E3, E5, S1)
e) Nachverfolgung der Wirksamkeit dieser Bemühun-
gen und Kommunikation
ESRS 2 MDR-M-75-77 (berichtet in ESRS E1, E3, E5, S1)
ESRS 2 MDR-T-81 (berichtet in ESRS E1, E3, E5, S1)
GOV-5 - Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung
34) Angaben zum Risikomanagement in Bezug auf das Verfahren der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurden Chancen, Risiken und Auswirkungen systematisch ermittelt. Zu den
zentralen Berichterstattungsrisiken zählen insbesondere fehlerhafte oder unvollständige Datenlieferungen. Zur Minimie-
rung dieser Risiken hat das Unternehmen prozessspezifische Kontrollen implementiert, darunter das Vier-Augen-Prinzip
sowie Plausibilitätsprüfungen wie Vollständigkeitsprüfungen. Die Umsetzung von Kontrollen auf allen Prozessebenen
wird kontinuierlich vorangetrieben. Im nächsten Schritt wird ein System zur Maßnahmenevaluierung implementiert, das
die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft und regelmäßig an den Vorstand berichtet.
Strategie
SBM-1 - Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette
Bedeutende Produkt(gruppe)
oder Dienstleistung
Grund für Bedeutsamkeit Verbindung mit Nachhaltig-
keitszielen
Bewertung im Hinblick
auf die genannten Nach-
haltigkeitsziele
SBM-1-40ai SBM-1-40ai, AR13 SBM-1-40e SBM-1-40f
Betonfertigteile für Hochbau und
Wohnen
Macht mehr als 10 % der Einnah-
men des Unternehmens aus
Keine Ziele, abhängig von Normen,
kein Transitionplan
Keine Ziele, abhängig von
Normen, kein Transition-
plan
Betonfertigteile für Tiefbau und
Verkehr
Macht mehr als 10 % der Einnah-
men des Unternehmens aus
Keine Ziele, abhängig von Normen,
kein Transitionplan
Keine Ziele, abhängig von
Normen, kein Transition-
plan

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Bedeutende Märkte Grund für Bedeutsamkeit
SBM-1-40aii SBM-1-40aii, AR13
Österreich Wesentlichkeitsanalyse als wesentlich erachtet
Ungarn Macht mehr als 10 % der Einnahmen des Unternehmens aus
Rumänien Macht mehr als 10 % der Einnahmen des Unternehmens aus
Geografisches Gebiet Anzahl der Arbeitnehmer:innen
SBM-1-40aiii SBM-1-40aiii
Österreich 62
Ungarn 331
Rumänien 468
Sektor Nettoumsatzerlöse (in Millionen Euro)
SBM-1-40d, 41 SBM-1-40d
Tiefbau & Verkehr 49,5
Hochbau & Wohnen 67,1
Gesamtumsatzerlöse 116,6
40 a i) Bedeutende Produktgruppen und/oder Dienstleistungen
Im Berichtszeitraum gab es keine Änderungen bei den bedeutenden Produktgruppen, und es wurden auch keine Produk-
te vom Markt genommen.
40 a iv) Produkte und Dienstleistungen, für die auf bestimmten Märkten Verbote gelten
Es gibt keine Verbote für wesentliche Produkte und Dienstleistungen auf bestimmten Märkten.
40 e) Nachhaltigkeitsziele
Derzeit gibt es keine spezifischen Nachhaltigkeitsziele, die auf die wichtigsten Produkt- und Dienstleistungsgruppen,
Kund:innengruppen, geografische Gebiete oder die Beziehungen zu den Interessenträgern ausgerichtet sind. Ein Transi-
tionplan ist ebenfalls noch nicht vorhanden. Für das kommende Jahr sind jedoch detailliertere und spezifischere Zielset-
zungen in Planung.
40 f) Bewertung der wichtigsten Produkte/Dienstleistungen, Märkte und Kundengruppen im Hinblick auf Nachhaltigkeitsziele
Das Unternehmen hat derzeit keine spezifischen Nachhaltigkeitsziele festgelegt, daher ist eine Bewertung des Errei-
chens dieser Ziele momentan nicht möglich.
40 g) Strategische Relevanz von Nachhaltigkeitsaspekten
Die Unternehmensstrategie von SW Umwelttechnik verfolgt eine langfristig orientierte Wachstumsstrategie. Eine Dekar-
bonisierung im direkten Energieverbrauch ist zwar weiterhin möglich, bei den durch das Umsatzwachstum automatisch
steigenden Scope-3 Emissionen ist das Unternehmen hingegen vom Engagement der Lieferant:innen abhängig. Der
Fokus liegt auf der Entwicklung von Produktlösungen mit einem geringeren Carbon Footprint. Vor allem hier sind Wachs-
tumsperspektiven geplant. Die in der Wesentlichkeitsanalyse identifizierten Themen unterstreichen die strategische
Relevanz der Nachhaltigkeitsaspekte. Die daraus abgeleiteten strategischen Ziele konzentrieren sich auf die Minderung
negativer Auswirkungen oder die Förderung positiver Entwicklungen in diesen Bereichen. Zudem wird eine führende
Position in den Marktsegmenten angestrebt. Die Nachhaltigkeitspositionierung unterstützt dieses Ziel, indem die Produk-
te durch eine hohe Energie- und Materialeffizienz vorteilhafte Lebenszykluskosten für die Kund:innen bieten.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
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42) Beschreibung seines Geschäftsmodells und seiner Wertschöpfungskette
Das Geschäftsmodell der SW Umwelttechnik basiert auf der Entwicklung und Produktion von Betonfertigteilen für den
Auf- und Ausbau der Infrastruktur sowohl über als auch unter der Erde. Das Unternehmen bietet eine breite Produktpalet-
te für den Tiefbau und Verkehr sowie für Hochbau und Wohnen an. Diese Produkte tragen zur Verbesserung der Stand-
ortattraktivität und Lebensqualität in den Märkten bei, in denen SW Umwelttechnik tätig ist, insbesondere in Österreich,
Ungarn und Rumänien.
42 a) Inputs und Ansatz des Geschäftsmodells und der Wertschöpfungskette
Die SW Umwelttechnik ist auf die Herstellung von Betonfertigteilen für den Auf- und Ausbau der Infrastruktur speziali-
siert. Zu den wichtigsten Ressourcenzuflüssen des Unternehmens gehören vor allem Rohstoffe wie Zement, Sand, Kies
und andere Materialien, die für die Produktion der Betonprodukte erforderlich sind. Zudem fließen Maschinen, Techno-
logie und Arbeitskraft als Ressourcen in die Fertigung ein. Um die kontinuierliche Versorgung mit diesen Ressourcen-
zuflüssen sicherzustellen, verfolgt das Unternehmen einen strategischen Ansatz, der auf langfristigen Partnerschaften
mit regionalen Schlüssellieferant:innen basiert. Durch enge Kooperationen und Lieferant:innenmanagement wird die
Verfügbarkeit der Rohstoffe gesichert, was eine stabile Produktion ermöglicht. In der Ressourcenbeschaffung sieht das
Unternehmen sowohl Risiken als auch Chancen, insbesondere durch die Abhängigkeit von Lieferant:innen und Schwan-
kungen bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen. Preissteigerungen oder Lieferengpässe könnten das Unternehmen beein-
trächtigen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, setzt SW Umwelttechnik auf regionale Lieferant:innen und langfristige
Partnerschaften, die eine stabile Versorgung sicherstellen. Diese enge Zusammenarbeit fördert zudem Innovationen und
Prozessverbesserungen.
42 b) Outputs und Ergebnisse des Geschäftsmodells für Kunden, Investoren und andere Interessenträger
Die wichtigsten Outputs des Unternehmens sind die Betonfertigteile, die in verschiedenen Bauprojekten zum Einsatz
kommen. Der zentrale Kund:innennutzen liegt in der Bereitstellung hochwertiger und langlebiger Produkte, die für eine
schnelle und effiziente Realisierung von Bauvorhaben erforderlich sind. Bauunternehmen und Bauträger profitieren von
der Zuverlässigkeit und Qualität der Betonprodukte, was zu einer Reduzierung von Bauzeiten und Kosten führt. Weitere
Stakeholder, wie beispielsweise die Zulieferer von Rohstoffen, profitieren von den stabilen Geschäftsbeziehungen und
der kontinuierlichen Nachfrage. Auch die lokalen Gemeinden profitieren durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und
den Beitrag des Unternehmens zur regionalen Infrastrukturentwicklung. In der Kostenstruktur und den Einnahmen des
Unternehmens spiegeln sich die wichtigsten Tätigkeiten insbesondere in den Bereichen Rohstoffbeschaffung, Produktion
und Vertrieb wider. Die Beschaffung und Verarbeitung der Rohstoffe stellen einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Ebenso
fallen Kosten in der Produktion der Betonfertigteile an, etwa für Arbeitskraft, Maschinen und Energie. Die Einnahmen
resultieren vor allem aus dem Verkauf der Betonprodukte an Bauunternehmen und Bauträger. Die Schlüsselfaktoren für
die Einnahmen sind somit die Produktionskapazität, die Effizienz in der Fertigung und die Nachfrage nach Infrastruktur-
sowie Bauprojekten.
42 c) Wichtigste Merkmale der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette
SW Umwelttechnik befindet sich im Zentrum der Wertschöpfungskette. Das Unternehmen übernimmt die Verarbeitung
der Rohstoffe zu fertigen Betonprodukten und deren Vertrieb an die Endkund:innen. Die vorgelagerte Wertschöpfungs-
kette umfasst die Beschaffung von Rohstoffen wie Zement, Sand und Kies, die für die Herstellung von Betonfertigteilen
benötigt werden. Diese Materialien werden von verschiedenen Lieferant:innen bezogen. Die nachgelagerte Wertschöp-
fungskette beinhaltet den Vertrieb der Betonfertigteile an Bauunternehmen und andere Endkund:innen. Die Produkte
werden in Projekten für den Tiefbau, Verkehrsinfrastruktur sowie Hochbau und Wohnen eingesetzt. Die wichtigsten
Geschäftsakteure des Unternehmens sind vor allem die Schlüssellieferant:innen. Diese Lieferant:innen spielen eine
wesentliche Rolle für die kontinuierliche Produktion und die Qualität der Betonfertigteile. Zu den wichtigsten Vertriebska-
nälen gehören der Direktvertrieb an Bauunternehmen sowie der Verkauf über Distributoren, die die Produkte an kleinere
Bauprojekte weitergeben. Unsere Schlüsselkund:innen und Endkund:innen sind Bauunternehmen, die Betonfertigteile
in Infrastrukturprojekten einsetzen, sowie öffentliche und private Bauträger, die diese Produkte für Wohn- und Gewerbe-
bauten nutzen.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
WERTSCHÖPFUNGSKETTE
an ALLEN NEUN SW-Standorten
RAW
MATERIAL
SUPPLY
MANUFACTURING
Stahl
Nachnutzung, Wiederverwendung
Beton
Endkunde
Händler
Bauunternehmen
Generalunternehmen
CONSTRUCTION
TRANSPORT
Formgebung Verdichten Härten
Mischen
Drycast
Wetcast
Maschine
Formschalung
B1–B3 A5
A4
A3
A1
UTILISATION PHASE
Verpackung
Interner Transport
Lager
A2
Bewehrung (Stahl, Spannlitze)
Einbauteile
Lieferung Abholung
Zement
Sand/Kies
Zusatzmittel
Faser
Wasser
Energie
Schachtringe
Behälterbau
Trink- und Regen-
wassernutzung
Regenwasserversickerung
und -behandlung
Abscheidetechnik
Klärtechnik – Kläranlagen
und Kleinkläranlagen
Verkehr – Straßen-
und Eisenbahnbau
Fertigteile und Fertig-
teilkonstruktionen
Stützwandsystem
Betondesign
Tiefbau
Licht- und
Elektromasten
Kellervergusssteine
Hohldielen
Pflastersteine
Landwirtschaft
Fassadenwand-
elemente
Parkhaus
Wohnbau
Trafostationen
Bedarf an
Baumaterial
in der
Region
Environmental Product
Declaration (EPD)
According to ISO 14025
and EN 15804
A1 Raw material supply
A2 Transport
A3 Manufacturing
A4 Transport
A5 Construction
B1 Use
B2 Maintenance
B3 Repair
C1 De-construction/Demolition
C2 Transport
C3 Waste Processing
C4 Disposal
DE-CONSTRUCTION
C1–C4
TRANSPORT

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
45 a i) Wichtigste Interessensträger
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurden die wichtigsten externen Stakeholder definiert. Dabei wurden jene Stake-
holder berücksichtigt, die entlang verschiedener Abschnitte der Wertschöpfungskette angesiedelt sind. Die Auswahl
erfolgte basierend auf einer Bewertung der potenziellen Nutzer:innen des Nachhaltigkeitsberichts, ihrer Einflussmöglich-
keiten und ihres Interesses am Unternehmen (Power/Interest), dem Grad ihrer Betroffenheit durch die Geschäftstätigkei-
ten sowie den Erfahrungen aus früheren Stakeholder-Einbindungen.
45 a v) Berücksichtigung der Ergebnisse der Stakeholdereinbeziehung
Die Erkenntnisse aus den bisherigen Stakeholder-Dialogen und der Stakeholderbefragung flossen sowohl in die Identi-
fizierung als auch in die Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) ein. Zudem wurden die
wichtigsten Stakeholder-Themen aus den Befragungen bei der finalen Festlegung der Wesentlichkeitsgrenze berücksich-
tigt.
45 b) Nachvollziehbarkeit und Berücksichtigung der Interessen und Ansichten wichtiger Stakeholder in Bezug auf die Strategie
und das Geschäftsmodell
Die wesentlichen Bedürfnisse und Meinungen der zentralen Stakeholdergruppen, die während des Prozesses der
Sorgfaltspflicht und Wesentlichkeitsanalyse identifiziert wurden, betreffen alle ESG-Aspekte. Im Bereich Umwelt stehen
Themen wie Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Wasser und Biodiversität im Vordergrund. Der Aspekt der Umwelt ist
aufgrund der vorgelagerten Zementproduktion von besonderer Bedeutung. In Bezug auf den sozialen Bereich stehen
die Arbeitssicherheit und die Gesundheit der Mitarbeitenden im Vordergrund. Im Governance-Bereich werden stabile
Lieferkettenbeziehungen und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung als zentral erachtet. Besonders in Ländern
wie Rumänien und Ungarn wird zudem der Bereich Transparenz und Antikorruption als wesentlich angesehen. Diese Be-
dürfnisse und Meinungen prägen die Prioritäten innerhalb der bestehenden Unternehmensstrategie und unterstreichen
die Bedeutung eines verantwortungsvollen und transparenten Handelns, um das Vertrauen der Stakeholder nachhaltig
zu stärken.
SBM-2 - Interessen und Standpunkte der Interessenträger
Einbezogene Stakeholder-
gruppen
Art der Einbeziehung Zweck der Einbeziehung
SBM-2-45ai, ii SBM-2-45aiii SBM-2-45aiv
Mitarbeiter:innen Online-Umfrage Informationsgewinnung zu Nachhaltigkeitsthemen im Arbeitsum-
feld sowie die Erfragung der Wichtigkeit in Bezug auf Nachhaltig-
keit und Verbesserungsvorschläge.
Lieferant:innen Interview Informationsgewinnung, wie SW Umwelttechnik im Bereich Nach-
haltigkeit von den Lieferant:innen wahrgenommen wird. Dazu
gehört auch, die Erwartungen der Lieferant:innen an die Nach-
haltigkeitsstrategie und mögliche Verbesserungsbereiche in der
Zusammenarbeit zu verstehen.
Kund:innen Interview Zweck der Einbindung war es, die Prioritäten der Kund:innen
im Bereich Nachhaltigkeit zu ermitteln, insbesondere zu öko-
logischen Themen (z. B. Klimawandel, Biodiversität), sozialen
Aspekten (z. B. Arbeitsbedingungen, Gleichberechtigung) und
Governance-Fragen (z. B. Transparenz, Korruptionsbekämp-
fung), sowie ihre Erwartungen an Maßnahmen und die Rolle von
Nachhaltigkeit bei Kaufentscheidungen
Banken Interview Zweck der Einbindung war es, die Perspektive der Banken zur
Förderung von Nachhaltigkeitsinitiativen zu verstehen und deren
potenzielle Rolle in der Zusammenarbeit mit SW Umwelttechnik
zu bewerten.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
45 c) Änderungen seiner Strategie und/oder seines Geschäftsmodells
Die Bedürfnisse und Meinungen der zentralen Stakeholdergruppen haben SW Umwelttechnik nicht dazu veranlasst,
seine Strategie oder sein Geschäftsmodell grundlegend zu ändern. Stattdessen verdeutlichen sie die Notwendigkeit, den
Fokus auf Nachhaltigkeit weiter zu intensivieren.
45 d) Information der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane über Stakeholderansichten zu nachhaltigkeitsbezogenen Aus-
wirkungen
Der Vorstand und der Aufsichtsrat wurden einmalig über die Ergebnisse der Einbindung der Interessensgruppen im
Rahmen eines Meetings zum Prozess der Wesentlichkeitsanalyse informiert. Bei regelmäßigen Einbindungen der Stake-
holder in der Zukunft werden die Nachhaltigkeitsmanager:innen in den laufenden Meetings kontinuierlich und ausführlich
über die Fortschritte und Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit berichten. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Infor-
mation des Vorstandes über die Ansichten und Bedürfnisse der zentralen Stakeholdergruppen.
S1-SBM-2 - Interessen und Standpunkte der Interessenträger
12) Berücksichtigung der Interessen und Rechte der eigenen Arbeitskräfte in der Unternehmensstrategie
Die Unternehmensstrategie von SW Umwelttechnik nimmt nicht direkt auf die zentralen Standpunkte der Mitarbeiter:in-
nen Bezug, sie sind dennoch grundsätzlich mit der Ausrichtung des Unternehmens vereinbar. Die strategischen Ziele,
wie die Förderung einer nachhaltigen Produktion und die Schaffung eines positiven Arbeitsumfeldes, stehen im Ein-
klang mit den Interessen der Mitarbeitenden, insbesondere in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und
die Achtung der Menschenrechte wird damit sichergestellt. Es bestehen keine wesentlichen Interessenkonflikte, da die
Unternehmenskultur und die strategische Ausrichtung darauf abzielen, ein ausgewogenes und sicheres Arbeitsumfeld zu
gewährleisten.

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35
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell
48a, c, h) Liste mit den wesentlichen Auswirkungen
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) E1-Klimaschutz
Beschreibung (SBM-3-48a) THG-Emissionen
Die THG-Emissionen aus der Produktion von Betonfertigteilen, insbesondere aus dem vorgelagerten
Zementherstellungsprozess, tragen wesentlich zum Klimawandel und zur globalen Erwärmung bei.
Diese Emissionen stammen hauptsächlich aus dem eigenen Betrieb und der vorgelagerten Wert-
schöpfungskette.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche negative Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Die Tätigkeiten des Unternehmens haben sowohl negative als auch positive Auswirkungen auf
Menschen und die Umwelt. Auf der negativen Seite entstehen in der vorgelagerten Wertschöpfungs-
kette erhebliche THG-Emissionen, insbesondere durch den energieintensiven Zementherstellungs-
prozess, der ein zentraler Bestandteil der Produktion von Betonfertigteilen ist. Hauptursachen
sind die Herstellung von Klinker und die dabei freigesetzten Prozessemissionen, ergänzt durch
Emissionen aus dem Rohstoffabbau (z. B. Kalkstein), den Transportprozessen und der Energie-
versorgung der Zementwerke. In der nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen ebenfalls
indirekte Emissionen, beispielsweise durch den Energieverbrauch beim Abriss oder Recycling von
Betonfertigteilen. Der Zementherstellungsprozess ist für 7 % der weltweiten THG-Emissionen ver-
antwortlich, was maßgeblich zur globalen Erwärmung beiträgt. Weitere lokale Umweltauswirkungen
sind Luftverschmutzung, wie Feinstaub, und Eingriffe in die Landschaft durch Rohstoffabbau. Auch
auf Menschen wirken sich die Aktivitäten negativ aus. Beim Abbau der Rohstoffe können gesund-
heitliche Belastungen der Mitarbeiter:innen durch Staub auftreten und Emissionen aus Produktions-
prozessen können die Gesundheit von Menschen in umliegenden Gemeinden beeinträchtigen.
Auf der positiven Seite leistet das Unternehmen jedoch auch bedeutende Beiträge zu Umwelt- und
Gesellschaftsaspekten. Betonfertigteile tragen durch ihre außergewöhnlich lange Lebensdauer und
die Fähigkeit, CO
2
durch Carbonatisierung zu binden, aktiv zur Reduzierung der THG-Bilanz über
den gesamten Lebenszyklus bei. Zusätzlich investiert das Unternehmen in innovative Herstellungs-
prozesse, wie den Einsatz alternativer Bindemittel und recycelter Materialien, wodurch die Emissio-
nen in der Produktion weiter gesenkt werden können. Für die Gesellschaft bieten die Produkte des
Unternehmens wesentliche Vorteile: Sie schaffen stabile und langlebige Bauwerke, die essenziell für
die öffentliche Infrastruktur sind und zur Sicherheit sowie zum Wohlbefinden der Bevölkerung beitra-
gen. Gerade im Bereich der nachhaltigen Bauweise stellt das Unternehmen eine wichtige Ressource
für die Entwicklung zukunftsfähiger Städte und Gemeinden dar. So trägt das Unternehmen nicht nur
zur Reduzierung ökologischer Belastungen bei, sondern unterstützt auch die Lebensqualität und den
gesellschaftlichen Fortschritt.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Das Geschäftsmodell des Unternehmens basiert auf dem Zementherstellungsprozess und der Nut-
zung von Rohstoffen, was derzeit maßgeblich zu den Umweltauswirkungen beiträgt. Insbesondere
die zentrale Rolle von Zement als Hauptbestandteil der Produkte und der Einsatz konventioneller
Technologien sind entscheidende Faktoren. Gleichzeitig bietet das Geschäftsmodell in Kombination
mit der Unternehmensstrategie großes Potenzial, diese Auswirkungen positiv zu beeinflussen.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Langfristig
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Aktivitäten (Herstellung von Betonfertigteilen und den
Einsatz von Zement) und durch seine Geschäftsbeziehungen (mit Zementherstellern und Rohstoff-
lieferanten) direkt zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) E1-Energie
Beschreibung (SBM-3-48a) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Der von SW Umwelttechnik verwendete Energiemix (Strom, Treibstoff und Wärme) verursacht THG-
Emissionen und trägt somit zum Klimawandel bei.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche negative Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Auf der negativen Seite trägt der energieintensive Produktionsprozess, insbesondere der Einsatz
fossiler Brennstoffe wie Öl oder Gas, zu erheblichen THG-Emissionen bei. Heizprozesse in den
Produktionsanlagen und die Nutzung nicht-erneuerbaren Stroms verursachen einen Großteil dieser
Emissionen. Auch die vorgelagerte Wertschöpfungskette, etwa die Herstellung und Lieferung von
Energie aus fossilen Brennstoffen, trägt durch Scope-3-Emissionen zum Carbon Footprint bei. Dar-
über hinaus verursacht die Nutzung von Energie in der Logistik sowie die Inbetriebnahme und Ver-
wendung der Produkte in der nachgelagerten Wertschöpfungskette zusätzliche Emissionen. Diese
Emissionen führen zu negativen Umweltauswirkungen, insbesondere zur globalen Erwärmung, und
können durch die Luftverschmutzung und den Abbau fossiler Brennstoffe auch die Gesundheit der
Menschen beeinträchtigen.
Auf der positiven Seite kann das Unternehmen durch den Einsatz effizienter Maschinen und Techno-
logien die Energieintensität der Produktion senken und damit den THG-Ausstoß reduzieren. Die
Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, wie Solar- oder Windenergie, hat das Potenzial, den
Carbon Footprint langfristig zu verringern. Innovative Technologien, die Abwärme nutzen oder den
Energieverbrauch insgesamt senken, tragen ebenfalls positiv zur Umweltbilanz bei. Diese Maßnah-
men fördern nicht nur eine bessere Umweltbilanz, sondern verbessern auch die Lebensqualität der
Menschen, indem sie zur Reduktion von THG-Emissionen und der Erreichung globaler Klimaziele
beitragen.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Das Geschäftsmodell der SW Umwelttechnik ist direkt mit einem energieintensiven Produktions-
prozess verbunden. Der Bedarf an Wärme, Strom und Treibstoff ist unerlässlich für den Betrieb
der Produktionsstätten und die Logistik, wobei der Einsatz eines überwiegend nicht-erneuerbaren
Energiemixes zu erheblichen direkten und indirekten THG-Emissionen führt. Diese Emissionen sind
sowohl das Ergebnis der Produktion als auch der zugrunde liegenden Energiestruktur.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Langfristig
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
Das Unternehmen trägt durch ihre eigenen Aktivitäten und Geschäftsbeziehungen wesentlich zu
den Auswirkungen bei. Die energieintensiven Produktionsprozesse und der Betrieb der Anlagen
sind wesentliche Ursachen für die Emissionen. Das Unternehmen hat direkten Einfluss auf den
eingesetzten Energiemix und könnte durch den Wechsel zu erneuerbaren Energien einen positiven
Beitrag leisten. In Bezug auf Geschäftsbeziehungen beeinflusst die vorgelagerte Energieerzeugung,
insbesondere die Nutzung fossiler Energiequellen in Zusammenarbeit mit Energieversorgern, den
Carbon Footprint erheblich.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) E3-Wasserverbrauch
Beschreibung (SBM-3-48a) Wasserverbrauch bei der Zement- und Betonherstellung
Der hohe Wasserverbrauch bei der Zementherstellung kann die lokalen Wasserressourcen belasten,
insbesondere in wasserarmen Regionen. Dadurch können lebenswichtige Wasservorräte erschöpft,
lokale Ökosysteme geschädigt und der Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser beeinträchtigt
werden.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche negative Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Vorgelagerte Wertschöpfungskette und eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Die Zement- und Betonherstellung hat sowohl negative als auch positive Auswirkungen auf die
Umwelt und die Menschen, insbesondere im Hinblick auf den Wasserverbrauch. Im eigenen Ge-
schäftsfeld erfordert die Produktion von Zement und Beton große Mengen Wasser, vor allem für
Kühlprozesse, Staubbindung und chemische Reaktionen. Dies kann insbesondere in wasserarmen
oder von Trockenheit bedrohten Regionen zu einer erheblichen Belastung der lokalen Wasser-
ressourcen führen. Auch in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, etwa beim Rohstoffabbau von
Kalkstein und der Zementproduktion, werden große Mengen Wasser benötigt, was zur Übernutzung
regionaler Wasserquellen beitragen kann. In der nachgelagerten Wertschöpfungskette, etwa bei der
Betonverarbeitung und -härtung während der Bauphase, ist der Wasserverbrauch ebenfalls nicht zu
unterschätzen. Diese Übernutzung kann Flüsse, Seen und Grundwasser erschöpfen und negative
Auswirkungen auf lokale Ökosysteme sowie Flora und Fauna haben. Für die Menschen vor Ort be-
deutet dies möglicherweise eine eingeschränkte Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser, insbeson-
dere in wasserknappen Gebieten, und eine Verschlechterung der Wasserqualität durch die Ableitung
von belastetem Prozesswasser.
Um den negativen Auswirkungen entgegenzuwirken, implementiert das Unternehmen Maßnahmen
zur Reduktion des Wasserverbrauchs und fördert die Kreislaufwassernutzung. Zusätzlich wird
Regenwasser genutzt und behandeltes Abwasser aufbereitet, um die Belastung der lokalen Wasser-
quellen zu verringern. Diese Ansätze tragen nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern gewährleisten
auch eine nachhaltige Wasserversorgung für die lokale Bevölkerung, besonders in wasserarmen
Regionen. Ein effektives Wasser-Management hilft dabei, die langfristige Verfügbarkeit von Wasser
zu sichern und die regionalen Wasservorräte zu schonen.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Das Geschäftsmodell der SW Umwelttechnik ist stark auf die Zement- und Betonproduktion an-
gewiesen, die einen erheblichen Wasserverbrauch mit sich bringt. Der Produktionsprozess nutzt
Frischwasser für verschiedene Zwecke, wie zur Kühlung, für die Bindemittelreaktionen und zur
Staubkontrolle. Strategische Entscheidungen hinsichtlich der Auswahl von Wasserquellen, Recyc-
lingmöglichkeiten und Effizienzmaßnahmen haben einen direkten Einfluss auf die Umweltauswirkun-
gen.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (ein hoher Wasserverbrauch während der
Produktion hat einen erheblichen Einfluss auf lokale Wasserressourcen) direkt und seine Geschäfts-
beziehungen (Bezug von Wasser aus wasserarmen Regionen kann zu einer Belastung der Umwelt
führen, lokale Ökosysteme beeinträchtigen und den Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser
erschweren) indirekt zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) E5-Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung
Beschreibung (SBM-3-48a) Der Einsatz von Primärressourcen erhöht den ökologischen Fußabdruck.
Die Nutzung von primären und fossilen Ressourcen in der Geschäftstätigkeit des Unternehmens
vergrößert seinen ökologischen Fußabdruck und trägt zur weltweiten Ressourcenerschöpfung bei,
was zur Verschlechterung der Ökosysteme, zum Verlust der Artenvielfalt und zur Störung natürlicher
Kreisläufe führt, die für die Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts unerlässlich sind.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche negative Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Gesamte Wertschöpfungskette
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Der Abbau und die Verarbeitung von Rohstoffen für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens haben
sowohl negative als auch positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft. Der Rohstoff-
abbau, insbesondere in der Zementproduktion, führt zu erheblichen Eingriffen in Ökosysteme, wie
etwa der Degradierung von Lebensräumen und dem Verlust von Biodiversität. Die Verarbeitung fos-
siler Ressourcen trägt zu Treibhausgasemissionen bei und verstärkt somit die globale Erwärmung.
Zusätzlich stellt die Umweltverschmutzung durch den Einsatz fossiler Ressourcen ein Gesundheits-
risiko für die betroffenen Gemeinschaften dar.
Auf der positiven Seite trägt das Unternehmen dazu bei, die Belastungen für die Umwelt zu redu-
zieren, indem es Recyclingprozesse einführt und verstärkt auf erneuerbare Ressourcen setzt. Der
Einsatz von alternativen Materialien wie recyceltem Kunststoff oder erneuerbaren Rohstoffen hilft,
die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu verringern. Dadurch wird nicht nur der Druck auf Öko-
systeme minimiert, sondern auch die langfristige Lebensqualität der Menschen verbessert, da eine
nachhaltigere Nutzung von Ressourcen und eine geringere Umweltverschmutzung erzielt werden.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die SW Umwelttechnik nutzt in ihrem Geschäftsmodell Primärressourcen wie fossile und minera-
lische Materialien, was mit erheblichen Umweltauswirkungen verbunden ist. Die Abhängigkeit von
nicht-erneuerbaren Rohstoffen trägt zu negativen Folgen wie der Erschöpfung von Ressourcen und
einer Erhöhung der THG-Emissionen bei.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten und seine Geschäftsbeziehungen zu der
wesentlichen Auswirkung bei.
In der Produktion wird primär auf fossile Rohstoffe und Primärressourcen gesetzt, wobei die be-
grenzte Nutzung von recycelten Materialien die Abhängigkeit von diesen Ressourcen verstärkt. Auch
in den Geschäftsbeziehungen hat das Unternehmen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck, da
Lieferant:innen von Primärmaterialien durch ihre Rohstoffgewinnung und -verarbeitung indirekt zu
den Auswirkungen beitragen. Kooperationen mit Recyclingunternehmen könnten die Nutzung von
Sekundärressourcen fördern und somit die Umweltauswirkungen reduzieren.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Sichere Beschäftigung
Beschreibung (SBM-3-48a) Sichere Arbeitsplätze und finanzielle Stabilität
Das Unternehmen bietet sichere Arbeitsplätze und finanzielle Sicherheit für Mitarbeiter:innen und
ihre Familien. Diese Stabilität reduziert Stress und sorgt für finanzielle Stabilität für die Mitarbeiter:in-
nen.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Die positiven Auswirkung durch das Sicherstellen der Arbeitsplätze und der damit einhergehenden
finanziellen Stabilität, führen zu einer verbesserten psychischen und körperlichen Gesundheit, mehr
Motivation und Energie sowie Wohlbefinden und Resilienz der Arbeitskräfte von SW Umwelttechnik.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die
positive Auswirkung auf die psychische und körperliche Gesundheit entsteht durch das Schaffen von
sicheren Arbeitsplätzen.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (das Sicherstellen von Arbeitsplätzen) direkt
zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Arbeitszeit
Beschreibung (SBM-3-48a) Regelmäßige Arbeitszeiten
Regelmäßige Arbeitszeiten, auf die Mitarbeiter:innen zugeschnittene Arbeitszeiten und die Vermei-
dung von Überstunden helfen den Mitarbeiter:innen, ihre Familie, ihre Hobbys und ihre Freizeit zu
gestalten, und tragen so zu einem niedrigeren Stressniveau und zu mehr Zufriedenheit und Wohl-
befinden bei.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Durch den positiven Beitrag zur Mitarbeiter:innenzufriedenheit durch regelmäßige Arbeitszeiten
werden die Mitarbeitenden von SW Umwelttechnik positiv beeinflusst.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die positi-
ve Auswirkung entsteht durch die Gewährleistung regelmäßiger und planbarer Arbeitszeiten.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (Sicherstellen flexibler Arbeitszeiten) direkt
zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Wird durch eine unternehmensspezifische Kennzahl abgedeckt.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Angemessene Entlohnung
Beschreibung (SBM-3-48a) Angemessene Löhne sorgen für Mitarbeiter:innenzufriedenheit
Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Mitarbeiter:innen angemessene Löhne erhalten, die es
ihnen ermöglichen, einen Lebensstandard zu erreichen, der den Grundbedürfnissen wie Nahrung,
Wohnung, Gesundheitsversorgung und Bildung entspricht. Dieses Engagement für eine faire Ver-
gütung unterstützt das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen, erhöht die Zufriedenheit und fördert die
Loyalität.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Angemessene Löhne wirken sich positiv auf die Mitarbeiter:innenzufriedenheit aus und sichern
einen Lebensstandard zu erreichen.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die positi-
ve Auswirkung entsteht durch das Sicherstellen einer angemessenen Entlohnung.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (Sicherstellen einer angemessenen Entloh-
nung) direkt zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben
Beschreibung (SBM-3-48a) Work-Life-Balance und das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen
Das Fehlen einer zufriedenstellenden Work-Life-Balance kann zu erhöhtem Stress, geringerer
Arbeitszufriedenheit und Burnout bei den Mitarbeiter:innen führen.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Potenzielle negative Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Eine hohe Arbeitslast wirkt sich negativ auf die Mitarbeiter:innenzufriedenheit aus.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die nega-
tive Auswirkung entsteht falls die Work-Life Balance nicht gewährleistet wird.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (nicht zufriedenstellende Work-Life Balance)
direkt zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Gesundheitsschutz und Sicherheit
Beschreibung (SBM-3-48a) Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen
Die Produktionsprozesse des Unternehmens, insbesondere bei der Herstellung von Baumaterialien,
können Mitarbeiter:innen und angrenzende Bereiche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken wie Lärm-
belästigung oder Verletzungsgefahr aussetzen. Unzureichende Gesundheits- und Sicherheitsmaß-
nahmen können zu Arbeitsunfällen und langfristigen Gesundheitsproblemen führen.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Potenzielle negative Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Unzureichende Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen können zu Arbeitsunfällen und lang-
fristigen Gesundheitsproblemen, und damit negativen Auswirkungen für die Mitarbeitenden in der
Produktion führen.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell. Mitarbeitende, die in der Pro-
duktion von SW Umwelttechnik tätig sind, sind Gesundheits- und Sicherheitsrisiken wie Lärmbelästi-
gung oder Verletzungsgefahr ausgesetzt.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (Produktion von Baumaterialien) direkt zu
der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Beschreibung (SBM-3-48a) Förderung der Zugehörigkeit durch Geschlechtergleichstellung
Die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im Unternehmen, einschließlich der Minimierung
von Unterschieden in der Bezahlung und Chancengleichheit, kann ein Gefühl der Fairness und Zu-
gehörigkeit unter den Mitarbeiter:innen fördern.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Durch die Förderung der Inklusion durch Geschlechtergleichstellung entsteht eine positve Auswir-
kung, welche die Mitarbeiterzufriedenheit fördert.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht in Verbindung zum Geschäftsmodell. SW Umwelttechnik ist in der Baubranche
tätig, welche männlich dominiert ist.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (Minimierung von Unterschieden in der Be-
zahlung) direkt zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

Graphics
42
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Weiterbildung und Kompetenzentwicklung
Beschreibung (SBM-3-48a) Trainingsprogramme
SW Umwelttechnik investiert in umfangreiche und gezielte Schulungsprogramme, um die Fähigkei-
ten und Kenntnisse ihrer Mitarbeiter:innen zu verbessern und so das Wissen und die Zufriedenheit
der Mitarbeiter:innen zu stärken.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Durch den positiven Beitrag zur Zufriedenheit werden Menschen positiv beeinflusst. Eine erhöhte
Fachkompetenz trägt positiv zur Leistungsfähigkeit, zum beruflichen Wachstum, zur Motivation und
zum Engagement bei, was insgesamt die Zufriedenheit der Menschen erhöhen kann.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die positi-
ven Auswirkungen im Bereich Weiterentwicklung der Mitarbeitenden entstehen durch die Möglichkeit
von Aus- und Weiterbildungen.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (Anbieten von Schulungsprogrammen) direkt
zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Vielfalt
Beschreibung (SBM-3-48a) Förderung der Vielfalt für ein positives Arbeitsumfeld
Die Förderung der Vielfalt im Unternehmen verbessert die Zugehörigkeit, Repräsentation und
Mitarbeiter:innenzufriedenheit. Eine vielfältige Belegschaft fördert die Zusammenarbeit, reduziert
Konflikte und fördert eine positive Arbeitskultur, in der sich alle Mitarbeiter:innen wertgeschätzt und
respektiert fühlen, was letztendlich sowohl der Moral als auch der Produktivität zugute kommt.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Durch die Förderung der Vielfalt für ein positives Arbeitsumfeld werden Menschen positiv beein-
flusst. Neben einer harmonischen Arbeitsatmosphäre sowie erhöhter Kreativität und Produktivität
wird auch das Engagement und die Zufriedenheit gestärkt. Gesellschaftlich kann es positive Aus-
wirkungen auf die wirtschaftliche Stärkung, soziale Gerechtigkeit, Verringerung von Diskriminierung
sowie Förderung der sozialen Integration haben.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die positi-
ven Auswirkungen auf die Lebensqualität entstehen durch das Schaffen von Gleichbehandlung.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (die Förderung von Diversität) direkt zu der
wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

Graphics
43
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) G1- Unternehmenskultur
Beschreibung (SBM-3-48a) Positive Unternehmenskultur
Eine positive Unternehmenskultur (in der alle Menschenrechte respektiert werden) sorgt für ein
gesundes Arbeitsumfeld, steigert das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen und fördert gute Beziehun-
gen zu Lieferant:innen und Kund:innen.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Eine positive Unternehmenskultur stärkt die Mitarbeiter:innenmotivation, verbessert die Produktivität,
minimiert Konflikte und schafft nachhaltige Partnerschaften mit Kund:innen und Lieferant:innen, was
langfristig den Erfolg des Unternehmens fördert.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die positi-
ve Auswirkung entsteht durch die Schaffung eines gesunden Arbeitsumfeldes.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (das Schaffen eines positiven Unterneh-
mensumfeldes) direkt zu der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) G1-Schutz von Hinweisgeber:innen (Whistleblower)
Beschreibung (SBM-3-48a) Umfassender Schutz für Whistleblower
Die Einführung eines robusten Schutzes für Hinweisgeber:innen (Whistleblower) fördert die Transpa-
renz und Rechenschaftspflicht innerhalb des Unternehmens. Indem sichergestellt wird, dass Perso-
nen, die Fehlverhalten oder unethisches Verhalten melden, vor Vergeltungsmaßnahmen geschützt
sind, fördert das Unternehmen eine Kultur des ethischen Verhaltens und des Vertrauens.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Ein umfassender Schutz für Whistleblower stärkt das Vertrauen der Mitarbeitenden, fördert die früh-
zeitige Aufdeckung von Fehlverhalten und verbessert langfristig die Unternehmenskultur sowie die
Reputation des Unternehmens.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die positi-
ve Auswirkung entsteht durch die Einführung eines robusten Schutzes für Hinweisgeber:innen.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (Schutz von Hinweisgeber:innen) direkt zu
der wesentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

Graphics
44
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) G1-Politisches Engagement und Lobbytätigkeiten
Beschreibung (SBM-3-48a) Stärkung der Unternehmensreputation durch Ehrenämter und Verbände
Die im Jahr 2025 erwartete Ernennung des Vorstandsvorsitzenden zum Honorarkonsul von Rumä-
nien in Klagenfurt und die aktive Mitarbeit in verschiedenen Verbänden stärken das Ansehen des
Unternehmens und erweitern sein Netzwerk. Diese Rollen zeigen das Engagement des Unterneh-
mens für Führung und gesellschaftliches Engagement.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Die aktive Beteiligung in Ehrenämtern und Verbänden verbessert das öffentliche Image des Unter-
nehmens, fördert Vertrauen bei Stakeholdern und eröffnet neue Kooperations- und Geschäftsmög-
lichkeiten.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (aktive Mitarbeit in verschiedenen Verbän-
den) und seine Geschäftsbeziehungen (Vernetzung mit Kooperationspartnern) zu der wesentlichen
Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) G1-Vermeidung und Aufdeckung einschließlich Schulung
Beschreibung (SBM-3-48a) Stärkung der Integrität durch Korruptionsprävention und -schulung
Robuste Präventions- und Aufdeckungsmaßnahmen, einschließlich umfassender Schulungspro-
gramme, könnten den Interessen von Verbraucher:innen, Mitarbeiter:innen, Geschäftspartner:innen
und der Gesellschaft als Ganzes zugute kommen und ein vertrauensvolles und ethisches Geschäfts-
umfeld fördern.
Art der Auswirkung (SBM-3-48a) Tatsächliche positive Auswirkung
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Beschreibung wie sich Auswir-
kungen auf Mensch und Umwelt
auswirken (SBM-3-48ci)
Die Korruptionsprävention und -schulung fördern ein faires, transparentes und ethisches Geschäfts-
umfeld, stärken das Vertrauen aller Stakeholder und minimieren rechtliche sowie reputative Risiken
für SW Umwelttechnik.
Zusammenhang zwischen
Strategie und Geschäftsmodell
(SBM-3-48cii)
Die Auswirkung steht nicht in direkter Verbindung zum Geschäftsmodell und zur Strategie. Die posit-
ve Auswirkung entsteht durch robuste Präventions- und Aufdeckungsmaßnahmen.
Zeitraum (SBM-3-48ciii) Alle Zeithorizonte
Beteiligung des Unternehmens
an wesentlichen Auswirkungen
durch eigene Aktivitäten oder
Geschäftsbeziehungen (SBM-3-
48civ)
SW Umwelttechnik trägt durch ihre eigenen Tätigkeiten (Korruptionsprävention) direkt zu der we-
sentlichen Auswirkung bei.
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

Graphics
45
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
48a, d, h) Liste mit den wesentlichen Risiken und Chancen
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Sichere Beschäftigung
Beschreibung (SBM-3-48a) Finanzielle Gewinne durch sichere Beschäftigungspraktiken
Die Bereitstellung sicherer Arbeitsplätze durch stabile Verträge und langfristige Beschäftigungs-
möglichkeiten kann zu einer höheren Arbeitsmoral, einer höheren Produktivität und geringeren
Fluktuationsraten führen. Diese Stabilität stärkt nicht nur den Ruf des Unternehmens als begehrte
Arbeitgeberin, sondern führt auch zu Kosteneinsparungen bei der Rekrutierung und Ausbildung, was
letztendlich zu einem langfristigen finanziellen Wachstum beiträgt.
Chance oder Risiko Chance
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Aktuelle finanzielle Auswirkung
(SBM-3-48d)
Diese Entwicklung wird als langfristige und kontinuierliche Chance betrachtet, die nicht direkt mess-
bar ist.
Erhebliches Risiko einer wesent-
lichen Anpassung der Buchwerte
im nächsten Berichtsraum (SBM-
3-48d)
-
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Angemessene Entlohnung
Beschreibung (SBM-3-48a) Finanzielle Vorteile einer angemessenen Entlohnung
Das Angebot angemessener Löhne, die die Lebenshaltungskosten und Branchenstandards wider-
spiegeln, kann Top-Talente anziehen und halten, die Fluktuation reduzieren und die Mitarbeiter:in-
nenbindung erhöhen. Eine gut bezahlte Belegschaft ist motivierter und produktiver, was zu einer hö-
heren Qualitätsleistung, einer verbesserten Kunden:innenzufriedenheit und letztendlich zu höheren
finanziellen Erträgen für das Unternehmen führen kann.
Chance oder Risiko Chance
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Aktuelle finanzielle Auswirkung
(SBM-3-48d)
Diese Entwicklung wird als langfristige und kontinuierliche Chance betrachtet, die nicht direkt mess-
bar ist.
Erhebliches Risiko einer wesent-
lichen Anpassung der Buchwerte
im nächsten Berichtsraum (SBM-
3-48d)
-
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

Graphics
46
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Weiterbildung und Kompetenzentwicklung
Beschreibung (SBM-3-48a) Mitarbeiter:innenschulung und Kompetenzentwicklung
Investitionen in Schulungen und Kompetenzentwicklung verbessern die Fähigkeiten der Mitarbei-
ter:innen, was zu höherer Produktivität und Innovation führt, was das finanzielle Wachstum unter-
stützt.
Chance oder Risiko Chance
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Aktuelle finanzielle Auswirkung
(SBM-3-48d)
Diese Entwicklung wird als langfristige und kontinuierliche Chance betrachtet, die nicht direkt mess-
bar ist.
Erhebliches Risiko einer wesent-
lichen Anpassung der Buchwerte
im nächsten Berichtsraum (SBM-
3-48d)
-
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja
(Unter-)Thema (SBM-3-48a) S1-Gesundheitsschutz und Sicherheit
Beschreibung (SBM-3-48a) Finanzielle Vorteile durch konsequente Gesundheits- und Sicherheitspraktiken
Die Priorisierung von Gesundheit und Sicherheit reduziert Arbeitsunfälle und Krankheiten, senkt die
Kosten und steigert die Produktivität, was die finanzielle Gesamtleistung verbessert.
Chance oder Risiko Chance
Konzentration in der Wertschöp-
fungskette (SBM-3-48a)
Eigene Tätigkeit
Aktuelle finanzielle Auswirkung
(SBM-3-48d)
Diese Entwicklung wird als langfristige und kontinuierliche Chance betrachtet, die nicht direkt mess-
bar ist.
Erhebliches Risiko einer wesent-
lichen Anpassung der Buchwerte
im nächsten Berichtsraum (SBM-
3-48d)
-
Abdeckung durch Angabepflicht
der ESRS (SBM-3-48h)
Ja

Graphics
47
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
48 b) Einfluss wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen auf das Geschäftsmodell, die Wertschöpfungskette, die Strategie
und die Entscheidungsfindung
Bisher wurden keine Änderungen am Geschäftsmodell oder an der Strategie vorgenommen, die auf die wesentlichen
Auswirkungen, Risiken und Chancen abzielen. Es ist zu erwarten, dass in Zukunft Anpassungen erforderlich sein
werden, um den wachsenden regulatorischen Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Die Sensibi-
lisierung für die Notwendigkeit solcher Änderungen ist bereits vorhanden, insbesondere hinsichtlich der Bedeutung von
Ressourcenschonung und Emissionsreduktion.
48 f) Widerstandsfähigkeit der Unternehmensstrategie und des Geschäftsmodells
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurden verschiedene Auswirkungen, Risiken und Chancen identifiziert. Eine
langfristige Beeinträchtigung der Unternehmensstrategie und des Geschäftsmodells konnte dabei nicht festgestellt wer-
den.
48 g) Änderungen der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Vergleich zum Vorjahr
Da der aktuelle Bericht das Basisjahr darstellt und die erstmalige Erfassung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und
Chancen beinhaltet, können im Vergleich zum vorangegangenen Berichtszeitraum keine Änderungen erörtert werden. Im
nächsten Jahr wird jedoch eine vergleichende Bewertung möglich sein, um Entwicklungen und Veränderungen zu ana-
lysieren und darauf aufbauend Strategien und Maßnahmen anzupassen.
E1-SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Gescftsmodell
18) Erläuterung wesentlicher klimabezogener Risiken
Im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse wurde kein wesentliches klimabezogenes Risiko identifiziert.
19) Resilienz des Geschäftsmodells in Bezug auf Klimawandel
Es wurde keine Resilienzanalyse durchgeführt. Eine solche Analyse ist jedoch für die Zukunft geplant, um die Wider-
standsfähigkeit unserer Strategie und unseres Geschäftsmodells im Hinblick auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und
Chancen zu bewerten.
S1-SBM-3 - Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell
Negative Auswirkungen für Arbeitskräfte des Unternehmens
Wesentliche negative Auswirkung Art der Be-
schäftigten
Systemische Vorfälle versus Einzelfälle
S1-SBM-3-14a S1-SBM-3-14a S1-SBM-3-14b
Work-Life-Balance und das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen
Das Fehlen einer zufriedenstellenden Work-Life-Balance kann
zu erhöhtem Stress, geringerer Arbeitszufriedenheit und Burn-
out bei den Mitarbeiter:innen führen.
Betrifft alle Mit-
arbeitenden
Einzelne Vorfälle
Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen
Die Produktionsprozesse des Unternehmens, insbesondere bei
der Herstellung von Baumaterialien, können Mitarbeiter:innen
und angrenzende Bereiche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken
wie Lärmbelästigung oder Verletzungsgefahr aussetzen. Unzu-
reichende Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen können zu
Arbeitsunfällen und langfristigen Gesundheitsproblemen führen.
Mitarbeitende
in der Produk-
tion von Bau-
materialien
Systemisch (Branchentypisch)

Graphics
48
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Wesentliche positive Auswirkungen auf die eigenen Mit-
arbeitenden
Art der Be-
schäftigten
Art der Tätigkeit, die diese positive Auskwir-
kung bewirkt
S1-SBM-3-14a, 14c S1-SBM-3-14a,
14c
S1-SBM-3-14c
Sichere Arbeitsplätze und finanzielle Stabilität
Das Unternehmen bietet sichere Arbeitsplätze und bietet finan-
zielle Sicherheit für Mitarbeiter:innen und ihre Familien. Diese
Stabilität reduziert Stress und sorgt für finanzielle Stabilität für
die Mitarbeiter:innen.
Betrifft alle Mit-
arbeitenden
SW Umwelttechnik fördert die langfristige Beschäf-
tigung ihrer Mitarbeiter:nnen und der Anteil der un-
befristet Beschäftigten wird sukzessive erhöht.
Regelmäßige Arbeitszeiten
Regelmäßige, auf die Mitarbeiter:innen zugeschnittene Arbeits-
zeiten unterstützen die Mitarbeiter:innen bei der Bewältigung
von Familie, Hobbys und Freizeit und tragen so zu einem
geringeren Stresslevel und mehr Zufriedenheit und Wohlbefin-
den bei.
Betrifft alle Mit-
arbeitenden
SW Umwelttechnik legt großen Wert auf die Ein-
haltung eines klaren gesetzlichen Rahmens, ins-
besondere in Bezug auf regelmäßige und geregelte
Arbeitszeiten und fördert damit gleichzeitig eine
ausgeglichene Work-Life-Balance.
Angemessene Löhne sorgen für Mitarbeiter:innenzufriedenheit
Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Mitarbeiter:innen an-
gemessene Löhne erhalten, die es ihnen ermöglichen, einen
Lebensstandard zu erreichen, der den Grundbedürfnissen wie
Nahrung, Wohnung, Gesundheitsversorgung und Bildung ent-
spricht. Dieses Engagement für eine faire Vergütung unterstützt
das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen, erhöht die Zufrieden-
heit und fördert die Loyalität.
Betrifft alle Mit-
arbeitenden
SW Umwelttechnik legt großen Wert auf eine an-
gemessene Entlohnung der Mitarbeiter:innen. In
Österreich unterliegt die Entlohnung einer kollektiv-
vertraglichen Einstufung, in Ungarn und Rumänien
werden Gehälter in branchenüblicher Einstufung
bezahlt. Darüber hinaus sind erfolgsabhängige Ge-
haltskomponenten für eine attraktive und motivieren-
de Einkommensmöglichkeit vorgesehen.
Förderung der Inklusion durch Geschlechtergleichstellung
Die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im Unter-
nehmen, einschließlich gleicher Bezahlung und Chancengleich-
heit, kann ein Gefühl der Fairness und Inklusion unter den
Mitarbeiter:innen fördern.
Betrifft im
speziellen
weibliche Mit-
arbeitende
SW Umwelttechnik fördert gezielt Frauen in tech-
nischen Berufen und setzt mit inklusiver Gender-
sprache in der Kommunikation ein klares Zeichen
für Gleichbehandlung. Zudem wurde ein Code of
Conduct entwickelt und veröffentlicht, der die Werte
des Unternehmens unterstreicht.
Trainingsprogramme
SW Umwelttechnik investiert in umfangreiche und gezielte
Schulungsprogramme, um die Fähigkeiten und Kenntnisse
seiner Mitarbeiter:innen zu verbessern und so das Wissen und
die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu stärken.
Betrifft alle Mit-
arbeitenden
SW Umwelttechnik bietet unter anderem in einer
innovativen Mitarbeiter:innen-App an, kurze Checks
durchzuführen, mit denen Trainings und gezielte
Schulungen effizient überprüft werden können.
Förderung der Vielfalt für ein positives Arbeitsumfeld
Die Förderung der Vielfalt im Unternehmen verbessert die In-
klusion, Repräsentation und Mitarbeiter:innenzufriedenheit. Eine
vielfältige Belegschaft fördert die Zusammenarbeit, reduziert
Konflikte und fördert eine positive Arbeitskultur, in der sich alle
Mitarbeiter:innen wertgeschätzt und respektiert fühlen, was
letztendlich sowohl der Moral als auch der Produktivität zugute
kommt.
Betrifft alle Mit-
arbeitenden
Werte und Regeln zur Förderung von Vielfalt und
einem positiven Arbeitsumfeld sind klar im Code of
Conduct von SW Umwelttechnik festgeschrieben.

