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DER INHALT  
WOLFORD GRUPPE  
Konzernlagebericht  
Über die Gruppe  
Finanzbericht  
Entwicklung der Geschäftsbereiche  
Ausblick und Ziele  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Personalwesen  
Mehr Details  
Konzernabschluss  
Konzerngesamtergebnisrechnung  
Konzern-Cashflow  
Konzernbilanz  
Entwicklung des Konzerneigenkapitals  
Konzernanhang  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bestätigungsvermerk  
WOLFORD AG  
Jahresabschluss  
Bilanz  
Gewinn- und Verlustrechnung  
Anhang für das Geschäftsjahr 2024  
Anlagenspiegel  
Lagebericht  
Grunddaten zum Unternehmen  
Ergebnis- und Bilanzanalyse  
Ausblick und Ziele  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Umwelt  
Personalwesen  
Mehr Details  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bestätigungsvermerk  
Weitere Informationen  
Kontakt & Impressum  
WOLFORD  
gegründet 1950 im österreichischen Bregenz, ist Marktführer im Bereich  
Skinwear. In den Jahrzehnten unseres Bestehens haben wir zahlreiche  
Produktinnovationen hervorgebracht, von denen viele heute noch zu den  
Bestsellern gehören. Wir sind mit 163 Monobrand-Standorten und mehr als  
1.100 Handelspartnern weltweit in rund 45 Ländern vertreten. Seit 1995 ist  
unser Unternehmen an der Wiener Börse notiert.  
WOLFORD GRUPPE  
Konzernlagebericht  
Über die Gruppe  
Finanzbericht  
Entwicklung der Geschäftsbereiche  
Ausblick und Ziele  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Personalwesen  
Mehr Details  
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Konzernlagebericht  
Über die Gruppe  
WOLFORD IM FOKUS  
Wolford ist Marktführer für hochwertige Skinwear. Die Marke ist in 45 Ländern weltweit an 163 Monobrand-Verkaufsstellen und bei 1.100  
Handelspartnern vertreten. Das österreichische Unternehmen stellt ausschließlich in Europa her, unter Einhaltung strengster ökologischer und  
sozial nachhaltiger Standards. Wolford entwirft seine Entwürfe in der italienischen Modemetropole Mailand und produziert seine Kreationen am  
Hauptsitz in Bregenz in der Nähe des Bodensees sowie im slowenischen Murska Sobota – beides Regionen, die auf eine lange und illustre Tradition  
der Textilproduktion zurückblicken können. Insgesamt beschäftigte die Wolford Gruppe zum Ende des Geschäftsjahres 2024 783 Mitarbeiter (FTE),  
davon 197 Mitarbeiter (FTE) in der Konzernzentrale in Bregenz. Wolford wurde 1950 in Bregenz gegründet und notiert an den Börsen in Wien und  
Frankfurt im außerbörslichen Handel. Die Marke ist Teil des globalen Luxusmodekonzerns Lanvin Group, der von Wolfords chinesischem  
Mehrheitsaktionär Fosun gegründet wurde.  
Verkäufe pro Produktgruppe, in Prozent  
Die Grafiken und Abbildungen sind nicht Teil des geprüften Berichts.  
PRODUKTE MIT HOHEM QUALITÄTSANSPRUCH  
Rund 39 % des Umsatzes erwirtschaftet Wolford mit der Kernproduktgruppe Legwear, an der sich alle anderen Produktgruppen orientieren. Die stärkste  
Produktgruppe ist Ready-to-wear (46 %) mit körpernahen Produkten wie Bodys und Shirts (Bodywear) sowie Kleidern und Pullovern. Die  
Produktgruppen Legwear und Bodywear basieren auf einer speziellen, von Wolford entwickelten und kontinuierlich weiterentwickelten  
Rundstricktechnologie, die die Basis für den bekannten Tragekomfort und die Qualität der Wolford-Produkte bildet. Ergänzt werden beide  
Produktgruppen durch eine Reihe von dekorativer und teilweise auch figurformender Unterwäsche. Ergänzt werden die Kollektionen durch eine kleine  
Auswahl an Accessoires wie Schals und Gürtel, die mit 1% zum Umsatz beitragen. Wolford unterscheidet zwischen modischen Trend-produkten und  
seiner Essential Collection, die alle zeitlosen Klassiker wie die seit 1988 produzierte Strumpfhose Satin Touch umfasst.  
Insgesamt bringt Wolford zwei Trendkollektionen pro Kalenderjahr auf den Markt. Eine deckt den Zeitraum Frühling/Sommer ab, die andere  
Herbst/Winter. Je nach Kollektion gibt es vier bis fünf Lieferintervalle mit neuen Produkten, die neue Impulse auf der Verkaufsfläche setzen sollen –  
flankiert von passenden Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.  
DAS GESCHÄFTSMODELL  
Die Wolford-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2024 die Reorganisation ihres Geschäftsmodells abgeschlossen, mit Fokus auf den Großhandelskanal,  
aber auch auf dem Einzelhandels- und E-Commerce-Geschäft. In diesem Zusammenhang waren die wichtigsten Ziele des Projekts zur  
Reorganisation des Konzerns die folgenden:  
1. Wolford Italia S.r.l. (im Folgenden auch Wolford Italien) als Unternehmer-Auftraggeber: Die Tochtergesellschaft Wolford Italia S.r.l. wurde als  
Hauptverantwortliche für die Verwaltung aller Großhandels- und E-Commerce-Aktivitäten benannt. Dazu gehört die Überwachung aller  
wichtigen Funktionen im Zusammenhang mit dem Großhandel, wie Vertrieb, Marketing, Produktdesign und -entwicklung, Personalwesen  
und Finanzen. Durch die Zentralisierung dieser Funktionen bei Wolford Italy S.r.l. wollte die Gruppe eine agilere Struktur schaken, die eine  
bessere Kontrolle und eine bessere strategische Ausrichtung des Großhandelskanals ermöglicht.  
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2. Wolford Aktiengesellschaft (im Folgenden auch Wolford AG) als Holdinggesellschaft: Die Wolford AG bleibt weiterhin die  
Holdinggesellschaft der Gruppe und behält ihre Rolle als Hauptproduktionsstätte und Eigentümerin der marketingbezogenen immateriellen  
Vermögenswerte (Intangible Properties („IPs“)). Diese Struktur gewährleistet, dass die Gruppe ihre starken Produktionskapazitäten  
beibehält und gleichzeitig das Eigentum an wichtigen geistigen Eigentumsrechten behält, die für die weitere Markenentwicklung und  
Marktpositionierung von entscheidender Bedeutung sind.  
In diesem Zusammenhang hat die Holding Wolford AG am 19. August 2024 mittels einer Kapitalerhöhung der Wolford Italia, die durch Sacheinlage  
zu erfüllen ist, den Geschäftsbereich, der die derzeit von der Holding ausgeübten Vertriebs-, Marketing-, Design-, Produktentwicklungs-, Personal-  
und Finanzaktivitäten/-funktionen umfasst (der „Geschäftsbereich“), an die Wolford Italia übertragen, wodurch die Holding entsprechende Anteile  
an der Wolford Italia erhält.  
Diese Transaktion hatte keinen Einfluss auf die Rechnungslegung im Konzern.  
Das Geschäftsmodell der Wolford Gruppe basiert nach wie vor darauf, den gesamten Teil der Wertschöpfungskette abzudecken – von der  
Konzeption und Entwicklung über die Herstellung/Beschaꢀung bis hin zum globalen Omnichannel-Vertrieb inklusive eigener  
Einzelhandelsgeschäfte. Dies macht das Unternehmen sehr unabhängig und ermöglicht schnell auf die neuesten Modetrends zu reagieren. In  
einigen Bereichen von Lingerie und Ready-to-wear wird Wolford von externen Partnern und ausgewählten Lieferanten unterstützt. Die Aufgaben der  
Produktentwicklung werden am Hauptsitz in Bregenz gebündelt.  
Bei der Entwicklung einer neuen Kollektion arbeiten das Produktmanagement, das Design- und das Produktentwicklungsteam Hand in Hand. Das  
Produktmanagement analysiert Trends und diese Erkenntnisse bilden die Arbeitsgrundlage für das Designteam. Aus der engen Zusammenarbeit  
zwischen Design und Produktentwicklung entstehen wiederum immer wieder neue Produkte, die oft auf neuen Fertigungsverfahren wie dem 3D-  
Druck oder unserer – mittlerweile patentierten – Klebetechnologie basieren. Auch die weltweit erste geklebte Strumpfhose – Pure Tights – ist ein  
Ergebnis dieser Zusammenarbeit.  
Zur Produkt- und Warenwirtschaft gehört auch die Bedarfsplanung für die Verkaufsflächen der eigenen Boutiquen und die der Großhandelskunden.  
Hier wird festgelegt, welche Artikel in welchen Größen und Farben für welche Verkaufsflächen produziert werden müssen. Auch der Warenfluss  
vom Lager zum Verkauf wird hier gesteuert.  
In der Beschaꢀung dreht sich fast alles um die Materialien. Die Rohstoꢀe, vor allem Garne und Zwischenprodukte oder Zukaufprodukte für Lingerie  
und Konfektion, werden von langjährigen Partnern in den angrenzenden Regionen in Österreich, Deutschland und der Schweiz bezogen. Alle diese  
Lieferanten haben die gleich hohen Standards wie Wolford, wenn es um die Qualität und Innovation ihrer Produkte geht. Ein Teil der Garne stammt  
aus Japan, einem Land, das für seine innovativen Materialien bekannt ist. Alle Rohstoꢀe werden am Stammsitz in Bregenz gelagert und dort für die  
Produktion und Verarbeitung vorbereitet.  
Die Logistik von Wolford wird an einen externen Logistikdienstleister ausgelagert. Das Zentrallager befindet sich in München, Deutschland, das im  
März 2024 seinen Betrieb für Wolford aufgenommen hat. Der Wechsel des externen Dienstleisters führte zur Verlagerung des Zentrallagers von  
Norddeutschland in das neue Lager in Süddeutschland. Neben diesem Lager betreibt Wolford zwei Lager in den USA und eines in China, die  
ausschließlich die lokalen Märkte bedienen. Für den Transport der Produkte werden je nach Entfernung zum Bestimmungsort und Dringlichkeit der  
Sendung externe Transportspezialisten mit der Beförderung der Waren auf dem Land-, Luft- oder Seeweg beauftragt.  
WELTWEITER VERTRIEB  
Die Produkte von Wolford werden in 45 Ländern  
weltweit vertrieben – über ein Netz von firmeneigenen  
Standorten (Retail), also direkt an Endkunden, und  
über Handelspartner (Wholesale). Den größten Umsatzanteil (58 %) erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 mit seinem  
internationalen Boutiquennetz. Ende Dezember 2024 verfügte Wolford über 112 Monobrand-Verkaufsstellen, 51 davon wurden von Partnern  
verwaltet. Insgesamt steuert die Wolford Gruppe rund 76 % des Umsatzes selbst. Neben dem stationären Handel spielt auch das Online-Geschäft  
eine immer größere Rolle, das im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzanteil von 23 % ausmacht.  
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-Boutiquen: Geschäfte, die sowohl von Wolford selbst als auch von Partnern geführt werden.  
-Warenhäuser: exklusive Shop-in-Shops mit Wolford-Ambiente in zahlreichen internationalen Warenhäusern.  
-Concession Shop-in-Shops: Flächen, die Wolford selbst in Kaufhäusern und Lagern betreibt.  
-Fachhändler: exklusive Mode- und Fachgeschäfte, die Wolford-Produkte anbieten.  
-Online-Geschäft: eigene Online-Boutiquen.  
-Private Label: Produkte, die für andere Marken hergestellt oder in Geschäften unter einem anderen Markennamen verkauft werden.  
-Factory Outlets: Outlets, in denen Wolford-Kollektionen aus früheren Saisons oder reduzierte Waren verkauft werden.  
EUROPA – DER WICHTIGSTE MARKT  
Mit einem Umsatzanteil von rund 62 % ist der europäische Markt die wichtigste Absatzregion für die Wolford Gruppe. Vor allem Deutschland (11  
%), Frankreich (10 %), Österreich (7 %) sowie Großbritannien und Irland (6 %) trugen zum größten Teil des Umsatzes bei. Wichtigster Einzelmarkt  
ist Nordamerika mit einem Umsatzanteil von 30 %. Auf Asien/Ozeanien entfallen 8 %.  
Austria 7%  
Germany 11%  
Rest of Europe  
28%  
France 10%  
U.K.& Ireland  
Asia/Oceania  
6%  
8%  
North America  
30%  
Hinweis zur Datengrundlage: Tatsächliche geografische Allokation gegenüber der Segmentberichterstattung (Konzernabschluss), die auf lokalen  
Einheiten basiert.  
ZENTRALE STEUERUNG  
Die Wolford Gruppe wird von der Wolford AG mit Sitz in Bregenz geführt. Wolford verfügt mit seinen beiden Organen Vorstand und Aufsichtsrat über  
eine Führungs- und Aufsichtsstruktur, die auf einem dualistischen System basiert. Der Vorstand leitet das Unternehmen von der Konzernzentrale in  
Bregenz und einer zweiten Zentrale in Mailand aus. Er ist für die Strategie und die Konzernsteuerung verantwortlich, während der Aufsichtsrat den  
Vorstand berät und die Leitung des Unternehmens überwacht.  
Das zentrale Unternehmensziel ist nachhaltiges Wachstum und die Steigerung des Free Cashflows, während das interne Kontrollsystem des  
Unternehmens das Management dabei unterstützt, die Unternehmensprozesse auf dieses langfristige Ziel auszurichten.  
Die Hauptziele konzentrieren sich auf die Steigerung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses (EBIT) sowie die Stabilisierung der  
Liquiditätslage des Konzerns. So hat die Gruppe beispielsweise Ende 2024 erfolgreich einen Rückzahlungsplan mit ihren Lieferanten in Höhe von  
etwa 10 Millionen Euro ausgehandelt und festgelegt und prüft auch im Jahr 2025 weitere Flexibilitätsoptionen.  
Eine der wichtigsten Kennzahlen sind der Umsatz (absolut und like-for-like, d.h. ohne neu eröꢀnete oder geschlossene Verkaufsflächen) und der  
Free Cashflow. Weitere wesentliche Kennzahlen sind das Working Capital und die Nettoverschuldung des Konzerns.  
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Das Management von Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt in der Verantwortung der Abteilung Supply Chain  
Management. Diese Abteilung ist auch für die kontinuierliche Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung der Rohstoꢀ- und Working Capital-  
Bestände verantwortlich. Im Forderungsmanagement gibt es eine enge Abstimmung zwischen der Finanzabteilung, die den Prozess steuert, und  
den jeweils verantwortlichen Vertriebsmitarbeitern. Klare Ziele für die Days Sales Outstanding (DSO) unterstützen die Priorisierung von Forderungen  
und deren konsequenten Abbau. Im Rahmen monatlicher Business Performance Reviews prüft das Management die Umsetzung der Ziele  
hinsichtlich aller Kennzahlen und die entsprechenden Maßnahmenpläne zur Zielerreichung.  
Finanzbericht  
Das Geschäftsjahr der Wolford AG ist ein Kalenderjahr und endet am 31. Dezember 2024.  
Erträge  
Das Geschäftsjahr der Wolford AG ist ein Kalenderjahr. Die Wolford AG erzielte einen Umsatz von €88,4 Mio. für das Geschäftsjahr 2024, das sind 30 %  
weniger als der Vergleichswert des Geschäftsjahres 2023 (€125,8 Mio.).  
Im Zuge der schwierigen Marktbedingungen, die von geopolitischen Spannungen, Inflationsdruck, einem Produktionsstopp und  
Lieferschwierigkeiten geprägt waren, sank der Umsatz von Wolford um 30 %.  
Mit 46 % stellte der Anteil der Produktgruppe Ready-to-wear am Umsatz auch im Geschäftsjahr 2024 den größten Anteil am Konzernumsatz dar  
(Geschäftsjahr 2023: 45 %). Mit einem Anteil von 39 % (Geschäftsjahr 2023: 39 %) im Geschäftsjahr 2024 belegt die Produktgruppe Legwear erneut  
den zweiten Platz. In der Produktgruppe Lingerie, die 14% des Konzernumsatzes erwirtschaftete (Geschäftsjahr 2023: 15%), lag der Umsatz auf  
Vorjahresniveau. Accessoires, Beachwear und Handelswaren hatten einen Umsatzanteil von 1 % (Geschäftsjahr 2023: 1 % Umsatzanteil).  
ERTRAGSKENNZAHLEN in %  
2024  
2023  
Materialaufwandsquote*  
-25,08  
-19,35  
Personalaufwandsquote**  
-56,92  
-42,75  
Sonstige betriebliche Aufwendungen in % der Umsatzerlöse  
-51,23  
-45,52  
EBITDA-Marge***  
-27,79  
-0,02  
EBIT-Marge****  
-48,24  
-14,07  
* Materialaufwand und bezogene Dienstleistungen zuzüglich Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Verhältnis zum Umsatz  
** Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz  
*** Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen im Verhältnis zum Umsatz  
**** Ergebnis vor Ertrag und Steuern im Verhältnis zum Umsatz  
Die Materialaufwandsquote ergibt sich aus dem Materialaufwand zuzüglich der Bestandsveränderungen im Verhältnis zum Umsatz. Das Verhältnis  
von -25,08 % entspricht dem Wert des Jahres 2024.  
Die Personalaufwandsquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen  
Personalaufwand in Relation zum Gesamtumsatz setzt. Der Rückgang des Indikators im Jahr 2024 steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit  
der im Jahr 2024 verbuchten Reduzierung des Personalaufwands um 6 % von €53,8 Mio. im Jahresabschluss 2023 auf €50,3 Mio. im  
Jahresabschluss 2024 aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen, die im Jahr 2024 durchgeführt wurden.  
Die Relation der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Prozent der Einnahmen verringerte sich um 5,71 % im Jahr 2024 gegenüber 2023. Dies  
steht im Zusammenhang mit dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund geringerer Beratungs- und Marketingkosten.  
Wolford steht aufgrund der globalen Situation vor erheblichen Herausforderungen, darunter Kostensteigerungen und Unterbrechungen der  
Lieferketten, die durch den Konflikt in der Ukraine noch verschärft wurden, aber auch aufgrund von Liquiditätsengpässen, die die diesbezügliche  
Flexibilität behinderten. Die Anpassung an diese Unsicherheiten erfordert strategische Planung und Flexibilität.  
Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 39,25 % auf €5,9 Mio. (Geschäftsjahr 2023: €9,7 Mio.), wobei ein Betrag von €4,2 Mio. auf  
Erträge aus der Änderung von Leasingverträgen zurückzuführen ist.  
Die Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen verringerten sich um €10,9 Mio. auf €14.5 Mio. (Geschäftsjahr 2023: €24,6 Mio.)  
aufgrund des Umsatzrückgangs.  
Die Abschreibungen verringerten sich von €13,8 Mio. im Geschäftsjahr 2023 auf €12,6 Mio. im Geschäftsjahr 2024. Die Wertminderungsaufwendungen  
sanken von €-6,2 Mio. im Geschäftsjahr 2023 auf €-5,8 Mio. im Geschäftsjahr 2024, was in erster Linie auf Wertminderungen von Nutzungsrechten an  
Vermögenswerten zurückzuführen ist. Andererseits verringerten sich die Erträge aus der Auflösung von Wertminderungen von €2,3 Mio. auf €0,3 Mio.  
Insgesamt stiegen die Abschreibungen, einschließlich des Nettoeffekts von Wertminderungen und Wertaufholungen, leicht um 2 % von €-17,7 Mio. auf  
€-18,1 Mio. im Geschäftsjahr 2024.  
Der Finanzverlust verringerte sich von €-9,7 Mio. im Geschäftsjahr 2023 um €0,8 Mio. auf €-8,9 Mio. im Geschäftsjahr 2024. Dieser Rückgang ist  
hauptsächlich auf einen Anstieg der sonstigen Finanzerträge zurückzuführen, während die sonstigen Finanzaufwendungen, die hauptsächlich Zinsen  
auf Gesellschafterdarlehen umfassen, mit 12 % unverändert blieben.  
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Der Ertragsteueraufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2024 um €-3,2 Mio. auf €-0,2 Mio., verglichen mit €-3,4 Mio. im Geschäftsjahr 2023. Da  
sich der Verlust vor Steuern auf €-50,9 Mio. belief, wurden latente Steueransprüche auf steuerliche Verlustvorträge im Jahresabschluss 2024 nicht  
berücksichtigt.  
Insgesamt stieg der Verlust nach Steuern von €-30,8 Mio. im Geschäftsjahr 2023 auf €-51,3 Mio. im Geschäftsjahr 2024. Der Verlust je Aktie belief sich  
auf €-5,40 im Geschäftsjahr 2024 nach €-3,34 im Geschäftsjahr 2023.  
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (KURZFASSUNG) in Mio. €  
2024  
2023  
Umsatzerlöse  
88,37  
125,80  
Sonstige betriebliche Erträge  
5,88  
9,67  
Veränderungen der Vorräte  
-8,47  
0,21  
Materialaufwand  
-13,69  
-24,55  
Personalaufwand  
-50,30  
-53,78  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
-45,27  
-57,26  
Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
-1,07  
-0,11  
Netto-Abschreibungen*  
-18,08  
-17,67  
EBIT  
-42,63  
-17,70  
Finanzergebnis  
-8,85  
-9,70  
Verlust vor Ertragsteuern  
-51,48  
-27,40  
Ertragsteuern  
-0,19  
-3,36  
Jahresergebnis  
-51,67  
-30,75  
*Abschreibungen plus Wertminderungen abzüglich Wertaufholungen  
VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE  
Die Bilanzsumme der Wolford-Gruppe zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 verringerte sich gegenüber dem Vorjahreswert (€134,2 Mio.) um  
€35,7 Mio. auf €98,4 Mio. Der Rückgang ist auf den niedrigeren Bestand an Sachanlagen und einen niedrigeren Vorratsbestand zurückzuführen.  
Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich auf €49,9 Mio. zum Bilanzstichtag (31. Dezember 2023 €69,3 Mio.), was 50,72 % der Bilanzsumme  
entspricht (31. Dezember 2023: 51,63%). Die Verminderung der Nutzungsrechte um €23,2 Mio. im Jahr 2024 bezieht sich auf die Beendigung von  
Mietverträgen über die Schließung oder Verlagerung von Einzelhandelsgeschäften und die Änderung bestehender Mietverträge, hauptsächlich in den  
Regionen EMEA und AMERICAS.  
Zum 31. Dezember 2024 betrug der Umlaufvermögensanteil 49,28 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 48,37%). Der Rückgang der Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen auf €8,7 Mio. (31. Dezember 2023, €12,1 Mio.) ist auf den Umsatzrückgang zurückzuführen.  
BILANZKENNZAHLEN in Mio. € / in %  
BILANZKENNZAHLEN in Mio. € / %  
31.12.2024  
31.12.2023  
Eigenkapital in Mio. €  
-88,44  
-34,41  
Nettoverschuldung in Mio. €  
84,25  
43,95  
Working Capital in Mio. €  
6,20  
20,41  
Eigenkapitalquote** in %  
-89,84%  
-25,64%  
Fehlergrad/ Gearing*** in %  
-95,3%  
-127,7%  
Anteil des Working Capital am Umsatz in %  
7,02%  
16,24%  
* Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzüglich sonstiger kurzfristiger Forderungen und Vermögenswerte zuzüglich Vertragsvermögenswerte abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und  
Leistungen abzüglich sonstiger Verbindlichkeiten  
** Negatives Eigenkapital bezogen auf die Bilanzsumme  
***Verhältnis zwischen bilanziellen Fremdkapital (ohne Leasingverbindlichkeiten) und negativem Eigenkapital  
Das konsolidierte Working Capital beträgt €6,20 Mio. im Vergleich zum Jahr 2023 mit €20,41 Mio. Der Rückgang des Nettoumlaufvermögens ist auf  
die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Das Eigenkapital der Wolford-Gruppe belief sich zum 31. Dezember 2024 auf €-  
88,44 Mio. und lag damit unter dem Vergleichswert des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 (€-34,41 Mio.) aufgrund des negativen  
Ergebnisses im Berichtsjahr. In der Folge verschlechterte sich die Eigenkapitalquote auf -89,84 % (31. Dezember 2023: -25,64 %).  
Die wichtigste Kennzahl für das Kapitalrisikomanagement des Konzerns ist der Verschuldungsgrad, der das Verhältnis von Nettoverschuldung zu  
Eigenkapital darstellt. Die Nettoverschuldung ist definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (ohne Leasingverbindlichkeiten)  
abzüglich langfristiger finanzieller Vermögenswerte und Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, wie in der folgenden Tabelle dargestellt:  
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BERECHNUNG DER NETTOVERSCHULDUNG  
BERECHNUNG DER NETTOVERSCHULDUNG (OHNE  
LEASINGVERHÄLTNISSE) in Mio. €  
2024  
2023  
Langfristige Finanzverbindlichkeiten  
0,5  
0,80  
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten  
88,26  
50,69  
- Langfristige Finanzanlagen  
-1,05  
-1,08  
-Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
-3,44  
6,47  
Nettoverschuldung (ohne Leasingverhältnisse)  
84,25  
43,95  
Aufgrund der Aufnahme neuer Gesellschafterdarlehen in Höhe von €29,1 Mio. und dem damit verbundenen Anstieg der Zinsverbindlichkeiten sowie  
dem Anstieg der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente belief sich die Nettoverschuldung (ohne Leasingverbindlichkeiten) zum 31.  
Dezember 2024 auf €84,25 Mio. (31. Dezember 2023: €43,95 Mio.).  
CASHFLOW  
Bei €-17,43 Mio. lag der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cashflow) deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 (€-  
7,97 Mio.), wobei der deutliche Rückgang im Jahr 2023 insbesondere auf die oben beschriebenen Veränderungen bei den Investitionen und  
Sachanlagen zurückzuführen ist.  
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf €-1,96 Mio. im Vergleich zu €-1,56 Mio. im Jahr 2023. Die Mittelabflüsse für Beteiligungen  
beliefen sich auf €-2,13 Mio. im Jahr 2024 und €-2,66 Mio. im Jahr 2023. Demgegenüber betrug der Erlös aus dem Abgang von Sachanlagen im  
Geschäftsjahr 2023 €0,18 Mio. welcher aus dem Verkauf von Sachanlagen resultierte.  
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich von €12,23 Mio. im Geschäftsjahr 2023 auf €16,47 Mio. im Geschäftsjahr 2024. Im Jahr 2023  
waren Erlöse aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von €17,43 Mio. im Finanzierungs-Cashflow enthalten. Im Jahr 2024 führen eine Erhöhung der  
Gesellschafterdarlehen in Höhe von €29,05 Mio. und ein neues Bankdarlehen in Höhe von €1,8 Mio. zu einem Zufluss von €30,91 Mio. (2023: €11,61  
Mio.). Im Jahr 2024 wurden keine Zinsen auf Gesellschafterdarlehen gezahlt. Die gezahlten Zinsen in Höhe von €3,61 Mio. resultieren ausschließlich  
aus Leasingverbindlichkeiten und sonstigen Zinszahlungen. Die Leasingzahlungen (ohne Zinsen) betragen €10,83 Mio. im Geschäftsjahr 2024  
(Jahresabschluss 2023 angepasst: €12,39 Mio.).  
Die liquiden Mittel verringerten sich im Laufe des Geschäftsjahres von €6,47 Mio. zum 31. Dezember 2023 auf €3,44 Mio. zum Ende des  
Berichtszeitraums.  
Die Eꢀekte aus Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf €-0,11 Mio.  
und im Geschäftsjahr 2023 auf €0,11 Mio.  
KAPITALFLUSSRECHNUNG (VERKÜRZT) in Mio. €  
VERÄND-  
KAPITALFLUSSRECHNUNG (VERKÜRZT) in Mio. €  
2024  
2023  
ERUNG IN %  
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit  
-17,43  
-7,97  
-124%  
Cashflow aus Investitionstätigkeit*  
-1,96  
-1,56  
-26%  
Free Cashflow  
-19,39  
-9,52  
-108%  
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
16,47  
12,22  
38%  
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
-2,92  
2,70  
-208%  
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und  
Zahlungsmitteläquivalente  
-0,11  
0,11  
-196%  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der  
Berichtsperiode  
6,47  
3,66  
-77%  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der  
3,44  
6,47  
47%  
Berichtsperiode  
* Die gezahlten Zinsen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen  
Entwicklung der Geschäftsbereiche  
In Übereinstimmung mit den Vorschriften des IFRS 8 (Management Approach) berichtet die Wolford AG auf Basis der folgenden Segmentierung:  
Österreich  
Deutschland  
Italien  
Restliches Europa  
Nordamerika  
Asien  
Österreich  
Der Außenumsatz (Umsatzerlöse abzüglich konzerninterner Umsatzerlöse) im Segment Österreich verringerte sich im Berichtszeitraum von €28,99  
Mio. (Geschäftsjahr 2023) auf €13,35 Mio. Dieses Segment umfasst die Produktions- und Umsatzaktivitäten in Österreich sowie die  
Umsatzaktivitäten in allen Ländern, in denen Wolford keine eigenen Tochtergesellschaften unterhält, sowie den Online-Handel bis zum 19. August  
2024. Der deutliche Rückgang ist vor allem auf die bereits beschriebene Übertragung des Geschäftsbereichs Großhandel und Online-Kanäle von  
der Holdinggesellschaft Wolford AG an Wolford Italia ab 19. August 2024 zurückzuführen. Das Segment trug 15 % zum Konzernumsatz bei  
(Geschäftsjahr 2023: 23 %). Das operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich im Geschäftsjahr 2024 um €14,64 Mio. von €-17,40 Mio. auf €-32,04  
Mio.  
Deutschland  
Der Außenumsatz im Segment Deutschland verringerte sich von €11,14 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr auf €6,68 Mio. im Geschäftsjahr  
2024. Das Segment trug 8 % zum Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2023: 9 %). Das EBIT belief sich auf €0,40 Mio. nach €0,93 Mio. im  
Geschäftsjahr 2023.  
Italien  
Im Zuge der Reorganisation des Geschäftsmodells hat das Segment Italien im letzten Quartal 2024 an Bedeutung gewonnen, da seit dem 19. August  
2024 die Umsätze des Großhandels und des Online-Kanals unter Wolford Italia und nicht mehr unter Wolford AG ausgewiesen werden.  
Der Außenumsatz im Segment Italien stieg von €6,37 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr auf €12,36 Mio. im Geschäftsjahr 2024. Das Segment  
trug 14 % zum Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2023: 5 %). Das EBIT belief sich auf €-5,50 Mio. nach €0,28 Mio. im Geschäftsjahr 2023.  
Übriges Europa  
Der Außenumsatz mit Unternehmen im Segment Übriges Europa sank von €44,77 Mio. im Geschäftsjahr 2023 auf €23,40 Mio. Dieses Segment  
umfasst die Europäischen Umsatzgesellschaften außerhalb Österreichs, Deutschlands und Italiens sowie die Produktionsgesellschaft in  
Slowenien. Dieses Segment trug 26 % zum Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2023: 36 %). Das EBIT verringerte sich im Vergleich zum  
Geschäftsjahr 2023 (€4,43 Mio.) auf €-1,36 Mio.  
Nordamerika  
Der Außenumsatz der Konzerngesellschaften im Segment Nordamerika verringerte sich von €31,61 Mio. im Geschäftsjahr 2023 auf €25,93 Mio.  
Das Segment Nordamerika umfasst die Umsatzgesellschaften in den USA und Kanada. Mit 29 % trug dieses Segment den größten Anteil zum  
Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2023: 25 %). Das EBIT verringerte sich auf €-5,10 Mio. nach €-6,28 Mio. im Geschäftsjahr 2023.  
Asien  
Der Außenumsatz der Gesellschaften des Segments Asien lag mit €6,66 Mio. unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 (€9,28 Mio.). Dieses  
Segment umfasst die Umsatzgesellschaften in Hongkong und China. Das Segment trug 8 % zum Konzernumsatz bei (Geschäftsjahr 2023: 7 %). Das  
EBIT mit €-1,54 Mio. verringerte sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 (€ -1,51 Mio.).  
AUSBLICK UND ZIELE  
ENTWICKLUNG DES WIRTSCHAFTLICHEN UMFELDS  
Nach einer positiven Entwicklung im Jahr 2023 stand Wolford im Geschäftsjahr 2024 vor beispiellosen Herausforderungen. Insbesondere die  
Disruption im 2. Quartal aufgrund des Übergangs zu einem neuen Logistikdienstleister in Verbindung mit einem fragilen globalen Markt, der von  
Konflikten und wirtschaftlichen Herausforderungen beeinflusst wird, führte auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 zu einer deutlichen  
Verlangsamung. Die darauꢀolgenden Liquiditätsprobleme, die durch die abrupte Unterbrechung der Lieferkette noch verschärft wurden, wurden im  
Laufe des Jahres 2024 durch erhebliche Kredite des Mehrheitsaktionärs (€29,05 Mio.) teilweise gemildert.  
Im Laufe des Jahres 2025 dürften die Marktbedingungen aufgrund geopolitischer Spannungen, einer sich wandelnden Handelspolitik und  
wirtschaftlicher Veränderungen unsicher und volatil bleiben. Die sinkende Inflation und der zunehmende Tourismus in Europa, die  
Widerstandsfähigkeit vermögender Privatpersonen in den Vereinigten Staaten und neue Wachstumsmotoren in Asien (um der Unsicherheit über die  
Konsumausgaben in China entgegenzuwirken, die nach einer langen Phase solider Expansion eine Verlangsamung erlebten) erfordern ebenfalls eine  
sorgfältige Beobachtung der regionalen Verschiebungen.  
Nach Angaben des Osservatorio Altagamma schrumpfte der globale Luxusmarkt im Jahr 2024 um 2% gegenüber dem Vorjahr, während  
Schätzungen für 2025 ein begrenztes Wachstum voraussagen, das sich in Europa im niedrigen einstelligen Bereich stabilisieren sollte. Ebenfalls laut  
McKinsey wird erwartet, dass die Modeindustrie im Jahr 2025 bescheiden bleibt, aber gegenüber dem Vorjahr leicht wächst.  
DIE ENTWICKLUNG VON WOLFORD  
Trotz des zu erwartenden wirtschaftlichen Gegenwinds hält Wolford an seiner Zielerreichung fest, navigiert durch unvorhersehbare  
Marktbedingungen und hält gleichzeitig an seinem Engagement für Qualität und Innovation fest. Eines der wichtigsten Ziele wird die Stabilisierung  
des Betriebs nach der im Jahr 2024 erlittenen Einstellung sein, die darauf abzielt, sowohl das Großhandelsgeschäft zu unterstützen - ein höheres  
Serviceniveau und schnellere Lieferungen für seine Großkunden zu etablieren - als auch sein Direct-to-Consumer-Geschäft, um das richtige Produkt  
zur richtigen Zeit zu erhalten.  
Vor diesem Hintergrund ist eine solide Umstrukturierung des Vertriebskanals vorgesehen, insbesondere für den Einzelhandelskanal durch die  
Schließung einer beträchtlichen Anzahl nicht strategischer Geschäfte, während das Online-Geschäft durch besseren Service und eine eꢀektive  
Produktauswahl gestärkt werden soll.  
In Bezug auf das Produkt strebt das Unternehmen kurzfristig an, sich auf seine Essential-Produktlinien zu konzentrieren, die bereits 69% seines  
Umsatzes ausmachen und eine höhere Agilität, schnellere Lieferungen und geringere Investitionen in das Betriebskapital ermöglichen, während  
Initiativen, die sich der Neuheit widmen, durch ein optimiertes und ausgewogeneres Produktangebot eꢀizienter werden.  
Großes Augenmerk wird weiterhin auf die Kostenstruktur gelegt. Das Management von Wolford hat strategische Initiativen entwickelt, um die  
aktuellen Herausforderungen gezielt anzugehen. Dabei handelt es sich um Maßnahmen zur Risikominderung, die von organisatorischen  
Anpassungen über ehrgeizige Kostensenkungen bis hin zu höherer Flexibilität bei der finanziellen Umsetzung reichen.  
Dank der stetigen Unterstützung seiner Aktionäre, einschließlich der für das 1. Halbjahr 2025 erwarteten signifikanten Kapitalerhöhung, die auf der  
Hauptversammlung der Gesellschaft am 17. Dezember 2024 beschlossen wurde, ist Wolford weiterhin zuversichtlich, seine Ziele erreichen zu  
können.  
Für das operative Ergebnis (EBIT) erwartet Wolford weiterhin ein herausforderndes Jahr 2025 und prognostiziert noch keine Profitabilität im  
laufenden Geschäftsjahr, das sich auf die Wiederherstellung des operativen Geschäfts sowie die Umsetzung und Konsolidierung aller Initiativen zur  
Steigerung der Eꢀizienz und finanziellen Nachhaltigkeit im folgenden Jahr konzentrieren wird.  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Das rechtzeitige Erkennen von Chancen und Risiken hat einen wesentlichen Einfluss auf die Erreichung der Ziele der Wolford Gruppe. Wolford  
definiert Risiken als interne oder externe Ereignisse, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele auswirken können. Auf der anderen  
Seite definiert Wolford Chancen als interne oder externe Ereignisse, die die Erreichung von Unternehmenszielen positiv beeinflussen können.  
Dementsprechend hat das Unternehmen mit ausgewählten Führungskräften aus den unterschiedlichsten Abteilungen Chancen und Risiken  
abgefragt. Auf dieser Grundlage diskutierte das Managementteam sowohl die potenziellen Top-Chancen als auch die Top-Risiken.  
Der Abschlussprüfer wurde nicht beauftragt, die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems auf der Grundlage der vom Vorstand zur Verfügung  
gestellten Unterlagen zu beurteilen. Der Vorstand erhält daher mit Zustimmung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats keinen Bericht des  
Abschlussprüfers über diese Angelegenheit. In der Sitzung des Prüfungsausschusses berichtet der Abschlussprüfer jedoch in der Regel über  
bestimmte Aspekte des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems, die dann von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses ausführlich  
erörtert werden.  
Darüber hinaus hielt der Prüfungsausschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr vier Sitzungen ab, in denen er sich mit den Ergebnissen des Top-  
Managements befasste. Insgesamt ist der Aufsichtsrat damit gut aufgestellt, um sich eine eigene Meinung über die Wirksamkeit des  
Risikomanagementsystems zu bilden.  
CHANCEN- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM  
Das Chancen- und Risikomanagement wird von den Führungskräften mit dem Vorstand erörtert, um ein umfassendes, ganzheitliches und eꢀektives  
Management aller wesentlichen Chancen und Risiken zu gewährleisten. Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken, die das Erreichen von  
Unternehmenszielen gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen und Chancen zu nutzen, die das Erreichen der Unternehmensziele erleichtern  
könnten, und angemessen zu handeln, um diese Ziele zu erreichen. Die Definition der jeweiligen Ziele ist daher ein wesentlicher Bestandteil des  
Chancen- und Risikomanagements.  
Um eine eꢀektive Implementierung des Chancen- und Risikomanagementsystems zu gewährleisten, wurde dieses regelmäßig mit dem Vorstand  
abgestimmt und reviewed.  
Risiken im Zusammenhang mit der Branche und den Märkten, in denen der Konzern tätig ist  
Aufgrund der sich ändernden makroökonomischen Bedingungen, der sich ändernden Kundenpräferenzen und der anhaltenden wirtschaftlichen  
Unsicherheit steht die Luxusindustrie vor einer deutlichen Verlangsamung. Sollte sich der deutliche wirtschaftliche Abschwung seit 2024, die  
steigende Inflation sowie die geopolitische Instabilität fortsetzen, könnte sich die Verlangsamung fortsetzen, was weiter zu geringeren Ausgaben der  
Verbraucher führen und sich negativ auf die Nachfrage nach Luxusgütern im Allgemeinen und den Produkten der Gruppe im Besonderen auswirken  
könnte. Darüber hinaus könnte die branchenweite Verlangsamung durch zunehmende Marktsättigung, sich ändernde Verbraucherpräferenzen und  
den Wettbewerb sowohl durch etablierte Luxusmarken als auch durch neu aufstrebende Unternehmen verstärkt werden. Die wachsende  
Beliebtheit alternativer Luxuskonsummodelle – wie Second-Hand-Märkte, Mietmode und digitale Mode – verschärft den Marktwettbewerb weiter  
und könnte die Konsumausgaben weg von neuen Luxusgütern verlagern.  
Die wirtschaftlichen Bedingungen könnten sich aufgrund der globalen politischen und wirtschaftlichen Instabilität, insbesondere der Kriege in Gaza  
und Russlands gegen die Ukraine, verschlechtern. Globale Konflikte, einschließlich des Krieges Russlands gegen die Ukraine und der  
Wirtschaftssanktionen, die die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und andere Länder als Reaktion darauf gegen Russland verhängt haben,  
wirken sich negativ auf die Märkte aus, erhöhen die Energie- und Transportkosten, unterbrechen Lieferketten, wirken sich negativ auf die  
Verfügbarkeit von Materialien aus und führen zu schwächeren makroökonomischen Bedingungen, was sich erheblich nachteilig auf das Geschäft  
des Konzerns auswirken kann. Politische Entwicklungen, die sich auf die Staatsausgaben und den internationalen Handel auswirken, können sich  
ebenfalls negativ auf die Märkte auswirken und zu schwächeren makroökonomischen Bedingungen führen. Die Umsatz-, Finanz- und Ertragslage  
des Konzerns wird von geopolitischen und makroökonomischen Entwicklungen in den Kernmärkten des Konzerns beeinflusst.  
Die jüngsten Entwicklungen der Störung und Destabilisierung der politischen Systeme in verschiedenen Ländern der Welt sowie staatliche  
Maßnahmen, die in einem derart veränderten, politischen Umfeld umgesetzt werden (z. B. Strafzölle, wie sie kürzlich von der US-Regierung verhängt  
wurden), können sich negativ auf die Märkte auswirken, in denen der Konzern tätig ist. Handelspolitische Maßnahmen anderer Länder sowie  
politische Unsicherheiten könnten den Marktzugang des Konzerns einschränken und die Nachfrage nach den Produkten des Konzerns verringern.  
Die Anpassung an diese veränderten und/oder unsicheren Rahmenbedingungen erfordert eine kostenintensive strategische Planung, die sich  
wesentlich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns auswirken kann.  
Der intensive Wettbewerb, die Abhängigkeit von der Konsumentenstimmung sowie veränderte Einkaufsgewohnheiten und Trends in der  
Modebranche könnten sich negativ auf das Geschäft des Konzerns auswirken. Der Konzern ist in der hart umkämpften Modebranche tätig und dem  
Risiko ausgesetzt, dass er nicht in der Lage ist, seinen Marktanteil in seinen Kernmärkten zu halten oder in seinen Wachstumsmärkten, einschließlich  
Asien und dem Online-Markt, erwartete Marktanteile zu entwickeln. Da sich der Konzern als einer der Qualitätsführer in Bezug auf die  
Verbraucherwahrnehmung versteht, ist es für den Konzern von entscheidender Bedeutung, Markttrends zu setzen und/oder zu erkennen,  
Verbraucherpräferenzen und -stimmungen zu analysieren und sich durch Produktinnovationen vom Wettbewerb abzuheben. Negative  
makroökonomische Trends, einschließlich Wirtschaftskrisen, steigender Arbeitslosenquote, niedrigerer Löhne oder steigender  
Lebenshaltungskosten und veränderter Einkaufsgewohnheiten, können sich negativ auf die Verfügbarkeit freier Mittel durch die Verbraucher sowie  
auf ihre Fähigkeit und Bereitschaft auswirken, Geld für Modeprodukte im Allgemeinen oder die Produkte des Konzerns auszugeben.  
Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Konzerns  
Der Konzern ist auf eine ausreichende Versorgung mit Rohstoꢀen, (Halb-) Fertigprodukten und Energie angewiesen. Der Konzern ist dem großen  
Risiko ausgesetzt, dass er einen oder mehrere seiner wichtigsten Lieferanten verliert, es besteht das Risiko, dass sie nicht rechtzeitig, in der  
erforderlichen Qualität und/oder zu akzeptablen Preisen kurzfristig ersetzt werden können. Dies kann sich negativ auf die termingerechte Fertigung  
und die Verfügbarkeit von Konzernprodukten auswirken.  
Die Bedarfs- und Ressourcenplanung des Konzerns kann scheitern. Die Bedarfs- und Ressourcenplanung des Konzerns wird umgesetzt, um  
ungenutzte Kapazitäten, Überproduktion und unzureichende Verfügbarkeit von Rohstoꢀen oder Fertigprodukten sowie falsch zugeordnete  
hergestellte Produkte auf verschiedene Märkte zu vermeiden. Im Falle eines Ausfalls könnte der Konzern gezwungen sein, entweder Produkte in  
bestimmten Märkten weit über die geschätzten Einzelhandelspreise hinaus zu verkaufen oder unverkaufte Produkte gegen zusätzliche Kosten in  
andere Märkte zu liefern. Dies kann auch zu entgangenen Verkaufschancen führen und die Profitabilität des Konzerns verringern.  
Der Konzern ist auf seine Verkaufsstellen angewiesen. Zum Zeitpunkt der Veröꢀentlichung dieses Informationsdokuments betreibt der Konzern 163  
Monobrand-Verkaufsstellen. Die Entscheidung, neue Verkaufspunkte zu eröꢀnen, ist mit erheblichen finanziellen Investitionen verbunden und wirkt  
sich daher auf die Liquidität des Konzerns aus. Auch die vorisichtigen Einschätzungen der Umsatz- und Ertragskraft eines Point of Sale, einschließlich  
der Attraktivität des Standorts, der Häufigkeit potenzieller Kunden und der zukünftigen Entwicklung des Gebiets und/oder der Stadt, in der sich ein  
solcher Point of Sale befindet, können das Risiko nicht komplett minimieren. Somit kann dieses Risiko nach wie vor zu Verlusten und Abschreibungen  
führen.  
Der Konzern ist möglicherweise nicht in der Lage, neue Produkte rechtzeitig zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, oder er ist mit seinen  
Produkten und deren Vermarktung nicht erfolgreich. Social-Media-Trends können sich negativ auf das Geschäft des Konzerns auswirken.  
Insbesondere im Marktsegment Legwear ist es für den Konzern von entscheidender Bedeutung, Markttrends zu setzen und sich durch  
Produktinnovationen vom hart umkämpften Marktumfeld zu diꢀerenzieren. Wenn Social-Media-Influencer oder eine große Anzahl von Social-  
Media-Nutzern die Ablehnung von unseren Produkten zeigen, kann dies negative Auswirkungen auf den Konzernumsatz bei jüngeren Kundengruppen  
haben, die stark von Social-Media-Trends beeinflusst werden. Wenn es nicht gelingt, wettbewerbsfähige neue Produkte zu entwickeln und auf den  
Markt zu bringen, kann dies zu einem Verlust von Absatzchancen und Marktanteilen führen, was zu einem Umsatzrückgang des Konzerns führt.  
Das Unternehmen kann negativer Publicity ausgesetzt sein, einschließlich ungenauer negativer Informationen. Soziale Medien und Websites  
veröꢀentlichen sofort Beiträge von Nutzern, oft auf anonymer Basis, ohne Filter oder Überprüfungen der Richtigkeit des Inhalts. Negative Publicity  
und Reklamationen können sich sehr negativ auf die Kundenbasis des Konzerns und im Gegenzug auf die Finanzlage, die Ertragslage und die  
Aussichten des Konzerns auswirken.  
Der Konzern ist dem Risiko einer Unterbrechung des Betriebs ausgesetzt, die durch technische, IT- oder logistische Ausfälle der IT-Systeme des  
Konzerns oder seiner Zulieferer oder Dienstleister verursacht wird, einschließlich der erfolglosen Implementierung standardisierter Prozesse,  
unzureichenden Datenschutzes, Datenverlust, Hacking- oder Cybersicherheitsverletzungen sowie Fehlfunktionen und/oder Manipulationen von  
Hard- oder Software.  
Die Aktivitäten des Konzerns in einigen Ländern, in denen der Konzern tätig ist oder tätig werden könnte, sind aufgrund der wirtschaftlichen,  
rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen mit spezifischen Risiken verbunden, die sich wesentlich von denen in Österreich unterscheiden.  
Die Aktivitäten des Konzerns in diesen Ländern hängen auch von der Zusammenarbeit mit den Kunden vor Ort und von der Erteilung von  
Genehmigungen durch die lokalen Behörden ab. Darüber hinaus kann es sein, dass der Konzern in diesen Märkten nicht die gleiche Behandlung wie  
seine lokalen Wettbewerber erhält, und es besteht auch ein erhöhtes Risiko, dass sich Korruption oder organisierte Kriminalität negativ auf die  
Geschäftstätigkeit in diesen Bereichen auswirken. Diese Umstände sowie Besonderheiten der Rechtssysteme in einigen Ländern, in denen die  
Gruppe ihre Produkte aktiv verkauft (z. B. in Bezug auf Rechte, Rechtsbehelfe und Schutzmaßnahmen, an die Gläubiger im Rahmen der  
Insolvenzregelungen gewöhnt sind), könnten erhebliche Auswirkungen auf die Vermögenswerte, die Finanzlage und die Betriebsergebnisse der  
Gruppe haben.  
Der Konzern ist auf den ununterbrochenen Geschäftsbetrieb angewiesen. Die Geschäftstätigkeit und der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns hängen  
davon ab, dass es gelingt, die Produktion an den Produktionsstandorten in Bregenz, Österreich, und in Murska Sobota, Slowenien, kontinuierlich und  
ununterbrochen aufrechtzuerhalten. Dazu gehören die Abhängigkeit von Lieferketten, die Stabilität der Zusammenarbeit mit den Dienstleistern des  
Konzerns sowie Lagerkapazitäten für Rohstoꢀe. So haben die jüngsten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen (z.B. Krieg in der Ukraine und  
im Gazastreifen, Energiekrise, wirtschaftliche Rezession, Inflation, Strafzölle) gezeigt, dass die globalen Rohstoꢀ- und Energieversorgungsketten  
zunehmend instabil werden.  
Mögliche Arbeitskämpfe und Arbeitsniederlegungen könnten sich erheblich negativ auf die finanzielle Ertragslage des Konzerns auswirken. Der  
Konzern kann weder garantieren, dass er nach Ablauf bestehender Tarifverträge neue Vereinbarungen zu zufriedenstellenden Bedingungen  
abschließen wird, noch dass er in der Lage ist, solche neuen Vereinbarungen ohne Arbeitsniederlegungen, Streiks oder ähnliche  
Arbeitskampfmaßnahmen zu treꢀen, die seine Fähigkeit beeinträchtigen könnten, seine Produkte innerhalb der Produktionspläne an seine Betriebe  
und/oder Kunden zu liefern.  
Der Konzern ist auf seine Mitarbeiter angewiesen, um zu wachsen und seine Geschäfte zu führen, und ist möglicherweise nicht in der Lage,  
vorhandenes Personal zu halten und zu ersetzen, oder neues Personal zu gewinnen.  
Risiken im Zusammenhang mit der Finanzlage des Konzerns  
Der Konzern befindet sich derzeit in einer ungünstigen finanziellen Situation. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und andere liquide  
Mittel aus bestehenden Finanzierungsquellen, die dem Konzern zur Verfügung stehen, könnten nicht ausreichen, um seine künftig absehbaren  
Zahlungsverpflichtungen zu decken. Tritt das signifikante Risiko einer Liquiditätslücke ein, könnte der Konzern wesentliche finanzielle  
Verpflichtungen wie Betriebsmietverträge, Rohstoꢀkosten, Steuern, Mitarbeitergehälter oder Sozialversicherungsbeiträge nicht erfüllen. Dies  
könnte zu schwerwiegenden betrieblichen Einschränkungen führen, die möglicherweise zu einer Verkleinerung der Geschäftsaktivitäten oder sogar  
zur Insolvenz führen können.  
Der Konzern verzeichnete in dem am 31. Dezember 2024 endenden Geschäftsjahr einen Nettoverlust von €51.674T, und zu diesem Zeitpunkt  
überstiegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens seine Gesamtaktiva um €43.562T. Diese Ereignisse oder Gegebenheiten deuten  
zusammen mit anderen Problemstellungen darauf hin, dass eine wesentliche Unsicherheit an der Fähigkeit besteht, das Unternehmen fortzuführen.  
Die aktuellen Cashflow-Budgets zeigen den Bedarf an weiteren internen und externen Finanzierungen zu günstigen Konditionen, wie z.B. einer  
Kapitalerhöhung, die auf der Hauptversammlung am 17. Dezember 2024 beschlossen wurde. Dieser Prozess ist derzeit im Gange und wird  
voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Mit diesen und weiteren Maßnahmen soll die Gruppe in die Lage versetzt  
werden, ihren Verbindlichkeiten bei Fälligkeit jederzeit nachzukommen und den Fortbestand der Gruppe für die nahe Zukunft zu sichern.  
Darüber hinaus unterstützt der Hauptaktionär, die Lanvin Group Holdings Limited, Wolford bei Bedarf weiterhin finanziell; insofern hat der  
Hauptaktionär auch eine Patronats- und Nachrangigkeitserklärung (harter Patronatserklärung) abgegeben, um den Fortbestand von Wolford zu  
sichern und hat sich auch bereit erklärt, Wolford bei Bedarf weiterhin finanziell zu unterstützen. Die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited hat  
ebenfalls die Patronats- und Nachrangigkeitserklärung unterzeichnet und dem Unternehmen Darlehen gewährt, die sich zum 31. Dezember 2024  
auf insgesamt €86.081T einschließlich unbezahlter Zinsen belaufen. Die Summe aller dieser Darlehen (einschließlich Zinsen) ist nachrangig, bis die  
Gesellschaft ihre "Restrukturierung" abgeschlossen hat oder im Falle einer Liquidation oder Insolvenz, bis alle Gläubiger befriedigt sind. Demnach  
verpflichtet sich die Lanvin Group Holdings Limited, auf Verlangen der Unternehmensleitung vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2026  
zusätzliche Liquidität in Höhe von insgesamt €50.000T bereitzustellen ("Liquiditätsspritze"). Bis Ende April 2025 wurden bereits €300T  
bereitgestellt, wodurch sich die garantierte Liquiditätsspritze von €50.000T auf €49.700T reduziert. Derzeit verhandeln die Gesellschaften der  
Wolford Gruppe mit Finanzinstituten über Finanzierungsmodelle in Höhe von insgesamt €9.800T ("externe Finanzierung"). Für den Fall, dass diese  
externe Finanzierung vor Ende 2025 erreicht wird, wird das Volumen der zugesagten Liquiditätsspritze um den anteiligen Betrag der aufgenommenen  
Drittfinanzierung bis zu €9.800T reduziert. Im Falle eines volatilen Volumens der Drittfinanzierung wird die zugesagte Liquiditätsspritze entsprechend  
angepasst. Die €9,8 Mio. stellen jedoch den Höchstbetrag dar, um den die zugesagte Liquiditätsspritze reduziert werden kann. Die Liquiditätsspritze  
ist nicht an Bedingungen geknüpft und kann als Erhöhung der Kapitalrücklage (Eigenkapital) oder als nachrangiges Darlehen gewährt werden.  
Diese Maßnahmen sollen das Unternehmen in die Lage versetzen, seinen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit jederzeit nachzukommen und den  
Fortbestand des Unternehmens auf absehbare Zeit zu sichern. Für den Fall, dass eine finanzielle Unterstützung erforderlich ist, verpflichtet sich  
Lanvin Group Holdings Limited, die Garantie in vollem Umfang umzusetzen.  
Mit dem Hinweis, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der in der Patronatserklärung garantierte Höchstbetrag verspätet überwiesen wird  
oder bei Nichteinhaltung der aktuellen Budgets/Prognosen nicht ausreicht, kommt der Vorstand daher zu dem Schluss, dass der Jahres- und  
Konzernabschluss der Gesellschaft für das Jahr 2024 nach dem Prinzip der Unternehmensfortführung aufgestellt werden sollte.  
Der Konzern ist einem Ausfallrisiko der Vertragspartner ausgesetzt. Dem Konzern drohen erhebliche Verluste, wenn viele seiner Wholesale-Kunden  
ihren Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nicht oder gar nicht nachkommen können. Der Konzern ist damit dem Risiko ausgesetzt, dass sich die  
Kreditqualität seiner Vertragspartner verschlechtert und Kunden mit ausstehenden Forderungen in Verzug geraten. Die Überwachung und weitere  
Risikomanagementtechniken, wie z. B. die Festlegung strenger Kreditlinien, können scheitern. Darüber hinaus besteht ein Ausfallrisiko im  
Zusammenhang mit Käufen von Endverbrauchern im Online-Geschäft.  
