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DER INHALT  
WOLFORD GRUPPE  
Konzernlagebericht  
Über die Gruppe  
Finanzbericht  
Entwicklung der Geschäftsbereiche  
Ausblick und Ziele  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Personalwesen  
Mehr Details  
Konzernabschluss  
Konzerngesamtergebnisrechnung  
Konzern-Cashflow  
Konzernbilanz  
Entwicklung des Konzerneigenkapitals  
Konzernanhang  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bestätigungsvermerk  
WOLFORD AG  
Jahresabschluss  
Bilanz  
Gewinn- und Verlustrechnung  
Anhang für das Geschäftsjahr 2025  
Anlagenspiegel  
Lagebericht  
Grunddaten zum Unternehmen  
Ergebnis- und Bilanzanalyse  
Ausblick und Ziele  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Umwelt  
Personalwesen  
Mehr Details  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bestätigungsvermerk  
Weitere Informationen  
Kontakt & Impressum  
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WOLFORD  
1950 in Bregenz, Österreich, gegründet, ist ein Marktführer  
im Bereich Skinwear. In den Jahrzehnten unseres  
Bestehens haben wir zahlreiche Produktinnovationen  
entwickelt, von denen viele bis heute zu den Bestsellern  
zählen. Mit 132 Monobrand Points of Sale und rund 1.068  
-
- -  
Großhandelspartnern sind wir weltweit in etwa 41 Ländern  
präsent. Unser Unternehmen ist seit 1995 an der Wiener  
Börse notiert.  
.
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WOLFORD GRUPPE  
Konzernlagebericht  
Über die Gruppe  
Finanzbericht  
Entwicklung der Geschäftsbereiche  
Ausblick und Ziele  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Personalwesen  
Mehr Details  
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KONZERNLAGEBERICHT  
Über die Gruppe  
WOLFORD IM FOCUS  
Die Wolford-Gruppe (im Folgenden auch „Wolford“) ist Marktführer für hochwertige Skinwear. Die  
Marke ist in 41 Ländern weltweit an 132 Monobrand-Verkaufsstellen und bei ungefähr 1.068  
Großhandelspartnern vertreten. Das österreichische Unternehmen fertigt seine Produkte ausschließlich  
in Europa und hält dabei die strengsten ökologischen und sozial nachhaltigen Standards ein. Wolford  
entwirft seine Designs in der italienischen Modemetropole Mailand und produziert seine Kreationen am  
Hauptsitz in Bregenz, nahe dem Bodensee, sowie im slowenischen Murska Sobota – beides Regionen mit  
einer langen und bedeutenden Tradition in der Textilproduktion. Insgesamt beschäftigte die  
Wolford-Gruppe zum Ende des Geschäftsjahres 642 Mitarbeitende (FTE), davon 167 Mitarbeitende (FTE)  
in der Konzernzentrale in Bregenz. Wolford wurde 1950 in Bregenz gegründet und ist an den Börsen in  
Wien und Frankfurt im außerbörslichen Handel notiert. Die Marke ist Teil der globalen Luxusmodegruppe  
Lanvin Group, die vom chinesischen Mehrheitsaktionär Fosun gegründet wurde.  
UMSATZ NACH PRODUKTGRUPPEN, IN PROZENT  
Die Grafiken und Abbildungen sind nicht Teil des geprüften Berichts.  
8
PRODUKTE MIT HOHEM QUALITÄTSANSPRUCH  
Wolford erwirtschaftet rund 44% seines Umsatzes mit der Kernproduktgruppe Legwear, an der sich alle  
anderen Produktgruppen orientieren. Die zweitgrößte Produktgruppe ist Ready-to-wear (34%) mit  
körpernahen Produkten wie Bodys und Shirts (Bodywear) sowie Kleidern und Pullovern. Die  
Produktgruppen Legwear und Bodywear basieren auf einer speziellen, von Wolford entwickelten und  
kontinuierlich weiterentwickelten Rundstricktechnologie, die die Grundlage für den bekannten  
Tragekomfort und die Qualität der Wolford-Produkte bildet. Ergänzt werden beide Produktgruppen durch  
eine Reihe von dekorativer und teilweise auch figurformender Unterwäsche. Die Kollektionen werden  
durch eine kleine Auswahl an Bademode und Accessoires wie Schals und Gürtel ergänzt, die mit 1% zum  
Umsatz beitragen. Wolford unterscheidet zwischen modischen Trendprodukten und seiner Essential  
Collection, die alle zeitlosen Klassiker umfasst, wie beispielsweise die Satin Touch-Strumpfhose, die seit  
1988 produziert wird.  
Insgesamt bringt Wolford pro Kalenderjahr zwei Trendkollektionen auf den Markt – eine für  
Frühjahr/Sommer und eine für Herbst/Winter. Je nach Kollektion gibt es vier bis fünf Lieferintervalle mit  
neuen Produkten, die neue Impulse am Point of Sale setzen sollen – flankiert von entsprechenden  
Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.  
DAS GESCHÄFTSMODELL  
Während des Geschäftsjahres 2024 hat die Wolford-Gruppe mit einer umfassenden Reorganisation ihres  
Geschäftsmodells begonnen, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Wholesale-Kanal, aber auch unter  
Einbeziehung des Retail- und E-Commerce-Bereichs. Die Hauptziele des Reorganisationsprojekts der  
Gruppe bestehen darin, die Abläufe zu straffen, die Effizienz zu erhöhen und die Fähigkeit der Gruppe zu  
stärken, schnell auf Markttrends zu reagieren.  
Die wichtigsten Ziele dieser Reorganisation sind wie folgt:  
1. Wolford Italia S.r.l. (im Folgenden auch Wolford Italy) als Entrepreneur-Principal:  
Die Tochtergesellschaft Wolford Italy S.r.l. wurde als zentrale Einheit bestimmt, die für die Steuerung  
sämtlicher Wholesale-Distributions- und E-Commerce-Aktivitäten verantwortlich ist. Dies umfasst die  
Überwachung aller wesentlichen Funktionen im Zusammenhang mit dem Wholesale-Geschäft, wie Vertrieb,  
Marketing, Produktdesign und -entwicklung, Human Resources und Finanzen. Durch die Bündelung dieser  
Funktionen bei Wolford Italy S.r.l. verfolgte die Gruppe das Ziel, eine agilere Struktur zu schaffen, die eine  
größere Steuerbarkeit und eine bessere strategische Ausrichtung für den Wholesale-Kanal ermöglicht.  
2. 2.ꢀWolford Aktiengesellschaft (nachfolgend auch „Wolford AG“) als Holdinggesellschaft:  
Die Wolford AG fungiert weiterhin als Holdinggesellschaft des Konzerns und behält ihre Rolle als zentrales  
Produktionszentrum sowie als Inhaberin der marketingbezogenen immateriellen Vermögenswerte („IPs“).  
Diese Struktur stellt sicher, dass der Konzern seine starke Fertigungskompetenz bewahrt und gleichzeitig das  
Eigentum an wichtigen geistigen Eigentumsrechten erhält, die für die laufende Markenentwicklung und  
Marktpositionierung wesentlich sind.  
In diesem Zusammenhang hat die Holdinggesellschaft Wolford AG am 19.ꢀAugustꢀ2024 im Wege einer  
durch Sacheinlage zu erfüllenden Kapitalerhöhung bei Wolford Italy die Geschäftseinheit, welche die  
derzeit von der Holding wahrgenommenen Tätigkeiten/Funktionen in den Bereichen Vertrieb,  
Marketing, Design, Produktentwicklung, HR und Finanzen umfasst (die „Business Unit“), auf Wolford Italy  
übertragen; im Gegenzug erhält die Holding entsprechende Quoten an Wolford Italy.  
Diese Transaktion hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.  
Das Geschäftsmodell der Wolford-Gruppe basiert weiterhin darauf, die gesamte Wertschöpfungskette  
abzudecken – vom Design und der Entwicklung über die Produktion/Beschaffung bis hin zur globalen  
Omnichannel-Distribution einschließlich eigener Retail-Stores. Dies macht das Unternehmen weitgehend  
unabhängig und ermöglicht es, schnell auf die neuesten Modetrends zu reagieren. In einzelnen Bereichen  
der Lingerie und Ready-to-wear wird Wolford von externen Partnern und ausgewählten Lieferanten  
unterstützt. Die Aufgaben der Produktentwicklung sind am Hauptsitz in Bregenz gebündelt.  
Bei der Entwicklung einer neuen Kollektion arbeiten Produktmanagement, Design und  
Produktentwicklung eng zusammen. Das Produktmanagement analysiert Trends und welche Produkte  
am Markt gefragt sein werden; diese Erkenntnisse bilden die Arbeitsgrundlage für das Designteam. Die  
enge Zusammenarbeit zwischen Design und Produktentwicklung führt immer wieder zu neuen Produkten  
– häufig basierend auf neuen Fertigungsmethoden wie 3D-Druck oder unserer inzwischen patentierten  
Klebetechnologie. Auch die ersten geklebten Strumpfhosen der Welt – Pure Tights – sind ein Ergebnis  
dieser Zusammenarbeit.  
Zum Produkt- und Warenmanagement gehört auch die Bedarfsplanung für die Verkaufsflächen der  
eigenen Boutiquen sowie der Wholesale-Partner, ebenso die Festlegung, welche Artikel in welchen  
Größen und Farben für welche Märkte produziert werden sollen. Darüber hinaus steuert dieser Bereich  
den Warenfluss vom Lager zu den Verkaufsstellen.  
Der Einkauf konzentriert sich nahezu vollständig auf die Materialien. Die Rohstoffe – hauptsächlich Garne  
sowie Zwischenprodukte bzw. zugekaufte Produkte für Lingerie und Ready-to-wear – bezieht Wolford  
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von langjährigen Partnern aus angrenzenden Regionen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Alle  
diese Lieferanten teilen Wolfords hohe Ansprüche an Qualität und Innovation ihrer Produkte. Ein Teil der  
Garne stammt aus Japan, einem Land, das für seine innovativen Materialien bekannt ist. Sämtliche  
Rohstoffe werden am Stammsitz in Bregenz gelagert und dort für die Produktion und Weiterverarbeitung  
vorbereitet.  
Wolford‘s Logistik ist an einen externen Logistikdienstleister ausgelagert. Das Zentrallager befindet sich  
in München (Deutschland) und hat seinen Betrieb für Wolford im März 2024 aufgenommen. Der Wechsel  
des externen Dienstleisters führte zur Verlagerung des Zentrallagers vom Norden Deutschlands in das  
neue Lager im Süden Deutschlands. Zusätzlich zu diesem Lager betreibt Wolford zwei Lager in den  
Vereinigten Staaten und eines in China, die ausschließlich die lokalen Märkte bedienen. Für den Versand  
der Produkte werden externe Transportspezialisten beauftragt, die den Transport der Waren per Straße,  
Luft oder See durchführen – abhängig von Faktoren wie der Entfernung zum Zielort und der Dringlichkeit  
der Lieferung.  
WELTWEITER VERTRIEB  
Wolford verkauft seine Produkte in 41 Ländern weltweit – über ein Netzwerk aus unternehmenseigenen  
Standorten (Retail), also dem Direktvertrieb an Endkund*innen, sowie über Handelspartner (Wholesale).  
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen den größten Umsatzanteil (49%) über sein  
internationales Netz an Boutiquen und Outlets. Ende Dezember 2025 verfügte Wolford über 132  
Monobrand-Verkaufsstellen, davon 43 in Partnerbetrieb. Insgesamt steuert die Wolford-Gruppe rund  
67% des Umsatzes selbst. Neben dem stationären Einzelhandel spielt auch das Online-Geschäft eine  
bedeutende Rolle und machte im Geschäftsjahr 2025 22% des Umsatzes aus.  
- Boutiques: Stores, die von Wolford selbst sowie von Partnern betrieben werden.  
- Kaufhäuser: Exklusive Shop-in-Shops mit Wolford-Ambiente in zahlreichen internationalen  
Warenhäusern.  
-Konzessions-Shop-in-Shops: Von Wolford selbst betriebene Verkaufsflächen in Warenhäusern und  
Kaufhäusern.  
- Fachhändler: Exklusive Mode- und Fachgeschäfte, die Wolford-Produkte anbieten.  
- Online-Geschäft: Eigene Online-Boutiquen.  
Private Label: Für andere Marken hergestellte Produkte oder Waren, die unter einer anderen Marke  
verkauft werden.  
Factory Outlets: Outlets, in denen Wolford-Kollektionen aus früheren Saisons oder preisreduzierte Artikel  
verkauft werden.  
EUROPA – DER WICHTIGSTE MARKT  
Mit rund 63% des Umsatzes ist der europäische Markt die wichtigste Absatzregion der Wolford-Gruppe.  
Vor allem Deutschland (11%), Frankreich (11%), Österreich (6%) sowie Großbritannien und Irland (6%)  
trugen den größten Umsatzanteil bei. Der wichtigste Einzelmarkt ist Nordamerika mit einem  
Umsatzanteil von 28%. Asien/Ozeanien entfällt auf 9%.  
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North America  
28%  
Rest of Europe  
29%  
Germany  
11%  
Asia/Oceania  
9%  
France  
U.K.& Ireland  
Austria  
11%  
6%  
6%  
Hinweis zur Datengrundlage: Tatsächliche geografische Allokation gegenüber der  
Segmentberichterstattung (Konzernabschluss), die auf lokalen Einheiten basiert (Konzerngesellschaften,  
die den Vertrieb durchführen).  
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ZENTRALE STEUERUNG  
Die Muttergesellschaft der Wolford-Gruppe ist die Wolford AG mit Sitz in Bregenz, die den Konzern  
leitet. Mit ihren beiden Organen – Vorstand und Aufsichtsrat – verfügt Wolford über eine Führungs-  
und Kontrollstruktur, die auf einem dualistischen System basiert. Der Vorstand leitet das  
Unternehmen von der Konzernzentrale in Bregenz sowie von einem zweiten zentralen Büro in  
Mailand aus. Er ist für die Strategie und die Konzernsteuerung verantwortlich, während der  
Aufsichtsrat den Vorstand berät und dessen Geschäftsführung überwacht.  
Das zentrale langfristige Unternehmensziel besteht darin, nachhaltiges Wachstum zu verbessern und  
den Free Cashflow zu steigern, während das interne Kontrollsystem des Unternehmens die  
Unternehmensleitung dabei unterstützt, die Unternehmensprozesse auf dieses langfristige Ziel  
auszurichten.  
Die Hauptziele der Gruppe konzentrieren sich auf die Steigerung des Umsatzes und des operativen  
Ergebnisses (EBIT) sowie auf die Stabilisierung der Liquiditätssituation des Konzerns.  
Einer der wichtigsten Leistungsindikatoren ist der Umsatz (absolut und like-for-like, d.ꢀh. ohne die  
Umsätze neu eröffneter oder geschlossener Verkaufsflächen) sowie der Free Cashflow. Weitere  
wesentliche Leistungsindikatoren sind das Working Capital und die Nettoverschuldung des Konzerns.  
Die Verwaltung der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt in der  
Verantwortung des Bereichs Supply Chain Management bzw. der Finanzabteilung. Der Bereich Supply  
Chain Management ist zudem für die kontinuierliche Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion der  
Rohmaterial- und Working-Capital-Bestände verantwortlich.  
Im Forderungsmanagement erfolgt eine enge Abstimmung zwischen der Finanzabteilung, die den  
Prozess steuert, und den jeweils verantwortlichen Vertriebsmitarbeitenden. Klare Zielsetzungen für  
die Days Sales Outstanding (DSO) unterstützen die Priorisierung der Forderungen und deren  
systematischen Abbau.  
Im Rahmen monatlicher Business-Performance-Reviews überprüft das Management die  
Zielerreichung in Bezug auf alle wesentlichen Leistungsindikatoren sowie die entsprechenden  
Maßnahmenpläne.  
Finanzbericht  
Das Geschäftsjahr von Wolford ist das Kalenderjahr und endet am 31. Dezember 2025.  
ERTRÄGE  
Im Zuge der Bewältigung herausfordernder Marktbedingungen, die von geopolitischen Spannungen  
und inflationsbedingten Belastungen geprägt waren, erzielte Wolford im Geschäftsjahr 2025  
Umsatzerlöse in Höhe von €ꢀ75,59ꢀMio. und damit um 14,5ꢀ% weniger als im Vergleichsjahr 2024  
(€ꢀ88,37ꢀMio.).  
Mit einem Anteil von 44% stellte die Produktgruppe Legwear im Geschäftsjahr 2025 den größten  
Anteil am Konzernumsatz dar (GJꢀ2024: 39%). Mit einem Anteil von 43% (GJꢀ2024: 46%) belegte die  
Produktgruppe Ready-to-wear im Geschäftsjahr 2025 den zweiten Platz. Die Produktgruppe Lingerie  
erwirtschaftete 12% des Konzernumsatzes (GJꢀ2024: 14%). Accessoires, Beachwear und  
Handelswaren hatten einen Umsatzanteil von 1% (GJꢀ2024: 1%).  
ERTRAGSKENNZAHLEN in %  
2025  
2024  
Materialaufwandsquote*  
-21,74  
-25,08  
Personalaufwandsquote**  
-54,86  
-56,92  
Sonstige betriebliche Aufwendungen in % der  
-59,71  
-51,23  
Umsatzerlöse  
EBITDA-Marge***  
-34,17  
-27,79  
EBIT-Marge****  
-53,14  
-48,24  
* Materialaufwand und bezogene Leistungen zuzüglich Bestandsveränderungen bei fertigen  
Erzeugnissen und unfertigen Leistungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen  
** Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz  
*** Verlust vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen, Amortisationen und  
Wertminderungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen  
**** Verlust vor Ertragsteuern und Finanzergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen  
Die Materialaufwandsquote wird berechnet, indem der Materialaufwand zuzüglich  
Bestandsveränderungen in Relation zu den Umsatzerlösen gesetzt wird. Die Quote in Höhe von -  
21,74% entspricht den Werten des Geschäftsjahres 2025.  
Die Personalaufwandsquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den in der Gewinn- und  
Verlustrechnung ausgewiesenen Personalaufwand in Relation zu den gesamten Umsatzerlösen setzt.  
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Die Reduktion dieser Kennzahl im Jahr 2025 ist in erster Linie auf die Senkung der  
Personalaufwendungen um -17,6% zurückzuführen – von €50,3ꢀMio. im Jahresabschluss 2024 auf  
€41,5ꢀMio. im Jahresabschluss 2025 – bedingt durch die im Jahr 2025 umgesetzten Reorganisations-  
und Optimierungsmaßnahmen.  
Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Relation zu den Umsatzerlösen erhöhte sich  
im Jahr 2025 um 8,48% gegenüber 2024. Dies ist in erster Linie auf den Rückgang der Umsatzerlöse  
zurückzuführen, wenngleich es im Vergleich zum Vorjahr auch zu einer Reduktion der Marketing- und  
IT-Kosten kam.  
Wolford steht aufgrund der globalen Situation vor erheblichen Herausforderungen, darunter  
Kostensteigerungen sowie Störungen der Lieferketten, die durch den Konflikt in der Ukraine weiter  
verschärft wurden und zu Liquiditätsengpässen führten. Die Anpassung an diese Unsicherheiten  
erforderte eine strategische Planung und Flexibilität, die das Unternehmen unter anderem durch die  
Neuverhandlung von Zahlungszielen mit seinen Lieferanten, insbesondere Ende 2024 und Anfang  
2025, umgesetzt hat. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um 53% auf €2,7ꢀMio. (Geschäftsjahr  
2024: €5,9ꢀMio.). Der Materialaufwand und die bezogenen Leistungen sanken um €1,7ꢀMio. auf  
€11,9ꢀMio. (Geschäftsjahr 2024: €13,7ꢀMio.). Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang der  
Rohmaterialkosten infolge des reduzierten Umsatzvolumens zurückzuführen.  
Die Abschreibungen verminderten sich von €-12,s6ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 auf €-10,2ꢀMio. im  
Geschäftsjahr 2025. Die Wertminderungen gingen von €-5,8ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 auf €-  
5,2ꢀMio. im Geschäftsjahr 2025 zurück, was in erster Linie auf den Rückgang der Wertminderungen  
auf Nutzungsrechte im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 zurückzuführen ist. Demgegenüber stiegen  
die Erträge aus der Wertaufholung von €0,3ꢀMio. auf €1ꢀMio. Insgesamt ergaben die Abschreibungen  
einschließlich der Nettoeffekte aus Wertminderungen und Wertaufholungen einen Rückgang um -  
20,67% von €-18,1ꢀMio. auf €-14,3ꢀMio. im Geschäftsjahr 2025.  
Der Finanzverlust hat sich nahezu verdoppelt – von €-8,9ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 - auf €-17,1ꢀMio.  
im Geschäftsjahr 2025. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Zins- und ähnlichen Aufwendungen  
zurückzuführen, die sich von €ꢀ-9,9ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 auf €ꢀ-14,0ꢀMio. im Geschäftsjahr 2025  
erhöhten, sowie auf Veränderungen bei den sonstigen Finanzerträgen und sonstigen  
Finanzaufwendungen in Höhe von insgesamt €4,3ꢀMio. .  
Die Veränderung der Zins- und ähnlichen Aufwendungen ergibt sich hauptsächlich aus höheren  
Zinszahlungen für Gesellschafterdarlehen, die um €-3,0ꢀMio. zunahmen. Dies ist auf einen im  
Vergleich zum Vorjahr höheren ausstehenden Darlehensbetrag zurückzuführen; der Zinssatz der  
Gesellschafterdarlehen blieb unverändert bei 12%.  
Die Veränderung bei den sonstigen  
Finanzerträgen und bei den sonstigen Finanzaufwendungen ist auf einen Fremdwährungsverlust in  
Höhe von €2,8ꢀMio. zurückzuführen, der hauptsächlich durch Verschiebungen im  
EUR/USD-Wechselkurs während des Geschäftsjahres 2025 verursacht wurde. Im Gegensatz dazu gab  
es im Geschäftsjahr 2024 noch einen Fremdwährungsgewinn von €1,5ꢀMio.  
Der Ertragsteueraufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025 um €-0,26ꢀMio. auf insgesamt  
€0,07ꢀMio. (Geschäftsjahr 2024: €-0,19ꢀMio.). Aufgrund der weiterhin bestehenden Verlusthistorie  
wurden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge im Jahresabschluss 2025 nicht angesetzt.  
Insgesamt erhöhte sich das negative Jahresergebnis nach Steuern von €-51,7ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024  
auf €-57,2ꢀMio. im Geschäftsjahr 2025.  
Der Verlust je Aktie belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf €-4,59 (Geschäftsjahr 2024: €-5,40).  
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (verkürzt) in Mio. €  
2025  
2024  
Umsatzerlöse  
75,59  
88,37  
Sonstige betriebliche Erträge  
2,74  
5,88  
Veränderungen der Vorräte  
-4,49  
-8,47  
Materialaufwand  
-11,95  
-13,69  
Personalaufwand  
-41,46  
-50,30  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
-45,13  
-45,27  
Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und  
Leistungen  
-1,13  
-1,07  
Netto-Abschreibungen*  
-14,34  
-18,08  
EBIT  
-40,16  
-42,63  
Finanzergebnis  
-17,15  
-8,85  
Verlust vor Ertragsteuern  
-57,31  
-51,48  
Ertragsteuern  
0,07  
-0,19  
Jahresergebnis  
-57,25  
-51,67  
13  
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* Abschreibungen plus Wertminderungen abzüglich Wertaufholungen  
VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE  
Mit €87,1ꢀMio. lagen die gesamten Vermögenswerte der Wolford-Gruppe zum Bilanzstichtag 31.  
Dezember 2025 um €11,3ꢀMio. unter dem Wert des Vorjahres (€98,4ꢀMio.). Der Rückgang ist  
hauptsächlich auf den niedrigeren Bestand an Sachanlagen zurückzuführen.  
Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Stichtag auf €41,1ꢀMio. (31. Dezember 2024:  
€49,9ꢀMio.) und entsprachen 47,14% der Bilanzsumme (31. Dezember 2024: 50,72%). Die  
Sachanlagen (einschließlich Nutzungsrechte) gingen um €-8,4ꢀMio. zurück, bedingt durch die  
Beendigung von Mietverträgen im Zusammenhang mit der Schließung oder Verlagerung von  
Retail-Stores, die Änderung bestehender Mietverträge sowie die Veräußerung anderer  
Vermögenswerte, überwiegend in den Regionen EUROPE und AMERICAS.  
Die kurzfristigen Vermögenswerte machten zum 31. Dezember 2025 52,86% der Bilanzsumme aus  
(Vorjahr: 49,28%).  
BILANZKENNZAHLEN in Mio. € / %  
31.12.2025  
31.12.2024  
Eigenkapital in Mio. €  
-114,63  
-88,44  
Nettoverschuldung in Mio. €  
119,19  
84,25  
Working Capital* in Mio. €  
16,09  
6,20  
Eigenkapitalquote** in %  
-131,56%  
-89,84%  
Verschuldungsgrad (Gearing)*** in %  
-104,0%  
-95,3%  
Anteil des Working Capital am Umsatz in %  
21,28%  
7,02%  
* Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + sonstige kurzfristige Forderungen und  
Vermögenswerte + Vertragsvermögenswerte - Verbindlichkeiten  
aus Lieferungen und Leistungen - sonstige Verbindlichkeiten  
** Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme  
*** Verhältnis zwischen Nettoverschuldung (ohne Leasingverbindlichkeiten) und Eigenkapital  
Das konsolidierte Working Capital beträgt €16,09ꢀMio. gegenüber €6,20ꢀMio. zum 31. Dezember  
2024. Der Anstieg des Net Working Capital ist in erster Linie auf den Rückgang der Verbindlichkeiten  
aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte zurückzuführen. Das Eigenkapital der  
Wolford-Gruppe belief sich zum 31. Dezember 2025 auf €-114,63ꢀMio., was aufgrund des negativen  
Ergebnisses im Berichtsjahr unter dem Vergleichswert zum 31. Dezember 2024 (€-88,44ꢀMio.) lag.  
Infolgedessen verschlechterte sich die Eigenkapitalquote auf -131,56% (31. Dezember 2024: -  
89,84%).  
Der wichtigste Indikator im Rahmen des Kapitalrisikomanagements des Konzerns ist die  
Gearing-Ratio, die das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital darstellt.  
Die Nettoverschuldung wird definiert als langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (ohne  
Leasingverbindlichkeiten) abzüglich langfristiger Finanzanlagen sowie liquider Mittel, wie in der  
nachstehenden Tabelle dargestellt.  
BERECHNUNG DER NETTOVERSCHULDUNG (OHNE  
LEASINGVERHÄLTNISSE) in Mio. €  
2025  
2024  
Langfristige Finanzverbindlichkeiten  
0,35  
0,5  
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten  
128,25  
88,26  
- Langfristige Finanzanlagen  
-1,03  
-1,05  
-Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
-8,38  
-3,44  
Nettoverschuldung (ohne Leasingverhältnisse)  
119,19  
84,25  
Aufgrund des Anstiegs der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der im Wesentlichen aus  
der Kapitalerhöhung im Juni 2025 resultiert, sowie des Anstiegs der kurzfristigen  
Finanzverbindlichkeiten belief sich die Nettoverschuldung (ohne Leasingverbindlichkeiten) zum 31.  
Dezember 2025 auf €119.19ꢀMio. (31. Dezember 2024: €84.25ꢀMio.). Die kurzfristigen  
Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich im Geschäftsjahr 2025 auf €128.25ꢀMio. (2024: €88.26ꢀMio.),  
was auf zusätzliche Gesellschafterdarlehen zurückzuführen ist, die Wolford im Laufe des Jahres 2025  
erhalten hat.  
CASH FLOW  
Mit €-34.23ꢀMio. lag der Cashflow aus operativer Tätigkeit (Operating Cashflow) deutlich unter dem  
14  
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Niveau des Geschäftsjahres 2024 (€-17.43ꢀMio.). Der erhebliche Rückgang im Jahr 2025 ist im  
Wesentlichen auf den Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen,  
der durch die finanzielle Unterstützung der Mehrheitsaktionärin ermöglicht wurde.  
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit verringerte sich im Berichtszeitraum auf €-0.37ꢀMio. (2024: €-  
1.96ꢀMio.). Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte  
beliefen sich auf €-1.5ꢀMio. im Geschäftsjahr 2025 (2024: €-2.13ꢀMio.).  
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit stieg deutlich – von €16.47ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 auf  
€39.22ꢀMio. im Geschäftsjahr 2025. Im Jahr 2025 waren im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
€24.87ꢀMio. aus der Kapitalerhöhung enthalten. Im Jahr 2025 wurden insgesamt €4.58ꢀMio. an Zinsen  
gezahlt, bestehend aus €2.08ꢀMio. Zinsen auf Leasingverbindlichkeiten, €1.94ꢀMio. Zinsen auf  
Drittbankdarlehen sowie €0.55ꢀMio. sonstigen Zinsaufwendungen. Die Leasingzahlungen (ohne  
Zinsen) beliefen sich im Geschäftsjahr 2025 auf €12.52ꢀMio. (Geschäftsjahr 2024: €10.83ꢀMio.).  
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhten sich im Geschäftsjahr von €3.44ꢀMio.  
zum 31. Dezember 2024 auf €8.38ꢀMio. zum Ende des Berichtszeitraums. Die Effekte aus  
Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich im  
Geschäftsjahr 2025 auf €0.31ꢀMio. (Geschäftsjahr 2024: €-0.11ꢀMio.).  
KAPITALFLUSSRECHNUNG (VERKÜRZT) in Mio. EUR  
CHANGE  
KAPITALFLUSSRECHNUNG (VERKÜRZT) in Mio. €  
2025  
2024  
IN %  
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit*  
-34,23  
-17,43  
-95%  
Cashflow aus Investitionstätigkeit  
-0,37  
-1,96  
81%  
Free Cashflow  
-34,60  
-19,39  
-78%  
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
39,22  
16,47  
-138%  
Veränderung der Zahlungsmittel und  
Zahlungsmitteläquivalente  
4,62  
-2,92  
258%  
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
0,31  
0,11  
-183%  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu  
Beginn der Berichtsperiode  
3,44  
6,47  
47%  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum  
Ende der Berichtsperiode  
8,38  
3,44  
-143%  
* Gezahlte Zinsen werden im Cashflow aus  
Finanzierungsaktivitäten ausgewiesen  
15  
Entwicklung der Geschäftsbereiche  
In Übereinstimmung mit den Vorschriften des IFRS 8 (Management Approach) berichtet die Wolford  
AG auf Basis der folgenden Segmentierung:  
Österreich  
Deutschland  
Italien  
Restliches Europa  
Nordamerica  
Asien  
Österreich  
Der externe Umsatz (Umsatz abzüglich konzerninterner Umsätze) im Segment Österreich ging  
deutlich zurück – von €13,35ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 auf €4,11ꢀMio. im Berichtszeitraum. Dieses  
Segment umfasst die Produktions- und Umsatzaktivitäten in Österreich. Der deutliche Rückgang ist in  
erster Linie auf die Übertragung des Wholesale- und Online-Geschäfts von der Holdinggesellschaft  
Wolford AG auf Wolford Italia zum 19. August 2024 zurückzuführen. Das Segment trug 5,4% zum  
Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2024: 15%). Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich im  
Geschäftsjahr 2025 um €7,82ꢀMio. von €-32,04ꢀMio. auf €-24,22ꢀMio.  
Italien  
Im Zuge der Reorganisation des Geschäftsmodells der Gruppe gewann das Segment Italien im Jahr  
2025 an Bedeutung, da seit dem 19. August 2024 die Umsätze aus dem Wholesale- und Online-Kanal  
nicht mehr bei der Wolford AG, sondern bei Wolford Italia ausgewiesen werden. Der externe Umsatz  
im Segment Italien stieg daher von €12,36ꢀMio. im vorangegangenen Geschäftsjahr auf €28,75ꢀMio.  
im Geschäftsjahr 2025. Das Segment trug 38% (Geschäftsjahr 2024: 14%) zum Konzernumsatz bei und  
stellte damit den größten Beitrag zum Konzernumsatz dar. Das EBIT belief sich auf €-4,05ꢀMio.,  
gegenüber €-5,50ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024.  
Deutschland  
Der externe Umsatz im Segment Deutschland verringerte sich von €6,68ꢀMio. im vorangegangenen  
Geschäftsjahr auf €2,81ꢀMio. im Geschäftsjahr 2025. Das Segment trug 3,7% zum Konzernumsatz bei  
(Geschäftsjahr 2024: 8%). Das EBIT belief sich auf €-0,05ꢀMio., gegenüber €0,40ꢀMio. im Geschäftsjahr  
2024.  
Restliches Europa  
Der externe Umsatz mit Unternehmen im Segment Restliches Europa verringerte sich von  
€23,40ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 auf €13,42ꢀMio. Dieses Segment umfasst die europäischen  
Vertriebsgesellschaften außerhalb von Österreich, Deutschland und Italien sowie die  
Produktionsgesellschaft in Slowenien. Das Segment trug 17,7% zum Konzernumsatz bei  
(Geschäftsjahr 2024: 26%). Das EBIT belief sich auf €0,02ꢀMio., gegenüber €-1,36ꢀMio. im  
Geschäftsjahr 2024.  
Nordamerica  
Der externe Umsatz der Konzerngesellschaften im Segment Nordamerika verringerte sich von  
€25,93ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024 auf €21,00ꢀMio. Das Segment Nordamerika umfasst die  
Vertriebsgesellschaften in den USA und Kanada. Im Geschäftsjahr 2025 trug dieses Segment 27,8%  
zum Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2024: 29%). Das EBIT verringerte sich auf €-7,86ꢀMio. nach €-  
5,10ꢀMio. im Geschäftsjahr 2024.  
Asien  
Der externe Umsatz der Gesellschaften im Segment Asien lag mit €5,49ꢀMio. unter dem Niveau des  
Geschäftsjahres 2024 (€6,66ꢀMio.). Dieses Segment umfasst die Vertriebsgesellschaften in Hongkong  
und China. Das Segment trug 7,3% zum Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2024: 8%). Das EBIT belief  
sich auf €-1,36ꢀMio. und lag damit in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024 (€-1,80ꢀMio.).  
16  
Ausblick und Ziele  
Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds  
Die Luxusgüterbranche geht nach einer zweijährigen Phase der Normalisierung, in der der Markt für  
persönliche Luxusgüter in den Jahren 2024–2025 insgesamt weitgehend stabil blieb, in das Jahr 2026.  
Maßgebliche Marktstudien deuten für 2026 auf eine moderate Rückkehr zu Wachstum hin. Die Bain–  
Altagamma Luxury Goods Worldwide Market Study erwartet für 2026 eine erneute Beschleunigung  
des Marktwachstums um rund 3%–5% zu konstanten Wechselkursen, nachdem 2025 eine flache bis  
leicht rückläufige Entwicklung verzeichnet wurde. Die Erholung soll dabei insbesondere von  
wohlhabenden Kundengruppen sowie von einer disziplinierteren Preisgestaltung der Marken  
getragen werden. Gleichzeitig beschreiben McKinsey & The Business of Fashion das Jahr 2026 als  
„herausfordernd, aber sich verbessernd“, mit einem erwarteten Wachstum im niedrigen einstelligen  
Bereich in den wichtigsten Modemärkten. Zu den Belastungsfaktoren zählen unter anderem  
Störungen im Zollumfeld sowie eine gedämpfte Verbraucherstimmung – Rahmenbedingungen, die  
weiterhin operative Disziplin, gezielte Kundenbindung und eine geschärfte Wertpositionierung  
begünstigen. Allerdings wurden diese Studien vor dem jüngsten Konflikt zwischen den USA und dem  
Iran veröffentlicht, der potenziell zu einer erhöhten Marktvolatilität und Unsicherheit führen kann.  
Wolford‘s Position zu Beginn des Jahres 2026  
Wolford tritt in das Jahr 2026 ein, nachdem das Unternehmen ein anspruchsvolles Geschäftsjahr 2025  
bewältigt hat, das bewusst auf Stabilisierung und die konsequente Umsetzung operativer  
Maßnahmen ausgerichtet war. Wie bereits im Berichtszyklus 2024 offengelegt, sah sich das  
Unternehmen mit einem Wechsel in der Logistik sowie damit verbundenen Störungen in der  
Lieferkette konfrontiert, die sich belastend auf Lieferfähigkeit und Liquidität auswirkten. Ein Teil  
dieser Belastungen wurde durch Gesellschafterdarlehen abgefedert; zudem wurde im Dezember  
2024 eine Eigenkapitalmaßnahme für das erste Halbjahr 2025 beschlossen. Diese  
Rahmenbedingungen definierten den Ausgangspunkt für das Jahr 2025 und bildeten den  
Handlungsrahmen für die Wiederherstellung der operativen und finanziellen Stabilität.  
Im Verlauf des Jahres 2025 konnte das Unternehmen die finanziellen Mittel wieder stärker auf den  
operativen Betrieb und die Produktion ausrichten, die Lieferzuverlässigkeit verbessern und das  
Filialnetz durch die Schließung nicht profitabler Standorte straffen – Maßnahmen zur Erhöhung der  
strukturellen Effizienz und zur Verbesserung der Cash Conversion. Das Kernsortiment blieb dabei ein  
zentraler Stabilitätsfaktor im Produktangebot. Es unterstützte sowohl die notwendige  
Reaktionsfähigkeit als auch die Servicequalität und einen disziplinierten Einsatz des Working Capital.  
Neue Produkte wurden gleichzeitig gezielt, in enger Auswahl und mit beschleunigten  
Entscheidungsprozessen entwickelt und eingeführt, um die Aktualität des Angebots sicherzustellen,  
ohne die Bestandsqualität zu beeinträchtigen.  
Operative Schwerpunkte für 2026  
Das Unternehmen wird die im zweiten Halbjahr 2025 erzielten Verbesserungen festigen, mit einem  
Schwerpunkt auf termingerechten Lieferungen, schnellerer Warenverfügbarkeit sowie der  
Sicherstellung einer kontinuierlichen Bevorratung zentraler Warengruppen. Die sogenannten  
Kernsortiments-Produkte bleiben das Rückgrat des Angebots – sie unterstützen die notwendige  
Flexibilität, eine hohe Liefergeschwindigkeit und einen disziplinierten Einsatz des Working Capital. Neue  
Produkte werden weiterhin gezielt und in begrenztem Umfang eingeführt, um Aktualität und  
Absatzimpulse zu gewährleisten, ohne die Bestandsqualität zu beeinträchtigen.  
Auf Vertriebsebene wird die Umsetzung im Wholesale-Bereich durch eine engere Betreuung der  
wichtigsten Handels-partner und höhere Servicestandards gestärkt. Der Online-Kanal wird weiter  
ausgebaut, um veränderte Such- und Kaufprozesse der Kundinnen und Kunden besser abzubilden – im  
Einklang mit externen Marktanalysen, die insbesondere den Faktor Wert, Komfort und Einkaufserlebnis  
als zentrale Nachfrageimpulse in Phasen geringen Wachstums hervorheben. Auf Kosten- und  
Organisationsebene verfolgt das Unternehmen weiterhin eine konsequente Kostenhaltung, während  
gezielte Investitionen dort beibehalten werden, wo sie unmittelbar die Servicequalität, die  
Produktqualität oder den Markenwert schützen. Organisatorisch liegt der Fokus auf Vereinfachung,  
klaren Verantwortlichkeiten und schnellen Entscheidungswegen, sodass operative Maßnahmen in  
nachhaltige Verbesserungen des Cashflows übersetzt werden können.  
Ertragskraft und finanzielle Disziplin  
Angesichts des Umfangs der vorgenommenen Neuausrichtung wird das Jahr 2026 mit entsprechend  
zurückhaltenden, aber klar strukturierten Erwartungen angegangen. Der Schwerpunkt des  
Unternehmens liegt weiterhin auf operativer Widerstandsfähigkeit und Cash-Generierung, mit dem  
Ziel, die im Jahr 2025 erreichte Stabilisierung in eine solide operative Ausgangsbasis zu überführen.  
Das externe Umfeld unterstreicht die Notwendigkeit eines selektiven Wachstums, das sich auf  
Servicequalität, Produktivität sowie strukturelle Effizienz stützt. In einem Markt, der 2026 nur eine  
moderate Verbesse-rung erwarten lässt, besteht Wolford‘s Zielsetzung darin, die erreichte  
17  
Stabilisierung in eine nachhaltige Ergebnis- und Cashflow-Verbesserung zu überführen. Dazu gehört  
eine konsequente Kostendisziplin, die Sicherstellung einer hohen Bestandsqualität sowie eine  
fokussierte Kapitalallokation. Gleichzeitig soll der Wertbeitrag für Handelspartner und  
Endkund*innen klarer herausgearbeitet werden, um die Marktposition weiter zu stärken.  
Verlagerung  
Vor diesem Hintergrund hat Wolford bis zum ersten Quartal 2026 zwei Produktionsstandorte im  
Raum Vorarlberg als zukünftige Standorte für seine Produktionstätigkeiten in Österreich identifiziert.  
Mit dieser Verlagerung bekräftigt Wolford sein Bekenntnis zu Österreich und zur Region Vorarlberg  
als zentralem Geschäfts- und Produktionsstandort. Der Verlagerungsprozess soll im vierten Quartal  
2026 beginnen. Derzeit werden im Zusammenhang mit der Verlagerung keine Produktionsengpässe  
erwartet.  
Human Resources  
Für Wolford sind die Mitarbeitenden die wichtigste Ressource des Unternehmens. Daher ist es eine  
zentrale Priorität, sie zu schützen und zu fördern. Die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der  
Mitarbeitenden wirken sich unmittelbar auf die Entwicklung, die Produktionsleistung und den  
Verkaufserfolg aus. Gut geschultes Verkaufspersonal spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle, da  
es maßgeblich zum Umsatzwachstum beiträgt.  
Die anerkannte Qualität der Wolford Produkte ist eng mit den Arbeitsbedingungen in Produktion und  
Fertigung an den beiden Standorten in Österreich und Slowenien verknüpft. Ein wesentliches Risiko  
besteht daher nicht nur im Verlust von Schlüsselpersonal, sondern auch in der Herausforderung, gut  
ausgebildete und motivierte Mitarbeitende zu gewinnen, zu rekrutieren und langfristig zu halten.  
Diese Herausforderung wird durch die finanzielle Situation des Unternehmens, den Personalabbau  
infolge von Restrukturierungen sowie bestehenden Kostendruck zusätzlich verstärkt.  
In Österreich wurde zur Unterstützung von Mitarbeitenden, die von Reorganisationsmaßnahmen  
betroffen sind, ein professionelles Outplacement-Programm eingeführt, das unter anderem  
Informationsmaterial sowie HR-Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen  
umfasst.  
Wolford agiert in einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem Anforderungen an  
Flexibilität, Mobilität und Anpassungsfähigkeit kontinuierlich steigen. Um wettbewerbsfähig zu  
bleiben, hat das Unternehmen seinen Rekrutierungsprozess weiterentwickelt, um gut qualifizierte  
und anpassungsfähige Mitarbeitende im stark umkämpften Arbeitsmarkt gezielt anzusprechen.  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Die rechtzeitige Erkennung von Chancen und Risiken hat einen wesentlichen Einfluss auf die Zielerreichung der  
Wolford-Gruppe. Wolford definiert Risiken als interne oder externe Ereignisse, die die Erreichung der  
Unternehmensziele negativ beeinflussen können. Chancen hingegen werden als interne oder externe  
Ereignisse verstanden, die die Erreichung der Unternehmensziele positiv unterstützen können.  
Die Gruppe hat gemeinsam mit ausgewählten Führungskräften aus verschiedenen Bereichen Chancen und  
Risiken identifiziert. Auf dieser Grundlage erörtert der Vorstand regelmäßig die wesentlichsten Chancen und  
Risiken.  
Das Risikomanagementsystem der Wolford AG ist darauf ausgerichtet, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu  
bewerten und zu steuern. Der Vorstand ist für die Einrichtung und Überwachung des  
Risikomanagementsystems verantwortlich. Der Aufsichtsrat, insbesondere der Prüfungsausschuss, überwacht  
dessen Wirksamkeit.  
Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken, die die Erreichung der Unternehmensziele gefährden könnten,  
frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.  
Risiken im Zusammenhang mit der Branche und den Märkten, in denen die Gruppe tätig ist  
Makroökonomische und geopolitische Risiken  
Makroökonomische Entwicklungen, Inflationsdruck und geopolitische Unsicherheiten können sich negativ auf  
die Konsumnachfrage auswirken. Die Gruppe ist in einem globalen Luxusmarkt tätig, der empfindlich auf  
wirtschaftliche Schwankungen reagiert.  
Eine Verschlechterung der makroökonomischen Bedingungen in den Kernmärkten der Gruppe kann erhebliche  
negative Auswirkungen auf Umsatz, Profitabilität und Finanzlage haben.  
Konsumentenstimmung und Nachfragerisiko  
18  
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Die Nachfrage nach den Produkten der Gruppe hängt maßgeblich von der Kaufkraft und dem verfügbaren  
Einkommen der Konsument*innen ab. Wirtschaftliche Abschwünge, steigende Lebenshaltungskosten oder  
sinkendes Konsumentenvertrauen können die Ausgaben für hochwertige Modeprodukte reduzieren.  
Veränderungen im Einkaufsverhalten – insbesondere die anhaltende Verlagerung hin zu Online-Kanälen –  
können zudem die Performance der Einzelhandelsstandorte beeinträchtigen.  
Wettbewerbsumfeld  
Die Gruppe agiert in einem stark wettbewerbsintensiven globalen Mode- und Luxusmarkt. Verstärkter  
Wettbewerb, zunehmende Marktsättigung und Preisdruck können Marktanteile und Ertragskraft  
beeinträchtigen.  
Eine unzureichende Differenzierung der Marke durch Innovation oder Marketing kann sich ebenfalls negativ  
auf die Geschäftsentwicklung auswirken.  
Alternative Konsummodelle  
Die wachsende Bedeutung von Second-Hand-Plattformen, Mietmodellen und anderen alternativen  
Konsumformen kann die Nachfrage nach neu produzierten Premiumprodukten verringern.  
Markenrisiko  
Das Geschäftsmodell der Gruppe konzentriert sich auf eine globale Premium-Marke. Eine Beeinträchtigung des  
Markenimages kann sich überproportional negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken.  
Risiken im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft  
Lieferkettenrisiko  
Die Gruppe ist auf die Verfügbarkeit von Rohmaterialien, Halbfertigwaren und Energie angewiesen. Störungen  
in der Lieferkette, Preisvolatilität oder logistische Engpässe können die Produktion und Kostenstrukturen  
negativ beeinflussen.  
Produktionsrisiko  
Die Produktion ist auf zentrale Fertigungsstandorte konzentriert. Unterbrechungen aufgrund technischer  
Ausfälle, Arbeitskonflikte oder externer Ereignisse können die operative Tätigkeit beeinträchtigen.  
Bestandsrisiko  
Fehlerhafte Bedarfsplanung kann zu Überbeständen oder mangelnder Warenverfügbarkeit führen. Saisonale  
Schwankungen erhöhen das Risiko von Wertberichtigungen auf Vorräte.  
Risiko im Filialnetz  
Der Betrieb eigener Geschäfte verursacht fixe Kosten und langfristige Mietverpflichtungen. Sinkende Frequenz  
oder ungünstige Standortentwicklungen können die Profitabilität beeinträchtigen.  
Digitalisierungs- und E-Commerce-Risiken  
Der Ausbau digitaler Kanäle birgt Umsetzungsrisiken. Investitionen in digitale Plattformen und  
Marketingmaßnahmen können hinter den erwarteten Erträgen zurückbleiben.  
Produktentwicklungsrisiko  
Die Modebranche ist geprägt von rasch wechselnden Trends. Werden innovative Produkte nicht rechtzeitig  
entwickelt und eingeführt, kann dies zu Marktanteilsverlusten führen.  
Reputationsrisiko  
Negative Berichterstattung, insbesondere in sozialen Medien, kann die Markenwahrnehmung und  
Kundentreue beeinträchtigen.  
IT- und Cybersicherheitsrisiken  
Die Gruppe ist Cyberangriffen, Datenverlusten oder Systemausfällen ausgesetzt, die zu  
Betriebsunterbrechungen und finanziellen Schäden führen können.  
Personalrisiko  
Der Erfolg der Gruppe hängt von der Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeitender ab. Der Verlust von  
Schlüsselpersonal oder Schwierigkeiten bei der Rekrutierung können die Leistung beeinträchtigen.  
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Abhängigkeit vom Management  
Der Transformationsprozess erhöht die Abhängigkeit von Schlüsselpersonen im Management. Unerwartete  
Veränderungen können die strategische Umsetzung verzögern.  
Finanzielle Risiken  
Fortbestehens- und Liquiditätsrisiko  
Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass der Konzern nicht in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen bei  
Fälligkeit nachzukommen.  
Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoverlust, und die kurzfristigen Verbindlichkeiten  
überstiegen die Vermögenswerte insgesamt. Dies deutet auf eine wesentliche Unsicherheit hin, die erhebliche  
Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern)  
aufwerfen kann.  
Die Liquiditätsplanung erfolgt zentral und basiert auf rollierenden Liquiditätsprognosen. Verfügbare  
Zahlungsmittel und Finanzierungsquellen werden laufend überwacht.  
Wolford hat in der Vergangenheit auf die finanzielle Unterstützung seines Hauptaktionärs Lanvin Group  
Holdings Limited zurückgegriffen. Obwohl es Ziel von Wolford ist, künftig nicht mehr von einer solchen  
finanziellen Unterstützung abhängig zu sein, besteht das Risiko, dass finanzielle Unterstützung durch die Lanvin  
Group Holdings Limited weiterhin erforderlich sein wird, um die Geschäftstätigkeit von Wolford unter der  
Annahme der Unternehmensfortführung aufrechtzuerhalten.  
Darüber hinaus hat der Konzern erhebliche finanzielle Unterstützung in Form von Gesellschafterdarlehen von  
der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited erhalten und erhält diese weiterhin, womit deren fortlaufende  
finanzielle Verpflichtung gegenüber dem Konzern bestätigt wird.  
Sowohl die Lanvin Group Holdings Limited als auch die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited haben Comfort  
Letters und Rangrücktrittserklärungen abgegeben und sich verpflichtet, den Konzern bei Bedarf finanziell zu  
unterstützen, um eine ausreichende Liquidität sicherzustellen.  
Die von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited gewährten Gesellschafterdarlehen sind vertraglich  
nachrangig und dienen der Unterstützung der Liquiditätslage des Konzerns bis zum Abschluss der  
Restrukturierung bzw. im Falle einer Liquidation oder Insolvenz bis zur vollständigen Befriedigung aller übrigen  
Gläubiger.  
Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Konzern seine Verbindlichkeiten jederzeit bei Fälligkeit  
erfüllen kann und den Fortbestand des Konzerns für die absehbare Zukunft sichern.  
Kreditrisiko  
Das Kreditrisiko ergibt sich aus der Möglichkeit, dass Geschäftspartner ihren vertraglichen Verpflichtungen  
nicht nachkommen. Die Gruppe arbeitet ausschließlich mit bonitätsgeprüften Dritten zusammen.  
Währungsrisiko  
Währungsrisiken entstehen durch Transaktionen in Fremdwährungen und die Umrechnung ausländischer  
Geschäftsbereiche.  
Zinsrisiko  
Zinsrisiken ergeben sich vor allem aus variabel verzinsten Finanzverbindlichkeiten. Zum Bilanzstichtag verfügt  
der Konzern über keine wesentlichen variabel verzinslichen finanziellen Verbindlichkeiten. Folglich ist der  
Konzern keinem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt.  
Finanzierungsrisiko  
Der Zugang zu zusätzlicher Finanzierung kann durch Marktbedingungen oder Investorenstimmung  
eingeschränkt sein.  
Kosteninflationsrisiko  
Steigende Kosten für Personal, Energie und Logistik können die Margen beeinträchtigen.  
Weitere Risiken  
Rechts- und Compliance-Risiken  
Die Gruppe kann in rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt sein. Änderungen gesetzlicher Vorgaben  
20  
können zusätzliche Kosten oder Einschränkungen verursachen.  
ESG- und Nachhaltigkeitsrisiken  
Wachsende regulatorische und gesellschaftliche Erwartungen an Nachhaltigkeit können die  
Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen.  
Datenschutzrisiko  
Verstöße gegen Datenschutzvorschriften können zu Sanktionen und Reputationsschäden führen.  
Klimarisiken  
Physische und regulatorische Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel können die operative Tätigkeit  
und Finanzlage beeinflussen.  