Graphics
49
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
13 a) Zusammenhang wesentlicher Auswirkungen mit Strategie und Geschäftsmodell
Weiterführende Informationen zum Zusammenhang zwischen den Auswirkungen und der Strategie oder dem Geschäfts-
modell finden sich unter ESRS 2 SBM-3.
14) Anwendungsbereich von ESRS 2 Absatz 48
Gemäß den Anforderungen nach ESRS 2 SBM-3 Absatz 48 werden alle Mitarbeitenden, die von wesentlichen Auswir-
kungen des Unternehmens betroffen sind, in ESRS 2 unter der Beschreibung der Wertschöpfungskette (SBM-1) und in
der Auflistung der Stakeholder (SBM-2) berücksichtigt.
14 e) Wesentliche Auswirkungen auf Arbeitskräfte, die sich aus Übergangsplänen zur Reduzierung negativer Umweltauswirkun-
gen und zur Erreichung grüner und klimaneutraler Betriebsabläufe ergeben können
Wesentliche Auswirkungen auf die Arbeitskräfte des Unternehmens, die sich aus Übergangsplänen zur Verringerung der
negativen Auswirkungen auf die Umwelt und zur Verwirklichung umweltfreundlicherer und klimaneutraler Tätigkeiten er-
geben können, wurden nicht identifiziert.
Wesentliches Risiko oder Chance Art Auswirkung /
Abhängigkeit
Auswirkung, die zum
Risiko / der Chance führt
Betroffen-
heit
S1-SBM-3-13b S1-SBM-3-
14d, 16
S1-SBM-3-
14d, 16
S1-SBM-3-14d, 16 S1-SBM-3-
14d, 16
Finanzielle Gewinne durch sichere Beschäftigungs-
praktiken
Die Bereitstellung sicherer Arbeitsplätze durch stabile
Verträge und langfristige Beschäftigungsmöglichkeiten
kann zu einer höheren Arbeitsmoral, einer höheren
Produktivität und geringeren Fluktuationsraten führen.
Diese Stabilität stärkt nicht nur den Ruf des Unterneh-
mens als begehrte Arbeitgeberin, sondern führt auch zu
Kosteneinsparungen bei der Rekrutierung und Ausbil-
dung, was letztendlich zu einem langfristigen finanziel-
len Wachstum beiträgt.
Wesentliche
Chance
Auswirkung Sichere Arbeitsplätze und
finanzielle Stabilität
Betrifft alle
Mitarbeiten-
den.
Finanzielle Vorteile einer angemessenen Entlohnung
Das Angebot angemessener Löhne, die die Lebens-
haltungskosten und Branchenstandards widerspiegeln,
kann Top-Talente anziehen und halten, die Fluktuation
reduzieren und die Mitarbeiter:innenbindung erhöhen.
Eine gut bezahlte Belegschaft ist motivierter und pro-
duktiver, was zu einer höheren Qualitätsleistung, einer
verbesserten Kund:innenzufriedenheit und letztendlich
zu höheren finanziellen Erträgen für das Unternehmen
führen kann.
Wesentliche
Chance
Auswirkung Angemessene Löhne
sorgen für Mitarbeiter:innen-
zufriedenheit
Betrifft alle
Mitarbeiten-
den.
Finanzielle Vorteile durch konsequente Gesundheits-
und Sicherheitspraktiken
Die Priorisierung von Gesundheit und Sicherheit
reduziert Arbeitsunfälle und Krankheiten, senkt die
Kosten und steigert die Produktivität, was die finanzielle
Gesamtleistung verbessert.
Wesentliche
Chance
Auswirkung Gesundheits- und Sicher-
heitsbedingungen
Betrifft alle
Mitarbeiten-
den.
Mitarbeiter:innenschulung und Kompetenzentwicklung
Investitionen in Schulungen und Kompetenzentwicklung
verbessern die Fähigkeiten der Mitarbeiter:innen, was
zu höherer Produktivität und Innovation führt, was das
finanzielle Wachstum unterstützt.
Wesentliche
Chance
Auswirkung Trainingsprogramme Betrifft alle
Mitarbeiten-
den.

Graphics
50
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
14 f) Tätigkeiten, bei denen ein erhebliches Risiko für Vorfälle von Zwangsarbeit besteht
Die Produktions- und Vertriebsstätten befinden sich in Europa, wo es strenge gesetzliche Vorschriften zum Verbot von
Zwangsarbeit gibt. Daher bestehen im Zusammenhang mit den Tätigkeiten der Arbeitskräfte bei SW Umwelttechnik keine
erheblichen Risiken in Bezug auf Vorfälle von Zwangsarbeit.
14 g) Tätigkeiten, bei denen ein erhebliches Risiko in Bezug auf Vorfälle von Kinderarbeit besteht
Ebenso wurden keine erheblichen Risiken im Hinblick auf Kinderarbeit festgestellt.
15) Entwicklung eines Verständnisses dafür, wie bestimmte Merkmale und Umgebungen die Gefährdung von eigenen Arbeitskräf-
ten beeinflussen
Für die Arbeitskräfte von SW Umwelttechnik, die in der Produktion tätig sind, wurde bei der Bewertung der Wesentlich-
keit berücksichtigt, dass diese Gruppe durch ihre Tätigkeit potenziell stärkeren negativen Auswirkungen auf Gesundheit
und Sicherheit ausgesetzt sein kann.
Eine gesonderte Einbeziehung vulnerabler Gruppen im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse ist nicht erfolgt.
Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
IRO-1 - Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
53 a) Methoden und Annahmen bei der Ermittlung von Auswirkungen, Risiken und Chancen und der Bewertung ihrer Wesentlich-
keit
Die Identifizierung und Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen erfolgte im Berichtsjahr 2024 auf Basis des
Konzepts der doppelten Wesentlichkeit gemäß den methodischen Vorgaben von ESRS 1. Dabei wurden Annahmen
getroffen, die sich auf branchenspezifische Studien, aktuelle Marktentwicklungen sowie bewährte Verfahren stützen.
Berichte behandeln die Emissionen der Zementindustrie, der Umweltbilanz von Beton und ein Report geht auch auf die
glichkeiten und Grenzen im Zusammenhang von Recycling von Beton ein.
53 b) Überblick über das Verfahren zur Ermittlung und Überwachung der Auswirkungen auf Mensch und Umwelt
Als erster Schritt zur Identifizierung von möglichen Auswirkungen wurden wissenschaftliche Quellen und Standards her-
angezogen, um die ESG-Rahmenbedingungen der Branche und Wertschöpfungskette zu analysieren.
Aus den wissenschaftlichen Quellen und Standards wurden entweder konkrete IROs abgeleitet oder wichtige Themen-
felder eruiert. Dies wurde direkt im DMA Tool (Werkzeug zur Durchführung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse) ver-
merkt, um so eine Basis für die weitere Eruierung von IROs zu schaffen.
Die Eruierung der Auswirkungen basiert auf den vorangegangenen Schritten der Definition des Betrachtungskreises, des
Mappings der Wertschöpfungskette sowie der Analyse von wissenschaftlichen Quellen, Standards und Peers.
Die Identifikation von IROs wurde auf der tiefsten granularen Ebene, dh. auf Ebene der Unter- bzw. Unter-Unter-Themen
vorgenommen.
Das Unternehmen ermittelte potenzielle und tatsächliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt durch eine systemati-
sche Bewertung der Wertschöpfungskette. Dabei wurden sowohl vor- als auch nachgelagerte Aktivitäten sowie die Kern-
prozesse des Unternehmens berücksichtigt. Als methodische Grundlage diente ein Impact Assessment, das potenzielle
und tatsächliche, sowohl negative als auch positive Auswirkungen auf Mensch und Umwelt (aus der „Inside-Out Perspek-
tive“) unternehmensspezifisch identifizierte und bewertete. Die Bewertung erfolgte anhand der Parameter Ausmaß, Um-
fang und Unabänderlichkeit der Auswirkungen, die auf einer Skala von 0 bis 5 eingestuft wurden, wobei 5 das höchste
Ausmaß in Bezug auf den jeweiligen Bewertungsparameter darstellt.
Durch die Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen von SW Umwelttechnik auf Menschen und Umwelt
werden zentrale Kernelemente der Sorgfaltspflicht erfüllt. Eine Übersicht über die Kernelemente der Sorgfaltspflicht
findet sich unter ESRS 2-GOV-4.

Graphics
51
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
53 b i) Fokus des Verfahrens
Im Rahmen des Impact Assessments und der skizzierten Wertscpfungskette wurden gezielt Auswirkungen in Verbin-
dung mit den Geschäftsaktivitäten, den Geschäftsbeziehungen sowie der geografischen Lage identifiziert. Da sich die
Tätigkeiten der Standorte und die Produktpaletten nicht wesentlich unterscheiden, lag der Fokus des Verfahrens in allen
Ländern gleichermaßen auf allen relevanten Bereichen und Themen. Mithilfe von Unternehmensinformationen wurden
Annahmen formuliert, die durch externe Experteneinschätzungen unterstützt wurden, um wesentliche Auswirkungen von
nicht-wesentlichen Auswirkungen abzugrenzen.
53 b ii) Berücksichtigung der Auswirkungen durch eigene Tätigkeiten und Geschäftsbeziehungen
In der Darstellung der Wertschöpfungskette wurden die Aktivitäten sowie die Produkte und Dienstleistungen des
Unternehmens eingehend berücksichtigt und in aggregierter Form visualisiert. Die eigenen Aktivitäten, Produkte und
Dienstleistungen des Unternehmens wurden in einzelne Module eingeteilt. Es wurden sowohl die Upstream als auch
die Downstream Wertschöpfungskette des Unternehmens betrachtet. Dabei wurden sowohl direkte als auch indirekte
Geschäftsbeziehungen berücksichtigt.
53 b iii) Konsultation betroffener Stakeholder
Die Interessen und Sichtweisen der Stakeholder sind wesentliche Elemente, die die Experteneinschätzung stützen. Der
Dialog mit den Stakeholdern hilft dabei, potenzielle, tatsächliche, positive und negative Auswirkungen, die sich aus der
Wertschöpfungskette des Unternehmens ergeben, zu identifizieren. Besonders im Fokus stehen dabei (potenziell) be-
troffene Stakeholder, um die Sorgfaltspflichten des Unternehmens zu wahren.
1.) Zur Erhebung der Interessen und Sichtweisen der Stakeholder wurden Interviews mit drei wesentlichen Stakeholder-
gruppen des Unternehmens durchgeführt. Diese Gruppen umfassen Kund:innen, Lieferant:innen und Banken. In semi-
strukturierten Interviews wurden, basierend auf dem bestehenden CSRD-Themenset, Einschätzungen zu den damit
verbundenen Auswirkungen erfasst.
2.) Zusätzlich wurde eine breit angelegte Online-Umfrage zur Erhebung der Interessen und Sichtweisen der Mitarbei-
ter:innen durchgeführt. Diese wurden zu den CSRD-Themen befragt und ihre Antworten auf einer Skala von 0-5 (analog
der Logik des Impact Assessments) bewertet.
53 b iv) Bewertung von Auswirkungen
Die potenziellen und tatsächlichen, positiven wie negativen Auswirkungen wurde anhand von drei Parametern bewertet.
Auf einer Skala von 0 bis 5 wurden das Ausmaß der Auswirkung, der Umfang der Auswirkung und die Unabänderbarkeit
der Auswirkung eingestuft. Im Rahmen der externen Expertenbewertung wurde eine einheitliche qualitative Beschrei-
bung zur Einordnung der Skalenwerte definiert, um eine präzisere Bewertung zu ermöglichen.
Das Ergebnis der Bewertung ergab den Schweregrad einer Auswirkung, der als Durchschnittswert der drei Bewertungs-
parameter (Ausmaß, Umfang, Unabänderbarkeit) berechnet wurde. Diese Methode galt explizit für tatsächliche Auswir-
kungen. Für potenzielle Auswirkungen wurde zusätzlich eine Gewichtung durch Angabe einer Eintrittswahrscheinlichkeit
vorgenommen.
Schließlich wurde auf Grundlage der finalen Bewertung ein gemeinsamer Workshop durchgeführt, um die einzelnen
Bewertungsergebnisse zu evaluieren und durch das Projektteam zu validieren. Als Ergebnis dieser Evaluierung wurde
eine Wesentlichkeitsgrenze festgelegt, um wesentliche Auswirkungen eindeutig von nicht-wesentlichen Auswirkungen
abzugrenzen.
53 c) Beurteilung von Risiken und Chancen
Die Identifizierung und Bewertung von Risiken und Chancen im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse nach
ESRS 1 erfolgte im ersten Schritt durch die Sammlung von unternehmensspezifischen Risiken und Chancen

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52
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Risk-Inventory). Die Bewertung der finanziellen Wesentlichkeit basiert auf den Chancen und Risiken, die anhand der
Analyse der Wertschöpfungskette und der Auswirkungen in den Nachhaltigkeitsaspekten entwickelt wurden. Diese
Chancen und Risiken sind im oben aufgeführten Risikoinventar verzeichnet und wurden nach kurz-, mittel- und langfristi-
gen Zeithorizonten kategorisiert.
Jede identifizierte Chance und jedes Risiko wurde nach einem „most-likely“-Szenario bewertet.
Die Bewertung des Ausmaßes der Chancen und Risiken basiert auf einer Abweichung des EGT. Die weiteren finan-
ziellen Kategorien laut ESRS (Finanzlage, Ertragslage, Zahlungsströme, Zugang zu Finanzmitteln und Kapitalkosten)
wurden auch mitbetrachtet und mögliche Auswirkungen auf diese Kategorien vermerkt. Die Bewertung basiert auf den
zwei Parametern „Schadensausmaß“ und „Eintrittswahrscheinlichkeit“, die auf einer Skala von 0 bis 5 eingestuft wurden
(wobei 0 das geringste Schadensausmaß im Hinblick auf beide Bewertungsparameter darstellt).
Im Zuge des Projekts wurde das Schadensausmaß um quantitative, finanzielle Schwellenwerte erweitert, die auf dem
bisherigen Risikoansatz des Unternehmens beruhen. Nach erfolgreicher Bewertung der Risiken und Chancen wurde mit-
hilfe einer anerkannten Berechnungsmethodik (normierter Erwartungswert) der Financial Impact ermittelt.
53 c i) Zusammenhänge von Auswirkungen, Risiken und Chancen
Im Rahmen des Prozesses zur Bestimmung der Wesentlichkeit wurden im ersten Schritt Auswirkungen auf Human- und
Naturkapital identifiziert und bewertet. Auf Grundlage dieser Auswirkungen wurden im nächsten Schritt sowohl Risiken
als auch Chancen für das Unternehmen abgeleitet. Besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den Auswirkungen
und den unternehmerischen Aktivitäten, wurde aus den betroffenen Auswirkungen ein entsprechendes Risiko oder eine
Chance formuliert. In der Dokumentation der Wesentlichkeit wurde zudem vermerkt, welche Risiken und Chancen direkt
aus bestimmten Auswirkungen abgeleitet wurden.
53 c ii) Bewertung von Risiken und Chancen
Wie unter Punkt 53 c bereits skizziert, wurden die Risiken und Chancen anhand der zwei Parameter Schadensausmaß
und Eintrittswahrscheinlichkeit auf einer vordefinierten Skala von 0-5 bewertet. Das Schadensausmaß reicht dabei von
0 (unbedeutend) bis 5 (katastrophal), während die Eintrittswahrscheinlichkeit von 0 (sehr unwahrscheinlich) bis 5 (fast
sicher) bewertet wird, wobei die Werte mit entsprechenden Prozentsätzen hinterlegt sind. Dasselbe Bewertungsver-
fahren gilt für die finanziellen Schwellenwerte, die für die ESG-Risiken definiert wurden. Um den Financial Impact der
identifizierten Risiken und Chancen zu ermitteln, wurde für jedes Risiko und jede Chance der nominierte Erwartungswert
berechnet.
53 c iii) Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken und anderen Risiken
Im wirtschaftlichen Teil des Konzernlageberichtes unter dem Kapitel des Risikoberichtes werden bereits operative und
finanzielle Risiken bewertet. Diese wurden im Zuge der Bewertung wesentlicher nachhaltigkeitsbezogener Risiken und
Chancen auf Überschneidungen überprüft. Derzeit gibt es noch Unterschiede zwischen den beiden Bewertungsmetho-
den. Während in beiden Fällen das Schadensausmaß und die Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet wurden, unterscheiden
sich die Ansätze in den einzelnen Skalenabstufungen sowie den damit verbundenen finanziellen Schwellenwerten. In
Zukunft ist eine vollständige Vereinheitlichung der Bewertungsansätze bzw. der Methodik geplant, um eine konsistente
und einheitliche Risikoanalyse im gesamten Unternehmen zu gewährleisten.
53 d) Entscheidungsfindungsprozess und Kontrollverfahren
Der Prozess der Entscheidungsfindung und die damit verbundenen internen Kontrollverfahren wurden in enger Zusam-
menarbeit mit dem Vorstand durchgeführt. Zu jedem Schritt der Wesentlichkeitsanalyse war der Vorstand involviert, um
sicherzustellen, dass die Bewertung der Auswirkungen, Chancen und Risiken sorgfältig geprüft wurde. Die Ergebnisse
der Wesentlichkeitsanalyse wurden in einem abschließenden Meeting vorgestellt. In diesem Meeting wurden die wesent-
lichen Themen abschließend bestätigt und freigegeben. Im nächsten Schritt wurde basierend auf den Ergebnissen der
doppelten Wesentlichkeit eine detaillierte Relevanzbetrachtung auf Themen- und Datenpunktebene durchgeführt.
53 e) Einbeziehung von ESG-Risiken in das Risikomanagementverfahren

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53
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Im Rahmen des bestehenden Risikomanagements des Unternehmens werden bereits finanzielle Risiken ermittelt, be-
wertet und überwacht. Im Zuge der Wesentlichkeitsanalyse und der Identifizierung sowie Bewertung von nachhaltigkeits-
bezogenen Risiken wurden erste Ansätze in den bestehenden Managementansatz integriert. Die ESG-Risiken wurden
konsistent zu den Auswirkungen auf einer Skala von 0-5 bewertet, was aktuell vom bisherigen Ansatz abweicht. Die
bestehenden finanziellen Schwellenwerte wurden für die Bewertung der nachhaltigkeitsbezogenen Risiken auf die Skala-
einstufungen der ESG-Risiken adaptiert und verwendet. Es ist bis 2025 geplant, den Umgang mit ESG-Risiken als eine
zentrale Säule des Risikomanagementprozesses im Unternehmen laufend zu implementieren und die Bewertungsansät-
ze zu harmonisieren.
53 f) Einbeziehung von ESG-Chancen in das Risikomanagementverfahren
ESG-bezogene Chancen werden analog zum Bewertungsansatz und der Integration von ESG-Risiken in das bestehen-
de Risikomanagement des Unternehmens behandelt. Da Risiken und Chancen dem gleichen Prozess zur Identifizierung
und Bewertung folgen, kann hier derselbe Ansatz zur Annäherung bzw. Integration in das bestehende Managementver-
fahren genutzt werden.
53 g) Verwendete Input-Parameter
Zur Bewertung der identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden sowohl interne als auch externe Daten-
quellen herangezogen. Interne Datenquellen umfassen beispielsweise die Anzahl der Mitarbeitenden sowie das Ein-
kaufsvolumen (in EUR) der Rohstoffe und Materialien. In diesem Zusammenhang wurde auch das Lieferantennetzwerk
sowie die Herkunftsländer der Rohstoffe berücksichtigt.
Um die ESG-Rahmenbedingungen der Branche und Wertschöpfungskette zu analysieren, wurden SASB (Construction
Materials) und Encore (Construction Materials) als externe Quellen herangezogen.
53 h) Änderungen und Überprüfungen der Wesentlichkeitsanalyse
Im Berichtszeitraum 2024 wurde das Verfahren erstmals nach den Vorgaben der ESRS durchgeführt, während zuvor der
Nachhaltigkeitsbericht nach den Standards der GRI gemäß der Option Kern erstellt wurde. Dies stellt eine bedeutende
methodische Veränderung dar.
E1-IRO-1 - Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken
und Chancen
20) Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der klimabezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen
Das Verfahren zur Ermittlung der Auswirkungen auf den Klimawandel entspricht dem allgemeinen Verfahren zur Identi-
fizierung und Bewertung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen. Eine detaillierte Beschreibung findet sich im
Abschnitt der unter ESRS 2 IRO-1 enthaltenen Angaben.
Eine nähere Analyse der physischen und transitorischen Risiken soll beim Update der Wesentlichkeitsanalyse durchge-
führt werden.
E2-IRO-1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung
11 a) Überprüfung der Standorte und Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung
Sowohl unternehmenseigene Standorte als auch vor- und nachgelagerte Geschäftstätigkeiten sind im Zusammenhang
mit Umweltverschmutzung im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse in die Überlegungen miteingeflossen. Es wurde die
wissenschaftliche Quelle Encore und Industriestandard SASB untersucht, sowie das interne Industriewissen von SW
Umwelttechnik herangezogen.
Weitere Informationen zum Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen finden sich

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54
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
unter ESRS 2-IRO-1.
11 b) Konsultationen mit betroffenen Gemeinschaften
Im Rahmen der Identifizierung und Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden Konsultationen mit Sta-
keholdergruppen durchgeführt. Dies geschah durch Interviews bzw. durch eine breit angelegte Stakeholderbefragung.
Betroffene Gemeinschaften, wie Anrainer oder indigene Bevölkerungsgruppen in der Nähe der Standorte des Unterneh-
mens, wurden jedoch nicht in diese Konsultationen einbezogen. Es fanden keine direkten Gespräche oder Kooperatio-
nen mit Vertretern dieser Gemeinschaften oder NGOs statt. Überlegungen die Stakeholdergruppen auszuweiten sind für
nächste Befragungen geplant.
AR 9) Ergebnisse der Wesentlichkeitsbewertung
In dem Zusammenhang identifizierte Auswirkungen und Risiken wurden als nicht wesentlich bewertet. Es wurde keine
wesentliche Bedeutung von Umweltverschmutzung und/oder Emission besorgniserregender Stoffe durch unternehmens-
eigene Standorte oder Geschäftstätigkeiten festgestellt.
E3-IRO-1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen
8 a) Überprüfung der Vermögenswerte und Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen
Das Unternehmen hat seine Geschäftstätigkeiten, Standorte sowie vor- und nachgelagerten Tätigkeiten im Hinblick auf
Wasserabhängigkeit, Auswirkungen und Risiken überprüft. In der Betonherstellung besteht ein hoher Wasserverbrauch,
der jedoch hauptsächlich auf Reinigungs- und Prozesswasser beschränkt ist. Im Zuge der Ermittlung der Auswirkungen,
Risiken und Chancen wurde der Wasserverbrauch von SW Umwelttechnik detailliert analysiert. Es konnte festgestellt
werden, dass keiner der Standorte in Gebieten mit hohem Wasserstress liegt. Zudem werden keine Meeresressourcen
genutzt, und in der nachgelagerten Wertschöpfungskette spielt Wasser keine wesentliche Rolle. Weitere Informationen
zum Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen finden sich unter ESRS 2-IRO-1.
8 b) Konsultationen mit betroffenen Gemeinschaften
Betroffene Gemeinschaften wurden nicht in die Konsultationen einbezogen. Es fanden keine direkten Gespräche oder
Kooperationen mit Vertretern dieser Gemeinschaften oder NGOs statt. Überlegungen die Stakeholdergruppen auszuwei-
ten sind für nächste Befragungen geplant.
E4-IRO 1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken, Abhängigkei-
ten und Chancen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen
17 a) Bewertung der Auswirkungen auf biologische Vielfalt und Ökosysteme entlang der Wertschöpfungskette
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse sind sowohl für die eigenen Standorte als auch für die vor- und nachgelagerte
Wertschöpfungskette potenzielle Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und Ökosysteme in die Überlegungen mit-
eingeflossen. Dabei wurden insbesondere Landnutzungsänderungen und Wasserressourcennutzung, die zu Habitatzer-
störung und Biodiversitätsverlust führen könnten, als relevant betrachtet. Diese Auswirkungen wurden jedoch als nicht
wesentlich eingestuft, da sie durch gesetzliche Vorschriften und Umweltstandards kontrollierbar sind. In der Wertschöp-
fungskette wurden Risiken durch Rohstoffabbau ebenfalls bewertet, jedoch als gering eingestuft, da Materialien von
regulierten Lieferanten bezogen werden. Weitere Informationen zum Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der Aus-
wirkungen, Risiken und Chancen finden sich unter ESRS 2-IRO-1.
17 b) Bewertung der Abhängigkeiten von biologischer Vielfalt und Ökosystemleistungen entlang der Wertschöpfungskette
SW Umwelttechnik hat die Abhängigkeiten von biologischer Vielfalt und Ökosystemen sowie deren Leistungen an seinen

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55
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
eigenen Standorten und innerhalb der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette ermittelt und bewertet. Das Unter-
nehmen ist auf verschiedene Ökosystemdienstleistungen angewiesen, insbesondere auf Wasserfiltration und die Bereit-
stellung von Rohstoffen. Diese Ökosystemdienstleistungen sind entscheidend für die Produktion von Betonfertigteilen, da
sie die Ressourcensicherheit gewährleisten und die Herstellungskosten beeinflussen. Eine Störung dieser Dienstleistun-
gen, etwa durch Wasserknappheit, könnte langfristige Herausforderungen mit sich bringen und zu steigenden Einkaufs-
preisen führen, was die finanzielle Stabilität des Unternehmens gefährden könnte.
In der Bewertung wurden auch die potenziellen Risiken durch Störungen von Ökosystemdienstleistungen berücksichtigt.
Die Zerstörung von Lebensräumen, Umweltverschmutzung und der Verlust von Biodiversität in der vor- und nachgelager-
ten Wertschöpfungskette könnten direkte Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen und die Produktionsbedin-
gungen haben. Insbesondere könnte eine zunehmende Umweltverschmutzung, wie die Kontamination von Gewässern
mit Chemikalien und Toxinen, zu negativen Auswirkungen auf die Qualität der Ressourcen führen und regulatorische
Kosten sowie Reputationsverluste verursachen.
17 c) Ermittlung und Bewertung von Übergangsrisiken, physische Risiken sowie Chancen
SW Umwelttechnik hat die Übergangs- und physischen Risiken sowie Chancen im Zusammenhang mit biologischer Viel-
falt und Ökosystemen qualitativ ermittelt und bewertet. Im Bereich der Übergangsrisiken könnten das steigende Bewusst-
sein für den Klimawandel und die Wahrnehmung der Betonindustrie als CO
2
-intensiv zu Umsatz- und Reputationsverlus-
ten führen. Strengere Vorschriften, wie ein Verbot von Bauprojekten auf Grünflächen, könnten die Nachfrage nach den
Produkten des Unternehmens verringern. Zudem könnten Umweltverschmutzung und die Kontamination von Gewässern
mit Chemikalien und Toxinen zu regulatorischen Sanktionen, hohen Sanierungskosten und Reputationsverlusten führen.
Im Hinblick auf physische Risiken ist das Unternehmen auf Ökosystemdienstleistungen wie Wasserfiltration und die
Bereitstellung von Rohstoffen angewiesen. Umweltzerstörungen wie Abholzung oder Wasserknappheit könnten die
Ressourcensicherheit gefährden, was zu steigenden Einkaufspreisen und Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung
eines finanziell nachhaltigen Betriebs führt. Auf der anderen Seite gibt es Chancen, da durch die regionale Nutzung von
Rohstoffen keine Gefahr der Einschleppung invasiver Arten besteht, was zur Erhaltung der lokalen Biodiversität beiträgt.
Die Bewertung dieser Risiken und Chancen basiert auf den Auswirkungen auf die Umwelt, wie dem Verlust von Bio-
diversität und der Zerstörung von Lebensräumen, sowie den wirtschaftlichen Folgen, wie Umsatzverlusten und regu-
latorischen Kosten. Zudem wurde die Abhängigkeit von wichtigen Ökosystemdienstleistungen berücksichtigt, wobei
potenzielle Störungen dieser Dienstleistungen als langfristige Herausforderungen identifiziert wurden, die die Ressour-
censicherheit und die nachhaltige Geschäftstätigkeit des Unternehmens beeinträchtigen könnten.
17 d) Berücksichtigung systemischer Risiken in der Bewertung
Systemische Risiken wurden in der Analyse und Bewertung nicht berücksichtigt.
17 e) Konsultationen mit betroffenen Gemeinschaften
Betroffene Gemeinschaften wurden nicht in die Konsultationen einbezogen. Es fanden keine direkten Gespräche oder
Kooperationen mit Vertretern dieser Gemeinschaften oder NGOs statt. Überlegungen die Stakeholdergruppen auszuwei-
ten sind für nächste Befragungen geplant.
17 e i) Standorte mit negativen Auswirkungen auf biologische Vielfalt und betroffene Gemeinschaften
Es wurden keine negativen Auswirkungen identifiziert, die im Zusammenhang mit Biodiversität und betroffenen Gemein-
schaften stehen.
19 a) Bewertung der Auswirkungen von Standorten in oder nahe Gebieten mit schutzbedürftiger Biodiversität
Das Unternehmen verfügt über Standorte in der Nähe von Gebieten mit schutzbedürftiger Biodiversität, jedoch haben
die eigenen Tätigkeiten keine negativen Auswirkungen auf diese Gebiete. Da alle Aktivitäten in geschlossenen Systemen
durchgeführt werden, kommt es weder zu einer Verschlechterung natürlicher Lebensräume noch zu einer Beeinträchti-

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56
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
gung der Habitate von Arten.
19 b) Erforderliche Abhilfemaßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt gemäß relevanten Rechtsakten und Normen
Das Ergreifen von Abhilfemaßnahmen in Bezug auf biologische Vielfalt wird aktuell nicht als erforderlich betrachtet.
E5-IRO-1 - Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen
im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
11 a) Überprüfung von Vermögenswerten und Geschäftstätigkeiten im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirt-
schaft
SW Umwelttechnik hat bei der Ermittlung der tatsächlichen und potenziellen Auswirkungen, Risiken und Chancen seine
Geschäftstätigkeiten und Vermögenswerte überprüft. Dabei wurden Ressourcenzuflüsse, wie die Nutzung von Primär-
und fossilen Ressourcen sowie der Einsatz von Recyclingmaterialien, bewertet. Bei den Ressourcenabflüssen wurde der
Verbrauch in Verbindung mit Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt, insbesondere die Wiederverwendung von
Materialien wie zerkleinertem Beton, der in gebrochener Form für den Straßenbau verwendet wird. Auch die Abfallbewirt-
schaftung, vor allem der Haushaltsabfälle, wurden berücksichtigt. Weitere Informationen zum Verfahren zur Ermittlung
und Bewertung der Auswirkungen, Risiken und Chancen finden sich unter ESRS 2-IRO-1.
11 b) Konsultationen mit betroffenen Gemeinschaften
Betroffene Gemeinschaften wurden nicht einbezogen. Überlegungen die Stakeholdergruppen auszuweiten sind für
nächste Befragungen geplant.
AR 7 a) Geschäftsbereiche mit wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen der Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
Die identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen hinsichtlich Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft stehen in
Zusammenhang mit der Betonherstellung, der zentralen Geschäftstätigkeit von SW Umwelttechnik. Durch die Wiederver-
wertung von Frischbetonabfällen aus der Produktion als Zusatzmaterial im Produktionsprozess kann SW Umwelttechnik
den Ausschuss effizient verwerten. Dies erglicht eine Reduktion der THG-Emissionen, unterstützt die Kreislaufwirt-
schaft und fördert eine verbesserte Ressourceneffizienz.
AR 7 b) Liste und Priorisierung wesentlicher Ressourcen in der Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
Der mengenmäßig wichtigste Rohstoff für SW Umwelttechnik ist Sand. Dieser bildet den Hauptrohstoff für die Produktion
von Beton. Weitere Ressourcen die benötigt werden sind Kies, Wasser und Zement.
AR 7 c) Wesentliche Auswirkungen und Risiken eines Verbleibs im ‚Business-as-usual‘-Szenario
Im „Business-as-usual“-Szenario stellt die fortgesetzte Nutzung primärer und fossiler Ressourcen eine wesentliche ne-
gative Auswirkung dar. Sie führt zu einem größeren ökologischen Fußabdruck, beschleunigt die weltweite Ressourcen-
erschöpfung, verschlechtert die Ökosysteme und stört die natürlichen Kreisläufe, die für das ökologische Gleichgewicht
entscheidend sind.
AR 7 e) Wesentlichen Auswirkungen und Risiken des Übergangs zur Kreislaufwirtschaft
Keine der wesentlichen Auswirkungen und Risiken bezieht sich auf den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.
AR 7 f) Stufen der Wertschöpfungskette, auf die Ressourcennutzung, Risiken und negative Auswirkungen konzentriert sind
Negative Auswirkungen im Hinblick auf Ressourcenverbrauch konzentieren sich insbesondere auf die vorgelagerte Wert-
schöpfungskette im Zusammenhang mit den bezogenen Rohstoffen.
G1-IRO-1 - Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken
und Chancen

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57
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
6) Verfahren zur Ermittlung wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen in der Unternehmensführung: Kriterien und Metho-
dik
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurde das Thema „Business Conduct“ behandelt, wobei sowohl Auswirkungen
als auch Risiken und Chancen identifiziert und bewertet wurden. Die Analyse erfolgte durch die allgemeine Vorgehens-
weise der Wesentlichkeitsanalyse, ohne dass eine spezifische vertiefte Betrachtung von einzelnen Standorten oder
speziellen Tätigkeiten des Unternehmens durchgeführt wurde.
IRO-2 - In ESRS enthaltene von der Nachhaltigkeitserklärung des Unternehmens abgedeckte Angabepflichten
56) Liste der wesentlichen Datenpunkte
ESRS Code Angabepflicht Absatz
IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56
ESRS 2
BP-1 Allgemeine Grundlagen für die Erstellung der Nachhaltigkeitserklärung 5a, bi, c-e
BP-2 Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen 9-11, 13, 14, 15-16
GOV-1 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane 21-23
GOV-2 Informationen und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die Verwaltungs-, Leitungs- und
Aufsichtsorgane des Unternehmens befassen
26
GOV-3 Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme 29
GOV-4 Erklärung zur Sorgfaltspflicht 32
GOV-5 Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung 36
SBM-1 Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette 40a, e-g, 42
SBM-2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger 45a-c, d
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und
Geschäftsmodell
48a-d, f-h, 49
IRO-1 Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen,
Risiken und Chancen
53
IRO-2 In ESRS enthaltene von der Nachhaltigkeitserklärung des Unternehmens abgedeckte Angabe-
pflichten
56, 59

Graphics
58
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SW Umwelttechnik Konzern
ESRS Code Angabepflicht Absatz
E1 - Klimawandel
GOV-3 Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme 13
E1-1 Übergangsplan für den Klimaschutz 17
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und
Geschäftsmodell
18, 19
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen,
Risiken und Chancen
20
E1-2 Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel 25, MDR-P-65a-f
E1-3 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimakonzepten 28, 29a, b, c, AR21, AR
22, MDR-A-68a-e, 69
E1-4 Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel 32, 34f, AR30c, MDR-
T-81
E1-5 Energieverbrauch und Energiemix 35-38, 40, 42, 43, MDR-
M 75, 76a-b, 77
E1-6 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen 46, 47, AR 39b, AR 42c,
AR45d. 51, AR46h,
AR46i, 55, AR55, 48, 49,
51, 52, 53, 54, MDR-M
75, 76a-b, 77
E1-9 Erwartete finanzielle Effekte wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie
potenzielle klimabezogene Chancen
phasing-in
E2 - Umweltverschmutzung
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen,
Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung
11, AR9
E3 - Wasser und Meeresressourcen
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen,
Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen
8, AR 1
E3-1 Konzepte im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen 11-14, MDR-P-65a-f
E3-2 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen 17, 19, MDR-A-68a-d,
69
E3-3 Ziele im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen 22, MDR-T-81
E3-4 Wasserverbrauch 28, MDR-M 75, 76a-b,
77
E3-5 Erwartete finanzielle Effekte durc Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit
Wasser- und Meeresressourcen
phasing-in
E4 - Biologische Vielfalt und Ökosysteme
IRO 1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen,
Risiken und Chancen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen
17a-ei, 19

Graphics
59
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SW Umwelttechnik Konzern
ESRS Code Angabepflicht Absatz
E5 - Kreislaufwirtschaft
IRO-1 Beschreibung der Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen,
Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
11, AR7a-c, e-f
E5-1 Konzepte im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft 15, MDR-P-62, 65a-f
E5-2 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft MDR-A-68a-d, 69
E5-3 Ziele im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft 23, MDR-T-81
E5-4 Ressourcenzuflüsse 30, 31, MDR-M 75, 76a-
b, 77
E5-6 Erwartete finanzielle Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang
mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
phasing-in
S1 - Arbeitskräfte des Unternehmens
SBM-2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger 12
SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und
Geschäftsmodell
13-14f, g, 15-16
S1-1 Konzepte im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens 17, 20-24, MDR-P-62,
65a-f
S1-2 Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte des Unternehmens und von Arbeitnehmervertre-
tern in Bezug auf Auswirkungen
27, 28
S1-3 Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte
des Unternehmens Bedenken äußern können
32-33
S1-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zum Ma-
nagement wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang
mit den Arbeitskräften des Unternehmens sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen
38, 40a,b, 41, AR33c,
AR43, MDR-A-68a-e, 69
S1-5 Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der För-
derung positiver Auswirkungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen
44, 46, MDR-T-81
S1-6 Merkmale der Arbeitnehmer:innen des Unternehmens 50a-f-52, AR55, MDR-M
75, 76a-b, 77
S1-7 Merkmale der Fremdarbeitskräfte des Unternehmens 55, 57, MDR-M 75, 76a-
b, 77
S1-9 Diversitätskennzahlen 66, AR71, MDR-M 75,
76a-b, 77
S1-10 Angemessene Entlohnung 69, 70, MDR-M 75, 76a-
b, 77
S1-11 Soziale Absicherung 74, MDR-M 75, 76a-b,
77
S1-13 Kennzahlen für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung phasing-in
S1-14 Kennzahlen für Gesundheitsschutz und Sicherheit 88, MDR-M 75, 76a-b,
77
S1-15 Kennzahlen für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben phasing-in
S1-16 Vergütungskennzahlen (Verdienstunterschiede und Gesamtvergütung) 97, MDR-M 75, 76a-b,
77
S1-17 Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen im Zusammenhang mit Menschen-
rechten
102, MDR-M 75, 76a-b,
77
G1 - Unternehmensführung
GOV-1 Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane 5
IRO-1 Beschreibung des Verfahrens zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen,
Risiken und Chancen
6
G1-1 Unternehmenskultur und Konzepte für die Unternehmensführung 9-10h
G1-3 Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung 19, 20, 21a
G1-4 Korruptions- oder Bestechungsfälle 24b, 26
G1-5 Politische Einflussnahme und Lobbytätigkeiten 29, 30

Graphics
60
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
56) Anlage B: Liste der Datenpunkte aus anderen EU-Rechtsvorschriften
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56 IRO-2-56
ESRS 2
GOV-1 Geschlechtervielfalt
in den Leitungs-
und Kontrollorga-
nen
21 d Indikator
Nr. 13 in
Anhang 1
Tabelle 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission
(5), Anhang II

GOV-1 Prozentsatz der
Leitungsorganmit-
glieder, die unab-
hängig sind
21 e Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II

GOV-4 Erklärung zur Sorg-
faltspflicht
30 Indikator
Nr. 10 in
Anhang 1
Tabelle 3

SBM-1 Beteiligung an
Aktivitäten im Zu-
sammenhang mit
fossilen Brenn-
stoffen
40 d i Indikator
Nr. 4 Ta-
belle 1 in
Anhang 1
Artikel 449a der Verordnung
(EU) Nr. 575/2013; Durch-
führungsverordnung (EU)
2022/2453 der Kommission
(6), Tabelle 1: Qualitative An-
gaben zu Umweltrisiken, und
Tabelle 2: Qualitative Angaben
zu sozialen Risiken
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II

SBM-1 Beteiligung an
Aktivitäten im Zu-
sammenhang mit
der Herstellung von
Chemikalien
40 d ii Indikator
Nr. 9 in
Anhang 1
Tabelle 2
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II

SBM-1 Beteiligung an
Tätigkeiten im
Zusammenhang
mit umstrittenen
Waffen
40 d ii Indikator
Nr. 14 in
Anhang 1
Tabelle 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818
(7), Artkel
12 Absatz 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816,
Anhang II

SBM-1 Beteiligung an
Aktivitäten im Zu-
sammenhang mit
dem Anbau und
der Produktion von
Tabak
40 d iv Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818,Arti-
kel 12 Absatz 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816,
Anhang II


Graphics
61
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
E1 - Klimawandel
E1-1 Übergangsplan zur
Verwirklichung der
Klimaneutralität bis
2050
14 Verord-
nung (EU)
21/1119,Arti-
kel 2 Absatz
1

E1-1 Unternehmen,
die von den Paris
abgestimmten
Referenzwerten
ausgenommen sind
16 g Artikel 449a Verordnung (EU)
Nr. 575/2013; Durchführungs-
verordnung (EU) 2022/2453
der Kommission, Meldebogen
1: Anlagebuch – Übergangs-
risiko im Zusammenhang mit
dem Klimawandel: Kreditquali-
tät der Risikopositionen nach
Sektoren, Emissionen und
Restlaufzeit
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818,Ar-
tikel 12 Absatz
1 Buchstaben d
bis g und Artikel
12Absatz 2

E1-4 THG-Emissionsre-
duktionsziele
34 Indikator
Nr. 4 in
Anhang 1
Tabelle 2
Artikel 449a Verordnung (EU)
Nr. 575/2013; Durchführungs-
verordnung (EU) 2022/2453
der Kommission, Meldebogen
3: Anlagebuch – Übergangs-
risiko im Zusammenhang mit
dem Klimawandel: Anglei-
chungskennzahlen
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818,
Artikel 6

E1-5 Energieverbrauch
aus fossilen
Brennstoffen auf-
geschlüsselt nach
Quellen (nur klima-
intensive Sektoren)
38 Indikator
Nr. 5 in
Anhang
1 Tabelle
1 und
Indikator
Nr. 5 in
Anhang 1
Tabelle 2

E1-5 Energieverbrauch
und Energiemix
37 Indikator
Nr. 5 in
Anhang 1
Tabelle 1

E1-5 Energieintensität
im Zusammenhang
mit Tätigkeiten in
klimaintensiven
Sektoren
40-43 Indikator
Nr. 6 in
Anhang 1
Tabelle 1

E1-6 THG-Bruttoemissio-
nen der Kategorien
Scope 1, 2 und 3
sowie THG-Ge-
samtemissionen
44 Indikato-
ren Nr. 1
und 2 in
Anhang
1Tabelle 1
Artikel 449a Verordnung (EU)
Nr. 575/2013; Durchführungs-
verordnung (EU) 2022/2453
der Kommission, Meldebogen
1: Anlagebuch – Übergangs-
risiko im Zusammenhang mit
dem Klimawandel: Kreditquali-
tät der Risikopositionen nach
Sektoren, Emissionen und
Restlaufzeit
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818,
Artikel 5 Absatz
1, Artikel 6 und
Artikel 8 Ab-
satz 1


Graphics
62
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
E1-6 Intensität der THG-
Bruttoemissionen
53-55 Indikator
Nr. 3 Ta-
belle1 in
Anhang 1
Artikel 449a der Verordnung
(EU) Nr. 575/2013; Durch-
führungsverordnung (EU)
2022/2453 der Kommission,
Meldebogen 3: Anlagebuch –
Übergangsrisiko im Zusam-
menhang mit dem Klimawan-
del: Angleichungskennzahlen
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818,
Artikel 8 Ab-
satz 1

E1-7 Entnahme von
Treibhausgasen
und CO
2
-Zertifikate
56 Verord-
nung (EU)
2021/1119,
Artikel 2 Ab-
satz 1
Nicht we-
sentlich
E1-9 Risikoposition des
Referenzwert-Port-
folios gegenüber
klimabezogenen
physischen Risiken
66 Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818,
Anhang II
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816,
Anhang II
phasing in
E1-9 Aufschlüsselung
der Geldbeträge
nach akutem und
chronischem physi-
schem Risiko
66 a Artikel 449a der Verordnung
(EU) Nr. 575/2013; Durch-
führungsverordnung (EU)
2022/2453 der Kommission,
Absätze 46 und 47; Meldebo-
gen 5: Anlagebuch – Physi-
sches Risiko im Zusammen-
hang mit dem Klimawandel:
Risikopositionen mit physi-
schem Risiko
phasing in
E1-9 Ort, an dem sich
erhebliche Ver-
mögenswerte mit
wesentlichem
physischen Risiko
befinden
66 c Artikel 449a der Verordnung
(EU) Nr. 575/2013; Durch-
führungsverordnung (EU)
2022/2453 der Kommission,
Absätze 46 und 47; Meldebo-
gen 5: Anlagebuch – Physi-
sches Risiko im Zusammen-
hang mit dem Klimawandel:
Risikopositionen mit physi-
schem Risiko
phasing in
E1-9 Aufschlüsselungen
des Buchwerts
seiner Immobilien
nach Energieeffi-
zienzklassen
67 c Artikel 449a der Verordnung
(EU) Nr. 575/2013; Durch-
führungsverordnung (EU)
2022/2453 der Kommission,
Absatz 34; Meldebogen 2:
Anlagebuch – Übergangs-
risiko im Zusammenhang
mit dem Klimawandel: Durch
Immobilien besicherte Dar-
lehen – Energieeffizienz der
Sicherheiten
phasing in
E1-9 Grad der Exposi-
tion des Portfolios
gegenüber klimabe-
zogenen Chancen
69 Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818 der
Kommission,
Anhang II
phasing in

Graphics
63
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
E2 - Umweltverschmutzung
E2-4 Menge jedes in
Anhang II der E-
PRTR-Verordnung
(Europäisches
Schadstofffreiset-
zungsund -ver-
bringungsregister)
aufgeführten
Schadstoffs, der in
Luft, Wasser und
Boden emittiert wird
28 Indikator
Nr. 8 in
Anhang 1
Tabelle 1
Indikator
Nr. 2 in
Anhang
1 Tabelle
2Indikator
Nr. 1 in
Anhang 1
Tabelle 2
Indikator
Nr. 3 in
Anhang 1
Tabelle 2
nicht we-
sentlich
E3 – Wasser und Meeresressourcen
E3-1 Wasser- und Mee-
resressourcen
9 Indikator
Nr. 7 in
Anhang 1
Tabelle 2

E3-1 Spezielles Konzept 13 Indikator
Nr. 8 in
Anhang 1
Tabelle 2

E3-1 Nachhaltige Ozea-
ne und Meere
14 Indikator
Nr. 12 in
Anhang 1
Tabelle 2

E3-4 Gesamtmenge des
zurückgewonnenen
und wiederverwen-
deten Wassers
28 c Indikator
Nr. 6,2 in
Anhang 1
Tabelle 2

E3-4 Gesamtwasser-
verbrauch in m3
je Nettoerlös aus
eigenen Tätigkeiten
29 Indikator
Nr. 6,1 in
Anhang 1
Tabelle 2

E4 - Biologische Vielfalt und Ökosysteme
SBM-3 16 a i Indikator
Nr. 7 in
Anhang 1
Tabelle 1
nicht we-
sentlich
SBM-3 16 b Indikator
Nr. 10 in
Anhang 1
Tabelle 2
nicht we-
sentlich

Graphics
64
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
SBM-3 16 c Indikator
Nr. 14 in
Anhang 1
Tabelle 2
nicht we-
sentlich
E4-2 Nachhaltige Ver-
fahren oder Kon-
zepte im Bereich
Landnutzung und
Landwirtschaft
24 b Indikator
Nr. 11 in
Anhang 1
Tabelle 2
nicht we-
sentlich
E4-2 Nachhaltige Verfah-
ren oder Konzepte
im Bereich Ozeane/
Meere
24 c Indikator
Nr. 12 in
Anhang 1
Tabelle 2
nicht we-
sentlich
E4-2 Konzepte für die
Bekämpfung der
Entwaldung
24 d Indikator
Nr. 15 in
Anhang 1
Tabelle 2
nicht we-
sentlich
E5 - Kreislaufwirtschaft
E5-5 Nicht recycelte
Abfälle
37 d Indikator
Nr. 13 in
Anhang 1
Tabelle 2
nicht we-
sentlich
E5-5 Gefährliche und
radioaktive Abfälle
39 Indikator
Nr. 9 in
Anhang 1
Tabelle 1
nicht we-
sentlich
S1 – Arbeitskräfte des Unternehmens
SBM-3 Risiko von Zwangs-
arbeit
14 f Indikator
Nr. 13 in
Anhang I
Tabelle 3

SBM-3 Risiko von Kinder-
arbeit
14 g Indikator
Nr. 12 in
Anhang I
Tabelle 3

S1-1 Verpflichtungen im
Bereich der Men-
schenrechtspolitik
20 Indikator
Nr. 9 in
Anhang
I Tabelle
3 und
Indikator
Nr. 11 in
Anhang I
Tabelle 1


Graphics
65
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
S1-1 Vorschriften zur
Sorgfaltsprüfung in
Bezug auf Fragen,
die in den grund-
legenden Kon-
ventionen 1 bis 8
der Internationalen
Arbeitsorganisation
behandelt werden,
21 Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II

S1-1 Verfahren und
Maßnahmen zur
Bekämpfung des
Menschenhandels
22 Indikator
Nr. 11 in
Anhang I
Tabelle 3

S1-1 Konzept oder Ma-
nagementsystem
für die Verhütung
von Arbeitsunfällen
23 Indikator
Nr. 1 in
Anhang I
Tabelle 3

S1-3 Bearbeitung von
Beschwerden
32 c Indikator
Nr. 5 in
Anhang I
Tabelle 3

S1-14 Zahl der Todesfälle
und Zahl und Quote
der Arbeitsunfälle
88 b, c Indikator
Nr. 2 in
Anhang I
Tabelle 3
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II

S1-14 Anzahl der durch
Verletzungen,
Unfälle, Todesfälle
oder Krank heiten
bedingten Ausfall-
tage
88 e Indikator
Nr. 3 in
Anhang I
Tabelle 3

S1-16 Unbereinigtes
geschlechtsspezi-
fisches Verdienst-
gefälle
97 a Indikator
Nr. 12 in
Anhang I
Tabelle 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II

S1-16 Überhöhte Vergü-
tung von Mitglie-
dern der Leitungs-
organe
97 b Indikator
Nr. 8 in
Anhang I
Tabelle 3

S1-17 Fälle von Diskrimi-
nierung
103 a Indikator
Nr. 7 in
Anhang I
Tabelle 3

S1-17 Nichteinhaltung der
Leitprinzipien der
Vereinten Nationen
für Wirtschaft und
Menschenrechte
und der OECD-Leit-
linien
104 a Indikator
Nr. 10 in
Anhang
I Tabelle
1 und
Indikator
Nr. 14 in
Anhang I
Tabelle 3
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816,
Anhang II
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818Arti-
kel 12 Absatz 1


Graphics
66
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
S2 – Arbeitskräfte in der Wertschöpfungsektte
SBM-3 Erhebliches Risiko
von Kinderarbeit
oder Zwangsarbeit
in der Wertschöp-
fungskette
11 b Indikato-
ren Nr. 12
und 13 in
Anhang
ITabelle 3
nicht we-
sentlich
S2-1 Verpflichtungen im
Bereich der Men-
schenrechtspolitik
17 Indikator
Nr. 9 in
Anhang
1 Tabelle
3 und
Indikator
Nr. 11 in
Anhang 1
Tabelle 1
nicht we-
sentlich
S2-1 Konzepte im Zu-
sammenhang mit
Arbeitskräften in
der Wertschöp-
fungskette
18 Indikato-
ren Nr. 11
und 4 in
Anhang 1
Tabelle 3
nicht we-
sentlich
S2-1 Nichteinhaltung der
Leitprinzipien der
Vereinten Nationen
für Wirtschaft und
Menschenrechte
und der OECD-Leit-
linien
19 Indikator
Nr. 10 in
Anhang 1
Tabelle 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816,
Anhang II
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818Arti-
kel 12 Absatz 1
nicht we-
sentlich
S2-1 Vorschriften zur
Sorgfaltsprüfung in
Bezug auf Fragen,
die in den grund-
legenden Kon-
ventionen 1 bis 8
der Inter nationalen
Arbeitsorganisation
behandelt werden
19 Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II
nicht we-
sentlich
S2-4 Probleme und Vor-
fälle im Zusammen-
hang mit Menschen
rechten innerhalb
der vor- und nach-
gelagerten Wert-
schöpfungskette
36 Indikator
Nr. 14 in
Anhang 1
Tabelle 3
nicht we-
sentlich
S3 – Betroffene Gemeinschaften

Graphics
67
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
S3-1 Verpflichtungen im
Bereich der Men-
schenrechte
16 Indikator
Nr. 9 in
Anhang
1 Tabelle
3 und
Indikator
Nr. 11 in
Anhang 1
Tabelle 1
nicht we-
sentlich
S3-1 Nichteinhaltung der
Leitprinzipien der
Vereinten Nationen
für Wirtschaft und
Menschenrechte,
der Prinzipien
der IAO oder der
OECD-Leitlinien
17 Indikator
Nr. 10 in
Anhang 1
Tabelle 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816,
Anhang II
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818Arti-
kel 12 Absatz 1
nicht we-
sentlich
S3-4 Probleme und
Vorfälle im Zu-
sammenhang mit
Menschenrechten
36 Indikator
Nr. 14 in
Anhang 1
Tabelle 3
nicht we-
sentlich
S4 – Verbraucher und Endnutzer
S4-1 Konzepte im Zu-
sammenhang mit
Verbrauchern und
Endnutzern
16 Indikator
Nr. 9 in
Anhang
1 Tabelle
3 und
Indikator
Nr. 11 in
Anhang 1
Tabelle 1
nicht we-
sentlich
S4-1 Nichteinhaltung der
Leitprinzipien der
Vereinten Nationen
für Wirtschaft und
Menschenrechte
und der OECD-Leit-
linien
17 Indikator
Nr. 10 in
Anhang 1
Tabelle 1
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816,
Anhang II
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1818Arti-
kel 12 Absatz 1
nicht we-
sentlich
S4-4 Probleme und
Vorfälle im Zu-
sammenhang mit
Menschenrechten
35 Indikator
Nr. 14 in
Anhang 1
Tabelle 3
nicht we-
sentlich
G1 - Unternehmensführung

Graphics
68
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Angabe-
pflicht
Datenpunkt Absatz SFDR-
Referenz
Säule-3-Referenz Benchmark-
Verordnungs-
Referenz
EU-Klima-
gesetz-Re-
ferenz
Wesent-
lichkeit
G1-1 Übereinkommen
der Vereinten
Nationen gegen
Korruption
10 b Indikator
Nr. 15 in
Anhang 1
Tabelle 3

G1-1 Schutz von
Hinweisgebern
(Whistleblowers)
10 d Indikator
Nr. 6 in
Anhang 1
Tabelle 3

G1-4 Geldstrafen für
Verstöße gegen
Korruptions- und
Bestechungsvor-
schriften
24 a Indikator
Nr. 17 in
Anhang 1
Tabelle 3
Delegierte Ver-
ordnung (EU)
2020/1816 der
Kommission,
Anhang II

G1-4 Standards zur
Bekämpfung von
Korruption und Be-
stechung
24 b Indikator
Nr. 16 in
Anhang 1
Tabelle 3

59) Ermittlung wesentlicher Informationen zu Auswirkungen, Risiken und Chancen: Methodik und Schwellenwerte
Die Wesentlichkeitsgrenze für die identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen wurde bei einem Wert von größer/
gleich 3 festgelegt. Im Anschluss an die Wesentlichkeitsanalyse und die Festlegung der Wesentlichkeitsgrenze wurden
die identifizierten wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen mit den zu berichtenden ESRS-Datenpunkten ab-
geglichen. Dieser Prozess wurde in einem Meeting geprüft und final vom Vorstand freigegeben. Die Zuordnung erfolgte
auf Grundlage der Relevanz und Bedeutung der einzelnen Themen, wobei sicherzustellen war, dass alle wesentlichen
IROs korrekt und vollständig in den Bericht aufgenommen wurden. Dies beinhaltete die systematische Übertragung der
identifizierten IROs auf die entsprechenden ESRS-Kriterien und -Datenpunkte. Für die Festlegung der zu berichtenden
unternehmensspezifischen Informationen orientierte sich das Unternehmen an den ESRS. Dadurch wird sichergestellt,
dass die Berichterstattung den regulatorischen Anforderungen entspricht und gleichzeitig die wichtigsten Nachhaltig-
keitsthemen transparent dargestellt werden.

