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SEO Jahresfinanzbericht 2024  
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Lagebericht  
Die Société Electrique de l’Our S.A. („SEO“) betreibt eines der größten Pumpspeicherkraftwerke in Europa, das in  
der Nähe der Ortschaft Vianden liegt. Das Kraftwerk hat eine installierte Leistung von 1.294 MW im Turbinenbetrieb  
und 1.046 MW im Pumpbetrieb. Der Maschinenpark besteht aus neun horizontal angelegten Maschinensätzen,  
einer 10. Maschine, die als Schachtkraftwerk angelegt ist, und einer 2015 in Betrieb genommenen 11. Maschine,  
einer Pumpturbine mit einer Nennleistung von rund 200 MW. Mit dem Bau der Maschine 11 wurde die Position des  
Kraftwerks als eines der bedeutendsten Pumpspeicherkraftwerke in Europa gefestigt. Vianden ist mit seiner rund  
1.300 MW installierter Leistung der leistungsstärkste Speicher im deutschen Hochspannungsnetz.  
Im Geschäftsjahr 2024 standen größere Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie die Planung des  
langfristigen Reparatur- und Investitionsprogramms im Vordergrund. Neben dem Betrieb des  
Pumpspeicherkraftwerks betreibt SEO zwei Betriebsstätten für Laufwasserkraftwerke in Grevenmacher/Wellen und  
Palzem/Stadtbredimus an der Mosel und hält Beteiligungen an Betreibergesellschaften von weiteren  
Laufwasserkraftwerken in Luxemburg und Frankreich. Insgesamt haben die Laufwasserkraftwerke der SEO-Gruppe  
eine installierte Leistung von 47,4 MW. Auch in diesem Bereich wurde 2024 in die Instandhaltung und  
Modernisierung der Anlagen investiert.  
Ein weiteres Standbein der SEO-Gruppe ist seit Ende der 90er Jahre die Windkraft. Seit 2011 haben SEO und  
Enovos Luxembourg S.A. ihre Beteiligungen an Luxemburger Windparks in das Gemeinschaftsunternehmen  
Société Luxembourgeoise des Energies Renouvables S.A. („Soler“) ausgelagert. Ziel ist es, die Ressourcen zu  
bündeln, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien effizient und zielorientiert voranzutreiben. Soler ist an  
Windparks mit einer installierten Leistung von 155,81 MW beteiligt.  
Forschung und Entwicklung  
Die SEO-Gruppe ist nicht aktiv im Bereich „Forschung und Entwicklung“ im Sinne des Gesetzgebers.  
Kraftwerk Vianden  
Pumpspeicherkraftwerke spielen eine entscheidende Rolle im Rahmen des Ausbaus der erneuerbaren Energien,  
da sie eine effiziente Möglichkeit bieten, große Mengen an elektrischer Energie zu speichern und bei Bedarf wieder  
abzurufen. Dies ist besonders wichtig, da die Erzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Solarenergie  
wetter- und tageszeitabhängig ist. Pumpspeicherkraftwerke ermöglichen es, überschüssige Energie, die  
beispielsweise an windigen oder sonnigen Tagen erzeugt wird, zu speichern und in Zeiten hoher Nachfrage oder  
geringer Produktion wieder ins Netz einzuspeisen. Auf Grund seiner Größe ist das Kraftwerk Vianden ein wichtiger  
Player zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität ebenso wie zur Lastglättung.  
Die kumulierte Lieferung des Kraftwerks Vianden im Berichtsjahr lag bei 1.235,600 GWh gegenüber 1.147,195 GWh  
im Vorjahr. Die Blindenergielieferung zur Spannungshaltung im Hochspannungsnetz lag mit 119,754 GVArh über  
dem Vorjahreswert von 84,041 GVArh. Der Blindenergiebezug von 245,255 GVArh lag deutlich über dem Bezug von  
203,856 GVArh im Vorjahr. Die Anzahl der Betriebsübergänge (14) pro Tag und pro verfügbarer Maschine hat sich  
gegenüber dem Vorjahr erneut erhöht.  
An den Maschinen 1 bis 11 wurden regelmäßig Wartungen und Inspektionen durchgeführt. Maschine 9 war aufgrund  
einer mechanischen Generalrevision und umfangreicher elektrischer Modernisierungsmaßnahmen seit Ende  
Februar 2023 außer Betrieb und konnte Ende Januar 2024 wieder erfolgreich ans Netz gehen. Die Maschinen im  
Ausbau 1 und Maschine 5 waren zeitweise zur Durchführung von Kurzrevisionen außer Betrieb.  
Im Jahr 2024 wurde das Kraftwerk Lohmühle generalüberholt. Die beiden Turbinen wurden überarbeitet und auf den  
neuesten Stand der Technik gebracht. Die gesamte Maschinensteuerung sowie die Elektro- und Hilfsanalagen  
wurden erneuert. Beim Umbau wurde den aktuellen Anforderungen an Brandschutz und Belüftung Rechnung  
getragen.  
Während des Hochwasserereignisses vom Juli 2021 wurde die von der SEO betriebene Pumpstation in Stolzemburg  
durch Regen- und Schmutzwasser überflutet. Grund hierfür war, dass die Fördermenge der bestehenden Pumpen  
nicht ausreichte, um das zufließende Wasser abzupumpen. Die gesamte elektrische Installation wurde dabei  
2
zerstört. 2024 wurde ein neues oberirdisches Gebäude mit stärkeren Pumpen und einer neuen Elektrik in Betrieb  
genommen.  
Laufwasserkraftwerke  
Wegen eines insgesamt guten Wasserangebots an der Mosel und Sauer lag die Energieerzeugung bei allen  
Kraftwerken der SEO-Gruppe deutlich über den Vorjahreswerten und ebenfalls über den langjährigen Mittelwerten.  
In den beiden Moselkraftwerken Grevenmacher (Einspeisung in das luxemburgische Netz) und Palzem  
(Einspeisung in das deutsche Netz) betrug die Jahresproduktion 71,63 GWh. Dies entspricht einem Plus von 30%  
gegenüber 2023 (50,63 GWh). In beiden Kraftwerken wurden die wiederkehrenden Kontrollen und Wartungen  
durchgeführt. Wegen Hochwasser war das Kraftwerk Grevenmacher an 5,5 und das Kraftwerk Palzem an 22,5  
Tagen außer Betrieb.  
Neben diesen beiden Kraftwerken hält die SEO im Bereich Wasserkraft Beteiligungen an den Gesellschaften  
Cefralux S.à r.l. („Cefralux“), Cedecel France S.A. („Cedecel France“) und Soler.  
Im Laufe des Berichtjahres betrug die Energieabgabe des Kraftwerks Schengen (Cefralux) an das luxemburgische  
Netz 23,13 GWh. Dieser Wert liegt rund 37% über dem Vorjahreswert (14,67 GWh). Der Kraftwerksbetrieb musste  
wegen Hochwassers an sieben Tagen gestoppt werden.  
Die von den Kraftwerken der Cedecel France an das französische Netz abgegebene Energiemenge erreichte 48,81  
GWh und lag ebenfalls über dem Vorjahreswert (27,59 GWh). Sämtliche Kraftwerke waren wegen Hochwassers  
(zwischen 11 und 43 Tagen) außer Betrieb. In den Kraftwerken konnten die regelmäßigen Kontrollen und Wartungen  
durchgeführt werden.  
Seit dem Wegfall der Förderung im Oktober 2012 verkauft Cedecel France den erzeugten Strom am freien Markt.  
Die niedrigeren Strompreise führten in den Geschäftsjahren 2012 bis 2015 zu einer Anpassung des Buchwertes des  
Anlagevermögens an den ermittelten Zeitwert. Mit den in den letzten Jahren höheren Marktpreisen führten die  
Aktualisierungen der Wertminderungstests zum 31.12.2021 und zum 31.12.2022 zu einer teilweisen Auflösung der  
Wertberechtigung des Anlagevermögens in Höhe von 0,5 Mio. EUR bzw. 0,7 Mio. EUR. Eine erneute Aktualisierung  
des Wertminderungstests zum 31.12.2024 ergab, wie bereits im Vorjahr, keine Notwendigkeit, den Buchwert des  
Anlagevermögens der Cedecel France erneut anzupassen.  
Die Wasserkraftwerke der Soler-Gruppe speisten während des Berichtsjahres 29,30 GWh in das luxemburgische  
Netz ein, das entspricht einem Plus von rund 5 % gegenüber 2023 (27,93 GWh). Das Kraftwerk Rosport war  
aufgrund des verheerenden Hochwassers vom 15. Juli 2021 auch im Berichtsjahr 2024 komplett außer Betrieb. In  
den Kraftwerken Esch-Sauer und Ettelbruck konnten die gängigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten  
durchgeführt werden.  
Im Geschäftsfeld Laufwasserkraftwerke verzeichnete Soler aufgrund der guten Wasserführung einen positiven  
Ergebnisbeitrag in Höhe von rund 1,0 Mio. EUR (Vorjahr -0,3 Mio. EUR). Das Vorjahr war durch Einmaleffekte aus  
Verlusten von Anlagenabgängen belastet.  
Windkraft  
In 2024 produzierten die Windkraftanlagen der Windparkgesellschaften, an denen Soler beteiligt ist, insgesamt rund  
331,41 GWh. Im Vergleich zum langjährigen Mittelwert herrschten im Jahr 2024 durchschnittliche Windverhältnisse.  
Im Geschäftsfeld Windkraft verzeichnet Soler im Geschäftsjahr 2024 einen positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von  
4,8 Mio. €. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr (7,8 Mio. EUR) ist auf geringere Erträge aus Dividenden sowie  
auf höhere Personalkosten und Leistungen von Dritten welche für die Entwicklung weiterer Windkraftprojekte  
eingesetzt werden verursacht. Der Ergebnisbeitrag vom Vorjahr war geprägt durch gute Windverhältnisse sowie  
durch die sehr hohen Marktpreise in 2022 und die damit einhergehenden höheren Erträgen aus Beteiligungen in  
2023.  
3
Die Wandpark Burer Bierg S.A. bleibt seit der Inbetriebsetzung im Jahr 2008 nach wie vor weit hinter den erwarteten  
Resultaten zurück. Dies ist bedingt durch den für diesen Anlagentyp nachteilhaften Standort. Auch in 2024 wurde  
eine Aktualisierung des Wertminderungstests des Anlagevermögens der Gesellschaft durchgeführt. Diese ergab  
keine Notwendigkeit, eine zusätzliche Wertberichtigung zu erfassen bzw. die bestehende Wertberichtigung  
aufzulösen.  
Die Wandpark Bënzelt S.A., in Betrieb seit Herbst 2012, erreicht ebenfalls nicht die ursprünglich geplante  
durchschnittliche Jahresproduktion. Diese Tatsache wurde als externer Einfluss gewertet und machte in 2018 eine  
erstmalige Überprüfung der Werthaltigkeit des Anlagevermögens notwendig. Auch hier wurde in 2024 eine  
Aktualisierung des Wertminderungstests durchgeführt. Diese ergab, dass wie bereits in den Vorjahren, in 2024 keine  
Wertberichtigung erfasst werden muss.  
Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 49 (Vorjahr 48) Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 155,81  
MW (Vorjahr 151,55 MW) in Betrieb. Im Laufe des Jahres 2024 wurde eine Windenergieanlage der Wandpark  
Nordenergie S.A in Betrieb genommen. Daneben konnte in 2024 der Eingang aller notwendigen Genehmigungen  
für die Projekte Wandpark Miersch (zwei Windenergieanlagen (WEA)) sowie Wandpark Manternach (eine WEA)  
verzeichnet werden. Mit dem Bau der Infrastrukturarbeiten im Projekt Miersch wurde im vierten Quartal begonnen.  
Mit diesen Anlagen und auch den weiteren zukünftigen Windkraftprojekten hat und wird die Soler einen wesentlichen  
Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Luxemburg beitragen.  
SEO Konzern  
Die Konzern-Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 332,7 Mio. EUR (Vorjahr 329,3 Mio. EUR). Im Vergleich zum  
Vorjahr haben sich auf der Aktivseite die langfristigen Leasingforderungen reduziert. Gegenläufig sind die  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gestiegen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital auf 48,5 Mio.  