INTERNES  
KONTROLL-  
UND  
RISIKOMANAGEMENTSYSTEM  
IM  
HINBLICK  
AUF  
DEN  
RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS  
Der Vorstand ist für die Einrichtung und Organisation des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und  
Risikomanagementsystems sowie für die Sicherstellung der Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Anforderungen  
verantwortlich. In organisatorischer Hinsicht ist die Rechnungslegungsfunktion der Wolford-Gruppe innerhalb  
der Wolford AG sowie der Wolford Italy angesiedelt. Die Abteilung Group Accounting (verantwortlich für das  
externe Reporting) und die Abteilung Group Controlling (verantwortlich für das interne Reporting) berichten  
formeller Finanzreviews regelmäßig direkt an den Chief Financial Officer (CFO) des Konzerns. Die  
Rechnungslegungs- und Berichterstattungsprozesse des Konzerns basieren auf einem von der Wolford AG  
herausgegebenen Rechnungslegungsmanual, das bei Bedarf aktualisiert wird. Dieses Manual definiert  
standardisierte, konzernweit einheitliche Rechnungslegungs- und Berichtsanforderungen auf Grundlage der  
gemäß EU übernommenen IFRS fest.  
Softwarelösungen werden zur Erfassung, Buchung und Abwicklung sämtlicher Geschäftsvorfälle innerhalb des  
Konzerns eingesetzt. Die Buchhaltung bei Wolford erfolgt grundsätzlich intern, mit Ausnahme von China und  
Hongkong, wo die Buchhaltung durch lokale Steuerberater außerhalb des Konzernsystems durchgeführt wird.  
Diese Tochtergesellschaften übermitteln monatliche Reporting-Packages mit sämtlichen relevanten  
Rechnungslegungsdaten zur Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Diese Daten  
werden in das zentrale Konsolidierungssystem übernommen.  
Die gemeldeten Finanzinformationen werden auf Konzernebene von den Bereichen Corporate Accounting und  
Corporate Controlling geprüft und bilden die Grundlage für das IFRS-Reporting des Wolford-Konzerns. Für das  
interne Managementreporting werden etablierte Planungs- und Reporting-Softwarelösungen eingesetzt.  
Automatisierte Schnittstellen wurden für die Übertragung der Ist-Daten aus den Primärsystemen eingerichtet,  
während Prognosewerte in einem standardisierten Prozess erfasst werden. Die Berichterstattung erfolgt nach  
Regionen und Konzerngesellschaften. Während des Geschäftsjahres wurde zusätzlich zur regulären  
Berichterstattung über die operative Leistung monatlich eine rollierende Ganzjahresprognose erstellt. Die  
vorstehend beschriebenen Finanzinformationen bilden zusammen mit den jeweiligen Quartalszahlen die  
Grundlage für die Berichterstattung des Vorstands an den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat wird in regelmäßigen  
Sitzungen über die wirtschaftliche Entwicklung informiert. Diese Berichterstattung erfolgt in Form  
konsolidierter Zahlen, die unter anderem die Segmentberichterstattung, wesentliche Ergebniskennzahlen mit  
Budget-  
und  
Vorjahresvergleichen,  
Prognosen,  
den  
Konzernabschluss,  
Personal-  
und  
Auftragsentwicklungsdaten sowie ausgewählte Finanzkennzahlen umfassen.  
Die Abschlüsse werden monatlich erstellt, um eine kontinuierliche Überwachung sicherzustellen.  
Kassensysteme, einschließlich aller Einnahmen- und Ausgabenvorgänge, sind automatisch in das  
Buchhaltungssystem integriert. Das Online-Geschäft, einschließlich Buchhaltung, Kundenservice und  
Forderungsmanagement, wird von einem externen Dienstleister betrieben ; die Umsätze aus den  
Kassensystemen werden dabei automatisch übernommen.  
Darüber hinaus besteht ein weiteres Kassensystem in China, das ebenfalls an die Systemlandschaft von  
Wolford angebunden ist und die Daten über Schnittstellen an die Wolford-Systeme liefert.  
An allen Lagerstandorten wird jährlich eine Inventur der Rohmaterialien, Halbfertig- und Fertigwaren  
durchgeführt. Nach der Inventur erfolgt eine Abstimmung, und festgestellte Abweichungen werden nach der  
Abstimmung von Wolford verbucht. Retouren werden nach ordnungsgemäßer Prüfung wieder in das Lager  
eingebucht oder, sofern die Qualität nicht gewährleistet ist, ausgesondert und vernichtet.  
Rechnungen werden nach Prüfung durch den Vertrieb und den Kundenservice automatisch freigegeben und  
an die Endkund*innen versendet. Ein Forderungsreport wird monatlich vom Credit Management überprüft.  
21  
Lieferantenrechnungen werden von der jeweils bestellenden Abteilung ordnungsgemäß autorisiert und  
anschließend an die Buchhaltung weitergeleitet. Die Buchhaltung holt die formale Freigabe der zuständigen  
Abteilung ein. Zahlungen erfolgen wöchentlich auf Basis der Fälligkeiten und nach entsprechender  
Abstimmung mit dem Vorstand, dem CFO sowie der verantwortlichen Abteilung.  
Nach der Bestellung eines neuen CFO Ende 2024 hat die Wolford AG einen disziplinierten  
Cashflow-Planungsprozess implementiert, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen und eine rechtzeitige  
Finanzierung sicherzustellen.  
Obwohl der Hauptaktionär an der New York Stock Exchange notiert ist, besteht derzeit keine Verpflichtung  
für Wolford, die Anforderungen des Sarbanes-Oxley-Gesetzes zu erfüllen. Der Vorstand entwickelt das  
interne Kontroll- und Risikomanagementsystem kontinuierlich weiter, um die Verlässlichkeit der  
Finanzberichterstattung auch künftig sicherzustellen.  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Innovation bleibt ein charakteristisches Merkmal der Wolford AG und bildet weiterhin einen zentralen Pfeiler  
der strategischen Neupositionierung im Jahr 2025. Das Produktportfolio des Unternehmens bleibt auf die  
Kernkompetenz ausgerichtet: körpernahe Rundstrickprodukte wie Legwear, Shapewear und Bodysuits –  
zusammengefasst als Skinwear – welche technische Exzellenz, Komfort und eine hochwertige Ästhetik  
vereinen.  
Strategischer Innovationsfokus im Jahr 2025  
Im Jahr 2025 wurden die F&E-Aktivitäten verstärkt auf drei strategische Prioritäten ausgerichtet:  
1. Technologische Verfeinerung der Rundstricktechnologie  
2. Material- und Garnentwicklung der nächsten Generation  
3. Digitalisierung der Produktentwicklung und -präsentation  
Unter der weiterhin kreativen Leitung von Nao Takekoshi stärkte Wolford die Integration der Kernvision:  
Skinwear for Every Skin.  
Wolford beginnt dort, wo Kleidung ihren eigentlichen Ursprung hat – auf der Haut. Von Unterbekleidung und  
Strümpfen bis hin zu Bodywear und essenzieller Ready-to-wear definiert Wolford das Fundament jedes  
Outfits – die unsichtbare Architektur des Ankleidens.  
Für jeden Moment des Lebens geschaffen, bilden die Kollektionen von Wolford das Wolford Skin Module  
System: mühelos, anspruchsvoll und grenzenlos anpassungsfähig – immer hautnah, immer präzise.  
Das System ist in mehrere Layer-Module gegliedert:  
First Layer: Second Skin Tights, getragen direkt auf der Haut  
Second Layer: Second Skin Bodywear, bildet das Fundament des Oberkörpers  
Third Layer: The Sheer System of Dressing, getragen über der Bodywear  
Fourth Layer: The Silhouette, definiert Unterkörper und moderne Bottoms  
Fifth Layer: Leichte, strukturgebende Pieces, die den Look komplettieren  
Produkt- und Materialinnovation  
Wool Capsule – Zusammenarbeit mit Woolmark  
Die in Zusammenarbeit mit Woolmark – der globalen Autorität für Merinowolle-Zertifizierung und textile  
Innovation – entwickelte Capsule Collection kombiniert Woolmarks Expertise in Premium-Wolle mit Wolfords  
technischer Kompetenz in Rundstricktechnologie und hochpräziser Garnverarbeitung.  
Wolford‘s proprietäre Stricktechnologie und präzise kalibrierte Maschinen ermöglichen es, ultrafeine  
Merinowolle zu glatten, elastischen und nahtlosen Strukturen zu verarbeiten, ohne Stabilität oder Komfort zu  
beeinträchtigen.  
Diese hohe Feinheit und Präzision – unerlässlich für den echten Second-Skin-Effekt – wird durch das  
technische In-house-Know-how von Wolford ermöglicht. Das Ergebnis ist eine veredelte Weiterentwicklung  
des charakteristischen „unforgettable touch“, neu interpretiert durch die Wärme und Weichheit technisch  
veredelter Merinowolle.  
Alle Styles sind Woolmark-zertifiziert.  
22  
Sheer Drape – Material- und Stricktechnik  
Die Sheer Drape-Kapsel stellt einen bedeutenden technischen Fortschritt dar. Ultrafeine Garne, wie sie  
üblicherweise in Wolford‘s Strumpfmaschinen verarbeitet werden, bilden die Basis dieser Serie.  
Die Innovation liegt im präzisen Zusammenspiel von Garnauswahl und Stricktechnologie. Nur Wolford‘s  
proprietäre Rundstrickmaschinen – mit einer 32-Nadelbettteilung – können derart feine Garne verarbeiten  
und gleichzeitig integrierte Drapierungen direkt in die Stoffstruktur stricken.  
Diese einzigartige Kombination aus Materialingenieurwesen und Strickpräzision ermöglicht nahtlose,  
fließende Drapierungseffekte ohne Einbußen bei Stabilität oder Passform.  
Materialinnovation – Midnight Grace  
Aufbauend auf dem Erfolg der ikonischen Leggings führt Midnight Grace eine neue Generation eleganter und  
vielseitiger Bottom-Silhouetten ein.  
Was als einzelnes Hero-Produkt beginnt, entwickelt sich zu einem breiteren Sortiment – einschließlich  
Straight-Leg-Hosen, eines fließenden Midirocks, eines modernen Minirocks und sportlicher Shorts – alles in  
der eleganten, klaren Ästhetik des Originaldesigns.  
Jedes Stück verkörpert den Kern von Midnight Grace: feminin, selbstbewusst und mühelos anspruchsvoll. Die  
Entwicklung konzentrierte sich auf ein Material, das fließenden Fall, außergewöhnlichen Komfort und eine  
präzise, körpernahe Passform bietet – kombiniert mit Wolford‘s technischer Expertise.  
Das Ergebnis ist eine moderne Interpretation von Eleganz, die vielseitig einsetzbar und langlebig ist.  
Upgrade der Black & White Technique – mit EMANA®-Garn  
Wolford‘s ikonische Black & White Technique wurde unter Einsatz des innovativen EMANA®-Garns  
weiterentwickelt. Die Neuerung verstärkt den charakteristischen visuellen Kontrast und verleiht gleichzeitig  
verbesserte Funktionalität, Weichheit und langanhaltenden Komfort.  
Die Entwicklung basiert auf der Synergie zwischen der intelligenten Fasertechnologie von EMANA® und  
Wolford‘s Strickkompetenz – und ermöglicht eine veredelte Weiterentwicklung dieser Signature-Technik.  
Fortgeschrittene Materialinnovationen  
Wolford baute die Nutzung leistungsfähiger und nachhaltiger Garntechnologien weiter aus:  
Weiterentwicklung des EMANA® Smart-Polyamid-Garns mit Ferninfrarot-Technologie zur  
Unterstützung von Thermoregulation, Komfort und Hautwohlbefinden  
Weiterentwicklung von BLUFIBRE®-Garn aus recyceltem Reifengranulat – als Beitrag zu zirkulären  
Rohstoffen  
Verfeinerung von Stricktechniken zur gezielten Elastan-Integration für formgebende und strukturelle  
Präzision  
Diese Entwicklungen verdeutlichen Wolford‘s Fähigkeit, technische Funktionalität, Nachhaltigkeit und  
Luxuspositionierung zu vereinen.  
Digitale Entwicklung und 3D-Integration  
Die digitale Transformation der Produktentwicklung machte 2025 erhebliche Fortschritte. Die vollständige  
3D-Integration ermöglicht nun:  
erhebliche Reduktion physischer Prototypen  
beschleunigte Designvalidierung in internationalen Teams  
Echtzeit-Umsetzung von Farb- und Musteränderungen  
hochauflösende, fotorealistische Renderings für digitale und Wholesale-Präsentationen  
Der erweiterte Einsatz digitaler Sampling-Methoden führt zu kürzeren Entwicklungszyklen, geringerem  
Materialeinsatz und höherer Kosteneffizienz. Digitale Showrooms ergänzen zunehmend die klassischen  
Kollektionstermine.  
Forschungspartnerschaften  
Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen – darunter die Universität Innsbruck – sowie mit  
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spezialisierten Garnlieferanten und Technologiepartnern bleibt ein zentraler Innovationstreiber.  
2025 konzentrierten sich Forschungsinitiativen insbesondere auf: recyclingfähige Elastan-Alternativen,  
energieeffiziente Strickprozesse und verbesserte Materialrückverfolgbarkeit.  
Damit positioniert sich Wolford weiterhin als technologieorientierter Skinwear-Spezialist, der Modeexpertise  
mit technischer Innovation und Nachhaltigkeit verbindet.  
UMWELT  
Zusätzlich zu den nachstehenden Informationen wird auf den konsolidierten nichtfinanziellen Bericht gemäß  
§ 267a (6) UGB verwiesen.  
Energie und Emissionen  
Die wesentlichsten Umweltauswirkungen ergeben sich aus:  
Energieverbrauch und damit verbundene Emissionen  
Abwassermanagement  
effizienter Wasserverbrauch  
Der Energieverbrauch konzentriert sich weiterhin auf die Produktionsstandorte Bregenz (Österreich) und  
Murska Sobota (Slowenien). In Bregenz erzeugen Dampfkessel mit 7,9 MW und 4,5 MW Prozessdampf für  
Färben, Formen und Heizen.  
Im Jahr 2025 wurden weitere Effizienzgewinne erzielt durch:  
fortgesetzte Konsolidierung der Produktionsflächen (Beibehaltung von über 50 % Reduktion  
gegenüber dem Basisjahr 2022)  
weitere Reduktion und Modernisierung der Strickmaschinen  
schrittweise LED-Umrüstung in Fertigung und Lager  
Optimierung der Energieeinkaufsstrategie in Abstimmung mit dem Gebäudeeigentümer  
Das Unternehmen erfüllt weiterhin die Vorgaben des österreichischen Bundesenergieeffizienzgesetzes  
(EEffG) und setzt auditbasierte Effizienzmaßnahmen um.  
Nachhaltigkeitszertifizierung  
2025 erhielten beide Produktionsstandorte erfolgreich die Hohenstein SteP®-Zertifizierung, einen  
anerkannten Standard für nachhaltige Textilproduktion und Corporate Social Responsibility.  
Diese Zertifizierung bestätigt die Einhaltung von Umweltmanagement, Chemikalienhandling,  
Arbeitssicherheit und sozialen Standards – und stärkt die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette.  
Abfall und Zirkularität  
Abfallvermeidung, Trennung und Recycling bleiben ein integraler Bestandteil der operativen Prozesse.  
Restmaterialien werden nach Möglichkeit recycelt.  
Wassermanagement  
Wasser spielt aufgrund der Färbeprozesse am Standort Bregenz eine zentrale Rolle. Ein eigenes  
Abwassermanagement überwacht kontinuierlich die Abwasserqualität, die weiterhin deutlich über den  
gesetzlichen Anforderungen liegt.  
Der Einsatz von Grundwasser für Produktionsprozesse und Gebäudeklimatisierung unterstreicht zusätzlich  
die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Wasser.  
24  
Personalwesen  
Wolford hat seine Geschäftsabläufe proaktiv an die sich verändernden Marktbedingungen angepasst,  
indem das Unternehmen entschlossene Maßnahmen ergriffen hat, um sein Retailnetzwerk zu  
optimieren, die Konzernstruktur zu straffen und die operative Effizienz zu erhöhen. Folglich  
konzentrierten sich die meisten HR-Initiativen darauf, Prozesse und Organisationsstrukturen zu  
überprüfen, um Komplexität zu reduzieren und die Unternehmensgröße schrittweise an die neuen  
geschäftlichen Anforderungen anzupassen. Der Transformationsprozess ist noch im Gange und wird  
sich über das gesamte Jahr 2025 fortsetzen.  
Schutz und Förderung der Mitarbeitenden  
Für Wolford sind die Mitarbeitenden die wichtigste Ressource des Unternehmens. Daher ist es eine  
zentrale Priorität, sie zu schützen und zu fördern. Die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der  
Mitarbeitenden wirken sich unmittelbar auf die Entwicklung, die Produktionsleistung und den  
Verkaufserfolg aus. Gut geschultes Verkaufspersonal spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle, da  
es maßgeblich zum Umsatzwachstum beiträgt.  
Um unsere Mitarbeitenden zu unterstützen, haben wir zusätzliche Trainingsinitiativen für unsere  
Retail-Teams eingeführt. Der Fokus liegt darauf, ihnen durch „Learning Nuggets“ vertiefte Kenntnisse  
über unsere Produkte und deren Qualität zu vermitteln. Ziel ist es, Kund*innen ein einzigartiges  
Einkaufserlebnis zu bieten. Die Schulungen finden sowohl online als auch in Präsenz statt.  
Wir haben außerdem ein Onboarding-Programm für neue Mitarbeitende im Corporate-Bereich  
implementiert, das auch praktische Trainings in unseren Stores umfasst. Dadurch erhalten neue  
Mitarbeitende die Möglichkeit, das Retail-Umfeld kennenzulernen und das Kundenerlebnis aus erster  
Hand zu verstehen.  
Die anerkannte Qualität der Wolford-Produkte hängt eng mit den Arbeitsbedingungen in Produktion  
und Fertigung an unseren beiden Standorten in Österreich und Slowenien zusammen. Neben der  
Bereitstellung sicherer Arbeitsplätze umfasst Mitarbeitendenschutz auch die Einhaltung von  
Ruhezeiten, die Minimierung von Überstunden sowie die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung.  
Ergänzend dazu gibt es gezielte Aus- und Weiterbildungsprogramme, die darauf abzielen,  
Krankenstandsquoten und Fluktuation niedrig zu halten, die Arbeitgebermarke von Wolford zu  
stärken und Talente zu gewinnen und langfristig zu binden.  
Ein zentraler Aspekt unseres Ansatzes ist das Zeitmanagementsystem, das die Arbeitsstunden  
überwacht und hilft, übermäßige Überstunden zu vermeiden. Das System informiert Mitarbeitende,  
sobald sie eine tägliche Arbeitszeit von zehn Stunden überschreiten, um eine gesunde  
Work-Life-Balance zu gewährleisten.  
Wolford engagiert sich zudem für faire Vergütung, flexible Arbeitsmodelle und das Wohlbefinden der  
Mitarbeitenden. In der Produktion bieten wir unseren Mitarbeitenden weiterhin Frühstücks- und  
Mittagsangebote an.  
Zur Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte investieren wir in die duale Lehrlingsausbildung. Die  
Personalabteilung setzt den Rahmen für Aus- und Weiterbildung, während die Führungskräfte die  
Umsetzung verantworten. Jedes der fünf Lehrlingsprogramme verfügt über einen eigenen  
Ausbilder*in. Das Programm beinhaltet auch allgemeine Trainings, organisierte Exkursionen und  
Jobrotation, um Einblicke in verschiedene Abteilungen zu ermöglichen. Seit 2023 führen wir  
regelmäßige Feedbackgespräche mit Auszubildenden durch, um Ausbildungsfortschritte zu  
besprechen, Unternehmensüberblicke zu überprüfen und gegenseitige Erwartungen abzugleichen.  
Wolford stellt die strikte Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben sicher, darunter das Arbeitszeit- und  
Mutterschutzgesetz, das Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz sowie weitere arbeitsrechtliche  
Sicherheitsstandards wie das Arbeitnehmer*innenschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung und  
die Allgemeine Arbeitnehmerschutzverordnung. Diese Vorschriften umfassen u.ꢀa. den Schutz vor  
explosionsgefährdeten Atmosphären (VEXAT) sowie Schutzmaßnahmen gegen Lärm und Vibrationen.  
Die Qualität unserer Arbeitsbedingungen wird anhand monatlicher Krankenstandsberichte und  
regelmäßiger Fluktuationsanalysen bewertet. Wolford arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung  
der Arbeitsbedingungen und steht in engem Austausch mit dem Betriebsrat. Diese Themen werden  
regelmäßig in Management-Meetings besprochen, und sämtliche Verbesserungsvorschläge werden  
an die Geschäftsleitung weitergeleitet.  
Am Standort Bregenz wurde die Fluktuationsrate in den vergangenen Geschäftsjahren maßgeblich  
von Umbauprojekten beeinflusst. Im Retail-Bereich liegt die Fluktuation naturgemäß höher als in  
administrativen Bereichen.  
Fokus auf Gesundheit und Sicherheit  
In einem Produktionsbetrieb besteht stets ein Risiko für Arbeitsunfälle. Um dieses Risiko zu  
verringern, hat Wolford an beiden Produktionsstandorten umfassende Maßnahmen zur  
25  
Unfallverhütung implementiert.  
Neue Mitarbeitende in Produktion oder Verwaltung erhalten eine Einschulung, die Arbeitssicherheit,  
Gesundheitsschutz, Umweltaspekte und Mobilität umfasst. Zusätzlich werden bereichsspezifische  
Gefährdungen hervorgehoben, und es werden regelmäßig Evakuierungsübungen durchgeführt, um  
die Einsatzbereitschaft sicherzustellen.  
Demgegenüber ist das Unfallrisiko für Mitarbeitende im Verkauf geringer. Dennoch besucht die  
interne Sicherheitsfachkraft zweimal jährlich die österreichischen Standorte, um  
Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und zu evaluieren. Die Wolford-Gruppe hält sich strikt an alle  
geltenden gesetzlichen Vorschriften in den Ländern, in denen sie tätig ist, und stellt sicher, dass alle  
notwendigen Präventionsmaßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit der  
Mitarbeitenden umgesetzt werden.  
Wolford misst dem Thema Arbeitssicherheit seit Jahrzehnten große Bedeutung bei, da nur gesunde  
und motivierte Mitarbeitende die hohen Qualitätsstandards der Wolford-Produkte gewährleisten  
können. Besonderes Augenmerk gilt optimalen Arbeitsbedingungen für schwangere Mitarbeitende.  
Entspricht ein Arbeitsplatz nicht den erforderlichen Sicherheitsanforderungen während der  
Schwangerschaft, stellt Wolford nach Bekanntwerden umgehend eine geeignete alternative Tätigkeit  
bereit. Schwangere Mitarbeitende werden zudem über sicherheitsrelevante Verhaltensweisen und  
Maßnahmen zum Schutz des ungeborenen Kindes informiert.  
Ein weiteres wesentliches Arbeitsplatzrisiko ist psychische Belastung, die durch Zeitdruck oder  
erhöhte Leistungsanforderungen entstehen kann. Solche Belastungen erhöhen nicht nur das  
Unfallrisiko, sondern beeinträchtigen auch Produktivität und Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Zur  
Entlastung hat Wolford Modelle der Altersteilzeit eingeführt, die einen gleitenden Übergang in den  
Ruhestand ermöglichen und sowohl Mitarbeitenden als auch dem Unternehmen zugutekommen.  
Wolford begegnet Arbeitsplatzrisiken mit systematischen Maßnahmen im Arbeits- und  
Gesundheitsschutz. Jeder neue Arbeitsplatz wird einer sicherheitstechnischen Evaluierung  
unterzogen, die bei wesentlichen Veränderungen wiederholt wird. Beinahe-Unfälle werden  
systematisch erfasst, dokumentiert und zur Neubewertung bestehender Sicherheitsmaßnahmen  
genutzt. Das Arbeitssicherheitsmanagement umfasst außerdem eine jährliche Überprüfung der  
Arbeitsplätze. So wird beispielsweise am Standort Bregenz regelmäßig beurteilt, ob die Temperaturen  
in der Formerabteilung für die Mitarbeitenden zumutbar sind oder ob die ergonomischen  
Bedingungen in den Verwaltungsbereichen den Standards entsprechen.  
Wolford‘s Arbeitssicherheitsorganisation besteht aus einer ausgebildeten Sicherheitsfachkraft an den  
Hauptstandorten in Bregenz und Hard. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über einen externen  
Sicherheitsexpertin und acht Sicherheitsvertrauenspersonen, die überwiegend in der Produktion tätig  
sind. Darüber hinaus gibt es 32 ausgebildete Ersthelferinnen in allen Bereichen. Eine Betriebsärztin  
bzw. ein Betriebsarzt führt alle erforderlichen arbeitsmedizinischen Untersuchungen durch und  
überwacht präventive Gesundheitsmaßnahmen. Mitarbeitende in der Produktion werden  
kontinuierlich über potenzielle Unfallrisiken geschult, und sämtliche Maschinen und Anlagen werden  
regelmäßig auf Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüft. Das Unternehmen verpflichtet sich  
zudem, die Arbeitsplatzausstattung und Materialien laufend zu verbessern, um höchste  
Sicherheitsstandards zu gewährleisten.  
Wolford sammelt detaillierte Unfallstatistiken  
Wolford sammelt und analysiert systematisch Unfallstatistiken, um auszuwerten, in welchen  
Bereichen und unter welchen Umständen Arbeitsunfälle auftreten. Auf Basis dieser Erkenntnisse  
werden gezielte Präventionsmaßnahmen umgesetzt, wie etwa spezielle Schulungsprogramme zur  
Verbesserung des Umgangs mit Arbeitsmitteln und zur Optimierung von Arbeitsabläufen.  
Die für den kaufmännischen Bereich verantwortliche Geschäftsführung stellt die Einhaltung  
sämtlicher gesetzlicher und interner Sicherheitsanforderungen sicher. Darüber hinaus tagt der  
interne Arbeits- und Gesundheitsausschuss einmal jährlich, um mögliche Verbesserungen zu erörtern  
und weitere Optimierungsmaßnahmen zu identifizieren.  
In Österreich wird die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften von der Allgemeinen  
Unfallversicherungsanstalt (AUVA), der Arbeitsinspektion (staatliche Aufsichtsbehörde für  
Arbeitnehmer*innenschutz) sowie der örtlichen Brandschutzbehörde überwacht.  
Diversität und Chancengleichheit  
Wolford ist fest davon überzeugt, dass vielfältig zusammengesetzte Teams innovativer,  
widerstandsfähiger und effektiver arbeiten und letztlich bessere Ergebnisse erzielen als homogene  
Gruppen. Vielfalt innerhalb von Führungs- und operativen Teams verbessert die Qualität von  
Entscheidungen, indem sie konstruktiven Dialog fördert, Perspektiven erweitert und das Risiko von  
blinden Flecken oder Gruppendenken reduziert.  
Als international tätiges Unternehmen schätzt Wolford insbesondere Vielfalt in kulturellem  
26  
Hintergrund, beruflicher Erfahrung, Alter und Geschlecht. Teams, die aus Mitarbeitenden mit  
unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen bestehen, sind besser in der Lage, globale Märkte zu  
verstehen, sich wandelnde Kundenerwartungen zu antizipieren und auf komplexe geschäftliche  
Herausforderungen zu reagieren. Diese Vielfalt an Denkansätzen stärkt die Problemlösungsfähigkeit  
und fördert eine kontinuierliche Verbesserung im gesamten Unternehmen.  
Chancengleichheit ist ein grundlegender Bestandteil der Unternehmenskultur von Wolford. Das  
Unternehmen verpflichtet sich zu einem Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeitenden fair behandelt  
werden, ihr Potenzial entfalten können und ihre Fähigkeiten unabhängig von Geschlecht, Herkunft,  
Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Behinderung, sexueller Orientierung oder anderen persönlichen  
Merkmalen einbringen können. Durch die Förderung von Inklusion und leistungsorientierter  
Entwicklung steigert Wolford die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, stärkt seine Arbeitgebermarke  
und positioniert sich als attraktiver Arbeitsplatz für Talente weltweit.  
Diversity in Action bei Wolford  
Bei Wolford umfasst Vielfalt weit mehr als ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis – sie zeigt sich  
auch in einer Mischung aus Nationalitäten sowie einer ausgewogenen Altersstruktur. Obwohl das  
Unternehmen keine formalisierte Diversitätsstrategie definiert hat, lebt Wolford seit Jahrzehnten  
aktiv Vielfalt und Chancengleichheit. Angesichts des Produktportfolios, das sich überwiegend an  
Frauen richtet, und der vorwiegend weiblichen Verkaufsteams besteht die Belegschaft der  
Wolford-Gruppe zu über 81% aus Frauen. Vor diesem Hintergrund ist das Unternehmen besonders  
engagiert, flexible Karenz- und Teilzeitmodelle anzubieten, um Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von  
Berufs- und Privatleben zu erleichtern.  
27  
Mehr Details  
Angaben nach § 243a Abs. 1 UGB  
1.ꢀDie Zusammensetzung des Kapitals, einschließlich jener Aktien, die nicht auf einem geregelten  
Markt im Sinne des §ꢀ1 Zꢀ2 BörseG 2018 (BGBl I Nr. 107/2017) gehandelt werden, sowie  
gegebenenfalls Angaben zu den verschiedenen Aktienklassen und den damit verbundenen Rechten  
und Pflichten sowie zum Anteil dieser Aktienklassen am Grundkapital;  
Die Wolford AG ist im Standard Market der Wiener Börse notiert. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember  
2025 verfügte das Unternehmen über ein Grundkapital von €14.868.447, eingeteilt in 14.868.447  
Stückaktien (Inhaber-Stammaktien ohne Nennwert).  
2.ꢀJede Beschränkung der Stimmrechte oder der Übertragung von Aktien, auch wenn diese  
Beschränkungen in Vereinbarungen zwischen Aktionären enthalten sind, soweit sie dem Vorstand  
bekannt sind;  
Dem Vorstand sind keine Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragbarkeit von Aktien  
bekannt.  
3.ꢀDirekte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10% erreichen oder übersteigen;  
Nach den dem Unternehmen vorliegenden Informationen hielten zum 31. Dezember 2025 folgende  
Aktionäre direkte oder indirekte Beteiligungen von mindestens 10%: Fosun Fashion Group Wisdom  
(Luxembourg) S.à r.l.: rund 74,7%, Ralph Bartel: rund 20,2%, Wolford AG hielt 88.140 eigene Aktien  
(ohne Stimmrechte), entsprechend rund 0,6% des Grundkapitals. Der Rest befindet sich im  
Streubesitz.  
4.ꢀInhaber von Aktien mit besonderen Kontrollrechten und Beschreibung dieser Rechte;  
Dem Vorstand sind keine besonderen Kontrollrechte bekannt.  
5.ꢀDie Art der Kontrolle der Stimmrechte, falls Arbeitnehmer*innen Aktien halten und diese nicht  
unmittelbar ausüben;  
Bei der Wolford AG besteht weder ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm noch ein Modell, bei dem  
Beschäftigte die Stimmrechte ihrer Aktien nicht direkt ausüben.  
6.ꢀVorschriften, die nicht unmittelbar aus dem Gesetz resultieren, betreffend die Bestellung und  
Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Änderung der Satzung;  
Dem Vorstand sind keine entsprechenden Regelungen oder Vereinbarungen bekannt.  
7.ꢀBefugnisse der Mitglieder des Vorstands, die nicht unmittelbar aus dem Gesetz resultieren,  
insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit zur Ausgabe oder zum Rückkauf von Aktien;  
Vorstandsmitglieder verfügen über keine weitergehenden Befugnisse als jene, die gesetzlich  
vorgesehen sind. Es besteht kein genehmigtes Kapital.  
8.ꢀAlle wesentlichen Vereinbarungen, an denen das Unternehmen beteiligt ist und die im Fall eines  
Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots wirksam werden, sich ändern oder enden, sowie  
deren Auswirkungen – außer wenn die Offenlegung dem Unternehmen erheblich schaden würde  
oder gesetzlich vorgeschrieben ist;  
Dem Vorstand sind keine wesentlichen Vereinbarungen mit Change-of-Control-Klauseln bekannt.  
9.ꢀDas Bestehen und der wesentliche Inhalt von Entschädigungsvereinbarungen zwischen dem  
Unternehmen und den Mitgliedern des Vorstands, des Aufsichtsrats oder Mitarbeitenden für den Fall  
eines öffentlichen Übernahmeangebots;  
Dem Vorstand sind keine solchen Vereinbarungen bekannt.  
Nichtfinanzielle Erklärung gemäß §§ꢀ243b und 267a UGB  
Die Wolford AG erstellt einen gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Bericht. Die Corporate  
Sustainability  
Reporting  
Directive  
(„CSRD“)  
wurde  
in  
Österreich  
durch  
das  
Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG) umgesetzt, welches am 18. Februar 2026 im  
Bundesgesetzblatt veröffentlicht und somit bereits in Kraft getreten ist. Für das Berichtsjahr 2025 sind  
die neuen Bestimmungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung idF NaBeG aufgrund der  
maßgeblichen Übergangsvorschriften auf die Wolford AG jedoch noch nicht verpflichtend  
28  
anzuwenden, sodass die bisherige Rechtslage (idF NaDiVeG) zur Anwendung gelangt. Der Bericht ist  
auf der Website des Unternehmens unter „Investor Relations“ abrufbar.  
Bregenz, 16. April 2026  
Marco Pozzo  
Vorsitzender des Vorstands  
CEO  
Chief Executive Officer  
Ralf Polito  
COO  
Chief Operating Officer  
29  
WOLFORD GRUPPE  
Konzernabschluss  
Konzerngesamtergebnisrechnung  
Konzern-Cashflow  
Konzernbilanz  
Entwicklung des Konzerneigenkapitals  
Konzernanhang  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bestätigungsvermerk  
30  
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31  
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Konzern-Gesamtergebnisrechnung  
in €T  
ANHANG-NR.  
2025  
2024  
Umsatzerlöse  
(1)  
75.586
88.374
Sonstige betriebliche Erträge  
(2)  
2.741
5.876
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen  
-4.488
-8.474
Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistungen  
(3)  
-11.945
-13.686
Personalaufwand  
(4)  
-41.464
-50.301
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
(5)  
-45.130
-45.274
Wertminderungsaufwand aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
(6)  
-1.129
-1.074
Abschreibungen  
(7)  
-10.164
-12.644
Wertminderungen  
(7)  
-5.225
-5.757
Wertaufholungen  
(7)  
1.054
332
EBIT  
-40.164
-42.628
Zinsen und ähnliche Erträge  
(8)  
50
9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
(8)  
-13.996
-9.948
Zinsen aus Rückstellungen für Personalverpflichtungen  
(8)  
-389
-424
Sonstige Finanzerträge  
(8)  
20
1.539
Sonstiger Finanzaufwand  
(8)  
-2.834
-30
Finanzergebnis  
(8)  
-17.149
-8.854
Ergebnis vor Steuern  
-57.313
-51.482
Ertragsteuern  
(9)  
68
-192
Jahresergebnis  
-57.245
-51.674
Sonstiges Ergebnis*  
Beträge, die in künftigen Perioden nicht ergebniswirksam umgegliedert werden  
434
18
davon versicherungsmathematische Gewinne und Verluste  
(10)  
515
18
davon latente Steuern  
(10)  
-81
0
Beträge, die in künftigen Perioden möglicherweise ergebniswirksam umgegliedert  
werden  
5.745
-2.370
davon Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe  
(10)  
5.745
-2.370
Sonstiges Ergebnis*  
6.179
-2.352
Gesamtergebnis  
-51.066
-54.026
Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert = unverwässert)  
(11)  
-4,59
-5,40
* Der Ausweis im sonstigen Ergebnis erfolgt nach Steuern  
32  
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Konzern-Cashflow  
in €T  
ANHANG-NR.  
2025  
2024  
Ergebnis vor Steuern  
-57.313
-51.482
Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen und  
immaterielle Vermögenswerte  
(7)  
15.389
18.401
Wertaufholungen  
(7)  
-1.054
-332
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen  
(2), (5)  
165
-66
Zinsaufwand/Zinsertrag  
(8)  
14.336
10.363
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge  
(8)  
4.368
-6.443
Veränderungen der Vorräte  
4.277
10.583
Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
180
3.391
Veränderungen der sonstigen Forderungen und Vermögenswerte  
2.278
-867
Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und  
Leistungen  
-15.367
1.116
Veränderungen der sonstigen Rückstellungen und  
Personalverpflichtungen  
-1.215
-1.046
Veränderungen der sonstigen Verbindlichkeiten  
176
-1.061
Erhaltene Zinsen  
0
9
Gezahlte Ertragsteuern  
-448
1
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit  
-34.228
-17.433
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen  
-161
-835
Auszahlungen für Investitionen in sonstige immaterielle  
Vermögenswerte  
-1.339
-1.293
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen und sonstigen  
immateriellen Vermögenswerten  
80
180
Einzahlungen aus der Rückzahlung von langfristigen Kautionen  
1.049
-9
Cashflow aus Investitionstätigkeit  
-371
-1.957
Einzahlungen aus der Erhöhung des Grundkapitals  
(22)  
24.871
0
Einzahlungen aus kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten  
IV  
53.788
30.911
Rückzahlung von kurzfristigen und langfristigen finanziellen  
Verbindlichkeiten  
-22.342
0
Zahlung von Leasingverbindlichkeiten (ohne Zinsen)  
IV  
-12.517
-10.830
Gezahlte Zinsen  
-4.578
-3.610
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
39.222
16.471
Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und  
Zahlungsmitteläquivalenten  
4.623
-2.919
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01.  
IV  
3.441
6.471
Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und  
Zahlungsmitteläquivalente  
IV  
311
-111
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31.12.  
8.375
3.441
33  
Loading SVG
Konzernbilanz  
in €T  
ANHANG-NR.  
2025  
2024  
VERMÖGEN  
Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechte)  
(12)  
34.533
42.918
Firmenwerte  
(13)  
30
30
Sonstige immaterielle Vermögenswerte  
(14)  
2.423
1.750
Langfristige finanzielle Vermögenswerte  
(15)  
1.033
1.054
Langfristige Forderungen und Vermögenswerte  
(16)  
1.703
2.752
Latente Steueransprüche  
(17)  
1.354
1.422
Langfristige Vermögenswerte  
41.076
49.926
Vorräte  
(18)  
21.172
25.449
Vertragsvermögenswerte  
(30)  
9
19
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
(19)  
8.039
8.712
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte  
(20)  
8.464
10.892
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
(21)  
8.375
3.441
Kurzfristiges Vermögen  
46.059
48.513
Bilanzsumme  
87.135
98.439
Eigenkapital und Schulden  
Grundkapital  
14.868
46.338
Kapitalrücklagen  
139
3.740
Gewinnrücklagen  
-123.903
-126.600
Eigene Aktien  
-4.195
-4.195
Sonstige Eigenkapitalbestandteile  
-1.543
-7.721
Eigenkapital  
(22)  
-114.633
-88.438
Langfristige Finanzverbindlichkeiten  
(25)  
348
487
Langfristige Leasingverbindlichkeiten  
(31)  
27.053
31.474
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten  
(24)  
683
763
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen  
(23)  
10.654
12.012
Sonstige langfristige Rückstellungen  
(27)  
1.365
133
Latente Steuerverbindlichkeiten  
(17)  
39
7
Langfristige Schulden  
40.142
44.876
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten  
(25)  
128.253
88.255
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten  
(32)  
8.599
12.675
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
(26)  
9.263
25.083
Sonstige Verbindlichkeiten  
(29)  
12.325
13.785
Ertragssteuerverbindlichkeiten  
(28)  
328
570
Sonstige Rückstellungen  
(27)  
588
406
Rückerstattungen und Vertragsverbindlichkeiten  
(30)  
2.271
1.227
Kurzfristige Schulden  
161.627
142.001
Bilanzsumme  
87.135
98.439
34  
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EntwicklungdesKonzerneigenkapitals  
DEN ANTEILSINHABERN DER MUTTERGESELLSCHAFT ZURECHENBARES KUMULIERTES EIGENKAPITAL  
VERSICHE-  
KAPITAL-  
RUNGSMATHE-  
ANHANG  
GRUND-  
RÜCK-  
EIGENE  
MATISCHER  
WÄHRUNGS-  
in €T  
NR.  
KAPITAL  
LAGEN  
GEWINNRÜCKLAGEN  
AKTIEN  
VERLUST  
UMRECHNUNG  
EIGENKAPITAL  
01.01.2024  
(22)  
46.338
3.740
-74.926
-4.195
-5.134
-235
-34.413
Jahresergebnis  
(22)  
0
0
-51.674
0
0
0
-51.674
Sonstiges Ergebnis  
(22)  
0
0
0
0
18
-2.370
-2.352
31.12.2024  
(22)  
46.338
3.740
-126.600
-4.195
-5.116
-2.605
-88.438
01.01.2025  
(22)  
46.338
3.740
-126.600
-4.195
-5.116
-2.605
-88.438
Jahresergebnis  
(22)  
0
0
-57.245
0
0
0
-57.245
Sonstiges Ergebnis  
(22)  
0
0
0
0
434
5.745
6.179
Kapitalerhöhung  
(22)  
25.031
-160
0
0
0
0
24.871
Kapitalherabsetzung  
(22)  
-56.501
-3.441
59.942
0
0
0
0
31.12.2025  
(22)  
14.868
139
-123.903
-4.195
-4.682
3.140
-114.633
35  
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Anhang zum Konzernabschluss  
Die Wolford-Gruppe ist eine international tätige Unternehmensgruppe, die auf die Herstellung und Vermarktung von Legwear,  
Ready-to-wear und Lingerie, Beachwear, Accessoires sowie Handelswaren spezialisiert ist und innerhalb des Segments der  
erschwinglichen Luxusprodukte operiert. Die Muttergesellschaft, Wolford AG, ist eine börsennotierte Gesellschaft mit Sitz in Österreich,  
6900 Bregenz, Wolfordstraße 1, und im Firmenbuch beim Landesgericht Feldkirch unter FN 68605s eingetragen. Die Wolford AG erstellt  
den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen und ist in den übergeordneten Konzernabschluss der Fosun  
International Limited, Shanghai, China, einbezogen, die zugleich das oberste Mutterunternehmen darstellt.  
Mit Ausnahme der Tochtergesellschaft in Slowenien konzentrieren sich die Geschäftstätigkeiten der übrigen Tochtergesellschaften  
hauptsächlich auf den Vertrieb von Produkten, die sie von der Gruppe beziehen. Die Tochtergesellschaft in Slowenien fungiert als  
Produktionsgesellschaft der Gruppe.  
I. GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG  
1GRUNDLAGEN DER ERSTELLUNG  
Der Konzernabschluss der Wolford AG zum 31.Dezember 2025 wurde gemäß §245a UGB in Übereinstimmung mit den vom International  
Accounting Standards Board (IASB) veröfentlichten IFRS Accounting Standards (IFRS) erstellt. Dabei wurden alle vom IASB  
herausgegebenen Standards und alle Interpretationen des IFRS Interpretations Committee, die in der EU für das Geschäftsjahr2025  
anzuwenden sind, berücksichtigt.  
Beim Geschäftsjahr der Wolford AG handelt es sich um ein Kalenderjahr, das den Zeitraum vom 1.Januar bis 31.Dezember umfasst.  
Der Konzernabschluss der Wolford AG besteht aus der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzernbilanz, dem Konzern-Cashflow,  
der Entwicklung des Konzerneigenkapitals und dem Anhang zum Konzernabschluss.  
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt (Berichtswährung). Alle Beträge sind, sofern nichts anderes angeführt ist, in Tausend Euro  
(€T) angegeben. Der Konzernabschluss enthält Vergleichsinformationen über die vorangegangene Berichtsperiode. Der  
Konzernabschluss wird unter der Verantwortung des Vorstands erstellt. Durch kaufmännische Rundungen kann es zu  
Rundungsdiferenzen kommen.  
Folgende Standards und Interpretationen sind in der EU für das Geschäftsjahr2025 erstmals verpflichtend anzuwenden:  
STANDARD/
INHALT ERSTANWENDUNGSDATUM
INTERPRETATION
BEREITS VON DER EU ÜBERNOMMENE STANDARDS
IAS 21 Änderungen zu IAS21: Fehlende Austauschbarkeit 01.01.2025
Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss des Jahres 2025.  
36  
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Überblick über erlassene Standards und Interpretationen, die noch nicht in Kraft sind:  
STANDARD/
INHALT ERSTANWENDUNGSDATUM
INTERPRETATION
IFRS 18 Darstellung und Angaben im Abschluss 01.01.2027
Tochterunternehmen ohne öfentliche
IFRS 19 01.01.2027*
Rechenschaftspflicht – Angaben
Annual Jährliche Verbesserungen der
01.01.2026
Improvements IFRS-Rechnungslegungsstandards Band 11
Änderungen zur Klassifizierung und Bewertung von 01.01.2026
IFRS 9 and IFRS 7
Finanzinstrumenten
Verträge, die sich auf naturabhängigen Strom
IFRS 9 and IFRS 7 01.01.2026
beziehen
Änderungen an IFRS 19 Tochterunternehmen ohne
IFRS 19 01.01.2027*
öfentliche Rechenschaftspflicht
Umrechnung in eine hochinflationäre
IAS 21 01.01.2027*
Darstellungswährung
Angaben zu Unsicherheiten im Abschluss —
n/a**
erläuternde Beispiele
*EU-Endorsement steht noch aus  
**Kein Datum des Inkrafttretens und kein EU-Endorsement erforderlich  
Die ab dem 1.Jänner 2026 oder später anzuwendenden und bereits von der EU übernommenen Standards wurden nicht vorzeitig  
angewendet.  
Die Anforderungen des IFRS 18 werden derzeit im Detail bewertet, da sie voraussichtlich einen erheblichen Einfluss auf den  
Konzernabschluss der Wolford-Gruppe haben werden. IFRS 18 wird IAS 1 Darstellung des Abschlussesersetzen und wird sich in erster  
Linie auf die Struktur der Konzern-Gesamtergebnisrechnung auswirken. IFRS 18 verlangt die Klassifizierung von Erträgen und  
Aufwendungen in fünf Kategorien: operative Tätigkeiten, Investitionstätigkeiten, Finanzierungstätigkeiten, Ertragsteuern sowie  
aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese neue Struktur wird höchstwahrscheinlich Auswirkungen auf wichtige Leistungskennzahlen  
haben. Darüber hinaus sieht IFRS 18 Angaben zu vom Management definierten Leistungskennzahlen (Management-Defined Performance  
Measures, MPMs) im Anhang vor, die somit ebenfalls der Prüfung unterliegen. Hinsichtlich der Aggregation und Disaggregation enthält  
IFRS 18 erweiterte Leitlinien, wie zum Beispiel die erweiterten Grundsätze für Aggregation vs. Disaggregation, und es wird Unternehmen  
davon abgeraten, Posten als sonstigezu bezeichnen, wobei zu prüfen ist, ob eine aussagekräftigere Bezeichnung möglich ist.  
Es wird erwartet, dass IFRS 18 potenzielle Auswirkungen auf die Darstellung und Struktur der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung  
sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung der Wolford-Gruppe haben wird und möglicherweise neue oder angepasste Angaben im Anhang  
erfordert. Die konkreten Auswirkungen werden derzeit noch analysiert. Die Anwendung ist rückwirkend für Geschäftsjahre verpflichtend,  
die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig, jedoch für den Konzernabschluss von Wolford  
derzeit nicht geplant.  
Die anderen Standards und Interpretationen werden ebenfalls bewertet; es werden jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den  
Konzernabschluss erwartet.  
Fortführung des Unternehmens (Going Concern)  
Wolford befand sich auch im Geschäftsjahr 2025 weiterhin in einer schwierigen finanziellen Lage. Die Zahlungsmittelströme aus der  
betrieblichen Geschäftstätigkeit sowie andere Finanzierungsquellen reichten nicht aus, um den laufenden Zahlungsverpflichtungen  
37  
nachzukommen. Die Wolford-Gruppe war auf Fremdkapital und externe Finanzierungen angewiesen. Wolford hat seinen bisherigen  
Finanzierungsbedarf hauptsächlich über Gesellschafterdarlehen seines Hauptgesellschafters gedeckt.  
Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr zum 31.Dezember2025 einen Nettoverlust von €57.245T, und zum selben Stichtag überstiegen die  
kurzfristigen Verbindlichkeiten die gesamten Vermögenswerte des Unternehmens um €74.352T. Diese Umstände stellen eine wesentliche  
Unsicherheit dar, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann.  
Wolford hat weitere Maßnahmen ergrifen, um die operative Efizienz zu steigern. Prozesse werden weiter optimiert und der Fokus auf  
Kostenkontrolle und Vertriebsaktivitäten wurde erneut verstärkt. Die auf der Kostenseite erzielten Ergebnisse reichen jedoch noch nicht  
aus, um die Zahlungsmittelströme des Unternehmens zu stabilisieren, insbesondere weil Investitionen im IT-Bereich erforderlich sind.  
Um eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, hat das Unternehmen zusätzlichen Zugang zu Darlehen des (indirekten)  
Hauptgesellschafters erhalten. Wolford steht in engem Austausch mit Finanzinstituten und dem Mutterunternehmen bezüglich weiterer  
Finanzierungsmodelle. Im Geschäftsjahr 2025 gewährte Fosun Fashion Group (Cayman) Limited zusätzliche Gesellschafterdarlehen in  
Höhe von €18.200T und $16.760T und bestätigte damit sein finanzielles Engagement. Zudem wurde im Juni 2025, wie auf der  
Hauptversammlung vom 17. Dezember 2024 beschlossen, eine Kapitalerhöhung in Höhe von €25.031T durchgeführt. Diese Kapitalzufuhr  
bot die Möglichkeit, die Stabilisierung und Expansionspläne des Unternehmens zu beschleunigen.  
Darüber hinaus glaubt der Hauptaktionär Lanvin Group Holdings Limited weiterhin an das Geschäftsmodell von Wolford und dessen  
Turnaround-Potenzial und stellt Wolford daher bei Bedarf weiterhin finanzielle Unterstützung zur Verfügung; in diesem Zusammenhang  
hat er auch eine Patronatserklärung und Rangrücktrittserklärung (harte Patronatserklärung) abgegeben, um den Fortbestand von Wolford  
zu sichern, und sich verpflichtet, Wolford bei Bedarf weiterhin finanziell zu unterstützen. Fosun Fashion Group (Cayman) Limited hat die  
Patronatserklärung ebenfalls unterzeichnet und dem Unternehmen Darlehen gewährt, die sich zum 31. Dezember 2025 insgesamt auf  
€128.114T einschließlich unbezahlter aufgelaufener Zinsen belaufen. Die Summe aller dieser Darlehen (einschließlich Zinsen) ist  
nachrangig, bis das Unternehmen seine Restrukturierung abgeschlossen hat oder, im Falle einer Liquidation oder Insolvenz, bis alle  
Gläubiger vollständig befriedigt sind.  
Gemäß dieser Patronatserklärung verpflichtet sich Lanvin Group Holdings Limited, auf Verlangen der Unternehmensleitung vom 1. Januar  
2026 bis zum 31. Dezember 2027 zusätzliche Liquidität in Höhe von insgesamt €15.000T bereitzustellen („liquidity injection“).  
Die Liquiditätsbereitstellung ist bedingungslos und kann entweder als Erhöhung der Kapitalrücklage (Eigenkapital) oder als nachrangiges  
Darlehen gewährt werden. Falls Wolford während des oben genannten Zeitraums zur Deckung seines Liquiditätsbedarfs eine  
Finanzierung durch Dritte oder eine andere externe Liquiditätsunterstützung erhält, kann die von Lanvin Group Holdings Limited  
bereitzustellende Liquiditätsbereitstellung entsprechend reduziert werden.  
Diese Maßnahmen sollen es dem Unternehmen ermöglichen, seine Verbindlichkeiten jederzeit bei Fälligkeit zu erfüllen und den  
Fortbestand des Unternehmens für die absehbare Zukunft zu sichern. Falls finanzielle Unterstützung erforderlich wird, verpflichtet sich  
Lanvin Group Holdings Limited, die Garantie vollständig durchzusetzen.  