Graphics
69
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Umweltinformationen
Angaben nach Artikel 8 der Verordnung (EU) 2020/852 (Taxonomie-Verordnung)

Die EU-Taxonomie-Verordnung (EU) 2020/852 ist ein von der EU entwickeltes Klassifizierungssystem, welches darauf
abzielt Investitionen in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten zu lenken. Seit ihrem Inkrafttreten am 12. Juli 2020 definiert
sie einheitliche technische Kriterien für die Berichterstattung über nachhaltige Umsätze, Investitionen und Betriebsaus-
gaben. Die EU-Taxonomie umfasst aktuell Wirtschaftstätigkeiten in sechs Umweltzielen (Delegierte Verordnungen der
Kommission (EU) 2021/2139, 2022/1214, 2023/2485, 2023/2486): Klimaschutz (CCM), Anpassung an den Klimawandel
(CCA), Schutz von Wasser- und Meeresressourcen (WTR), Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft (CE), Vermeidung und
Verminderung der Umweltverschmutzung (PPC) sowie Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosys-
teme (BIO). Eine Wirtschaftsaktivität gilt als ökologisch nachhaltig, wenn sie einen wesentlichen Beitrag zu mindestens
einem dieser Ziele leistet, keine anderen Ziele negativ beeinträchtigt und soziale Mindestschutzanforderungen erfüllt. Ab
dem Geschäftsjahr 2024 ist die Taxonomiekonformität für alle sechs Umweltziele zu berichten, was einen bedeutenden
Schritt zur Schaffung von Transparenz und zur Förderung nachhaltiger Investitionen darstellt.

Bewertung der Taxonomiefähigkeit
Im Rahmen der Erhebung der Taxonomiefähigkeit wurden zunächst die relevanten Wirtschaftstätigkeiten identifiziert,
die in den Delegierten Rechtsakten der EU-Taxonomie festgelegt und beschrieben sind. Dazu wurde ein umfassendes
360°-Screening aller Unternehmensaktivitäten in Bezug auf die sechs Umweltziele durchgeführt. Infolgedessen wurden
die nachstehenden Wirtschaftstätigkeiten als relevant festgestellt:
Wirtschaftstätigkeit gemäß EU-TaxonomieVO
Umweltziel Klimaschutz (CCM)
Begründung Taxonomiefähigkeit
Berichterstattung
2024 2023
3.5. Herstellung von energieeffizienten Gebäude-
ausrüstungen
Individuelle Auftragsfertigung von Betonfertig-
teile, welche als Außenwandsystem eingesetzt
werden.
Ja Nein
6.5. Beförderung mit Motorrädern, Personenkraft-
wagen und leichten Nutzfahrzeugen
Neuanschaffungen von Personenkraftwagen
für den eigenen Fuhrpark.
Ja Nein
6.6. Güterbeförderung im Straßenverkehr Transport der Betonfertigteile durch externe
Speditionsunternehmen.
Ja Nein
7.3. Installation, Wartung und Reparatur von ener-
gieeffizienten Geräten
Einzelne Renovierungsmaßnahmen wie die
Installation und Austausch energieeffizienter
Lichtquellen.
Ja Ja
7.6. Installation, Wartung und Reparatur von Tech-
nologien für erneuerbare Energien
Installation, Wartung und Reparaturen von
Photovoltaikanlagen auf den Firmengebäu-
den.
Ja Ja

Graphics
70
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Bewertung der Taxonomiekonformität
Um die identifizierten Wirtschaftsaktivitäten als ökologisch nachhaltig auszuweisen, ist in weiterer Folge eine Konfor-
mitätsprüfung vorzunehmen. In diesem Zusammenhang sind die drei nachstehend angeführten Schritte kumuliert zu
erfüllen: Erstens ist ein wesentlicher Beitrag zu einem der Umweltziele zu leisten. Zweitens dürfen keine erheblichen
Beeinträchtigungen für die anderen Umweltziele entstehen (do not significant harm = DNSH). Drittens ist die Erfüllung
von sozialen Mindeststandards sicherzustellen, u.a. den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen, den UN-Leit-
prinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, den ILO-Kernarbeitsnormen und der Internationalen Menschenrechts-
charta. Da die Einhaltung der o.g. Schritte aktuell gesamthaft nicht vorliegt, werden im Berichtszeitraum ausschließlich
taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten berichtet. Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern evaluieren wir derzeit die
technischen Bewertungskriterien, um in den Folgejahren taxonomiekonforme Umsätze, CapEx und OpEx ausweisen zu
können.
Die mit der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1214 ergänzten Wirtschaftstätigkeiten im Zusammenhang mit Gas- und
Nuklearenergie sind für die SW Umwelttechnik nicht relevant.
Zeile Tätigkeiten im Bereich Kernenergie
1. Das Unternehmen ist im Bereich Erforschung, Entwicklung, Demonstration und Einsatz innovativer Stromerzeu-
gungsanlagen, die bei minimalem Abfall aus dem Brennstoffkreislauf Energie aus Nuklearprozessen erzeugen,
tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
NEIN
2. Das Unternehmen ist im Bau und sicheren Betrieb neuer kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom
oder Prozesswärme — auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeu-
gung — sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung mithilfe der besten verfügbaren Technologien
tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
NEIN
3. Das Unternehmen ist im sicheren Betrieb bestehender kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder
Prozesswärme — auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung
— sowie bei deren oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung — sowie bei deren sicherheits-
technischer Verbesserung tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit
diesen Tätigkeiten.
NEIN
Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas
4. Das Unternehmen ist im Bau oder Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus fossilen gasförmigen
Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätig-
keiten.
NEIN
5. Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Kraft-Wärme/Kälte-
Kopplung mit fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im
Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
NEIN
6. Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Wärmegewinnung, die
Wärme/Kälte aus fossilen gasförmigen Brennstoffen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risi-
kopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten.
NEIN

Graphics
71
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Kennzahlenerhebung
Da ausschließlich Wirtschaftstätigkeiten im Umweltziel Klimaschutz berichtet werden, kommt es zu keinen Doppelzäh-
lungen bei den zu berichtenden Wirtschaftstätigkeiten.
Taxonomiefähige Umsätze
Umsätze werden im Bereich der Güterbeförderung (durch Dritte durchgeführt) sowie im Bereich der energieeffizienten
Gebäudeausrüstung ausgewiesen. Bei Erstgenannter handelt es sich um eine Wirtschaftstätigkeit, die aufgrund eines
FAQ der Europäischen Kommission ergänzt wurde. Bei letzterer Wirtschaftstätigkeit handelt es sich um eine individuelle
Kundenlösung im Geschäftsjahr 2024, wodurch keine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr bzw. den Folgejahren gegeben
ist. Beide Wirtschaftstätigkeiten werden heuer erstmalig berichtet. Da das Kerngeschäft der SW Umwelttechnik aktuell
nicht von der EU-Taxonomie erfasst ist, fallen 91 % der Umsätze nicht in den Anwendungsbereich und sind somit nicht-
taxonomiefähig.
Die Definition der Umsatzerse folgt der Definition gemäß IFRS 15. Die Gesamtumsatzerlöse des Geschäftsjahres 2024
in Höhe von 116.582 TEUR können der Gewinn- und Verlustrechnung im Konzernabschluss der SW Umwelttechnik ent-
nommen werden.
Taxonomiefähige Investitionsausgaben
Die CapEx-Kennzahl gibt den Anteil der Investitionsausgaben an, der mit einer taxonomiefähigen bzw. taxonomiekonfor-
men Wirtschaftstätigkeit verbunden ist oder sich auf den Erwerb von Produkten und Leistungen aus einer taxonomiefähi-
gen bzw. taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit bezieht. Basis der Investitionsausgaben sind die gesamten Zugänge
(vor Abschreibung, Wertminderung und Neubewertung) von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen inklusive
Zugänge von Nutzungsrechten nach IFRS 16 in Höhe von 15.683 TEUR (vgl. Konzernanlagespiegel). In Bezug auf den
CapEx-Zähler wurden alle Punkte unter 1.1.2.2. der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 analysiert und die Kennzahl
wird unter Kategorie c) ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2024 wird, wie in den Vorjahren, kein CapEx-Plan der Kategorie
b) berichtet.
Taxonomiefähige Betriebsausgaben
Die OpEx-Kennzahl gibt den Anteil der Betriebsausgaben gemäß Art. 8 der EU-Taxonomie-Verordnung EU (2020/852)
an, der mit taxonomiefähigen bzw. taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten oder dem Erwerb von Produkten aus
einer taxonomiefähigen bzw. taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit verbunden ist. Basis für die Betriebsausgaben
stellt die Summe direkter, nicht aktivierter Kosten für Gebäudesanierungsmaßnahmen, kurzfristige Leasingverhältnisse,
Wartung und Instandhaltung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens sowie Forschungs- und Entwicklungs-
kosten in Höhe von 3.987 TEUR dar. In Bezug auf den OpEx-Zähler wurden alle Punkte unter 1.1.3.2. der Delegierten
Verordnung (EU) 2021/2178 analysiert und die Kennzahl wird unter Kategorie c) ausgewiesen.

Nachstehend erfolgt die Offenlegung der Meldebögen gemäß Artikel 8 EU-Taxonomie-Verordnung:

Graphics
72
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Geschäftsjahr 2024 Jahr Kriterien für einen wesentlichen Beitrag
DNSH-Kriterien ("Keine
erhebliche Beeinträchtigung") (h)
Mindestschutz (17)
Anteil taxonomiekonformer
(A.1.) oder taxonomiefähiger
(A.2.) Umsatz, 2023 (18)
Kategorie ermöglichende
Tätigkeit (19)
Kategorie Übergangs
tätigkeit (20)
Wirtschaftstätigkeiten (1)
Code (2)
Umsatz (3)
Umsatzanteil,
Jahr 2024 (4)
Klimaschutz (5)
Anpassung an den
Klimawandel (6)
Wasser (7)
Umweltverschmut-
zung (8)
Kreislaufwirtschaft
(9)
Biologische Vielfalt
(10)
Klimaschutz (11)
Anpassung an den
Klimawandel (12)
Wasser (13)
Umweltverschmut-
zung (14)
Kreislaufwirtschaft
(15)
Biologische Vielfalt
(16)
Text TEUR %
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J/N J/N J/N J/N J/N J/N J/N % E T
A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
A.1 Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomiekonform)
Umsatz ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten
(taxonomiekonform) (A.1)
Davon ermöglichende Tätigkeiten E
Davon Übergangstätigkeiten T
A.2 Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (g)
EL;
N/
EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
Herstellung von energieeffizienten Gebäu-
deausrüstungen
CCM 3.5 / CCA
3.5
814 0,7 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
0,0 %
Güterbeförderung im Straßenverkehr
CCM 6.6 / CCA
6.6
9.639 8,3 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
0,0 %
"Umsatz taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger
Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2)"
10.453 9,0 %
100
%
0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0,0 %
A. Umsatz taxonomiefähiger Tätigkeiten A.1 + A.2) 10.453 9,0 %
100
%
0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0,0 %
B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
Umsatz nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten

106.129
91,0 %
Gesamt

116.582
100,0 %
Umsatzanteil / Gesamtumsatz
Taxonomiekon-
form je Ziel
Taxonomie-
fähig je Ziel
CCM - 9,0%
CCA - -
WTR - -
CE - -
PPC - -
BIO - -
Umsatz-Meldebogen

Graphics
73
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Geschäftsjahr 2024 Jahr Kriterien für einen wesentlichen Beitrag
DNSH-Kriterien („Keine
erhebliche Beeinträchtigung“) (h)
Mindestschutz (17)
Anteil taxonomiekonformer
(A.1.) oder taxonomiefähiger
(A.2.) CapEx, Jahr 2023 (18)
Kategorie ermöglichende
Tätigkeit (19)
Kategorie Übergangs
tätigkeit (20)
Wirtschaftstätigkeiten (1)
Code (2)
CapEx (3)
CapEx-Anteil,
Jahr 2024 (4)
Klimaschutz (5)
Anpassung an den
Klimawandel (6)
Wasser (7)
Umweltverschmut-
zung (8)
Kreislaufwirtschaft
(9)
Biologische Vielfalt
(10)
Klimaschutz (11)
Anpassung an den
Klimawandel (12)
Wasser (13)
Umweltverschmut-
zung (14)
Kreislaufwirtschaft
(15)
Biologische Vielfalt
(16)
Text
in
TEUR
%
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J/N J/N J/N J/N J/N J/N J/N % E T
A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
A.1 Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten
(taxonomiekonform)
CapEx ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten
(taxonomiekonform) (A.1)
Davon ermöglichende Tätigkeiten E
Davon Übergangstätigkeiten T
A.2 Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (g)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
EL;
N/EL
(f)
Beförderung mit Motorrädern, Personen-
kraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen
CCM 6.5 / CCA
6.5
433 2,8 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
0,0 %
Installation, Wartung und Reparatur von
energieeffizienten Geräten
CCM 7.3 / CCA
7.3
16 0,1 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
4,4 %
Installation, Wartung und Reparatur von
Technologien für erneuerbare Energien
CCM 7.6 / CCA
7.6
1.647 10,5 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
10,3
%
"CapEx taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger
Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2)"
2.096 13,4 %
100 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 %
14,7
%
A. CapEx taxonomiefähiger Tätigkeiten A.1 + A.2) 2.096 13,4 %
100 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 %
14,7
%
B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
CapEx nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten 13.587 86,6 %
Gesamt 15.683
100,0
%
CapEx-Anteil / Gesamt CapEx
Taxonomiekon-
form je Ziel
Taxonomie-
fähig je Ziel
CCM - 13,4%
CCA - -
WTR - -
CE - -
PPC - -
BIO - -
CapEx-Meldebogen

Graphics
74
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Geschäftsjahr 2024 Jahr
Kriterien für einen wesentlichen Bei-
trag
DNSH-Kriterien („Keine
erhebliche Beeinträchtigung“) (h)
Mindestschutz (17)
Anteil taxonomiekonformer
(A.1.) oder taxonomiefähiger
(A.2.) OpEx,Jahr 2023 (18)
Kategorie ermöglichende
Tätigkeit (19)
Kategorie Übergangs
tätigkeit (20)
Wirtschaftstätigkeiten (1)
Code (2)
OpEx (3)
OpEx-Anteil,
Jahr 2024 (4)
Klimaschutz (5)
Anpassung an den
Klimawandel (6)
Wasser (7)
Umweltverschmut-
zung (8)
Kreislaufwirtschaft
(9)
Biologische Vielfalt
(10)
Klimaschutz (11)
Anpassung an den
Klimawandel (12)
Wasser (13)
Umweltverschmut-
zung (14)
Kreislaufwirtschaft
(15)
Biologische Vielfalt
(16)
Text
in
TEUR
%
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J; N;
N/
EL
J/N J/N J/N J/N J/N J/N J/N % E T
A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
A.1 Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten
(taxonomiekonform)
OpEx ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten
(taxonomiekonform) (A.1)
Davon ermöglichende Tätigkeiten E
Davon Übergangstätigkeiten T
A.2 Taxonomiefähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (f)
EL;
N/
EL
(e)
EL;
N/EL
(e)
EL;
N/EL
(e)
EL;
N/EL
(e)
EL;
N/EL
(e)
EL;
N/EL
(e)
Beförderung mit Motorrädern, Personen-
kraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen
CCM 6.5 / CCA
6.5
21 0,5 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
0,0 %
Installation, Wartung und Reparatur von
energieeffizienten Geräten
CCM 7.3 / CCA
7.3
- 0,0 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
0,2 %
Installation, Wartung und Reparatur von
Technologien für erneuerbare Energien
CCM 7.6 / CCA
7.6
12 0,3 % EL EL N/EL N/EL N/EL N/EL
0,1 %
"OpEx taxonomiefähiger, aber nicht ökologisch nachhaltiger
Tätigkeiten (nicht taxonomiekonforme Tätigkeiten) (A.2)"
33 0,8 %
100
%
0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0,3 %
A. OpEx taxonomiefähiger Tätigkeiten A.1 + A.2) 33 0,8 %
100
%
0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0,3 %
B. NICHT TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN
OpEx nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten 3.954 99,2 %
Gesamt 3.987 100,0 %
OpEx-Anteil / Gesamt OpEx
Taxonomiekon-
form je Ziel
Taxonomie-
fähig je Ziel
CCM - 0,8%
CCA - -
WTR - -
CE - -
PPC - -
BIO - -
OpEx-Meldebogen

Graphics
75
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(ESRS E1) Klimawandel
Strategie
E1-1 - Übergangsplan für den Klimaschutz
17) Kein Übergangsplan vorhanden
Die Ausarbeitung eines Übergangsplans für den Klimaschutz ist geplant und wird im Jahr 2025 vorangetrieben und vor-
bereitet.
Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
E1-2 - Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-P-65a) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung oder Risiko (MDR-P-65a) THG-Emissionen
Addressierter Bereich (E1-2 25a-e) Klimaschutz
Titel und Inhalt des Konzeptes (MDR-P-65a) Emissionsreduktion – Der Schwerpunkt für das kommende Ge-
schäftsjahr 2025 liegt in der Reduktion der Scope 1 und 2 Emissio-
nen.
Zielvorgaben des Konzeptes (MDR-P-65a) 1,5°C-konformer Dekarbonisierungspfad
Monitoring des Konzeptes (MDR-P-65a) Jährliches Berechnen der THG-Emissionen
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-P-
65b)
Komplette Erfassung der Scope 1,2 und 3 Emissionen
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten (MDR-P-65b) Keine
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete (MDR-
P-65b)
Sämtliche Standorte der SW Umwelttechnik inkl. der regionalen Liefe-
rant:innenkette und Kund:innen
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffene Interessensgruppen
(MDR-P-65b)
Lieferant:innen, Kund:innen
Verantwortlichkeit(en) für das Konzept (MDR-P-65c) Vorstand
Externe Standards und Initiativen (MDR-P-65d) Keine Bezugnahme auf externe Standards und Initiativen.
Einbeziehung von Interessenträgern bei der Konzeptfestlegung
(MDR-P-65e)
Es wurden keine Interessensträger einbezogen
Verfügbarkeit des Konzeptes (MDR-P-65f) Die Stakeholder werden über die konsolidierte nichtfinanzielle Er-
klärung informiert.

Graphics
76
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-P-65a) E1-Energie
Adressierte Auswirkung oder Risiko (MDR-P-65a) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Addressierter Bereich (E1-2 25a-e) Energieeffizienz
Titel und Inhalt des Konzeptes (MDR-P-65a) Steigerung der Energieeffizienz
Zielvorgaben des Konzeptes (MDR-P-65a) In Bearbeitung für Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2025
Monitoring des Konzeptes (MDR-P-65a) Jährliches Reporting der Energieintensität inkl. Erläuterung der Kenn-
zahl
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-P-
65b)
Eigenes Unternehmen
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten (MDR-P-65b) Vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete (MDR-
P-65b)
Alle eigenen Standorte
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffene Interessensgruppen
(MDR-P-65b)
Vorstand, Geschäftsführer der Länder
Verantwortlichkeit(en) für das Konzept (MDR-P-65c) Vorstand
Externe Standards und Initiativen (MDR-P-65d) Keine Bezugnahme auf externe Standards und Initiativen
Einbeziehung von Interessenträgern bei der Konzeptfestlegung
(MDR-P-65e)
Arbeitskräfte des Unternehmens
Verfügbarkeit des Konzeptes (MDR-P-65f) Die Stakeholder werden über die konsolidierte nichtfinanzielle Er-
klärung informiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-P-65a) E1-Energie
Adressierte Auswirkung oder Risiko (MDR-P-65a) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Addressierter Bereich (E1-2 25a-e) Einsatz erneuerbarer Energien
Titel und Inhalt des Konzeptes (MDR-P-65a) Ausbau erneuerbarer Energien – Erhöhung der Energieautarkie des
Unternehmens
Zielvorgaben des Konzeptes (MDR-P-65a) In Bearbeitung für Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2025
Monitoring des Konzeptes (MDR-P-65a) Jährliche Auswertung des Anteils der Energieautarkie
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-P-
65b)
Eigenes Unternehmen
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten (MDR-P-65b) Vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete (MDR-
P-65b)
Alle eigenen Standorte
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffene Interessensgruppen
(MDR-P-65b)
Vorstand, Geschäftsführer der Länder
Verantwortlichkeit(en) für das Konzept (MDR-P-65c) Vorstand
Externe Standards und Initiativen (MDR-P-65d) Keine Bezugnahme auf externe Standards und Initiativen
Einbeziehung von Interessenträgern bei der Konzeptfestlegung
(MDR-P-65e)
Vorstand, Geschäftsführer der Länder
Verfügbarkeit des Konzeptes (MDR-P-65f) Die Stakeholder werden über die konsolidierte nichtfinanzielle Er-
klärung informiert.

Graphics
77
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
E1-3 - Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimakonzepten
28) Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel
Das Unternehmen hat im Rahmen des bisherigen gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Berichtes Maßnahmen
im Hinblick auf den Klimaschutz festgelegt. Auf Basis des noch zu entwickelnden Transitionplans und Konzepts werden
künftig weitere Maßnahmen abgeleitet.
Adressiertes
(Unter-) Thema (MDR-A-68a)
E1-Energie
Adressierte Auswirkung oder Risiko (MDR-A-68a) THG-Emissionen
Titel der Maßnahme (MDR-A-68a) Reduktion der Treibhausgasemissionen
Adressiertes Konzept (MDR-A-68a) Emissionsreduktion und Ausbau erneuerbarer Energien
Zuordnung zu Dekarbonisierungshebel (E1-3
29a,b)
Nutzung erneuerbarer Energie
Start (MDR-A-68a, e) 2021
Umsetzungsgrad (MDR-A-68a) In Umsetzung
(Geplantes) Ende (MDR-A-68c) Mehr als 5 Jahre
Beschreibung und Ergebnis (MDR-A-68a, e) Im Rahmen des Engagements zur Verringerung seines CO
2
e-Fußabdrucks
setzt SW Umwelttechnik dort Maßnahmen zur Reduktion, wo diese wirtschaft-
lich sinnvoll erscheinen. In den vergangenen Jahren wurden bedeutende Schritte
unternommen, darunter umfassende Investitionen und Initiativen zur Senkung des
Energieverbrauchs und der konzernweiten Emissionen. Ein zentrales Element
dieser Bemühungen ist die Installation und schrittweise Erweiterung von Photo-
voltaikanlagen an allen Unternehmensstandorten. Dieses fortlaufende Projekt
wird solange verfolgt, bis sämtliche Potenziale und Erweiterungsmöglichkeiten
vollständig ausgeschöpft sind. Darüber hinaus integriert SW Umwelttechnik ver-
stärkt Elektrofahrzeuge in die Werkslogistik, um Emissionen weiter zu reduzieren
und den Energieverbrauch zu optimieren. Dabei berücksichtigt das Unternehmen
sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte, um eine effiziente und nach-
haltige Umsetzung sicherzustellen.
THG-Emissionsreduktion (E1-3 29a,b) Nicht evaluiert
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätig-
keit (MDR-A-68b)
Die Maßnahme deckt die eigenen Tätigkeiten des Unternehmens ab.
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische
Gebiete (MDR-A-68b)
Die Maßnahme zur Reduktion des CO
2
e-Fußabdrucks, einschließlich der Instal-
lation und Erweiterung von Photovoltaikanlagen sowie der weiteren Initiativen zur
Senkung von Energieverbrauch und Emissionen, deckt alle geografischen Gebiete
ab, in denen SW Umwelttechnik tätig ist. Dies umfasst die Standorte in Österreich,
Ungarn und Rumänien. Durch die grenzüberschreitende Umsetzung der Maßnah-
men wird sichergestellt, dass alle Standorte gleichermaßen von den Nachhaltig-
keitsinitiativen profitieren und ein Beitrag zur Reduktion des konzernweiten ökologi-
schen Fußabdrucks geleistet wird.
Umfang in Bezug auf betroffene Interessensgrup-
pen (MDR-A-68b)
Von der Maßnahme zur Reduktion der Treibhausgasemissionen ist insbesondere
die Gesellschaft betroffen, da sie von den positiven Auswirkungen auf Umwelt und
Klima profitiert.
Abhilfemaßnahmen (MDR-A-68d) Die Verringerung von Emissionen trägt zur Verbesserung der Lebensqualität, zum
Schutz der natürlichen Ressourcen und zur Bekämpfung des Klimawandels bei,
was letztlich der gesamten Gesellschaft zugutekommt.
Abhängigkeit von Verfügbarkeit von Finanzmitteln
(E1-3 AR21)
Die Umsetzung ist zu 100% von der Verfügbarkeit von Finanzmitteln abhängig.
Zuordnung Wirtschaftstätigkeit gemäß EU-Taxono-
mie (E1-3 AR22)
Die Maßnahme kann der Wirtschaftstätigkeit CCM 7.6 zugeordnet werden.

Graphics
78
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Adressiertes
(Unter-) Thema (MDR-A-68a)
E1-Energie
Adressierte Auswirkung oder Risiko (MDR-A-68a) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Titel der Maßnahme (MDR-A-68a) Energieeffizienz
Adressiertes Konzept (MDR-A-68a) Steigerung der Energieeffizienz
Zuordnung zu Dekarbonisierungshebel (E1-3
29a,b)
Energieeffizienz
Start (MDR-A-68a, e) 2021
Umsetzungsgrad (MDR-A-68a) In Umsetzung
(Geplantes) Ende (MDR-A-68c) Mehr als 5 Jahre
Beschreibung und Ergebnis (MDR-A-68a, e) Die Maßnahme zielt darauf ab, die Emissionen zu reduzieren, indem der Fokus auf
die Verbesserung der Energieeffizienz gelegt wird. Erwartete Ergebnisse sind eine
signifikante Einsparung von Energie und eine Reduzierung des THG-Fußabdrucks.
THG-Emissionsreduktion (E1-3 29a,b) Nicht evaluiert
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätig-
keit (MDR-A-68b)
Die Maßnahme deckt die eigenen Tätigkeiten des Unternehmens ab.
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische
Gebiete (MDR-A-68b)
Die Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz umfasst sämtliche geografi-
schen Gebiete, in denen SW Umwelttechnik tätig ist, einschließlich der Standorte
in Österreich, Ungarn und Rumänien.
Umfang in Bezug auf betroffene Interessensgrup-
pen (MDR-A-68b)
Die Hauptinteressensgruppe der Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz
ist die gesamte SW Umwelttechnik, da eine verbesserte Energieeffizienz sowohl
den Klimaschutz als auch die nachhaltige Nutzung von Ressourcen fördert.
Abhilfemaßnahmen (MDR-A-68d) Durch die Einführung von regelmäßigen Begehungen, der Steigerung der Awar-
ness der Mitarbeiter:innen und der Einführung des Energiemonitorings in Ungarn
wird die Energieeffizienz von SW Umwelttechnik verbessert, was zu einer Verrin-
gerung der Emissionen beiträgt.
Abhängigkeit von Verfügbarkeit von Finanzmitteln
(E1-3 AR21)
Die Umsetzung ist teilweise von der Verfügbarkeit von Finanzmitteln abhängig.
Zuordnung Wirtschaftstätigkeit gemäß EU-Taxono-
mie (E1-3 AR22)
Die Maßnahme kann der Wirtschaftstätigkeit CCM 7.6 zugeordnet werden.

Graphics
79
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
69) Angaben zu signifikanten Ausgaben
Die Umsetzung der Maßnahmen in Bezug auf die wesentlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Thema Ener-
gieeffizienz und Carbon Footprint verursacht keine signifikanten operativen Ausgaben (OpEx) oder Investitionsausgaben
(CapEx).
Kennzahlen und Ziele
E1-4 - Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel
32) Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel
Bisher wurden keine messbaren Ziele in Bezug auf das wesentliche Thema und die Maßnahmen formuliert. Zudem
unterliegt keiner unserer Lieferant:innen und nur wenige unserer Kund:innen der CSRD-Berichtspflicht, weshalb die Ein-
schätzung und Beurteilung unserer gesamten Wertschöpfungskette aktuell nur begrenzt möglich ist. Mit dem Fortschrei-
ten der Berichtspflichten wird jedoch eine belastbarere Datenbasis erwartet, die zukünftig eine präzisere Zieldefinition
ermöglicht.
MDR-T 81 a) Festlegung von Zielen und Fristen oder Begründung für deren Nichtfestlegung
In der nächsten Berichtsperiode soll auf Basis des Transitionplans ein konkretes, messbares und ergebnisorientiertes
Ziel definiert werden.
MDR-T 81 b) Nachverfolgung der Wirksamkeit von Konzepten und Mnahmen
SW Umwelttechnik überwacht die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen in Bezug auf die wesentlichen negativen Auswirkungen
anhand von Kennzahlen.
MDR-T 81 b i) Verfahren zur Nachverfolgung der Wirksamkeit der Konzepte und Mnahmen
Zur Nachverfolgung der Wirksamkeit ihrer Konzepte und Maßnahmen ermittelt SW Umwelttechnik Kennzahlen zum
Energieverbrauch und ihren Corporate Carbon Footprint (CCF) (siehe hierzu E1-5 und E1-6).
MDR-T 81 b ii) Messen des Fortschritts mittels qualitativer oder quantitativer Indikatoren
Da SW Umwelttechnik im ersten Jahr freiwillig gemäß ESRS berichtet, kann der Fortschritt in Bezug auf die Kennzahl
noch nicht bewertet werden. Für zukünftige Berichtsperioden dient das Geschäftsjahr 2024 als Basisjahr, ab dem der
Fortschritt gemessen wird.
E1-5 - Energieverbrauch und Energiemix
42) Klimaintensive Sektoren
Zur Bestimmung der Energieintensität gemäß Paragraph 40, ESRS E1-5, wurden die Energieverbräuche von Unterneh-
mensstandorten in klimaintensiven Sektoren herangezogen. Dabei handelte es sich um folgenden Sektor: Herstellung
von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau (ISIC Rev. 2395).
43) Nettoumsatzerlöse aus klimaintensiven Sektoren
Die Nettoumsatzerlöse aus klimaintensiven Sektoren sind in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der SW Umwelt-
technik ausgewiesen, dabei wird der gesamte Umsatz den klimaintensiven Sektoren zugeordnet.

Graphics
80
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
35-38) Energieverbrauch und Energiemix
40) Energieintensität pro Nettoerlös
Energieverbrauch und Energiemix Einheit 2023 2024
Brennstoffverbrauch aus Kohle und Kohleerzeugnissen MWh - -
Brennstoffverbrauch aus Rohöl und Erdölerzeugnissen MWh 8.841 9.270
Brennstoffverbrauch aus Erdgas MWh 4.781 7.572
Brennstoffverbrauch aus sonstigen fossilen Quellen MWh 1.801 2.200
Verbrauch aus erworbener oder erhaltener Elektrizität, Wärme, Dampf und Kühlung und aus
fossilen Quellen
MWh 5.688 2.251
Gesamtverbrauch fossiler Energie MWh 21.111 21.420
Anteil fossiler Quellen am Gesamtenergieverbrauch % 96,9 81,2
Verbrauch aus nuklearen Quellen MWh - 1.964
Anteil des Verbrauchs aus nuklearen Quellen am Gesamtenergieverbrauch % - 7,4
Brennstoffverbrauch für erneuerbare Quellen, einschließlich Biomasse MWh - -
Verbrauch aus erworbener oder erhaltener Elektrizität, Wärme, Dampf und Kühlung und aus er-
neuerbaren Quellen
MWh 394 2.213
Verbrauch selbst erzeugter erneuerbarer Energie, bei der es sich nicht um Brennstoffe handelt MWh 271 778
Gesamtverbrauch erneuerbarer Energie MWh 665 2.991
Anteil erneuerbarer Quellen am Gesamtenergieverbrauch % 3,1 11,3
Gesamtenergieverbrauch MWh 21.776 26.375
Energieintensität pro Nettoerlös Einheit 2023 2024 Änderung
zum Vorjahr
(in %)
Gesamtenergieverbrauch aus Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren
je Nettoumsatzerlös aus Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren
MWh/
TEUR
0,18 0,23 19,3
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch im Berichtsjahr (in MWh)
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikante Annahmen (MDR-M-77a) Die Datenerfassung basiert auf Zählerständen, Rechnungen und dem
SAP-System. In Ungarn beruhen die Daten für Dezember aufgrund
fehlender Informationen der Energieversorger auf Schätzungen. Es sind
keine Grenzen der verwendeten Methode vorhanden, da der Gesamtener-
gieverbrauch über die Rechnungen der Energieversorger ersichtlich ist.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die vom jeweiligen Anbieter gemessenen Daten werden mindestens
einmal jährlich, in den meisten Fällen jedoch monatlich, mit den selbst
abgelesenen Werten abgeglichen. Die Kennzahl wird von keiner zusätz-
lichen externen Stelle validiert.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren, fossilen und nuklearen
Quellen (in MWh)
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die Datenerfassung basiert auf Zählerständen, Rechnungen und dem
SAP-System. In Österreich und Rumänien wird der Anteil der erneuerba-
ren, fossilen und nuklearen Quellen von den Energieversorgern ausgewie-
sen. In Ungarn erfolgt die Aufschlüsselung der Energiequellen durch die
Stromanbieter erst im April des Folgejahres. Aus diesem Grund werden
die Werte für die Anteile aus dem vorangegangenen Jahr verwendet.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) In Ungarn werden die Werte aus Rechnungen mit den selbst abgelesenen
Zählerstandwerten abgeglichen. Die Kennzahl wird von keiner zusätz-
lichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen (in MWh):
1. Brennstoffverbrauch aus Kohle und Kohleerzeugnissen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Aktuell wird keine Kohle eingesetzt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen (in MWh):
2. Kraftstoffverbrauch aus Rohöl und Erdölprodukten
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die Datenübernahme für Rohöl und Erdölprodukte erfolgt anhand von
Rechnungen und SAP-Daten.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) In Ungarn und Rumänien werden die Daten für Benzinverbrauch von
Autos, Dieselverbrauch von Autos und Staplerberichte in monatlichen Be-
richten plausibilisiert. Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen
Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen (in MWh):
3. Kraftstoffverbrauch aus Erdgas
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Der Erdgasverbrauch für Kraftstoffe wird in Ungarn anhand von Rech-
nungen erfasst und ausgewiesen, während in Rumänien kein Erdgas
verwendet wird. In Österreich erfolgt die Datenerfassung hingegen über
Zählerstände.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) In Ungarn werden die Werte aus Rechnungen mit den selbst abgelesenen
Zählerständen abgeglichen. In Österreich hingegen erfolgt die Abstim-
mung der Energiedaten auf Basis der jährlichen Rechnungen. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen (in MWh):
4. Kraftstoffverbrauch aus anderen fossilen Quellen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) In Rumänien erfolgt die Datenübernahme anderer fossiler Quellen (LPG)
aus dem SAP und ist ausschließlich für den Standort Izvoru verfügbar; an
anderen Standorten in Rumänien ist dies nicht relevant. Daten werden
auch in Ungarn erfasst, während in Österreich keine anderen fossilen
Quellen verwendet werden.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus fossilen Quellen (in MWh):
5. Verbrauch von zugekaufter oder erworbener Elektrizität, Wärme, Dampf
oder Kälte aus fossilen Quellen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) In Österreich und Rumänien wird der Anteil der erneuerbaren, fossilen
und nuklearen Quellen von den Energieversorgern ausgewiesen. In
Ungarn erfolgt die Aufschlüsselung der Energiequellen durch die Stroman-
bieter erst im April des Folgejahres. Aus diesem Grund werden die Werte
für die Anteile aus dem vorangegangenen Jahr verwendet.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) In Ungarn werden die Werte aus Rechnungen mit den selbst abgelesenen
Zählerstandwerten abgeglichen. Die Kennzahl wird von keiner zusätz-
lichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen (in MWh):
1. Brennstoffverbrauch für erneuerbare Quellen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Derzeit gibt es keinen Brennstoffverbrauch auf Basis von Biomasse, Bio-
gas, Wasserstoff oder ähnlichen alternativen Energiequellen.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.

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83
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SW Umwelttechnik Konzern
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen (in MWh):
3. Verbrauch von selbst erzeugter erneuerbarer Energie, die nicht aus
Brennstoffen stammt
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) In Österreich, Ungarn und Rumänien erfolgt die Datenübernahme des
Verbrauchs von selbst erzeugter erneuerbarer Energie auf der Grundlage
der Energiemonitoringsysteme der Photovoltaikanlagen.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Energieintensität (auf Grundlage der Nettoumsatzerlöse)
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Beschreibt das Verhältnis aus dem Gesamtenergieverbrauch und den
konsolidierten Nettoumsatzerlösen. Sowohl die gesamten Nettoumsatz-
erlöse als auch der Gesamtenergieverbrauch stammen aus klimaintensi-
ven Sektoren.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Energie
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Energieeffizienz und Carbon Footprint
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-5: Gesamtenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen (in MWh):
2. Verbrauch von zugekaufter oder erworbener Elektrizität, Wärme, Dampf
und Kälte aus erneuerbaren Quellen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-76)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) In Österreich und Rumänien wird der Anteil der erneuerbaren, fossilen
und nuklearen Quellen von den Energieversorgern ausgewiesen. In
Ungarn erfolgt die Aufschlüsselung der Energiequellen durch die Stroman-
bieter erst im April des Folgejahres. Aus diesem Grund werden die Werte
für die Anteile aus dem vorangegangenen Jahr verwendet.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) In Ungarn werden die Werte aus Rechnungen mit den selbst abgelesenen
Zählerstandwerten abgeglichen. Die Kennzahl wird von keiner zusätz-
lichen externen Stelle validiert.

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SW Umwelttechnik Konzern
E1-6 - THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen
46) THG-Gesamtemissionen
Die Berechnung des CCF 2024 erfolgte nach dem Ansatz der operativen Kontrolle gemäß dem Greenhouse Gas Proto-
col. Folglich wurden sämtliche Emissionen aller vollkonsolidierten Gesellschaften (SW Umwelttechnik Österreich GmbH,
SW Umwelttechnik Magyarország Kft., SW Umwelttechnik România S.R.L.) berechnet und zu 100 % im Scope 1, 2 und 3
bilanziert. Alle relevanten Standorte wurden in die Berechnung einbezogen, die Systemgrenzen sind in der Einleitung zu
den CCF-Ergebnissen dokumentiert.
47) Informationen über Treibhausgasemissionen
Es gab keine Veränderungen bei den Systemgrenzen im Vergleich zum Vorjahr. Es wurden keine Gesellschaften, Be-
teiligungen oder Standorte gekauft oder verkauft. Allerdings wurde im Vergleich zum Vorjahr die CCF-Berechnung um
Scope 3 erweitert.
AR 39 b) Wesentliche Änderungen von Definitionen
Die verwendeten Emissionsfaktoren stammen aus branchenüblichen Benchmarks des Bausektors, wie Umweltprodukt-
deklarationen (EPDs), der Ecoinvent-Datenbank, Umweltbundesamt, Electricity Maps und DEFRA. Die Berechnungen
wurden mit Hilfe von Excel durchgeführt, wobei die verschiedenen Scope-Kategorien und Emissionsfaktoren in einer
strukturierten Excel-Tabelle erfasst und berechnet wurden. Die Berechnung der Scope-3-Emissionen erfolgte unter
Berücksichtigung verschiedener Kategorien der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Ein Teil dieser Emissio-
nen wurde auf Basis von Schätzungen ermittelt, wobei insbesondere Emissionen aus der Beschaffung von Waren und
Dienstleistungen sowie aus Transport- und Distributionsaktivitäten im Vordergrund standen. Die Berechnungen basierten
vor allem auf ausgabenorientierten Daten. In Fällen, in denen konkrete Primärdaten nicht verfügbar waren, wurden An-
nahmen getroffen und Schätzwerte verwendet, um die notwendigen Informationen zu ergänzen.
AR 42 c) Methoden, signifikanten Annahmen und Emissionsfaktoren zur Berechnung oder Messung der Treibhausgasemissionen
Für die CCF-Berechnung unseres Unternehmens werden keine CCF-Ergebnisse anderer Unternehmen benötigt. Die
Berechnung erfolgt ausschließlich auf Basis interner Daten und standardisierter Emissionsfaktoren unter Verwendung
der Hybrid-Methode. Hierbei werden Daten je nach Verfügbarkeit entweder über die Spend-based Methode oder die
Activity-based Methode berechnet. Daher besteht keine Abhängigkeit von den Ergebnissen anderer Unternehmen.
AR 45 d)
Für die marktbasierten Emissionen wurden die Emissionsdaten laut Energieerzeuger gewählt (Rechnung). Für die stand-
ortbezogenen Emissionen wurden die länderspezifischen Emissionsfaktoren zur Ermittlung herangezogen.
51) Aufteilung der Treibhausgasemissionen innerhalb der Wertschöpfungskette
Die relevanten Scope-3-Kategorien wurden quantitativ überprüft. Die Berechnungsmethoden wurden für die einzelnen
Firmen festgelegt, um eine präzise Ermittlung der Emissionen zu gewährleisten. Für die nicht relevanten Kategorien wur-
de eine fundierte Begründung geliefert, warum diese für das Unternehmen in Bezug auf seine Geschäftstätigkeiten und
die damit verbundenen Emissionen nicht von Bedeutung sind.
AR 46 g) Umfang seiner Scope-3-Treibhausgasemissionen anhand von Inputs aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungs-
kette des Unternehmens
Die Scope-3-Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, werden in Übereinstimmung mit dem
vom Greenhouse Gas Protocol veröffentlichten Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard be-
rechnet. Für das Jahr 2024 haben wir Scope-3-Emissionen von rund 147 Tausend Tonnen CO
2
-Äquivalenten berechnet.
Der Anteil der Emissionen, der auf Basis von Primärdaten berechnet wurde, betrug im Geschäftsjahr 2024 unter 5%.

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AR 46 h) Berichterstattungsgrenzen und Berechnungsmethoden für die Schätzung der Treibhausgasemissionen der Scope 3 THG
Emissionen
Relevanz Kategorie Kategorie Name Methode
relevant Kategorie 1 Gekaufte Waren und
Dienst-leistungen
80:20 Vorgehensweise 1.) die komplette Einkaufsliste der Größe monetär
nach geordnet, 2.) die Positionen, die notwendig sind um 80 % des monetären
Einkaufsvolumens abzudecken, 3.) mengenbasierte Emissionsberechnung für
Zement, Zusatzstoffe, Betonstahl, Chemikalien und Handelswaren (Paletten):
(monetär: 53 % der Gesamteinkäufe, die 95 % der berechneten Emissionen aus-
machen) ausgabenbasierte Emissionsberechnung (monetär:29 % der Gesamt-
einkäufe, die 5 % der berechneten Emissionen ausmachen, 4.) anschließend
extrapoliert man die berechneten Emissionen über das monetäre Einkaufsvolu-
men auf 100 %
relevant Kategorie 2 Kapitalgüter Durchschnittliche Ausgabenmethode, bei der die Emissionen für Güter geschätzt
werden, indem Daten über den wirtschaftlichen Wert der gekauften Güter gesam-
melt und mit relevanten sekundären Emissionsfaktor (durchschnittliche Emissio-
nen pro monetären Wert der Güter) multipliziert werden.
relevant Kategorie 3 Brennstoff- und energie-
bezogene Aktivitäten
Aktivitätsdaten von Scope 1 und 2 mit Emissionsfaktoren der vorgelagerten
Brennstoffe
relevant Kategorie 4 Vorgelagerter Transport
und Vertrieb

relevant Kategorie 4.1 Verkauf Streckenbasierte Methode, Lieferungen der verkauften Produkten zu Kund:innen
(in Fahrzeugen und Einrichtungen, die nicht im Besitz oder unter der Kontrolle
des berichtenden Unternehmens stehen). Erfassung der gelieferten Mengen in
Tonnen erfolgt über SAP-Auswertung. Des Weiteren wurde der durchschnittliche
Lieferradius und die durchschnittlichen LKW-Ladungen zur Ermittlung der THG-
Emissionen firmenintern festgelegt.
relevant Kategorie 4.2 Einkauf Hauptverursacher der Emissionen: Zement, Sand, Kies, Stahl, Chemikalien,
Transport km für Hin- und Rückfahrt; es wurde von der maximalen Distanz ge-
mäß Informationen Lieferant:innen ausgegangen, tats. Ladegewicht gem. SAP
herangezogen (Menge in to/Anzahl der Lieferungen)
relevant Kategorie 5 Im Betrieb anfallende
Abfälle
Emissionen, die durch die Entsorgung und Behandlung von Abfällen entstehen,
die durch die betrieblichen Aktivitäten des Unternehmens generiert werden
relevant Kategorie 6 Dienstreisen Ausgabenbasierte Methode, manuelle Berechnung über Rechnungen
relevant Kategorie 7 Pendeln der Arbeit-
nehmer
Im Lohnabrechnungssystem werden die Pendeldaten der Mitarbeiter:innen er-
fasst, da der Arbeitgeber in Ungarn laut Gesetz die Kosten für den Weg zwischen
Wohnort und Arbeitsplatz übernehmen muss. Die berücksichtigte Anzahl der
Arbeitstage wurde ermittelt, indem die jährliche Anzahl der offiziellen Arbeitstage
um die Anzahl der Urlaubstage der einzelnen Mitarbeiter:innen reduziert wurde.
In Österreich und in Rumänien erfolgte die Ermittlung der durchschnittlichen
Fahrtstrecken und genutzten Verkehrsmittel mittels Mitarbeiter:innenumfrage.
nicht
relevant
Kategorie 8 Vorgelagerte geleaste
Vermögenswerte
relevant Kategorie 9 Nachgelagerter Trans-
port und Vertrieb
Transport und Vertrieb von Produkten, die das Unternehmen verkauft, zwischen
den Betrieben des Unternehmens und den Endverbraucher:innen (sofern nicht
vom berichtenden Unternehmen bezahlt), einschließlich Einzelhandel und
Lagerung (in Fahrzeugen und Einrichtungen, die nicht im Besitz oder unter
der Kontrolle des Unternehmens stehen). Erfassung der gelieferten Mengen in
Tonnen erfolgt über SAP-Auswertung. Des Weiteren wurde der durchschnittliche
Lieferradius und die durchschnittlichen LKW-Ladungen zur Ermittlung der THG-
Emissionen firmenintern festgelegt.

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AR 46 i) Berichterstattungsgrenzen und Berechnungsmethoden für die Schätzung der Scope-3 THG-Emissionen
Nicht alle 15 Scope-3-Kategorien wurden berichtet, da bestimmte Kategorien aufgrund ihrer geringen Relevanz für das
Unternehmen ausgeschlossen wurden (siehe Auflistung unter AR 46 h). So wurden die Kategorien 8 und 13 nicht berück-
sichtigt, da keine vorgelagerten oder nachgelagerten geleasten Vermögenswerte vorhanden sind. Ebenso wurden die
Kategorien 10 und 11 als nicht relevant eingestuft, da die Verantwortung des Unternehmens endet, sobald die Produk-
te das Lager verlassen und somit außerhalb des Einflussbereichs von SW Umwelttechnik liegen. Kategorie 14 wurde
ausgeschlossen, da das Unternehmen kein Franchise betreibt, und Kategorie 15 wurde ebenfalls als nicht zutreffend
erachtet, da es keine Beteiligungen gibt.
55) Bruttostandortbezogene Scope-2-Treibhausgasemissionen
Die Nettoumsatzerlöse sind in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zu finden.
AR 55) Überleitung zu den Jahresabschlüssen der für die Berechnung der Treibhausgasemissionsintensität verwendeten Netto-
umsatzerlöse
Die Nettoumsatzerlöse für die Berechnung der THG-Bilanz sind keine eigene Position in der Bilanz bzw. in der Gewinn-
und Verlustrechnung (GuV), sondern beruhen auf den Gesamtersen. Es wurden die kompletten Nettoumsatzerlöse
herangezogen, und es gibt keine zusätzliche Unterteilung dieser Position.
Relevanz Kategorie Kategorie Name Methode
nicht
relevant
Kategorie 10 Verarbeitung der ver-
kauften Produkte
Erzeugnisse sind Endprodukte und werden nur eingesetzt und nicht weiterver-
arbeitet.
nicht
relevant
Kategorie 11 Verwendung der ver-
kauften Produkte

relevant Kategorie 12 End-of-Life-Behand-
lung von verkauften
Produkten
Zur Berechnung der Kategorie 12 wurde das Abfallszenario Beton Österreich
(3 % Deponierung; 97 % Recycling) herangezogen.
nicht
relevant
Kategorie 13 Nachgelagerte geleaste
Vermögenswerte

nicht
relevant
Kategorie 14 Franchises Keine Franchises vorhanden
nicht
relevant
Kategorie 15 Investitionen Keine Beteiligungen vorhanden

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SW Umwelttechnik Konzern
48, 49, 51, 52) THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen
Kategorie Einheit Basisjahr 2024
Scope-1-Treibhausgasemissionen
Scope-1- THGBruttoemissionen tCO
2
eq 4.722
Prozentsatz der Scope-1- Treibhausgasemissionen aus regulierten Emissionshandelssystemen % -
Scope-2-Treibhausgasemissionen
Standortbezogene Scope-2- THG-Bruttoemissionen tCO
2
eq 1.657
Marktbezogene Scope-2- THG-Bruttoemissionen tCO
2
eq 1.702
Signifikante Scope-3-Treibhausgasemissionen
Gesamte indirekte (Scope-3- ) THG-Bruttoemissionen tCO
2
eq 147.062
Eingekaufte Produkte und Dienstleistungen tCO
2
eq 138.211
Investitionsgüter tCO
2
eq 5.266
Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie (nicht in Scope 1 oder Scope 2 ent-
halten)
tCO
2
eq 1.334
Vorgelagerter Transport und Vertrieb tCO
2
eq 739
Abfallaufkommen in Betrieben tCO
2
eq 157
Geschäftsreisen tCO
2
eq 54
Pendelnde Mitarbeiter tCO
2
eq 447
Vorgelagerte geleaste Wirtschaftsgüter tCO
2
eq -
Nachgelagerter Transport tCO
2
eq 209
Verarbeitung verkaufter Produkte tCO
2
eq -
Verwendung verkaufter Produkte tCO
2
eq -
Behandlung von Produkten am Ende der Lebensdauer tCO
2
eq 646
Nachgelagerte geleaste Wirtschaftsgüter tCO
2
eq -
Franchises tCO
2
eq -
Investitionen tCO
2
eq -
Gesamte THG-Emissionen
THG-Emissionen insgesamt (standortbezogen) tCO
2
eq 153.441
THG-Emissionen insgesamt (marktbezogen) tCO
2
eq 153.485
Im Berichtsjahr 2024 betrugen die Out of Scope 2 Emissionen 133,3 tCO
2
e.

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SW Umwelttechnik Konzern
53-54) THG-Intensität je Nettoumsatzerlös
THG-Intensität je Nettoumsatzerlös Einheit Vergleich 2024
Änderung zum
Vorjahr (in %)
THG-Gesamtemissionen (standortbezogen) je Netto-
umsatzerlös
tCO
2
e/ Wäh-
rungseinheit
- 1,32 -
THG-Gesamtemissionen (marktbezogen) je Nettoum-
satzerlös
tCO
2
e/ Wäh-
rungseinheit
- 1,32 -
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Scope-1-THG-Bruttoemissionen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Siehe Angabe E1-6-46
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Strandortbezogene Scope-2-THG-Bruttoemissionen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die Datenübernahme basiert auf Zählerständen, Rechnungen und SAP.
Die Emissionswerte für den standortbezogenen Stromverbrauch basieren
auf Sekundärdaten.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Marktbezogene Scope-2-THG-Bruttoemissionen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die Datenübernahme basiert auf Zählerständen, Rechnungen und SAP.
Die Emissionswerte für den marktbezogenen Stromverbrauch in Ungarn
und Rumänien basieren auf den Mischwerten von 2023, da die Werte für
2024 erst im März 2025 zur Verfügung stehen.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Scope-3-THG-Emissionen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Siehe AR46h
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Gesamte standortbezogene THG-Emissionen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die gesamte standortbezogene THG-Emission ergibt sich aus der Summe
der Scope-1, der standortbezogenen Scope-2-THG-Bruttoemissionen und
der Scope-3-THG-Emissionen.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Gesamte marktbezogene THG-Emissionen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die gesamte marktbezogene THG-Emission ergibt sich aus der Summe
der Scope-1, der marktbezogenen Scope-2-THG-Bruttoemissionen und
der Scope-3-THG-Emissionen.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.

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90
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
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Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Treibhausgasintensität auf Grundlage der Nettoumsatzerlöse,
standortbezogen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die Treibhausgasintensität ist das Verhältnis der gesamten standortbezo-
genen THG-Emissionen zum konsolidierten Nettoumsatzerlös.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E1-Klimaschutz
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) THG-Emissionen
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E1-6: Treibhausgasintensität auf Grundlage der Nettoumsatzerlöse,
marktbezogen
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die Treibhausgasintensität ist das Verhältnis der gesamten marktbezoge-
nen THG-Emissionen zum konsolidierten Nettoumsatzerlös.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird vom Konzerncontrolling geprüft und validiert. Die Kenn-
zahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.