EUR erhöht (Vorjahr 41,0 Mio. EUR). Des Weiteren kam es zu einem Rückgang der langfristigen  
Finanzverbindlichkeiten und einer Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das  
Periodenergebnis nach Steuern des Konzerns beläuft sich auf 7,7 Mio. EUR (Vorjahr 4,6 Mio. EUR).  
Eigene Anteile  
Die Muttergesellschaft SEO S.A. hält 2.815 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 124,25 EUR und 5.543  
eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 24,85 EUR, insgesamt 1,57% des gezeichneten Kapitals.  
Personalwesen  
Belegschaft und Belegschaftsstruktur  
Im Berichtsjahr beschäftigte die SEO S.A. durchschnittlich 175 Mitarbeiter (-1 im Vergleich zum Vorjahr). Dies  
entspricht 168,70 Vollzeitäquivalenten. Am Bilanzstichtag standen 174 Arbeitnehmer in einem Arbeitsverhältnis mit  
der SEO. Hinzu kommen drei Mitarbeiter der französischen Tochtergesellschaft Cedecel France.  
Das Durchschnittsalter der SEO-Mitarbeiter lag am Bilanzstichtag bei 42,10 Jahren und die durchschnittliche  
Betriebszugehörigkeit bei 12,10 Jahren. Insgesamt verfügt die SEO über eine sehr ausgewogene Altersstruktur ihrer  
Belegschaft. Der Anteil der Frauen in der Belegschaft liegt bei 9,71%.  
Prinzipiell unterstützt die SEO flexible Arbeitszeit und attraktive Arbeitszeitmodelle. Insgesamt waren zum 31.  
Dezember 2024 23 Mitarbeiter in Teilzeitbeschäftigung. Ein Mitarbeiter konnte sein 20-jähriges Dienstjubiläum  
feiern. Insgesamt betreute die SEO in 2024 104 Pensionäre und Hinterbliebene ehemaliger Mitarbeiter.  
Lernen und Weiterbildung  
Das Unternehmen möchte die Qualifikation und das Fachwissen aller SEO-Mitarbeiter fördern und stetig erweitern.  
Im Geschäftsjahr 2024 wurden für ihre Weiterbildung 215.255 EUR aufgewendet. Dies entspricht einem Aufwand  
von etwa 1.230 EUR pro Mitarbeiter. Die Aufwendungen beinhalten Kurse und Schulungsprogramme sowohl für  
einzelne Mitarbeiter als auch für Mitarbeiterkategorien.  
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Corporate Social Responsability  
Die SEO wurde in 2011 erstmalig mit dem Label ESR (Entreprise Socialement Responsable) ausgezeichnet. Dieses  
Label zertifiziert, dass SEO die Gesamtheit ihrer Geschäftsaktivitäten in betrieblicher sozialer Verantwortung  
ausführt. Die ESR- Zertifizierung bestätigt das Engagement der SEO in der Förderung ihrer betrieblichen sozialen  
Verantwortung in Bezug auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte in Zusammenarbeit mit den beteiligten  
Partnern.  
Tarifliche Entwicklung  
Der aktuelle Kollektivvertrag für die Mitarbeiter der SEO mit einer Laufzeit vom 1. April 2024 bis zum 30. September  
2025 wurde von den Gewerkschaften Ende 2023 fristgerecht gekündigt. Dieser sah für das Berichtsjahr zum 1. April  
eine lineare Erhöhung der Gehälter vor.  
Arbeitssicherheit  
Im Berichtsjahr kam es im Bereich der SEO-Gruppe zu vier Lost Time Injury (LTI)- relevanten Arbeitsunfällen und  
einem Wegeunfall. Die Unfallhäufigkeitsrate (Lost Time Injury Frequency) lag am Ende des Jahres 2024 bei 14,39.  
Die LTIF-Kennzahl wird auf Grund der effektiv geleisteten Stunden berechnet (Betriebsunfälle mit mehr als einem  
Ausfalltag auf 1 Mio. Arbeitsstunden bezogen, ohne Wegeunfälle). Unternehmensziel der SEO-Gruppe ist eine LTIF-  
Kennzahl von Null.  
Das Augenmerk in 2024 lag neben dem technischen Arbeitsschutz wie sichere Arbeitsstätten und sichere  
Arbeitsmittel auf dem sicherheits- und gesundheitsgerechten Verhalten derjenigen, die Arbeiten ausführen. Das  
Risiko- und Krisenmanagement wurde weitestgehend überarbeitet und an die neuen Situationen angepasst. Die  
durchgeführten Evakuierungsübungen, Sicherheitskurzgespräche, Begleitungen der Baustellen und Ergänzungen  
der Sicherheitsdokumente rundeten in 2024 die Tätigkeiten im Bereich „Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz &  
Krisenmanagement“ ab.  
Die bei der Initiative „Déng Iddien si gefrot“, eingegangen Vorschläge wurden wie in den Vorjahren geprüft und ein  
Vorschlag wurde prämiert und bereits in die Praxis umgesetzt. Die anderen Ideen werden nochmals auf ihre  
Machbarkeit hinsichtlich einer Umsetzung im Betrieb geprüft.  
Risiken und Chancen  
Als Betreiber eines großen Pumpspeicherkraftwerks, mehrerer Laufwasserkraftwerke und Windkraftanlagen liegen  
die Chancen und Risiken der SEO-Gruppe hauptsächlich im operativen Bereich. Das formalisierte  
Risikomanagement bei der SEO konzentriert sich daher auf die frühzeitige Erkennung und Bewertung möglicher  
Ereignisse oder Umstände, die die beiden obersten Zielsetzungen des technischen Betriebs - ein angemessener  
Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen - gefährden könnten.  
Die SEO Risiken wurden 2024 anhand neuer Erkenntnisse und internationaler Ereignisse aktualisiert.  
Risikominderungsmaßnahmen werden anschließend budgetiert und falls genehmigt umgesetzt.  
So hat sich die SEO auch in 2024 intensiv mit dem Thema Hochwasser beschäftigt, dies auf Basis der Erkenntnisse  
und Erfahrungen aus dem Hochwasser im Juli 2021. Durch die Realisierung der in der aktuellen Finanzplanung  
neu eingeplanten Maßnahmen kann das Risiko im Bereich der Auswirkungen solcher extremen klimatischen  
Ereignisse zukünftig stark gesenkt werden.  
Ziel der SEO ist die laufende qualitative Optimierung des formalisierten Risikomanagements.  
Die Zielsetzungen und Methoden des Risikomanagements, z.B. in Bezug auf Marktrisiken oder finanzwirtschaftliche  
Risiken, werden im Anhang zum Konzernabschluss näher erläutert (siehe 9. Zielsetzungen und Methoden des  
Finanzrisikomanagements). Des Weiteren verweisen wir auf das Kapitel SEO Risikomanagement, Notfall- und  
Krisenmanagement in der Corporate Governance.  
Seit 2013 werden schrittweise Betriebsfestigkeitsberechnungen für alle Hauptkomponenten der Anlagen  
durchgeführt, um die Restlebensdauer zu bestimmen. Diese Berechnungen dienen als Grundlage für  
5
Prüfprogramme und die Planung von Sanierungen oder dem Austausch von Komponenten. Die Ergebnisse sind in  
einer interaktiven SEO Datenbank zusammengefasst, die den aktuellen Zustand der Ermüdung aller berechneten  
Komponenten darstellt und Prognosen auf Basis unterschiedlicher Szenarien ermöglicht.  
Die ersten Ergebnisse zeigten einen Prüfbedarf bei den ACEC-Rotoren und den Pumpen-Ringschiebern, was zur  
Außerbetriebnahme der Pumpenringschieber M1 und M4 Ende 2024 führte. Auch die beim ACEC-Rotor M5  
festgestellten Risse bestätigen das absehbare Lebensdauerende der Rotoren M2 und M5. Der  
Beschaffungsprozess eines ersten neuen Rotors wurde angestoßen.  
Der Austausch der Rotoren und Ringschieber stellt die SEO vor erhebliche Herausforderungen. Hierfür müssen  
zusätzliche Ressourcen bereit gestellt werden. Ein Blick in die Zukunft zeigt weitere potenzielle technische  
Maßnahmen größeren Umfangs, insbesondere bei den Druckrohrleitungen 1 und 2.  
Ausblick  
Der Ausbau von Solar- und Windenergie sowie der Rückgang konventioneller Kraftwerke erfordert mehr  
Stromspeicherung in Deutschland. Effiziente und flexible Energiespeicher wie das Pumpspeicherkraftwerk Vianden  
bleiben unverzichtbar. Daher investiert die SEO weiterhin stark in die Instandhaltung und Modernisierung der  
Anlagen. Die Verträge von 1956, 1958 und 1979 sichern die Finanzierung der Investitionen und Jahreskosten durch  
die RWE ab.  
Für das Jahr 2025 sind mehrere bedeutende Bauprojekte geplant. Das Druckrohr 2 wird entleert und die Schienen  
des Einlaufbauwerks 2 werden im Rahmen einer Asbestsanierung erneuert. Der Unterwasserstollen wird entleert,  
und das Unterwasserschütz einer Maschine wird saniert. Zudem wird ein Pumpenkugelschieber einer Maschine  
getauscht. Kurzrevisionen sind bei den Maschinen 6, 7 und 8 vorgesehen. Maschine 9 wird ebenfalls einer  
Kurzrevision unterzogen und mit einem neuen Polrad ausgestattet. Maschine 10 wird aufgrund der Garantiekontrolle  
für einen Zeitraum von vier Wochen nicht verfügbar sein, und Maschine 11 wird einer Kurzrevision unterzogen.  
Dabei werden die Schutzgeräte getauscht, der Maschinenleistungsschalter gewartet und das Kühlwassersystem  
des Anfahrumrichters umgebaut.  
Bei den Laufwasserkraftwerken der SEO-Gruppe werden alle üblichen Kontroll- und Wartungsarbeiten durchgeführt.  
Im Bereich Windkraft steht der Bau der Windenergieanlagen der beiden oben erwähnten Projekte im Fokus. Laut  
der aktuellen Projektplanung werden die drei WEA in der zweiten Jahreshälfte 2025 in Betrieb gesetzt. Zusätzlich  
wird, nachdem Anfang des Jahres 2025 alle Genehmigungen für zwei weitere Projekte ausgestellt wurden, mit dem  
Bau der Infrastrukturarbeiten der Windparkprojekte Kanton Réiden (fünf WEA) und Schieren (eine WEA) begonnen.  
Daneben ist Soler zuversichtlich, mit zusätzlichen Projekten weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der  
Ziele Luxemburgs im Bereich der Erneuerbaren Energien leisten zu können.  
Um den teilweise sehr langen Beschaffungszeiten für Material oder Großkomponenten entgegen zu wirken, haben  
die technischen Abteilungen ihre Maßnahmenplanung angepasst, um den Beschaffungsprozess deutlich früher zu  
starten. Die sinkenden Zinsen wirken sich positiv auf die Investitionstätigkeit aus. Das Management beobachtet  
weiterhin die Entwicklung an den Materialmärkten bzw. an den Finanzmärkten und analysiert seine Auswirkungen.  
Weiterhin sieht SEO kein erhöhtes Risiko bezüglich Produktionsausfällen. Auch hinsichtlich Forderungsausfällen  
wird aufgrund der Besonderheiten des Vertragswerks und der Kundenstruktur der SEO nicht mit einem höheren  
Risiko gerechnet.  
Dies gilt grundsätzlich auch für die in den Geschäftsbereichen Laufwasserkraftwerke und Windkraft tätigen  
verbundenen Unternehmen, direkten und indirekten Beteiligungsgesellschaften.  
Ereignisse oder Vorfälle, welche die Resultate der Gesellschaft nach dem Bilanzstichdatum vom 31. Dezember  
2024 nachträglich beeinflusst hätten, gab es keine.  
Luxemburg, den 24. März 2025  
Der Verwaltungsrat  
6
CORPORATE GOVERNANCE  
Allgemeine Grundsätze  
Der Begriff der „Corporate Governance“ spiegelt eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung  
ausgerichtete Unternehmensführung wider. Diese umfasst das gesamte System der Leitung und Überwachung eines  
Unternehmens, seine Organisation, seine Werte, seine geschäftspolitischen Grundsätze und Leitlinien sowie die internen und  
externen Kontroll- und Überwachungsmechanismen. Eine zeitgemäße Corporate Governance im Sinne von Transparenz,  
Verantwortung, Nachhaltigkeit, Effizienz, Vermeidung von Interessenkonflikten und Kontrolle ist ein wesentliches Element zur  
Entfaltung und Optimierung der Werte der SEO und ihrer unternehmerischen Potenziale.  