Dies vorausgeschickt, kann dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass eine verbleibende Wahrscheinlichkeit besteht, dass der im  
Comfort Letter garantierte Höchstbetrag verzögert übertragen wird oder nicht ausreicht, falls die aktuellen Budgets bzw. Forecasts nicht  
erreicht werden, was dazu führen würde, dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nicht nachkommen kann  
und insbesondere seine Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit beeinträchtigt wäre. Nach Durchsicht sämtlicher oben  
dargestellter Fakten und Umstände kommt der Vorstand zu dem Schluss, dass der Jahres- und Konzernabschluss 2025 nach dem  
Going-Concern-Prinzip aufzustellen ist.  
Wolford arbeitet derzeit intensiv daran, seine Präsenz und Sichtbarkeit zu stärken. Dies wird durch gezielte Marketingaktivitäten, eine  
fokussierte Produktpipeline, die Rationalisierung des Retail Netzwerks und erhebliche Investitionen in E-Commerce, IT und Systeme  
erreicht. Allerdings bestehen weiterhin geopolitische Unsicherheiten in der Ukraine und im Nahen Osten, und weitere Verwerfungen in  
der globalen Wirtschaft, wie etwa die volatile Zollpolitik der USA, können nicht ausgeschlossen werden. Das Unternehmen setzt seine  
gezielten Maßnahmen fort, um die Efizienz der Personalkosten zu verbessern, Beratungskosten zu reduzieren, die Kollektionsumfänge zu  
verringern und die Efizienz der Bedarfsplanung und des Produktionsprozesses zu erhöhen.  
38  
Die Systeme und die IT-Infrastruktur von Wolford sind veraltet und stellen ein weiteres Risiko für die Fortführung des Geschäftsbetriebs  
dar. Wolford hat daher trotz der angespannten finanziellen Situation zahlreiche IT-Infrastrukturprojekte geplant und abgeschlossen,  
darunter die Einführung eines neuen ERP-Systems bis Mitte 2026.  
In den ersten Monaten des Jahres 2026 hat der Konzern auf der Umsatzseite weiterhin Schwierigkeiten, erfüllt jedoch seine Kostenziele.  
Der Umsatzrückgang ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass das Vertrauen der Großhandelskunden wiederaufgebaut werden  
muss, von denen viele ihre Bestellmengen aufgrund von Lieferunterbrechungen in den Jahren 2024 und 2025, die mittlerweile behoben  
wurden, reduziert hatten. Die Direct-to-Consumer-Kanäle (Retail und Online) verzeichnen trotz der Konsolidierung des Retail Netzwerks  
bereits ein solides Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen wird die globale Positionierung seiner Marke weiter  
vorantreiben, unter anderem durch die Fortsetzung erfolgreicher Kooperationen, limitierte Capsule Kollektionen, die in Zusammenarbeit  
mit internationalen Stardesignern entwickelt werden, sowie durch die Nutzung von Wachstumsmöglichkeiten in den USA und China.  
2
Ermessensentscheidungen und Schätzungen  
2.1  
ANGABEN IM ZUSAMMENHANG MIT KLIMABEZOGENEN BELANGEN  
Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die im November2022 vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde, wird  
den Umfang und die Art der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen grundlegend verändern. Um die Anforderungen der  
Corporate Sustainability Reporting Directive fest in der Organisation zu verankern, werden derzeit mehrere Prozesse überarbeitet und  
Maßnahmen entsprechend angepasst. Um transparent über unsere Ziele und Maßnahmen berichten zu können, arbeiten wir aktuell an  
der Umsetzung der neuen CSRD-Richtlinie.  
Verkaufsaspekte  
Wie bereits im Vorjahr war die Wolford Gruppe auch im Herbst 2025 erneut von ungewöhnlich warmen Wetterbedingungen betrofen.  
Aufgrund der Verkürzung der kalten Jahreszeit wurde das Geschäftsmodell adaptiert. Wolford konzentrierte sich daher weiterhin darauf,  
die Markenpräsenz zu stärken und das Produktportfolio entsprechend anzupassen. Das Unternehmen beobachtet die Kundennachfrage  
nach nachhaltigen Produkten kontinuierlich, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit nachhaltig orientierten Bloggern und  
Influencern. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Produktentwicklung ein. Darüber hinaus verfolgt Wolford das Ziel,  
zukunftsorientierte Alternativen zu konventionell hergestellten Produkten anzubieten und ein nachhaltigeres Konsumverhalten aktiv zu  
unterstützen, beispielsweise durch die Förderung längerer Produktlebenszyklen.  
Produktions- und Materialaspekte  
Wolford profitiert von seinem vertikal integrierten Geschäftsmodell, da der Großteil seiner Produkte innerhalb des eigenen  
Produktionsnetzwerks hergestellt wird. Sämtliche Legwear Produkte und ein signifikanter Anteil der Ready-to-wear Produkte werden in  
den Produktionsstätten des Unternehmens in Österreich und Slowenien gestrickt und gefärbt; beide Standorte verfügen über den  
bluesign® approved Status.  
Rund 90% der Materiallieferanten von Wolford befinden sich in Europa, hauptsächlich in Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich,  
was kurze Transportwege ermöglicht. Sämtliche Lieferanten sind verpflichtet, die festgelegten sozialen und ökologischen Standards  
einzuhalten. Zusätzlich müssen sie den Verhaltenskodex von Wolford, den STANDARD 100 by OEKO-TEX® sowie die  
EU-REACH-Verordnung einhalten.  
Derzeit erkennt Wolford kein wesentliches Risiko von Lieferengpässen bei essenziellen Materialien aufgrund von Klima- oder  
Umweltfaktoren. Allerdings könnten potenzielle Änderungen bei Materialien oder Lieferantenstrukturen, die zur Erfüllung regulatorischer  
oder interner Nachhaltigkeitsziele erforderlich werden, zu Verzögerungen führen. Um solchen Risiken vorzubeugen, wurden  
Beschafungsprozesse etabliert, um notwendige Anpassungen frühzeitig einzuleiten.  
Ein zentrales Ziel bleibt die kontinuierliche Erhöhung des Anteils recycelbarer Materialien, einschließlich sowohl biologisch abbaubarer  
als auch technologisch recycelbarer Optionen. Darüber hinaus weitet Wolford den Einsatz umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien  
weiter aus.  
Das langjährige Engagement von Wolford für eine nachhaltige Produktion wird durch die Partnerschaft mit bluesign® technologies AG  
untermauert. Dieses System gewährleistet sichere Textilien, umweltverträgliche Produktionsprozesse und einen verantwortungsvollen  
39  
Umgang mit Ressourcen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden ausschließlich  
zugelassene Chemikalien und Farbstofe verwendet, die strenge Umweltanforderungen erfüllen.  
Im Jahr 2025 erreichte Wolford einen wichtigen Meilenstein in Bezug auf soziale und ökologische Verantwortung: Sämtliche eigenen  
Produktionsstätten sind nun Hohenstein SteP© zertifiziert, eine der führenden Zertifizierungen für Corporate Social Responsibility in der  
Textilindustrie. Infolgedessen qualifizieren sich rund 90% der Wolford Produkte für die Vermarktung als Hohenstein Made in Green©  
Produkte.  
Zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels verlangen europäische Vorschriften weiterhin eine Reduktion des  
Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen. Wolford unterliegt dem österreichischen Energieefizienzgesetz (EEfG), das eine  
regelmäßige Analyse und kontinuierliche Verbesserung der energetischen Leistung vorschreibt. Während zukünftige regulatorische  
Entwicklungen zu strengeren Anforderungen führen könnten, übertrefen die im Rahmen der Hohenstein SteP© Zertifizierung  
implementierten Maßnahmen bereits die derzeit geltenden Standards und reduzieren damit potenzielle regulatorische Risiken.  
2.2  
ANGABEN IM ZUSAMMENHANG MIT MAKROÖKONOMISCHEN GEGEBENHEITEN  
Nach den geopolitischen Spannungen infolge des Russland-Ukraine-Kriegs und des Gaza-Kriegs blieben die makroökonomischen  
Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2025 herausfordernd.  
Während die Inflationsraten und Zinsniveaus im Vergleich zu 2024 Anzeichen einer Stabilisierung zeigten, blieben sie in vielen Märkten  
weiterhin auf erhöhtem Niveau. Gleichzeitig wirkten sich die anhaltende Energiekrise und fortbestehende Störungen in den Lieferketten  
– sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene – weiterhin auf die wirtschaftliche Aktivität aus.  
Diese Entwicklungen beeinflussten auch die Geschäftsentwicklung und den Konzernabschluss der Wolford Gruppe. Die folgenden  
Aspekte wurden berücksichtigt:  
IAS 36 Wertminderungstest: Die Erhöhung des weltweiten Zinsniveaus im Vergleich zu 2024 wurde im Rahmen des Werthaltigkeitstests  
für das Geschäftsjahr 2025 entsprechend berücksichtigt. Für weitere Informationen verweisen wir auf Anhangangabe (7) und Kapitel 4  
Wesentliche Rechnungslegungsmethoden. Eine Anpassung der Sensitivitätsanalyse im Hinblick auf die Auswirkungen klimabezogener  
Risiken und Verpflichtungen auf die getrofenen Annahmen war aufgrund der Laufzeiten der Leasingverträge nicht erforderlich.  
IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen: Für klimabezogene Aspekte besteht im Konzernabschluss  
2025 gemäß IAS 37.10 aufgrund einer rechtlichen oder faktischen Verpflichtung keine Notwendigkeit zur Bildung einer Rückstellung.  
Die Materialaufwendungen und bezogenen Leistungen verringerten sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 um 12,7% (-13.686T) auf  
-11.945T im Geschäftsjahr 2025.  
Mit der Einführung neuer Kollektionen werden die Preise so festgelegt, dass die erwartete Deckungsbeitragsmarge erreicht wird. Bisher  
hatten Preiserhöhungen keinen negativen Einfluss auf die Gesamtumsatzentwicklung.  
Planungsannahmen steigender Personalkosten wurden im Werthaltigkeitstest mit einer jährlichen Wachstumsrate von 2.5% in Österreich  
sowie in den anderen Ländern – abhängig vom jeweiligen Markt – auf Basis eines storespezifischen Verhältnisses von Ist-Personal 2025  
zu Ist-Umsatz berücksichtigt. Gemeinkosten (zentrale IT-Aufwendungen, Marketingaufwendungen und Personalaufwendungen) wurden  
im Werthaltigkeitstest als Prozentsatz der Vertriebskosten pro Store einbezogen.  
Für weitere Informationen verweisen wir auf Anhangangabe (4-5) und Kapitel 4 Wesentliche Rechnungslegungsmethoden.  
IFRS 9 – ECL-Bewertung: Das bei Wolford angewendete ECL-Bewertungsmodell spiegelt die makroökonomischen Rahmenbedingungen  
und deren Auswirkungen auf das Kreditrisiko sowie die Bewertung erwarteter Kreditverluste angemessen wider. Informationen zu den  
Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen finden Sie in Anhangangabe (19) und Kapitel  
4
Wesentliche  
Rechnungslegungsmethoden  
2.3 ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN  
Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage erstellt, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit als Going Concern fortführt.  
Ausführliche Informationen hierzu finden sich im Kapitel „Going Concern“ oben.  
2.4 SCHÄTZUNGSUNSICHERHEITEN UND ANNAHMEN  
In gewissem Umfang erfordert die Aufstellung des Konzernabschlusses, dass die Unternehmensleitung Schätzungen und Annahmen  
vornimmt, die die Erfassung und Bewertung von Vermögenswerten, Rückstellungen und Verbindlichkeiten, die Angabe sonstiger  
40  
Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sowie die Erfassung von Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen.  
Unsicherheiten hinsichtlich dieser Annahmen und Schätzungen können zu Ergebnissen führen, die in künftigen Perioden eine wesentliche  
Anpassung der Buchwerte der betrofenen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten erforderlich machen.  
Diese Annahmen und Schätzungen beziehen sich hauptsächlich auf die Bestimmung der Leasinglaufzeit, insbesondere im Hinblick auf  
die Mietverträge für Store-Standorte, auf die Prognosen und Annahmen, die in Wertminderungstests verwendet werden, auf die Erfassung  
von Wertminderungen für Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Note 18 und 19) sowie auf die Erfassung und  
Bewertung aktiver latenter Steuern (Note 17). Die Höhe der erforderlichen Rückstellungen wird auf Grundlage vergangener  
Erfahrungswerte geschätzt und berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses verfügbaren Informationen.  
Leasinglaufzeiten werden unter Bezugnahme auf die nicht kündbare Grundmietdauer und unter Einbeziehung von Verlängerungsoptionen  
bestimmt, deren Ausübung als hinreichend sicher eingeschätzt wird. Ermessensentscheidungen werden getrofen, wenn bewertet wird,  
ob es hinreichend sicher ist, dass die Option zur Verlängerung oder Beendigung des Mietvertrags ausgeübt wird oder nicht. Diese  
Entscheidungen berücksichtigen alle relevanten Faktoren, die für den Konzern einen wirtschaftlichen Anreiz darstellen, entweder die  
Verlängerungs- oder die Kündigungsoption auszuüben.  
Diese Überlegungen werden überprüft und neu bewertet, sobald neue Informationen vorliegen.  
Dies kann zu Anpassungen der Leasinglaufzeiten führen, was eine Neubewertung der jeweiligen Leasingverbindlichkeiten und  
Nutzungsrechte zur Folge haben kann.  
Wie in Note (31) beschrieben, führten einige Leasingmodifikationen zu Änderungen der Buchwerte der Leasingverbindlichkeiten und der  
Nutzungsrechte. Die Hauptgründe für diese Modifikationen waren vorzeitige Beendigungen von Mietverträgen oder Verlängerungen der  
Leasinglaufzeit, die in der erstmaligen Bewertung nicht berücksichtigt wurden.  
Es wird auf die versicherungsmathematischen Berechnungen für Rückstellungen für langfristige Mitarbeiterleistungen verwiesen. Diese  
Berechnungen basieren auf Annahmen wie Diskontierungssätzen, zukünftigen Gehaltserhöhungen, Mitarbeiterfluktuation und  
Sterblichkeitsraten, Pensionierungsalter und Lebenserwartung sowie zukünftigen Rententrends. Änderungen dieser Parameter können  
die Höhe der Rückstellungen wesentlich beeinflussen.  
Die Berechnung von Wertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen basiert ebenfalls in erheblichem Maße auf  
Annahmen und Schätzungen, unter anderem zur Kreditwürdigkeit der Kundinnen und Kunden sowie zu erwarteten zukünftigen  
wirtschaftlichen Entwicklungen.  
Aktive latente Steuern werden insoweit angesetzt, als es wahrscheinlich ist, dass künftig zu versteuernde Gewinne verfügbar sein werden,  
gegen die die Verluste genutzt werden können. Die Bestimmung des Betrags latenter Steueransprüche, der angesetzt werden kann,  
erfordert erhebliche Ermessensentscheidungen der Unternehmensleitung. Diese basieren auf der voraussichtlichen zeitlichen Nutzung  
und der Höhe zukünftiger zu versteuernder Gewinne sowie auf zukünftigen steuerlichen Planungsstrategien. Aufgrund der  
wirtschaftlichen Entwicklung und der damit verbundenen Unsicherheit wurde ein erheblicher Teil der aktiven latenten Steuern, die aus  
abzugsfähigen temporären Diferenzen entstehen, nicht angesetzt oder wertgemindert. Weitere Informationen zu latenten Steuern finden  
sich in Note (17).  
Für Zwecke des Wertminderungstests wurde die Planung aufgrund der schwierigen Marktsituation und der aktuellen Entwicklung des  
Konzerns überarbeitet. Infolgedessen wurden im Geschäftsjahr 2025 Wertminderungen in Höhe von €-5.225T (GJ 2024: €-5.757T) erfasst.  
Klimabezogene Risiken führen derzeit aufgrund der begrenzten Laufzeiten der Mietverträge zu keinen zusätzlichen Wertminderungen.  
3
KONSOLIDIERUNGSKREIS UND KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE  
Der Konsolidierungskreis wird gemäß IFRS 10 (Konzernabschlüsse) bestimmt. Beherrschung liegt vor, wenn der Konzern variablen  
Renditen ausgesetzt ist und die Entscheidungsmacht besitzt, diese Renditen durch seine Verfügungsgewalt zu beeinflussen. Der  
Konzernabschluss umfasst die Abschlüsse des Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2025. Die  
Wolford AG als Mutterunternehmen hat gemäß IFRS 10 Kontrolle über die folgenden Tochterunternehmen, die daher vollständig  
konsolidiert werden:  
41  
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UNMITTELBARER
GESELLSCHAFTSNAMEFIRMENSITZANTEIL IN %
Wolford Deutschland GmbHBielefeld100
Wolford (Schweiz) AGOpfikon100
Wolford Paris S.A.R.L.Paris100
Wolford Berangere S.A.R.L.Paris100
Wolford London Ltd.London100
Wolford Italia S.r.L.Milan100
Wolford España S.L.Madrid100
Wolford Scandinavia ApSCopenhagen100
Wolford America Inc.New York100
Wolford Nederland B.V.Amsterdam100
Wolford Canada Inc.Vancouver100
Wolford Asia LimitedHong Kong100
Wolford Belgium N.V.Antwerp100
Wolford (Shanghai) Trading Co., Ltd.Shanghai100
Wolford proizvodnja in trgovina d.o.o.Murska Sobota100
Niederlassungen werden in Finnland, Norwegen von der Wolford Scandinavia ApS betrieben, in Irland von der Wolford London Ltd., in  
Luxemburg von der Wolford Belgium N.V., in Macao von der Wolford Asia Limited und in Portugal von der Wolford España S.L.  
Der Konsolidierungskreis ist im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag vom 31. Dezember 2024 unverändert.  
Zum Berichtsdatum befand sich die Wolford Belgium N.V. (zusammen mit ihrer Niederlassung in Luxemburg) in Liquidation, und es wird  
erwartet, dass der Prozess innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen wird. Für die Wolford Scandinavia ApS (zusammen mit ihrer  
Niederlassung in Finnland und ihrer Niederlassung in Norwegen) war vorgesehen, nach Vorliegen der entsprechenden  
gesellschaftsrechtlichen Genehmigungen einem freiwilligen Liquidationsverfahren unterzogen zu werden. Die Umsetzung des Prozesses  
wird voraussichtlich innerhalb von rund 12 Monaten erfolgen. Der tatsächliche Zeitplan und der Abschluss dieser Liquidationen können  
sich in Abhängigkeit vom Fortschritt und vom Abschluss aller erforderlichen rechtlichen und administrativen Schritte ändern. Die  
Auswirkungen auf den Konzernabschluss werden als gering eingeschätzt.  
Der Konzernabschluss umfasst sämtliche Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen der Wolford AG und ihrer  
konsolidierten Tochterunternehmen nach Eliminierung sämtlicher konzerninterner Transaktionen.  
Unternehmenszusammenschlüsse werden gemäß den Anforderungen des IFRS 3 nach der Erwerbsmethode bilanziert. Die  
Anschafungskosten eines Erwerbs werden als Summe der übertragenen Gegenleistungen, die zum beizulegenden Zeitwert am  
Erwerbszeitpunkt bewertet werden, sowie der nicht beherrschenden Anteile am erworbenen Unternehmen ermittelt.  
Übersteigen die Anschafungskosten des jeweiligen Unternehmens den beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren erworbenen  
Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden, wird die Diferenz als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Negative Dierenzen  
werden unmittelbar als Gewinn in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst.  
Unternehmen, die während des Geschäftsjahres erworben oder veräußert wurden, sind ab dem Erwerbszeitpunkt bzw. bis zum Zeitpunkt  
der Veräußerung in den Konzernabschluss einzubeziehen.  
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Der Euro ist auch die funktionale Währung der Muttergesellschaft. Für die Einbeziehung in  
den Konzernabschluss werden die Vermögenswerte und Schulden der Unternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, zum  
Stichtagskurs am Bilanzstichtag umgerechnet, während die Gewinn- und Verlustrechnung zum jährlichen Durchschnitt des  
Referenzkurses umgerechnet wird. Sämtliche sich daraus ergebenden Währungsumrechnungsdiferenzen werden erfolgsneutral direkt  
im Eigenkapital unter den Währungsumrechnungsdiferenzen im sonstigen Ergebnis erfasst. Bei der Veräußerung eines ausländischen  
Geschäftsbetriebs wird der auf diesen ausländischen Geschäftsbetrieb entfallende Bestandteil des sonstigen Ergebnisses in die Gewinn-  
und Verlustrechnung umgegliedert.  
Die für die Währungsumrechnung maßgeblichen Wechselkurse entwickelten sich wie folgt:  
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MITTELKURSE
AM BILANZSTICHTAG JAHRESDURCHSCHNITTSKURS
WECHSELKURSE 31.12.2025 31.12.2024 2025 2024
1 EUR/USD 1,1755 1,0389 1,1314 1,0824
1 EUR/GBP 0,8714 0,8292 0,8555 0,8466
1 EUR/CHF 0,9296 0,9412 0,9357 0,9526
1 EUR/DKK 7,4671 7,4578 7,4638 7,4589
1 EUR/SEK 10,7928 11,4590 11,0321 11,4325
1 EUR/NOK 11,8254 11,2900 11,7206 11,290
1 EUR/CAD 1,6105 1,4948 1,5810 1,4821
1 EUR/HKD 9,1276 8,0686 8,8128 8,4454
1 EUR/CNY 8,2372 7,5833 8,1281 7,7875
1 EUR/MOP 9,4295 8,2800 9,1025 8,6826
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WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN  
Sachanlagen, Geschäfts- oder Firmenwert, Leasingverhältnisse und Wertminderung  
Sachanlagen werden gemäß IAS 16 zu Anschafungskosten bewertet. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear über die erwartete  
Nutzungsdauer des Vermögenswerts.  
Die planmäßige lineare Abschreibung von Sachanlagen und die Amortisation immaterieller Vermögenswerte basieren auf folgenden  
Nutzungsdauern:  
Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 10–50 Jahre
Technische Anlagen und Maschienen 4–20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2–10 Jahre
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 4-10 Jahre
und Werten
Je nach erwarteter Laufzeit des
Nutzungsrechte
Leasingverhältnisses
Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen in Zusammenhang mit Sachanlagen werden grundsätzlich als Aufwand erfasst.  
Diese Aufwendungen werden aktiviert, wenn die Ausgaben voraussichtlich zu einer Erhöhung des künftigen wirtschaftlichen Nutzens aus  
der Nutzung des jeweiligen Vermögenswerts führen.  
Leasingverhältnisse: Zu Beginn der vertraglichen Vereinbarung beurteilt der Konzern, ob der Vertrag ein Leasingverhältnis darstellt oder  
enthält. Dies ist der Fall, wenn der Vertrag das Recht einräumt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswerts für einen bestimmten  
Zeitraum gegen Entgelt zu kontrollieren. Ab dem Bereitstellungsdatum erfasst der Konzern in der Bilanz einen Vermögenswert für das  
eingeräumte Nutzungsrecht an dem zugrunde liegenden Vermögenswert und eine Leasingverbindlichkeit.  
Der Nutzungsrecht Vermögenswert wird zunächst zu Anschafungskosten bewertet. Diese entsprechen dem anfänglichen Wert der  
Leasingverbindlichkeit, angepasst um Zahlungen, die am oder vor dem Beginn des Leasingverhältnisses geleistet wurden, zuzüglich  
etwaiger direkt zurechenbarer Anfangskosten und geschätzter Kosten für die Demontage oder Entfernung des zugrunde liegenden  
Vermögenswerts oder die Wiederherstellung des Vermögenswerts oder des Standorts, an dem er sich befindet, abzüglich gewährter  
Leasinganreize.  
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Das Nutzungsrecht wird über die erwartete Laufzeit des jeweiligen Leasingverhältnisses gemäß den Vorgaben des IFRS 16 abgeschrieben.  
Die Bewertung der Leasingverbindlichkeit erfolgt gemäß den Bilanzierungsregeln des IFRS 16. Das bedeutet, dass sie zum Barwert der  
während der Laufzeit des Leasingverhältnisses zu leistenden Leasingzahlungen abgezinst wird.  
Die Leasingzahlungen umfassen fixe Leasingzahlungen abzüglich etwaiger Leasinganreize, variable Leasingzahlungen, die von einem  
Index oder Zinssatz abhängen, sowie Beträge, die im Rahmen von Restwertgarantien voraussichtlich zu zahlen sind. Die Leasingzahlungen  
beinhalten auch den Ausübungspreis einer Kaufoption, deren Ausübung durch den Konzern als hinreichend sicher gilt, sowie  
Strafzahlungen für die Beendigung des Leasingverhältnisses, sofern die Laufzeit des Leasingverhältnisses widerspiegelt, dass der  
Konzern die Kündigungsoption ausübt.  
Bei der Berechnung des Barwerts der Leasingzahlungen verwendet der Konzern den Grenzfremdkapitalzinssatz zu Beginn des  
Leasingverhältnisses, sofern der dem Leasingverhältnis zugrunde liegende Zinssatz nicht ohne Weiteres bestimmbar ist. Nach dem  
Beginn des Leasingverhältnisses erhöht sich der Betrag der Leasingverbindlichkeiten um die Aufzinsung der Zinsen und vermindert sich  
um die geleisteten Leasingzahlungen.  
Darüber hinaus wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeiten neu bewertet, wenn es eine Modifikation gibt, sich die Laufzeit des  
Leasingverhältnisses ändert, eine Änderung der Leasingzahlungen erfolgt, zum Beispiel durch Anpassungen zukünftiger Zahlungen  
aufgrund eines Index- oder Zinssatzwechsels, oder sich die Einschätzung über die Ausübung einer Kaufoption für den zugrunde liegenden  
Vermögenswert ändert. Wird die Leasingverbindlichkeit neu bewertet, erfolgt eine entsprechende Anpassung des Buchwerts des  
jeweiligen Nutzungsrechts oder, sofern dessen Buchwert bereits null beträgt, eine Erfassung der Änderung in der Gewinn- und  
Verlustrechnung.  
Im Rahmen der Folgebilanzierung des Leasingverhältnisses wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeiten neu bewertet, wenn eine  
Modifikation, etwa eine Vertragsänderung, vereinbart wird, die kein eigenständiges Leasingverhältnis darstellt und Änderungen des  
Umfangs, der Leasingzahlungen oder der Laufzeit des Leasingverhältnisses zur Folge hat. Die sich daraus ergebenden Änderungen sind  
als Aufwand oder Ertrag oder durch eine Anpassung des Nutzungsrechts zu erfassen.  
Hinsichtlich der Vermietung von Geschäften bezieht sich der Begriꢀ “Schlüsselgeld” („Key Money“) auf eine Gebühr, die ein Mieter an  
einen Vermieter, einen vorherigen Mieter oder Immobilienbesitzer zahlt, um einen Mietvertrag zu sichern, zu erneuern oder zu verlängern.  
Die Bilanzierung des “Schlüsselgeldes” wird gemäß IFRS 16 als Nutzungsrecht bilanziert und in der Regel über die Laufzeit des  
Mietvertrags abgeschrieben. Bei Schlüsselgeldern im Zusammenhang mit französischen Mietverträgen wird aufgrund der lokalen  
rechtlichen Bedingungen keine Abschreibung vorgenommen, da der Mieter entweder ein Ersatzrecht bei Beendigung des  
Mietverhältnisses durch den Vermieter hat oder die Option, das Mietrecht gegen eine Ablösesumme an einen neuen Mieter  
weiterzugeben. Hier wird das “Schlüsselgeldals separater Bestandteil des Nutzungsrechts am Gebäude behandelt. Eine Wertminderung  
wird nur dann erfasst, wenn der erzielbare Restwert niedriger ist als der Buchwert des Vermögenswerts.  
Wird der Begriꢀ „Schlüsselgeld“ synonym für eine Kaution verwendet, kann der Betrag zur Begleichung unbezahlter Mieten oder für  
Schäden an der Mieteinheit herangezogen werden. In diesem Fall wird die Kaution üblicherweise auf einem Treuhandkonto verwahrt und  
als finanzieller Vermögenswert bilanziert. Der Nettobetrag, das heißt die Kaution abzüglich unbezahlter Mieten und  
Schadenersatzbeträge, wird dem Mieter am Ende des Mietverhältnisses zurückerstattet.  
Die Wolford Gruppe wendet die Ausnahme für kurzfristige Leasingverhältnisse auf ihre kurzfristigen Leasingverträge mit einer maximalen  
Laufzeit von 12 Monaten an, die keine Kaufoption enthalten. Ebenso wird die Ausnahme für Leasingverhältnisse über geringwertige  
Vermögenswerte angewendet (in der Regel €5T, abhängig von der Art des Vermögenswerts). Leasingzahlungen für kurzfristige  
Leasingverträge und Leasingverträge über geringwertige Vermögenswerte werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als  
Aufwand erfasst.  
Das nach IFRS 16 bestehende Wahlrecht, Leasing- und Nicht-Leasingkomponenten nicht zu trennen, zum Beispiel Betriebskosten bei  
Mietverträgen, wird nicht ausgeübt, und dementsprechend wird die Nicht-Leasingkomponente bei der Ermittlung der  
Leasingverbindlichkeit und des Nutzungsrechts nicht berücksichtigt. In einigen Ländern sind die Leasingzahlungen für Stores vollständig  
variabel ausgestaltet und basieren nicht auf einem Index oder Zinssatz. Gemäß IFRS 16 wurden für diese Leasingverhältnisse keine  
Nutzungsrechte und keine Leasingverbindlichkeiten in der Bilanz erfasst. Stattdessen werden die Leasingzahlungen weiterhin als  
Aufwand in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst.  
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Der aus Unternehmenszusammenschlüssen resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird als immaterieller Vermögenswert angesetzt.  
Wertminderung nicht finanzieller Vermögenswerte: Der Konzern beurteilt an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte dafür  
vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer, zum Beispiel  
Geschäfts- oder Firmenwerte, unterliegen mindestens einmal jährlich einer verpflichtenden Wertminderungsprüfung. Liegt ein  
entsprechender Hinweis vor oder ist eine jährliche Wertminderungsprüfung für einen Vermögenswert erforderlich, schätzt der Konzern  
dessen erzielbaren Betrag. Der Konzern führt Wertminderungsprüfungen für seine Vermögenswerte grundsätzlich auf Ebene der  
zahlungsmittelgenerierenden Einheiten durch.  
Die für Wertminderungsprüfungen verwendeten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten sind die einzelnen Stores, einschließlich der  
damit verbundenen Nutzungsrecht Vermögenswerte, der Ausstattung und des Key Money. Das Working Capital wird in der Berechnung  
nicht berücksichtigt, da der Warenbestand in den Stores üblicherweise erst nach dem Verkauf der Produkte bezahlt wird.  
Der erzielbare Betrag einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit ist der höhere Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich  
Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Wertminderungen werden in einer gesonderten Position Wertminderungen in der Konzern-  
Gesamtergebnisrechnung erfasst.  
Hinsichtlich potenzieller Hinweise auf eine Wertminderung wurden für die Wolford Gruppe folgende auslösende Ereignisse definiert: eine  
wesentliche Verschlechterung des Netto-Cashflow aus der Nutzung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten oder das Nichterreichen  
der budgetierten Netto-Cashflows sowie steigende Zinssätze. Im Eröꢀnungsjahr eines Stores werden diese auslösenden Ereignisse nicht  
angewendet.  
Bei der Bestimmung des Nutzungswerts werden die geschätzten zukünftigen Cashflows unter Verwendung eines Vorsteuer-  
Diskontierungszinssatzes auf den Barwert abgezinst, der die aktuellen Markteinschätzungen zum Zeitwert des Geldes und die dem  
Vermögenswert spezifischen Risiken widerspiegelt. Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten  
werden aktuelle Markttransaktionen berücksichtigt. Die durchgeführten Wertminderungsprüfungen basieren auf Geschäftsplänen und  
Prognosen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen, gegebenenfalls auch der spezifischen Gegebenheiten der  
zahlungsmittelgenerierenden Einheit, sowie der wirtschaftlichen Wachstumserwartungen für die verschiedenen Märkte und Regionen.  
Diese Budgets und Prognoseberechnungen umfassen in der Regel einen Zeitraum von zehn Jahren. Eine langfristige Wachstumsrate wird  
ermittelt und angewendet, um die zukünftigen Cashflows nach dem fünften Jahr fortzuschreiben.  
Die angenommenen Wachstumsraten für den Umsatz im Jahr 2026 betragen 4% und basieren auf den Ist-Umsätzen des Jahres 2025. Für  
die Folgejahre wurden Wachstumsraten angenommen, die den erwarteten Inflationsraten der jeweiligen Länder entsprechen (für das Jahr  
2027 und 2028: 4%; ab 2029: 2% für alle Regionen).  
Die Herstellungskosten verändern sich proportional zu den Umsatzsteigerungen. Steigende Preise für Materialien und damit verbundene  
Dienstleistungen werden durch höhere Verkaufspreise ausgeglichen. Personalkosten werden im Rahmen des Werthaltigkeitstests  
anhand einer storespezifischen Rate berücksichtigt, die aus den für 2026 geplanten Personalkosten abgeleitet wurde und ab 2027 mit  
einer jährlichen Steigerung von 2,5% fortgeschrieben wird. Abhängig von den Marktbedingungen wird davon ausgegangen, dass die  
sonstigen betrieblichen Kosten dem für 2026 prognostizierten Niveau entsprechen, wobei ab 2027 eine jährliche Steigerungsrate auf  
Basis einer geschätzten Inflationsrate von 1% angenommen wird. Diese Kosten stehen nicht in direktem Zusammenhang mit der  
Umsatzentwicklung, da der Umfang der jeweiligen Geschäftstätigkeiten unverändert bleibt. .  
Langfristige Ersatz- und Instandhaltungsinvestitionen wurden im letzten Planjahr in einer Höhe berücksichtigt, die der Abschreibung  
entspricht, und stellen somit die Erneuerung der Vermögensbasis in der Ewigkeit dar. Im Prognosezeitraum wurden aufgrund der  
Veränderungen in den Marktdynamiken und des strategischen Fokus auf das Online-Retail-Geschäft keine Investitionen angenommen.  
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Die für die Wertminderungsprüfungen verwendeten Abzinsungssätze (WACC nach Steuern) liegen zwischen 5,9% und 8,5% (GJ 2024:  
7,8% bis 10,0%). Der WACC wird aus folgenden Faktoren abgeleitet: länderspezifische Zinssätze unter Berücksichtigung des risikofreien  
Basiszinssatzes mit Laufzeiten, die der durchschnittlichen verbleibenden Öꢀnungsdauer der Boutiquen im jeweiligen Land entsprechen,  
Markt- und Länderrisikoprämien, Kreditspreads mit entsprechenden Laufzeiten basierend auf Unternehmensanleihen mit einem BBB-  
Rating sowie den jeweils anzuwendenden Steuersätzen.  
Die verbleibende Öꢀnungsdauer der Stores wird auf Store-Ebene beurteilt. Dabei werden die verbleibende Laufzeit des Mietvertrags,  
mögliche Kündigungsoptionen, die erwartete Performance sowie wirtschaftliche und strategische Überlegungen berücksichtigt.  
Der Betrag, um den der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ihren erzielbaren Betrag übersteigt, wird als  
Wertminderungsaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Geschäftsjahres erfasst.  
Wenn der Grund für die Wertminderung in einer späteren Periode nicht mehr besteht, wird eine Wertaufholung erfasst (mit Ausnahme des  
Firmenwertes). Der erhöhte Buchwert aus der Wertaufholung darf jedoch nicht den Buchwert übersteigen, der sich ergeben hätte, wenn  
in den Vorjahren keine Wertminderung erfasst worden wäre, bereinigt um planmäßige Abschreibungen.  
Vorräte:  
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaꢀungs-/Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert bewertet. Der  
Nettoveräußerungswert ist der geschätzte Verkaufspreis im gewöhnlichen Geschäftsverlauf abzüglich der geschätzten  
Fertigstellungskosten und der geschätzten notwendigen Kosten für den Verkauf.  
Die Bewertung von Rohstoꢀen und Hilfsstoꢀen erfolgt nach der gleitenden Durchschnittsmethode. Fertigerzeugnisse und Leistungen  
sowie unfertige Erzeugnisse enthalten direkt zurechenbare Material- und Fertigungseinzelkosten sowie einen Anteil an  
Fertigungsgemeinkosten (basierend auf der normalen operativen Kapazität), jedoch ohne Kapitalkosten.  
Die Bewertung der Vorräte erfolgt jährlich zum Bilanzstichtag. Wertminderungsbedarfe werden ermittelt, indem der  
Nettoveräußerungswert mit dem Buchwert der Vorräte verglichen wird.  
Finanzinstrumente:  
Ein Finanzinstrument ist jeder Vertrag, der bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswerts und bei einem  
anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlichkeit oder eines Eigenkapitalinstruments führt. Finanzinstrumente, die  
als finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten erfasst werden, werden grundsätzlich getrennt ausgewiesen.  
Finanzielle Vermögenswerte: Beim erstmaligen Ansatz werden finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert bewertet. In der  
Folgebewertung werden die finanziellen Vermögenswerte einer der in IFRS 9 aufgeführten Bewertungskategorien zugeordnet:  
finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaꢀungskosten;  
Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis (OCI) bewertet werden (mit  
Recycling)  
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte  
Bei finanziellen Vermögenswerten, die als Eigenkapitalinstrumente klassifiziert sind, besteht die Möglichkeit, diese zum beizulegenden  
Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen im sonstigen Ergebnis (ohne Recycling) zu bewerten.  
Zum 31. Dezember 2025 sowie im Vorjahr wurden keine finanziellen Instrumente freiwillig mit Bewertung zum beizulegenden Zeitwert mit  
Erfassung der Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung designiert (Fair Value Option).  
Die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte beim erstmaligen Ansatz hängt von den vertraglichen Zahlungsstrommerkmalen der  
finanziellen Vermögenswerte sowie vom Geschäftsmodell des Konzerns für deren Verwaltung ab.  
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Finanzielle  
Vermögenswerte,  
die  
zu  
fortgeführten  
Anschaꢀungskosten  
bewertet  
werden  
(Schuldinstrumente):  
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaꢀungskosten sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit vertraglichen  
Zahlungsströmen, die ausschließlich aus Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Nominalbetrag bestehen und die zum  
Zweck des Haltens zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme gehalten werden, zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen  
und Leistungen oder Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Geschäftsmodell „Hold“).  
Nach dem erstmaligen Ansatz werden diese finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaꢀungskosten unter Anwendung der  
Eꢀektivzinsmethode abzüglich Wertminderungen für erwartete Kreditverluste bewertet. Gewinne und Verluste werden im Finanzergebnis  
des Konzerns erfasst, wenn der Vermögenswert ausgebucht, geändert oder wertgemindert wird. Die Zinserträge sowie Eꢀekte aus  
Währungsumrechnung werden ebenfalls im Finanzergebnis des Geschäftsjahres erfasst.  
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung:  
Die Kategorie der finanziellen Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen in der Gewinn- und  
Verlustrechnung umfasst finanzielle Vermögenswerte, die entweder beim erstmaligen Ansatz freiwillig als solche designiert werden oder  
verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung zu bewerten sind.  
Finanzielle Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert durch Gewinn oder Verlust bewertet werden, werden in der Bilanz zum  
beizulegenden Zeitwert angesetzt; Wertänderungen werden im Finanzergebnis der Gesamtergebnisrechnung erfasst.  
Wertminderung finanzieller Vermögenswerte:  
Für alle Schuldinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung  
bewertet werden, ist eine Wertberichtigung für erwartete Kreditverluste (Expected Credit Losses, ECL) zu erfassen. Erwartete  
Kreditverluste basieren auf der Diꢀerenz zwischen den vertraglichen Zahlungsströmen, die gemäß Vertrag fällig wären, und den sämtlichen  
Zahlungsströmen, die der Konzern erwartet zu erhalten, abgezinst mit einer Annäherung an den ursprünglichen Eꢀektivzinssatz. Die  
erwarteten Zahlungsströme beinhalten auch Zahlungsströme aus der Verwertung von gehaltenen Sicherheiten oder sonstigen  
Kreditverbesserungen, die einen integralen Bestandteil der vertraglichen Bedingungen darstellen.  
Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte wendet der Konzern den vereinfachten Ansatz zur  
Berechnung von ECLs an. Daher verfolgt der Konzern keine Änderungen des Kreditrisikos, sondern erfasst stattdessen zum jeweiligen  
Abschlussstichtag eine Wertberichtigung auf Basis der erwarteten Kreditverluste über die gesamte Restlaufzeit. Der Konzern hat hierzu  
eine Wertberichtigungsmatrix entwickelt, die auf der historischen Ausfallwahrscheinlichkeit des Konzerns basiert und um  
zukunftsorientierte Faktoren angepasst wird, die sowohl die Schuldner- als auch die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen  
betreꢀen. Das Kreditrisiko stellt das Risiko eines finanziellen Verlustes dar, falls Schuldner ihre Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen.  
Der Buchwert der finanziellen Instrumente entspricht dem maximalen Kreditrisiko.  
Finanzielle Verbindlichkeiten: Alle finanziellen Verbindlichkeiten werden beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert bewertet  
und im Falle von Krediten und Darlehen abzüglich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten.  
Die finanziellen Verbindlichkeiten der Gruppe umfassen insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige  
Verbindlichkeiten und Kredite und Darlehen.  
Finanzielle  
Verbindlichkeiten,  
die  
zu  
fortgeführten  
Anschaꢀungskosten  
bewertet  
werden:  
Nach dem erstmaligen Ansatz bewertet der Konzern Kredite und Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie  
sonstige finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaꢀungskosten unter Anwendung der Eꢀektivzinsmethode.  
Der Konzern hat keine finanziellen Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen in der Gewinn-  
und Verlustrechnung bewertet werden.  
Die fortgeführten Anschaꢀungskosten werden unter Berücksichtigung eines allfälligen Auf- oder Abschlags auf den Erwerb sowie  
allfälliger Gebühren oder Kosten, die integraler Bestandteil des Eꢀektivzinssatzes sind, berechnet. Die Eꢀektivzins-Abschreibungen  
werden als Finanzierungskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.  
Diese Kategorie gilt grundsätzlich für verzinsliche Kredite und Darlehen.  
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Derivative Finanzinstrumente  
Wie im Vorjahr hat die Wolford AG im laufenden Berichtszeitraum keine Sicherungsgeschäfte oder eigenständigen Derivate  
abgeschlossen.  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen Guthaben bei Banken und Kassenbestände sowie kurzfristige,  
hochliquide Einlagen mit einer Laufzeit von drei Monaten oder weniger, die zu dem Zweck gehalten werden, kurzfristige  
Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, und die einfach in bekannte Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur einem  
unwesentlichen Risiko von Wertänderungen unterliegen.  
Für Zwecke der Konzernkapitalflussrechnung bestehen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aus Zahlungsmitteln und  
kurzfristigen Einlagen, wie oben definiert.  
Eigene Aktien:  
In Übereinstimmung mit IAS 32 werden eigene Aktien in der Bilanz als Abzugsposten vom Eigenkapital erfasst. Beim Erwerb, der  
Veräußerung, der Ausgabe oder der Einziehung eigener Eigenkapitalinstrumente des Konzerns wird kein Gewinn oder Verlust in der  
Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Jeglicher Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und der Gegenleistung wird bei  
Wiederveräußerung als Agio in den Kapitalrücklagen erfasst.  
Ertragsteuern:  
Aktuelle Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden in der Höhe bewertet, die voraussichtlich von den Steuerbehörden erstattet  
bzw. an diese gezahlt wird. Die zur Berechnung verwendeten Steuersätze und Steuergesetze sind jene, die zum Bilanzstichtag in den  
Ländern, in denen der Konzern tätig ist und steuerpflichtige Ergebnisse erzielt, entweder erlassen oder im Wesentlichen beschlossen sind.  
Für inländische Unternehmen erfolgt die Bewertung latenter Steuern auf Basis eines Steuersatzes von 23% (GJ 2024: 23%). Für  
Unternehmen außerhalb Österreichs wird der jeweilige lokale Steuersatz im Bereich von 12% bis 31,05% angewendet (GJ 2024: 12% bis  
31,05%).  
Latente Steuern werden nach der in IAS 12 vorgeschriebenen Balance Sheet Liability-Methode berechnet. Dabei werden latente Steuern  
für alle temporären Diꢀerenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden und ihren Buchwerten im  
Konzernabschluss zum Bilanzstichtag erfasst. Latente Steueransprüche werden für sämtliche abzugsfähigen temporären Diꢀerenzen,  
den Vortrag ungenutzter Steueranrechnungen sowie nicht genutzter steuerlicher Verlustvorträge angesetzt. Latente Steueransprüche  
werden insoweit angesetzt, als es wahrscheinlich ist, dass künftig zu versteuernden Gewinnen verfügbar sein werden, gegen die die  
abzugsfähigen temporären Diꢀerenzen sowie der Vortrag ungenutzter Steueranrechnungen und steuerlicher Verlustvorträge genutzt  
werden können.  
Der Konzern saldiert latente Steueransprüche und latente Steuerschulden nur dann, wenn ein rechtlich durchsetzbarer Anspruch  
besteht, aktuelle Steueransprüche mit aktuellen Steuerschulden zu verrechnen und die latenten Steueransprüche sowie latenten  
Steuerschulden Einkommensteuern betreꢀen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.  
Leistungen an Arbeitnehmer:  
Mitarbeitende des Mutterunternehmens, die ihr Dienstverhältnis vor dem 31. Dezember 2002 begonnen haben, haben bei Erreichen des  
Pensionsalters oder bei Kündigung Anspruch auf Abfertigungszahlungen. Der Anspruch hängt von den Dienstjahren und dem zuletzt  
bezogenen Gehalt ab und wird als leistungsorientierter Plan bilanziert. Für Mitarbeitende, die ihr Dienstverhältnis nach dem 31. Dezember  
2002 begonnen haben, werden Abfertigungsansprüche im Rahmen von beitragsorientierten Plänen berücksichtigt. Neben Österreich  
bestehen Abfertigungsrückstellungen in der Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien, diese sind jedoch im Vergleich zu Österreich von  
untergeordneter Bedeutung.  
In Übereinstimmung mit IAS19 wird für die Berechnung der Abfertigungsrückstellungen im Rahmen des leistungsorientierten Plans die  
Projected Unit Credit Method angewendet. Folgende Parameter wurden in Österreich angewendet:  
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BIOMETRISCHE 2025: AVÖ 2018-P
PRINZIPIEN
(2024: AVÖ 2018-P)
Rechnungszinssatz 3,88% p.a. (2024: 3,37%)
Lohn-/Gehaltstrend 3,00% p.a. (2024: 3,00%)
Der Abzinsungssatz für Abfertigungsrückstellungen erhöhte sich vom Geschäftsjahr 2024 auf 2025 von 3,37% auf 3,88%.  
Die Verpflichtungen für Abfertigungsrückstellungen und Jubiläumsleistungen basieren in Österreich für 2026 auf einer Wachstumsrate  
von 3% (GJ 2024: 4%), für das Folgejahr ebenfalls auf 3% (GJ 2024: 4%) und anschließend auf 3% (GJ 2024: 3%). In den anderen Ländern  
liegt der Gehaltstrend je nach Markt für 2026 zwischen 0,85% und 5% und für 2027 einheitlich bei 3%.  
Die Berechnung der Abfertigungsrückstellungen erfolgt auf Basis der lokal anzuwendenden biometrischen Grundlagen, Zinssätze, Lohn-  
und Gehaltstrends sowie entsprechend angepasster Pensionsalter.  
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Abfertigungsrückstellungen werden vollständig im sonstigen Ergebnis (OCI)  
erfasst, sobald sie anfallen, ohne spätere Umbuchung in die Gewinn- und Verlustrechnung (no recycling“).  
Rückstellungen für Jubiläumsgelder (hauptsächlich beim österreichischen Mutterunternehmen) werden in Übereinstimmung mit den  
Anforderungen des IAS 19 und der Projected-Unit-Credit-Methode bewertet. Die folgenden Parameter wurden in Österreich angewendet:  
BIOMETRISCHE PRINZIPIEN 2025: AVÖ 2018-P
(2024: AVÖ 2018-P)
Rechnungszinssatz 3,88% p.a. (2024: 3,25%)
Lohn-/Gehaltstrend 3,00% p.a. (2024: 3,00%)
Pensionsantrittsalter (m/w) 64-65/64-65
Gestaffelte Mitarbeiterfluktuation:
0-2 Jahre 24% (2024: 24%)
3-4 Jahre 22% (2024: 22%)
5-9 Jahre 16% (2024: 16%)
10-14 Jahre 14% (2024: 14%)
15-19 Jahre 9% (2024: 9%)
20-29 Jahre 3% (2024: 3%)
30 Jahre oder mehr 0% (2024: 0%)
Gemäß individuellen vertraglichen Zusagen haben mehrere Mitarbeitende in Österreich Anspruch auf einen Pensionsplan in Form eines  
leistungsorientierten Plans. Die Ansprüche basieren auf dem jeweiligen Endgehalt. Die Rückstellung für Pensionen wird nach  
anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Bewertungsanforderungen des IAS 19 berechnet.  
Die Berechnung der angesetzten Rückstellung unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode basiert auf den folgenden  
Parametern in Österreich:  
BIOMETRISCHE PRINZIPIEN 2025: AVÖ 2018-P
(2024: AVÖ 2018-P)
Rechnungszinssatz 4,06% p.a. (2024: 3,45%)
Valorisierung der Gehälter 1,7% bis 3,00% p.a.
(2024: 1,79% bis 4,00% p.a.)
Der versicherungsmathematische Gewinn (vor latenten Steuern) aus sämtlichen langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von  
€515 T (GJ 2024: Gewinn: €18T) wurde im sonstigen Ergebnis (OCI) erfasst.  
Sonstige Rückstellungen  
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 erfasst, wenn der Konzern aufgrund eines vergangenen Ereignisses eine gegenwärtige Verpflichtung  
hat und es wahrscheinlich ist, dass zur Erfüllung dieser Verpflichtung ein Ressourcenabfluss erforderlich sein wird. Langfristige  
Rückstellungen werden abgezinst, wenn der Zinsanteil der Verpflichtung wesentlich ist.  
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Belastende Verträge: Wenn der Konzern einen belastenden Vertrag hat, wird die bestehende Verpflichtung aus diesem Vertrag als  
Rückstellung erfasst und bewertet. Bevor jedoch eine separate Rückstellung für einen belastenden Vertrag gebildet wird, erfasst der  
Konzern zunächst jede Wertminderung, die bei Vermögenswerten eingetreten ist, die diesem Vertrag zugeordnet sind. Ein belastender  
Vertrag ist ein Vertrag, bei dem die unvermeidbaren direkten Kosten zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen den wirtschaftlichen  
Nutzen übersteigen, der aus dem Vertrag erwartet wird.  
Die unvermeidbaren direkten Kosten eines Vertrags entsprechen den geringsten Nettokosten des Ausstiegs aus dem Vertrag, also dem  
niedrigeren Betrag aus den Kosten der Vertragserfüllung und einer Entschädigung oder Vertragsstrafe, die sich aus der Nichterfüllung  
ergibt. Die Kosten der Vertragserfüllung umfassen die Kosten, die sich direkt auf den Vertrag beziehen.  
Ergebnis je Aktie  
Der Verlust je Aktie wird berechnet, indem der Verlust nach Steuern durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im  
Berichtszeitraum ausgegebenen und im Umlauf befindlichen Stammaktien dividiert wird.  
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden  
IFRS15 sieht ein einheitliches Fünf-Stufen-Modell zur Umsatzrealisierung vor, das grundsätzlich auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden  
ist. Dementsprechend werden Umsatzerlöse erst bei Übergang der Kontrolle auf den Kunden in der Höhe erfasst, die der Gegenleistung  
entspricht, die der Konzern im Austausch für die Güter oder Dienstleistungen zu erhalten erwartet.  
Enthält ein Vertrag mit einem Kunden mehr als eine Leistungsverpflichtung, wird der Transaktionspreis auf die einzelnen  
Leistungsverpflichtungen auf Basis ihrer relativen eigenständigen Verkaufspreise verteilt.  
Wolford erzielt seine Umsatzerlöse im Wesentlichen durch den Verkauf von Bekleidung, wobei zwischen den drei Geschäftsmodellen  
Wholesale, Online und Retail unterschieden wird. Unterschiedliche Waren werden nicht in einem einzigen Vertrag gebündelt und die  
Gegenleistung hängt nicht von Preisen in anderen Verträgen ab.  