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91
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SW Umwelttechnik Konzern
(ESRS E3) Wasser- und Meeresressourcen
Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
E3-1 – Konzepte im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen
11) Konzepte zum Management wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresres-
sourcen gemäß ESRS 2-MDR-P
Das Unternehmen vergt derzeit über ein spezifisches Konzept für die Wasser- und Meeresressourcen, das sich auf die
Verringerung des Frischwasserverbrauchs in der Produktion konzentriert.
Adressiertes wesentliches (Unter-) Thema (MDR-P-65a) E3-Wasserverbrauch
Addressiertes Subthema/ addressierter Aspekt von Wasser
(E3-1-12-a)
Wasserbewirtschaftung - Nutzung und Beschaffung von Wasser- und
Meeresressourcen im eigenen Betrieb
Adressiertes wesentliches IRO (MDR-P-65a) Wasserverbrauch bei der Betonherstellung
Titel und Inhalt des Konzeptes (MDR-P-65a; E3-1-12a-c) Steigerung der Wassereffizienz im täglichen Betrieb, wie bspw. dem
Reinigen der Anlagen sowie die Reduzierung des Frischwassereinsat-
zes durch Erhöhung des Gebrauchtwasseranteils.
Zielvorgaben des Konzeptes (MDR-P-65a) SW Umwelttechnik hat derzeit keine Zielvorgaben bezüglich des Kon-
zeptes definiert.
Monitoring des Konzeptes (MDR-P-65a) Der Erfolg des Konzeptes wird durch interne Audits überwacht.
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-P-
65b)
Das Konzept bezieht sich auf den Wasserverbrauch im eigenen Unter-
nehmen.
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten (MDR-P-65b) Vom Konzept sind keine Geschäftsaktivitäten ausgenommen.
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete
(MDR-P-65b)
Das Konzept berücksichtigt alle Standorte der SW Umwelttechnik.
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffene Interessensgrup-
pen (MDR-P-65b)
Vom Konzept sind insbesondere die eigenen Arbeitskräfte betroffen.
Verantwortlichkeit(en) für das Konzept (MDR-P-65-c) Vorstand
Externe Standards und Initiativen (MDR-P-65-d) SW Umwelttechnik verpflichtet sich im Rahmen der Umsetzung des
Konzepts zur Einhaltung keiner Standards oder Initiativen Dritter.
Einbeziehung von Interessenträgern bei der Konzeptfestlegung
(MDR-P-65-e)
Es wurden keine Interessensträger in die Konzeptfestlegung mitein-
bezogen.
Verfügbarkeit des Konzeptes (MDR-P-65-f) Die Stakeholder werden über die konsolidierte nichtfinanzielle Erklä-
rung informiert.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
13) Standorte in einem Gebiet mit hohem Wasserstress
Keiner der Standorte von SW Umwelttchnik befindet sich in einem Gebiet mit hohem Wasserstress.
14) Konzepte oder Praktiken in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Meere
SW Umwelttechnik verfolgt keine Konzepte oder Praktiken in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Meere.
E3-2 - Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen
17) Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen
Das Unternehmen hat im Rahmen seines früheren gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Berichtes eine M-
nahme im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen definiert. Für die Zukunft ist die Entwicklung weiterer
Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie vorgesehen. Eine erste Maßnahme wurde bereits initiiert, und Evaluierungen
für weitere Maßnahmen finden derzeit statt.
69) Erhebliche operative Ausgaben (OpEx) und/oder Investitionsausgaben (CapEx)
Adressiertes wesentliches (Unter-) Thema (MDR-P-65a) E3-Wasserverbrauch
Adressiertes wesentliches IRO (MDR-A-68a) Wasserverbrauch bei der Betonherstellung
Titel und Beschreibung der Maßnahme (MDR-A-68a) Reduktion des Frischwasserbedarfs
Adressiertes Konzept (MDR-A-68a) Steigerung der Wassereffizienz
Beitrag zur Verwirklichung der Zielvorgaben und Ziele des
Konzeptes (MDR-A-68a)
Noch keine genauen Ziele definiert
Maßnahmen und Mittel wirksam in Gebieten, die von Was-
serrisiken betroffen sind, einschließlich Gebieten mit hohem
Wasserstress (E 3-2 19)
Keiner der Standorte von SW Umwelttechnik befindet sich in einem
Gebiet mit hohem Wasserstress.
Start der Maßnahme (MDR-A-68a) 2021
Umsetzungsgrad der Maßnahme (MDR-A-68a) In Umsetzung
(Geplantes) Ende der Maßnahme (MDR-A-68c) Mehr als 5 Jahre
Ergebnisse der Maßnahme/qualitative und quanitative Fort-
schritte (MDR-A-68a)
SW Umwelttechnik hat die Reduktion des Frischwasserbedarfs in
der Betonproduktion vorangetrieben, insbesondere durch die Nut-
zung von wiederaufbereitetem Produktionswasser, Regenwasser
und Grundwasser aus Tiefenbrunnen. Der Einsatz eigener Produkte
zur Klär- und Abscheidetechnik an den Werksstandorten hat dazu
beigetragen, die Auswirkungen auf Wasserressourcen zu minimieren
und die Effizienz der Abwasserbehandlung zu steigern. Die bisherigen
Maßnahmen zeigen deutliche Fortschritte, darunter eine verbesserte
Wiederverwendungsrate von Wasser und eine nachhaltige Senkung
des Frischwasserverbrauchs, der ausschließlich in Büros verwendet
wird. Diese Entwicklungen stehen im Einklang mit dem langfristigen
Ziel der bestmöglichen Schonung von Wasser als wertvolle Ressource
und belegen das Engagement von SW Umwelttechnik für nachhaltiges
Wassermanagement und den Umweltschutz.
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-A-
68b)
Die Maßnahme des nachhaltigen Wassermanagements bei SW Um-
welttechnik umfasst die Betonproduktion, in der Wasser aus Tiefen-
brunnen sowie wiederaufbereitetes Produktions- und Regenwasser
genutzt wird. Die Implementierung von Klär- und Abscheidetechnik an
den eigenen Standorten sorgt für eine nachhaltige Ressourcennutzung.
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme des nachhaltigen Wassermanagements bei SW Um-
welttechnik erstreckt sich auf alle Produktionsstandorte des Unterneh-
mens in Österreich, Ungarn und Rumänien.
Umfang der Maßnahme in Bezug auf betroffene Interessens-
gruppen (MDR-A-68b)
Die wichtigste Interessengruppe für die Maßnahme ist die Gesellschaft
als Ganzes, da die Reduzierung des Wasserverbrauchs sowohl den
Klimaschutz als auch die nachhaltige Nutzung der Ressourcen fördert.
Abhilfemaßnahmen (MDR-A-68d) -

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Die Umsetzung der Maßnahmen in Bezug auf die wesentliche Auswirkung im Zusammenhang mit dem Thema Wasser-
und Meeresressourcen verursacht keine signifikanten operativen Ausgaben (OpEx) oder Investitionsausgaben (CapEx).
Kennzahlen und Ziele
E3-3 - Ziele im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen
22) Nachverfolgung der Wirksamkeit von Strategien und Maßnahmen durch Zielvorgaben
Bisher wurden keine messbaren Ziele in Bezug auf das wesentliche Thema und die Maßnahmen formuliert.
81 a) Festlegung und Fristen von Zielen oder Gründe für deren Nichtfestlegung
In der nächsten Berichtsperiode soll ein konkretes, messbares und ergebnisorientiertes Ziel für den Wasserverbrauch
festgelegt werden. Geplant ist, ein Ziel zur Reduktion des Wasserverbrauchs zu definieren. Zuvor gilt es jedoch zu klä-
ren, in welchem Maße der Frischwasserverbrauch gesenkt werden kann und welche Investitionen notwendig wären.
81 b) Nachverfolgung der Wirksamkeit von Strategien und Maßnahmen bei nachhaltigkeitsbezogenen Auswirkungen, Risiken und
Chancen
SW Umwelttechnik verfolgt die Wirksamkeit seiner Maßnahme in Bezug auf die wesentlichen negativen Auswirkungen,
die durch den Wasserverbrauch bei der Zement- und Betonherstellung enstehen, anhand einer Kennzahl.
81 b i) Angewandte Verfahren zur Nachverfolgung der Wirksamkeit von Strategien und Mnahmen
Zur Nachverfolgung der Wirksamkeit seiner Maßnahmen ermittelt SW Umwelttechnik seinen Wasserverbrauch (siehe
hierzu E3-4).
81 b ii) Zielvorgaben und Indikatoren zur Fortschrittsbewertung sowie Bezugszeitraum
Da SW Umwelttechnik im ersten Jahr gemäß ESRS berichtet, kann der Fortschritt in Bezug auf die Kennzahl noch nicht
bewertet werden. Für zukünftige Berichtsperioden dient das Geschäftsjahr 2024 als Basisjahr, ab dem der Fortschritt
gemessen wird.
E3-4 – Wasserverbrauch
28 a-d) Kennzahlen Wasserverbrauch
Wasserverbrauch nach Land Einheit 2024
Österreich 3.621,1
Ungarn 21.540,0
Rumänien 30.007,0
Wasserintensität Einheit 2024
m³/Mio. EUR 473,2

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SW Umwelttechnik Konzern
28 e) Hintergrundinformationen Datenerhebung des Wasserverbrauches, und sektorspezifischen Faktoren
Die Erfassung und Auswertung der Daten zum Wasserverbrauch bei SW Umwelttechnik erfolgt auf Basis standardi-
sierter Messmethoden und Quellen. In Österreich werden die Verbrauchsdaten monatlich über Wasserzähler ermittelt.
An den Standorten Klagenfurt und Lienz erfolgt die Wasserentnahme aus firmeneigenen Brunnen, während in Sierning
das Wasser von der Stadtgemeinde bereitgestellt wird. In Ungarn wird der Grundwasserverbrauch quartalsweise durch
Ablesung der Messuhren bestimmt. Der Einsatz von Prozesswasser für die Betonherstellung wird durch Mischungspro-
tokolle im SAP dokumentiert. Zusätzlich erfolgt die Erfassung des von Dritten bezogenen Wassers (Gemeindewasser
und Flaschenwasser) anhand von Rechnungen. In Rumänien wird der Wasserverbrauch analog zu Ungarn gemessen.
Grundwasser wird quartalsweise anhand von Messuhren erfasst, während Prozesswasser für die Betonherstellung durch
Mischungsprotokolle dokumentiert wird. Auch hier erfolgt die Erfassung des von Dritten bezogenen Wassers über Rech-
nungen. Die verwendeten Methoden gewährleisten eine präzise und regelmäßige Erfassung des Wasserverbrauchs.
Das Gemeindewasser hat Trinkwasserqualität. Die Wasserqualität der eigenen Brunnen wird in Österreich, Ungarn und
Rumänien aufgrund gesetzlicher Vorgaben regelmäßig überprüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E3-Wasserverbrauch
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Wasserverbrauch bei der Betonherstellung
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) E3-4: Gesamtwasserverbrauch in m³ für alle Aktivitäten in Betriebsstätte
im Berichtsjahr.
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) In Österreich, Ungarn und Rumänien erfolgt die Datenübernahme aus
Rechnungen bei Wasser von Dritten sowie aus Zählerständen beim
Grundwasserverbrauch. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Weiterführende Informationen finden sich unter E3-4-28e
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controllingabteilung va-
lidiert. Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle validiert.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E3-Wasserverbrauch
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Wasserverbrauch bei der Betonherstellung
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) E3-4: Das Unternehmen gibt an, wie viel Wasser im Verhältnis zum Um-
satz verbraucht wird. Beispiel: Der Wasserverbrauch beträgt 1.000 m³ pro
Million Euro Nettoumsatz.
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Die Intensität beschreibt das Verhältnis des gesamten Wasserverbrauchs
zu den konsolidierten Nettoumsatzerlösen.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird durch das Konzerncontrolling validiert. Die Kennzahl
wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(ESRS E5) Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
E5-1 – Konzepte im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
12) Konzepte zum Management wesentlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und
Kreislaufwirtschaft gemäß ESRS 2-MRD-P
Das Unternehmen legt großen Wert auf eine effiziente Ressourcennutzung und die Vermeidung von unnötigem Abfall.
Derzeit existiert ein spezifisches Konzept in diesem Bereich. In Zukunft ist geplant, den Inhalt des vorliegenden Konzepts
um die effiziente Ressourcenverwendung anderer Rohstoffe zu erweitern.
(Unter-) Thema (MDR-P-65a) E5-Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung
Adressiertes wesentliches IRO (MDR-P-65a) Der Einsatz von Primärressourcen erhöht den ökologischen Fußabdruck
Titel und Inhalt des Konzeptes (MDR-P-65a) Effiziente Ressourcenverwendung und Reduktion des Festabfallstoffes
Holz
Primärrohstoffe & sekundäre Ressourcen (E5-1-15a) Das Konzept ist darauf ausgerichtet den Festabfallstoff Holz zu verringern
sowie weitere Möglichkeiten zur Reduktion zu identifizieren.
Beschaffung (E5-1-15b) Das Konzept ist nicht darauf ausgerichtet erneuerbare Ressourcen (nach-
wachsende Rohstoffe) nachhaltig zu beschaffen und vermehrt zu nutzen.
Zielvorgaben des Konzeptes (MDR-P-65a) SW Umwelttechnik hat derzeit keine Zielvorgaben bezüglich des Konzep-
tes definiert.
Monitoring des Konzeptes (MDR-P-65a) Der Erfolg des Konzeptes wird durch interne Audits überwacht.
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-
P-65b)
Das Konzept bezieht sich auf die Verringerung des Festabfallstoffes Holz
sowie die Identifikation weiterer Möglichkeiten im eigenen Unternehmen.
Ausgenommene Geschäftstätigkeiten (MDR-P-65b) Vom Konzept ist die Geschäftsaktivität Herstellung von konstruktiven
Betonfertigteilen ausgenommen.
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete
(MDR-P-65b)
Das Konzept berücksichtigt alle Standorte der SW Umwelttechnik.
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffene Interessens-
gruppen (MDR-P-65b)
Arbeitskräfte des Unternehmens
Verantwortlichkeit(en) für das Konzept (MDR-P-65 c) Vorstand
Externe Standards und Initiativen (MDR-P-65 d) SW Umwelttechnik verpflichtet sich im Rahmen der Umsetzung des Kon-
zepts zur Einhaltung keiner Standards oder Initiativen Dritter.
Einbeziehung von Interessenträgern bei der Konzeptfest-
legung (MDR-P-65 e)
Es wurden keine Interessensträger in die Konzeptfestlegung miteinbezo-
gen.
Verfügbarkeit des Konzeptes (MDR-P-65 f) Die Stakeholder werden über die konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung
informiert.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
E5-2 - Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
17) Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
Im Rahmen des bisherigen gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Berichtes hat das Unternehmen eine Maßnahme
zur Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft definiert. Für die Zukunft ist die Entwicklung weiterer Maßnahmen zur
Umsetzung der Strategie vorgesehen. Eine erste Maßnahme wurde bereits initiiert, und Evaluierungen für weitere Maß-
nahmen finden derzeit statt.
Adressiertes wesentliches (Unter-) Thema (MDR-A-68a) E5-Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung
Adressiertes wesentliches IRO (MDR-A-68a) Der Einsatz von Primärressourcen erhöht den ökologischen Fußab-
druck
Titel und Beschreibung der Maßnahme (MDR-A-68a) Effiziente (Wieder-)Verwendung von Ressourcen & Abfallmanagement
Adressiertes Konzept (MDR-A-68a) Effiziente Ressourcenverwendung und Reduktion des Festabfallstoffes
Holz
Beitrag zur Verwirklichung der Zielvorgaben und Ziele des
Konzeptes (MDR-A-68a)
Das Konzept ist darauf ausgerichtet den Festabfallstoff Holz zu verrin-
gern sowie weitere Möglichkeiten zur Reduktion zu identifizieren.
Start der Maßnahme (MDR-A-68a, e) 2021
Umsetzungsgrad der Maßnahme (MDR-A-68a) In Umsetzung
(Geplantes) Ende der Maßnahme (MDR-A-68c) Mehr als 5 Jahre
Ergebnisse der Maßnahme/qualitative und quanitative Fort-
schritte (MDR-A-68a, e)
Die Maßnahmen im Bereich Ressourcennutzung und Abfallmanage-
ment haben bereits erste Erfolge gezeigt. Durch die Reduktion des
Holzabfalls und die Einführung eines Abfallmanagementsystems
konnte das Abfallaufkommen verringert und die Ressourcennutzung
optimiert werden.
Die kontinuierliche Überwachung und Dokumentation der Produktions-
prozesse unterstützt die Identifizierung von Verbesserungspotenzialen.
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-A-
68b)
Die Maßnahme deckt sämtliche Geschäftstätigkeiten von SW Umwelt-
technik ab, einschließlich der Wertschöpfungskette. Dies umfasst die
Rohstoffbeschaffung, die Produktion von Beton, die Verarbeitung von
recyceltem Material, sowie die Optimierung des Abfallmanagements.
Auch die Logistik, insbesondere die Minimierung von Transportwegen,
sowie die Entsorgung und Verwertung von Abfällen werden durch diese
Maßnahme beeinflusst.
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme deckt geografische Gebiete ab, in denen SW Umwelt-
technik tätig ist, insbesondere die Regionen rund um die Produk-
tionsstandorte. Dazu gehören die Gebiete, aus denen die benötigten
Rohstoffe wie Kies, Sand, Wasser und Zement bezogen werden, sowie
die Regionen, in denen die Produktion und Verarbeitung von Beton
stattfinden.
Umfang der Maßnahme in Bezug auf betroffene Interessens-
gruppen (MDR-A-68b)
Die Maßnahme betrifft mehrere Interessensgruppen. Kunden profitie-
ren von umweltfreundlicheren Produkten, Mitarbeiter:innen von einem
verantwortungsbewussten Arbeitsumfeld und Lieferant:innen sind in die
nachhaltige Beschaffung eingebunden.
Abhilfemaßnahmen (MDR-A-68d) Es handelt sich um keine Abhilfemaßnahme.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
69) Erhebliche operative Ausgaben (OpEx) und/oder Investitionsausgaben (CapEx)
Die Umsetzung der Maßnahmen in Bezug auf die wesentliche Auswirkung im Zusammenhang mit dem Thema Kreislauf-
wirtschaft verursacht keine signifikanten operativen Ausgaben (OpEx) oder Investitionsausgaben (CapEx).
Kennzahlen und Ziele
E5-3 - Ziele im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft
23) Zielverfolgung und Wirksamkeit von Strategien und Maßnahmen gemäß ESRS 2 MDR-T
Bisher wurden keine konkreten und messbaren Ziele in Bezug auf das wesentliche Thema und die dazugehörigen Maß-
nahmen definiert.
81 a) Gründe, warum keine Pläne zur Festlegung messbarer ergebnisorientierter Ziele bestehen
In der nächsten Berichtsperiode soll ein konkretes, messbares und ergebnisorientiertes Ziel definiert werden, wobei
zuvor die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten überprüft werden müssen.
81 b) Verfolgung der Wirksamkeit von Konzepten und Maßnahmen in Verbindung mit wesentlichen Auswirkungen, Risiken und
Chancen
SW Umwelttechnik überwacht die Wirksamkeit seiner Maßnahmen in Bezug auf die wesentlichen negativen Auswirkun-
gen, die durch den Einsatz von Primärressourcen entstehen, anhand einer Kennzahl.
81 b i) Verfahren für diesen Zweck
Zur Nachverfolgung der Wirksamkeit seiner Maßnahmen ermittelt SW Umwelttechnik den Ressourcenzufluss (siehe hier-
zu E5-4).
81 b ii) Festgelegtes Ambitionsniveau und Bewertung des Fortschritts
Da SW Umwelttechnik im ersten Jahr gemäß ESRS berichtet, kann der Fortschritt in Bezug auf die Kennzahl noch nicht
bewertet werden. Für zukünftige Berichtsperioden dient das Geschäftsjahr 2024 als Basisjahr, ab dem der Fortschritt
gemessen wird.
E5-4 – Ressourcenzuflüsse
30) Beschreibung der wesentlichen Ressourcenzuflüsse im Rahmen der Tätigkeiten des Unternehmens und innerhalb seiner vor-
gelagerten Wertschöpfungskette
Kategorie des Ressourcenzuflusses
Bezeichnung des Res-
sourcenzuflusses
Kritische Stoffe/
seltene Erden
Verwendung der Ressour-
cenzuflüsse
Rohstoffe/Materialien Sand Nein Eigene Tätigkeit
Rohstoffe/Materialien Kies Nein Eigene Tätigkeit
Rohstoffe/Materialien Zement Nein Eigene Tätigkeit
Wasser Wasser Nein Eigene Tätigkeit
Hilfsstoffe/Prozessmaterialien Zusatzstoffe Nein Eigene Tätigkeit
Vorprodute/Komponenten/Halbfertigwaren oder teile Holz Nein Eigene Tätigkeit
Vorprodute/Komponenten/Halbfertigwaren oder teile Stahl Nein Eigene Tätigkeit

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
31 a-c) Im Berichtszeitraum für die Herstellung der Produkte und im Rahmen der Dienstleistungen des Unternehmens verwende-
ten Materialien
Gesamtgewicht der eingesetzten Produkte und technischen
Materialien während des Berichtjahres
Einheit 2024
to 730.805
Recylinganteil der Produkte in % Einheit 2024
% 97
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E5-Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Der Einsatz von Primärressourcen erhöht den ökologischen Fußabdruck
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E5-4: Gesamtgewicht der eingesetzten Produkte und technischen Ma-
terialien wie Beton, Stahl, Kies und Recyclingmaterialien während des
Berichtsjahres.
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) In Österreich, Ungarn und Rumänien erfolgt die Datenübernahme aus den
SAP-Systemen gemäß den Verbräuchen.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von der Finanzleitung oder der Controllingabteilung
validiert. Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle über-
prüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) E5-Ressourcenzuflüsse, einschließlich Ressourcennutzung
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-M-75) Der Einsatz von Primärressourcen erhöht den ökologischen Fußabdruck
Liste mit verwendeten Kennzahlen (MDR-M-76) E5-4: Recyclinganteil der Produkte in Prozent
ESRS oder unternehmensspezifische Kennzahl (MDR-
M-77)
ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-77a) Der Anteil wurde Anhand von EPDs aus Österreich, Ungarn und Rumä-
nien bestimmt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) EPD SW-Ringprogramme. Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen
externen Stelle validiert.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Sozialinformationen
(ESRS S1) Arbeitskräfte des Unternehmens
Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
S1-1 - Konzepte im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens
62) Begründung für fehlende Konzepte
Themen im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens werden im Code of Conduct festgehalten und
adressiert. Allerdings werden nicht alle Aspekte im Zusammenhang mit den IROs durch den Code of Conduct abgedeckt
– für die IRO Sichere Beschäftigung, Arbeitszeit, Angemessene Entlohnung, Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben
Mitarbeiter:innenschulung und Kompetenzentwicklung existiert kein Konzept.
Adressiertes wesentliches (Unter-) Thema (MDR-P-
65a)
- S1-Gesundheitsschutz und Sicherheit
- S1-Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für glei-
che Arbeit
Management von Auswirkung, Risiko oder Chance (S1-1
17)
Verringerung negativer Auswirkungen und Management wesentlicher
Chancen
Adressiertes wesentliches IRO (MDR-P-65a) - Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen
- Förderung der Zugehörigkeit durch Geschlechtergleichstellung
Titel (MDR-P-65a) Code of Conduct
Inhalt (MDR-P-65a) Basierend auf den Unternehmenswerten Gestaltungswille, Wertschät-
zung, Nachhaltigkeit, Integrität und Teamgeist bildet der Code of Conduct
eine verbindliche Leitlinie und soll alle Mitarbeiter:innen dabei unterstüt-
zen, der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.
Zielvorgaben des Konzeptes (MDR-P-65a) In Bearbeitung für Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2025.
Monitoring des Konzeptes (MDR-P-65a) Der Erfolg des Konzeptes wird durch regelmäßige Audits überwacht.
Anwendungsbereich in Bezug auf Geschäftstätigkeit (MDR-
P-65b)
Das Konzept bezieht sich auf die Gesundheits- und Sicherheitsbedingun-
gen sowie die Förderung der Zugehörigkeit durch Geschlechtergleichstel-
lung im eigenen Unternehmen.
Anwendungsbereich in Bezug auf geographische Gebiete
(MDR-P-65b)
Das Konzept berücksichtigt alle Standorte der SW Umwelttechnik.
Anwendungsbereich in Bezug auf betroffene Interessens-
gruppen (S1-1-19, MDR-P-65b)
Vom Konzept sind insbesondere die eigenen Arbeitskräfte betroffen.
Verantwortlichkeit(en) für das Konzept (MDR-P-65 c) Vorstand
Externe Standards und Initiativen (MDR-P-65 d) Keine Bezugnahme auf externe Standards und Initiativen.
Einbeziehung von Interessenträgern bei der Konzeptfest-
legung (MDR-P-65 e)
Es wurden keine Interessensträger einbezogen.
Verfügbarkeit des Konzeptes (MDR-P-65 f) Der Code of Conduct ist auf der Homepage veröffentlicht: https://www.
sw-umwelttechnik.com/downloads?acc=#Accheading315

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
20) Relevante Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte für die eigenen Arbeitskräfte
Das Unternehmen verpflichtet sich zur Einhaltung, Wahrung und Förderung der universellen Menschenrechte. Dies um-
fasst den respektvollen Umgang mit allen Menschen, die Vermeidung von Diskriminierung, die Förderung von Gleich-
berechtigung sowie den Schutz der persönlichen Würde und Freiheit. Zur Unterstützung der Einhaltung dieser Prinzipien
wurde die Whistleblower-Richtlinie eingeführt, die es erglicht, Verstöße anonym zu melden und so frühzeitig auf
Missstände aufmerksam zu werden. Da die Kerngeschäfte von SW Umwelttechnik innerhalb Europas und der EU ange-
siedelt sind, wird das Risiko von Verstößen im Bereich Arbeits- und Menschenrechte als gering eingeschätzt. Ein aktives
Risikomanagement in diesem Bereich wird jedoch bislang noch nicht betrieben. Die Überprüfung mit den Rahmenwerken
der UN Guiding Principles on Business and Human Rights, der ILO Declaration on Fundamental Principles and Rights at
Work sowie den OECD Guidelines for Multinational Enterprises ist für das Jahr 2025 geplant.
20 a) Achtung der Menschenrechte, einschließlich der Arbeitnehmerrechte, bei den Arbeitskräften des Unternehmens
Im Code of Conduct wird die Achtung der Menschenrechte, einschließlich der Arbeitnehmer:innenrechte, bei den Arbeits-
kräften des Unternehmens durch die Förderung von Menschenwürde, Chancengleichheit und eines diskriminierungsfrei-
en Arbeitsumfelds adressiert. Konkrete Prozesse oder Maßnahmen zur Sicherstellung und Überprüfung der Einhaltung
wurden bisher nicht implementiert.
20 b) Einbeziehung von Personen aus dem Kreis der eigenen Arbeitskräfte
Der Ansatz des Unternehmens zur Einbeziehung der Mitarbeitenden und ihrer Vertreter:innen in Fragen zu Menschen-
und Arbeitnehmerrechten findet derzeit nicht statt. In einer Übergangszeit bis 2026 ist jedoch geplant, künftig strukturier-
te Maßnahmen zur Förderung des Dialogs zu entwickeln und die Beschäftigten aktiv in die Gestaltung und Umsetzung
relevanter Themen einzubeziehen.
20 c) Maßnahmen, um Abhilfe bei Auswirkungen auf die Menschenrechte zu schaffen und/oder zu ermöglichen
Menschenrechtsverletzungen können über die Whistleblower-Hotline gemeldet werden. Die eingehenden Meldungen
werden von der zuständigen Person für Compliance weiterbearbeitet. Weiterführende Informationen finden sich unter
S1-3 und G1-1. Zudem verweist das Unternehmen auf den bestehenden Code of Conduct, in dem grundlegende Prinzipi-
en zur Einhaltung von Menschenrechten und ethischem Verhalten festgehalten sind.
21) Einklang der Konzepte mit relevanten international anerkannten Instrumenten einschließlich der Leitprinzipien der Vereinten
Nationen für Unternehmen und Menschenrechte
Im Code of Conduct wird derzeit kein konkreter Bezug zu international anerkannten Instrumenten wie den Leitprinzipien
der Vereinten Nationen für Unternehmen und Menschenrechte hergestellt.
22) Berücksichtigung der Themen Menschenhandel, Zwangsarbeit und Kinderarbeit in den Konzepten
Die Themen Menschenhandel, Zwangsarbeit und Kinderarbeit sind nicht von den Konzepten des Unternehmens in Be-
zug auf seine eigenen Arbeitskräfte umfasst, da es derzeit noch keine entsprechenden Konzepte gibt.
23) Konzepte oder Managementsysteme in Bezug auf die Verhütung von Arbeitsunfällen
SW Umwelttechnik hat kein spezifisches Konzept zur Verhütung von Arbeitsunfällen, jedoch wird das Thema Arbeitssi-
cherheit und Gesundheitsschutz im Code of Conduct des Unternehmens adressiert. Der Code of Conduct legt fest, dass
Maschinen regelmäßig gewartet und überprüft werden müssen, um die Sicherheit der Arbeitsumgebung zu gewährleis-
ten. Diese grundlegenden Sicherheitsrichtlinien tragen zur Förderung eines sicheren Arbeitsumfeldes bei.
24 a) Spezifische Konzepte zur Beseitigung von Diskriminierung, Förderung der Chancengleichheit oder andere Möglichkeiten zur
Förderung von Vielfalt und Inklusion
Das Unternehmen vergt derzeit über keine spezifischen Konzepte zur Beseitigung von Diskriminierung oder zur För-
derung von Vielfalt und Inklusion. Allerdings wird das Thema Chancengleichheit als äußerst wichtig erachtet. Der Code
of Conduct des Unternehmens behandelt die Themen Menschenwürde und Chancengleichheit und dient als Leitlinie, die

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
die Grundwerte des Unternehmens widerspiegelt. Diskriminierung wird nicht toleriert, und gelebte Vielfalt sowie Gleich-
berechtigung sind zentrale Prinzipien, die im Unternehmen aktiv gefördert werden.
24 b) Erfassung der Gründe für Diskriminierung
Der Code of Conduct des Unternehmens beinhaltet die folgenden Diskriminierungsgründe: Rasse und ethnische Her-
kunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, Geschlechtsidentität, Behinderung, Alter, Religion und nationale
Abstammung. Diskriminierung aufgrund politischer Meinung und sozialer Herkunft wird derzeit nicht ausdrücklich erfasst.
Das Unternehmen plant jedoch, den Code of Conduct künftig um diese fehlenden Aspekte zu ergänzen, um eine noch
umfassendere Grundlage für Gleichbehandlung und Chancengleichheit zu schaffen.
24 c) Spezifische politische Verpflichtungen in Bezug auf Inklusion oder Fördermaßnahmen
Das Unternehmen hat derzeit keine spezifischen Konzepte oder politische Verpflichtungen, die sich gezielt mit speziell
vulnerablen Gruppen von Mitarbeitenden befassen.
24 d) Umsetzung der Konzepte im Rahmen spezifischer Verfahren
SW Umwelttechnik setzt derzeit keine spezifischen Verfahren um, um sicherzustellen, dass Diskriminierung aktiv ver-
hindert, eingedämmt und bekämpft wird. Es gibt aktuell keine formalisierte Struktur, wie Diskriminierungen erkannt oder
gemeldet werden können. Allerdings besteht die Möglichkeit, Diskriminierungsvorfälle über die Whistleblower-Hotline
zu melden. Maßnahmen zur Wiedergutmachung von Diskriminierungsfällen sind derzeit nicht definiert. Es wird jedoch
erwartet, dass mit der Entwicklung zukünftiger Konzepte und Verfahren eine stärkere Fokussierung auf diese Themen
erfolgt.
S1-2 - Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte des Unternehmens und von Arbeitnehmervertretern in Bezug auf Aus-
wirkungen
27) Einbeziehung der Arbeitskräfte und ihrer Perspektiven in Entscheidungsprozesse
SW Umwelttechnik bezieht die Sichtweisen ihrer Arbeitskräfte bei Entscheidungen und Maßnahmen ein, die sich mit
der Bewältigung tatsächlicher und potenzieller Auswirkungen auf die Mitarbeitenden in den Bereichen Vereinbarkeit von
Berufs- und Privatleben, Mitarbeiter:innenschulung und Kompetenzentwicklung sowie Gesundheits- und Arbeitsschutz
befassen. Zudem erfolgt eine Einbeziehung der Mitarbeiter:innen zu ausgewählten Nachhaltigkeitsthemen. Diese Pers-
pektiven wurden im Rahmen einer Stakeholderbefragung erfasst und sind in die Erstellung der Wesentlichkeitsanalyse
eingeflossen. Zukünftig werden sie zudem bei der Entwicklung entsprechender Maßnahmen und Ziele berücksichtigt.
27 a) Einbeziehung der eigenen Belegschaft oder Belegschaftsvertretung
Die Arbeitskräfte des Unternehmens werden aktiv in relevante Prozesse einbezogen. An Standorten, an denen Arbeit-
nehmervertreter existieren, werden diese zusätzlich herangezogen, um die Interessen der Mitarbeitenden zu vertreten
und sicherzustellen, dass Entscheidungen im Einklang mit deren Bedürfnissen und Rechten getroffen werden.
27 b) Phasen, Art und Häufigkeit der Einbeziehung
SW Umwelttechnik informiert ihre Mitarbeitenden anlassbezogen über die Geschäftstätigkeiten des Unternehmens.
Zudem werden über eine speziell entwickelte App regelmäßig Mitarbeiter:innen-Umfragen zu verschiedenen Themen
durchgeführt. Diese bietet den Mitarbeitenden auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge einzureichen oder Fragen
zu diversen Themen zu stellen.
27 c) Funktion und ranghöchste Position mit operativer Verantwortung für die Einbeziehung
Die Verantwortung für die Einbeziehung der Mitarbeitenden durch die Umfrage lag bei den jeweiligen Nachhaltigkeitsma-
nager:innen sowie bei der Personalabteilung in den einzelnen Ländern.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
27 d) Vereinbarungen mit Arbeitnehmervertretungen
Das Unternehmen hat keine globalen Rahmenvereinbarungen oder andere Vereinbarungen mit Arbeitnehmervertreter:in-
nen im Zusammenhang mit der Achtung der Menschenrechte bei den Arbeitskräften geschlossen.
27 e) Bewertung der Wirksamkeit der Einbeziehung
SW Umwelttechnik hat verschiedene Mechanismen implementiert, um die Einbindung der Mitarbeitenden zu gewähr-
leisten und deren Anliegen in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen. Dazu gehören Mitarbeitendenbefragungen
sowie der etablierte Beschwerdemechanismus, der über die Whistleblower-Hotline genutzt werden kann. Diese Ins-
trumente bieten den Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Meinungen, Vorschläge und Beschwerden einzubringen. In
Österreich wurden im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse eine Umfrage durchgeführt, zukünftige Befragungen können
zur Bewertung der Wirksamkeit herangezogen werden. In Ungarn und Rumänien findet laufend ein Austausch über die
Mitarbeiter:innen-App statt, wodurch ein kontinuierlicher Dialog sowie eine aktive Einbeziehung sichergestellt wird. Die
Erfassung der Beteiligungsquoten in den Apps erglicht eine Bewertung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen. Bei-
spielsweise betrug die Teilnahmequote in Ungarn im Jahr 2024 70 %.
28) Unternommene Schritte, um Einblicke in die Sichtweisen der besonders anfälligen/gefährdeten/benachteiligten Menschen in
der eigenen Belegschaft zu gewinnen
Frauen wurden als vulnerable Gruppe identifiziert, weshalb ein Code of Conduct eingeführt wurde, um diese und andere
gefährdete Gruppen zu schützen. Zusätzlich können Beschwerden über Verstöße anonym über die Whistleblower-Hot-
line gemeldet werden. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich an Verbesserungsmöglichkeiten und deren Umsetzung,
um ein sicheres und respektvolles Arbeitsumfeld zu gewährleisten.
S1-3 - Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die die Arbeitskräfte des Unternehmens Be-
denken äußern können
32 a) Allgemeiner Ansatz und Verfahren für die Durchführung von oder die Beteiligung an Abhilfemaßnahmen
SW Umwelttechnik verfügt über ein Vorgehen zur Beseitigung negativer Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Die festge-
stellten negativen Auswirkungen auf die Work-Life-Balance und das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen werden mittels
Regelarbeitszeiten, die nur in Abstimmung mit dem Unternehmen überschritten werden sollen, ausgeglichen. Die Ge-
währleistung von Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen ist ebenfalls ein klarer Schwerpunkt und wird mit Hilfe von
Sicherheitsschulungen und Investitionen in Maschinen unterstützt.
Darüber hinaus steht den Mitarbeiter:innen in beiden Fällen eine Whistleblower-Hotline zur Verfügung, bei der sie ihre
Anliegen vertraulich melden können. Weiterführende Informationen zum Prozess der Whistleblower-Hotline finden sich
unter G1-1-10.
32 b) Spezifische Kanäle, über die die eigene Belegschaft ihre Anliegen oder Bedürfnisse äußern und prüfen lassen kann
Den Mitarbeitenden steht eine Whistleblower-Hotline zur Verfügung, über die sie ihre Anliegen äußern können. Dieser
Kanal wurde vom Unternehmen selbst eingerichtet und bietet Mitarbeitenden eine direkte Möglichkeit, ihre Anliegen
anonym und sicher zu melden. In Ungarn und Rumänien steht den Mitarbeitenden zusätzlich eine Mitarbeiter:innen-App
zur Verfügung, über die ebenfalls Anliegen eingebracht werden können. Weitere spezifische Kanäle sind derzeit nicht
vorhanden.
32 c) Verfahren zur Bearbeitung von Beschwerden im Zusammenhang mit Arbeitnehmerbelangen
Beschwerden können über die Whistleblower-Hotline eingereicht werden, die anonym über die Unternehmenswebsite mit
einem direkten Link sowie per E-Mail erreichbar ist. Die Verantwortung für die Bearbeitung und das Management dieser
Beschwerden liegt bei der für Compliance zuständigen Person im Unternehmen. Alle Mitarbeiter:innen, sowohl Ange-
stellte als auch Arbeiter:innen in der Produktion, in sämtlichen Ländern, wurden über die Einführung und Nutzung der
Hotline informiert. Zudem können Beschwerden direkt bei den Vorgesetzten, über die Mitarbeiter:innen-App oder mittels
Mitarbeiter:innenbefragungen mitgeteilt werden.

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103
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
32 d) Verfahren, mit denen das Unternehmen die Verfügbarkeit solcher Kanäle am Arbeitsplatz der eigenen Belegschaft unter-
stützt
Mitarbeiter:innen in der Produktion, die möglicherweise keinen regelmäßigen Zugang zu Online-Plattformen haben, wer-
dem durch den Werksleiter mittels Aushängen über die Whistleblower-Hotline informiert. In Ungarn und Rumänien haben
die Mitarbeiter:innen zusätzlich Zugriff auf eine App, in der relevante Informationen veröffentlicht werden und jederzeit
eingesehen werden können. Zudem klären Vorgesetzte ihre Teams direkt über die möglichen Verfahren auf.
32 e) Verfolgung und Überwachung der angegangenen Probleme und Wirksamkeit der Kanäle
Das Unternehmen verfügt mit der Whistleblower-Hotline über ein formelles Monitoring- und Tracking-System zur Be-
arbeitung von Mitarbeiter:innenbeschwerden. Die Fortschritte bei der Bearbeitung der Beschwerden werden intern durch
die zuständige Compliance-Person verfolgt.
33) Kenntnis und Vertrauen der eigenen Belegschaft in die Strukturen oder Verfahren
Das Unternehmen sorgt dafür, dass alle Mitarbeitenden über die bestehenden Beschwerdeverfahren und -prozesse
informiert sind. Weiterführende Informationen finden sich unter S1-2-27e und G1-1-10d.
S1-4 - Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zum Management wesentlicher
Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens sowie die Wirk-
samkeit dieser Maßnahmen und Ansätze
39) Verfahren zur Ermittlung der Maßnahmen, die bei bestimmten tatsächlichen oder potenziellen schädlichen Auswirkungen auf
die Arbeitskräfte zu ergreifen sind
Das Unternehmen hat grundlegende Verfahren eingerichtet, um auf negative Auswirkungen auf die Arbeitskräfte zu
reagieren. Mitarbeiter:innen können Bedenken über das Beschwerdeverfahren äußern, die von der verantwortlichen Per-
son für Compliance gepft werden. Weiterführende Informationen zum Beschwerdeverfahren finden sich unter S1-2.
41) Maßnahmen zur Vermeidung wesentlicher negativer Auswirkungen auf die Arbeitskräfte
Um sicherzustellen, dass das Unternehmen keine negativen Auswirkungen auf die Belegschaft hat, werden verschie-
dene Vorkehrungen getroffen. Dazu gehören die strikte Einhaltung von Arbeitsrechten und -standards, umfassende
Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz sowie die Überwachung der Einhaltung des Code of
Conduct. Zudem werden Rückmeldungen – unter anderem über die Whistleblower-Hotline – analysiert und Compliance-
Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeiter:innen im Bereich Vertraulichkeit durchgeführt. Weitere Details sind unter
S1-4 MDR-A-68a zu finden.
AR 43) Maßnahmen zur Minderung negativer Auswirkungen auf Arbeitnehmer, die sich aus dem Übergang zu einer grüneren,
klimaneutralen Wirtschaft ergeben
SW Umwelttechnik hat keine Maßnahmen ergriffen, die darauf abzielen, negative Auswirkungen des Übergangs zu einer
umweltfreundlicheren, klimaneutralen Wirtschaft auf ihre Arbeitskräfte abzumildern.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-) Thema (MDR-A-68a) S1-Gesundheitsschutz und Sicherheit
Zielrichtung (S1-4-38a, c; 40a,b) Verringerung potenzieller negativer Auswirkungen
Adressierte wesentliche Auswirkung, Risiko
und Chance (MDR-A-68a)
Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen
Titel (MDR-A-68a) Vermehrte Schulungen in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit
Beschreibung (MDR-A-68a) Im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit ist die Geschäftsführung und die Werks-
leitung zentral am Management der Auswirkungen beteiligt. Um negative Auswirkungen
zu minimieren und positive Ergebnisse zu fördern, setzt das Unternehmen auf strikte
Sicherheitsvorschriften in den Werken. Alle betroffenen Mitarbeitenden nehmen regel-
mäßig an Schulungen teil, um Sicherheitsstandards zu verstehen und einzuhalten.
Zusätzlich werden umfassende Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen an Maschi-
nen und Anlagen implementiert, wodurch Arbeitsunfälle vermieden, und ein höchstmög-
licher Arbeitsschutz gewährleistet wird.
Adressiertes Konzept (MDR-A-68a) Das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz wird im Code of Conduct des
Unternehmens adressiert.
Start (MDR-A-68a,e) 2021
Umsetzungsgrad (MDR-A-68a) In Umsetzung
Ende (MDR-A-68c) Mehr als 5 Jahre
Mittel für das Managment wesentlicher Aus-
wirkungen (S1-4-43)
Personelle Ressourcen - die Schulungen werden unternehmensintern vorgenommen.
Wirksamkeit der Maßnahme (S1-4 38d,40a) Die Wirksamkeit der Maßnahmen und Initiativen im Bereich Gesundheit und Sicherheit
wird durch regelmäßige Überprüfungen und Auswertungen nachverfolgt und bewertet.
Dazu gehören die Analyse von Unfallstatistiken und das Monitoring von Vorfällen und
Beinahe-Unfällen. Erkenntnisse aus diesen Evaluierungen fließen in die kontinuierliche
Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen ein.
Verfolgung der Wirksamkeit (S1-4-42) Die Wirksamkeit der Maßnahme wird durch kein Ziel verfolgt.
Ergebnisse der Maßnahme/qualitative und
quanitative Fortschritte (MDR-A-68a,e; S1-4-
AR33c)
Die erzielten und erwarteten Ergebnisse der Maßnahmen zur Förderung und zum
Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter:innen beinhalten eine kontinuierliche Reduktion
von Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz. Dies wird durch regelmäßige Schulungen, die
Wartung von Maschinen und Anlagen sowie die proaktive Meldung und Bearbeitung
von Sicherheitsvorfällen erreicht. Wir erwarten, dass diese Maßnahmen langfristig zu
einer signifikanten Verringerung von Unfällen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen
führen. Die Fortschritte der Maßnahmen aus früheren Berichtszeiträumen beinhalten
bereits eine Verbesserung in der Identifikation und Reduzierung von Gefahren am
Arbeitsplatz. Insbesondere die regelmäßige Wartung und die klare Zuständigkeit der
Werksleiter für die Sicherheit haben sich als wirksam erwiesen.
Wirkung in Bezug auf Geschäftstätigkeiten
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme ist primär im Unternehmen wirksam, insbesondere durch die Verbes-
serung der Arbeitsbedingungen, Sicherheitsvorkehrungen und Gesundheitsförderung
für unsere Mitarbeiter:innen. Sie betrifft direkt alle operativen Standorte und die dort
tätigen Mitarbeiter:innen, einschließlich Leiharbeiter:innen. Obwohl die Maßnahme
keine direkten Auswirkungen auf die vorgelagerte oder nachgelagerte Wertschöpfungs-
kette hat, könnte sie indirekt durch die Sicherstellung sicherer Arbeitsumfelder auch auf
Zuliefer:innen oder Dienstleister:innen wirken, wenn diese mit unseren Standards in
Kontakt kommen.
Wirkung in Bezug auf geografische Gebiete
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme findet Berücksichtigung an allen Standorten des Unternehmens,
sowohl in den Produktionswerken als auch in den Büros der jeweiligen Ländergesell-
schaften. Dies umfasst speziell die Werke in Österreich, Ungarn und Rumänien. In der
vorgelagerten und nachgelagerten Wertschöpfungskette sind derzeit keine spezifi-
schen Maßnahmen zur Arbeitssicherheit implementiert, da der Fokus zunächst auf der
direkten Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die eigenen Mitarbeiter:innen im
Unternehmen liegt.
Betroffene Interessensgruppen (MDR-A-68b) Die Hauptinteressengruppen, die von der Maßnahme betroffen sind, sind unsere Mitar-
beiter:innen, einschließlich Leiharbeiter:innen.
Abhilfemaßnahme (MDR-A-68d; S1-4-38b) Es handelt sich um keine Abhilfemaßnahme.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-) Thema (MDR-A-68a) S1-Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Zielrichtung (S1-4-38a,c; 40a,b) Verringerung negativer Auswirkungen
Adressierte wesentliche Auswirkung, Risiko
und Chance (MDR-A-68a)
Förderung der Inklusion durch Geschlechtergleichstellung
Titel (MDR-A-68a) Gezielte Einstellung und Förderung von Frauen
Beschreibung (MDR-A-68a) Die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung aller Mitarbeiter:innen ist ein zentraler
Bestandteil der Unternehmenskultur von SW Umwelttechnik. Das Unternehmen setzt
auf interkulturellen Austausch, Teamgeist und gegenseitige Wertschätzung, um ein in-
klusives Arbeitsumfeld zu schaffen. Besondere Maßnahmen wie die gezielte Förderung
von Frauen in technischen Berufen, die Verwendung inklusiver Gendersprache und
die Verankerung der Werte im Code of Conduct sollen Diskriminierung vorbeugen und
Vielfalt fördern. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Förderung eines gleichen Lohns
und fairer Vergütung für alle Mitarbeiter:innen, unabhängig vom Geschlecht. Die Ver-
antwortung für diese Maßnahmen liegt beim Management, das kontinuierlich an der
Umsetzung und Weiterentwicklung der Projekte arbeitet.
Adressiertes Konzept (MDR-A-68a) Das Thema Gleichberechtigung und Gleichbehandlung aller Mitarbeiter:innen wird im
Code of Conduct des Unternehmens adressiert.
Start (MDR-A-68a,e) 2021
Umsetzungsgrad (MDR-A-68a) In Umsetzung
Ende (MDR-A-68c) Mehr als 5 Jahre
Mittel für das Managment wesentlicher Aus-
wirkungen (S1-4-43)
Ein Grundsatz unserer Personalpolitik besteht darin, allen Mitarbeiter:innen die glei-
chen Chancen und Rechte einzuräumen unabhängig vom Geschlecht.
Wirksamkeit der Maßnahme (S1-438d,40a) Die Wirksamkeit der Maßnahmen und Initiativen zur Förderung von Gleichberechti-
gung und Gleichbehandlung wird anhand von Indikatoren wie dem Frauenanteil in
technischen Berufen ausgewertet. Zusätzlich dienen die Überwachung der Einhaltung
des Code of Coduct sowie die Analysen von Rückmeldungen, unter anderem über die
Whistleblower-Hotline, als Grundlage für die Bewertung der Ergebnisse.
Verfolgung der Wirksamkeit (S1-4-42) Die Wirksamkeit der Maßnahme wird durch kein Ziel verfolgt.
Ergebnisse der Maßnahme/qualitative und
quanitative Fortschritte (MDR-A-68a,e; S1-4-
AR33c)
Die erzielten Ergebnisse der Maßnahme zur Förderung von Gleichberechtigung und
Gleichbehandlung umfassen eine gesteigerte Sensibilisierung für das Thema und die
Einführung einer inklusiven Gendersprache in der Kommunikation. Es wurden erste
Fortschritte bei der Steigerung des Frauenanteils in technischen Bereichen erzielt. Im
Berichtszeitraum wurde der Code of Conduct erfolgreich veröffentlicht und verbreitet,
was die Werte des Unternehmens in Bezug auf Gleichbehandlung und Gleichberech-
tigung unterstützt. Die Maßnahmen zur Förderung von Frauen in technischen Berufen
haben erste positive Ergebnisse gezeigt, wobei weiterhin daran gearbeitet wird, den
Frauenanteil weiter zu erhöhen.
Wirkung in Bezug auf Geschäftstätigkeiten
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme zur Förderung von Gleichberechtigung und Gleichbehandlung wirkt
hauptsächlich innerhalb des Unternehmens, insbesondere in den Bereichen Personal-
politik, Rekrutierung und berufliche Weiterentwicklung. Hier liegt ein besonderer Fokus
auf der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, insbesondere in technischen
Bereichen. Indirekt kann die Maßnahme auch in der nachgelagerten Wertschöpfungs-
kette spürbar sein, wenn das Unternehmen als Vorbild für Gleichberechtigung in der
Branche agiert und entsprechende Standards setzt.
Wirkung in Bezug auf geografische Gebiete
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme zur Förderung von Gleichberechtigung und Gleichbehandlung wird an
allen Standorten verfolgt. Sie wird in allen Ländern, in denen das Unternehmen aktiv
ist, eingeführt und angepasst, um lokale kulturelle und rechtliche Rahmenbedingungen
zu berücksichtigen.
Betroffene Interessensgruppen (MDR-A-68b) Die Maßnahme zur Förderung von Gleichberechtigung und Gleichbehandlung betrifft
vor allem die Mitarbeiter:innen, insbesondere in technischen Bereichen und Füh-
rungspositionen. Auch das Management ist involviert, da es die Verantwortung für die
Umsetzung trägt. Zudem profitieren Kund:innen von einer diverseren Belegschaft, die
zu besseren Lösungen führt, und Lieferant:innen sowie Partner:innen können durch die
Vorbildwirkung des Unternehmens positive Impulse erhalten.
Abhilfemaßnahme (MDR-A-68d; S1-4-38b) Es handelt sich um eine Abhilfemaßnahme, die darauf abzielt eine tatsächliche, negati-
ve Auswirkung zu minimieren.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
(Unter-) Thema (MDR-A-68a) S1-Weiterbildung und Kompetenzentwicklung
Zielrichtung (S1-4-38a, c; 40a, b)
Förderung positiver Auswirkungen
Adressierte wesentliche Auswirkung, Risiko
und Chance (MDR-A-68a)
Mitarbeiter:innenschulung und Kompetenzentwicklung
Titel (MDR-A-68a)
Förderung von Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter:innen sowie Mitarbeiter:innenent-
wicklung für interne Karrierechancen
Beschreibung (MDR-A-68a)
Am Management der Auswirkungen im Bereich Weiterbildung und Kompetenzentwicklung
sind insbesondere die Personalabteilung und die Führungskräfte beteiligt. Sie arbeiten
zusammen, um die Weiterbildungsmöglichkeiten und -bedürfnisse der Mitarbeiter:innen
zu identifizieren und passende Programme zu entwickeln. Um positive Auswirkungen zu
fördern, wird eine kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter:innen gefördert, um deren
berufliche Entwicklung und Anpassung an die sich ständig ändernden Anforderungen des
Marktes zu unterstützen. Das Unternehmen sorgt dafür, dass die Weiterbildungsmöglich-
keiten sowohl technische als auch soziale Kompetenzen umfassen, um die Mitarbei-
ter:innen umfassend zu fördern und ihre Zufriedenheit sowie langfristige Bindung an das
Unternehmen zu erhöhen. Die Weiterentwicklung der Fähigkeiten der Mitarbeiter:innen
führt zu höherer Produktivität und Innovation, was das finanzielle Wachstum unterstützt.
Zur Förderung der maximalen Qualifikation und der Übernahme von Verantwortung setzt
SW Umwelttechnik insbesondere auf laufende Schulungen für Fach- und Führungskräfte.
Zudem wird durch Lehrlings- und Traineeprogramme sichergestellt, dass Talente früh-
zeitig erkannt und gezielt gefördert werden. Dies trägt dazu bei, den zukünftigen Bedarf
an gut qualifizierten Mitarbeiter:innen innerhalb des Unternehmens zu decken und eine
nachhaltige berufliche Entwicklung zu ermöglichen.
Adressiertes Konzept (MDR-A-68a)
Kein Konzept vorhanden
Beitrag zur Verwirklichung der Zielvorgaben
und Ziele des Konzeptes (MDR-A-68a)
n/a
Start (MDR-A-68a, e)
2021
Umsetzungsgrad (MDR-A-68a)
In Umsetzung
Ende (MDR-A-68c)
Mehr als 5 Jahre
Mittel für das Managment wesentlicher Aus-
wirkungen (S1-4-43)
Personelle Ressourcen - die Schulungen werden unternehmensintern vorgenommen.
Wirksamkeit der Maßnahme (S1-4-38d,40a)
Die Wirksamkeit der Maßnahme wird in der Produktion durch Aufzeichnungen der Aus-
schussquote überprüft. Weitere mögliche Indikatoren werden evaluiert.
Verfolgung der Wirksamkeit (S1-4-42)
Die Wirksamkeit der Maßnahme wird durch kein Ziel verfolgt.
Ergebnisse der Maßnahme/qualitative und
quanitative Fortschritte (MDR-A-68a, e; S1-4-
AR 33c)
Die erzielten Ergebnisse der Maßnahme umfassen eine kontinuierliche Förderung und
Weiterentwicklung der Mitarbeitenden durch regelmäßige Schulungen für Fach- und Füh-
rungskräfte sowie durch Lehrlings- und Traineeprogramme. Dies trägt zur Reduktion der
Abhängigkeit von externem Arbeitsmarkt und zur Schaffung interner Karrieremöglichkei-
ten bei. Die Förderung des Austauschs von Expertenwissen an allen Standorten hat die
berufliche Weiterentwicklung der Fachkräfte unterstützt. Fortschritte aus früheren Jahren
beinhalten eine stetige Evaluierung der Weiterbildungen und die Förderung von Projekten
in den Bereichen Bildung, Jugend, Umwelt und Wissenschaft, was die Integration junger
Menschen in die Arbeitswelt stärkt.
Wirkung in Bezug auf Geschäftstätigkeiten
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme wird hauptsächlich im Unternehmen selbst wirksam. Sie umfasst die
Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden, die Förderung interner Talente sowie die
Entwicklung zukünftiger Führungskräfte. Darüber hinaus hat die Maßnahme indirekte
Auswirkungen auf die vorgelagerte Wertschöpfungskette, da hochqualifizierte Fachkräfte
durch ihre Expertise zur Optimierung von Prozessen und Lieferketten beitragen können.
Wirkung in Bezug auf geografische Gebiete
(MDR-A-68b)
Die Maßnahme findet an allen Standorten des Unternehmens in Österreich, Ungarn und
Rumänien Berücksichtigung. Insbesondere betrifft sie die Belegschaft in den operativen
Landesgesellschaften.
Betroffene Interessensgruppen (MDR-A-68b)
Von der Maßnahme profitieren verschiedene Interessensgruppen. Die Mitarbeiter:innen
des Unternehmens stehen dabei im Fokus, da sie durch die Weiterbildungs- und Ent-
wicklungsprogramme direkt in ihrer beruflichen Qualifikation, Karriereentwicklung und
Arbeitszufriedenheit unterstützt werden. Die Geschäftsführung und der Vorstand profitie-
ren strategisch von einer qualifizierten und engagierten Belegschaft, während Kund:in-
nen indirekt durch verbesserte Produkt- und Dienstleistungsqualität Vorteile ziehen.
Lieferant:innen profitieren von der Effizienz und Kompetenz, die durch gut ausgebildetes
Personal gefördert werden.
Abhilfemaßnahme (MDR-A-68d; S1-4-38b)
Es handelt sich um keine Abhilfemaßnahme.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
69) Angaben zu signifikanten Ausgaben
Die Umsetzung der Maßnahmen in Bezug auf die wesentliche Auswirkung im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des
Unternehmens verursacht keine signifikanten operativen Ausgaben (OpEx) oder Investitionsausgaben (CapEx).
Kennzahlen und Ziele
S1-5 - Ziele im Zusammenhang mit der Bewältigung wesentlicher negativer Auswirkungen, der Förderung positiver Auswir-
kungen und dem Umgang mit wesentlichen Risiken und Chancen
44) Angabe zu terminierten und ergebnisorientierten Zielen im Bezug auf die Arbeitskräfte des Unternehmens
Das Unternehmen hat derzeit noch keine messbaren und ergebnisorientierten Ziele in Bezug auf die Arbeitskräfte
formuliert. Es gibt jedoch bereits konkrete Maßnahmen, und in Zukunft sollen spezifische Ziele definiert werden, um die
Fortschritte und Erfolge gezielt messen und steuern zu können.
46) Entwicklung und Implementierung von Zielen und Maßnahmen im ersten Berichtsjahr
Bisher wurden keine konkreten und messbaren Ziel in Bezug auf das wesentliche Thema und die dazugehörigen Maß-
nahmen definiert. SW Umwelttechnik nutzt das erste Berichtsjahr, um fehlende Prozesse und Ziele zu entwickeln und
diese zur Identifikation und Umsetzung der Maßnahmen heranzuziehen.
81 a) Gründe, warum keine Pläne zur Festlegung messbarer ergebnisorientierter Ziele bestehen
In der nächsten Berichtsperiode sollen konkrete, messbare und ergebnisorientierte Ziele definiert werden.
81 b) Verfolgung der Wirksamkeit von Konzepten und Maßnahmen in Verbindung mit wesentlichen Auswirkungen, Risiken und
Chancen
SW Umwelttechnik überwacht die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen in Bezug auf die wesentlichen negativen Auswirkungen
und Chancen anhand von Kennzahlen.
81 b i) Verfahren für diesen Zweck
Zur Nachverfolgung der Wirksamkeit seiner Maßnahmen ermittelt SW Umwelttechnik verschiedene Kennzahlen. Eine
Zuordnung der wesentlichen Auswirkungen und Chancen zu den berichteten Kennzahlen findet sich unter MDR-M.
81 b ii) Festgelegtes Ambitionsniveau und Bewertung des Fortschritts
Da SW Umwelttechnik im ersten Jahr gemäß ESRS berichtet, kann der Fortschritt in Bezug auf die Kennzahl noch nicht
bewertet werden. Für zukünftige Berichtsperioden dient das Geschäftsjahr 2024 als Basisjahr, ab dem der Fortschritt
gemessen wird.
S1-6 - Merkmale der Belegschaft des Unternehmens
50a) Zahl der Arbeitnehmenden aufgeschlüsselt nach Geschlecht
Zahl der Arbeitnehmenden aufgeschlüsselt nach Ge-
schlecht*
Einheit 2024
Männlich Personenzahl 706
Weiblich Personenzahl 154
Sonstige Personenzahl -
Nicht angegeben Personenzahl -
Gesamtzahl der Arbeitnehmer:innen Personenzahl 860
* Personenanzahl gerundet