SEO ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft luxemburgischen Rechts. Die Grundlage für die Sicherstellung einer  
wirkungsvollen Corporate Governance liegt für SEO nicht nur in der Befolgung der einschlägigen gesetzlichen Normen,  
sondern auch in der Anerkennung der zehn Prinzipien der guten Unternehmensführung der Luxemburger Börse („The X  
Principles  
of  
Corporate  
Governance  
of  
the  
Luxembourg  
Stock  
Exchange“,  
abrufbar  
unter  
https://www.luxse.com/regulation/corporate-governance). In Anlehnung an diese Grundsätze hat SEO die folgenden  
Dokumente verfasst:  
Kodex und Geschäftsordnung des Verwaltungsrats der SEO  
Kodex und Geschäftsordnung der Administrateurs-Délégués der SEO.  
Hierin werden die Regeln für eine verantwortungsvolle, transparente und auf langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtete  
Führung und Kontrolle der Gesellschaft beschrieben. Ziel ist es, den Aktionären, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der  
Öffentlichkeit einen klar definierten und strukturierten, rechtlichen und faktischen Ordnungsrahmen der bei SEO praktizierten  
Corporate Governance zur Verfügung zu stellen.  
Darüber hinaus hat SEO die ethischen Maßstäbe für ihr unternehmerisches Handeln in einem Verhaltenskodex niedergelegt,  
der im Internet unter www.seo.lu abgerufen werden kann. SEO versteht den Verhaltenskodex als einen Leitfaden und  
Ratgeber für die Unternehmenskultur und die tägliche Arbeit ihrer Mitarbeiter. Die Führungsebene ist dazu angehalten, dafür  
Sorge zu tragen, dass die Prinzipien und ethischen Werte dieses Kodex nicht nur in die alltägliche Unternehmenspraxis  
Eingang finden, sondern auch tatsächlich gelebt werden.  
Des Weiteren hat SEO im Rahmen des Gesetzes vom 16. Mai 2023 zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2029/1937 zum Schutz  
von Personen, die Rechtsverletzungen melden, eine entsprechende interne Richtlinie zu Whistleblowern eingeführt. Auf diese  
Weise soll gewährleistet werden, dass ein Verfahren zur Erfassung, Bearbeitung und Weiterverfolgung interner Meldungen,  
die seitens eines Whistleblowers in gutem Glauben abgegeben werden, besteht.  
SEO verfügt zudem über einen Leitfaden im Fall einer moralischen Belästigung am Arbeitsplatz, der als Dienstanweisung im  
Intranet des Unternehmens hinterlegt ist. Darin verpflichtet sich SEO, allen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zu bieten, der die  
Würde des Einzelnen respektiert und frei von sexueller und moralischer Belästigung jeglicher Art ist. Im Falle von  
Zuwiderhandlungen können sich betroffene Mitarbeiter vertraulich an vorgesetzte Stellen oder an eine unparteiische,  
außenstehende Kontaktperson wenden.  
Die Corporate Governance-Prinzipien der Luxemburger Börse werden von SEO eingehalten. Die Prinzipien werden durch  
Empfehlungen („recommendations“) konkretisiert, von denen im Einzelfall abgewichen werden kann, sofern dies erläutert und  
begründet wird („comply or explain“). Soweit SEO von einzelnen Empfehlungen der Corporate Governance-Vorgaben der  
Börse abweicht, ist dies in den Kodexen und Geschäftsordnungen angegeben und begründet. Ein Hinweis auf die  
Abweichungen findet sich zudem im Geschäftsbericht. Sie wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr vom Verwaltungsrat  
genehmigt.  
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Die Kodexe und Geschäftsordnungen wurden im Oktober 2005 bei SEO eingeführt und mehrfach an die aktualisierten Corporate  
Governance-Vorgaben der Luxemburger Börse angeglichen.  
Staatsvertrag  
Der Staatsvertrag vom 10. Juli 1958 zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem deutschen Bundesland Rheinland-  
Pfalz über die Errichtung von Wasserkraftanlagen an der Our (nachfolgend in diesem Kapitel als „der  
Staatsvertrag“ bezeichnet) bildet die rechtliche Grundlage für den Bau und Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks Vianden. Er  
enthält in Anlage III spezielle gesellschaftsrechtliche Bestimmungen im Hinblick auf den Charakter des  
Pumpspeicherkraftwerks Vianden als Grenzkraftwerk. Diese Bestimmungen betreffen im Wesentlichen die Wahrnehmung der  
Interessen der vertragschließenden Länder in den Gremien der SEO durch sogenannte Regierungsbeauftragte, die  
Zusammensetzung des Verwaltungsrats der SEO sowie die Aufteilung des Aktienkapitals in Namens- und Inhaberaktien und  
die Voraussetzungen für die Übertragung von Namensaktien. Die Satzung der SEO trägt den Bestimmungen des  
Staatsvertrags Rechnung.  
Im Geschäftsjahr 2024 gab es eine Änderung im Kreis der Regierungsbeauftragten. Herr Georges Gudenburg wurde von der  
Regierung des Großherzogtums Luxemburg mit Wirkung zum 21. Februar 2024 anstelle von Herrn Lex Kaufhold zum  
Regierungskommissar bei der SEO ernannt. Die Namen der aktuellen Regierungsbeauftragten der vertragschließenden  
Länder Luxemburg und Rheinland-Pfalz sind unter www.seo.lu einsehbar und im Geschäftsbericht abgedruckt. Die  
Beauftragten sind berechtigt, an den Sitzungen des Verwaltungsrats und der Generalversammlung der SEO teilzunehmen  
und dort die Interessen des von ihnen vertretenen Landes wahrzunehmen.  
Auch der Staatsvertrag selbst kann auf der Internetseite der SEO unter www.seo.lu eingesehen werden.  
Verwaltungsrat  
Als monistisch strukturierte Aktiengesellschaft luxemburgischen Rechts besitzt SEO einen Verwaltungsrat als Leitungs- und  
Kontrollorgan. Die Vereinigung von Leitungs- und Überwachungsaufgaben in einem Gremium bringt eine hohe Flexibilität bei der  
Aufgabenverteilung im Hinblick auf die Ausgestaltung von Leitungs- und Kontrollkompetenz mit sich. Sie führt systembedingt zu  
einer engen Zusammenarbeit von Führung und Kontrolle und zu oftmals einfacheren Entscheidungsprozessen.  
Die Befugnisse des Verwaltungsrats, seine Zusammensetzung und seine Funktionsweise sind in der Satzung geregelt sowie im  
Kodex und der Geschäftsordnung des Verwaltungsrats näher beschrieben. Diese Dokumente sind auf der Internetseite der SEO  
unter www.seo.lu ebenso veröffentlicht wie die Namen, Kurzlebensläufe und die Mandatsdauer der Mitglieder des  
Verwaltungsrats. Die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrats und seiner Ehrenmitglieder ist zudem im Geschäftsbericht  
abgedruckt.  
Der Staatsvertrag schreibt in Anlage III eine Mindestanzahl von Sitzen vor, die die luxemburgischen und die deutschen Aktionäre  
im Verwaltungsrat der SEO erhalten. Diese Mitglieder werden vom Großherzogtum Luxemburg bzw. der deutschen RWE  
Generation SE vorgeschlagen. Beide Aktionäre stellen sicher, dass dem Verwaltungsrat jederzeit qualifizierte und engagierte  
Mitglieder angehören, die ihre Pflichten zur guten Unternehmensführung effizient wahrnehmen.  
Im Geschäftsjahr 2024 hat es in den drei Verwaltungsratssitzungen sowie in der Generalversammlung der SEO am 10. Mai 2024  
und der außergewöhnlichen Generalversammlung am 13. Dezember 2024 folgende Beschlüsse zu den Mandaten der  
Verwaltungsratsmitglieder gegeben:  
Herr Roger Miesen hat sein Mandat als Verwaltungsratsmitglied zum Ablauf der Verwaltungsratssitzung am 27. März  
2024 niedergelegt. An seiner Stelle hat der Verwaltungsrat am 27. März 2024 Herrn Nikolaus Valerius, COO der  
RWE Generation SE und seit dem 1. April 2024 CEO der RWE Generation SE, einstimmig durch Zuwahl (Kooptation)  
zum Mitglied des Verwaltungsrates für die restliche Mandatsdauer bis zur ordentlichen Generalversammlung des  
Jahres 2028 ernannt. Die Ernennung wurde durch die Generalversammlung vom 10. Mai 2024 bestätigt.  
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Frau Dr. Sopna Sury hat ihr Mandat als Verwaltungsratsmitglied zum Ablauf der Verwaltungsratssitzung am 27. März  
2024 niedergelegt. An ihre Stelle hat der Verwaltungsrat am 27. März 2024 Herrn Marinus Tabak, Leiter Central  
Asset Management der RWE Generation SE und seit 1. April 2024 COO der RWE Generation SE, einstimmig durch  
Zuwahl (Kooptation) zum Mitglied des Verwaltungsrats für die restliche Mandatsdauer bis zur ordentlichen  
Generalversammlung des Jahres 2024 ernannt. Die Ernennung wurde durch die Generalversammlung vom 10. Mai  
2024 bestätigt und bis zur ordentlichen Generalversammlung des Jahres 2030 verlängert.  
Frau Marguy Kohnen hat ihr Mandat als Verwaltungsratsmitglied am 10. November 2024 niedergelegt. An ihrer Stelle  
hat der Verwaltungsrat am 11. November 2024 Herrn Gilles Biver, Conseiller de gouvernement 1ère classe im  
Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität, einstimmig durch Zuwahl zum Mitglied des Verwaltungsrats bis zur  
ordentlichen Generalversammlung des Jahres 2029 gewählt.  
Herr Tom Weisgerber hat sein Mandat als Verwaltungsratsmitglied ebenfalls am 10. November 2024 niedergelegt.  
An seiner Stelle hat der Verwaltungsrat am 11. November 2024 Herrn Thomas Schoos, Regierungsrat im Ministerium  
für Umwelt, Klima und Biodiversität, einstimmig durch Zuwahl zum Mitglied des Verwaltungsrats bis zur ordentlichen  
Generalversammlung des Jahres 2026 gewählt.  
Detaillierte Lebensläufe der neu hinzu gekommenen Verwaltungsratsmitglieder ebenso wie Kurzlebensläufe aller aktuellen  
Verwaltungsratsmitglieder finden sich auf der Internetseite www.seo.lu der SEO.  
Im Geschäftsjahr 2024 fanden drei Sitzungen des Verwaltungsrats statt (wahlweise in Präsenz oder per Videokonferenz).  
Schwerpunkte der Sitzungen bildeten neben den technischen Betriebsberichten des Pumpspeicherkraftwerks Vianden (hier  
insbesondere mechanische und elektrische Revision der Anlage Lohmühle) auch solche der Laufwasserkraftwerke der  
Moselkraftwerksgruppe (Moselgrenzkraftwerke Grevenmacher und Palzem, Moselkraftwerk Schengen, französische  
Moselkraftwerke) und der Wasser- und Windkraftwerke der Soler S.A. (Laufwasserkraftwerke Esch/Sauer, Rosport und  
Ettelbrück; vierzehn in Betrieb befindliche Windparks).  
In Bezug auf die SOLER S.A. ist als weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens hervorzuheben, dass Letztere  
seit dem 1. April 2023 über eigene Mitarbeiter und seit Beginn des Jahres 2025 auch über eigene Räumlichkeiten verfügt.  
Sitzungsgegenstand waren zudem das Risikomanagement der SEO, die Prognose der Jahreskosten und Zugangsinvestitionen  
für 2024, die Verabschiedung des Jahresabschlusses und konsolidierten Jahresabschlusses per 31.12.2023 sowie die  
Finanzplanung.  