In allen Vertriebskanälen des Unternehmens werden Leistungsverpflichtungen zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt, nämlich dann,  
wenn die Kontrolle über die Waren auf den Kunden übergeht, d.h. wenn die Produkte geliefert werden. Der Übergang der Kontrolle wird im  
Einzelfall anhand der jeweiligen Lieferklauseln bestimmt. Entsprechende Verbindlichkeiten werden für die Rückgaberechte der Kunden  
auf Basis vergangener Erfahrungswerte erfasst.  
Die Gruppe verwendet zur Schätzung der variablen Gegenleistung die Methode des erwarteten Werts auf Basis vergangener Erfahrungen,  
da die Verträge ähnliche Merkmale aufweisen. Im Anschluss daran ermittelt die Gruppe den Betrag der variablen Gegenleistung, der in  
den Transaktionspreis einbezogen und als Umsatz erfasst wird, unter Anwendung der Vorschriften zur Begrenzung variabler  
Gegenleistungen. Für Waren, deren Rückgabe erwartet wird (d.h. der nicht im Transaktionspreis enthaltene Betrag), wird eine  
Rückerstattungsverbindlichkeit erfasst. Darüber hinaus wird ein Rückgabeanspruch (sowie eine korrespondierende Anpassung der  
Umsatzkosten) für das Recht der Rückerlangung der Waren vom Kunden bilanziert.  
In einigen Fällen enthalten Verträge mit Kunden variable Gegenleistungen, z.B. Verkaufsboni. In diesem Fall wird der erwartete Rabatt auf  
Grundlage vergangener Erfahrungswerte geschätzt. Beiträge, d.h. Zuschüsse, die Einzelhändlern für den Erwerb von für die Wolford AG  
typischen Ladenausstattungen gewährt werden, werden abgegrenzt und über die Laufzeit des jeweiligen Vertrags anteilig erfolgswirksam  
erfasst. Diese Beiträge werden als Umsatzminderung ausgewiesen. Für verkaufte Gutscheine wird der Teil, von dem das  
Managementteam erwartet, dass er nicht eingelöst wird, erfolgswirksam vereinnahmt.  
Verträge mit Kunden überschreiten üblicherweise nicht einen Zeitraum von einem Jahr. Daher ist es nicht erforderlich, wesentliche  
Finanzierungskomponenten zu berücksichtigen. Die Zahlungsbedingungen für Wholesale betragen in der Regel 30 oder 60 Tage. Für  
Online-Verkäufe werden verschiedene Zahlungsoptionen angeboten: Kreditkarte (Visa, Mastercard, Diners, American Express), PayPal,  
Klarna, Rechnung oder Sofortüberweisung. Mit Ausnahme des Rechnungskaufs erfolgt die Zahlung bei Bestellung oder Versand. Im Fall  
der Rechnungsstellung beträgt die Zahlungsfrist 14 Tage ab dem Versanddatum der Waren.  
50  
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Eine Vertragsverbindlichkeit wird erfasst, wenn eine Zahlung vom Kunden erhalten wird oder eine Zahlung fällig ist (je nachdem, welches  
Ereignis zuerst eintritt), bevor der Konzern die entsprechenden Güter oder Dienstleistungen an den Kunden überträgt.  
Vertragsverbindlichkeiten werden als Umsatzerlös erfasst, wenn der Konzern die vertragliche Leistungsverpflichtung erfüllt (d.h. die  
Kontrolle über die entsprechenden Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden überträgt).  
Fremdwährungsumrechnung  
Geschäfte in Fremdwährungen werden zum am Transaktionszeitpunkt geltenden Wechselkurs erfasst. Monetäre Posten in Fremdwährung  
werden zum Stichtagskurs bewertet. Währungsumrechnungsdiꢀerenzen werden in der Periode erfasst, in der sie anfallen.  
Nicht-monetäre Posten, die zu historischen Anschaꢀungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden zum Wechselkurs am  
Tag der Transaktion umgerechnet. Nicht-monetäre Posten, die zum beizulegenden Zeitwert in einer Fremdwährung bewertet werden,  
werden zu dem Wechselkurs umgerechnet, der zum Zeitpunkt der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts gilt.  
Kurzfristige vs. langfristige Klassifizierung  
Der Konzern stellt Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz nach einer kurz-/langfristigen Klassifizierung dar. Vermögenswerte und  
Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr zum Bilanzstichtag werden als kurzfristig eingestuft, und Posten mit einer  
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden als langfristig eingestuft. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden als  
langfristige Vermögenswerte bzw. langfristige Schulden klassifiziert.  
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert:  
Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der beim Verkauf eines Vermögenswerts oder bei der Übertragung einer Schuld in einem  
ordentlichen Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern zum Bewertungszeitpunkt erhalten bzw. gezahlt würde. Der beizulegende  
Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer Schuld wird unter Verwendung jener Annahmen ermittelt, die Marktteilnehmer bei der  
Preisfindung des Vermögenswerts oder der Schuld anwenden würden, wobei davon auszugehen ist, dass Marktteilnehmer in ihrem  
wirtschaftlichen Eigeninteresse handeln.  
Der Konzern verwendet Bewertungsverfahren, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind und für die ausreichende Daten zur  
Verfügung stehen, um den beizulegenden Zeitwert zu bestimmen. Dabei wird die Verwendung relevanter beobachtbarer Inputfaktoren  
maximiert und die Verwendung nicht beobachtbarer Inputfaktoren minimiert.  
Alle Vermögenswerte und Schulden, deren beizulegender Zeitwert in den Finanzberichten bewertet oder angegeben wird, werden  
innerhalb der Fair-Value-Hierarchie eingeordnet, wie nachstehend beschrieben. Die Zuordnung erfolgt auf Basis des niedrigsten  
Inputfaktors, der wesentlich für die gesamte Fair-Value-Bewertung ist:  
Level 1: Notierte Marktpreise in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden  
Level 2: Die für die Bewertung verwendeten Inputfaktoren sind direkt oder indirekt am Markt beobachtbar  
Level 3: Die Inputfaktoren sind am Markt nicht beobachtbar  
Weitere Informationen zum beizulegenden Zeitwert und zu Finanzinstrumenten finden sich in KapitelV.  
5
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG  
Die Wolford-Gruppe ist nach Regionen organisiert, um eine möglichst hohe Marktdurchdringung zu erreichen. Jedes  
Vertriebsunternehmen verfügt über einen Vertriebsleiter, der/die die länderspezifischen Gegebenheiten vor Ort am besten beurteilen und  
die Geschäftstätigkeit entsprechend steuern kann. Die länderspezifischen Gesellschaften sind für den Vertrieb sämtlicher von Wolford  
entwickelter Produkte sowie Handelswaren verantwortlich. Bei diesen Produkten handelt es sich um hochwertige Legwear,  
Ready-to-wear, Lingerie, Beachwear und Accessoires.  
Die Wolford-Gruppe verfügt über sechs berichtspflichtige Segmente: Österreich, Deutschland, Italien, übriges Europa, Nordamerika und  
Asien, bestehend aus den dort ansässigen rechtlichen Einheiten. Das Segment Österreich umfasst die Produktion und  
Vertriebsaktivitäten für Österreich sowie für jene Länder, in denen keine eigenen Wolford-Tochtergesellschaften bestehen, sowie das  
Online-Geschäft bis zum 19. August 2024. Nach einer Reorganisation des Geschäftsmodells wurde am 19. August 2024 die  
Tochtergesellschaft Wolford Italy S.r.l. als jene Gesellschaft bestimmt, die für die Steuerung sämtlicher Wholesale-Vertriebsaktivitäten  
und des E-Commerce-Geschäfts der Gruppe verantwortlich ist.  
Bei der Festlegung der Segmentstruktur stellte des Konzerns sicher, dass sowohl wirtschaftliche Merkmale als auch Aspekte wie das  
jeweilige Produkt- und Dienstleistungsangebot, die Kundengruppe und der Vertriebskanal innerhalb der aggregierten Segmente  
übereinstimmten.  
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Das Segment übriges Europa umfasst sämtliche europäischen Vertriebsgesellschaften außerhalb von Österreich, Deutschland und  
Italien sowie das Produktionsunternehmen in Slowenien. Das Segment Nordamerika bündelt die Aktivitäten des Unternehmens in den  
USA und Kanada, während das Segment Asien die Gesellschaften in Hongkong und Shanghai umfasst.  
Die regionalen Vertriebsgesellschaften werden anhand ihres operativen Ergebnisses (EBIT) gesteuert. Für die Vertriebsgesellschaften  
werden monatliche Berichte erstellt, die auch eine Bewertung der eigenen Retail-Verkaufsstellen auf Store-Ebene enthalten. Die  
Berichterstattung für das Wholesale-Segment konzentriert sich auf die wichtigsten Key Accounts. Die Verrechnungspreise zwischen den  
Segmenten basieren auf Standard-Wholesale-Preisen abzüglich länderspezifischer Rabatte.  
Die Umsatzerlöse im Segment übriges Europa verteilen sich wie folgt: Frankreich mit €4.414T bzw. 23,4% (GJ 2024: €6.735T bzw. 23%),  
UK (einschließlich der Niederlassung in Irland) mit €1.434T bzw. 7,6% (GJ 2024: €3.472T bzw. 12%), Skandinavien mit €7T bzw. 0,05% (GJ  
2024: €2.044T bzw. 7%), Spanien (einschließlich der Niederlassung in Portugal) mit €3.704T bzw. 19,6% (GJ 2024: €4.289T bzw. 15%) sowie  
sonstige europäische Länder mit €9.308T bzw. 49,3% (GJ 2024: €12.448T bzw. 43%).  
Von den Umsatzerlösen in Höhe von €21.006T im Segment Nordamerika entfielen €20.645T bzw. 98,3% (GJ 2024: €25.442T bzw. 98%) auf  
die USA und €360T bzw. 1,7% (GJ 2024: €488T bzw. 2%) auf Kanada.  
Die Segmentinformationen werden unter Bezugnahme auf dieselben Bilanzierungs-, Ansatz- und Bewertungsmethoden erstellt wie im  
Konzernabschluss angewandt. Die in der Spalte Konsolidierung ausgewiesenen Beträge ergeben sich aus den Konsolidierungsvorgängen  
des Konzerns.  
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Segmentberichterstattung  
ÖSTER- DEUTSCH- ÜBRIGES NORD-
ITALIEN
2025 in €T REICH LAND EUROPA AMERIKA ASIEN ÜBER-LEITUNG GRUPPE
Umsatzerlöse 22.527 2.808 38.232 18.866 21.006 5.582 -33.435 75.586
davon Innenumsätze 18.413 0 9.483 5.450 0 89 -33.435 0
Außenumsätze 4.114 2.808 28.749 13.416 21.006 5.493 0 75.586
Personalaufwand -16.480 -1.637 6.676 -9.693 -5.570 -1.408 0 -41.464
EBIT -24.223 -54 -4.048 23 -7.862 -1.359 -2.641 -40.164
Segmentvermögen 57.989 3.919 79.237 35.771 18.954 4.869 -113.604 87.135
Segmentschulden 163.430 1.725 20.634 22.627 61.593 21.616 -89.857 201.768
Investitionen (exkl.
Modifikationen, inkl. Zugänge
von Nutzungsrechten) 959 0 1.481 683 701 0 -.90 3.734
Abschreibungen -1.522 -513 -1.665 -2.383 -3.496 -596 11 -10.164
Wertminderungen -804 -380 0 -1.229 -2.690 -122 0 -5.225
Wertaufholungen 0 0 51 567 436 0 0 1.054
Mitarbeiter (FTE)* 185 28 76 261 62 30 0 642
*Stand 31. Dezember  
ÖSTER-DEUTSCH-ITALIENÜBRIGESNORD-ÜBER-
2024 in €TREICHLANDEUROPAAMERIKAASIENLEITUNGGRUPPE
Umsatzerlöse28.6046.67216.56529.03525.9306.675-25.10788.374
davon Innenumsätze15.25704.2065.630014-25.1070
Außenumsätze13.3466.67212.36023.40525.9306.661088.374
Personalaufwand-19.134-2.692-7.73711.295-7.449-1.9940-50.301
EBIT-32.040401-5.496-1.365-5.103-1.7932.768-42.628
Segmentvermögen40.4359.80274.59347.42623.4945.217-102.52898.439
Segmentschulden126.2067.41721.07333.80759.36620.414-81.406186.877
Investitionen (exkl.
Modifikationen,inkl.
Zugänge von
Nutzungsrechten)2863401.6137852.29318005.497
Abschreibungen-1.987-960-1.249-3.427-4.066-9550-12.644
Wertminderungen0-222-433-2.790-1.597-7150-5.757
Wertaufholungen0670265000332
Mitarbeiter (FTE)*222458430191410784
*Stand 31. Dezember  
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II.  
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG  
(1) Umsatzerlöse  
Wolford erzielt seine Umsatzerlöse nahezu ausschließlich aus dem Verkauf von Legwear, Ready-to-wear, Lingerie, Beachwear,  
Accessoires und Handelswaren.  
Die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden werden in den nachstehenden Tabellen nach den wichtigsten Produktgruppen und  
Vertriebskanälen aufgeschlüsselt.  
Die Aufschlüsselung nach den wesentlichen geografischen Märkten des Unternehmens findet sich in den Angaben zu den operativen  
Segmenten im Kapitel „I. Rechnungslegungsgrundsätze, Abschnitt „5. Segmentberichterstattung.  
in €T 2025 2024
Legwear 32.998 34.650
Ready-to-wear 32.827 40.426
Lingerie 9.132 12.663
Accessoires, Beachware und Handelsware 629 635
Gesamt 75.586 88.374
Mit einem Anteil von 44% im Geschäftsjahr 2025 (GJ 2024: 46%) erzielt der Produktbereich Legwear den größten Umsatzanteil. Mit einem  
Umsatzanteil von 43% (GJ 2024: 39%) war Ready-to-wear im Geschäftsjahr 2025 die zweitgrößte Produktgruppe. Lingerie, Beachwear,  
Accessoires und Handelswaren erwirtschafteten gemeinsam einen Umsatzanteil von 13% (GJ 2024: 15%).  
in €T 2025 2024
Boutiquen 33.970 44.209
Konzessionen Stores-in-Stores 5.014 6.420
Online-Geschäft 16.707 19.934
Factory Outlets 3.253 6.076
Kauf- und Warenhäuser 5.519 5.776
Fachhandel 10.582 5.163
Eigenmarke 541 796
Gesamt 75.586 88.374
54  
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(2) Sonstige betriebliche Erträge  
in €T20252024
Erträge aus der Änderung von
Leasingverträgen1.1654.221
Erträge aus dem Abgang von
Anlagevermögen, Zuschüssen und
Subventionen11666
Erträge aus Währungsdiꢀerenzen01.026
Restaurant-Einnahmen81329
Sonstige1.379234
Gesamt2.7415.876
Aufgrund einer Verringerung des Umfangs gemieteter Gebäude bzw. vorzeitiger Beendigungen von Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr  
2025 Modifikationsgewinne in Höhe von €1.165T (GJ 2024: €4.221T) erfasst.  
Im Geschäftsjahr 2025 gab es nur geringfügige Anlagenabgänge, die zu einem Gewinn von €116T führten.  
Während im Geschäftsjahr 2024 ein gesamter Währungsgewinn von €1.026T erzielt wurde, entstand im Geschäftsjahr 2025 ein Verlust  
von €3.099T, bedingt durch konzerninterne Währungsdiꢀerenzen, die hauptsächlich auf den USD zurückzuführen sind.  
Der Posten „Other“ umfasst im Wesentlichen Leistungen, die im Zusammenhang mit COVID-19-Hilfsprogrammen der  
US-amerikanischen Steuerbehörde (Internal Revenue Service, IRS) erfasst wurde und sich auf €394T belaufen, sowie Verbindlichkeiten,  
die seit mehr als drei Jahren nicht geltend gemacht wurden und daher in Höhe von € 347 Tsd. ausgebucht wurden.  
(3) Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistungen  
in €T20252024
Rohmaterial9.47511.529
Energie1.4061.390
Dienstleistungen1.064767
Gesamt11.94513.686
Die Materialaufwendungen und bezogenen Leistungen verringerten sich um –13% (GJ 2024: –45%) im Einklang mit dem Rückgang der  
Umsatzerlöse.  
55  
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(4) Personalaufwand  
in €T 2025 2024
Löhne 4.925 5.254
Gehälter 27.636 34.509
Aufwendungen für gesetzlich
vorgeschriebene Sozialabgaben sowie
vom Entgelt abhängige Abgaben und
Pflichtbeiträge 7.008 8.170
Aufwendungen für Abfertigungen und
Pensionen 658 1.250
davon für das Management 0 0
Sonstige Sozialaufwendungen 1.237 1.118
Gesamt 41.464 50.301
Der Rückgang der Personalaufwendungen hängt mit dem Abschluss der einzelnen Maßnahmen im Rahmen der Reorganisation von  
Wolford zusammen.  
Infolge zusätzlicher Shop-Schließungen und administrativer Maßnahmen verringerte sich die durchschnittliche Anzahl der  
Vollzeitbeschäftigten auf 684 (GJ2024: 859).  
Personalstand  
Die Wolford Gruppe beschäftigte durchschnittlich folgende Anzahl von Mitarbeitern Vollzeitbasis:  
Personalstand auf Vollzeitbasis (FTE)20252024
Durchschnittliche Gesamtzahl der
Beschäftigten,684859
davon Arbeiter151175
davon Angestellte531678
davon Lehrlinge27
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(5) Sonstige betriebliche Aufwendungen  
in €T20252024
Rechts- und Beratungskosten7.0406.468
Marketingaufwendungen2.6365.281
Frachtkosten7.6467.866
Miet- und Leasingaufwendungen3.5844.357
Online-Vertrieb2.5223.402
EDV-Kosten5.0846.164
Zölle1.4031.132
Kreditkarten- und Bankgebühren7581.481
Kommissionen2.6531.640
Versicherungsaufwendungen690885
Steuern (ohne Ertragsteuer)478596
Instandhaltungsaufwendungen310320
Reisekosten303677
Gebühren und Entgelte114654
Telefonaufwand675655
Verluste aus Fremdwährungsdifferenzen3.0990
Sonstige6.1353.696
Gesamt45.13045.274
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um €144T auf €45.130T (GJ 2024: €-45.274T). Hauptgründe für den Rückgang  
waren niedrigere IT-Kosten und Marketingaufwendungen. Demgegenüber verzeichnete der Konzern einen gesamten Währungsverlust von  
3.099T, während im Vorjahr ein Gewinn von 1.026T unter den sonstigen Erträgen ausgewiesen wurde.  
Der Posten „Sonstiges“ in Höhe von €6.135T umfasst im Wesentlichen die Ausbuchung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,  
die nicht mehr eingehen werden in der Höhe von 1.477T, einen Verlust aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe von €282T (GJ 2024:  
€-38T), Rückbelastungen in Höhe von 185T (GJ 2024: 554T), Kfz-Kosten in Höhe von 292T (GJ 2024: 260T), Büromaterialkosten in Höhe  
von 86T (GJ 2024: 172T) sowie Portokosten in Höhe von 125T (GJ 2024: 133T).  
(6) Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
Der gemäß IFRS 9 erfasste Wertminderungsaufwand in Höhe von €-1.129T wurde im Geschäftsjahr auf Forderungen aus Lieferungen und  
Leistungen erfasst (GJ 2024: Aufwand von €-1.074T). Die Wertminderungen basieren auf dem Modell der erwarteten Kreditverluste und  
betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Einzelheiten zu Wertminderungen von Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen sowie IFRS-9-Angaben finden sich im Abschnitt III, Anhangangaben zur Bilanz, (19) Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen.  
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(7) Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen  
Die Abschreibungen und Amortisationen sowie die Netto-Wertminderungseffekte gemäß IAS 36 beliefen sich im Geschäftsjahr 2025 auf  
-14.335T (GJ 2024: -18.069T).  
Der Anstieg des weltweiten Zinsniveaus im Vergleich zu 2024 wurde in den Werthaltigkeitstests für das Geschäftsjahr 2025 entsprechend  
berücksichtigt. Die länderspezifischen für die Werthaltigkeitstests verwendeten Abzinsungsfaktoren (WACC nach Steuern) lagen  
zwischen 5,9% und 8,5% (GJ 2024: 7,8%–10,0%).  
Die Umsätze für die Retail-Stores wurden auf Basis der Ist-Umsätze 2025 geplant, unter Berücksichtigung eines moderaten Anstiegs in  
den kommenden Jahren. Die Annahmen basieren auf Erfahrungswerten aus der Vergangenheit sowie auf der erwarteten  
Marktentwicklung gemäß öffentlichen Studien bzw. Inflationserwartungen. Länderspezifische Unterschiede wurden dabei besonders  
berücksichtigt:  
in €T20252024
Wertberichtigung von Nutzungsrechten-4.379-4.804
Wertberichtigung auf Sachanlagen-846-953
Wertminderungen:-5.225-5.757
Zuschreibungen auf Nutzungsrechte1.035280
Zuschreibungen auf Sachanlagen1952
Wertaufholungen1.054332
Wertminderungen, die für Sachanlagen erfasst wurden, betreffen in erster Linie geschlossene Stores in Amerika und beliefen sich auf  
€827T. Wertminderungen wurden für die Segmente Nordamerika in Höhe von €2.690T (GJ 2024: €1.597T), Österreich €804T (GJ 2024: €0T),  
Deutschland €380T (GJ 2024: €222T), Restliches Europa €1.229T (GJ 2024: €2.790T) sowie Asien €122T (GJ 2024: €715T) erfasst.  
Hauptgrund für die erfassten Wertminderungen der Vermögenswerte war der anhaltend negative makroökonomische Ausblick.  
Darüber hinaus wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Eine Veränderung der ewigen Wachstumsrate um -1% sowie eine  
Erhöhung des WACC um +1% würden zu zusätzlichen Wertminderungsaufwendungen führen, was darauf hinweist, dass die erzielbaren  
Beträge gegenüber Änderungen dieser wesentlichen Annahmen sensibel sind.  
Die Wertaufholungen betreffen das Segment übriges Europa €567T (GJ 2024: €265T), Nordamerika €436T (GJ 2024: €0T) sowie Italien  
€51T (GJ 2024: €0T).  
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(8) Finanzergebnis  
in €T 2025 2024
Zinsen und ähnliche Erträge 50 9
Zinsen auf Gesellschafterdarlehen -9.366 -6.337
Zinsen auf Leasingverbindlichkeiten -2.081 -3.184
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.549 -427
Zinsen auf langfristige
Personalrückstellungen -389 -424
Erträge aus Wertpapieren 20 29
Währungsverluste/-gewinne aus
konzerninternen Darlehen -2.811 1.510
Aufwand aus Wertpapieren -23 -30
Finanzergebnis -17.149 -8.854
Seit dem Geschäftsjahr 2021 hat die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited mehrere Gesellschafterdarlehen mit einer Laufzeit von  
einem Jahr und einem Zinssatz von 12% p.a. gewährt und deren Laufzeit teilweise verlängert. Weitere Informationen zu diesen Darlehen  
finden sich in Anhangangabe (25) Finanzverbindlichkeiten.  
Im Geschäftsjahr 2025 fielen auf diese Darlehen Zinsen in Höhe von €-9.366T an (GJ 2024: -6.337T). Die Zinsen wurden nicht bezahlt,  
sondern erhöhten die Finanzverbindlichkeit.  
Die erfassten Währungseꢀekte aus konzerninternen Darlehen resultieren hauptsächlich aus in USD denominierten konzerninternen  
Darlehen.  
9) Ertragsteuern  
Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands setzen sich wie folgt zusammen:  
in €T 2025 2024
Gesamtergebnisrechnung
Laufender Steuerertrag (+) / laufender
Steueraufwand (-) 86 -253
Latenter Steuerertrag (+) / latenter Steueraufwand
(-) -18 62
Gesamt 68 -192
Die laufenden Steueraufwendungen beinhalten Steuern aus Vorperioden in Höhe von €110T (GJ2024: €–8T).  
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in €T 2025 2024
Entwicklung latenter Steuersaldo
Latente Steueransprüche und latente
Steuerverbindlichkeiten zum 1. Januar 1.414 1.348
Verluste aus Währungsdifferenzen nach Steuern 0 5
Im Ergebnis nach Steuern erfasste latente Steuern -18 61
Im sonstigen Gesamtergebnis erfasste latente Steuern -81 0
Latente Steueransprüche und latente
Steuerverbindlichkeiten zum 31. Dezember 1.315 1.414
Die Überleitung des Ertragsteueraufwands auf Basis des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 23% (GJ 2024: 23%) mit dem  
effektiven Steuersatz für den Berichtszeitraum stellt sich wie folgt dar:  
in €T 2025 2024
Ergebnis vor Steuern -57.313 -51.482
Steueraufwand/-ertrag in Höhe von 23% (2025) und
23% (2024) 13.182 11.841
Auswirkungen von Steuersatzänderungen -3 0
Abweichende ausländische Steuersätze 728 386
Steuereꢀekte aus Abweichungen in der steuerlichen
Bemessungsgrundlage -2.092 -1.475
Steuern aus Vorperioden 110 -8
Verluste des laufenden Jahres, für die kein latenter
Steueranspruch angesetztwurde -12.025 -11.699
Abwertung von aktiven latenten Steuern 0 0
Periodenbezogene Nutzung von steuerlichen
Verlustvorträgen, für die in früheren Perioden keine
latenten Steueransprüche angesetzt wurden 161 757
Sonstige 7 6
Effektive Steuerbelastung 68 -192
Effektiver Steuersatz 0% 0%
Die effektive Steuerquote von 0% (GJ 2024: 0%) ist im Wesentlichen auf die Nichtansetzung aktiver latenter Steuern für im Geschäftsjahr  
entstandene steuerliche Verluste zurückzuführen.  
(10) Erläuterungen zum sonstigen Ergebnis  
Die Wolford AG erkannte im Geschäftsjahr 2025 einen versicherungsmathematischen Gewinn nach Steuern in Höhe von €434T (GJ 2024:  
Gewinn von €18T) an. Die latenten Steuern beliefen sich 2025 auf €-81T (GJ 2024: €0T). Zusammen mit dem Ergebnis aus der  
Währungsumrechnung von Geschäftsbetrieben mit einer funktionalen Währung, die nicht der Euro ist, in Höhe von €5.745T (GJ 2024:  
-2.370T) ergab sich ein sonstiges Ergebnis von €6.179T (GJ 2024: €-2.352T).  
(11) Ergebnis je Aktie/Ergebnisverwendungsvorschlag  
Der Verlust je Aktie wird berechnet, indem der Verlust nach Steuern in Höhe von €-57.245T (GJ 2024: -51.674T) durch die gewichtete  
durchschnittliche Anzahl der Stammaktien geteilt wird, bereinigt um die anteilig gehaltenen eigenen Aktien. Im Jahr 2025 wurde das  
60  
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Grundkapital durch die Ausgabe von 5.214.781 neuen Aktien erhöht, die am 12. Juni 2025 registriert wurden, wodurch sich die Anzahl der  
ausgegebenen Aktien auf 14.868.447 erhöhte; von diesen Aktien werden 88.140 (GJ 2024: 88.140) als eigene Aktien gehalten.  
Auf der Hauptversammlung vom 29. Juli 2025 beschlossen die Aktionäre eine vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals gemäß  
§§182ꢀ. AktG, wodurch das Grundkapital der Gesellschaft von €71.369T um €56.500T auf €14.868T herabgesetzt wurde. Die  
Kapitalherabsetzung wurde mit der Eintragung ins Firmenbuch am 18. Dezember 2025 rechtswirksam. Die Maßnahme wurde umgesetzt,  
um aufgelaufene Verluste auszugleichen, die andernfalls als Bilanzverlust auszuweisen gewesen wären. Im Zusammenhang mit der  
Kapitalherabsetzung wurde der rechnerische Anteil des Grundkapitals je Stückaktie von €4,80 auf €1,00 reduziert, während die Anzahl  
der ausgegebenen Aktien unverändert 14.868.447 blieb.  
Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Aktien betrug im Geschäftsjahr 2025 12.465.801 (GJ 2024: 9.653.666). Der  
Verlust je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 betrug €-4,59 (unverwässert = verwässert) (GJ 2024: -5,40) (unverwässert = verwässert). Der  
Vorstand der Wolford Aktiengesellschaft schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.  
Die Grundlage für die Berechnung des Verlusts je Aktie (unverwässert = verwässert) stellt sich wie folgt dar:  
in €T 2025 2024
Ausgegebene Aktien zum Ende des
Geschäftsjahres 14.868.447 9.653.666
Gewichtete Gesamtzahl ausstehender
Aktien 12.465.801 9.653.666
abzüglich durchschnittlichen
Bestands eigener Aktien -88.140 -88.140
12.377.661 9.565.526
III.  
ANHANG ZUR KONZERNBILANZ  
(12) Sachanlagen (einschließlich Nutzungsrechte)  
Die Entwicklung des Sachanlagevermögens ist in der Anlage zum langfristigen Vermögen detailliert dargestellt. Grundstücke mit einem  
Buchwert von €521T (GJ 2024: €521T) sind unter dem Posten „Grundstücke, Erbbaurechte und Gebäude, einschließlich Gebäude auf  
fremdem  
Grund“  
ausgewiesen.  
Es sind keine Vermögenswerte des Sachanlagevermögens als Sicherheiten verpfändet.  
Erläuterungen zu erfassten Wertminderungen finden sich unter (II.) Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung, Anhang (7)  
Abschreibungen und Amortisationen.  
Aufgrund der Schließung verschiedener Shops im Geschäftsjahr 2025 wurden die entsprechenden Sachanlagen ausgebucht.  
(13) Firmenwerte  
Im Geschäftsjahr 2025 wurden keine Wertminderungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst (GJ 2024: €0T).  
(14) Sonstige immaterielle Vermögenswerte  
Die Entwicklung der sonstigen immateriellen Vermögenswerte wird im Anlagespiegel im Bereich der langfristigen Vermögenswerte  
detailliert dargestellt.  
Es bestanden weder im laufenden noch im vorherigen Geschäftsjahr Verpflichtungen zum Erwerb immaterieller Vermögenswerte.  
Die immateriellen Vermögenswerte bestehen im Wesentlichen aus Software.  
Im Geschäftsjahr 2025 wurden wie bereits im Geschäftsjahr 2024 keine Wertminderungsbedarfe für immaterielle Vermögenswerte  
festgestellt.  
Es sind keine immateriellen Vermögenswerte als Sicherheiten verpfändet.  
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Konzernanlagespiegel  
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
Umgliederung von
STAND WÄHRUNGS- Anlagen im Bau in STAND
in €T 01.01.2025 DIFFERENZEN ZUGANG ABGANG Sachanlagen 31.12.2025
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten,
einschließlich Bauten auf fremden Grund 23.031 -1.297 98 -1.097 20.735 20.735
Technische Anlagen und Maschinen 26.834 0 17 -1.023 25.961 25.961
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.616 -625 46 -1.099 27.938 27.938
Nutzungsrechte 64.672 -2.912 23.953 -34.288 51.425 51.425
Anzahlungen auf im Bau befindliche Anlagen 1.915 0 0 0 1.731 1.731
146.068 -4.834 24.063 -37.507 127.790 127.790
Firmenwerte 30 0 0 0 30 30
Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
sowie immaterielle Vermögenswerte im Bau
einschließlich geleisteter Anzahlungen 17.599 -27 1.389 0 18.962 18.962
17.599 -27 1.389 0 18.962 18.962
Gesamt 163.697 -4.861 25.452 -37.507 146.782
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN UND WERTMINDERUNGENBUCHWERTE
STANDWÄHRUNGS-STANDSTAND
01.01.2025DIFFERENZENWERTMINDERUNGENWERTAUFHOLUNGENZUGANGABGANG31.12.202501.01.2025STAND 31.12.2025
17.547-1.056586-19889-97416.9735.4843.762
26.269000189-1.01025.448563513
28.860-6162600241-99027.755758183
28.743-1.5734.379-1.0358.131-17.29521.35035.93030.075
1.731000001.7311840
103.150-3.2455.225-1.0549.450-20.26993.25742.91834.533
00000003030
15.848-2300714016.5391.7502.423
15.848-2300714016.5391.7502.423
118.998-3.2685.225-1.05410.164-20.269109.79644.69836.987
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Konzernanlagespiegel  
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
WÄHRUNGS- STAND
in €T STAND 01.01.2024 DIFFERENZEN ZUGANG ABGANG 31.12.2024
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten,
einschließlich Bauten auf fremden Grund 22.868 671 661 -1.169 23.031
Technische Anlagen und Maschinen 27.141 0 0 -307 26.834
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.014 315 138 -851 29.616
Nutzungsrechte 87.879 2.332 9.519 -35.058 64.672
Anzahlungen auf im Bau befindliche Anlagen 1.879 0 36 0 1.915
169.781 3.318 10.354 -37.385 146.068
Firmenwerte 825 46 0 -841 30
Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten und Werten
sowie immaterielle Vermögenswerte im Bau einschließlich
geleisteter Anzahlungen 16.293 13 1.293 0 17.599
16.293 13 1.293 0 17.599
Gesamt 186.899 3.377 11.647 -38.226 163.697
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN UND WERTMINDERUNGENBUCHWERTE
STANDWÄHRUNGS-STANDSTAND
01.01.2024DIFFERENZENWERTMINDERUNGENWERTAUFHOLUNGENZUGANGABGANG31.12.202401.01.2024STAND 31.12.2024
16.876540529-29756-1.12517.5475.9925.484
26.268000304-30326.269872563
28.803151423-23349-84328.8601.206758
32.9841.2334.804-28010.769-20.76828.74354.89635.930
1.731000001.731149184
106.6631.9245.757-33212.178-23.040103.15063.11442.918
74247000-78908330
0000
15.3701200466015.8489221.750
15.3701200466015.8489221.750
122.7761.9835.757-33212.644-23.829118.99864.11944.698
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(15) Langfristige finanzielle Vermögenswerte  
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte umfassen Anteile an Investmentfonds. die gemäß IFRS 9 zum beizulegenden Zeitwert mit  
Erfassung der Wertänderungen im Periodenergebnis bewertet werden.  
Die im Periodenergebnis erfasste Veränderung des beizulegenden Zeitwerts im Geschäftsjahr 2025 betrug €20T (GJ 2024: €21T).  
(16) Langfristige Forderungen und Vermögenswerte  
Die in diesem Posten erfassten Beträge betreꢀen im Wesentlichen Kautionen in Höhe von €1.148T (GJ 2024: €1.635T) sowie gebundene  
langfristige Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente für Kautionen und Zollgarantien (GJ 2025: €513T; GJ 2024: €1.116T).  
(17) Latente Steueransprüche und latente Steuerverbindlichkeiten  
Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden ergeben sich aus temporären Bewertungsunterschieden zwischen den in den IFRS-  
Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage der jeweiligen Posten.  
31.12.2025 31.12.2024
in €T AKTIV PASSIVAKTIV PASSIV
Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechte) 3.373 -3.9533.070 3.802
Vorräte 501 -95 401 38
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie sonstige Forderungen und
Vermögenswerte 535 -45 630 75
Rückstellungen für langfristige
Personalverpflichtungen 662 -41 842 14
Sonstige Rückstellungen 242 -267 146 282
Leasingverbindlichkeiten 1.476 -1.4421.724 1.227
Sonstige Verbindlichkeiten 403 -33 72 27
Sonstige 0 0 -5 0
Latente Steueransprüche/
Latente Steuerverbindlichkeiten 7.193 -5.8776.880 5.465
Aufrechnung gegenüber derselben
Steuerbehörde -5.838 5.838 -5.458 -5.458
Saldierte aktive und passive Steuerabgrenzung 1.354 -39 1.422 7
Für temporäre Differenzen in Höhe von €4.822T (GJ 2024: €8.252T) wurden aufgrund der anhaltenden Verlustsituation und der daraus  
resultierenden Unsicherheit keine latenten Steueransprüche angesetzt bzw. nie angesetzt. Ein Überhang aktiver latenter Steuern  
gegenüber latenten Steuerschulden in Höhe von €1.354T (GJ 2024: €1.420T) wurde angesetzt.  
Diese wurden als realisierbar erachtet, da für die betreffenden Unternehmen künftig zu versteuernde Ergebnisse erwartet werden. Für  
steuerliche Verlustvorträge werden keine latenten Steueransprüche angesetzt, da es nicht ausreichend wahrscheinlich ist, dass diese  
künftig genutzt werden können.  
Für nicht ausgeschüttete Gewinne von Tochtergesellschaften der Wolford AG in Höhe von €1.043T wurden keine latenten Steuerschulden  
erfasst, da die Voraussetzungen von IAS 12.39 nicht erfüllt sind. Die Wolford AG kann den Zeitpunkt der Umkehrung der temporären  
Differenz steuern; Ausschüttungen sind jedoch in absehbarer Zukunft nicht geplant.  
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Zum Bilanzstichtag verfügte das Unternehmen über nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge in Höhe von €266.642T (GJ 2024:  
€242.765T). Für diese nicht genutzten Verlustvorträge wurden, wie im Vorjahr keine latenten Steuern angesetzt.  
Verlustvorträge in Höhe von €261.237T (GJ 2024: €239.705T) sind nicht verfallbar.  
Verluste in Höhe von €5.405T (GJ 2024: €3.060T) verfallen innerhalb von 1 bis 5 Jahren.  
(18) Vorräte  
Die Vorräte sind wie folgt strukturiert:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Fertige Erzeugnisse und
Handelswaren 13.584 18.494
Unfertige Erzeugnisse 4.367 3.945
Roh-. Hilfs-und Betriebsstoꢀe 3.221 3.010
Gesamt 21.172 25.449
Die Vorräte werden produktbezogen bewertet. Dieses Bewertungsverfahren berücksichtigt das unterschiedliche Wiederverkaufspotenzial  
der Essentials- und Trend-Produkte sowie das Alter der Fertigwaren. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Wertberichtigung für Fertigwaren  
und Handelswaren, sowie Rohmaterialien auf 4.325T (GJ 2024: 6.002T). Die Veränderung der Wertberichtigung zeigt einen Rückgang  
um 1.678T im Geschäftsjahr 2025 (GJ 2024: Rückgang um 578T); Zuschreibungen wurden nicht erfasst. Die Vorräte werden auf Basis  
gleitender Durchschnittswerte bewertet. Es wurden keine Vorräte als Sicherheiten verpfändet.  
(19) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne eine wesentliche Finanzierungskomponente werden zunächst zum Transaktionspreis  
gemäß IFRS 15 erfasst und anschließend zu fortgeführten Anschaꢀungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen für erwartete  
Kreditverluste bewertet.  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.324 12.031
Wertberichtigung -4.285 -3.319
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
nach Wertberichtigung 8.039 8.712
Der Aufwand für Wertberichtigungen auf Forderungen betrug im Geschäftsjahr 2025 €−1.129T (GJ 2024: €−1.074T). Für Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen aufgrund erwarteter Kreditverluste über die gesamte Laufzeit gebildet (ECL  
gemäß dem vereinfachten Ansatz).  
Die gewährten Zahlungsbedingungen variieren je nach Kunde, bewegen sich jedoch in einem üblichen Rahmen. Die Kreditwürdigkeit der  
Kunden wird vor Aufnahme einer Geschäftsbeziehung geprüft. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden kontinuierlich  
überwacht; zudem werden externe Dienstleister für den Einzug überfälliger Zahlungen eingesetzt.  
Der erfasste ECL basiert auf spezifischen Länder- und Kundenrisiken, unterstützt durch externe Ratings. Die Wertberichtigungen für  
Forderungen im Online-Geschäft basieren auf historischen Ausfallstatistiken.  
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Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind überwiegend kurzfristiger Natur und in der Regel innerhalb von zwölf Monaten nach  
dem Abschlussstichtag fällig. Auf Basis der bisherigen Erfahrungen und der bestehenden Kundenstruktur erwartet der Vorstand keine  
wesentlichen Zahlungseingänge aus Forderungen, deren Fälligkeit über diesen Zeitraum hinausgeht.  
Nicht-finanzielle Vermögenswerte in den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten betreffen im Wesentlichen aktive  
Rechnungsabgrenzungsposten sowie Steuerforderungen und werden zum Nominalwert bzw. zum erwarteten Erstattungsbetrag  
angesetzt.  
(20) Sonstige Forderungen und Vermögenswerte  
Die sonstigen Forderungen setzen sich im Wesentlichen aus den folgenden Posten zusammen:  
in €T31.12.202531.12.2024
Direktgeschäft mit Kunden (B2C)422.229
Debitorische Kreditoren4061.954
Aktive Rechnungsabgrenzungen2.1182.472
Kautionen1.6411.376
Forderungen aus sonstigen Steuern1.4581.559
Ertragsteuerforderungen412119
Sonstige Forderungen2.3871.183
Gesamt8.46410.892
Von den gesamten sonstigen Forderungen und Vermögenswerten entfallen €4.070T auf finanzielle Vermögenswerte.  
Forderungen aus dem direkten Geschäft mit Endkunden (B2C) bestehen gegenüber Kreditkarteninstituten oder anderen Online-  
Zahlungsdienstern.  
Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte umfassen sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Vermögenswerte. Die in den  
sonstigen Forderungen und Vermögenswerten enthaltenen finanziellen Vermögenswerte werden erstmalig zum beizulegenden Zeitwert  
angesetzt und anschließend gemäß IFRS 9 zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.  
Die in den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten enthaltenen nicht-finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen  
aktive Rechnungsabgrenzungsposten sowie Steuerforderungen und werden zum Nominalwert bzw. zu dem Betrag angesetzt, der  
voraussichtlich realisiert werden kann.  
(21) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
Der Posten umfasst Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von €8.268 T (GJ 2024: €2.977T) sowie Kassenbestände in Höhe von €107T (GJ  
2024: €463T).  
Die Buchwerte entsprechen den Marktwerten.  
(22) Eigenkapital  
Die Zusammensetzung des Eigenkapitals und dessen Entwicklung werden gesondert in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals  
dargestellt.  
Grundkapital  
Das Grundkapital besteht aus 14.868.447 Stückaktien ohne Nennwert, wobei jede Stückaktie ohne Nennwert den gleichen Anteil am  
Grundkapital repräsentiert. Es bestehen keine Aktien mit besonderen Vorzugs- oder Kontrollrechten.  
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Im ersten Halbjahr 2025 hat der Vorstand der Wolford AG beschlossen, den Prozess für eine Kapitalerhöhung einzuleiten. Im Rahmen der  
Kapitalerhöhung wurden insgesamt 5.214.781 neue Aktien im Wert von €25.031T neu ausgegeben. Rund 99,9% der neuen Aktien  
(5.208.509 gezeichnete Aktien) wurden der FFG Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. zugeteilt.  
Auf der 38. ordentlichen Hauptversammlung am 29. Juli 2025 wurden Beschlüsse über Kapitalmaßnahmen gefasst. Die  
Hauptversammlung beschloss das Grundkapital der Gesellschaft von €71.368T, eingeteilt in 14.868.447 Stammaktien, gemäß §§ 182 ꢀ.  
AktG durch eine vereinfachte Kapitalherabsetzung um €56.500T auf €14.868T herabzusetzen. Darüber hinaus wurde der Vorstand gemäß  
§ 169 AktG ermächtigt, das Grundkapital bis zum 29. Juli 2030 um bis zu €7.434T gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen zu erhöhen, auch  
unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre. Dieser Beschluss umfasst eine Änderung von § 4 der Satzung der Wolford AG.  
Die Kapitalherabsetzung wurde zum Zweck des Ausgleichs aufgelaufener Verluste vorgenommen, die ansonsten als Bilanzverlust  
auszuweisen gewesen wären. Gleichzeitig wurde der rechnerische Anteil des Grundkapitals je Stammaktie (Stückaktie ohne Nennwert)  
von €4,80 auf €1,00 herabgesetzt.  
Die Anzahl der Stückaktien ohne Nennwert blieb entsprechend unverändert. Die Kapitalherabsetzung wurde durchgeführt und wurde mit  
der Eintragung in das Firmenbuch am 18. Dezember 2025 rechtswirksam.  
Kapitalrücklagen  
Die Kapitalrücklagen ergeben sich aus den Agien (abzüglich Emissionskosten) der Aktienausgaben in 1995, 2018, 2023 und 2025. Da die  
Kapitalerhöhung im Jahr 2025 ausschließlich zum Nennwert durchgeführt wurde und somit kein Agio entstand, waren die damit  
verbundenen Transaktionskosten in Höhe von €158T gemäß Rechnungslegungsstandards von den Kapitalrücklagen abzuziehen.  
Gewinnrücklagen  
Die Gewinnrücklagen umfassen die kumulierten Jahresergebnisse aus den Vorjahren sowie dem laufenden Geschäftsjahr.  
Die oben erwähnte im Jahr 2025 durchgeführte Kapitalherabsetzung wurde als Verringerung der negativen Gewinnrücklagen um  
€59.942T erfasst.  
Wie im Vorjahr wurde keine Dividende ausgeschüttet.  
Der Vorstand schlägt vor, auch für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividende auszuschütten.  
Sonstiges Eigenkapital  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
1. Januar -7.721 -5.370
Versicherungsmathematische Gewinne (+) und
Verluste (-) des Geschäftsjahres 434 18
davon latente Steuern 81 0
Währungsumrechnungsdiꢀerenzen 5.745 -2.370
31.Dezember -1.543 -7.721
Der versicherungsmathematische Gewinn (vor latenten Steuern) in Höhe von €515 (GJ 2024: Gewinn €18 T) wurde im sonstigen Ergebnis  
erfasst.  
Eigene Aktien  
Die Wolford AG hält 88.140 eigene Aktien (GJ 2024: 88.140). Im Geschäftsjahr gab es keine Veränderungen im Bestand eigener Aktien.  
Damit hält die Gesellschaft 0,2% des Grundkapitals (GJ 2024: 0,9%).  
(23) Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen  
Die Rückstellungen für Pensionen, Abfertigungen und Jubiläumsgelder werden in Übereinstimmung mit den Anforderungen des IAS 19  
berechnet.  
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in €T31.12.202531.12.2024
Pensionsrückstellungen3.9734.382
Abfertigungsrückstellungen5.7236.374
Rückstellungen für Jubiläumsgelder9581.256
Gesamt10.65412.012
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen  
Die Wolford AG hat direkte Pensionsverpflichtungen auf Basis individueller Zusagen gegenüber drei ehemaligen Mitgliedern des  
Vorstands.  
Mehr als 80% der Abfertigungsrückstellungen stammen vom österreichischen Mutterunternehmen.  
Gesetzliche Bestimmungen berechtigen jene Mitarbeiter, die vor 2003 in das österreichische Mutterunternehmen eingetreten sind,  
zu einer einmaligen Abfertigungszahlung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder bei Pensionierung. Die Höhe dieser  
Zahlungen hängt von der Dauer der Betriebszugehörigkeit sowie vom am Ende des Arbeitsverhältnisses bezogenen Lohn bzw. Gehalt  
ab.  
In Italien beziehen sich leistungsorientierte Pensionspläne für Abfertigungsansprüche hauptsächlich auf gesetzliche  
Abfertigungsansprüche (TFR). Die Verpflichtung entsteht über die Dauer des Arbeitsverhältnisses und wird gemäß den lokalen  
gesetzlichen Bestimmungen unter Berücksichtigung der Gehaltshöhe und der Dienstjahre berechnet.  
In der Schweiz ist das Unternehmen verpflichtet, bei Pensionierung, Tod oder Arbeitsunfähigkeit bestimmte Zahlungen an  
Mitarbeiter zu leisten. Diese Zahlungen hängen vom Alter des Mitarbeiters, der Anzahl der Dienstjahre, dem Gehalt und den bis  
dahin geleisteten individuellen Beiträgen ab. Dieser Plan wird gemeinsam von den Mitarbeitern und dem Arbeitgeber finanziert.  
Die Verpflichtung wird über qualifizierte Versicherungspolizzen der Versicherungsgesellschaft Swiss Life als Planvermögen  
gegenfinanziert.  
Weitere leistungsorientierte Pläne für Abfertigungsrückstellungen bestehen in geringem Ausmaß in Frankreich und Slowenien.  
68  
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Die Entwicklung der Pensionsrückstellungen entwickelte sich wie folgt:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Barwert der Verpflichtung zum 1. Januar 4.382 4.582
Zinsaufwand 150 161
Pensionszahlungen -311 -288
Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste
(+) -248 -73
Barwert der Verpflichtung zum 31. Dezember 3.973 4.382
Rückstellungen für Abfertigungen entwickelten sich wie folgt:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Barwert der Verpflichtung zum 1. Januar 7.583 8.077
Wechselkursdiꢀerenzen 10 -25
Dienstzeitaufwand 436 518
Zinsaufwand 253 293
Zahlungen für Abfertigungen -1.094 -1.335
Versicherungsmathematische Gewinne (-) /
Verluste (+) in GuV -267 55
Barwert der Verpflichtung zum 31.
Dezember (Bruttoverpflichtung) 6.921 7.583
Das Planvermögen im Zusammenhang mit den Abfertigungsrückstellungen entwickelte sich wie folgt:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Fair Value des Planvermögens zum 1.
Januar 1.209 1.354
Wechselkursdiꢀerenzen 14 -25
Eingezahlte Beiträge 85 92
Zinsertrag/Ertrag aus Planvermögen 53 74
Geleistete Zahlungen -163 -286
Beizulegender Zeitwert des
Planvermögens zum 31. Dezember 1.198 1.209
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Die Nettoverpflichtung für Abfertigungen stellt sich wie folgt dar:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Nettoverpflichtung zum 1. Januar 6.374 6.723
Wechselkursdiꢀerenzen -4 0
Dienstzeitaufwand/Beitragszahlungen 436 518
Zinsen 200 219
Zahlungen -1.016 -1.141
VersicherungsmathematischerVerlust/Gewinn -267 55
Nettoverpflichtung zum 31. Dezember 5.723 6.374
Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens setzt sich wie folgt zusammen:  
in €T 2025 2024
Kapitalbeteiligungen 558 622
Anleihen 136 139
Immobilien 259 290
Alternative Anlagen 152 106
Liquide Mittel 93 52
Gesamt 1.198 1.209
Für Mitarbeiter in Österreich, die ihr Dienstverhältnis am oder nach dem 1. Januar 2003 begonnen haben, werden Beiträge in Höhe von  
1,53% des Bruttogehalts im Rahmen von beitragsorientierten Plänen durch Einzahlungen in Mitarbeitervorsorgekassen (MVK) geleistet.  
Diese beliefen sich im Jahr 2025 auf €197T (GJ 2024: €238T).  
Für das Geschäftsjahr 2026 sind leistungsorientierte Auszahlungen aus Rückstellungen für Pensionen in Höhe von €317T sowie für  
Abfertigungen in Höhe von €231T vorgesehen. Für den Zeitraum von 2027 bis 2030 werden Abfertigungszahlungen in Höhe von €1.890T  
erwartet; weitere €6.739T sind im Jahr 2031 oder später fällig.  
Die Abfertigungszahlungen stellen sich wie folgt dar:  
Erwartete Erwartete
in EUR T Abfertigungszahlungen Abfertigungszahlungen
Österreich 2025 Österreich 2024
2025 0 81
2026 231 235
2027 403 439
2028 270 273
2029 336 345
2030 878 0
70  
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Rückstellungen für Jubiläumsgelder  
Die Rückstellung für Jubiläumsgelder entwickelte sich wie folgt:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Barwert der Verpflichtung zum 1. Januar 1.256 1.353
Dienstzeitaufwand 48 55
Zinsaufwand 39 45
Geleistete Pensions- und
-98
Abfertigungszahlungen -200
Jubiläumszahlungen 0 -7
Versicherungsmathematische Gewinne in
GuV -185 -91
Barwert der Verpflichtung zum 31.
Dezember 958 1.256
Für das Geschäftsjahr 2026 sind Auszahlungen aus Rückstellungen für Jubiläumsgelder in Höhe von €83T vorgesehen (für 2025 geplant:  
€208T).  
Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste resultieren aus Änderungen aufgrund von Anpassungen auf Basis von  
Erfahrungswerten aus der Vergangenheit sowie aus Änderungen finanzieller Annahmen und werden bei Pensions- und  
Abfertigungsrückstellungen im sonstigen Ergebnis und bei Jubiläumsgeldrückstellungen im Personalaufwand erfasst. Im Geschäftsjahr  
2025 ergab sich ein versicherungsmathematischer Gewinn in Höhe von €434T (GJ 2024: €18T). der im Wesentlichen auf eine Änderung  
der finanziellen Annahmen zurückzuführen ist.  