Wechselkurse unterliegen Schwankungen. Die Verschuldung des Konzerns lautet auf €, da er alle seine Produkte in der Eurozone herstellt oder  
(Halb-) Fertigprodukte in der Regel in € kauft. Da der weltweite Vertrieb von Produkten des Konzerns auch in anderen Währungen als dem € erfolgt  
(hauptsächlich US-Dollar, Schweizer Franken, Britische Pfund, Dänische Krone und Hongkong-Dollar), könnten relevante nachteilige  
Wechselkursänderungen zu erhöhten Finanzierungskosten und Ergebnisverlusten führen.  
Signifikante Änderungen des Zinsniveaus könnten sich wesentlich und negativ auf die Geschäfts- und Finanzergebnisse des Konzerns auswirken.  
Steigende Zinssätze können die Kapitalkosten erhöhen, was zu höheren Finanzierungskosten für Geschäftsexpansion, Ladeneröꢀnungen,  
Verbesserungen der Lieferkette und Initiativen zur digitalen Transformation führt. Darüber hinaus können sich auch Schwankungen der Zinssätze  
und Renditen auf das Konsumverhalten auswirken, insbesondere können höhere Zinsen die Verfügbarkeit von verfügbarem Einkommen für  
Investitionen in Luxusprodukte beeinträchtigen.  
Das operative Geschäft des Konzerns ist einem Fremdwährungsrisiko (Umrechnungsrisiko) ausgesetzt. Der Konzernabschluss des Konzerns wird  
in € ausgewiesen, während die Erträge und Aufwendungen von Teilen der Geschäftstätigkeit des Konzerns in anderen Währungen als dem € erfasst  
und gezahlt werden und die Vermögenswerte und Schulden von Teilen der Geschäftstätigkeit des Konzerns in anderen Währungen als dem €  
gehalten werden. Der Wechselkurs zwischen diesen Währungen und dem € kann schwanken, was zu Schwankungen der Vermögenswerte und  
Schulden sowie des Konzernergebnisses führt. Der Konzern ist derzeit nicht in der Lage, Sicherungsgeschäfte abzuschließen. Im Falle eines  
erneuten Abschlusses von Sicherungsgeschäften wären der Konzern Risiken im Zusammenhang mit entsprechenden Sicherungsgeschäften  
ausgesetzt.  
Rechts-, Compliance- und Steuerrisiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Konzerns  
Der Konzern kann Gegenstand gerichtlicher und außergerichtlicher Rechtsstreitigkeiten werden, vor allem wegen der ungünstigen finanziellen  
Situation des Konzerns, z.B. mit Kunden und Lieferanten, sowie Verwaltungsverfahren vor verschiedenen Gerichten, Schiedsgerichten und  
Regierungsbehörden, die sich aus dem normalen Geschäftsverlauf ergeben und verschiedene vertragliche, arbeitsrechtliche und andere  
Angelegenheiten umfassen, einschließlich Ansprüche und Klagen. Dies könnte sich erheblich negativ auf die Reputation, die Vermögenswerte, die  
Finanzlage und die Betriebsergebnisse des Konzerns auswirken.  
Der Konzern unterliegt in verschiedenen Rechtsordnungen immer strengeren Gesetzen, Vorschriften und Normen, die sich unter anderem auf  
Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheits-, Wasser- und Abfallentsorgungsstandards beziehen. Dies zwingt den Konzern, Ressourcen zu investieren,  
um diese Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Die Nichteinhaltung kann erhebliche Bußgelder, Strafen und/oder Schadensersatzansprüche nach  
sich ziehen oder im schlimmsten Fall zu einer Stilllegung der Produktionsanlagen des Konzerns führen. In Zukunft könnten weitere gesetzliche  
Verpflichtungen eingeführt werden, die die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften weiter erhöhen. Darüber hinaus ist es möglich, dass es zu  
Schwierigkeiten bei der vollständigen Einhaltung aller für die Gruppe geltenden Gesetze und Vorschriften sowohl in Österreich als auch international  
kommt. Die Gruppe legt weiterhin großen Wert auf die Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Vorschriften und arbeitet aktiv daran, etwaige  
Lücken zu schließen.  
Der Konzern ist Änderungen der Steuergesetze oder -vorschriften sowie steuerlichen und lohnsteuerlichen Risiken ausgesetzt. Die Gruppe ist in  
mehreren internationalen Märkten tätig und unterliegt daher unterschiedlichen Steuergesetzen und -vorschriften. Änderungen der Steuergesetze  
oder -vorschriften sowie Steuerprüfungen durch die zuständigen Steuerbehörden können sich auf die Steuerverbindlichkeiten sowie auf die  
strategischen Entscheidungen des Konzerns für die zukünftige Geschäftstätigkeit auswirken. Ebenso könnten die Sozialversicherungsträger  
zusätzliche Sozialversicherungsbeiträge erheben.  
Die internen Kontrollmechanismen des Konzerns können unzureichend sein, um Korruption oder andere illegale oder unethische Praktiken seitens  
der Mitarbeiter des Konzerns zu verhindern. Dies könnte die Reputation des Konzerns erheblich schädigen oder Strafen oder strafrechtliche  
Verantwortlichkeiten für den Konzern und seine Mitarbeiter nach sich ziehen.  
Das Unternehmen ist Risiken im Zusammenhang mit Zollbestimmungen, Zöllen und der Einhaltung von Import-/Exportbestimmungen ausgesetzt.  
Änderungen der Zollgesetze, der Handelspolitik oder die Einführung neuer Zölle in den Ländern, in denen wir tätig sind, könnten sich negativ auf die  
Lieferkette und die allgemeine Kostenstruktur auswirken. Darüber hinaus können Verzögerungen oder Probleme bei der Zollabfertigung zu  
Betriebsunterbrechungen und möglichen Bußgeldern oder Strafen führen.  
Das Unternehmen überwacht ständig die Entwicklungen der internationalen Handelsvorschriften, um diese Risiken zu mindern und die Einhaltung  
der geltenden Gesetze zu gewährleisten.  
Klimabedingte Risiken  
Das Unternehmen ist potenziellen Risiken ausgesetzt, die sich aus dem Klimawandel ergeben, darunter sowohl physische als auch  
Übergangsrisiken. Physische Risiken können Unterbrechungen der Lieferketten, des Betriebs oder der Einzelhandelsstandorte aufgrund extremer  
Wetterereignisse umfassen, während Übergangsrisiken aus sich ändernden Vorschriften, Verschiebungen der Verbraucherpräferenzen hin zu  
nachhaltigen Produkten und der Notwendigkeit, die CO2-Emissionen zu reduzieren, resultieren können. Diese Risiken könnten sich auf die  
finanzielle Leistung, den Ruf und die Fähigkeit der Gruppe auswirken, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Die Gruppe arbeitet aktiv  
daran, diese Risiken zu mindern, indem sie Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategie und ihren Betrieb integriert.  
Risiken im Zusammenhang mit dem Angebot und den Neuen Aktien  
Im Falle der Insolvenz der Gesellschaft könnten die Aktionäre der Gesellschaft einen Totalverlust des Wertes ihrer Aktien erleiden, da nach  
geltendem Insolvenzrecht das gesamte oder im Wesentlichen das gesamte Vermögen der Gesellschaft zur Befriedigung der Forderungen ihrer  
Gläubiger verwendet würde. Jede wesentliche Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns kann daher das  
Insolvenzrisiko und das Risiko für die Aktionäre erhöhen, dass sie einen Totalverlust des Wertes ihrer Aktien erleiden.  
Der Marktpreis und das Handelsvolumen der Aktien im Amtlichen Handel der Wiener Börse können volatil sein und erheblich schwanken, was zu  
erheblichen Verlusten führen kann, wenn Aktien veräußert werden müssen. Zu den Faktoren, die sich negativ auf den Aktienkurs des Unternehmens  
auswirken oder zu Schwankungen führen könnten, gehören Schwankungen der tatsächlichen oder prognostizierten operativen Ergebnisse/Gewinne  
des Konzerns oder der seiner Wettbewerber, Änderungen der Gewinnschätzungen oder die Nichterfüllung der Gewinnerwartungen von Investoren  
oder Wertpapieranalysten, negative Berichterstattung durch Analysten oder negative Presse, Bewertung der damit verbundenen Risiken durch  
Investoren, ungünstige Entwicklungen bei Rechtsstreitigkeiten, behördliche Ermittlungen und Verwaltungsverfahren, Änderungen der allgemeinen  
wirtschaftlichen Bedingungen und Veränderungen in der Aktionärsbasis, Darüber hinaus können sich Verkäufe einer großen Anzahl von Aktien am  
Markt (z.B. durch FFG, die mindestens ca. 61% hält, oder Ralph Bartel ("RB"), die mehr als 30% der bestehenden Aktien halten) oder die  
Wahrnehmung, dass solche Verkäufe stattfinden könnten, negativ auf den Börsenkurs der Aktien auswirken.  
Strategische Chancen  
Wolford agiert in einem dynamischen, sich schnell verändernden Marktumfeld. Daher ist es wichtig, eine geeignete Strategie zu entwickeln.  
Langfristig kann eine fehlende Strategie die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und damit seine Zukunft gefährden. Daher ist es von zentraler  
Bedeutung, eine konsistente Strategie für das Unternehmen zu entwickeln und diese nicht zuletzt intern so zu kommunizieren, dass sie von allen  
Mitarbeitern mitgetragen wird. Wolford beobachtet ständig die Entwicklung des Marktumfelds, das Verhalten der Zielgruppen und aktuelle Trends  
und passt die eigene Strategie entsprechend an. Angesichts des anhaltenden Trends zum Online-Shopping setzt Wolford beispielsweise seit einiger  
Zeit auf den konsequenten Ausbau des eigenen Online-Geschäfts und auf Kooperationen mit relevanten Anbietern in diesem Bereich. Da das  
Wachstum der Luxusmarken sowohl in Asien, insbesondere in China, als auch in den USA zu erwarten ist, hat das Unternehmen in den letzten  
Jahren stark in den Ausbau seiner Marktpräsenz in diesen Ländern investiert.  
Marktkommunikation  
Für ein Unternehmen wie Wolford, das von der Attraktivität seiner Marke lebt, ist das Markenimage von immenser Bedeutung und damit eine Chance,  
den Umsatz zu steigern. Es bedarf daher einer zielgerichteten Marktkommunikation mit einer stringenten Marketingstrategie. Auch ein geeigneter  
Marktauftritt ist erforderlich, um jüngere potenzielle Verbraucher anzusprechen. Weitere Investitionen in die globale Marktpräsenz sind für Wolford  
essenziell und wurden entsprechend getätigt.  
Einzelhandelsumfeld  
Das Netzwerk von Wolford-eigenen Einzelhandelsstandorten wird kontinuierlich auf ihre Rentabilität überprüft, und so hat sich Wolford kürzlich bis  
Ende 2024 von mehr als 31 nicht-strategischen Filialen getrennt.  
Liquidität  
Die Auswirkungen der anhaltenden Inflation und der anhaltenden Restrukturierung mit Einmalkosten zwingen Wolford weiterhin, sich auf ein straꢀes  
Cash-Management zu fokussieren. Der daraus resultierenden Unsicherheit wird durch eine verstärkte Überwachung der Liquidität Rechnung  
getragen. In den Jahren 2024 und Anfang 2025 schränkt die angespannte Liquiditätssituation Wolford in seinen Bemühungen ein, weiter in  
Marketingaktivitäten und Produkteinführungen zu expandieren. Für das zweite Quartal 2025 plant Wolford eine Kapitalerhöhung mit dem Ziel, einen  
zweistelligen Millionenbetrag an Kapital einzubringen. Diese Injektion bietet die Möglichkeit, die Expansionspläne des Unternehmens erneut zu  
beschleunigen.  
Personalwesen  
Für Wolford sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource des Unternehmens. Daher ist es eine natürliche Priorität, sie zu schützen und zu fördern.  
Die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der Mitarbeiter wirken sich direkt auf die Entwicklung, die Produktionsleistung und den Verkaufserfolg  
aus. Vor allem gut ausgebildete Vertriebsmitarbeiter tragen entscheidend zum Umsatzwachstum bei.  
Wolford lebt vor allem von der anerkannten Qualität seiner Produkte, die eng mit den Arbeitsbedingungen in Produktion und Fertigung an den beiden  
Standorten in Österreich und Slowenien verbunden ist. Ein großes Risiko ist nicht nur der Verlust von Schlüsselpersonal, sondern auch die  
Herausforderung, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu rekrutieren und zu halten. Verschärft wird diese Herausforderung  
durch die finanzielle Situation des Unternehmens, den Personalabbau aufgrund von Restrukturierungen und den Kostendruck.  
In Österreich haben wir ein professionelles Outplacement-Programm inklusive Handout und HR-Unterstützung bei der Erstellung von  
Bewerbungsunterlagen implementiert, um von der Reorganisation betroꢀene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.  
Wolford agiert in einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem sich die Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und  
Anpassungsfähigkeit rasant verändern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hat das Unternehmen seinen Rekrutierungsprozess verfeinert, um gut  
ausgebildete und anpassungsfähige Mitarbeiter in einem hart umkämpften Arbeitsmarkt zu gewinnen.  
INTERNES KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM IN BEZUG AUF DEN RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS  
Der Vorstand ist verantwortlich für den Aufbau und die Organisation des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und  
Risikomanagementsystems sowie für die Sicherstellung der Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben. Organisatorisch ist das Rechnungswesen der  
Wolford Gruppe Teil der Wolford AG und Wolford Italien. Die Abteilungen Group Accounting (verantwortlich für die externe Berichterstattung) und  
Group Controlling (verantwortlich für die interne Berichterstattung) berichten direkt an den CFO des Konzerns mit Sitz in Mailand. Die  
Rechnungslegungs- und Berichtsprozesse des Konzerns basieren auf einem von der Wolford AG herausgegebenen und bei Bedarf aktualisierten  
Rechnungslegungshandbuch. Dieses Handbuch legt konzernweit einheitliche Rechnungslegungs- und Berichtsvorschriften auf Basis der IFRS fest.  
Softwarelösungen werden eingesetzt, um alle Geschäftsvorfälle innerhalb des Konzerns zu erfassen, zu verbuchen und abzurechnen. In China und  
Hongkong erfolgt die Buchhaltung durch lokale Steuerberater außerhalb des Konzernsystems. Diese Tochtergesellschaften liefern monatliche  
Berichtspakete, die alle relevanten Buchhaltungsdaten zur Gewinn- und Verlustrechnung, zur Bilanz und zum Cashflow enthalten. Diese Daten  
werden in das zentrale Konsolidierungssystem eingegeben. Diese Finanzinformationen werden auf Konzernebene in den Bereichen  
Konzernrechnungswesen und Konzerncontrolling geprüft und bilden die Grundlage für die IFRS-Berichterstattung der Wolford Gruppe. Für das  
interne Management-Reporting wird eine etablierte Planungs- und Reporting-Software eingesetzt. Für die Übernahme der Ist-Daten aus den  
Primärsystemen wurden automatisierte Schnittstellen geschaꢀen und die Werte für die Prognosen in einem standardisierten Prozess eingegeben.  
Die Berichterstattung erfolgt nach Regionen und pro Unternehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde neben einem Bericht über die operative  
Ergebnisentwicklung für jeden Monat eine rollierende Jahresprognose erstellt. Die vorstehend beschriebenen Finanzinformationen bilden  
zusammen mit den jeweiligen Quartalszahlen die Grundlage für die Berichterstattung des Vorstands an den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat wird in  
regelmäßigen Sitzungen über die wirtschaftliche Entwicklung informiert. Diese Informationen werden in Form von Konzernzahlen zur Verfügung  
gestellt, die die Segmentberichterstattung, Ertragskennzahlen mit Plan-/Vorjahresvergleichen, Prognosen, Konzernabschlüsse, Personal- und  
Auftragsentwicklungsdaten sowie ausgewählte Finanzkennzahlen umfassen.  
Die Konten werden jeden Monat erstellt, um eine ständige Kontrolle zu gewährleisten. Die Konten des Vormonats wurden regelmäßig innerhalb der  
ersten 15 Tage des Folgemonats erstellt. Die Kassensysteme, also Einnahmen und Ausgaben, werden automatisch in das System hochgeladen. Das  
Online-Geschäft inklusive Buchhaltung, Kundenservice und Debitorenmanagement wird von einem externen Dienstleister gesteuert und die  
Kassenverkäufe werden automatisch hochgeladen. In China gibt es ein weiteres Kassensystem, das ebenfalls an die Wolford-Systemlandschaft  
angebunden ist und über Schnittstellen Daten an die Wolford-Systeme liefert. An allen Lagerstandorten wird eine jährliche Inventur von Rohstoꢀen,  
Halbfabrikaten und Fertigwaren durchgeführt. Nach der Inventur wird ein Abgleich durchgeführt und Wolford bucht die Abweichungen nach dem  
Abgleich. Retournierte Ware wird nach ordnungsgemäßer Prüfung wieder an das Lager zurückgeschickt und vernichtet, wenn die Qualität nicht  
gewährleistet ist. Rechnungen werden nach Prüfung durch den Vertrieb und den Kundendienst automatisch freigegeben und an den Endkunden  
gesendet. Ein Bericht über die Debitorenbuchhaltung wird monatlich vom Kreditmanagement überprüft. Rechnungen von Lieferanten werden von  
der Abteilung, die die Bestellung aufgegeben und dann an die Buchhaltung weitergeleitet hat, ordnungsgemäß genehmigt. Die Buchhaltung holt die  
formelle Genehmigung der zuständigen Abteilung ein. Die Auszahlung erfolgt wöchentlich auf Basis der fälligen Beträge und nach entsprechender  
Abstimmung mit dem Vorstand, dem Finanzvorstand und dem zuständigen Ressort. Die Wolford AG hat nach der Ernennung eines neuen CFOs  
einen disziplinierten Cashflow-Planungsprozess implementiert, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen und eine zeitnahe Finanzierung  
sicherzustellen.  
Auch wenn der Hauptaktionär an der New Yorker Börse notiert ist, besteht für Wolford derzeit keine Notwendigkeit, Sarbanes-Oaxley-konform zu  
sein.  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Innovationen sind das Herzstück der Produktwelten und Teil der DNA von Wolford. Das Produktportfolio ist klar auf die Kernkompetenz des  
Unternehmens ausgerichtet: körpernahe Rundstrickprodukte wie Legwear und Bodys, sogenannte Skinwear, mit hohem Tragekomfort in  
erstklassiger Qualität.  
Mit Nao Takekoshi (www.naotakekoshi.com) setzt die Wolford AG die Zusammenarbeit mit einem künstlerischen Leiter fort, der die Innovation im  
Unternehmen auf ein neues Level hebt. Mit der Einführung der japanischen Wholegarment-Technologie® in Wolford-Produkten ist es ihm gelungen,  
unseren Kunden Produkte anzubieten, die die neueste Technologie mit dem bekannten Wolford-Design verbinden.  
Neue Produkte wie die WOW-Leggings, die Ende 2023 auf den Markt kamen, sind der Beweis dafür, dass unser ausgeprägter Innovationsgrad zum  
kommerziellen Erfolg führen kann. Funktionalität und Mode vereinen sich harmonisch und verwandeln die Leggings von einem lässigen, bequemen  
Kleidungsstück in ein unverzichtbares Basic, das selbst für die glamourösesten Anlässe perfekt ist.  
Zu den weiteren abgeschlossenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gehört die Weiterentwicklung der Scuba Tailor Jacket, bei der ein  
hochelastischer Jersey mit einer technischen Beschichtung verwendet wird, die das Aussehen von Neopren imitiert, ohne die charakteristische  
Passform wie eine zweite Haut und das flüsterweiche Finish von Wolford zu opfern.  
Darüber hinaus ist es Wolford gelungen, durch den Einsatz des innovativen EMANA® smart Polyamid-Garns mit Ferninfrarot-Technologie, das die  
Körperwärme zur Verbesserung des Hautwohlbefindens nutzt, Mode mit ihren wichtigen Eigenschaften wie Klimaregulation, Thermo, Trockenheit,  
Komfort, Stretch, Pflege und Leichtigkeit zu verbinden.  
Daneben stellt sich Wolford immer wieder der Herausforderung, seine Erfolgsgeschichte weiterzuentwickeln, zum Beispiel das „fatal Dress. So  
verwenden wir seit kurzem BLUFIBRE® Yarn, das auf upgecycelten Reifenabfällen basiert. Spezielle Stricktechniken ermöglichen es uns, einen  
zusätzlichen Elasthanfaden zu verwenden, der sich mit unterschiedlichen Spannungen mit dem Gestrick vermischt, um ihn an der richtigen Stelle  
zu formen  
Es ist uns auch gelungen, neue Produktionstechniken zu entwickeln, die es ermöglichen, Kleidungsstücke mit extra feinen und weichen Metallic-  
Garnen herzustellen, ohne Abstriche bei der gewünschten Wolford-Passform machen zu müssen.  
Ein zentrales Thema in diesem Bereich ist die Entwicklung von recyclingfähigen, nachhaltigen Produkten. Wolford bekennt sich zur Vision  
geschlossener Stoꢀkreisläufe, damit die Entstehung von Abfällen in Zukunft vollständig vermieden werden kann. Im Zentrum stehen dabei zwei  
Kreisläufe: der technische und der biologische. Produkte sind so konzipiert, dass sie nach Gebrauch (nach dem Tragen) als "Nährstoꢀe" in einen  
biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können, während nicht biologisch abbaubare Produkte (aus synthetischen Fasern) im technischen  
Kreislauf zu neuen, sortierten Produkten verarbeitet werden.  
Den Kreislauf am Ende des Kreislaufs zu schließen, ist derzeit noch eine große Herausforderung für die Kreislaufwirtschaft, da es noch zu wenige  
Systeme zur Rücknahme und Verwertung von Produkten gibt. Wolford arbeitet kontinuierlich mit externen Partnern an diesem Thema, um so schnell  
wie möglich eine Lösung zu finden. Wolford leistet einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft im Bereich des After-Sales-Service. Durch den Aufbau eines  
innovativen Retourenmanagements bereitet Wolford nahezu 100 % aller Retouren auf. Alle Retouren werden zentral in der eigenen  
Produktionsstätte von Wolford in Slowenien gesammelt und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.  
Effizienterer Entwicklungsprozess durch 3D-Integration  
Die Integration des 3D-Prozesses ermöglicht nicht nur einen eꢀizienteren Entwicklungszyklus, sondern auch neue Möglichkeiten der  
Produktpräsentation. Designentscheidungen können direkt am Bildschirm und von jedem Ort aus getroꢀen werden. Unterschiedliche Farben,  
Muster oder Formen können in kurzen Abständen umgesetzt werden. Das reduziert die Anzahl der physischen Prototypen und verkürzt die  
Prozesszeiten. Gleichzeitig arbeitet unser Team daran, fotorealistische Kollektionen zu rendern. Dies kann den Bedarf an Fotoshootings reduzieren.  
In einem digitalen Studio gibt es keine physischen und kreativen Grenzen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser digitale Prozess neue  
und aufregende Möglichkeiten bietet: Beschleunigung des Designprozesses durch digitale Bildgebung, Reduzierung physischer Muster, Verkürzung  
des Entwicklungszyklus, High-End-Rendering von fotorealistischen Produktbildern sowie Forschung und Entwicklung.  
Bei Wolford legen wir größten Wert auf Innovation. Wir werden uns weiterhin den Herausforderungen stellen und uns nicht mit dem Status quo  
zufriedengeben. Gemeinsam mit Universitäten (z.B. der Universität Innsbruck, Österreich) und verschiedenen Zulieferern haben wir weitere Projekte  
in der Pipeline, um unsere Position als Innovationsführer in unserer Branche zu behaupten.  
Umwelt  
Ergänzend zu den nachfolgenden Angaben wird auf den gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Bericht gemäß § 267a Abs 6 UGB verwiesen.  
Auswirkungen auf die Umwelt ergeben sich vor allem in den Bereichen "Emissionen und Energieverbrauch", "Abwasser- und Abfallvermeidung"  
sowie "Eꢀiziente Nutzung von Wasser". Um die Folgen der globalen Erwärmung zu verringern, gibt es europaweit gesetzliche Vorgaben bezüglich  
des zulässigen Energieverbrauchs pro Sektor und der generellen Reduzierung der CO2-Emissionen. Das österreichische Bundes-  
Energieeꢀizienzgesetz (EEꢀG) verpflichtet Wolford seit 2020, seinen Energieverbrauch regelmäßig zu analysieren und seine Energieeꢀizienz  
kontinuierlich zu verbessern. Darüber hinaus arbeitet Wolford an der kontinuierlichen Verbesserung seiner Energieeꢀizienz. (3-3) Den meisten  
Energieverbrauch verbraucht Wolford an seinen beiden Produktionsstandorten in Bregenz und Murska Sobota, Slowenien, die regelmäßig überwacht  
und entsprechend bewertet werden. Das Verwaltungs- und Produktionsgebäude am Standort Bregenz wurde 2020 vollständig an den Vorarlberger  
Armaturenhersteller Blum verkauft, der seitdem für alle Bereiche der Geschäftsführung verantwortlich ist. Die Wolford AG ist Mieter in Teilen des  
Gebäudes und bezieht ihre gesamte Energie von Blum.  
Um weitere Fortschritte im Bereich der Energieeꢀizienz zu erzielen, besteht ein regelmäßiger Dialog mit der Firma Blum, damit diesbezüglich weitere  
Maßnahmen umgesetzt werden können.  
In Bregenz entstehen durch den Betrieb von zwei Dampfkesseln in der Produktion Emissionen in relevanter Größenordnung. Die Dampfkessel mit  
einer Leistung von 7,9 und 4,5 Megawatt erzeugen am Standort Bregenz Dampf für die Färbe- und Formprozesse sowie für die Beheizung.  
Demgegenüber sind der Energieverbrauch und das Potenzial für klimaschädliche Emissionen an den Verkaufsstandorten vergleichsweise gering,  
weshalb sie in der externen Berichterstattung nicht berücksichtigt werden.  
Im November 2024 sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der allgemeinen Verwaltung in ein neues Büro umgezogen, das sowohl in Bezug auf  
die Heiz- und Kälteeꢀizienz als auch den Stromverbrauch auf dem neuesten Stand der Technik ist.  
Das letzte Energieaudit hat mehrere langfristige Maßnahmen aufgezeigt, wie z.B. die Umstellung auf LED in Lager- und Produktionsanlagen, die in  
einigen Bereichen umgesetzt wurden. Ziel des externen Audits ist es, die Energieeꢀizienz kontinuierlich zu verbessern und Emissionen zu reduzieren.  
Zu diesem Zweck wurden im Rahmen des Audits entsprechende Ziele und Maßnahmen definiert und umgesetzt.  
Im Jahr 2024 hat Wolford seinen Weg zur Konsolidierung der Flächen in seinem Produktionswerk fortgesetzt, so dass Wolford den Flächenverbrauch  
im Vergleich zu 2022 um mehr als 50 % reduzieren konnte. Das Unternehmen hat auch seinen Maschinenpark weiter reduziert, mit dem Ziel, den  
Energieverbrauch in Zukunft um 20 % im Vergleich zu 2022 zu senken. Parallel zur Flächenkonsolidierung hat die Wolford AG ihre Bemühungen  
bezogen auf den Umstieg auf LED-Beleuchtung fortgesetzt. Beim Thema Abfall setzt das Unternehmen auf Müllvermeidung, Mülltrennung und  
Recycling. Alle Mitarbeiter sind angehalten, den von ihnen produzierten Abfall zu minimieren und fachgerecht zu trennen. Reststoꢀe sollen nach  
Möglichkeit recycelt werden. Übrige Abfälle werden von spezialisierten Unternehmen fachgerecht entsorgt. Auch im Kontext des Recyclings spielt  
Wolfords Arbeit im Rahmen des Cradle to Cradle-Projekts® eine wichtige Rolle. Da der Farbstoꢀ sowohl mit Chemikalien als auch mit Farbstoꢀen  
funktioniert, ist das Abwassermanagement ein wichtiger Bestandteil des Umweltmanagements von Wolford. Ein eigener Abwassermanager am  
Standort Bregenz berichtet regelmäßig an den Vorstand und überwacht die Wasserqualität, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht.  
Im Jahr 2025 will Wolford sowohl die eigenen Produktionsstätten in Österreich als auch in Slowenien mit Hohenstein SteP® zertifizieren, das als  
eines der anerkanntesten Zertifikate für Corporate Social Responsibility gilt.  
Am Produktionsstandort in Bregenz nutzt Wolford das Grundwasser für seine Prozesse und für die Klimatisierung des Gebäudes. Die Ressource  
Wasser steht daher im Mittelpunkt vieler Umweltschutzmaßnahmen von Wolford.  
Personalwesen  
Wolford hat seine Abläufe proaktiv an die sich verändernden Marktbedingungen angepasst, indem es entscheidende Maßnahmen ergriꢀen hat, um  
sein Einzelhandelsnetz zu optimieren, seine Unternehmensstruktur zu straꢀen und die operative Eꢀizienz zu steigern. Daher haben sich die meisten  
HR-Initiativen auf die Überprüfung von Prozessen und Organisationsstrukturen konzentriert, um die Komplexität zu reduzieren und die  
Unternehmensgröße schrittweise an neue Geschäftsanforderungen anzupassen. Der Transformationsprozess ist noch nicht abgeschlossen und  
wird sich bis ins Jahr 2025 hindurch fortsetzen.  
Schutz und Förderung der Mitarbeiter  
Der Schutz und die Förderung der Mitarbeiter haben bei Wolford einen hohen Stellenwert, denn sie sind entscheidend für den langfristigen Erfolg  
des Unternehmens. Die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der Mitarbeiter wirken sich direkt auf die Entwicklung, die Produktionsleistung und  
den Verkaufserfolg aus. Vor allem gut ausgebildete Vertriebsmitarbeiter tragen maßgeblich zum Umsatzwachstum bei.  
Um unsere Mitarbeiter zu unterstützen, haben wir zusätzliche Schulungsinitiativen für unsere Einzelhandelsteams eingeführt. Im Vordergrund steht  
die Vermittlung von fundiertem Wissen über unsere Produkte und die Produktqualität durch "Learning Nuggets". Unser Ziel ist es, den Kunden ein  
einzigartiges Einkaufserlebnis zu bieten. Die Schulungen werden sowohl online als auch in Präsenz durchgeführt.  
Vor kurzem haben wir auch ein Einführungsprogramm für neue Mitarbeiter gestartet, das praktische Schulungen in unseren Filialen umfasst. Dies  
ermöglicht es neuen Mitarbeitern, in die Einzelhandelsumgebung einzutauchen und das Kundenerlebnis aus erster Hand zu verstehen.  
Der Erfolg von Wolford beruht vor allem auf der anerkannten Qualität seiner Produkte, die eng mit den Arbeitsbedingungen in Produktion und  
Fertigung an den beiden Standorten in Österreich und Slowenien verknüpft ist. Zum Schutz der Mitarbeiter gehören neben der Bereitstellung sicherer  
Arbeitsplätze auch die Einhaltung von Ruhezeiten, die Minimierung von Überstunden und die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung. Ergänzt wird  
dies durch gezielte Aus- und Weiterbildungsprogramme, die darauf abzielen, den Krankenstand und die Fluktuation niedrig zu halten, die  
Arbeitgebermarke von Wolford zu stärken und Top-Talente zu gewinnen und zu halten.  
Ein wesentlicher Aspekt unseres Ansatzes ist ein Zeitwirtschaftssystem, das die Arbeitszeiten überwacht und hilft, übermäßige Überstunden zu  
vermeiden. Das System warnt die Mitarbeiter, wenn sie zehn Arbeitsstunden pro Tag überschreiten, und sorgt so für eine gesunde Work-Life-  
Balance.  
Darüber hinaus setzt sich Wolford für eine faire Vergütung, flexible Arbeitsmodelle und das Wohlbefinden der Mitarbeiter ein. Wir bieten unseren  
Mitarbeitern weiterhin Frühstücks- und Mittagsvorteile an.  
Um Fachkräfte zu rekrutieren, investieren wir in die duale Ausbildung. Die Personalabteilung setzt den Rahmen für die Aus- und Weiterbildung,  
während die Führungskräfte die Umsetzung überwachen. Jedes der fünf Ausbildungsprogramme von Wolford hat einen eigenen Ausbilder. Das  
Ausbildungsprogramm umfasst auch allgemeine Schulungen, organisierte Ausflüge und Jobrotationsmöglichkeiten, die es den Auszubildenden  
ermöglichen, Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen zu sammeln. Seit 2023 führen wir regelmäßige Feedbackgespräche mit Lehrlingen, um ihre  
Ausbildung zu besprechen, Geschäftsübersichten zu geben und die gegenseitigen Erwartungen abzugleichen.  
Wolford sorgt für die strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, u.a. des Arbeitszeit- und Mutterschutzgesetzes, des Kinder- und  
Jugendarbeitsschutzgesetzes und anderer Arbeitssicherheitsstandards, wie z.B. des Arbeitnehmerschutzgesetzes, der Arbeitsstätten- und  
Arbeitsmittelverordnung und der Allgemeinen Arbeitnehmerschutzverordnung. Diese Vorschriften decken verschiedene Aspekte ab, darunter den  
Schutz vor explosionsgefährdeten Atmosphären (VEXAT) und den Schutz vor Lärm und Vibrationen.  
Die Qualität unserer Arbeitsbedingungen wird durch monatliche Krankmeldungen und regelmäßige Fluktuationsanalysen bewertet. Wolford arbeitet  
kontinuierlich an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und steht im oꢀenen Dialog mit dem Betriebsrat. Diese Themen werden regelmäßig in  
Management-Meetings diskutiert und alle Verbesserungsvorschläge an die Geschäftsleitung weitergeleitet.  
Am Standort Bregenz wurde die Fluktuationsrate vor allem durch Umbauprojekte beeinflusst, die in den letzten Geschäftsjahren durchgeführt  
wurden. Im Einzelhandel ist die Fluktuation naturgemäß tendenziell höher als in der Verwaltung.  
Fokus auf Gesundheit und Sicherheit  
In einer Produktionsanlage besteht immer die Gefahr von Arbeitsunfällen. Um dem entgegenzuwirken, hat Wolford an beiden Produktionsstandorten  
umfassende Unfallverhütungssysteme implementiert.  
Wenn neue Mitarbeiter in die Produktions- oder Verwaltungsteams eintreten, erhalten sie Einführungsschulungen zu den Themen Arbeitssicherheit,  
Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Mobilität. Darüber hinaus werden abteilungsspezifische Gefahren hervorgehoben und regelmäßige  
Evakuierungsübungen durchgeführt, um die Bereitschaft zu gewährleisten.  
Im Gegensatz dazu ist das Unfallrisiko für Mitarbeiter an den Vertriebsstandorten geringer. Um jedoch einen hohen Sicherheitsstandard zu  
aufrechtzuerhalten, besucht unser interner Sicherheitsexperte zweimal im Jahr österreichische Filialen, um die Sicherheitsmaßnahmen zu  
bewerten und zu beurteilen. Die Wolford Gruppe hält sich strikt an alle geltenden Gesetze in den Ländern, in denen sie tätig ist, und stellt sicher,  
dass alle notwendigen Präventionsmaßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter getroꢀen werden.  
Wolford hält die Arbeitssicherheit seit Jahrzehnten als zentralen Wert hoch und hat erkannt, dass nur gesunde und motivierte Mitarbeiter die hohen  
Qualitätsstandards der Wolford-Produkte aufrechterhalten können. Besonderes Augenmerk wird auf optimale Arbeitsbedingungen für schwangere  
Mitarbeiterinnen gelegt. Erfüllt ein Arbeitsplatz nicht die notwendigen Sicherheitsanforderungen für eine Schwangerschaft, stellt Wolford sofort eine  
alternative Stelle zur Verfügung, sobald Wolford von der Schwangerschaft erfährt. Schwangere Mitarbeiterinnen werden auch über  
Verhaltensweisen am Arbeitsplatz und Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz ihres ungeborenen Kindes informiert.  
Ein weiteres wesentliches Risiko am Arbeitsplatz sind psychische Belastungen, die durch Zeitdruck oder erhöhte Leistungsanforderungen entstehen  
können. Dieser Stress erhöht nicht nur das Risiko von Arbeitsunfällen, sondern kann auch zu einer verminderten Produktivität und einem  
verminderten Wohlbefinden der Mitarbeiter führen. Um diesem Problem gerecht zu werden, hat Wolford Altersteilzeitoptionen eingeführt, die einen  
reibungslosen Übergang in den Ruhestand ermöglichen und ein für beide Seiten vorteilhaftes Ergebnis für die Mitarbeiter und das Unternehmen  
gewährleisten.  
Wolford begegnet den Risiken am Arbeitsplatz mit systematischen Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen. Jeder neue Arbeitsplatz wird einer  
Gesundheits- und Sicherheitsbewertung unterzogen, die bei wesentlichen Änderungen wiederholt wird. Beinaheunfälle werden systematisch  
gemeldet, dokumentiert und zur Neubewertung von Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz verwendet. Zum Sicherheitsmanagementsystem des  
Unternehmens gehört auch eine jährliche Arbeitsplatzbegehung. In Bregenz beispielsweise wird durch regelmäßige Überprüfungen festgestellt, ob  
die Hitze in der Umformabteilung für die Mitarbeiter weiterhin erträglich ist oder ob die ergonomischen Bedingungen in den Verwaltungsbüros den  
geforderten Standards entsprechen.  
Das Arbeitsschutzteam von Wolford besteht aus einer ausgebildeten Fachkraft an den Standorten Bregenz und Hard, zehn Sicherheitsfachkräften,  
26 Ersthelfern und einer Betriebsfeuerwehr mit integriertem Ersthelferteam. Ein Betriebsarzt führt alle notwendigen arbeitsmedizinischen  
Untersuchungen durch und überwacht präventive Gesundheitsmaßnahmen. Die Mitarbeiter an den Produktionsstandorten werden kontinuierlich  
zu möglichen Unfallgefahren geschult und alle Maschinen und Anlagen werden regelmäßig auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüft.  
Das Unternehmen ist bestrebt, die Ausstattung und Materialien des Arbeitsplatzes kontinuierlich zu verbessern, um höchste Sicherheitsstandards  
zu gewährleisten.  
Wolford sammelt detaillierte Unfallstatistiken  
Wolford sammelt und analysiert systematisch Unfallstatistiken, um auszuwerten, in welchen Bereichen und Umständen sich Arbeitsunfälle  
ereignen. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden gezielte Präventionsmaßnahmen umgesetzt, wie z.B. spezielle Schulungsprogramme, um den  
Umgang mit Arbeitsmitteln zu verbessern und Arbeitsabläufe zu optimieren.  
Der für den kaufmännischen Betrieb zuständige Geschäftsführer sorgt für die Einhaltung aller gesetzlichen und internen Sicherheitsanforderungen.  
Darüber hinaus triꢀt sich jährlich der interne Arbeitsschutzausschuss, um Verbesserungspotenziale zu besprechen und weitere  
Optimierungsmaßnahmen zu identifizieren.  
In Österreich wird die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durch die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), das Arbeitsinspektorat (die  
übergeordnete Landesbehörde für die Aufsicht über die Arbeitnehmerschutzvorschriften) und die örtliche Brandschutzbehörde überwacht.  
Diversität und Chancengleichheit  
Wolford ist überzeugt, dass diverse Teams innovativer und eꢀektiver sind und letztlich bessere Ergebnisse erzielen als homogene Gruppen. In  
Führungsteams fördert Diversität einen fundierteren Entscheidungsprozess, indem sie den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und  
Argumente fördert.  
Vor allem die kulturelle Vielfalt spielt eine entscheidende Rolle für den Geschäftserfolg eines internationalen Unternehmens. Wenn die  
Vertriebsmitarbeiter von Wolford beispielsweise die kulturelle Nähe zu den Kunden vor Ort teilen, können sie deren Bedürfnisse besser verstehen  
und die Kundenzufriedenheit steigern. Wenn sich die Produktentwicklung eng an den Vorlieben der überwiegend weiblichen Kundschaft von Wolford  
orientiert, ist es wahrscheinlicher, dass neue Produkte auf dem Markt erfolgreich sind.  
Schließlich ist das Engagement von Wolford für Chancengleichheit ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit, stärkt die Arbeitgebermarke  
und macht sie für Top-Talente attraktiver.  
Gelebte Vielfalt bei Wolford  
Bei Wolford geht Vielfalt über ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis hinaus und umfasst auch eine Mischung aus Nationalitäten und eine  
ausgewogene Altersstruktur. Obwohl das Unternehmen keine formelle Diversitätsstrategie definiert hat, lebt es Vielfalt und Chancengleichheit seit  
Jahrzehnten aktiv.  
Aufgrund des primär auf Frauen ausgerichteten Produktportfolios und der überwiegend weiblichen Vertriebsteams besteht die Belegschaft von  
Wolford auf Konzernebene zu über 80 % aus Frauen. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Unternehmen besonders dafür ein, flexible Elternzeit  
und Teilzeitmöglichkeiten anzubieten, um den Mitarbeitern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen.  
Mehr Details  
Angaben nach § 243a Abs. 1 UGB  
1.  
die Zusammensetzung des Kapitals, einschließlich Aktien, die nicht in einem geregelten Markt im Sinne des § 1 Z 2 BörseG 2018 (BörseG  
2018, BGBl) I Nr. 107/2017 gehandelt werden, sowie gegebenenfalls eine Angabe der verschiedenen Aktiengattungen und für jede  
Aktiengattung eine Angabe der mit dieser Gattung verbundenen Rechte und Pflichten sowie des Anteils dieser Gattung an dem  
Gesellschaftskapital;  
Die Wolford AG notiert im Standard Market der Wiener Börse. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 verfügte die Gesellschaft über ein  
Grundkapital von €46.337.596,80 das in 9.653.666 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt ist.  
2. alle Beschränkungen, die das Stimmrecht oder die Übertragung von Aktien betreꢀen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Aktionären  
enthalten sind, soweit sie dem Vorstand der Gesellschaft bekannt sind;  
Dem Vorstand sind keine Beschränkungen bekannt, die das Stimmrecht oder die Übertragung von Aktien betreꢀen.  
3. direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital in Höhe von mindestens 10 %;  
Nach den der Gesellschaft vorliegenden Informationen erreichten zum 31. Dezember 2023 folgende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital  
der Wolford AG 10 % oder mehr: Die Fosun Fashion Group Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. hielt rund 61 %. Ralph Bartel hielt rund 30 % der Anteile.  
Zum 31. Dezember 2024 hielt die Wolford AG 88.140 eigene Aktien (ohne Stimmrechte), was rund 1 % des Grundkapitals entspricht. Die restlichen  
Aktien befanden sich im Streubesitz.  
4. die Inhaber von Aktien mit besonderen Kontrollrechten und eine Beschreibung dieser Rechte;  
Dem Vorstand sind solche Rechte nicht bekannt.  
5. die Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Mitarbeiterbeteiligungen, wenn diese ihre Stimmrechte nicht unmittelbar ausüben;  
Bei der Wolford AG gibt es weder ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm noch ein System der Mitarbeiterkapitalbeteiligung, bei dem ein Mitarbeiter  
nicht direkt das Stimmrecht für seine Aktien der Wolford AG ausübt.  
6. die Vorschriften, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz über die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und des  
Aufsichtsrats sowie über Änderungen der Satzung der Gesellschaft ergeben;  
Dem Vorstand sind solche Rechte oder Vereinbarungen nicht bekannt.  
7. die Befugnisse der Vorstandsmitglieder, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben, insbesondere im Hinblick auf die Option zur  
Ausgabe oder zum Rückkauf von Aktien;  
Die Vorstandsmitglieder verfügen nicht über die gesetzlich vorgeschriebenen Ermächtigungen, insbesondere nicht über die Möglichkeit der Ausgabe  
oder des Rückkaufs von Aktien. Es besteht kein genehmigtes Kapital.  
8. alle wesentlichen Vereinbarungen, an denen die Gesellschaft beteiligt ist und die bei einem Kontrollwechsel in der Gesellschaft infolge eines  
Übernahmeangebots in Kraft treten, sich ändern oder enden, sowie deren Wirkungen, mit Ausnahme von Vereinbarungen, deren Oꢀenlegung  
für die Gesellschaft wesentlich nachteilig wäre, es sei denn, die Gesellschaft ist aufgrund anderer gesetzlicher Bestimmungen ausdrücklich zur  
Oꢀenlegung solcher Informationen verpflichtet;  
Dem Vorstand sind keine wesentlichen Vereinbarungen mit Change-of-Control-Klauseln bekannt.  
9. Bestehen und sachlicher Inhalt von Vergütungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern  
bzw. Mitarbeitern im Falle eines öꢀentlichen Übernahmeangebots.  
Dem Vorstand sind solche Vereinbarungen nicht bekannt.  
Nichtfinanzielle Erklärung gemäß §§ 243b und § 267a UGB.  
Die Wolford AG erstellt einen gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Bericht, der den gesetzlichen Anforderungen des § 243b i.V.m. § 267a  
UGB entspricht. Der Bericht ist auf der Website des Unternehmens unter der Rubrik „Investor Relation“ verfügbar.  
Bregenz, 30. April 2025  
Domenico Giordano  
CHRO  
Chief Human Resources Officer  
Ralf Polito  
Chief Operating Officer  
WOLFORD GRUPPE  
Konzernabschluss  
Konzerngesamtergebnisrechnung  
Konzern-Cashflow  
Konzernbilanz  
Entwicklung des Konzerneigenkapitals  
Konzernanhang  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bestätigungsvermerk  
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Konzern-Gesamtergebnisrechnung  
ANHANG-  
2024  
2023  
in €T  
NR.  
Umsatzerlöse  
(1)  
88.374
125.797
Sonstige betriebliche Erträge  
(2)  
5.876
9.673
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen  
-8.474
209
Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistungen  
(3)  
-13.686
-24.552
Personalaufwand  
(4)  
-50.301
-53.780
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
(5)  
-45.274
-57.259
Wertminderungsaufwand aus Forderungen aus Lieferungen und  
Leistungen  
(6)  
-1.074
-111
Abschreibungen  
(7)  
-12.644
-13.760
Wertminderungen  
(7)  
-5.757
-6.205
Wertaufholungen  
(7)  
332
2.290
EBIT  
-42.628
-17.698
Zinsen und ähnliche Erträge  
(8)  
9
40
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
(8)  
-9.948
-8.099
Zinsen aus Rückstellungen für Personalverpflichtungen  
(8)  
-424
-471
Sonstige Finanzerträge
(8)  
1.539
61
Sonstiger Finanzaufwand
(8)  
-30
-1.231
Finanzergebnis  
(8)  
-8.854
-9.700
Ergebnis vor Steuern  
-51.482
-27.398
Ertragsteuern  
(9)  
-192
-3.357
Jahresergebnis  
-51.674
-30.755
Sonstiges Ergebnis*  
Beträge, die in künftigen Perioden nicht ergebniswirksam umgegliedert  
werden  
18
-1.261
davon versicherungsmathematische Gewinne und Verluste  
(10)  
18
-1.653
davon latente Steuern  
(10)  
0
392
Beträge, die in künftigen Perioden möglicherweise ergebniswirksam  
umgegliedert werden  
-2.370
1.202
davon Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe  
(10)  
-2.370
1.202
Sonstiges Ergebnis*  
-2.352
-59
Gesamtergebnis  
-54.026
-30.814
Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert = unverwässert)  
(11)  
-
5,40
-3,34
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* Der Ausweis im sonstigen Ergebnis erfolgt nach Steuern  
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Konzern-Cashflow  
ANHANG  
2024  
2023  
in €T
NR.  
Ergebnis vor Steuern
-27.398
-51.482
Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen  
und immaterielle Vermögenswerte  
(7)  
19.965
18.401
Wertaufholungen  
(7)  
-2.290
-332
Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen  
(2)  
-1.965
-66
Zinsaufwand/Zinsertrag  
(8)  
8.059
10.363
Sonstige nicht zahlungswirksame  
Aufwendungen und Erträge  
(8)  
-2.028
-6.443
Veränderungen der Vorräte  
338
10.583
Veränderungen der Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen  
-2.003
3.391
Veränderungen der sonstigen Forderungen  
und Vermögenswerte  
1.423
-867
Veränderungen der Verbindlichkeiten aus  
Lieferungen und Leistungen  
1.464
1.116
Veränderungen der sonstigen Rückstellungen  
und Personalverpflichtungen  
-159
-1.046
Veränderungen der sonstigen Verbindlichkeiten  
-2.566
-1.061
Erhaltene Zinsen  
40
9
Gezahlte Ertragsteuern  
-848
1
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit  
-7.967
-17.433
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen  
-1.941
-835
Auszahlungen für Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte  
-715
-1.293
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen und sonstigen immateriellen  
Vermögenswerten  
536
180
Einzahlungen aus der Rückzahlung von langfristigen Kautionen  
563
-9
Cashflow aus Investitionstätigkeit  
-1.557
-1.957
Einzahlungen aus der Erhöhung des Grundkapitals  
(22)  
17.427
0
Einzahlungen aus kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten  
IV  
11.610
30.911
Zahlung von Leasingverbindlichkeiten (ohne Zinsen)  
0
0
Rückzahlung von kurzfristigen und  
langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten  
IV  
-12.388
-10.830
Gezahlte Zinsen  
-4.424
-3.610
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  
12.225
16.471
Nettozunahme von Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalente
2.701
-2.919
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01.
IV  
3.656
6.471
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Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
IV  
114
-111
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31.12.
6.471
3.441
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Konzernbilanz  
ANHANG-  
2024  
2023  
in €T  
NR.  
VERMÖGEN
Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechte)  
(12)  
63.114
42.918
Firmenwerte  
(13)  
83
30
Sonstige immaterielle Vermögenswerte  
(14)  
922
1.750
Langfristige finanzielle Vermögenswerte  
(15)  
1.075
1.054
Langfristige Forderungen und Vermögenswerte  
(16)  
2.724
2.752
Latente Steueransprüche  
(17)  
1.363
1.422
Langfristiges Vermögenswerte
69.280
49.926
Vorräte  
(18)  
36.033
25.449
Vertragsvermögenswerte  
(30)  
38
19
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
(19)  
12.102
8.712
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte  
(20)  
(21)  
10.256
10.892
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
6.471
3.441
Kurzfristiges Vermögenswerte
64.901
48.513
Bilanzsumme
134.181
98.439
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN
Grundkapital  
46.338
46.338
Kapitalrücklagen  
3.740
3.740
Sonstige Rücklagen  
-74.926
-126.600
Eigene Aktien  
-4.195
-4.195
Sonstige Eigenkapitalbestandteile
-5.370
-7.721
Eigenkapital  
(22)  
-34.413
-88.438
Langfristige Finanzverbindlichkeiten  
(25)  
800
487
Langfristige Leasingverbindlichkeiten  
(32)  
48.981
31.474
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten  
(24)  
846
763
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen  
(23)  
12.658
12.012
Sonstige langfristige Rückstellungen  
128
133
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Latente Steuerverbindlichkeiten  
(17)  
15
7
Langfristige Schulden  
63.428
44.876
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten  
(25)  
50.694
88.255
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten  
(31)  
13.542
12.675
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
(26)  
23.968
25.083
Sonstige Verbindlichkeiten  
(29)  
14.054
13.785
Ertragssteuerverbindlichkeiten
(28)  
567
570
Sonstige Rückstellungen  
(27)  
135
406
Rückerstattungen und Vertragsverbindlichkeiten
(30)  
2.207
1.227
Kurzfristige Schulden  
105.166
142.001
Bilanzsumme
134.181
98.439
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Entwicklung des Konzerneigenkapitals  
DEN ANTEILSINHABERN DER MUTTERGESELLSCHAFT ZURECHENBARES KUMULIERTES EIGENKAPITAL
VERSICHERUNGS-  
GRUND-  
WÄHRUNGS-  
ANHANG  
KAPITAL-  
SONSTIGE  
EIGENE  
MATHEMATISCHER  
in EUR T  
NR.  
KAPITAL  
RÜCKLAGE  
RÜCKLAGEN  
AKTIEN  
VERLUST  
UMRECHNUNG  
EIGENKAPITAL  
01.01.2023  
(21)  
32.252
398
-44.171
-4.195
-3.873
-1.438
-21.028
Kapitalerhöhung  
14.086
3.341
0
0
0
0
17.427
Jahresergebnis  
(21)  
0
0
-30.755
0
0
0
-30.755
Sonstiges Ergebnis  
(21)  
0
0
0
0
-1.261
1.202
-59
31.12.2023  
(21)  
46.338
3.740
-74.926
-4.195
-5.134
-235
-34.413
01.01.2024  
(21)  
46.338
3.740
-74.926
-4.195
-5.134
-235
-34.413
Jahresergebnis  
(21)  
0
0
-51.674
0
0
0
-51.674
Sonstiges Ergebnis  
(21)  
0
0
0
0
18
-2.370
-2.352
31.12.2024  
(21)  
46.338
3.740
-126.600
-4.195
-5.116
-2.605
-88.438
Konzernanhang  
Die Wolford Gruppe ist ein international tätiger Konzern, der auf die Herstellung und den Vertrieb   von Legwear, Ready-to-wear und Lingerie, Beachwear, Accessoires sowie Handelswaren im   Segment der erschwinglichen Luxusprodukte spezialisiert ist. Das Mutterunternehmen, die  Wolford AG, ist eine Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Österreich, 6900 Bregenz , Wolfordstraße   1 , und beim Landesgericht Feldkirch, Österreich , unter FN 68605s registriert. Die Wolford AG stellt  den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen auf und wird in den  übergeordneten Konzernabschluss der Fosun International Limited, Shanghai, China ,  einbezogen, die das oberste beherrschende Mutterunternehmen ist.  
Die Geschäftstätigkeit der Tochterunternehmen, mit Ausnahme Sloweniens, besteht im  Wesentlichen aus dem Vertrieb von der Gruppe bezogenen Erzeugnissen. Slowenien ist eine  Produktionsgesellschaft der Wolford Gruppe.  
GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG  
1 GRUNDLAGEN  
Der Konzernabschluss der Wolford AG zum 31. Dezember 2024 wurde gemäß §245a UGB in  Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten  International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Dabei wurden alle in der EU für das  Geschäftsjahr 2024 gültigen und verpflichtend anzuwendenden Standards des IASB und  Interpretationen des IFRS Interpretations Committee in der geltenden Fassung berücksichtigt.  
Beim Geschäftsjahr der Wolford AG handelt es sich um ein Kalendergeschäftsjahr, das den  Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember umfasst. Der Konzernabschluss der Wolford AG besteht  aus der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzernbilanz, dem Konzern-Cashflow, der  Entwicklung des Konzerneigenkapitals und dem Anhang zum Konzernabschluss.  
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt (Berichtswährung). Alle Beträge sind, sofern nichts  anderes angeführt ist, in Tausend Euro (€T) angegeben. Der Konzernabschluss enthält  Vergleichsinformationen über die vorangegangene Berichtsperiode. Der Konzernabschluss wird  unter der Verantwortung des Vorstands erstellt. Durch kaufmännische Rundungen kann es zu  Rundungsdifferenzen kommen.  
Folgende Standards und Interpretationen sind in der EU für das Geschäftsjahr 2024 erstmals zur  Anwendung zu bringen:  
1
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STANDARD/ ERSTANWENDUNGS-
INTERPRETATION INHALT ZEITRAUM
BEREITS VON DER EU ÜBERNOMMENE STANDARDS
IAS 1 Änderungen an IAS 1: Klassifizierung von Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig 01.01.2024
IFRS 16 Änderung des IFRS 16: Leasingverbindlichkeiten im Rahmen eines Sale-and Leaseback- 01.01.2024
Vertrags
IAS 1 Änderung des IAS 1: Langfristige Verbindlichkeiten mit Covenants 01.01.2024
IAS 7 und IFRS 7 Finanzierungsvereinbarungen mit Lieferanten 01.01.2024
Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss des Jahres   2024.  