Weiterhin auf der Tagesordnung standen die Neubesetzung des Postens des kaufmännischen Direktors, die Bewertung der  
Tätigkeit der SEO-Gremien, Berichte über die Arbeit des Prüfungsausschusses sowie die Entscheidung, von der im Jahr 2017  
beschlossenen Zusammenlegung der Standorte Luxemburg-Stadt und Vianden in einem neuen Hauptverwaltungsgebäude in  
Vianden abzusehen. Stattdessen soll das Gebäude in Luxemburg-Stadt renoviert und ein Neubau am Standort Vianden errichtet  
werden. Ebenso wie im Vorjahr wurden die Abweichungen der Kodexe und Geschäftsordnungen der SEO von den Corporate  
Governance-Empfehlungen der Luxemburger Börse vom Verwaltungsrat genehmigt. Wie in Kodex und Geschäftsordnung  
vorgesehen, haben sich die nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsmitglieder einmal ohne die Administrateurs-Délégués  
versammelt.  
Auf Einladung des Verwaltungsrats haben der Direktor und der Betriebsdirektor an den Sitzungen des Verwaltungsrats  
teilgenommen und über Projekte und Ereignisse in ihren Geschäftsbereichen berichtet.  
Eine Liste der Verwaltungs- und Aufsichtsratsmandate der Verwaltungsratsmitglieder außerhalb der SEO-Gruppe liegt am  
Gesellschaftssitz zur Einsicht vor.  
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Administrateurs-Délégués  
Die tägliche Geschäftsführung der SEO wird von sechs Administrateurs-Délégués wahrgenommen, welche aus dem Kreis  
der Verwaltungsratsmitglieder ernannt werden. Im Rahmen der ihnen anvertrauten Geschäftsführung bedienen sich die  
Administrateurs-Délégués zur Koordination und Wahrnehmung ihrer Tätigkeiten eines kaufmännischen und eines  
Betriebsdirektors, die auf Einladung an den Sitzungen der Administrateurs-Délégués teilgenommen haben.  
Die Aufgaben der Administrateurs-Délégués, ihre Zusammensetzung und ihre Funktionsweise sind in der Satzung  
geregelt und im Kodex und in der Geschäftsordnung der Administrateurs-Délégués näher beschrieben. Diese  
Dokumente sowie die Namen der aktuellen Administrateurs-Délégués können auf der Internetseite der SEO unter  
www.seo.lu eingesehen werden. Letztere sind zudem im Geschäftsbericht abgedruckt.  
Im Geschäftsjahr 2024 hat es folgende Änderungen im Kreis der Administrateurs-Délégués gegeben:  
Mit seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat am 10. November 2024 hat Herr Tom Weisgerber auch sein  
Mandat als Administrateur-Délégué niedergelegt. Am 11. November 2024 hat der Verwaltungsrat Herrn Jean-Paul  
Lickes, erster Regierungsrat im Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten, zum Administrateur-Délégué  
ernannt.  
2024 fanden vier Sitzungen der Administrateurs-Délégués statt. Gegenstand der Sitzungen waren neben den technischen  
Betriebsberichten der Kraftwerke der SEO-Gruppe (hier insbesondere Störungen an Maschine 10) die künftige SEO-Struktur  
auf Führungsebene infolge der Soler-Eigenständigkeit und insbesondere die Neubesetzung des Postens des kaufmännischen  
Direktors, die Bestellung eines neuen Wirtschaftsprüfers, die Jahreskosten und Zugangsinvestitionen, die Jahresabschlüsse  
sowie die Finanzplanung. Ebenfalls besprochen wurden das Absehen von einer Zusammenlegung der Standorte der SEO am  
Standort Vianden mit Blick auf die diesbezügliche Kostenexplosion, die Genehmigungssituation und künftige Entwicklung der  
Cedecel France S.A., Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes (insb. die Radonbelastung im  
Verwaltungsgebäude in Stolzemburg), Kollektivvertragshandlungen, die Abweichungen von den Corporate Governance-  
Empfehlungen der Luxemburger Börse sowie die Bewertung der Tätigkeit der SEO-Gremien und etwaige Schlussfolgerungen  
hieraus. Darüber hinaus standen die Unternehmensziele 2025, der Stellenbesetzungsplan 2025, das SEO-Risikomanagement  
sowie eine De facto - Umwandlung der Inhaberaktien der SEO in stückelose Aktien und eine Aktienübertragung der von  
Electrabel Invest Luxembourg gehaltenen SEO-Namensaktien auf die ENGIE Invest International auf der Tagesordnung.  
Prüfungsausschuss (Audit Committee)  
Der Verwaltungsrat hat einen ständigen Prüfungsausschuss eingerichtet, um Kontroll- und Überwachungsaufgaben in  
einem kleineren, mit Spezialwissen ausgestatteten Gremium zu konzentrieren. Der Prüfungsausschuss überprüft in  
Abstimmung mit dem Verwaltungsrat regelmäßig die Wirksamkeit der externen und internen Revision (Letztere wird durch  
qualifizierte Dienstleister über externe Audits wahrgenommen), beurteilt die Finanzkontrolle, die Finanzstruktur und die  
Mechanismen zur Risikobewertung sowie die periodischen und jährlichen Abschlüsse der Gesellschaft. Dabei befasst sich  
der Ausschuss insbesondere mit Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements, der Unabhängigkeit des  
Abschlussprüfers, der Erteilung des Prüfauftrags an den Abschlussprüfer, der Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten  
und der Prüfungshonorare.  
Der Prüfungsausschuss berichtet dem Verwaltungsrat regelmäßig über seine Erkenntnisse und Empfehlungen. Die  
Gesamtverantwortung, einschließlich der Genehmigung von Empfehlungen, verbleibt beim Verwaltungsrat.  
Der Prüfungsausschuss besteht aus zwei Mitgliedern, wobei jeweils ein Mitglied die beiden Hauptaktionäre der SEO,  
das Großherzogtum Luxemburg und die RWE Generation SE, vertritt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es keine  
Änderung in der Zusammensetzung des Prüfungsausschusses gegeben.  
Im Geschäftsjahr 2024 fanden sechs Sitzungen des Prüfungsausschusses statt. An den Sitzungen haben alle  
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Ausschussmitglieder teilgenommen. Einen Schwerpunkt bildete die Ausschreibung und Bestellung eines neuen  
Wirtschaftsprüfers sowie wie in den Vorjahren der Bericht des Abschlussprüfers zur Jahres- und  
Konzernabschlussprüfung des abgelaufenen Geschäftsjahres. Ausführlich besprochen wurden außerdem das SEO-  
Risikomanagement sowie diverse Finanzberichte (Abrechnung der Jahreskosten und Zugangsinvestitionen der SEO für  
das abgelaufene Geschäftsjahr 2023, erste Prognose der Jahreskosten und Investitionen für das laufende Geschäftsjahr  
2024, Finanzplanung MTP24). Weiterhin auf der Tagesordnung standen ein Gespräch mit der externen Revision unter  
Ausschluss der Geschäftsleitung der SEO sowie der Nachhaltigkeitsbericht mit Informationen zur sozialen und  
ökologischen Verantwortung der SEO. Darüber hinaus hat der Prüfungsausschuss die Ergebnisse der Bewertung seiner  
Tätigkeit und der Tätigkeit des Verwaltungsrats und der Administrateurs-Délégués durch die Mitglieder des  
Verwaltungsrats zur Kenntnis genommen.  
An den Sitzungen des Prüfungsausschusses haben auch der kaufmännische Direktor der SEO und der Leiter der  
Finanzabteilung der SEO teilgenommen. Sie berichteten dem Ausschuss über relevante Themen und Risiken in ihren  
Geschäftsbereichen.  
Aktionäre und Generalversammlung  
Die Aktionäre der SEO üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte in der Generalversammlung aus. Angaben über  
die Befugnisse der Generalversammlung, ihre Einberufung und ihren Ablauf sowie sonstige formale Erfordernisse finden sich im  
abgeänderten Gesetz vom 10. August 1915 über Handelsgesellschaften, daneben in der Satzung der SEO, im Kodex und in der  
Geschäftsordnung des Verwaltungsrats sowie auf der Internetseite www.seo.lu. Auf der Internetseite finden sich zudem  
Protokolle, Abstimmungsergebnisse, Einberufungsschreiben, Informationen zur Anzahl der Aktien und der Stimmrechte,  
Beschlussvorlagen, Vollmachtformulare sowie diverse Abschlussberichte der SEO für das abgelaufene Geschäftsjahr und  
mehrere zurückliegende Jahre.  
SEO-Risikomanagement, Notfall- und Krisenmanagement  
Als Eigentümer und Betreiber von Kraftwerksanlagen sieht sich SEO mit unterschiedlichen Bedrohungsszenarien  
konfrontiert, darunter natürliche, technische und andere, z.B. intentionale Gefahrenfelder. Mit der Einrichtung eines  
Notfall- und Krisenmanagements hat SEO ein wirksames System geschaffen, das die Bereiche Krisenvorsorge,  
Krisenbewältigung und Krisennachbereitung mit dem Ziel erfasst, Risiken systematisch zu erkennen, zu bewerten, zu  
überwachen sowie zu kontrollieren.  
In operativer Hinsicht wurde eine einheitliche Aufbau- und Ablauforganisation geschaffen zur Sicherstellung des  
Zusammenwirkens der Beteiligten im Not- und Krisenfall. Szenarien-orientierte Schulungen und Trainings, verbunden  
mit regelmäßigen Überprüfungen von Maßnahmen zur Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder der  
Auswirkungen von Risiken, bilden die Grundlage für weitere Optimierungen von Krisenmanagementstrukturen und die  
Fortentwicklung effektiver Strategien der Krisenbewältigung.  
SEO hat ihre möglichen Risiken identifiziert, dokumentiert und in verschiedenen Szenarien zusammengefasst, hierbei  
eine spezifische Skalierung der Risikomatrix, Risikokriterien, Schwellenwerte, Gewichtungen und Toleranz-  
/Akzeptanzschwellen festgelegt und die jeweils etablierten Sicherheitsvorkehrungen und Präventivmaßnahmen  
aufgelistet. Als Ergebnis der Risikoanalyse wurde eine maßnahmenorientierte Checkliste für alle Szenarien erstellt.  
Jedem Szenario sind bestimmte Prozesse und verantwortliche Personen zugeordnet. Eine spezifische Software  
ermöglicht eine erweiterte Funktionalität bezüglich Maßnahmenplanung und Investitionssteuerung.  
Als Teil des Business Continuity Managements der SEO liefert das formalisierte Risikomanagement die Grundlagen für  
eine effiziente Notfallplanung. Letztere stellt sicher, dass bei Eintritt eines Szenarios durch Aktivierung des Notfall- und  
Krisenmanagements Ereignisse wirksam und schadensmindernd bewältigt werden können. Auf diese Weise ist  
gewährleistet, dass wichtige Geschäftsprozesse in kritischen Situationen nicht oder nur temporär unterbrochen werden.  
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In einem Krisenmanagement-Handbuch sind alle Regelungen und Dokumente zum Notfall- und Krisenmanagement der  
SEO festgehalten.  
In Fortsetzung des letztjährigen Risikomanagement-Reviews wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut alle  
Risikoszenarien analysiert und mit den aktuellen Ist-Maßnahmen (Ist-Situation mit allen implementierten Maßnahmen),  
Soll-Maßnahmen (Soll-Situation der geplanten und im Budget genehmigten Maßnahmen) und Best-Case-Maßnahmen  
(Soll-Situation unter Berücksichtigung weiterer möglicher Maßnahmen) neu bewertet. Im Zuge dessen wurden  
Bedrohungspotentiale hinterfragt und teilweise neu eingeschätzt. In diesem Zusammenhang erwies sich der Faktor  
„Mensch“ als besondere Schwachstelle, welcher durch geeignete Sensibilisierungsmaßnahmen wie beispielsweise  
regelmäßige Schulungen entgegenzuwirken ist. Präventivmaßnahmen wurden aktualisiert und mit einem zeitlichen  
Horizont versehen, um eine langfristige Risikoplanung vornehmen zu können. Die umgesetzten Änderungen in der  
Bewertung tragen den Vorgaben des ISO 31000 Standards Rechnung.  
Als Ergebnis wurde das Risikopotential durch die bereits umgesetzten Maßnahmen teilweise deutlich verringert. Mit den in  
Umsetzung befindlichen bzw. budgetierten Maßnahmen ist mittelfristig eine weitere Herabstufung zu erwarten.  