Für die österreichischen leistungsorientierten Verpflichtungen (31.12.2025: €9.592T; 31.12.2024: €10.756T), die einen wesentlichen Teil  
der gesamten Nettoverpflichtungen (31.12.2025: €10.654 T; 31.12.2024: €12.012T) darstellen, wurden folgende, jeweils auf die  
Rückstellungshöhe bezogene Sensitivitäten ermittelt:  
2025 2024
in €T Anstieg Rückgang Anstieg Rückgang
Abzinsungssatz (1%
-752 863 -934 1.087
Veränderung)
Zukünftige Lohn- und
Gehaltserhöhungen 437 -394 545 -489
(1% Veränderung)
Zukünftige
Pensionserhöhungen 388 -339 395 -341
(1% Veränderung)
71  
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Der Dienstzeitaufwand wird unter „Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen“ (für die Rückstellungen für Abfertigungen und  
Pensionen) oder unter „Löhne“ und „Gehälter“ (für die Rückstellungen für Jubiläumsgelder) erfasst, während die Zinsaufwendungen unter  
„Zinsen für Leistungen an Arbeitnehmer“ ausgewiesen werden.  
Die durchschnittliche Laufzeit der Jubiläumsgeldverpflichtungen beträgt 7,7 Jahre (GJ 2024: 7,4 Jahre). Die durchschnittliche Laufzeit der  
Pensionsverpflichtungen beträgt 10 Jahre (GJ 2024: 11 Jahre). Die durchschnittliche Laufzeit der Abfertigungsverpflichtungen beträgt  
8,3 Jahre (GJ 2024: 9,3 Jahre).  
(24) Sonstige langfristige Verbindlichkeiten  
Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Förderbeitrag Projekt Slowenien 552 584
Sonstiges 131 179
Gesamt 683 763
Der Bau der Produktionsstätte in Slowenien wurde durch einen staatlichen Zuschuss gefördert, der über Abschreibungen sowie  
Personalaufwendungen erfolgswirksam aufgelöst wird.  
(25) Finanzverbindlichkeiten  
Die Finanzverbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Gesellschafterdarlehen (von der Fosun
Fashion Group (Cayman) Limited und
Tochtergesellschaften - 12%) 128.114 86.081
Bankdarlehen 487 2.661
Gesamt 128.601 88.742
davon langfristige 348 487
davon kurzfristige 128.253 88.255
Die Fremdfinanzierung der Wolford AG besteht zum 31. Dezember 2025 aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von €128.114T  
(einschließlich aufgelaufener Zinsen; GJ 2024: €86.081T) mit festen Zinssätzen von 12% (GJ 2024: 12%) sowie aus einem Bankdarlehen in  
Höhe von €487T (GJ 2024: €2.661T). Die Tranchen der Gesellschafterdarlehen haben unterschiedliche Fälligkeiten im Jahr 2026 oder sind  
bereits überfällig, müssen jedoch aufgrund der Nachrangigkeit der Darlehen kurzfristig nicht zurückgezahlt werden. Ein Anstieg des  
Zinsaufwands infolge des veränderten Zinsumfelds wird kurzfristig nicht erwartet.  
Die Gesellschafterdarlehen, von denen ein Teil bereits fällig, jedoch nachrangig ist, belaufen sich insgesamt auf €128.114T (GJ 2024:  
€86.081T) und werden als kurzfristig eingestuft, da das Unternehmen in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns  
kein uneingeschränktes Recht hat, die Erfüllung dieser Verbindlichkeiten um mindestens zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag  
aufzuschieben.  
Die Finanzverbindlichkeiten umfassen aufgelaufene Zinsen auf Gesellschafterdarlehen in Höhe von €23.087T (GJ 2024: €13.720T).  
72  
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In der folgenden Tabelle sind die erhaltenen Gesellschafterdarlehen aufgeführt:  
Höhe in €TGewährtUrsprüngliche Fälligkeit
10.000Vor dem 01.01.202231.12.2023
2.50028.01.202231.12.2023
5.00023.05.202231.12.2023
2.00028.06.202218.02.2023
4.00020.07.202212.03.2023
1.50029.07.202221.03.2023
3.50005.08.202228.01.2023
2.00030.08.202221.12.2022
2.00029.11.202227.01.2023
32.50031.12.2022
1.00024.07.202320.12.2023
1.00028.07.202320.12.2023
50024.10.202323.10.2024
1.50030.10.202329.10.2024
1.50031.10.202330.10.2024
3.00017.11.202319.11.2024
1.20028.11.202327.11.2024
42.20031.12.2023
1.50028.03.202428.03.2025
2.00017.04.202418.04.2025
1.50023.04.202424.04.2025
2.00029.05.202430.05.2025
1.00014.06.202415.06.2025
25021.06.202421.06.2025
1.00005.07.202406.07.2025
1.00001.08.202401.08.2025
1.00013.08.202414.08.2025
2.00009.09.202410.09.2025
1.30027.09.202425.09.2025
2.00009.10.202410.10.2025
1.00015.11.202415.11.2025
1.00021.11.202422.11.2025
6.00025.11.202425.11.2025
4.50004.12.202404.12.2025
71.25031.12.2024
30007.04.202507.04.2026
3.50011.08.202511.08.2026
1.90003.09.202503.09.2026
3.20017.09.202517.09.2026
80003.10.202503.10.2026
2.00021.10.202521.10.2026
1.50028.10.202528.10.2026
5.00027.11.202527.11.2026
89.45031.12.2025
Höhe in $TGewährtUrsprüngliche Fälligkeit
1.20008.12.202307.12.2024
10003.11.202503.11.2026
73  
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8.50025.11.202525.11.2026
8.16003.12.202503.12.2026
17.96012/31/2025
Wie in der obigen Tabelle dargestellt, wären die Darlehen gemäß ihrer Fälligkeit überwiegend zum 31. Dezember 2025 fällig gewesen. Alle  
Darlehen sind unbesichert.  
Insgesamt gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited im Geschäftsjahr 2025 zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von  
€18.200T sowie $16.760T (GJ 2024: €29.050T). Weitere Informationen zu den Gesellschafterdarlehen sind dem Abschnitt „Transaktionen  
mit nahestehenden Unternehmen und Personen“ zu entnehmen.  
(26) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind allesamt kurzfristig.  
Weitere Details finden sich im Abschnitt „Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen.  
74  
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(27) Sonstige Rückstellungen  
Stand Stand
WÄHRUNGSDIFF- AUSWEIS-
in €T 01.01.2025 VERBRAUCH AUFLÖSUNG ZUFÜHRUNG 31.12.2025
ERENZEN ÄNDERUNG
Kurzfristige Rückstellungen
Wiederherstellung 37 0 -37 5 73 0 78
Rückstellung für belastende Verträge 370 1 -15 -225 379 0 510
Sonstige 0 0 0 0 0 0 0
Langfristige Rückstellungen
Sonstige 133 0 0 0 1.232 0 1.365
Gesamt 540 3 -52 -220 1.683 0 1.953
Stand Stand
WÄHRUNGSDIFF- AUSWEIS-
in €T 01.01.2024 VERBRAUCH AUFLÖSUNG ZUFÜHRUNG 31.12.2024
ERENZEN ÄNDERUNG
Kurzfristige Rückstellungen
Wiederherstellung 73 0 -37 0 0 0 37
Rückstellung für belastende Verträge 62 0 -15 -49 370 3 370
Sonstige 0 0 0 0 0 0 0
Langfristige Rückstellungen
Sonstige 128 0 0 0 6 0 133
Gesamt 263 0 -52 -49 375 3 540
75  
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(28) Ertragsteuerverbindlichkeiten  
Ertragsteuerverbindlichkeiten in Höhe von €328T (GJ 2024: €570T) betreffen hauptsächlich Verbindlichkeiten ausländischer  
Tochtergesellschaften in Deutschland und im Vereinigten Königreich.  
(29) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten  
Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:  
in €T31.12.202531.12.2024
Verbindlichkeiten gegenüber dem
Finanzamt2.8985.421
Nicht konsumierter Urlaub934975
Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten440538
Sonstige Abgrenzungen509147
Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit1.0211.337
Verbindlichkeiten für Rechts- und
Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung8831.140
Verbindlichkeiten aus variablen
Gehaltsbestandteilen1.594630
Sonderzahlungen663577
Überstunden1230
Übrige3.2603.020
Gesamt12.32513.785
Davon Sonstige kurzfristige
nichtfinanzielle Verbindlichkeiten5.6398.301
Davon Sonstige kurzfristige finanzielle
Verbindlichkeiten6.6865.484
Die übrigen sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Kreditoren mit Guthabensalden, Abgaben,  
Aufwendungen für den Aufsichtsrat sowie Publikationskosten.  
(30) Vertragsvermögenswerte sowie Rückerstattungs- und Vertragsverbindlichkeiten  
Die Vertragsvermögenswerte umfassen €9T (GJ 2024: €19T) im Zusammenhang mit Zuschüssen an Einzelhändler für die Anschaffung  
von Ladeneinrichtungen.  
Die gemäß IFRS 15 erfassten Vertragsverbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Gutscheinen in Höhe von €1.058T (GJ 2024:  
€1.098T) sowie Rückstellungen für noch nicht ausbezahlte Kundenretouren in Höhe von €1.212T (GJ 2024: €129T).  
(31) Eventualverbindlichkeiten  
Es bestehen Mietgarantien in Höhe von €74T (GJ 2024: €250T).  
76  
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(32) Leasing  
Im Geschäftsjahr 2025 wurden im Rahmen von Leasingverträgen folgende Beträge erfolgswirksam erfasst:  
in €T20252024
Sonstige Erträge aus Mietvertragsänderungen-1.165-4.221
Abschreibungen von Nutzungsrechten8.13110.769
Wertaufholungen von Nutzungsrechten-1.035-280
Wertminderungen auf Nutzungsrechte4.3794.804
Aufwendungen für Mieten und Leasing,
ausgewiesen als sonstige betriebliche
Aufwendungen5.5984.373
Zinsaufwand2.0813.184
Gesamt15.98918.629
77  
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Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen der Nutzungsrechte:  
Anschaffungskosten  
Stand WÄHRUNGS- Stand
in €T ZUGANG ABGANG
01.01.2025 DIFFERENZEN 31.12.2025
Nutzungsrecht an Gebäuden
64.423 -2.911 23.774 -34.210 51.076
Nutzungsrecht an technischen
Anlagen und Maschinen 0 0 0 0 0
Nutzungsrecht an anderen Anlagen.
Betriebs- und Geschäftsausstattung 249 0 178 -78 349
Gesamt 64.672 -2.912 23.952 -34.288 51.425
Stand WÄHRUNGS- Stand
in €T ZUGANG ABGANG
01.01.2024 DIFFERENZEN 31.12.2024
Nutzungsrecht an Gebäuden 87.507 2.332 9.270 -34.685 64.423
Nutzungsrecht an technischen
51 0 0 -51 0
Anlagen und Maschinen
Nutzungsrecht an anderen Anlagen.
321 0 249 -321 249
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Gesamt 87.879 2.332 9.519 -35.058 64.672
78  
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Kummulierte Abschreibungen  
Stand Stand
WÄHRUNGS- WERTMINDERUN- WERT-
in €T 01.01.2025 ZUGANG ABGANG 31.12.2025
DIFFERENZEN GEN AUFHOLUNGEN
Nutzungsrecht an
Gebäuden 28.719 -1.573 4.379 -1.035 8.034 -17.272 21.252
Nutzungsrecht an
technischen Anlagen und
Maschinen 0 0 0 0 0 0 0
Nutzungsrechte an
anderen Anlagen. Betriebs-
und Geschäftsausstattung 24 0 0 0 97 -23 98
Gesamt 28.743 -1.573 4.379 -1.035 8.131 -17.295 21.350
Stand WÄHRUNGS- WERTMINDERUN- Stand
in €T WERT-AUFHOLUNGEN ZUGANG ABGANG
01.01.2024 DIFFERENZEN GEN 31.12.2024
Nutzungsrecht an
Gebäuden 32.703 1.233 4.804 -280 10.703 -20.445 28.719
Nutzungsrecht an
technischen Anlagen und
Maschinen 43 0 0 0 9 -51 0
Nutzungsrechte an
anderen Anlagen.
Betriebs- und
Geschäftsausstattung 238 0 0 0 58 -272 24
Gesamt 32.984 1.233 4.804 -280 10.769 -20.768 28.743
79  
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Buchwerte  
Stand Stand
in €T 31.12.2025 31.12.2024
Nutzungsrechte an Gebäuden 29.824 35.704
Nutzungsrecht an technischen
Anlagen und Maschinen 0 0
Nutzungsrecht an anderen
Anlagen. Betriebs- und
Geschäftsausstattung 251 226
Gesamt 30.075 35.930
Die Nutzungsrechte betreꢀen hauptsächlich Gebrauchsrechte an gewerblichen Gebäuden (Shops), einschließlich bezahlter  
Schlüsselgelder, Ladenausstattungen, Produktionsmaschinen und Kraftfahrzeuge.  
Von den Zugängen zu Nutzungsrechten in Höhe von €23.952T (GJ2024: €9.519T) entfallen €2.246T (GJ2024: €3.398T) auf Zugänge aus  
neuen Mietverträgen und der Verlagerung bestehender Leasingverhältnisse, während €21.706T (GJ2024: €6.121T) auf Zugänge aus  
Vertragsmodifikationen entfallen. Abgänge in Höhe von €34.288T (Anschaꢀungskosten) (GJ2024: €35.058T) bzw. €17.295T (kumulierte  
Abschreibungen) (GJ2024: €20.768T) ergeben sich aus vorzeitigen Beendigungen von Miet- und Leasingverträgen. Aufgrund der  
Verringerung des Umfangs geleaster Stores bzw. der vorzeitigen Beendigung von Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2025  
Modifikationsgewinne in Höhe von €1.165T als sonstige Erträge erfasst (GJ2024: €4.221T).  
Zum 31.Dezember2025 umfassen die Leasingverbindlichkeiten einen langfristigen Anteil (über 12Monate) in Höhe von €27.053T  
(GJ2024: €31.474T) sowie einen kurzfristigen Anteil in Höhe von €8.599T (GJ2024: €12.675T). Für die Entwicklung der  
Leasingverbindlichkeiten wird auf AbschnittV. Finanzinstrumente verwiesen.  
IV.  
ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERN-CASHFLOW  
Die Kapitalflussrechnung der Wolford-Gruppe zeigt die Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die sich aus  
zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen während der Berichtsperiode ergeben. In Übereinstimmung mit IAS7 wird zwischen  
Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die  
Zahlungsströme aus der laufenden Geschäftstätigkeit werden anhand der indirekten Methode auf Basis des Konzernergebnisses vor  
Steuern dargestellt. Hingegen werden die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit direkt anhand der jeweiligen  
Ein- und Auszahlungen dargestellt.  
Die Finanzmittel entsprechen der betreꢀenden Bilanzposition Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und umfassen Guthaben  
und täglich fällige Einlagen bei Banken sowie sonstige Finanzmittel. Zum 31.Dezember2025 werden gebundene Zahlungsmittel in Höhe  
von €513T (GJ2024: €1.116T) unter den sonstigen langfristigen Forderungen ausgewiesen.  
Die Eꢀekte aus Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beziehen sich auf Tochtergesellschaften  
in Nordamerika, dem Vereinigten Königreich, Asien, Skandinavien und der Schweiz.  
Nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge betreꢀen insbesondere nicht realisierte Fremdwährungsgewinne und -verluste,  
Gewinne aus Modifikationen von Leasingverträgen sowie Eꢀekte aus der Veräußerung von Vermögenswerten und aus Abschreibungen,  
Amortisationen und Wertminderungen von Vermögenswerten.  
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Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit im Zusammenhang mit Finanzverbindlichkeiten und den dazugehörigen Vermögenswerten  
ZUGANG
NUTZUNG SONSTI
ZINSEN SRECHTE GE
Stand Stand
(NICHT- (NICHT-
01.01.202 (NICHT CASH- 31.12.202
in €T 5 -CASH) CASH) FLOW CASH) 5
Finanz-
verbindlichkeiten 88.742 9.366 31.446 -953 128.601
Leasing- -
verbindlichkeiten 44.149 2.274 12.5171.746 35.652
Gesamt 132.891 9.366 2.274 18.929793 164.253
ZUGANG
NUTZUNGS SONSTIG
Stand ZINSEN RECHTE E
01.01.202 (NICHT-(NICHT- CASH- (NICHT-Stand
in €T 4 CASH) CASH) FLOW CASH) 31.12.2024
Finanz-
verbindlichkeiten 51.494 6.377 0 30.911 0 88.742
Leasing-
verbindlichkeiten 62.522 0 3.368 -10.830 -10.911 44.149
Gesamt 114.016 6.377 3.368 20.081 -10.911 132.891
Die Bewegungen der langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten werden in der Kapitalflussrechnung dargestellt. Andere nicht  
zahlungswirksame Veränderungen beziehen sich hauptsächlich auf Modifikationen von Leasingverbindlichkeiten aufgrund von  
Änderungen bestehender Leasingverträge im laufenden Geschäftsjahr sowie auf Wechselkurseffekte.  
Der Cashflow aus Leasingverhältnissen in Höhe von €14.598T (GJ 2024: €14.016T) umfasst den Tilgungsanteil von €12.517T (GJ 2024:  
€10.830T) sowie die Zinszahlungen in Höhe von €2.081T (GJ 2024: €-3.186T). Die insgesamt gezahlten Zinsen beliefen sich auf €4.578T,  
einschließlich der für Leasingverhältnisse gezahlten Zinsen in Höhe von €2.081T (GJ 2024: €3.186T), der Zinsen für Darlehen von €1.939T  
(GJ 2024: €0T) sowie der Zinszahlungen für sonstige gezahlte Zinsen in Höhe von €558T (GJ 2024: €426T).  
Aufgrund der Währungsumrechnung können die Veränderungen in den Bilanzposten, die in der Kapitalflussrechnung dargestellt werden,  
nicht direkt aus der Bilanz abgeleitet werden.  
2
V.  
FINANZINSTRUMENTE  
Finanzielles Risikomanagement  
Ziele und Methoden des Finanz- und Kapitalmanagements  
Das Ziel des Finanzrisikomanagements besteht darin, Unsicherheitsfaktoren zu erfassen und zu beurteilen, ob diese sich negativ auf die  
Geschäftsleistung des Unternehmens auswirken könnten. Das wichtigste Ziel des Finanz- und Kapitalmanagements von Wolford ist es,  
jederzeit eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, sodass der Konzern die für die Branche typischen saisonalen Schwankungen  
ausgleichen und sein weiteres strategisches Wachstum finanzieren kann.  
Aufgrund der Nutzung von Finanzinstrumenten ist die Wolford-Gruppe insbesondere folgenden Risiken ausgesetzt:  
Kapitalrisiko  
o
Kreditrisiko  
o
Zinsrisiko  
o
Währungsrisiko  
o
Liquiditätsrisiko  
o
Wesentliche primäre Finanzverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie seit  
2021 aufgenommene Gesellschafterdarlehen. Wolford verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen, Bankguthaben, Kassenbestände und kurzfristige Einlagen, die direkt aus der Geschäftstätigkeit resultieren.  
Wolford war weder im Geschäftsjahr 2025 noch im Geschäftsjahr 2024 Partei von Sicherungsgeschäften oder eigenständigen Derivaten.  
Kapitalrisikomanagement  
Die Sicherstellung der Liquidität und das Erreichen einer soliden finanziellen Basis stehen im Mittelpunkt der Konzernstrategie. Die  
Steuerung der Liquidität erfolgt unter anderem durch eine laufende Liquiditätsplanung durch das Management sowie die entsprechende  
regelmäßige Überwachung wesentlicher Leistungskennzahlen.  
Grundsätzlich korreliert das Kapitalmanagement im gesamten Konzern eng mit der Liquiditätsplanung. Dementsprechend erfolgt eine  
wöchentliche Berichterstattung über die gruppenweite Liquidität, die als Grundlage zur Ableitung der frei verfügbaren Liquidität dient.  
Dieser Bericht wird dem Vorstand übermittelt. Die wöchentliche Berichterstattung bildet die Basis für weitere zukunftsorientierte  
Prognosen. Die Liquiditätsprognosen werden regelmäßig erstellt und umfassen einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten 8 (kann im Fall  
einer erforderlichen spezifischen Überprüfung auf eine Ganzjahresprognose ausgeweitet werden). Der Konzern leitet Maßnahmen ein,  
beispielsweise Kostensenkungsprogramme, wenn Abweichungen von den Mindestanforderungen zwischen den IST und den geplanten  
Kennzahlen auftreten und kurzfristig oder mittelfristig keine Verbesserung der Kennzahlen zu erwarten ist. Eine weitere operative  
Maßnahme, zusätzlich zu Kostenreduktions und Kostenausweichprogrammen, besteht in der konzerninternen Finanzierung. Ist dies nicht  
möglich, greift der Konzern auf eine Finanzierung durch Dritte zurück. In diesem Fall wird das Kapital oder Liquiditätsbedarf durch  
verzinsliche Darlehen gedeckt.  
In den vergangenen Jahren befand sich Wolford in einer schwierigen finanziellen Situation. Die Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit  
und andere Finanzierungsquellen reichten nicht aus, um die laufenden Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Das Kapitalmanagement war  
daher herausfordernd, ist jedoch ein äußerst wichtiger Schwerpunktbereich mit dem klaren Ziel, den Konzern zu einer stabilen  
Wachstumsphase zu führen und die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen.  
Derzeit ist die Wolford Gruppe auf Fremdkapital und Fremdfinanzierungen angewiesen. Wolford hat seinen Finanzierungsbedarf in der  
Vergangenheit durch Gesellschafterdarlehen des Mehrheitsaktionärs gedeckt. Für weitere Informationen zu Gesellschafterdarlehen und  
ausstehenden Beträgen wird auf Note (25) verwiesen.  
Die Steuerung und Anpassung der Kapitalstruktur des Konzerns erfolgt in Übereinstimmung mit der Entwicklung der wirtschaftlichen  
Rahmenbedingungen. Zentrales Unternehmensziel ist profitables Wachstum und eine Steigerung des Free Cashflows.  
Das vorrangige Ziel des Kapitalrisikomanagements besteht darin, die Finanzierungskosten des Unternehmens durch das Erreichen einer  
hohen Eigenkapitalquote und einer soliden Bonität zu minimieren und dadurch negative Auswirkungen auf das Ergebnis so gering wie  
möglich zu halten. In diesem Zusammenhang besteht keine Änderung gegenüber dem Vorjahr.  
Die wichtigste Kennzahl für das Kapitalrisikomanagement des Konzerns ist der Verschuldungsgrad, der das Verhältnis von  
Nettoverschuldung zu Eigenkapital darstellt.  
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Die Nettoverschuldung ist definiert als lang und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich langfristiger finanzieller Vermögenswerte  
sowie abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Die Entwicklung dieser Kennzahl ist in der folgenden Tabelle  
dargestellt:  
in €Mio.31.12.202531.12.2024
Finanzverbindlichkeiten128,6088,74
- langfristige finanzielle Vermögenswerte-1,03-1,05
- Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente-8,38-3,44
Nettoverschuldung (ohne
Leasingverhältnisse)119,1984,25
Eigenkapital-114,63-88,44
Gearing in %-104,0-95,3
Als Folge der erhöhten finanziellen Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr sowie des negativen Gesamtergebnisses in den Jahren 2025 und  
2024 kam es zu einer erhöhten Nettoverschuldung und zu einer deutlichen Verschlechterung der Eigenkapitalbasis.  
Kreditrisiko  
Die Wolford Gruppe schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Die Bonität neuer Kunden wird insbesondere im  
Großhandelsgeschäft des Konzerns überprüft. Im Onlinegeschäft arbeitet das Unternehmen mit einem externen Anbieter für  
Bonitätsprüfungen zusammen, der die Kreditwürdigkeit der Kunden zum Zeitpunkt ihrer Bestellung bewertet. Darüber hinaus werden  
eingehende Bestellungen laufend überwacht und von den zuständigen Online Shop Managern geprüft.  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen hauptsächlich das Großhandelsgeschäft. Zur Überwachung des Ausfallrisikos  
werden Kunden entsprechend ihrer Bonität in Kategorien eingeteilt. Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen werden sämtliche Veränderungen der Kreditwürdigkeit der Kunden vom erstmaligen Ansatz der  
Zahlungsbedingungen bis zum Bilanzstichtag und darüber hinaus berücksichtigt. Es bestehen keine wesentlichen Konzentrationen von  
Bonitätsrisiken, da einzelne Schuldner nur einen geringen Anteil am Gesamtbestand der Forderungen ausmachen und keine Korrelation  
zwischen einzelnen Posten besteht. Der Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf unterschiedliche  
Zeitpunkte des Zahlungseingangs im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen, sowie auf den reduzierten Umsatz.  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Anwendung des vereinfachten Modells der „erwarteten Kreditverluste (ECL)“  
bewertet, das auf allen möglichen Ausfallereignissen während der erwarteten Laufzeit basiert. Zu diesem Zweck wird die  
Wertminderungsnotwendigkeit im Rahmen einer Wertminderungsmatrix durch Analyse der Vergangenheit und Schätzung zukünftiger  
Entwicklungen ermittelt.  
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Forderungen werden spätestens bei Übergabe an einen Rechtsanwalt, Inkassodienst oder ein Gericht wertgemindert (Level 3). Die  
Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:  
in €T 31.12.2025 31.12.2024
01. Januar 3.319 2.661
Zuführung (+) / Auflösung (-) 1.113 1.322
Verbrauch -448 -697
Währungsdiꢀerenzen -99 33
31. Dezember 4.286 3.319
Die folgenden Tabellen enthalten Informationen über das Ausfallrisiko und die erwarteten Kreditverluste für Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2025 und zum 31. Dezember 2024  
BRUTTO WERTMINDER
VERLUSTRATE
31.12.2025 in €T BUCHWERT UNG
Wholesale 39,49% 10.623 4.195
Forderungen mit ECL 1,48% 6.081 90
Forderungen (Credit
Impaired) 90,38% 4.542 4.105
Online 5,29% 1.701 90
BRUTTOWERT
VERLUSTRATE
31.12.2024 in €TBUCHWERTMINDERUNG
Wholesale27,15%11.8933.229
Forderungen mit ECL0,65%5.98240
Forderungen (Credit Impaired)53,95%5.9113.189
Online65,40%13890
Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Eine Forderung gilt als endgültig uneinbringlich, wenn ein Rechtsanwalt, ein  
Inkassodienst oder ein Gericht dies bestätigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die weder wertgemindert noch überfällig  
sind, lagen zum Bilanzstichtag keine Hinweise darauf vor, dass Kunden ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen können.  
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Die folgende Tabelle zeigt das Risikoprofil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis der Wertminderungsmatrix:  
in €T31.12.202531.12.2024
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen nach Wertberichtigung8.0398.712
Nicht fällig4.0101.380
überfällig 1-30 Tage1.0831.257
überfällig 31–60 Tage702495
überfällig 61–90 Tage1.6562.949
überfällig 91–120 Tage01.151
überfällig > 121 Tage5881.480
Zinsrisiko  
Das Zinsrisiko des Konzerns ergibt sich im Wesentlichen aus Finanzierungen mit variabler Verzinsung. Eine Veränderung des allgemeinen  
Zinsniveaus kann zu einer Erhöhung oder Verringerung des Zinsaufwands führen. Die Zinsen für die Gesellschafterdarlehen sind mit 12%  
festgelegt. Die Verzinsung langfristiger Bankdarlehen ist sowohl variabel als auch fest.  
Aufgrund der geringen Bedeutung variabel verzinster Verbindlichkeiten besteht kein wesentliches Zinsrisiko.  
Währungsrisiko  
Währungsrisiko bezeichnet das Risiko von Wertschwankungen bei Finanzinstrumenten infolge von Änderungen von Wechselkursen.  
Dieses Risiko entsteht, wenn Transaktionen in anderen Währungen als der funktionalen (lokalen) Währung des Unternehmens abgewickelt  
werden. Risiken im Zusammenhang mit wechselkursabhängigen Positionen aus bestehenden Fremdwährungsforderungen und  
-verbindlichkeiten sowie aus geplanten Umsätzen werden monatlich vom Konzern-Treasury im Rahmen der Liquiditätsplanung überprüft.  
Es wurden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr Sicherungsgeschäfte abgeschlossen.  
Die Tochtergesellschaften von Wolford wickeln Transaktionen, Umsätze, Leasingverhältnisse und Personalaufwendungen in der Regel in  
ihrer jeweiligen funktionalen Währung ab, einschließlich des Warenbezugs von den Produktionsgesellschaften in Österreich und  
Slowenien. Eine Ausnahme stellt der konzerninterne Warenbezug der chinesischen Gesellschaft dar. Dementsprechend liegt das  
Wechselkursrisiko aus konzerninternen Umsätzen überwiegend bei der Wolford AG.  
Die Unternehmensleitung analysierte die Sensitivität gegenüber einer realistisch möglichen Änderung der USD-Wechselkurse, wobei alle  
anderen Variablen konstant gehalten wurden. Die Auswirkungen auf den Konzernverlust ergeben sich aus Änderungen des beizulegenden  
Zeitwerts monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Die Wechselkursrisiken in Bezug auf alle anderen Währungen sind für den  
Konzern nicht wesentlich. Eine Veränderung des USD-Wechselkurses auf Basis der konsolidierten Bilanz unter Ausschluss konzerninterner  
Effekte von +/- 10% würde zu einer Erhöhung des Verlusts um 416T (2024: €86T) bzw. zu einer Verringerung des Verlusts um €507T (2024:  
€105T) führen.  
Liquiditätsrisiko  
Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, nicht jederzeit über ausreichend Mittel zu verfügen, um finanzielle Verbindlichkeiten fristgerecht  
begleichen zu können. In der Wolford Gruppe werden Liquiditätsrisiken gesteuert und finanzielle Risiken durch die zentrale  
Treasury-Abteilung überwacht. Diese Abteilung erstellt wöchentliche und monatliche Liquiditätsprognosen für den gesamten Konzern und  
berichtet dem Vorstand über den aktuellen Finanzstatus.  
Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit hält die Wolford Gruppe Liquidität in Form von Bankguthaben, die größtenteils täglich verfügbar  
sind, um erwartete betriebliche Aufwendungen und finanzielle Verbindlichkeiten bedienen zu können. Die Weltwirtschaft erholte sich im  
Geschäftsjahr 2025 nur langsam und Ungleichheit sowie geopolitische Spannungen zwischen führenden Volkswirtschaften (USA, China,  
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Russland) sowie Kriege wie in der Ukraine oder im Gazastreifen führten zu Unsicherheiten, die eine verstärkte Überwachung der Liquidität  
erforderlich machten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Kapitel „Going Concern.  
Im Geschäftsjahr 2025 wurden von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited zusätzliche Gesellschafterdarlehen mit einem festen  
Zinssatz von 12% p.a. gewährt. Für weitere Informationen wird auf Note (25) verwiesen.  
Hinsichtlich der Gesellschafterdarlehen hat der Konzern den finanzierenden Gesellschaftern keine Zusicherungen in Bezug auf finanzielle  
Covenants gegeben.  
Die folgende Tabelle basiert auf den nicht abgezinsten Cashflows (Zinsen und Tilgung) der finanziellen Verbindlichkeiten und zeigt die  
verbleibenden Laufzeiten der vom Konzern gehaltenen finanziellen Verbindlichkeiten:  
BUCHWERT CASHFLOW CASHFLOW CASHFLOW CASHFLOW
in €T 31.12.2025 2026 Q1 2026 Q2-Q4 2027-2030 Nach 2031
Leasingverbindlichkeiten 35.652 2.417 7.250 21.442 9.721
Finanzverbindlichkeiten 128.601 44 135 0 203.734*
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen 9.263 5.735 3.528 0 0
Sonstige
Finanzverbindlichkeiten
(kurzfristig) 6.686 2.749 3.937 0 0
Gesamt 180.202 10.945 14.850 21.442 213.455
*) Bei den finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich um Gesellschafterdarlehen der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited, die in  
der Bilanz als kurzfristig ausgewiesen werden, da der Konzern kein Recht hat, die Begleichung für mindestens 12 Monate nach dem  
Bilanzstichtag aufzuschieben. Aufgrund der vertraglichen Bedingungen der Darlehen darf die Rückzahlung jedoch nur erfolgen, wenn  
bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, die im Abschnitt Going Concern erläutert sind. Das Management erwartet, dass diese  
Voraussetzungen vor 2031 nicht erfüllt werden.  
BUCHWERT CASHFLOW CASHFLOWCASHFLOWCASHFLOW
in €T 31.12.2024 2025 Q1 2024 Q2-Q4 2025-2029 Nach 2030
Leasingverbindlichkeiten 44.149 3.606 10.819 15.848 21.583
Finanzverbindlichkeiten 88.742 0 2.661 106.740 0
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen 25.083 1.100 23.983 0 0
Sonstige
Finanzverbindlichkeiten
(kurzfristig) 5.483 2.307 3.176 0 0
Gesamt 163.457 7.013 40.639 122.588 21.583
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Primäre Finanzinstrumente  
Die primären Finanzinstrumente der Wolford Gruppe sind in der Bilanz ausgewiesen. Auf der Aktivseite umfassen Finanzinstrumente  
Wertpapiere, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle  
Forderungen. Auf der Passivseite umfassen Finanzinstrumente verzinsliche finanzielle Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus  
Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Die Buchwerte der in der Bilanz ausgewiesenen primären  
Finanzinstrumente entsprechen weitgehend ihren beizulegenden Zeitwerten. Die ausgewiesenen Beträge stellen auch die maximalen  
Ausfallrisiken dar, da keine Aufrechnungsvereinbarungen bestehen.  
Beizulegender Zeitwert  
Zur Ermittlung und Darstellung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten entsprechend der angewandten  
Bewertungsmethode wird die folgende Hierarchie verwendet:  
Level 1: Börsennotierte Preise für identische Vermögenswerte oder Schulden auf aktiven Märkten;  
Level 2: Andere als die in Level 1 genannten beobachtbaren Inputfaktoren, die entweder direkt (als Preise) oder indirekt (aus Preisen  
abgeleitet) für den Vermögenswert oder die Schuld beobachtbar sind;  
Level 3: Inputfaktoren für Vermögenswerte oder Schulden, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.  
Die unter Level 1 ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte umfassen börsennotierte Investmentfondsanteile. Wie im Vorjahr wurden  
im Geschäftsjahr 2025 und im Geschäftsjahr 2024 keine Posten zwischen den Levels 1 und 3 umklassifiziert.  
31.12.2025 in €T LEVEL 1 LEVEL 2 LEVEL 3
Langfristige Vermögenswerte
Langfristige finanzielle 1.033 0 0
Vermögenswerte
Gesamt 1.033 0 0
31.12.2024 in €T LEVEL 1 LEVEL 2 LEVEL 3
Langfristige Vermögenswerte
Langfristige finanzielle
Vermögenswerte 1.054 0 0
Gesamt 1.054 0 0
Die Buchwerte der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie der  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der kurzfristigen Verbindlichkeiten können aufgrund ihrer kurzfristigen Natur als  
angemessene Annäherung an ihre beizulegenden Zeitwerte angesehen werden.  
Die Anschaꢀungskosten, beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte der langfristigen finanziellen Vermögenswerte stellen sich wie folgt dar:  
FAIR VALUE = REALISIERTE
31.12.2025 in €T ANSCHAFFUNGSKOSTEN
BUCHWERT GEWINNE/VERLUSTE
Langfristige
finanzielle
Vermögenswerte
Investmentfonds-
Anteile 1.398 1.033 -365
Gesamt 1.398 1.033 -365
FAIR VALUE = REALISIERTE
31.12.2024 in €T ANSCHAFFUNGSKOSTEN BUCHWERT GEWINNE/VERLUSTE
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Langfristige
finanzielle
Vermögenswerte
Investmentfonds-
Anteile 1.398 1.054 -344
Gesamt 1.398 1.054 -344
Die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten basierend auf Bewertungskriterien, Fälligkeiten und Klassen  
Die folgende Tabelle zeigt den Abgleich der Buchwerte der Finanzinstrumente mit den Bewertungskategorien gemäß IFRS 9:  
BEWERTUNGS
31.12.2025 in €T KATEGORIE NACH BUCHWERT FAIR VALUE KURZFRISTIG LANGFRISTIG
IFRS 9
Zahlungsmittel und
AC
Zahlungsmitteläquivalente 8.375 8.375 8.375 0
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen AC 8.039 8.039 8.039 0
Sonstige finanzielle Forderungen und
AC 1.703 1.703 0 1.703
Vermögenswerte
Langfristige finanzielle
FVPL 1.033 1.033 0 1.033
Vermögenswerte
Gesamt 19.150 19.150 16.414 2.736
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
AC 9.263 9.263 9.263 0
und Leistungen
Finanzverbindlichkeiten AC 128.601 128.601 128.253 38
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
AC 0 0 0 0
(langfristig)
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
AC 6.686 6.686 6.686 0
(kurzfristig)
Gesamt 144.550 144.550 144.202 348
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BEWERTUNGS
31.12.2024 in €T KATEGORIE NACH BUCHWERT FAIR VALUE KURZFRISTIG LANGFRISTIG
IFRS 9
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente AC
3.441 3.441 3.441 0
Forderungen aus Lieferungen und
AC 8.712 8.712 8.712 0
Leistungen
Sonstige finanzielle Forderungen und
AC 7.540 7.540 0 7.540
Vermögenswerte
Langfristige finanzielle FVPL
Vermögenswerte 1.054 1.054 0 1.054
Gesamt 20.747 15.959 12.153 3.806
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
AC 25.083 25.083 25.083 0
und Leistungen
Finanzverbindlichkeiten AC
88.742 88.742 88.255 487
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
AC 5.483 5.483 5.483 0
(kurzfristig)
Gesamt 119.308 119.308 118.821 487
Bewertungskategorien gemäß IFRS 9:  
AC: Bewertung zu fortgeführten Anschaꢀungskosten  
FVPL: Bewertung zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung  
Zum 31. Dezember 2024 und zum 31. Dezember 2025 wurden keine finanziellen Vermögenswerte verpfändet.  
Nettoergebnisse nach Klassen:  
AUS DER INSGESAMT IN DER
FOLGEBEWERTUNG AUS WERT-
2025 in €T AUS GEWINN- UND
ZINSEN ZUM VERLUSTRECHNUNG
BEIZULEGENDEN
ZEITWERT MINDERUNGEN ERFASST
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente 0 0 0 0
(AC)
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen 0 0 -1.129 -1.129
(AC)
Zum Fair Value bewertete
Vermögenswerte
0 -21 0 -21
durch Gewinn oder Verlust
(FVPL)
Finanzverbindlichkeiten und
Leasingverbindlichkeiten -13.996 0 0 -13.996
(AC)
Nettoergebnis -13.996 -21 -1.129 -15.146
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AUS DER AUS WERT- INSGESAMT IN DER
FOLGEBEWERTUNG
AUS GEWINN- UND
2024 in €T ZUM
ZINSEN MINDERUNGEN VERLUSTRECHNUNG
BEIZULEGENDEN
ERFASST
ZEITWERT
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente 9 0 0 9
(AC)
Forderungen aus Lieferungen
0 0 -1.074 -1.074
und Leistungen (AC)
Zum Fair Value bewertete
Vermögenswerte
0 -21 0 -21
durch Gewinn oder Verlust
(FVPL)
Finanzverbindlichkeiten und
Leasingverbindlichkeiten -9.948 0 0 -9.948
(AC)
Nettoergebnis -9.939 -21 -1.074 -11.034
VI.  
SONSTIGE ANGABEN  
Honorare des Abschlussprüfers  
Die Aufwendungen für Leistungen des Abschlussprüfers der jeweiligen Konzernabschlüsse gliedern sich wie folgt:  
in €T 2025 2024
Konzern- und Jahresabschlussprüfungshonorar 301 360
Sonstige Leistungen 0 0
Gesamt 301 360
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 13. November 2025 wurde die Forvis Mazars Audit GmbH  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kärntner Ring 5-7, 1015 Wien, als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss des Unternehmens gemäß  
Unternehmensgesetzbuch (UGB) für das Geschäftsjahr 2025, sowie als Abschlussprüfer des IFRS-Konzernabschlusses für 2025 bestellt.  
11  
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Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen  
Die jeweiligen Transaktionen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen.  
Lieferantenbeziehungen  
Liefer-  und Fosun Sonstige Gesamt
Leistungsbeziehung Fashion nahestehende
2025 in €T Group Unternehmen
(Cayman)
Limited
Erhalten -9.366 -2.463 -11.829
Erbracht 758 758
Stand  der
Forderungen -253 -253
Stand  der
Verbindlichkeiten -128.114 -1.752 -129.866
Liefer-  und Fosun Sonstige Gesamt
Leistungsbeziehung Fashion nahestehende
2024 in €T Group Unternehmen
(Cayman)
Limited
Erhalten -6.337 -2.859 -9.196
Erbracht 529 529
Stand  der
Forderungen -163 -163
Stand  der
Verbindlichkeiten -86.081 1.549 -84.532
Sonstige nahestehende Unternehmen umfassen Gesellschaften innerhalb der Fosun-Gruppe, mit denen der Konzern Geschäfte im  
Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit tätigt.  
Zum 31. Dezember 2025 beliefen sich die von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited und ihren Tochtergesellschaften gewährten  
Gesellschafterdarlehen auf insgesamt €105.027T (GJ 2024: €72.361T). Zum 31. Dezember 2025 waren für diese Gesellschafterdarlehen  
Zinsen in Höhe von €23.087T (GJ 2024: €13.720T) aufgelaufen. Im Geschäftsjahr 2025 und 2024 wurden weder Rückzahlungen der  
Darlehen noch Zinszahlungen geleistet. Alle Darlehen wurden zu einem Zinssatz von 12% p.a. gewährt, woraus sich ein Zinsaufwand für  
das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von €9.366T (GJ 2024: €6.337T) ergibt.  
Zum 31. Dezember 2025 besteht gegenüber dem Gesellschafter eine finanzielle Verbindlichkeit in Höhe von €128.114T (GJ 2024:  
€86.081T) (einschließlich aufgelaufener Zinsen).  
Seit dem 1. Februar 2019 unterhält die Wolford-Gruppe eine Geschäftsbeziehung mit Fosun Fashion Brand Management (FFBM), um ihre  
Marktpräsenz in China zu stärken und auszubauen. FFBM ist eine Tochtergesellschaft der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited und  
fungiert im Auftrag von Wolford als Full-Service-Dienstleister mit Schwerpunkt auf Vertrieb und Marketing. Neben dem Ausbau des  
Marktzugangs ist FFBM auch für das operative Management sämtlicher Großhandels- und Einzelhandelskanäle sowie des Online-Handels  
verantwortlich. Der Vertrag zwischen FFBM und Wolford sieht eine monatliche Zahlung eines Fixbetrags sowie eine leistungsabhängige  
Provision für jeden Vertriebskanal (Einzelhandel, Großhandel, Online) vor.  
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Im Geschäftsjahr wurden insgesamt €474T an FFBM gezahlt (GJ 2024: €511T); die Höhe der ausstehenden Verbindlichkeiten zum  
31. Dezember 2025 beträgt €706T (GJ 2024: €289T).  
Der wirtschaftliche Eigentümer von Fosun Fashion Brand Management (FFBM) ist Herr Guangchang Guo, der per 31. Dezember 2022 auch  
der wirtschaftliche Eigentümer der FFG Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. ist, welche nach der Kapitalerhöhung im Juni 2025 74,7% der Anteile  
an Wolford hält.  
Angaben zu Vorstand und Aufsichtsrat  
2025 in €T (KURZFRISTIGE) SONSTIGE ABFERTIGUNGEN PENSIONEN GESAMTBEZÜGE
BEZÜGE BEZÜGE
Aufwendungen für 677 0 0 0 677
Vorstandsmitglieder
davon variabel 97 0 0 0 97
Ehemalige 0 0 0 311 311
Vorstandsmitglieder
Gesamt 677 0 0 311 988
Im Geschäftsjahr 2025 wurden Boni in Höhe von €97T (GJ 2024: €0T)ausbezahlt und €140T für das Geschäftsjahr 2025 zurückgestellt.  
2024 in €T (KURZFRISTIGE) SONSTIGE ABFERTIGUNGEN PENSIONEN GESAMTBEZÜGE
BEZÜGE BEZÜGE
Aufwendungen für 824 72 663 0 1.559
Vorstandsmitglieder
davon variabel 0 0 0 0 0
Ehemalige 0 0 0 296 296
Vorstandsmitglieder
Gesamt 824 72 663 296 1.855
Die Aufwendungen für die Vergütung des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf €6T (GJ 2024: €53T). Im Geschäftsjahr 2025 und  
2024 wurden keine Vorschüsse an Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrats geleistet und es bestanden keine Verbindlichkeiten  
gegenüber Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern. Es bestanden keine außerbilanziellen Geschäfte.  
Keines der Mitglieder des Aufsichtsrats unterhielt geschäftliche oder persönliche Beziehungen zur Gesellschaft oder zu ihrem Vorstand,  
die einen wesentlichen Interessenkonflikt begründen und daher geeignet wären, das Verhalten des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds zu  
beeinflussen. Gleiches gilt für die Mitglieder des Vorstands.  
Die Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2025 waren:  
Ralf Polito, Chief Operating Oꢀicer (COO) seit 17. April 2023  
o
Rimbert Regis, Mitglied des Vorstands seit 6. Mai 2024; Chief Executive Oꢀicer vom 14. Juni 2024 bis 17. Januar 2025  
o
Giordano Domenico, Chief Human Resources Oꢀicer (CHRO) vom 1. August 2024 bis 31. Juli 2025  
o
Marco Pozzo, seit dem 7. Juli 2025 Mitglied des Vorstands und stellvertretender Chief Executive Oꢀicer (Deputy CEO); seit dem  
o
1. März 2026 Vorsitzender des Vorstands und Chief Executive Oꢀicer (CEO)  
Der Aufsichtsrat der Wolford AG hat beschlossen, Marco Pozzo mit Wirkung ab 7. Juli 2025 für einen Zeitraum von drei Jahren zum neuen  
Mitglied des Vorstands sowie zum stellvertretenden Chief Executive Oꢀicer (Deputy CEO) zu bestellen ihn mit Wirkung zum 1. März 2026  
zum Vorsitzenden des Vorstands und Chief Executive Oꢀicer (CEO) zu ernennen.  
13  
Die einjährige Amtszeit von Domenico Giordano als Mitglied des Vorstands endete am 31. Juli 2025. Während seiner Amtszeit war  
Domenico Giordano als Chief Human Resources Officer (CHRO) tätig.  
Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2025  
David Chan, Vorsitzender bis 17. September 2022, stellvertretender Vorsitzender ab 27. Juni 2024 bis 21. Februar 2025, Vorsitzender  
o
des Aufsichtsrats vom 21. Februar 2025 bis 21. Oktober 2025, stellvertretender Vorsitzender vom 21. Oktober 2025 bis  
08. November 2025, Mitglied ab 08. November 2025 bis 27. November 2025  
Jiyang Han, Mitglied seit 27. November 2025  
o
Eric Chan, Vorsitzender vom 27. Juni 2024 bis 06. Juni 2025  
o
Jianhua Wu, Mitglied seit 27. Juni 2024 bis 26. September 2025  
o
Yun Wu, Mitglied seit 27. Juni 2024, stellvertretender Vorsitzender seit 08. November 2025  
o
Andy Lew, Mitglied seit 26. September 2025, Vorsitzender seit 21. Oktober 2025  
o
Gong Cheng, Mitglied seit 26. September 2025  
o
Die 38. ordentliche Hauptversammlung fand am 29. Juli 2025 statt.  
Die Vertreter des Betriebsrats im Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2025 waren:  
Alexander Greußing, seit 2. Februar 2021  
o
Christian Greußing, seit 21. Februar 2023  
o
Die Amtszeiten der Aufsichtsratsmitglieder sowie die Zusammensetzung der Aufsichtsratsausschüsse sind im Corporate Governance  
Bericht dargestellt.  
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die eine Anpassung des Abschlusses erforderlich machen würden. Allerdings  
wurden nach dem Berichtsstichtag liquiditätsbezogene Maßnahmen umgesetzt. Im März 2026 unterzeichnete der Hauptaktionär Lanvin  
Group Holdings Limited ein Unterstützungsschreiben (Letter of Support), um die Liquiditätslage der Gesellschaft weiter zu stärken und  
die Fortführung der Unternehmenstätigkeit sicherzustellen. Insbesondere stellt die Lanvin Group Holdings Limited zusätzliche Mittel in  
Höhe von mindestens € 15.000.000,00 zur Verfügung. Das Unterstützungsschreiben wurde ebenfalls von der Fosun Fashion Group  
(Cayman) Limited unterzeichnet.  
Im Februar und März 2026 wurden Wolford durch die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited zwei weitere Gesellschafterdarlehen in einer  
Gesamthöhe von € 5.500.000,00 gewährt.  
Die Unterstützung dient dazu, den Liquiditätsbedarf der Gesellschaft für die absehbare Zukunft, d. h. zumindest bis zum Abschluss der  
laufenden Restrukturierungsphase, sicherzustellen. Der angegebene Betrag basiert auf der aktuellen Liquiditätsplanung und dem daraus  
abgeleiteten Finanzierungsbedarf der Gruppe.  
Am 29. Juli 2025 beschloss die 38. ordentliche Hauptversammlung der Wolford AG, das Grundkapital der Gesellschaft von  
EUR 14.868.447,00 um bis zu EUR 7.688.476,00 auf bis zu EUR 22.556.923,00 durch die Ausgabe von bis zu 7.688.476 neuen auf den  
Inhaber lautenden Stückaktien (nennwertlose Aktien) gegen Bareinlagen zu erhöhen. Der Vorstand wurde ermächtigt, die Kapitalerhöhung  
bis zum 31. Januar 2026 durchzuführen sowie die Bezugsfrist und die weiteren Einzelheiten der Durchführung festzulegen. Explorative  
Gespräche mit dem Mehrheitsaktionär zeigten jedoch, dass die Durchführung der Kapitalerhöhung innerhalb des genehmigten Zeitraums  
aufgrund des erwarteten Zeichnungsvolumens der neuen Aktien wirtschaftlich nicht sinnvoll war. Es wird nicht erwartet, dass die  
Entscheidung, die Kapitalerhöhung nicht umzusetzen, die Fähigkeit der Gesellschaft beeinträchtigt, ihren Liquiditätsbedarf zu decken.  
Der Mehrheitsaktionär betonte die langfristige strategische Bedeutung der Wolford AG und bestätigte, dass die Gesellschaft weiterhin  
finanzielle Unterstützung erhalten wird, unter anderem in Form von Gesellschafterdarlehen. Vor diesem Hintergrund beschloss der  
Vorstand, die Umsetzungsfrist verstreichen zu lassen und die Kapitalerhöhung nicht durchzuführen. Er wird der nächsten  
Hauptversammlung vorschlagen, den Beschluss über die Ermächtigung zur Kapitalerhöhung aufzuheben.  
Der Aufsichtsrat der Wolford AG hat beschlossen, Marco Pozzo mit Wirkung zum 1. März 2026 zum Chief Executive Officer (CEO) und zum  
Vorsitzenden des Vorstands der Wolford AG zu bestellen, nachdem er am 7. Juli 2025 als Mitglied des Vorstands in das Unternehmen  
eingetreten ist.  
14  
Der Vorstand der Wolford AG hat den Konzernabschluss am 16. April 2026 zur Vorlage an den Aufsichtsrat gebilligt. Der Aufsichtsrat ist  
verpflichtet, eine eigene Prüfung des Konzernabschlusses vorzunehmen und zu erklären, ob er diesen gebilligt hat.  
Bregenz, 16. April 2026  
Marco Pozzo  
Vorsitzender des Vorstands  
CEO  
Chief Executive Officer  
Ralf Polito  
COO  
Chief Operating Officer  
15  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
GEMÄSS § 124 ABS. 1 Z 3 BÖRSEG  
Wir bestätigen nach bestem Wissen. dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 ein den tatsächlichen  
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt, wie dies den  
anzuwendenden Rechnungslegungsstandards entspricht, und dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf  
und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens, Finanzund Ertragslage  
entsteht, verbunden mit einer Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen der Konzern  
ausgesetzt ist.  
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 ein den tatsächlichen  
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanzund Ertragslage des Mutterunternehmens vermittelt, wie  
dies den anzuwendenden Rechnungslegungsstandards entspricht, und dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf  
und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens, Finanzund  
Ertragslage entsteht, verbunden mit einer Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen das  
Unternehmen ausgesetzt ist.  