Hier die Übersicht über die Standards und Interpretationen, die in den folgenden Geschäftsjahren   anzuwenden sind:  
STANDARD/ ERSTANWENDUNGS-
INHALT
INTERPRETATION ZEITRAUM
IAS 21 Die Auswirkungen von Wechselkursänderungen: Mangelnde 01.01.2025
Austauschbarkeit
IFRS 18 Darstellungen und Angaben in Abschlüssen 01.01.2027*
IFRS 19 Tochtergesellschaften ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: 01.01.2027*
Angaben
Jährliche Jährliche Verbesserungen der IFRS-Rechnungslegungsstandards 01.01.2026*
Verbesserungen Band 11
IFRS 9 und IFRS 7 Änderungen an der Klassifizierung und Bewertung von 01.01.2026*
Finanzinstrumenten
IFRS 9 und IFRS 7 Verträge, die sich auf naturabhängigen Strom beziehen 01.01.2026*
* EU-Endorsement noch nicht verabschiedet  
Die ab dem 1. Januar 2025 anzuwendenden und von der EU übernommenen Standards wurden   nicht vorzeitig angewendet.  
Die Vorschriften des IFRS 18 werden derzeit detailliert geprüft, da sie einen wesentlichen Einfluss   auf den Konzernabschluss der Wolford Gruppe haben werden. IFRS 18 wird IAS 1 "Darstellung des  Abschlusses" ablösen und Auswirkungen auf die Struktur der Konzern-Gesamtergebnisrechnung  haben. IFRS 18 verlangt die Klassifizierung von Erträgen und Aufwendungen in fünf Kategorien:  betriebliches Ergebnis, Ergebnis aus Investitionen, Ergebnis aus Finanzierung, Ergebnis aus  Ertragsteuern und Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen. Diese neue Struktur wird sich  höchstwahrscheinlich auf die wichtigsten Leistungsindikatoren auswirken. Darüber hinaus sieht  
2
IFRS 18 die Angabe von vom Management definierten Leistungskennzahlen (Management  Defined Performance Measures, abgekürzt MPMs) in einer Anhangsangabe vor, die auch  prüfungspflichtig ist. In Bezug auf Aggregation und Disaggregation bietet IFRS 18 erweiterte  Leitlinien, wie z. B. erweiterte Grundsätze der Aggregation vs. Disaggregation von Posten. Zudem  regt IFRS 18 an, Posten nicht als "Sonstige" zu bezeichnen, sondern eine aussagekräftigere  Bezeichnung zu finden. IFRS 18 kann mögliche Auswirkungen auf die Darstellung und Struktur der  Konzernergebnisrechnung und den Konzern-Cashflow der Wolford Gruppe haben und neue oder  geänderte Anhangangaben erfordern. Die konkreten Auswirkungen werden derzeit noch  analysiert. Die Anwendung ist retrospektiv für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar  2027 beginnen verpflichtend; das EU-Endorsement ist derzeit noch ausständig. Eine frühere  Anwendung ist zulässig, aber für den Konzernabschluss von Wolford derzeit nicht geplant.  
Die übrigen Standards und Interpretationen werden ebenfalls analysiert; die Wolford Gruppe  erwartet jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.  
Fortführung des Unternehmens (Going Concern)  
Wolford verharrte auch im Jahr 2024 in einer finanziell schwierigen Lage. Der Cashflow  aus operativer Geschäftstätigkeit und anderen Finanzierungsquellen reichten nicht aus,  um den regulären Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Wolford-Gruppe war auf  Fremdkapital   und   Fremdfinanzierung   angewiesen.   Wolford   hat   seinen   Finanzierungsbedarf   in der Vergangenheit   im   Wesentlichen   durch   Gesellschafterdarlehen des Hauptaktionärs gedeckt.  
Der Konzern verzeichnete in dem am 31. Dezember 2024 endenden Geschäftsjahr einen  Nettoverlust von €51.674T, und zu diesem Zeitpunkt überstiegen die kurzfristigen  Verbindlichkeiten des Unternehmens seine Gesamtaktiva um €43.562T. Diese Ereignisse  oder Gegebenheiten deuten zusammen mit anderen Umständen darauf hin, dass eine  wesentliche Unsicherheit an der Fähigkeit besteht, das Unternehmen fortzuführen.  
Wolford hat weitere Maßnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz ergriffen. Die  Prozesse werden weiter optimiert und der Fokus auf Kostenkontrolle und Vertrieb  nochmals intensiviert. Die auf der Kostenseite erzielten Geschäftsergebnisse reichen  noch nicht aus, um die Cashflows des Unternehmens zu stabilisieren, insbesondere weil  Investitionen in den Bereichen IT und Retail getätigt werden müssen. Um eine  angemessene Liquidität zu gewährleisten, hat sich das Unternehmen weiteren Zugang zu  Krediten des Hauptaktionärs verschafft. Wolford stand und steht in engem Kontakt mit  Finanzinstituten und der Muttergesellschaft hinsichtlich weiterer Finanzierungsmodelle.  Im Geschäftsjahr 2024 gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited zusätzliche  
3
Gesellschafterdarlehen in Höhe von €29.050T und bestätigte damit ihr finanzielles  Engagement.  
Darüber hinaus ist für das erste Halbjahr 2025 eine Kapitalerhöhung in Höhe eines  zweistelligen Millionen-Euro-Betrags geplant, die bereits auf der Hauptversammlung am  17. Dezember 2024 beschlossen wurde. Diese Finanzspritze bietet die Möglichkeit, die  Expansionspläne des Unternehmens erneut zu beschleunigen.  
Darüber hinaus unterstützt der Hauptaktionär, die Lanvin Group Holdings Limited,  Wolford bei Bedarf weiterhin finanziell; insofern hat der Hauptaktionär auch eine  Patronats- und Nachrangigkeitserklärung (harter Patronatserklärung) abgegeben, um den  Fortbestand von Wolford zu sichern und hat sich auch bereit erklärt, Wolford bei Bedarf  weiterhin finanziell zu unterstützen. Die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited hat  ebenfalls die Patronats- und Nachrangigkeitserklärung unterzeichnet und dem  Unternehmen Darlehen gewährt, die sich zum 31. Dezember 2024 auf insgesamt  €86.081T einschließlich unbezahlter Zinsen belaufen. Die Summe aller dieser Darlehen  (einschließlich Zinsen) ist nachrangig, bis die Gesellschaft ihre "Restrukturierung"  abgeschlossen hat oder im Falle einer Liquidation oder Insolvenz, bis alle Gläubiger  befriedigt sind. Demnach verpflichtet sich die Lanvin Group Holdings Limited, auf  Verlangen der Unternehmensleitung vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2026  zusätzliche Liquidität in Höhe von insgesamt €50.000T bereitzustellen  ("Liquiditätsspritze"). Bis Ende April 2025 wurden bereits €300T bereitgestellt, wodurch  sich die garantierte Liquiditätsspritze von €50.000T auf €49.700T reduziert. Derzeit  verhandeln die Gesellschaften der Wolford Gruppe mit Finanzinstituten über  Finanzierungsmodelle in Höhe von insgesamt €9.800T (" externe Finanzierung "). Für den  Fall, dass diese externe Finanzierung vor Ende 2025 erreicht wird, wird das Volumen der  zugesagten Liquiditätsspritze um den anteiligen Betrag der aufgenommenen externen  Finanzierung bis zu €9.800T reduziert. Im Falle eines volatilen Volumens der externen  Finanzierung wird die zugesagte Liquiditätsspritze entsprechend angepasst. Die €9,8 Mio.  stellen jedoch den Höchstbetrag dar, um den die zugesagte Liquiditätsspritze reduziert  werden kann. Die Liquiditätsspritze ist nicht an Bedingungen geknüpft und kann als  Erhöhung der Kapitalrücklage (Eigenkapital) oder als nachrangiges Darlehen gewährt  werden.  
Diese Maßnahmen sollen das Unternehmen in die Lage versetzen, seinen   Verbindlichkeiten bei Fälligkeit jederzeit nachzukommen und den Fortbestand des  Unternehmens auf absehbare Zeit zu sichern. Für den Fall, dass eine finanzielle  Unterstützung erforderlich ist, verpflichtet sich Lanvin Group Holdings Limited, die  Garantie in vollem Umfang umzusetzen.  
Mit dem Hinweis, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der in der  Patronatserklärung garantierte Höchstbetrag verspätet überwiesen wird oder bei  Nichteinhaltung der aktuellen Budgets/Prognosen nicht ausreicht, kommt der Vorstand  
4
daher zu dem Schluss, dass der Jahres- und Konzernabschluss der Gesellschaft für das  Jahr 2024 nach dem Prinzip der Unternehmensfortführung aufgestellt werden sollte.  
Wolford arbeitet derzeit intensiv daran, seine Präsenz und Sichtbarkeit zu stärken.  Erreicht wird dies durch gezielte Marketingaktivitäten, eine fokussierte Produktpipeline,  die Rationalisierung der Handelsflotte sowie signifikante Investitionen in E-Commerce, IT  und Systeme. Die geopolitischen Unsicherheiten in der Ukraine und in Israel bestehen  jedoch nach wie vor und weitere Verwerfungen in der Weltwirtschaft, wie die volatilen  Zölle mit den USA, sind nicht auszuschließen. Das Unternehmen setzt seine gezielten  Bemühungen fort, die Effizienz der Personalkosten zu verbessern, Beratungskosten zu  senken, die Kollektionsgröße zu reduzieren sowie die Bedarfsplanung und den  Produktionsprozess effizienter zu gestalten.  
Die Systeme und die IT-Infrastruktur von Wolford sind veraltet und stellen ein weiteres  Risiko für den laufenden Geschäftsbetrieb dar. Wolford hat daher trotz der angespannten  finanziellen Situation zahlreiche Projekte innerhalb der IT-Infrastruktur geplant und  realisiert.  
In den ersten Monaten des Jahres 2025 liegt der Konzern trotz der kontinuierlichen  Kostenkontrolle und der ergriffenen Maßnahmen zur Kostenbegrenzung derzeit auf der  Umsatzseite hinter dem Budget, was hauptsächlich auf verspätete Lieferungen  zurückzuführen ist, die sich negativ auf die Liquidität und die daraus resultierenden  Betriebs- und Systemstörungen im letzten Quartal 2024 auswirken. Der entstandene  Rückstand soll Anfang des zweiten Halbjahres 2025 abgebaut werden.  
Eine erfolgreiche Markenpositionierung auf internationalen Märkten bleibt entscheidend  für die weitere Entwicklung von Wolford. Das Unternehmen wird die globale  Positionierung seiner Marke durch die Fortführung erfolgreicher Kooperationen,  limitierten Capsule-Kollektionen, die in Zusammenarbeit mit internationalen  Stardesignern entwickelt werden, und die Nutzung von Wachstumschancen auf dem US-  amerikanischen und chinesischen Markt weiterverfolgen.  
.
5
2 ANGABEN ZU BESONDEREN EINFLUSSFAKTOREN AUF  
DEN KONZERNABSCHLUSS  
2.1  
ANGABEN IM ZUSAMMENHANG MIT KLIMABEZOGENEN BELANGEN  
Die im November 2022 vom EU-Parlament verabschiedete Corporate Sustainability Reporting  Directive (CSRD) ändert den Umfang und die Art der Nachhaltigkeitsberichterstattung von  Unternehmen tiefgreifend. Um die Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting  Directive in der Organisation zu verankern, werden derzeit viele Prozesse überarbeitet und  Maßnahmen angepasst. Um transparent über unsere Ziele und Maßnahmen zu berichten,  arbeiten wir derzeit an der Umsetzung der neuen CSRD- Richtlinie.  
Umsatzaspekte  
Wie bereits in 2023 sah sich die Wolford Gruppe auch im Geschäftsjahr 2024 mit einem  Nachfragerückgang zu Beginn des Herbstes aufgrund des warmen Wetters im Oktober  konfrontiert. Aufgrund der Verkürzung der kalten Jahreszeit wurde das Geschäftsmodell adaptiert  und Wolford konzentrierte sich darauf, die Sichtbarkeit der Marke zu erhöhen und das  Produktportfolio anzupassen. Wolford beschäftigt sich intensiv mit dem Nachfrageverhalten ihrer  Kunden nach nachhaltigen Produkten, u. a. durch Zusammenarbeit mit auf Nachhaltigkeit  ausgerichteten Bloggern und Influencern, und trägt diesem Nachfrageverhalten durch  Entwicklung entsprechender Produkte Rechnung. Zusätzlich möchte Wolford durch ein  nachhaltiges Produktangebot, den Kunden zukunftsweisende Alternativen zu nicht nachhaltig  produzierten Angeboten, u. a. anderer Hersteller, bieten und ein Umdenken im Konsumverhalten,  z. B. durch längere Nutzung der Produkte, anregen.  
Produktions- und Materialaspekte:  
Die Besonderheit des Geschäftsmodells von Wolford ist eindeutig, dass viele der Produkte selbst  hergestellt werden. Alle von Wolford selbst gestrickten und gefärbten Legwear-Produkte auf  Baumwoll- und Polyamidbasis aus der Essential-Kollektion sind „bluesign® approved. Die  Lieferanten des Unternehmens sitzen zu 90 % in Europa, davon wiederum kommt der Großteil aus  Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich, was zu kurzen Transportwegen führt. Alle  Zulieferer von Wolford müssen den vor Ort gängigen sozialen und ökologischen Standards  genügen. Wolford setzt bereits seit Jahren auf umweltfreundliche Praktiken. Um sicherzustellen,  dass umweltfreundliche und soziale Standards eingehalten und übertroffen werden, müssen alle  Lieferanten Wolfords Code of Conduct, den STANDARD 100 von OEKO-TEX® und die REACH  Regulatorien der EU einhalten.  
Derzeit sieht Wolford kein Risiko, dass essentielle Materialien aufgrund klima- und  umweltbezogener Belange nicht für die Produktion verwendet werden können bzw. dürfen und es  dadurch zu Engpässen bei der Produktion kommen könnte. Da Änderungen bei Materialen oder  
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die Suche nach neuen Lieferanten, die mit der Einhaltung gesetzlicher und selbst gesetzter Ziele  im Einklang stehen, zu Zeitverzögerungen führen könnten, hat das Team von Wolford, das für  Beschaffungen verantwortlich ist, Schritte initiiert, die genügend Vorlaufzeit sicherstellen.  
Beim Materialeinsatz ist es das große Ziel laufend den Anteil von recyclefähigen Materialen zu  erhöhen, d.h. die Materialien sollten entweder biologisch abbaubar oder technisch  wiederverwertbar sein. Wolford setzt zudem zunehmend auf den Einsatz umweltschonender  Verpackungsmaterialien. Dass der Produktionsprozess von Wolford den weltweit höchsten  Standards für Nachhaltigkeit in der Textilindustrie entspricht, beweist die seit April 2015  bestehende Partnerschaft mit der bluesign® Technologies AG, einem global agierenden Netzwerk,  dessen System für sichere Textilien, eine umweltfreundliche Produktion und den sorgfältigen  Umgang mit Ressourcen steht. Dabei geht es nicht nur um die Überprüfung einzelner  Endprodukte, wie sie bei zahlreichen Ökolabels üblich ist, sondern darum, Transparenz über die  komplette textile Zuliefererkette zu schaffen. Im Rahmen der Partnerschaft mit der bluesign®  Technologies AG verwendet Wolford nur Chemikalien und Farbstoffe, die diesen hohen Anspruch  erfüllen.  
Im Herbst 2025 wird Wolford voraussichtlich einen neuen Meilenstein im Hinblick auf soziales  und ökologisch verantwortliches Handeln erreichen, da zu diesem Zeitpunkt die gesamte eigene  Produktion Hohenstein SteP©-zertifiziert sein sollte. Diese Zertifizierung ist eine der  renommiertesten für soziale Verantwortung von Unternehmen. Wenn dieser Meilenstein erreicht  ist, sind 90 Prozent der Produkte von Wolford als “Hohenstein Made in Green ©” Produkte  vermarktbar.  
Um die Folgen der globalen Klimaerwärmung zu reduzieren, gibt es europaweit rechtliche  Vorgaben zum zulässigen Energieverbrauch pro Sektor und zur generellen Reduktion der CO2-  Emissionen. Seit 2015 ist Wolford in Österreich durch das Bundes-Energieeffizienzgesetz (EEffG)  dazu verpflichtet, den Energieverbrauch regelmäßig zu analysieren und die energetische Leistung  kontinuierlich zu verbessern. Es besteht die Möglichkeit, dass mit Auslaufen des momentan noch  geltenden Energieeffizienzgesetzes die Anforderungen an die Unternehmen hinsichtlich  Energieeinsparungen verschärft werden. Weitere Informationen hierzu liegen Wolford momentan  nicht vor. Als Teil des Hohenstein SteP© Zertifizierungsprozesses gehen die  Energieeffizienzmaßnahmen bereits über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und reduzieren  somit das Risiko, Auswirkungen durch strengere Regulatorien zu erfahren.  
2.2  
ANGABEN IM ZUSAMMENHANG MIT MAKROÖKONOMISCHEN GEGEBENHEITEN  
Nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges in 2022 und des Gaza-Krieges in 2023 sind die  makroökonomischen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum  Geschäftsjahr 2023 von einer Erholung der Inflation und der damit einhergehenden Zinssätze  geprägt. Allerdings gibt es nach wie vor eine anhaltende Energiekrise und Probleme in der  Lieferkette sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dies wirkt sich auch auf die  Geschäftstätigkeit und den Konzernabschluss der Wolford Gruppe aus. Folgende Aspekte wurden  berücksichtigt:  
IAS 36 – Prüfung auf Werthaltigkeit:  
Die Erholung des weltweiten Zinsniveaus im Vergleich zu 2023 wurde im Rahmen des  Werthaltigkeitstests für das Geschäftsjahr 2024 entsprechend berücksichtigt. Für weitere  
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Informationen verweisen wir auf Note (7) und die Informationen in Kapitel 4 Bilanzierungs- und  Bewertungsgrundsätze. Es war nicht erforderlich, die Sensitivitätsanalyse im Hinblick auf die  Auswirkungen klimabezogener Risiken und Verpflichtungen aufgrund der getroffenen Annahmen  zu den Laufzeiten der Leasingverträge anzupassen.  
IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen: Aufgrund mangelnder  rechtlicher oder faktischer Verpflichtung gemäß IAS 37.10 besteht im Konzernabschluss 2024  kein Bedarf für eine Rückstellung für klimabezogene Aspekte.  
Der Aufwand für Material und bezogene Dienstleistungen verringerte sich im Vergleich zum  Geschäftsjahr 2023 um 44,3 % (€-24.552T) auf €-13.686T im Geschäftsjahr 2024. Der Rückgang  ist hauptsächlich auf Produktionsschwierigkeiten in 2024 zurückzuführen.  
Bei der Einführung neuer Kollektionen werden die Preise so festgelegt, dass die erwartete  Deckungsmarge erzielt wird. Bisher haben sich Preiserhöhungen nicht negativ auf die  Gesamtumsatzentwicklung ausgewirkt.  
Steigende Personalkosten wurden in den Planungsannahmen für den Werthaltigkeitstest mit einer  jährlichen Wachstumsrate von 3 % in Österreich und in den übrigen Ländern, je nach Markt, auf  Basis eines Store-spezifischen Verhältnisses von tatsächlichem Personal 2024 zu tatsächlichem  Umsatz berücksichtigt. Die Gemeinkosten (zentrale IT-Aufwendungen, Marketing- und  Personalkosten) wurden in Prozent der Umsatzkosten pro Filiale in den Werthaltigkeitstest  einbezogen. Für weitere Informationen verweisen wir auf Note (3) und Kapitel 4 Bilanzierungs- und  Bewertungsgrundsätze.  
IAS 19 - Leistungen an Arbeitnehmer: Den makroökonomischen Gegebenheiten wurde durch  Anpassung der angewandten Parameter zur Berechnung der Pensions-, Abfertigungs- und  Jubiläumsgeldverpflichtungen Rechnung getragen. Für Informationen zu Leistungen an  Arbeitnehmer siehe Note (23) und Kapitel 4 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze.  
IFRS 9 und 7 – Finanzinstrumente und Angaben: Für weitere Informationen zu Finanzinstrumenten  und Angaben dazu wird auf Note (25) und Kapitel 4 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze  verwiesen.  
IFRS 9 - ECL-Bewertung: Das bei Wolford angewandte ECL-Bewertungsmodell spiegelt die  makroökonomischen Gegebenheiten und die damit verbundenen Auswirkungen auf das  Kreditrisiko und die ECL-Bewertung angemessen wider. Für Informationen zu Wertberichtigungen  auf uneinbringliche Forderungen wird auf Note (19) und Kapitel 4 Bilanzierungs- und  Bewertungsgrundsätze verwiesen.  
2.3  
SCHÄTZUNGSUNSICHERHEITEN UND ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN  
- Für detaillierte Informationen zur Unternehmensfortführung wird auf Kapitel I. Grundsätze der  Rechnungslegung – Fortführung des Unternehmens (Going Concern) oben verwiesen.  
- Für die Werthaltigkeitstests wurde die Planung aufgrund der schwierigen Marktsituation und der  aktuellen Entwicklung der Gruppe entsprechend angepasst. Infolgedessen wurden im  Geschäftsjahr 2024 Wertminderungen in Höhe von €-5.757T (2023: €-6.205T) vorgenommen.  Klimabezogene Risiken führen derzeit aufgrund der begrenzten Laufzeit der Leasingverträge zu  keinen zusätzlichen Wertminderungen.  
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- Bewertung von Forderungen: Die Entwicklung der Forderungen steht aufgrund der negativen  wirtschaftlichen Entwicklung unter genauer Beobachtung.  
- Ansatz von aktiven latenten Steuern: Die aktiven latenten Steuern wurden in Übereinstimmung  mit IAS 12.56 auf Basis einer Schätzung des zukünftigen zu versteuernden Ergebnisses und des  erwarteten Steuersatzes erfasst. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und der daraus  resultierenden Unsicherheit wurde ein wesentlicher Teil der aktiven latenten Steuern aus  abzugsfähigen temporären Differenzen nicht angesetzt bzw. wertgemindert. Für weitere  Informationen zu latenten Steuern wird auf Note (17) verwiesen.  
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3 KONSOLIDIERUNGSKREIS UND  
KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE  
Die Festlegung des Konsolidierungskreis erfolgt nach den Grundsätzen des IFRS 10   (Konzernabschlüsse). Eine Beherrschung liegt vor, wenn der Konzern variablen Renditen aus  seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese  besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen durch seine Verfügungsgewalt über das  Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Der Konzernabschluss umfasst die Abschlüsse der  Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2024. Die Wolford AG als  Muttergesellschaft hat die Beherrschung über folgende Tochterunternehmen nach IFRS 10 und  diese werden daher vollkonsolidiert:  
UNMITTELBARER
GESELLSCHAFTSNAME FIRMENSITZ ANTEIL IN %
Wolford Deutschland GmbH Bielefeld 100
Wolford (Schweiz) AG Opfikon 100
Wolford Paris S.A.R.L. Paris 100
Wolford Berangere S.A.R.L. Paris 100
Wolford London Ltd. London 100
Wolford Italia S.r.L. Milan 100
Wolford España S.L. Madrid 100
Wolford Scandinavia ApS Copenhagen 100
Wolford America Inc. New York 100
Wolford Nederland B.V. Amsterdam 100
Wolford Canada Inc. Vancouver 100
Wolford Asia Limited Hong Kong 100
Wolford Belgium N.V. Antwerp 100
Wolford (Shanghai) Trading Co., Ltd. Shanghai 100
Wolford proizvodnja in trgovina d.o.o. Murska Sobota 100
Zweigniederlassungen werden in Finnland, Norwegen und Schweden durch die Wolford   Scandinavia ApS betrieben, in Irland durch die Wolford London Ltd., in Luxemburg durch die  Wolford Belgium N.V., in Macao durch die Wolford Asia Limited und in Portugal durch die Wolford  España S.L..  
Der Konsolidierungskreis ist in Bezug auf den Geschäftsbetrieb der Wolford Gruppe gegenüber   dem letzten Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2023 unverändert.  
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Der Konzernabschluss beinhaltet sämtliche Vermögenswerte und Schulden sowie alle   Aufwendungen und Erträge der Wolford AG und ihrer einbezogenen Tochtergesellschaften nach  Eliminierung aller konzerninternen Transaktionen.  
Die Bilanzierung des Erwerbs von Geschäftsbetrieben erfolgt nach den Bestimmungen von IFRS  3. Demnach werden die identifizierbaren Vermögenswerte sowie Schulden und  Eventualverbindlichkeiten der Tochtergesellschaften mit den beizulegenden Zeitwerten zum  Erwerbszeitpunkt bewertet. Übersteigen die Anschaffungskosten des Unternehmens die  beizulegenden Zeitwerte der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte sowie der Schulden  und Eventualverbindlichkeiten, wird der Unterschiedsbetrag als Firmenwert ausgewiesen.  Passive Unterschiedsbeträge werden sofort ergebniswirksam erfasst. Unternehmen, die im  Verlauf des Geschäftsjahres erworben oder veräußert werden, sind ab dem Erwerbszeitpunkt  oder bis zum Veräußerungszeitpunkt in den Konzernabschluss einzubeziehen.  
Der Konzernabschluss der Gruppe wird in Tausend Euro (€T) dargestellt. Der Euro ist auch die   funktionale Währung der Muttergesellschaft. Für die Einbeziehung in den Konzernabschluss  werden die Vermögenswerte und Schulden derjenigen Unternehmen, deren funktionale Währung  nicht der Euro ist, zum Stichtagskurs umgerechnet, während die Gewinn- und Verlustrechnung  zum Jahresdurchschnitt des jeweiligen Kurses umgerechnet wird. Alle daraus resultierenden  Währungsumrechnungsdifferenzen werden im sonstigen Ergebnis direkt im Eigenkapital unter  den Währungsumrechnungsdifferenzen erfasst. Bei der Veräußerung eines ausländischen  Geschäftsbetriebs wird die Komponente des sonstigen Ergebnisses, die sich auf diesen  bestimmten ausländischen Geschäftsbetrieb bezieht, in die Gewinn- und Verlustrechnung  umgebucht.  
Die relevantesten Wechselkurse, die für die Finanzwährungsumrechnung verwendet werden,   haben sich wie folgt entwickelt:  
MITTELKURS AM BILANZSTICHTAG JAHRESDURCHSCHNITTKURS
WECHSELKURSE 31.12.2024 31.12.2023 2024 2023
1 EUR/USD 1,0389 1,1078 1,0824 1,08705
1 EUR/GBP 0,82918 0,8706 0,8466 0,8665
1 EUR/CHF 0,9412 0,9261 0,9526 0,97458
1 EUR/DKK 7,4578 7,453 7,4589 7,45055
1 EUR/SEK 11,4590 11,0894 11,4325 11,40133
1 EUR/NOK 11,7950 11,2785 11.,290 11,40593
1 EUR/CAD 1,4948 1,4664 1,4821 1,4632
1 EUR/HKD 8,0686 8,6418 8,4454 8,50726
1 EUR/CNY 7,5833 7,87464 7,7875 7,67225
1 EUR/MOP 8,2800 8,93336 8,6826 8,77011
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4 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE  
Sachanlagen   (inkl.   Nutzungsrechte),   Firmenwerte,   Leasingverhältnisse   und   Wertminderungen  
Sachanlagen werden gemäß IAS 16 zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die   planmäßige Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear über die voraussichtliche wirtschaftliche  Nutzungsdauer.  
Den planmäßigen linearen Abschreibungen der Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte   liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:  
Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 1050 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 420 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 210 Jahre
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 410 Jahre
Je nach erwarteter
Laufzeit des
Nutzungsrechte Leasingverhältniss
es
Reparatur- oder Instandhaltungsaufwendungen der Sachanlagen werden grundsätzlich als   Aufwand verbucht. Sie werden aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass die nachträglichen  Aufwendungen zu einem künftigen wirtschaftlichen Nutzen im Unternehmen führen werden.  
Leasingverhältnisse: Zu Beginn der vertraglichen Vereinbarung beurteilt der Konzern, ob der   Vertrag ein Leasingverhältnis darstellt oder enthält. Dies ist der Fall, wenn der Vertrag das Recht  einräumt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswerts für einen bestimmten Zeitraum  gegen Entgelt zu kontrollieren. Ab dem Bereitstellungsdatum erfasst der Konzern in der Bilanz  einen Vermögenswert für das eingeräumte Nutzungsrecht an dem zugrunde liegenden  Vermögenswert und eine Leasingverbindlichkeit.  
Das Nutzungsrecht wird zunächst zu Anschaffungskosten bewertet, d. h. dem Anfangswert der   Leasingverbindlichkeit, bereinigt um an oder vor dem Bereitstellungsdatum geleistete  Leasingzahlungen, zuzüglich etwaiger direkter anfänglich entstandener Kosten sowie der  geschätzten Kosten für die Demontage oder die Beseitigung des zugrunde liegenden  Vermögenswerts oder die Wiederherstellung des zugrunde liegenden Vermögenswerts bzw. des  Standorts, an dem er sich befindet, abzüglich etwaiger gewährter Leasinganreize.  
Das Nutzungsrecht wird über die erwartete Laufzeit des jeweiligen Leasingverhältnisses gemäß   den Vorgaben nach IFRS 16 abgeschrieben.  
Die Bewertung der Leasingverbindlichkeit erfolgt gemäß den Bilanzierungsvorschriften des IFRS   16, d.h. sie wird mit dem Barwert der über die Laufzeit des Leasingverhältnisses zu leistenden  Leasingzahlungen bei Beginn des Leasingverhältnisses abgezinst. Die Leasingzahlungen  umfassen feste Leasingzahlungen abzüglich etwaiger Leasinganreize, variable Leasingzahlungen,  die an einen Index oder (Zins-)Satz gekoppelt sind, sowie Beträge, die voraussichtlich im Rahmen  von Restwertgarantien gezahlt werden müssen. Die Leasingzahlungen beinhalten auch den  
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Ausübungspreis einer Kaufoption, wenn deren Ausübung durch den Konzern mit hinreichender  Sicherheit gewährleistet ist, sowie Strafzahlungen für die Kündigung des Leasingverhältnisses,  wenn in der Laufzeit berücksichtigt ist, dass der Leasingnehmer eine Kündigungsoption  wahrnehmen wird. Bei der Berechnung des Barwerts der Leasingzahlungen verwendet der  Konzern den Grenzfremdkapitalzinssatz zum Zeitpunkt des Leasingbeginns, wenn der im  Leasingverhältnis implizierte Zinssatz nicht ohne weiteres bestimmbar ist. Nach dem  Bereitstellungsdatum wird der Betrag der Leasingverbindlichkeiten erhöht, um dem Zinsaufwand  für die Leasingverbindlichkeit Rechnung zu tragen, und verringert, um den geleisteten  Leasingzahlungen Rechnung zu tragen. Darüber hinaus wird der Buchwert von  Leasingverbindlichkeiten neu bewertet, wenn eine Modifikation, eine Änderung der Laufzeit des  Leasingverhältnisses, eine Änderung der Leasingzahlungen (z. B. Änderungen künftiger  Zahlungen aufgrund einer Änderung eines Index- oder Zinssatzes) oder eine Änderung der  Bewertung einer Kaufoption des zugrunde liegenden Vermögenswerts vorliegt. Wird die  Leasingverbindlichkeit nachträglich neu bewertet, wird eine entsprechende Anpassung des  Buchwerts des Nutzungsrechts vorgenommen oder sie wird in der Gewinn- und Verlustrechnung  erfasst, wenn der Buchwert des Nutzungsrechts auf null reduziert wurde. Bei der Folgebewertung  des Leasingverhältnisses wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeiten neu bewertet, wenn  eine Änderung, wie z. B. eine Vertragsänderung, vereinbart wird, die kein separates  Leasingverhältnis darstellt und zu Änderungen des Umfangs, der Gegenleistung oder der Laufzeit  des Leasingverhältnisses führt. Daraus resultierende Änderungen sind als Ertrag oder Aufwand  oder durch Anpassung des Nutzungsrechts zu erfassen.  
Aufgrund spezifischer Bestimmungen im Mietvertrag für den Hauptsitz in Bregenz wurde  bestimmt, dass mehrere separate Bereiche innerhalb des Gebäudes, die unterschiedlich genutzt  werden und unterscheidbar sind, als separate Mietverträge zu behandeln sind. Die  Inanspruchnahme der vertraglich vereinbarten Option zur Rückgabe dieser Bereiche führt zu einer  Neubeurteilung der Leasingverbindlichkeit und zu einer Verringerung des Buchwerts des  Nutzungsrechts am Leasinggegenstand. Die zusätzlichen Auswirkungen werden als Gewinne  oder Verluste erfasst.  
Hinsichtlich der Vermietung von Geschäften bezieht sich der Begriff “Schlüsselgeld” („Key  Money“) auf eine Gebühr, die ein Mieter an einen Vermieter, einen vorherigen Mieter oder  Immobilienbesitzer zahlt, um einen Mietvertrag zu sichern, zu erneuern oder zu verlängern. Die  Bilanzierung des “Schlüsselgeld” wird gemäß IFRS 16 als Nutzungsrecht bilanziert und in der  Regel über die Laufzeit des Mietvertrags abgeschrieben. Bei Schlüsselgeldern im Zusammenhang  mit französischen Mietverträgen wird aufgrund der lokalen rechtlichen Bedingungen keine  Abschreibung vorgenommen, da der Mieter entweder ein Ersatzrecht bei Beendigung des  Mietverhältnisses durch den Vermieter hat oder die Option, das Mietrecht gegen eine  Ablösesumme an einen neuen Mieter weiterzugeben. Hier wird das “Schlüsselgeld” als separater  Bestandteil des Nutzungsrechts am Gebäude behandelt. Eine Wertminderung wird nur dann  erfasst, wenn der erzielbare Restwert niedriger ist als der Buchwert des Vermögenswerts.  
Wird das “Schlüsselgeld” als Synonym für eine Kaution verwendet, kann der Betrag zur Deckung  von nicht bezahlten Mieten oder für Schäden an der Mieteinheit verwendet werden. In diesem Fall  wird die Kaution in der Regel auf einem Treuhandkonto verwahrt. Der Nettobetrag (Kaution  abzüglich der nicht bezahlten Miete und der Schadensabzüge) wird dem Mieter am nach Ablauf  des Mietvertrags zurückerstattet.  
Die Wolford Gruppe wendet die Ausnahme für kurzfristige Leasingverhältnisse auf ihre  kurzfristigen Leasingverträge mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten an, die keine  Kaufoption enthalten. Des Weiteren wird auch die Ausnahme für die Leasingverhältnisse von  
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Vermögenswerten mit geringem Wert angewendet (in der Regel €5T, je nach Art des  Vermögenswerts). Leasingzahlungen für kurzfristige Leasingverträge und Leasingverträge über  geringwertige Vermögenswerte werden linear über die Laufzeit des Leasingvertrags als Aufwand  erfasst. Das nach IFRS 16 bestehende Wahlrecht, Leasing- und Nicht-Leasingkomponenten nicht  zu trennen (z. B. Betriebskosten bei Mietverträgen), wird nicht ausgeübt, und dementsprechend  wird die Nicht-Leasingkomponente bei der Ermittlung der Leasingverbindlichkeit und des  Nutzungsrechts nicht berücksichtigt. In einigen Ländern sind die Storemieten vollständig variabel  ausgestaltet und basieren nicht auf einem Index oder Zinssatz. Gemäß IFRS 16 wurden für diese  Leasingverträge keine Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten in der Bilanz erfasst.  Stattdessen werden die Mietzahlungen weiterhin als Aufwand in der Konzern-  Gesamtergebnisrechnung erfasst.  
Aus Erwerbsvorgängen resultierende Firmenwerte werden als Vermögenswert ausgewiesen.  
Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten: Die Gruppe prüft zu jedem  Abschlussstichtag, ob ein Anhaltspunkt vorliegt, dass ein Vermögenswert in seinem Wert  gemindert sein könnte. Bei Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer (z.B. Firmenwert)  wird mindestens einmal jährlich ein Wertminderungstest durchgeführt. Wenn ein Anhaltspunkt  auf eine Wertminderung vorliegt, muss das Unternehmen den erzielbaren Betrag des  Vermögenswertes schätzen. Liegen Anzeichen vor oder ist eine jährliche Überprüfung der  Wertminderung eines Vermögenswerts erforderlich, schätzt die Gruppe den erzielbaren Betrag  des Vermögenswerts. Die Gruppe führt die Wertminderungstests für ihre Vermögenswerte in der  Regel auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU) durch.  
Als CGUs zur Ermittlung der Werthaltigkeit werden die einzelnen Stores, einschließlich der mit  ihnen in Zusammenhang stehende Nutzungsrechte, Einbauten und Ansprüche auf  “Schlüsselgelder” herangezogen. Das Working Capital wird bei der Berechnung nicht  berücksichtigt, da die Vorräte in den Stores in der Regel nicht vor dem Verkauf der Produkte  bezahlt werden.  
Der erzielbare Betrag einer CGU ist der höhere der beiden Beträge aus dem beizulegenden  Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert der CGU. Wertminderungen  werden in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung in einer eigenen Position „Wertminderungen“  ausgewiesen.  
Als mögliche Anhaltspunkte für eine Wertminderung wurden für die Wolford Gruppe folgende  “triggering events” definiert: eine erhebliche Verschlechterung der Netto-Cashflows aus der  Nutzung der CGU oder das Nichterreichen der geplanten Netto-Cashflows sowie steigende  Zinssätze. Im Eröffnungsjahr eines Stores werden diese Trigger nicht angewendet.  
Bei der Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten künftigen Cashflows unter  Verwendung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markteinschätzungen für den  Zeitwert des Geldes und das spezifische Risiko des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren  Barwert abgezinst. Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der  Veräußerungskosten werden die jüngsten Markttransaktionen berücksichtigt. Die durchgeführten  Wertminderungstests basieren auf Geschäftsplänen und Prognosen unter Berücksichtigung der  aktuellen Marktbedingungen (gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung der spezifischen  Bedingungen der CGU) sowie der wirtschaftlichen Wachstumserwartungen für die verschiedenen  Märkte und Regionen. Diese Planungen und Prognoserechnungen erstrecken sich im Allgemeinen  über einen Zeitraum von fünf Jahren. Es wird eine langfristige Wachstumsrate berechnet und  angewandt, um künftige Cashflows nach dem fünften Jahr zu prognostizieren.  
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Die angenommenen Wachstumsraten für die Umsätze im Geschäftsjahr 2025 betragen 3 % (2023:  zwischen 2 % und 6 %), basierend auf dem tatsächlichen Umsatz des Geschäftsjahres 2024. Für  die Folgejahre wurden Wachstumsraten angenommen, die den erwarteten Inflationsraten der  verschiedenen Länder entsprechen (für das Geschäftsjahr 2026 3,1 % - 4 %, 2027 2 % - 4 %; ab  2028 2 % für alle Regionen).  
Der Wareneinsatz verändert sich verhältnismäßig zur Entwicklung der Umsatzerlöse.  Preissteigerungen bei Material und bezogenen Leistungen werden durch steigende  Verkaufspreise ausgeglichen. Die Personalkosten werden bei der Wertminderungsprüfung mit  einer Store-spezifischen Rate berücksichtigt, die aus den Personalkosten ermittelt wird. Diese  Rate wurde ab 2025 bis 2029 mit einer Wachstumsrate von 2,5 % angenommen. Betriebskosten  werden in Abhängigkeit von den Marktbedingungen mit einer jährlichen Wachstumsrate auf Basis  der geschätzten Inflation von 1 % im Geschäftsjahr 2025 fortlaufend bis 2029 berücksichtigt.  Diese Kosten stehen nicht im direkten Zusammenhang mit der Entwicklung der Umsatzerlöse, da  der Umfang der jeweiligen Geschäftsaktivitäten unverändert bleibt.  
Langfristige Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen wurden im letzten Planungsjahr in Höhe der  Abschreibungen berücksichtigt und stellen somit eine Erneuerung der Anlagenbasis in der ewigen  Rente dar. Für den Prognosezeitraum wurden aufgrund der veränderten Marktdynamik und der  strategischen Ausrichtung auf den Online-Handel keine Investitionen angenommen.  
Die für die Werthaltigkeitstests verwendeten Diskontierungssätze (WACC nach Steuern) liegen  zwischen 7,8 % und 10,0 % (2023: 8,02 % - 12,57 %). Der WACC leitet sich aus folgenden Faktoren  ab: regionale Zinssätze unter Berücksichtigung des risikolosen Basiszinssatzes mit Laufzeiten, die  der durchschnittlichen Restöffnungsdauer der Stores im jeweiligen Land entsprechen, Markt- und  Länderrisikoprämien, laufzeitkongruente Bonitätsaufschläge auf Basis von Industrieanleihen mit  BBB-Rating und den jeweilig anwendbaren Steuersätzen.  
Die Restöffnungszeit der Stores wird auf Einzelstoreebene evaluiert, wobei die Restlaufzeit des  Mietvertrags, mögliche Kündigungsoptionen, erwartete Performance sowie wirtschaftliche und  strategische Überlegungen berücksichtigt wurden.  
Der Betrag, um den der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den erzielbaren Betrag  übersteigt, wird im laufenden Geschäftsjahr als Wertminderungsaufwand erfasst.  
Besteht der Grund für die Wertminderung in einer Folgeperiode nicht mehr, wird eine  Wertaufholung erfasst (mit Ausnahme des Firmenwerts). Die Erhöhung des Buchwerts eines  Vermögenswerts, die auf eine Wertaufholung zurückzuführen ist, darf den Buchwert nicht  übersteigen, der (abzüglich Abschreibungen und Wertminderungen) ermittelt worden wäre, wenn  in den Vorjahren keine Wertminderung vorgenommen worden wäre.  
Vorräte:  
Die Vorräte werden zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem  Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte im normalen  Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung  und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.  
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem gleitenden  Durchschnittspreisverfahren. Die fertigen Erzeugnisse und Handelswaren sowie die unfertigen  
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Erzeugnisse enthalten direkt zurechenbare Material- und Fertigungskosten sowie einen Teil der  Produktionsgemeinkosten (bezogen auf die normale Betriebsfähigkeit), jedoch keine  Fremdkapitalkosten.  
Die Bewertung der Vorräte erfolgt jährlich zum Bilanzstichtag. Der Wertminderungsbedarf wird  durchgeführt, indem geprüft wird, ob die Nettoveräußerungspreise höher sind als der  Bestandswert.  
Finanzinstrumente:  
Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der zu einem finanziellen Vermögenswert eines  Unternehmens und einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument eines  anderen Unternehmens führt. Finanzinstrumente, die als finanzielle Vermögenswerte oder  finanzielle Verbindlichkeiten bilanziert werden, werden grundsätzlich separat bilanziert.  
Finanzielle Vermögenswerte: Finanzielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zum  beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei der Folgebewertung werden die finanziellen  Vermögenswerte einer der in IFRS 9 aufgeführten Bewertungskategorien zugeordnet:  
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten  
Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen  Ergebnis (OCI) bewertet werden (mit Recycling)  
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte  
Bei finanziellen Vermögenswerten, die als Eigenkapitalinstrumente klassifiziert sind, besteht die  Möglichkeit, diese zum beizulegenden Zeitwert (ohne Recycling) über das sonstige Ergebnis zu  bewerten.  
Zum 31. Dezember 2024 sowie im Vorjahr bestanden keine freiwillig erfolgswirksam zum Fair  Value designierte Finanzinstrumente (Fair Value Option).  
Die Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten beim erstmaligen Ansatz hängt von den  Merkmalen der vertraglichen Zahlungsflüsse der finanziellen Vermögenswerte sowie dem  Geschäftsmodell des Konzerns zu deren Steuerung ab.  
Zu   fortgeführten   Anschaffungskosten   bewertete   finanzielle   Vermögenswerte   (Schuldinstrumente):   Zu fortgeführten   Anschaffungskosten   bewertete   finanzielle   Vermögenswerte sind originäre finanzielle Vermögenswerte mit vertraglichen Zahlungen, die  ausschließlich aus Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Nominalbetrag bestehen  und zum Zwecke der Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme, z.B. Forderungen aus  Lieferungen und Leistungen oder Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, gehalten  werden (Geschäftsmodell "Hold").  
Nach dem erstmaligen Ansatz werden diese finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten  Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertminderungen für  erwartete Verluste bewertet. Gewinne und Verluste werden im Finanzergebnis des Konzerns  
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erfasst, wenn der Vermögenswert ausgebucht, verändert oder wertgemindert wird. Die  Zinserträge sowie Effekte aus der Währungsumrechnung werden ebenfalls im Finanzergebnis des  Geschäftsjahres erfasst.  
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte: Die Gruppe  der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte  umfasst finanzielle Vermögenswerte, die erstmalig erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert  bewertet oder verpflichtend erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert anzusetzen sind.  
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte werden in der  Bilanz zum beizulegenden Zeitwert erfasst, wobei Nettoänderungen des beizulegenden Zeitwerts  im Finanzergebnis in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst werden.  
Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten: Für alle Schuldinstrumente, die nicht  erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, ist eine Wertberichtigung für  erwartete Kreditverluste (ECLs) zu bilden. Die erwarteten Kreditverluste (ECLs) basieren auf der  Differenz zwischen den vertraglich fälligen Zahlungsströmen und allen erwarteten Cashflows,  abgezinst mit einem Zinssatz, der eine Annäherung an den ursprünglichen Effektivzinssatz  darstellt. Die erwarteten Cashflows beinhalten Cashflows aus dem Verkauf von gehaltenen  Sicherheiten oder anderen Bonitätsverbesserungen, die integraler Bestandteil der  Vertragsbedingungen sind.  
Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte wendet der  Konzern einen vereinfachten Ansatz bei der Berechnung von ECLs an. Daher verfolgt der Konzern  keine Veränderungen des Ausfallrisikos, sondern bildet eine Risikovorsorge auf Basis des ECL zu  jedem Bilanzstichtag. Der Konzern hat eine Rückstellungsmatrix erstellt, die auf den historischen  Ausfällen basiert und um zukunftsgerichtete Faktoren im Hinblick auf Schuldner und dem  wirtschaftlichen Umfeld bereinigt ist. Das Kreditrisiko ist das Risiko finanzieller Verluste, falls die  Schuldner den finanziellen Beitrag nicht leisten. Der Buchwert von Finanzinstrumenten entspricht  dem maximalen Kreditrisiko.  
Finanzielle Verbindlichkeiten: Alle finanziellen Verbindlichkeiten werden erstmalig zum  beizulegenden Zeitwert und im Falle von Krediten und Finanzverbindlichkeiten abzüglich direkt  zurechenbarer Transaktionskosten bewertet.  
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns umfassen insbesondere Verbindlichkeiten aus  Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowie Kredite und  Finanzverbindlichkeiten.  
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten: Nach dem  erstmaligen Ansatz bewertet der Konzern Kredite und Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten  aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten  Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.  
Der Konzern hat keine finanziellen Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden  Zeitwert bewertet werden.  
Die fortgeführten Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung eines allfälligen Auf- oder  Abschlags auf den Erwerb sowie allfälliger Gebühren oder Kosten, die integraler Bestandteil des  Effektivzinssatzes sind, berechnet. Die Effektivzins-Abschreibungen werden als  Finanzierungskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.  
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Diese Kategorie gilt in der Regel für verzinsliche Darlehen und Anleihen.  
Derivative Finanzinstrumente  
Wie im Vorjahr hat die Wolford AG im aktuellen Berichtszeitraum keine Sicherungsgeschäfte oder  eigenständige Derivate abgeschlossen.  
Factoring-Vereinbarungen  
In den Vorjahren hat Wolford Factoring-Verträge in Österreich, den USA und Kanada  abgeschlossen, sodass alle damit verbundenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  gemäß den Ausbuchungsregeln des IFRS 9 ausgebucht wurden. Alle Factoringverträge endeten  im Geschäftsjahr 2023, daher gibt es im Geschäftsjahr 2024 keine Factoringverträge mehr.  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen liquide Mittel bei  Kreditinstituten und Kassen sowie kurzfristige hochliquide Einlagen mit einer Laufzeit von drei  Monaten oder weniger, die zum Zwecke der Erfüllung kurzfristiger Zahlungsverpflichtungen  gehalten werden und jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und einem  minimalen Risiko einer Wertänderung unterliegen.  
Für die Zwecke der Konzern-Cashflow setzen sich die Zahlungsmittel und  Zahlungsmitteläquivalente aus Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen im Sinne der  vorstehenden Definition zusammen.  
Eigene Aktien:  
In Anlehnung an IAS 32 werden eigene Aktien als Abzug vom Eigenkapital in der Bilanz erfasst. Es  werden keine Gewinne oder Verluste aus dem Kauf, Verkauf, der Ausgabe oder der Vernichtung  von konzerneigenen Eigenkapitalinstrumenten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Eine  etwaige Differenz zwischen dem Buchwert und der Gegenleistung wird bei einer Neuausgabe im  Agio erfasst.  
Ertragsteuern:  
Laufende Ertragsteueransprüche und -verbindlichkeiten werden mit dem Betrag bewertet, der  voraussichtlich von den Steuerbehörden eingezogen oder an diese gezahlt wird. Für die  Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze herangezogen, die zum  Bilanzstichtag in den Ländern in Kraft getreten sind oder materiell in Kraft getreten sind, in denen  der Konzern tätig ist und steuerpflichtiges Einkommen erwirtschaftet.  
Für inländische Unternehmen basiert die Bewertung der latenten Steuern auf einem Steuersatz  von 23 % (2023: 24 %). Für Tochterunternehmen außerhalb Österreichs wird der jeweilige lokale  Steuersatz in einer Bandbreite von 12,00 % bis 31,05 % angewandt (2023: 12,00 % bis 31,05 %).  
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Die latenten Steuern werden nach der in IAS 12 vorgeschriebenen Bilanzorientiertenmethode   gebildet. Dabei werden latente Steuern für alle temporären Differenzen angesetzt, die sich  zwischen den Steuerbilanzen und IFRS Bilanzen der Einzelgesellschaften zum Bilanzstichtag  ergeben. Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Differenzen, den  Vortrag ungenutzter Steuergutschriften und etwaiger noch nicht genutzter steuerlicher Verluste  angesetzt. Latente Steueransprüche werden in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich  ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die abzugsfähigen  temporären Differenzen sowie der Vortrag von nicht in Anspruch genommenen Steuergutschriften  und steuerlichen Verlustvorträgen genutzt werden können.  
Latente Steueransprüche und -schulden saldiert der Konzern nur dann, wenn er ein einklagbares   Recht zur Aufrechnung von tatsächlichen Steueransprüchen und tatsächlichen  Steuerverbindlichkeiten hat und sich die latenten Steueransprüche und latente  Steuerverbindlichkeiten auf Ertragsteuern beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben  werden.  
Rückstellungen für Personalverpflichtungen  
Arbeitnehmer der Muttergesellschaft, die ihr Arbeitsverhältnis vor dem 31. Dezember 2002   aufgenommen haben, haben bei Erreichen des Pensionsantrittsalters oder bei Kündigung  Anspruch auf eine Abfertigungszahlung. Der Anspruch ist abhängig von der Anzahl der  Dienstjahre und der Höhe des zuletzt erhaltenen Gehalts und wird als leistungsorientierter  Versorgungsplan bilanziert. Für Mitarbeiter, die ihr Arbeitsverhältnis nach dem 31. Dezember 2002  begonnen haben, sind Abfertigungsansprüche in beitragsorientierten Versorgungsplänen  vorgesehen. Neben Österreich gibt es in der Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien  Abfertigungsrückstellungen, die jedoch im Vergleich zu Österreich einen vernachlässigbaren Wert  haben. Gemäß IAS 19 wird für die Berechnung der Abfertigungsrückstellungen für den  leistungsorientierten Versorgungsplan die Projected-Unit-Credit-Methode verwendet:  
2024: AVÖ 2018-P
BIOMETRISCHE PRINZIPIEN
Rechnungszinssatz (2023: AVÖ 2018-P)
3.37% p.a. (2023: 3.49%)
Lohn-/Gehaltstrend 3.00% p.a. (2023: 3.00%)
Der Rechnungszinssatz für Abfertigungsrückstellungen verringerte sich vom Geschäftsjahr 2023   auf 2024 von 3,49 % auf 3,37 %. Bei der Berechnung der der Abfertigungsrückstellung und bei den  Jubiläumsgeldern wurde im Geschäftsjahr 2025 für Österreich eine Wachstumsrate von 4 %  (2023: 8 %), für das Folgejahr 4 % (2023: 6 %) und anschließend 3 % (2023: 3 %) unterstellt. In den  anderen Ländern liegt die Gehaltsentwicklung je nach Markt bei 0,82 % bis 5 % für 2024 und einem  einheitlichen Satz von 3 % für 2025.  
Die Berechnung der Abfertigungsrückstellungen bei den Tochtergesellschaften basiert auf lokal   geltenden biometrischen Grundsätzen, Zinssätzen, Lohn- und Gehaltsentwicklungen sowie  einem entsprechend angepassten Pensionsantrittsalter. Versicherungsmathematische Gewinne  und Verluste aus Abfertigungsrückstellungen werden in voller Höhe im sonstigen Ergebnis (OCI)  erfasst, ohne nachträgliche Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung ("kein Recycling").  
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Die Rückstellungen für Jubiläumsgelder (im Wesentlichen bei der österreichischen   Muttergesellschaft) werden nach den Vorschriften des IAS 19 nach der Projected-Unit-Credit-  Methode berechnet. Folgende Parameter wurden angewendet:  
2024: AVÖ 2018-P
BIOMETRISCHE PRINZIPIEN
(2023: AVÖ 2018-P)
Rechnungszinssatz 3,25 % p.a. (2023: 3,44 %)
Lohn-/Gehaltstrend 3,00 % p.a. (2023: 3,00 %)
Pensionsantrittsalter(m/w) 64-65 / 59-65
Gestaffelte Mitarbeiterfluktuation:
0-2 Jahre 24% (2023: 24%)
3-4 Jahre 22% (2023: 22%)
5-9 Jahre 16% (2023: 16%)
10-14 Jahre 14% (2023: 14%)
15-19 Jahre 9% (2023: 9%)
20-29 Jahre 3% (2023: 3%)
30 Jahre oder mehr 0% (2023: 0%)
Die   Berechnung   der   Pensionsrückstellung   erfolgt   nach   anerkannten   versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Vorschriften des IAS 19.   Die Berechnung der Pensionsrückstellung nach der Projected-Unit-Credit-Methode basiert auf  folgenden Parametern:  
2024: AVÖ 2018-P
BIOMETRISCHE PRINZIPIEN
(2023: AVÖ 2018-P)
Rechnungszinssatz 3,45 % p.a. (2023: 3,51 %)
Valorisierung der Gehälter 1,79 % bis 4,00 % p.a.
(2023: 1,70 % bis 3,00 % p.a.)
Ein versicherungsmathematischer Gewinn (vor latenten Steuern) in Höhe von €18T (2023: €-   1.653T) wurde im sonstigen Ergebnis erfasst.  
Rückstellungen  
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 gebildet, wenn der Konzern eine gegenwärtige   Verpflichtung aus einem Ereignis der Vergangenheit hat und ein Mittelabfluss zur Erfüllung dieser  Verpflichtung wahrscheinlich ist. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst, wenn die  Zinskomponente der Verpflichtung wesentlich ist.  
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Restrukturierungsrückstellungen: Restrukturierungsrückstellungen werden nur dann gebildet,  wenn der Konzern eine faktische Verpflichtung zur Restrukturierung hat, d.h. wenn  
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Es einen detaillierten formalen Restrukturierungsplan gibt, in dem der betroffene  Geschäftsbereich oder Teil des Geschäftsbereich, der Standort und die Anzahl der  betroffenen Mitarbeiter, die detaillierte Schätzung der damit verbundenen Kosten und  deren Zeitplan aufgeführt sind, und  
-
Die betroffenen Mitarbeiter über die wichtigsten Eckpunkte des Plans informiert wurden  
Belastende Verträge: Bestehen im Konzern belastende Verträge, so ist die gegenwärtige  vertragliche Verpflichtung als Rückstellung anzusetzen und zu bewerten. Bevor jedoch eine  separate Rückstellung für einen belastenden Vertrag gebildet wird, erfasst der Konzern einen  Wertminderungsaufwand für alle Vermögenswerte, die mit diesem Vertrag verbunden sind. Ein  belastender Vertrag ist ein Vertrag, bei dem die unvermeidbaren Kosten zur Erfüllung der  vertraglichen Verpflichtungen den erwarteten wirtschaftlichen Nutzen übersteigen. Die  unvermeidbaren Kosten eines Vertrags spiegeln den Mindestbetrag der bei Ausstieg aus dem  Vertrag anfallenden Nettokosten wider, das ist der niedrigere Betrag von Erfüllungskosten und  etwaigen aus der Nichterfüllung resultierenden Entschädigungszahlungen oder Strafgeldern. Die  Kosten für die Erfüllung eines Vertrags umfassen die Kosten, die sich direkt auf den Vertrag  beziehen.  