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
50a) Zahl der Arbeitnehmenden aufgeschlüsselt nach Land
50b) Zahl der Arbeitnehmenden nach Art der Bescftigung nach Geschlecht (2024)
50c) Zahl der Arbeitnehmenden nach Art der Beschäftigung nach Geschlecht (2024)
51, 52, AR55) Zahl der Arbeitnehmenden nach Art der Beschäftigung nach Region
Zahl der Arbeitnehmenden aufgeschlüsselt nach Land* Einheit 2024
Österreich Personenzahl 62
Ungarn Personenzahl 331
Rumänien Personenzahl 468
Zahl der Arbeitnehmen-
den nach Art der Beschäf-
tigung nach Geschlecht
(2024)*
Einheit Weiblich Männlich Sonstige Keine An-
gaben
Insgesamt
Zahl der Arbeitnehmer:innen VZÄ 147 702 - - 849
Zahl der Arbeitnehmer:innen
mit unbefristeten Arbeits-
verträgen
VZÄ 146 699 845
Zahl der Arbeitnehmer:innen
mit befristeten Arbeitsver-
trägen
VZÄ 1 3 4
Zahl der Abrufkräfte VZÄ - - -
Fluktuation* Einheit 2024
S1-6-50c S1-6-50c S1-6-50c
Gesamtzahl der Beschäftigten die das Unternehmen im Berichts-
zeitraum verlassen haben
VZÄ 170
Mitarbeiter:innenfluktuation (Berichtszeitraum) % 20,6
Zahl der Arbeitnehmen-
den nach Art der Beschäf-
tigung nach Region*
Einheit Österreich Ungarn Rumänien Insgesamt
Zahl der Arbeitnehmer:innen VZÄ 58 325 468 851
Zahl der Arbeitnehmer:innen
mit unbefristeten Arbeits-
verträgen
VZÄ 54 325 468 847
Zahl der Arbeitnehmer:innen
mit befristeten Arbeitsver-
trägen
VZÄ 4 - - 4
Zahl der Abrufkräfte VZÄ - - - -
* Personenanzahl gerundet

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
50 d) Methoden und Annahmen
Die Mitarbeiter:innenanzahl basiert auf den Daten aus den Lohn- und Gehaltsverrechnungssystemen des Unterneh-
mens. Es kommen unterschiedliche Softwarelösungen zum Einsatz, die je nach Land angepasst sind, jedoch folgt der
grundlegende Prozess denselben Prinzipien.
50 d ii) Zusammenstellung der Daten als Durchschnitt oder unter Verwendung einer anderen Methode
Unsere Mitarbeiter:innenkennzahlen werden im Jahresdurchschnitt (Vollzeitäquivalent) berichtet. Dafür wird ein Durch-
schnitt aller Personalstände am Ende jedes Monats für das Gesamtjahr gebildet, um saisonale Schwankungen auszu-
gleichen und eine konsistente Basis für Vergleiche zu bieten.
50 e) Hintergrundinformationen
Die angegebenen Daten zur Mitarbeiter:innenanzahl sind selbsterklärend und erfordern keine zusätzlichen Hintergrund-
informationen.
50 f) Querverweis von den nach Buchstabe a vorgelegten Informationen auf die repräsentativste Zahl in den Abschlüssen
Die repräsentativsten Zahlen finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichtes. Die im Anhang aufgeführten Infor-
mationen sind aufgrund der Berücksichtigung von karenzierten Mitarbeiter:innen nicht vollständig mit den Zahlen in der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung vergleichbar.
S1-7 - Merkmale der nicht angestellten Beschäftigten der eigenen Arbeitskräfte des Unternehmens
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1–Arbeitskräfte des Unternehmens
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Alle wesentlichen Auswirkungen und Chancen im Bereich S1-Arbeitskräfte des
Unternehmens
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-6: Gesamtzahl Beschäftigte
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
Die Datenerhebung für die Gesamtzahl der Beschäftigten erfolgt mittels einer Ab-
frage im HR-System. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Sichere Beschäftigung
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
- Sichere Arbeitsplätze und finanzielle Stabilität
- Finanzielle Gewinne durch sichere Beschäftigungspraktiken
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-6: Gesamtzahl unbefristete und befristete Beschäftigte
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn-und Gehaltverrechnungsystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
55) Merkmale der nicht angestellten Beschäftigten der eigenen Arbeitskräfte des Unternehmens
55 b) Verwendete Methoden und Annahmen
Die Daten zur Zahl der nicht-angestellten Belegschaft werden in den verschiedenen Ländern auf unterschiedliche Weise
erfasst. In Ungarn erfolgt die Datensammlung für Leasingarbeiter über die Finanz- und Controllingsysteme, wobei täglich
aktualisierte Informationen aus den Zutrittskontrollen genutzt und an die zuständige Abteilung weitergeleitet werden. In
Rumänien wird die Zahl der nicht-angestellten Arbeitsstunden anhand der zugekauften Stunden abgeleitet, die auf den
erbrachten Leistungen basieren. Diese Zahl stellt dabei eine Schätzung dar. In Österreich hingegen wird die Zahl der
nicht-angestellten Mitarbeitenden präziser und detaillierter erfasst, was eine genauere Erhebung ermöglicht.
55 b i) Zahl der nicht angestellten Beschäftigten als Personenzahl oder Vollzeitäquivalente
Die nicht-angestellten Mitarbeiter:innen werden als Vollzeitäquivalente berichtet.
55 b ii) Angaben als Durchschnitt des Berichtszeitraums oder unter Verwendung einer anderen Methode
Die Anzahl der nicht-angestellten Mitarbeiter:innen wird im Berichtszeitraum als Durchschnittswert angegeben.
55 c) Hintergrundinformationen
Leasingarbeiter:innen werden genutzt, um kurzfristige Auslastungsspitzen und personelle Engpässe in bestimmten Be-
reichen auszugleichen, ohne dass eine langfristige Bindung an feste Arbeitsverhältnisse erforderlich ist. Sie unterstützen
in Zeiten hoher Arbeitsanforderungen oder bei saisonalen Schwankungen, um die Produktivität und Effizienz aufrechtzu-
erhalten.
57) Grundlage für die Schätzung der Anzahl der Nicht-Angestellten
Das Unternehmen erfasst die Daten über nicht-angestellte Beschäftigte nur in Rumänien durch eine Schätzung. Diese
Schätzung basiert auf den zugekauften Stunden, die aus den erbrachten Leistungen abgeleitet werden.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Sichere Beschäftigung
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
- Sichere Arbeitsplätze und finanzielle Stabilität
- Finanzielle Gewinne durch sichere Beschäftigungspraktiken
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-6: Mitarbeiterfluktuation
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn-und Gehaltverrechnungsystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
KPI Einheit Wert
Fremdarbeitskräfte 288 VZÄ

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SW Umwelttechnik Konzern
S1-9 - Diversitätskennzahlen
66) Diversitätskennzahlen
Adressiertes Thema (MDR-M-75)
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Keine Zuordnung zu einer Auswirkung oder einer Chance: Kennzahlen zu nicht-
angestellten Arbeitskräften sind verpflichtend offenzulegen
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-7: Gesamtzahl nicht-angestellte Arbeitskräfte in der eigenen Belegschaft
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma. In Ungarn durch das
Lohn- und Gehaltverrechnungssystem Nexon und in Rumänien wird die Anzahl
der nicht-angestellten Beschäftigten über die zugekauften Arbeitsstunden ge-
schätzt. In Österreich und Ungarn wurden keine Grenzen bei der Erhebung festge-
stellt. In Rumänien handelt es sich um eine Schätzung.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
KPI Wert Einheit Wert Einheit
Geschlechterverteilung auf oberster Führungsebene Anzahl Prozent
Männlich 26 Personenzahl 96 %
Weiblich 1 Personenzahl 4 %
Sonstige - Personenzahl - %
Keine Angabe - Personenzahl - %
KPI* Wert Einheit
Anzahl Beschäftigte (<30) 19 %
Anzahl Beschäftigte (30-50) 56 %
Anzahl Beschäftigte (>50) 25 %
* ohne Berücksichtigung der karenzierten Arbeitskräfte

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
AR 71) Definition der obersten Führungsebene
Die oberste Führungsebene besteht bei SW Umwelttechnik aus dem Vorstand, der Geschäftsführung der Länder und
aus allen Abeitlungsleiter:innen.
S1-10 - Angemessene Entlohnung
69) Angemessene Entlohnung der Beschäftigten im Einklang mit geltenden Referenzwerten
Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Beschäftigten gemäß den geltenden rechtlichen Vorgaben und länderspezifi-
schen Vergütungsschemata angemessen entlohnt werden.
70) Angemessene Entlohnung der Beschäftigten nach Ländern
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Förderung der Inklusion durch Geschlechtergleichstellung
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-9: Diversität Führungsebene
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
Die Datenerhebung für die Gesamtzahl der Beschäftigten erfolgt mittels einer Ab-
frage im HR-System. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Vielfalt
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Förderung der Vielfalt für ein positives Arbeitsumfeld
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-9: Diversität nach Altersgruppen
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
Die Datenerhebung für die Gesamtzahl der Beschäftigten erfolgt mittels einer Ab-
frage im HR-System. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Länder, in denen Beschäftigte unter geltendem
Mindestlohn entlohnt werden
Wert Einheit
Österreich - %
Ungarn - %
Rumänien - %

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113
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
S1-11 - Soziale Absicherung
74) Sozialschutz gegen Verdienstverluste aufgrund von Krankheit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfällen und Erwerbsunfähigkeit,
Elternurlaub und Ruhestand
SW Umwelttechnik hält sich bei allen sozialen Themen an die gesetzliche Vorgabe als Mindeststandard. Vereinzelt wur-
den Sonderkonditionen mit Mitarbeiter:innen vereinbart.
S1-14 - Kennzahlen für Gesundheitsschutz und Sicherheit
88) Angaben zur Abdeckung der Arbeitskräfte durch das Managementsystem für Gesundheit und Sicherheit sowie zu arbeitsbe-
dingten Vorfällen und Todesfälle
* basierend auf Kopfzahl, nicht VZÄ!
** auf der Grundlage gesetzlicher Anforderungen und/oder anerkannter Normen oder Leitlinien
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Angemessene Entlohnung
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
- Angemessene Löhne sorgen für Mitarbeiter:innenzufriedenheit
- Finanzielle Vorteile einer angemessenen Entlohnung
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-10: Angemessene Löhne und Gehälter
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn-und Gehaltverrechnungsystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Sichere Beschäftigung
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
- Sichere Arbeitsplätze und finanzielle Stabilität
- Finanzielle Gewinne durch sichere Beschäftigungspraktiken
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-11: Soziale Sicherheit
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn-und Gehaltverrechnungsystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
KPI Einheit Wert
Personen in der eigenen Belegschaft* die vom Managementsystem für Gesundheit und Sicherheit
des Unternehmens abgedeckt werden**
% 100
Zahl der Todesfälle infolge arbeitsbedingter Verletzungen und arbeitsbedingter Erkrankungen (inkl.
anderer Arbeitskräfte, die an den Standorten des Unternehmens tätig sind)
Zahl -
Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle Zahl 9
Quote der meldepflichtigen Arbeitsunfälle Rate 5,4

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
S1-16 - Vergütungskennzahlen (Verdienstunterschiede und Gesamtvergütung)
97) Vergütungskennzahlen (Verdienstunterschiede und Gesamtvergütung)
97 c) Hintergrundinformationen, die für das Verständnis der Daten erforderlich sind
Es gab keine Änderungen an den zugrunde liegenden Daten während des Berichtszeitraums. Daher sind keine spezi-
fischen Änderungen aufgetreten und es sind keine zusätzlichen Hintergrundinformationen notwendig, um die Daten
vollständig zu verstehen.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Gesundheitsschutz und Sicherheit
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
- Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen
- Finanzielle Vorteile durch konsequente Gesundheits- und Sicherheitspraktiken
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-14: Kennzahlen für Gesundheitsschutz und Sicherheit
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn-und Gehaltverrechnungsystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
KPI Einheit Wert
Geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle % 6,7
Verhältnis der jährlichen Gesamtvergütung der am höchsten bezahlten Einzelperson zum Median
der jährlichen Gesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne die am höchsten bezahlte Einzelperson)
Zahl 44
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Förderung der Inklusion durch Geschlechtergleichstellung
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-16: Gender Pay Gap
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn- und Gehaltverrechnungssystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Förderung der Inklusion durch Geschlechtergleichstellung
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-16: Verhältnis Gesamtvergütung
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn- und Gehaltverrechnungssystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung anonymi-
siert validiert. Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
S1-17 - Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen im Zusammenhang mit Menschenrechten
102) Angaben zu arbeitsbezogenen Vorfällen, Beschwerden und Menschenrechtsverletzungen sowie zu damit verbundenen Geld-
bußen und Sanktionen
Im Berichtszeitraum wurden keine arbeitsbezogenen Diskriminierungsvorfälle erfasst und somit auch keine damit ver-
bundenen wesentlichen Geldbußen, Sanktionen oder Entschädigungen für den Berichtszeitraum.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) -
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Keine Zuordnung zu einer Auswirkung oder einer Chance: Kennzahlen zu Men-
schenrechtsverletzungen sind verpflichtend offenzulegen
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-17: Vorfälle, Beschwerden und schwerwiegende Auswirkungen im Zusammen-
hang mit Menschenrechten
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
Die Kennzahl basiert auf den Vorfällen, die über die Whistleblower-Hotline gemel-
det wurden. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von der verantwortlichen Compliance-Person validiert. Die
Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) -
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Keine Zuordnung zu einer Auswirkung oder einer Chance: Kennzahlen zu Men-
schenrechtsverletzungen sind verpflichtend offenzulegen
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-17: Diskriminierung
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) -
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Keine Zuordnung zu einer Auswirkung oder einer Chance: Kennzahlen zu Men-
schenrechtsverletzungen sind verpflichtend offenzulegen
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) S1-17: Menschenrechtsverletzungen
Kennzahl (MDR-M-77) ESRS Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung validiert.
Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Unternehmensspezifische Kennzahl - Überstunden pro Mitarbeiter:in
75) Überstunden pro Mitarbeiter:in
*
basierend auf Kopfzahl ohne Berücksichtigung der karenzierten Arbeitskräfte
Adressiertes (Unter-) Thema (MDR-M-75) S1-Arbeitszeit
Adressierte Auswirkung, Risiko oder Chance (MDR-
M-75)
Regelmäßige Arbeitszeiten
Verwendete Kennzahl (MDR-M-76) Durchschnittliche Überstunden pro Mitarbeiter:in
Kennzahl (MDR-M-77) Unternehmensspezifische Kennzahl
Methoden und signifikanten Annahmen (MDR-M-
77a)
In Österreich erfolgt die Datenübernahme durch das Lohn- und Gehaltverrech-
nungssystem BMD bzw. durch die Steuerberatungsfirma, in Ungarn durch das
Lohn- und Gehaltverrechnungssystem Nexon und in Rumänien wird das System
Dimines Soft dazu verwendet. Es wurden keine Grenzen ermittelt.
Validierung der Messung (MDR-M-77b) Die Kennzahl wird von den Finanzleitern oder der Controlling-Abteilung anonymi-
siert validiert. Die Kennzahl wird von keiner zusätzlichen externen Stelle überprüft.
Kategorie Wert
*
Gesamtüberstunden
Anzahl Mitarbeiter:innen 834
Überstunden pro Mitarbeiter:in 134
Anteil der Überstunden (%) 6,2

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117
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Governance-Informationen
(ESRS G1) Unternehmensführung
Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen
G1-1 - Konzepte für die Unternehmensführung und Unternehmenskultur
9) Begründung, Entwicklung, Förderung und Bewertung der Unternehmenskultur
Die Unternehmenskultur von SW Umwelttechnik basiert auf klar definierten Werten, die seit der Gründung 1910 gelebt
und im Code of Conduct (weiterführende Informationen zum Code of Conduct finden sich im Kapitel S1-1) verankert sind.
Dieser dient als Leitlinie für einen respektvollen und fairen Umgang sowie die Gleichbehandlung aller. Vielfalt wird ge-
schätzt, Diskriminierung in jeglicher Form abgelehnt. Transparenz, offener Dialog und interkultureller Austausch prägen
die Zusammenarbeit auf allen Hierarchieebenen. Das Unternehmen verpflichtet sich zu einem verantwortungsvollen
Umgang mit Ressourcen, zur Verbesserung seines ökologischen Fußabdrucks und zur Einhaltung von Gesetzen und
Richtlinien. Teamgeist, Professionalität und eine enge Zusammenarbeit sichern den gemeinsamen Erfolg und die hohe
Qualität der Lösungen. Die Unternehmenswerte von SW Umwelttechnik unterstützen die Wahrnehmung gesellschaft-
licher Verantwortung und können zu einer Steigerung der Lebensqualität sowie der Standortattraktivität in den Märkten
beitragen. Der Code of Conduct, der diese Grundsätze konkretisiert, ist auf der Unternehmenswebsite unter https://www.
sw-umwelttechnik.com/downloads?acc=#Accheading315 einsehbar.
10 a) Ermittlung, Berichterstattung und Untersuchung von Bedenken hinsichtlich rechtswidriger Verhaltensweisen oder Verhal-
tensweisen, die im Widerspruch zum Verhaltenskodex oder ähnlichen internen Regeln stehen
Bei SW Umwelttechnik ist ein Beschwerdemechanismus etabliert, der es sowohl internen als auch externen Stakehol-
der:innen erglicht, Bedenken oder Missstände wie z. B. rechtswidriges Verhalten zu äußern. Wenn unsere Mitarbei-
tenden, Lieferant:innen oder Kund:innen den begründeten Verdacht haben, dass unsere Verhaltensstandards verletzt
oder missachtet werden, können sie potenzielles Fehlverhalten oder Verstöße gegen unseren Code of Conduct melden.
Die operative Verantwortung für den Prozess liegt bei unserer verantwortlichen Person für Compliance, die den gesam-
ten Ablauf vom Eingang einer Beschwerde bis zur Ableitung von Handlungsempfehlungen steuert. Zunächst wird der
Sachverhalt eingeschätzt und entschieden, ob eine weitere Prüfung erforderlich ist. Anschließend erfolgt eine Abstim-
mung mit dem Compliance-Verantwortlichen, um den Vorfall detailliert zu prüfen. Auf Basis des Ergebnisberichts und der
Besprechung wird der Fall, falls notwendig, an den Vorstand bzw. die Geschäftsführung weitergeleitet, um die Gesamt-
verantwortung zu klären.
10 b) Keine mit dem Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption im Einklang stehende Konzepte zur Bekämpfung
von Korruption oder Bestechung
Der Code of Conduct des Unternehmens enthält derzeit noch keinen Verweis auf die „United Nations Convention against
Corruption“. Es ist jedoch geplant, bis zur konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung im Jahr 2026 ein entsprechendes
Bekenntnis aufzunehmen und die damit verbundenen Verpflichtungen im Unternehmen umzusetzen.
10 c i) Interne Meldekanäle für Hinweisgeber
Im Rahmen der Betriebsvereinbarung über die Einführung eines Hinweisgeber:innensystems werden die verschiedenen
Elemente des Hinweisgeber:innensystems von SW Umwelttechnik definiert. Grundsätzlich werden als Hinweisgeber:in-
nen Personen, die direkt im Zusammenhang mit SW Umwelttechnik stehen, bezeichnet. Das System berücksichtigt die
Elemente des durch RL 2019/1937 (EU- Whistleblowing Richtlinie) erlassenen Hinweisgeberschutzgesetzes (HSchG).
Als interner Meldekanal haben Personen über das Hinweisgeber:innensystem die Möglichkeit, Verstöße gegen gesetz-
liche Bestimmungen oder interne Richtlinien zu melden. Im Berichtsjahr wurde die Hinweisgeber:innenrichtlinie in allen
Ländern, in denen SW tätig ist, erfolgreich umgesetzt. Die Richtlinie wurde in Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwalts-
kanzlei entwickelt und für alle Organisationseinheiten eingeführt. Sie wurde an lokale rechtliche Vorgaben angepasst, in
die jeweilige Landessprache übersetzt und den Mitarbeitenden umfassend erläutert sowie bereitgestellt. Das Hinweisge-
ber:innensystem wurde auf den SW-Webseiten erklärt, und der Meldekanal „SW-Trusty“ wurde integriert. Die Kommuni-

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118
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
kation und der Umgang mit Hinweisen entsprechen dem Datenschutzgesetz und der EU-DSGVO. Für die Meldung von
Hinweisen stehen zwei Meldewege zur Verfügung. Die erste Möglichkeit ist die Nutzung der zentralen E-Mail-Adresse
SpeakUp@sw-umwelttechnik.com, die von SW-Mitarbeitenden verwaltet wird. Hinweise werden innerhalb von sieben Ta-
gen durch eine Eingangsbestätigung bestätigt, und spätestens nach drei Monaten erhalten die Hinweisgeber:innen eine
Rückmeldung zu den ergriffenen Maßnahmen. Abhängig vom Inhalt der Meldung wird diese an die Geschäftsführung,
den Vorstand oder den Vorsitzenden des Aufsichtsrats weitergeleitet. Die zweite Möglichkeit ist die softwaregestützte
Plattform „SW-Trusty“ (https://sw-umwelttechnik.trusty.report/), die extern von einer Kanzlei verwaltet wird. Dieser Melde-
kanal ermöglicht eine vollständig anonyme Nutzung, bietet jedoch auch die Option, die eigene Identität offenzulegen.
Die Verwendung der bereitgestellten E-Mail-Adresse erfolgt ebenfalls anonym. In beiden Fällen erhalten die Hinweisge-
ber:innen individuelle Zugangsdaten, mit denen sie den Status ihrer Meldung online verfolgen können. Auch hier erfolgt
spätestens nach drei Monaten eine Rückmeldung zu den getroffenen Maßnahmen. Durch die Einführung dieser Richtlinie
und die Umsetzung des zweistufigen Hinweisgeber:innensystems wird die Einhaltung rechtlicher Vorgaben sichergestellt
und gleichzeitig ein hohes Maß an Transparenz und Schutz für die Hinweisgeber:innen gewährleistet.
10 c ii) Maßnahmen zum Schutz vor Vergeltungsmaßnahmen eigener Arbeitskräfte, die Hinweisgeber:innen sind
Ein wesentliches Element des Hinweisgeber:innensystems ist, dass die Hinweisgebenden vor sämtlichen Benachtei-
ligungen durch die Meldung von Missständen geschützt werden - dies steht im Einklang mit der Umsetzung der EU
Richtlinie 2019/1937. Hinweisgeber:innen werden vor Repressalien jeder Art in Bezug auf Schadenersatzansprüche und
Verwaltungsstrafen geschützt. Grundsätzlich sind Hinweise ausschließlich anonym und durch die Betriebsvereinbarung
wird strengste Vertraulichkeit zugesichert. Auf eigenen Wunsch der Hinweisgebenden ist es möglich, Hinweise offen zu
melden.
10 e) Verfahren zur Weiterverfolgung von Meldungen von Hinweisgeber:innen und zur Untersuchung von Vorfällen im Zusammen-
hang mit der Unternehmenspolitik
Im Unternehmen sind keine weiteren Prozesse bzw. Verfahren implementiert, welche über die verpflichtenden Elemente
der EU Whistleblower-Richtlinie hinausgehen.
10 g) Policy für organisationsinterne Schulungen zur Unternehmensführung
Das Unternehmen verfügt derzeit über keine verschriftlichte Policy oder ein Dokument, das den allgemeinen Ansatz für
interne Schulungen zum Thema Unternehmensführung beschreibt. Allerdings ist geplant, eine solche Policy in Zukunft
zu entwickeln. Diese soll Aspekte wie die Zielgruppen, die Häufigkeit der Schulungen sowie den konkreten Themenum-
fang klar definieren.
10 h) Gefährdete Unternehmensfunktionen in Bezug auf Korruption und Bestechung
Im Kontext der Geschäftstätigkeit von SW Umwelttechnik und den damit verbundenen Risiken innerhalb der Wertschöp-
fungskette gelten der Vorstand, die Geschäftsführung sowie die unternehmensinternen Abteilungen wie Einkauf und
Vertrieb, einschließlich ihrer zugehörigen Funktionen, als besonders risikobehaftete Bereiche. Dies betrifft vor allem die
Funktionen, die Entscheidungen über Finanzen, Lieferant:innenbeziehungen, Vertragsgestaltung, Preisbildung sowie
Kund:inneninteraktionen treffen. Die potenziellen Risiken umfassen unethisches Verhalten, Regelverstöße sowie mög-
liche Konflikte innerhalb der Lieferkette. Um diesen Risiken zu begegnen, setzt SW Umwelttechnik einen besonderen
Fokus auf klare Verantwortlichkeiten, Transparenz sowie die konsequente Einhaltung rechtlicher und ethischer Standards
in den identifizierten Schlüsselbereichen. Dabei dient der Code of Conduct des Unternehmens als zentrale Leitlinie, der
verbindliche Vorgaben für verantwortungsvolles Handeln festlegt und alle Mitarbeitenden bei der Umsetzung unterstützt.
G1-3 - Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung

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119
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
18 a) Beschreibung der Verfahren zur Verhinderung und Bekämpfung von Korruption und Bestechung
Zur Verhinderung und Bekämpfung von Korruption und Bestechung wurde eine Bewirtungsrichtlinie entwickelt. Der Aus-
tausch von Geschenken, das Bewirten oder der Besuch von Unterhaltungsveranstaltungen sowie das Ermöglichen oder
Entgegennehmen von Reisen sind gängige Praktiken im Rahmen des Aufbaus und der Pflege von Geschäftsbeziehun-
gen. Unter bestimmten Umständen können diese Aktivitäten jedoch zu tatsächlichen oder vermuteten Interessenskonflik-
ten führen und möglicherweise als Bestechung wahrgenommen werden. Die Bewirtungsrichtlinie legt daher die Anfor-
derungen der SW Umwelttechnik in Bezug auf Geschenke, Geschäftsessen, Unterhaltungsveranstaltungen und Reisen
zwischen dem Unternehmen und Dritten fest und definiert klare, einheitliche Grundsätze im Einklang mit dem Code of
Conduct des Unternehmens.
19) Offenlegung von Plänen zur Einführung von Verfahren
Aktuell liegt im Unternehmen kein Verfahren vor, um systematisch mit (potenziellen) Korruptions- und/oder Bestechungs-
fällen umzugehen. Es ist geplant, mit der Erarbeitung und Veröffentlichung der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung
2025 ein Verfahren zu entwickeln und im Unternehmen zu implementieren.
20) Zugänglichkeit der Konzepte
Das Unternehmen hat neben dem Code of Conduct auch eine Bewirtungsrichtlinie eingeführt, die zur Vermeidung von
Korruption und Bestechung beiträgt.
21 a) Schulungsprogramme zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung
Im Unternehmen werden bislang keine Schulungen oder Trainings zur Bekämpfung von Korruption oder Bestechung
durchgeführt. Allerdings ist die Einführung solcher Maßnahmen geplant und soll im Jahr 2025 umgesetzt werden, um
die Sensibilisierung der Mitarbeitenden zu erhöhen und die Einhaltung rechtlicher sowie ethischer Standards weiter zu
stärken.
Kennzahlen und Ziele
G1-4 - Fälle von Korruption oder Bestechung
24 a) Anzahl der Verurteilung und Höhe der Geldstrafen gegen Korruptions- und Bestechungsvorschriften
Bei SW Umwelttechnik sind keine Verstöße gegen Verfahren und Standards zur Bekämpfung von Korruption und Beste-
chung bekannt, weshalb keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.
27) Erfassung von Vorfällen in der Wertschöpfungskette bei direkter Beteiligung
Im Berichtsjahr gab es keine Wirtschaftspartner:innen (Kund:innen, Lieferant:innen etc.) mit einem öffentlichen Gerichts-
verfahren wegen Korruption und Bestechung, bei dem auch ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin des eigenen Unterneh-
mens mitangeklagt war.
G1-5 - Politische Einflussnahme und Lobbytätigkeiten

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
19 a) Vertreter für die Beaufsichtigung politischer Einflussnahme und Verpflichtungen
Im Unternehmen werden keine Lobbytätigkeiten durchgeführt, weshalb es keine spezifische Person oder Abteilung gibt,
die für politische Einflussnahme oder Lobbyarbeit zuständig ist.
29 b) Offenlegung finanzieller und sachlicher politischer Zuwendungen
Im Berichtszeitraum hat das Unternehmen keine politischen Zuwendungen in finanzieller oder Sachleistung geleistet.
29 c) Wichtigste Themen, die Gegenstand der Lobbytätigkeit sind
Das Unternehmen greift derzeit keine Themen im Rahmen von Lobbytätigkeiten auf. Es finden keine Lobbytätigkeiten
statt, weder in Zusammenarbeit mit Lobbyorganisationen noch in Eigenregie. Entsprechend gibt es keine strategische
Relevanz oder spezifische Positionen, die das Unternehmen vertritt.
29 d) Eintragung im Transparenzregister sowie Angabe von Name und Identifikationsnummer
SW Umwelttechnik ist weder im EU-Transparenzregister noch im österreichischen Lobbying- und Interessenvertretungs-
register eingetragen.
30) Informationen über die Ernennung von Mitgliedern von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen, die in den letzten zwei
Jahren vor dieser Ernennung eine vergleichbare Position in der öffentlichen Verwaltung innehatten
Im Berichtszeitraum wurde kein neues Mitglied des Vorstandes, der Geschäftsführung sowie des Aufsichtsrates ernannt,
das in den letzten zwei Jahren eine Position in einer öffentlichen Verwaltung oder Regulierungsbehörde
innehatte.

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121
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Im Jahr 2025 konzentrieren wir uns darauf, unsere Posi-
tion in Österreich und Ungarn zu sichern und in Rumäni-
en neue Chancen zu ergreifen. Während das wirtschaft-
liche Umfeld weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist,
setzen wir gezielt auf Maßnahmen, um unsere Markt-
stellung in Österreich, Ungarn und Rumänien zu stärken
und abzusichern.
Die österreichische Wirtschaft kämpft weiterhin mit
geringen Wachstumsraten und strukturellen Hemm-
nissen. Das Wirtschaftswachstum wird für 2025 mit
lediglich 0,6 % prognostiziert, was auf eine stagnierende
Investitionstätigkeit, steigende Lohnstückkosten und
eine schwache Exportentwicklung zurückzuführen ist.
Gleichzeitig bleibt der Konsum auf niedrigem Niveau,
während die Wettbewerbsfähigkeit durch steigende
Produktionskosten unter Druck steht. Unsere Strategie
in Österreich konzentriert sich darauf, Prozesse weiter
zu optimieren und gezielt auf Marktentwicklungen zu
reagieren, um auch in einem verhaltenen Wirtschafts-
umfeld erfolgreich zu agieren.
Ungarns wirtschaftliche Entwicklung bleibt trotz vor-
handener Wachstumspotenziale herausfordernd. Die
Abschwächung der Inflation kann zu einer stabileren
Konsum- und Investitionsdynamik führen. Internatio-
nale Prognosen für 2025 schwanken zwischen 1,8 %
(Europäische Kommission) und 3,4 % (ungarische Re-
gierung), doch die tatsächliche Dynamik hängt stark von
der Vergbarkeit von EU-Fördermitteln, der Stabilität
des Forint und der allgemeinen Lage der heimischen
Industrie ab. Das unsichere Marktumfeld erfordert es,
flexibel zu agieren und uns operativ laufend anzupas-
sen, um auf wirtschaftliche Schwankungen bestmöglich
zu reagieren.
Rumänien bleibt unser wachstumsstärkster Markt.
Das Land profitiert von einer stabilen wirtschaftlichen
Entwicklung und einer hohen Investitionsbereitschaft,
insbesondere im Infrastruktur- und Bausektor. Die Auf-
nahme Rumäniens in den Schengen-Raum wird zudem
den grenzüberschreitenden Warenverkehr erleichtern
und somit die wirtschaftliche Integration weiter voran-
treiben. Diese Rahmenbedingungen bieten uns die Mög-
lichkeit, unsere Marktstellung weiter auszubauen und
von einer steigenden Nachfrage in zentralen Bereichen
zu profitieren.
Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die
geringe Bautätigkeit in unseren Märkten, insbesondere
in Ungarn, anhalten wird. Die Marktsituation bleibt wei-
terhin angespannt, und unser Ziel ist es, unser Markt-
volumen aufrechtzuerhalten.
Dennoch ergreifen wir gezielte Maßnahmen, um unsere
Widerstandsfähigkeit gegenüber wirtschaftlichen
Schwankungen zu stärken, unsere Produktionspro-
zesse weiter zu optimieren und neue Marktchancen zu
erschließen. Mit einer klaren strategischen Ausrichtung
und dem engagierten Einsatz unseres Teams sind wir
zuversichtlich, die bevorstehenden Herausforderungen
erfolgreich zu meistern und einen nachhaltigen Bei-
trag für unser Unternehmen und unsere Stakeholder zu
leisten.
Klagenfurt, am 24. März 2025
Klaus Einfalt János Váczi
Vorstand der SW Umwelttechnik
Ausblick

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122
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Konzernbilanz zum..
Aktiva
In TEUR Anhang 31.12.2024 31.12.2023
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte 6.1 663 511
Sachanlagen 6.2 88.231 81.858
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 6.3 2.733 2.565
Finanzinvestitionen 6.4 1.649 1.700
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.7 898 1.990
Latente Steueransprüche 6.5 102 0
94.276 88.624
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 6.6 26.778 28.729
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.7 13.674 18.517
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 6.8 1.591 2.223
Liquide Mittel 6.9 2.629 3.290
44.672 52.759
Gesamt 138.948 141.383
Passiva
In TEUR Anhang 31.12.2024 31.12.2023
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 6.10 5.278 5.278
Kapitalrücklage 6.10 6.862 6.862
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung 6.11 -15.517 -13.951
Kumulierte Ergebnisse 6.12 45.013 46.049
41.636 44.238
Langfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 6.13 40.550 44.278
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen 6.14 3.721 4.168
Latente Steuerschulden 6.5 153 502
44.424 48.948
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 6.13 32.455 26.881
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.15 12.246 15.159
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 6.15 8.187 6.157
52.888 48.197
138.948 141.383


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123
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
r den Zeitrau/202
In TEUR Anhang 1-12/2024 1-12/2023
1. Umsatzerlöse 4.1 116.582 130.858
2. Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen 4.2 526 1.396
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.3 686 330
4. Materialaufwand und sonstige bezogene Herstellungsleistungen 4.4 -70.096 -77.044
5. Personalaufwand 4.5 -23.726 -21.829
6. Abschreibungen 4.6 -6.600 -5.419
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.7 -10.908 -13.460
8. Betriebsergebnis 6.464 14.832
9. Finanzierungsaufwendungen 4.8 -3.815 -3.783
10. Fremdwährungsbewertungen -1.540 476
11. Übriges Finanzergebnis 4.9 -11 240
12. Finanzergebnis -5.366 -3.067
13. Ergebnis vor Steuern 1.098 11.765
14. Ertragsteueraufwendungen 4.10 6 -1.430
15. Ergebnis nach Steuern 1.104 10.335
In EUR
Ergebnis je Aktie (verwässert=unverwässert) 4.11 1,52 14,24


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124
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Konzern Gesamtergebnisrechnung
r den Zeitraum 1
In TEUR Anhang 1-12/2024 1-12/2023
1. Ergebnis nach Steuern 1.104 10.335
2. Währungsumrechnung 5.1 -1.566 943
3. Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird -1.566 943
4. Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen 5.2 256 71
5. Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird 256 71
6. Summe Sonstiges Ergebnis -1.310 1.014
7. Gesamtergebnis -206 11.349
davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens -206 11.349


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125
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Konzern Eigenkapitalveränderungsrechnung
r den Zeitraum 1/
Kumulierte Ergebnisse
In TEUR Anhang Gezeichne-
tes Kapital
(Grundka-
pital)
Kapitalrück-
lage
Ausgleichs-
posten aus
Währungs-
umrechnung
Neubewer-
tungsrück-
lage
Rücklage
für Neube-
wertung von
leistungs-
orientierten
Verpflich-
tungen
Gewinn-
rücklage
Summe
Eigenkapital
Stand 1.1.2023 5.278 6.862 -14.894 1.588 -2.823 38.983 34.994
Ergebnis nach Steuern 4 0 0 0 0 0 10.335 10.335
Sonstiges Ergebnis 5 0 0 943 0 71 0 1.014
Gesamtergebnis 0 0 943 0 71 10.335 11.349
Dividendenauszahlung 9.1 0 0 0 0 0 -2.105 -2.105
Summe übrige Veränderungen 0 0 0 0 0 -2.105 -2.105
Stand 31.12.2023 5.278 6.862 -13.951 1.588 -2.752 47.213 44.238
Stand 1.1.2024 5.278 6.862 -13.951 1.588 -2.752 47.213 44.238
Ergebnis nach Steuern 4 0 0 0 0 0 1.104 1.104
Sonstiges Ergebnis 5 0 0 -1.566 0 256 0 -1.310
Gesamtergebnis 0 0 -1.566 0 256 1.104 -206
Dividendenauszahlung 9.1 0 0 0 0 0 -2.396 -2.396
Summe übrige Veränderungen 0 0 0 0 0 -2.396 -2.396
Stand 31.12.2024 5.278 6.862 -15.517 1.588 -2.496 45.921 41.636


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126
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Konzern CashflowSt
r den Zeitraum 1/
In TEUR Anhang 1-12/2024 1-12/2023
Ergebnis vor Steuern 1.098 11.765
Währungsdifferenzen 1.295 -644
Abschreibungen 6.600 5.419
Bewertungsergebnis IAS 40 und IFRS 9-Finanzinvestitionen -129 -141
+ Verluste /- Gewinne aus dem Abgang vom Anlagevermögen -88 -43
Zinsergebnis und Dividenden 3.780 3.754
Gezahlte Zinsen -3692 -3.446
Erhaltene Zinsen 1 6
Veränderung langfristiger Rückstellungen -305 -175
Gezahlte Ertragsteuern -1.533 -1.386
Cash Flow aus dem Ergebnis 7.027 15.109
Veränderung der Vorräte 924 2.545
Veränderung der Forderungen und sonstige Vermögenswerte 6.060 -5.141
Veränderung der anderen kurzfristigen Verbindlichkeiten 156 516
Cash Flow aus Working Capital 7.140 -2.080
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 14.167 13.029
Einzahlungen aus Investitionsförderungen 36 3.171
Auszahlungen von Sach- und immateriellen Anlagevermögen 7.1 -15.451 -20.495
Erwerb von Finanzanlagen 0 -80
Erhaltene Dividenden 34 23
Einzahlungen aus Anlagenabgang 168 62
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -15.213 -17.319
Dividendenauszahlungen -2.396 -2.105
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 13.226 28.509
Rückzahlungen Finanzverbindlichkeiten -12.227 -18.518
Veränderung der Nutzung bestehender Kontokorrentrahmen 1.866 -3.449
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 469 4.437
Veränderung der Zahlungsmittel -577 147
Zahlungsmittel zum Anfang der Periode 3.290 3.101
Veränderung der Zahlungsmittel -577 147
Währungsdifferenzen aus liquiden Mitteln -84 42
Zahlungsmittel zum Ende der Periode 2.629 3.290


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1 Allgemeines
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG ist Muttergesellschaft eines in Mitteleuropa tätigen Konzerns zur
Herstellung
von Betonfertigteilen in den Bereichen Tiefbau & Verkehr sowie Hochbau & Wohnen.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wol-
schner AG hat ihren Sitz in Klagenfurt, Österreich und ist im Firmenbuch beim Landesgericht Klagenfurt unter der Firmenbuch-
nummer 109859h eingetragen. Die Adresse der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG lautet
Bahnstraße 89, 9020 Kla-
genfurt
, Österreich.
Der Konzernabschluss wird in Euro, wenn nicht anders angegeben gerundet auf die nächsten Tausend, dargestellt. Bei Sum-
mierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingt Rechendifferenzen entstehen.
Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG am 24. März 2025 aufgestellt
und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.



2 Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss umfasst die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt, und die in der Folge angeführten
Konzerngesellschaften:
Unternehmen Sitz 31.12.2024 31.12.2023
Vollkonsolidiert: Anteil in % Anteil in %
SW Umwelttechnik Magyarország Kft. Ungarn 100,0 100,0
SW Umwelttechnik Romania S.r.l. Rumänien 100,0 100,0
SW Umwelttechnik Österreich GmbH Österreich 100,0 100,0
Eine Aufstellung der aus Gründen der Wesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unterneh-
men befindet sich unter Punkt 6.4 a).
Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr 2024 nicht verändert.



3 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze


3.1 Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze
Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wird in Übereinstimmung mit den IFRS - International Financial
Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt.


Erstmals anwendbare Standards und Interpretationen
Die folgenden Standards bzw. Interpretationen waren erstmals im Geschäftsjahr 2024 verpflichtend anzuwenden:
Änderungen von IAS 7 Kapitalflussrechnungen und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben: Lieferantenfinanzierungsver-
einbarungen (Jänner 2024)
Änderungen von IAS 1 Darstellung des Abschlusses (Jänner 2024):
•Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig;
•Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig – Verschiebung der erstmaligen Anwendung; und
•Langfristige Schulden mit Nebenbedingungen (Covenants)
Änderungen von IFRS 16 Leases: Leasingverbindlichkeit in einer Sale and Leaseback-Transaktion (Jänner 2024)
Durch die erstmalige Anwendung der Standards bzw. Interpretationen sind keine nennenswerten Auswirkungen auf den Kon-
zernabschluss der SW Umwelttechnik-Gruppe aufgetreten.





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Verabschiedete, noch nicht angewendete Standards und Interpretationen
Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden die unten angeführten, neuen und revidierten Standards des
IASB bzw. Interpretationen des IFRS IC durch die EU verabschiedet. Diese treten jedoch erst später in Kraft und wurden in
dem vorliegenden Konzernabschluss nicht frühzeitig angewendet:
Änderungen von IAS 21 Wechselkursänderungen: Mangel an Umtauschbarkeit (Jänner 2025)
Die folgenden Standards bzw. Interpretationen wurden von der EU noch nicht übernommen:
Änderungen von IFRS 9 Finanzinstrumente und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben: Klassifizierung und Bewertung
von Finanzinstrumenten (Jänner 2026)
Jährliche Verbesserungen der IFRS Accounting Standards – Volume 11 (Jänner 2026)
Änderungen von IFRS 9 Finanzinstrumente und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben: Verträge über naturabhängige
Stromversorgung (Jänner 2026)
IFRS 18: Darstellung und Angaben im Abschluss (Jänner 2027)
IFRS 19: Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben (Jänner 2027)
Durch die erstmalige Anwendung der übrigen Standards bzw. Interpretationen werden keine nennenswerten Auswirkungen
auf den Konzernabschluss der SW Umwelttechnik-Gruppe erwartet. Die Überprüfung der Auswirkungen auf mögliche kom-
mende Geschäftsfälle wird zu gegebener Zeit erfolgen.




3.2 Konsolidierungsgrundsätze
Die Tochtergesellschaften werden ab Datum der tatsächlichen Übernahme des beherrschenden Einflusses durch die Mutter-
gesellschaft in den Konsolidierungskreis miteinbezogen.
Die Konzerngesellschaften werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Abschluss einbezogen (siehe Punkt 2).
Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen sowie allfällige Zwischenergebnisse werden
eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind.




3.3 Unternehmenszusammenschlüsse
Die Bilanzierung des Unternehmenszusammenschlusses der SW Umwelttechnik-Gruppe erfolgte nach den Bestimmungen
des IFRS 3. Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Unternehmen mit dem jeweils anteiligen
Zeitwert des Eigenkapitals basierend auf den übernommenen Vermögenswerten und Schulden dieser Unternehmen zum Zeit-
punkt des Überganges der Kontrolle verrechnet. Die positive Differenz zwischen den Anschaffungskosten der Beteiligungen
an den Tochtergesellschaften und dem dementsprechend ausgewiesenen Eigenkapital wird als Firmenwert unter den immate-
riellen Vermögenswerten ausgewiesen. Gemäß IFRS 3 werden passive Unterschiedsbeträge zum Zeitpunkt der Entstehung
sofort ergebniswirksam vereinnahmt.






3.4 Währungsumrechnung
Umrechnung ausländischer Abschlüsse
Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro, die funktionalen Währungen der ausländischen Tochterunternehmen sind
die jeweiligen Landeswährungen.




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Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen werden nach der modifizierten Stichtagsmethode gemäß IAS 21
wie folgt umgerechnet:
Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag
Erträge und Aufwendungen zum Jahresdurchschnittskurs
Eigenkapitalposten zum Entstehungskurs
Dabei sind folgende Kurse zur Anwendung gekommen:
Jahresdurchschnitts-
Währung Stichtagskurse kurse
31.12.2024 31.12.2023 2024 2023
1 Euro 1 Euro 1 Euro 1 Euro
HUF Ungarischer Forint 410,1 382,8 397,3 380,5
RON Rumänischer Leu 4,97 4,98 4,98 4,95
Firmenwerte und Anpassungsbeträge aufgrund des Ansatzes von beizulegenden Zeitwerten (fair values), die im Rahmen der
Erstkonsolidierung eines ausländischen Tochterunternehmens entstehen, werden gemäß IFRS 3 als Vermögenswerte und
Schulden des ausländischen Tochterunternehmens betrachtet und somit mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag umgerech-
net.
Die aus der Fremdwährungsumrechnung von Jahresabschlüssen resultierenden Differenzen werden im sonstigen Ergebnis
erfasst.
Transaktionen in fremder Währung
Transaktionen in fremder Währung werden mit dem am Tag der Transaktion gültigen Wechselkurs umgerechnet. Die Bewer-
tung am Stichtag erfolgt für monetäre Posten zum Stichtagskurs und für nicht monetäre Posten zu historischen Kursen. Die
aus der Umrechnung von Transaktionen in fremder Währung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam erfasst.






3.5 Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte
Eine Reihe von Rechnungslegungsmethoden und Angaben des Konzerns verlangen die Bestimmung der beizulegenden Zeit-
werte für finanzielle und nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeit-
wertes eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit verwendet der Konzern soweit wie möglich am Markt beobachtbare
Daten. Basierend auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden Zeitwerte in un-
terschiedliche Stufen in der Fair Value-Hierarchie eingeordnet:
Stufe 1: Notierte Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Stufe 2: Bewertungsparameter, bei denen es sich nicht um die in Stufe 1 berücksichtigten, notierten Preise handelt, die
sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (das heißt als Preis) oder indirekt (das
heißt als Ableitung von Preisen) beobachten lassen.
Stufe 3: Bewertungsparameter für Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten be-
ruhen.
Wenn die zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit verwendeten
Inputfaktoren in unterschiedliche Stufen der Fair Value-Hierarchie eingeordnet werden können, wird die Bewertung zum beizu-
legenden Zeitwert in ihrer Gesamtheit der Stufe der Fair Value-Hierarchie zugeordnet, die dem niedrigsten Inputfaktor ent-
spricht, der für die Bewertung insgesamt wesentlich ist.








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3.6 Wertminderungen
Die Buchwerte werden jährlich (Firmenwert) bzw. bei Anzeichen einer Wertminderung gemäß IAS 36 überprüft.
Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten / cash-generating units (kurz: CGUs) nach IAS 36 sind als kleinstmögliche Gruppe
von Vermögenswerten innerhalb des Konzerns definiert, die Einzahlungen aus der fortlaufenden Nutzung generiert, wobei die
generierten Einzahlungen weitgehend unabhängig von den Einzahlungen anderer Vermögenswerte im Konzern sind. Die Zu-
ordnung entspricht der internen Finanzberichterstattung und spiegelt auch regionale Elemente wider, die durch Lieferradien
der Produkte bestimmt werden.
Die erzielbaren Beträge der CGUs werden anhand der Nutzungswerte ermittelt. Den Nutzungswerten der CGUs liegen erwar-
tete Cash Flows zugrunde, welche auf den Geschäftsplänen der Gesellschaften für die nächsten fünf Jahre basieren. Dabei
werden sowohl die Erfahrungen der Vergangenheit als auch externe Informationen (z.B. Konjunkturprognosen) berücksichtigt.
Die zu erwartenden Zahlungsströme werden mit einem risikoangepassten Zinssatz diskontiert. Der Abzinsungsfaktor ent-
spricht den durchschnittlich gewichteten Kapitalkosten nach Steuern (weighted average cost of capital – WACC Ungarn 10,1
%, Vorjahr: 10,2 %) unter Zugrundelegung des capital asset pricing models (CAPM).






3.7 Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwert

Firmenwert
Zur Ermittlung des Firmenwertes wird auf Punkt 3.3 verwiesen. Gemäß IFRS 3 sind keine planmäßigen Abschreibungen des
Firmenwertes vorzunehmen.
Der Firmenwert in Höhe von 241 TEUR (Vorjahr: 255 TEUR) ist der CGU Hochbau & Wohnen Ungarn zugeordnet. Die Ermitt-
lung des Firmenwertes ist nach der zum Erwerbzeitpunkt geltenden Rechnungslegungsvorschrift (UGB) erfolgt. Der im Ge-
schäftsjahr durchgeführte Werthaltigkeitstest hat zu keinem Wertminderungsbedarf des Firmenwertes geführt. Bezüglich der
Planungsprämissen und Parameter des Werthaltigkeitstests wird auf Punkt 3.6 verwiesen. Die durchgeführten Sensitivitäts-
analysen zeigen, dass es - jeweils unter Beibehaltung der übrigen Parameter – ab einer Umsatzreduktion von -14,9 % (Vor-
jahr: -8,4 %) bzw. mit einer WACC Erhöhung von +1,5 %-Punkten (Vorjahr: +0,9 %-Punkten) zu einer Wertminderung des
Firmenwerts kommen würde.



Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die der voraussichtli-
chen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden planmäßigen linearen Abschreibung, angesetzt.
Der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Rechte und Lizenzen 3 – 5 Jahre





3.8 Sachanlagen
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibun-
gen. Die Herstellungskosten enthalten neben direkt zurechenbaren Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Ferti-
gungsgemeinkosten. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebes werden nicht aktiviert. Die Sachanlagen
werden linear, entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Gebäude 25 – 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 – 35 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 – 15 Jahre

Instandhaltungsaufwendungen werden in der Periode des Anfalls erfolgswirksam erfasst.