Bregenz, 16. April 2026  
Marco Pozzo  
CEO  
Vorsitzender des Vorstands  
Chief Executive Officer  
Ralf Polito  
COO  
Chief Operating Officer  
16  
4. Bestätigungsvermerk  
Bericht zum Konzernabschluss  
Prüfungsurteil  
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der  
Wolford Aktiengesellschaft,  
Bregenz,  
und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), bestehend aus der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-  
Cashflow für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr, Konzernbilanz zum 31. Dezember 2025, der  
Entwicklung des Konzerneigenkapitals und dem Konzernanhang, geprüft. Nach unserer Beurteilung entspricht  
der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens-  
und Finanzlage zum 31. Dezember 2025 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das  
an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting  
Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind (IFRS), und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB.  
Grundlage für das Prüfungsurteil  
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden  
EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese  
Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten  
nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die  
Prüfung des Konzernabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind vom  
Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und  
berufsrechtlichen Vorschriften, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit  
diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des  
Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser  
Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.  
Wesentliche Unsicherheiten in Bezug auf die Unternehmensfortführung  
Wir verweisen auf Abschnitt (1) "Grundsätze der Rechnungslegung", Unterabschnitt "Fortführung des  
Unternehmens (Going Concern)" des Konzernanhangs, wo beschrieben wird, dass der Konzern in dem am 31.  
Dezember endenden Geschäftsjahr einen Konzernjahresfehlbetrag von TEUR -57.245 erlitten hat und zu diesem  
Zeitpunkt ein negatives Konzerneigenkapital in Höhe von TEUR -114.634 ausweist.  
Wie in Abschnitt (1) "Grundsätze der Rechnungslegung", Unterabschnitt "Fortführung des Unternehmens (Going  
Concern)" dargelegt, besteht das Risiko, dass die Prämisse der Unternehmensfortführung nicht aufrecht gehalten  
werden kann und Zahlungsunfähigkeit eintritt, wenn die zugesagte, zusätzliche Liquiditätszufuhr von max. EUR  
15.000.000,00 bis 31. Dezember 2027 verzögert erfolgt oder nicht ausreicht, weil Budgets bzw. Prognosen nicht  
erreicht werden.  
Unser Prüfungsurteil ist im Hinblick auf diesen Sachverhalt nicht modifiziert.  
Sonstiger Sachverhalt  
Der Konzernabschluss der Wolford Aktiengesellschaft und ihrer Tochterunternehmen für das am 31. Dezember  
2024 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am 30. April 2025 ein nicht  
modifiziertes Prüfungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen  
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese  
Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes und bei der  
Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen  
Sachverhalten ab.  
Wir haben folgenden besonders wichtigen Prüfungssachverhalt identifiziert:  
Werthaltigkeit von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen  
Siehe Konzernanhang (2.4) "Schätzungsunsicherheiten und Annahmen"; (4) "Wesentliche Bilanzierungs- und  
Bewertungsmethoden" Unterabschnitt "Sachanlagen, Geschäfts- oder Firmenwert, Leasingverhältnisse und  
Wertminderung" und (II.) "Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung" Unterabschnitt (7)  
"Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen"  
Das Risiko für den Konzernabschluss:  
Die Wolford Aktiengesellschaft weist im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 Sachanlagen (inkl.  
Nutzungsrechte) in Höhe von MEUR 34,5 und sonstige Immaterielle Vermögenswerte in Höhe von MEUR 2,4  
aus. Von den Sachanlagen betreffen MEUR 30,1 Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen.  
Im Rahmen des Werthaltigkeitstests haben die gesetzlichen Vertreter wesentliche Annahmen und Schätzungen  
bei der Beurteilung, ob eine Wertminderung vorliegt, sowie gegebenenfalls bei der Quantifizierung solcher  
Wertminderungen, zu treffen. Das wesentliche Risiko besteht dabei in der Schätzung der zukünftigen Cashflows  
und Abzinsungssätze bei der Ermittlung des Nutzungswertes. Aus diesem Grund wurde dieses Prüfgebiet als  
besonders wichtiger Prüfungssachverhalt (Key Audit Matter) eingeordnet.  
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung:  
Bei der Prüfung der Werthaltigkeit der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen haben wir  
folgende wesentliche Prüfungshandlungen durchgeführt:  
Wir haben die Konzeption und Ausgestaltung des Prozesses zur Überprüfung der Werthaltigkeit  
insbesondere unter Berücksichtigung der gemäß IFRS 16 aktivierten Nutzungsrechte beurteilt.  
Wir haben die Definition der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten und der erfolgten Zuordnung von  
Vermögenswerten und Schulden zu diesen geprüft.  
Wir haben die angewandten Methodik und der rechnerischen Richtigkeit der vorgelegten Unterlagen und  
Berechnungen sowie Plausibilisierung der Abzinsungssätze geprüft.  
Wir haben die Planungsunterlagen durchgesehen, sowie Plausibilisierung und Analyse der wesentlichen  
Annahmen überprüft.  
Wir haben die Angaben im Konzernanhang zur Durchführung der Werthaltigkeitstests und den damit  
verbunden Annahmen insofern beurteilt, ob diese angemessen sind.  
Sonstige Informationen  
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen  
umfassen alle Informationen im Geschäftsbericht ausgenommen den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht  
und den Bestätigungsvermerk. Der Geschäftsbericht wird uns voraussichtlich nach dem Datum dieses  
Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt.  
Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir  
werden dazu keine Art der Zusicherung geben.  
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit, diese  
sonstigen Informationen zu lesen, sobald sie vorhanden sind, und dabei zu würdigen, ob die sonstigen  
Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder zu unseren bei der Abschlussprüfung  
erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderwertig falsch dargestellt werden.  
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Prüfungsausschusses für den  
Konzernabschluss  
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür, dass dieser  
in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des  
§ 245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner  
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die  
Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen  
aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.  
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit  
des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der  
Fortführung der Unternehmenstätigkeit  
sofern einschlägig  
anzugeben, sowie dafür, den  
Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die  
gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder den Konzern zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit  
einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.  
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns.  
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses  
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von  
wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen  
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß  
an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den  
österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern,  
durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt.  
Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich  
angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf  
der Grundlage dieses Konzernabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern  
beeinflussen.  
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und den österreichischen Grundsätzen  
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten  
Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.  
Darüber hinaus gilt:  
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen  
Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen  
sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser  
Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche  
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen  
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen  
oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.  
Wir gewinnen ein Verständnis von den für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollen, um  
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit  
dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben.  
Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten  
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten  
geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.  
Wir  
ziehen  
Schlussfolgerungen  
über  
die  
Angemessenheit  
der  
Anwendung  
des  
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter  
sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im  
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des  
Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung  
ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk  
auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben  
unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der  
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige  
Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr des Konzerns von der Fortführung der  
Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.  
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der  
Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer  
Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.  
Wir planen die Konzernabschlussprüfung und führen sie durch, um ausreichende geeignete  
Prüfungsnachweise zu den Finanzinformationen der Einheiten oder Geschäftsbereiche innerhalb des  
Konzerns zu erlangen als Grundlage für die Bildung eines Prüfungsurteils zum Konzernabschluss. Wir sind  
verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der für Zwecke der  
Konzernabschlussprüfung durchgeführten Prüfungstätigkeiten. Wir tragen die Alleinverantwortung für unser  
Prüfungsurteil.  
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante  
zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich  
etwaiger bedeutsamer Mängel in den internen Kontrollen, die wir während unserer Abschlussprüfung  
erkennen, aus.  
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen  
Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle  
Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann,  
dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und - sofern einschlägig - auf vorgenommene Handlungen zur  
Beseitigung von Gefährdungen oder angewandte Schutzmaßnahmen auswirken.  
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben,  
diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Konzernabschlusses des  
Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese  
Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften  
schließen die öffentliche Angabe des Sachverhaltes aus oder bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein  
Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet  
wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse  
übersteigen würden.  
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen  
Bericht zum Konzernlagebericht  
Der Konzernlagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen,  
ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen  
aufgestellt wurde. Zu der im Konzernlagebericht enthaltenen nicht finanziellen Erklärung ist es unserer  
Verantwortung zu prüfen, ob sie aufgestellte wurde, sie zu lesen und dabei zu würdigen, ob diese sonstigen  
Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder zu unserern bei der  
Konzernabschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitg falsch dargestellt erscheinen.  
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung  
mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.  
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernlageberichts  
durchgeführt.  
Urteil  
Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt  
worden und steht in Einklang mit dem Konzernabschluss.  
Erklärung  
Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen  
Verständnisses über den Konzern und sein Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im  
Konzernlagebericht nicht festgestellt.  
Ergänzung  
Hinsichtlich der wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf die Unternehmensfortführung verweisen wir auf den  
Abschnitt "Ergebnis und Bilanzanalyse" des Konzernlageberichtes, der die Analyse der Lage des Konzerns  
beschreibt. Weiters verweisen wir auf die Abschnitte "Ausblick und Ziele" sowie "Entwicklung Wolford", die auf  
die vorraussichtliche Entwicklung des Konzerns eingehen und die Ausführungen zum Liquiditätsrisiko und zum  
Risiko der Unternehmensfortführung im Konzernlagebericht.  
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EU-VO  
Wir wurden von der außerordentlichen Hauptversammlung am 13. November 2025 als Abschlussprüfer gewählt.  
Wir sind erstmals für das Geschäftsjahr 2025 als Abschlussprüfer des Konzerns tätig.  
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt "Bericht zum Konzernabschluss" mit dem zusätzlichen Bericht  
an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.  
Wir erklären, dass wir keine verbotene Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs 1 der EU-VO) erbracht haben und  
dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft  
gewahrt haben.  
Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer  
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Mag. Günther Mayrleitner.  
Wien, 17.04.2026  
Forvis Mazars Audit GmbH  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
...................................................  
Mag. Günther Mayrleitner  
Wirtschaftsprüfer  
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht  
sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Konzernabschluss samt Konzernlagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu  
beachten.  
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Bilanz  
31.12.2025  
31.12.2024  
A. Anlagevermögen  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
1. Mietrechte und Software  
150.102,00  
228.739,00  
2. geleistete Anzahlungen  
1,00  
50.610,50  
150.103,00  
279.349,50  
II. Sachanlagen  
1. Gebäude und Grundstücke  
71.056,70  
43.380,70  
2. technische Anlagen und Maschinen  
307.128,00  
507.393,00  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  
174.550,71  
289.942,71  
552.735,41  
840.716,41  
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  
11.634.281,02  
5.390.786,43  
2. Umgründungsüberschuss  
-
5.471.058,77  
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen  
5.935.595,18  
700.000,00  
4. Wertpapiere des Anlagevermögens  
1.033.836,94  
1.054.145,63  
18.603.713,14  
12.615.990,83  
B. Umlaufvermögen  
I. Vorräte  
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  
3.220.802,77  
3.010.434,03  
2. unfertige Erzeugnisse  
4.366.650,00  
3.945.074,90  
3. fertige Erzeugnisse und Waren  
1.002.758,87  
781.808,11  
8.590.211,64  
7.737.317,04  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände  
1. Forderungen aus Lieferung und Leistung  
145.067,64  
977.691,42  
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen  
12.316.738,38  
10.046.667,56  
3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände  
992.584,42  
3.437.325,44  
13.454.390,44  
14.461.684,42  
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten  
1.147.291,72  
598.821,51  
23.191.893,80  
22.797.822,97  
C. Rechnungsabgrenzungsposten  
1.044.503,90  
1.023.389,65  
Summe  
43.542.949,25  
37.557.269,36  
A. Negatives Eigenkapital  
I. ausgegebenes, eingefordertes und einbezahltes Grundkapital  
1. eingefordertes Nennkapital  
14.868.447,00  
46.337.596,80  
2. abzüglich Nennbetrag eigener Anteile  
-88.140,00  
-423.072,00  
14.780.307,00  
45.914.524,80  
II. gebundene Kapitalrücklagen  
1.486.844,70  
4.929.110,48  
III. Gewinnrücklagen  
-
1.817.500,00  
1. gesetzliche Rücklagen  
-
1.817.500,00  
IV. Rücklagen für eigene Anteile  
88.140,00  
423.072.00  
V. Bilanzverlust  
-139.947.684,68  
-145.725.902,78  
davon Verlustvortrag EUR 145.725.902,78 (Vorjahr TEUR 92.622)  
-145.725.902,78  
-92.622.027,97  
-123.592.392,98  
-92.641.695,50  
B. Rückstellungen  
4.741.727,93  
5.205.295,51  
1. Rückstellungen für Abfertigungen  
2. Rückstellungen für Pensionen  
3.932.498,74  
4.329.029,65  
3. sonstige Rückstellungen  
3.775.077,88  
2.406.986,42  
12.449.304,55  
11.941.311,58  
C. Verbindlichkeiten  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
26.397.131,60  
118.257.653,28  
3.285.361,57  
13.437.077,39  
1. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
3.285.361,57  
13.437.077,39  
1
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2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  
149.090.305,85  
99.282.542,38  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
20.976.196,57  
99.282.542,38  
0,00  
3. Sonstige Verbindlichkeiten  
2.135.573,46  
5.314.456.23  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
2.135.573,46  
5.314.456.23  
davon aus Steuern  
-
340.021,64  
davon im Rahmen der Sozialen Sicherheit  
-
292.695,84  
154.511.240,88  
118.034.076,00  
D. Rechnungsabgrenzungsposten  
174.796,80  
223.577,28  
43.542.949,25  
37.557.269,36  
Summe  
2
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Gewinn- und Verlustrechnung  
31.12.2025  
31.12.2024  
1. Umsatzerlöse  
22.526.722,89  
32.352.523,10  
2.Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen  
421.242,10  
-4.223.740,23  
3. sonstige betriebliche Erträge  
a) Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen  
141.297,66  
82.442,33  
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
91.450,00  
191.243,99  
c) sonstige  
1.721.945,24  
483.044,19  
1.954.692,90  
756.730,51  
4. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen  
a) Materialaufwand  
-10.962.552,29  
-11.434.628,92  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  
-8.134.320,71  
-6.102.447,04  
-19.096.873,00  
-17.537.075,96  
5. Personalaufwand  
a) Löhne  
-1.589.021,89  
-1.938.054,70  
b) Gehälter  
-11.133.590,11  
-12.842.888,33  
c) soziale Aufwendungen  
aa) Aufwendungen für Altersvorsorge  
234.462,57  
73.372,71  
bb) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche  
Mitarbeitervorsorgekassen  
-380.287,70  
-456.130,74  
cc) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben  
-3.440.975,74  
-3.811.079,17  
-16.309.412,87  
-18.974.780,23  
6. Abschreibung  
a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen  
-415.516,71  
-739.402,66  
-415.516,71  
-739.402,66  
7. sonstige betriebliche Aufwendungen  
a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 16 fallen  
-163.088,35  
-156.439,76  
b) sonstige  
-11.620.780,09  
-24.877.775,42  
-11.783.868,44  
-25.034.215,18  
8. Zwischensumme aus Z 1 bis 7 (Betriebserfolg)  
-22.703.013,13  
-33.399.960,65  
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des  
Finanzanlagevermögens  
18.052,17  
20.308,70  
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
190.199,78  
1.987.653,63  
davon aus verbundenen Unternehmen  
190.199,78  
1.984.842,31  
11. Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen  
2.256,53  
9.026,08  
12. Aufwendungen aus Finanzanlagen  
-21.880.129,40  
-24.249.234,17  
davon Abschreibungen  
-21.880.129,40  
-24.249.234,17  
davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen  
-9.227.564,18  
-24.249.234,17  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
-11.603.762,23  
-7.007.016,12  
davon betreffend verbundene Unternehmen  
-9.365.983,68  
-6.337.453,60  
14. Zwischensumme aus Z 9 bis 13 (Finanzerfolg)  
-33.273.383,15  
-29.239.261,88  
15.Ergebnis vor Steuern (Zwischensumme aus Z 8 und Z 14)  
-55.976.396,28  
-62.639.222,53  
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
-5.250,00  
8.078,00  
davon Steuerumlage  
-5.250,00  
8.078,00  
17. Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag  
-55.981.646,28  
-62.631.144,53  
18. Erträge aus der Kapitalherabsetzung  
56.500.098,60  
-
19. Erträge aus der Auflösung von Kapitalrücklagen  
3.442.265,78  
-
20. Erträge aus der Auflösung von Gewinnrücklagen  
1.817.500,00  
-
21. Verlustvortrag aus dem Vorjahr  
-145.725.902,78  
-92.622.027,97  
22. Erträge aus der Aufdeckung von stillen Reserven  
-
9.527.269,72  
Bilanzverlust  
-139.947.684,68  
-145.725.902,78  
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ANHANG für das Geschäftsjahr 2025  
Die Wolford Aktiengesellschaft (im Folgenden auch „Wolford AG“ genannt) ist eine Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Österreich, 6900  
Bregenz, Wolfordstraße 1, und ist beim Landesgericht Feldkirch unter der Firmenbuchnummer FN 68605s eingetragen. Die Wolford AG  
stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen auf und ist in den übergeordneten Konzernabschluss der  
Fosun International Limited, Shanghai, China (größter Konzern) einbezogen.  
Das Geschäftsjahr der Wolford AG ist ein Kalendergeschäftsjahr und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember. Der  
Konzernabschluss der Wolford AG wird auf der Website des Unternehmens veröffentlicht. Die Wolford AG erstellt einen gesonderten  
konsolidierten nichtfinanziellen Bericht. Die Corporate Sustainability Reporting Directive („CSRD“) wurde in Österreich durch das  
Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG) umgesetzt, welches am 18. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und somit bereits  
in Kraft getreten ist. Für das Berichtsjahr 2025 sind die neuen Bestimmungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung idF NaBeG aufgrund  
der maßgeblichen Übergangsvorschriften auf die Wolford AG jedoch noch nicht verpflichtend anzuwenden, sodass die bisherige  
Rechtslage (idF NaDiVeG) zur Anwendung gelangt. Dieser separate nichtfinanzielle Bericht wird ebenfalls auf der Website der Wolford  
AG veröffentlicht.  
Im Geschäftsjahr 2024 hat der WolfordKonzern eine umfassende Reorganisation seines Geschäftsmodells abgeschlossen und seine  
operative Tätigkeit nach Italien verlagert. Im Zusammenhang mit dieser Transaktion erfolgte zum 18. August 2024 eine Übertragung von  
langfristigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 35.831.434,67, fertigen Erzeugnissen in Höhe von €  
7.602.229,00, kurzfristigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 39.856.446,61 sowie liquiden Mitteln in  
Höhe von € 799.007,53 von der Wolford AG auf die Wolford Italia Srl. Dadurch reduzierte sich die Bilanzsumme der Wolford AG  
erheblich. Darüber hinaus wurden im Zuge dieser Transaktion im Geschäftsjahr 2024 stille Reserven in Höhe von € 9.527.269,72  
aufgedeckt, die in 2024 in der Gewinnund Verlustrechnung im Posten 22. Erträge aus der Auösung stiller Reservenausgewiesen  
wurden.  
I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE  
Der Jahresabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards sowie dem allgemeinen Grundsatz der Darstellung  
eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens, Finanzund Ertragslage sowie der Zahlungsströme des  
Unternehmens aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.  
Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der Vollständigkeit erstellt. Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände  
und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Alle erkennbaren  
Risiken und erwarteten Verluste wurden berücksichtigt. Dem Vorsichtsprinzip wird dadurch Rechnung getragen, dass nur die zum  
Bilanzstichtag realisierte Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste wurden – wie gesetzlich  
vorgeschrieben – berücksichtigt. Die Wolford Aktiengesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis nach Steuern  
von €55.981.646,28 (2024: negatives Ergebnis nach Steuern von €62.631.144,53).  
Es wird auf Abschnitt II. „Going Concern und wesentliche Unsicherheiten“ dieses Anhanges verwiesen, in dem die Umstände wesentlicher  
Unsicherheiten hinsichtlich der Unternehmensfortführung beschrieben sind.  
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die Nutzungsdauer  
bewertet. Die Abschreibung wird linear vorgenommen.  
Für die Spezialsoftware wird eine Nutzungsdauer von zehn Jahren zugrunde gelegt. Standardsoftware wird über vier Jahre  
abgeschrieben. Mietrechte werden abhängig von der Vertragslaufzeit über 3 bis 10 Jahre abgeschrieben.  
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen  
vermindert sind. Bei der Ermittlung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert.  
Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen und richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen  
Anlagegüter.  
Den planmäßigen linearen Abschreibungen liegt folgende Nutzungsdauer zugrunde:  
_____________________________________________________________________ _________  
Bauten  
10 bis 50 Jahre  
Technische Anlagen und Maschinen  
5 bis 20 Jahre  
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  
2 bis 10 Jahre  
___________________________________________________________________________ ______  
Die Abschreibung erfolgt auf Monatsbasis.  
Geringwertige Vermögensgegenstände in Höhe von €1.000,00 (2024: €1.000,00) werden im Jahr der Anschaffung als Zugänge und Abgänge  
erfasst.  
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.  
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Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die  
Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Die Werthaltigkeit der Beteiligungen wird anhand ihrer auf Planwerten basierten  
abgezinsten Cashflows ermittelt. Die Wertpapiere im Finanzanlage-vermögen werden zur Deckung der Pensionsrückstellung gehalten.  
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten oder Marktpreis bzw. dem  
beizulegenden Wert am Abschlussstichtag.  
Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden mit dem niedrigeren Wert aus Herstellungskosten oder Marktpreis bzw.  
beizulegendem Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Die Herstellungskosten umfassen alle Aufwendungen, die dem Gegenstand direkt  
zugerechnet werden können, sowie alle variablen und fixen Gemeinkosten, die im Zusammenhang mit der Herstellung anfallen. Es werden  
angemessene Wertberichtigungen vorgenommen, um etwaigen Bestandsrisiken aufgrund der Lagerdauer und der verminderten  
Marktgängigkeit Rechnung zu tragen. Zugekaufte Waren werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten oder Marktpreis bzw.  
beizulegendem Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet.  
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden mit dem Nennwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem  
niedrigeren Wert aus dem Entstehungskurs oder dem Durchschnittskurs zum Bilanzstichtag bewertet. Der Durchschnittskurs entspricht  
dem Durchschnitt der Schlusskurse des vergangenen Geschäftsjahres.  
Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Wertberichtigungen aufgrund erwarteter Verluste in Abhängigkeit von ihrer  
Fälligkeit gebildet. In Einzelfällen, wenn Anzeichen auf eine beeinträchtigte Bonität oder vergleichsweise Risiken vorliegen – somit die  
Forderungen voraussichtlich nicht voll einbringlich sind – werden auf derartige Forderungen zusätzliche Einzelwertberichtigungen erfasst.  
Bei der Beurteilung der Einbringlichkeit werden alle Änderungen der Kreditwürdigkeit seit Gewährung des Zahlungsziels bis zum  
Bilanzstichtag berücksichtigt. Eine Forderung wird ausgebucht, sobald sie uneinbringlich wird. Eine Forderung gilt als endgültig  
„uneinbringlich, wenn ein Rechtsanwalt, ein Inkassobüro oder ein Gericht die Uneinbringlichkeit bestätigt.  
Für alle sonstigen Forderungen wird eine angemessene Wertberichtigung für erwartete Ausfälle erfasst.  
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Zahlungen, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, soweit sie Aufwendungen für  
einen bestimmten Zeitraum nach diesem Datum darstellen.  
Die Ermittlung der Höhe der Abfertigungsrückstellung und der Rückstellung für Jubiläumsgelder erfolgt auf Basis anerkannter Grundsätze  
der Versicherungsmathematik unter Beachtung der Berechnungsvorschriften gemäß IAS 19. Die verwendeten Rechnungszinssätze  
entsprechen den von Mercer veröffentlichten Zinssätzen. Die Verteilung des Dienstzeitaufwands beginnt mit dem Zeitpunkt des Eintritts  
des Mitarbeiters in das Unternehmen und endet zu dem Zeitpunkt, ab dem weitere Dienstzeiten nicht mehr zu einer Erhöhung des  
Anspruchs führen (25 Dienstjahre).  
Die folgenden Parameter wurden zur Berechnung der gemäß der Projected-Unit-Credit-Methode erfassten Rückstellungen verwendet:  
Biometrische  
2025: AVÖ 2018 – P 2024: AVÖ 2018 – P  
Rechnungsgrundlagen  
3,88 % und 3,88 %  
3,25 % und 3,37 %  
Rechnungszinssatz  
p.a.  
p.a.  
Lohn-/ Gehaltstrend  
3,00 % p.a.  
4,00 % p.a.  
Pensionsantrittsalter  
64 – 65  
64 – 65  
Gestaffelte Fluktuation  
0–2 Jahre 24,00%  
24,00%  
(Jubiläumsgeldrückstellung) 3-4 Jahre 22,10%  
22,10%  
5-9 Jahre 15,60%  
15,60%  
10-14  
14,10%  
14,10%  
Jahre  
15-19  
9,20%  
9,20%  
Jahre  
20-29  
2,80%  
2,80%  
Jahre  
ab 30  
0,00%  
0,00%  
Jahre  
Die Rückstellung für Pensionen wird auf Grundlage anerkannter versicherungsmathematischer Grundsätze gemäß den  
Berechnungsvorschriften des IAS 19 ermittelt. Der verwendete Rechnungszinssatz entspricht der Mercer-Veröffentlichung. Die folgenden  
Parameter wurden zur Berechnung der gemäß der Projected-Unit-Credit-Methode erfassten Rückstellungen verwendet:  
Biometrische  
2025: AVÖ 2018  
2024: AVÖ 2018 – P  
Rechnungsgrundlagen  
– P  
Rechnungszinssatz  
4,06 % p.a.  
3,45 % p.a.  
1,70 % und 3,00  
Valorisierung der Bezüge  
1,70 % und 3,00 % p.a.  
% p.a.  
Die Veränderungen der Abfertigungs-, Jubiläumsgeld- und Pensionsrückstellungen werden im Personalaufwand gezeigt. Die in den  
Gutachten festgestellten Zinsaufwendungen wurden im Finanzerfolg erfasst.  
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In den sonstigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken  
sowie der Höhe und dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen berücksichtigt.  
Verbindlichkeiten sind mit dem höheren Wert aus Nennwert oder Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit  
dem höheren Wert aus Anschaffungskurs oder Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet worden.  
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem aktuellen Körperschaftsteuersatz von 23% ohne Berücksichtigung einer Abzinsung.  
Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden insoweit angesetzt, als deren Verbrauch im nächsten Geschäftsjahr hinreichend  
sicher ist. In 2025 wurden wie im Vorjahr keine latenten Steueransprüche aus steuerlichen Verlustvorträgen aktiviert, da deren Realisierung  
nach derzeitiger Einschätzung nicht als wahrscheinlich angesehen wird.  
Der Wolford AG verfügt über keine Gesellschaften oder sonstigen wesentlichen wirtschaftlichen Aktivitäten in der Ukraine, in Russland  
oder im Iran. Die Konflikte haben daher bislang lediglich indirekte Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens,  
insbesondere durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise.  
II. Fortführung des Unternehmens und wesentliche Unsicherheiten  
Wolford befand sich im Jahr 2025 weiterhin in einer schwierigen finanziellen Lage. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie  
aus anderen Finanzierungsquellen war nicht ausreichend, um die laufenden Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Wolford-Gruppe war  
auf Fremdkapital und externe Finanzierungen zu günstigen Konditionen angewiesen. Wolford hat seinen bisherigen Finanzierungsbedarf  
weitgehend durch Gesellschafterdarlehen seines Hauptaktionärs gedeckt.  
Die Wolford AG erzielte im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2025 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von €55.981.646,28, und zum selben  
Stichtag weist die Gesellschaft ein negatives Eigenkapital von €123.592.392,98 auf. Diese Ereignisse bzw. Umstände weisen – gemeinsam  
mit weiteren Sachverhalten – darauf hin, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der  
Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) aufwerfen kann.  
Wolford hat weitere Maßnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz ergriffen. Prozesse werden weiter optimiert und der Fokus auf  
Kostenkontrolle sowie Vertriebsaktivitäten erneut verstärkt. Die auf der Kostenseite erzielten Ergebnisse sind bislang jedoch nicht  
ausreichend, um den Cashflow des Unternehmens zu stabilisieren, insbesondere da Investitionen im IT-Bereich erforderlich sind. Zur  
Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität hat sich das Unternehmen zusätzlichen Zugang zu Darlehen seines Hauptaktionärs  
gesichert. Wolford steht in engem Austausch mit Finanzinstituten sowie mit der Muttergesellschaft hinsichtlich weiterer  
Finanzierungsmodelle. Im Geschäftsjahr 2025 gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited zusätzliche Gesellschafterdarlehen in  
Höhe von insgesamt €18.200.000,00 sowie USD16.760.000,00 und bestätigte damit ihr finanzielles Engagement. Zudem wurde im Juni  
2025 – basierend auf dem Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Dezember 2024 – eine Kapitalerhöhung in Höhe von €25.030.948,80  
durchgeführt. Diese Mittelzufuhr bot die Möglichkeit, die Stabilisierung und Expansionspläne des Unternehmens zu beschleunigen.  
Zusätzlich leistet der Hauptaktionär Lanvin Group Holdings Limited weiterhin finanzielle Unterstützung für Wolford, da er nach wie vor an  
das Geschäftsmodell und das Turnaround-Potenzial von Wolford glaubt. Zu diesem Zweck hat er eine Patronats- und  
Rangrücktrittserklärung (harte Patronatserklärung) abgegeben, um den Fortbestand von Wolford sicherzustellen, und sich verpflichtet,  
Wolford bei Bedarf weiterhin finanziell zu unterstützen. Die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited hat die Patronatserklärung ebenfalls  
unterzeichnet und dem Unternehmen Darlehen gewährt, die sich zum 31. Dezember 2025 einschließlich noch nicht bezahlter Zinsen auf  
insgesamt €128.114.109,28 belaufen. Sämtliche dieser Darlehen (einschließlich Zinsen) sind bis zum Abschluss der „Restrukturierung“  
des Unternehmens bzw. im Falle einer Liquidation oder Insolvenz bis zur vollständigen Befriedigung aller übrigen Gläubiger nachrangig.  
Gemäß der Patronatserklärung verpflichtet sich die Lanvin Group Holdings Limited, auf Anforderung der Unternehmensleitung im Zeitraum  
vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2027 zusätzliche Liquidität in Höhe von insgesamt €15.000.000,00 bereitzustellen  
(„Liquiditätszufuhr“).  
Die Liquiditätszufuhr ist unbedingt und kann entweder als Erhöhung der Kapitalrücklage (Eigenkapital) oder als nachrangiges Darlehen  
gewährt werden. Die Verpflichtung zur Sicherstellung der Verfügbarkeit zusätzlicher Liquidität basiert auf der von der Lanvin Group  
Holdings Limited abgegebenen Patronatserklärung, während die Gesellschafterfinanzierung in Form von Darlehen durch die Fosun Fashion  
Group (Cayman) Limited bereitgestellt wird. Sollte Wolford im genannten Zeitraum externe Finanzierungen oder sonstige  
Liquiditätsunterstützung durch Dritte erhalten, um seinen Liquiditätsbedarf zu decken, kann sich die zu leistende Liquiditätszufuhr  
entsprechend reduzieren.  
Diese Maßnahmen sollen es dem Unternehmen ermöglichen, seinen Verbindlichkeiten jederzeit bei Fälligkeit nachzukommen und den  
Fortbestand des Unternehmens für die absehbare Zukunft zu sichern. Für den Fall, dass finanzielle Unterstützung erforderlich ist, erfolgt  
die Bereitstellung von Liquidität auf Grundlage der Patronatserklärung der Lanvin Group Holdings Limited unter Ergänzung durch  
Gesellschafterfinanzierungen der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited.  
Unter Hinweis darauf, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der im Comfort Letter zugesagte Höchstbetrag möglicherweise  
verzögert überwiesen wird oder nicht ausreicht, sollten die aktuellen Budgets/Prognosen nicht erreicht werden – was zu einer  
Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens bei Fälligkeit seiner Verbindlichkeiten und insbesondere zur Unfähigkeit des Unternehmens zur  
Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) führen könnte –, kommt der Vorstand nach Prüfung aller oben genannten Fakten  
und Umstände zu dem Schluss, dass der Jahres- und Konzernabschluss für 2025 auf Grundlage der Fortführungsannahme aufzustellen ist.  
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Wolford arbeitet derzeit intensiv daran, seine Präsenz und Sichtbarkeit zu stärken. Dies erfolgt durch gezielte Marketingaktivitäten, eine  
fokussierte Produktpipeline, die Rationalisierung des Filialnetzes sowie erhebliche Investitionen in E-Commerce, IT und Systeme.  
Allerdings bestehen die geopolitischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Ukraine und dem Nahen Osten weiterhin fort, und  
weitere Verwerfungen in der Weltwirtschaft – etwa volatile Zölle mit den USA – können nicht ausgeschlossen werden. Das Unternehmen  
setzt seine gezielten Bemühungen fort, die Effizienz der Personalkosten zu verbessern, die Beratungskosten zu senken, die  
Kollektionsumfänge zu reduzieren und die Effizienz der Bedarfsplanung sowie des Produktionsprozesses zu erhöhen.  
Die Systeme und die IT-Infrastruktur von Wolford sind veraltet und stellen ein weiteres Risiko für die Fortführung des Geschäftsbetriebs dar.  
Wolford hat daher trotz der angespannten finanziellen Situation zahlreiche Projekte im Bereich der IT-Infrastruktur geplant und  
durchgeführt, darunter auch die Einführung eines neuen ERP-Systems bis zur Jahresmitte 2026.  
In den ersten Monaten des Jahres 2026 kämpft der Konzern weiterhin mit Absatzschwierigkeiten, erfüllt jedoch seine Kostenziele. Die  
Umsatzeinbußen sind insbesondere darauf zurückzuführen, dass das Vertrauen der Großhandelskunden wieder aufgebaut werden muss.  
Viele von ihnen hatten ihre Bestellmengen aufgrund von Lieferunterbrechungen in den Jahren 2024 und 2025 reduziert, die inzwischen  
behoben wurden.  
Die Direktvertriebskanäle (Retail und Online) zeigen trotz der Konsolidierung des Filialnetzes bereits ein solides Wachstum gegenüber dem  
Vorjahr. Das Unternehmen wird die weltweite Positionierung seiner Marke weiterhin vorantreiben – unter anderem durch die Fortführung  
erfolgreicher Kooperationen, limitierte Kapselkollektionen in Zusammenarbeit mit internationalen Stardesignern sowie die Nutzung von  
Wachstumsmöglichkeiten in den USA und China.  
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ  
Anlagevermögen  
Die immateriellen Vermögenswerte umfassen Mietrechte für Boutiquen sowie erworbene Software.  
Für die Entwicklung des Anlagevermögens siehe Anlagenspiegel gemäß § 226 UGB (Beilage 1 zum Anhang).  
Von den Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen weisen alle eine Restlaufzeit von über fünf Jahren auf. Im Geschäftsjahr 2025  
wurden Darlehen in Höhe von €17.865.595,18 an Tochtergesellschaften mit einer ursprünglichen Laufzeit von zehn Jahren gewährt. Zum  
Bilanzstichtag führte die Wolford AG einen Werthaltigkeitstest auf Basis des aktuellsten Budgets bis 2035 durch, der zu einer  
außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von €12.630.000,00 (2024: €5.196.604,62) führte.  
Der Umgründungsüberschuss in Höhe von EUR 5,5 Mio. resultiert aus einer Umgründung und wurde in den Vorjahren in einem eigenen  
Posten innerhalb der Finanzanlagen ausgewiesen. Da er wirtschaftlich den Anteilen an verbundenen Unternehmen zuzuordnen ist, hat der  
Vorstand in diesem Geschäftsjahr entschieden, den Umgründungsüberschuss zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen  
umzugliedern, da dies besser den wirtschaftlichen Gehalt wiederspiegelt und so auch zu einer verbesserten Darstellung der  
Vermögenslage führt.  
Umlaufvermögen  
Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen €5.635.955,63 (2024: €267.493,33) auf Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen und €6.680.782,75 (2024: €9.779.174,23) auf sonstige Forderungen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2025.  
Negatives Eigenkapital  
Das eingeforderte Nennkapital innerhalb des Grundkapitals beträgt €14.868.447,00 (2024: €46.337.596,80), eingeteilt in 14.868.447  
Stückaktien.  
Auf Grundlage eines Beschlusses der Hauptversammlung vom 17.Dezember2024 hat der Vorstand der WolfordAG beschlossen, eine  
Kapitalerhöhung durchzuführen, die am 30.Juni2025 formal umgesetzt wurde. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurden insgesamt  
5.214.781 neue Aktien im Gegenwert von €25.030.948,80 ausgegeben. Rund 99,9% der neuen Aktien (5.208.509 gezeichnete Aktien)  
wurden der FFG Wisdom (Luxembourg) S.àr.l. zugeteilt.  
Auf der 38. ordentlichen Hauptversammlung vom 29.Juli2025 wurden weitere Beschlüsse zu Kapitalmaßnahmen gefasst. Die  
Hauptversammlung beschloss, das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von €71.368.545,60, eingeteilt in 14.868.447 Stückaktien,  
mittels einer vereinfachten Kapitalherabsetzung gemäß §§182ff AktG um €56.500.098,60 auf €14.868.447,00 herabzusetzen.  
Die Kapitalherabsetzung wurde zum Zweck der Verrechnung angesammelter Verluste durchgeführt, die andernfalls als Bilanzverlust  
auszuweisen gewesen wären. Folglich wurde der Nennwert jeder Stückaktie (nennwertlose Aktie) von €4,80 auf €1,00 herabgesetzt, was zu  
einer Verminderung des Bilanzverlusts in Höhe von €61.759.864,38 führte (einschließlich der Auflösung der Kapitalrücklagen  
(€3.442.265,78) und der gesetzlichen Rücklage (€1.817.500,00)). Die Anzahl der Stückaktien blieb unverändert.  
Die Kapitalherabsetzung wurde mit der Eintragung in das Firmenbuch am 18. Dezember 2025 rechtswirksam.  
Darüber hinaus ermächtigte die Hauptversammlung den Vorstand gemäß §169 AktG, das Grundkapital bis zum 29.Juli2030 um bis zu  
7.434.223,00 gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen zu erhöhen, auch unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre. Dieser  
Beschluss beinhaltet eine Änderung des §4 der Satzung.  
Grundsätzlich liegt eine insolvenzrechtliche Überschuldung vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten  
nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.  
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Für nähere Ausführungen zur Fortführung des Unternehmens wird auf Kapitel „Going Concern und wesentliche Unsicherheiten“ und  
„Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“ verwiesen.  
Rückstellungen  
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen ist in folgender Übersicht dargestellt:  
Stand  
Stand  
In EUR  
Verbrauch Auflösung Zuführung  
01.01.2025  
31.12.2025  
Jubiläumsgelder  
1.209.018,91  
0,00 291.429,11 0,00  
917.589,80  
Nicht konsumierter  
412.831,34 412.831,34  
0,00 396.671,07  
396.671,07  
Urlaub  
Prämien und  
128.710,00  
0,00  
0,00 364.410,80  
493.120,80  
Sondervergütungen  
Beratung  
364.000,00 237.000,00  
0,00 1.567.500,00 1.694.500,00  
Überstunden  
41.174,17 41.174,17  
0,00  
53.463,21  
53.463,21  
Umsatzretouren  
1.752,00  
1.752,00  
0,00  
3.233,00  
3.233,00  
Übrige  
249.500,00 78.050,00 91.450,00 136.500,00  
216.500,00  
Gesamt  
2.406.986,42 770.807,51 382.879,11 2.518.278,08 3.775.077,88  
In den übrigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Aufwände für Veröffentlichungen (Geschäftsbericht) und Aufsichtsratsvergütungen  
enthalten.  
Verbindlichkeiten  
Die Verbindlichkeiten und ihre Fälligkeiten sind der Bilanzstruktur zu entnehmen. Zum 31.Dezember2025 sowie zum 31.Dezember2024  
bestehen mit der Ausnahme der Gesellschafterdarlehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.  
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Stichtag €326.574,92 (2024: €321.944,09) an Verbindlichkeiten erhalten, die zum Stichtag  
nicht zahlungswirksam waren.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferverbindlichkeiten gegenüber der  
Produktionsgesellschaft in Slowenien sowie den Vertriebsgesellschaften und aus dem Gesellschafterdarlehen der Fosun Fashion Group  
(Cayman) Limited in Höhe von €89.450.000,00 und USD17.960.000,00 sowie den darauf entfallenden Zinsen in Höhe von  
€23.086.594,30 (2024: €71.250.000,00 und USD1.200.000,00 sowie darauf entfallende Zinsen von €13.725.939,70). Sämtliche  
gewährten Gesellschafterdarlehen sind mit 12% fix verzinst und werden derzeit nicht bezahlt, sondern erhöhen die Verbindlichkeiten.  
Die Gesellschafterdarlehen einschließlich der darauf entfallenden Zinsen sind gemäß einem Comfort Letter vom April 2025 vollständig  
nachrangig gestellt. Eine Rückzahlung darf künftig nur erfolgen, sofern die Jahresabschlüsse der WolfordAG die Kennzahlen des  
Unternehmensreorganisationsgesetzes (URG) wieder erfüllen. Hinsichtlich dieser Verbindlichkeiten dürfen keine Insolvenzverfahren  
eröffnet werden. Aufgrund der bestehenden Unterstützungsvereinbarungen sowie des aktuellen Businessplans für die Gesellschaft ist  
eine Rückzahlung der Gesellschafterdarlehen erst langfristig zu erwarten. Aus diesem Grund weisen diese Verbindlichkeiten eine  
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren auf.  
8
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Die Darlehen der Fosun Fashion Group (Cayman) weisen folgende Originalfälligkeiten auf.  
Betrag in EUR T  
Vergabe  
ORIGINALFÄLLIGKEIT  
10.000  
vor 01.01.2022  
31.12.2023  
2.500  
28.01.2022  
31.12.2023  
5.000  
23.05.2022  
31.12.2023  
2.000  
28.06.2022  
18.02.2023  
4.000  
20.07.2022  
12.03.2023  
1.500  
29.07.2022  
21.03.2023  
3.500  
05.08.2022  
28.01.2023  
2.000  
30.08.2022  
21.12.2022  
2.000  
29.11.2022  
27.01.2023  
32.500  
31.12.2022  
1.000  
24.07.2023  
20.12.2023  
1.000  
28.07.2023  
20.12.2023  
500  
24.10.2023  
23.10.2024  
1.500  
30.10.2023  
29.10.2024  
1.500  
31.10.2023  
30.10.2024  
3.000  
17.11.2023  
19.11.2024  
1.200  
28.11.2023  
27.11.2024  
42.200  
31.12.2023  
1.500  
28.03.2024  
28.03.2025  
2.000  
17.04.2024  
18.04.2025  
1.500  
23.04.2024  
24.04.2025  
2.000  
29.05.2024  
30.05.2025  
1.000  
14.06.2024  
15.06.2025  
250  
21.06.2024  
21.06.2025  
1.000  
05.07.2024  
06.07.2025  
1.000  
01.08.2024  
01.08.2025  
1.000  
13.08.2024  
14.08.2025  
2.000  
09.09.2024  
10.09.2025  
1.300  
27.09.2024  
25.09.2025  
2.000  
09.10.2024  
10.10.2025  
1.000  
15.11.2024  
15.11.2025  
1.000  
21.11.2024  
22.11.2025  
6.000  
25.11.2024  
25.11.2025  
4.500  
04.12.2024  
04.12.2025  
71.250  
31.12.2024  
300  
07.04.2025  
07.04.2026  
3.500  
11.08.2025  
11.08.2026  
1.900  
03.09.2025  
03.09.2026  
3.200  
17.09.2025  
17.09.2026  
800  
03.10.2025  
03.10.2026  
2.000  
21.10.2025  
21.10.2026  
1.500  
28.10.2025  
28.10.2026  
5.000  
27.11.2025  
27.11.2026  
89.450  
31.12.2025  
Betrag in  
USD T  
Vergabe  
FÄLLGIKEIT  
1.200  
08.12.2023  
07.12.2024  
100  
03.11.2025  
03.11.2026  
8.500  
25.11.2025  
25.11.2026  
8.160  
03.12.2025  
03.12.2026  
17.960  
31.12.2025  
Wie auch im Vorjahr wurden im Geschäftsjahr 2025 keine Rückzahlungen vorgenommen.  
9
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IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG  
Gesamtkostenverfahren  
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.  
Umsatzerlöse Aufgliederung  
a) nach Regionen  
2025  
2024  
in EUR  
in EUR  
Inland  
3.698.227,15  
6.121.558,43  
Ausland  
18.828.495,74  
26.230.964,68  
22.526.722,89  
32.352.523,10  
Der Rückgang der Umsatzerlöse in Österreich und im Ausland ergibt sich aus dem allgemeinen Umsatzrückgang und zusätzlich, im Fall  
der Umsätze in Österreich, aus der Übertragung des operativen Geschäfts von der WolfordAG auf die Wolford Italia S.r.l..  
b) nach Produktgruppen  
2025  
2024  
in EUR  
in EUR  
Legwear  
7.470.310,17  
10.089.913,57  
Ready-to-wear  
12.185.394,00  
16.892.566,80  
Lingerie  
2.645.915,61  
4.905.071,22  
Swimwear  
181.926,54  
329.537,25  
Accessories  
43.176,57  
135.434,25  
22.526.722,89  
32.352.523,10  
Sonstige betriebliche Erträge  
2025  
2024  
in EUR  
in EUR  
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen  
141.297,66  
82.442,33  
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
91.450,00  
191.243,99  
Arbeitsmarktförderung  
209.783,90  
151.433,83  
AMS Kurzarbeitsbeihilfe  
0,00  
92.199,63  
Kursdifferenzen  
720.617,64  
42.061,49  
Erträge aus der Ausbuchung von  
346.661,62  
0,00  
Verbindlichkeiten  
Sonstige  
444.882,08  
197.349,24  
1.954.692,90  
756.730,51  
Die Position „Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten“ betrifft Verbindlichkeiten, die seit mehr als drei Jahren nicht geltend  
gemacht wurden und daher ausgebucht wurden. Der Hauptposten in „Sonstige“ betrifft Umsatzerlöse aus Restaurants sowie Erträge aus  
Sozialversicherungsträgern.  
10  
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Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen  
Aufwendungen für Material  
2025  
2024  
in EUR  
in EUR  
Garne  
3.313.842,82  
1.788.878,43  
Zukaufware  
3.247.618,66  
3.508.792,17  
Stoffe  
742.314,58  
1.205.714,37  
Zubehör, Gummibänder  
494.682,67  
414.347,04  
Energie und Wasser  
1.193.014,92  
1.212.131,95  
Sonstiger Materialaufwand  
1.987.020,97  
3.321.457,70  
Skontoerträge  
-15.942,33  
-16.692,74  
10.962.552,29  
11.434.628,92  
Der sonstige Materialaufwand umfasst im Wesentlichen Aufwendungen für Verpackungen, Aufwendungen für Farbstoffe, Frachtkosten  
sowie Zollgebühren.  
Aufwendungen für sonstige bezogene Herstellungsleistungen  
2025  
2024  
in EUR  
in EUR  
Fremdleistungen  
5.589.416,60  
5.817.327,94  
Frachten  
336.247,09  
58.553,96  
Ersatzteile  
81.838,96  
24.744,77  
Sonstige  
2.126.818,06  
201.820,37  
8.134.320,71  
6.102.447,04  
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Personalaufwand  
Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen  
2024  
2025  
Abfertigungen  
Pensionen Abfertigungen Pensionen  
in EUR  
in EUR  
Aufgliederung der  
Aufwendungen für  
Vorstandsmitglieder  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
Ehemalige  
0,00  
0,00 -73.372,71  
-234.462,57  
Vorstandsmitglieder  
0,00  
-234.462,57  
0,00 -73.372,71  
Leitende Angestellte  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
Übrige Arbeitnehmer  
456.130,74  
0,00  
380.287,70  
0,00  
380.287,70  
-234.462,57  
456.130,74 -73.372,71  
Die Berechnung der Pensionsrückstellung führte zu einem versicherungsmathematischen Gewinn in Höhe von €234.462,57 (2024:  
73.372,71), der in der obenstehenden Tabelle als negativer Aufwand dargestellt ist. Zusätzlich wurden €311.419,86 (2024:  
295.974,96) an die Anspruchsberechtigten ausbezahlt.  
Aufwendungen für Abfertigungen und betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen  
2025  
2024  
in EUR  
in EUR  
Aufwand für Abfertigungen  
292.531,84  
339.981,21  
Beiträge Mitarbeitervorsorgekasse  
87.755,86  
116.749,53  
380.287,70  
456.730,74  
Für das Geschäftsjahr 2025 enthält der Aufwand für Abfertigungen eine Auflösung in Höhe von 638.783,04 (2024: Zuführung in Höhe  
von €539.481,50).  
Abschreibungen und Amortisation  
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beliefen sich auf €415.516,71  
(2024: €739.402,66).  
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2025  
2024  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
in EUR  
in EUR  
Rechts- und Beratungskosten  
3.750.856,34  
2.246.146,89  
Marketing  
104.684,86  
1.754.081,45  
Frachtkosten  
134.933,94  
6.559.174,87  
Intercompany-Verrechnungen  
617.530,05  
4.673.945,00  
EDV inkl. Wartung  
1.910.511,75  
3.696.970,53  
Mieten  
1.940.538,64  
2.480.797,23  
Aufwand B2C  
59.634,39  
676.186,82  
Versicherungen  
221.298,10  
541.184,27  
Reisespesen  
121.474,39  
271.369,88  
Reparaturen  
104.584,20  
171.569,02  
Investor Relations  
94.662,78  
104.496,66  
Telefon, Fax  
241.070,32  
224.027,69  
Allgemeine Spesen  
268.166,52  
116.914,66  
Einzelwertberichtigungen auf  
-40.793,27  
257.479,83  
Forderungen  
Andere Steuern,Gebühren und Abgaben  
163.088,35  
156.439,76  
Sonstige  
2.091.627,08  
1.103.430,62  
11.783.868,44  
25.034.215,18  
Die geringeren Aufwendungen in den Bereichen Frachtkosten und Marketing im Geschäftsjahr 2025 sind auf das allgemeine  
Sparprogramm sowie auf die Verlagerung des Geschäfts nach Italien zurückzuführen. Darüber hinaus wurden Tätigkeiten, die in den  
Vorjahren ausgelagert waren, vermehrt wieder intern durchgeführt. Sonstige Steuern, Gebühren und Abgaben gliedern sich in sonstige  
Steuern in Höhe von €19.726,11 (2024: 25.053,17) sowie in Gebühren und Abgaben in Höhe von €143.362,24 (2024: €131.386,59).  
Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2025 auf € –40.793,27 (2024: € 257.479,83).  
Der Posten „Sonstige“ umfasst hauptsächlich die Ausbuchung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von  
1.476.810,04 (2024: €0,00), die nicht mehr einbringlich sind, sonstige Aufwendungen in Höhe von €184.697,47 (2024: €182.288,19)  
sowie den Buchwert ausgeschiedener Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von €44.630,00 (2024: €180.523,00).  
Aufwendungen Abschlussprüfer  
Für nähere Angaben zu diesen Aufwendungen wird auf die Informationen im Konzernanhang verwiesen.  
Finanzergebnis  
In den Finanzaufwendungen sind Zinsen aus den Gesellschafterdarlehen in Höhe von €9.365.983,68 (2024: €6.337.453,60) enthalten. Im  
Geschäftsjahr 2025 wurden zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von €18.290.000,00 sowie USD16.760.000,00 aufgenommen  
(2024: €29.050.000,00 und USD1.200.000,00). Auf Wertpapiere des Anlagevermögens wurde im Geschäftsjahr 2025 eine Zuschreibung in  
Höhe von €2.256,53 vorgenommen; im Geschäftsjahr 2024 wurde eine Zuschreibung in Höhe von €9.026,08 erfasst.  
Im Geschäftsjahr wurden die Anteile an verbunden Unternehmen sowie die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf  
Werthaltigkeit geprüft. Für die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen wurde der beizulegende Wert der Beteiligungen  
anhand eines kapitalwertorientierten Verfahrens durch Diskontierung der künftigen finanziellen Überschüsse unter Verwendung eines  
entsprechenden Diskontierungssatzes ermittelt. Die zugrundeliegenden finanziellen Überschüsse wurden auf Basis der aktuellen Planung  
für einen Zeitraum von sieben Jahren bis zur Erreichung eines eingeschwungenen Zustandes abgeleitet, gefolgt von der Rentenphase.  