Ergebnis je Aktie  
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das Ergebnis nach Steuern durch die gewichtete  durchschnittliche Anzahl der im Berichtszeitraum ausgegebenen und im Umlauf befindlichen  Stammaktien dividiert wird.  
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden  
IFRS 15 sieht ein einheitliches fünfstufiges Modell zur Umsatzrealisierung vor, das grundsätzlich  auf alle Verträge mit Kunden anwendbar ist. Demnach werden Umsatzerlöse erst bei Übertragung  der Verfügungsgewalt auf den Kunden in Höhe des Betrags erfasst, der die Gegenleistung  widerspiegelt, auf die der Konzern im Austausch für diese Güter und Dienstleistungen  voraussichtlich Anspruch haben wird. Für den Fall, dass ein Vertrag mit einem Kunden mehr als  eine Leistungsverpflichtung enthält, wird der Transaktionspreis auf Basis des relativen  Einzelveräußerungspreises der Leistungsverpflichtung zugeordnet.  
Wolford erwirtschaftet Umsatz im Wesentlichen mit dem Verkauf von Bekleidung, wobei  zwischen den drei Geschäftsmodellen Wholesale, Online und Retail unterschieden wird. Eine  Bündelung unterschiedlicher Güter in einem Vertrag erfolgt nicht, es bestehen auch keine  Abhängigkeiten der Gegenleistung von Preisen in anderen Verträgen.  
Die Umsatzrealisierung erfolgt im Regelfall bei Vertragserfüllung mit Lieferung bzw. Verkauf der  Produkte. Der Gefahrenübergang wird im Einzelfall anhand der jeweiligen Lieferklauseln  bestimmt. Für Rückgaberechte von Kunden werden entsprechende Verbindlichkeiten angesetzt.  
In einigen Fällen enthalten Verträge mit Kunden eine variable Gegenleistung, z.B. Umsatzboni. In  diesem Zusammenhang wird der erwartete Rabatt auf Grundlage der bisherigen Erfahrungswerte  geschätzt. Sogenannte “Contributions, also Zuschüsse an Händler für den Erwerb von  Storeeinrichtungen, die für die Wolford AG typisch sind, werden abgegrenzt und anteilig über die  
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Laufzeit des jeweiligen Vertrages erfolgswirksam aufgelöst. Diese Zuschüsse werden als  Umsatzminderung erfasst.  
Für verkaufte Gutscheine erfolgt eine ertragswirksame Vereinnahmung für jenen Teil, für den  anhand der Einschätzung des Managements keine Einlösung erwartet wird. Da Verträge mit  Kunden einen Zeitraum von einem Jahr in der Regel nicht überschreiten, ist es daher nicht  erforderlich, wesentliche Finanzierungskomponenten zu berücksichtigen. Die Zahlungsziele für  Wholesale betragen in der Regel 30 oder 60 Tage. Für den Online-Verkauf werden verschiedene  Zahlungsmöglichkeiten angeboten: Kreditkarte (Visa, Mastercard, Diners American Express),  PayPal, Klarna, Rechnung oder Sofortüberweisung. Mit Ausnahme der Rechnungsstellung erfolgt  die Zahlung bei Bestellung oder bei Versand. Bei Rechnungsstellung beträgt die Zahlungsfrist 14  Tage ab Versand der Ware.  
Eine Vertragsverbindlichkeit wird erfasst, wenn eine Zahlung vom Kunden eingegangen ist oder  eine Zahlung fällig ist (je nachdem, welcher Zeitpunkt früher liegt), bevor der Konzern die damit  verbundenen Waren oder Dienstleistungen an den Kunden überträgt. Vertragsverbindlichkeiten  werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn der Konzern den Vertrag erfüllt (d.h. bei Übertragung der  Verfügungsgewalt über die damit verbundenen Waren oder Dienstleistungen an den Kunden).  
Währungsumrechnung  
Währungsdifferenzen aus der Umrechnung monetärer Fremdwährungsposten, die sich durch  Wechselkursänderungen zwischen Einbuchung der Transaktion und dem Bilanzstichtag ergeben,  werden in der jeweiligen Periode erfolgswirksam erfasst.  
Klassifizierung von kurzfristig und langfristig Vermögenswerten und Schulden  
Der Konzern klassifiziert Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz als kurz- oder langfristig.  
Vermögenswerte und Schulden mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden als kurzfristig und  Posten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden als langfristig klassifiziert. Bei  kurzfristigen Krediten, die nachrangig sind, ist zu prüfen, ob die Gründe für eine Nachrangigkeit  innerhalb der nächsten zwölf Monate wegfallen. Latente Steueransprüche und -verbindlichkeiten  werden als langfristige Vermögenswerte bzw. Schulden klassifiziert.  
Zuwendung der öffentlichen Hand:  
Wolford erhielt im Geschäftsjahr 2023 und den Jahren davor Zuwendungen der öffentlichen Hand  im Sinne des IAS 20 - im Wesentlichen in Form von Covid-19-Zuschüssen. Solche Zuschüsse  werden erfasst, sobald hinreichende Sicherheit besteht, dass alle Förderbedingungen erfüllt sind  und der Zuschuss in voller Höhe gewährt wird. Die Zuwendungen werden in der Folge in den  sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten erfasst und über die Nutzungsdauer des betreffenden  immateriellen Vermögenswerts bzw. entsprechend den Bedingungen der Zuwendungen  erfolgswirksam aufgelöst.  
Bemessung des beizulegenden Zeitwerts:  
Der beizulegende Zeitwert ist eine marktbasierte Bewertung. Für einige Vermögenswerte und  Schulden sind identifizierbare Markttransaktionen oder Marktinformationen verfügbar, während  
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für andere Vermögenswerte und Schulden möglicherweise keine identifizierbaren  Markttransaktionen oder Marktinformationen verfügbar sind. Ist ein Preis für einen identischen  Vermögenswert oder eine identische Schuld nicht identifizierbar, wird eine andere  Bewertungsmethode verwendet. Um die Konsistenz und Vergleichbarkeit bei der Bemessung des  beizulegenden Zeitwerts zu erhöhen, gibt es drei Level der Fair-Value-Hierarchie.  
Level 1: notierte Marktpreise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder  Verbindlichkeiten  
Level 2: Die für die Bewertung verwendeten Inputfaktoren sind direkt oder indirekt am Markt  beobachtbar  
Level 3: Die Inputfaktoren sind auf dem Markt nicht beobachtbar  
Für weitere Informationen zum beizulegenden Zeitwert und zu Finanzinstrumenten wird auf  Kapitel V verwiesen.  
Wesentliche rechnungslegungsbezogene Schätzungen und Annahmen  
Bei der Erstellung des Konzernabschlusses müssen vom Management zu einem gewissen Grad  Schätzungen und Annahmen getroffen werden, die sich auf den Ansatz und die Bewertung von  Vermögenswerten, Rückstellungen und Schulden, die Angabe sonstiger Verpflichtungen zum  Bilanzstichtag sowie die Erfassung von Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode  auswirken. Unsicherheiten zu diesen Annahmen und Schätzungen könnten zu Ergebnissen  führen, die eine wesentliche Anpassung des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder  Schulden in zukünftigen Perioden erforderlich machen.  
Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Ermittlung der  wirtschaftlichen Nutzungsdauern von Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerten und  Nutzungsrechten, auf die im Rahmen von Werthaltigkeitstests verwendeten Prognosen und  Annahmen, auf den Ansatz von Wertminderungen auf Vorräte und Forderungen aus Lieferungen  und Leistungen (Notes 18 und 19), auf den Ansatz und die Bewertung latenter Steuern (Note 17)  sowie auf Rückstellungen (Note 27). Die Höhe der erforderlichen Rückstellungen wird auf Basis  von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit geschätzt und spiegelt alle Informationen wider, die  bei der Erstellung des Konzernabschlusses zur Verfügung standen.  
Bei   der   Ermittlung   der   langfristigen   Personalrückstellungen   wird   auf   versicherungsmathematische Berechnungen abgestellt. Diese Berechnungen basieren auf  Annahmen zu Abzinsungssätzen, zukünftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen, Fluktuation und  Sterblichkeitsraten, Pensionsantrittsalter und Lebenserwartung sowie zukünftige Rententrends.  Änderungen dieser Parameter können das Ergebnis erheblich beeinflussen.  
Die Rückstellungen für Umsatzretouren spiegeln die bestmögliche Schätzung des Managements  zu den erwarteten Produktrücksendungen wider und bestimmt die damit verbundene  Verbindlichkeit für künftige Rückerstattungen. Die Berechnung des Verkaufsbonus stellt die  bestmögliche Schätzung des Managements über den voraussichtlich zu zahlenden Betrags dar.  Er basiert ebenso auf historischen Trends.  
Ebenso beruht die Berechnung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und  Leistungen im Wesentlichen auf Annahmen und Schätzungen, die sich unter anderem auf die  Kreditwürdigkeit der Kunden und die erwartete zukünftige wirtschaftliche Entwicklung beziehen.  
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Latente Steuern wurden auf Grundlage der erwarteten zukünftigen Steuersätze und auf der  Grundlage einer Beurteilung der Fähigkeit des Unternehmens, in der Zukunft ein zu versteuerndes  Ergebnis zu erzielen, erfasst. Mögliche Änderungen der Steuersätze oder Abweichungen zwischen  tatsächlichem und erwartetem zu versteuerndem Ergebnis können zu einer Abschreibung von  aktiven latenten Steuern führen.  
Die Laufzeiten der Leasingverhältnisse werden unter Zugrundelegung der unkündbaren  Grundmietzeit bestimmt und berücksichtigen Zeiträume, die sich aus Verlängerungsoptionen  ergeben, deren Ausübung als hinreichend sicher gilt. Bei der Beurteilung, ob es hinreichend sicher  ist, dass die Option zur Verlängerung oder Beendigung des Mietverhältnisses ausgeübt wird oder  nicht, werden Ermessensentscheidungen getroffen. Bei diesen Entscheidungen werden alle  relevanten Faktoren berücksichtigt, die einen wirtschaftlichen Anreiz darstellen. Diese werden  überprüft und neu bewertet, wenn neue Informationen auftauchen. Dies kann dazu führen, dass  Anpassungen der Leasinglaufzeiten vorgenommen werden, was zu einer Neubewertung der  jeweiligen Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte führen kann.  
Wie in Note (32) Leasing in der Konzernbilanz beschrieben, führten einige Leasingänderungen zu  einer Veränderung der Buchwerte der Leasingverbindlichkeiten und der Nutzungsrechte. Die  Hauptgründe für diese Änderungen waren im Wesentlichen vorzeitige Kündigungen von  Leasingverhältnissen oder Verlängerungen der Laufzeit von Leasingverhältnissen, die in der  Erstbewertung nicht berücksichtigt wurden.  
Die Fähigkeit des Konzerns, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und gegebenenfalls Sachverhalte  im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben, ist ebenfalls mit  Unsicherheiten behaftet. Wir verweisen auf das Kapitel Fortführung des Unternehmens (Going  Concern) am Anfang des Anhangs.  
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5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG  
Die Wolford Gruppe ist nach Regionen organisiert, mit dem Ziel, eine größtmögliche  Marktdurchdringung zu erzielen. In jeder Vertriebsgesellschaft gibt es die Funktion eines  Verkaufsdirektors, der die länderspezifischen Gegebenheiten vor Ort am besten beurteilen kann  und den Geschäftsbetrieb entsprechend steuern kann. Die Tochtergesellschaften in den  jeweiligen Ländern sind für den Vertrieb aller von Wolford entwickelten Produkte sowie der  Handelsware verantwortlich. Bei diesen Produkten handelt es sich um hochwertige Legwear,  Ready-to-wear, Lingerie, Beachware und Accessoires.  
Die Wolford Gruppe gliedert sich in sechs berichtspflichtige Segmente: Österreich, Deutschland,  Italien, übriges Europa, Nordamerika und Asien, bestehend aus den dort ansässigen juristischen  Einheiten. Ab 2024 wird Italien separat und nicht mehr als Teil von "übriges Europa" ausgewiesen.  Das Segment Österreich umfasst neben dem Online-Geschäft auch die Produktions- und  Vertriebsaktivitäten für Österreich und bis zum 19. August 2024 für jene Länder, die keine eigenen  Wolford-Tochtergesellschaften haben. Wie bereits berichtet, wurde nach einer Umstrukturierung  des Geschäftsmodells am 19. August 2024 die Tochtergesellschaft Wolford Italy S.r.l. als  Hauptgesellschaft für die Verwaltung aller Wholesale- und E-Commerce-Aktivitäten der Gruppe  bestimmt.  
Bei der Festlegung der Struktur der Segmente achtete Wolford darauf, dass sowohl  wirtschaftliche Merkmale als auch Aspekte wie das jeweilige Produkt und die Dienstleistung, die  Kundengruppe und der Vertriebskanal innerhalb der aggregierten Segmente einander gleichen.  Das Segment Übriges Europa umfasst alle europäischen Vertriebsgesellschaften außerhalb  Österreichs, Deutschlands und Italien inklusive der Produktionsgesellschaft in Slowenien. Das  Segment Nordamerika bündelt die Aktivitäten des Unternehmens in den USA und Kanada,  während das Segment Asien die Gesellschaften in Hongkong und Shanghai repräsentiert.  
Die Steuerung der regionalen Vertriebsgesellschaften erfolgt anhand ihres jeweiligen operativen  Ergebnisses (EBIT). Für die Vertriebsgesellschaften werden monatliche Berichte erstellt, die auch  eine Betrachtung der eigenen Retailstandorte auf Store-Ebene enthalten. Das Reporting für das  Segment Wholesale fokussiert sich auf die wichtigsten Key Accounts. Die Verrechnung zwischen  den Segmenten basiert auf einheitlichen Großhandelspreisen abzüglich länderspezifischer  Rabatte.  
Die Umsatzerlöse im Segment Übriges Europa verteilt sich wie folgt: Frankreich mit €6.735T oder  23 % (2023: €8.998T oder 20 %), Großbritannien (einschließlich der Niederlassung Irland) mit  €3.472T oder 12 % (2023: €7.104T oder 16 %), Skandinavien mit €2.044T oder 7 % (Geschäftsjahr  2023: €5.863T oder 13 %), Spanien (einschließlich der Niederlassung Portugal) mit €4.289T oder  15 % (2023: €5.283T bzw. 12 %) sowie andere europäische Staaten mit €12.448T bzw. 43 % (2023:  €11.152T bzw. 25 %). Von den Umsatzerlösen in Höhe von €25.930T im Segment Nordamerika  entfielen €25.442T bzw. 98 % (2023: €30.655T bzw. 97 %) auf die USA und €488T bzw. 2 % (2023:  €959T bzw. 3 %) auf Kanada. Den Segmentinformationen liegen dieselben Bilanzierungs-,  Ausweis- und Bewertungsmethoden zugrunde, die auch im Konzernabschluss angewandt  werden. Die in der Spalte Konsolidierung ausgewiesenen Beträge sind das Ergebnis von  Konzernkonsolidierungen.  
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Segmentberichterstattung  
DEUTSCH- ÜBRIGES NORD-
2024 in €T ÖSTERREICH LAND ITALIEN EUROPA AMERIKA ASIEN ÜBERLEITUNG GRUPPE
Umsatzerlöse 28.604 6.672 16.565 29.035 25.930 6.675 -25.107 88.37
davon Innenumsätze 15.257 0 4.206 5,630 0 14 -25.107
Außenumsätze 13.346 6.672 12.360 23,405 25.930 6.661 0 88.37
EBIT -32.040 401 -5.496 -1.365 -5.103 -1.793 2.768 -42.62
Segmentvermögen 40.435 9.802 74,593 47.426 23.494 5.217 -102.528 98.43
Segmentschulden 126.206 7.417 21.073 33.807 59,366 20.414 -81.406 186.87
Investitionen (exkl. Modifikationen ,inkl. Zugänge von Nutzungsrechten) 286 340 1.613 785 2.293 180 0 5.49
Abschreibung -1.987 -960 -1.249 -3.427 -4.066 -955 0 -12.64
Wertminderungen 0 -222 -433 -2.790 -1.597 -715 0 -5.75
Wertaufholungen 0 67 0 265 0 0 0 33
Mitarbeiter (FTE)* 222 45 84 301 91 41 0 78
* Stand 31. Dezember  
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DEUTSCH- ÜBRIGES NORD-
2023 in EUR T ÖSTERREICH LAND EUROPA AMERIKA ASIEN ÜBERLEITUNG GRUPPE
Umsatzerlöse 67.922 11.144 52.438 31.614 9.284 -46.605 125.797
davon Innenumsätze 38.936 ,0 7.669 0 0 -46.605 0
Außenumsätze 28.986 11.144 44.769 31.614 9.284 0 125.797
EBIT -17.396 933 4.427 -6.283 -1.518 2.138 -17.698
Segmentvermögen 112.028 9.077 65.225 28.677 7.457 -88.283 134.181
Segmentschulden 101.074 6.886 49.846 53.623 18.872 -61.707 168.594
Investitionen (inkl. Modifikationen und Zugänge Nutzungsrechte) 936 38 2.551 7.076 2.080 581 13.263
Abschreibungen -2.087 -1.290 -5.116 -4.727 -724 184 -13.760
Wertminderungen -420 -213 -1.790 -3.456 -326 0 -6.205
Wertaufholungen 0 0 1.491 800 0 0 2.290
Mitarbeiter (FTE)* 278 55 466 104 49 0 952
* Stand 31. Dezember  
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II. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-  
GESAMTERGEBNISRECHNUNG  
(1) Umsatzerlöse  
Die Umsätze werden fast ausschließlich aus dem Verkauf von Legwear, Ready-to-wear, Lingerie,   Beachware, Accessoires und Handelswaren erzielt. In den folgenden Tabellen werden die Erlöse  aus Verträgen mit Kunden nach den wichtigsten Produktgruppen sowie Distributionskanälen  aufgeschlüsselt.  
Die Aufgliederung nach geografischen Hauptmärkten findet sich in den Details zur operativen   Segmentberichterstattung in „I. Grundsätze der Rechnungslegung“ unter „5.  Segmentberichterstattung.  
in T 2024 2023
Legwear 34.650 48.926
Ready-to-wear 40.426 56.222
Lingerie 12.663 18.948
Accessoires, Beachware,
und Handelsware 635 1.701
Gesamt 88.374 125.797
Mit einem Beitrag von 46 % im Geschäftsjahr 2024 (2023: 45 %) hat der Produktbereich Ready-to-   wear den größten Anteil am Umsatz. Mit einem Umsatzbeitrag von 39 % (2023: 39 %) war Legwear  im Geschäftsjahr 2024 die zweitgrößte Produktgruppe. Lingerie, Beachwear, Accessoires und  Handelswaren erzielten einen Gesamtumsatzanteil von 15 % (2023: 16 %).  
in T 2024 2023
Boutiquen 44.209 55.143
Konzessionen Stores-in-Stores 6.420 7.696
Online-Geschäft 19.934 30.106
Factory Outlets 6.076 8.786
Kauf- und Warenhäuser 5.776 9.672
Fachhandel 5.163 12.947
Eigenmarke 796 1.447
Gesamt 88.374 125.797
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(2) Sonstige betriebliche Erträge  
in €T 2024 2023
Zuschüsse und Subventionen 0 3.383
Erträge aus der Änderung von Leasingverträgen 4.221 3.532
66 1.965
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen, Zuschüssen und Subventionen
Erträge aus Währungsdifferenzen 1.026 0
Restaurant-Einnahmen 329 320
Sonstige 234 472
Gesamt 5.876 9.673
Im Geschäftsjahr 2023 erhielt der Konzern Zuschüsse aus Covid-19-Hilfsprogrammen   ("Fixkostenzuschuss"), die bereits im Geschäftsjahr 2021 beantragt wurden, in Höhe von  insgesamt €2.849T. Da zum 31. Dezember 2022 und 2021 bereits ein Betrag in Höhe von €1.176T  als sonstige Forderungen aus Zuwendungen ausgewiesen wurde, beläuft sich der Effekt in der  Gewinn- und Verlustrechnung aus den im Geschäftsjahr 2023 erhaltenen Covid-19-Zuschüssen  auf €1.673T. Darüber hinaus erhielt der Konzern im Geschäftsjahr 2023 Zuschüsse für  Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie für Personalvergütungen in Höhe von €1.710T. Im  Geschäftsjahr 2024 gab es keine staatlichen Zuschüsse.  
Aufgrund eines geringeren Umfangs von vermieteten Gebäuden bzw. der vorzeitigen Beendigung   von Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2024 Erträge aus der Änderung von Leasingverträgen  in Höhe von €4.221T (2023: €3.532T) verbucht.  
Aufgrund der Schließung verschiedener Stores im Geschäftsjahr 2023 wurden die damit   verbundenen Sachanlagen veräußert. Da ein Teil der Vermögenswerte bereits in den Vorjahren  wertgemindert wurde, führte die Wertaufholung aus der Vergangenheit zu Gewinnen in Höhe von  €705T für Mieteinbauten und €84T für sonstige Einrichtungen. Im Geschäftsjahr 2024 gab es nur  geringfügige Veräußerungen, die zu einem Ertrag von €66T führten.  
Während es im Geschäftsjahr 2023 zu einem Verlust aus Währungsdifferenzen in Höhe von €-   656T kam, gab es im Geschäftsjahr 2024 einen Gewinn von €1.026T, was auf konzerninterne  Währungsdifferenzen zurückzuführen ist, die hauptsächlich aus dem USD resultieren.  
29  
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(3) Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene  
Leistungen  
in T 2024 2023
Rohmaterial 11.529 20.795
Energie 1.390 1.538
Dienstleistungen 767 2.218
Gesamt 13.686 24.552
Die Kosten für Material und bezogene Leistungen sanken um -45 % (2023: -20,9 %), was zum einen   auf einen unterjährigen Produktionsstopp zurückzuführen ist, der auf Schwierigkeiten mit dem  neuen Logistikdienstleister zurückzuführen war, und zum anderen auf einen weiteren Stopp Ende  2024 aufgrund finanzieller Engpässe.  
(4) Personalaufwand  
in €T 2024 2023
Löhne 5.254 6.306
Gehälter 34.509 36.253
Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie
vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge 8.170 9.387
Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen 1.250 771
davon für das Management 0 0
Sonstige Sozialaufwendungen 1.118 1.063
Gesamt 50.301 53.780
Der Rückgang des Personalaufwands ist auch mit dem Abschluss der einzelnen Maßnahmen im   Rahmen der Restrukturierung von Wolford verbunden.  
Infolge zusätzlicher Schließungen von Stores und administrativer Maßnahmen sank die   durchschnittliche Zahl der Vollzeitbeschäftigten auf 859 (2023: 1.008).  
30  
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Personalstand  
Die Wolford Gruppe beschäftigte durchschnittlich folgende Anzahl von Mitarbeitern   Vollzeitbasis:  
Personalstand auf Vollzeitbasis (FTE) 2024 2023
Durchschnittliche Gesamtzahl der Beschäftigten, 859 1,008
davon Arbeiter 175 283
davon Angestellte 678 714
davon Lehrlinge 7 11
(5) Sonstige betriebliche Aufwendungen  
in €T 2024 2023
Rechts- und Beratungskosten 6.468 9.995
Marketingaufwendungen 5.281 8.616
Frachtkosten 7.866 8.821
Miet- und Leasingaufwendungen 4.357 4.871
Online-Vertrieb 3.402 3.903
EDV-Kosten 6.164 5.575
Zölle 1.132 2.694
Kreditkarten- und Bankgebühren 1.481 1.934
Kommissionen 1.640 3.015
Versicherungsaufwendungen 885 1.048
Steuern (ohne Ertragsteuer) 596 199
Instandhaltungsaufwendungen 320 631
Reisekosten 677 523
Gebühren und Entgelte 654 569
Telefonaufwand 655 571
Sonstige 3.696 4.296
Gesamt 45.274 57.259
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um €11.985T auf €-45.274T (2023:   €-57.259T). Hauptgründe für den Rückgang waren geringere Beratungs- und Marketingkosten.  
31  
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Der Posten "Sonstige" in Höhe von €3.696T beinhaltet Rückbelastungen in Höhe von €554T (2023:   €480T), KFZ-Kosten in Höhe von €260T (2023: €327T), Kosten für Büromaterial in Höhe von €172T  (2023: €215T) und Portokosten in Höhe von €133T (2023: €194T).  
(6) Wertminderungsaufwand aus Forderungen aus  
Lieferungen und Leistungen  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden Wertminderung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   in Höhe von €-1.074T erfasst (2023: €-111T). Für weitere Details zu den Wertminderungen von  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie zu den Angaben zu IFRS 9 wird auf III.  Erläuterungen zur Bilanz, (19) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verwiesen.  
(7) Abschreibungen, Wertminderungen und  
Wertaufholungen  
Die Abschreibungen sowie Netto-Wertminderungseffekte beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf   €-18.069T (2023: €-17.675T).  
Die Erholung des weltweiten Zinsniveaus im Vergleich zu 2023 wurde im Rahmen des   Werthaltigkeitstests für das Geschäftsjahr 2024 entsprechend berücksichtigt. Die für die  Werthaltigkeitstests herangezogenen länderspezifischen Diskontierungsfaktoren (WACC nach  Steuern) lagen bei 7,8 % - 10,0 % (2023: 7,67 % - 12,57 %).  
Der Umsatz für die Retail Stores wurde auf Basis der tatsächlichen Umsätze des Geschäftsjahres   2024 unter Berücksichtigung eines moderaten Anstiegs in den kommenden Jahren geplant. Die  Annahmen basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, der erwarteten Entwicklung des  Marktes basierend auf öffentlichen Studien bzw. Inflationserwartungen. Dabei wurden  insbesondere länderspezifische Unterschiede berücksichtigt:  
in T 2024 2023
Wertberichtigung von Nutzungsrechten -4.804 -5.634
Wertberichtigung auf Sachanlagen -952 -571
Wertminderungen -5.757 -6.205
Zuschreibungen auf Nutzungsrechte 280 2.220
Zuschreibungen auf Sachanlagen 52 70
Wertaufholungen 332 2.290
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Die Wertminderungen verteilen sich auf die Segmente Nordamerika €1.597T (2023: €3.072T),   Asien €715T (2023: €326T), Deutschland €222T (2023: €185T), übriges Europa €2.788T (2023:  €2.051T mit Italien) und Italien €433T (2023: €438T). Hauptgründe für das wesentliche Ergebnis  des Werthaltigkeitstests der Vermögenswerte waren der negative makroökonomische Ausblick  und das unverändert hohe Marktzinsniveau. Daher führten die auf Basis der Planzahlen 2025  abgeleiteten Free Cashflows unter Berücksichtigung aller relevanten Parameter und weiterhin  hoher WACCs in Einzelfällen zu einer Unterschreitung des Buchwerts durch den Nutzungswert.  
Darüber hinaus wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Eine Veränderung der   Wachstumsrate um –1% und eine Veränderung des WACC um +1% würde zu einer Wertminderung  führen.  
Die Wertaufholungen in Höhe von €332T (2023: €2.290T) betrafen ausschließlich Sachanlagen   (einschließlich Nutzungsrechte) und verteilen sich wie folgt auf die Segmente: Übriges Europa mit  €265T (2023: €1.491T), Deutschland mit €67T (2023: €0T).  
(8) Finanzergebnis  
in T 2024 2023
Zinsen und ähnliche Erträge 9 40
Zinsen auf Gesellschafterdarlehen -6.337 -4.145
Zinsen auf Leasingverbindlichkeiten -3.184 -3.550
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -427 -405
Zinsen auf langfristige Personalrückstellungen -424 -471
Erträge aus Wertpapieren 29 62
Währungsverluste/-gewinne aus konzerninternen Darlehen 1.510 -1.231
Aufwand aus Wertpapieren -30 0
Finanzergebnis -8.854 -9.700
Seit dem Geschäftsjahr 2021 wurden seitens Fosun Fashion Group (Cayman) Limited mehrere   Gesellschafterdarlehen mit einer Laufzeit von einem Jahr zu einem Zinssatz von 12% p.a. gewährt  und deren Laufzeit teilweise verlängert. Zum 31. Dezember 2022 beliefen sich die gewährten  Kredite auf €32.500T. Zuzüglich Zinsen betrug der Saldo zu diesem Zeitpunkt €35.700T. Im  Geschäftsjahr 2022 wurden weitere Kredite in Höhe von €15.000T in verschiedenen Tranchen und  unterschiedlichen Rückzahlungsterminen gewährt, wobei die Laufzeiten Ende November 2022  bis 2023 – mit Ausnahme einer Tranche in Höhe von €2.000T - verlängert wurden. Es wird hierzu  auf Note (25) Finanzverbindlichkeiten verwiesen.  
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Im Geschäftsjahr 2024 gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited verschiedene   zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt €29.050T (2023: €9.700T und €1.200T)  zu einem Zinssatz von 12 % p.a. mit einer Laufzeit von jeweils einem Jahr.  
Im Geschäftsjahr 2024 sind auf diese Darlehen Zinsen in Höhe von €-6.337T (2023: €-4.145T)   angefallen. Es wurden keine Zinsen gezahlt, sondern die Finanzverbindlichkeiten erhöht.  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden sonstige finanzielle Gewinne in Höhe von € 1.510T (2023: Verlust   von €-1.231T) erzielt, die aus der Bewertung von konzerninternen Darlehen in anderen Währungen  als € resultieren.  
(9) Ertragsteuern  
Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands setzen sich wie folgt zusammen:  
in T 2024 2023
Gesamtergebnisrechnung
Laufender Steueraufwand -253 -676
Latenter Steueraufwand 61 -2.681
Gesamt -192 -3.357
Im laufenden Steueraufwand sind Steuern in Höhe von €-8T aus Vorperioden enthalten (2023: €-   142T).  
in T 2024 2023
Entwicklung latenter Steuersaldo
Latente Steueransprüche und latente Steuerverbindlichkeiten zum 1. Januar 1.348 3.697
Verluste aus Währungsdifferenzen nach Steuern 65 -60
Im Ergebnis nach Steuern erfasste latente Steuern 61 -2.681
Im sonstigen Gesamtergebnis erfasste latente Steuern 0 392
Latente Steueransprüche und latente Steuerverbindlichkeiten zum 31.
Dezember 1.414 1.348
Die Überleitung der Ertragsteuerbelastung unter Anwendung des österreichischen   Körperschaftsteuersatzes von 23 % (2023: 24 %) auf den effektiven Steuersatz der Periode stellt  sich wie folgt dar:  
34  
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in €T 2024 2023
Ergebnis vor Steuern -51.482 -27.398
Steueraufwand/-ertrag in Höhe von 23 % (2024) und 24 % (2023) 11.841 6.576
Auswirkungen von Steuersatzänderungen 0 0
Abweichende ausländische Steuersätze 386 379
Steuereffekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage -1.475 -917
Steuern aus Vorperioden -8 -142
Verluste des laufenden Jahres, für die kein latenter Steueranspruch angesetzt
wurde -11.699 -8.052
Abwertung von aktiven latenten Steuern 0 -2.060
Latente Steuern, die in frühere Perioden nicht berücksichtigt wurden 757 906
Sonstige 6 11
Effektive Steuerbelastung -192 -3.299
Effektiver Steuersatz 0 % 12%
Der niedrige effektive Steuersatz von 0 % (2023: 12 %) ist auf den Nichtansatz von aktiven latenten   Steuern zurückzuführen.  
Am 20. Januar 2022 wurde die ökosoziale Steuerreform in Österreich in Kraft gesetzt. Diese sieht   eine schrittweise Absenkung des Körperschaftsteuersatzes in Österreich von 25,0 % auf 23,0 %  vor (2023: 24,0 %; ab 2024: 23,0 %).  
(10) Erläuterungen zum sonstigen Ergebnis  
Die Wolford AG hat im Geschäftsjahr 2024 einen versicherungsmathematischen Gewinn vor   Steuern in Höhe von €18T (2023: versicherungsmathematischer Verlust €-1.653T) erzielt. Auf  diesen Gewinn sind im Geschäftsjahr 2024 keine latenten Steuern zu verzeichnen (2023: €392T).  Zusammen mit dem Ergebnis aus der Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe in  Höhe von €-2.370T (2023: €1.202T) ergibt sich ein sonstiges Ergebnis von €-2.352T (2023: €-59T).  
(11) Verlust je Aktie/Ergebnisverwendungsvorschlag  
Der Verlust je Aktie ergibt sich aus der Division des Verlusts nach Steuern von €-51.674T (2023: €-   30.755T) durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Stammaktien, bereinigt um anteilig  gehaltene eigene Aktien. Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Grundkapital durch die Ausgabe von  2.934.515 neuen Aktien zum 8. Februar erhöht. 2023, was zu einer Anzahl ausgegebener Aktien  von 9.653.666 führt); Das Grundkapital erhöhte sich auf €46.337.596,80 und es wurde ein  Nettozufluss von €17.427.105,00 erzielt.  
35  
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Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Aktien belief sich im Geschäftsjahr   2024 auf 9.653.666 (2023: 9.195.697).  
Der Verlust je Aktie für das Geschäftsjahr 2024 beläuft sich auf €-5,40 (unverwässert =   verwässert) (2023: €-3,34 (unverwässert   = verwässert). Der Vorstand der Wolford   Aktiengesellschaft schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.  
Die Basis für die Berechnung des Verlusts je Aktie (unverwässert = verwässert) stellt sich wie folgt   dar:  
in T 2024 2023
Ausgegebene Aktien zum Ende des Geschäftsjahres 9.653.666 9.653.666
Gewichtete Gesamtzahl ausstehender Aktien 9.653.666 9.283.837
abzüglich durchschnittlichen Bestands eigener Aktien -88.140 -88.140
9.565.526 9.195.697
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III. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ  
(12) Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechte)  
Die Entwicklung des Sachanlagevermögens ist im Konzernanlagenspiegel detailliert dargestellt.  Grundstücke mit einem Buchwert von €521T (2023: €521T) werden in der Zeile "Grundstücke,  Erbbaurechte und Gebäude, einschließlich Gebäude auf Grundstücken Dritter" ausgewiesen.  
Es sind keine Sachanlagen verpfändet.  
Für Erläuterungen zu den erfassten Wertminderungen wird auf (II.) Erläuterungen zur Konzern-  Gesamtergebnisrechnung, Note (7) Abschreibungen verwiesen.  
Aufgrund der Schließung verschiedener Stores im Geschäftsjahr 2024 wurden entsprechende  Sachanlagen veräußert.  
(13) Firmenwerte  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine Wertminderungen auf Firmenwerte vorgenommen (2023:  €0T).  
(14) Sonstige immaterielle Vermögenswerte  
Die Entwicklung der sonstigen immateriellen Vermögenswerte ist im Konzernanlagenspiegel  detailliert dargestellt. Es bestehen – wie auch im Vorjahr – keine Verpflichtungen für den Erwerb  von immateriellen Vermögenswerten. Immaterielle Vermögenswerte bestehen im Wesentlichen  aus Software.  
Für immaterielle Vermögenswerte gab es im Geschäftsjahr 2024 – wie auch 2023 - keinen  Wertminderungsbedarf.  
Es sind keine immateriellen Vermögenswerte als Sicherheit verpfändet.  
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Konzernanlagenspiegel  
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
STAND:
in €T STAND: 01.01.2024 WÄHRUNGSDIFFERENZEN ZUGANG ABGANG
31.12.2024
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten,
einschließlich Bauten auf fremden Grund 22.868 671 661 -1.169 23.031
Technische Anlagen und Maschinen 27.141 0 0 -307 26.834
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.014 315 138 -851 29.616
Nutzungsrechte 87.879 2.332 9.519 -35.058 64.672
Anzahlungen auf im Bau befindliche Anlagen 1.879 0 36 0 1.915
169.781 3.318 10.354 -37.385 146.068
Firmenwerte 825 46 0 -841 30
Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.293 13 1.293 0 17.599
16.293 13 1.293 0 17.599
Gesamt 186.899 3.377 11.647 -38.226 163.697
38  
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KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN UND WERTMINDERUNGEN BUCHWERTE
STAND
STAND WÄHRUNGS- STAND STAND
01.01.2024 DIFFERENZEN WERTMINDERUNG WERTAUFHOLUNGEN ZUGANG ABGANG 31.12.2024 01.01.2024 31.12.2024
16,876 540 529 -29 756 -1,125 17,547 5,992 5,484
26,268 0 0 0 304 -303 26,269 872 563
28,803 151 423 -23 349 -843 28,860 1,206 758
32,984 1,233 4,804 -280 10,769 -20,768 28,743 54,896 35,930
1,731 0 0 0 0 0 1,731 149 184
106,663 1,924 5,757 -332 12,178 -23,040 103,150 63,114 42,918
742 47 0 0 0 -789 0 83 30
15,370 12 0 0 466 0 15,848 922 1,750
15,370 12 0 0 466 0 15,848 922 1,750
122,776 1,983 5,757 -332 12,644 -23,829 118,998 64,119 44,698
39  
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Konzernanlagenspiegel  
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
WÄHRUNGS- STAND:
in €T STAND: 01.01.2023 DIFFERENZEN ZUGANG ABGANG 31.12.2023
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grund 23.384 -382 1.085 -1.220 22.868
Technische Anlagen und Maschinen 27.146 0 25 -31 27.141
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.841 -153 666 -339 30.014
Nutzungsrechte 103.836 -1.097 30.341 -45.201 87.879
Anzahlungen auf im Bau befindliche Anlagen 1.753 -1 165 -38 1.879
185.961 -1.634 32.282 -46.828 169.781
Firmenwerte 855 -30 0 0 825
Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten 15.588 -10 715 0 16.293
15.588 -10 715 0 16.293
Gesamt 202.403 -1.673 32.997 -46.828 186.899
40  
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KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN UND WERTMINDERUNGEN BUCHWERTE
STAND
STAND WÄHRUNGS- STAND STAND
01.01.2023 DIFFERENZEN WERTMINDERUNG WERTAUFHOLUNG ZUGANG ABGANG 31.12.2023 01.01.2023 31.12.2023
17.749 -319 399 -44 1.016 -1.925 16.876 5.636 5.992
25.901 0 0 0 398 -31 26.268 1.245 872
28.809 -145 172 -26 422 -424 28.808 1.032 1.206
55.420 -759 5.634 -2.220 11.701 -36.793 32.984 48.415 54.896
1.731 -1 0 0 0 0 1,731 22 149
129.610 -1.224 6.205 -2.290 13.538 -39.172 106.668 56.350 63.114
768 -26 0 0 0 0 742 86 83
15.158 -10 0 0 222 0 15.370 430 922
15.158 -10 0 0 222 0 15.370 430 922
145.537 -1.260 6.205 -2.290 13.760 -39.172 122.781 56.866 64.119
41  
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(15) Langfristige finanzielle Vermögenswerte  
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten Investmentfondsanteile, die gemäß   IFRS 9 erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.  
Die erfolgswirksame Veränderung des beizulegenden Zeitwerts belief sich im Geschäftsjahr 2024   auf €21T (2023: €48T).  
(16) Langfristige Forderungen und Vermögenswerte  
Bei den in diesem Posten erfassten Beträgen handelt es sich im Wesentlichen um Kautionen in   Höhe von €1.635T (2023: €1.702T) sowie um verfügungsbeschränkte langfristige liquide Mittel für  Kautionen und Zollgarantien (2024: €1.116T und 2023: €1.022T).  
(17) Latente Steueransprüche und latente  
Steuerverbindlichkeiten  
Latente Steueransprüche und latente Steuerverbindlichkeiten resultieren aus temporären   Bilanzierungsdifferenzen zwischen den im IFRS-Abschluss erfassten Buchwerten und den  entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen für die jeweiligen Posten.  
31.12.2024 31.12.2023
in T AKTIV PASSIV AKTIV PASSIV
Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechte) 3.070 3,802 1.007 6.997
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0
Vorräte 401 38 451 69
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige 630 75 787 140
Forderungen und Vermögenswerte
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen 842 14 972 19
Sonstige Rückstellungen 146 282 119 288
Leasingverbindlichkeiten 1.724 1.227 5.360 0
Sonstige Verbindlichkeiten 72 27 296 131
Sonstige -5 0 0 0
Latente Steueransprüche/
Latente Steuerverbindlichkeiten 6.880 5.465 8.992 7.644
Aufrechnung gegenüber derselben Steuerbehörde -5.458 -5.458 -7.629 -7.629
Saldierte aktive und passive Steuerabgrenzung 1.422 7 1.363 15
Latente Steueransprüche auf temporäre Differenzen in Höhe von €8.252T (2023: €6.917T) wurden   aufgrund der anhaltenden Verlustsituation und der daraus resultierenden Unsicherheit nicht oder  nie als aktive latente Steuern angesetzt. Überhänge aktiver latenter Steueransprüche über latente  
42  
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Steuerverbindlichkeiten in Höhe von €1.420T (2023: €1.363T) wurden berücksichtigt. Diese   wurden als werthaltig angesehen, da für die betroffenen Tochtergesellschaften künftig zu  versteuernde Gewinne erwartet werden. Für steuerliche Verlustvorträge werden keine aktiven  latenten Steuern angesetzt, da eine künftige Inanspruchnahme nicht hinreichend wahrscheinlich  ist. Für nicht ausgeschüttete Gewinne aus Tochtergesellschaften der Wolford AG in Höhe von  €4.486T werden keine latenten Steuerverbindlichkeiten angesetzt, da die Anforderungen des IAS  12.39 nicht erfüllt sind. Die Wolford AG ist in der Lage, den Zeitpunkt der Auflösung der  temporären Differenz zu steuern, es sind jedoch in absehbarer Zeit keine Auszahlungen geplant.  
Zum Bilanzstichtag verfügte das Unternehmen über ungenutzte steuerliche Verlustvorträge in   Höhe von €242.765T (2023: €167.801T). Von den ungenutzten steuerlichen Verlustvorträgen  wurden in Höhe von €242.765T (2023: €167.801T) keine latenten Steuern aktiviert.  
Verlustvorträge in Höhe von €239.705T (2023: €164.727T) sind nicht verfallbar. Verluste in Höhe   von €3.060T (2023: €3.074T) sind innerhalb von 1 bis 5 Jahren verfallbar.  
(18) Vorräte  
Die Vorräte sind wie folgt strukturiert:  
in T 31.12.2024 31.12.2023
Fertige Erzeugnisse und
Handelswaren 18.494 25.684
Unfertige Erzeugnisse 3.945 5.229
Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe 3.010 5.120
Gesamt 25.449 36.033
Die Vorräte werden artikelspezifisch bewertet. Dieses Bewertungsverfahren berücksichtigt die   Unterschiede bezüglich der Wiederverkäuflichkeit zwischen Essentials- und Trend-Artikeln sowie  das Artikelalter der fertigen Erzeugnisse. Zum Bilanzstichtag beträgt die Wertberichtigung auf  fertige Erzeugnisse und Handelswaren, unfertige Erzeugnisse und Rohstoffe beträgt €6.002T  (2023: €6.580T). Somit gab es im Geschäftsjahr 2024 eine Verminderung der Wertberichtigung  von €578T während es im Geschäftsjahr 2023 eine Erhöhung von €3.079T gab; es wurden keine  Zuschreibungen vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach dem gleitendem  Durchschnittspreisverfahren. Es wurden keine Vorräte als Sicherheit verpfändet.  
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(19) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
in T 31.12.2024 31.12.2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.031 14.763
Wertberichtigung -3.319 -2.661
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach
Wertberichtigung 8.712 12.102
Der Aufwand für Wertberichtigungen von uneinbringlichen Forderungen belief sich im   Geschäftsjahr 2024 auf €-1.074T (2023: €-111T). Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  wurden Wertberichtigungen aufgrund der erwarteten Kreditverluste über die Laufzeit (ECL nach  vereinfachtem Ansatz) gebildet.  
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen den Bereich   Wholesale der Wolford AG. Zur Überwachung des Ausfallrisikos werden die Kunden hinsichtlich  ihrer Kreditwürdigkeit in Kategorien eingeteilt. Bei der Bestimmung der Werthaltigkeit von  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle Veränderungen der Kreditwürdigkeit der  Kunden von der erstmaligen Festlegung der Zahlungsziele bis zum Bilanzstichtag und danach  berücksichtigt. Es gibt keine wesentliche Konzentration von Kreditrisiken, da Einzelforderungen  einen geringen Anteil an den Gesamtforderungen ausmachen und zwischen einzelnen  Forderungen keine Korrelation besteht. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und  Leistungen ist auf den unterschiedlichen Zeitpunkt der Einziehung im Vergleich zum Vorjahr  zurückzuführen.  
Die gewährten Zahlungsziele variieren von Kunde zu Kunde, bleiben aber dennoch in einem   üblichen Rahmen. Bevor eine neue Geschäftsbeziehung eingegangen wird, wird vorab die Bonität  des Kunden überprüft. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden kontinuierlich  überwacht, zudem werden externe Dienstleister für den Einzug überfälliger Zahlungen eingesetzt.  
Der gebildete ECL basiert auf spezifischen Länder- und Kundenrisiken, unterstützt durch externe   Ratings. Die Wertberichtigungen auf Forderungen im Online-Geschäft basierten auf historischen  Ausfallstatistiken. Kreditversicherungen wurden zum 31. Dezember 2023 beendet.  
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Die Wertminderung der Forderungen erfolgt spätestens mit der Übergabe an einen   Rechtsanwalt/Inkassobüro/Gericht (Level 3). Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus  Lieferungen und Leistungen entwickelten sich wie folgt:  
in T 31.12.2024 31.12.2023
1. Januar 2.661 2.269
Zuführung (+) / Auflösung (-) 1.322 831
Verbrauch -697 -437
Währungsdifferenzen 33 -3
31. Dezember 3.319 2.661
Die folgenden Tabellen enthalten Informationen über das Ausfallrisiko und die erwarteten   Kreditverluste für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2024 und zum  31. Dezember 2023.  
VERLUSTRATE
BRUTTOBUC WERTMINDER-
31.12.2024 in T HWERT UN
Wholesale 27,15% 11.893 3.229
Forderungen mit ECL 0,67% 5.982 40
Forderungen (Credit Impaired) 53,95% 5.911 3.189
Online 65,40% 138 90
BRUTTOBUCH WERTMINDERU
31.12.2023 in T VERLUSTRATE WERT NG
Wholesale 17,77% 14.467 2.571
Forderungen mit ECL 0,55% 10.935 60
Forderungen (Credit Impaired) 71,09% 3.532 2.511
Online 30,41% 296 90
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Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Eine Forderung gilt als endgültig   "uneinbringlich", wenn ein Rechtsanwalt/Inkassobüro/Gericht die Uneinbringlichkeit bestätigt. In  den Zahlen für 2023 wurden die Versicherungserträge aus Kreditversicherungen berücksichtigt,  die bis zum 31. Dezember 2023 bestanden. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die  weder wertgemindert noch überfällig sind, gab es zum Bilanzstichtag keine Anhaltspunkte dafür,  dass die Kunden ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen könnten.  
Im November 2021 wurde von der Wolford AG ein Factoring-Vertrag über Forderungen   abgeschlossen, der den Verkauf von Forderungen im Wert von bis zu €5.000T vorsieht, wobei die  ersten Transaktionen im Rahmen der Vereinbarung im Geschäftsjahr 2022 mit einem Volumen  von €6.660T wirksam werden. Die Factoring-Vereinbarung wurde mit Wirkung zum 31. Dezember  2023 gekündigt.  
Darüber hinaus schlossen die Tochtergesellschaften Wolford America Inc. und Wolford Canada   Inc. im August 2020 Factoring-Vereinbarungen über jeweils mindestens $5.500T für einen  Zwölfmonatszeitraum ab September 2020 ab, die im Dezember 2022 verlängert wurden (für  mindestens $4.000T für einen Zwölfmonatszeitraum ab September 2022 und für mindestens  $5.500T für einen Zwölfmonatszeitraum ab Januar 2023). Zum 31.12.2024 gibt es keine  bestehenden Factoring-Vereinbarungen auf Konzernebene mehr.  
in T 31.12.2024 31.12.2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach
Wertberichtigung 8.712 12.102
Nicht fällig 1.380 7.474
fällig in 1-30 Tagen 1.257 1.559
fällig in 3160 Tagen 495 587
fällig in 6190 Tagen 2.949 824
fällig in 91120 Tagen 1.151 15
fällig in > 121 Tagen 1.480 1.643
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(20) Sonstige Forderungen und Vermögenswerte  
Die sonstigen Forderungen setzten sich im Wesentlichen aus folgenden Posten zusammen:  
in T 31.12.2024 31.12.2023
Direktgeschäft zu Kunden (B2C) 2.229 3.496
Debitorische Kreditoren 1.954 2.734
Aktive Rechnungsabgrenzungen 2.472 2.005
Kautionen 1.376 1.275
Forderungen aus sonstigen Steuern 1.559 103
Ertragsteuerforderungen 119 373
Sonstige Forderungen 1.183 270
Gesamt 10.892 10.256
Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte belaufen sich auf insgesamt 10.892 T€, davon   sind 4.788 T€ kurzfristige finanzielle Vermögenswerte.  
Die Forderungen aus dem Direktgeschäft an Kunden (B2C) bestehen gegenüber   Kreditkarteninstituten oder anderen Online-Bezahldiensten.  
(21) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
Diese Position setzt sich zusammen aus Bankguthaben in Höhe von €2.977T (2023: €5.917T) und   Kassenbeständen in Höhe von €463T (2023: €553T).  
(22) Eigenkapital  
Die Zusammensetzung des Eigenkapitals und seine Entwicklung werden in der   Eigenkapitalveränderungsrechnung gesondert dargestellt.  
Grundkapital  
Das Grundkapital besteht aus 9.653.666 nennwertlosen Stückaktien, wobei jede Stückaktie dem   gleichen Anteil am Grundkapital entspricht. Es gibt keine Aktien mit besonderen Vorzugs- oder  Kontrollrechten.  
Die außerordentliche Hauptversammlung der Wolford AG vom 1. Dezember 2022 hat das   Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von €48.848.227,77 im Wege einer vereinfachten  Kapitalherabsetzung zum Zwecke der Verlustdeckung herabgesetzt, die Anzahl der Stückaktien  von €16.596.302,97 bis €32.251.924,80 beibehalten und beschlossen, das Grundkapital durch  Ausgabe von maximal 3.359.575 neuen Stückaktien auf bis zu €48.377.884,80 zu erhöhen, unter  
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Wahrung der Bezugsrechte. Die Kapitalherabsetzung wurde am 30. Dezember 2022 in das  Firmenbuch eingetragen. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien wurde auf €6,00 je Aktie festgelegt.  Das Gesamtausgabebetrag erreichte damit €20.157.450,00. Den Aktionären wurde das  gesetzliche Bezugsrecht eingeräumt.  
Am 18. Januar 2023 hat der Vorstand der Wolford AG die Bezugsfrist der von der  außerordentlichen Hauptversammlung der Wolford AG am 1. Dezember 2022 beschlossenen,  ordentlichen Kapitalerhöhung des Grundkapitals von €32.251.924,80 um bis zu €16.125.960,00  auf bis zu €48.377.884,80 durch Ausgabe von bis zu 3.359.575 neuen Aktien vom 23. Januar bis  zum 6. Februar 2023 (einschließlich) sowie den Valutatag mit voraussichtlich 14. Februar 2023  festgelegt.  
Wie bereits von der außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen, betrug der Bezugspreis  je neuer Aktie €6,00 und das Bezugsverhältnis 2:1 (2 Bezugsrechte berechtigen zum Bezug von 1  neuen Stammaktie). Die Bezugsrechte wurden am 23. Januar 2023 auf Basis des Saldos des  Depots zum 20. Januar 2023 um 23:59 Uhr an die Altaktionäre verbucht. Die Bezugsrechte tragen  den ISIN-Code AT0000A32430.  
Der Bezugsrechtshandel (Auktionshandel) wurde am 27., 30. und 31. Januar 2023 (einschließlich)  an der Wiener Börse ermöglicht. Die Aufforderung zur Zeichnung wurde am 19. Januar 2023 im  Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlicht. Nach dem Bezugsangebot wurden die neuen Aktien  der Gesellschaft, für die während der Bezugsfrist keine Bezugsrechte ausgeübt wurden,  Aktionären, die im Rahmen des Bezugsangebots mindestens 500.000 neue Aktien gezeichnet  haben, im Rahmen einer Privatplatzierung zum Bezugspreis angeboten. Der gemäß dem  österreichischen Kapitalmarktgesetz (KMG) und der Prospektverordnung erstellte  Wertpapierprospekt für das Angebot der neuen Aktien in Österreich wurde am 18. Januar 2023  von der Finanzmarktaufsicht gebilligt.  
Die Wolford AG hat am 8. Februar 2023 das Ergebnis des Bezugsangebots, das vom 23. Januar  2023 bis zum 6. Februar 2023 stattgefunden hat, bekannt gegeben und teilte mit, dass im Rahmen  des Bezugsangebots 2.934.515 neue Aktien unter Ausübung des Bezugsrechts bezogen wurden.  Es wurden keine Kaufangebote für neue Aktien im Rahmen eines Capital Placements abgegeben.  Am selben Tag beschloss der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats über das endgültige  Volumen der Kapitalerhöhung mit insgesamt 2.934.515 neuen Aktien. Die Kapitalerhöhung  brachte €17.607T ein.  
Rund 66,9 % der 2.934.515 neuen Aktien wurden von der FFG Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. als  Bezugsberechtigter bezogen. Rund 32,7 % der 2.934.515 neuen Aktien wurden von Ralph Bartel  als Bezugsberechtigtem bezogen. Die verbleibende Anzahl neuer Aktien wurde von anderen  Bezugsberechtigten bezogen. FFG Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. hält nach der Kapitalerhöhung  61,02% der Wolford-Aktien. Sofern sich keine weiteren Änderungen ergeben, hält Herr Bartel  29,62 % der Aktien. Der Antrag auf Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung in das  Handelsregister wurde am 15. Februar 2023 beim Landgericht Feldkirch (Handelsregister)  eingereicht. Mit Wirkung von diesem Tag wurde das Kapital durch Ausgabe von 2.934.515 neuen  Aktien erhöht, woraus sich ein Zufluss von €17.607.090 abzüglich der damit verbundenen  Aufwendungen in Höhe von €179.985 ergibt. Die Kapitalerhöhung führte zu einer Erhöhung des  Grundkapitals um €14.085.672 und einer zusätzlichen Kapitaleinzahlung von €3.341.433.  
Kapitalrücklagen  
Die gebundenen Kapitalrücklagen resultieren aus den Agios (abzüglich Emissionskosten)  anlässlich der Aktienbegehung in den Jahren 1995, 2018 und 2023. Die im Geschäftsjahr 2023  
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durchgeführte Kapitalerhöhung führte zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage um €3.521T   abzüglich der angefallenen Kosten von €180T, wodurch sich die Kapitalrücklage um €3.341T  erhöhte. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Aufwendungen in Höhe von insgesamt €971T, die zu  diesem Zeitpunkt für die Ausgabe neuer Aktien angefallen sind, abgezogen. Infolge der  vereinfachten Kapitalherabsetzung wurden die Kapitalrücklagen zur Verlustdeckung gemäß den  aktienrechtlichen Vorgaben aufgelöst.  
Sonstige Rücklagen  
Für das Geschäftsjahr 2024 und 2023 wurde keine Dividende ausgeschüttet.  
Sonstige Eigenkapitalbestandteile  
in T 31.12.2024 31.12.2023
1. Januar -5.370 -5.311
Versicherungsmathematische Gewinne (+) und
Verluste (-) des Geschäftsjahres 18 -1.653
davon latente Steuern 0 392
Währungsumrechnungsdifferenzen -2.370 1.202
31. Dezember -7.721 -5.370
Im sonstigen Ergebnis wurde der versicherungsmathematische Gewinn (vor latenten Steuern) in   Höhe von €18T (2023: €-1.653T) erfasst.  