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3.9 Leasingverhältnisse
Bei Vertragsbeginn beurteilt der Konzern, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Dies ist der Fall,
wenn ein Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswertes gegen Zahlung eines Entgeltes für einen
bestimmten Zeitraum zu kontrollieren. Um zu beurteilen, ob ein Vertrag das Recht zur Kontrolle eines identifizierten Vermö-
genswertes beinhaltet, legt der Konzern die Definition eines Leasingverhältnisses nach IFRS 16 zugrunde.
Am Bereitstellungsdatum erfasst der Konzern einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine Leasingver-
bindlichkeit. Das Nutzungsrecht wird erstmalig zu Anschaffungskosten bewertet, die der erstmaligen Bewertung der Leasing-
verbindlichkeit entsprechen, angepasst um am oder vor dem Bereitstellungsdatum geleistete Zahlungen, zuzüglich etwaiger
anfänglicher direkter Kosten.
Anschließend wird das Nutzungsrecht vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende des Leasingzeitraums linear abgeschrieben.
Zusätzlich wird das Nutzungsrecht fortlaufend um Wertminderungen, sofern notwendig, berichtigt und um bestimmte Neube-
wertungen der Leasingverbindlichkeit angepasst.
Erstmalig wird die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert der am Bereitstellungsdatum noch nicht geleisteten Leasingzahlun-
gen unter Anwendung des Grenzfremdkapitalzinssatz angesetzt. Die Leasingverbindlichkeit wird zum fortgeführten Buchwert
unter Nutzung der Effektivzinsmethode bewertet.
Bei einer Neubewertung der Leasingverbindlichkeit durch Änderung der Laufzeit wird eine entsprechende Anpassung des
Buchwertes des Nutzungsrechtes vorgenommen bzw. wird diese erfolgswirksam vorgenommen, wenn sich der Buchwert des
Nutzungsrechtes auf Null verringert hat.
In der Bilanz weist der Konzern die Nutzungsrechte in den Sachanlagen und die Leasingverbindlichkeiten in den Finanzver-
bindlichkeiten aus.
Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten für Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde
liegen, sowie für kurzfristige Leasingverhältnisse werden nicht angesetzt. Der Konzern erfasst die mit diesen Leasingverhält-
nissen in Zusammenhang stehenden Leasingzahlungen über die Laufzeit des Leasingverhältnisses linear als Aufwand.



3.10 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Immobilien, die nicht für Herstellungszwecke genutzt werden, werden als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien gemäß
IAS 40 klassifiziert, da diese zum Zwecke von Wertsteigerungen gehalten werden.
Weiters werden vom Management jene Immobilien, die nicht länger für Herstellungszwecke genutzt werden, von der Gruppe
der Sachanlagen (Bewertung nach IAS 16) in den Bestand der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien (Bewertung
nach IAS 40) übertragen. Bestehende Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert nach IAS 16 und dem ermittelten beizule-
genden Zeitwert werden gemäß IAS 40.61 ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis dargestellt und in einer Bewertungsrücklage
im Eigenkapital ausgewiesen (siehe Punkt 6.12).

Für die Bewertung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien wird das Modell des beizulegenden Zeitwerts angewandt.
Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt in regelmäßigen Abständen und in zeitlicher Nähe zum Bilanzstichtag
mittels Bewertungsgutachten von qualifizierten, unabhängigen Gutachtern, die über langjährige Erfahrung und über detaillierte
Kenntnisse der lokalen Immobilienmärkte verfügen. Von den Gutachtern wurde nach persönlicher Besichtigung der Immobilien
und für die besonderen Eigenschaften der Grundstücke die als am besten geeignete Bewertungstechnik der sales comparison
approach gewählt. Bei der Bewertung wird vom highest and best use ausgegangen. Für die Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte werden nach Möglichkeit Transaktionen bzw. alternativ Anbotspreise von vergleichbaren Immobilien im örtlichen
Umfeld herangezogen, die in der Folge um bei vergangenen Transaktionen beobachtete Zu- und Abschläge adaptiert werden.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt gemäß Stufe 2 der Fair Value Hierarchie, da die für die Bewertung relevan-
ten Inputfaktoren am Markt beobachtet bzw. vom Markt abgeleitet werden.




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3.11 Zuwendungen der öffentlichen Hand
Vermögensbezogene Zuwendungen in Form von Investitionszuschüssen werden gemäß IAS 20 vom Buchwert des betreffen-
den Vermögenswertes abgesetzt und über eine reduzierte Abschreibung des Vermögenswertes im Gewinn und Verlust er-
fasst. Ertragsbezogene Zuwendungen werden in der Periode, in der der Anspruch entsteht, erfolgswirksam erfasst.
Die im
Geschäftsjahr aufwandsmindernd erfassten Zuschüsse der öffentlichen Hand betrugen 694 TEUR (Vorjahr: 392 TEUR) und
betrafen neben den reduzierten Abschreibungen im Wesentlichen den Personal- und Finanzierungsaufwand.






3.12 Finanzinvestitionen
Finanzinvestitionen umfassen Anteile an nicht-konsolidierten verbundenen Unternehmen sowie sonstige Wertpapiere. Sie wer-
den gemäß IFRS 9 als „Fair Value Through Profit and Loss“ (FVTPL) klassifiziert. Dabei erfolgt die Bilanzierung im Zeitpunkt
des Erwerbes mit dem beizulegenden Zeitwert. In den Folgeperioden werden Veränderungen aus der Bewertung zum beizule-
genden Zeitwert im Gewinn und Verlust erfasst. Bei der Fair Value Bewertung wird der Marktpreis zum Stichtag auf Basis von
aktiven Märkten (Stufe 1 der Fair Value Hierarchie) ermittelt. Davon abweichend wird der Fair Value der nicht-konsolidierten
verbundenen Unternehmen nach Stufe 3 der Fair Value Hierarchie ermittelt. Da die Beteiligungen in Hinblick auf operative
Tätigkeit sowie Vermögenswerte bzw. Schulden einen unwesentlichen Umfang aufweisen, wird der Fair Value in Höhe des
jeweiligen Eigenkapitals geschätzt und der Buchwert bei Bedarf angepasst.




3.13 Vorräte
Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert gemäß IAS 2 ange-
setzt.
Bei der Bewertung kommt überwiegend das gleitende Durchschnittspreisverfahren zur Anwendung. Die Herstellungskosten
fertiger Erzeugnisse beinhalten neben direkt zurechenbaren Einzelkosten anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten,
wobei Normalbeschäftigung zugrunde gelegt wird. Fremdkapitalkosten sowie Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sind
nicht Bestandteil der Herstellungskosten. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer bzw. aus verminderter Verwertbar-
keit ergeben, werden angemessene Abschläge berücksichtigt.






3.14 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertbe-
richtigungen bilanziert. Wertberichtigungen werden nach dem vereinfachten Ansatz gemäß IFRS 9 für die Bemessung erwar-
tete Kreditausfälle (ECL) gebildet. Der Konzern bemisst die Wertberichtigungen in Höhe des über die Laufzeit zu erwartenden
Kreditverlusts. Diesem Ausfallsrisiko wird durch Anwendung einer Wertberichtigungsmatrix basierend auf unternehmensinter-
nen, historischen Ausfalldaten und Überfälligkeiten Rechnung getragen. Zusätzlich wird die Wahrscheinlichkeit eines Zah-
lungseingangs mittels Einzelwertberichtigung bewertet, wobei auf die Erfahrung mit dem Kunden, dessen Bonität sowie etwa-
ige vorhandene Sicherheiten berücksichtigt werden.
Der Konzern betrachtet einen finanziellen Vermögenswert als in der Bonität beeinträchtigt, wenn es unwahrscheinlich ist, dass
der Schuldner seine Zahlungsverpflichtung vollständig an den Konzern zahlen kann, ohne dass der Konzern auf Maßnahmen
wie die Verwertung von Sicherheiten (falls welche vorhanden sind) zurückgreifen muss. Der Konzern schätzt zu jeden Ab-
schlussstichtag ein, ob finanzielle Vermögenswerte in der Bonität beeinträchtigt sind.
Die Aufwendungen und Erträge für Dotierungen und Auflösungen von Wertberichtigungen werden auf Netto-Basis in den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Der Bruttobuchwert eines finanziellen Vermögenswertes gilt als ausgefallen und wird ausgebucht, wenn der Konzern nach
angemessener Einschätzung nicht davon ausgehen kann, dass der finanzielle Vermögenswert realisiert werden kann.






3.15 Rückstellungen
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 bilanziert, wenn der Konzern eine gegenwärtige gesetzliche oder faktische Verpflich-
tung aus vorangegangenen Ereignissen hat, es wahrscheinlich ist, dass Ressourcen notwendig sein werden, um dieser Ver-
pflichtung nachkommen zu können und der Betrag verlässlich geschätzt werden kann. Die Rückstellungen werden mit jenem
Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtungen erforderlichen Ausgabe darstellt.



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3.16 Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen
Die Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen beinhalten langfristige Personalverpflichtungen, welche auf Basis von
versicherungsmathematischen Methoden (Methode der laufenden Einmalprämien) gemäß IAS 19 berechnet werden. Der Bar-
wert der Anwartschaften (Defined Benefit Obligation) wird aufgrund der bis zum Bilanzstichtag zurückgelegten Dienstzeit, der
erwarteten Gehaltsentwicklung und im Falle der Pensionen der Rentenanpassung berechnet.
Aufgrund von Einzelvereinbarungen wurde einigen Mitarbeitern ab dem Zeitpunkt ihrer Pensionierung die Gewährung von
Pensionszuschüssen zugesagt. Die Pensionszusage ist leistungsorientiert. Ein mit den Pensionsverpflichtungen im Zusam-
menhang stehendes Planvermögen wird als Abzugsposten berücksichtigt.
Abfertigungen sind einmalige Abfindungen, die aufgrund österreichischer arbeitsrechtlicher Vorschriften bei Pensionsantritt
sowie regelmäßig bei Kündigung der Arbeitnehmer durch den Dienstgeber bezahlt werden müssen. Ihre Höhe richtet sich
nach der Anzahl der Dienstjahre und der Höhe der Bezüge.







3.17 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistun-
gen und andere Verbindlichkeiten haben Fälligkeiten von unter einem Jahr. Daher entsprechen die Buchwerte weitgehend den
beizulegenden Zeitwerten. Weitere Informationen zur Klassifizierung in der Fair Value Hierarchie sind daher nicht enthalten.

Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung in Höhe des tatsächlich zugeflossenen Betrages erfasst. Ein Agio, Disagio oder
sonstiger Unterschied zwischen dem erhaltenen Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Finanzierung
nach der Effektivzinsmethode verteilt realisiert und im Finanzergebnis ausgewiesen.
Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der Zahlungsströme aus den betreffen-
den Schulden. Die Berechnung der Barwerte berücksichtigt die maßgeblichen Zinskurven und Renditezuschläge (Stufe 2 der
Fair Value Hierarchie).



3.18 Erlöse
Umsatzerlöse
Der Umsatz wird auf Grundlage der in einem Vertrag mit einem Kunden festgelegten Gegenleistung gemessen. Der Konzern
erfasst Erlöse, wenn er die Verfügungsgewalt über ein Gut an den Kunden überträgt.
Die folgende Darstellung gibt Auskunft über Art und Zeitpunkt der Erfüllung von Leistungsverpflichtungen aus Verträgen mit
Kunden, einschließlich wesentlicher Zahlungsbedingungen, und die damit verbundenen Grundsätze der Erlösrealisierung.
Standard Betonfertigprodukte
Kunden erlangen Verfügungsgewalt über Standard Betonfertigprodukte, wenn die Produkte zum Bestimmungsort des Kunden
geliefert und dort von diesem abgenommen wurden bzw. vom Kunden direkt aus einem Lager abgeholt werden. Zu diesem
Zeitpunkt werden die Rechnungen erstellt. Rechnungen sind in der Regel innerhalb von 90 Tagen zahlbar. Für Standard Be-
tonfertigprodukte werden teilweise umsatzabhängige Boni gewährt.
Die Erfassung der Erlöse erfolgt gemäß IFRS 15, wenn die Produkte zum Bestimmungsort des Kunden geliefert und dort von
diesem abgenommen wurden bzw. vom Kunden direkt aus einem Lager abgeholt werden.



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Konstruktive Betonfertigteile
Bei Verträgen zu konstruktiven Betonfertigteilen werden Betonfertigteile nach Kundenvorgaben hergestellt. Der Erlös wird zeit-
punktbezogen erfasst, wenn die Produkte als (Teil)Lieferungen zum Bestimmungsort des Kunden gelangen und dort von die-
sem abgenommen wurden, da Kundenverträge im Falle einer Vertragsauflösung für noch nicht ausgelieferte Betonfertigteile
keinen Anspruch auf einen angemessen Gewinnaufschlag vorsehen.
Rechnungen werden gemäß den vertraglichen Vereinbarungen für (Teil)Lieferungen gestellt und sind in der Regel innerhalb
von 90 Tagen zahlbar. Ergänzend bestehen Forderungen aus Haftrücklässe, welche regelmäßig längerfristig sind. Der Kon-
zern strebt eine Ablöse der Haftrücklässe durch Bankgarantien an. Erhaltene Vorauszahlungen werden in den Vertragsver-
bindlichkeiten ausgewiesen.


Übrige Erlöse
Die übrigen Erlöse werden wie folgt erfasst: Zinserträge zeitanteilig, unter Berücksichtigung der Effektivverzinsung; Dividen-
denerträge im Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Dividendenausschüttung.

3.19 Fremdkapitalkosten
Die Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeord-
net werden können, werden gemäß IAS 23 als Teil der Anschaffungs- und Herstellungskosten dieses Vermögenswertes akti-
viert.
Im Geschäftsjahr wurden Fremdkapitalkosten in Höhe von 340 TEUR (Vorjahr: 186 TEUR) unter den Sachanlagen akti-
viert.
Andere Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.






3.20 Ertragsteuern
Die tatsächlichen Ertragsteuern werden verursachungsgemäß erfasst und basieren auf dem entsprechenden Gewinn des Ge-
schäftsjahres. Etwaige Ertragsteuerforderungen werden mit Abgabenverbindlichkeiten aufgerechnet, sofern die Zuständigkeit
für die Einhebung der Abgaben jeweils der gleichen Abgabenbehörde obliegt.
Latente Steuern werden im Hinblick auf temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögenswerte und Schulden
für Konzernrechnungslegungszwecke und den verwendeten Beträgen für steuerliche Zwecke erfasst (bilanzorientierten Me-
thode).
Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt gemäß IAS 12 auf Basis aller temporären Differenzen zwischen den steuerlichen
Werten und den IFRS-Werten aller Vermögenswerte und Schulden unter Anwendung der jeweiligen landesspezifischen Steu-
ersätze von 9 % bis 23 % (Vorjahr: 9 % bis 23 %). Latente Steueransprüche werden nur dann angesetzt, wenn wahrscheinlich
ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis oder eine zeitgleich zu versteuernde temporäre Differenz verfügbar sein wird, gegen
die die abzugsfähige temporäre Differenz verwendet werden kann. Latente Steueransprüche werden innerhalb der langfristi-
gen Vermögenswerte, latente Steuerschulden innerhalb der langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Latente Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen bei Abschreibungen von Sachanlagen, als Finanzinvestition gehal-
tene Immobilien, Rückstellungen (Pensionen und Abfertigungen sowie sonstige) sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG (Gruppenträger) und SW Umwelttechnik GmbH (Gruppenmitglied) bilden seit
dem Geschäftsjahr 2008 eine steuerliche Gruppe und haben diesbezüglich eine Steuerumlagevereinbarung nach der Belas-
tungsmethode abgeschlossen. Es fielen keine ausländischen Verluste zur Erfassung in der steuerlichen Gruppe an.
Durch das Ökosoziales Steuerreformgesetz 2022 kam es in Österreich im Kalenderjahr 2023 zu einer Senkung der Körper-
schaftsteuer auf 24 % und ab dem Kalenderjahr 2024 zu einer Senkung der Körperschaftsteuer auf 23 %. Für die SW Umwelt-
technik-Gruppe ergab sich daraus keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss.


3.21 Verwendung von Ermessensentscheidungen und Schätzungen
Die Erstellung des Konzernabschlusses verlangt vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die
die Anwendung von Rechnungslegungsmethoden und die ausgewiesenen Beträge der Vermögenswerte, Schulden, Erträge
und Aufwendungen betreffen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen. Schätzungen und zu-
grunde liegende Annahmen werden laufend überprüft.
Bei den folgenden Annahmen besteht durch Anwendung von Ermessensentscheidungen und Schätzungen ein Risiko, dass es
zu einer Anpassung von Vermögenswerten und Schulden in zukünftigen Perioden kommen kann:



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Werthaltigkeitsprüfungen bei Firmenwert und Sachanlagen: Werthaltigkeitsprüfungen basieren grundsätzlich auf ge-
schätzten künftigen abgezinsten Cash Flows, die aus der fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswertes und seinem
Abgang am Ende der Nutzungsdauer zu erwarten sind. Faktoren wie geringere Umsatzerlöse und daraus resultie-
rende niedrigere Cash Flows sowie Änderungen der verwendeten Abzinsungsfaktoren können zu einer Wertminde-
rung oder soweit zulässig zu Zuschreibungen führen (siehe auch Punkt 3.6, 3.7 und 3.8).


Bestimmung der Nutzungsdauer bei Sachanlagen: Bei Festlegung der Nutzungsdauern von Vermögenswerten des
Sachanlagevermögens werden Schätzungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Nutzungsdauer (Restnutzungsdauer)
vorgenommen.

Für die Bewertung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien wird das Modell des beizulegenden Zeitwerts ange-
wandt, wobei für die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte Bewertungsgutachten herangezogen werden. Die in
den Gutachten ermittelten Werte können im Falle einer Veräußerung jedoch vom tatsächlich erzielten Preis abwei-
chen (siehe auch Punkt 6.3).


Aktive latente Steuern: Die Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern ist davon abhängig, ob in zukünftigen Perioden
ausreichend steuerpflichtiges Einkommen erzielt wird. Wenn dies nicht der Fall ist, können aktive latente Steuern
nicht verwendet und in Folge dessen nicht angesetzt werden. Latente Steueransprüche für den Vortrag noch nicht
genutzter steuerlicher Verluste werden basierend auf einer detaillierten Planungsrechnung über einen Zeitraum von
bis zu fünf Jahren entsprechend ihrer zukünftigen Nutzbarkeit aktiviert (siehe auch Punkt 6.5).



Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen: Die Bewertung beruht auf einer Methode, bei der Parameter wie der
erwartete Abzinsungsfaktor, Gehalts- und Pensionssteigerungen sowie Fluktuationsraten angewendet werden. Ände-
rungen dieser Annahmen können zu höheren oder niedrigeren Aufwendungen führen (siehe auch Punkt 6.14).


Aufgrund der Ungewissheit über Zeitplan und Umfang der Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen sowie der Entwick-
lung nachhaltiger, umwelt- und ressourcenschonender Technologien sind die Annahmen der SW Umwelttechnik-Gruppe über
die Auswirkungen klimabedingter Einflüsse, die in den Berechnungen der erzielbaren Beträge Eingang finden (z.B. Investition,
Umweltkosten und andere Annahmen), unsicher und können von den tatsächlichen Werten abweichen (siehe auch Punkt 9.5).
Bei Ermessensentscheidungen und Schätzungen wurden aktuelle Einschätzungen über die voraussichtliche wirtschaftliche
Entwicklung sowie länderspezifische staatliche Lenkungs- und Unterstützungsmaßnahmen berücksichtigt. Trotz gesetzter Ge-
genmaßnahmen verbleiben insbesondere bei Ermessensentscheidungen und Schätzungen im Zusammenhang mit Vermö-
genswerten und Schulden gewisse Unsicherheiten. Sich ändernde Ermessensentscheidungen und Schätzungen können ins-
besondere auf die Untersuchung der Werthaltigkeit von Firmenwert, Sachanlagen, finanziellen Vermögenswerten und die ver-
lustfreie Bewertung des Vorratsvermögens als auch die Bildung von Verbindlichkeiten Auswirkungen haben.


3.22 Segmentberichterstattung
Nach dem Management Approach werden gemäß IFRS 8 die Geschäftsbereiche entsprechend der internen Berichtsstruktur
definiert. Die Geschäftsbereiche der SW Umwelttechnik-Gruppe werden in einem ersten Schritt in die Geschäftsfelder Tiefbau
& Verkehr und Hochbau & Wohnen unterteilt. In einem zweiten Schritt erfolgt eine Unterteilung nach Regionen.
Bei Lieferungen zwischen den einzelnen operativen Segmenten erfolgt die Bestimmung der konzerninternen Verrechnungs-
preise zu marktüblichen Bedingungen nach der Wiederverkaufspreismethode oder der Kostenaufschlagsmethode. Bei kon-
zerninternen Leistungsbeziehungen erfolgt die Verrechnung ebenfalls nach marktüblichen Bedingungen nach der Wiederver-
kaufspreismethode oder der Kostenaufschlagsmethode.



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4 Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung



4.1 Umsatzerlöse
Der Konzern erzielt seine Umsätze fast zur Gänze aus dem Verkauf von Betonfertigteilen.
In der folgenden Tabelle werden die Erlöse aus Verträgen mit Kunden nach den wesentlichen Vertragsarten aufgeschlüsselt.
Die Summe der Umsätze entspricht den aufgegliederten Umsätzen der berichtspflichtigen Segmente des Konzerns (siehe
Punkt 8), wobei die Erlöse aus konstruktiven Betonfertigteilen fast zur Gänze dem Segment Hochbau & Wohnen zuzuordnen
sind.
in TEUR 2024 2023
Standard Betonfertigprodukte 83.555 84.662
Konstruktive Betonfertigteile 33.027 46.196
116.582 130.858


Die folgende Tabelle gibt Auskunft über Forderungen, Vertragsvermögenswerte und Vertragsverbindlichkeiten aus Verträgen
mit Kunden.
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.446 20.507
Vertragsverbindlichkeiten (siehe Punkt 6.15) 2.930 1.186
Die Vertragsverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die von Kunden erhaltenen Anzahlungen. Die zu Beginn des Ge-
schäftsjahres 2024 ausgewiesenen Vertragsverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr als Umsatzerlös erfasst.
Die zum 31. Dezember 2024 verbleibenden Leistungsverpflichtungen haben eine erwartete ursprüngliche Laufzeit von einem
Jahr oder weniger.





4.2 Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen
in TEUR 2024 2023
Bestandsveränderung 249 997
aktivierte Eigenleistungen 277 399
526 1.396


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4.3 Sonstige betriebliche Erträge
in TEUR 2024 2023
Erträge aus Abgängen von Anlagevermögen 136 52
Wertanpassung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 175 0
Übrige 375 278
686 330
In den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen sind Auflösungen aus Rückstellungen in Höhe von 209 TEUR (Vorjahr: 109
TEUR) enthalten.





4.4 Materialaufwand und sonstige bezogene Herstellungsleistungen
in TEUR 2024 2023
Materialaufwand 49.811 54.800
Sonstige bezogene Herstellungsleistungen 20.285 22.244
70.096 77.044
Im Aufwand für Material sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr: 22 TEUR) enthal-
ten.


4.5 Personalaufwand
in TEUR 2024 2023
Löhne 10.498 8.203
Gehälter 9.623 10.211
Aufwendungen für Altersversorgung 175 152
Aufwendungen für Abfertigungen 102 77
Aufwendungen für Sozialversicherungsbeiträge 2.465 2.330
Sonstige Sozialaufwendungen 863 856
23.726 21.829
Im Personalaufwand sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 82 TEUR (Vorjahr: 161 TEUR) enthalten.

In den Aufwendungen für Abfertigungen sind Beiträge an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen (beitragsorientiertes System
für österreichische Arbeiter und Angestellte mit Eintrittsdatum ab dem 1. Jänner 2003) in Höhe von 49 TEUR (Vorjahr: 43
TEUR) enthalten.




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4.6 Abschreibungen
in TEUR 2024 2023
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 151 172
Abschreibungen auf Sachanlagen 6.449 5.247
6.600 5.419





4.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen
in TEUR 2024 2023
Betriebskosten 5.461 5.233
Verwaltungskosten 3.457 3.454
Vertriebskosten 1.543 1.801
Steuern, soweit sie nicht unter Ertragsteuern fallen 1.056 1.152
Wertanpassung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 0 70
Übrige -609 1.750
10.908 13.460

In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Dotierungen und Auflösungen von Wertberichtigungen für Forde-
rungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Nettoertrag in Höhe von 1.770 TEUR (Vorjahr: Nettoaufwand 580 TEUR)
enthalten. Darin enthalten sind Erträge in Höhe von 1.858 TEUR auf Grund geänderter Einschätzungen der Ausfallswahr-
scheinlichkeiten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe
von 56 TEUR (Vorjahr: 105 TEUR) enthaltenen.
Weiters sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen folgende Aufwendungen für den Konzernabschlussprüfer BDO
Assurance GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft (Vorjahr: KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs-
und Steuerberatungsgesellschaft) enthalten:
in TEUR 2024 2023
Jahres- und Konzernabschlussprüfung 59 58
andere Bestätigungsleistungen 21 0
sonstige Leistungen 0 4
80 62








4.8 Finanzierungsaufwendungen
Die Finanzierungsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsen nach der Effektivzinsmethode für Finanzielle Verbindlich-
keiten bewertetet zu fortgeführten Anschaffungskosten (Kredite, Darlehen und Leasingverbindlichkeiten) sowie Zinsen der
langfristigen Personalrückstellungen. Der Anstieg der Finanzierungaufwendungen ist im Wesentlichen auf das gestiegene
Zinsniveau zurückzuführen.





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4.9 Übriges Finanzergebnis
in TEUR 2024 2023
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) -46 211
Dividenden 34 23
Zinsen und ähnliche Erträge 1 6
-11 240



In der Position Bewertung zum beizulegenden Zweitwert entfallen -7 TEUR (Vorjahr: -17 TEUR) auf eine Fair Value Bewer-
tung der Hierarchie Stufe 3.





4.10 Ertragsteuern
in TEUR 2024 2023
laufender Steueraufwand 518 1.506
latenter Steueraufwand (+) / -ertrag (-) -524 -76
-6 1.430
Überleitungsrechnung zur Ermittlung der effektiven Steuerbelastung /
des effektiven Steuervorteils des Konzerns:
Ergebnis vor Steuern 1.098 11.765
fiktive Steuerbelastung bei Ansatz der
österreichischen Körperschaftsteuer zu 23 % (Vorjahr: 24 %) 252 2.824
abweichende ausländische Steuersätze 83 -1.530
permanente Differenzen -58 -86
Veränderungen beim Ansatz von aktiven latenten Steuern inkl. Verlustvorträgen 155 242
Periodenfremde Steuern -353 0
sonstige Effekte -85 -20
effektive Steuerbelastung -6 1.430
effektive Steuerbelastung in % -0,5 % 12,2 %



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4.11 Ergebnis je Aktie
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie sind ident und ermitteln sich wie folgt:
2024 2023
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil des Konzerner-
gebnisses (in TEUR) 1.104 10.335
gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien 725.999 725.999
Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,52 14,24
Der gewichtete Durchschnitt der Stammaktien (verwässert und unverwässert) ermittelt sich wie folgt:
Aktien in Stück 2024 2023
Stammaktien zum 1.1. und zum 31.12. (entspricht dem gewichteten Durchschnitt) 725.999 725.999

5 Angaben zu einzelnen Posten der Gesamtergebnisrechnung
Die Gesamtergebnisrechnung leitet das Ergebnis nach Steuern unter Berücksichtigung des sonstigen Ergebnisses, getrennt
nach Sachverhalten, die in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können bzw. wurden, und solchen, die
nicht umgegliedert werden können, auf das Gesamtergebnis nach Steuern über.
5.1 Währungsumrechnung
Nach IAS 21 sind Währungsdifferenzen aus der Umrechnung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Tochterunterneh-
men in die Konzernwährung im sonstigen Ergebnis zu erfassen. Für die Zusammensetzung des Ergebnisses aus Währungs-
umrechnung siehe Punkt 6.11.

5.2 Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen
Das versicherungsmathematische Nettoergebnis im Zusammenhang mit Pensionszusagen und Abfertigungsverpflichtungen
beträgt für das Geschäftsjahr +332 TEUR (Vorjahr: +94 TEUR). Darauf entfallen latente Steuern in Höhe von -76 TEUR (Vor-
jahr: -23 TEUR). Für die Erläuterung der Zusammensetzung des versicherungsmathematischen Ergebnisses wird auf Punkt
6.14 verwiesen.


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6 Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz
A k t i v a




6.1 Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwert
Rechte und Geleistete
in TEUR Firmenwert Lizenzen Anzahlungen Summe
Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023 246 1.843 0 2.089
Zugänge 0 68 0 68
Umgliederungen 0 7 0 7
Währungsumrechnung 9 34 0 43
Stand 31.12.2023 255 1.952 0 2.207
Stand 1.1.2024 255 1.952 0 2.207
Zugänge 0 66 110 176
Abgänge 0 -113 0 -113
Umgliederungen 0 72 80 152
Währungsumrechnung -14 -58 0 -72
Stand 31.12.2024 241 1.919 190 2.350
kumulierte Abschreibung
Stand 1.1.2023 0 1.503 0 1.503
Abschreibungen 0 172 0 172
Währungsumrechnung 0 21 0 21
Stand 31.12.2023 0 1.696 0 1.696
Stand 1.1.2024 0 1.696 0 1.696
Abschreibungen 0 151 0 151
Abgänge 0 -113 0 -113
Währungsumrechnung 0 -47 0 -47
Stand 31.12.2024 0 1.687 0 1.687
Buchwerte 31.12.2023 255 256 0 511
Buchwerte 31.12.2024 241 232 190 663





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6.2 Sachanlagen
Andere Anla-
Grundstücke technische gen, Betriebs- Geleistete Summe
und Bauten Anlagen und und Ge- Anzahlungen
Maschinen schäftsaus- und Anlagen in
in TEUR stattung Bau
Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023 45.212 57.962 7.919 15.203 126.296
Zugänge 3.075 4.577 1.332 11.371 20.355
Abgänge -349 -81 -159 0 -589
Umgliederungen 4.764 7.271 110 -12.152 -7
Währungsumrechnung 770 1.270 109 163 2.312
Stand 31.12.2023 53.472 70.999 9.311 14.585 148.367
Stand 1.1.2024 53.472 70.999 9.311 14.585 148.367
Zugänge 1.555 2.313 1.477 10.162 15.507
Abgänge -136 -1.326 -528 0 -1.990
Umgliederungen 6.653 12.075 1.158 -20.038 -152
Währungsumrechnung -1.270 -2.187 -230 -913 -4.600
Stand 31.12.2024 60.274 81.874 11.188 3.796 157.132
kumulierte Abschreibung
Stand 1.1.2023 18.207 36.969 4.989 481 60.646
Abschreibungen 1.050 3.187 1.010 0 5.247
Abgänge -349 -54 -149 0 -552
Umgliederungen 64 412 3 -479 0
Währungsumrechnung 294 809 67 -2 1.168
Stand 31.12.2023 19.266 41.323 5.920 0 66.509
Stand 1.1.2024 19.266 41.323 5.920 0 66.509
Abschreibungen 1.221 3.962 1.266 0 6.449
Abgänge -110 -1.310 -490 0 -1.910
Währungsumrechnung -513 -1.472 -162 0 -2.147
Stand 31.12.2024 19.864 42.503 6.534 0 68.901
Buchwerte 31.12.2023 34.206 29.676 3.391 14.585 81.858
Buchwerte 31.12.2024 40.410 39.371 4.654 3.796 88.231



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In den Grundstücken und Bauten sind Grundwerte in Höhe von 7.005 TEUR (Vorjahr: 5.913 TEUR) enthalten. Als Sicherhei-
ten für Fremdfinanzierungen wurden Grundstücke und Bauten mit einem Buchwert in Höhe von 39.716 TEUR (Vorjahr: 33.432
TEUR) sowie technische Anlagen und Maschinen mit einem Buchwert in Höhe von 36.521 TEUR (Vorjahr: 26.906 TEUR) ver-
pfändet. Zusätzlich sind die Anlagen in Bau verpfändet.

Dem Konzern wurden für ein im Jahr 2019 in Betrieb genommenes Werk in Ungarn Zuwendungen der öffentlichen Hand ge-
währt. Die Förderprüfung durch die öffentliche Hand wurde im Jahr 2021 erfolgreich abgeschlossen. Die Förderbedingungen
sehen einen bestimmten zu erreichenden Mindestumsatz für Exportlieferungen sowie für eine bestimmte Produktreihe vor.
Kommt es ohne Fremdverschulden zu einer wesentlichen Unterschreitung der geforderten Mindestumsätze, so kann vom För-
dergeber eine Geldstrafe ausgesprochen werden. Derzeit wird davon ausgegangen, die geforderten Mindestumsätze zu errei-
chen. Die Förderung wurde vom entsprechenden Anlagenvermögen abgesetzt.
Die von der öffentlichen Hand erhaltenen Förderungen für Sachanlagen betragen 5.738 TEUR (Vorjahr: 5.871 TEUR).
Dem Konzern wurden für laufende Investitionen Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe 36 TEUR (Vorjahr: 26 TEUR)
gewährt.

Das Bestellobligo zum Abschlussstichtag für bereits bestellte, aber noch nicht gelieferte Anlagegüter beträgt 459 TEUR (Vor-
jahr: 12.474 TEUR). Für bestellte und noch nicht gelieferte Anlagegüter wurden Anzahlungen in Höhe von 140 TEUR (Vorjahr:
7.422 TEUR) geleistet.



Die Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen sind in den jeweiligen Bereichen der Sachanlagen enthaltenen und stellen sich
wie folgt dar:
technische Andere Anlagen,
Anlagen und Betriebs- und Ge- Summe
in TEUR Maschinen schäftsausstattung
Nutzungsrechte
Stand 1.1.2023 1.066 62 1.128
Zugänge 168 65 233
Abgänge -19 0 -19
Abschreibungen -128 -37 -165
Stand 31.12.2023 1.087 90 1.177
Stand 1.1.2024 1.087 90 1.177
Zugänge 97 156 253
Abschreibungen -167 -34 -201
Stand 31.12.2024 1.017 212 1.229





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In der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen folgende Beträge erfasst:
in TEUR 2024 2023
Zinsaufwand für Leasingverbindlichkeiten 52 42
Aufwand für kurzfristige Leasingverhältnisse 67 122
Aufwand für Leasingverhältnisse von geringem Wert 11 32
Abschreibungen 201 165


6.3 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Jene Immobilien, die zum Zwecke von Wertsteigerungen gehalten werden, werden durch das Management als Finanzinvesti-
tion gehaltene Immobilien gemäß IAS 40 klassifiziert. Es wird auf die Ausführungen unter Punkt 3.10 verwiesen. Bei diesen
Immobilien handelt es sich um unbebaute Grundstücke, welche in Ungarn und Rumänien gelegen sind. Die als Finanzinvesti-
tion gehaltenen Immobilien dienen als Sicherheiten für Fremdfinanzierungen.
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden nicht vermietet. Als direkt zurechenbare operative Aufwendungen
fielen lediglich Grundsteuern von untergeordneter Bedeutung an.
Der Buchwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien entwickelte sich wie folgt:
in TEUR 2024 2023
Stand 1.1. 2.565 2.640
Währungsumrechnung -7 -5
Bewertungsergebnis 175 -70
Stand 31.12. 2.733 2.565




6.4 Finanzinvestitionen
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
a) Anteile an verbundenen Unternehmen 106 118
b) Übrige Finanzinvestitionen 1.543 1.582
1.649 1.700





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a) Anteile an verbundenen Unternehmen
Die nachfolgend angeführten verbundenen Unternehmen wurden in den Konzernabschluss nicht einbezogen, weil diese - so-
wohl individuell als auch kumuliert auf der Basis von Umsatzerlösen und Periodenergebnissen - für die Vermittlung eines mög-
lichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne einer fairen Präsentation von unterge-
ordneter Bedeutung sind. Die Veränderung des Buchwertes ist auf die Anpassung auf den beizulegenden Zeitwert zurückzu-
führen und wurde im übrigen Finanzergebnis erfasst.
Beteiligungs- Beteiligungs-
buchwert Quote
zum 31.12. 2024 2023 2024 2023
TEUR TEUR % %
SW Umwelttechnik Bulgaria EOOD, Sofia 37 37 100,0 100,0
SW Umwelttechnik Slovensko S.r.o., Ko- 69 81 100,0 100,0
sice
106 118
Zusätzlich besteht eine Beteiligung (100 % Beteiligungs-Quote) an der SW UMWELTTECHNIK S.R.L., Chişinău/ Moldau, de-
ren Buchwert wie im Vorjahr 0 TEUR beträgt.

b) Übrige Finanzinvestitionen
in TEUR 2024 2023
Stand 1.1. 1.582 1.274
Zugänge 0 80
Marktbewertung -39 228
Stand 31.12. 1.543 1.582
Die übrigen Finanzinvestitionen bestehen aus Aktien und wurden als Sicherheit für Fremdfinanzierungen verpfändet.





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6.5 Latente Steuern
Die latenten Steueransprüche und -schulden sind den folgenden Bilanzposten zuzurechnen:
in TEUR zum 31.12.2024 Latente Latente
Steueransprüche Steuerschulden
Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 7 -583
Finanzinvestitionen 0 -5
Verlustvorträge 412 0
Vorräte 0 -3
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 220 0
Rückstellungen 17 0
Verbindlichkeiten 0 -116
Verrechnung der Steuern -554 554
Latente Steuern 102 -153
in TEUR zum 31.12.2023 Latente Latente
Steueransprüche Steuerschulden
Immaterielle Vermögenswerte 1 0
Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 9 -529
Finanzinvestitionen 0 -6
Vorräte 28 0
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 139 0
Rückstellungen 36 0
Verbindlichkeiten 0 -180
Verrechnung der Steuern -213 213
Latente Steuern 0 -502



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Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
in TEUR 2024 2023
Stand 1.1. -502 -546
Veränderungen Gewinn und Verlust 524 76
Veränderungen Sonstiges Ergebnis -73 -32
Stand 31.12. -51 -502
Aktive latente Steuern werden in dem Ausmaß bilanziert, in dem erwartete zukünftige steuerliche Gewinne zur Verrechnung
anfallen werden.
Die als latente Steuern bilanzierten steuerlichen Verlustvorträge betragen 4.574 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und sind bis ins Jahr
2029 vortragsfähig.
In der österreichischen Steuergruppe werden wie im Vorjahr aktive latente Steuern nicht angesetzt, da auf Grund von über-
hängenden steuerfreien Erträgen in absehbarer Zeit nicht mit einer steuerlichen Verwertung gerechnet werden kann. Diese
nicht als latente Steuern bilanzierten steuerlichen Verlustvorträge betragen 17.846 TEUR (Vorjahr: 16.297 TEUR) und sind
unbegrenzt vortragsfähig.
Aufgrund der derzeit geltenden steuerlichen Bestimmungen kann davon ausgegangen werden, dass die Unterschiedsbeträge
zwischen den steuerlichen Beteiligungsansätzen und dem anteiligen Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen
Unternehmen im Wesentlichen steuerfrei bleiben. Daher wurde hierfür wie im Vorjahr keine Steuerabgrenzung vorgenommen.


6.6 Vorräte
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.899 9.412
Fertige Erzeugnisse und Waren 18.879 19.309
Geleistete Anzahlungen 0 8
26.778 28.729
In den Vorräten sind fertige Erzeugnisse und Waren zum Nettoveräußerungswert in Höhe von 3.279 TEUR (Vorjahr: 2.966
TEUR) enthalten. Die damit zusammenhängende Wertberichtigung beträgt 1.945 TEUR (Vorjahr: 1.236 TEUR).
Vorräte mit
einem Buchwert in Höhe von 23.877 TEUR (Vorjahr: 25.587 TEUR) wurden als Sicherheiten für Fremdfinanzierungen verpfän-
det.



6.7 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen werden teilweise über Kreditversicherungen abgesichert. Weiters wurden Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen mit einem Buchwert in Höhe von 6.860 TEUR (Vorjahr: 19.193 TEUR) als Sicherheiten für Fremdfinanzierungen
zediert.




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Die Altersstruktur der langfristigen und kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich nach Berücksich-
tigung der Wertberichtigung wie folgt dar:
in TEUR zum 31.12.2024 Bruttowerte Wertberichtigung Buchwerte
Nicht überfällig 10.975 0 10.975
0 – 90 Tage überfällig 3.039 -1 3.038
90 – 180 Tage überfällig 327 -6 321
180 – 360 Tage überfällig 259 -90 169
Über 360 Tage überfällig 837 -768 69
Gesamt 15.437 -865 14.572
in TEUR zum 31.12.2023 Bruttowerte Wertberichtigung Buchwerte
Nicht überfällig 18.053 -903 17.150
0 – 90 Tage überfällig 3.577 -721 2.856
90 – 180 Tage überfällig 539 -176 363
180 – 360 Tage überfällig 276 -142 134
Über 360 Tage überfällig 697 -693 4
Gesamt 23.142 -2.635 20.507
Die Wertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:
in TEUR 2024 2023
Stand 1.1. 2.635 2.058
Zuführung 122 589
Verbrauch 0 -3
Auflösung -1.892 -9
Stand 31.12. 865 2.635
Die Zuführung als auch die Auflösung der Wertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im
sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst.




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6.8 Sonstige Vermögenswerte
Die sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Steuern und Abgaben 1.133 1.075
Anzahlungen und Guthaben Lieferanten 71 781
Vorschüsse Personal 24 306
Übrige 363 61
1.591 2.223
In den sonstigen Vermögenswerten sind Ertragsteuern in Höhe von 436 TEUR (Vorjahr: 3 TEUR) enthalten. Die sonstigen
Vermögenswerte weisen zum Stichtag des Berichtsjahres und zum Stichtag des vorangegangenen Berichtsjahres keine Über-
fälligkeiten auf.






6.9 Liquide Mittel
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Kassenbestände 11 14
Guthaben bei Kreditinstituten 2.618 3.276
2.629 3.290


Passiva


6.10 Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage
Anzahl der aus- Gezeichnetes Kapitalrücklage Summe
stehenden Ak- Kapital
tien (Grundkapital)
TEUR TEUR TEUR
Stand 31.12.2023 725.999 5.278 6.862 12.140
Stand 31.12.2024 725.999 5.278 6.862 12.140
Das Grundkapital der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG beträgt 5.278 TEUR und ist in 725.999 Stück auf Inhaber
lautende Stückaktien ohne Nennwert zerlegt.




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Kapitalerhöhung
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Mai 2021 wurde der Vorstand gemäß §§ 169 ff AktG ermächtigt, innerhalb von fünf
Jahren nach Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung in das Firmenbuch das Grundkapital – allenfalls in mehreren
Tranchen – gegen Bar- und/oder Sacheinlage um bis zu TEUR 2.639 durch Ausgabe von bis zu 362.999 Stück neue auf Inha-
ber lautende Stückaktien zu erhöhen und den Ausgabekurs sowie die Ausgabebedingungen mit Zustimmung des Aufsichtsra-
tes festzulegen. Das gesetzliche Bezugsrecht kann den Aktionären unter Ausschluss des unmittelbaren Bezugsrechts der Alt-
aktionäre in der Weise eingeräumt werden, dass die Kapitalerhöhung von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kre-
ditinstituten mit der Verpflichtung übernommen wird, sie den Aktionären entsprechend ihrem Bezugsrecht anzubieten (mittel-
bares Bezugsrecht). Der Aufsichtsrat oder ein hierzu vom Aufsichtsrat bevollmächtigter Ausschuss wurde ermächtigt, Ände-
rungen der Satzung, die sich aus der Ausnützung des genehmigten Kapitals ergeben, zu beschließen.
Eigene Aktien
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wurde der Vorstand gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG dazu ermächtigt, bis
zum 8. November 2026, eigene Aktien bis zu einem Anteil von höchstens 10 % des Grundkapitals zu erwerben (Gesamter-
werbsvolumen), wobei der geringste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert maximal 30 % unter und der höchste Gegen-
wert maximal 10 % über dem durchschnittlichen Börseschlusskurs der dem Rückerwerb vorhergehenden drei Börsetage be-
tragen darf. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise und auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder
mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Der Handel in eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates inner-
halb von fünf Jahren die eigenen Aktien auf jede gesetzlich zulässige Art wieder zu veräußern, wobei der Vorstand ermächtigt
ist, für die Veräußerung eigener Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die Börse oder durch ein öffentliches Ange-
bot unter Ausschluss des Bezugsrechts zu beschließen, wenn die eigenen Aktien als Gegenleistung für den Erwerb von Unter-
nehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- und Ausland verwendet oder im
Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungs- oder Aktienoptionsprogramms an Arbeitnehmer:innen, leitende Angestellte, Mitglieder
des Vorstandes/der Geschäftsführung der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens gewährt werden.
Zusätzlich wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft durch Einziehen dieser eigenen Aktien ohne
Nennwert ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung herabzusetzen, wobei der Aufsichtsrat ermächtigt ist, Änderungen
der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen.


Kapitalmanagement
In Bezug auf das Kapitalmanagement strebt der Vorstand eine Eigenkapitalquote von über 30 % an. Dieses Ziel soll primär
durch entsprechende Nutzung der erweiterten Kapazitäten erreicht werden. Weiterhin besteht das Ziel der Veräußerung von
nicht-betriebsnotwendigen Vermögenswerten.

6.11 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung
Die Position resultiert aus der Veränderung der Währungsparität zwischen Euro und Forint bzw. Leu bezogen auf ausländi-
sche Tochtergesellschaften.
Der Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung hat sich wie folgt entwickelt:
in TEUR 2024 2023
Stand 1.1. -13.951 -14.894
Veränderung aus Gewinn- und Verlustrechnung 112 -65
Veränderung aus Nettovermögen -1.678 1.008
Stand 31.12. -15.517 -13.951


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6.12 Kumulierte Ergebnisse
Neubewertungsrücklagen
In dieser Position werden zum einen Unterschiedsbeträge aus der Übertragung von Immobilien gemäß IAS 16 zu Immobilien
gemäß IAS 40 und zum anderen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Bewertung von leistungsorien-
tierten Pensionsplänen sowie anderen langfristigen Mitarbeitervergütungen (Rückstellungen für Abfertigungen) ausgewiesen.
Die Beträge dieser Rücklagen werden nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.
Gewinnrücklage
In der Gewinnrücklage werden die bisherigen Konzernjahresergebnisse abzüglich etwaiger Ausschüttungen kumuliert ausge-
wiesen. Die Aufteilung und Entwicklung der kumulierten Ergebnisse ist der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zu
entnehmen.




6.13 Finanzverbindlichkeiten
in TEUR zum 31.12.2024 davon davon davon
Gesamt in EUR in HUF in RON
langfristig
Darlehen von Kreditinstituten 39.734 28.490 7.641 3.603
Leasing 816
40.550
kurzfristig
Darlehen und Barvorlagen von 32.172 25.405 6.158 609
Kreditinstituten
Leasing 283
32.455
Finanzverbindlichkeiten ge- 73.005
samt




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in TEUR zum 31.12.2023 davon davon davon
Gesamt in EUR in HUF in RON
langfristig
Darlehen von Kreditinstituten 43.554 27.653 11.698 4.203
Leasing 724
44.278
kurzfristig
Darlehen und Barvorlagen von 26.661 22.686 1.971 2.004
Kreditinstituten
Leasing 220
26.881
Finanzverbindlichkeiten ge- 71.159
samt
Die Finanzverbindlichkeiten sind durch Verpfändungen von Grundstücken und Bauten, technischen Anlagen und Maschinen,
Anlagen in Bau, als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien, Finanzanlagen und Vorräten sowie durch Forderungszessionen
besichert. Die als Besicherung dienende Vermögenswerte weisen einen Gesamtbuchwert in Höhe von 118.383 TEUR (Vor-
jahr: 128.070 TEUR) auf.

Die Finanzverbindlichkeiten werden überwiegend variabel auf Basis von EURIBOR, BUBOR bzw. ROBOR zuzüglich eines
Aufschlages verzinst. Für Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 28.277 TEUR (Vorjahr: 27.872 TEUR) besteht eine fixe Verzin-
sung.
Die effektive Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
2024 2023
in % in %
Darlehen und Barvorlagen von Kreditinstituten in EUR 0,9-5,5 0,9-6,0
Darlehen und Barvorlagen von Kreditinstituten in HUF 3,9-7,7 3,9-11,8
Darlehen und Barvorlagen von Kreditinstituten in RON 7,2-7,7 7,6-8,0
Leasing 4,3-5,7 5,9-6,8




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Die vertraglichen Cashflows der Finanzverbindlichkeiten stellen sich auf Bruttobasis (inklusive Zinszahlungen) wie folgt dar:
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
innerhalb eines Monats fällig 86 552
zwischen einem und drei Monaten fällig 16.848 4.364
zwischen drei und zwölf Monaten fällig 17.896 24.886
zwischen einem und fünf Jahren fällig 36.501 35.934
nach fünf Jahren fällig 8.161 13.063
79.492 78.799




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6.14 Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen
Die Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen teilen sich wie folgt auf:
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Rückstellungen für Pensionen 2.789 3.089
Rückstellungen für Abfertigungen 932 1.079
3.721 4.168
6.14.1 Rückstellungen für Pensionen
Die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen werden zum jeweiligen Bilanzstichtag durch versicherungsmathematische
Gutachten unter Zugrundelegung der Methode der laufenden Einmalprämien ermittelt und setzen sich wie folgt zusammen:
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Versicherungsmathematischer Barwert der Pensions- 3.691 4.027
Verpflichtung (Defined Benefit Obligation)
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -902 -938
Bilanzierte Rückstellung 2.789 3.089
Entwicklung des Barwerts der Verpflichtung (DBO):
in TEUR 2024 2023
Barwert (DBO) 1.1. 4.027 4.209
Zinsaufwand 155 170
Versicherungsmathematisches Ergebnis
finanzielle Annahme -366 223
erfahrungsbedingte Berichtigung 94 -369
Verwendung für Pensionszahlungen -219 -206
Barwert (DBO) 31.12. 3.691 4.027
Im kommenden Geschäftsjahr werden Zahlungen in Höhe von 228 TEUR (Vorjahr: 216 TEUR) erwartet. Die durchschnittliche
Restlaufzeit der Pensionsrückstellung beträgt zum Stichtag 11 Jahre (Vorjahr: 11 Jahre).
Als Planvermögen werden qualifizierte Rückdeckungsversicherungen vom Barwert der Pensionsverpflichtung abgezogen. Das
Planvermögen wurde an die pensionsberechtigten Personen verpfändet.
Die Pensionsrückstellung betrifft zur Gänze im Ruhestand befindliche ehemalige Vorstandsmitglieder.



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Das Planvermögen hat sich wie folgt entwickelt:
in TEUR 2024 2023
Planvermögen 1.1. 938 970
Zinsertrag 32 10
Veranlagungsergebnis ohne Zinsertrag -4 17
Geleistete Zahlungen -64 -59
Planvermögen 31.12. 902 938
Die versicherungsmathematischen Basis-Annahmen ergeben sich aus nachstehender Aufstellung:
2024 2023
Zinssatz 3,40 % 3,95 %
Rentensteigerung 2,50 % 2024: 5,40 %%
ab 2025: 4,00 %
Sterbetafel AVÖ 2018-P AVÖ 2018-P
Sensitivitätsanalyse 2024
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2024 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -344 372
Rentensteigerung 374 -348
Sensitivitätsanalyse 2023
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2023 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -408 436
Rentensteigerung 434 -410
6.14.2 Rückstellungen für Abfertigungen
Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen werden zum jeweiligen Bilanzstichtag durch versicherungsmathemati-
sche Gutachten unter Zugrundelegung der Methode der laufenden Einmalprämien ermittelt und setzen sich wie folgt zusam-
men:



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Entwicklung des Barwerts der Verpflichtung (DBO):
in TEUR 2024 2023
Barwert (DBO) 1.1. 1.080 987
Laufender Dienstzeitaufwand 31 39
Zinsaufwand 43 41
Versicherungsmathematisches Ergebnis
finanzielle Annahme -60 56
erfahrungsbedingte Berichtigung -4 -14
Verwendung für Abfertigungszahlungen -158 -29
Barwert (DBO) 31.12. 932 1.080
Im kommenden Geschäftsjahr werden Zahlungen in Höhe von 19 TEUR (Vorjahr: 18 TEUR) erwartet. Die durchschnittliche
Restlaufzeit der Abfertigungsrückstellung beträgt zum Stichtag 9 Jahre (Vorjahr: 10 Jahre).
Die versicherungsmathematischen Basis-Annahmen stellen sich wie folgt dar:
2024 2023
Zinssatz 3,20 % - 3,50 % 3,95 %
Gehaltssteigerung 2,50 % 2024: 9,00 %
ab 2025: 4,00 %
Fluktuation 0,0 % - 3,8 % 0,0 % - 3,8 %
Pensionsalter Gesetzlich Gesetzlich
Sterbetafel AVÖ 2018-P AVÖ 2018-P
Sensitivitätsanalyse 2024
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2024 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -68 74
Gehaltssteigerung 74 -70
Sensitivitätsanalyse 2023
Auswirkung (in TEUR) auf DBO zum 31.12.2023 + 1,0 % Punkte - 1,0 % Punkte
Zinssatz -74 72
Gehaltssteigerung 72 -74



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6.15 Andere Verbindlichkeiten
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.246 15.159
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (nicht-konsolidiert) 5 22
Vertragsverbindlichkeiten 2.930 1.186
Sonstige Verbindlichkeiten 5.252 4.949
20.433 21.316
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
in TEUR zum 31.12. 2024 2023
Personalverbindlichkeiten 2.18 2.558
7
Guthaben von Kunden 1.27 286
2
Sozialabgaben 530 139
Steuern 479 922
Kostenabgrenzungen 207 257
Sonstige Rückstellungen 186 407
Übrige 391 380
5.25 4.949
2

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Ertragsteuerforderungen in Höhe von 281 TEUR saldiert dargestellt. In den sonstigen
Verbindlichkeiten entfallen -281 TEUR (Vorjahr: 304 TEUR) auf Ertragsteuern. Die sonstigen Rückstellungen, welche im We-
sentlichen auf Gewährleistungen zurückzuführen sind, werden aus Gründen der Unwesentlichkeit unter den sonstigen Ver-
bindlichkeiten ausgewiesen.





7 Angaben zum Konzern – Cash Flow Statement
7.1 Erwerb von Sach- und immateriellem Anlagevermögen
Die Abweichung zwischen den Zahlungsabflüssen gemäß Konzern-Cash Flow-Statement und den Zugängen gemäß Konzern-
anlagenspiegel resultiert aus unterschiedlichen Zeitpunkten von Aktivierung und Bezahlung des Anlagevermögens sowie aus
Vorratsvermögen, das bei der Herstellung von selbst erstelltem Sachanlagevermögen verwendet worden ist.