Daraus ergab sich eine Abwertung von Anteilen an verbunden Unternehmen in Höhe von €9.227.564,18 (2024: €24.218.836,52).  
Für die Beurteilung der Werthaltigkeit der Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden die aus der aktuellen Planung abgeleiteten  
und diskontierten finanziellen Überschüsse für einen Zeitraum von zehn Jahren, der auch der Laufzeit der Ausleihungen entspricht, deren  
Buchwert gegenübergestellt. Hieraus resultierte eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von €12.630.000,00 (2024: €5.196.604,62).  
13  
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Steuern vom Einkommen und Ertrag  
Zum Bilanzstichtag bestehen latente Steueransprüche und latente Steuerschulden für temporäre Differenzen zwischen den teuerlichen  
Wertansätzen und den unter UGB ausgewiesenen Buchwerten für die folgenden Posten:  
Aktiv  
Passiv  
Zum Bilanzstichtag sind die aktiven latenten  
Steuern aufgrund der wirtschaftlichen  
2025  
2025  
Entwicklung und der damit bestehenden  
Sachanlagen  
0,00  
22.123,91  
Unsicherheit vollständig wertberichtigt bzw.  
Finanzanlagen  
24.693.890,30  
0,00  
wurde eine aktive latente Steuer nicht aktiviert.  
Personalrückstellungen  
2.595.146,42  
0,00  
Zum 31.12.2024 bestanden folgende aktive und  
Sonstige Rückstellungen  
0,00  
0,00  
passive latente Steuern für temporäre  
Differenzen zwischen dem steuerlichen und  
Betrag Gesamtdifferenz  
27.289.036,72  
22.123,91  
unternehmensrechtlichen Wertansatz für  
Ansatz steuerlicher  
folgende Posten:  
0,00  
0,00  
Verlustvortrag  
Ansatzbetrag  
27.289.036,72  
22.123,91  
Latente Steuern (23%)  
6.276.278,45  
5.088,50  
Saldierung  
-5.088,50  
-5.088,50  
Aktiver Überhang  
6.271.389,95  
0,00  
Wertberichtigung  
-6.271.389,95  
0,00  
Summe  
0,00  
0,00  
Aktiv  
Passiv  
2024  
2024  
Sachanlagen  
0,00  
20.448,43  
Finanzanlagen  
624.128,63  
0,00  
Personalrückstellungen  
798.166,39  
0,00  
Sonstige Rückstellungen  
0,00  
0,00  
Betrag Gesamtdifferenz  
1.422.295,02  
20.448,43  
Ansatz steuerlicher Verlustvortrag  
0,00  
0,00  
Ansatzbetrag  
1.422.295,02  
20.448,43  
Latente Steuern (23%)  
327.127,85  
4.703,14  
Saldierung  
-4.703,14  
-4.703,14  
Aktiver Überhang  
322.424,72  
0,00  
Wertberichtigung  
-322.424,72  
0,00  
Summe  
0,00  
0,00  
Pillar 2  
Im Rahmen der Umsetzung der EURichtlinie zur globalen Mindestbesteuerung (OECD BEPS Pillar 2) wurde in Österreich mit Wirkung ab  
Januar 2024 eine Mindeststeuer eingeführt. Ziel ist es sicherzustellen, dass multinationale Unternehmensgruppen einer effektiven  
Mindestbesteuerung von 15% unterliegen. Zusätzliche Steuern fallen an, wenn der bestehende Steuersatz unter dem vorgeschriebenen  
Mindestniveau liegt. Wolford AG hat die potenzielle Mindeststeuerbelastung auf Basis der zum Berichtszeitpunkt verfügbaren  
Informationen analysiert. Für das Geschäftsjahr 2025 wird keine zusätzliche Steuerbelastung erwartet.  
V. ERGÄNZENDE ANGABEN  
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen  
Es bestehen folgende Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen und Operating-Leasingverhältnissen.  
2025  
2024  
in EUR  
in EUR  
Mindest- Miet- und Leasingentgelte fällig  
bis zu einem Jahr  
1.597.443,00  
1.488.339,00  
mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren  
1.715,763.00  
2.899.644,00  
mehr als fünf Jahren  
241.439,00  
156.667,00  
14  
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Im Geschäftsjahr 2025 wurden, wie im Geschäftsjahr 2024 die Verpflichtungen anhand der vertraglichen Laufzeiten unter teilweiser  
Berücksichtigung von Verlängerungsoptionen ermittelt.  
2. Anteile an verbundenen Unternehmen  
Die Wolford AG in Bregenz ist die Muttergesellschaft und jene Gesellschaft, die einen Konzernabschluss aufstellt  
15  
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Eigenkapital in lokaler  
Eigenkapital in lokaler  
Ergebnis in lokaler  
Ergebnis in lokaler  
Gesellschaftsname  
Land  
Anteil in % Währung  
Währung  
Währung  
Währung  
Währung  
Währung 2025  
Währung 2024  
Currency 2025  
Currency 2024  
Slowenien  
Wolford proizvodnja in trgovina d.o.o.  
100 EUR  
8.372.623  
8.165.891  
67.596  
467.961  
Deutschland  
Wolford Germany GmbH  
100 EUR  
2.697.888  
2.663.729  
34.259  
1.094  
Schweiz  
Wolford (Switzerland) AG  
100 CHF  
1.191.640  
1.177.821  
13.819  
-8.415  
Großbritannien  
Wolford London Ltd.  
100 GBP  
1.698.359  
1.654.478  
43.881  
-3.759  
Frankreich  
Wolford Paris S.A.R.L.  
100 EUR  
2.146.676  
2.045.973  
100.703  
53.266  
Italien  
Wolford Italia S.r.l.  
100 EUR  
21.881.859  
17.851.557  
-5.668.207  
-4.535.957  
Spanien  
Wolford Espana S.L.  
100 EUR  
-44.613  
-90.186  
45.573  
66.072  
Dänemark  
Wolford Scandinavia ApS  
100 DKK  
17.502.491  
18.421.847  
-919.356  
141.159  
USA  
Wolford America, Inc.  
100 USD  
-42.582.479  
-31.033.915  
-11.548.564  
-19.446.203  
Niederlande  
Wolford Nederland B.V.  
100 EUR  
1.098.367  
1.114.849  
-16.482  
49.485  
Kanada  
Wolford Canada Inc.  
100 CAD  
-3.596.837  
-2.782.046  
-814.791  
-4.191.370  
China - Hongkong  
Wolford Asia Limited  
100 HKD  
-39.770.841  
-33.727.448  
-6.043.393  
-6.066.294  
Belgien  
Wolford Belgium N.V.  
100 EUR  
-232.862  
851.185  
-1.084.047  
-825,482  
China - Shanghai  
Wolford (Shanghai) Trading Co., Ltd.  
100 CNY  
-79.853.281  
-57.687.325  
-23.094.704  
-15.517.494  
16  
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3. Derivative Finanzinstrumente  
Zum 31. Dezember 2025 sowie zum 31. Dezember 2024 bestanden keine derivativen Finanzinstrumente .  
4. Personalstand  
Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember 2025 betrug 184 (2024: 222), davon 35 (2024: 39) Arbeiter, 147 (2024: 176) Angestellte und  
2 (2024: 7) Lehrlinge, was eine Reduktion von 38 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Berechnung erfolgte auf  
Vollzeitbasis. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2025 betrug 197 (2024: 242), davon 36 (2024: 45) Arbeiter,  
159 (2024: 190) Angestellte und 2 (2024: 7) Lehrlinge.  
5. Angaben über den Vorstand und den Aufsichtsrat  
Aufgliederung der Aufwendungen für:  
2025  
in EUR  
Bezüge Sonstige Abfertigung  
Pensionen Gesamtbezüge  
Bezüge  
Vorstandsmitglieder  
457.285,00  
0,00  
0,00  
0,00  
457.285,00  
davon variabel  
80.000,00  
0,00  
0,00  
0,00  
80.000,00  
Ehemalige  
0,00  
0,00  
0,00 311.419,00  
311.419,00  
Vorstands-  
mitglieder  
2024  
in EUR  
Bezüge Sonstige Abfertigung Pensionen Gesamtbezüge  
Bezüge  
Vorstandsmitglieder  
388.000,00  
0,00 248.000,00  
0,00  
636.000,00  
davon variabel  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
Ehemalige  
0,00  
0,00  
0,00 296.000,00  
296.000,00  
Vorstands-  
mitglieder  
Im Geschäftsjahr 2025 wurden Boni in Höhe von 80.000,00 für das Geschäftsjahr 2023 ausbezahlt (2024: 100.000,00); für das Geschäftsjahr 2025 wurden 106.000,00 abgegrenzt.  
Pensionszahlungen in Höhe von €311.419,86 (2024: €295.974,96) wurden an ehemalige Mitglieder des Vorstands geleistet. Im  
Geschäftsjahr 2025 wurden keine Vorschüsse ausbezahlt und es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern des Vorstands  
und des Aufsichtsrats.  
Darüber hinaus erhielten Mitglieder des Vorstands im Jahr 2025 laufende Vergütungen in Höhe von €202.260,00 (2024: €436.000,00) von  
verbundenen Unternehmen der Wolford AG.  
Die folgenden Mitglieder des Vorstands wurden für das Geschäftsjahr 2025 bestellt:  
Ralf Polito, Chief Operating Officer (COO) seit 17. April 2023  
o
Rimbert Regis, Mitglied des Vorstands seit 6. Mai 2024; Chief Executive Officer vom 14. Juni 2024 bis 17. Jänner 2025  
o
Giordano Domenico, Chief Human Resources Officer (CHRO) vom 1. August 2024 bis 31. Juli 2025  
o
Marco Pozzo, Chief Executive Officer (CEO) seit 7. Juli 2025  
o
Der Aufsichtsrat der Wolford AG hat beschlossen, Marco Pozzo mit Wirkung zum 7. Juli 2025 für einen Zeitraum von drei Jahren als neues  
Mitglied des Vorstands zu bestellen. Marco Pozzo wird die Funktion des CEO übernehmen.  
Die einjährige Amtszeit von Domenico Giordano als Mitglied des Vorstands endete am 31. Juli 2025. Während seiner Amtszeit als Mitglied des Vorstands war Domenico Giordano als Chief Human  
Resources Officer (CHRO) tätig.  
Der Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr 2025 aus folgenden Mitgliedern:  
David Chan, Vorsitzender bis 17. September 2022, stellvertretender Vorsitzender vom 27. Juni 2024 bis 21. Februar 2025, Vorsitzender  
o
des Aufsichtsrats vom 21. Februar 2025 bis 21. Oktober 2025, stellvertretender Vorsitzender vom 21. Oktober 2025 bis 8. November  
2025, Mitglied ab 8. November 2025 bis 27. November 2025  
Jiyang Han, Mitglied ab 27. November 2025  
o
17  
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Eric Chan, Vorsitzender vom 27. Juni 2024 bis 6. Juni 2025  
o
Wu Jianhua, Mitglied vom 27. Juni 2024 bis 26. September 2025  
o
Wu Yun, Mitglied seit 27. Juni 2024, stellvertretender Vorsitzender seit 8. November 2025  
o
Andy Lew, Mitglied seit 26. September 2025, Vorsitzender seit 21. Oktober 2025  
o
Gong Cheng, Mitglied seit 26. September 2025  
o
Die 38. Ordentliche Hauptversammlung fand am 29. Juli 2025 statt.  
Die Vertreter des Betriebsrats im Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025 sind:  
- Alexander Greußing seit 2. Februar, 2021  
- Christian Greußing seit 21. February, 2023  
6. Eventualverbindlichkeiten  
31.12.2025  
31.12.2025  
in EUR  
in EUR  
Diverse Mietgarantien  
200.946,72  
93.779,00  
200.946,72  
93.779,00  
Transferpreisvereinbarungen mit einer definierten Zielmarge bestehen mit europäischen Tochtergesellschaften. Bei Abweichungen von der  
Zielmarge erhält oder leistet die Wolford AG entsprechende Ausgleichszahlungen.  
7. Ergebnisverwendungsvorschlag  
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2025 ausgewiesene Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die eine Anpassung des Jahresabschlusses erforderlich machen würden.  
Allerdings wurden nach dem Abschlussstichtag liquiditätsbezogene Maßnahmen umgesetzt. Im März 2026 wurde vom Hauptaktionär  
Lanvin Group Holdings Limited ein Patronatsschreiben ausgestellt, um Wolford finanziell zu unterstützen und den Fortbestand des  
Unternehmens auf absehbare Zeit sicherzustellen. Darin wird der Wolford AG auch bei Bedarf die Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel  
in Höhe von zumindest €15.000.000,00 zugesichert. Dieses Schreiben wurde zusätzlich auch von der Fosun Fashion Group (Cayman)  
unterzeichnet.  
Im Februar und im März 2026 hat Wolford zwei weitere Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt €5.500T von der Fosun Fashion  
Group (Cayman) Limited erhalten.  
Die Unterstützung dient dazu, den Liquiditätsbedarf der Gesellschaft für die absehbare Zukunft, d.ꢀh. zumindest bis zum Abschluss der laufenden Restrukturierungsphase, sicherzustellen. Der  
angegebene Betrag basiert auf der aktuellen Liquiditätsplanung und dem daraus abgeleiteten Finanzierungsbedarf der Gruppe.  
Am 29. Juli 2025 beschloss die 38. ordentliche Hauptversammlung der Wolford AG, das Grundkapital der Gesellschaft von EURꢀ14.868.447,00 um bis zu EURꢀ7.688.476,00 auf bis zu  
EURꢀ22.556.923,00 durch die Ausgabe von bis zu 7.688.476 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien (nennwertlose Aktien) gegen Bareinlagen zu erhöhen. Der Vorstand wurde ermächtigt, die  
Kapitalerhöhung bis zum 31. Januar 2026 durchzuführen sowie die Bezugsfrist und die weiteren Einzelheiten der Durchführung festzulegen. Explorative Gespräche mit dem Mehrheitsaktionär  
zeigten jedoch, dass die Durchführung der Kapitalerhöhung innerhalb des genehmigten Zeitraums aufgrund des erwarteten Zeichnungsvolumens der neuen Aktien wirtschaftlich nicht sinnvoll war.  
Es wird nicht erwartet, dass die Entscheidung, die Kapitalerhöhung nicht umzusetzen, die Fähigkeit der Gesellschaft beeinträchtigt, ihren Liquiditätsbedarf zu decken. Der Mehrheitsaktionär betonte  
die langfristige strategische Bedeutung der Wolford AG und bestätigte, dass die Gesellschaft weiterhin finanzielle Unterstützung erhalten wird, unter anderem in Form von Gesellschafterdarlehen.  
Vor diesem Hintergrund beschloss der Vorstand, die Umsetzungsfrist verstreichen zu lassen und die Kapitalerhöhung nicht durchzuführen. Er wird der nächsten Hauptversammlung vorschlagen, den  
Beschluss über die Ermächtigung zur Kapitalerhöhung aufzuheben.  
Der Aufsichtsrat der Wolford AG hat beschlossen, MarcoꢀPozzo mit Wirkung zum 1. März 2026 zum Chief Executive Officer (CEO) und zum Vorsitzenden des Vorstands der Wolford AG zu bestellen,  
nachdem er am 7. Juli 2025 als Mitglied des Vorstands in das Unternehmen eingetreten ist.  
Bregenz, 16.April 2026  
Der Vorstand  
Marco Pozzo  
Ralf Polito  
Chairman of the Management  
COO  
Board  
Chief Operating Officer  
CEO  
Chief Executive Officer  
18  
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POSTEN  
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN  
Stand am  
Stand am  
01.01.2025  
Zugang  
Abgang  
Umbuchung  
31.12.2025  
I. Immaterielle  
Vermögensgegenstände  
Mietrechte und  
1.  
Software  
18,534,930.01  
0.00  
-1,067,386.75 50,609.50  
17,518,152.76  
geleistete  
2.  
Anzahlungen  
50,610.50  
0.00  
-50,609.50  
1.00  
Summe immaterielle  
Vermögensgegenstände  
18,585,540.51  
0.00  
-1,067,386.75 0.00  
17,518,153.76  
II. Sachanlagen  
1.  
Bauten  
768,282.49  
42,494.89  
-443,356.53  
0.00  
367,420.85  
technische  
Anlagen und  
2.  
Maschinen  
25,293,520.86  
0.00  
-1,500,254.99 0.00  
23,793,265.87  
andere Anlagen,  
Betriebs- und  
Geschäftsaus-  
3.  
stattung  
12,747,277.35  
0.00  
-808,176.57  
0.00  
11,939,100.78  
Summe Sachanlagen  
38,809,080.70  
42,494.89  
-2,751,788.09 0.00  
36,099,787.50  
57,394,621.21  
42,494.89  
-3,819,174.84 0.00  
53,617,941.26  
III.  
Finanzanlagen  
Anteile an  
verbundenen  
1.  
Unternehmen  
34,105,228.06  
10,000,000.00  
0.00  
0.00  
44,105,228.06  
Umgründungs-  
2.  
mehrwert  
7,225,381.37  
0.00  
0.00  
0.00  
7,225,381.37  
Ausleihungen an  
verbundene  
3.  
Unternehmen  
6,596,604.62  
17,865,595.18  
0.00  
0.00  
24,462,199.80  
Wertpapiere des  
Anlagever-  
4.  
mögens  
1,398,564.14  
0.00  
0.00  
0.00  
1,398,564.14  
49,325,778.19  
27,865,595.18  
0.00  
0.00  
77,191,373.37  
SUMME ANLAGEVERMÖGEN  
106,720,399.40  
27,908,090.07  
-3,819,174.84 0.00  
130,809,314.63  
19  
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KUMULIERTE ABSCHREIBUNG  
Stand am  
Stand am  
Buchwert  
Buchwert  
01.01.2025  
Zugang  
Abgang  
Zuschreibung  
31.12.2025  
31.12.2025  
31.12.2024  
-
18,306,191.01  
129,239.50 1,067,379.75  
0.00 17,368,050.76  
150,102.00  
228,739.00  
0.00  
0.00  
1.00  
50,610.50  
-
18,306,191.01  
129,239.50 1,067,379.75  
0.00 17,368,050.76  
150,103.00  
279,349.50  
724,901.79  
14,818.89 -443,356.53  
296,364.15  
71,056.70  
43,380.70  
-
24,786,127.86  
155,650.00 1,455,639.99  
23,486,137.87  
307,128.00  
507,393.00  
12,457,334.64  
115,392.00 -808,176.57  
11,764,550.07  
174,550.71  
289,942.71  
-
37,968,364.29  
285,860.89 2,707,173.09  
0.00 35,547,052.09  
552,735.41  
840,716.41  
-
56,274,555.30  
415,100.39 3,774,552.84  
0.00 52,915,102.85  
702,838.41  
1,120,065.91  
28,714,441.63 9,227,564.18  
0.00  
0.00 37,942,005.81 6,163,222.25  
5,390,786.43  
1,754,322.60  
0.00  
0.00  
0.00  
1,754,322.60 5,471,058.77  
5,471,058.77  
5,896,604.62 12,630,000.00  
0.00  
0.00 18,526,604.62 5,935,595.18  
700,000.00  
344,418.51 22,565.22  
0.00  
2,256.53  
364,727.20 1,033,836.94  
1,054,145.63  
36,709,787.36 21,880,129.40  
0.00  
2,256.53 58,587,660.23 18,603,713.14  
12,615,990.83  
-
92,984,342.66 22,295,229.79 3,774,552.84  
2,256.53 111,502,763.08 19,306,551.55  
13,736,056.74  
20  
21  
WOLFORD AG  
Lagebericht  
Grunddaten zum Unternehmen  
Ergebnis- und Bilanzanalyse  
Ausblick und Ziele  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Umwelt  
Personalwesen  
Mehr Details  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bestätigungsvermerk  
Weitere Informationen  
Kontakt & Impressum  
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Lagebericht  
Allgemeine Informationen über das Unternehmen  
WOLFORD AUF EINEN BLICK  
Wolford ist Marktführer für hochwertige Skinwear. Die Marke ist in 41 Ländern weltweit an 132 Monobrand-Verkaufsstellen und bei über  
1.068 Großhandelspartnern vertreten. Das österreichische Unternehmen fertigt seine Produkte ausschließlich in Europa und hält dabei  
die strengsten ökologischen und sozial nachhaltigen Standards ein. Wolford entwirft seine Designs in der italienischen Modemetropole  
Mailand und produziert seine Kreationen am Hauptsitz in Bregenz am Bodensee sowie im slowenischen Murska Sobota – beides  
Regionen mit einer langen und bedeutenden Textiltradition. Insgesamt beschäftigte die Wolford AG zum Ende des Geschäftsjahres 184  
Mitarbeitende (FTE). Wolford wurde 1950 in Bregenz gegründet und ist im außerbörslichen Handel an den Börsen in Wien und Frankfurt  
notiert. Die Marke ist Teil der globalen Luxusmodegruppe Lanvin Group, die vom chinesischen Mehrheitsaktionär Fosun gegründet  
wurde.  
PRODUKTE MIT HOHEN QUALITÄTSSTANDARDS  
Wolford erwirtschaftet rund 33% seines Umsatzes mit der Kernproduktgruppe Legwear, an der sich alle weiteren Produktgruppen  
ausrichten. Die stärkste Produktgruppe ist ReadytoWear (54%) mit körpernahen Produkten wie Bodysuits und Shirts (Bodywear) sowie  
Kleidern und Pullovern. Die Produktgruppen Legwear und Bodywear basieren auf einer speziellen Rundstricktechnologie, die von Wolford  
entwickelt und kontinuierlich weiter verfeinert wurde und die Grundlage für den bekannten Tragekomfort und die Qualität der  
WolfordProdukte bildet. Beide Produktgruppen werden durch eine Auswahl an dekorativer und zum Teil figurformender Unterwäsche  
sowie einer kleinen Auswahl an Badebekleidung und Accessoires wie Schals und Gürtel ergänzt, die 1% zum Umsatz beitragen. Wolford  
unterscheidet zwischen modischen Trendprodukten und der Essential Collection, die alle zeitlosen Klassiker umfasst, wie beispielsweise  
die Satin Touch Strumpfhose, die seit 1988 produziert wird. Insgesamt bringt Wolford pro Kalenderjahr zwei Trendkollektionen auf den  
Markt. Eine deckt den Zeitraum Frühjahr/Sommer ab, die andere Herbst/Winter. Je nach Kollektion gibt es vier bis fünf Lieferintervalle mit  
neuen Produkten, die neue Impulse am Point of Sale setzen sollen – begleitet von entsprechenden Marketing- und  
Kommunikationsmaßnahmen.  
DAS GESCHÄFTSMODELL  
Im Geschäftsjahr 2024 hat die Wolford-Gruppe mit einer umfassenden Reorganisation ihres Geschäftsmodells begonnen, mit  
besonderem Fokus auf dem Wholesale-Kanal, aber auch unter Einbeziehung der Bereiche Retail und E-Commerce. Die Hauptziele des  
Reorganisationsprojekts der Gruppe konzentrieren sich auf die Straffung der Abläufe, die Steigerung der Effizienz und die Stärkung der  
Fähigkeit der Gruppe, schnell auf Markttrends zu reagieren.  
Die wichtigsten Ziele dieser Reorganisation sind wie folgt:  
1. Wolford Italia S.r.l. (nachfolgend auch „Wolford Italy“) als Entrepreneur-Principal: Die Tochtergesellschaft Wolford Italy S.r.l. wurde  
als jene Hauptgesellschaft bestimmt, die für die Steuerung sämtlicher Großhandels- und ECommerceAktivitäten verantwortlich  
ist. Dies umfasst die Überwachung aller wesentlichen Funktionen im Zusammenhang mit dem Großhandel, wie Vertrieb, Marketing,  
Produktdesign und -entwicklung, Personalwesen und Finanzen. Durch die Bündelung dieser Funktionen bei Wolford Italy S.r.l. soll  
eine agilere Struktur geschaffen werden, die eine bessere Steuerung sowie eine stärkere strategische Ausrichtung des  
WholesaleKanals ermöglicht.  
2. Wolford Aktiengesellschaft (nachfolgend auch „Wolford AG“) als Holdinggesellschaft:  
Die Wolford AG fungiert weiterhin als Holdinggesellschaft des Konzerns und behält ihre Rolle als zentrales Produktionszentrum  
sowie als Inhaberin der marketingbezogenen immateriellen Vermögenswerte („IPs“). Diese Struktur stellt sicher, dass der Konzern  
seine starke Fertigungskompetenz bewahrt und gleichzeitig das Eigentum an wichtigen geistigen Eigentumsrechten erhält, die für  
die laufende Markenentwicklung und Marktpositionierung wesentlich sind.  
Im vorliegenden Zusammenhang hat die Holdinggesellschaft Wolford AG am 19. August 2024 im Wege einer durch Sacheinlage zu  
erfüllenden Kapitalerhöhung bei Wolford Italia jene Geschäftseinheit übertragen, welche die bislang von der Holding wahrgenommenen  
Vertriebs, Marketing, Design, Produktentwicklungs, HRund Finanzfunktionen umfasst (Business Unit). Im Gegenzug erhält die  
Holding entsprechende Anteile an Wolford Italia.  
Das Geschäftsmodell der WolfordGruppe beruht weiterhin darauf, einen wesentlichen Teil der Wertschöpfungskette selbst abzudecken –  
von Design und Entwicklung über die Herstellung bzw. Beschaffung bis hin zur weltweiten, kanalübergreifenden Distribution einschließlich  
eigener RetailStandorte. Dadurch bleibt das Unternehmen weitgehend unabhängig und kann rasch auf aktuelle Modetrends reagieren. In  
einzelnen Bereichen der Lingerie und Readytowear arbeitet Wolford mit externen Partnern und ausgewählten Lieferanten zusammen.  
Die Aufgaben der Produktentwicklung sind am Standort Bregenz gebündelt. Bei der Konzeption neuer Kollektionen arbeiten  
Produktmanagement, Design und Produktentwicklung eng zusammen. Das Produktmanagement analysiert Markttrends und die erwartete  
Nachfrage und bildet damit die Grundlage für das Designteam. Die enge Abstimmung zwischen Design und Produktentwicklung führt  
regelmäßig zu neuen Produkten, häufig auf Basis neuer Fertigungsmethoden wie dem 3DDruck oder der inzwischen patentierten  
Klebetechnologie. Die weltweit erste geklebte Strumpfhose – Pure Tights – ist ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.  
Zum Produkt- und Warenmanagement gehört auch die Bedarfsplanung für die Verkaufsflächen der eigenen Boutiquen sowie der  
WholesalePartner, ebenso die Festlegung, welche Artikel in welchen Größen und Farben für welche Märkte produziert werden sollen.  
Darüber hinaus steuert dieser Bereich den Warenfluss vom Lager zu den Verkaufsstellen.  
Der Einkauf konzentriert sich im Wesentlichen auf Rohmaterialien. Die eingesetzten Garne, Zwischenprodukte und zugekauften Produkte  
für Lingerie und Readytowear stammen von langjährigen Partnern aus den angrenzenden Regionen in Österreich, Deutschland und der  
Schweiz. Alle Lieferanten erfüllen die hohen Qualitäts- und Innovationsanforderungen von Wolford. Ein Teil der Garne stammt aus Japan,  
einem Land mit hoher Kompetenz im Bereich innovativer Materialien. Die Rohmaterialien werden am Standort Bregenz gelagert und dort  
für die weitere Verarbeitung aufbereitet.  
Die Logistik ist an einen externen Dienstleister ausgelagert. Das Zentrallager befindet sich in München und hat im März 2024 seinen  
Betrieb aufgenommen. Der Wechsel des Logistikpartners führte zur Verlagerung des bisherigen Lagers von Nord- nach Süddeutschland.  
Für den Versand der Produkte werden spezialisierte Transportunternehmen eingesetzt, die – je nach Entfernung und Dringlichkeit –  
Transporte per Straße, Luft oder See durchführen.  
GLOBAL SALES  
Die Produkte von Wolford werden in 41 Ländern vertrieben – über ein Netzwerk eigener Verkaufsstandorte (Retail), also direkt an  
Endkund*innen, sowie über Handelspartner (Wholesale). Den größten Umsatzanteil im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen mit  
seinem internationalen BoutiqueNetzwerk und Outlet (58%). Zum 31. Dezember 2025 verfügte Wolford über 132  
MonobrandVerkaufsstellen, davon wurden 43 von Partnern geführt. Insgesamt steuert die WolfordGruppe rund 67% ihres Umsatzes  
selbst.  
- Boutiquen: Geschäfte, die sowohl von Wolford selbst als auch von Partnern geführt werden.  
- Kauf- und Warenhäuser: Exklusive Shop-in-Shops mit Wolford Ambiente in zahlreichen internationalen Warenhäusern.  
- Concession Shop-in-Shops: von Wolford selbst betriebene Flächen in Kaufhäusern und Lagerhäusern.  
- Fachhändler: Exklusive Mode- und Fachgeschäfte, die WolfordProdukte anbieten  
- Private label: Für andere Marken gefertigte Produkte oder Artikel, die unter anderem Markennamen verkauft werden  
- Factory outlets: Outlets, in denen Kollektionen aus vorangegangenen Saisonen oder preisreduzierte Ware angeboten werden.  
ZENTRALE STEUERUNG  
Mit ihren beiden Organen, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat, verfügt die Wolford AG über eine Führungsund Aufsichtsstruktur, die auf  
einem dualistischen System basiert. Der Vorstand führt das Unternehmen vom Konzernhauptsitz in Bregenz sowie von einem zweiten  
zentralen Standort in Mailand aus. Er ist für die Strategie und die Konzernsteuerung verantwortlich, während der Aufsichtsrat den Vorstand  
berät und dessen Geschäftsführung überwacht.  
Das zentrale langfristige Unternehmensziel besteht darin, nachhaltiges Wachstum zu verbessern und den Free Cashflow zu steigern,  
während das interne Kontrollsystem des Unternehmens die Unternehmensleitung dabei unterstützt, die Unternehmensprozesse auf  
dieses langfristige Ziel auszurichten.  
Die Hauptziele der Wolford AG konzentrieren sich auf die Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses (EBIT). Entsprechend  
zählen zu den wesentlichen Leistungsindikatoren der Umsatz (absolut und „like for like, d.h. unabhängig von neu hinzugekommenen oder  
geschlossenen Verkaufsflächen) sowie der Free Cashflow (NettoCashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zuzüglich Cashflow aus  
Investitionstätigkeit). Mietzahlungen sind darin nicht enthalten. Weitere zentrale Leistungsindikatoren sind das Working Capital und die  
Nettofinanzverschuldung der Wolford AG.  
Für das Management der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist der Bereich Supply Chain Management  
verantwortlich. Dieser Bereich setzt kontinuierlich Maßnahmen zur Reduktion der Rohmaterial- und Working-Capital-Bestände um. Im  
Forderungsmanagement erfolgt eine enge Abstimmung zwischen der Finanzabteilung, die den Prozess steuert, und den jeweils  
verantwortlichen Vertriebsmitarbeitenden. Klare Zielwerte für die Days Sales Outstanding (DSO) unterstützen die Priorisierung der  
Forderungen und deren systematischen Abbau. Im Rahmen der monatlichen Business-Performance-Reviews prüft das Management die  
Zielerreichung aller zentralen Leistungsindikatoren sowie die entsprechenden Maßnahmenpläne.  
Im Geschäftsjahr 2025 bestanden weiterhin keine Zweigniederlassungen der Gesellschaft.  
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ERGEBNIS- UND BILANZANALYSE  
Beim Geschäftsjahr der Wolford AG handelt es sich um das Kalenderjahr.  
Das Geschäftsjahr der Wolford AG ist ein Kalenderjahr. Die Wolford AG verbuchte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von EUR 22,53Mio.,  
d.h. 30% weniger als der Vergleichswert des Geschäftsjahres 2024 (EUR 32,35Mio.). Dieser Umsatzrückgang resultiert aus der  
Umstrukturierung des Geschäftsmodells mit der Übertragung des im Kapitel „Das Geschäftsmodell“ beschriebenen Geschäftsbereichs an  
die Wolford Italia sowie Produktionsstillständen.  
ERTRAGSKENNZAHLEN in %  
2025  
2024  
-46,79  
-48,40  
Materialaufwandsquote*  
-72,40  
-58,65  
Personalaufwandsquote**  
-52,31  
-77,38  
Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen am Umsatz  
-102,63  
-105,52  
EBITDA Marge***  
-100,78  
-103,24  
EBIT Marge****  
* Materialaufwand und bezogene Dienstleistungen zuzüglich Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Verhältnis zum Umsatz  
** Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen  
*** Verlust vor Steuern, Abschreibungen, Amortisationen und Wertminderungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen  
**** Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen  
Der sonstige betriebliche Ertrag erhöhte sich um 158% auf EUR 1,95Mio. (2024: EUR 0,76Mio.), wobei ein Betrag von EUR 0,72Mio. auf  
Wechselkursdifferenzen aus USD entfällt.  
Im Geschäftsjahr 2025 erhöhten sich die unfertigen Erzeugnisse um EUR 0,42Mio. auf EUR 4,37Mio. (2024: EUR 3,95Mio.) und die  
fertigen Erzeugnisse und Waren um EUR 0,22Mio. auf EUR 1,00Mio. (2024: EUR 0,78Mio.).  
Der Materialaufwand und die bezogenen Leistungen beliefen sich auf insgesamt EUR 19,10Mio. (2024: EUR 17,54Mio.). Der  
Personalaufwand betrug EUR 16,31Mio. (2024: EUR 18,97Mio.). Die im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen in der Textilindustrie  
vereinbarte Lohnund Gehaltserhöhung lag zwischen 3,05% und 3,73% (2024: zwischen 6,5% und 7,1%). Zum 31. Dezember 2025  
beschäftigte das Unternehmen 184 Mitarbeitende (2024: 222), davon 35 (2024: 39) Arbeiter*innen, 147 (2024: 176) Angestellte und 2 (2024:  
7) Lehrlinge.  
Insgesamt ergibt dies zum Bilanzstichtag einen Rückgang um 38 Mitarbeitende (2024: –110 Mitarbeitende). Diese Berechnung erfolgt auf  
Vollzeitbasis. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden im Geschäftsjahr 2025 betrug 197 (2024: 242), davon 36 (2024: 45)  
Arbeiter*innen, 159 (2024: 190) Angestellte und 2 (2024: 7) Lehrlinge.  
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen beliefen sich auf EUR 0,42Mio. (2024:  
EUR 0,74Mio.). Im Geschäftsjahr 2025 betrugen die Abschreibungen auf Umlaufvermögen (Forderungen gegenüber verbundenen  
Unternehmen) EUR 0Mio. (2024: EUR 0Mio.).  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf EUR 11,78Mio. (2024: EUR 25,03Mio.) und lagen damit um 53% unter dem  
Vorjahreswert. Sie setzten sich im Wesentlichen zusammen aus Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR –0,04Mio.  
(2024: EUR 0,26Mio.), Rechtsund Beratungskosten von EUR 3,75Mio. (2024: EUR 2,25Mio.), Mietaufwand von EUR 1,94Mio. (2024: EUR  
2,48Mio.) sowie ITKosten von EUR 1,91Mio. (2024: EUR 3,70Mio.).  
Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 um EUR 10,77Mio. auf EUR –22,70Mio. (2024: EUR –  
33,47Mio.).  
Das Finanzergebnis verschlechterte sich im Geschäftsjahr 2025 um EUR 4,03Mio. auf EUR –33,27Mio. (2024: EUR –29,24Mio.). Für die  
von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited aufgenommenen Darlehen fielen im Geschäftsjahr 2025 Zinsen in Höhe von EUR 9,37Mio.  
an (2024: EUR 6,33Mio.). Im Geschäftsjahr 2025 wurden neue Gesellschafterdarlehen gewährt. Dennoch verringerte sich der Zinsertrag  
von verbundenen Unternehmen von EUR 1,98Mio. auf EUR 0,19Mio. Das sonstige Finanzergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf  
EUR –21,88Mio. (2024: EUR 0,69Mio.) und setzte sich zusammen aus Erträgen aus Wertpapieren in Höhe von EUR 0,02Mio. (2024: EUR  
0,02Mio.), Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von EUR 9,23Mio. (2024: EUR 24,25Mio.) sowie der Wertminderung von  
konzerninternen Darlehen in Höhe von EUR 12,63Mio. Sonstige Zinsaufwendungen beliefen sich auf EUR 1,88Mio. (2024: EUR 0,28Mio.)  
und die Zinsaufwendungen aus versicherungsmathematischen Berechnungen zu Personalrückstellungen auf EUR 0,36Mio. (2024: EUR  
0,39Mio.). Der Verlust vor Steuern belief sich damit auf EUR 55,98Mio. (2024: EUR 62,64Mio.), was einer Verbesserung um EUR 6,66Mio.  
entspricht.  
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Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2025 auf EUR 18,60Mio. (2024: EUR 13,74Mio.). Die  
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie Sachanlagen beliefen sich auf EUR 0,42Mio. (2024: EUR 0,74Mio.).  
BILANZKENNZAHLEN in Mio. EUR / in %  
31.12.2025  
31.12.2024  
-123,59  
-92,64  
Negatives Eigenkapital in EUR Mio.  
147,21  
231,71  
Nettoverschuldung in EUR Mio.  
4,30  
-6,82  
Working capital* in EUR Mio.  
-283,84  
-246,67  
Eigenkapitalquote** in %  
-119,11  
-2,50  
Verschuldungsquote (Gearing)*** in %  
0,00  
0,00  
Working Capital zum Umsatz in %  
* Vorräte plus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen plus sonstige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte plus Vertragsvermögenswerte minus Verbindlichkeiten  
aus Lieferungen und Leistungen minus sonstige Verbindlichkeiten  
** Negatives Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme  
*** Verhältnis zwischen bilanziellen Finanzverbindlichkeiten (ohne Leasingverbindlichkeiten) und negativem Eigenkapital  
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um EUR 0,39 Mio. auf EUR 23,19 Mio. (2024: EUR 22,80 Mio.). Dies ist auf den Anstieg der  
Vorräte um EUR 0,85 Mio. auf EUR 8,59 Mio. (2024: EUR 7,74 Mio.) sowie auf den Rückgang der Forderungen um EUR 1,01 Mio. auf EUR  
13,45 Mio. (2024: EUR 14,46 Mio.) zurückzuführen. Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2025 um EUR 5,99 Mio. auf EUR 43,54  
Mio. (2024: EUR 37,56 Mio.). Das negative Eigenkapital belief sich auf EUR –123,59 Mio. (2024: EUR –92,64 Mio.). Die Eigenkapitalquote  
verringerte sich von –247% auf –284%.  
Die Rückstellungen erhöhten sich um EUR 0,51 Mio. auf EUR 12,45 Mio. (2024: EUR 11,94 Mio.). Diese betreffen im Wesentlichen  
Abfertigungsrückstellungen in Höhe von EUR 4,74 Mio., Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 3,93 Mio. sowie sonstige Rückstellungen  
in Höhe von EUR 3,77 Mio. (2024: EUR 2,41 Mio.) aufgrund einer Erhöhung der Beratungsrückstellungen in Höhe von EUR 1,33 Mio. (2024:  
EUR 0,36 Mio.).  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um EUR 10,15 Mio. auf EUR 3,29 Mio. (2024: EUR 13,44 Mio.)  
aufgrund der Übertragung des operativen Geschäfts auf die Wolford Italia S.r.l. sowie der geringeren Einkaufstätigkeit im Vergleich zum  
Vorjahr.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich von EUR 99,28 Mio. zum 31. Dezember 2024 auf EUR 149,10  
Mio. zum 31. Dezember 2025, was im Wesentlichen auf neue Darlehen der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited in Höhe von EUR 18,2  
Mio. sowie USD 16,76 Mio. im Geschäftsjahr 2025 und auf die auf den gesamten Darlehensbetrag angefallenen Zinsen zurückzuführen ist.  
Zum 31. Dezember 2025 beliefen sich die gesamten Darlehensverbindlichkeiten auf EUR 128,11 Mio. (2024: EUR 88,07 Mio.), die sämtlich  
unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen  
Unternehmen umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 20,98 Mio. (2024: EUR 13,20 Mio.) sowie  
Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 128,11 Mio. (2024: EUR 86,08 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um  
EUR 3,18 Mio. auf EUR 2,14 Mio. (2024: EUR 5,31 Mio.).  
Die liquiden Mittel der Wolford AG beliefen sich zum 31.Dezember2025 auf EUR1,15Mio. (2024: EUR0,60Mio.) und lagen damit trotz des  
Jahresfehlbetrags über dem Vorjahresniveau. Der Anstieg der liquiden Mittel ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr durchgeführte  
Kapitalerhöhung, die zu einem Zufluss von EUR 24,9 Mio. geführt hat, sowie den Erhalt weiterer Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR  
32,7 Mio. zurückzuführen. Dem stand ein negatives EBITDA von EUR -22,3 Mio. gegenüber. Zudem hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr  
2025 zur Stärkung der gruppenweiten Liquidität insgesamt EUR 17,9 Mio. an konzerninternen Darlehen an die Tochtergesellschaften  
ausgereicht und operative Verbindlichkeiten von rund EUR 13,2 Mio. zur Verbesserung des Working Capital abgebaut. Insgesamt bleibt die  
Finanzlage der Gesellschaft weiterhin von der Unterstützung der Anteilseigner abhängig.  
BERECHNUNG DER NETTOVERSCHULDUNG (OHNE  
LEASINGVERHÄLTNISSE) in Mio. EUR  
2025  
2024  
136,79  
9,53  
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten  
30,17  
236,52*  
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten  
18,60  
13,74  
- langfristige finanzielle Vermögenswerte  
1,15  
0,60  
- Zahlungsmittelbestand  
147,21  
231,71  
Nettoverschuldung (ohne Leasingverbindlichkeiten)  
*Bei der Ermittlung der kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten für das Geschäftsjahr 2024 (EUR 236,52 Mio.) wurde der bilanzielle Gesamtbetrag irrtümlich doppelt erfasst. Der zutreffende  
Betrag beträgt EUR 118,26 Mio.  
AUSBLICK UND ZIELE  
Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds  
Die Luxusgüterbranche geht nach einer zweijährigen Phase der Normalisierung, in der der Markt für persönliche Luxusgüter in den  
Jahren 2024–2025 insgesamt weitgehend stabil blieb, in das Jahr 2026. Maßgebliche Marktstudien deuten für 2026 auf eine moderate  
Rückkehr zu Wachstum hin. Die Bain–Altagamma Luxury Goods Worldwide Market Study erwartet für 2026 eine erneute  
Beschleunigung des Marktwachstums um rund 3%–5% zu konstanten Wechselkursen, nachdem 2025 eine flache bis leicht rückläufige  
Entwicklung verzeichnet wurde. Die Erholung soll dabei insbesondere von wohlhabenden Kundengruppen sowie von einer  
disziplinierteren Preisgestaltung der Marken getragen werden. Gleichzeitig beschreiben McKinsey & The Business of Fashion das Jahr  
2026 als „herausfordernd, aber sich verbessernd, mit einem erwarteten Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich in den wichtigsten  
Modemärkten. Zu den Belastungsfaktoren zählen unter anderem Störungen im Zollumfeld sowie eine gedämpfte Verbraucherstimmung  
– Rahmenbedingungen, die weiterhin operative Disziplin, gezielte Kundenbindung und eine geschärfte Wertpositionierung begünstigen.  
Wolfords Position zu Beginn des Jahres 2026  
Wolford tritt in das Jahr 2026 ein, nachdem das Unternehmen ein anspruchsvolles Geschäftsjahr 2025 bewältigt hat, das bewusst auf  
Stabilisierung und die konsequente Umsetzung operativer Maßnahmen ausgerichtet war. Wie bereits im Berichtszyklus 2024 offengelegt,  
sah sich das Unternehmen mit einem Wechsel in der Logistik sowie damit verbundenen Störungen in der Lieferkette konfrontiert, die sich  
belastend auf Lieferfähigkeit und Liquidität auswirkten. Ein Teil dieser Belastungen wurde durch Gesellschafterdarlehen abgefedert;  
zudem wurde im Dezember 2024 eine Eigenkapitalmaßnahme für das erste Halbjahr 2025 beschlossen. Diese Rahmenbedingungen  
definierten den Ausgangspunkt für das Jahr 2025 und bildeten den Handlungsrahmen für die Wiederherstellung der operativen und  
finanziellen Stabilität.  
Im Verlauf des Jahres 2025 konnte das Unternehmen die finanziellen Mittel wieder stärker auf den operativen Betrieb und die Produktion  
ausrichten, die Lieferzuverlässigkeit verbessern und das Filialnetz durch die Schließung nicht profitabler Standorte straffen – Maßnahmen  
zur Erhöhung der strukturellen Effizienz und zur Verbesserung der Cash-Conversion. Das Kernsortiment blieb dabei ein zentraler  
Stabilitätsfaktor im Produktangebot. Es unterstützte sowohl die notwendige Reaktionsfähigkeit als auch die Servicequalität und einen  
disziplinierten Einsatz des Working Capital. Neue Produkte wurden gleichzeitig gezielt, in enger Auswahl und mit beschleunigten  
Entscheidungsprozessen entwickelt und eingeführt, um die Aktualität des Angebots sicherzustellen, ohne die Bestandsqualität zu  
beeinträchtigen.  
Operative Schwerpunkte für 2026  
Das Unternehmen wird die im zweiten Halbjahr 2025 erzielten Verbesserungen festigen, mit einem Schwerpunkt auf termingerechten  
Lieferungen, schnellerer Warenverfügbarkeit sowie der Sicherstellung einer kontinuierlichen Bevorratung zentraler Warengruppen. Die  
sogenannten KernsortimentsProdukte bleiben das Rückgrat des Angebots sie unterstützen die notwendige Flexibilität, eine hohe  
Liefergeschwindigkeit und einen disziplinierten Einsatz des Working Capital. Neue Produkte werden weiterhin gezielt und in begrenztem  
Umfang eingeführt, um Aktualität und Absatzimpulse zu gewährleisten, ohne die Bestandsqualität zu beeinträchtigen.  
Auf Vertriebsebene wird die Umsetzung im WholesaleBereich durch eine engere Betreuung der wichtigsten Handelspartner und höhere  
Servicestandards gestärkt. Auf Kostenund Organisationsebene verfolgt das Unternehmen weiterhin eine konsequente Kostenhaltung,  
während gezielte Investitionen dort beibehalten werden, wo sie unmittelbar die Servicequalität, die Produktqualität oder den Markenwert  
schützen. Organisatorisch liegt der Fokus auf Vereinfachung, klaren Verantwortlichkeiten und schnellen Entscheidungswegen, sodass  
operative Maßnahmen in nachhaltige Verbesserungen des Cashflows übersetzt werden können.  
Ertragskraft und finanzielle Disziplin  
Angesichts des Umfangs der vorgenommenen Neuausrichtung wird das Jahr 2026 mit entsprechend zurückhaltenden, aber klar  
strukturierten Erwartungen angegangen. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt weiterhin auf operativer Widerstandsfähigkeit und  
CashGenerierung, mit dem Ziel, die im Jahr 2025 erreichte Stabilisierung in eine solide operative Ausgangsbasis zu überführen. Das  
externe Umfeld unterstreicht die Notwendigkeit eines selektiven Wachstums, das sich auf Servicequalität, Produktivität sowie strukturelle  
Effizienz stützt. In einem Markt, der 2026 nur eine moderate Verbesserung erwarten lässt, besteht Wolfords Zielsetzung darin, die erreichte  
Stabilisierung in eine nachhaltige Ergebnisund CashflowVerbesserung zu überführen. Dazu gehört eine konsequente Kostendisziplin, die  
Sicherstellung einer hohen Bestandsqualität sowie eine fokussierte Kapitalallokation. Gleichzeitig soll der Wertbeitrag für Handelspartner  
und Endkund*innen klarer herausgearbeitet werden, um die Marktposition weiter zu stärken.  
Verlagerung  
Der Mietvertrag für die Produktionsflächen am Standort Bregenz läuft Ende April 2027 aus. Vor diesem Hintergrund hat Wolford bis zum 1.  
Quartal 2026 Mietverträge für zwei geeignete Produktionsstandorte in Hohenems und Mäder abgeschlossen. Damit bekräftigt Wolford sein  
Bekenntnis zu Österreich und zur Region Vorarlberg als zentralem Unternehmensund Produktionsstandort. Der Umzugsprozess soll im 4.  
Quartal 2026 beginnen. Derzeit werden keine Einschränkungen in der Produktion im Zusammenhang mit der Verlagerung erwartet.  
Human Resources  
Für Wolford sind die Mitarbeitenden die wichtigste Ressource des Unternehmens. Daher ist es eine zentrale Priorität, sie zu schützen und  
zu fördern. Die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der Mitarbeitenden wirken sich unmittelbar auf die Entwicklung, die  
Produktionsleistung und den Verkaufserfolg aus. Gut geschultes Verkaufspersonal spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle, da es  
maßgeblich zum Umsatzwachstum beiträgt.  
Die anerkannte Qualität der Wolford-Produkte ist eng mit den Arbeitsbedingungen in Produktion und Fertigung an den beiden Standorten  
in Österreich und Slowenien verknüpft. Ein wesentliches Risiko besteht daher nicht nur im Verlust von Schlüsselpersonal, sondern auch in  
der Herausforderung, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeitende zu gewinnen, zu rekrutieren und langfristig zu halten. Diese  
Herausforderung wird durch die finanzielle Situation des Unternehmens, den Personalabbau infolge von Restrukturierungen sowie  
bestehenden Kostendruck zusätzlich verstärkt.  
In Österreich wurde zur Unterstützung von Mitarbeitenden, die von Reorganisationsmaßnahmen betroffen sind, ein professionelles  
OutplacementProgramm eingeführt, das unter anderem Informationsmaterial sowie HRUnterstützung bei der Erstellung von  
Bewerbungsunterlagen umfasst.  
Wolford agiert in einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und  
Anpassungsfähigkeit kontinuierlich steigen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hat das Unternehmen seinen Rekrutierungsprozess  
weiterentwickelt, um gut qualifizierte und anpassungsfähige Mitarbeitende im stark umkämpften Arbeitsmarkt gezielt anzusprechen.  
CHANCEN- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM  
Die rechtzeitige Erkennung von Chancen und Risiken hat einen wesentlichen Einfluss auf die Zielerreichung der Wolford-Gruppe. Wolford  
definiert Risiken als interne oder externe Ereignisse, die die Erreichung der Unternehmensziele negativ beeinflussen können. Chancen  
hingegen werden als interne oder externe Ereignisse verstanden, die die Erreichung der Unternehmensziele positiv unterstützen können.  
Die Gruppe hat gemeinsam mit ausgewählten Führungskräften aus verschiedenen Bereichen Chancen und Risiken identifiziert. Auf dieser  
Grundlage erörtert der Vorstand regelmäßig die wesentlichsten Chancen und Risiken.  
Das Risikomanagementsystem der Wolford AG ist darauf ausgerichtet, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu steuern. Der  
Vorstand ist für die Einrichtung und Überwachung des Risikomanagementsystems verantwortlich. Der Aufsichtsrat, insbesondere der  
Prüfungsausschuss, überwacht dessen Wirksamkeit.  
Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken, die die Erreichung der Unternehmensziele gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen und  
entsprechende Maßnahmen einzuleiten.  
Risiken im Zusammenhang mit der Branche und den Märkten, in denen die Gruppe tätig ist  
Makroökonomische und geopolitische Risiken  
Makroökonomische Entwicklungen, Inflationsdruck und geopolitische Unsicherheiten können sich negativ auf die Konsumnachfrage  
auswirken. Die Gruppe ist in einem globalen Luxusmarkt tätig, der empfindlich auf wirtschaftliche Schwankungen reagiert.  
Eine Verschlechterung der makroökonomischen Bedingungen in den Kernmärkten der Gruppe kann erhebliche negative Auswirkungen auf  
Umsatz, Profitabilität und Finanzlage haben.  
Konsumentenstimmung und Nachfragerisiko  
Die Nachfrage nach den Produkten der Gruppe hängt maßgeblich von der Kaufkraft und dem verfügbaren Einkommen der  
Konsument*innen ab. Wirtschaftliche Abschwünge, steigende Lebenshaltungskosten oder sinkendes Konsumentenvertrauen können die  
Ausgaben für hochwertige Modeprodukte reduzieren.  
Veränderungen im Einkaufsverhalten – insbesondere die anhaltende Verlagerung hin zu Online-Kanälen – können zudem die Performance  
der Einzelhandelsstandorte beeinträchtigen.  