Eigene Aktien  
Die Wolford AG hält 88.140 eigene Aktien (2023: 88.140) im Bestand. Die eigenen Aktien haben   sich im Geschäftsjahr 2024 nicht verändert. Damit befinden sich weiterhin 0,9 % des  Grundkapitals in der Gesellschaft (2023: 0,9 %).  
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(23) Rückstellungen für langfristige  
Personalverpflichtungen  
Die Rückstellungen für Pensionen, Abfertigungen und Jubiläumsgelder werden nach den   Vorschriften des IAS 19 ermittelt.  
in T 31.12.2024 31.12.2023
Pensionsrückstellungen 4.382 4.582
Abfertigungsrückstellungen 6.374 6.723
Jubiläumsgeldrückstellungen 1.256 1.353
Gesamt 12.012 12.658
Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen  
Die Wolford AG hat direkte Pensionsverpflichtungen aufgrund von Einzelzusagen an drei   ehemalige Vorstandsmitglieder. Mehr als 80 % der Abfertigungsrückstellungen stammen von der  österreichischen Muttergesellschaft.  
Tarifverträge in Frankreich verpflichten das Unternehmen, bei Eintritt in den Ruhestand Zahlungen   an die Arbeitnehmer zu leisten. Die maßgebliche Berechnung orientiert sich an den allgemein  anerkannten versicherungsmathematischen Regeln. Gesetzliche Vorgaben berechtigen  Arbeitnehmer, die vor dem Geschäftsjahr 2003 in die österreichische Muttergesellschaft  eingetreten sind, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder bei Pensionierung zu einer  einmaligen Abfertigungsentschädigung. Die Höhe dieser Zahlungen hängt von der Dauer der  Betriebszugehörigkeit und dem Lohn oder Gehalt des Arbeitnehmers am Ende des  Arbeitsverhältnisses ab. In der Schweiz ist das Unternehmen verpflichtet, bei Pensionierung, Tod  oder Arbeitsunfähigkeit bestimmte Zahlungen an die Mitarbeitenden zu leisten. Die Zahlungen  sind abhängig vom Alter des Arbeitnehmers, der Anzahl der bis dahin gearbeiteten Arbeitsjahre,  dem Gehalt und den individuellen Beiträgen des Arbeitnehmers. Dieser Plan wird gemeinsam von  den Arbeitnehmern und dem Arbeitgeber finanziert, wobei die Verpflichtung von der  Versicherungsgesellschaft Swiss Life über qualifizierte Versicherungspolizzen, die als  Planvermögen dienen, gegenfinanziert wird. Weitere leistungsorientierte Pläne zur Abfindung von  Abfertigungen bestehen in geringerem Umfang in Italien und Slowenien.  
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Die Rückstellungen für Pensionen entwickelten sich wie folgt:  
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Barwert der Verpflichtung zum 1. Januar 4.582 3.981
Zinsaufwand 161 165
Pensionszahlungen -288 -284
Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) -73 721
Barwert der Verpflichtung zum 31. Dezember 4.382 4.582
Die Rückstellungen für Abfertigungen entwickelten sich wie folgt:  
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Barwert der Verpflichtung zum 1. Januar 8.077 7.631
Wechselkursdifferenzen 25 94
Dienstzeitaufwand 518 505
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 0 277
Zinsaufwand 293 316
Zahlungen für Abfertigungen -1.335 -1.678
Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) 55 933
Barwert der Verpflichtung zum 31. Dezember
(Bruttoverpflichtung) 7.583 8.077
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Das Planvermögen im Zusammenhang mit der Rückstellung für Abfertigungen entwickelte sich   wie folgt:  
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Fair Value des Planvermögens zum 1. Januar 1.354 1.430
Wechselkursdifferenzen -25 85
Eingezahlte Beiträge 92 120
Zinsertrag/Ertrag aus Planvermögen 74 66
Geleistete Zahlungen -286 -347
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31.
Dezember 1.209 1.354
Die Nettoverpflichtung für Abfertigungen setzt sich wie folgt zusammen:  
in T 31.12.2024 31.12.2023
Nettoverpflichtung zum 1. Januar 6.723 6.201
Wechselkursdifferenzen 0 9
Dienstzeitaufwand/Beitragszahlungen 518 385
Nach zuverrechnender Dienstzeitaufwand 0 277
Zinsen 219 250
Zahlungen -1.141 -1.331
Versicherungsmathematischer Verlust/Gewinn 55 933
Nettoverpflichtung zum 31. Dezember 6.374 6.723
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Das Planvermögen setzt sich wie folgt zusammen:  
in €T 2024 2023
Kapitalbeteiligungen 622 634
Anleihen 139 127
Immobilien 290 377
Alternative Anlagen 106 109
Liquide Mittel 52 107
Gesamt 1.209 1.354
Für Arbeitnehmer in Österreich, die ab dem 1. Januar 2003 eine Beschäftigung aufgenommen   haben, werden Beiträge in Höhe von 1,53 % des Bruttolohns an eine externe Vorsorgekasse  gezahlt.  
Im kommenden Geschäftsjahr 2025 sind Zahlungen für Pensionen in Höhe von €313T und   Abfertigungen in Höhe von €81T geplant. Für den Zeitraum 2026 bis 2029 werden Abfertigungen in  Höhe von €1.292T und €8.541T in 2030 oder später fällig.  
Die Abfertigungen setzen sich wie folgt zusammen:  
Erwartete Erwartete
Abfertigungszahlungen Abfertigungszahlungen
in €T Österreich 2024 Österreich 2023
2024 0 229
2025 81 88
2026 235 245
2027 439 640
2028 273 324
2029 345 0
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Rückstellung für Jubiläumsgeldzahlungen  
Die Rückstellung für Jubiläumsgeldzahlungen entwickelte sich wie folgt:  
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Barwert der Verpflichtung zum 1. Januar 1.353 1.368
Dienstzeitaufwand 55 60
Nach zu verrechnender Dienstzeitaufwand 0 70
Zinsaufwand 45 56
Geleistete Pensions- und Abfertigungszahlungen -98 0
Jubiläumsgelder -7 -116
VersicherungsmathematischeGewinne -91 -85
Barwert der Verpflichtung zum 31. Dezember 1.256 1.353
Für das Geschäftsjahr 2025 sind Zahlungen aus Jubiläumsgeldrückstellungen in Höhe von €208T   geplant (geplant für 2024: €118T).  
Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste resultieren aus erfahrungsbedingten   Anpassungen sowie Änderungen der finanzieller Annahmen und werden im sonstigen Ergebnis  für Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen sowie in den Personalaufwendungen für  Jubiläumsgeldzahlungen ausgewiesen. Für das Geschäftsjahr 2024 ergab sich lediglich ein  geringer versicherungsmathematischer Effekt in Höhe von €18T, da sich die Annahmen im  Vergleich zum Vorjahr nur minimal verändert haben. Im Geschäftsjahr 2023 war der hohe  versicherungsmathematische Verlust in Höhe von €1.653T jedoch auf das gestiegene Zinsniveau  zurückzuführen.  
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Für die österreichischen leistungsorientierten Verpflichtungen wurden folgende Sensitivitäten   ermittelt (entsprechen mit €10.756T zum 31.12.2023: €11.305T) einem wesentlichen Teil der  gesamten Nettoverpflichtungen in Höhe von €12.012T (2023: €12.658T)), die sich jeweils auf die  Höhe der Rückstellung beziehen:  
2024 2023
in €T Anstieg Rückgang Anstieg Rückgang
Abzinsungssatz (1%
Veränderung) -934 1.087 -1.148 1.281
Zukünftige Lohn- und
Gehaltserhöhungen
(1% Veränderung) 545 -489 700 -620
Zukünftige Pensionserhöhungen
(1% Veränderung) 395 -341 402 -395
Der Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand unter der Unterposition "Aufwendungen für   Abfertigungen und Pensionen" (Rückstellungen für Abfertigungen und Pensionen) bzw. unter  "Löhne" und "Gehälter" (Rückstellung für Jubiläumsgeldzahlungen) ausgewiesen, während die  Zinsaufwendungen im Finanzergebnis unter "Zinsen auf langfristige Personalrückstellungen"  enthalten sind.  
Die durchschnittliche Laufzeit der Jubiläumsgeldverpflichtungen beträgt 7,4 Jahre (2023: 7,7   Jahre). Die durchschnittliche Laufzeit der Pensionsverpflichtungen beträgt 11,0 Jahre (2023: 10,9  Jahre). Die durchschnittliche Laufzeit der Abfertigungsverpflichtungen beträgt 9,3 Jahre (2023: 9,8  Jahre).  
(24) Sonstige langfristige Verbindlichkeiten  
Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:  
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Förderbeitrag Projekt Slowenien 584 615
Sonstiges 179 231
Gesamt 763 846
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Für den Bau der Produktionsstätte in Slowenien wurde ein Förderbeitrag gewährt, der durch   entsprechende Abschreibungen bzw. Aufwendungen (Personalkosten) aufgelöst wird.  
(25) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten  
Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:  
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Gesellschafterdarlehen (von der Fosun Fashion Group
(Cayman) Limited und Tochtergesellschaften - 12%) 86.081 50.694
Bankdarlehen 2.661 800
Gesamt 88.742 51,494
davon langfristige 487 800
davon kurzfristige 88.255 50.694
Die Fremdfinanzierung der Wolford AG setzt sich aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von   €86.081T (einschließlich aufgelaufene Zinsen) zum 31. Dezember 2024 (2023: €50.694T) zu fixen  Zinssätzen von 12 % (2023: 12 %) und einem Bankdarlehen in Höhe von €2.661T (2023: €800T)  zusammen. Die Tranchen der Gesellschafterdarlehen werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten  im Geschäftsjahr 2025 fällig oder sind bereits überfällig, müssen aber aufgrund der  Nachrangigkeit der Darlehen nicht kurzfristig zurückgezahlt werden. Ein Anstieg des  Zinsaufwands aufgrund des veränderten Zinsumfelds ist kurzfristig nicht zu erwarten.  
Die zum Teil bereits fälligen, aber nachrangigen Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt   €86.081T (2023: €50.700T) werden als kurzfristig behandelt, da abhängig von der wirtschaftlichen  Entwicklung des Konzerns und den Unterstützungsmaßnahmen des Mehrheitsaktionärs die  Kriterien für die Nachrangigkeit wegfallen können.  
In den Finanzverbindlichkeiten sind aufgelaufene Zinsen auf Gesellschafterdarlehen in Höhe von   €13.720T (2023: €7.383T) enthalten.  
In der folgenden Tabelle sind die erhaltenen Gesellschafterdarlehen aufgeführt:  
URSPRÜNGLICHE
Betrag in €T Vergabe LAUFZEIT
10.000 Vor dem 1.1.2022 31.12.2023
2.500 28.01.2022 31.12.2023
5.000 23.05.2022 31.12.2023
2.000 28.06.2022 18.02.2023
4.000 20.07.2022 12.03.2023
1.500 29.07.2022 21.03.2023
3.500 05.08.2022 28.01.2023
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2.000 30.08.2022 21.21.2022
2.000 29.11.2022 27.01.2023
32.500 31.12.2022
1.000 24.07.2023 20.12.2023
1.000 28.07.2023 20.12.2023
500 24.10.2023 23.10.2024
1.500 30.10.2023 29.10.2024
1.500 31.10.2023 30.10.2024
3.000 17.11.2023 19.11.2024
1.200 28.11.2023 27.11.2024
42.200 31.12.2023
1.500 28.03.2024 28.03.2025
2.000 17.04.2024 18.04.2025
1.500 23.04.2024 24.04.2025
2.000 29.05.2024 30.05.2025
1.000 14.06.2024 15.06.2025
250 21.06.2024 21.06.2025
1.000 05.07.2024 06.07.2025
1.000 01.08.2024 01.08.2025
1.000 13.08.2024 14.08.2025
2.000 09.09.2024 10.09.2025
1.300 27.09.2024 25.09.2025
2.000 09.10.2024 10.10.2025
1.000 15.11.2024 15.11.2025
1.000 21.11.2024 22.11.2025
6.000 25.11.2024 25.11.2025
4.500 04.12.2024 04.12.2025
71.250 31.12.2024
Im Mai 2021 gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited erneut ein   Gesellschafterdarlehen mit einer Laufzeit bis Ende 2022 in Höhe von insgesamt €10.000T, dass in  zwei Tranchen im Mai (€3.500T und €4.000T) und einer Tranche im Juli (€2.500T) ausgezahlt wurde.  Für das Darlehen wurde im Geschäftsjahr 2021 ein Zinsaufwand in Höhe von €697T erfasst, der  
Betrag in USD T Vergabe LAUFZEIT
1.200 08.12.2023 07.12.2024
1.200 31.12.2023
Wie aus der obigen Tabelle hervorgeht, wären die Kredite entsprechend ihrer Laufzeit überwiegend zum 31. Dezember 2024 fällig gewesen. Alle Kredite sind unbesichert.
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als Verbindlichkeit verbucht wurde. Im Januar 2022 gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman)  Limited ein weiteres Gesellschafterdarlehen in Höhe von €2.500T zu einem Zinssatz von 12% p.a.,  mit einer Laufzeit bis Ende 2022. Im Mai 2022 wurde ein weiteres Darlehen in Höhe von €5.000T  Euro zu den gleichen Bedingungen gewährt. Die zum 31. Dezember 2021 bestehenden Laufzeiten  der Kredite in Höhe von €10.000T und die oben aufgeführten Finanzierungen wurden im Juni 2022  bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. Im Juli 2022 gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman)  Limited weitere Kredite in Höhe von €4.000T und €1.500T mit einem Zinssatz von 12 % p.a., die  am 16. September 2022 und am 24. September 2022 fällig waren. Im August 2022 wurden weitere  Darlehen in Höhe von €1.000T und €2.500T zu den gleichen Zinsen wie am 2. Oktober 2022  inklusive Zinsen sowie weitere €2.000T gewährt. Die im Oktober fälligen Kredite wurden revolviert  und es erfolgte keine Rückzahlung. Im November 2022 wurde ein weiteres  Gesellschafterdarlehen in Höhe von €2.000T an die Gesellschaft ausgezahlt, ebenfalls zu einem  Zinssatz von 12 %. Alle Kredite sind unbesichert.  
Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited folgende Kredite  mit einem Zinssatz von 12% p.a. gewährt: 24. Juli 2023: €1.000T, 28. Juli 2023: €1.000T, 24.  Oktober 2023: €500T, 30. Oktober 2023: €1.500T, 31. Oktober 2023: €1.500T, 17. November 2023:  €3.000T, 28. November 2023: €1.200T. Insgesamt gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman)  Limited im Geschäftsjahr 2023 zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von €9.700T plus  $1.200T.  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited folgende Kredite  mit einem Zinssatz von 12% p.a. gewährt: 29. März 2024: €1.500T, 17. April 2024: €2.000T, 23. April  2024: €1.500T, 29. Mai 2024: €2.000T, 14. Juni 2024: €1.000T, 20. Juni 2024: €0.250T, 5. Juli 2025:  €1.000T, 13. August 2024: €1.000T, 9. September 2024: €2.000T, 30. September 2024: €1.300T, 9.  Oktober 2024: €2.000T, 21. November 2024: €3.000T, 12. Dezember 2024: €10.500T.  
Insgesamt gewährte die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited im Geschäftsjahr 2024  zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von €29.050T.  
(26) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind allesamt kurzfristig. In dieser  Position ist ein Betrag in Höhe von €1.229T enthalten, der an die Lanvin Group Fashion (America)  Inc., eine von der Muttergesellschaft kontrollierte Gesellschaft, zu zahlen ist. Für weitere Details  wird auf das Kapitel "Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen" verwiesen.  
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(27) Sonstige Rückstellungen  
Stand: Stand
WÄHRUNGSDIFF AUSWEIS-
in €T 01.01.2024 -ERENZEN VERBRAUCH AUFLÖSUNG ZUFÜHRUNG ÄNDERUNG 31.12.2024
Restrukturierung 73 0 -37 0 0 0 37
Rückstellung für belastende Verträge 62 0 -15 -49 370 3 370
Gesamt 135 0 -52 -49 370 3 406
Stand Stand
WÄHRUNGSDIFF- AUSWEIS-
in €T 01.01.2023 ERENZEN VERBRAUCH AUFLÖSUNG ZUFÜHRUNG ÄNDERUNG 31.12.2023
Restrukturierung 1.033 0 -960 0 0 0 73
Rückstellung für belastende Verträge 478 -1 -483 6 62 0 62
Gesamt 1.511 -1 -1.443 6 62 0 135
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(28) Ertragsteuern  
Die Ertragssteuerverbindlichkeiten in Höhe von €570T (2023: €567T) betreffen im Wesentlichen   Verbindlichkeiten ausländischer Tochtergesellschaften in Deutschland sowie Nordamerika und  Italien.  
(29) Sonstige Verbindlichkeiten  
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:  
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt 5.421 6.334
Nicht konsumierter Urlaub 975 1.298
Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten 538 338
Sonstige Abgrenzungen 147 724
Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit 1.337 1.148
Verbindlichkeiten für Rechts- und Steuerberatung und
Wirtschaftsprüfung 1.140 1.239
Verbindlichkeiten aus variablen Gehaltsbestandteilen 630 493
Sonderzahlungen 577 591
Überstunden 0 156
Übrige 3.020 1.733
Gesamt 13.785 14.054
Davon Sonstige kurzfristige nichtfinanzielleVerbindlichkeiten 8.301 9.528
Davon Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 5.484 4.527
Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Debitoren mit Guthaben,   Abgaben, Aufsichtsratskosten sowie Verlagskosten.  
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(30) Vertragsvermögenswerte sowie Rückerstattungs- und  
Vertragsverbindlichkeiten  
In den Vertragsvermögenswerten sind €19T (2023: €38T) enthalten, die im Zusammenhang mit   Zuschüssen an Einzelhändler für den Erwerb von für die Wolford AG typischer Store-Einrichtung  stehen.  
Die nach IFRS 15 bilanzierten Vertragsverbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus   Gutscheinen in Höhe von €1.098T (2023: €1.382T) sowie Abgrenzungen für noch nicht gezahlte  Umsatzboni und Retouren in Höhe von €129T (2023: €825T).  
(31) Eventualverbindlichkeiten  
Es bestehen Mietgarantien in Höhe von €250T (2023: €224T).  
(32) Leasing  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden im Rahmen von Leasingverträgen folgende Beträge   erfolgswirksam erfasst:  
in €T 2024 2023
Abschreibungen von Nutzungsrechten 10.769 11.701
Wertaufholungen von Nutzungsrechten -280 -2.220
Wertminderungen auf Nutzungsrechten 4.804 5.634
Aufwand für Nutzungsrechte 3.006 3.343
Betriebskosten im Zusammenhang mit Nutzungsrechten 1.367 1.528
Zinsaufwand 3.184 3.550
Gesamt 22.850 23.536
Der Aufwand für Nutzungsrechte betrifft im Wesentlichen Leasingverträge mit variablen   Leasingzahlungen, die weder von einem Index noch von einem Zinssatz abhängig sind.  
In den folgenden Tabellen ist die Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulierten   Abschreibungen für Nutzungsrechte dargestellt:  
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Anschaffungskosten  
Stand Stand
WÄHRUNGS-
in €T 01.01.2024 DIFFERENZEN ZUGANG ABGANG 31.12.2024
Nutzungsrecht an Gebäuden 87.507 2.332 9.270 -34.685 64.423
Nutzungsrecht an technischen Anlagen
und Maschinen 51 0 0 -51 0
Nutzungsrecht an anderen Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung 321 0 249 -321 249
Gesamt 87.879 2.332 9.519 -35.058 64.672
Stand Stand
WÄHRUNGS-
in €T 01.01.2023 DIFFERENZEN ZUGANG ABGANG 31.12.2023
Nutzungsrecht an Gebäuden 102.768 -1.100 30.322 -44.484 87.507
Nutzungsrecht an technischen Anlagen
und Maschinen 365 0 0 -314 51
Nutzungsrecht an anderen Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung 702 3 19 -403 321
Gesamt 103.836 -1.097 30.341 -45.201 87.879
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Kumulierte Abschreibung  
Stand
WÄHRUNGS- WERTMINDERUN- WERTAUFHOLUN
in €T Stand 01.01.2024 DIFFERENZEN GEN GEN ZUGANG ABGANG 31.12.2024
Nutzungsrecht an Gebäuden 32.703 1.233 4.804 -280 10.703 -20.445 28.719
Nutzungsrecht an technischen Anlagen
und Maschinen 43 0 0 0 9 -51 0
Nutzungsrechte an anderen Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
238 0 0 0 58 -272 24
Gesamt 32.984 1.233 4.804 -280 10.769 -20.768 28.743
Stand
WÄHRUNGS- WERTMINDERUN- WERTAUFHOLUN
in €T Stand 01.01.2023 DIFFERENZEN GEN GEN ZUGANG ABGANG 31.12.2023
Nutzungsrecht an Gebäuden 54.612 -760 5.634 -2.220 11.515 -36.077 32.703
Nutzungsrecht an technischen Anlagen
und Maschinen 331 0 0 0 26 -314 43
Nutzungsrechte an anderen Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
476 2 0 0 161 -402 238
Gesamt 55.419 -758 5.634 -2.220 11.701 -36.793 32.984
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Buchwerte  
Stand Stand
in €T 31.12.2024 31.12.2023
Nutzungsrechte an Gebäuden 35.704 54.804
Nutzungsrecht an technischen Anlagen und Maschinen 0 9
Nutzungsrecht an anderen Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung 226 83
Gesamt 35.930 54.896
Die Nutzungsrechte beziehen sich im Wesentlichen auf Nutzungsrechte an gewerblichen   Gebäuden (Stores) einschließlich gezahlter Schlüsselgelder,   Store-Einrichtungen,   Produktionsmaschinen und Kraftfahrzeuge.  
Von Zugängen zum Nutzungsrecht in Höhe von €9.519T (2023: €30.341T) entfällt ein Betrag in   Höhe von €3.398T (2023: €12.085T) auf Zugänge aus neu abgeschlossenen Miet- und  Leasingverträgen und €6.121T (2023: €18.256T) auf Zugängen aus Modifikationen. Abgänge in  Höhe von €35.058T (Anschaffungskosten) (2023: €45.201T) bzw. €20.768T (kumulierte  Abschreibungen) (2023: €36.793T) resultieren aus vorzeitigen Kündigungen fälliger Miet- und  Leasingverträge.  
Aufgrund der Verringerung des Umfangs der vermieteten Fläche eines Gebäudes oder der   vorzeitigen Beendigung von Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2023 Erträge aus  Modifikationen in Höhe von €4.221T als sonstige Erträge erfasst (2023: €3.532T).  
Zum 31. Dezember 2024 setzten sich die Leasingverbindlichkeiten aus einem langfristig fälligen   Teil (länger als 12 Monate) in Höhe von €31.474T (2023: €48.981T) und einem kurzfristig fälligen  Teil in Höhe von €12.675T (2023: €13.542T) zusammen. Zur Entwicklung der  Leasingverbindlichkeiten wird auf Kapitel V. Finanzinstrumente verwiesen.  
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IV. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERN-  
CASHFLOW  
Die Kapitalflussrechnung der Wolford Gruppe zeigt die Veränderungen der Zahlungsmittel und  Zahlungsmitteläquivalente, die sich aus zahlungswirksamen Transaktionen während des  Berichtszeitraums ergeben. Gemäß IAS 7 werden die Zahlungsströme nach Herkunft und  Verwendung sowie getrennt nach operativer Tätigkeit und nach Investitions- und  Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die Zu- und Abflüsse von Mitteln aus operativer  Geschäftstätigkeit leiten sich indirekt aus dem Konzernergebnis vor Steuern ab. Im Gegensatz  dazu werden die Cashflows aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit direkt auf Basis der  jeweiligen Zu- und Abflüsse berechnet.  
Die Nettozunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalente entspricht dem  Bilanzposten “Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente” und umfasst Guthaben und  Sichteinlagen bei Kreditinstituten sowie sonstige Zahlungsmittel. Zum 31. Dezember 2024 werden  Zahlungsmittel mit Verfügungsbeschränkung in Höhe von €1.116T (2023: €1.022T) unter den  sonstigen kurzfristigen Forderungen ausgewiesen.  
Die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf die Zahlungsmittel und  Zahlungsmitteläquivalente beziehen sich auf die Tochtergesellschaften in Nordamerika,  Großbritannien, Asien, Skandinavien und der Schweiz.  
Die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge betreffen insbesondere nicht erfasste  Währungsgewinne und -verluste, Gewinne aus der Änderung von Leasingverträgen, Effekte aus  dem Abgang von Vermögenswerten sowie Abschreibungen und Wertminderungen von  Vermögenswerten sowie latente Steuerbewegungen.  
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Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hinsichtlich Finanzverbindlichkeiten und betreffender   Vermögenswerte  
ZUGANG
ZINSEN NUTZUNGS
Stand RECHTE SONSTIGE Stand
(NICHT- (NICHT- (NICHT-
in €T 01.01.2024 CASH) CASH CASHFLOW CASH) 31.12.2024
Finanzverbindlichkeiten 51.494 6.377 0 30.911 0 88.742
Leasingverbindlichkeiten 62.522 0 3.368 -10.830 -10.911 44.149
Gesamt 114.016 6.377 3.368 20.081 -10.911 132.891
ZUGANG
ZINSEN NUTZUNGS-
Stand RECHTE SONSTIGE Stand
(NICHT- (NICHT-
in €T 01.01.2023 CASH) (NICHT-CASH CASHFLOW CASH) 31.12.2023
Finanzverbindlichkeiten 35.739 4.145 0 11.610 0 51.494
Leasingverbindlichkeiten 57.217 0 11.022 -12.388 6.672 62.522
Gesamt 92.956 4.145 11.022 -778 6.672 114.016
Die Veränderungen der lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten werden in der   Kapitalflussrechnung dargestellt. Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Bewegungen betreffen  im Wesentlichen Veränderungen von Leasingverbindlichkeiten aufgrund von Änderungen  bestehender Leasingverträge im laufenden Geschäftsjahr sowie Wechselkurseffekte.  
Der Cashflow aus Leasingverbindlichkeiten in Höhe von €14.016T (2023: €15.938T) setzt sich aus   einem Tilgungsanteil in Höhe von €10.830T (2023: €12.388T) und der Zinszahlung in Höhe von €-  3.184T (2023: €3.550T) zusammen.  
Die gezahlten Zinsen beinhalten Zinsen für Leasingverträge in Höhe von €-3.186T (2023: €3.550T)   sowie Zinszahlungen für Bankdarlehen und sonstige gezahlte Zinsen in Höhe von €426T (2023:  €874T).  
Aufgrund der Wechselkursumrechnung können die Veränderungen in den Bilanzposten, die in der   Kapitalflussrechnung dargestellt werden, nicht direkt aus der Bilanz abgeleitet werden.  
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V. FINANZINSTRUMENTE  
Finanzielles Risikomanagement  
Ziele und Methoden des Finanz- und Kapitalmanagements  
Ziel des Finanzrisikomanagement ist es, Unsicherheitsfaktoren zu erfassen und zu bewerten, die  sich negativ auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens auswirken könnten. Wichtigstes  Ziel des Finanz- und Kapitalmanagements von Wolford ist es, jederzeit eine ausreichende  Liquidität sicherzustellen, um branchenübliche saisonale Schwankungen ausgleichen und das  weitere strategische Wachstum finanzieren zu können.  
Durch den Einsatz von Finanzinstrumenten ist die Wolford Gruppe insbesondere folgenden  Risiken ausgesetzt:  
Kapitalrisiko  
Bonitäts- und Ausfallrisiko  
Zinsänderungsrisiko  
Währungsrisiko  
Liquiditätsrisiko  
Der Konzern ist aufgrund der Ertragslage einem erhöhten Liquiditätsrisiko ausgesetzt.  
Die wesentlichen originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen zum Bilanzstichtag  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Gesellschafterdarlehen, die ab dem  Geschäftsjahr 2021 aufgenommen wurden. Wolford verfügt über verschiedene finanzielle  Vermögenswerte wie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Bankguthaben,  Kassenbestände und kurzfristige Einlagen, die direkt aus der Geschäftstätigkeit resultieren.  
Auch in den Geschäftsjahren 2024 und 2023 gab es bei Wolford keine Absicherungsgeschäfte  oder freistehende Derivate.  
Kapitalrisikomanagement  
Der Erhalt der Liquidität und das Erreichen einer gesunden finanziellen Basis stehen im  Mittelpunkt der Unternehmensstrategie des Konzerns. Das Management der Liquidität erfolgt  unter anderem durch eine laufende Liquiditätsplanung durch das Management und die  entsprechende regelmäßige Überwachung von Kennzahlen.  
Generell korreliert das konzernweite Kapitalmanagement stark mit der Liquiditätsplanung.  Dementsprechend findet eine wöchentliche Berichterstattung über die konzernweite Liquidität  statt, was als Grundlage für die Ableitung der frei verfügbaren Liquidität dient. Dieser Bericht wird  an den Vorstand übermittelt. Der Wochenbericht ist die Grundlage für weitere zukunftsgerichtete  Prognosen. Die Liquiditätsprognosen werden regelmäßig erstellt und umfassen einen Zeitrahmen  von 3 Monaten. Maßnahmen, z.B. Kostensenkungsprogramme, leitet der Konzern ein, wenn es  Abweichungen von den Mindestanforderungen zwischen den tatsächlichen und den geplanten  
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Kennzahlen gibt und eine Verbesserung der Kennzahlen kurz- oder mittelfristig nicht zu erwarten   ist. Eine der weiteren operativen Maßnahmen ist neben Kostensenkungs- und  Kostenverlagerungsprogrammen die konzerninterne Finanzierung. Ist dies jedoch nicht möglich,  wird auf Finanzierungen durch Dritte zurückgegriffen. In diesem Fall wird der Kapital-  /Liquiditätsbedarf durch verzinsliche Darlehen gedeckt.  
In den Vorjahren war Wolford in einer finanziell schwierigen Position. Der Cashflow aus operativer   Geschäftstätigkeit und anderen Finanzierungsquellen reichte nicht aus, um den regulären  Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Kapitalmanagement war daher eine  Herausforderung, war und ist aber ein sehr wichtiger Schwerpunktbereich mit dem klaren Ziel,  den Konzern in eine stabile Wachstumssituation zu führen und die finanziellen  Herausforderungen zu meistern.  
Derzeit ist die Wolford Gruppe auf Fremdkapital und Fremdfinanzierungen zu günstigen   Konditionen angewiesen. Wolford hat seinen Finanzierungsbedarf in der Vergangenheit durch  Gesellschafterdarlehen des Mehrheitsaktionärs gedeckt. Für weitere Informationen zu  Gesellschafterdarlehen und ausstehenden Beträgen wird auf Note (25) verwiesen.  
Die Steuerung und Anpassung der Kapitalstruktur des Konzerns erfolgt in Übereinstimmung mit   der Entwicklung der wirtschaftlichen Bedingungen. Zentrales Unternehmensziel ist profitables  Wachstum und die Steigerung des Free Cashflows.  
Vorrangiges Ziel des Kapitalrisikomanagements ist es, die Finanzierungskosten des   Unternehmens durch eine hohe Eigenkapitalquote und eine solide Bonität zu minimieren und  dadurch negative Ergebniseffekte so gering wie möglich zu halten. Insofern gibt es im Vergleich  zum Vorjahr keine Veränderung.  
Die wichtigste Kennzahl für das Kapitalrisikomanagement des Konzerns ist der   Verschuldungsgrad, der das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital darstellt. Die  Nettoverschuldung ist definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich  langfristiger finanzieller Vermögenswerte sowie abzüglich der Zahlungsmittel und  Zahlungsmitteläquivalente. Die Entwicklung dieser Kennzahl ist in der folgenden Tabelle  dargestellt:  
in Mio. 31.12.2024 31.12.2023
Finanzverbindlichkeiten 88,74 51,49
- langfristige finanzielle Vermögenswerte -1,05 -1,08
- Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -3,44 -6,47
Nettoverschuldung (ohne Leasingverhältnisse) 84,25 43,95
Eigenkapital -88,44 -34,41
Gearing in % -95,3 -127,70
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Infolge gestiegener Finanzverbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2024 und des negativen  Gesamtverlusts in den Geschäftsjahren 2024 und 2023 kam es zu einer erhöhten  Nettoverschuldung und einer deutlichen Verschlechterung der Eigenkapitalbasis.  
Bonitäts- und Ausfallrisikomanagement  
Die Wolford Gruppe schließt Geschäfte nur mit bonitätsstarken Dritten ab. Die Bonität von  Neukunden wird insbesondere im Bereich Wholesale des Konzerns geprüft. Die  Kreditversicherung wurde zum 31. Dezember 2023 gekündigt.  
Wolford verfügt über keine Kreditversicherung für Forderungen aus dem Online-Geschäft. Hier  arbeitet das Unternehmen mit einem externen Bonitätsprüfungsanbieter zusammen, damit die  Kreditwürdigkeit der Kunden bei ihren Bestellungen überprüft werden kann. Darüber hinaus  werden die eingehenden Bestellungen kontinuierlich von den zuständigen Online-Store-  Managern überwacht und geprüft.  
Eine Factoring-Vereinbarung über EMEA-Forderungen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023  gekündigt.  
Darüber hinaus schlossen die Tochtergesellschaften Wolford America Inc. und Wolford Canada  Inc. im August 2020 Factoring-Vereinbarungen über jeweils mindestens $5,50 Millionen für einen  Zwölfmonatszeitraum ab September 2020 ab, die im Dezember 2022 verlängert wurden (für  mindestens $4,00 Millionen für einen Zwölfmonatszeitraum ab September 2022 und für  mindestens $5,50 Millionen für einen Zwölfmonatszeitraum ab Januar 2023).  
Zum 31. Dezember 2024 gibt es keine Factoring-Vereinbarungen mehr.  
Zinsänderungsrisikomanagement  
Gesellschafterdarlehen sind fest verzinst (12 %). Die Zinsen für langfristige Bankkredite sind  variabel und basieren auf einem 3-Monats-EURIBOR plus Spread von 4%. Aufgrund der  untergeordneten Bedeutung variabel verzinslicher Verbindlichkeiten besteht kein wesentliches  Zinsänderungsrisiko.  
Hinsichtlich der Zinssensitivität der Personalrückstellungen wird auf Note (24) verwiesen.  
Währungsänderungsrisikomanagement  
Unter Währungsrisiko versteht man das Risiko, dass sich Wertschwankungen von  Finanzinstrumenten aufgrund von Wechselkursänderungen ergeben. Dieses Risiko tritt auf, wenn  Transaktionen in anderen Währungen als der funktionalen (lokalen) Währung des Unternehmens  abgewickelt werden. Risiken in Bezug auf Wechselkurse entstehen aus bestehenden  Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten und auch aus geplanten Verkäufen, die  monatlich durch das Group Treasury im Rahmen einer Liquiditätsplanung überprüft werden.  Weder im Geschäftsjahr noch im vorangegangenen Geschäftsjahr wurden Sicherungsgeschäfte  abgeschlossen.  
Die Tochtergesellschaften von Wolford tätigen Transaktionen, Verkäufe, Leasingverträge,  Personalkosten einschließlich des Warenkaufs von den produzierenden Gesellschaften in  Österreich und Slowenien grundsätzlich in ihrer funktionalen Währung. Ausnahme ist der  konzerninterne Wareneinkauf der chinesischen Gesellschaft. Dementsprechend liegt das  Wechselkursrisiko bei konzerninternen Umsätzen überwiegend bei der Wolford AG.  
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Liquiditätsrisikomanagement  
In der Wolford Gruppe werden Liquiditätsrisiken gesteuert und finanzielle Risiken durch das   zentrale Treasury überwacht. Diese Abteilung erstellt wöchentliche und monatliche  Liquiditätsprognosen für den Gesamtkonzern und berichtet dem Vorstand über den aktuellen  Finanzstatus.  
Um die Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten, hält die Wolford Gruppe Liquidität in Form von   Bankguthaben, die überwiegend täglich zur Verfügung stehen, vor, um erwartete betriebliche  Aufwendungen und finanzielle Verbindlichkeiten bedienen zu können. Die Weltwirtschaft erholte  sich im Geschäftsjahr 2023 nur langsam, und Ungleichheit und geopolitische Spannungen  zwischen den großen Volkswirtschaften (USA, China, Russland) sowie Kriege wie in der Ukraine  oder im Gazastreifen führten zu Unsicherheiten, die zu einer verstärkten Überwachung der  Liquidität führten.  
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf das Kapitel Fortführung des Unternehmens (Going   Concern).  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited weitere   Gesellschafterdarlehen mit einem Zinssatz von 12 % p.a. gewährt. Für weitere Informationen wird  auf Note (25) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten verwiesen.  
Die folgende Tabelle basiert auf nicht diskontierten Cashflows (Zinsen und Tilgung) der   finanziellen Verbindlichkeiten und zeigt die vertragliche Laufzeit der finanziellen Verbindlichkeiten  der Wolford Gruppe:  
BUCHWERT CASHFLOW CASHFLOW CASHFLOW CASHFLOW
in €T 31.12.2024 2025 Q1 2025 Q2-Q4 2026-2029 Nach 2030
Leasingverbindlichkeiten 44.149 3.606 10.819 15.848 21.583
0
Finanzverbindlichkeiten 88.742 2.661 106.740 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 25.083 1.100 23.983 0 0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
(kurzfristig) 5.483 2.307 3.176 0 0
Gesamt 163.457 7.013 40.639 122.588 21.583
70  
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BUCHWERT CASHFLOW CASHFLOW CASHFLOW CASHFLOW
in €T 31.12.2023 2024 Q1 2024 Q2-Q4 2025-2028 Nach 2029
Leasingverbindlichkeiten 62.522 3.800 11.401 24.695 33.128
Finanzverbindlichkeiten 51.494 39.884 11.931 980 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 23.968 23.968 0 0 0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
(kurzfristig) 4.527 2.477 1.909 0 0
Gesamt 142.511 70.129 25.241 25.675 33.128
Originäre Finanzinstrumente  
Die wesentlichen Finanzinstrumente der Wolford-Gruppe werden in der Bilanz ausgewiesen. Auf   der Aktivseite umfassen die Finanzinstrumente Wertpapiere, Zahlungsmittel und  Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige  finanzielle Forderungen. Auf der Passivseite umfassen die Finanzinstrumente verzinsliche  Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige  finanzielle Verbindlichkeiten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte der primären  Finanzinstrumente entsprechen weitgehend ihren beizulegenden Zeitwerten. Die ausgewiesenen  Salden stellen auch die maximalen Bonitäts- und Ausfallrisiken dar, da keine  Aufrechnungsvereinbarungen bestehen.  
Fair Value  
Für die Ermittlung und den Ausweis der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten gemäß   der jeweiligen Bewertungsmethode wird folgende Hierarchie verwendet:  
Level 1: Notierte Preise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten auf aktiven   Märkten;  
Level 2: Inputfaktoren, die keine notierte Preise sind und für Vermögenswerte und Schulden   entweder direkt (d. h. als Preise) oder indirekt (d. h. von Preisen abgeleitet) beobachtbar sind;  
Level 3: Inputfaktoren für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren   Marktdaten basieren.  
Zu den in Level 1 ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerten gehören börsennotierte   Investmentfondsanteile. Wie im Vorjahr wurden in den Geschäftsjahren 2024 und 2023 keine  Positionen zwischen dem Level 1 und 3 umgegliedert.  
71  
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31.12.2024 in €T LEVEL 1 LEVEL 2 LEVEL 3
Langfristige Vermögenswerte
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 1.054 0 0
Gesamt 1.054 0 0
31.12.2023 in €T LEVEL 1 LEVEL 2 LEVEL 3
Langfristige Vermögenswerte
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 1.075 0 0
Gesamt 1.075 0 0
Die Buchwerte der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Forderungen und   Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der kurzfristigen Verbindlichkeiten  können aufgrund des kurzfristigen Charakters dieser Vermögenswerte und Schulden als  angemessene Schätzungen ihrer beizulegenden Zeitwerte angesehen werden.  
Die Anschaffungskosten, die beizulegenden Zeitwerte und die Buchwerte der langfristigen   finanziellen Vermögenswerte stellen sich wie folgt dar:  
REALISIERTE
31.12.2024 in €T ANSCHAFFUNGSKOSTEN FAIR VALUE = BUCHWERT GEWINNE/VERLUSTE
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Investmentfonds-Anteile 1.398 1.054 -344
Gesamt 1.398 1.054 -344
REALISIERTE
31.12.2023 in €T ANSCHAFFUNGSKOSTEN FAIR VALUE = BUCHWERT GEWINNE/VERLUSTE
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Investmentfonds-Anteile 1.398 1.075 -323
Gesamt 1.398 1.075 -323
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Buchwerte und beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten auf Basis von  
Bewertungskriterien, Fälligkeiten und Klassen  
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung der Buchwerte von Finanzinstrumenten auf die   Bewertungskategorien des IFRS 9:  
BEWERTUNGSK
ATEGORIE NACH
31.12.2024 in €T IFRS 9 BUCHWERT FAIR VALUE KURZFRISTIG LANGFRISTIG
Zahlungsmittelund
Zahlungsmitteläquivalente AC 3.441 3.441 3.441 0
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen AC 8.712 8.712 8.712 0
Sonstige finanzielle Forderungen
und Vermögenswerte AC 7.540 7.540 0 7.540
Langfristige finanzielle
Vermögenswerte FVPL 1.054 1.054 0 1.054
Gesamt 20.747 15.959 12.153 3.806
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen AC 25.083 25.083 25.083 0
Finanzverbindlichkeiten AC 88.742 88.742 88.255 487
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
(langfristig) AC 0 0 0 0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
(kurzfristig) AC 5.483 5.483 5.483 0 0
Gesamt 119.308 119.308 118.821 487
BEWERTUNGSKA
TEGORIE NACH
31.12.2023 in €T IFRS 9 BUCHWERT FAIR VALUE KURZFRISTIG LANGFRISTIG
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente AC 6.471 6.471 6.471 0
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen AC 12.102 12.102 12.102 0
Sonstige finanzielle Forderungen
und Vermögenswerte AC 7.765 7.765 5.042 2.724
Langfristige Finanzanlagen FVPL 1.075 1.075 0 1075
Gesamt 27.414 27.414 23.615 3.799
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen AC 23.968 23.968 23.968 0
73  
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Finanzverbindlichkeiten AC 51.494 51.494 50.694 800
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
(langfristig) AC 0 0 0 0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
(kurzfristig) AC 4.527 4.527 4.527 0
Gesamt 79.988 79.988 79.188 800
Bewertungskategorien nach IFRS 9:  
AC: Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortized costs)  
FVPL: Erfolgswirksame Bewertung zum beizulegendenZeitwert (Fair Value through Profit and Loss)  
Weder zum 31. Dezember 2023 noch zum 31. Dezember 2024 wurden finanzielle Vermögenswerte verpfändet.  
Nettoergebnisse nach Klassen:  
AUS DER
FOLGEBEWERTUNG INSGESAMT IN DER
ZUM AUS WERT- GEWINN- UND
BEIZULEGENDEN VERLUSTRECHNUN
2024 in €T AUS ZINSEN ZEITWERT MINDERUNGEN G ERFASST
Zahlungsmittelund
Zahlungsmitteläquivalente (AC) 9 0 0 9
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen (AC) 0 0 -1.074 -1.074
Zum Fair Value bewertete
Vermögenswerte
durch Gewinn oder Verlust (FVPL) 0 -21 0 -21
Finanzverbindlichkeiten und
Leasingverbindlichkeiten (AC) -9.948 0 0 -9.948
Nettoergebnis -9.939 -21 -1.074 -11.034
INSGESAMT IN DER
AUS DER AUS WERT- GEWINN- UND
FOLGEBEWERTUNG VERLUSTRECHNUN
2023 in €T AUS ZINSEN ZUM FAIR VALUET MINDERUNGEN G ERFASST
Zahlungsmittelund
Zahlungsmitteläquivalente (AC) 40 0 0 40
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen (AC) 0 0 -111 -111
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Zum Fair Value bewertete
Vermögenswerte
durch Gewinn oder Verlust (FVPL) 0 47 ,0 47
Finanzverbindlichkeiten und
Leasingverbindlichkeiten (AC) -8.099 0 0 -8.099
Nettoergebnis -8.059 47 -111 -8.123
VI. SONSTIGE ANGABEN  
Honorare des Abschlussprüfers  
Der Aufwand für die vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses erbrachten Leistungen setzt   sich wie folgt zusammen:  
in €T 2024 2023
Konzern- und Jahresabschlusshonorar 360 300
Sonstige Leistungen 0 35
Gesamt 360 335
Die RSM Austria Wirtschaftsprüfung GmbH, Tegetthoffstraße 7, 1010 Wien, wurde in der   Hauptversammlung am 17. Dezember 2024 zum Abschlussprüfer der Gesellschaft gemäß dem  Unternehmensgesetzbuch (UGB) für das Geschäftsjahr 2024 und zum Abschlussprüfer des IFRS-  Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 bestellt.  
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und  
Personen  
Keines der Aufsichtsratsmitglieder unterhält geschäftliche oder persönliche Beziehungen zur   Gesellschaft oder zu deren Vorstand, die einen wesentlichen Interessenkonflikt begründen und  daher geeignet sind, das Verhalten des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds zu beeinflussen.  Gleiches gilt für die Mitglieder des Vorstands.  
75  
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Zum 1. Februar 2019 ist die Wolford Gruppe eine Geschäftsbeziehung mit Fosun Fashion Brand   Management (FFBM) eingegangen, um ihre Marktpräsenz in China zu verstärken und auszubauen.  FFBM ist ein Tochterunternehmen der Fosun Fashion Group und agiert im Auftrag von Wolford als  Full-Service-Dienstleister mit den Schwerpunkten Vertrieb und Marketing. Neben der Erweiterung  des Marktzugangs ist FFBM auch für das operative Management aller Wholesale und Retailkanäle  sowie des Online-Handels verantwortlich. Der Vertrag zwischen FFBM und Wolford sieht für jeden  Vertriebskanal (Retail, Wholesale, Online) die monatliche Zahlung eines festen Betrags und eine  erfolgsabhängige Provision vor. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr €511T an FFBM vergütet  (2023: €655T); die Höhe der ausstehenden Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2024 beträgt  €289T (2023: €776T).  
Der wirtschaftliche Eigentümer von Fosun Fashion Brand Management (FFBM) ist Herr   Guangchang Guo , der per 31. Dezember 2022 auch der wirtschaftliche Eigentümer der FFG  Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. ist, die 58,45 % der Anteile an Wolford hält. Mit der Kapitalerhöhung  im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Anteil auf 61,02%.  
Zum 31. Dezember 2024 wurden von der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited und ihren   Tochtergesellschaften Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt €72.361T (2023: €43.311T)  gewährt. Zum 31. Dezember 2024 belaufen sich die Zinsen für diese Gesellschafterdarlehen auf  €13.720T (2023: €7.383T). In den Geschäftsjahren 2024 und 2023 wurden keine Tilgungen der  Darlehen oder Zinszahlungen geleistet. Alle Darlehen wurden zu einem Zinssatz von 12 % p.a.  gewährt, so dass sich für das Geschäftsjahr 2024 ein Zinsaufwand von €6.337T (2023: €-4.145T)  ergibt.  
Zum 31. Dezember 2024 besteht eine finanzielle Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter   in Höhe von €86.081T (2023: €50.694T) (einschließlich Zinsen).  
Zum 31. Dezember 2024 bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von   €1.229T gegenüber der Lanvin Group Fashion (America) Inc., einem von der obersten  Muttergesellschaft beherrschten Unternehmen.  
Angaben zu Vorstand und Aufsichtsrat  
(KURZFRISTIGE) SONSTIGE
2024 in €T BEZÜGE BEZÜGE ABFERTIGUNGEN PENSIONEN GESAMTBEZÜGE
Aufwendungen für
Vorstandsmitglieder 824 72 663 0 1.559
davon variable 0 0 0 0 0
Ehemalige
Vorstandsmitglieder 0 0 0 296 296
Gesamt 824 72 663 296 1.885
Für das Geschäftsjahr 2023 wurden im Jahr 2024 keine Boni (2023: €0T) ausgezahlt und für das   Geschäftsjahr 2024 keine (2023: €0T) Boni abgegrenzt.  
76  
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(KURZFRISTIGE) SONSTIGE
2023 in €T BEZÜGE BEZÜGE ABFERTIGUNGEN PENSIONEN GESAMTBEZÜGE
Aufwendungen für
Vorstandsmitglieder 600 13 0 0 613
davon variable 23 0 0 0 23
Ehemalige
Vorstandsmitglieder 283 0 0 0 283
Gesamt 883 13 0 0 896
Die Aufwendungen für die Vergütung des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf €53T   (2023: €120T). In den Geschäftsjahren 2024 und 2023 wurden keine Vorschüsse ausgezahlt und  es bestanden auch keine Verbindlichkeiten für Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats. Es  gab keine außerbilanziellen Transaktionen.  
Die Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2024 waren:  
Silvia Azzali, Chief Commercial Officer, Chief Executive Officer (CEO ab 1. Juli 2023 bis  
o
14. Juni 2024)  
Ralf Polito, Chief Operating Officer (COO) seit 17. April 2023  
o
Rimbert Regis, Mitglied des Vorstands seit 6. Mai 2024; Vorsitzender des Vorstands seit 14.  
o
Juni 2024 bis zum 17. Januar 2025  
Giordano Domenico, Chief Human Resource Officer (CHRO) seit 1. August 2024  
o
Silvia Azzali wurde zum 1. Juli 2023 zur CEO ernannt und verantwortet den Vertrieb aller Kanäle   und Märkte, Design, Kreative Produktentwicklung, Merchandising, Brand & Marketing, Human  Resources sowie Finanzen.  
Am 3. Mai 2024 gab das Unternehmen bekannt, dass Regis Rimbert mit Wirkung zum 6. Mai 2024   in den Vorstand berufen wurde. Der Aufsichtsrat und die Vorstandsvorsitzende Silvia Azzali haben  sich am 13. Juni 2024 darauf verständigt, ihr Vorstandsmandat im gegenseitigen Einvernehmen  mit Wirkung zum 14. Juni 2024 zu beenden. Gleichzeitig wurde Regis Rimbert für 3 Jahre zum  neuen CEO ernannt. Zum 17. Januar 2025 hat sich Regis Rimbert entschieden, sein  Vorstandsmandat vorzeitig zu beenden.  
Dem Aufsichtsrat gehören im Geschäftsjahr 2024 an:  
David Chan, Vorsitzender bis 17.09.2022, Stellvertreter des Vorsitzenden seit  
o
27.06.2024  
Eric Chan, Vorsitzender ab 27.06.2024  
o
Thomas Dressendörfer, Mitglied bis 14.06.2024  
o
Chenling Zhang, Mitglied bis 30.04.2024  
o
Wu Jianhua, Mitglied ab 27.06.2024  
o
Wu Yun, Mitglied ab 27.06.2024  
o
Die ordentliche Hauptversammlung fand am 17. Dezember 2024 statt.  
77  
Die Vertreter des Betriebsrats im Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2024 waren:  
Alexander Greußing seit 02.02.2021  
o
Christian Greußing seit 21.02.2023  
o
Die Amtszeiten der Aufsichtsratsmitglieder und die Zusammensetzung der Ausschüsse des  Aufsichtsrats sind im Corporate-Governance-Bericht dargestellt.  
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Zum 10. Januar 2025 wurde Wolford Belgium N.V., zu der auch die Niederlassung in Luxemburg  gehört, aufgrund mangelnder Rentabilität freiwillig liquidiert.  
Am 17. Januar 2025 trat Regis Rimbert als Director of the Board und Chief Executive Officer (CEO)  zurück.  
Am 10. April 2025 haben der Aufsichtsrat und Ralf Polito vereinbart, sein Mandat als Chief  Operating Officer bis zum 31. Dezember 2025 zu verlängern.  
Im April 2025 hat Wolford ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von €300T von der Fosun Fashion  Group (Cayman) Limited erhalten.  
Im April 2025 wurde ein Patronatsschreiben der Fosun Fashion Group ausgestellt, um Wolford  finanziell zu unterstützen. Dies soll das Unternehmen in die Lage versetzen, seinen  Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nachzukommen und den Fortbestand des Unternehmens auf  absehbare Zeit zu sichern.  
Im ersten Halbjahr 2025 ist eine Kapitalerhöhung geplant.  
Im Januar 2025 wurde Donald Trump als neuer Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Er hat  damit gedroht, die Zölle der Vereinigten Staaten auf Importe aus der Europäischen Union von 10  % auf 20 % zu erhöhen. Wenn diese Drohung durchgesetzt wird, hat dies negative Auswirkungen  auf die guten Lieferungen an die Tochtergesellschaft in den Vereinigten Staaten.  
Der Vorstand der Wolford AG hat den Konzernabschluss am 30. April 2025 zur Vorlage an den  Aufsichtsrat gebilligt. Der Aufsichtsrat ist verpflichtet, den Konzernabschluss selbst zu prüfen  und zu erklären, ob er ihn gebilligt hat.  
Bregenz, 30. April 2025  
Domenico Giordano  
CHRO  
Chief Human Resources Officer  
Ralf Polito  
COO  
Chief Operating Officer  
78  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
GEMÄSS § 124 ABS. 1 NR. 3 BÖRSEG  
Hiermit bestätigen wir nach bestem Wissen, dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 ein den tatsächlichen Verhältnissen  
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows des Konzerns vermittelt, wie es die anzuwendenden  
Rechnungslegungsstandards erfordern, und dass der Konzernlagebericht das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein  
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Finanzlage vermittelt wird, Ertragslage und Cashflows sowie  
eine Beschreibung der wichtigsten Risiken und Unsicherheiten, denen der Konzern ausgesetzt ist.  
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild  
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows des Mutterunternehmens vermittelt, wie es die anzuwendenden  
Rechnungslegungsstandards erfordern, und dass der Lagebericht das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein den  
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage vermittelt wird, finanzielle Leistung und Cashflows, zusammen  
mit einer Beschreibung der wichtigsten Risiken und Unsicherheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
Bregenz, 30. April 2025  
Domenico Giordano  
CHRO  
Chief Human Resources Officer  
Ralf Polito  
COO  
Chief Operating Officer  
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Bestätigungsvermerk  
Bericht zum Konzernabschluss  
Prüfungsurteil  
Wir haben den Konzernabschluss der  
Wolford Aktiengesellschaft Bregenz,  
und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2024, der Konzern- Gewinn- und  
Verlustrechnung, der Darstellung der Komponenten des Eigenkapitals und ihrer Entwicklung und der Konzerngeldflussrechnung  
für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, geprüft.  
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst  
getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31.12.2024 sowie der Ertragslage des Konzerns für das an diesem Stichtag  
endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden  
sind (IFRS) und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB.  
Grundlage für das Prüfungsurteil  
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden EU-VO) und mit den  
österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der  
International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt  
„Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend  
beschrieben. Wir sind vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und  
berufsrechtlichen Vorschriften, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen  
erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise bis zum Datum dieses Bestätigungsvermerks  
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.  
Wesentliche Unsicherheiten in Bezug auf die Unternehmensfortführung  
Wir verweisen auf Abschnitt (1) „Grundsätze der Rechnungslegung“, Unterabschnitt „Fortführung des Unternehmens (Going  
Concern)“ des Konzernanhangs, wo beschrieben wird, dass die Wolford Aktiengesellschaft in dem am 31.12.2024 endenden  
Geschäftsjahr in negatives Konzernjahresergebnis in Höhe von MEUR -51.7 erzielt hat und zum 31.12.2024 ein negatives  
Konzerneigenkapital von MEUR -88.4 ausweist.  
Die in Abschnitt (1) „Grundsätze der Rechnungslegung”, Unterabschnitt „Fortführung des Unternehmens (Going Concern)“ des  
Konzernanhangs dargestellten Ereignisse und Gegebenheiten zeigen zusammen mit sonstigen dort erwähnten Umständen, dass  
eine wesentliche Unsicherheit besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft und des Konzerns zur Fortführung  
der Geschäftstätigkeit aufwerfen kann. Unser Prüfungsurteil ist in Hinblick auf diesen Sachverhalt nicht modifiziert.  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten  
für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer  
Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein  
gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.  