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7.2 Zahlungsmittelfonds
Als Zahlungsmittelfonds werden die flüssigen Mittel, welche den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten umfas-
sen, festgelegt.
Überleitung der Bewegungen der Finanzverbindlichkeiten auf die Cashflows aus Finanzierungstätigkeiten:
in TEUR 2024 2023
01.01. 71.159 64.330
Einzahlungen (Kreditinstitute) 15.092 28.509
Rückzahlungen (Kreditinstitute) -11.976 -21.698
Rückzahlungen (Leasing) -251 -269
Summe Veränderung Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 2.865 6.542
Wechselkurs- und sonstige Veränderungen -947 186
Veränderung Leasing 0 -28
Veränderung Zinsabgrenzung -72 129
Summe sonstige Veränderungen -1.019 287
31.12. 73.005 71.159

8 Segmentberichterstattung
8.1 Operative Geschäftssegmente
Die Geschäftsfelder untergliedern sich wie folgt:
Tiefbau & Verkehr:
Entwicklung, Produktion und Vertrieb folgender Produkte:
Abwasserableitung (Kanalschächte, Kanalrohre, Pumpstationen, Senkgruben, Sickerschächte),
Abwasserreinigung (Mineralöl- und Fettabscheider, biologische Kläranlagen, Reinigung von Oberflächenwasser),
Verkehrsbau (Brücken, Hangbefestigungen, Durchlässe, Betonleitwände) sowie
Wassernutzung (Regenwassernutzung, Trinkwasserspeicherung).


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Hochbau & Wohnen:
Entwicklung, Produktion und Vertrieb folgender Produkte:
Energiebau (Masten für Telekommunikation und Stromversorgung, Trafostationen, Fischaufstiegshilfen, Fertigteile für
den Kraftwerksbau),
Industriebau (Fertigteile für den konstruktiven Hochbau, wie z.B. für Industriehallen sowie andere gewerbliche und in-
dustrielle Bauten) sowie
Wohnbau (Deckensysteme, Pflaster, Hochbausteine, Fertigteilstiegen).
Die jeweiligen Segmente enthalten alle unmittelbar zuordenbaren Vermögenswerte und Schulden. Nicht zugeordnet sind steu-
erliche Vermögenswerte und Schulden, Finanzinvestitionen und Finanzverbindlichkeiten. Die Spalte „Überleitung“ weist aus-
schließlich die Schuldenkonsolidierung aus.
2024 in TEUR Tiefbau Hochbau Über- Summe
& & leitung
Verkehr Wohnen
Umsatzerlöse
Standard Betonfertigprodukte 48.820 34.735 0 83.555
Konstruktive Betonfertigteile 633 32.394 0 33.027
Konzernumsatz 49.453 67.129 0 116.582
Segmentergebnis 5.444 845 0 6.289
Sonstiges und nicht 175
zuordenbares Ergebnis
Betriebsergebnis 6.464
Segmentvermögen 55.719 79.898 -1.153 134.464
Sonstiges und nicht 4.484
zuordenbares Vermögen
Konzernvermögen 138.948
Segmentschulden 10.669 14.638 -1.153 24.154
Sonstige und nicht 73.158
zuordenbare Schulden
Konzernschulden 97.312
Investitionen (immaterielle Ver- 4.532 11.151 0 15.683
mögenswerte und Sachanla-
gen)
Abschreibungen
(Sachanlagen und immateri- 2.691 3.909 0 6.600
elle Vermögenswerte)


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2023 in TEUR Tiefbau Hochbau Über- Summe
& & leitung
Verkehr Wohnen
Umsatzerlöse
Standard Betonfertigprodukte 46.588 38.074 0 84.662
Konstruktive Betonfertigteile 1.151 45.045 0 46.196
Konzernumsatz 47.739 83.119 0 130.858
Segmentergebnis 5.886 9.016 0 14.902
Sonstiges und nicht -70
zuordenbares Ergebnis
Betriebsergebnis 14.832
Segmentvermögen 51.599 86.069 -550 137.118
Sonstiges und nicht 4.265
zuordenbares Vermögen
Konzernvermögen 141.383
Segmentschulden 8.961 17.073 -550 25.484
Sonstige und nicht 71.661
zuordenbare Schulden
Konzernschulden 97.145
Investitionen (immaterielle Ver- 3.832 16.591 0 20.423
mögenswerte und Sachanla-
gen)
Abschreibungen
(Sachanlagen und immateri- 2.562 2.857 0 5.419
elle Vermögenswerte)
Transaktionen zwischen den Berichtssegmenten:
Umsatzerlöse in TEUR 2024 2023
Tiefbau & Verkehr und Verwaltung 60 99
Hochbau & Wohnen 0 107
60 206
Transaktionen zwischen den Segmenten werden zu marktüblichen Preisen abgerechnet.


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Der Konzern operiert vorwiegend in vier geographischen Regionen im Sinne von Produktionsstätten: Österreich, Ungarn, Ru-
mänien und übriges Europa. In diesen Ländern wird jeweils die gesamte Produktpalette des Konzerns angeboten.
Die Bedeutung der geographischen Regionen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
Umsatzerlöse Gesamtvermögen
in TEUR 2024 2023 2024 2023
Österreich 10.618 10.699 14.863 13.785
Ungarn 52.448 72.076 66.981 74.404
Rumänien 50.622 42.946 58.204 53.678
Übriges Europa 2.894 5.137 53 66
Überleitung -1.153 -550
116.582 130.858 138.948 141.383
Investitionen (immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen)
in TEUR 2024 2023
Österreich 2.026 1.842
Ungarn 8.863 12.244
Rumänien 4.794 6.337
15.683 20.423
Die Umsatzerlöse sind gegliedert nach Absatzmärkten. Eine Abgrenzung nach den Ländern, in denen die Produktion erfolgt,
würde nicht zu einer wesentlichen Abweichung im obigen Zahlenwerk führen. Gesamtvermögen und Investitionsausgaben
sind gegliedert nach den Gebieten, in denen sich die Vermögenswerte physisch befinden.
Es bestehen keine Kunden, deren Umsatzerlöse sich auf mehr als 10 % der Umsatzerlöse des Konzerns belaufen.


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9 Sonstige Angaben
9.1 Ausschüttung
Als Ausschüttung auf den Bilanzgewinn 2024 wird eine Dividende von 0,40 EUR (Vorjahr: 3,30 EUR) je Aktie bzw. in Höhe
von insgesamt rund 290 TEUR (Vorjahr: 2.396 TEUR) vorgeschlagen und angekündigt.

9.2 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne der Definition von „related parties“ gemäß IAS 24
werden wie gegenüber unabhängigen Dritten gestaltet. Als „related parties“ gelten der Vorstand, der Aufsichtsrat, nicht-konso-
lidierte verbundene Unternehmen, sowie die Wolschner Privatstiftung.
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 flossen dem Vorstand Vergütungen in Höhe von 1.090 TEUR (Vorjahr: 1.011 TEUR)
zu. Davon entfielen 426 TEUR (Vorjahr: 385 TEUR) auf kurzfristige variable Vorstandsprämien. Aufgrund der Änderung der
anteiligen Zielerreichungen für langfristige Zielprämien wurden Prämienrückstellungen in Höhe von 208 TEUR aufgelöst. Wei-
ters sind für Vorstandsmitglieder Service Costs für die Bildung einer Abfertigungsrückstellung in Höhe von 19 TEUR (Vorjahr:
18 TEUR) angefallen. In Form von Beiträgen zu Pensionskassen wurden im Geschäftsjahr 2024 insgesamt 199 TEUR (Vor-
jahr: 187 TEUR) für die Vorstandsmitglieder aufgewendet.
Für nicht konsumierte Urlaube wurde im Abschluss mit einem Betrag in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR) vorgesorgt.
Für ehemalige Mitglieder des Vorstandes hat die Gesellschaft Gesamtzahlungen in Form von Pensionsbeiträgen in Höhe von
217 TEUR (Vorjahr: 207 TEUR) geleistet. Im Konzernabschluss sind Rückstellungen für Vorsorge aus Pensionsansprühe der
ehemaligen Mitglieder des Vorstandes in Höhe von 3.691 TEUR (Vorjahr: 4.026 TEUR) enthalten, die mit Rückdeckungsversi-
cherungen in Höhe von 902 TEUR (Vorjahr: 936 TEUR) saldiert sind.
Die Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrates betrug für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr insgesamt 114 TEUR (Vorjahr:
102 TEUR).
Zum Bilanzstichtag und im Vorjahr waren keine Darlehen an Vorstandsmitglieder gewährt. Sonstige Haftungen für Kredite von
Mitgliedern des Vorstands bzw. Aufsichtsrats bestehen nicht.
Im Berichtsjahr wurden mit verbundenen, nicht-konsolidierten Unternehmen keine Umsätze (Vorjahr: 0 TEUR) erzielt, jedoch
Leistungen in Höhe von 78 TEUR (Vorjahr: 76 TEUR) bezogen. Die offenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen, nicht-
konsolidierten Unternehmen ist Punkt 6.15 zu entnehmen. Sicherheiten oder Garantien für Forderungen oder Verbindlichkei-
ten gegenüber verbundenen, nicht-konsolidierten Unternehmen bestehen nicht.
Mit der Wolschner Privatstiftung wurden abgesehen von weiterverrechneten Aufwendungen in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr: 2
TEUR) keine Transaktionen getätigt.
Ein Mitglied des Aufsichtsrates ist Gesellschafter und Geschäftsführer einer Steuerberatungskanzlei, von welcher Leistungen
in Höhe von 23 TEUR (Vorjahr: 17 TEUR) bezogen wurden.



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9.3 Finanzinstrumente
Die nachstehende Tabelle zeigt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller
Schulden. Es wurden keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert angeführt, wenn der Buchwert einem angemessenen
Näherungswert für den Zeitwert entspricht.
2024 Buchwerte Beizulegende Zeitwerte
in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Kategorie nach IFRS 9
Finanzielle Vermögenswerte erfolgs-
wirksam zum beizulegenden Zeitwert
Eigenkapitalinstrumente 1.649 1.543 106 1.649
1.649
Finanzielle Vermögenswerte zu fort-
geführten Anschaffungskosten
Forderungen aus Lieferungen und 14.609
Leistungen sowie sonstige Vermö-
genswerte *)
Liquide Mittel 2.629
17.238
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 73.005 72.173 72.173
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 12.720
Leistungen sowie sonstige Verbind-
lichkeiten *)
85.725
*) Sonstige Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten, die keine Finanzinstrumente darstellen, sind nicht enthalten.









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2023 Buchwerte Beizulegende Zeitwerte
in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Kategorie nach IFRS 9
Finanzielle Vermögenswerte erfolgs-
wirksam zum beizulegenden Zeitwert
Eigenkapitalinstrumente 1.700 1.582 118 1.700
1.700
Finanzielle Vermögenswerte zu fortge-
führten Anschaffungskosten
Forderungen aus Lieferungen und Leis- 20.533
tungen sowie sonstige Vermögenswerte
*)
Liquide Mittel 3.101
23.634
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 71.159 70.294 70.294
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 15.724
Leistungen sowie sonstige Verbindlich-
keiten *)
86.883
*) Sonstige Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten, die keine Finanzinstrumente darstellen, sind nicht enthalten.









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Das Nettoergebnis gegliedert nach Bewertungskategorien stellt sich wie folgt dar (in TEUR):
2024 aus Zinsen aus aus aus im Konzern-
Dividen- Folgebe- Abgang ergebnis er-
den wertung fasstes Netto-
ergebnis
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert 0 34 -46 0 -12
bewertete finanzielle Vermögenswerte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewer- 1 0 1.770 0 1.771
tete finanzielle Vermögenswerte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewer- -3.620 0 -1.540 0 -5.160
tete finanzielle Verbindlichkeiten
Gesamt -3.619 34 184 0 -3.401
2023 aus Zinsen aus aus aus im Konzern-er-
Dividenden Folgebe- Abgang gebnis erfass-
wertung tes Nettoergeb-
nis
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert 0 23 211 0 234
bewertete finanzielle Vermögenswerte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewer- 6 0 -818 0 -812
tete finanzielle Vermögenswerte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewer- -3.548 0 476 0 -3.072
tete finanzielle Verbindlichkeiten
Gesamt -3.542 23 -131 0 -3.650
Die Differenz zwischen dem Nettoergebnis und dem Finanzergebnis betrifft Zinsen für das Sozialkapital sowie Wertberichti-
gungen für finanzielle Vermögenswerte. Das Nettoergebnis der Folgebewertung der finanziellen Verbindlichkeiten ist auf
Wechselkursänderungen zurückzuführen.










9.4 Finanzielles Risikomanagement
Das konzernweite Risikomanagement ist in die Aufbau- und Ablauforganisation eingegliedert. Die laufende Berichterstattung
dient dem regelmäßigen Informationsaustausch zwischen dem Vorstand und den einzelnen Unternehmen der Gruppe und in
weiterer Folge mit dem Aufsichtsrat. Der Vorstand trägt die Letztverantwortung für Strategie und Erreichung der Unterneh-
mensziele und konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die Koordination des strategischen Risikomanagements. Im operati-
ven Geschäft ist jedes Unternehmen und jeder leitende Angestellte für die Überwachung und Steuerung potentieller Risiko-
quellen selbstverantwortlich. Das Risikomanagement wird regelmäßig überprüft, um Veränderungen der Marktbedingungen



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und der Aktivitäten des Konzerns abbilden zu können. Das Risikomanagement und die damit verbundenen Kontrollaktivitäten
wurden dem Prüfungsausschuss jährlich in zwei Sitzungen präsentiert.
9.4.1 Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet das Risiko des Zahlungsverzuges oder -ausfalls von Vertragspartnern. Es besteht keine signifi-
kante Konzentration von Kreditrisken. Liquide Mittel werden bei reputablen Kreditinstituten angelegt. Dem Risiko von Zah-
lungsausfällen von Kunden wird, in den meisten bearbeiteten Ländern, durch die Versicherung von Kundenforderungen be-
gegnet. Diese Vorgangsweise beinhaltet für jeden Kunden ein Kreditlimit, das mit steigender Kundenkenntnis erhöht werden
kann. Bezüglich des kundenseitigen Ausfallrisikos wird auf die Aufstellung über die überfälligen Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen (Punkt 6.7) sowie sonstigen Vermögenswerten (Punkt 6.8) verwiesen. Das maximale Ausfallsrisiko besteht in
Höhe der Buchwerte.


9.4.2 Zinsrisiko
Das Zinsrisiko beschreibt die Änderung des Wertes von Finanzinstrumenten und des Zinsergebnisses aus Finanzinstrumenten
auf Grund der Änderung von Zinssätzen. Die Veränderung des Zinssatzes von +/- 1 % hätte eine Auswirkung auf das Ergeb-
nis sowie das Eigenkapital (jeweils vor Steuern) in Höhe von +/- 730 TEUR (Vorjahr: +/- 712 TEUR). Der Berechnung der Sen-
sitivität liegt der Zinsaufwand der Periode bezogen auf das durchschnittlich verzinsliche Fremdkapital der Periode zugrunde.
9.4.3 Fremdwährungskursrisiko
Das Fremdwährungsrisiko wird durch Kursschwankungen von Fremdwährungen hervorgerufen. Auf Grund der unter 10 %
liegenden Import- / Exportrate in Fremdwährungsländer und den Ausgleich von Zahlungsverpflichtungen mittels Verkaufser-
löse derselben Währung, bestehen nur beschränkt zahlungswirksame Währungsrisiken. Zahlungen zwischen unterschiedli-
chen Währungsregionen ergeben sich aus konzerninternen Dividenden- und Darlehensflüssen, weitere Wechselkursabhängig-
keiten treten bei der Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro auf. Ein verstärktes Wechsel-
kursrisiko besteht durch das Investitionsprogramm in Ungarn und Rumänien. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und politi-
schen Rahmenbedingungen ist mit Volatilität bei der Wertentwicklung der Fremdwährungen RON und HUF zu rechnen. Eine
Wechselkursänderung EUR zu HUF in Höhe von +/- 5 % hätte eine Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern in Höhe von +/-
1.116TEUR (Vorjahr: +/- 895 TEUR), eine Wechselkursänderung EUR zu RON in Höhe von +/- 5 % hätte eine Auswirkung auf
das Ergebnis vor Steuern in Höhe von +/- 780TEUR (Vorjahr: +/- 860 TEUR) gehabt. Die Auswirkung einer Wechselkursände-
rung EUR zu HUF in Höhe von +/- 5 % hätte eine Auswirkung auf das Eigenkapital in Höhe von +/- 1.006TEUR (Vorjahr: +/-
1.444 TEUR), eine Wechselkursänderung EUR zu RON in Höhe von +/- 5 % hätte eine Auswirkung auf das Eigenkapital in
Höhe von +/- 1.373TEUR (Vorjahr: +/- 1.118 TEUR) gehabt. Die Berechnung basiert auf der Sensitivität der Kredite und Darle-
hen in fremder Währung der jeweiligen Konzerngesellschaft, wobei der jeweils relevante Wechselkurs um +/- 5 % verändert
worden ist.


9.4.4 Liquiditätsrisiko
Beim Liquiditätsrisiko handelt es sich um die Notwendigkeit, jederzeit die Liquidität zur Verfügung zu haben, um fällige Ver-
bindlichkeiten fristgerecht bedienen zu können. Die wichtigsten Steuerungsgrößen des Liquiditätsrisikos sind die mittel- und
langfristige Feststellung des Finanzbedarfs zusammen mit dem Working Capital Management als Hauptbestandteile der Liqui-
ditätsplanung sowie das unternehmensweite Cash-Reporting und die Analyse der Geldumschlagdauer. Ein partnerschaftliches
und transparentes Verhältnis zu kreditgebenden Banken hat in diesem Kontext größten Stellenwert für SW Umwelttechnik. Es
trägt dazu bei, finanzielle Risiken rechtzeitig zu identifizieren und Zahlungsengpässe zu vermeiden. Bankdarlehen stellen ei-
nen bedeutenden Anteil an der Finanzierung der SW Gruppe dar. Die Finanzierung der SW Gruppe ist, mit an die wirtschaftli-
chen Rahmenbedingungen angepassten Tilgungsprofilen und der Zusage der jährlichen Prolongation der kurzfristigen Obli-
gos, langfristig gesichert. Bestehender operativer Liquiditätsbedarf kann aus den vorhandenen liquiden Mitteln sowie den be-
stehenden Finanzierungsrahmen gedeckt werden. Bezüglich der Fristigkeiten und der Tilgungen der Kreditlinien wird auf
Punkt 6.13 verwiesen.




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9.5 Klimarisiken
Die SW Umwelttechnik-Gruppe betrachtet Beton als einen nachhaltigen, naturnahen Baustoff, welcher einer intensiven For-
schungstätigkeit unterliegt, sowohl um die spezifischen Eigenschaften von Beton als auch die Klimaauswirkung bei der Her-
stellung (im Wesentlichen des Vorprodukts Zement) zu optimieren. Beton weist als Baustoff einzigartige spezifische Eigen-
schaften auf, wie hervorragende statische Möglichkeiten, einfache und vielfältige Formgebung, Langlebigkeit und gute Wärme-
speichereigenschaften. Mit diesen Eigenschaften können zukünftige Herausforderungen bei der Schaffung von Wohn-, Büro-
und Gewerbebauten, vor allem in Hinblick auf stetig wachsende Städte, und Infrastrukturbauten sehr gut begegnet werden.
Die Ziele einer nachhaltigen Bautätigkeit durch geringe Bodenversiegelung (große Gebäudehöhen sind möglich), energieeffizi-
entes Heizen & Kühlen (Speicherung von Wärme und damit auch Kälte) sowie Sicherheit (Statik, Feuerbeständigkeit) und
Nachhaltigkeit (Langlebigkeit) können mit Beton seht gut realisiert werden. Auf absehbare Zeit ist keine adäquate Substitution
durch andere Baustoffe zu erwarten.
Es finden in der Beton-Industrie intensive Forschungstätigkeiten sowohl in Hinblick auf verbesserte Eigenschaften des Betons
(Ultra-High Performance Concrete – UHPC) als auch in Hinblick auf einen CO2 optimierten Herstellungsprozess des Rohstoffs
Zement statt. Mittels ultrahochfesten Betons soll eine Reduktion der benötigen Rohstoffmenge bei gleichbleibenden Eigen-
schaften (Festigkeit und Duktilität) erzielt werden. Weiters werden große Anstrengungen unternommen, um die benötigte
Energie bei der Zementherstellung durch erneuerbare Energie zu realisieren und der Kohlendioxidabspaltung bei der Verklin-
kerung durch Rekarbonisierung des Betons, Speicherung (Carbon Capture and Storage - CCS) oder einer anderen Verwen-
dung (Carbon Capture and Utilisation - CCU) entgegenzutreten. Bis zum Jahr 2045 wird eine kohlenstoffdioxidneutrale Pro-
duktion des Vorprodukts Zement angestrebt. Zum 31. Dezember 2024 ergeben sich daraus keine bilanziellen Auswirkungen.
Die SW Umwelttechnik-Gruppe beobachtet regelmäßig die umwelttechnischen und -rechtlichen Entwicklungen, um auf sich
ändernde klimatechnische Rahmenbedingen eingehen zu können. Für die im Konzernabschluss ausgewiesenen Vermögens-
werte, insbesondere Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, wird kein unmittelbares Risiko einer Wert-
minderung durch klimabedingt hervorgerufene Naturkatastrophen gesehen. Nicht ausgeschlossen werden kann jedoch, dass
Transportwege oder Liefergebiete durch Extremwetterereignisse einschränkt benutzbar bzw. zugänglich sind. Die Klimaverän-
derung kann negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und Preise von Produktionsfaktoren und bezogene Dienstleistun-
gen haben. Im Jahr 2024 wurde der Ausbau der Photovoltaikanlagen an den Standorten weiter forciert, um die Energieautar-
kie zu erhöhen. Des Weiteren wurde bei Neuanschaffung im Fuhrpark auf Elektromobilität gesetzt, um die Abhängigkeit von
fossilen Ressourcen weiter zu verringern und die THG-Emissionen zu senken. Die SW Umwelttechnik-Gruppe geht derzeit
davon aus, dass ihre Produkte auch in einer Übergangsphase bis zum Erreichen eines klimaneutralen Wirtschaftskreislaufes
nachgefragt werden, da ihre Produkte zu einer Verbesserung der Umweltrahmenbedingungen verwendet werden können und
damit den Kunden seinerseits unterstützt eigene Umwelt- und Klimaziele zu erreichen. Durch flexible Produktionsverfahren ist
die SW Umwelttechnik-Gruppe der Ansicht, zeitnah auf eine Verschiebung der Nachfrage vermehrt zu Umweltschutzproduk-
ten reagieren zu können.
Schätzungen und Ermessensentscheidungen unterliegen durch zukünftige gesetzliche Regelungen und Entwicklungen des
Marktumfelds im Bereich des Klimaschutzes einer gewissen Unsicherheit. Ab dem Jahr 2025 wird zudem eine Quantifizierung
von Nachhaltigkeitsthemen erfolgen, um eine noch präzisere Einschätzung der wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkun-
gen zu ermöglichen. Auswirkungen geänderter Schätzungen und Ermessensentscheidungen können insbesondere die Ermitt-
lung von Wertminderungen, der geschätzten Nutzungsdauern von Anlagen und damit der zu erfassenden Abschreibungen
sowie den Ansatz von klimabedingten Verbindlichkeiten betreffen. Im aktuellen Geschäftsjahr ist es durch Klimarisken zu kei-
ner Wertminderung von Vermögenswerten oder einem Ansatz von Verbindlichkeiten gekommen.

9.6 Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Nach dem Abschlussstichtag gab es keine Ereignisse mit Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernabschluss oder von
besonderer Bedeutung.


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9.7 Angaben über Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter nach Vollzeitäquivalent ist nachfolgender Aufstellung zu entnehmen:
2024 Österreich Ungarn Rumänien Gesamt
Arbeiter 23 144 375 542
Angestellte 31 168 85 284
54 312 460 826
2023 Österreich Ungarn Rumänien Gesamt
Arbeiter 26 151 285 462
Angestellte 34 166 80 280
60 317 365 742

9.8 Organe
Im Geschäftsjahr 2024 waren folgende Personen Mitglieder des Vorstands:
Klaus Einfalt
János Váczi
Im Geschäftsjahr 2024 waren folgende Personen Mitglieder des Aufsichtsrats:
Reinhard Iro (Vorsitzender)
Ulrich Glaunach (stellvertretender Vorsitzender)
Sabine Lax
Alexander Schwartz
Michaela Werbitsch
Günther Willner
Bernd Wolschner

Klagenfurt, den 24. März 2025
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Bestätigungsvermerk

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31.12.2024




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bdo.at
3. BESTÄTIGUNGSVERMERK
BERICHT ZUM
KONZERNABSCHLUSS
PRÜFUNGSURTEIL

Wir haben den Konzernabschluss der
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Kärnten, und ihrer
Tochtergesellschaften (der Konzern), bestehend aus der Konzernbilanz zum
31.12.2024, der Konzern-
Gewinn
- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Darstellung der Komponen-
ten des Eigenkapitals und ihrer Entwicklung und der Konzerngeldflussrechnung für das an diesem
Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, g
eprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften
und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens
- und Finanzlage zum 31.12.2024 sowie der
Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr
in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwen-
den sind (IFRS),
und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB.
GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU
-Verordnung Nr. 537/2014 (im Fol-
genden EU
-VO) und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge-
führt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Stan
dards on Auditing (ISA). Un-
sere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlich-
keiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind
vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den österrei-
chischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen
beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung
,
dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise ausreichend
und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.

SONSTIGER SACHVERHALT

Der Konzernabschluss der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG,
Kärnten, für das am 31.12.2023
endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am
21.3.2024 ein nicht
modifiziertes Prüfungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.

BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren.
Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung d
es Konzernabschlusses als Ganzes
und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes
Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nach unserer Auffassung bestehen keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte, über die zu be-
richten ist oder in unserem Vermerk mitzuteilen sind.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind
für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Infor-
mationen beinhalten alle Informationen im Geschäftsbericht, ausgenommen den Konzernabschluss,
den Konzernlagebericht und den Bestätigungsvermerk.

De
n TeilCorporate Governancehaben wir vor dem Datum des Bestätigungsvermerkes erhalten, die
übrigen Teile des Geschäftsberichts werden uns voraussichtlich nach diesem Datum zur Verfügung
gestellt.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31.12.2024




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bdo.at
Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen,
und wir
werden dazu keine Art der Zusicherung geben.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit,
diese sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen we-
sentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder zu unseren bei d
er Abschlussprüfung erlangten
Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf der Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine we-
sentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese
Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang
nichts zu berichten.
VERANTWORTLICHKEITEN
DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES PRÜFUNGSAUSSCHUSSES FÜR DEN
KONZERN
ABSCHLUSS
Die gesetzlichen Vertreter sind
verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür,
dass dieser in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen
Anforderungen des §
245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kon-
trollen, die
sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern
ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses
sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im
Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sofern einschlägig anzugeben, so-
wie dafür, den Rechnungslegungsgrundsa
tz der Fortführung der Unternehmenstigkeit anzuwenden,
es sei denn,
die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder den Konzern zu liquidieren oder die
Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder
haben keine realistische Alternative dazu.
Der
Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des
Konzerns.

VERANTWORTLICHKEITEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES
KONZERNABSCHLUSSES
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungs
urteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit
ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU
-
VO und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der
ISA erfordern, du
rchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche
vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resul-
tieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder i
nsgesamt vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU
-VO und den österreichischen Grunds-
ätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während
der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewa
hren eine kritische Grundhal-
tung.

Darüber hinaus gilt:

Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31.12.2024




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bdo.at
sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlun-
gen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein
aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen inter-
ner Kontrollen beinhalten können.
Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsys-
tem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des
Konzerns abzugeben.
Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs-
legungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten ge-
schätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungs-
grundsatzes, der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie,
auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusam-
menhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit
des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schluss-
folgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu ma-
chen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren.
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungs-
vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können je-
doch die Abkehr des Konzerns von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle
und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
Wir planen die Konzernabschlussprüfung und führen sie durch, um ausreichende geeignete Prü-
fungsnachweise zu den Finanzinformationen der Einheiten oder Geschäftsbereiche innerhalb des
Konzerns zu erlangen als Grundlage für die Bildung eines Prüfungsurteils zum Konzernabschluss.
Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchsicht der für Zwecke der
Konzernabschlussprüfung durchgeführten Prüfungstätigkeiten. Wir tragen die Alleinverantwor-
tung für unser Prüfungsurteil.
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die
geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Abschlussprüfung erkennen, aus.
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Ver-
haltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle
Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden
kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und - sofern einschlägig - damit zusammenhängende
Schutzmaßnahmen auswirken.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht
haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Konzernabschlusses des
Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben
diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvor-
schriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst selte-
nen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil
vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile
für das öffentliche Interesse übersteigen würden.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31.12.2024




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bdo.at
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

BERICHT ZUM
KONZERNLAGEBERICHT
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften da-
rauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden
rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.

Zu der im Konzernlagebericht enthaltenen konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung ist es unsere
Verantwortlichkeit zu prüfen, ob sie aufgestellt wurde, sie zu lesen und dabei zu würdigen, ob diese
sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum K
onzernabschluss oder unseren bei der
Abschluss
-prüfung erlangten Kenntnisse aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.
Die gesetzlichen Vertreter sind
verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Über-
einstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernla-
geberichts durchgeführt.

Urteil

Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen
aufgestellt worden, enthält zutreffende Angaben nach §
243a UGB und steht in Einklang mit dem
Konzernabschluss.

Erklärung

Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen
Verständnisses über den Konzern und sein Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Kon-
zernlagebericht nicht festgestellt.

ZUSÄTZLICHE ANGABEN NACH ARTIKEL
10 DER EU-VO
Wir wurden von der
Hauptversammlung am 7.5.2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am
3
.7.2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2024 Abschlussprüfer.
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Konzernabschluss“ mit dem zusätzli-
chen Bericht an den
Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel
5 Abs. 1 der EU-VO) erbracht
haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüf-
ten Gesellschaft gewahrt haben.




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173
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern

SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses zum 31.12.2024


Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns
bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und
vollständigen Konzernabschluss samt Konzernlagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs. 2
UGB zu beachten.

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bdo.at
AUFTRAGSVERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Die
für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Mag. Verena Wilt-
sche
.
Wien
, 24.3.2025
BDO
Assurance GmbH
Wirtschaftsprüfungs
- und Steuerberatungsgesellschaft
ppa.
Mag. Verena Wiltsche Mag. Gerhard Fremgen
Wirtschaftsprüfer
in Wirtschaftsprüfer

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174
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Bericht über die unabhängige Prüfung der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung


An die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrats der
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG,
Klagenfurt am Wörthersee


Bericht über die unabhängige Prüfung der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung der
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG für das Geschäftsjahr 2024

Wir haben
eine Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit der im Konzernlagebericht r das
Geschäftsjahr 2024
im Abschnitt Konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung enthaltenen konsolidier-
ten
nichtfinanziellen Erklärung der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG (Folgend: „Gesell-
schaft“)
für das am 31.12.2024 endende Geschäftsjahr durchgeführt.

Zusammenfassende Beurteilung auf Basis einer Prüfung mit begrenzter Zusicherung


Auf Grundlage unserer durchgeführten Prüfungshandlungen und der von uns erlangten Nachweise
sind uns keine Sachverhalte bekanntgeworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass die im
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024 im Abschnitt Konsolidierte nichtfinanzielle Erklä-
rung
enthaltene konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung nicht in allen wesentlichen Belangen mit
den Anforderungen
§ 267a UGB übereinstimmt, einschließlich

der Übereinstimmung mit den europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichter-
stattung (in der Folge ESRS),
der Durchführung des Verfahrens zur Ermittlung von Informationen, über die nach den ESRS
zu berichten ist (in der Folge „Verfahren zur doppelten Wesentlichkeitsanalyse“), und des-
sen Darstellung in der Angabe zu ESRS 2 IRO-1, und
der Einhaltung der Anforderungen an die Berichterstattung gemäß Art. 8 der Taxonomie-
Verordnung (EU) 2020/852 (in der Folge EU-Taxonomie-VO).

Grundlage für die zusammenfassende Beurteilung


Wir haben unsere Prüfung mit begrenzter Sicherheit unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmun-
gen und der österreichischen berufsüblichen Grundsätze zu sonstigen Prüfungen
(KFS/PG13) und
ergänzender Stellungnahmen
(KFS/PE28) durchgeführt. Bei einer Prüfung zur Erlangung einer be-
grenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu einer Prüfung zur
Erlangung einer hinreichenden Sicherheit weniger umfangreich, so dass dementsprechend eine ge-
ringere Prüfungssicherheit gewonnen wird.


Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verant-
wortlichkeiten des Prüfers der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung“ unseres Berichts weiter-
gehend beschrieben.


Wir sind vo
n der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen berufs-
rechtlichen Vorschriften und Art.
22 ff. AP-RL, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflich-
ten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.


Unser Prüfungsbetrieb unterliegt den Bestimmungen der KSW
-PRL 2022, die im Wesentlichen den
Anforderungen gemäß ISQM 1 entspricht, und wendet ein umfassendes Qualitätsmanagementsys-
tem an, einschließlich dokumentierter Richtlinien und Verfahren zur Einhaltu
ng ethischer Anfor-
derungen, professioneller Standards sowie geltender gesetzlicher und regulatorischer Anforderun-
gen.


Wir sind der Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des
Berichts erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere zusammenfassende Beurteilung zu
diesem Datum zu dienen.





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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern


Hinweis zur Hervorhebung Angaben zur doppelten Wesentlichkeitsanalyse

Wir weisen auf die Angaben in der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung
zum Prozess der dop-
pelten Wesentlichkeitsanalyse gemäß ESRS 2 IRO
-1 und den damit verbundenen Angaben gemäß
ESRS 2 SBM
-3 hin. Diese Angaben basieren, wie von der Gesellschaft dargelegt, auf einem kontinu-
ierlichen Prozess. Hiermit einhergeht, dass durch sich verändernde Erwartungshaltungen von Inte-
ressenträgern, regulatorische Vorgaben, Veränderungen im Risikomanagement als auch Geschäfts-
modell
- und Strategieanpassungen die Ergebnisse der doppelten Wesentlichkeitsanalyse beein-
flusst werden. Die konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung erfasst somit möglicherweise nicht alle
Auswirkungen, Risiken und Chancen oder unternehmensspezifische Informationen, die jede ein-
zelne Gruppe von Interessenträgern der Gesellschaft in ihrer eigenen Bewertung als wesentlich
erachten könnte.


Unsere zusammenfassende Beurteilung ist in diesem Zusammenhang nicht modifiziert.


Hinweis zur
Hervorhebung Angaben zu Schätzungen zur Wertschöpfungskette und Angaben zu
Quellen für Schätzungen und Ergebnisunsicherheit

Wir weisen auf die Beschreibung der Gesellschaft in der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung
betreffend die Angabepflicht „
BP-2 Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen“ im
Abschnitt „
10) Schätzungen von Kennzahlen zur Wertschöpfungskette“ bis „11 b ii) Zugrundelie-
gende Annahmen, Näherungswerte und Beurteilungen“ als auch die in den Abschnitten
E1-5
Energieverbrauch und Energiemix
, „E1-6 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und
3 sowie THG
-Gesamtemissionen“, „S1-7 – Merkmale der nicht angestellten Beschäftigten der eige-
nen Arbeitskräfte des Unternehmens“
zur Angabepflicht „Methoden und signifikanten
Annahmen (MDR
-M-77a)“ und „AR 46 h) Berichterstattungsgrenzen und Berechnungsmethoden für
die Schätzung der Treibhausgasemissionen der Scope 3 THG Emissionen
erläuterten Methoden und
signifikanten Annahmen hin. Wie in diese
n Abschnitten erläutert, basieren die hiermit verbunde-
nen Kennzahlen
zu einem hohen Maß auf Hochrechnungen und Annahmen. Die mit diesen Angabe-
pflichten im hohen Maß verbundene Abhängigkeit von Hochrechnungen und Annahmen führt trotz
unternehmerischer Sorgfalt zu einer verminderten Belastbarkeit getroffener Aussagen.
Dies gilt
ebenso für
die mit diesen Angabepflichten in Verbindung stehenden Angaben zu Zielen und Maß-
nahmen.


Unsere zusammenfassende Beurteilung ist in diesem Zusammenhang nicht modifiziert.


Hinweis zu
Angaben zu Vergleichsinformationen

Die in der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung der Gesellschaft aufgeführten Vergleichsin-
formationen
zu Vorperioden, einschließlich jene im Abschnitt zur Berichterstattung gem. Art. 8
der EU
-Taxonomie-VO, waren und sind weder Teil dieser Prüfung zur Erlangung einer begrenzten
Sicherheit noch einer Prüfung zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit.


Unsere zusammenfassende Beurteilung ist in diesem Zusammenhang nicht modifiziert.


Sonstige Informationen


Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen In-
formationen umfassen
alle Informationen im Geschäftsbericht 2024 ausgenommen die konsoli-
dierte nichtfinanzielle Erklärung
innerhalb des Konzernlageberichts und unseren Bericht.

Den
Konzernabschluss und die übrigen Teile des Konzernlageberichts sowie den Teil „Corporate
Governance“
haben wir vor dem Datum unseres Berichts erlangt. Die weiteren Teile des Geschäfts-
berichts werden uns
voraussichtlich nach diesem Datum zur Verfügung gestellt.



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176
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern


Unsere zusammenfassende Beurteilung über die konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung erstreckt
sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir werden dazu keine Art der Zusicherung ge-
ben.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung haben
wir die Verantwortlichkeit, diese sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob sie
wesentliche Unstimmigkeiten zur konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung
oder zu unseren bei
der Prüfung mit begrenzter Sicherheit erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesent-
lich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf der Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten
den Schluss ziehen, dass eine wesentliche f
alsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vor-
liegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang
nichts zu berichten.


Verantwortlichkeiten
der gesetzlichen Vertreter

Die gesetzlichen Vertreter sind für die Aufstellung einer
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung
einschließlich der Entwicklung und Durchführung des Verfahrens zur
doppelten Wesentlichkeits-
analyse gemäß den geltenden Anforderungen und Standards verantwortlich. Diese Verantwortlich-
keit umfasst


die Identifizierung der tatsächlichen und potenziellen Auswirkungen sowie der Risiken und
Chancen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaspekten und die Beurteilung der Wesent-
lichkeit dieser Auswirkungen, Risiken und Chancen,
die Aufstellung der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung unter Einhaltung der Anfor-
derungen der § 267a UGB, einschließlich der Übereinstimmung mit den ESRS,
die Aufnahme von Angaben in die konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung in Übereinstim-
mung mit der EU-Taxonomie-VO sowie
die Gestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung interner Kontrollen, die die ge-
setzlichen Vertreter als relevant erachten, um die Aufstellung einer konsolidierten nicht-
finanziellen Erklärung, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von do-
losen Handlungen oder Irrtümern ist, und die Durchführung des Verfahrens zur doppelten
Wesentlichkeitsanalyse in Übereinstimmung mit den Anforderungen der ESRS zu ermögli-
chen.

Diese Verantwortlichkeit umfasst weiters die Auswahl und Anwendung geeigneter Methoden
zur
konsolidierten nichtfinanziellen Berichterstattung
sowie das Treffen von Annahmen und Schätzun-
gen zu einzelnen Nachhaltigkeitsangaben, die unter den gegebenen Umsnden angemessen sind.


Der Aufsichtsrat ist für die Überwachung des Verfahrens zur
doppelten Wesentlichkeitsanalyse und
der Aufstellung der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung verantwortlich.

Inhärente Beschränkungen bei der Aufstellung der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung


Bei der Berichterstattung über zukunftsgerichtete Informationen ist die Gesellschaft verpflichtet,
diese zukunftsgerichteten Informationen auf der Grundlage offengelegter Annahmen über Ereig-
nisse, die in der Zukunft eintreten könnten, sowie möglicher zukün
ftiger Maßnahmen der Gesell-
schaft
zu erstellen. Wahrscheinlich wird es zu Abweichungen kommen, da erwartete Ereignisse
häufig nicht wie angenommen eintreten.


Bei der Festlegung der Angaben gemäß der EU
-Taxonomie-VO sind die gesetzlichen Vertreter ver-
pflichtet, unbestimmte Rechtsbegriffe auszulegen. Unbestimmte Rechtsbegriffe können, auch hin-
sichtlich der Rechtskonformität ihrer Auslegung, unterschiedlich ausgel
egt werden und unterliegen
dementsprechend Unsicherheiten.




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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern


Verantwortlichkeiten des Prüfers der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung

Unsere Ziele sind die Planung und Durchführung einer Prüfung, um begrenzte Sicherheit darüber
zu erlangen, ob die
konsolidierte nichtfinanziellen Erklärung einschließlich des darin dargestellten
Verfahrens zur
doppelten Wesentlichkeitsanalyse und der Berichterstattung nach der EU-
Taxonomie
-VO frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist, sei es aufgrund von dolosen Hand-
lungen oder Irrtümern, und darüber einen Vermerk zu erstellen, der unsere zusammenfassende
Beurteilu
ng enthält. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resul-
tieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie die auf Grundlage der
konsolidierten nichtfinanziellen
Berichterstattung
getroffenen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Während der gesamten Prüfung mit begrenzter Sicherheit üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus
und bewahren eine kritische Grundhaltung.


Zu unseren Verantwortlichkeiten gehören


die Durchführung von risikobezogenen Prüfungshandlungen einschließlich der Erlangung ei-
nes Verständnisses der internen Kontrollen, die für den Auftrag relevant sind, um Darstel-
lungen zu identifizieren, bei denen es wahrscheinlich zu wesentlichen falschen Angaben
kommt, sei es aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, jedoch nicht mit dem
Ziel, eine zusammenfassende Beurteilung über die Wirksamkeit der internen Kontrollen
der Gesellschaft abzugeben, und
die Entwicklung und Durchführung von Prüfungshandlungen bezogen auf Angaben in der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung, bei denen wesentliche falsche Darstellungen
wahrscheinlich sind. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultie-
rendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Un-
vollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrol-
len beinhalten können.

Zusammenfassung der durchgeführten Arbeiten


Eine Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit erfordert die Durchführung von Prüfungshand-
lungen zur Erlangung von Nachweisen über die
konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung. Die Art,
der Zeitpunkt und der Umfang der ausgewählten Prüfungshandlungen hängen von pflichtgemäßem
Ermessen ab, einschließlich der Identifizierung von Angaben in der
konsolidierten nichtfinanziellen
Erklärung
, bei denen wesentliche falsche Darstellungen auftreten können, sei es aufgrund von do-
losen Handlungen oder Irrtum.


Bei der Durchführung unserer Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit in Bezug auf die
konso-
lidierte nichtfinanzielle Erklärung
gehen wir wie folgt vor:

Wir gewinnen ein Verständnis von den Verfahren der Gesellschaft, die für die Aufstellung
der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung relevant sind.
Wir beurteilen, ob alle durch das Verfahren zur doppelten Wesentlichkeitsanalyse ermit-
telten relevanten Informationen in die konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung aufgenom-
men wurden.
Wir beurteilen, ob die Struktur und die Darstellung der konsolidierten nichtfinanziellen
Erklärung im Einklang mit den ESRS stehen.
Wir führen Befragungen des relevanten Personals und analytische Prüfungshandlungen zu
ausgewählten Angaben in der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung durch.
Wir führen stichprobenartige ergebnisorientierte Prüfungshandlungen zu ausgewählten An-
gaben in der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung durch.
Wir gleichen ausgewählte Angaben der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung mit den
entsprechenden Angaben im Konzernabschluss und den übrigen Abschnitten des Konzern-
lageberichts ab.


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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern


Wir erlangen Nachweise über die dargestellten Methoden zur Entwicklung von Schätzungen
und zukunftsgerichteten Informationen.
Wir erlangen ein Verständnis des Verfahrens zur Identifizierung taxonomiefähiger und
taxonomiekonformer Wirtschaftsaktivitäten und zur Erstellung der entsprechenden Anga-
ben in der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung.


Haftungs
beschränkung und Veröffentlichung

Bei der Prüfung der
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung mit begrenzter Sicherheit handelt
es sich um eine freiwillige Prüfung.


Diesen Bericht
erstatten wir auf Grundlage des mit dem Auftraggeber geschlossenen Prüfungsver-
trags, dem auch mit Wirkung gegenüber Dritten die
beigelegten Allgemeinen Auftragsbedingungen
für Wirtschaftstreuhandberufe (AAB 2018) zugrunde liegen.


Hinsichtlich unserer Verantwortlichkeit und Haftung aus dem Auftragsverhältnis gilt Punkt 7. der
AAB 2018.


Der Bericht
über die unabhängige Prüfung darf ausschließlich zusammen mit der im Konzernlage-
bericht für das Geschäftsjahr 2024 im Abschnitt Konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung
enthalte-
nen
konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung und nur in vollständiger und ungekürzter Form Drit-
ten zugänglich gemacht werden.
Da unser Bericht ausschließlich im Auftrag und im Interesse der
Gesellschaft erstellt wird, bildet er keine Grundlage für ein allfälliges Vertrauen dritter Personen
auf seinen Inhalt. Ansprüche d
ritter Personen können daher daraus nicht abgeleitet werden.

Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer


D
ie für die Prüfung der konsolidierten nichtfinanziellen Erklärung auftragsverantwortliche Wirt-
schaftsprüfer
in ist Frau Mag. Verena Wiltsche.


Wien
, 24.3.2025

BDO
Assurance GmbH
Wirtschaftsprüfungs
- und Steuerberatungsgesellschaft







ppa.
Mag. Verena Wiltsche Mag. Gerhard Fremgen
Wirtschaftsprüfer
in Wirtschaftsprüfer

Beilagen

Beilage I: Konzernlagebericht inklusive konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung der SW Umwelt-
technik Stoiser & Wolschner AG, bezeichnet als Konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung
Beilage II: Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftstreuhandberufe (AAB)

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik Konzern
Erklärung des Vorstandes
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im
Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungs-
standards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst
getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht
den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die
Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst ge-
treues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die
wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt,
denen der Konzern ausgesetzt ist.
Klagenfurt, am 24. März 2025
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi

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Lagebericht SW Umwelttechnik AG
Einzelabschluss
Bestätigungsvermerk
Erklärung des Vorstandes
SW Umwelttechnik AG
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194
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181
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Die Beteiligungen der SW Umwelttechnik Stoiser &
Wolschner AG umfassen Unternehmen mit Standorten in
Österreich, Ungarn und Rumänien, sowie in der Slowa-
kei und Bulgarien.
Wirtschaftliches Umfeld
Im Jahr 2024 blieb das wirtschaftliche Umfeld in den
Kernmärkten der SW Umwelttechnik herausfordernd,
geprägt von globalen Unsicherheiten und strukturellen
Anpassungen. Die EZB behielt die Zinsen länger auf
einem höheren Niveau als ursprünglich prognostiziert,
was sich negativ auf die Wirtschaftsentwicklung im Euro-
raum auswirkte.
Im Jahr 2024 war die Inflation in der gesamten EU deut-
lich niedriger als im Vorjahr und sank auf 2,6 % (2023:
6,4 %). In der Eurozone verringerte sich die Inflations-
rate um 3 Prozentpunkte auf 2,4 %. Diese Rückgänge
deuten auf eine allgemeine Abschwächung der Preis-
steigerungen hin, die in den letzten Jahren stark von der
Energiekrise und geopolitischen Spannungen beeinflusst
wurden. Dennoch wirkten sich die durch die Vorjahresin-
flation bedingten Lohn- und Gehaltserhöhungen negativ
auf die Margen aus. Die Investitionen im Industriesektor
blieben zurückhaltend. Diese Unsicherheitsfaktoren
wirkten sich auf das Wirtschaftswachstum aus, das für
2024 in der EU mit 0,9 % und in der Eurozone mit 0,8 %
prognostiziert wird.
Österreich
Seit Anfang 2023 befindet sich die österreichische Wirt-
schaft in einem anhaltenden Abschwung. Die Infla-
tionsrate sank deutlich auf 2,9 % (VJ: 7,7 %), während
Investitionen und Exporte weiter zurückgingen und dazu
führten, dass die Rezession auch im Jahr 2024 nicht
überwunden wurde. Die Wirtschaft schrumpfte voraus-
sichtlich um 1,2 %, da der von Wirtschaftsmodellen pro-
gnostizierte Aufschwung insbesondere in der Industrie,
im Bauwesen und im Einzelhandel ausblieb. Besonders
stark betroffen waren die Industrie und das Baugewerbe,
die weiterhin unter der schwachen globalen Konjunktur
litten und mit hohen Lohnstückkosten sowie einer gerin-
gen Auftragslage zu kämpfen hatten.
Die Investitionstätigkeit in Österreich lag deutlich unter
dem Vorkrisenniveau, was auf hohe Zinsen und ge-
dämpfte Erwartungen zurückzuführen war. Zum Jahres-
ende 2024 verschlechterte sich die Stimmung in der
Industrie und im Bauwesen weiter. Die anhaltenden
strukturellen Probleme und globalen Unsicherheiten er-
schweren eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung.
Ungarn
Nach dem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung
im Jahr 2023 konnte sich die ungarische Wirtschaft im
Jahr 2024 leicht erholen, wenngleich das Wachstum
mit 0,6 % moderat ausfiel. Dieses moderate Wachstum
ist vor allem das Ergebnis der Erholung des Dienstleis-
tungssektors, während die Bau- und Industriebranche
weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfron-
tiert bleibt. Besonders bemerkenswert war der starke
Rückgang der Inflationsrate. Sie verringerte sich um
ganze 13,2 Prozentpunkte und erreichte 2024 ein Niveau
von 3,8 %. Diese Entwicklung spiegelt eine deutliche
Entspannung der Preissituation wider, nachdem die
Inflation im Vorjahr durch hohe Energiekosten, gestörte
Lieferketten und geopolitische Unsicherheiten auf einem
historischen Höchststand gelegen hatte. Die Rekord-
inflation verringerte die Kaufkraft der Haushalte und die
Investitionsbereitschaft der Industrie.
Die Zurückhaltung von EU-Fördermitteln belastet weiter-
hin die Ressourcen Ungarns und schränkt die Entwick-
lungskapazitäten des öffentlichen und privaten Sektors
ein. Besonders betroffen sind die Bauwirtschaft und die
Industrie, was das Wirtschaftswachstum in diesen Be-
reichen deutlich hemmt.
Rumänien
Das Jahr 2024 brachte für Rumänien eine Reihe be-
deutender wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen.
Rumänien verzeichnete im Jahr 2024 ein Wirtschafts-
wachstum von 1,4 %, das insbesondere durch eine
stabile Binnenwirtschaft getragen wurde. Dabei spielten
der private Konsum und Investitionen eine zentrale
Rolle. Diese werden maßgeblich durch EU-Fördermittel
gestützt, was positive Impulse für die Infrastrukturent-
wicklung und wirtschaftliches Wachstum setzt. Zudem
sank die Inflationsrate in Rumänien deutlich auf 5,5 %
(2023: 9,7 %). Diese Abschwächung der Teuerungsdy-
namik trug zu einer Entspannung der Konsumneigung
und einer verbesserten Planbarkeit für Unternehmen bei.
Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt die Inflation
nach wie vor ein relevanter Einflussfaktor, der die wirt-
schaftliche Stabilität beeinflusst.
Geschäftsverlauf und
wirtschaftliches Umfeld

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182
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Geopolitische Unsicherheiten und hohe Finanzierungs-
kosten belasten jedoch weiterhin die Industrie und den
Bausektor. Hinzu kommt, dass 2024 in Rumänien ein
„Super-Wahljahr“ startete, mit vier wichtigen Wahlen,
darunter die Europa- und Regionalwahlen sowie die
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. Diese sorgten
einerseits durch erhöhte öffentliche Ausgaben für posi-
tive wirtschaftliche Impulse, führten andererseits jedoch
zu einer Zunahme politischer und wirtschaftlicher Unsi-
cherheit. Das Verfassungsgericht annullierte die Präsi-
dentschaftswahlen, da mehrere Unregelmäßigkeiten und
mögliche Manipulationen festgestellt wurden. Die Neu-
wahlen sind für Mai 2025 angesetzt. Die Annullierung
der Wahl belastet die Wirtschaft erheblich, da politische
Unsicherheiten Investitionen hemmen, den rumänischen
Leu unter Druck setzen und das Vertrauen der Ver-
braucher:innen und Handelspartner:innen schwächen.
Eine erfreuliche Entwicklung Jahres war die endgültige
Entscheidung des Beitritts Rumäniens zum Schengen-
Raum ab Jänner 2025. Der Schengen-Beitritt markiert
einen wichtigen Schritt für die wirtschaftliche Integration
Rumäniens in die EU, insbesondere für den Handel und
den grenzüberschreitenden Verkehr. Er wird auch als
Impuls für ausländische Investitionen und eine stärkere
Einbindung in europäische Lieferketten gesehen.
Zweigniederlassungen
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG betreibt
keine Zweigniederlassungen.
Quellen: European Commission, Außenwirtschaft Österreich, Wirt-
schaftskammer Österreich, Germany Trade & Invest, Erste Group
Research, WIFO
*
Die finanziellen Leistungsindikatoren sind in Abhängigkeit von der Branche und Grö-
ße des Unternehmens sowie der Komplexität der Geschäftstätigkeit geeignet.
Finanzielle Leistungsindikatoren
*
Einheit 2024 2023 2022
Ertragslage
Ergebnis nach Steuern TEUR 3.445 4.374 -703
durchschnittliches Eigenkapital TEUR 22.923 21.265 21.644
Eigenkapitalrendite % 15,0 20,6 -3,2
Betriebsergebnis TEUR -68 -733 -1.498
Durchschnittliche Gesamtkapital TEUR 45.805 43.909 44.931
Gesamtkapitalrentabilität % -0,1 -1,7 -3,3
Vermögens- und Finanzlage
Eigenkapital TEUR 23.448 22.399 20.130
Gesamtkapital TEUR 46.499 45.112 42.707
Eigenkapitalquote % 50,4 49,7 47,1
Verzinsliches Fremdkapital TEUR 21.920 21.117 21.236
Liquide Mittel TEUR -16 -13 -14
Nettoverschuldung TEUR 21.904 21.104 21.221
Eigenkapital TEUR 23.448 22.399 20.130
Gearing ratio % 93,4 94,2 105,4
Geldflussrechnung
Nettogeldfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit TEUR -1.253 -626 -2.304
Nettogeldfluss aus der Investitionstätigkeit TEUR 3.837 3.853 6.562
Nettogeldfluss aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -2.581 -3.228 -4.249

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183
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Angaben gem. § 243a UGB
SW Umwelttechnik notiert mit 725.999 Stück Aktien, im
„standard market auction“ der Wiener Börse, die Ge-
samtheit der Aktien entspricht einem Grundkapital von
TEUR 5.278.
Die Wolschner Privatstiftung hält mehr als 40 % des aus-
gegebenen Aktienkapitals der SW Umwelttechnik Stoiser
& Wolschner AG.
Großaktionäre mit mehr als 5 % gehaltenen Aktien sind
die VBG Verwaltungs- und BeteiligungsGmbH (100%ige
Tochter der BKS Bank AG), Herr Dipl.-Ing. Dr. Bernd
Wolschner (persönlich), Herr Dipl.-Ing. Klaus Einfalt (per-
sönlich) und Herr Dr. Stephan Dörler direkt und indirekt
über die KWWN GmbH.
Es existieren keine Beschränkungen, die die Stimm-
rechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. Es
gibt auch keine Aktionär:innen oder am Kapital beteiligte
Arbeitnehmer:innen, die Kontrollrechte besitzen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Mai 2021
wurde der Vorstand gemäß §§ 169 ff AktG ermächtigt,
innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der entspre-
chenden Satzungsänderung in das Firmenbuch das
Grundkapital – allenfalls in mehreren Tranchen – gegen
Bar- und/oder Sacheinlage um bis zu TEUR 2.639 durch
Ausgabe von bis zu 362.999 Stück neue auf Inhaber
lautende Stückaktien zu erhöhen und den Ausgabekurs
sowie die Ausgabebedingungen mit Zustimmung des
Aufsichtsrates festzulegen. Das gesetzliche Bezugsrecht
kann den Aktionären unter Ausschluss des unmittelbaren
Bezugsrechts der Altaktionäre in der Weise eingeräumt
werden, dass die Kapitalerhöhung von einem Kreditins-
titut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der
Verpflichtung übernommen wird, sie den Aktionären ent-
sprechend ihrem Bezugsrecht anzubieten (mittelbares
Bezugsrecht). Der Aufsichtsrat oder ein hierzu vom Auf-
sichtsrat bevollmächtigter Ausschuss wurde ermächtigt,
Änderungen der Satzung, die sich aus der Ausnützung
des genehmigten Kapitals ergeben, zu beschließen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024
wurde der Vorstand gemäß § 65 Abs. 1 Z 8 AktG dazu
ermächtigt, bis zum 8. November 2026, eigene Aktien
bis zu einem Anteil von höchstens 10 % des Grund-
kapitals zu erwerben (Gesamterwerbsvolumen), wobei
der geringste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert
maximal 30 % unter und der höchste Gegenwert maxi-
mal 10 % über dem durchschnittlichen Börseschlusskurs
der dem Rückerwerb vorhergehenden drei Börsetage
betragen darf. Die Ermächtigung kann ganz oder teil-
weise und auch in mehreren Teilbeträgen und in Ver-
folgung eines oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden.
Der Handel in eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs
ausgeschlossen.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2024 wur-
de der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Auf-
sichtsrates innerhalb von fünf Jahren die eigenen Aktien
auf jede gesetzlich zulässige Art wieder zu veräußern,
wobei der Vorstand ermächtigt ist, für die Veräußerung
eigener Aktien eine andere Art der Veräußerung als
über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot unter
Ausschluss des Bezugsrechts zu beschließen, wenn die
eigenen Aktien als Gegenleistung für den Erwerb von
Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an
einer oder mehreren Gesellschaften im In- und Ausland
verwendet oder im Rahmen eines Mitarbeiterbeteili-
gungs- oder Aktienoptionsprogramms an Arbeitneh-
mer:innen, leitende Angestellte, Mitglieder des Vorstan-
des/der Geschäftsführung der Gesellschaft oder eines
mit ihr verbundenen Unternehmens gewährt werden.
Zusätzlich wurde der Vorstand ermächtigt, das Grund-
kapital der Gesellschaft durch Einziehen dieser eigenen
Aktien ohne Nennwert ohne weiteren Beschluss der
Hauptversammlung herabzusetzen, wobei der Aufsichts-
rat ermächtigt ist, Änderungen der Satzung, die sich
durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschlie-
ßen.
Es existieren keine Vereinbarungen, an denen die Ge-
sellschaft beteiligt ist und die bei einem Kontrollwechsel
in der Gesellschaft infolge eines Übernahmeangebots
wirksam werden, sich ändern oder enden. Es existiert
derzeit kein öffentliches Übernahmeangebot, das Ent-
schädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft
und dem Vorstand und den Aufsichtsratsmitgliedern oder
Arbeitnehmern notwendig machen würde.