Der Verwaltungsrat hat festgestellt, dass die Risikoanalysen und -bewertungen insgesamt in angemessener Weise  
vorgenommen wurden und dass das formalisierte Risikomanagement der SEO und die Strategie zur Kontrolle der  
Risiken angemessen sind. Die aktuell bestehenden Kontrollmaßnahmen und die etablierten Sicherheitsvorkehrungen  
stellen geeignete und angemessene Maßnahmen zur Reduzierung der bestehenden Risiken dar.  
Informationen zur sozialen und ökologischen Verantwortung  
Die EU-Richtlinie 2022/2464 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2022 hinsichtlich der  
Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD-Richtlinie) trat am 5. Januar 2023 in Kraft und sah eine  
Umsetzung in nationales Recht bis zum 6. Juli 2024 vor, die seitens des luxemburgischen Gesetzgebers nicht  
eingehalten wurde. Grund hierfür waren die Entwicklungen auf EU-Ebene. So hat die EU-Kommission am 26.02.2025  
ihr neues Paket von Vorschlägen zur Vereinfachung der Vorschriften für die Nachhaltigkeitsberichterstattung und EU-  
Investitionen vorgestellt. Die Änderungsvorschläge sind in zwei Richtlinien enthalten, welche nunmehr das reguläre  
europäische Gesetzgebungsverfahren durchlaufen müssen. Die SEO verfolgt die weiteren Entwicklungen auf nationaler  
und europäischer Ebene mit großer Aufmerksamkeit, um ein den rechtlichen Anforderungen entsprechendes  
Berichterstattungssystem sicherzustellen.  
Aktien und Beteiligungen  
Das Gesellschaftskapital der SEO beläuft sich auf 30.967.175,40 EUR und ist aufgeteilt in 249.232,8 Aktien zu je 124,25 EUR.  
Die Aktien sind von 1 bis 250.000 nummeriert und verteilen sich auf zwei Typen von Aktien: Stammaktien des Typs A und  
Vorzugsaktien des Typs B, welche eine besondere Beteiligung am Gewinn erhalten. Die Aktien des Typs A sind Namensaktien,  
die Aktien des Typs B sind zum Teil Namensaktien und zum Teil Inhaberaktien.  
Die Aktien mit den Nummern 100.001 bis 115.000 können in Fünfer-Aktienanteile zu je 24,85 € aufgeteilt werden. Fünf  
Einfünftelaktien stehen, selbst ohne Übereinstimmung der Nummern, dieselben Rechte zu wie einer Aktie von 124,25 €.  
Alle Aktien sind voll eingezahlt und stimmberechtigt. Jede Aktie gibt Anrecht auf eine Stimme. Aktien mit  
Mehrfachstimmrechten oder Vorzugsstimmrechten sowie Höchststimmrechte gibt es nicht. Weitere Informationen zu den  
Aktien finden sich in der Gesellschaftssatzung, welche im Internet unter www.seo.lu abrufbar ist.  
SEO hält Beteiligungen an folgenden Gesellschaften:  
Direkte Beteiligungen:  
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Cefralux S.à r.l.: 100%  
Gesellschaftszweck: Verwirklichung und Betrieb des Moselkraftwerks Schengen-Apach.  
Cedecel France S.A.: 99,99%  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Erzeugungsanlagen für elektrischen Strom.  
Soler S.A.: 50%  
Gesellschaftszweck: Entwicklung von Projekten im Bereich Erneuerbare Energien in Luxemburg und im  
Ausland; Planung, Bau und Betrieb von Anlagen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen.  
Indirekte Beteiligungen:  
Windpower S.A.: 45% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Verwirklichung und Betrieb von Anlagen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren  
Energiequellen.  
Wandpark Aerenzdall S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Ernztalgemeinde.  
Wandpark Duelem S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Dalheim.  
Wandpark Fluessweiler-Wormer S.A.: 35% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanalgen auf dem Gebiet der Gemeinden Flaxweiler und  
Wormeldingen  
Wandpark Garnich S.A.: 40% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Garnich.  
Wandpark Harel-Walter-Eeschpelt S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Oberstauseegemeinde  
und der Gemeinde Winseler.  
Wandpark Tandel-Veianen S.A.: 42,26% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck:Planung, Bau undBetriebvon Windkraftanalgen auf dem Gebiet der Gemeinden Tandel und Vianden  
Wandpark Bënzelt S.A.: 47,45% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Weiswampach.  
Wandpark Rulljen-Géisdref S.A.: 40% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Wiltz und  
Goesdorf.  
Wandpark Burer Bierg S.A.: 36,25% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Mompach.  
Wandpark Housen-Pëtschent S.A.: 35,62% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Putscheid und  
Parc Hosingen.  
Wandpark Mëllerdall S.A.: 35% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanalgen auf dem Gebiet der Gemeinden des Naturparks  
Mëllerdall  
Wandpark Kanton Réiden S.A.: 30% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck:Planung, Bau und BetriebvonWindkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden des Kantons Reiden.  
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Wandpark Esch-Sauer S.A.: 21,56% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Esch-Sauer.  
Wandpark Kehmen-Heischent S.A.: 25% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Bourscheid  
und Heiderscheid.  
Wandpark Miersch S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Lintgen und Mersch.  
Wandpark Nordenergie S.A.: 20% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Diekirch und  
Ettelbrück.  
Wandpark Hengischt S.A.: 20% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Clervaux und  
angrenzenden Standorten.  
Sudwand S.A.: 20% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Bettemburg,  
Differdingen, Dippach, Esch/Alzette, Garnich, Käerjeng, Kayl, Monnerich, Petingen, Reckingen/Mess, Roeser,  
Rümelingen, Sassenheim und Schifflingen.  
Wandpark Jonglënster S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Junglinster.  
Wandpark Helperknapp S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Helperknapp  
Wandpark Eschduerf S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Esch-Sauer  
Wandpark Manternach S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Manternach  
Wandpark Schieren S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Schieren  
Überkreuzbeteiligungen bestehen nicht.  
Informationen über SEO im Sinne der Vorschriften für Übernahmeangebote für Wertpapiere, welche zum Handel auf einem  
geregelten Markt zugelassen sind:  
Artikel 68ter(1) d) des abgeänderten Gesetzes vom 19. Dezember 2002 betreffend das Handels- und Gesellschaftsregister  
sowie die Buchhaltung und den Jahresabschluss von Unternehmen schreibt, unter Verweis auf die Richtlinie 2004/25/EG des  
Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 betreffend Übernahmeangebote, für börsennotierte  
Gesellschaften die Offenlegung folgender Angaben vor:  
Bedeutende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital sind vorstehend unter Aktien und Beteiligungen sowie  
nachstehend unter Aktionariat aufgelistet, weiterhin im Organigramm der SEO-Gruppe im Geschäftsbericht sowie im  
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Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der SEO.  
Es gibt keine Inhaber von Aktien mit besonderen Kontrollrechten.  
Es gibt keine Beschränkung von Stimmrechten.  
Die Vorschriften über die Ernennung und Ersetzung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Administrateurs-  
Délégués sowie über die Änderung der Satzung finden sich in der Satzung der SEO sowie im Staatsvertrag in Anlage  
III. Beide Dokumente sind unter www.seo.lu einsehbar.  
Die Befugnisse der Mitglieder des Verwaltungsrats sind in der Satzung sowie in Kodex und Geschäftsordnung des  
Verwaltungsrats der SEO geregelt, diejenigen der Administrateurs-Délégués ebenfalls in der Satzung sowie in Kodex  
und Geschäftsordnung der Administrateurs-Délégués. Spezielle Befugnisse der Regierungsbeauftragten der  
vertragschließenden Länder Luxemburg und des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz finden sich im  
Staatsvertrag vom 10. Juli 1958 zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz über die Errichtung von  
Wasserkraftanlagen an der Our, dort in Anlage III, sowie in der SEO-Satzung. Alle Dokumente sind auf der  
Internetseite der SEO unter www.seo.lu veröffentlicht.  
Informationen zum Diversitätskonzept der SEO:  
Nach Artikel 68ter(1) g) des abgeänderten Gesetzes vom 19. Dezember 2002 betreffend das Handels- und  
Gesellschaftsregister sowie die Buchhaltung und den Jahresabschluss von Unternehmen sind börsennotierte Gesellschaften  
verpflichtet, in ihren Geschäftsbericht eine Beschreibung ihres Diversitätskonzepts auf Ebene der Verwaltungs-, Leitungs- und  
Überwachungsorgane aufzunehmen. Besteht ein derartiges Konzept nicht, ist zu erläutern, warum dies nicht der Fall ist  
(„comply or explain“).  
Anlage III des Staatsvertrages schreibt die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der SEO sowie die Anzahl und Aufteilung  
der Sitze für die luxemburgischen und deutschen Aktionäre verbindlich vor. Die Verwaltungsratsmitglieder werden von den  
beiden Hauptaktionären, dem Großherzogtum Luxemburg und der RWE Generation SE, vorgeschlagen und entsprechend  
den Vorschlägen in der Generalversammlung ernannt. In Kodex und Geschäftsordnung des Verwaltungsrats der SEO gibt es  
dementsprechend keine Vorgaben zu unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern und keine Kriterien zur Definition der  
Unabhängigkeit, keinen Nominierungsausschuss, der den Verwaltungsrat bei der Auswahl seiner Mitglieder unterstützt, und  
keine begleitenden Empfehlungen des Verwaltungsrats zu den der Generalversammlung unterbreiteten  
Nominierungsvorschlägen. SEO hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die Diversität in ihren Verwaltungs-, Leitungs- und  
Aufsichtsorganen. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen im Staatsvertrag gibt  
es bei SEO kein Diversitätskonzept.  
Bewertung der Tätigkeit der Gremien  
Um bestehende Stärken und Schwächen festzustellen und mögliche Verbesserungspotenziale zu identifizieren, führt der  
Verwaltungsrat regelmäßig eine Selbstbeurteilung durch und überprüft und bewertet seine Zusammensetzung, Organisation  
und Effektivität als Kollegialorgan. Eine vergleichbare Überprüfung und Bewertung erfolgt für die Administrateurs-Délégués  
und den Prüfungsausschuss. Der Verwaltungsrat zieht die notwendigen Rückschlüsse aus der Bewertung und leitet im  
Bedarfsfall Schritte zur Verbesserung der Arbeit in den Gremien ein.  
Wie in den Vorjahren ist die Bewertung der Tätigkeit der Gremien im abgelaufenen Geschäftsjahr überdurchschnittlich gut  
ausgefallen. Positiv hervorgehoben wurden das seriöse und proaktive Verhalten der Administrateurs-Délégués, die klar  
strukturierten Dokumente und Berichte sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Letzteren und dem  
Verwaltungsrat. Verbesserungspotential wurde im Hinblick auf Unklarheiten in der Rollenverteilung gesehen.  
Die Bewertung der Tätigkeit des Prüfungsausschusses fiel ebenfalls positiv aus. Auch im Hinblick auf dieses Gremium wurde  
die vertrauensvolle Zusammenarbeit als positiv bewertet.  
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Rechnungslegung und Transparenz  
Aktienbesitz von Verwaltungsratsmitgliedern:  
Im Geschäftsjahr 2024 besaß kein Verwaltungsratsmitglied SEO-Anteile.  
Geschäfte mit nahestehenden Dritten:  
Im Geschäftsjahr 2024 haben weder Mitglieder des Verwaltungsrats noch deren enge Familienmitglieder oder ihnen  
zurechnende Gesellschaften Geschäftsbeziehungen zur SEO-Gruppe unterhalten.  
Interessenkonflikte von Verwaltungsratsmitgliedern:  
Im Geschäftsjahr 2024 gab es keine Interessenkonflikte, die bei einem Verwaltungsratsmitglied zu einem Ausschluss an der  
Beratung und Beschlussfassung des Verwaltungsrats geführt haben.  
Vergütung der Gremien - Vergütungsbericht  
Das abgeänderte Gesetz vom 24. Mai 2011 betreffend die Ausübung verschiedener Aktionärsrechte bei Hauptversammlungen  
von börsennotierten Gesellschaften sieht vor, dass SEO als börsennotierte Aktiengesellschaft einen Vergütungsbericht mit  
Informationen über die Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder und der Administrateurs-Délégués erstellt und veröffentlicht.  