(1) Wertbeeinträchtigung langfristiger Vermögenswerte  
Begründung, warum wir diesen Sachverhalt als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt eingeordnet haben  
Die Wolford Aktiengesellschaft weist im Konzernabschluss zum 31.12.2024 Sachanlagevermögen sowie Nutzungs- rechte iHv  
gesamt MEUR 42.9 aus. Die im Sachanlagevermögen umfassten Nutzungsrechte betragen MEUR 55.9 (2023: MEUR 54.9) und  
werden bei Vorliegen entsprechender Hinweise bzw. Umstände im Anlassfall auf ihre mögliche Wertbeeinträchtigung überprüft.  
Die Wolford Aktiengesellschaft hat in dem am 31.12.2024 endenden Geschäftsjahr Nettowertbeeinträchtigungen der Buchwerte iHv  
MEUR 5.4 festgestellt und aufwandswirksam verbucht.  
Wir verweisen auf den Abschnitt (7) „Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen“ des Konzernanhangs, in  
welchem die korrespondierenden Angaben vorgenommen werden.  
Die Beurteilung der Werthaltigkeit dieser Buchwerte erfordert die Vornahme wesentlicher Schätzungen, insbesondere betreffend die  
Annahme von Cashflow – Prognosen sowie die Bestimmung relevanter Abzinsungssätze. Aufgrund des anspruchsvollen  
Schätzvorgangs, des Marktumfelds sowie der Bedeutung der Schätzung für die Vermögenslage des Konzerns wurde dieses Prüfgebiet  
als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt (Key Audit Matter) eingeordnet.  
Beschreibung unserer Herangehensweise im Rahmen unserer Abschlussprüfung:  
Im Rahmen unserer Abschlussprüfung haben wir unter anderem die folgenden sachverhaltsspezifischen Prüfungshandlungen  
vorgenommen:  
Wir haben die internen Kontroll- und Freigabeprozesse betreffend die Ermittlung von Hinweisen auf und Umständen von  
-
Wertbeeinträchtigungen überprüft.  
Wir haben eine Beurteilung der Belastbarkeit des der Schätzungsvornahme zugrundeliegenden Budgetierungsprozesses  
-
vorgenommen.  
Wir haben die Herangehensweise der Geschäftsleitung betreffend die Aufbereitung von Rechenmodellen zur Ermittlung  
-
möglicher Wertbeeinträchtigungen beurteilt und die den Rechenmodellen zugrundeliegenden Hauptparameter dokumentiert.  
Wir haben ergänzende Prüfungshandlungen betreffend jener zahlungsmittelgenerierenden Einheiten vorgenommen, für die die  
-
Geschäftsleitung Hinweise und Umstände für Wertbeeinträchtigungen identifiziert hat, oder deren Buchwerte nahe an den  
ermittelten erzielbaren Verkehrswerten lagen, vorgenommen.  
Wir haben eine Beurteilung der wesentlichen getroffenen Annahmen und Einschätzungen, insbesondere betreffend zugrunde  
-
gelegte Wachstumsraten, Abzinsungssätze und externer den Konzern betreffenden Branchenfaktoren vorgenommen. Zusätzlich  
haben wir eine Beurteilung der geschätzten Werte in Hinblick auf die aktuelle Unternehmensentwicklung vorgenommen.  
Sonstige Informationen  
Die gesetzliche Vertretung ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen alle  
Informationen im Jahresbericht, ausgenommen den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht und den Bestätigungsvermerk.  
Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir geben dazu keine Art  
der Zusicherung.  
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit, diese sonstigen Informationen  
zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder unseren  
bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.  
Falls wir auf der Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser  
sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts  
zu berichten.  
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertretung und des Prüfungsausschusses für den Konzernabschluss  
Die gesetzliche Vertretung der Gesellschaft ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür, dass dieser in  
Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind (IFRS) und den  
zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns  
vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertretung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die  
Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen  
Handlungen oder Irrtümern ist.  
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist die gesetzliche Vertretung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur  
Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit  
– sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit  
anzuwenden, es sei denn, die gesetzliche Vertretung beabsichtigt, entweder den Konzern zu liquidieren oder die  
Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.  
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns.  
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses  
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen  
Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser  
Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in  
Übereinstimmung mit der EU-VO und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der  
ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt.  
Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von  
ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses  
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.  
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger  
Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes  
Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.  
Darüber hinaus gilt:  
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern  
-
im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die  
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen  
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da  
dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen  
oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.  
Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen  
-
zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur  
Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben.  
Wir beurteilen die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertretung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die  
-
Vertretbarkeit der von der gesetzlichen Vertretung dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit  
zusammenhängende Angaben.  
Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der  
-
Unternehmenstätigkeit durch die gesetzliche Vertretung sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine  
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit  
des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine  
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im  
Konzernabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren.  
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten  
Prüfungsnach- weise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr des Konzerns von der Fortführung der  
Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.  
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der An- gaben sowie ob  
-
der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst  
getreues Bild erreicht wird.  
Wir planen die Konzernabschlussprüfung und führen sie durch, um ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu den  
-
Finanzinformationen der Einheiten oder Geschäftsbereiche innerhalb des Konzerns zu erlangen als Grundlage für die Bildung  
eines Prüfungsurteils zum Konzernabschluss. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchsicht der für  
Zwecke der Konzernabschlussprüfung durchgeführten Prüfungstätigkeiten. Wir tragen die Alleinverantwortung für unser  
Prüfungsurteil.  
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der  
Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen  
Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.  
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Verhaltensanforderungen zur  
Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen  
vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und - sofern einschlägig - damit  
zusammenhängende Schutzmaßnahmen auswirken.  
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben, diejenigen Sachverhalte,  
die am bedeutsamsten für die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen  
Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere  
Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein  
Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt wer- den sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen  
Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.  
Bericht zum Konzernlagebericht  
Der Konzernlagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem  
Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.  
Zu der im Konzernlagebericht enthaltenen nichtfinanziellen Erklärung ist es unsere Verantwortlichkeit zu prüfen, ob sie aufgestellt  
wurde, sie zu lesen und dabei zu würdigen, ob diese sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss  
oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnisse aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.  
Die gesetzliche Vertretung ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den  
österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.  
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernlageberichts durchgeführt.  
Urteil  
Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält  
zutreffende Angaben nach § 243a UGB und steht in Einklang mit dem Konzernabschluss.  
Erklärung  
Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über den  
Konzern und sein Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Konzernlagebericht nicht festgestellt.  
Ergänzung  
Hinsichtlich der wesentlichen Unsicherheiten in Bezug auf die Unternehmensfortführung verweisen wir auf den Abschnitt "Ergebnis  
und Bilanzanalyse" des Konzernlageberichtes, der die Analyse der Lage des Konzerns beschreibt. Weiters verweisen wir auf die  
Abschnitte "Ausblick und Ziele" sowie "Entwicklung Wolford", die auf die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns eingehen und  
die Ausführungen zum Liquiditätsrisiko und zum Risiko der Unternehmensfortführung im Konzernlagebericht.  
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EU-VO  
Wir wurden von der Hauptversammlung am 17.12.2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am selben Tag vom Aufsichtsrat  
beauftragt. Wir sind erstmals für das Geschäftsjahr 2024 als Abschlussprüfer der Gesellschaft tätig.  
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Konzernabschluss“ mit dem zusätzlichen Bericht an den  
Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.  
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs 1 der EU-VO) erbracht haben und dass wir bei der  
Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.  
Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer  
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Mag. Florian Eder, CPA.  
Wien 30.04.2025  
RSM Austria Wirtschaftsprüfung GmbH  
< qualifiziert elektronisch signiert >  
Mag. Florian Eder, CPA Wirtschaftsprüfer  
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses der Wolford Aktiengesellschaft zum 31.12.2024 mit unserem  
Bestätigungs- vermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich  
auf den deutschsprachigen und vollständigen Konzernabschluss samt Konzernlagebericht. Für abweichende Fassungen sind die  
Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.  
Wolford AG  
Jahresabschluss  
Bilanz  
Gewinn- und Verlustrechnung  
Anhang für das Geschäftsjahr 2024  
Anlagenspiegel  
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Bilanz  
31.12.2024  
31.12.2023  
A. Anlagevermögen  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
1. Mietrechte und Software  
228 739.00  
341 171.00  
148 002.88  
2. geleistete Anzahlungen  
50 610.50  
489 173.88  
279 349.50  
II. Sachanlagen  
217 200.70  
1. Gebäude und Grundstücke  
43 380.70  
762 995.00  
2. technische Anlagen und Maschinen  
507 393.00  
444 669.71  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung  
289 942.71  
840 716.41  
1 424 865.41  
III. Finanzanlagen  
8 419 293.39  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  
5 390 786.43  
5 471 058.77  
2. Umgründungsüberschuss  
5 471 058.77  
3. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen  
700 000.00  
5 896 604.62  
1 075 517.20  
4. Wertpapiere des Anlagevermögens  
1 054 145.63  
20 862 473.98  
12 615 990.83  
B. Umlaufvermögen  
I. Vorräte  
5 119 600.89  
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoꢀe  
3 010 434.03  
5 229 424.17  
2. unfertige Erzeugnisse  
3 945 074.90  
10 456 932.96  
3. fertige Erzeugnisse und Waren  
781 808.11  
20 805 958.02  
7 737 317.04  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände  
1. Forderungen aus Lieferung und Leistung  
977 691.42  
2 357 804.12  
0.00  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)  
0.00  
21 781 915.89  
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen  
10 046 667.56  
0.00  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)  
0.00  
3 113 382.81  
3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände  
3 437 325.44  
0.00  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)  
0.00  
27 253 102.82  
14 461 684.42  
1 811 352.12  
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten  
598 821.51  
49 870 412.96  
22 797 822.97  
C. Rechnungsabgrenzungsposten  
1 023 389.65  
1 088 483.91  
73 735 410.14  
Summe  
37 557 269.36  
A. Negatives Eigenkapital  
I. ausgegebenes, eingefordertes und einbezahltes Grundkapital  
1. eingefordertes Nennkapital  
46 337 596.80  
46 337 596.80  
2. abzüglich Nennbetrag eigener Anteile  
-423 072.00  
-423 072.00  
45 914 524.80  
45 914 524.80  
4 929 110.48  
4 929 110.48  
II. gebundene Kapitalrücklagen  
1 817 500.00  
1 817 500.00  
III. Gewinnrücklagen  
1 817 500.00  
1 817 500.00  
1. gesetzliche Rücklagen  
423 072.00  
423 072.00  
IV. Rücklagen für eigene Anteile  
V. Bilanzverlust  
-145 725 902.78  
-92 622 027.97  
davon Verlustvortrag EUR 92.622.027,97 (Vorjahr TEUR 37.593)  
92 622 027.97  
37 593 605.00  
-92 641 695.50  
-39 537 820.69  
B. Rückstellungen  
5 205 295.51  
5 554 413.03  
1. Rückstellungen für Abfertigungen  
4 329 029.65  
4 539 056.43  
2. Rückstellungen für Pensionen  
2 406 986.42  
3 653 515.81  
3. sonstige Rückstellungen  
13 746 985.27  
11 941 311.58  
C. Verbindlichkeiten  
99 526 245.56  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
118 257 653.28  
0.00  
0.00  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
1. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung  
13 437 077.39  
17 462 763.00  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
13 437 077.39  
17 462 763.00  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
0.00  
0.00  
99 282 542.38  
78 395 898.39  
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  
99 282 542.38  
78 395 898.39  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
0.00  
0.00  
3. Sonstige Verbindlichkeiten  
5 538 033.51  
3 667 584.17  
3 667 584.17  
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr  
5 538 033.51  
0.00  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
0.00  
2 059 567.57  
davon aus Steuern  
340 021.64  
381 821.15  
davon im Rahmen der Sozialen Sicherheit  
292 695.84  
99 526 245.56  
118 257 653.28  
37 557 269.36  
73 735 410.14  
Summe  
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Gewinn- und Verlustrechnung  
31.12.2024  
31.12.2023  
1. Umsatzerlöse  
32 352 523.10  
68 181 655.06  
2.Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen  
-4 223 740.23  
-2 124 798.12  
3. sonstige betriebliche Erträge  
a) Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen  
82 442.33  
27 242.05  
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
191 243.99  
336 159.30  
c) Übrige  
483 044.19  
4 166 872.96  
756 730.51  
4 530 274.31  
4. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen  
a) Materialaufwand  
-11 434 628.92  
-22 417 893.93  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  
-6 102 447.04  
-8 374 667.06  
-17 537 075.96  
-30 792 560.99  
5. Personalaufwand  
a) Löhne  
-1 938 054.70  
-2 437 275.25  
b) Gehälter  
-12 842 888.33  
-15 527 866.59  
c) soziale Aufwendungen  
aa) Aufwendungen für Altersvorsorge  
73 372.71  
-746 581.23  
bb) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen  
-456 130.74  
-1 164 980.49  
cc) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben  
-3 811 079.17  
-4 700 736.18  
dd) übrige  
0.00  
-121 173.03  
-18 974 780.23  
-24 698 612.77  
6. Abschreibung  
a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen  
-739 402.66  
-826 670.38  
b) auf Gegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die im Unternehmen üblichen Abschreibungen überschreiten  
0.00  
-15 383 744.76  
-739 402.66  
-16 210 415.14  
7. sonstige betriebliche Aufwendungen  
a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 16 fallen  
-156 439.76  
-91 969.68  
b) übrige  
-24 877 775.42  
-37 748 593.57  
-25 034 215.18  
-37 840 563.25  
8. Zwischensumme aus Z 1 bis 7 (Betriebserfolg)  
-33 399 960.65  
-38 955 020.90  
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens  
20 308.70  
12 846.51  
davon aus verbundenen Unternehmen  
0.00  
0.00  
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
1 987 653.63  
2 973 256.23  
davon aus verbundenen Unternehmen  
1 984 842.31  
2 970 656.16  
11. Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen  
9 026.08  
47 845.20  
12. Aufwendungen aus Finanzanlagen  
-24 249 234.17  
-14 341 204.14  
davon Abschreibungen  
-24 249 234.17  
-14 341 204.14  
davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen  
-24 249 234.17  
-14 341 204.14  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
-7 007 016.12  
-4 760 895.87  
davon betreꢀend verbundene Unternehmen  
-6 337 453.60  
-4 144 502.34  
14. Zwischensumme aus Z 9 bis 13 (Finanzerfolg)  
-29 239 261.88  
-16 068 152.07  
15.Ergebnis vor Steuern (Zwischensumme aus Z 8 und Z 14)  
-62 639 222.53  
-55 023 172.97  
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
-8 078.00  
-5 250.00  
davon Steuerumlage  
-8 078.00  
-5 250.00  
17. Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag  
-62 631 144.53  
-55 028 422.97  
18. Erträge aus der Kapitalherabsetzung  
0.00  
0.00  
19. Erträge aus der Auflösung von Kapitalrücklagen  
0.00  
0.00  
20. Erträge aus der Auflösung von Gewinnrücklagen  
0.00  
0.00  
21. Verlustvortrag aus dem Vorjahr  
-92 622 027.97  
-37 593 605.00  
22. Erträge aus der Aufdeckung von stillen Reserven  
9 527 269.72  
0.00  
-145 725 902.78  
-92 622 027.97  
Bilanzverlust  
ANHANG für das Geschäftsjahr 2024  
Die Wolford Aktiengesellschaft (im Folgenden auch „Wolford AG“) ist eine Aktiengesellschaft mit  
Hauptsitz in Österreich, 6900 Bregenz, Wolfordstraße 1, und ist beim Landesgericht Feldkirch,  
Österreich, unter FN 68605s registriert. Die Wolford AG stellt den Konzernabschluss für den  
kleinsten Kreis der Konzernunternehmen auf und wird in den übergeordneten Konzernabschluss  
der Fosun International Limited, Shanghai, China, einbezogen (größter Kreis).  
Beim Geschäftsjahr der Wolford AG handelt es sich um ein Kalendergeschäftsjahr, das den  
Zeitraum von 1. Januar bis 31. Dezember umfasst. Der Konzernabschluss der Wolford AG wird auf  
ihrer Homepage veröffentlicht. Die Gesellschaft macht vom § 243b Abs. 6 UGB Gebrauch und  
erstellt einen gesonderten nichtfinanziellen Bericht, welcher ebenfalls auf der Homepage der  
Wolford AG veröffentlicht, wird.  
Im Geschäftsjahr 2024 hat die Wolford-Gruppe eine umfassende Reorganisation ihres  
Geschäftsmodells abgeschlossen und das operative Geschäft nach Italien verschoben. Im  
Rahmen dieser Transaktion kam es per 18.08.2024 zu einer Übertragung der Positionen  
langfristige Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen in Höhe von €35.831.434.67,  
fertige Erzeugnisse in Höhe von €7.602.229,00, kurzfristige Forderungen gegenüber assoziierten  
Unternehmen in Höhe von €39.856.446,61, Cash in Höhe von €799.007,53 von der Wolford AG  
zur Wolford Italia Srl. Somit reduzierte sich die Bilanzsumme der Wolford AG erheblich. Des  
Weiteren wurden bei dieser Transaktion Stille Reserven in Höhe von €9.527.269,72 aufgedeckt,  
welche in dem Posten „22. Erträge aus der Aufdeckung von stillen Reserven“ der Gewinn- und  
Verlustrechnung dargestellt ist.  
I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE  
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung,  
sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und  
Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Die Bilanzierungs- und  
Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.  
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Bei  
der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der  
Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Alle erkennbaren  
Risiken und drohenden Verluste wurden berücksichtigt. Dem Vorsichtsprinzip wird dadurch  
Rechnung getragen, dass nur die zum Abschlussstichtag bereits realisierten Gewinne  
ausgewiesen wurden. Es wurden alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste – sofern  
gesetzlich geboten – berücksichtigt. Die Wolford Aktiengesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit  
einem negativen Ergebnis nach Steuern in Höhe von €62.631.144,53 (2023: negatives Ergebnis  
nach Steuern von €55.028.422,97) ab.  
Es wird auf Abschnitt II. „Going Concern und wesentliche Unsicherheiten“ dieses Anhanges  
verwiesen, in dem die Quellen wesentlicher Unsicherheiten hinsichtlich der  
Unternehmensfortführung beschrieben sind.  
38  
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Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden entsprechend zu Anschaffungskosten  
bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen innerhalb der Nutzungsdauer vermindert sind.  
Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen.  
Für die Spezialsoftware wird eine Nutzungsdauer von zehn Jahren zugrunde gelegt.  
Standardsoftware wird über vier Jahre abgeschrieben. Mietrechte werden je nach Mietdauer über  
3 – 10 Jahre abgeschrieben.  
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, die um die  
planmäßigen Abschreibungen vermindert sind. Bei der Ermittlung der Anschaffungs- oder  
Herstellungskosten werden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert.  
Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen und richtet sich nach der  
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagegüter.  
Den planmäßigen linearen Abschreibungen liegt folgende Nutzungsdauer zugrunde:  
_________________________________________________________________________  
Bauten  
10 bis 50 Jahre  
Technische Anlagen und Maschinen  
5 bis 20 Jahre  
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung  
2 bis 10 Jahre  
_________________________________________________________________________  
Die Abschreibung erfolgt auf Monatsbasis.  
Geringwertige Vermögensgegenstände in Höhe von €1.000,00 (Vorjahr: €1.000,00) werden im Jahr  
der Anschaffung bei den Anschaffungskosten als Zu- und Abgang erfasst.  
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen  
voraussichtlich von Dauer sind.  
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige  
Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die  
Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Die Werthaltigkeit der Beteiligungen wird  
anhand ihrer auf Planwerten basierten abgezinsten Cashflows ermittelt. Die Wertpapiere im  
Finanzanlagevermögen werden als Deckungsstock für die Pensionsrückstellung gehalten.  
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoꢀe erfolgt zu Anschaꢀungskosten oder zum  
Marktpreis am Abschlussstichtag bzw. niedrigeren beizulegenden Wert.  
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten oder zum  
Marktpreis am Abschlussstichtag bzw. niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten  
umfassen alle Aufwendungen, die dem Gegenstand direkt zugerechnet werden können, sowie alle  
variablen und fixen Gemeinkosten, die im Zusammenhang mit der Herstellung anfallen.  
Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer sowie geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind  
durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Bezogene Waren werden zu  
Anschaffungskosten oder zum Marktpreis am Abschlussstichtag bzw. niedrigeren beizulegenden  
Wert bewertet.  
39  
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Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.  
Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem niedrigeren  
Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Der Devisenmittelkurs ergibt sich als  
Durchschnitt aus den Stichtagskursen des abgelaufenen Geschäftsjahres  
Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Wertberichtigungen aufgrund  
erwarteter Verluste in Abhängigkeit von der Altersstruktur gebildet. In Einzelfällen, wenn Anzeichen  
auf eine beeinträchtigte Bonität oder vergleichsweise Risiken vorliegen, somit die Forderungen  
voraussichtlich nicht voll einbringlich sind, werden auf derartige Forderungen zusätzliche  
Einzelwertberichtigungen erfasst. Bei der Bestimmung der Werthaltigkeit wird jeder Änderung der  
Bonität seit Einräumung des Zahlungszieles bis zum Bilanzstichtag Rechnung getragen. Eine  
Ausbuchung einer Forderung erfolgt bei Uneinbringlichkeit. Eine Forderung wird als definitiv  
„uneinbringlich“ bezeichnet, wenn ein Rechtsanwalt/Inkassobeauftragter/Gericht die  
Uneinbringlichkeit bestätigt.  
Für erwartete Ausfälle aller anderen Forderungen wird ein angemessener  
Wertminderungsaufwand erfasst.  
Die aktiven Rechnungsabgrenzungen umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie  
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.  
Die Ermittlung der Höhe der Abfertigungsrückstellung und der Rückstellung für Jubiläumsgelder  
erfolgte auf Grund der anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Beachtung der  
Berechnungsvorschriften gemäß IAS 19. Die Rechnungszinssätze entsprechen der  
Veröffentlichung von Mercer.  
Die Verteilung des Dienstzeitaufwandes beginnt mit Eintritt ins Unternehmen bis zu dem  
Zeitpunkt, ab dem weitere Arbeitsleistungen nicht mehr zu einer Erhöhung der Anwartschaft  
führen (25 Dienstjahre). Bei der Berechnung der nach der Projected Unit Credit Method gebildeten  
Rückstellungen kamen folgende Parameter zur Anwendung:  
Biometrische  
2024: AVÖ 2018 – P  
2023: AVÖ 2018 – P  
Rechnungsgrundlagen  
Rechnungszinssatz  
3,25 % und 3,37 %  
3,44 % und 3,49 %  
p.a.  
p.a.  
Lohn-/ Gehaltstrend  
4,00 % p.a.  
3,00 % p.a.  
Pensionsantrittsalter  
64 – 65  
64 – 65  
Gestaffelte Fluktuation  
0–2 Jahre  
24 %  
24 %  
(Jubiläumsgeldrückstellung)  
3-4 Jahre  
22 %  
22 %  
5-9 Jahre  
16 %  
16 %  
10-14 Jahre  
14 %  
14 %  
15-19 Jahre  
9 %  
9 %  
20-29 Jahre  
3 %  
3 %  
ab 30 Jahre  
0 %  
0 %  
Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen erfolgt aufgrund der anerkannten Regeln der  
Versicherungsmathematik unter Beachtung der Berechnungsvorschriften gemäß IAS 19. Der  
Rechnungszinssatz entspricht der Veröffentlichung von Mercer. Bei der Berechnung der nach der  
40  
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Projected Unit Credit Method gebildeten Rückstellungen kamen folgende Parameter zur  
Anwendung:  
Biometrische Rechnungsgrundlagen  
2024: AVÖ 2018 – P 2023: AVÖ  
2018 – P  
Rechnungszinssatz  
3,45 % p.a.  
3,51 % p.a.  
Valorisierung Bezüge  
1,70 % und 3,00 % p.a.  
1,70 % und 3,00 %  
p.a.  
Die Veränderungen der Abfertigungs-, Jubiläumsgeld- und Pensionsrückstellungen werden im  
Personalaufwand gezeigt. Die in den Gutachten festgestellten Zinsaufwendungen wurden im  
Finanzerfolg erfasst.  
In den sonstigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt  
der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sowie der Höhe und dem Grunde nach ungewissen  
Verbindlichkeiten mit den voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen berücksichtigt.  
Verbindlichkeiten sind mit dem Nennwert oder dem höheren Erfüllungsbetrag angesetzt.  
Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Anschaffungskurs oder dem höheren  
Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet worden.  
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem aktuellen Körperschaftsteuersatz von 23%  
ohne Berücksichtigung einer Abzinsung. Latente Steuern werden auf steuerliche Verlustvorträge  
berücksichtigt, soweit deren Verbrauch im nächsten Geschäftsjahr hinreichend sicher ist.  
Die Wolford AG ist von den Geopolitischen Konflikten (Russland-Ukraine Konflikt sowie Gaza-  
Israel Konflikt) nicht betroffen, da es in diesen Ländern keine Geschäftstätigkeit gibt.  
II. GOING CONCERN UND WESENTLICHE UNSICHERHEITEN  
Wolford verharrte auch im Jahr 2024 in einer schwierigen finanziellen Lage. Der Cashflow aus  
operativer Geschäftstätigkeit und andere Finanzierungsquellen reichten nicht aus, um die  
laufenden Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Wolford-Gruppe war auf Fremdkapital und  
Fremdfinanzierungen zu günstigen Konditionen angewiesen. Wolford hat seinen bisherigen  
Finanzierungsbedarf im Wesentlichen durch Gesellschafterdarlehen des Hauptaktionärs  
gedeckt.  
Die Wolford AG verzeichnete in dem am 31. Dezember 2024 endenden Geschäftsjahr einen  
Nettoverlust von €62.631.144,53 und zu diesem Zeitpunkt überstiegen die kurzfristigen  
Verbindlichkeiten des Unternehmens seine Gesamtaktiva um €80.700.383,92. Diese Ereignisse  
oder Gegebenheiten deuten zusammen mit anderen Umständen darauf hin, dass eine  
wesentliche Unsicherheit an der Fähigkeit besteht, das Unternehmen fortzuführen.  
Wolford hat weitere Maßnahmen zur Steigerung der operativen Eꢀizienz ergriꢀen. Die Prozesse  
werden weiter optimiert und der Fokus auf Kostenkontrolle und Vertriebsaktivitäten erneut  
41  
verstärkt. Die auf der Kostenseite erzielten Geschäftsergebnisse reichen noch nicht aus, um den  
Cashflow des Unternehmens zu stabilisieren, insbesondere da Investitionen in den Bereichen IT  
und Einzelhandel erforderlich sind. Um eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, hat sich  
das Unternehmen weiteren Zugang zu Darlehen des Hauptaktionärs verschaꢀt. Wolford steht in  
engem Kontakt mit Finanzinstituten und der Muttergesellschaft hinsichtlich weiterer  
Finanzierungsmodelle. Im Geschäftsjahr 2024 hat die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited  
zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von €29.050.000,00 gewährt, die im laufenden  
Geschäftsjahr 2025 zur Verfügung gestellt werden, und damit ihr finanzielles Engagement  
bestätigt.  
Darüber hinaus ist für das erste Halbjahr 2025 eine Kapitalerhöhung im zweistelligen  
Millionenbereich geplant, die bereits auf der Hauptversammlung am 17. Dezember 2024  
beschlossen wurde. Diese Finanzspritze bietet die Möglichkeit, die Expansionspläne des  
Unternehmens wieder zu beschleunigen.  
Außerdem unterstützt der Hauptaktionär, Lanvin Group Holdings Limited, Wolford bei Bedarf  
weiterhin; zu diesem Zweck hat er auch eine Patronatserklärung- und Nachrangigkeitserklärung  
(hartes Patronatsschreiben) ausgestellt, um den Fortbestand der Wolford AG zu sichern und hat  
sich auch bereit erklärt, Wolford finanziell zu unterstützen, falls dies erforderlich ist. Die Fosun  
Fashion Group (Cayman) Limited hat die Patronats- und Nachrangigkeitserklärung ebenfalls  
unterzeichnet und Darlehen gewährt, die zum 31. Dezember 2024 insgesamt €86.081.000,00  
einschließlich unbezahlter Zinsen betragen. Die Gesamtheit dieser Kredite (einschließlich  
Zinsen) ist nachrangig, bis das Unternehmen seine "Restrukturierung" abgeschlossen hat oder  
im Falle einer Liquidation oder Insolvenz, bis alle Gläubiger befriedigt sind. Demnach  
verpflichtet sich die Lanvin Group Holdings Limited auf Verlangen der Unternehmensleitung,  
zusätzliche Liquidität in Höhe von insgesamt €50.000.000,00 vom 1. Januar 2025 bis zum 31.  
Dezember 2026 bereitzustellen ("Liquiditätsspritze"). Bis Ende April 2025 wurden bereits  
€300.000,00 bereitgestellt, wodurch die garantierte Liquiditätsspritze von €50.000.000,00 auf  
€49.700.000,00 reduziert. Derzeit verhandeln die Gesellschaften der Wolford-Gruppe mit  
Kreditinstituten über Finanzierungsmodelle in Höhe von insgesamt €9.800.000,00 (die "externen  
Finanzierung"). Sollte diese externe Finanzierung vor Ende 2025 erreicht werden, wird das  
Volumen der zugesagten Liquiditätsspritze um den anteiligen Betrag der eingeworbenen  
externen Finanzierung bis zu €9.800.000,00 reduziert. Im Falle eines volatilen Volumens der  
externen Finanzierung wird das Volumen der zugesagten Liquiditätsspritze entsprechend  
angepasst. Die €9.800.000,00 stellen jedoch den Höchstbetrag dar, um den die zugesagte  
Liquiditätsspritze reduziert werden kann. Die Liquiditätsspritze ist nicht an Bedingungen  
geknüpft und kann als Erhöhung der Kapitalrücklage (Eigenkapital) oder als nachrangiges  
Darlehen gewährt werden.  
Diese Maßnahmen sollen das Unternehmen in die Lage versetzen, seinen Verbindlichkeiten bei  
Fälligkeit jederzeit nachzukommen und den Fortbestand des Unternehmens auf absehbare Zeit  
zu sichern. Für den Fall, dass eine finanzielle Unterstützung erforderlich ist, verpflichtet sich  
Lanvin Group Holdings Limited, die Garantie in vollem Umfang umzusetzen.  
Mit dem Hinweis, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der in der Patronatserklärung  
garantierte Höchstbetrag verspätet überwiesen wird oder bei Nichteinhaltung der aktuellen  
42  
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Budgets/Prognosen nicht ausreicht, kommt der Vorstand daher zu dem Schluss, dass der  
Jahres- und Konzernabschluss der Gesellschaft für das Jahr 2024 nach dem Prinzip der  
Unternehmensfortführung aufgestellt werden sollte.  
Wolford arbeitet derzeit intensiv daran, seine Präsenz und Sichtbarkeit zu stärken. Erreicht wird  
dies durch gezielte Marketingaktivitäten, eine fokussierte Produktpipeline, die Rationalisierung  
der Handelsflotte sowie signifikante Investitionen in E-Commerce, IT und Systeme. Die  
geopolitischen Unsicherheiten in der Ukraine und in Israel bestehen jedoch nach wie vor und  
weitere Verwerfungen in der Weltwirtschaft, wie die volatilen Zölle mit den USA, sind nicht  
auszuschließen. Das Unternehmen setzt seine gezielten Bemühungen fort, die Eꢀizienz der  
Personalkosten zu verbessern, Beratungskosten zu senken, die Kollektionsgröße zu reduzieren  
sowie die Bedarfsplanung und den Produktionsprozess eꢀizienter zu gestalten.  
Die Systeme und die IT-Infrastruktur von Wolford sind veraltet und stellen ein weiteres Risiko für  
den laufenden Geschäftsbetrieb dar. Wolford hat daher trotz der angespannten finanziellen  
Situation zahlreiche Projekte innerhalb der IT-Infrastruktur geplant und realisiert.  
In den ersten Monaten des Jahres 2025 liegt der Konzern trotz der kontinuierlichen  
Kostenkontrolle und der ergriꢀenen Maßnahmen zur Kostenbegrenzung derzeit auf der  
Umsatzseite hinter dem Budget, was hauptsächlich auf verspätete Lieferungen zurückzuführen  
ist, die sich negativ auf die Liquidität und die daraus resultierenden Betriebs- und  
Systemstörungen im letzten Quartal 2024 auswirken. Der entstandene Rückstand soll Anfang  
des zweiten Halbjahres 2025 abgebaut werden.  
Eine erfolgreiche Markenpositionierung auf internationalen Märkten bleibt entscheidend für die  
weitere Entwicklung von Wolford. Das Unternehmen wird die globale Positionierung seiner  
Marke durch die Fortführung erfolgreicher Kooperationen, limitierten Capsule-Kollektionen, die  
in Zusammenarbeit mit internationalen Stardesignern entwickelt werden, und die Nutzung von  
Wachstumschancen auf dem US-amerikanischen und chinesischen Markt weiterverfolgen.  
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ  
Anlagevermögen  
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Mietrechte für übernommene  
Boutiquen und um Software.  
Für die Entwicklung des Anlagevermögens siehe Anlagenspiegel gemäß §226 UGB (Beilage 1 zum  
Anhang).  
Von den Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen weisen alle eine Restlaufzeit von  
über fünf Jahr auf.  
43  
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Umlaufvermögen  
Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich zum  
Abschlussstichtag 31. Dezember 2024 € 267.493,33 (2023: €15.594.618,09) auf Forderungen  
aus Lieferungen und Leistungen und € 9.779.174,23 (2023: €6.187.297,80) auf sonstige  
Forderungen. Die Wertberichtigung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen  
beträgt per 31. Dezember 2024 €0,00 (2023: €16.124.870,56). Der Rückgang resultiert aus der  
Verlagerung des operativen Geschäfts von der Wolford AG zu Wolford Italia Srl im August 2024.  
Negatives Eigenkapital  
Das eingeforderte Nennkapital innerhalb des Grundkapitals beträgt €46.337.596,80 (2023:  
€46.337.596,80). Der Bestand der eigenen Aktien von 88.140 Stück blieb zum 31. Dezember 2024  
im Vergleich zum 31. Dezember 2023 unverändert. Grundsätzlich liegt eine insolvenzrechtliche  
Überschuldung vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht  
mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen  
überwiegend wahrscheinlich.  
Für nähere Ausführungen zur Fortführung des Unternehmens wird auf Kapitel „Going Concern  
und wesentliche Unsicherheiten“ „und „Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“ verwiesen.  
Rückstellungen  
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen ist in folgender Übersicht dargestellt:  
Stand  
Stand  
In EUR  
01.01.2024  
Verbrauch  
Auflösung  
Zuführung  
31.12.2024  
90.188,4  
Jubiläumsgelder  
1.299.207,32  
0,00  
1
0,00  
1.209.018,91  
Nicht  
konsumierter  
675.567,75  
0,00  
0,00  
0,00  
412.831,34  
Urlaub  
Prämien und  
100.000,00 100.000,0  
0,00 128.710,0  
128.710,00  
Sondervergütunge  
0
0
n
561.500,0  
364.000,0  
Beratung  
561.500,00  
0
0,00  
0
364.000,00  
115.768,7  
Gutstunden  
115.768,74  
4
0,00  
0,00  
41.174,17  
Umsatzretouren  
447.472,00 445.720,0  
0,00  
0,00  
1.752,00  
0
298.525,9 57.974,0 152.000,0  
Übrige  
454.000,00  
1
9
0
249.500,00  
Gesamt  
3.653.515,81  
2.406.986.42  
44  
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In den übrigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Aufwände für Veröffentlichungen  
(Geschäftsbericht) und Aufsichtsratsvergütungen enthalten.  
Verbindlichkeiten  
Die Verbindlichkeiten und deren Fristigkeit können der Bilanzstruktur entnommen werden. Zum  
31. Dezember 2024 sind so wie zum 31. Dezember 2023 keine Verbindlichkeiten mit einer  
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren vorhanden.  
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Stichtag €321.944,09 (2023: €416.992,23) an  
Verbindlichkeiten erhalten, die zum Stichtag nicht zahlungswirksam waren.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus  
Lieferverbindlichkeiten gegenüber der Produktionsgesellschaft in Slowenien und den  
Vertriebsgesellschaften sowie aus dem Darlehen der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited in  
Höhe von €71.250.000,00 sowie USD 1.200.000,00 und Zinsen in Höhe von €13.725.939,70  
(2023: €42.200.000,00 sowie USD 1.200.000,00 zuzüglich Zinsen in Höhe von €7.383.157,02).  
Die Gesellschafterdarlehen samt Zinsen sind gemäß Comfort Letter vom April 2025 zur Gänze  
qualifiziert nachrangig gestellt. Eine Rückzahlung darf künftig nur erfolgen, sofern ein  
Jahresabschluss der Wolford AG wieder die Kennzahlen nach  
Unternehmensreorganisationsgesetz (URG) erfüllt. Wegen diesen Verbindlichkeiten ist kein  
Insolvenzverfahren zu eröꢀnen.  
45  
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Die Darlehen der Fusion Fashion Group (Cayman) weisen die folgenden Fälligkeiten auf:  
Betrag in EUR  
Vergabe  
Fälligkeit  
Vor  
31.12.2023  
10.000.000,-  
1.1.2022  
2.500.000,-  
28.01.2022  
31.12.2023  
5.000.000,-  
23.05.2022  
31.12.2023  
2.000.000,-  
28.06.2022  
18.02.2023  
4.000.000,-  
20.07.2022  
12.03.2023  
1.500.000,-  
29.07.2022  
21.03.2023  
3.500.000,-  
05.08.2022  
28.01.2023  
2.000.000,-  
30.08.2022  
21.12.2022  
2.000.000,-  
29.11.2022  
27.01.2023  
32.500.000,-  
31.12.2022  
1.000.000,-  
24.07.2023  
20.12.2023  
1.000.000,-  
28.07.2023  
20.12.2023  
500.000,-  
24.10.2023  
23.10.2024  
1.500.000,-  
30.10.2023  
29.10.2024  
1.500.000,-  
31.10.2023  
30.10.2024  
3.000.000,-  
17.11.2023  
19.11.2024  
1.200.000,-  
28.11.2023  
27.11.2024  
42.200.000,-  
31.12.2023  
1.500.000,-  
28.03.2024  
28.03.2025  
2.000.000,-  
17.04.2024  
18.04.2025  
1.500.000,-  
23.04.2024  
24.04.2025  
2.000.000,-  
29.05.2024  
30.05.2025  
1.000.000,-  
14.06.2024  
15.06.2025  
250.000,-  
21.06.2024  
21.06.2025  
1.000.000,-  
05.07.2024  
06.07.2025  
1.000.000,-  
01.08.2024  
01.08.2025  
1.000.000,-  
13.08.2024  
14.08.2025  
2.000.000,-  
09.09.2024  
10.09.2025  
1.300.000,-  
27.09.2024  
25.09.2025  
2.000.000,-  
09.10.2024  
10.10.2025  
1.000.000,-  
15.11.2024  
15.11.2025  
1.000.000,-  
21.11.2024  
21.11.2025  
6.000.000,-  
25.11.2024  
25.11.2025  
4.500.000,-  
04.12.2024  
04.12.2025  
71.250.000,-  
31.12.2024  
Betrag in USD  
Vergabe  
Fälligkeit  
1.200.000,-  
08.12.2023  
12.07.2024  
1.200.000,-  
12.31.2023  
Im Jahr 2024 erfolgte wie auch im Vorjahr keine Rückzahlung.  
46  
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IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG  
Gesamtkostenverfahren  
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.  
Umsatzerlöse  
Aufgliederung  
a) nach geographischen Gesichtspunkten  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Inland  
6.121.558,42  
8.625.893,16  
Ausland  
26.230.964.68  
59.555.761,90  
32.352.523,10  
68.181.655,06  
Der Umsatzrückgang im In- und Ausland ist zum einen durch den allgemeinen Umsatzrückgang  
zurückzuführen und bei dem Inlandsgeschäft zusätzlich noch auf die Verlagerung des  
operativen Geschäfts von Wolford AG zu Wolford Italia srl.  
b) nach Produktgruppen  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Legwear  
10.089.913,57  
25.572.980,04  
Ready-to-wear  
16.892.566,80  
31.924.106,64  
Lingerie  
4.905.071,22  
9.846.102,34  
Swimwear  
329.537,25  
353.737,45  
Accessoires  
135.434,25  
321.901,16  
Handelsware  
0,00  
162.827,43  
32.352.523,10  
68.181.655,06  
47  
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Sonstige betriebliche Erträge  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen  
363.401,35  
82.442,33  
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen  
0,00  
191.243,99  
Arbeitsmarktförderung  
0,00  
151.433,83  
Covid-19-Förderungen (Fixkostenzuschuss)  
0,00  
1.673.123,32  
AMS Kurzarbeitsbeihilfe  
92.199,63  
0,00  
Kursdifferenzen  
42.061,49  
50.209,29  
Auflösung Einzelwertberichtigungen  
0,00  
33.193,47  
Versicherungserträge  
0,00  
182.838,33  
Sonstige Förderungen  
0,00  
142.981,28  
Marketingbeitrag  
0,00  
362.000,00  
Forschungsprämien  
0,00  
1.347.827,11  
Sonstige  
197.349,24  
374.700,06  
756.730,51  
4.530.274,31  
Die wesentliche Position in Sonstige betrifft eine Ausgleichszahlung für die Beendigung eines  
Mietvertrags.  
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen.  
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen  
Aufwendungen für Material  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Garne  
1.788.878,43  
3.221.319,21  
Zukaufware  
3.508.792,28  
10.582.272,60  
Stoffe  
1.205.714,37  
3.050.788,33  
Zubehör, Gummibänder  
414.347,04  
798.185,48  
Energie und Wasser  
1.212.131,95  
1.394.380,57  
Sonstiger Materialaufwand  
3.321.457,70  
3.446.786,76  
Skontoerträge  
-16.692,74  
-75.839,02  
11.434.628.92  
22.417.893,93  
Im sonstigen Materialaufwand sind im Wesentlichen Kosten für Aufmachung, Kosten für Farben  
sowie Frachtkosten und Zölle enthalten.  
48  
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Aufwendungen für sonstige bezogene Herstellungsleistungen  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Lohnarbeit  
5.817.327,94  
7.843.809,12  
Frachten  
58.553,96  
222.878,69  
Ersatzteile  
24.744,77  
37.379,93  
Sonstige  
201.820,37  
270.599,32  
6.102.447,04  
8.374.667,06  
Personalaufwand  
Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen  
2023  
2024  
In EUR  
Abfertigungen  
Pensionen  
Abfertigungen  
Pensionen  
Aufgliederung der  
Aufwendungen für  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
Vorstandsmitglieder  
Ehemalige  
0,00  
73.372,71  
0,00  
746.581,23  
Vorstandsmitglieder  
Leitende  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
Angestellte  
Übrige  
456.130,74  
0,00  
1.164.980,49  
0,00  
Arbeitnehmer  
456.130,74  
73.372,71  
1.164.980,49  
746.581,83  
Von den Aufwendungen für Pensionen in der Höhe von €73.372,71 sind €295.974,96  
Aufwendungen in Form von Pensionszahlungen an ehemalige Vorstandsmitglieder und €-  
369.347,67 sind Aufwendungen aus anderen Eꢀekten.  
Aufwendungen für Abfertigungen und betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Aufwand für Abfertigungen  
339.381,21  
1.010.118,14  
Beiträge  
116.749,53  
154.862,35  
Mitarbeitervorsorgekasse  
456.130,74  
1.164.980,49  
49  
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Für 2024 ist im Aufwand für Abfertigungen eine Auflösung in Höhe von €539.481,50 (2023:  
Dotation €206.989,13) enthalten.  
Für 2024 ist im Personalaufwand für Jubiläumsgeldrückstellungen eine Auflösung von  
€92.872,98 (2023: Auflösung €9.783,34) enthalten.  
Abschreibungen  
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und  
Sachanlagen beliefen sich auf €739.402,66 (2023: €826.670,38). Im Geschäftsjahr 2024 sind  
Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von €0,00 (2023:  
€15.383.744,76) aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die die im Unternehmen  
üblichen Abschreibungen überschreiten, angefallen.  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Rechts- und Beratungskosten  
2.246.146,89  
5.345.023,00  
Marketing  
1.754.081,45  
5.822.728,97  
Frachten  
6.559.174,87  
7.314.498,88  
Intercompany-Verrechnungen  
4.673.945,00  
6.650.502,29  
EDV inkl. Wartung  
3.696.970,53  
4.528.378,98  
Mieten und Leasing  
2.480.797,23  
3.635.752,43  
Aufwand B2C  
676.186,82  
1.089.784,43  
Versicherungen  
541.184,27  
695.497,36  
Provisionen Ausland  
30 .115,24  
445.788,79  
Reparaturen  
171.569,02  
259.608,78  
Kreditkartengebühren  
177.802,36  
388.782,30  
Telefon, Fax  
224.027,69  
223.032,84  
Kursdifferenzen  
59.963,94  
159.509,71  
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen  
257.479,83  
97.121,97  
Sonstige  
1.484.770,04  
1.184.552,52  
25.034.215,18  
37.840.563,25  
Die gesunkenen Aufwendungen im Bereich Rechts- und Beratungsaufwand sowie Marketing sind  
im Geschäftsjahr 2024 auf das allgemeine Sparprogramm zurückzuführen. Zusätzlich wurden  
Aufgaben, die fremd vergeben wurden, wieder vermehrt im eigenen Haus ausgeführt. Der Posten  
“Sonstiges” umfasst hauptsächlich sonstigen Aufwand mit €182.288,19 (2023: €141.276,14),  
Gebühren und Stempelgebühren in Höhe von €131.386,59 (2023: €68.704,17), Reisekosten in  
Höhe von €271.515,08 (2023: €101.901,35)., Bankgebühren in Höhe von €55.867,66 (2023:  
€129.121,78), Buchwert ausgeschiedener Anlagen in Höhe von €180.523,00 (2023: €0) und  
Ausgaben für Investor Relations in Höhe von €104.496,66 (2023: €294.595,98).  
50  
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Aufwendungen Abschlussprüfer  
Bezüglich dieser Aufwendungen wird auf die Angabe im Konzernanhang verwiesen.  
Ergebnis aus Finanzanlagen  
In den Finanzaufwendungen sind €6.337.453,60 Zinsen aus den Gesellschaftsdarlehen enthalten  
(2023: €2.535.945,21). Im Jahr 2024 wurden Gesellschaftsdarlehen in Höhe von €29.050.000,00  
(2023: € 9.700.000,00 und USD 1.200.000,00) aufgenommen. Bei den Wertpapieren des  
Anlagevermögens wurde 2024 eine Zuschreibung in Höhe von €9.026,08 vorgenommen, 2023  
erfolgte eine Zuschreibung in Höhe von €47.845,20.  
Im Geschäftsjahr wurden die Anteile an verbunden Unternehmen und die Ausleihungen sowie die  
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf Werthaltigkeit geprüft.  
Daraus ergab sich eine Abwertung von Anteilen an verbunden Unternehmen in Höhe von  
€24.218.836,52 (2023: €2.717.904,10), eine Abschreibung von Finanzanlagen (Ausleihungen) in  
Höhe von €30.397,65 (2023: €11.623.300,04) sowie eine Abschreibung von Forderungen in Höhe  
von €0,00 (2023: €15.383.744,76).  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  
Zum Bilanzstichtag bestehen aktive und passive latente Steuern für temporäre Differenzen  
zwischen dem steuerlichen und unternehmensrechtlichen Wertansatz für folgende Posten:  
Aktiv  
Passiv  
2024  
2024  
Sachanlagen  
0,00  
20.448,43  
Finanzanlagen  
624.128,63  
0,00  
Personalrückstellungen  
798.166,39  
0,00  
Sonstige Rückstellungen  
0,00  
0,00  
Betrag Gesamtdifferenz  
1.422.295,02  
20.448,43  
Ansatz steuerlicher Verlustvortrag  
0,00  
0,00  
Ansatzbetrag  
1.422.295,02  
20.448,43  
Latente Steuern (23%)  
327.127,85  
4.703,14  
Saldierung  
-4.703,14  
-4.703,14  
Aktiver Überhang  
322.424,72  
0,00  
Wertberichtigung  
-322.424,72  
0,00  
Summe  
0,00  
0,00  
51  
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Zum Bilanzstichtag sind die aktiven latenten Steuern aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung  
und der damit bestehenden Unsicherheit vollständig wertberichtigt bzw. wurde eine aktive latente  
Steuer nicht aktiviert. Zum 31.12.2023 bestanden folgende aktive und passive latente Steuern für  
temporäre Differenzen zwischen dem steuerlichen und unternehmensrechtlichen Wertansatz für  
folgende Posten:  
Aktiv  
Passiv  
2023  
2023  
Sachanlagen  
0,00  
227.499,11  
Finanzanlagen  
2.893.680,51  
0,00  
Personalrückstellungen  
4.052.543,32  
0,00  
Sonstige Rückstellungen  
0,00  
0,00  
Betrag Gesamtdifferenz  
6.946.223,83  
227.499,11  
Ansatz steuerlicher Verlustvortrag  
0,00  
0,00  
Ansatzbetrag  
6.946.223,83  
227.499,11  
Latente Steuern (23%)  
1.597.631,48  
52.324,80  
Saldierung  
-52.324,80  
-52.324,80  
Aktiver Überhang  
1.545.306,68  
0,00  
Wertberichtigung  
-1.545.306,68  
0,00  
Summe  
0,00  
0,00  
V. ERGÄNZENDE ANGABEN  
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen  
Es bestehen folgende Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen und Operating-  
Leasingverhältnissen.  
2024  
2023  
in EUR  
in EUR  
Mindest- Miet- und Leasingentgelte fällig  
bis zu einem Jahr  
1.488.339  
1.972.093  
mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren  
2.899.644  
5.380.931  
mehr als fünf Jahren  
156.667  
964.235  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden, wie im Geschäftsjahr 2023 die Verpflichtungen anhand der  
vertraglichen Laufzeiten unter teilweiser Berücksichtigung von Verlängerungsoptionen ermittelt.  
52  
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2. Anteile an verbundenen Unternehmen  
Die Wolford AG in Bregenz ist die Muttergesellschaft und jene Gesellschaft, die einen  
Konzernabschluss aufstellt:  
Anteil  
Eigenkapital in Eigenkapital in  
Ergebnis in  
Ergebnis in  
Gesellschaftsname  
Land  
in %  
Währung lokaler  
lokaler  
lokaler  
lokaler  
Währung  
Währung  
Währung 2024 Währung 2023  
2024  
2023  
Wolford proizvodnja in trgovina  
d.o.o.  
Slowenien  
100 EUR  
8.165.891  
7.704.473  
467.961  
443.401  
Wolford Deutschland GmbH  
Deutschland  
100 EUR  
2.663.729  
2.664.681  
1.094  
37.855  
Wolford (Schweiz) AG  
Schweiz  
100 CHF  
1.177.821  
1.186.236  
-8.415  
93.222  
Wolford London Ltd.  
Großbritannien  
100 GBP  
1.654.478  
1.658.237  
-3.759  
70.356  
Wolford Paris S.A.R.L.  
Frankreich  
100 EUR  
2.045.973  
1.992.707  
53.266  
55.310  
Wolford Italia S.r.l.  
Italien  
100 EUR  
17.851.557  
1.197.184  
-4.535.957  
214.237  
Wolford Espana S.L  
Spanien  
100 EUR  
-90.186  
-156.258  
66.072  
126.612  
Wolford Scandinavia ApS  
Dänemark  
100 DKK  
18.421.847  
18.280.688  
141.159  
692.945  
Wolford America, Inc.  
USA  
100 USD  
-31.033.915  
-11.587.712  
-19.446.203  
-4.571.611  
Wolford Nederland B.V.  
Niederlande  
100 EUR  
1.114.849  
1.065.364  
49.485  
67.544  
Wolford Canada Inc.  
Kanada  
100 CAD  
-2.782.046  
1.409.324  
-4.191.3703  
161.979  
China -  
Wolford Asia Limited  
Hongkong  
100 HKD  
-33.727.448  
-23.861.154  
-6.066.294  
121.555  
Wolford Belgium N.V.  
Belgien  
100 EUR  
851.185  
1.676.667  
-825.482  
13.683  
Wolford (Shanghai) Trading Co., China -  
Ltd. Shanghai  
100 CNY  
-57.687.325  
-37.713.353  
-15.517.494  
-11.435.696  
53  
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Wolford Gruppe auf einen Blick  
Wolford proizvodnja in trgovina d.o.o.  
100%  
Wolford AG (Österreich)r  
(Slovenien) r  
Wolford Deutschland GmbH  
100%  
(Deutschland)r  
Wolford Schweiz AG (Schweiz)r  
100%  
100%  
Wolford London Ltd. (UK)r  
Wolford Paris S.A.R.L (Frankreich)  
100%  
100%  
Wolford Italia S.r.l. (Italien)  
100%  
Wolford Espana S.L. (Spanien)  
100%  
Wolford Scandinavia ApS  
(Dänemark)  
100%  
Wolford America, Inc. (USA)  
100%  
Wolford Nederland B.V. (Niederlande)  
100%  
Wolford Canada Inc. (Kanada)  
100%  
Wolford Asia Limited (Hong Kong)  
100%  
Wolford Belgium N.V. (Belgien)  
100%  
Wolford (Shanghai) Trading Co., Ltd.  
(China)  
54  
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3. Derivative Finanzinstrumente  
Zum 31. Dezember 2024 sowie zum 31. Dezember 2023 sind keine derivativen Finanzinstrumente  
derivativen Finanzinstrumente im Einsatz gewesen.  
4. Personalstand  
Der Beschäftigtenstand betrug zum 31. Dezember 2024 222 (2023: 332) Mitarbeiter, davon 39  
(2023: 67) Arbeiter, 176 (2023: 253) Angestellte und 7 (2023: 12) Lehrlinge, was eine Reduktion  
von 110 Mitarbeitern zum Stichtag bedeutet. Die Berechnung erfolgte auf Vollzeitbasis. Im  
Durchschnitt betrug der Beschäftigtenstand im Geschäftsjahr 2024 242 (2023: 367) Mitarbeiter,  
davon 45 (2023: 79) Arbeiter, 190 (2023: 277) Angestellte und 7 (2023: 11) Lehrlinge.  
5. Organe  
Aufgliederung der Aufwendungen für:  
2024  
in EUR  
Bezüge Sonstige Abfertigung  
Pensionen Gesamtbezüge  
Bezüge  
Vorstands-  
388.000,00  
0,00 248.000,00  
0,00  
636.000,00  
mitglieder  
davon  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
0,00  
variabel  
Ehemalige  
Vorstands-  
0,00  
0,00  
0,00 296.000,00  
mitglieder  
296.000,00  
2023  
in EUR  
Bezüge  
Sonstige  
Abferti- Pensionen  
Gesamt-  
Bezüge  
gung  
bezüge  
Vorstandsmitglieder  
433.702,19  
12.959,29  
0,00  
0
446.661,48  
davon variabel  
23.148,00  
0,00  
0,00  
0
23.148,00  
Ehemalige  
283.451,18  
0,00  
0,00  
0
283.451,18  
Vorstandsmitglieder  
717.153,37  
12.959,29  
0
730.112,66  
0,00  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden für das Geschäftsjahr 2023 Boni in Höhe von €100.000,00  
ausgezahlt (2023: €0,00) und €128.710,00 für Boni für das Geschäftsjahr 2024 reserviert (2023:  
€100.000.00).  
55  
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An ehemalige Vorstandsmitglieder wurden Pensionszahlungen in Höhe von €295.974,96 (2023:  
€283.451,18) geleistet. Es wurden im Geschäftsjahr 2024 keine Vorschüsse ausbezahlt bzw. gibt  
es auch keine Haftungen für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder.  
Weiters haben Vorstandsmitglieder im Jahr 2024 laufende Bezüge in Höhe von €436.000 (2023:  
€166.209,00) bei verbundenen Unternehmen der Wolford AG erhalten.  
Als Vorstandsmitglieder waren im Geschäftsjahr 2024 bestellt:  
Silvia Azzali, Chief Commercial Oꢀicer, Chief Executive Oꢀicer (CEO von 1. Juli 2023,  
bis 14. Juni 2024)  
Ralf Polito, Chief Operating Oꢀicer (COO) ab dem 17. April 2023  
Rimbert Regis, im Vorstand seit 06. Mai 2024; Chief Executive Oꢀicer ab 14. Juni 2024 bis  
17. Jänner 2025  
Giordano Domenico ab 01. August 2024  
Silvia Azzali wurde ab dem 1. Juli 2023 als CEO ernannt. Sie blieb für die Aufgaben  
verantwortlich, die sie bereits als CCO innehatte, nämlich Vertrieb in allen Kanälen und  
Märkten, Design, kreative Produktentwicklung, Merchandising, Marken- & Marketing,  
Personal sowie Finanzen. Silvia Azzali schied am 14. Juni 2024 vom Vorstand aus.  