Wettbewerbsumfeld  
Die Gruppe agiert in einem stark wettbewerbsintensiven globalen Mode- und Luxusmarkt. Verstärkter Wettbewerb, zunehmende  
Marktsättigung und Preisdruck können Marktanteile und Ertragskraft beeinträchtigen.  
Eine unzureichende Differenzierung der Marke durch Innovation oder Marketing kann sich ebenfalls negativ auf die Geschäftsentwicklung  
auswirken.  
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Alternative Konsummodelle  
Die wachsende Bedeutung von Second-Hand-Plattformen, Mietmodellen und anderen alternativen Konsumformen kann die Nachfrage  
nach neu produzierten Premiumprodukten verringern.  
Markenrisiko  
Das Geschäftsmodell der Gruppe konzentriert sich auf eine globale Premium-Marke. Eine Beeinträchtigung des Markenimages kann sich  
überproportional negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken.  
Risiken im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft  
Lieferkettenrisiko  
Die Gruppe ist auf die Verfügbarkeit von Rohmaterialien, Halbfertigwaren und Energie angewiesen. Störungen in der Lieferkette,  
Preisvolatilität oder logistische Engpässe können die Produktion und Kostenstrukturen negativ beeinflussen.  
Produktionsrisiko  
Die Produktion ist auf zentrale Fertigungsstandorte konzentriert. Unterbrechungen aufgrund technischer Ausfälle, Arbeitskonflikte oder  
externer Ereignisse können die operative Tätigkeit beeinträchtigen.  
Bestandsrisiko  
Fehlerhafte Bedarfsplanung kann zu Überbeständen oder mangelnder Warenverfügbarkeit führen. Saisonale Schwankungen erhöhen das  
Risiko von Wertberichtigungen auf Vorräte.  
Risiko im Filialnetz  
Der Betrieb eigener Geschäfte verursacht fixe Kosten und langfristige Mietverpflichtungen. Sinkende Frequenz oder ungünstige  
Standortentwicklungen können die Profitabilität beeinträchtigen.  
Digitalisierungs- und E-Commerce-Risiken  
Der Ausbau digitaler Kanäle birgt Umsetzungsrisiken. Investitionen in digitale Plattformen und Marketingmaßnahmen können hinter den  
erwarteten Erträgen zurückbleiben.  
Produktentwicklungsrisiko  
Die Modebranche ist geprägt von rasch wechselnden Trends. Werden innovative Produkte nicht rechtzeitig entwickelt und eingeführt, kann  
dies zu Marktanteilsverlusten führen.  
Reputationsrisiko  
Negative Berichterstattung, insbesondere in sozialen Medien, kann die Markenwahrnehmung und Kundentreue beeinträchtigen.  
IT- und Cybersicherheitsrisiken  
Die Gruppe ist Cyberangriffen, Datenverlusten oder Systemausfällen ausgesetzt, die zu Betriebsunterbrechungen und finanziellen  
Schäden führen können.  
Personalrisiko  
Der Erfolg der Gruppe hängt von der Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeitender ab. Der Verlust von Schlüsselpersonal oder  
Schwierigkeiten bei der Rekrutierung können die Leistung beeinträchtigen.  
Abhängigkeit vom Management  
Der Transformationsprozess erhöht die Abhängigkeit von Schlüsselpersonen im Management. Unerwartete Veränderungen können die  
strategische Umsetzung verzögern.  
Finanzielle Risiken  
Fortbestehens- und Liquiditätsrisiko  
Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Gruppe ihren Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen kann.  
Die Wolford AG erzielte im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2025 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von €55.981.646,28, und zum selben  
Stichtag weist die Gesellschaft ein negatives Eigenkapital von €123.592.392,98 auf. Diese Ereignisse bzw. Umstände weisen – gemeinsam  
mit weiteren Sachverhalten – darauf hin, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der  
Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) aufwerfen kann.  
Wolford hat weitere Maßnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz ergriffen. Prozesse werden weiter optimiert und der Fokus auf  
Kostenkontrolle sowie Vertriebsaktivitäten erneut verstärkt.  
Die auf der Kostenseite erzielten Ergebnisse sind bislang jedoch nicht ausreichend, um den Cashflow des Unternehmens zu stabilisieren,  
insbesondere da Investitionen im IT-Bereich erforderlich sind. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität hat sich das Unternehmen  
zusätzlichen Zugang zu Darlehen seines Hauptaktionärs gesichert. Wolford steht in engem Austausch mit Finanzinstituten sowie mit der  
Muttergesellschaft hinsichtlich weiterer Finanzierungsmodelle. Im Geschäftsjahr 2025 gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman)  
Limited zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt 18.200.000,00 sowie USD16.760.000,00 und bestätigte damit ihr  
finanzielles Engagement. Zudem wurde im Juni 2025 – basierend auf dem Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Dezember 2024 –  
eine Kapitalerhöhung in Höhe von €25.030.948,80 durchgeführt. Diese Mittelzufuhr bot die Möglichkeit, die Stabilisierung und  
Expansionspläne des Unternehmens zu beschleunigen.  
Zusätzlich leistet der Hauptaktionär Lanvin Group Holdings Limited weiterhin finanzielle Unterstützung für Wolford, da er nach wie vor an  
das Geschäftsmodell und das Turnaround-Potenzial von Wolford glaubt. Zu diesem Zweck hat er eine Patronats- und  
Rangrücktrittserklärung (harte Patronatserklärung) abgegeben, um den Fortbestand von Wolford sicherzustellen, und sich verpflichtet,  
Wolford bei Bedarf weiterhin finanziell zu unterstützen. Die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited hat die Patronatserklärung ebenfalls  
unterzeichnet und dem Unternehmen Darlehen gewährt, die sich zum 31. Dezember 2025 einschließlich noch nicht bezahlter Zinsen auf  
insgesamt €128.114.109,28 belaufen. Sämtliche dieser Darlehen (einschließlich Zinsen) sind bis zum Abschluss der „Restrukturierung“  
des Unternehmens bzw. im Falle einer Liquidation oder Insolvenz bis zur vollständigen Befriedigung aller übrigen Gläubiger nachrangig.  
Gemäß der Patronatserklärung verpflichtet sich die Lanvin Group Holdings Limited, auf Anforderung der Unternehmensleitung im Zeitraum  
vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2027 zusätzliche Liquidität in Höhe von insgesamt €15.000.000,00 bereitzustellen  
(„Liquiditätszufuhr“).  
Die Liquiditätszufuhr ist unbedingt und kann entweder als Erhöhung der Kapitalrücklage (Eigenkapital) oder als nachrangiges Darlehen  
gewährt werden. Die Verpflichtung zur Sicherstellung der Verfügbarkeit zusätzlicher Liquidität basiert auf der von der Lanvin Group  
Holdings Limited abgegebenen Patronatserklärung, während die Gesellschafterfinanzierung in Form von Darlehen durch die Fosun  
Fashion Group (Cayman) Limited bereitgestellt wird. Sollte Wolford im genannten Zeitraum externe Finanzierungen oder sonstige  
Liquiditätsunterstützung durch Dritte erhalten, um seinen Liquiditätsbedarf zu decken, kann sich die zu leistende Liquiditätszufuhr  
entsprechend reduzieren.  
Diese Maßnahmen sollen es dem Unternehmen ermöglichen, seinen Verbindlichkeiten jederzeit bei Fälligkeit nachzukommen und den  
Fortbestand des Unternehmens für die absehbare Zukunft zu sichern. Für den Fall, dass finanzielle Unterstützung erforderlich ist, erfolgt  
die Bereitstellung von Liquidität auf Grundlage der Patronatserklärung der Lanvin Group Holdings Limited unter Ergänzung durch  
Gesellschafterfinanzierungen der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited.  
Unter Hinweis darauf, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der im Comfort Letter zugesagte Höchstbetrag möglicherweise  
verzögert überwiesen wird oder nicht ausreicht, sollten die aktuellen Budgets/Prognosen nicht erreicht werden – was zu einer  
Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens bei Fälligkeit seiner Verbindlichkeiten und insbesondere zur Unfähigkeit des Unternehmens zur  
Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) führen könnte –, kommt der Vorstand nach Prüfung aller oben genannten Fakten  
und Umstände zu dem Schluss, dass der Jahres- und Konzernabschluss für 2025 auf Grundlage der Fortführungsannahme aufzustellen  
ist.  
Wolford arbeitet derzeit intensiv daran, seine Präsenz und Sichtbarkeit zu stärken. Dies erfolgt durch gezielte Marketingaktivitäten, eine  
fokussierte Produktpipeline, die Rationalisierung des Filialnetzes sowie erhebliche Investitionen in E-Commerce, IT und Systeme.  
Allerdings bestehen die geopolitischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Ukraine und dem Nahen Osten weiterhin fort, und  
weitere Verwerfungen in der Weltwirtschaft – etwa volatile Zölle mit den USA – können nicht ausgeschlossen werden. Das Unternehmen  
setzt seine gezielten Bemühungen fort, die Effizienz der Personalkosten zu verbessern, die Beratungskosten zu senken, die  
Kollektionsumfänge zu reduzieren und die Effizienz der Bedarfsplanung sowie des Produktionsprozesses zu erhöhen.  
Die Systeme und die IT-Infrastruktur von Wolford sind veraltet und stellen ein weiteres Risiko für die Fortführung des Geschäftsbetriebs dar.  
Wolford hat daher trotz der angespannten finanziellen Situation zahlreiche Projekte im Bereich der IT-Infrastruktur geplant und  
durchgeführt, darunter auch die Einführung eines neuen ERP-Systems bis zur Jahresmitte 2026.  
In den ersten Monaten des Jahres 2026 kämpft der Konzern weiterhin mit Absatzschwierigkeiten, erfüllt jedoch seine Kostenziele. Die  
Umsatzeinbußen sind insbesondere darauf zurückzuführen, dass das Vertrauen der Großhandelskunden wieder aufgebaut werden muss.  
Viele von ihnen hatten ihre Bestellmengen aufgrund von Lieferunterbrechungen in den Jahren 2024 und 2025 reduziert, die inzwischen  
behoben wurden.  
Die Direktvertriebskanäle (Retail und Online) zeigen trotz der Konsolidierung des Filialnetzes bereits ein solides Wachstum gegenüber dem  
Vorjahr. Das Unternehmen wird die weltweite Positionierung seiner Marke weiterhin vorantreiben – unter anderem durch die Fortführung  
erfolgreicher Kooperationen, limitierte Kapselkollektionen in Zusammenarbeit mit internationalen Stardesignern sowie die Nutzung von  
Wachstumsmöglichkeiten in den USA und China.  
Kreditrisiko  
Das Kreditrisiko ergibt sich aus der Möglichkeit, dass Geschäftspartner ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die  
Gruppe arbeitet ausschließlich mit bonitätsgeprüften Dritten zusammen.  
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Währungsrisiko  
Währungsrisiken entstehen durch Transaktionen in Fremdwährungen und die Umrechnung ausländischer Geschäftsbereiche.  
Zinsrisiko  
Zinsrisiken ergeben sich vor allem aus variabel verzinsten Finanzverbindlichkeiten. Zum Bilanzstichtag bestehen keine wesentlichen  
variabel verzinslichen Finanzverbindlichkeiten, sodass kein wesentliches Zinsänderungsrisiko vorliegt.  
Finanzierungsrisiko  
Der Zugang zu zusätzlicher Finanzierung kann durch Marktbedingungen oder Investorenstimmung eingeschränkt sein.  
Kosteninflationsrisiko  
Steigende Kosten für Personal, Energie und Logistik können die Margen beeinträchtigen.  
Weitere Risiken  
Rechts- und Compliance-Risiken  
Die Gruppe kann in rechtliche Auseinandersetzungen verwickelt sein. Änderungen gesetzlicher Vorgaben können zusätzliche Kosten oder  
Einschränkungen verursachen.  
ESG- und Nachhaltigkeitsrisiken  
Wachsende regulatorische und gesellschaftliche Erwartungen an Nachhaltigkeit können die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen.  
Datenschutzrisiko  
Verstöße gegen Datenschutzvorschriften können zu Sanktionen und Reputationsschäden führen.  
Klimarisiken  
Physische und regulatorische Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel können die operative Tätigkeit und Finanzlage  
beeinflussen.  
INTERNES KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM IM HINBLICK AUF DEN RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS  
Der Vorstand ist für die Einrichtung und Organisation des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems  
sowie für die Sicherstellung der Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Anforderungen verantwortlich.  
In organisatorischer Hinsicht ist die Rechnungslegungsfunktion der Wolford-Gruppe hauptsächlich innerhalb der Wolford AG angesiedelt.  
Die Abteilung Group Accounting (verantwortlich für das externe Reporting) und die Abteilung Group Controlling (verantwortlich für das  
interne Reporting) berichten direkt an den Vorstand der Wolford AG.  
Die Rechnungslegungs- und Berichterstattungsprozesse der Gruppe basieren auf einem von der Wolford AG herausgegebenen  
Rechnungslegungsmanual, das bei Bedarf aktualisiert wird. Dieses Manual definiert standardisierte, gruppenweite  
Rechnungslegungs- und Berichtsanforderungen gemäß IFRS.  
Softwarelösungen werden zur Erfassung, Buchung und Abwicklung sämtlicher Geschäftsvorfälle innerhalb der Gruppe eingesetzt. In China  
und Hongkong wird die Buchhaltung von lokalen Steuerberatern außerhalb des Gruppensystems durchgeführt. Diese  
Tochtergesellschaften liefern monatliche Reportingpakete mit allen relevanten Finanzdaten (Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und  
Kapitalflussrechnung), die anschließend in das zentrale Konsolidierungssystem übertragen werden.  
Die gemeldeten Finanzinformationen werden auf Gruppenebene von Corporate Accounting und Corporate Controlling geprüft und bilden  
die Grundlage für das IFRS-Reporting der Wolford-Gruppe. Für das interne Managementreporting werden etablierte Planungs- und  
Reporting-Werkzeuge eingesetzt. Automatisierte Schnittstellen gewährleisten die Übertragung der Ist-Daten aus den Primärsystemen,  
während Prognosedaten in einem standardisierten Prozess erfasst werden.  
Die Berichterstattung erfolgt nach Regionen und Konzerngesellschaften. Während des Geschäftsjahres wurde zusätzlich zur regulären  
Berichterstattung über die operative Leistung monatlich eine rollierende Ganzjahresprognose erstellt. Die daraus resultierenden  
Finanzinformationen bilden zusammen mit den Quartalszahlen die Grundlage für die Berichterstattung des Vorstands an den Aufsichtsrat.  
Der Aufsichtsrat wird regelmäßig über wirtschaftliche Entwicklungen informiert, basierend auf konsolidierten Finanzdaten einschließlich  
Segmentberichterstattung, Leistungskennzahlen, Budget- und Vorjahresvergleichen, Prognosen, Personaldaten und ausgewählten  
operativen Kennzahlen.  
Die Buchhaltung der Wolford AG wird intern am Standort Bregenz durchgeführt. Die Buchhaltungsaktivitäten für europäische  
Tochtergesellschaften und Niederlassungen werden derzeit von externen Steuerberatern unterstützt, die Geschäftsvorfälle im  
Buchhaltungssystem der Gruppe verbuchen. Die schrittweise Internalisierung dieser Tätigkeiten wurde eingeleitet.  
Die Abschlüsse werden monatlich erstellt, um eine kontinuierliche Überwachung der finanziellen Leistungsentwicklung sicherzustellen. In  
der Regel werden die Monatsabschlüsse innerhalb der ersten Hälfte des Folgemonats finalisiert.  
Kassensysteme, einschließlich aller Einnahmen- und Ausgabenvorgänge, sind automatisch in das Buchhaltungssystem integriert. Ein  
separates Kassensystem in China ist ebenfalls in die Systemlandschaft von Wolford eingebunden.  
Eine jährliche Inventur von Rohmaterialien, Halbfertigwaren und Fertigwaren wird an allen Lagerstandorten durchgeführt. Während der  
Inventur festgestellte Bestandsdifferenzen werden abgeglichen und entsprechend verbucht. Retourwaren werden einer Qualitätsprüfung  
unterzogen und je nach Ergebnis wieder eingelagert oder ausgesondert.  
Kund*innenrechnungen werden nach entsprechender Prüfung durch die Vertriebs- und Kundenserviceabteilungen erstellt. Forderungen  
werden regelmäßig überwacht, und entsprechende Berichte werden vom Credit Management geprüft.  
Lieferantenrechnungen unterliegen definierten Genehmigungsprozessen. Sie werden von den zuständigen Abteilungen autorisiert und  
anschließend von der Buchhaltung geprüft und verbucht. Zahlungen werden wöchentlich ausgeführt, basierend auf den Fälligkeiten und  
nach den entsprechenden Genehmigungsprozessen unter Einbeziehung des Managements.  
Nach der Bestellung eines neuen CFO hat die Wolford AG ihr Cashflow-Management weiter gestärkt, indem disziplinierte  
Liquiditätsplanungsprozesse implementiert wurden. Diese sollen potenzielle Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen und rechtzeitige  
Finanzierungsmaßnahmen sicherstellen.  
Obwohl der Haupteigentümer an der New York Stock Exchange notiert ist, muss die Wolford AG derzeit nicht den Anforderungen des  
Sarbanes-Oxley-Regelwerks entsprechen.  
Insgesamt bietet das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem eine angemessene Sicherheit hinsichtlich der Verlässlichkeit der  
Finanzberichterstattung.  
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG (F&E)  
Innovation bleibt ein charakteristisches Merkmal der Wolford AG und bildet weiterhin einen zentralen Pfeiler der strategischen  
Neupositionierung im Jahr 2025. Das Produktportfolio des Unternehmens bleibt auf die Kernkompetenz ausgerichtet: körpernahe  
Rundstrickprodukte wie Legwear, Shapewear und Bodysuits – zusammengefasst als Skinwear – welche technische Exzellenz, Komfort und  
eine hochwertige Ästhetik vereinen.  
Strategischer Innovationsfokus im Jahr 2025  
Im Jahr 2025 wurden die F&E-Aktivitäten verstärkt auf drei strategische Prioritäten ausgerichtet:  
2. Technologische Verfeinerung der Rundstricktechnologie  
4. Materialund Garnentwicklung der nächsten Generation  
5. Digitalisierung der Produktentwicklung und -präsentation  
Unter der weiterhin kreativen Leitung von Nao Takekoshi stärkte Wolford die Integration der Kernvision: Skinwear for Every Skin.  
Wolford beginnt dort, wo Kleidung ihren eigentlichen Ursprung hat – auf der Haut. Von Unterbekleidung und Strümpfen bis hin zu Bodywear  
und essenzieller Readytowear definiert Wolford das Fundament jedes Outfits die unsichtbare Architektur des Ankleidens.  
Wolford beginnt dort, wo Kleidung ihren eigentlichen Ursprung hat – auf der Haut. Von Unterbekleidung und Strümpfen bis hin zu Bodywear  
und essenzieller Readytowear definiert Wolford das Fundament jedes Outfits die unsichtbare Architektur des Ankleidens.  
Für jeden Moment des Lebens geschaffen, bilden die Kollektionen von Wolford das Wolford Skin Module System: mühelos, anspruchsvoll  
und grenzenlos anpassungsfähig – immer hautnah, immer präzise.  
Das System ist in mehrere Layer-Module gegliedert:  
First Layer: Second Skin Tights, getragen direkt auf der Haut  
Second Layer: Second Skin Bodywear, bildet das Fundament des Oberkörpers  
Third Layer: The Sheer System of Dressing, getragen über der Bodywear  
Fourth Layer: The Silhouette, definiert Unterkörper und moderne Bottoms  
Fifth Layer: Leichte, strukturgebende Pieces, die den Look komplettieren  
Produkt- und Materialinnovation  
Wool Capsule – Zusammenarbeit mit Woolmark  
Die in Zusammenarbeit mit Woolmark – der globalen Autorität für Merinowolle-Zertifizierung und textile Innovation – entwickelte Capsule  
Collection kombiniert Woolmarks Expertise in Premium-Wolle mit Wolfords technischer Kompetenz in Rundstricktechnologie und  
hochpräziser Garnverarbeitung.  
Wolfords proprietäre Stricktechnologie und präzise kalibrierte Maschinen ermöglichen es, ultrafeine Merinowolle zu glatten, elastischen  
und nahtlosen Strukturen zu verarbeiten, ohne Stabilität oder Komfort zu beeinträchtigen.  
Diese hohe Feinheit und Präzision – unerlässlich für den echten Second-Skin-Effekt – wird durch das technische In-house-Know-how von  
Wolford ermöglicht. Das Ergebnis ist eine veredelte Weiterentwicklung des charakteristischen „unforgettable touch, neu interpretiert  
durch die Wärme und Weichheit technisch veredelter Merinowolle.  
Alle Styles sind Woolmark-zertifiziert.  
Sheer Drape – Material- und Stricktechnik  
Die Sheer Drape-Kapsel stellt einen bedeutenden technischen Fortschritt dar. Ultrafeine Garne, wie sie üblicherweise in Wolfords  
Strumpfmaschinen verarbeitet werden, bilden die Basis dieser Serie.  
Die Innovation liegt im präzisen Zusammenspiel von Garnauswahl und Stricktechnologie. Nur Wolfords proprietäre Rundstrickmaschinen  
– mit einer 32-Nadelbettteilung – können derart feine Garne verarbeiten und gleichzeitig integrierte Drapierungen direkt in die Stoffstruktur  
stricken.  
Diese einzigartige Kombination aus Materialingenieurwesen und Strickpräzision ermöglicht nahtlose, fließende Drapierungseffekte ohne  
Einbußen bei Stabilität oder Passform.  
Materialinnovation – Midnight Grace  
Aufbauend auf dem Erfolg der ikonischen Leggings führt Midnight Grace eine neue Generation eleganter und vielseitiger  
Bottom-Silhouetten ein.  
Was als einzelnes Hero-Produkt beginnt, entwickelt sich zu einem breiteren Sortiment – einschließlich Straight-Leg-Hosen, eines  
fließenden Midirocks, eines modernen Minirocks und sportlicher Shorts – alles in der eleganten, klaren Ästhetik des Originaldesigns.  
Jedes Stück verkörpert den Kern von Midnight Grace: feminin, selbstbewusst und mühelos anspruchsvoll. Die Entwicklung konzentrierte  
sich auf ein Material, das fließenden Fall, außergewöhnlichen Komfort und eine präzise, körpernahe Passform bietet – kombiniert mit  
Wolfords technischer Expertise.  
Das Ergebnis ist eine moderne Interpretation von Eleganz, die vielseitig einsetzbar und langlebig ist.  
Upgrade der Black & White Technique – mit EMANA®-Garn  
Wolfords ikonische Black & White Technique wurde unter Einsatz des innovativen EMANA®-Garns weiterentwickelt. Die Neuerung  
verstärkt den charakteristischen visuellen Kontrast und verleiht gleichzeitig verbesserte Funktionalität, Weichheit und langanhaltenden  
Komfort.  
Die Entwicklung basiert auf der Synergie zwischen der intelligenten Fasertechnologie von EMANA® und Wolfords Strickkompetenz – und  
ermöglicht eine veredelte Weiterentwicklung dieser Signature-Technik.  
Fortgeschrittene Materialinnovationen  
Wolford baute die Nutzung leistungsfähiger und nachhaltiger Garntechnologien weiter aus:  
Weiterentwicklung des EMANA® SmartPolyamidGarns mit FerninfrarotTechnologie zur Unterstützung von Thermoregulation,  
Komfort und Hautwohlbefinden  
Weiterentwicklung von BLUFIBRE®Garn aus recyceltem Reifengranulat als Beitrag zu zirkulären Rohstoffen  
Verfeinerung von Stricktechniken zur gezielten ElastanIntegration für formgebende und strukturelle Präzision  
Diese Entwicklungen verdeutlichen Wolfords Fähigkeit, technische Funktionalität, Nachhaltigkeit und Luxuspositionierung zu vereinen.  
Digitale Entwicklung und 3D-Integration  
Die digitale Transformation der Produktentwicklung machte 2025 erhebliche Fortschritte. Die vollständige 3D-Integration ermöglicht nun:  
erhebliche Reduktion physischer Prototypen  
beschleunigte Designvalidierung in internationalen Teams  
EchtzeitUmsetzung von Farbund Musteränderungen  
hochauflösende, fotorealistische Renderings für digitale und WholesalePräsentationen  
Der erweiterte Einsatz digitaler SamplingMethoden führt zu kürzeren Entwicklungszyklen, geringerem Materialeinsatz und höherer  
Kosteneffizienz. Digitale Showrooms ergänzen zunehmend die klassischen Kollektionstermine.  
Forschungspartnerschaften  
Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen – darunter die Universität Innsbruck – sowie mit spezialisierten Garnlieferanten  
und Technologiepartnern bleibt ein zentraler Innovationstreiber.  
2025 konzentrierten sich Forschungsinitiativen insbesondere auf: recyclingfähige Elastan-Alternativen, energieeffiziente Strickprozesse  
und verbesserte Materialrückverfolgbarkeit.  
Damit positioniert sich Wolford weiterhin als technologieorientierter Skinwear-Spezialist, der Modeexpertise mit technischer Innovation  
und Nachhaltigkeit verbindet.  
UMWELT  
Zusätzlich zu den nachstehenden Informationen wird auf den konsolidierten nichtfinanziellen Bericht gemäß § 267a (6) UGB verwiesen.  
Energie und Emissionen  
Die wesentlichsten Umweltauswirkungen ergeben sich aus:  
Energieverbrauch und damit verbundene Emissionen  
Abwassermanagement  
effizienter Wasserverbrauch  
Der Energieverbrauch konzentriert sich weiterhin auf die Produktionsstandorte Bregenz (Österreich) und Murska Sobota (Slowenien). In  
Bregenz erzeugen Dampfkessel mit 7,9 MW und 4,5 MW Prozessdampf für Färben, Formen und Heizen.  
Im Jahr 2025 wurden weitere Effizienzgewinne erzielt durch:  
fortgesetzte Konsolidierung der Produktionsflächen (Beibehaltung von über 50 % Reduktion gegenüber dem Basisjahr 2022)  
weitere Reduktion und Modernisierung der Strickmaschinen  
schrittweise LEDUmrüstung in Fertigung und Lager  
Optimierung der Energieeinkaufsstrategie in Abstimmung mit dem Gebäudeeigentümer  
Das Unternehmen erfüllt weiterhin die Vorgaben des österreichischen Bundesenergieeffizienzgesetzes (EEffG) und setzt auditbasierte  
Effizienzmaßnahmen um.  
Nachhaltigkeitszertifizierung  
2025 erhielten beide Produktionsstandorte erfolgreich die Hohenstein SteP®-Zertifizierung, einen anerkannten Standard für nachhaltige  
Textilproduktion und Corporate Social Responsibility.  
Diese Zertifizierung bestätigt die Einhaltung von Umweltmanagement, Chemikalienhandling, Arbeitssicherheit und sozialen Standards –  
und stärkt die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette.  
Abfall und Zirkularität  
Abfallvermeidung, Trennung und Recycling bleiben ein integraler Bestandteil der operativen Prozesse. Restmaterialien werden nach  
Möglichkeit recycelt.  
Wassermanagement  
Wasser spielt aufgrund der Färbeprozesse am Standort Bregenz eine zentrale Rolle. Ein eigenes Abwassermanagement überwacht  
kontinuierlich die Abwasserqualität, die weiterhin deutlich über den gesetzlichen Anforderungen liegt.  
Der Einsatz von Grundwasser für Produktionsprozesse und Gebäudeklimatisierung unterstreicht zusätzlich die Bedeutung eines  
verantwortungsvollen Umgangs mit Wasser.  
PERSONALWESEN  
Wolford hat seine Geschäftstätigkeit proaktiv an die sich verändernden Marktbedingungen angepasst, indem das Unternehmen  
entschlossene Maßnahmen zur Optimierung seines Retail-Netzwerks, zur Straffung der Unternehmensstruktur und zur Verbesserung  
der operativen Effizienz gesetzt hat. Folglich konzentrierten sich die meisten HR-Initiativen auf die Überprüfung von Prozessen und  
Organisationsstrukturen, um Komplexität zu reduzieren und die Unternehmensgröße schrittweise an neue geschäftliche Anforderungen  
anzupassen. Der Transformationsprozess ist weiterhin im Gange und wird sich über das gesamte Jahr 2026 fortsetzen.  
Bei Wolford hat der Schutz und die Förderung der Mitarbeitenden höchste Priorität, da sie entscheidend für den langfristigen Erfolg des  
Unternehmens sind. Die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der Mitarbeitenden wirken sich unmittelbar auf Entwicklung,  
Produktionsleistung und Verkaufserfolg aus. Besonders gut geschultes Verkaufspersonal spielt eine zentrale Rolle bei der Steigerung  
des Umsatzwachstums. Zur Unterstützung unserer Mitarbeitenden wurden zusätzliche Schulungsinitiativen für die Retail-Teams  
eingeführt. Der Fokus liegt darauf, ihnen durch „Learning Nuggets“ vertiefte Kenntnisse über Produkte und Produktqualität zu  
vermitteln. Ziel ist es, Kundinnen ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu bieten. Die Schulungen finden sowohl online als auch persönlich  
statt. Darüber hinaus wurde ein Onboarding-Programm für neue Mitarbeitende im Corporate-Bereich umgesetzt, das praktische  
Schulungen in den Stores umfasst, damit neue Mitarbeitende das Verkaufserlebnis und die Kundinnenperspektive unmittelbar  
kennenlernen.  
Die anerkannte Qualität der Wolford-Produkte ist eng mit den Arbeitsbedingungen an den Produktionsstandorten in Österreich und  
Slowenien verbunden. Neben sicheren Arbeitsplätzen umfasst der Mitarbeitendenschutz die Einhaltung von Ruhezeiten, die Reduktion  
von Überstunden sowie die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung. Ergänzend dazu gibt es gezielte Aus- und  
Weiterbildungsprogramme zur Reduktion von Krankenständen und Fluktuation, zur Stärkung der Arbeitgebermarke sowie zur  
Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte.  
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Ansatzes ist ein Zeitmanagementsystem, das die Arbeitszeiten überwacht und übermäßige  
Überstunden verhindert. Es informiert Mitarbeitende, wenn sie die zulässige tägliche Höchstarbeitszeit von zehn Stunden  
überschreiten, und unterstützt damit eine gesunde Work-Life-Balance.  
Wolford engagiert sich zudem für faire Vergütung, flexible Arbeitsmodelle und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. In der Produktion  
werden weiterhin Frühstücks- und Mittagessensvergünstigungen angeboten.  
Um Fachkräfte zu gewinnen, investiert Wolford in die duale Lehrlingsausbildung. Die HR-Abteilung setzt den Rahmen für Ausbildung  
und Entwicklung, während Führungskräfte die Umsetzung verantworten. Jedes der fünf Lehrlingsprogramme verfügt über einen eigenen  
Ausbilder*in. Das Programm umfasst zudem allgemeine Trainings, organisierte Exkursionen und Job-Rotation, um Einblicke in  
verschiedene Abteilungen zu ermöglichen. Seit 2023 finden regelmäßige Feedbackgespräche statt, um Ausbildungsfortschritte,  
Unternehmensüberblicke und gegenseitige Erwartungen abzugleichen.  
Wolford stellt die Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorgaben sicher, darunter Arbeitszeit- und Mutterschutzgesetz, Kinder- und  
Jugendbeschäftigungsgesetz sowie arbeitsrechtliche Sicherheitsstandards wie das Arbeitnehmer*innenschutzgesetz, die  
Arbeitsstättenverordnung und die Allgemeine Arbeitnehmerschutzverordnung. Diese Vorschriften umfassen u.a. Schutz vor  
explosionsgefährdeten Atmosphären (VEXAT) sowie Maßnahmen gegen Lärm- und Vibrationsbelastung.  
Die Qualität der Arbeitsbedingungen wird anhand monatlicher Krankenstandsberichte und regelmäßiger Fluktuationsanalysen  
überwacht. Wolford arbeitet kontinuierlich daran, Arbeitsbedingungen zu verbessern, und pflegt einen offenen Dialog mit dem  
Betriebsrat. Diese Themen werden regelmäßig in Management-Meetings behandelt und Verbesserungsvorschläge an die  
Unternehmensleitung weitergegeben.  
Am Standort Bregenz wurde die Fluktuation zuletzt insbesondere durch Umbaumaßnahmen beeinflusst. Im Retail-Bereich ist die  
Fluktuation naturgemäß höher als im administrativen Bereich.  
Fokus auf Gesundheit und Sicherheit  
In einem Produktionsbetrieb besteht immer ein Risiko für Arbeitsunfälle. Zur Minimierung dieses Risikos hat Wolford an beiden  
Produktionsstandorten umfassende Maßnahmen zur Unfallverhütung implementiert.  
Neue Mitarbeitende in Produktion oder Verwaltung erhalten eine Einschulung zu Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz,  
Umweltaspekten und Mobilität. Bereichsspezifische Gefährdungen werden hervorgehoben, und regelmäßige Evakuierungsübungen  
gewährleisten Vorbereitung und Sicherheit.  
Neue Mitarbeitende in Produktion oder Verwaltung erhalten eine Einschulung zu Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz,  
Umweltaspekten und Mobilität. Bereichsspezifische Gefährdungen werden hervorgehoben, und regelmäßige Evakuierungsübungen  
gewährleisten Vorbereitung und Sicherheit.  
Mitarbeitende in Verkaufsstellen sind geringeren Unfallrisiken ausgesetzt. Dennoch besucht die interne Sicherheitsfachkraft die  
österreichischen Filialen zweimal jährlich, um die Sicherheitssituation zu überprüfen. Wolford AG erfüllt sämtliche gesetzlichen  
Anforderungen in den Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, und stellt sicher, dass alle erforderlichen Präventionsmaßnahmen  
umgesetzt werden.  
Wolford misst der Arbeitssicherheit seit Jahrzehnten große Bedeutung bei. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Arbeitsbedingungen  
schwangerer Mitarbeiterinnen. Wird festgestellt, dass ein Arbeitsplatz nicht den notwendigen Anforderungen entspricht, erhält die  
betroffene Mitarbeiterin sofort eine alternative Tätigkeit. Zusätzlich werden sie über relevantes Verhalten und Schutzmaßnahmen  
informiert.  
Ein weiteres wesentliches Risiko stellt psychische Belastung dar, etwa durch Zeitdruck oder erhöhte Leistungsanforderungen. Solche  
Belastungen erhöhen nicht nur das Unfallrisiko, sondern beeinträchtigen auch Produktivität und Wohlbefinden. Wolford hat zur  
Entlastung Altersteilzeitmodelle eingeführt, um einen sanften Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen.  
Arbeitsrisiken begegnet Wolford mit einem systematischen Arbeits- und Gesundheitsschutzsystem. Jeder neue Arbeitsplatz wird  
sicherheitstechnisch bewertet; bei wesentlichen Änderungen wird eine erneute Bewertung vorgenommen. Beinahe-Unfälle werden  
dokumentiert und fließen in die Verbesserung des Sicherheitsmanagements ein. Zudem wird jährlich eine umfassende  
Arbeitsplatzinspektion durchgeführt. Am Standort Bregenz wird u.a. geprüft, ob die Hitzeentwicklung in der Formgebung oder die  
ergonomischen Bedingungen in der Verwaltung akzeptabel sind.  
Das Arbeitssicherheitsteam besteht aus einer ausgebildeten Fachkraft in Bregenz und Hard, einer externen Sicherheitsfachkraft sowie  
acht Sicherheitsvertrauenspersonen, überwiegend in der Produktion. Darüber hinaus gibt es 32 Ersthelferinnen im gesamten  
Unternehmen sowie einen Betriebsarzt/Betriebsärztin, die/der arbeitsmedizinische Untersuchungen und Präventionsmaßnahmen  
durchführt. Mitarbeitende an den Produktionsstandorten werden fortlaufend zu Unfallgefahren geschult und Maschinen regelmäßig  
sicherheitstechnisch überprüft. Wolford setzt sich dafür ein, Arbeitsmittel und Materialien kontinuierlich zu verbessern, um höchste  
Sicherheitsstandards zu gewährleisten.  
Wolford erfasst detaillierte Unfallstatistiken  
Wolford erfasst und analysiert systematisch Unfallstatistiken, um jene Bereiche und Situationen zu identifizieren, in denen  
Arbeitsunfälle auftreten. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden gezielte Präventionsmaßnahmen umgesetzt, beispielsweise spezielle  
Trainingsprogramme zur Verbesserung des Umgangs mit Arbeitsmitteln und zur Optimierung von Arbeitsabläufen.  
Die für den kaufmännischen Bereich verantwortliche Geschäftsführung stellt die Einhaltung aller gesetzlichen und internen  
Sicherheitsbestimmungen sicher. Zusätzlich tagt der interne Arbeitsschutzausschuss einmal jährlich, um weitere  
Verbesserungspotenziale zu identifizieren.  
In Österreich wird die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), der  
Arbeitsinspektion sowie der örtlichen Feuerpolizei überwacht.  
Diversität und Chancengleichheit  
Wolford ist überzeugt, dass vielfältige Teams innovativer, widerstandsfähiger und leistungsfähiger sind und letztlich bessere Ergebnisse  
erzielen als homogene Gruppen. Vielfalt in Management- und operativen Teams verbessert die Entscheidungsqualität, fördert  
konstruktiven Austausch, erweitert Perspektiven und reduziert das Risiko blinder Flecken oder Gruppendenken.  
Als internationales Unternehmen schätzt Wolford Vielfalt hinsichtlich kulturellem Hintergrund, beruflicher Erfahrung, Alter und  
Geschlecht. Unterschiedliche Perspektiven verbessern das Verständnis globaler Märkte, unterstützen die Antizipation veränderter  
Kundenerwartungen und erhöhen die Problemlösungsfähigkeit.  
Chancengleichheit ist ein zentrales Prinzip der Unternehmenskultur. Wolford verpflichtet sich, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem  
alle Mitarbeitenden fair behandelt werden, ihr Potenzial entfalten können und ungeachtet persönlicher Merkmale gleiche  
Entwicklungschancen erhalten.  
Vielfalt in der Praxis  
Bei Wolford umfasst Vielfalt weit mehr als das Geschlechterverhältnis: Sie zeigt sich in einer breiten Mischung von Nationalitäten und  
einer ausgewogenen Altersstruktur. Obwohl keine formelle Diversitätsstrategie existiert, praktiziert Wolford Vielfalt und  
Gleichbehandlung seit Jahrzehnten aktiv.  
Aufgrund des produktbedingten Fokus auf Frauen und eines überwiegend weiblichen Verkaufsteams besteht die Belegschaft der  
Wolford-Gruppe zu über 81% aus Frauen. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Unternehmen besonders für flexible Elternkarenz- und  
Teilzeitmodelle ein, um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu stärken.  
WEITERE ANGABEN  
Angaben gemäß § 243a Abs. 1 UGB  
1. Die Zusammensetzung des Kapitals, einschließlich solcher Aktien, die nicht an einem geregelten Markt im Sinne des § 1 Z 2 BörseG  
2018 (BörseG 2018, BGBl I Nr. 107/2017) gehandelt werden, sowie gegebenenfalls Angaben zu den verschiedenen Aktienklassen und  
den damit verbundenen Rechten und Pflichten sowie dem Anteil jeder Klasse am Grundkapital;  
Die Wolford AG ist im Standard Market der Wiener Börse notiert. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2025 betrug das Grundkapital EUR  
14.868.447,00 und war eingeteilt in 14.868.447 Stück auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stammaktien.  
2. Alle Beschränkungen des Stimmrechts oder der Übertragung von Aktien, auch wenn sie sich aus Vereinbarungen zwischen Aktionären  
ergeben, soweit sie dem Vorstand bekannt sind;  
Dem Vorstand sind keine Stimmrechts- oder Übertragungsbeschränkungen bekannt.  
3. Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital von mindestens 10 %;  
Nach den dem Unternehmen vorliegenden Informationen bestanden zum 31. Dezember 2025 folgende direkte oder indirekte  
Beteiligungen von mindestens 10 % am Kapital der Wolford AG: Fosun Fashion Group Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. hielt rund 74,7 %.  
Ralph Bartel hielt rund 20,2 % der Aktien. Zum 31. Dezember 2025 hielt die Wolford AG 88.140 eigene Aktien (ohne Stimmrecht),  
entsprechend rund 1 % des Grundkapitals. Die übrigen Aktien befanden sich im Streubesitz.  
4. Die Inhaber von Aktien mit besonderen Kontrollrechten und eine Beschreibung dieser Rechte;  
Dem Vorstand sind keine entsprechenden Rechte bekannt.  
5. Die Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Stimmrechte nicht unmittelbar ausüben;  
Die Wolford AG verfügt weder über ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm noch über ein Modell, in dem Mitarbeitende Stimmrechte nicht  
unmittelbar selbst ausüben.  
6. Bestimmungen, die nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgen und die die Bestellung und Abberufung von Vorstands- und  
Aufsichtsratsmitgliedern sowie Änderungen der Satzung betreffen;  
Dem Vorstand sind keine derartigen Rechte oder Vereinbarungen bekannt.  
7. Die Befugnisse der Mitglieder des Vorstands, die nicht unmittelbar aus dem Gesetz folgen, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit,  
Aktien auszugeben oder zurückzukaufen;  
Durch Beschluss der Hauptversammlung ist der Vorstand gemäß §169 AktG ermächtigt, das Grundkapital bis zum 29.Juli2030 um bis  
zu EUR 7.343.223 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Abgesehen von dieser Ermächtigung verfügt der Vorstand über keine über die  
gesetzlichen Bestimmungen hinausgehenden Befugnisse, insbesondere über keine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien.  
8. Wesentliche Vereinbarungen, an denen das Unternehmen beteiligt ist und die im Falle eines Kontrollwechsels infolge eines  
Übernahmeangebotes wirksam werden, sich ändern oder enden, sowie deren Auswirkungen, ausgenommen jene Vereinbarungen,  
deren Offenlegung dem Unternehmen erheblich schaden würde, sofern nicht gesetzliche Offenlegungspflichten bestehen;  
Dem Vorstand sind keine wesentlichen Vereinbarungen mit Change-of-Control-Klauseln bekannt.  
9. Die Existenz und der wesentliche Inhalt von Vereinbarungen zwischen dem Unternehmen und den Mitgliedern von Vorstand,  
Aufsichtsrat oder Mitarbeitenden für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebots.  
Dem Vorstand sind keine derartigen Vereinbarungen bekannt.  
Nichtfinanzielle Erklärung gemäß §§ 243b und 267a UGB  
Die Wolford AG erstellt einen gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Bericht. Die Corporate Sustainability Reporting Directive  
(„CSRD“) wurde in Österreich durch das Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG) umgesetzt, welches am 18. Februar 2026 im  
Bundesgesetzblatt veröffentlicht und somit bereits in Kraft getreten ist. Für das Berichtsjahr 2025 sind die neuen Bestimmungen zur  
Nachhaltigkeitsberichterstattung idF NaBeG aufgrund der maßgeblichen Übergangsvorschriften auf die Wolford AG jedoch noch nicht  
verpflichtend anzuwenden, sodass die bisherige Rechtslage (idF NaDiVeG) zur Anwendung gelangt. Der Bericht ist auf der Website des  
Unternehmens unter „Investor Relations“ abrufbar.  
Bregenz, 16. April 2026  
Der Vorstand  
Marco Pozzo  
Ralf Polito  
CEO  
COO  
Chief Executive Officer  
Chief Operating Officer  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
GEMÄSS § 124 ABS. 1 Z 3 BÖRSEG  
Wir bestätigen nach bestem Wissen. dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 ein den tatsächlichen  
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt, wie dies den  
anzuwendenden Rechnungslegungsstandards entspricht, und dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf  
und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens, Finanzund Ertragslage  
entsteht, verbunden mit einer Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen der Konzern  
ausgesetzt ist.  
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 ein den tatsächlichen  
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanzund Ertragslage des Mutterunternehmens vermittelt,  
wie dies den anzuwendenden Rechnungslegungsstandards entspricht, und dass der Lagebericht den  
Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens,  
Finanzund Ertragslage entsteht, verbunden mit einer Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten,  
denen das Unternehmen ausgesetzt ist.  
Bregenz, 16. April 2026  
Marco Pozzo  
CEO  
Vorsitzender des Vorstands  
Chief Executive Officer  
Ralf Polito  
COO  
Chief Operating Officer  
4. Bestätigungsvermerk  
Bericht zum Jahresabschluss  
Prüfungsurteil  
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der  
Wolford Aktiengesellschaft,  
Bregenz,  
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2025, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag  
endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.  
Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein  
möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2025 sowie der Ertragslage der  
Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen  
unternehmensrechtlichen Vorschriften.  
Grundlage für das Prüfungsurteil  
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden  
EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese  
Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten  
nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die  
Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der  
Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und  
berufsrechtlichen Vorschriften, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit  
diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des  
Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser  
Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.  
Wesentliche Unsicherheiten in Bezug auf die Unternehmensfortführung  
Wir verweisen auf Abschnitt II "Fortführung des Unternehmens und wesentliche Unsicherheiten" des Anhangs  
zum Jahresabschluss, wo beschrieben wird, dass die Gesellschaft in dem am 31. Dezember 2025 endenden  
Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag von EUR -55.981.646,28 erlitten hat und zu diesem Zeitpunkt ein negatives  
Eigenkapital in Höhe von EUR -123.592.392,98 ausweist.  
Wie in Abschnitt II "Fortführung des Unternehmens und wesentliche Unsicherheiten" des Anhangs zum  
Jahresabschlusses dargelegt, besteht das Risiko, dass die Prämisse der Unternehmensfortführung nicht aufrecht  
gehalten werden kann und Zahlungsunfähigkeit eintritt, wenn die zugesagte, zusätzliche Liquiditätszufuhr von  
max. EUR 15.000.000,00 bis 31. Dezember 2027 verzögert erfolgt oder nicht ausreicht, weil Budgets bzw.  
Prognosen nicht erreicht werden.  
Unser Prüfungsurteil ist im Hinblick auf diesen Sachverhalt nicht modifiziert.  
Sonstiger Sachverhalt  
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr wurde von einem  
anderen Abschlussprüfer geprüft, der am 30. April 2025 ein nicht modifiziertes Prüfungsurteil zu diesem  
Abschluss abgegeben hat.  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen  
Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese  
Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der  
Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen  
Sachverhalten ab.  
Wir haben folgenden besonders wichtigen Prüfungssachverhalt identifiziert:  
Werthaltigkeit von Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen gegenüber verbundenen  
Unternehmen  
Siehe Anhang I. "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze"; III. "Erläuterungen zur Bilanz" und V. "Ergänzende  
Angaben"  
Das Risiko für den Abschluss:  
Die Wolford Aktiengesellschaft weist im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 Anteile an verbundenen  
Unternehmen in Höhe von EUR 11,6 Mio. sowie Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe  
von EUR 5,9 Mio. aus.  
Diese Posten sind nicht Gegenstand planmäßiger Abschreibungen, sondern werden bei Vorliegen  
entsprechender Hinweise bzw. Umstände im Anlassfall auf ihre mögliche Wertbeeinträchtigung überprüft und  
sind hinsichtlich der Werthaltigkeit mit besonderen Risiken behaftet. Die Beurteilung ergibt sich insbesondere aus  
der Fähigkeit der Beteiligungsunternehmen Erträge bzw. Cash Flows zu erwirtschaften, welche die Buchwerte  
decken bzw. für eine Rückzahlung zur Verfügung zu stehen. Die Cash Flow Schätzungen beinhalten Annahmen,  
die von zukünftigen Markt- und Konjunkturentwicklungen abhängen und die Schwankungen unterworfen sein  
können. Aktuelle makroökonomische Entwicklungen und die aktuelle Situation der jeweiligen Gesellschaft sind  
ebenfalls zu berücksichtigen. Die Schätzungen und Annahmen sind aus prüferischer Sicht von besonderer  
Relevanz. Aus diesem Grund wurde dieses Prüfgebiet als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt (Key Audit  
Matter) eingeordnet.  
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung:  
Bei der Prüfung der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen gegenüber verbundenen  
Unternehmen haben wir unter Einbeziehung unserer Bewertungsspezialisten folgende wesentliche  
Prüfungshandlungen durchgeführt:  
Wir haben die Eignung und Zuverlässigkeit des Prozesses zur Überprüfung der Werthaltigkeit erhoben und  
beurteilt, ob diese geeignet sind, Indikatoren für eine mögliche Wertminderung zu identifizieren.  
Wir haben bei wesentlichen Beteiligungen überprüft, ob Indikatoren für eine mögliche Wertminderung  
vorliegen.  
Wir haben die angewandte Methodik und die rechnerische Richtigkeit der vorgelegten Unterlagen, sowie die  
wesentlichen getroffenen Annahmen und Einschätzungen der Geschäftsleitung, insbesondere betreffend  
zugrunde gelegten Wachstumsraten, Abzinsungssätze und anderen wesentlichen Parametern geprüft.  
Wir haben überprüft, ob die Buchung der errechneten Wertminderungen in vollständiger und korrekter Höhe  
erfolgte.  
Sonstige Informationen  
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen  
umfassen alle Informationen im Jahresbericht, ausgenommen den Jahresabschluss, den Lagebericht und den  
Bestätigungsvermerk. Der Geschäftsbericht wird uns voraussichtlich nach dem Datum des Bestätigungsvermerks  
zur Verfügung gestellt.  
Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir werden  
dazu keine Art der Zusicherung geben.  
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit, diese sonstigen  
Informationen zu lesen, sobald sie vorhanden sind, und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen  
wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss oder zu unseren bei der Abschlussprüfung erlangten  
Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.  
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Prüfungsausschusses für den Jahresabschluss  
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser  
in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild  
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter  
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines  
Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen  
Handlungen oder Irrtümern ist.  
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der  
Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der  
Fortführung der Unternehmenstätigkeit  
-
sofern einschlägig  
-
anzugeben, sowie dafür, den  
Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die  
gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit  
einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.  
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der  
Gesellschaft.  
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses  
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von  
wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen  
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß  
an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den  
österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern,  
durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt.  
Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich  
angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf  
der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.  
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen  
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten  
Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.  
Darüber hinaus gilt:  
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen  
Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen  
sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser  
Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche  
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen  
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen  
oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.  
Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um  
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit  
dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben.  
Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten  
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten  
geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.  
Wir  
ziehen  
Schlussfolgerungen  
über  
die  
Angemessenheit  
der  
Anwendung  
des  
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter  
sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im  
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der  
Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung  
ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk  
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben  
unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der  
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige  
Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der  
Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.  
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der  
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer  
Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.  
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante  
zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich  
etwaiger bedeutsamer Mängel in den internen Kontrollen, die wir während unserer Abschlussprüfung  
erkennen, aus.  
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen  
Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle  
Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann,  
dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und - sofern einschlägig - damit zusammenhängende  
Schutzmaßnahmen auswirken.  
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben,  
diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres  
waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte  
in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die  
öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt  
nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die  
negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.  
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen  
Bericht zum Lagebericht  
Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er  
mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt  
wurde.  
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den  
österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.  
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts  
durchgeführt.  
Urteil  
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden,  
enthält die nach § 243a UGB zutreffenden Angaben, und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.  
Erklärung  
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen  
Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Lagebericht  
nicht festgestellt.  
Ergänzung  
Hinsichtlich der wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf die Unternehmensfortführung verweisen wir auf den  
Abschnitt "Ergebnis und Bilanzanalyse" des Lageberichtes, der die Analyse der Lage der Gesellschaft beschreibt.  
Weiters verweisen wir auf den Abschnitt "Ausblick und Ziele", die auf die vorrausichtliche Entwicklung der  
Gesellschaft eingehen und die Ausführungen zum Liquiditätsrisiko und zum Risiko der Unternehmensfortführung  
im Lagebericht.  
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EU-VO  
Wir wurden von der außerordentlichen Hauptversammlung am 13. November 2025 als Abschlussprüfer gewählt.  
Wir sind erstmals für das Geschäftsjahr 2025 als Abschlussprüfer tätig.  
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Jahresabschluss“ mit dem zusätzlichen Bericht  
an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.  
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der EU-VO) erbracht haben  
und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft  
gewahrt haben.  
Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer  
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Mag. Günther Mayrleitner.  
Wien,16.04.2026  
Forvis Mazars Audit GmbH  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
.................................................  
Mag. Günther Mayrleitner  
Wirtschaftsprüfer  
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht  
sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.  
WOLFORD AG  
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