SEO:  
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt jedes Verwaltungsratsmitglied eine Jahresvergütung in Höhe von netto 9649,55 EUR,  
darüber hinaus für die Teilnahme an Sitzungen des Verwaltungsrats, des Prüfungsausschusses (soweit einschlägig) und der  
Generalversammlung ein Sitzungsgeld von jeweils netto 300,00 EUR. Der Präsident des Verwaltungsrats erhielt eine  
zusätzliche Jahresvergütung von netto 7.804,86 EUR, der Vizepräsident eine solche von netto 3.902,43 EUR.  
Verwaltungsratsmitglieder, die im Laufe des Geschäftsjahres ausgeschieden sind oder neu in den Verwaltungsrat gewählt  
wurden, erhielten die Jahresvergütung pro rata temporis.  
Diejenigen Mitglieder des Verwaltungsrats, die als Administrateurs-Délégués die tägliche Geschäftsführung der SEO  
verantworten, bezogen eine zusätzliche Jahresvergütung von jeweils netto 3.902,43 EUR und eine zusätzliche  
Monatsvergütung von jeweils netto 1.341,46 EUR, darüber hinaus für die Teilnahme an Sitzungen der Administrateurs-  
Délégués ein Sitzungsgeld von jeweils netto 300,00 EUR. Herr Georges Reding und Herr Frank Weigand erhielten neben  
ihrer Jahresvergütung als Präsident bzw. Vizepräsident des Verwaltungsrats keine zusätzliche Jahresvergütung als  
Administrateur-Délégué. Im Laufe des Geschäftsjahres ausgeschiedene bzw. neu ernannte Administrateurs-Délégués  
erhielten die Jahresvergütung und die Monatsvergütungen pro rata temporis.  
Tochterunternehmen Cefralux S.à r.l. und Cedecel France S.A.:  
In seiner Funktion als Mitglied des „comité de gérance“ der Cefralux erhielt Herr Georges Reding eine monatliche Vergütung  
von brutto 527,90 EUR. Als Präsident des Verwaltungsrats der Cedecel France erhielt er eine monatliche Vergütung von  
brutto 1.130,37 EUR. Darüber hinaus erhielten er und Frau Esther Jordan für die Teilnahme an Sitzungen des Verwaltungsrats  
und der Generalversammlung Sitzungsgelder in Höhe von brutto 465,00 EUR.  
Die vorstehenden Angaben stellen eine vollständige Auflistung aller individuellen Vergütungen der Verwaltungsratsmitglieder  
und Administrateurs-Délégués dar, wobei alle Verwaltungsratsmitglieder und alle Administrateurs-Délégués prinzipiell jeweils  
die gleiche Vergütung erhalten. Es wird auf eine einheitliche Angabe der jeweiligen individuellen Vergütungen abgestellt,  
wobei darauf hinzuweisen ist, dass alle Vertreter der luxemburgischen Aktionäre im Verwaltungsrat der SEO vom  
Luxemburger Staat ernannt sind und somit einer spezifischen Gesetzgebung unterliegen.  
Die Verwaltungsratsmitglieder und die Administrateurs-Délégués erhielten keine Bonuszahlungen, Aktienoptionen oder  
sonstigen erfolgsorientierten Leistungsanreize.  
16  
Aktionariat  
Hauptaktionäre der SEO sind das Großherzogtum Luxemburg auf der luxemburgischen und die RWE Generation SE auf der  
deutschen Seite. Beide Hauptaktionäre halten jeweils 40,43% am Aktienkapital.  
Weitere Aktionäre sind die Gesellschaften Luxempart S.A. (5,46%), Enovos Luxembourg S.A. (4,47%) und ENGIE Invest  
International (3,45%). SEO hält 2.815 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 124,25 EUR und 5.543 eigene  
Vorzugsaktien zum Nennwert von je 24,85 EUR, insgesamt 1,57% des gezeichneten Kapitals. Gegenüber dem Vorjahr blieb  
die Anzahl der eigenen Aktien unverändert. Ein Großteil der verbleibenden Aktien sind Inhaberaktien, welche sich im freien  
Umlauf befinden. Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen in der Struktur der Namensaktionäre.  
Abweichungen der Kodexe und Geschäftsordnungen der SEO von den Corporate Governance-Empfehlungen der  
Luxemburger Börse  
Die Corporate Governance-Prinzipien der Luxemburger Börse werden mittels Empfehlungen („recommandations“)  
konkretisiert. Diese legen fest, wie die Prinzipien umzusetzen sind und sind grundsätzlich zu beachten. Soweit aufgrund von  
Unternehmensspezifika von einer Empfehlung abgewichen wird, ist hierzu im Corporate Governance-Kapitel des  
Jahresabschlusses eine Erklärung abzugeben. Die Abweichung muss zudem mit einer Begründung, warum von einer  
Empfehlung abgewichen wird, dem Verwaltungsrat zur Genehmigung vorgelegt werden.  
SEO weicht in ihren Kodexen und Geschäftsordnungen des Verwaltungsrats und der Administrateurs-Délégués von folgenden  
Empfehlungen der Corporate Governance-Regeln der Luxemburger Börse ab:  
Empfehlung 1.2 der Börse sieht grundsätzlich eine Trennung der Funktionen Präsident des Verwaltungsrats und  
Vorsitzender der Administrateurs-Délégués vor. Werden beide Funktionen ausnahmsweise von derselben Person  
ausgeübt, bestimmen die nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsmitglieder unter den unabhängigen Mitgliedern  
ein unabhängiges „Senior“-Mitglied.  
Auch wenn Präsident des Verwaltungsrats der SEO und Vorsitzender der Administrateurs-Délégués dieselbe Person  
sind, bestimmen die nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsmitglieder kein „Senior“-Mitglied. Da sämtliche  
aktuellen Verwaltungsratsmitglieder auf Vorschlag der luxemburgischen und deutschen Aktionäre ernannt wurden  
bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Aktionär stehen, gibt es im Verwaltungsrat der SEO keine  
unabhängigen Mitglieder, unter denen ein „Senior“ festzulegen wäre.  
Gemäß Empfehlung 2.5 der Börse darf kein einzelnes Verwaltungsratsmitglied bzw. keine Gruppe von  
Verwaltungsratsmitgliedern die Entscheidungsfindung im Verwaltungsrat dominieren.  
Anlage III „Gesellschaftsrechtliche Bestimmungen“ des Staatsvertrages sieht Folgendes vor: „Im Verwaltungsrat der  
SEO müssen die luxemburgischen und deutschen Mitglieder ohne Rücksicht auf die Kapitalbeteiligung die absolute  
Mehrheit besitzen“. Die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der SEO trägt dem Rechnung. Als Spezialregelung  
der behandelten Materien gehen die Bestimmungen des Staatsvertrages allen anderen Gesetzen und Bestimmungen  
der vertragschließenden Länder vor.  
Gemäß Empfehlung 3.1 der Luxemburger Börse muss der Verwaltungsrat eine geeignete Anzahl unabhängiger  
Mitglieder enthalten. Ihre Anzahl ist abhängig von der Art der Tätigkeit der Gesellschaft und der Struktur des  
Aktionariats und beträgt mindestens zwei. Die Kriterien, welchen zufolge ein Verwaltungsratsmitglied als unabhängig  
anzusehen ist, sind in der Empfehlung 3.5 und in der Anlage D der Börsenregeln festgehalten.  
Da sämtliche aktuellen Verwaltungsratsmitglieder auf Vorschlag der luxemburgischen und deutschen Aktionäre  
ernannt wurden bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Aktionär stehen, gibt es im Verwaltungsrat der  
SEO keine unabhängigen Mitglieder. Anlage III des Staatsvertrags schreibt die Zusammensetzung des  
Verwaltungsrats der SEO verbindlich vor. Als Spezialregelung geht diese Bestimmung allen anderen Gesetzen und  
Bestimmungen der vertragschließenden Länder vor.  
17  
Gemäß Empfehlung 4.2 der Börse setzt der Verwaltungsrat einen Nominierungsausschuss ein („Nomination  
Committee"), der den Rat bei der Auswahl seiner Mitglieder unterstützt. Gibt es in einer Gesellschaft keinen  
Nominierungsausschuss, hat der Verwaltungsrat jährlich darüber zu befinden, ob künftig ein solcher Ausschuss  
eingerichtet wird.  
Aufgrund der verbindlichen gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen in Anlage III des Staatsvertrages zur  
Zusammensetzung des Verwaltungsrats und zur Anzahl der Sitze für die luxemburgischen und deutschen Aktionäre  
gibt es bei SEO keinen Auswahlausschuss zur Nominierung der Verwaltungsratsmitglieder.  
Gemäß Empfehlung 4.11 der Börse erstellt der Verwaltungsrat begleitende Empfehlungen zu den der  
Generalversammlung unterbreiteten Nominierungsvorschlägen.  
Wegen der verbindlichen Vorgaben des Staatsvertrages zur Zusammensetzung des Verwaltungsrats und zur Anzahl  
der Sitze für die luxemburgischen und deutschen Aktionäre erstellt der SEO-Verwaltungsrat keine begleitenden  
Empfehlungen zu den Vorschlägen für die Wahl von Mitgliedern.  
Gemäß Empfehlung 7.7 der Börse setzt der Verwaltungsrat einen Vergütungsausschuss ein („Remuneration  
Committee"), der den Rat in Fragen der Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder und der Administrateurs-Délégués  
unterstützt. Gibt es in einer Gesellschaft keinen Vergütungsausschuss, hat der Verwaltungsrat jährlich zu entscheiden,  
ob künftig ein solcher Ausschuss eingerichtet wird. Solange kein Vergütungsausschuss besteht, nimmt der  
Verwaltungsrat dessen Aufgaben und Verantwortlichkeiten mindestens einmal im Jahr wahr.  
Die Gremienmitglieder der SEO erhalten für ihre Tätigkeit feste Vergütungen und Sitzungsgelder. Sie erhalten keine  
Bonuszahlungen, Aktienoptionen oder sonstigen erfolgsorientierten Leistungsanreize. Aus diesem Grund hat SEO  
keinen Vergütungsausschuss eingerichtet.  
Empfehlung 8.3 der Börse gibt vor, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder des Prüfungsausschusses unabhängig  
sein muss und dass auch der/die Vorsitzende des Ausschusses ein unabhängiges Verwaltungsratsmitglied sein muss.  
Wie in der Erklärung der Abweichung zu Empfehlung 3.1 dargelegt, gibt es im Verwaltungsrat der SEO – und damit  
auch im Prüfungsausschuss - keine unabhängigen Mitglieder.  
Gemäß Empfehlung 8.10 der Luxemburger Börse richtet die Gesellschaft eine interne Revision ein.  
SEO verfügt über keine interne Revision. Mit Blick auf die gegebene Organisationsgröße wurde diese Aufgabe bisher  
- und wird auch künftig - von qualifizierten externen Dienstleistern über externe Audits wahrgenommen.  
Die Abweichungen von den Corporate Governance-Empfehlungen der Luxemburger Börse wurden im abgelaufenen  
Geschäftsjahr vom Verwaltungsrat genehmigt. Der Verwaltungsrat hat bei dieser Gelegenheit beschlossen, dass aus den  
oben beschriebenen Gründen bei SEO kein Nominierungsausschuss und kein Vergütungsausschuss eingerichtet werden.  
Erklärung der für den Jahresfinanzbericht verantwortlichen Personen  
gemäß Artikel 3 (2) c) des Gesetzes vom 11. Januar 2008 zu den Transparenzanforderungen in Bezug auf Informationen über  
Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind:  
Frau Judith Meyers und Herr Dr. Frank Weigand erklären in ihrer Eigenschaft als für Finanzierungsfragen, Rechnungswesen und  
Beteiligungen zuständige Administrateurs-Délégués, dass der im Einklang mit den International Financial Reporting Standards  
(IFRS), wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht und von der Europäischen Union angenommen  
wurden, aufgestellte Abschluss ihres Wissens ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenswerte und  
Verbindlichkeiten sowie der Finanz- und der Ertragslage der SEO und der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen  
Unternehmen vermittelt. Der Lagebericht stellt den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der SEO und der  
Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen so dar, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes  
Bild entsteht und dass er die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreibt.  
18  
Jahresabschluss SEO S.A. 2024  
19  
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Bilanz der Société Electrique de l'Our S.A. zum 31. Dezember 2024  
Aktiva (Werte in EUR)  
31.12.2024  
31.12.2023  
Passiva (Werte in EUR)  
31.12.2024  
31.12.2023  
(Anhang)  
(Anhang)  
C. Anlagevermögen  
A.  