Der Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr 2024 aus folgenden Mitgliedern:  
David Chan, Vorsitzender bis 17.09.2022, Vorsitzender Stellvertreter seit 27.06.2024  
Eric Chan, Vorsitzender ab 27.06.2024  
Chenling Zhang, Mitglied bis 30.04.2024  
Thomas Dressendörfer, Mitglied bis 14.06.2024  
Wu Jianhua, Mitglied ab 27.06.2024  
Wu Yun, Mitglied ab 27.06.2024  
Die Vertreter des Betriebsrats im Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr  
2024 sind:  
• Alexander Greußing seit 02.02.2021  
• Christian Greußing seit 21.02.2023  
6. Haftungsverhältnisse  
31.12.2024  
31.12.2023  
in EUR  
in EUR  
Diverse Mietgarantien  
93.779,00  
223.851,23  
93.779,00  
223.851,23  
Mit europäischen Tochterunternehmen bestehen Verrechnungspreisvereinbarungen mit einer  
definierten Zielmarge. Im Falle von Abweichungen zur Zielmarge werden durch die Wolford AG  
entsprechende Ausgleichszahlungen erhalten oder geleistet.  
56  
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7. Ergebnisverwendungsvorschlag  
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2024 ausgewiesene Bilanzverlust  
wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Zum 10. Januar 2025 wurde Wolford Belgium N.V., zu der auch die Niederlassung in Luxemburg  
gehört, aufgrund mangelnder Rentabilität freiwillig liquidiert.  
Am 17. Januar 2025 trat Regis Rimbert als Director of the Board und Chief Executive Oꢀicer  
(CEO) zurück.  
Am 10. April 2025 haben der Aufsichtsrat und Ralf Polito vereinbart, sein Mandat als Chief  
Operating Oꢀicer bis zum 31. Dezember 2025 zu verlängern.  
Im April 2025 hat Wolford ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von €300T von der Fosun Fashion  
Group (Cayman) Limited erhalten.  
Im April 2025 wurde ein Patronatsschreiben der Fosun Fashion Group ausgestellt, um Wolford  
finanziell zu unterstützen. Dies soll das Unternehmen in die Lage versetzen, seinen  
Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nachzukommen und den Fortbestand des Unternehmens auf  
absehbare Zeit zu sichern.  
Im ersten Halbjahr 2025 ist eine Kapitalerhöhung geplant.  
Im Januar 2025 wurde Donald Trump als neuer Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Er hat  
damit gedroht, die Zölle der Vereinigten Staaten auf Importe aus der Europäischen Union von 10  
% auf 20 % zu erhöhen. Wenn diese Drohung durchgesetzt wird, hat dies negative Auswirkungen  
auf die guten Lieferungen an die Tochtergesellschaft in den Vereinigten Staaten.  
57  
Der Vorstand der Wolford AG hat den Konzernabschluss am 30. April 2025 zur Vorlage an den  
Aufsichtsrat gebilligt. Der Aufsichtsrat ist verpflichtet, den Konzernabschluss selbst zu prüfen  
und zu erklären, ob er ihn gebilligt hat.  
Bregenz, 30. April 2025  
Der Vorstand  
Ralf Polito  
Domenico Giordano  
COO  
CHRO  
Chief Operating Officer  
Chief Human Resources Officer  
58  
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POSTEN  
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN  
Stand am  
Stand am  
01.01.2024  
Zugang  
Abgang  
Umbuchung  
31.12.2024  
I. Immaterielle  
Vermögensgegenstände  
Mietrechte und  
1. Software  
18 406 518.44  
128 411.57  
18 534 930.01  
geleistete  
2. Anzahlungen  
148 002.88  
50 610.50  
-148 002.88  
50 610.50  
Summe immaterielle  
Vermögensgegenstände  
18 554 521.32  
50 610.50  
0.00  
-19 591.31  
18 585 540.51  
II. Sachanlagen  
1. Bauten  
1 014 712.78  
-246 430.29  
768 282.49  
technische  
Anlagen und  
2. Maschinen  
25 570 113.90  
-296 184.35  
19 591.31  
25 293 520.86  
andere Anlagen,  
Betriebs- und  
Geschäftsaus-  
3. stattung  
13 478 287.98  
3 107.78  
-734 118.41  
12 747 277.35  
Summe Sachanlagen  
40 063 114.66  
3 107.78  
-1 276 733.05  
19 591.31  
38 809 080.70  
58 617 635.98  
53 718.28  
-1 276 733.05  
0.00  
57 394 621.21  
III. Finanzanlagen  
Anteile an  
verbundenen  
1. Unternehmen  
12 914 898.50 21 190 329.56  
34 105 228.06  
Umgründungs-  
2. mehrwert  
7 225 381.37  
7 225 381.37  
Ausleihungen an  
verbundene  
3. Unternehmen  
36 094 112.41  
-29 497 507.79  
6 596 604.62  
Wertpapiere des  
4. Anlagever-mögens  
1 398 564.14  
1 398 564.14  
57 632 956.42 21 190 329.56 -29 497 507.79  
0.00  
49 325 778.19  
SUMME ANLAGEVERMÖGEN  
116 250 592.40 21 244 047.84 -30 774 240.84  
0.00  
106 720 399.40  
59  
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KUMULIERTE ABSCHREIBUNG  
Stand am  
Stand am  
Buchwert  
Buchwert  
Zuschrei-  
01.01.2024  
Zugang  
Abgang  
bung  
31.12.2024  
31.12.2024  
31.12.2023  
18 065 347.44  
240 843.57  
18 306 191.01  
228 739.00  
341 171.00  
50 610.50  
148 002.88  
18 065 347.44  
240 843.57  
0.00  
0.00  
18 306 191.01  
279 349.50  
489 173.88  
797 512.08  
47 015.00  
-119 625.29  
724 901.79  
43 380.70  
217 200.70  
24 807 118.90  
275 121.31  
-296 112.35  
24 786 127.86  
507 393.00  
762 995.00  
13 033 618.27  
88 560.78  
-664 844.41  
12 457 334.64  
289 942.71  
444 669.71  
38 638 249.25  
410 697.09  
-1 080 582.05  
0.00  
37 968 364.29  
840 716.41  
1 424 865.41  
56 703 596.69  
651 540.66  
-1 080 582.05  
0.00  
56 274 555.30  
1 120 065.91  
1 914 039.29  
4 495 605.11  
24 218 836.52  
28 714 441.63  
5 390 786.43  
8 419 293.39  
1 754 322.60  
1 754 322.60  
5 471 058.77  
5 471 058.77  
30 197 507.79  
5 196 604.62  
-29 497 507.79  
5 896 604.62  
700 000.00  
5 896 604.62  
323 046.94  
30 397.65  
9 026.08  
344 418.51  
1 054 145.63  
1 075 517.20  
36 770 482.44  
29 445 838.79  
-29 497 507.79 9 026.08  
36 709 787.36  
12 615 990.83  
20 862 473.98  
93 474 079.13  
30 097 379.45  
-30 578 089.84 9 026.08  
92 984 342.66  
13 736 056.74  
22 776 513.27  
60  
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Weitere Informationen  
Kontakt & Impressum  
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Grunddaten zum Unternehmen  
WOLFORD AUF EINEN BLICK  
Wolford ist Marktführer für hochwertige Skinwear. Die Marke ist in 45 Ländern weltweit an  
163 Monobrand-Verkehrsstellen und bei über 1.100 Handelspartnern vertreten. Das  
österreichische Unternehmen produziert ausschließlich in Europa unter Einhaltung  
höchster ökologischer und sozial nachhaltiger Standards: Wolford entwirft in der  
italienischen Modemetropole Mailand und stellt seine Kreationen am Stammsitz in  
Bregenz am Bodensee sowie im slowenischen Murska Sobota her, beides Regionen, in  
denen die Textilherstellung eine lange und glanzvolle Tradition hat. Insgesamt beschäftigte  
die Wolford AG zum Ende des Geschäftsjahres 222 Mitarbeiter (VZÄ). Wolford wurde 1950  
in Bregenz gegründet und ist an den Börsen in Wien und Frankfurt im Freiverkehr notiert.  
Die Marke ist Teil des globalen Luxusmodekonzerns Lanvin Group, der von Wolfords  
chinesischem Mehrheitsaktionär Fosun gegründet wurde.  
PRODUKTE MIT HOHEN QUALITÄTSSTANDARDS  
Mit der Kernproduktgruppe Legwear, an der sich alle anderen Produktgruppen orientieren,  
erwirtschaftet Wolford rund 39 % des Umsatzes. Die stärkste Produktgruppe ist Ready-to-  
wear (46 %) mit körpernahen Produkten wie Bodys und Shirts (Bodywear) sowie Kleidern  
und Pullovern. Die Produktgruppen Legwear und Bodywear basieren auf einer speziellen  
Rundstricktechnologie, die von Wolford entwickelt und laufend verfeinert wird – die Basis  
für den bekannten Tragekomfort und die Qualität der Wolford Produkte. Ergänzt werden  
beide Produktgruppen durch ein Sortiment an dekorativer und zum Teil körperformender  
Unterwäsche sowie eine kleine Auswahl an Accessoires wie Schals und Gürtel, die zu  
einem Umsatz im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich beitragen. Bei den  
Produkten unterscheidet Wolford zwischen modischen Trendprodukten und der  
sogenannten Essential Collection, die alle zeitlosen „Klassiker“ wie die seit 1988  
produzierten „Satin Touch“- Strumpfhosen umfasst. Insgesamt bringt Wolford zwei  
Trendkollektionen pro Kalenderjahr auf den Markt. Eine umfasst den Zeitraum  
Frühjahr/Sommer, die andere Herbst/Winter. Je nach Kollektion gibt es vier bis fünf  
Auslieferungsintervalle mit neuen Produkten, die für neue Impulse auf der Verkaufsfläche  
sorgen  
sollen  
flankiert  
von  
entsprechenden  
Marketing-  
und  
Kommunikationsmaßnahmen.  
DAS GESCHÄFTSMODELL  
Im Geschäftsjahr 2024 hat die Wolford-Gruppe eine umfassende Umstrukturierung ihres  
Geschäftsmodells eingeleitet, wobei der Schwerpunkt auf dem Großhandel liegt, aber  
auch die Bereiche Einzelhandel und E-Commerce einbezogen werden. Die Hauptziele des  
Umstrukturierungsprojekts der Gruppe sind die Straffung der Abläufe, die Steigerung der  
Effizienz und die Stärkung der Fähigkeit der Gruppe, schnell auf Markttrends zu reagieren.  
Die wichtigsten Ziele dieser Umstrukturierung sind:  
1. Wolford Italia S.r.l. (im Folgenden auch Wolford Italien) als Unternehmer-  
Auftraggeber: Die Tochtergesellschaft Wolford Italia S.r.l. wurde als  
Hauptverantwortliche für die Verwaltung aller Großhandels- und E-Commerce-  
Aktivitäten benannt. Dazu gehört die Überwachung aller wichtigen Funktionen im  
Zusammenhang mit dem Großhandel, wie Vertrieb, Marketing, Produktdesign und -  
entwicklung, Personalwesen und Finanzen. Durch die Zentralisierung dieser  
Funktionen bei Wolford Italy S.r.l. wollte die Gruppe eine agilere Struktur schaffen,  
die eine bessere Kontrolle und eine bessere strategische Ausrichtung des  
Großhandelskanals ermöglicht.  
2. Wolford Aktiengesellschaft (im Folgenden auch Wolford AG) als  
Holdinggesellschaft: Die Wolford AG bleibt weiterhin die Holdinggesellschaft der  
Gruppe und behält ihre Rolle als Hauptproduktionsstätte und Eigentümerin der  
marketingbezogenen immateriellen Vermögenswerte (Intangible Properties  
(„IPs“)). Diese Struktur gewährleistet, dass die Gruppe ihre starken  
Produktionskapazitäten beibehält und gleichzeitig das Eigentum an wichtigen  
geistigen Eigentumsrechten behält, die für die weitere Markenentwicklung und  
Marktpositionierung von entscheidender Bedeutung sind.  
In diesem Zusammenhang hat die Holding Wolford AG am 19. August 2024 mittels einer  
Kapitalerhöhung der Wolford Italia, die durch Sacheinlage zu erfüllen ist, den  
Geschäftsbereich, der die derzeit von der Holding ausgeübten Vertriebs-, Marketing-,  
Design-, Produktentwicklungs-, Personal- und Finanzaktivitäten/-funktionen umfasst (der  
„Geschäftsbereich“), an die Wolford Italia übertragen, wodurch die Holding  
entsprechende Anteile an der Wolford Italia erhält.  
Das Geschäftsmodell der Wolford-Gruppe basiert darauf, einen großen Teil der  
Wertschöpfungskette abzudecken – vom Design und der Entwicklung über Teile der  
Produktion bis hin zum globalen Omnichannel-Vertrieb inklusive eigener Boutiquen. Das  
macht das Unternehmen in hohem Maße autark und ermöglicht es, schnell auf aktuelle  
Modetrends zu reagieren. In einigen Bereichen der Lingerie und Ready-to-wear wird  
Wolford durch externe Partner und ausgewählte Lieferanten unterstützt.  
Die Aufgaben der Produktentwicklung sind in der Zentrale in Bregenz gebündelt. Bei der  
Entwicklung einer neuen Kollektion arbeiten das Produktmanagement, das Designteam  
und die Produktentwicklung Hand in Hand. Das Produktmanagement analysiert Trends  
und welche Produkte auf dem Markt gefragt sein werden – diese Erkenntnisse bilden die  
Arbeitsgrundlage für das Designteam. Die enge Zusammenarbeit zwischen Design und  
Produktentwicklung führt wiederum zu immer neuen Produkten, die oft auf neuen  
Fertigungsmethoden wie dem 3D-Druck oder der inzwischen patentierten Klebetechnik  
basieren. Die weltweit erste geklebte Strumpfhose, „Pure Tights, ist ein Ergebnis dieser  
Zusammenarbeit.  
Zur Produkt- und Warenwirtschaft gehört auch die Bedarfsplanung für die Verkaufsflächen  
der eigenen Boutiquen und die der Großhandelskunden. Hier wird festgelegt, welche  
Artikel in welchen Größen und Farben für welche Verkaufsflächen produziert werden  
müssen. Auch der Warenfluss vom Lager zum Verkauf wird hier gesteuert.  
In der Beschaffung dreht sich alles um die Materialien. Die Rohstoffe, vor allem Garne und  
Zwischenprodukte bzw. zugekaufte Produkte für Lingerie und Konfektion, werden von  
langjährigen Partnern größtenteils in benachbarten Regionen in Österreich, Deutschland  
und der Schweiz bezogen, die den gleichen Qualitäts- und Innovationsanspruch an ihre  
Produkte haben wie Wolford. Ein Teil der Garne kommt aus Japan, einem Land, das für  
seine innovativen Materialien bekannt ist. Alle Rohstoffe werden am Stammsitz in Bregenz  
gelagert und dort für die Produktion und Veredelung vorbereitet.  
Die Logistik von Wolford ist an einen externen Logistikdienstleister ausgelagert. Das  
Zentrallager befindet sich in München, Deutschland, das im März 2024 seinen Betrieb für  
Wolford aufgenommen hat, nachdem dieser von einem externen Dienstleister in  
Norddeutschland in das neue Lager in Süddeutschland verlegt wurde. Für den Transport  
der Produkte werden je nach Entfernung zum Bestimmungsort und Dringlichkeit der  
Sendung externe Transportspezialisten mit der Beförderung der Waren auf dem Land-,  
Luft- oder Seeweg beauftragt  
WELTWEITER VERTRIEB  
Die Produkte von Wolford werden in 45 Ländern weltweit verkauft – über ein Netz von  
eigenen Standorten (Retail), also direkt an die Endkunden, und über Handelspartner  
(Wholesale). Mit seinem internationalen Netz von Boutiquen erwirtschaftete das  
Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 den größten Umsatzanteil (58 %). Ende Dezember  
2024 verfügte Wolford über 112 Monobrand-Verkaufsstellen, 51 davon wurden von  
Partnern geführt. Insgesamt kontrolliert die Wolford-Gruppe rund 76% des Umsatzes  
selbst. Neben dem stationären Handel gewinnt das Online-Geschäft (Online Business)  
zunehmend an Bedeutung – im Geschäftsjahr 2024 machte es 23 % des Umsatzes aus.  
• Boutiquen: Boutiquen, die sowohl von Wolford selbst als auch von Partnern geführt  
werden.  
• Kauf- und Warenhäuser: exklusive Shop-in-Shops mit Wolford Ambiente in zahlreichen  
internationalen Warenhäusern.  
• Concession Shop-in-Shops: von Wolford selbst betriebene Flächen in Kaufhäusern und  
Lagerhäusern.  
• Fachhandel: exklusive Mode- und Fachhandelsgeschäfte, die Wolford Produkte  
anbieten.  
• Online-Geschäft: eigene Online-Boutiquen.  
• Eigenmarke: Produkte, die für andere Marken hergestellt oder in Geschäften unter einem  
anderen Markennamen angeboten werden.  
• Factory Outlets: Verkaufsstellen, in denen Wolford Kollektionen aus vergangenen  
Saisons oder reduzierte Ware verkauft werden.  
ZENTRALE STEUERUNG  
Mit den beiden Organen Vorstand und Aufsichtsrat verfügt die Wolford AG über eine  
Führungs- und Aufsichtsstruktur, die auf einem dualistischen System basiert. Der Vorstand  
leitet das Unternehmen von der Konzernzentrale in Bregenz und von der zweiten Zentrale  
in Mailand aus. Er ist für die Strategie und die Konzernsteuerung verantwortlich, während  
der Aufsichtsrat den Vorstand berät und dessen Geschäftsführung überwacht.  
Zentrales Unternehmensziel sind profitables Wachstum und die Steigerung des freien  
Cashflows – das interne Kontrollsystem des Unternehmens unterstützt das Management  
dabei, die Unternehmensprozesse auf dieses Ziel auszurichten.  
Hauptansatzpunkt ist dabei die Steigerung von Umsatz und Betriebsergebnis (EBIT).  
Dementsprechend sind die wichtigsten Leistungsindikatoren der Umsatz (absolut und  
„like for like, d. h. unabhängig von neu hinzugekommenen oder geschlossenen  
Verkaufsflächen) und der Free Cashflow (Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit plus  
Cashflow aus Investitionstätigkeit). Dabei ist zu beachten, dass der freie Cashflow keine  
Leasingzahlungen enthält. Weitere wichtige Leistungsindikatoren sind das Working Capital  
und die Nettoverschuldung der Wolford AG.  
Die Verwaltung der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt in  
der Verantwortung der Abteilung Supply Chain Management. Diese ist auch für die  
kontinuierliche Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung der Rohstoff- und  
Betriebsmittelbestände zuständig. Beim Forderungsmanagement gibt es eine enge  
Abstimmung zwischen der Finanzabteilung, die den Prozess steuert, und den jeweils  
zuständigen Vertriebsmitarbeitern. Klare Zielvorgaben für die Außenstandsdauer der  
Forderungen (DSO) unterstützen die Priorisierung der Forderungen und deren  
systematischen Abbau. Im Rahmen der monatlichen Business Performance Reviews prüft  
das Management die Umsetzung der Zielvorgaben in Bezug auf alle Key Performance  
Indicators und die entsprechenden Aktionspläne zur Zielerreichung.  
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Ergebnis- und Bilanzanalyse  
Beim Geschäftsjahr der Wolford AG handelt es sich um das Kalenderjahr.  
Das Geschäftsjahr der Wolford AG ist ein Kalenderjahrgeschäftsjahr. Die Wolford AG  
verbuchte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von EUR 32,35 Mio., d. h. 53 % weniger als  
der Vergleichswert des Geschäftsjahres 2023 (EUR 68,18 Mio.). Dieser Umsatzrückgang  
resultiert aus der Umstrukturierung des Geschäftsmodells mit der Übertragung des im  
Kapitel “Das Geschäftsmodell” beschriebenen Geschäftsbereichs an die Wolford Italia  
sowie Produktionsstillständen.  
ERTRAGSKENNZAHLEN in %  
2024  
2023  
-48,40  
-36,00  
Materialaufwandsquote*  
-58,65  
-36,22  
Personalaufwandsquote**  
-77,38  
-55,50  
Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in % der Umsatzerlöse  
-105,52  
-80,91  
EBITDA Marge***  
-103,24  
-57,13  
EBIT Marge****  
* Materialaufwand und bezogene Dienstleistungen zuzüglich Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Verhältnis  
zum Umsatz  
** Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz  
*** Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen im Verhältnis zum Umsatz  
**** Ergebnis vor Ertrag und Steuern im Verhältnis zum Umsatz  
Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um 83 % auf EUR 0,76 Mio. (2023: EUR 4,53 Mio.)  
an, wobei ein Betrag in Höhe von EUR 0,19 Mio. auf den Ertrag aus Auflösung von  
Rückstellungen entfällt.  
Im Geschäftsjahr 2024 ging der Vorratsbestand an unfertigen Erzeugnissen um EUR 1,28  
Mio. auf EUR 3,95 Mio. zurück (2023: EUR 5,23 Mio.) sowie der Vorratsbestand an fertigen  
Erzeugnissen und Waren um EUR 9,68 Mio. auf EUR 0,78 Mio. zurück (2023: EUR 10,46  
Mio.). Dieser Rückgang bei den fertigen Erzeugnissen und Waren resultiert aus der  
Verlagerung des operativen Geschäfts nach Italien, wodurch die fertigen Erzeugnisse  
bilanziell in Italien erfasst werden und nurmehr die Handelsware in Höhe von EUR 0,78 Mio.  
in der Wolford AG verbleibt. Der Materialaufwand und sonstige bezogene  
Herstellungsleistungen sanken um EUR 11,69 Mio. auf EUR 19,10 Mio. (2023: EUR 30,79  
Mio.). Der Personalaufwand verringerte sich um EUR 5,66 Mio. auf EUR 19,04 Mio. (2023:  
EUR 24,70 Mio.). Die im Rahmen von Tarifverhandlungen im Textilsektor vereinbarten Lohn-  
und Gehaltserhöhungen betrugen zwischen 6,5% und 7,1% (2023: zwischen 9,5% und  
9,75%). Zum 31. Dezember 2024 hatte das Unternehmen 222 (2023: 332) Mitarbeiter, davon  
39 (2023: 67) Arbeiter, 176 (2023: 253) Angestellte und 7 (2023: 12) Lehrlinge.  
Insgesamt bedeutet dies einen Rückgang um 110 Mitarbeiter zum Stichtag (2023: -30  
Mitarbeiter). Diese Berechnung wurde auf Vollzeitbasis vorgenommen. Die  
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2024 betrug 242 (2023: 367),  
davon 45 (2023: 79) Arbeiter, 190 (2023: 277) Angestellte und 7 (2023: 11) Lehrlinge.  
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und  
Sachanlagen beliefen sich auf EUR 0,74 Mio. (2023: EUR 0,83 Mio.). Im Geschäftsjahr 2024  
sind zudem Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens (Forderungen gegen  
verbundene Unternehmen) in Höhe von EUR 0 Mio. angefallen, die die im Unternehmen  
üblichen Abschreibungen überschreiten (2023: EUR 15,38 Mio).  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 25,03 Mio. (2023: EUR 37,84 Mio.)  
und sanken damit um 34%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich zum  
großen Teil aus Rechts- und Beratungskosten in Höhe von EUR 2,25 Mio. (2023: EUR 5,35  
Mio.), Marketingkosten in Höhe von EUR 1,54 Mio. (2023: EUR 5,82 Mio.), Frachten in Höhe  
von EUR 6,56 Mio. (2023: EUR 7,31 Mio.), Konzernverrechnungen in Höhe von EUR 4,67 Mio.  
(2023: EUR 6,65 Mio.), EDV-Kosten in Höhe von EUR 3,70 Mio. (2023: EUR 4,53 Mio.), Mieten  
in Höhe von EUR 2,48 Mio. (2023: EUR 3,63 Mio.) und Aufwand B2C in Höhe von EUR 0,68  
Mio. (2023: EUR 1,09 Mio.) zusammen.  
Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 um EUR  
5,49 Mio. auf EUR -33,47 Mio. (2023: -38,96 Mio.).  
Das Finanzergebnis verschlechterte sich 2024 um EUR 13,17 Mio. auf EUR -29,24 Mio. (2023:  
EUR -16,07 Mio.). Im Geschäftsjahr 2024 waren Zinsen in Höhe von EUR 6,33 Mio. (2023: EUR  
4,14 Mio.) für die aufgenommenen Darlehen der Fosun Fashion Group (Cayman) Limited  
angefallen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden neue Gesellschafterdarlehen gewährt, was zu  
einem Rückgang der Zinserträge von verbundenen Unternehmen um EUR 0,99 Mio. auf EUR  
1,98 Mio. (2023: EUR 2,97 Mio.) führte. Das sonstige Finanzergebnis belief sich 2024 auf EUR  
0,69 Mio. (2023: EUR 0,56 Mio.). und setzte sich zusammen aus Erträgen aus Wertpapieren  
in Höhe von EUR 0,02 Mio. (2023: EUR 0,01 Mio.), Abschreibungen auf Finanzanlagen in  
Höhe von EUR 24,25 Mio. (2023: EUR 14,34 Mio.), sonstigen Zinsaufwendungen in Höhe von  
EUR 0,28 Mio. (2023: EUR 0,18 Mio.) und Zinsaufwendungen aus  
versicherungsmathematischen Berechnungen der Gutachten zu Personalrückstellungen in  
Höhe von EUR 0,39 Mio. (2023: EUR 0,44 Mio.) Das Ergebnis vor Steuern belief sich demnach  
auf EUR 62,64 Mio. (2023: EUR 55,02 Mio.), was einer Verschlechterung um EUR 7,62 Mio.  
entspricht.  
Die langfristigen Vermögensgegenstände verringerten sich zum Stichtag 31. Dezember 2024  
auf EUR 13,74 Mio. (2023: EUR 22,78 Mio.), wobei sich die Abschreibungen auf immaterielle  
Vermögensgegenstände und Sachanlagen auf EUR 0,74 Mio. (2023: EUR 0,83 Mio.) beliefen.  
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BILANZKENNZAHLEN in EUR Mio. / in %  
BILANZKENNZAHLEN in EUR Mio. / in %  
31.12.2024  
31.12.2023  
Negatives Eigenkapital in EUR Mio.  
-92,64  
-39,54  
Nettoverschuldung in EUR Mio.  
231,71  
188,21  
-6,82  
5,15  
Working capital* in EUR Mio.  
Eigenkapitalquote** in %  
-246,67%  
-53,62%  
Verschuldungsquote (Gearing)*** in %  
-2,50  
-4,76  
Working Capital zum Umsatz in %  
0,00%  
7,55%  
* Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + sonstige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte  
+ Vertragsvermögenswerte - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - sonstige Verbindlichkeiten  
** Negatives Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme  
*** Verhältnis zwischen bilanziellen Fremdkapital (ohne Leasingverbindlichkeiten) und negativem Eigenkapital.  
Das Umlaufvermögen verminderte sich um EUR 27,07 Mio. auf EUR 22,80 Mio. (2023: EUR  
49,87 Mio.). Dies erklärt sich durch die Verringerung der Vorräte um EUR 13,07 Mio. auf EUR  
7,74 Mio. (2023: EUR 20,81 Mio.) und der Forderungen um EUR 12,79 Mio. auf EUR 14,46  
Mio. (2023: EUR 27,25 Mio.). Die Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem  
Vorjahr in Höhe von EUR 28,70 Mio. wurden zum 18. August 2024 nach Italien transferiert.  
Die Bilanzsumme verringerte sich um EUR 36,18 Mio. auf EUR 37,56 Mio. zum 31. Dezember  
2024 (2023: EUR 73,74 Mio.). Das negative Eigenkapital belief sich auf EUR -92,64 Mio.  
(2023: EUR -39,54 Mio.). Die Eigenkapitalquote fiel von -54% auf -247%.  
Die Rückstellungen sanken um EUR 1,81 Mio. auf EUR 11,94 Mio. (2023: EUR 13,75 Mio.).  
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen in Höhe von EUR 11,34  
Mio. (2023: EUR 12,17 Mio.) und sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 0,60 Mio. (2023:  
EUR 1,58 Mio.).  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um EUR 4,03 Mio.  
auf EUR 13,44 Mio. (2023: EUR 17,46 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen  
Unternehmen stiegen von EUR 78,40 Mio. zum 31. Dezember 2023 auf EUR 99,28 Mio. zum  
31. Dezember 2024. Dies ist vor allem auf neue Darlehen der Fosun Fashion Group  
(Cayman) Limited in Höhe von EUR 29,1 Mio. im Geschäftsjahr 2024 sowie auf die für den  
gesamten Darlehensbetrag angefallenen Zinsen zurückzuführen.  
Zum 31. Dezember 2024 beliefen sich die Darlehensverbindlichkeiten auf EUR 88,07 Mio.  
(2023: EUR 50,69 Mio.), von denen EUR 86,08 Mio. unter den verbundenen Unternehmen  
ausgewiesen sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  
bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 13,20  
Mio. (2023: EUR 15,91 Mio.) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 86,08 Mio.  
(2023: EUR 11,79 Mio.) Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um EUR 1,87 Mio.  
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auf EUR 5,54 Mio. (2023: EUR 3,67 Mio.). Der Zahlungsmittelbestand verminderte sich um  
EUR 1,21 Mio. auf EUR 0,60 Mio. (2023: EUR 1,81 Mio.).  
BERECHNUNG DER NETTOVERSCHULDUNG  
BERECHNUNG DER NETTOVERSCHULDUNG (OHNE  
LEADINGVERHÄLTNISSE) in Mio. EUR  
2024  
2023  
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten  
9,53  
10,09  
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten  
236,52  
202,71  
- langfristige finanzielle Vermögenswerte  
13,74  
22,78  
0,60  
1,81  
- Zahlungsmittelbestand  
Nettoverschuldung (ohne Leasingverbindlichkeiten)  
231,71  
188,21  
Ausblick und Ziele  
ENTWICKLUNG DES WIRTSCHAFTLICHEN UMFELDS  
Nach einer positiven Entwicklung im Jahr 2023 stand Wolford im Geschäftsjahr 2024 vor  
beispiellosen Herausforderungen. Insbesondere die Disruption im 2. Quartal aufgrund des  
Übergangs zu einem neuen Logistikdienstleister in Verbindung mit einem fragilen globalen  
Markt, der von Konflikten und wirtschaftlichen Herausforderungen beeinflusst wird, führte  
auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 zu einer deutlichen Verlangsamung. Die  
darauffolgenden Liquiditätsprobleme, die durch die abrupte Unterbrechung der Lieferkette  
noch verschärft wurden, wurden im Laufe des Jahres 2024 durch erhebliche Kredite des  
Mehrheitsaktionärs (€29,05 Mio. Euro) teilweise gemildert.  
Im Laufe des Jahres 2025 dürften die Marktbedingungen aufgrund geopolitischer  
Spannungen, einer sich wandelnden Handelspolitik und wirtschaftlicher Veränderungen  
unsicher und volatil bleiben. Die sinkende Inflation und der zunehmende Tourismus in  
Europa, die Widerstandsfähigkeit vermögender Privatpersonen in den Vereinigten Staaten  
und neue Wachstumsmotoren in Asien (um der Unsicherheit über die Konsumausgaben in  
China entgegenzuwirken, die nach einer langen Phase solider Expansion eine  
Verlangsamung erlebten) erfordern ebenfalls eine sorgfältige Beobachtung der regionalen  
Verschiebungen.  
Nach Angaben des Osservatorio Altagamma schrumpfte der globale Luxusmarkt im Jahr  
2024 um 2% gegenüber dem Vorjahr, während Schätzungen für 2025 ein begrenztes  
Wachstum voraussagen, das sich in Europa im niedrigen einstelligen Bereich stabilisieren  
sollte. Ebenfalls laut McKinsey wird erwartet, dass die Modeindustrie im Jahr 2025  
bescheiden bleibt, aber gegenüber dem Vorjahr leicht wächst.  
ENTWICKLUNG WOLFORD  
Trotz des zu erwartenden wirtschaftlichen Gegenwinds hält Wolford an seiner  
Zielerreichung fest, navigiert durch unvorhersehbare Marktbedingungen und hält  
gleichzeitig an seinem Engagement für Qualität und Innovation fest. Eines der wichtigsten  
Ziele wird die Stabilisierung des Betriebs nach der im Jahr 2024 erlittenen Einstellung sein,  
die darauf abzielt, sowohl das Großhandelsgeschäft zu unterstützen - ein höheres  
Serviceniveau und schnellere Lieferungen für seine Großkunden zu etablieren - als auch  
sein Direct-to-Consumer-Geschäft, um das richtige Produkt zur richtigen Zeit zu erhalten.  
Vor diesem Hintergrund ist eine solide Umstrukturierung des Vertriebskanals vorgesehen,  
insbesondere für den Einzelhandelskanal durch die Schließung einer beträchtlichen  
Anzahl nicht strategischer Geschäfte, während das Online-Geschäft durch besseren  
Service und eine effektive Produktauswahl gestärkt werden soll.  
In Bezug auf das Produkt strebt das Unternehmen kurzfristig an, sich auf seine Essential-  
Produktlinien zu konzentrieren, die bereits 69 % seines Umsatzes ausmachen und eine  
höhere Agilität, schnellere Lieferungen und geringere Investitionen in das Betriebskapital  
ermöglichen, während Initiativen, die sich der Neuheit widmen, durch ein optimiertes und  
ausgewogeneres Produktangebot effizienter werden.  
Großes Augenmerk wird weiterhin auf die Kostenstruktur gelegt. Das Management von  
Wolford hat strategische Initiativen entwickelt, um die aktuellen Herausforderungen gezielt  
anzugehen. Dabei handelt es sich um Maßnahmen zur Risikominderung, die von  
organisatorischen Anpassungen über ehrgeizige Kostensenkungen bis hin zu höherer  
Flexibilität bei der finanziellen Umsetzung reichen.  
Dank der stetigen Unterstützung seiner Aktionäre, einschließlich der für das 1. Halbjahr  
2025 erwarteten signifikanten Kapitalerhöhung, die auf der Hauptversammlung der  
Gesellschaft am 17. Dezember 2024 beschlossen wurde, ist Wolford weiterhin  
zuversichtlich, seine Ziele erreichen zu können.  
Für das operative Ergebnis (EBIT) erwartet Wolford weiterhin ein herausforderndes Jahr  
2025 und prognostiziert noch keine Profitabilität im laufenden Geschäftsjahr, das sich auf  
die Wiederherstellung des operativen Geschäfts sowie die Umsetzung und Konsolidierung  
aller Initiativen zur Steigerung der Effizienz und finanziellen Nachhaltigkeit im folgenden  
Jahr konzentrieren wird.  
Chancen- und Risikomanagementsystem  
Das rechtzeitige Erkennen von Chancen und Risiken hat einen wesentlichen Einfluss auf  
die Zielerreichung der Wolford-Gruppe. Unter Risiken versteht Wolford interne oder externe  
Ereignisse, die einen negativen Einfluss auf die Erreichung der Unternehmensziele haben  
können. Umgekehrt definiert Wolford Chancen als interne oder externe Ereignisse, die die  
Erreichung der Unternehmensziele positiv beeinflussen können. Dementsprechend hat  
das Unternehmen die Chancen und Risiken mit ausgewählten Führungskräften aus den  
verschiedensten Abteilungen eruiert. Auf dieser Grundlage diskutierte das  
Managementteam sowohl die potenziellen Top-Chancen als auch die Top-Risiken. Der  
Abschlussprüfer wurde nicht beauftragt, die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems  
anhand der vom Vorstand vorgelegten Unterlagen zu beurteilen. Infolgedessen erhält der  
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsratsvorsitzenden keinen Bericht des  
Abschlussprüfers zu dieser Angelegenheit. In der Sitzung des Prüfungsausschusses  
berichten die Abschlussprüfer jedoch in der Regel über bestimmte Aspekte des  
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems, die dann von den Mitgliedern des  
Prüfungsausschusses eingehend erörtert werden. Darüber hinaus hat der  
Prüfungsausschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei Sitzungen abgehalten, in denen  
er sich mit den Ergebnissen des Topmanagements befasst hat. Insgesamt ist der  
Aufsichtsrat damit in ausreichendem Maße in der Lage, sich ein eigenes Urteil über die  
Wirksamkeit des Risikomanagementsystems zu bilden.  
CHANCEN- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM  
Das Chancen- und Risikomanagement wird von den Führungskräften mit dem Vorstand  
erörtert, um ein umfassendes, ganzheitliches und effektives Management aller  
wesentlichen Chancen und Risiken sicherzustellen. Ziel des Risikomanagements ist es,  
Risiken, die das Erreichen von Unternehmenszielen gefährden können, und Chancen, die  
das Erreichen von Unternehmenszielen ermöglichen, frühzeitig zu erkennen und geeignete  
Maßnahmen zur Zielerreichung zu ergreifen. Somit ist auch die Zieldefinition ein  
wesentlicher Bestandteil des Chancen- und Risikomanagementsystems.  
Um sicherzustellen, dass das Chancen- und Risikomanagementsystem effektiv umgesetzt  
werden kann, wird es regelmäßig mit der Geschäftsleitung abgestimmt und kontinuierlich  
überprüft.  
ERLÄUTERUNG DER WESENTLICHEN RISIKEN UND CHANCEN  
Risiken im Zusammenhang mit der Branche und den Märkten, in denen die Gesellschaft tätig ist  
Aufgrund der sich ändernden makroökonomischen Bedingungen, der sich ändernden  
Kundenpräferenzen und der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit steht die  
Luxusindustrie vor einer deutlichen Verlangsamung. Sollte sich der deutliche  
wirtschaftliche Abschwung seit 2024, die steigende Inflation sowie die geopolitische  
Instabilität fortsetzen, könnte sich die Verlangsamung fortsetzen, was weiter zu geringeren  
Ausgaben der Verbraucher führen und sich negativ auf die Nachfrage nach Luxusgütern im  
Allgemeinen und den Produkten der Gruppe im Besonderen auswirken könnte. Darüber  
hinaus könnte die branchenweite Verlangsamung durch zunehmende Marktsättigung, sich  
ändernde Verbraucherpräferenzen und den Wettbewerb sowohl durch etablierte  
Luxusmarken als auch durch neu aufstrebende Unternehmen verstärkt werden. Die  
wachsende Beliebtheit alternativer Luxuskonsummodelle – wie Second-Hand-Märkte,  
Mietmode und digitale Mode – verschärft den Marktwettbewerb weiter und könnte die  
Konsumausgaben weg von neuen Luxusgütern verlagern.  
Die wirtschaftlichen Bedingungen könnten sich aufgrund der globalen politischen und  
wirtschaftlichen Instabilität, insbesondere der Kriege in Gaza und Russlands gegen die  
Ukraine, verschlechtern. Globale Konflikte, einschließlich des Krieges Russlands gegen die  
Ukraine und der Wirtschaftssanktionen, die die Vereinigten Staaten, die Europäische  
Union und andere Länder als Reaktion darauf gegen Russland verhängt haben, wirken sich  
negativ auf die Märkte aus, erhöhen die Energie- und Transportkosten, unterbrechen  
Lieferketten, wirken sich negativ auf die Verfügbarkeit von Materialien aus und führen zu  
schwächeren makroökonomischen Bedingungen, was sich erheblich nachteilig auf das  
Geschäft des Konzerns auswirken kann. Politische Entwicklungen, die sich auf die  
Staatsausgaben und den internationalen Handel auswirken, können sich ebenfalls negativ  
auf die Märkte auswirken und zu schwächeren makroökonomischen Bedingungen führen.  
Die Umsatz-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wird von geopolitischen und  
makroökonomischen Entwicklungen in den Kernmärkten des Konzerns beeinflusst.  
Die jüngsten Entwicklungen der Störung und Destabilisierung der politischen Systeme in  
verschiedenen Ländern der Welt sowie staatliche Maßnahmen, die in einem derart  
veränderten, politischen Umfeld umgesetzt werden (z. B. Strafzölle, wie sie kürzlich von der  
US-Regierung verhängt wurden), können sich negativ auf die Märkte auswirken, in denen  
der Konzern tätig ist. Handelspolitische Maßnahmen anderer Länder sowie politische  
Unsicherheiten könnten den Marktzugang des Konzerns einschränken und die Nachfrage  
nach den Produkten des Konzerns verringern. Die Anpassung an diese veränderten  
und/oder unsicheren Rahmenbedingungen erfordert eine kostenintensive strategische  
Planung, die sich wesentlich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des  
Konzerns auswirken kann.  
Der intensive Wettbewerb, die Abhängigkeit von der Konsumentenstimmung sowie  
veränderte Einkaufsgewohnheiten und Trends in der Modebranche könnten sich negativ  
auf das Geschäft des Konzerns auswirken. Der Konzern ist in der hart umkämpften  
Modebranche tätig und dem Risiko ausgesetzt, dass er nicht in der Lage ist, seinen  
Marktanteil in seinen Kernmärkten zu halten oder in seinen Wachstumsmärkten,  
einschließlich Asien und dem Online-Markt, erwartete Marktanteile zu entwickeln. Da sich  
der Konzern als einer der Qualitätsführer in Bezug auf die Verbraucherwahrnehmung  
versteht, ist es für den Konzern von entscheidender Bedeutung, Markttrends zu setzen  
und/oder zu erkennen, Verbraucherpräferenzen und -stimmungen zu analysieren und sich  
durch Produktinnovationen vom Wettbewerb abzuheben. Negative makroökonomische  
Trends, einschließlich Wirtschaftskrisen, steigender Arbeitslosenquote, niedrigerer Löhne  
oder steigender Lebenshaltungskosten und veränderter Einkaufsgewohnheiten, können  
sich negativ auf die Verfügbarkeit freier Mittel durch die Verbraucher sowie auf ihre  
Fähigkeit und Bereitschaft auswirken, Geld für Modeprodukte im Allgemeinen oder die  
Produkte des Konzerns auszugeben.  
Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft  
Der Konzern ist auf eine ausreichende Versorgung mit Rohstoffen, (Halb-) Fertigprodukten  
und Energie angewiesen. Der Konzern ist dem großen Risiko ausgesetzt, dass er einen oder  
mehrere seiner wichtigsten Lieferanten verliert, es besteht das Risiko, dass sie nicht  
rechtzeitig, in der erforderlichen Qualität und/oder zu akzeptablen Preisen kurzfristig  
ersetzt werden können. Dies kann sich negativ auf die termingerechte Fertigung und die  
Verfügbarkeit von Konzernprodukten auswirken.  
Die Bedarfs- und Ressourcenplanung des Konzerns kann scheitern. Die Bedarfs- und  
Ressourcenplanung des Konzerns wird umgesetzt, um ungenutzte Kapazitäten,  
Überproduktion und unzureichende Verfügbarkeit von Rohstoffen oder Fertigprodukten  
sowie falsch zugeordnete hergestellte Produkte auf verschiedene Märkte zu vermeiden. Im  
Falle eines Ausfalls könnte der Konzern gezwungen sein, entweder Produkte in bestimmten  
Märkten weit über die geschätzten Einzelhandelspreise hinaus zu verkaufen oder  
unverkaufte Produkte gegen zusätzliche Kosten in andere Märkte zu liefern. Dies kann auch  
zu entgangenen Verkaufschancen führen und die Profitabilität des Konzerns verringern.  
Der Konzern ist auf seine Verkaufsstellen angewiesen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung  
dieses Informationsdokuments betreibt der Konzern 163 Monobrand-Verkaufsstellen. Die  
Entscheidung, neue Verkaufspunkte zu eröffnen, ist mit erheblichen finanziellen  
Investitionen verbunden und wirkt sich daher auf die Liquidität des Konzerns aus. Falsche  
Einschätzungen der Umsatz- und Ertragskraft eines Point of Sale, einschließlich der  
Attraktivität des Standorts, der Häufigkeit potenzieller Kunden und der zukünftigen  
Entwicklung des Gebiets und/oder der Stadt, in der sich ein solcher Point of Sale befindet,  
können zu Verlusten und Abschreibungen führen.  
Der Konzern ist möglicherweise nicht in der Lage, neue Produkte rechtzeitig zu entwickeln  
und auf den Markt zu bringen, oder er ist mit seinen Produkten und deren Vermarktung  
nicht erfolgreich. Social-Media-Trends können sich negativ auf das Geschäft des Konzerns  
auswirken. Insbesondere im Marktsegment Legwear ist es für den Konzern von  
entscheidender Bedeutung, Markttrends zu setzen und sich durch Produktinnovationen  
vom hart umkämpften Marktumfeld zu differenzieren. Wenn Social-Media-Influencer oder  
eine große Anzahl von Social-Media-Nutzern die Ablehnung von unseren Produkten zeigen,  
kann dies negative Auswirkungen auf den Konzernumsatz bei jüngeren Kundengruppen  
haben, die stark von Social-Media-Trends beeinflusst werden. Wenn es nicht gelingt,  
wettbewerbsfähige neue Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, kann dies  
zu einem Verlust von Absatzchancen und Marktanteilen führen, was zu einem  
Umsatzrückgang des Konzerns führt.  
Das Unternehmen kann negativer Publicity ausgesetzt sein, einschließlich ungenauer  
negativer Informationen. Soziale Medien und Websites veröffentlichen sofort Beiträge von  
Nutzern, oft auf anonymer Basis, ohne Filter oder Überprüfungen der Richtigkeit des  
Inhalts. Negative Publicity und Reklamationen können sich sehr negativ auf die  
Kundenbasis des Konzerns und im Gegenzug auf die Finanzlage, die Ertragslage und die  
Aussichten des Konzerns auswirken.  
Der Konzern ist dem Risiko einer Unterbrechung des Betriebs ausgesetzt, die durch  
technische, IT- oder logistische Ausfälle der IT-Systeme des Konzerns oder seiner Zulieferer  
oder Dienstleister verursacht wird, einschließlich der erfolglosen Implementierung  
standardisierter Prozesse, unzureichenden Datenschutzes, Datenverlust, Hacking- oder  
Cybersicherheitsverletzungen sowie Fehlfunktionen und/oder Manipulationen von Hard-  
oder Software.  
Die Aktivitäten des Konzerns in einigen Ländern, in denen der Konzern tätig ist oder tätig  
werden könnte, sind aufgrund der wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen  
Rahmenbedingungen mit spezifischen Risiken verbunden, die sich wesentlich von denen  
in Österreich unterscheiden. Die Aktivitäten des Konzerns in diesen Ländern hängen auch  
von der Zusammenarbeit mit den Kunden vor Ort und von der Erteilung von  
Genehmigungen durch die lokalen Behörden ab. Darüber hinaus kann es sein, dass der  
Konzern in diesen Märkten nicht die gleiche Behandlung wie seine lokalen Wettbewerber  
erhält, und es besteht auch ein erhöhtes Risiko, dass sich Korruption oder organisierte  
Kriminalität negativ auf die Geschäftstätigkeit in diesen Bereichen auswirken. Diese  
Umstände sowie Besonderheiten der Rechtssysteme in einigen Ländern, in denen die  
Gruppe ihre Produkte aktiv verkauft (z. B. in Bezug auf Rechte, Rechtsbehelfe und  
Schutzmaßnahmen, an die Gläubiger im Rahmen der Insolvenzregelungen gewöhnt sind),  
könnten erhebliche Auswirkungen auf die Vermögenswerte, die Finanzlage und die  
Betriebsergebnisse der Gruppe haben.  
Der Konzern ist auf den ununterbrochenen Geschäftsbetrieb angewiesen. Die  
Geschäftstätigkeit und der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns hängen davon ab, dass es  
gelingt, die Produktion an den Produktionsstandorten in Bregenz, Österreich, und in  
Murska Sobota, Slowenien, kontinuierlich und ununterbrochen aufrechtzuerhalten. Dazu  
gehören die Abhängigkeit von Lieferketten, die Stabilität der Zusammenarbeit mit den  
Dienstleistern des Konzerns sowie Lagerkapazitäten für Rohstoffe. So haben die jüngsten  
politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen (z.B. Krieg in der Ukraine und im  
Gazastreifen, Energiekrise, wirtschaftliche Rezession, Inflation, Strafzölle) gezeigt, dass  
die globalen Rohstoff- und Energieversorgungsketten zunehmend instabil werden. Es kann  
nicht garantiert werden, dass der Konzern über einen ausreichenden Versicherungsschutz  
gegen solche Schäden verfügt.  
Mögliche Arbeitskämpfe und Arbeitsniederlegungen könnten sich erheblich negativ auf die  
finanzielle Ertragslage des Konzerns auswirken. Der Konzern kann weder garantieren, dass  
er nach Ablauf bestehender Tarifverträge neue Vereinbarungen zu zufriedenstellenden  
Bedingungen abschließen wird, noch dass er in der Lage ist, solche neuen Vereinbarungen  
ohne Arbeitsniederlegungen, Streiks oder ähnliche Arbeitskampfmaßnahmen zu treffen,  
die seine Fähigkeit beeinträchtigen könnten, seine Produkte innerhalb der  
Produktionspläne an seine Betriebe und/oder Kunden zu liefern.  
Der Konzern ist auf seine Mitarbeiter angewiesen, um zu wachsen und seine Geschäfte zu  
führen, und ist möglicherweise nicht in der Lage, vorhandenes Personal, einschließlich der  
Vorstandsmitglieder des Konzerns, deren Mitglieder maßgeblich zur Entwicklung des  
Konzerns beigetragen haben, zu halten und zu ersetzen oder neues Personal zu gewinnen.  
Risiken im Zusammenhang mit der Finanzlage des Konzerns  
Der Konzern befindet sich derzeit in einer ungünstigen finanziellen Situation. Der Cashflow  
aus laufender Geschäftstätigkeit und andere liquide Mittel aus bestehenden  
Finanzierungsquellen, die dem Konzern zur Verfügung stehen, könnten nicht ausreichen,  
um seine künftig absehbaren Zahlungsverpflichtungen zu decken. Tritt das signifikante  
Risiko einer Liquiditätslücke ein, könnte der Konzern wesentliche finanzielle  
Verpflichtungen wie Betriebsmietverträge, Rohstoffkosten, Steuern, Mitarbeitergehälter  
oder Sozialversicherungsbeiträge nicht erfüllen. Dies könnte zu schwerwiegenden  
betrieblichen Einschränkungen führen, die möglicherweise zu einer Verkleinerung der  
Geschäftsaktivitäten oder sogar zur Insolvenz führen können.  
Die Wolford AG verzeichnete in dem am 31. Dezember 2024 endenden Geschäftsjahr  
einen Nettoverlust von €62.631T, und zu diesem Zeitpunkt überstiegen die kurzfristigen  
Verbindlichkeiten des Unternehmens seine Gesamtaktiva um €80.700T. Diese Ereignisse  
oder Gegebenheiten deuten zusammen mit anderen Problemstellungen darauf hin, dass  
eine wesentliche Unsicherheit an der Fähigkeit besteht, das Unternehmen fortzuführen.  
Die aktuellen Cashflow-Budgets zeigen den Bedarf an weiteren internen und externen  
Finanzierungen zu günstigen Konditionen, wie z.B. einer Kapitalerhöhung, die auf der  
Hauptversammlung am 17. Dezember 2024 beschlossen wurde. Dieser Prozess ist derzeit  
im Gange und wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2025 abgeschlossen  
sein. Mit diesen und weiteren Maßnahmen soll die Gruppe in die Lage versetzt werden,  
ihren Verbindlichkeiten bei Fälligkeit jederzeit nachzukommen und den Fortbestand der  
Gruppe für die nahe Zukunft zu sichern.  
Darüber hinaus unterstützt der Hauptaktionär, die Lanvin Group Holdings Limited, Wolford  
bei Bedarf weiterhin finanziell; insofern hat der Hauptaktionär auch eine Patronats- und  
Nachrangigkeitserklärung (harter Patronatserklärung) abgegeben, um den Fortbestand von  
Wolford zu sichern und hat sich auch bereit erklärt, Wolford bei Bedarf weiterhin finanziell  
zu unterstützen. Die Fosun Fashion Group (Cayman) Limited hat ebenfalls die Patronats-  
und Nachrangigkeitserklärung unterzeichnet und dem Unternehmen Darlehen gewährt,  
die sich zum 31. Dezember 2024 auf insgesamt €86.081T einschließlich unbezahlter  
Zinsen belaufen. Die Summe aller dieser Darlehen (einschließlich Zinsen) ist nachrangig,  
bis die Gesellschaft ihre "Restrukturierung" abgeschlossen hat oder im Falle einer  
Liquidation oder Insolvenz, bis alle Gläubiger befriedigt sind. Demnach verpflichtet sich  
die Lanvin Group Holdings Limited, auf Verlangen der Unternehmensleitung vom 1. Januar  
2025 bis zum 31. Dezember 2026 zusätzliche Liquidität in Höhe von insgesamt €50.000T  
bereitzustellen ("Liquiditätsspritze"). Bis Ende April 2025 wurden bereits €300T  
bereitgestellt, wodurch sich die garantierte Liquiditätsspritze von €50.000T auf €49.700T  
reduziert. Derzeit verhandeln die Gesellschaften der Wolford Gruppe mit Finanzinstituten  
über Finanzierungsmodelle in Höhe von insgesamt €9.800T ("externe Finanzierung"). Für  
den Fall, dass diese externe Finanzierung vor Ende 2025 erreicht wird, wird das Volumen  
der zugesagten Liquiditätsspritze um den anteiligen Betrag der aufgenommenen  
Drittfinanzierung bis zu €9.800T reduziert. Im Falle eines volatilen Volumens der  
Drittfinanzierung wird die zugesagte Liquiditätsspritze entsprechend angepasst. Die  
€9.800T stellen jedoch den Höchstbetrag dar, um den die zugesagte Liquiditätsspritze  
reduziert werden kann. Die Liquiditätsspritze ist nicht an Bedingungen geknüpft und kann  
als Erhöhung der Kapitalrücklage (Eigenkapital) oder als nachrangiges Darlehen gewährt  
werden.  
Diese Maßnahmen sollen das Unternehmen in die Lage versetzen, seinen  
Verbindlichkeiten bei Fälligkeit jederzeit nachzukommen und den Fortbestand des  
Unternehmens auf absehbare Zeit zu sichern. Für den Fall, dass eine finanzielle  
Unterstützung erforderlich ist, verpflichtet sich Lanvin Group Holdings Limited, die  
Garantie in vollem Umfang umzusetzen.  
Mit dem Hinweis, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der in der  
Patronatserklärung garantierte Höchstbetrag verspätet überwiesen wird oder bei  
Nichteinhaltung der aktuellen Budgets/Prognosen nicht ausreicht, kommt der Vorstand  
daher zu dem Schluss, dass der Jahres- und Konzernabschluss der Gesellschaft für das  
Jahr 2024 nach dem Prinzip der Unternehmensfortführung aufgestellt werden sollte.  
Der Konzern ist einem Ausfallrisiko der Vertragspartner ausgesetzt. Dem Konzern drohen  
erhebliche Verluste, wenn viele seiner Wholesale-Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen  
bei Fälligkeit nicht oder gar nicht nachkommen können. Der Konzern ist damit dem Risiko  
ausgesetzt, dass sich die Kreditqualität seiner Vertragspartner verschlechtert und Kunden  
mit ausstehenden Forderungen in Verzug geraten. Die Überwachung und weitere  
Risikomanagementtechniken, wie z. B. die Festlegung strenger Kreditlinien, können  
scheitern. Darüber hinaus besteht ein Ausfallrisiko im Zusammenhang mit Käufen von  
Endverbrauchern im Online-Geschäft.  
Wechselkurse unterliegen Schwankungen. Die Verschuldung des Konzerns lautet auf €, da  
er alle seine Produkte in der Eurozone herstellt oder (Halb-) Fertigprodukte in der Regel in  
€ kauft. Da der weltweite Vertrieb von Produkten des Konzerns auch in anderen Währungen  
als dem € erfolgt (hauptsächlich US-Dollar, Schweizer Franken, Britische Pfund, Dänische  
Krone und Hongkong-Dollar), könnten relevante nachteilige Wechselkursänderungen zu  
erhöhten Finanzierungskosten und Ergebnisverlusten führen.  