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184
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Dividende
Der Vorstand der SW Umwelttechnik wird den Aktio-
ren auf der Hauptversammlung, die für den 7. Mai 2025
anberaumt ist, vorschlagen, eine erwartete Dividenden-
ausschüttung von 0,40 € je Aktie durchzuführen.
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Der Aufsichtsrat und das Management der SW Um-
welttechnik legen größten Wert auf eine nachhaltige
Unternehmensführung. Das Beitragen zu einer umwelt-
freundlichen Entwicklung der Wirtschaft und die soziale
Verantwortung sind uns seit Jahrzehnten ein großes
Anliegen und Teil unserer Unternehmensmission, die wir
konsequent verfolgen.
Arbeitnehmerbelange
Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen ist uns be-
sonders wichtig, sowie deren regelmäßige Fort- und
Weiterbildung. Ebenso ein zentraler Schwerpunkt in
unserer Unternehmensphilosophie ist der wertschätzen-
de Umgang miteinander. Unsere Unternehmenswerte
sind eine verbindliche Leitlinie und unterstützen uns
dabei, sowohl unserer gesellschaftlichen Verantwortung
als auch unserer Mission gerecht zu werden. Darüber hi-
naus haben wir sie in unserem Verhaltenskodex nieder-
geschrieben und leben diese Werte jeden Tag.
Forschung und Entwicklung
Im Jahr 2024 investierte die SW Umwelttechnik wie auch
schon in den Vorjahren in Forschungs- und Entwick-
lungsprojekte.
In den vergangenen Jahren lag der Fokus klar auf der
Entwicklung von Ultrahochfestem Beton (UHPC). In
einem wegweisenden Forschungsprojekt über die letzten
Jahre entstand, in Zusammenarbeit mit verschiedenen
Partnern, unter anderem mit der EMPA und der ETH
Zürich, die Wendeltreppe „Cadenza“ aus UHPC. Die
„Cadenza“ fand ihren Platz in einer Einheit des NEST
an der EMPA in Zürich und wurde 2024 offiziell eröffnet.
Ein weiteres Projekt, das in den letzten Jahren vorange-
trieben wurde, ist die Entwicklung des Ablaufgitters aus
UHPC, das eine sinnvolle Ergänzung zum bereits ver-
bauten UHPC-Brückenablauftopf darstellt. Nachdem alle
erforderlichen Dokumente vorlagen und die Produktp-
fung erfolgreich abgeschlossen wurde, erfolgte im Jahr
2024 wie geplant die finale Umsetzung und Einführung.
In der deutschen Bauwirtschaft ist für die Verwendung
von UHPC entweder eine Zustimmung im Einzelfall oder
eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich.
In Österreich sind die Rahmenbedingungen bisher ähn-
lich, auch wenn im letzten Jahr die ÖBV-UHPC-Richtli-
nie veröffentlicht wurde. Konkrete weitere Vorgaben gibt
es derzeit noch nicht, jedoch wird erwartet, dass eine
weitergehende Normung folgen wird, die den verstärkten
Einsatz von UHPC in der Bauwirtschaft fördern könnte.
SW Umwelttechnik betreibt entsprechend den Anforde-
rungen des Österreichischen Corporate Governance Ko-
Aktienkennzahlen
2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Ergebnis Konzern (in EUR Mio.) 1,10 10,30 10,50 9,70 6,80 8,10 7,11 1,69
Dividende (in EUR) 0,40 3,30 2,90 3,20 1,60 0,60 0,30 0,10
Höchstkurs (in EUR) 50,00 46,00 50,00 47,00 42,80 32,00 12,60 10,01
Tiefstkurs (in EUR) 35,00 38,00 33,20 37,00 20,00 12,20 7,80 6,50
Schlusskurs (in EUR) 35,40 40,40 41,00 38,20 42,00 32,00 10,20 7,50
Gew. Anzahl Aktien (Stk.) 725.999 725.999 725.999 725.999 725.999 663.906 640.878 640.878

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185
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Risikobericht
dex ein formalisiertes, einheitliches und konzernweites
Risikomanagementsystem. So können eine frühzeitige
Identifikation und Steuerung von potentiellen Risiken so-
wie – im Idealfall – weitere Wettbewerbsvorteile erreicht
werden.
Das Berichtswesen als zentraler Bestandteil des
Risikomanagements erfasst positive und negative
Abweichungen von Unternehmenszielen und Unter-
nehmenskennzahlen. In Abstimmung mit allen leitenden
Mitarbeiter:innen analysiert der Vorstand Ergebnisse und
Kennzahlen, um entsprechende Maßnahmen abzulei-
ten und so unternehmerische Chancen bestmöglich zu
nutzen.
Risikomanagement
Damit potenzielle Risiken auf Unternehmensebene
systematisch identifiziert und bewertet werden können,
ist ein umfassendes Risikomanagement in der Auf-
bau- und Ablauforganisation verankert. Zusammen mit
dem Berichtswesen bildet es die Grundlage für den
regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den
einzelnen Konzerngesellschaften und dem Vorstand und
Aufsichtsrat. Das strategische Risikomanagement wird
durch den Vorstand koordiniert, der auch die oberste
Verantwortung für die Strategie und die Erreichung der
Unternehmensziele trägt. Im operativen Geschäft sind
darüber hinaus alle Führungskräfte für die Überwachung
und Steuerung möglicher Risikoquellen verantwortlich.
Zur gemeinsamen Aufarbeitung, Analyse und Dokumen-
tation größerer Risikoentscheidungen dienen die erwei-
terten Vorstandssitzungen. Das Konzerncontrolling ist für
Koordination, Sicherung und Steuerung des Konzernrisi-
kos zuständig und berichtet wiederum an den Vorstand.
Das konzernweite Risikomanagement beschäftigte sich
im Geschäftsjahr 2024 vor allem mit den betrieblichen
Herausforderungen durch das wirtschaftliche Umfeld
in den Märkten und mit den erheblichen Kostensteige-
rungen, insbesondere im Personalbereich. SW Umwelt-
technik hat die Einkaufsstrategie der vergangenen Jahre
beibehalten und durch eine vorausschauende Einkaufs-
planung für ausreichend hohe Lagerbestände an allen
Werksstandorten gesorgt. Damit konnte sichergestellt
werden, dass Leistungs- und Liefergarantien für die Kun-
den gewährleistet werden konnten. Ein weiterer Schwer-
punkt des internen Risikomanagements war die Sicher-
stellung der Kapazitätsauslastung und der Umgang mit
volatilen Rohstoffpreisen. Dies erforderte eine intensive
Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung in den
einzelnen Kernmärkten.
Um eine Grundlage zur Steuerung zu erhalten, wurden
die Risiken unter Berücksichtigung von Prognosen, Ein-
trittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen untersucht.
So konnten folgende Hauptrisiken identifiziert werden:
Gesetzliche und wirtschaftliche Risiken
Betriebliche Risiken
Finanzwirtschaftliche Risiken
Diese Hauptrisiken und die damit verbundenen Kont-
rollaktivitäten wurden dem Prüfungsausschuss in zwei
Sitzungen präsentiert und unterliegen laufenden Anpas-
sungen durch den Vorstand.

Gesetzliche & wirtschaftliche
Rahmenbedingungen
Branchenrisiko
Wie jedes andere Unternehmen ist auch SW Umwelt-
technik einer Reihe von branchenspezifischen Risiken
ausgesetzt. Gesamtwirtschaftliche Faktoren wie die
allgemeine Konjunkturentwicklung, die Finanzierungs-
möglichkeiten der öffentlichen Hand sowie die umwelt-
politischen und umweltrechtlichen Rahmenbedingungen
beeinflussen die Branchen, in denen SW Umwelttechnik
tätig ist. Ein typischer branchenspezifischer Einfluss ist
der Witterungseinfluss auf den Verlauf und das Ergebnis
von Bauprojekten, der sich insbesondere in den Winter-
monaten bemerkbar macht.
Begünstigt wird die Steuerung der Branchenrisiken
durch die Unabhängigkeit von SW Umwelttechnik in zwei
Geschäftsbereichen sowie mehreren Ländern. Saiso-
nale und länderspezifische Schwankungen können so
ausgeglichen und abgemildert werden, unterschiedliche
Marktpotentiale genutzt und der flexible Einsatz von
Ressourcen entlang der konzernweiten Wertschöpfungs-
kette optimiert werden.
Marktrisiko
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa ist für
die Geschäftsentwicklung der SW Umwelttechnik von
entscheidender Bedeutung. Das EU-Förderbudget für
die Jahre 2021 - 2027 beinhaltet Förderungen für kom-

Graphics
186
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
munale Investitionen in den Wachstumsmärkten Mittel-
und Osteuropas. Diese Förderungen der Europäischen
Union sind wichtige Erfolgsfaktoren und insbesondere in
den Bereichen Straßen- und Schieneninfrastruktur sowie
Abwasserreinigung von entscheidender Bedeutung.
Die breite geografische Aufstellung und die umfassende
Produktpalette der SW Umwelttechnik erglichen das
Management des Marktrisikos. Das Unternehmen ist
bestrebt, in allen Kernmärkten die bestmögliche Kosten-
position zu erreichen: Hohe Standards sowie moderne
Werke und Anlagen sorgen für Kosteneffizienz in der
Produktion und lassen eine flexible Anpassung an
Veränderungen der Nachfrage zu, was zur sehr guten
Marktposition von SW Umwelttechnik beiträgt. SW-Pro-
dukte werden in folgende Länder exportiert: Slowakei,
Italien, Deutschland, Slowenien, Bulgarien und Molda-
wien.
Das interne Controlling und der ständige Unternehmens-
vergleich durch internes Benchmarking tragen zur weite-
ren Risikominimierung bei. Auch Wettbewerbsanalysen
und Best-Practice-Fälle werden genutzt, um das Unter-
nehmensziel der Kostenführerschaft in allen relevanten
Bereichen zu erreichen.
Pandemierisiko
SW Umwelttechnik ist durch ihre beeindruckende Flexi-
bilität und Anpassungsfähigkeit gut gerüstet, um Risiken
im Kontext globaler Herausforderungen, insbesondere
in Bezug auf Pandemien, zu minimieren. Die robuste
Struktur erglicht es SW Umwelttechnik, auf Verän-
derungen in der Marktnachfrage, Lieferkettenunterbre-
chungen und andere unvorhersehbare Einflüsse flexibel
zu reagieren. SW Umwelttechnik kann Lieferproblemen
erfolgreich entgegenwirken und potenziellen Engpässen
bei Rohstoffen durch die Erhung der Lagerbestände
vorbeugen. Durch die direkte und regionale Beschaffung
von Rohstoffen ist das Unternehmen in der Lage, flexibel
zu agieren und eine zuverlässige Bereitstellung von
Leistungen und Lieferungen für Kunden sicherzustellen.
Diese Widerstandsfähigkeit betont nicht nur die Robust-
heit des Unternehmens, sondern auch seine Fähigkeit,
sich an dynamische Marktsituationen anzupassen.
Betriebliche Risiken
Anlagenrisiko
Die Produktion bei SW Umwelttechnik erfolgt im Ein-
und Mehrschichtbetrieb, je nach Anlage und Bedarf.
Damit besteht eine branchenübliche Abhängigkeit von
den Anlagen, die jedoch durch den Einsatz moderner
Maschinen mit geringerem Störungs- und Ausfallrisiko
reduziert werden kann. Das bestehende Restrisiko wird
durch umfangreiche Schulungen der verantwortlichen
Mitarbeiter und durch die Einhaltung eines klar definier-
ten Wartungsprogramms minimiert. Sollte es dennoch
zu Verzögerungen kommen, ist es in der Regel möglich,
kurzfristig auf andere Anlagen des Konzerns auszuwei-
chen. Im Geschäftsjahr 2024 gab es keine Maschinen-
ausfälle.
Beschaffungsmarktrisiko
Als produzierendes Unternehmen ist SW Umwelttechnik
Preisschwankungen bei der Beschaffung von Rohstoffen
ausgesetzt. Die Rohstoffbeschaffung erfolgt hauptsäch-
lich über den EU-Markt. Insbesondere der Stahlpreis,
der von mehreren Faktoren abhängig ist, unterliegt
relativ großen Preisschwankungen. SW Umwelttechnik
vereinbart daher bereits bei Auftragserteilung für ein
Großprojekt eine vertragliche Preisbindung, um den
Risikofaktor der Stahlpreisschwankungen zu minimieren.
Ein spezielles Auswahlverfahren der Lieferanten und lau-
fende Kontrollprozesse tragen ebenfalls zum Risikoma-
nagement bei. Angesichts der gestiegenen Strompreise
infolge des Krieges in der Ukraine und im Einklang mit
den eigenen Zielen für Nachhaltigkeit hat sich SW Um-
welttechnik entschlossen, weiterhin in Photovoltaikanla-
gen zu investieren, um eine größere Unabhängigkeit bei
der Strombeschaffung zu erreichen und einen Beitrag
zum Klimaschutz zu leisten.
Terminrisiko
SW Umwelttechnik legt großen Wert auf Termin- und
Leistungstreue, um höchste Ansprüche an die Zuver-
lässigkeit zu erfüllen. Bei Großaufträgen werden in
der Regel im Vorfeld Leistungs- und Termingarantien
abgegeben. Das Projektmanagement wird IT-gestützt
durch die Integration moderner Kalkulations-, Produkti-
ons- und Montageplanungssysteme durchgeführt. Dies
trägt dazu bei, das Terminrisiko zu minimieren. Sollte
es dennoch zu Verzögerungen oder Ausfällen in einem
Werk kommen, kann die Lieferung grundsätzlich aus
einem anderen Werk erfolgen.


Graphics
187
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
IT-Risiko
Moderne IT-Systeme minimieren das Risiko von Ausfäl-
len in der Datenverarbeitung. Regelmäßige und voll-
ständige Datensicherungen an mehreren Standorten
erhöhen zudem die IT-Sicherheit.
Der konzernweite Einsatz von SAP als Management-
Informationssystem gewährleistet eine effiziente Kom-
munikation und Planung zwischen den Standorten des
Konzerns. Die in das SAP-System integrierten Kontroll-
mechanismen sichern die Stabilität und Funktionalität
des Programms.
Umweltrisiko
SW Umwelttechnik stellt umweltfreundliche Produkte für
einen ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt
her. Mit gezielten und wirksamen Schutzmaßnahmen mi-
nimiert das Unternehmen verschiedene Umweltrisiken,
die im Produktionsbetrieb entstehen. Die Umweltschutz-
und Sicherheitsvorkehrungen zur Unterstützung der Um-
weltschutzmaßnahmen werden von den Betriebsleitern
und Nachhaltigkeitsbeauftragten regelmäßig überprüft
und bewertet.
Personalrisiko
Der wirtschaftliche Erfolg eines jeden Unternehmens
hängt entscheidend von den Beschäftigten ab. Aufgrund
der demographischen und verschiedenen gesellschaft-
lichen Entwicklungen herrscht in Ungarn und Rumänien
ein Mangel an Arbeitskräften. SW Umwelttechnik begeg-
net diesem Mangel mit einer Vielzahl von Maßnahmen,
die das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber
machen. Schulungsprogramme und transparente Kom-
munikationsabläufe tragen dazu bei, die Belegschaft der
SW Umwelttechnik zu stärken und die Zusammenarbeit
und Motivation zu fördern. Die direkte Einbindung der
Mitarbeiter:innen in Verbesserungs- und Veränderungs-
prozesse, eigenständige Verantwortungsbereiche und
ein attraktives Entlohnungssystem sind wichtige Säulen
der Personalpolitik des Unternehmens.

Finanzwirtschaftliche Risiken
Forderungsausfallrisiko
Dem Risiko von Zahlungsausfällen begegnet SW Um-
welttechnik in den meisten Ländern, in denen sie tätig
ist, durch die Versicherung von Kundenforderungen.
Den Kund:innen wird ein eigenes Kreditlimit eingeräumt,
das mit zunehmender Kundenkenntnis erweitert werden
kann. Eine zusätzliche Maßnahme zur Risikominimie-
rung ist ein striktes Forderungsmanagement. Dazu ge-
hört auch die rechtliche Unterstützung, falls erforderlich.
Liquiditätsrisiko
Zu den wichtigsten Aufgaben der strategischen Unter-
nehmensführung gehört die Sicherstellung einer ge-
sunden finanziellen Basis. Die wichtigsten Steuerungs-
größen für das Liquiditätsrisiko sind die mittel- und
langfristige Finanzbedarfsermittlung mit dem Working
Capital Management als Hauptbestandteil der Liquidi-
tätsplanung sowie das unternehmensweite Cash-Re-
porting und die Analyse der Geldumschlagsdauer. In
diesem Zusammenhang ist für SW Umwelttechnik ein
partnerschaftliches und transparentes Verhältnis zu den
kreditgebenden Banken von größter Bedeutung. Sie hilft,
finanzielle Risiken rechtzeitig zu erkennen und Zahlungs-
engpässe zu vermeiden.
Bankdarlehen machen einen wesentlichen Teil der
Finanzierung der SW-Gruppe aus. Die Finanzierung der
SW Gruppe ist langfristig gesichert mit an das wirtschaft-
liche Umfeld angepassten Tilgungsprofilen und einer
Verpflichtung zur jährlichen Prolongation der kurzfris-
tigen Verpflichtungen welche durch die finanzierenden
Banken injiziert wird. Der bestehende operative Liquidi-
tätsbedarf kann aus den vorhandenen liquiden Mitteln
und dem bestehenden Finanzierungsrahmen gedeckt
werden.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG als
Konzernholding unterstützt die nationalen Tochterge-
sellschaften innerhalb des Konzerns per 31.12.2024 mit
Patronatserklärungen in Höhe von EUR 43,6 Mio. (VJ
EUR 31,4 Mio.).
Bericht über wesentliche Merkmale des
internen Kontroll- und Risikomanagement-
systems in Hinblick auf den Rechnungsle-
gungsprozess
Rechnungslegungsprozesses dargestellt. Der Vorstand
ist für die Einrichtung eines internen Kontroll- und Risiko-
managementsystems verantwortlich, das den Anforde-

Graphics
188
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
rungen des Unternehmens gerecht wird.
Das interne Kontrollsystem für den Rechnungslegungs-
prozess soll das Management dabei unterstützen, eine
wirksame Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses
sicherzustellen und eine kontinuierliche Verbesserung zu
erreichen. Die Umsetzung erfolgte gemäß den internen
Richtlinien und Vorschriften. Darüber hinaus wurden
Voraussetzungen geschaffen, die spezifische Kontroll-
maßnahmen in den wesentlichen Rechnungslegungs-
prozessen ermöglichen. Um den Anforderungen an ein
wirksames Kontrollsystem gerecht zu werden, wurden
die Verantwortungsbereiche entsprechend in die Unter-
nehmensorganisation integriert.
Risikobeurteilung
Potenzielle Risiken im Rechnungslegungsprozess
werden von der Unternehmensleitung, dem Vorstand
und dem Aufsichtsrat identifiziert und überwacht. An-
schließend wird eine Bewertung der Relevanz und der
Eintrittswahrscheinlichkeit vorgenommen.
Die zuständigen Stellen überprüfen jährlich die Kont-
rollmaßnahmen anhand eines risikobasierten Modells.
Fehler in der Finanzberichterstattung können durch
verschiedene Faktoren entstehen, denen proaktiv
entgegengewirkt werden kann. Eine Vereinfachung
der Bilanzierungsgrundsätze sowie eine einheitliche
Bewertung von Vermögensgegenständen tragen zur
Risikominimierung bei. Ein komplexes oder dynamisches
Geschäftsumfeld kann das Fehlerrisiko jedoch erhöhen.
Zudem besteht bei Schätzungen das immanente Risiko,
dass zukünftige Entwicklungen von den Prognosen ab-
weichen. Besonders relevante Schätzungen für den Jah-
resabschluss betreffen Sozialkapital, Rechtsstreitigkei-
ten, Forderungseinbringlichkeit sowie die Werthaltigkeit
von Beteiligungen und Vorräten. Zur Risikominimierung
werden bei Bedarf externe Experten hinzugezogen und
öffentlich verfügbare Quellen genutzt.
Kontrollmaßnahmen
Das allgemeine Kontrollumfeld erstreckt sich über die
Ebene des Vorstands, des Aufsichtsrats und des mittle-
ren Managements. Die kontinuierliche Anwendung aller
Kontrollmaßnahmen im laufenden Geschäftsprozess
verhindert proaktiv mögliche Fehler und Abweichun-
gen in der Finanzberichterstattung. Sollten dennoch
Fehler auftreten, können diese schnell erkannt und
korrigiert werden. Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen
werden verschiedene Schritte durchgeführt, darunter
die Überprüfung der Periodenergebnisse durch das
Management, die gezielte Abstimmung der Konten und
die Analyse der laufenden Rechnungslegungsprozesse.
Wichtige Aktivitäten werden zudem stets nach dem Vier-
Augen-Prinzip kontrolliert.
IT-Sicherheitskontrollmaßnahmen sind ein weiterer wich-
tiger Bestandteil des internen Kontrollsystems. Sensible
Tätigkeiten werden getrennt und zusätzlich durch die
sorgfältige Vergabe von IT-Berechtigungen geschützt.
Für das Rechnungswesen und die Finanzberichterstat-
tung wird das Programm SAP eingesetzt. Alle eingesetz-
ten Systeme verfügen über integrierte Kontrollmechanis-
men, die deren Funktionsfähigkeit sicherstellen.
Information und Kommunikation
Das Management überprüft und aktualisiert die Richt-
linien und Vorschriften für die Finanzberichterstattung in
regelmäßigen Abständen. Die in diesem Zusammenhang
geltenden Regelungen werden in verschiedenen Arbeits-
gruppen diskutiert, an denen auch Abteilungsleiter:innen
und leitende Mitarbeiter:innen des Rechnungswesens
beteiligt sind. Auch die Mitarbeiter:innen, deren Tätig-
keit in den Einflussbereich fällt, werden informiert. Die
Arbeitsgruppen stellen die Einhaltung aller Richtlinien
und Vorschriften sicher und zeigen auch Schwachstellen
und Verbesserungspotenziale im Rechnungswesen auf.
Überwachung
Die laufende konzernweite Überwachung obliegt dem
Vorstand, der dabei durch eine enge Zusammenarbeit
mit dem Konzerncontrolling unterstützt wird. Der Vor-
stand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über den
Gang der Geschäfte und etwaige Abweichungen. Eine
zusätzliche Überwachungsfunktion wird durch das obere
Management und die Abteilungsleiter:innen in ihren
jeweiligen Bereichen wahrgenommen. In regelmäßigen
Abständen werden unterstützende Plausibilitätskontrol-
len durchgeführt.
Diese Ergebnisse werden unter anderem in den monatli-
chen Finanzberichten zusammengefasst. Diese Berichte
enthalten eine detaillierte Aufschlüsselung der Umsatz-
entwicklung nach Segmenten, Informationen über die

Graphics
189
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Liquidität, den Stand der Forderungen und Vorräte sowie
andere relevante Daten, die für die Steuerung und Be-
wertung erforderlich sind.
Die abschließende Prüfung der zu veröffentlichenden
Jahresabschlüsse wird von leitenden Mitarbeiter:innen
des Rechnungswesens und vom Vorstand durchgeführt.
Der Prüfungsausschuss ist für die Überwachung des
Kontrollsystems zuständig. Er überwacht den Rech-
nungslegungsprozess, befasst sich mit dessen Integrität,
bewertet die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems
und des Risikomanagements unter Einbeziehung ex-
terner Partner. Im Rahmen ihrer Prüftätigkeit hat der
Ausschuss keine wesentlichen Mängel hinsichtlich der
Wirksamkeit des internen Kontrollsystems festgestellt.
Eine kontinuierliche Verbesserung von Effizienz und
Exaktheit wird fortlaufend angestrebt. Zusätzlich wird
die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und die An-
gemessenheit der Nichtprüfungsleistungen sowie der
Abschlussprüfung geprüft.

Graphics
190
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Ausblick
Im Jahr 2025 konzentrieren wir uns darauf, unsere Posi-
tion in Österreich und Ungarn zu sichern und in Rumäni-
en neue Chancen zu ergreifen. Während das wirtschaft-
liche Umfeld weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist,
setzen wir gezielt auf Maßnahmen, um unsere Markt-
stellung in Österreich, Ungarn und Rumänien zu stärken
und abzusichern.
Die österreichische Wirtschaft kämpft weiterhin mit
geringen Wachstumsraten und strukturellen Hemm-
nissen. Das Wirtschaftswachstum wird für 2025 mit
lediglich 0,6 % prognostiziert, was auf eine stagnierende
Investitionstätigkeit, steigende Lohnstückkosten und
eine schwache Exportentwicklung zurückzuführen ist.
Gleichzeitig bleibt der Konsum auf niedrigem Niveau,
während die Wettbewerbsfähigkeit durch steigende
Produktionskosten unter Druck steht. Unsere Strategie
in Österreich konzentriert sich darauf, Prozesse weiter
zu optimieren und gezielt auf Marktentwicklungen zu
reagieren, um auch in einem verhaltenen Wirtschafts-
umfeld erfolgreich zu agieren.
Ungarns wirtschaftliche Entwicklung bleibt trotz vor-
handener Wachstumspotenziale herausfordernd. Die
Abschwächung der Inflation kann zu einer stabileren
Konsum- und Investitionsdynamik führen. Internatio-
nale Prognosen für 2025 schwanken zwischen 1,8 %
(Europäische Kommission) und 3,4 % (ungarische Re-
gierung), doch die tatsächliche Dynamik hängt stark von
der Vergbarkeit von EU-Fördermitteln, der Stabilität
des Forint und der allgemeinen Lage der heimischen
Industrie ab. Das unsichere Marktumfeld erfordert es,
flexibel zu agieren und uns operativ laufend anzupas-
sen, um auf wirtschaftliche Schwankungen bestmöglich
zu reagieren.
Rumänien bleibt unser wachstumsstärkster Markt.
Das Land profitiert von einer stabilen wirtschaftlichen
Entwicklung und einer hohen Investitionsbereitschaft,
insbesondere im Infrastruktur- und Bausektor. Die Auf-
nahme Rumäniens in den Schengen-Raum wird zudem
den grenzüberschreitenden Warenverkehr erleichtern
und somit die wirtschaftliche Integration weiter voran-
treiben. Diese Rahmenbedingungen bieten uns die Mög-
lichkeit, unsere Marktstellung weiter auszubauen und
von einer steigenden Nachfrage in zentralen Bereichen
zu profitieren.
Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die
geringe Bautätigkeit in unseren Märkten, insbesondere
in Ungarn, anhalten wird. Die Marktsituation bleibt wei-
terhin angespannt, und unser Ziel ist es, unser Markt-
volumen aufrechtzuerhalten.
Dennoch ergreifen wir gezielte Maßnahmen, um unsere
Widerstandsfähigkeit gegenüber wirtschaftlichen
Schwankungen zu stärken, unsere Produktionspro-
zesse weiter zu optimieren und neue Marktchancen zu
erschließen. Mit einer klaren strategischen Ausrichtung
und dem engagierten Einsatz unseres Teams sind wir
zuversichtlich, die bevorstehenden Herausforderungen
erfolgreich zu meistern und einen nachhaltigen Bei-
trag für unser Unternehmen und unsere Stakeholder zu
leisten.

Klagenfurt, am 24. März 2025
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi

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191
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Bilanz zum 31. Dezember 2024
Aktiva
31.12.2024 (EUR) 31.12.2023 (TEUR)
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie
daraus abgeleitete Lizenzen
313,28 1
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Grundwerte und Bauten 715.027,86 758
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.077,27 300
978.105,13 1.059
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 33.778.680,73 33.780
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.515.000,00 6.115
3. Wertpapiere 1.526.971,20 1.563
40.820.651,93 41.458
41.799.070,34 42.518
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 4.646.625,40 2.550
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
2. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 21.473,64 15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
4.668.099,04 2.565
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.079,07 13
4.684.178,11 2.578
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.497,30 16
46.498.745,75 45.112

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Bilanz zum 31. Dezember 2024
Passiva
31.12.2024 (EUR) 31.12.2023 (TEUR)
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes, einbezahltes und gezeichnetes Nennkapital 5.278.012,73 5.278
5.278.012,73 5.278
II. Kapitalrücklagen
Gebundene 7.347.937,29 7.348
III. Gewinnrücklagen 5.139.010,00 5.139
1. gesetzliche Rücklage 139.010,00 139
2. freie Rücklage 5.000.000,00 5.000
IV. Bilanzgewinn 5.682.865,79 4.634
davon Gewinnvortrag 2.238.155,32 260
1. Gewinnvortrag 2.238.155,32 260
2. Jahresergebnis 3.444.710,47 4.374
23.447.825,81 22.399
B. Investitionszuschüsse 15.381,00 17
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Abfertigungen 478.008,00 503
2. Rückstellungen für Pensionen 2.788.994,19 3.090
3. Sonstige Rückstellungen 917.519,83 1.449
4.184.522,02 5.042
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.653.355,92 17.525
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.369.117,77 8.105
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.284.238,15 9.420
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 79.312,43 34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 79.312,43 34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 26.756,08 2
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 26.756,08 2
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 91.592,49 93
davon aus Steuern 40.394,67 35
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 18.284,49 11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 91.592,49 93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0
18.851.016,92 17.654
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.566.778,77 8.235
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.284.238,15 9.420
46.498.745,75 45.112

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193
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Gewinn- und Verlustrechnung
r das Geschäftsjahr 2024
2024
(EUR)
2023
(TEUR)
1. Umsatzerlöse 2.156.188,06 2.142
2. Sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 0,00 2
c) Übrige 1.804,43 11
1.804,43 13
3. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen -285.993,56 -322
4. Personalaufwand
a) Löhne 50.560,80 47
b) Gehälter 754.918,45 1.474
c) Soziale Aufwendungen 93.859,19 260
davon für Altersversorgung -93.288,85 19
davon für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -32.308,64 49
davon für gesetzl. vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige
Abgaben und Pflichtbeiträge
189.992,11 169
-899.338,44 -1.781
5. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -110.067,78 -96
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Steuern 402,16 0
b) Übrige 930.338,09 690
-930.740,25 -690
7. Zwischensumme aus Z 1 bis 6 (Betriebsergebnis) -68.147,54 -733
8. Erträge aus Beteiligungen 4.231.231,00 5.535
davon aus verbundenen Unternehmen 4.231.231,00 5.535
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 618.386,10 521
davon aus verbundenen Unternehmen 584.413,00 498
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,41 0
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0
11. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren
des Umlaufvermögens
0,00 209
12. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Anlagevermögens -37.712,00 -2
davon Abschreibung -37.712,00 -2
davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen 0,00 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.299.557,00 -1.144
davon betreffend verbundene Unternehmen 0,00 0
14. Zwischensumme aus Z 8 bis 13 (Finanzergebnis) 3.512.352,51 5.119
15. Ergebnis vor Steuern 3.444.204,97 4.386
16. Steuern vom Einkommen (und vom Ertrag) 505,50 -12
davon latente Steuern 0,00 0
17. Ergebnis nach Steuern 3.444.710,47 4.374
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.238.155,32 260
19. Bilanzgewinn 5.682.865,79 4.634

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I. Allgemeine Angaben
Der Vorstand der Gesellschaft hat den vorliegenden Jahresabschluss zum 31.12.2024 nach den Vorschriften des
österreichischen Unternehmensgesetzbuches UGB aufgestellt.
Die Gesellschaft ist als große Gesellschaft gemäß § 221 UGB einzustufen.
Die bisherige Form der Darstellung wurde grundsätzlich bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.
Die SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG ist Muttergesellschaft eines in Mitteleuropa tätigen Konzerns zur Herstellung
von Betonfertigteilen in den Bereichen Tiefbau & Verkehr sowie Hochbau & Wohnen. Der Konzernabschluss wird nach IFRS
aufgestellt und ist beim Landesgericht Klagenfurt unter der Firmenbuchnummer 109859h hinterlegt.
Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2008 Gruppenträger einer Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Allgemeine Grundlagen
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der
Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Bei den Vermögensgegenständen und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt.
Das Unternehmen hat dem Vorsichtsgrundsatz Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag
verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste, die bis zum Bilanzstichtag
entstanden sind, wurden berücksichtigt.

Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und in
längstens 10 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige immaterielle Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis
EUR 1.000) werden aktiviert und sofort abgeschrieben. Gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften nimmt die Gesellschaft für
Zugänge im ersten Halbjahr eine volle Jahresabschreibung, für Zugänge im zweiten Halbjahr eine halbe Jahresabschreibung
vor. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden als Aufwand erfasst.
Die lineare Abschreibungsmethode erfolgt unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauern:

Nutzungsdauer
in Jahren
Konzessionen 10
EDV-Software 4-5

Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen,
wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.


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Sachanlagevermögen
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet.
Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis EUR 1.000) werden im Zugangsjahr aktiviert und sofort
abgeschrieben. Gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften nimmt die Gesellschaft für Zugänge im ersten Halbjahr eine volle
Jahresabschreibung, für Zugänge im zweiten Halbjahr eine halbe Jahresabschreibung vor.
Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung
folgender Nutzungsdauern:

Nutzungsdauer
in Jahren
Gebäude und Grundstückseinrichtungen 20-40
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
5-8

Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen,
wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.
Finanzanlagen
Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder, falls ihnen ein niedrigerer Zeitwert beizulegen
ist, mit diesem angesetzt, auch wenn die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist.
Die Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei nachhaltigen und
wesentlichen Wertminderungen werden niedrigere Werte angesetzt.
Bei Wegfall der Gründe für eine Wertminderung gem. § 204 Abs. 2 UGB wird der Betrag im Umfang der Werterhöhung unter
Berücksichtigung der inzwischen vorzunehmenden Abschreibung zugeschrieben.
Zuschreibungen zum Anlagevermögen
Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für die
außerplanmäßige Abschreibung weggefallen sind. Die Zuschreibung erfolgt auf maximal den Nettobuchwert, der sich unter
Berücksichtigung der Normalabschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, ergibt.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken
werden Einzelwertberichtigungen gebildet.


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Rückstellungen
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Abfertigungen erfolgen nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards
(IAS 19), unter Anwendung der AVÖ 2018, einer Diskontrate von 3,4 % (Vorjahr: 3,95 %) und einer wahrscheinlichen
Gehaltserhöhung von 2,5 % (Vorjahr: 9,00 %) für 2025 und 2,5 % (Vorjahr: 4,00 %) ab 2026. Als rechnungsmäßiges
Pensionsalter wurde das frühest mögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004
(Budgetbegleitgesetz 2003) unter Berücksichtigung der Übergangsregelungen zugrunde gelegt.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach den Grundsätzen der International Financial Reporting
Standards (IAS 19) unter Anwendung der versicherungsmathematischen Rechnungsgrundlagen nach AVÖ 2018 (Vorjahr:
AVÖ 2018), einer Diskontrate von 3,4 % (Vorjahr: 3,95 %) und einer wahrscheinlichen Pensionserhöhung von 2,5 % (Vorjahr:
5,4 % für 2024) für 2025 und 2,5 % (Vorjahr: 4,0% ab 2025) ab 2026. Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wurde das frühest
mögliche Anfallsalter für die (vorzeitige) Alterspension gemäß Pensionsreform 2004 (Budgetbegleitgesetz 2003) unter
Berücksichtigung der Übergangsregelungen zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3.691 (Vorjahr:
TEUR 4.026) werden um Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 902 (Vorjahr: TEUR 936) saldiert.
Die Zinsaufwendungen betreffend Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen sowie die Auswirkungen aus einer Änderung des
Zinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Änderungen aus anderen versicherungsmathematischen Annahmen werden im
Personalaufwand erfasst.
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung
erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die
nach vernünftiger unternehmerischer Beurteilung erforderlich sind.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschuss enthält keine auf fremde Währung lautenden Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.
Ertragsteuern
Durch die Verrechnung von Steuerumlagen erfolgt eine Kürzung des Steueraufwandes in der Gewinn- und Verlustrechnung
des Gruppenträgers.
Latente Steuern werden gemäß § 198 Abs 9 und 10 UGB nach dem bilanzorientierten Konzept und ohne Abzinsung auf Basis
des gültigen Körperschaftsteuersatzes von 23 % (Vorjahr: 23 %) gebildet. Dabei werden keine latente Steuern auf steuerliche
Verlustvorträge berücksichtigt.

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III. Erläuterungen zur Bilanz
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen
Posten (§ 226 Abs 1 UGB) ist aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.
Finanzanlagen
Die Aufgliederung der Beteiligungen ist der Beteiligungsliste zu entnehmen.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein langfristig gewährtes Darlehen in Höhe von TEUR 5.515
(Vorjahr: TEUR 6.115) an die SW Umwelttechnik Magyarorszag Kft, Majoshaza, Ungarn. Die Restlaufzeit der Ausleihungen an
verbundene Unternehmen ist langfristig in Höhe von TEUR 5.515 (Vorjahr: TEUR 6115). Ein an die SW Umwelttechnik
Romania s.r.l. gewährtes Darlehen in Höhe von TEUR 600 (Vorjahr: TEUR 600) wurde im laufenden Geschäftsjahr in die
Forderung gegenüber verbunden Unternehmen umgegliedert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 2.857 (Vorjahr: TEUR 1.921) aus
Dividenden, in Höhe von TEUR 1.062 (Vorjahr: TEUR 548) aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 600 (Vorjahr:
TEUR 0) aus kurzfristigen Darlehen und in Höhe von TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 81) aus sonstigen Forderungen.
Latente Steuern
Die Buchwertunterschiede ergeben sich durch folgende Positionen:

2024
TEUR
2023
TEUR



Sachanlagen - 8

- 21

Rückstellungen 1.366

1.807

Gesamt 1.358

1.786


Zum Bilanzstichtag wurden keine aktiven latenten Steuern für temporäre Differenzen zwischen steuerrechtlichen und
unternehmensrechtlichen Wertansätzen gebildet, da mit einer zukünftigen Steuerentlastung nicht zu rechnen ist.



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Eigenkapital
Das Grundkapital beträgt TEUR 5.278 (Vorjahr: TEUR 5.278) und ist in 725.999 (Vorjahr: 725.999) auf Inhaber lautende
Stückaktien zerlegt.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Prämienrückstellungen in Höhe von TEUR 369 (Vorjahr: TEUR 1.005), Rückstellung
für nicht konsumierte Urlaube in Höhe von TEUR 249 (Vorjahr: TEUR 244), Rückstellung für Beratung in Höhe von
TEUR 185 (Vorjahr: TEUR 99), sowie eine Rückstellung für Aufsichtsratsvergütung in Höhe von TEUR 114 (Vorjahr:
TEUR 102).
Verbindlichkeiten
Folgende Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

2024
TEUR
2023
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
2.100 2.100

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 18.653 (Vorjahr: TEUR 17.525) sind zum 31.12.2024
durch dingliche Sicherheiten in Form von Geschäftsanteilen mit einem Betrag von TEUR 18.653 (Vorjahr 17.525) besichert.
Haftungsverhältnisse
Die Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 43.599 (Vorjahr: TEUR 31.422) betreffen im Wesentlichen Patronats- bzw.
Bürgschaftserklärungen für Finanzverbindlichkeiten verbundener Unternehmen.
Art, Zweck und finanzielle Auswirkungen sonstiger nicht in der Bilanz ausgewiesener oder angegebener Geschäfte gemäß
§ 237 Z 8a UGB
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen betragen für das nächste Geschäftsjahr
TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 30) und für die nächsten fünf Geschäftsjahre TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 99).
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinn des § 237 Z 8b UGB
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen fanden im Geschäftsjahr nur zu fremdüblichen Konditionen statt
und betrafen im Wesentlichen Managementfee und Darlehensgewährungen an verbundene Unternehmen.

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IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt:
2024 2023
TEUR TEUR
Österreich 251 313
Ungarn 1.254 1.128
Rumänien 651 701
2.156 2.142

Personalaufwand und Arbeitnehmer
In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen sind Erträge aus
der Veränderung der Abfertigungsrückstellung in der Höhe TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 38) enthalten.
Für ehemalige Mitglieder des Vorstandes hat die Gesellschaft Gesamtzahlungen in Form von Pensionsbeiträgen in Höhe von
TEUR 217 (Vorjahr: TEUR 207) geleistet.
In der Position Gehälter sind Erträge aus der Auflösung von langfristigen Prämien in Höhe von TEUR 224 (Vorjahr: TEUR 0)
enthalten.
Vorstand
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 flossen dem Vorstand Vergütungen in Höhe von TEUR 1.090 (Vorjahr: TEUR 1.011)
zu. Davon entfielen TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 385) auf kurzfristige variable Vorstandsprämien. Aufgrund der Änderung der
anteiligen Zielerreichungen für langfristige Zielprämien wurden Prämienrückstellungen in Höhe von TEUR 208 aufgelöst.
Weiters sind für Vorstandsmitglieder Service Costs für die Bildung einer Abfertigungsrückstellung in Höhe von TEUR 19
(Vorjahr: TEUR 18) angefallen. In Form von Beiträgen zu Pensionskassen wurden im Geschäftsjahr 2024
insgesamt TEUR 199 (Vorjahr: TEUR 187) für die Vorstandsmitglieder aufgewendet.
Dem Vorstand gehören an:
Klaus Einfalt
János Váczi
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die in den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für
den Abschlussprüfer werden im Konzernanhang offengelegt.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In diesem Posten sind unter anderem Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen
in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 188) enthalten.

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V. Ergänzende Angaben
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gegliedert nach Arbeitern und Angestellten beträgt:
2024 2023
Arbeiter 2 2
Angestellte 6 6
Gesamt 8 8

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Mit der SW Umwelttechnik Österreich GmbH (als Gruppenmitglied) besteht seit dem Geschäftsjahr 2008 eine
Steuerumlagevereinbarung. Vom Gruppenträger werden an die Gruppenmitglieder die von diesen verursachten
Körperschaftsteuerbeträge mittels Steuerumlagen belastet bzw. im Verlustfall evident gehalten und bei Verwertung durch den
Gruppenträger gutgeschrieben. Bei nachträglichen Abweichungen des Steuererfordernisses werden die Steuerverrechnungen
gegenüber den Gruppenmitgliedern angepasst. Im Jahr 2024 wurde vom Gruppenmitglied eine Steuerumlage in Höhe von
TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) abgeführt.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.
Ergebnisverwendung
Als Ausschüttung auf den Bilanzgewinn 2024 wird eine Dividende von EUR 0,40 (Vorjahr. EUR 3,30) je Aktie bzw. in Höhe
von insgesamt TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 2.396) vorgeschlagen und angekündigt.


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Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
Gewählte Mitglieder:
Dr. Reinhard Iro (Vorsitzender)
Dr. Ulrich Glaunach (stellvertretender Vorsitzender)
Mag. Sabine Lax
Dr. Alexander Schwartz
MMag. Michaela Werbitsch
Mag. Günther Willner
DI Dr. Bernd Hans Wolschner
An Aufsichtsratsvergütungen wurden im Geschäftsjahr 2024 TEUR 102 (Vorjahr: TEUR 82) gezahlt.



Klagenfurt, am 24.03.2025



Klaus Einfalt János Váczi

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Beteiligungsspiegel zum 31.12.2024
Die Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis beziehen sich auf die lokalen Jahresabschlüsse nach den lokalen
Rechnungslegungsvorschriften und sind in den Landeswährungen angegeben.

Gesellschaft Stichtag Beteil.-
quote
Währ. Eigenkapital Ergebnis
% 1.000 WE 1.000 WE
SW Umwelttechnik Magyarorszàg Kft.,
Majosháza, Ungarn 31.12.2024 100,00 HUF 9.884.794
-
1.666.111
SW Umwelttechnik Romania s.r.l.,
Rumänien 31.12.2024 100,00 RON 161.838 24.309
SW Umwelttechnik Österreich GmbH,
Klagenfurt * 31.12.2024 99,00 EUR 5.013 27
SW Umwelttechnik Bulgaria EOOD,
Sofia, Bulgarien 31.12.2024 100,00 BGN 73 0
SW Umwelttechnik Slovensko s.r.o.,
Kosice, Slowakei * 31.12.2024 11,29 EUR 69 -12




Gesellschaft Stichtag Beteil.-
quote
Währ. Eigenkapital Ergebnis
% 1.000 WE 1.000 WE
SW Umwelttechnik Magyarorszàg Kft.,
Majosháza, Ungarn 31.12.2023 100,00 HUF 13.982.643 3.038.250
SW Umwelttechnik Romania s.r.l.,
Rumänien 31.12.2023 100,00 RON 139.339 18.355
SW Umwelttechnik Österreich GmbH,
Klagenfurt * 31.12.2023 99,00 EUR 4.986 462
SW Umwelttechnik Bulgaria EOOD,
Sofia, Bulgarien 31.12.2023 100,00 BGN 73 0
SW Umwelttechnik Slovensko s.r.o.,
Kosice, Slowakei * 31.12.2023 11,29 EUR 81 -14

* direkt und indirekt mit 100 % beteiligt


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203
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2024
Stand am Zugänge Abgänge Um- Stand am Stand am Zugänge Abgänge Zuschreibungen Stand am Stand am Stand am
01.01.2024 buchungen 31.12.2024 01.01.2024 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Vorteile sowie
daraus abgeleitete Lizenzen 359.516,57 0,00 0,00 0,00 359.516,57 358.631,29 572,00 0,00 0,00 359.203,29 313,28 885,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 856.356,86 0,00 0,00 0,00 856.356,86 97.873,00 43.456,00 0,00 0,00 141.329,00 715.027,86 758.483,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 503.589,38 29.005,35 0,00 0,00 532.594,73 203.477,68 66.039,78 0,00 0,00 269.517,46 263.077,27 300.111,70
3. Anlagen in Bau und geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.359.946,24 29.005,35 0,00 0,00 1.388.951,59 301.350,68 109.495,78 0,00 0,00 410.846,46 978.105,13 1.058.595,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 34.558.727,39 0,00 0,00 0,00 34.558.727,39 778.734,66 1.312,00 0,00 0,00 780.046,66 33.778.680,73 33.779.992,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.216.061,45 0,00 600.000,00 0,00 5.616.061,45 101.061,45 0,00 0,00 0,00 101.061,45 5.515.000,00 6.115.000,00
3.
Wertpapiere
1.744.545,00 0,00 0,00 0,00 1.744.545,00 181.173,80 36.400,00 0,00 0,00 217.573,80 1.526.971,20 1.563.371,20
42.519.333,84 0,00 600.000,00 0,00 41.919.333,84 1.060.969,91 37.712,00 0,00 0,00 1.098.681,91 40.820.651,93 41.458.363,93
44.238.796,65 29.005,35 600.000,00 0,00 43.667.802,00 1.720.951,88 147.779,78 0,00 0,00 1.868.731,66 41.799.070,34 42.517.844,77
A n s c h a f f u n g s k o s t e n K u m u l i e r t e A b s c h r e i b u n g e n B u c h w e r t e
Beilage zum Anhang

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204
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Bestätigungsvermerk
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024
4
bdo.at
4. BESTÄTIGUNGSVERMERK
BERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS
PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben den Jahresabschluss der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am
Wörthersee, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an
diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31.12.2024 sowie der Er-
tragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit
den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Fol-
genden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch-
geführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA).
Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwort-
lichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den
österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere
sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.
SONSTIGER SACHVERHALT
Der Jahresabschluss der SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee, für
das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am
21.3.2024 ein nicht modifiziertes Prüfungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.
BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren.
Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes
und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes
Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nach unserer Auffassung bestehen keine besonders wichtigen Prüfungssachverhalte, über die zu be-
richten ist oder in unserem Vermerk mitzuteilen sind.
VERANTWORTLICHKEITEN DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES PRÜFUNGSAUSSCHUSSES FÜR DEN
JAHRESABSCHLUSS
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür,
dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein
möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig
erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen fal-
schen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Graphics
205
SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024
5
bdo.at
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im
Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, so-
wie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden,
es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder
die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft.
VERANTWORTLICHKEITEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist
und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicher-
heit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit
der EU-VO und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwen-
dung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls
eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irr-
tümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen
Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir wäh-
rend der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische
Grundhaltung.
Darüber hinaus gilt:
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlun-
gen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein
aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen inter-
ner Kontrollen beinhalten können.
Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsys-
tem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der
Gesellschaft abzugeben.
Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs-
legungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten ge-
schätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungs-
grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie,
auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusam-
menhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit
der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die
Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in
unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu
machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024
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bdo.at
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungs-
vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können je-
doch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge ha-
ben.
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle
und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die
geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Abschlussprüfung erkennen, aus.
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Ver-
haltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle
Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden
kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und – sofern einschlägig – damit zusammenhängende
Schutzmaßnahmen auswirken.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht
haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Jahresabschlusses des
Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben
diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvor-
schriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst selte-
nen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil
vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile
für das öffentliche Interesse übersteigen würden.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
BERICHT ZUM LAGEBERICHT
Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu
prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen
Anforderungen aufgestellt wurde.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstim-
mung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lagebe-
richts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufge-
stellt worden,
enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB und steht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen
Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im La-
gebericht nicht festgestellt.

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, Klagenfurt am Wörthersee
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns
bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und
vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs. 2 UGB zu
beachten.
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bdo.at
ZUSÄTZLICHE ANGABEN NACH ARTIKEL 10 DER EU-VO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 7.5.2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am
3.7.2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2024 Abschlussprüfer.
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Jahresabschluss“ mit dem zusätzli-
chen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der EU-VO) erbracht
haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüf-
ten Gesellschaft gewahrt haben.
AUFTRAGSVERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER
Die für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Mag. Verena Wilt-
sche.
Wien, 24.3.2025
BDO Assurance GmbH
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
ppa. Mag. Verena Wiltsche
Mag. Gerhard Fremgen
Wirtschaftsprüferin
Wirtschaftsprüfer

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SW UMWELTTECHNIK JAHRESFINANZBERICHT 2024
SW Umwelttechnik AG
Erklärung des Vorstandes
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Ein-
klang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstan-
dards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunterneh-
mens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt,
dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Ge-
schäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so
darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermö-
gens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der
Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewisshei-
ten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt
ist.
Klagenfurt, am 24. März 2025
Der Vorstand
Klaus Einfalt János Váczi

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Impressum:
Medieninhaber, Verleger:
SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Bahnstraße 89, 9020 Klagenfurt
Tel. +43 463 32109-705, Fax +43 463 32109-195
office@sw-umwelttechnik.com
www.sw-umwelttechnik.com
Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwick-
lung der SW Umwelttechnik Gruppe und ihrer
Gesellschaften beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf
Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden
Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde
gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht
angesprochenen – eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zur-
zeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Bericht ist keine Empfehlung
zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der
SW Umwelttechnik AG verbunden.