Eigenkapital  
I. Immaterielle Anlagewerte  
I. Gezeichnetes Kapital  
30.967.175,40  
30.967.175,40  
(2), (3)  
(10)  
2. Konzessionen, Patente, Lizenzen, Warenzeichen und  
ähnliche Rechte und Werte, soweit sie entgeltlich  
erworben wurden  
405.550,16  
551.978,98  
II. Agio  
1.902.257,38  
1.902.257,38  
(11)  
II. Sachanlagen  
IV. Rücklagen  
(2), (3)  
1. Grundstücke und Bauten  
6.939.226,63  
7.149.254,48  
1. Gesetzliche Rücklage  
3.106.250,00  
3.106.250,00  
(12)  
2. Technische Anlagen und Maschinen  
230.393.743,14 239.490.222,90  
2. Rücklage für eigene Aktien oder Anteile  
695.808,48  
695.808,48  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und  
4. Sonstige Rücklagen einschließlich der Zeitwert-Rücklage  
Geschäftsausstattung  
2.755.663,04  
2.709.986,78  
b) sonstige nicht verfügbare Rücklagen  
1.822.417,09  
1.788.281,77  
(13)  
4. Geleistete Anzahlungen und  
5.624.475,57  
5.590.340,25  
Anlagen im Bau  
8.326.199,23  
7.189.074,51  
248.414.832,04 256.538.538,67  
V. Ergebnisvortrag  
0,00  
0,00  
III. Finanzanlagen  
(2), (4)  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
VI. Ergebnis des Geschäftsjahres  
2.044.325,36  
2.044.325,36  
3. Beteiligungen  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
40.538.233,71  
40.504.098,39  
B.  
Rückstellungen  
260.305.968,67 268.576.104,12  
(2)  
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche  
D. Umlaufvermögen  
Verpflichtungen  
18.940.431,78  
19.658.772,78  
(14)  
I. Vorräte  
2. Steuerrückstellungen  
0,00  
21.892,54  
(2), (5)  
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  
837.325,06  
895.457,07  
3. Sonstige Rückstellungen  
2.533.806,98  
2.592.954,00  
(15)  
21.474.238,76  
22.273.619,32  
II. Forderungen  
(2), (6)  
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
C.  
Verbindlichkeiten  
(2), (16)  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
887.020,22  
1.122.163,76  
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
3.243.883,18  
3.524.272,21  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen  
b) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
142.679.854,10 154.232.517,88  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
39.223,93  
49.913,46  
145.923.737,28 157.756.790,09  
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein  
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Beteiligungsverhältnis besteht,  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
30.927.070,18  
31.666.985,83  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
90.235,35  
457.721,80  
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  
4. Sonstige Forderungen  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
47.381,30  
86.915,81  
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
630.357,23  
634.009,13  
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen  
1.646.836,73  
2.263.808,15  
ein Beteiligungsverhältnis besteht,  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
13.115.914,62  
5.750.665,41  
III. Wertpapiere  
b) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
7.750.000,00  
8.525.000,00  
(2), (7)  
2. Eigene Aktien oder Anteile  
695.808,48  
695.808,48  
20.865.914,62  
14.275.665,41  
8. Sonstige Verbindlichkeiten  
IV. Guthaben bei Kreditinstituten, Postscheckguthaben,  
a) Verbindlichkeiten gegenüber Steuerbehörden  
729.718,04  
723.973,40  
Schecks und Kassenbestand  
6.638.448,83  
5.130.596,65  
b) Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern  
1.436.209,32  
1.421.942,53  
(2), (8)  
c) Sonstige Verbindlichkeiten  
9.818.419,10  
8.985.670,35  
i) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
533.443,56  
537.366,51  
ii) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
7.750.000,00  
8.525.000,00  
E. Rechnungsabgrenzungsposten  
101.559,00  
210.582,82  
10.449.370,92  
11.208.282,44  
(9)  
208.213.474,30 214.994.639,58  
20  
Summe Aktiva  
270.225.946,77 277.772.357,29 Summe Passiva  
270.225.946,77 277.772.357,29  
Die Anmerkungen im Anhang sind wesentlicher Bestandteil des Jahresabschlusses.  
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Gewinn- und Verlustrechnung der Société Electrique de l'Our S.A. vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024  
(Werte in EUR)  
2024  
2023  
(Anhang)  
1. Nettoumsatzerlöse  
56.507.876,57  
56.704.925,84  
(2), (17)  
4. Sonstige betriebliche Erträge  
1.998.458,97  
2.703.302,80  
(18)  
5. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sonstige externe Aufwendungen  
(19)  
a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  
(664.740,92)  
(608.264,43)  
b) Sonstige externe Aufwendungen  
(14.125.156,68)  
(15.522.669,57)  
(14.789.897,60)  
(16.130.934,00)  
6. Personalaufwand  
(20)  
a) Löhne und Gehälter  
(16.716.636,36)  
(16.197.591,56)  
b) Soziale Aufwendungen  
i) Altersversorgung  
(740.365,39)  
(735.078,16)  
ii) Sonstige soziale Aufwendungen  
(1.192.001,50)  
(1.317.766,60)  
c) Sonstiger Personalaufwand  
(2.063.382,21)  
(3.543.092,26)  
(20.712.385,46)  
(21.793.528,58)  
7. Wertberichtigungen  
(3), (21)  
a) zu Aufwendungen für die Errichtung und Erweiterung des Unternehmens und zu  
Sachanlagen und immateriellen Anlagewerten  
(15.070.029,68)  
(15.025.471,12)  
b) von Gegenständen des Umlaufvermögens  
(30.302,28)  
(26.628,49)  
(15.100.331,96)  
(15.052.099,61)  
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  
(1.338.555,69)  
(1.021.972,32)  
(22)  
9. Erträge aus Beteiligungen  
(23)  
a) aus verbundenen Unternehmen  
69.697,92  
51.584,00  
b) sonstige Beteiligungserträge  
2.508.000,00  
4.104.000,00  
2.577.697,92  
4.155.584,00  
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
(24)  
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
11.099,55  
15.870,36  
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
(25)  
b) sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
(7.106.709,10)  
(7.520.320,20)  
15. Steuern auf das Ergebnis  
(520,34)  
(452,93)  
(26)  
16. Ergebnis nach Steuern  
2.046.732,86  
2.060.375,36  
17. Sonstige Steuern, soweit nicht unter den Posten 1-16 enthalten  
(2.407,50)  
(16.050,00)  
(27)  
18. Ergebnis des Geschäftsjahres  
2.044.325,36  
2.044.325,36  
21  
Die Anmerkungen im Anhang sind wesentlicher Bestandteil des Jahresabschlusses.  
Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Société Electrique de l’Our S.A.  
1. Allgemeines  
Die Société Electrique de l’Our S.A. (nachstehend „SEO“) ist eine Gesellschaft luxemburgischen  
Rechts in der Form einer Société Anonyme mit Sitz in L-1142 Luxemburg, 2, rue Pierre d‘Aspelt. Sie  
wurde am 29. Mai 1951 in Anlehnung an die Dauer der Konzession für die Nutzung der Wasserkräfte  
der Our bei Vianden zunächst für eine Dauer von 99 Jahren gegründet, gerechnet ab Inbetriebnahme  
des Pumpspeicherkraftwerks Vianden im Jahre 1963. Die Dauer kann auf Beschluss der  
Hauptversammlung verlängert werden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Luxemburg unter der  
Nummer B 5.901 eingetragen. Ihre Rechtsverhältnisse werden bestimmt durch das Gesetz vom 10.  
August 1915 und das geänderte Gesetz vom 19. Dezember 2002 über die Handelsgesellschaften, die  
Satzung sowie den Staatsvertrag vom 10. Juli 1958 zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und  
dem Land Rheinland-Pfalz, welcher der Gesellschaft das Recht einräumt, Anlagen zur Nutzung der  
Wasserkräfte der Our bei Vianden zu errichten und zu betreiben.  
Hauptaktionäre der SEO S.A. sind die RWE Generation SE („RWE“) und der Luxemburger Staat, die  
jeweils rund 40% des Gesellschaftskapitals halten.  
Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, der Bau und die rationelle Nutzung des Pumpspeicher-  
kraftwerkes bei Vianden, der Wasserkraftwerke an der Mosel sowie sämtlicher weiterer Anlagen zur  
Erzeugung elektrischer Energie. Hauptaktivität ist somit die Lieferung von Spitzenstrom und die  
Stellung von Regelenergie aus dem Pumpspeicherkraftwerk Vianden.  
Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.  
Der zwischen SEO und RWE abgeschlossene Vertrag vom 21. Februar 1956 sowie der Zusatzvertrag  
zwischen beiden Parteien von 1958 regelt die Deckung der Jahreskosten, die Umsatzerlöse für die  
SEO darstellen. Der Jahreskostenträger RWE verpflichtet sich vertraglich, für die Bereitstellung und  
Nutzung des Pumpspeicherkraftwerks alle anfallenden Aufwendungen inklusive Abschreibungen und  
Gewinne abzüglich erfasster Erträge zu übernehmen. Der Gewinn der Jahreskostengesellschaft SEO  
wird dabei anhand einer vertraglich festgelegten Verzinsung des Gesellschaftskapitals ermittelt.  
Für die in 2015 in Betrieb gesetzte Maschine 11 regelt der zwischen den Parteien SEO, Großherzogtum  
Luxemburg, RWE und Enovos Luxembourg S.A. („Enovos“) abgeschlossene Vertrag vom 18. August  
2009 die Nutzung der Maschine 11 sowie die Deckung der Jahreskosten, die der Maschine 11  
zuzuordnen sind. Die beiden Partner RWE und Enovos verpflichten sich, die Jahreskosten der  
Maschine 11, soweit es sich um unmittelbare Kosten handelt, zu jeweils 50 % bzw., soweit es sich um  
unmittelbare Abschreibungen oder Finanzierungskosten handelt, im Verhältnis der jeweiligen Anteile  
an den durchgeführten Investitionen zu übernehmen. Mittelbare Kosten werden der Maschine 11 mittels  
eines Leistungsschlüssels zugeordnet. Enovos beteiligt sich bis zu einer Deckelung an diesen Kosten.  
Mit Hilfe von Verrechnungskonten, die mit den Jahreskostenträgern RWE und Enovos geführt werden,  
werden die Geldabrufe der SEO zur Vorfinanzierung der Jahreskosten bzw. der Finanzierungskosten  
mit den monatlich in Rechnung gestellten tatsächlich angefallenen Kosten zwischen SEO und RWE  
bzw. zwischen SEO und Enovos gegeneinander verrechnet.  
Für die beiden von SEO geführten Laufwasserkraftwerke Grevenmacher und Palzem besteht eine  
vergleichbare vertragliche Vereinbarung zwischen SEO und RWE bzw. Enovos. Dieser Vertrag regelt  
die Übernahme der Jahreskosten, inklusive eines anteiligen Gewinns wie oben beschrieben, durch  
RWE und Enovos zu jeweils 50 %. Die in den beiden Laufwasserkraftwerken erzeugte Strommenge  
steht den beiden Jahreskostenträgern jeweils hälftig zu.  
SEO kauft auf Grund vertraglicher Vereinbarungen den Strom, der im Kraftwerk Schengen der  
Tochtergesellschaft Cefralux produziert wird, auf der Basis einer Jahreskostenregelung ein. In die  
Jahreskosten wird ein Gewinn, ermittelt auf der Basis einer festgelegten Verzinsung des  
Gesellschaftskapitals, eingerechnet. SEO stellt den vom Laufwasserkraftwerk Schengen an Enovos  
gelieferten Strom an letztere auf der Basis der Jahreskosten zuzüglich eines Gewinns in Rechnung.  
SEO ist des Weiteren, durch die Beteiligung an der Société Luxembourgeoise des Energies  
Renouvelables S.A. („Soler“, Beteiligungshöhe 50 %), im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig.  
22  
SEO ist somit an 24 bestehenden Windparkgesellschaften indirekt beteiligt. Ein weiterer Ausbau der  
Windkraft befindet sich in der Machbarkeits- bzw. Planungsphase.  