Signifikante Änderungen des Zinsniveaus könnten sich wesentlich und negativ auf die  
Geschäfts- und Finanzergebnisse des Konzerns auswirken. Steigende Zinssätze können  
die Kapitalkosten erhöhen, was zu höheren Finanzierungskosten für Geschäftsexpansion,  
Ladeneröffnungen, Verbesserungen der Lieferkette und Initiativen zur digitalen  
Transformation führt. Darüber hinaus können sich auch Schwankungen der Zinssätze und  
Renditen auf das Konsumverhalten auswirken, insbesondere können höhere Zinsen die  
Verfügbarkeit von verfügbarem Einkommen für Investitionen in Luxusprodukte  
beeinträchtigen.  
Das operative Geschäft des Konzerns ist einem Fremdwährungsrisiko  
(Umrechnungsrisiko) ausgesetzt. Der Konzernabschluss des Konzerns wird in €  
ausgewiesen, während die Erträge und Aufwendungen von Teilen der Geschäftstätigkeit  
des Konzerns in anderen Währungen als dem € erfasst und gezahlt werden und die  
Vermögenswerte und Schulden von Teilen der Geschäftstätigkeit des Konzerns in anderen  
Währungen als dem € gehalten werden. Der Wechselkurs zwischen diesen Währungen und  
dem € kann schwanken, was zu Schwankungen der Vermögenswerte und Schulden sowie  
des Konzernergebnisses führt. Der Konzern ist derzeit nicht in der Lage,  
Sicherungsgeschäfte abzuschließen. Im Falle eines erneuten Abschlusses von  
Sicherungsgeschäften wären der Konzern Risiken im Zusammenhang mit entsprechenden  
Sicherungsgeschäften ausgesetzt.  
Rechts-, Compliance- und Steuerrisiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des  
Konzerns  
Der Konzern kann Gegenstand gerichtlicher und außergerichtlicher Rechtsstreitigkeiten  
werden, vor allem wegen der ungünstigen finanziellen Situation des Konzerns, z. B. mit  
Kunden und Lieferanten, sowie Verwaltungsverfahren vor verschiedenen Gerichten,  
Schiedsgerichten und Regierungsbehörden, die sich aus dem normalen Geschäftsverlauf  
ergeben und verschiedene vertragliche, arbeitsrechtliche und andere Angelegenheiten  
umfassen, einschließlich Ansprüche und Klagen. Dies könnte sich erheblich negativ auf  
die Reputation, die Vermögenswerte, die Finanzlage und die Betriebsergebnisse des  
Konzerns auswirken.  
Der Konzern unterliegt in verschiedenen Rechtsordnungen immer strengeren Gesetzen,  
Vorschriften und Normen, die sich unter anderem auf Umwelt-, Gesundheits- und  
Sicherheits-, Wasser- und Abfallentsorgungsstandards beziehen. Dies zwingt den Konzern,  
Ressourcen zu investieren, um diese Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Die  
Nichteinhaltung kann erhebliche Bußgelder, Strafen und/oder Schadensersatzansprüche  
nach sich ziehen oder im schlimmsten Fall zu einer Stilllegung der Produktionsanlagen des  
Konzerns führen. In Zukunft können zusätzliche gesetzliche Verpflichtungen eingeführt  
werden, die die Kosten für die Einhaltung weiter erhöhen. Darüber hinaus kann nicht  
ausgeschlossen werden, dass der Konzern das Compliance-Management-System  
unterhält, das die Einhaltung aller für den Konzern geltenden Gesetze und Vorschriften im  
In- und Ausland sicherstellt.  
Der Konzern ist Änderungen der Steuergesetze oder -vorschriften sowie steuerlichen und  
lohnsteuerlichen Risiken ausgesetzt. Die Gruppe ist in mehreren internationalen Märkten  
tätig und unterliegt daher unterschiedlichen Steuergesetzen und -vorschriften.  
Änderungen der Steuergesetze oder -vorschriften sowie Steuerprüfungen durch die  
zuständigen Steuerbehörden können sich auf die Steuerverbindlichkeiten sowie auf die  
strategischen Entscheidungen des Konzerns für die zukünftige Geschäftstätigkeit  
auswirken.  
Ebenso  
könnten  
die  
Sozialversicherungsträger  
zusätzliche  
Sozialversicherungsbeiträge erheben.  
Die internen Kontrollmechanismen des Konzerns können unzureichend sein, um  
Korruption oder andere illegale oder unethische Praktiken seitens der Mitarbeiter des  
Konzerns zu verhindern. Dies könnte die Reputation des Konzerns erheblich schädigen  
oder Strafen oder strafrechtliche Verantwortlichkeiten für den Konzern und seine  
Mitarbeiter nach sich ziehen.  
Klimabedingte Risiken  
Das Unternehmen ist potenziellen Risiken ausgesetzt, die sich aus dem Klimawandel  
ergeben, darunter sowohl physische als auch Übergangsrisiken. Physische Risiken können  
Unterbrechungen der Lieferketten, des Betriebs oder der Einzelhandelsstandorte aufgrund  
extremer Wetterereignisse umfassen, während Übergangsrisiken aus sich ändernden  
Vorschriften, Verschiebungen der Verbraucherpräferenzen hin zu nachhaltigen Produkten  
und der Notwendigkeit, die CO2-Emissionen zu reduzieren, resultieren können. Diese  
Risiken könnten sich auf die finanzielle Leistung, den Ruf und die Fähigkeit der Gruppe  
auswirken, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Die Gruppe arbeitet aktiv  
daran, diese Risiken zu mindern, indem sie Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategie und  
ihren Betrieb integriert.  
Risiken im Zusammenhang mit dem Angebot und den Neuen Aktien  
Im Falle der Insolvenz der Gesellschaft könnten die Aktionäre der Gesellschaft einen  
Totalverlust des Wertes ihrer Aktien erleiden, da nach geltendem Insolvenzrecht das  
gesamte oder im Wesentlichen das gesamte Vermögen der Gesellschaft zur Befriedigung  
der Forderungen ihrer Gläubiger verwendet würde. Jede wesentliche Beeinträchtigung der  
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns kann daher das Insolvenzrisiko und das  
Risiko für die Aktionäre erhöhen, dass sie einen Totalverlust des Wertes ihrer Aktien  
erleiden.  
Der Marktpreis und das Handelsvolumen der Aktien im Amtlichen Handel der Wiener  
Börse können volatil sein und erheblich schwanken, was zu erheblichen Verlusten führen  
kann, wenn Aktien veräußert werden müssen. Zu den Faktoren, die sich negativ auf den  
Aktienkurs des Unternehmens auswirken oder zu Schwankungen führen könnten, gehören  
Schwankungen der tatsächlichen oder prognostizierten operativen Ergebnisse/Gewinne  
des Konzerns oder der seiner Wettbewerber, Änderungen der Gewinnschätzungen oder die  
Nichterfüllung der Gewinnerwartungen von Investoren oder Wertpapieranalysten, negative  
Berichterstattung durch Analysten oder negative Presse, Bewertung der damit  
verbundenen  
Risiken  
durch  
Investoren,  
ungünstige  
Entwicklungen  
bei  
Rechtsstreitigkeiten, behördliche Ermittlungen und Verwaltungsverfahren, Änderungen  
der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen und Veränderungen in der Aktionärsbasis,  
Darüber hinaus können sich Verkäufe einer großen Anzahl von Aktien am Markt (z.B. durch  
FFG, die mindestens ca. 61% hält, oder Ralph Bartel ("RB"), die mehr als 30% der  
bestehenden Aktien halten) oder die Wahrnehmung, dass solche Verkäufe stattfinden  
könnten, negativ auf den Börsenkurs der Aktien auswirken.  
Strategische Chancen  
Wolford agiert in einem dynamischen, sich schnell verändernden Marktumfeld. Daher ist  
es wichtig, eine geeignete Strategie zu entwickeln. Langfristig kann eine fehlende Strategie  
die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und damit seine Zukunft gefährden. Daher  
ist es von zentraler Bedeutung, eine konsistente Strategie für das Unternehmen zu  
entwickeln und diese nicht zuletzt intern so zu kommunizieren, dass sie von allen  
Mitarbeitern mitgetragen wird. Wolford beobachtet ständig die Entwicklung des  
Marktumfelds, das Verhalten der Zielgruppen und aktuelle Trends und passt die eigene  
Strategie entsprechend an. Angesichts des anhaltenden Trends zum Online-Shopping  
setzt Wolford beispielsweise seit einiger Zeit auf den konsequenten Ausbau des eigenen  
Online-Geschäfts und auf Kooperationen mit relevanten Anbietern in diesem Bereich. Da  
das Wachstum der Luxusmarken sowohl in Asien, insbesondere in China, als auch in den  
USA zu erwarten ist, hat das Unternehmen in den letzten Jahren stark in den Ausbau seiner  
Marktpräsenz in diesen Ländern investiert.  
Marktkommunikation  
Für ein Unternehmen wie Wolford, das von der Attraktivität seiner Marke lebt, ist das  
Markenimage von immenser Bedeutung und damit eine Chance, den Umsatz zu steigern.  
Es bedarf daher einer zielgerichteten Marktkommunikation mit einer stringenten  
Marketingstrategie. Auch ein geeigneter Marktauftritt ist erforderlich, um jüngere  
potenzielle Verbraucher anzusprechen. Weitere Investitionen in die globale Marktpräsenz  
sind für Wolford essenziell und wurden entsprechend getätigt.  
Einzelhandelsumfeld  
Das Netzwerk von Wolford-eigenen Einzelhandelsstandorten wird kontinuierlich auf ihre  
Rentabilität überprüft, und so hat sich Wolford kürzlich bis Ende 2024 von mehr als 31  
nicht-strategischen Filialen getrennt. Gleichzeitig sieht Wolford weiterhin Chancen in  
seinem Retail-Netzwerk und plant daher auch im Jahr 2025 einige Store-Openings in  
Bereichen, die eine Profitabilität der Stores versprechen.  
Liquidität  
Die Auswirkungen der anhaltenden Inflation und der anhaltenden Restrukturierung mit  
Einmalkosten zwingen Wolford weiterhin, sich auf ein straffes Cash-Management zu  
fokussieren. Der daraus resultierenden Unsicherheit wird durch eine verstärkte  
Überwachung der Liquidität Rechnung getragen. In den Jahren 2024 und Anfang 2025  
schränkt die angespannte Liquiditätssituation Wolford in seinen Bemühungen ein, weiter  
in Marketingaktivitäten und Produkteinführungen zu expandieren. Für das zweite Quartal  
2025 plant Wolford eine Kapitalerhöhung mit dem Ziel, einen zweistelligen Millionenbetrag  
an Kapital einzubringen. Diese Injektion bietet die Möglichkeit, die Expansionspläne des  
Unternehmens erneut zu beschleunigen. Des Weiteren wird auf die harte Patronats- und  
Nachrangigkeitserklärung von Lanvin Group Holdings Limited (Comfort Letter) im Kapitel  
Fortführung des Unternehmens (Going Concern) verwiesen.  
Personalwesen  
Für Wolford sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource des Unternehmens. Daher ist es  
eine natürliche Priorität, sie zu schützen und zu fördern. Die Arbeitsbedingungen und  
Qualifikationen der Mitarbeiter wirken sich direkt auf die Entwicklung, die  
Produktionsleistung und den Verkaufserfolg aus. Vor allem gut ausgebildete  
Vertriebsmitarbeiter tragen entscheidend zum Umsatzwachstum bei.  
Wolford lebt vor allem von der anerkannten Qualität seiner Produkte, die eng mit den  
Arbeitsbedingungen in Produktion und Fertigung an den beiden Standorten in Österreich  
und Slowenien verbunden ist. Ein großes Risiko ist nicht nur der Verlust von  
Schlüsselpersonal, sondern auch die Herausforderung, gut ausgebildete und motivierte  
Mitarbeiter zu gewinnen, zu rekrutieren und zu halten. Verschärft wird diese  
Herausforderung durch die finanzielle Situation des Unternehmens, den Personalabbau  
aufgrund von Restrukturierungen und den Kostendruck.  
In Österreich haben wir ein professionelles Outplacement-Programm inklusive Handout  
und HR-Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen implementiert, um  
von der Reorganisation betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.  
Wolford agiert in einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem sich die  
Anforderungen an Flexibilität, Mobilität und Anpassungsfähigkeit rasant verändern. Um  
wettbewerbsfähig zu bleiben, hat das Unternehmen seinen Rekrutierungsprozess  
verfeinert, um gut ausgebildete und anpassungsfähige Mitarbeiter in einem hart  
umkämpften Arbeitsmarkt zu gewinnen.  
INTERNES KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM IM HINBLICK AUF DEN  
RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS  
Der Vorstand ist für die Einrichtung und Ausgestaltung des rechnungslegungsbezogenen  
internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sowie für die Sicherstellung der  
Einhaltung aller rechtlichen Anforderungen verantwortlich. Organisatorisch ist das  
Rechnungswesen der Wolford-Gruppe in der Wolford AG angesiedelt. Die Abteilungen  
Group Accounting (verantwortlich für das externe Berichtswesen) und Group Controlling  
(verantwortlich für das interne Berichtswesen) berichten direkt an den Vorstand der  
Wolford AG. Die Rechnungslegungs- und Berichterstattungsprozesse der Gruppe basieren  
auf einem von der Wolford AG herausgegebenen Rechnungslegungshandbuch, das bei  
Bedarf aktualisiert wird. Softwarelösungen werden eingesetzt, um alle Geschäftsvorfälle  
innerhalb der Wolford AG zu erfassen, zu verbuchen und abzurechnen. Für das interne  
Management-Reporting wird eine etablierte Planungs- und Reporting-Software  
eingesetzt. Für die Übernahme der Ist-Daten aus den Primärsystemen wurden  
automatisierte Schnittstellen gescha{en und die Werte für die Prognosen in einem  
standardisierten Prozess eingegeben. Die Berichterstattung erfolgt nach Regionen und  
pro Unternehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde neben einem Bericht über die  
operative Ergebnisentwicklung für jeden Monat eine rollierende Jahresprognose erstellt.  
Die vorstehend beschriebenen Finanzinformationen bilden zusammen mit den  
jeweiligen Quartalszahlen die Grundlage für die Berichterstattung des Vorstands an den  
Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat wird in regelmäßigen Sitzungen über die wirtschaftliche  
Entwicklung informiert. Diese Informationen werden in Form von Konzernzahlen zur  
Verfügung gestellt, die die Segmentberichterstattung, Ertragskennzahlen mit Plan-  
/Vorjahresvergleichen,  
Prognosen,  
Konzernabschlüsse,  
Personal-  
und  
Auftragsentwicklungsdaten sowie ausgewählte Finanzkennzahlen umfassen.  
Die Konten werden jeden Monat erstellt, um eine ständige Kontrolle darüber zu haben. Die  
Kassensysteme, also Einnahmen und Ausgaben, werden automatisch in das System  
hochgeladen. Das Online-Geschäft inklusive Buchhaltung, Kundenservice und  
Debitorenmanagement wird von einem externen Dienstleister gesteuert und die  
Kassenverkäufe werden automatisch hochgeladen. In China gibt es ein weiteres  
Kassensystem, das ebenfalls an die Wolford-Systemlandschaft angebunden ist und über  
Schnittstellen Daten an die Wolford-Systeme liefert. An allen Lagerstandorten wird eine  
jährliche Inventur von Rohstoffen, Halbfabrikaten und Fertigwaren durchgeführt. Nach der  
Inventur wird ein Abgleich durchgeführt und Wolford bucht die Abweichungen nach dem  
Abgleich. Retournierte Ware wird nach ordnungsgemäßer Prüfung wieder an das Lager  
zurückgeschickt und vernichtet, wenn die Qualität nicht gewährleistet ist. Rechnungen  
werden nach Prüfung durch den Vertrieb und den Kundendienst automatisch freigegeben  
und an den Endkunden gesendet. Ein Bericht über die Debitorenbuchhaltung wird  
monatlich vom Kreditmanagement überprüft. Rechnungen von Lieferanten werden von der  
Abteilung, die die Bestellung aufgegeben und dann an die Buchhaltung weitergeleitet hat,  
ordnungsgemäß genehmigt. Die Buchhaltung holt die formelle Genehmigung der  
zuständigen Abteilung ein. Die Auszahlung erfolgt wöchentlich auf Basis der fälligen  
Beträge und nach entsprechender Abstimmung mit dem Vorstand, dem Finanzvorstand  
und dem zuständigen Ressort. Die Wolford AG hat nach der Ernennung eines neuen CFOs  
einen disziplinierten Cashflow-Planungsprozess implementiert, um Liquiditätsengpässe  
frühzeitig zu erkennen und eine zeitnahe Finanzierung sicherzustellen.  
Auch wenn der Hauptaktionär an der New Yorker Börse notiert ist, besteht für Wolford  
derzeit keine Notwendigkeit, Sarbanes-Oaxley-konform zu sein.  
Forschung und Entwicklung (F&E)  
Innovationen sind das Herzstück der Produktwelten und Teil der DNA von Wolford. Das  
Produktportfolio ist klar auf die Kernkompetenz des Unternehmens ausgerichtet:  
körpernahe Rundstrickprodukte wie Legwear und Bodysuits, sogenannte Skinwear, mit  
hohem Tragekomfort in erstklassiger Qualität.  
Mit Nao Takekoshi (www.naotakekoshi.com) hat die Wolford AG einen Artistic Director  
ernannt, der die Innovation im Unternehmen auf eine neue Ebene hebt. Mit der Einführung  
der japanischen Wholegarment®- Technologie bei Wolford-Produkten ist es ihm gelungen,  
unserer Kundschaft Produkte anzubieten, bei denen die neueste Technologie mit dem  
gewohnten Wolford-Design verbunden ist.  
Neue Produkte wie die WOW-Leggings, die Ende 2023 auf den Markt kamen, sind der  
Beweis dafür, dass unser ausgeprägter Innovationsgrad zum kommerziellen Erfolg führen  
kann. Funktionalität und Mode vereinen sich harmonisch und verwandeln die Leggings von  
einem lässigen, bequemen Kleidungsstück in ein unverzichtbares Basic, das selbst für die  
glamourösesten Anlässe perfekt ist.  
Zu den weiteren abgeschlossenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gehört die  
Weiterentwicklung der Scuba Tailor Jacket, bei der ein hochelastischer Jersey mit einer  
technischen Beschichtung verwendet wird, die das Aussehen von Neopren imitiert, ohne  
die charakteristische Passform wie eine zweite Haut und das flüsterweiche Finish von  
Wolford zu opfern.  
Darüber hinaus ist es Wolford gelungen, durch den Einsatz des innovativen EMANA® smart  
Polyamid-Garns mit Ferninfrarot-Technologie, das die Körperwärme zur Verbesserung des  
Hautwohlbefindens nutzt, Mode mit ihren wichtigen Eigenschaften wie Klimaregulation,  
Thermo, Trockenheit, Komfort, Stretch, Pflege und Leichtigkeit zu verbinden.  
Daneben stellt sich Wolford immer wieder der Herausforderung, seine Erfolgsgeschichte  
weiterzuentwickeln, zum Beispiel das „fatal dress. So verwenden wir seit kurzem  
BLUFIBRE® Yarn, das auf upgecycelten Reifenabfällen basiert. Spezielle Stricktechniken  
ermöglichen es uns, einen zusätzlichen Elasthanfaden zu verwenden, der sich mit  
unterschiedlichen Spannungen mit dem Gestrick vermischt, um ihn an der richtigen Stelle  
zu formen  
Es ist uns auch gelungen, neue Produktionstechniken zu entwickeln, die es ermöglichen,  
Kleidungsstücke mit extra feinen und weichen Metallic-Garnen herzustellen, ohne  
Abstriche bei der gewünschten Wolford-Passform machen zu müssen.  
Ein zentrales Thema in diesem Bereich ist die Entwicklung von recyclingfähigen,  
nachhaltigen Produkten. Wolford bekennt sich zur Vision geschlossener Stoffkreisläufe,  
damit die Entstehung von Abfällen in Zukunft vollständig vermieden werden kann. Im  
Zentrum stehen dabei zwei Kreisläufe: der technische und der biologische. Produkte sind  
so konzipiert, dass sie nach Gebrauch (nach dem Tragen) als "Nährstoffe" in einen  
biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können, während nicht biologisch abbaubare  
Produkte (aus synthetischen Fasern) im technischen Kreislauf zu neuen, sortierten  
Produkten verarbeitet werden.  
Den Kreislauf am Ende des Kreislaufs zu schließen, ist derzeit noch eine große  
Herausforderung für die Kreislaufwirtschaft, da es noch zu wenige Systeme zur  
Rücknahme und Verwertung von Produkten gibt. Wolford arbeitet kontinuierlich mit  
externen Partnern an diesem Thema, um so schnell wie möglich eine Lösung zu finden.  
Wolford leistet einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft im Bereich des After-Sales-Service.  
Durch den Aufbau eines innovativen Retourenmanagements bereitet Wolford nahezu 100  
% aller Retouren auf. Alle Retouren werden zentral in der eigenen Produktionsstätte von  
Wolford in Slowenien gesammelt und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.  
Effizienterer Entwicklungsprozess durch 3D-Integration  
Die Integration des 3D-Prozesses ermöglicht nicht nur einen effizienteren  
Entwicklungszyklus, sondern auch neue Möglichkeiten der Produktpräsentation.  
Designentscheidungen können direkt am Bildschirm und ortsunabhängig getroffen  
werden. Unterschiedliche Farben, Muster oder Formen können in kurzen Abständen  
umgesetzt werden. So wird die Anzahl der physischen Prototypen reduziert und die  
Prozesszeiten werden verkürzt. Gleichzeitig arbeitet unser Team daran, fotorealistische  
Kollektionen zu rendern. Dadurch kann der Bedarf an Fotoshootings reduziert werden. In  
einem digitalen Studio gibt es keine physischen und kreativen Grenzen.  
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser digitale Prozess neue und aufregende  
Möglichkeiten bietet: Beschleunigung des Designprozesses durch digitale Bildgebung,  
Reduzierung der physischen Muster, Verkürzung des Entwicklungszyklus, High-End-  
Rendering von fotorealistischen Produktbildern sowie Forschung und Entwicklung.  
Wir bei Wolford legen großen Wert auf Innovation. Wir werden uns auch weiterhin auf  
Herausforderungen einlassen und uns nicht einfach mit dem Status quo zufriedengeben.  
Gemeinsam mit Universitäten (z. B. der Universität Innsbruck, Österreich) und  
verschiedenen Zulieferern haben wir weitere Projekte in der Pipeline, um unsere Position  
als Innovationsführer in unserer Branche zu bewahren.  
Umwelt  
Ergänzend zu den untenstehenden Angaben verweisen wir auf den gesonderten  
konsolidierten nichtfinanziellen Bericht gemäß § 267a Abs. 6 Österreichisches  
Unternehmensgesetzbuch (UGB). Auswirkungen auf die Umwelt ergeben sich vor allem in  
den Bereichen „Emissionen und Energieverbrauch, Abwasser und Abfallvermeidung“  
und „Wasser effizient nutzen. Um die Folgen der globalen Klimaerwärmung zu reduzieren,  
gibt es europaweit rechtliche Vorgaben zum zulässigen Energieverbrauch pro Sektor und  
zur generellen Reduktion der CO2-Emissionen. Durch das österreichische Bundes-  
Energieeffizienzgesetz (EEffG) war Wolford verpflichtet, bis zum Jahr 2020 regelmäßig den  
Energieverbrauch zu analysieren und kontinuierlich die energetische Leistung zu  
verbessern. Wolford arbeitet weiter an der kontinuierlichen Verbesserung seiner  
Energieeffizienz. (3-3) Die meiste Energie verbraucht Wolford an den beiden  
Produktionsstandorten Bregenz und Murska Sobota, Slowenien, die entsprechend  
regelmäßig überwacht und bewertet werden. Das Verwaltungs- und Produktionsgebäude  
am Standort Bregenz wurde im Jahr 2020 komplett an den vorarlbergischen  
Beschlägehersteller Blum verkauft, der seitdem für sämtliche Bereiche der  
Bewirtschaftung zuständig ist. Die Wolford AG ist als Mieterin in Teilbereichen des  
Gebäudes untergebracht und bezieht sämtliche Energie über die Firma Blum.  
Um weiterhin Fortschritte im Bereich der Energieeffizienz zu erzielen, gibt es einen  
regelmäßigen Austausch mit der Firma Blum, um weitere Maßnahmen diesbezüglich  
umsetzen zu können.  
In Bregenz kommt es durch den Betrieb von zwei Dampfkesseln in der Produktion zu  
Emissionen in relevantem Umfang. Die Dampfkessel mit einer Leistung von 7,9 und 4,5  
Megawatt erzeugen Wasserdampf für die Prozesse der Färberei und Formerei sowie für die  
Heizung am Standort Bregenz. An den Verkaufsstandorten hingegen sind der  
Energieverbrauch und das Potenzial klimaschädlicher Emissionen vergleichsweise gering,  
deshalb werden sie in der externen Berichterstattung nicht berücksichtigt.  
Bis November 2024 sind alle Mitarbeiter der allgemeinen Verwaltung in ein neues Büro  
umgezogen, das in Bezug auf Heiz- und Kühleffizienz sowie Stromverbrauch auf dem  
neuesten Stand der Technik ist.  
Das letzte Energieaudit hat einige langfristige Maßnahmen aufgezeigt, wie z. B. eine  
Umrüstung auf LEDs in Lager- und Produktionsräumlichkeiten, was in Teilbereichen  
umgesetzt wurde. Ziel des externen Audits sind die kontinuierliche Verbesserung der  
energetischen Leistung und die Reduktion von Emissionen. Zu diesem Zweck wurden im  
Rahmen des Audits entsprechende Ziele und Maßnahmen definiert und umgesetzt.  
Im Jahr 2024 hat Wolford seinen Weg zur Optimierung der Flächen in seinem  
Produktionswerk fortgesetzt, so dass Wolford den Flächenverbrauch im Vergleich zu 2022  
um mehr als 50 % reduzieren konnte. Das Unternehmen hat auch seinen Maschinenpark  
weiter reduziert, mit dem Ziel, den Energieverbrauch in Zukunft um 20 % gegenüber 2022  
zu senken. Parallel zur Flächenkonsolidierung hat die Wolford AG ihre Bemühungen um  
bezogen auf den Umstieg auf LED-Beleuchtung fortgesetzt. Beim Thema Abfall setzt das  
Unternehmen auf Müllvermeidung, Mülltrennung und Recycling. Alle Mitarbeiter sind  
angehalten, den von ihnen produzierten Abfall zu minimieren und fachgerecht zu trennen.  
Reststoffe sollen nach Möglichkeit recycelt werden. Übrige Abfälle werden von  
spezialisierten Unternehmen fachgerecht entsorgt. Auch im Kontext des Recyclings spielt  
Wolfords Arbeit im Rahmen des Cradle to Cradle-Projekts® eine wichtige Rolle. Da der  
Farbstoff sowohl mit Chemikalien als auch mit Farbstoffen funktioniert, ist das  
Abwassermanagement ein wichtiger Bestandteil des Umweltmanagements von Wolford.  
Ein eigener Abwassermanager am Standort Bregenz berichtet regelmäßig an den Vorstand  
und überwacht die Wasserqualität, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht.  
Im Jahr 2025 will Wolford sowohl die eigenen Produktionsstätten in Österreich als auch in  
Slowenien mit Hohenstein SteP® zertifizieren, das als eines der anerkanntesten Zertifikate  
für Corporate Social Responsibility gilt.  
Am Produktionsstandort in Bregenz nutzt Wolford das Grundwasser für seine Prozesse und  
die Klimatisierung des Gebäudes. Die Ressource Wasser steht daher im Mittelpunkt vieler  
Umweltschutzmaßnahmen von Wolford.  
Personalwesen  
Wolford hat seine Abläufe proaktiv an die sich verändernden Marktbedingungen  
angepasst, indem es entscheidende Maßnahmen ergriffen hat, um sein Einzelhandelsnetz  
zu optimieren, seine Unternehmensstruktur zu straffen und die operative Effizienz zu  
steigern. Daher haben sich die meisten HR-Initiativen auf die Überprüfung von Prozessen  
und Organisationsstrukturen konzentriert, um die Komplexität zu reduzieren und die  
Unternehmensgröße schrittweise an neue Geschäftsanforderungen anzupassen. Der  
Transformationsprozess ist noch nicht abgeschlossen und wird sich bis ins Jahr 2025  
hindurch fortsetzen.  
Schutz und Förderung der Mitarbeiter  
Der Schutz und die Förderung der Mitarbeiter haben bei Wolford einen hohen  
Stellenwert, denn sie sind entscheidend für den langfristigen Erfolg des Unternehmens.  
Die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der Mitarbeiter wirken sich direkt auf die  
Entwicklung, die Produktionsleistung und den Verkaufserfolg aus. Vor allem gut  
ausgebildete Vertriebsmitarbeiter tragen maßgeblich zum Umsatzwachstum bei.  
Um unsere Mitarbeiter zu unterstützen, haben wir zusätzliche Schulungsinitiativen für  
unsere Einzelhandelsteams eingeführt. Im Vordergrund steht die Vermittlung von  
fundiertem Wissen über unsere Produkte und die Produktqualität durch "Learning  
Nuggets". Unser Ziel ist es, den Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu bieten. Die  
Schulungen werden sowohl online als auch in Präsenz durchgeführt.  
Vor kurzem haben wir auch ein Einführungsprogramm für neue Mitarbeiter gestartet, das  
praktische Schulungen in unseren Filialen umfasst. Dies ermöglicht es neuen Mitarbeitern,  
in die Einzelhandelsumgebung einzutauchen und das Kundenerlebnis aus erster Hand zu  
verstehen.  
Der Erfolg von Wolford beruht vor allem auf der anerkannten Qualität seiner Produkte, die  
eng mit den Arbeitsbedingungen in Produktion und Fertigung an den beiden Standorten in  
Österreich und Slowenien verknüpft ist. Zum Schutz der Mitarbeiter gehören neben der  
Bereitstellung sicherer Arbeitsplätze auch die Einhaltung von Ruhezeiten, die Minimierung  
von Überstunden und die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung. Ergänzt wird dies durch  
gezielte Aus- und Weiterbildungsprogramme, die darauf abzielen, den Krankenstand und  
die Fluktuation niedrig zu halten, die Arbeitgebermarke von Wolford zu stärken und Top-  
Talente zu gewinnen und zu halten.  
Ein wesentlicher Aspekt unseres Ansatzes ist ein Zeitwirtschaftssystem, das die  
Arbeitszeiten überwacht und hilft, übermäßige Überstunden zu vermeiden. Das System  
warnt die Mitarbeiter, wenn sie zehn Arbeitsstunden pro Tag überschreiten, und sorgt so für  
eine gesunde Work-Life-Balance.  
Darüber hinaus setzt sich Wolford für eine faire Vergütung, flexible Arbeitsmodelle und das  
Wohlbefinden der Mitarbeiter ein. Wir bieten unseren Mitarbeitern weiterhin Frühstücks-  
und Mittagsvorteile an.  
Um Fachkräfte zu rekrutieren, investieren wir in die duale Ausbildung. Die  
Personalabteilung setzt den Rahmen für die Aus- und Weiterbildung, während die  
Führungskräfte die Umsetzung überwachen. Jedes der fünf Ausbildungsprogramme von  
Wolford hat einen eigenen Ausbilder. Das Ausbildungsprogramm umfasst auch allgemeine  
Schulungen, organisierte Ausflüge und Jobrotationsmöglichkeiten, die es den  
Auszubildenden ermöglichen, Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen zu sammeln.  
Seit 2023 führen wir regelmäßige Feedbackgespräche mit Auszubildenden ein, um ihre  
Ausbildung zu besprechen, Geschäftsübersichten zu überprüfen und die gegenseitigen  
Erwartungen abzugleichen.  
Wolford sorgt für die strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, u.a. des Arbeitszeit-  
und Mutterschutzgesetzes, des Kinder- und Jugendarbeitsschutzgesetzes und anderer  
Arbeitssicherheitsstandards, wie z.B. des Arbeitnehmerschutzgesetzes, der  
Arbeitsstätten-  
und  
Arbeitsmittelverordnung  
und  
der  
Allgemeinen  
Arbeitnehmerschutzverordnung. Diese Vorschriften decken verschiedene Aspekte ab,  
darunter den Schutz vor explosionsgefährdeten Atmosphären (VEXAT) und den Schutz vor  
Lärm und Vibrationen.  
Die Qualität unserer Arbeitsbedingungen wird durch monatliche Krankmeldungen und  
regelmäßige Fluktuationsanalysen bewertet. Wolford arbeitet kontinuierlich an der  
Verbesserung der Arbeitsbedingungen und steht im offenen Dialog mit dem Betriebsrat.  
Diese Themen werden regelmäßig in Management-Meetings diskutiert und alle  
Verbesserungsvorschläge an die Geschäftsleitung weitergeleitet.  
Am Standort Bregenz wurde die Fluktuationsrate vor allem durch Umbauprojekte  
beeinflusst, die in den letzten Geschäftsjahren durchgeführt wurden. Im Einzelhandel ist  
die Fluktuation naturgemäß tendenziell höher als in der Verwaltung.  
Fokus auf Gesundheit und Sicherheit  
In einer Produktionsanlage besteht immer die Gefahr von Arbeitsunfällen. Um dem  
entgegenzuwirken, hat Wolford an beiden Produktionsstandorten umfassende  
Unfallverhütungssysteme implementiert.  
Wenn neue Mitarbeiter in die Produktions- oder Verwaltungsteams eintreten, erhalten sie  
Einführungsschulungen zu den Themen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz,  
Umweltschutz und Mobilität. Darüber hinaus werden abteilungsspezifische Gefahren  
hervorgehoben und regelmäßige Evakuierungsübungen durchgeführt, um die Bereitschaft  
zu gewährleisten.  
Im Gegensatz dazu ist das Unfallrisiko für Mitarbeiter an den Vertriebsstandorten geringer.  
Um jedoch einen hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten, besucht unser interner  
Sicherheitsexperte zweimal im Jahr die österreichischen Niederlassungen, um die  
Sicherheitsmaßnahmen zu bewerten. Die Wolford AG hält sich strikt an alle geltenden  
Gesetze in den Ländern, in denen sie tätig ist, und stellt sicher, dass alle notwendigen  
Präventionsmaßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter  
getroffen werden.  
Wolford hält die Arbeitssicherheit seit Jahrzehnten als zentralen Wert hoch und hat  
erkannt, dass nur gesunde und motivierte Mitarbeiter die hohen Qualitätsstandards der  
Wolford-Produkte aufrechterhalten können. Besonderes Augenmerk wird auf optimale  
Arbeitsbedingungen für schwangere Mitarbeiterinnen gelegt. Erfüllt ein Arbeitsplatz nicht  
die notwendigen Sicherheitsanforderungen für eine Schwangerschaft, stellt Wolford sofort  
eine alternative Stelle zur Verfügung, sobald Wolford er von der Schwangerschaft erfährt.  
Schwangere Mitarbeiterinnen werden auch über Verhaltensweisen am Arbeitsplatz und  
Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz ihres ungeborenen Kindes informiert.  
Ein weiteres wesentliches Risiko am Arbeitsplatz sind psychische Belastungen, die durch  
Zeitdruck oder erhöhte Leistungsanforderungen entstehen können. Dieser Stress erhöht  
nicht nur das Risiko von Arbeitsunfällen, sondern kann auch zu einer verminderten  
Produktivität und einem verminderten Wohlbefinden der Mitarbeiter führen. Um diesem  
Problem gerecht zu werden, hat Wolford Altersteilzeitoptionen eingeführt, die einen  
reibungslosen Übergang in den Ruhestand ermöglichen und ein für beide Seiten  
vorteilhaftes Ergebnis für die Mitarbeiter und das Unternehmen gewährleisten.  
Wolford begegnet den Risiken am Arbeitsplatz mit systematischen Arbeits- und  
Gesundheitsschutzmaßnahmen. Jeder neue Arbeitsplatz wird einer Gesundheits- und  
Sicherheitsbewertung unterzogen, die bei wesentlichen Änderungen wiederholt wird.  
Beinaheunfälle werden systematisch gemeldet, dokumentiert und zur Neubewertung von  
Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz verwendet. Zum Sicherheitsmanagementsystem  
des Unternehmens gehört auch eine jährliche Arbeitsplatzbegehung. In Bregenz  
beispielsweise wird durch regelmäßige Überprüfungen festgestellt, ob die Hitze in der  
Umformabteilung für die Mitarbeiter weiterhin erträglich ist oder ob die ergonomischen  
Bedingungen in den Verwaltungsbüros den geforderten Standards entsprechen.  
Das Arbeitsschutzteam von Wolford besteht aus einer ausgebildeten Fachkraft an den  
Standorten Bregenz und Hard, zehn Sicherheitsfachkräften, 26 Ersthelfern und einer  
Betriebsfeuerwehr mit integriertem Ersthelferteam. Ein Betriebsarzt führt alle notwendigen  
arbeitsmedizinischen  
Untersuchungen  
durch  
und  
überwacht  
präventive  
Gesundheitsmaßnahmen. Die Mitarbeiter an den Produktionsstandorten werden  
kontinuierlich zu möglichen Unfallgefahren geschult und alle Maschinen und Anlagen  
werden regelmäßig auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüft. Das  
Unternehmen ist bestrebt, die Ausstattung und Materialien des Arbeitsplatzes  
kontinuierlich zu verbessern, um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.  
Wolford sammelt detaillierte Unfallstatistiken  
Wolford sammelt und analysiert systematisch Unfallstatistiken, um auszuwerten, in  
welchen Bereichen und Umständen sich Arbeitsunfälle ereignen. Basierend auf diesen  
Erkenntnissen werden gezielte Präventionsmaßnahmen umgesetzt, wie z.B. spezielle  
Schulungsprogramme, um den Umgang mit Arbeitsmitteln zu verbessern und  
Arbeitsabläufe zu optimieren.  
Der für den kaufmännischen Betrieb zuständige Geschäftsführer sorgt für die Einhaltung  
aller gesetzlichen und internen Sicherheitsanforderungen. Darüber hinaus trifft sich  
jährlich der interne Arbeitsschutzausschuss, um Verbesserungspotenziale zu besprechen  
und weitere Optimierungsmaßnahmen zu identifizieren.  
In Österreich wird die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durch die Allgemeine  
Unfallversicherungsanstalt (AUVA), das Arbeitsinspektorat (die übergeordnete  
Landesbehörde für die Aufsicht über die Arbeitnehmerschutzvorschriften) und die örtliche  
Brandschutzbehörde überwacht.  
Diversität und Chancengleichheit  
Wolford ist überzeugt, dass diverse Teams innovativer und effektiver sind und letztlich  
bessere Ergebnisse erzielen als homogene Gruppen. In Führungsteams fördert Diversität  
einen fundierteren Entscheidungsprozess, indem sie den Austausch unterschiedlicher  
Perspektiven und Argumente fördert.  
Vor allem die kulturelle Vielfalt spielt eine entscheidende Rolle für den Geschäftserfolg  
eines internationalen Unternehmens. Wenn die Vertriebsmitarbeiter von Wolford  
beispielsweise die kulturelle Nähe zu den Kunden vor Ort teilen, können sie deren  
Bedürfnisse besser verstehen und die Kundenzufriedenheit steigern. Wenn sich die  
Produktentwicklung eng an den Vorlieben der überwiegend weiblichen Kundschaft von  
Wolford orientiert, ist es wahrscheinlicher, dass neue Produkte auf dem Markt erfolgreich  
sind.  
Schließlich ist das Engagement von Wolford für Chancengleichheit ein wichtiger Faktor für  
die Mitarbeiterzufriedenheit, stärkt die Arbeitgebermarke und macht sie für Top-Talente  
attraktiver.  
Vielfalt in Aktion  
Bei Wolford geht Vielfalt über ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis hinaus und  
umfasst auch eine Mischung aus Nationalitäten und eine ausgewogene Altersstruktur.  
Obwohl das Unternehmen keine formelle Diversitätsstrategie definiert hat, lebt es Vielfalt  
und Chancengleichheit seit Jahrzehnten aktiv.  
Aufgrund des primär auf Frauen ausgerichteten Produktportfolios und der überwiegend  
weiblichen Vertriebsteams besteht die Belegschaft von Wolford auf Konzernebene zu über  
80 % aus Frauen. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Unternehmen besonders dafür  
ein, flexible Elternzeit und Teilzeitmöglichkeiten anzubieten, um den Mitarbeitern eine  
bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen.  
Mehr Details  
Angaben nach § 243a Abs. 1 UGB  
1.  
die Zusammensetzung des Kapitals, einschließlich Aktien, die nicht in einem  
geregelten Markt im Sinne des § 1 Z Z 2 BörseG 2018 (BörseG 2018, BGBl) I Nr. 107/2017  
gehandelt werden, sowie gegebenenfalls eine Angabe der verschiedenen Aktiengattungen  
und für jede Aktiengattung eine Angabe der mit dieser Gattung verbundenen Rechte und  
Pflichten sowie des Anteils dieser Gattung an dem Gesellschaftskapital;  
Die Wolford AG notiert im Standard Market der Wiener Börse. Zum Bilanzstichtag 31.  
Dezember 2024 verfügte die Gesellschaft über ein Grundkapital von €46.337.596,80 Euro,  
das in 9.653.666 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt ist.  
2.  
alle Beschränkungen, die das Stimmrecht oder die Übertragung von Aktien  
betreffen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Aktionären enthalten sind, soweit sie  
dem Vorstand der Gesellschaft bekannt sind;  
Dem Vorstand sind keine Beschränkungen bekannt, die das Stimmrecht oder die  
Übertragung von Aktien betreffen.  
3.  
direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital in Höhe von mindestens 10 %;  
Nach den der Gesellschaft vorliegenden Informationen erreichten zum 31. Dezember 2024  
folgende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital der Wolford AG 10 % oder mehr:  
Die Fosun Fashion Group Wisdom (Luxembourg) S.à r.l. hielt rund 61 %. Ralph Bartel hielt  
rund 30 % der Anteile. Zum 31. Dezember 2024 hielt die Wolford AG 88.140 eigene Aktien  
(ohne Stimmrechte), was rund 1 % des Grundkapitals entspricht. Die restlichen Aktien  
befanden sich im Streubesitz.  
4.  
die Inhaber von Aktien mit besonderen Kontrollrechten und eine Beschreibung  
dieser Rechte;  
Dem Vorstand sind solche Rechte nicht bekannt.  
5.  
die Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Mitarbeiterbeteiligungen, wenn diese  
ihre Stimmrechte nicht unmittelbar ausüben;  
Bei der Wolford AG gibt es weder ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm noch ein System  
der Mitarbeiterkapitalbeteiligung, bei dem ein Mitarbeiter nicht direkt das Stimmrecht für  
seine Aktien der Wolford AG ausübt.  
6.  
die Vorschriften, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz über die Bestellung und  
Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie über Änderungen  
der Satzung der Gesellschaft ergeben;  
Dem Vorstand sind solche Rechte oder Vereinbarungen nicht bekannt.  
7.  
die Befugnisse der Vorstandsmitglieder, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz  
ergeben, insbesondere im Hinblick auf die Option zur Ausgabe oder zum Rückkauf von  
Aktien;  
Die Vorstandsmitglieder verfügen nicht über die gesetzlich vorgeschriebenen  
Ermächtigungen, insbesondere nicht über die Möglichkeit der Ausgabe oder des  
Rückkaufs von Aktien. Es besteht kein genehmigtes Kapital.  
8.  
alle wesentlichen Vereinbarungen, an denen die Gesellschaft beteiligt ist und die  
bei einem Kontrollwechsel in der Gesellschaft infolge eines Übernahmeangebots in Kraft  
treten, sich ändern oder enden, sowie deren Wirkungen, mit Ausnahme von  
Vereinbarungen, deren Offenlegung für die Gesellschaft wesentlich nachteilig wäre, es sei  
denn, die Gesellschaft ist aufgrund anderer gesetzlicher Bestimmungen ausdrücklich zur  
Offenlegung solcher Informationen verpflichtet;  
Dem Vorstand sind keine wesentlichen Vereinbarungen mit Change-of-Control-Klauseln  
bekannt.  
9. Bestehen und sachlicher Inhalt von Vergütungsvereinbarungen zwischen der  
Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern bzw. Mitarbeitern im Falle  
eines öffentlichen Übernahmeangebots.  
Dem Vorstand sind solche Vereinbarungen nicht bekannt.  
Nichtfinanzielle Erklärung gemäß §§ 243b und § 267a UGB.  
Die Wolford AG erstellt einen gesonderten konsolidierten nichtfinanziellen Bericht, der den  
gesetzlichen Anforderungen des § 243b i.V.m. § 267a UGB entspricht. Der Bericht ist auf  
der Website des Unternehmens unter der Rubrik „Investor Relation“ verfügbar.  
Bregenz, 30. April 2025  
Der Vorstand  
Ralf Polito  
Domenico Giordano  
COO  
CHRO  
Chief Operating Officer  
Chief Human Resources Officer  
Erklärung des Vorstands der Wolford AG  
GEMÄSS § 124 ABS. 1 NR. 3 BÖRSEG  
Hiermit bestätigen wir nach bestem Wissen, dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember  
2024 ein den tatsächlichen Verhältnissenentsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und  
Ertragslage sowie der Cashflows des Konzerns vermittelt, wie es die anzuwendenden  
Rechnungslegungsstandards erfordern,  
und  
dass der  
Konzernlagebericht  
das  
Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen  
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Finanzlage vermittelt wird,  
Ertragslage und Cashflows sowie eine Beschreibung der wichtigsten Risiken und  
Unsicherheiten, denen der Konzern ausgesetzt ist.  
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ein den  
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage  
sowie der Cashflows des Mutterunternehmens vermittelt, wie es die anzuwendenden  
Rechnungslegungsstandards erfordern, und dass der Lagebericht das Geschäftsergebnis und  
die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen  
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage vermittelt wird, finanzielle Leistung und  
Cashflows, zusammen mit einer Beschreibung der wichtigsten Risiken und Unsicherheiten,  
denen das Unternehmen ausgesetzt ist.  
Bregenz, 30. April 2025  
Domenico Giordano  
CHRO  
Chief Human Resources Officer  
Ralf Polito  
COO  
Chief Operating Officer  
Bestätigungsvermerk  
Bericht zum Jahresabschluss  
Prüfungsurteil  
Wir haben den Jahresabschluss der  
Wolford Aktiengesellschaft Bregenz,  
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an  
diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.  
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Jahresabschluss den gesetzlichen  
Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum  
31.12.2024 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende  
Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen  
Vorschriften.  
Grundlage für das Prüfungsurteil  
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr.  
537/2014 (im Folgenden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger  
Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der  
International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen  
Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für  
die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend  
beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den  
österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften, und wir  
haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen  
erfüllt. Wir sind der Auꢀassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise bis zum  
Datum dieses Bestätigungsvermerks ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für  
unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.  
Wesentliche Unsicherheiten in Bezug auf die Unternehmensfortführung  
Wir verweisen auf Abschnitt II „Going Concern und wesentliche Unsicherheiten“ des Anhangs  
zum Jahresabschluss, wo beschrieben wird, dass die Wolford Aktiengesellschaft in dem am  
31.12.2024 endenden Geschäftsjahr in negatives Jahresergebnis vor Rücklagenbewegungen  
in Höhe von MEUR -62.6 erzielt hat und zum 31.12.2024 ein negatives Ei- genkapital von MEUR  
-92.6 ausweist.  
Die in Abschnitt II „Going Concern und wesentliche Unsicherheiten“ des Anhangs zum  
Jahresabschluss dargestellten Ereignisse und Gegebenheiten zeigen zusammen mit  
sonstigen dort erwähnten Umständen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die  
erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit  
aufwerfen kann. Unser Prüfungsurteil ist in Hinblick auf diesen Sachverhalt nicht modifiziert.  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte  
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem  
pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses  
des Geschäftsjahres waren.  
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Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses  
als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben  
kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.  
(1) Wertbeeinträchtigung finanzieller Vermögenswerte  
Begründung, warum wir diesen Sachverhalt als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt  
eingeordnet haben  
Die Wolford Aktiengesellschaft weist im Jahresabschluss zum 31.12.2024 Anteile an  
verbundenen Unternehmen iHv MEUR 10.9 aus. Diese finanziellen Vermögenswerte sind  
nicht Gegenstand planmäßiger Abschreibungen, sondern werden bei Vorliegen  
entsprechender Hinweise bzw. Umstände im Anlassfall auf ihre mögliche  
Wertbeeinträchtigung überprüft.  
Die Wolford Aktiengesellschaft hat in dem am 31.12.2024 endenden Geschäftsjahr  
Wertbeeinträchtigungen der Buch- werte verbundener Unternehmen iHv MEUR 3 festgestellt  
und aufwandswirksam verbucht.  
Wir verweisen auf die Abschnitte I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und IV.  
Gewinn- und Verlustrechnung, Unterabschnitt „Ergebnis aus Finanzanlagen“ des Anhangs  
zum Jahresabschluss, in welchem die korrespondierenden Angaben vorgenommen werden.  
Die Beurteilung der Werthaltigkeit dieser Buchwerte erfordert die Vornahme wesentlicher  
Schätzungen durch die Geschäftsleitung der Gesellschaft, insbesondere betreꢀend die  
Annahme von Cashflow – Prognosen sowie die Bestimmung relevanter Abzinsungssätze.  
Aufgrund des anspruchsvollen Schätzvorgangs, des Marktumfelds sowie der Bedeutung der  
Schätzung für die Vermögenslage der Gesellschaft wurde dieses Prüfgebiet als besonders  
wichtiger Prüfungssachverhalt  
(Key Audit Matter) eingeordnet.  
Beschreibung unserer Herangehensweise im Rahmen unserer Abschlussprüfung:  
Im Rahmen unserer Abschlussprüfung haben wir unter anderem die folgenden  
sachverhaltsspezifischen Prüfungshandlungen vorgenommen:  
Wir haben die internen Kontroll- und Freigabeprozesse betreꢀend die Ermittlung von  
-
Hinweisen auf und Umständen von Wertbeeinträchtigungen überprüft.  
Wir haben eine Beurteilung der Belastbarkeit des der Schätzungsvornahme  
-
zugrundeliegenden Budgetierungsprozesses vorgenommen.  
Wir haben die Herangehensweise der Geschäftsleitung betreꢀend die Aufbereitung von  
-
Rechenmodellen zur Ermittlung möglicher Wertbeeinträchtigungen beurteilt und die den  
Rechenmodellen zugrundeliegenden Hauptparameter dokumentiert.  
Wir haben ergänzende Prüfungshandlungen betreꢀend verbundene Unternehmen  
-
vorgenommen, für die die Geschäftsleitung Hinweise und Umstände für  
Wertbeeinträchtigungen identifiziert hat, oder deren Buchwerte nahe an den ermittelten  
erzielbaren Verkehrswerten lagen.  
Wir haben eine Beurteilung der wesentlichen getroꢀenen Annahmen und  
-
Einschätzungen, insbesondere betreꢀend zugrunde gelegte Wachstumsraten,  
Abzinsungssätze und externe, die Gesellschaft betreꢀenden Branchenfaktoren  
vorgenommen. Zusätzlich haben wir eine Beurteilung der geschätzten Werte in Hinblick  
auf die aktuelle Unternehmensentwicklung vorgenommen.  
Sonstige Informationen  
Die gesetzliche Vertretung ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen  
Informationen umfassen alle Informationen im Jahresbericht, ausgenommen den  
Jahresabschluss, den Lagebericht und den Bestätigungsvermerk.  
Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen  
Informationen, und wir geben dazu keine Art der Zusicherung.  
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses haben wir die  
Verantwortlichkeit, diese sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die  
sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss oder  
unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig  
falsch dargestellt erscheinen.  
Falls wir auf der Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine  
wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet,  
über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.  
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertretung und des Prüfungsausschusses für den  
Jahresabschluss  
Die gesetzliche Vertretung der Gesellschaft ist verantwortlich für die Aufstellung des  
Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen  
unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz-  
und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertretung  
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung  
eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen  
aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.  
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die gesetzliche Vertretung dafür verantwortlich,  
die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen,  
Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern  
einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der  
Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzliche Vertretung beabsichtigt,  
entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder  
hat keine realistische Alternative dazu.  
Der  
Prüfungsausschuss  
ist  
verantwortlich  
für  
die  
Überwachung  
des  
Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft.  
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses  
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als  
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder  
Irrtümern ist, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet.  
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine  
in Übereinstimmung mit der EU-VO und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger  
Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung  
eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt.  
Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und  
werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise  
erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses  
getroꢀenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.  
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den  
österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der  
ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen  
aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.  
Darüber hinaus gilt:  
Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund  
-
von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als  
Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die  
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das  
Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen  
nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose  
Handlungen  
kollusives  
Zusammenwirken,  
Fälschungen,  
beabsichtigte  
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner  
Kontrollen beinhalten können.  
Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen  
-
Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen  
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur  
Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.  
Wir beurteilen die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertretung angewandten  
-
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der gesetzlichen Vertretung  
dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende  
Angaben.  
- Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des  
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die  
gesetzliche Vertretung sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine  
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten  
besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der  
Unternehmenstätigkeit auf- werfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass  
eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem  
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu  
machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu  
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum  
unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnach- weise. Zukünftige Ereignisse oder  
Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der  
Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.  
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses  
-
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden  
Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wieder- gibt, dass ein möglichst getreues  
Bild erreicht wird.  
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und  
die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame  
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen  
Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.  
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten  
beruflichen Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen  
uns mit ihm über alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen  
vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und -  
sofern einschlägig - damit zusammenhängende Schutzmaßnahmen auswirken.  
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss  
ausgetauscht haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des  
Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen  
Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte in unserem  
Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die  
öꢀentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass  
ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt wer- den sollte, weil  
vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren  
Vorteile für das öꢀentliche Interesse übersteigen würden.  
Bericht zum Lagebericht  
Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften  
darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den  
geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.  
Zu der im Lagebericht enthaltenen nichtfinanziellen Erklärung ist es unsere Verantwortlichkeit  
zu prüfen, ob sie aufgestellt wurde, sie zu lesen und dabei zu würdigen, ob diese sonstigen  
Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss oder unseren bei der  
Abschlussprüfung erlangten Kenntnisse aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch  
dargestellt erscheinen.  
Die gesetzliche Vertretung ist verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in  
Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.  
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des  
Lageberichts durchgeführt.  
Urteil  
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen  
aufgestellt worden, enthält zutreꢀende Angaben nach § 243a UGB und steht in Einklang mit  
dem Jahresabschluss.  
Erklärung  
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des  
gewonnenen Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche  
fehlerhafte Angaben im Lagebericht nicht festgestellt.  
Ergänzung  
Hinsichtlich  
der  
wesentlichen  
Unsicherheiten  
in  
Bezug  
auf  
die  
Unternehmensfortführung verweisen wir auf den Abschnitt "Ergebnis und Bilanzanalyse"  
des Lageberichtes, der die Analyse der Lage der Gesellschaft beschreibt.  
Weiters verweisen wir auf die Abschnitte "Ausblick und Ziele" sowie "Entwicklung  
Wolford", die auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft eingehen und die  
Ausführungen zum Liquiditätsrisiko und zum Risiko der Unternehmensfortführung im  
Lagebericht.  
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 derEU-VO  
Wir wurden von der Hauptversammlung am 17.12.2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir  
wurden am selben Tag vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind erstmals für das Geschäftsjahr  
2024 als Abschlussprüfer der Gesellschaft tätig.  
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Jahresabschluss“ mit dem  
zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.  
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs 1 der EU-VO)  
erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere  
Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.  
Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer  
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Mag. Florian  
Eder, CPA.  
Wien 30.04.2025  
RSM  
Austria  
Wirtschaftsprüfung GmbH  
< qualifiziert elektronisch  
signiert >  
Mag. Florian Eder, CPA  
Wirtschaftsprüfer  
Die Veröꢀentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses der Wolford Aktiengesellschaft  
zum 31.12.2024 mit unserem Bestätigungs- vermerk darf nur in der von uns bestätigten  
Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den  
deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende  
Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.  
WOLFORD AG  
WEITERE INFORMATIONEN  
Kontakt & Impressum  
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