Das Nettoumlaufvermögen der SEO ist negativ. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der  
Unternehmensfortführung erstellt und das Management hat geprüft, ob es Anzeichen gibt, die die  
Annahme der Unternehmensfortführung in Frage stellen könnten. Aufgrund der spezifischen  
vertraglichen Regelungen zwischen RWE bzw. Enovos und SEO sieht das Management der SEO keine  
potenziellen Probleme bei der Unternehmensfortführung und ist zuversichtlich, dass das Unternehmen  
seine Verbindlichkeiten bei Fälligkeit bezahlen wird.  
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze  
2.1 Allgemeine Grundsätze  
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde gemäß den in Luxemburg geltenden Gesetzen  
und Verordnungen unter Beachtung des Prinzips der historischen Anschaffungskosten aufgestellt. Die  
auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und  
Bewertungsmethoden werden, abgesehen von den Vorschriften des Gesetzes vom 10. August 1915  
und des geänderten Gesetzes vom 19. Dezember 2002, von der Geschäftsleitung festgelegt und  
umgesetzt. Diese entsprechen den in Luxemburg geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Der  
Jahresabschluss der SEO wird in Euro aufgestellt. Beträge werden im Anhang in Tausend Euro (tEUR)  
angegeben. Aufgrund von Rundungen können sich bei Summenbildungen in den Anhangangaben  
geringfügige Abweichungen ergeben.  
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind wesentliche Schätzungen vorzunehmen. Das  
Management hat die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach vernünftiger kaufmännischer  
Beurteilung anzuwenden. Änderungen von Annahmen können wesentlichen Einfluss auf den  
Jahresabschluss des Geschäftsjahres haben, in welchem die Änderung stattgefunden hat. Das  
Management ist der Ansicht, dass die zugrundeliegenden Annahmen angemessen sind und der  
Jahresabschluss demzufolge ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-  
mögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.  
Das Management nimmt Schätzungen vor und trifft Annahmen, welche die Vermögenslage des  
nachfolgenden Geschäftsjahres beeinflussen. Schätzungen und Beurteilungen werden ständig  
weiterentwickelt und stützen sich auf Erfahrungen der Vergangenheit sowie andere Gesichtspunkte,  
u.a. Erwartungen bezüglich zukünftiger Ereignisse, die vor dem gegebenen Hintergrund angemessen  
erscheinen.  
2.2 Wesentliche Bewertungsmethoden  
2.2.1 Immaterielle Anlagewerte  
Die immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, welche die Anschaffungsnebenkosten  
beinhalten, oder zu Herstellungskosten bewertet, abzüglich der kumulierten planmäßigen  
Abschreibungen und Wertminderungen. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die  
Gründe nicht mehr bestehen. Die planmäßige Nutzungsdauer für Konzessionen, Patente, Lizenzen,  
Warenzeichen und ähnliche Rechte und Werte beträgt drei bis fünf Jahre.  
2.2.2 Sachanlagen  
Die Bewertung der Gegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder  
Herstellungskosten inklusive der Anschaffungsnebenkosten. Die Wertberichtigungen zu den Posten  
des Anlagevermögens erfolgen linear zu den in der Energiewirtschaft üblichen und steuerlich  
anerkannten Abschreibungssätzen. Hat eine Sachanlage eine dauerhafte Wertminderung erfahren,  
erfolgt eine zusätzliche erfolgswirksame Wertberichtigung. Diese Wertberichtigungen werden nicht  
beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen.  
23  
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Anlagenklasse  
Nutzungsdauer in Jahren  
Bauten  
50  
Technische Anlagen  
Wasserbauliche Anlagen  
25 – 60  
Maschinen und sonstige Anlagen für den Maschinenbetrieb  
20 – 50  
Kraftwerks-Netzanlagen  
16 – 20  
Andere Anlagegüter, Betriebs- und Geschäftsausstattung  
Inventar, Apparate, Werkzeuge und Fahrzeuge  
3 – 8  
2.2.3 Finanzanlagen  
Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Sie unterliegen einer  
regelmäßigen Überprüfung ihrer Werthaltigkeit. Falls sich im Rahmen des Wertminderungstests die  
Notwendigkeit einer Wertberichtigung ergibt, wird der Buchwert der Finanzanlage entsprechend  
angepasst. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe nicht mehr bestehen.  
Weitere Informationen zum Wertminderungstest gehen aus den Erläuterungen der Finanzanlagen und  
der Wertberichtigungen zu Finanzanlagen hervor.  
2.2.4 Vorräte  
Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten  
bewertet. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder geminderter Verwertbarkeit  
ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang Wertberichtigungen vorgenommen.  
2.2.5 Forderungen  
Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt. Sie werden wertberichtigt, wenn ihre Einziehung  
gefährdet ist. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe der  
Wertberichtigungen nicht mehr bestehen.  
2.2.6 Eigene Aktien oder Anteile  
Die eigenen Aktien werden zu den Anschaffungskosten, die nach den gewogenen Durchschnittswerten  
ermittelt werden, oder zu ihrem Marktwert bewertet. Eine Wertberichtigung erfolgt, wenn der Marktwert  
wesentlich unter den Anschaffungskosten liegt. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten,  
wenn die Gründe der Wertberichtigungen nicht mehr bestehen.  
2.2.7 Rechnungsabgrenzungsposten  
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die vor dem Abschlussstichtag gebuchten Ausgaben,  
die  
Aufwand  
für  
eine  
bestimmte  
Zeit  
nach  
diesem  
Tag  
darstellen.  
Passive  
Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die vor dem Abschlussstichtag erhaltenen Einnahmen, die  
Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.  
2.2.8 Rückstellungen  
Rückstellungen dienen zur Deckung von Verlusten oder Verbindlichkeiten, die ihrer Art nach genau  
bestimmt und am Abschlussstichtag wahrscheinlich oder sicher sind, aber hinsichtlich ihrer Höhe oder  
dem Zeitpunkt ihres Eintritts unbestimmt sind.  
Rückstellungen dürfen außerdem gebildet werden für ihrer Art nach genau umrissene, dem  
Geschäftsjahr oder einem früheren Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen, die am Abschluss-  
stichtag wahrscheinlich oder sicher sind, aber hinsichtlich ihrer Höhe oder dem Zeitpunkt ihres Eintritts  
unbestimmt sind.  
24  
2.2.9 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen ergibt sich aus einem versicherungsmathematischen  
Gutachten. Die Berechnung wurde auf Basis des Großherzoglichen Erlasses vom 15. Januar 2001  
ermittelt. Dieser Erlass bestimmt die luxemburgischen Sterbetafeln und sieht einen technischen  
Zinssatz von 5 % vor. Er definiert außerdem die Mindestfinanzierung einer betrieblichen Alters-  
versorgung. Die Methode beruht auf dem Barwertverfahren. Die Rückstellungen sind in Höhe der  
voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.  
2.2.10 Steuerrückstellungen  
Die Steuerrückstellungen entsprechen den von der Gesellschaft berechneten Steueraufwendungen für  
die jeweiligen Geschäftsjahre. Die geleisteten Vorauszahlungen werden auf der Aktivseite der Bilanz  
im Posten Sonstige Forderungen erfasst.  
2.2.11 Verbindlichkeiten  
Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Rückzahlungswert ausgewiesen.  
2.2.12 Nettoumsatzerlöse  
Nettoumsatzerlöse sind die Erlöse aus der Lieferung von Strom, nach Abzug der Umsatzsteuer. Sie  
errechnen sich nach der vertraglich geregelten Jahreskostenmethode (siehe 1. Allgemeines).  
2.2.13 Währungsumrechnung  
Die Bücher und Aufzeichnungen der SEO werden in Euro geführt. Alle Transaktionen in einer anderen  
Währung als Euro werden zu dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Devisenkurs in Euro  
umgerechnet. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die realisierten Devisengewinne und -  
verluste zum Zeitpunkt ihrer Realisierung erfasst.  
3. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen  
Die Entwicklung der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen sowie der entsprechenden  
Wertberichtigungen sind aus den Punkten 3.1 und 3.2 des Anhangs ersichtlich.  
25  
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3.1 Entwicklung der Anschaffungskosten der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen  
Anschaffungs-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2024  
Anschaffungs-  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
wert  
berichtigungen  
buchwert  
01.01.2024  
Zugänge  
Abgänge  
Umbuchungen  
31.12.2024  
31.12.2024  
31.12.2024  
I. Immaterielle Anlagewerte  
1.  
Konzessionen, Patente, Lizenzen,  
Warenzeichen und ähnliche Rechte  
2.041.030,10  
94.398,68  
2.135.428,78  
1.729.878,62  
405.550,16  
und Werte, soweit sie entgeltlich  
erworben wurden  
2.041.030,10  
94.398,68  
2.135.428,78  
1.729.878,62  
405.550,16  
Summe immaterielle Anlagewerte  
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke und Bauten  
14.168.644,91  
15.337,65  
14.183.982,56  
7.244.755,93  
6.939.226,63  
2. Technische Anlagen  
und Maschinen  
506.284.421,50  
3.200.744,65  
(769.724,48)  
1.665.572,10  
510.381.013,77  
279.987.270,63  
230.393.743,14  
3. Andere Anlagen, Betriebs-  
und Geschäftsausstattung  
12.262.761,80  
820.722,46  
(1.132.455,01)  
11.951.029,25  
9.195.366,21  
2.755.663,04  
4. Geleistete Anzahlungen und  
Anlagen im Bau  
7.189.074,51  
2.802.696,82  
(1.665.572,10)  
8.326.199,23  
8.326.199,23  
Summe Sachanlagen  
539.904.902,72  
6.839.501,58  
(1.902.179,49)  
544.842.224,81  
296.427.392,77  
248.414.832,04  
26  
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3.2 Entwicklung der Wertberichtigungen zu immateriellen Anlagewerten und Sachanlagen  
Anschaffungs-  
Wert-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2024  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
berichtigungen  
berichtigungen  
buchwert  
31.12.2024  
01.01.2024  
Zugänge  
Abgänge  
Umbuchungen  
31.12.2024  
31.12.2024  
I. Immaterielle Anlagewerte  
1.  
Konzessionen, Patente, Lizenzen,  
Warenzeichen und ähnliche Rechte  
2.135.428,78  
1.489.051,12  
240.827,50  
1.729.878,62  
405.550,16  
und Werte, soweit sie entgeltlich  
erworben wurden  
Summe immaterielle Anlagewerte  
2.135.428,78  
1.489.051,12  
240.827,50  
1.729.878,62  
405.550,16  
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke und Bauten  
14.183.982,56  
7.019.390,43  
225.365,50  
7.244.755,93  
6.939.226,63  
2. Technische Anlagen  
und Maschinen  
510.381.013,77  
266.794.198,60  
13.962.796,51  
(769.724,48)  
279.987.270,63  
230.393.743,14  
3. Andere Anlagen, Betriebs-  
und Geschäftsausstattung  
11.951.029,25  
9.552.775,02  
641.040,17  
(998.448,98)  
9.195.366,21  
2.755.663,04  
4. Geleistete Anzahlungen und  
Anlagen im Bau  
8.326.199,23  
8.326.199,23  
Summe Sachanlagen  
544.842.224,81  
283.366.364,05  
14.829.202,18  
(1.768.173,46)  
296.427.392,77  
248.414.832,04  
27  
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4. Finanzanlagen  
Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:  
Cedecel  
Finanzanlagen  
Cefralux  
Soler (1)  
France  
Beteiligungshöhe  
100 %  
99,99 %  
50 %  
Eigenkapital (inkl. Jahresergebnis)  
2.097 tEUR  
10.107 tEUR  
28.376 tEUR  
Jahresergebnis  
51 tEUR  
5.926 tEUR  
5.056 tEUR  
Nettobuchwert  
1.983 tEUR  
382 tEUR  
9.120 tEUR  
(1) Es handelt sich hier um die 50%ige Beteiligung am Gesellschaftskapital der Société  
Luxembourgeoise des Energies Renouvelables S.A. („Soler“) mit Sitz in Luxemburg, die von den  
beiden Gesellschaftern SEO und Enovos Luxembourg S.A. zu gleichen Teilen gehalten wird und  
die sich auf einem stetigen Expansionskurs im Bereich der Windenergie befindet.  
Die Entwicklung der Finanzanlagen und der entsprechenden Wertberichtigungen ist aus den Punkten  
4.1 und 4.2 des Anhangs ersichtlich.  
28  
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4.1 Entwicklung der Anschaffungskosten der Finanzanlagen  
Anschaffungs-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2024  
Anschaffungs-  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
wert  
berichtigungen  
buchwert  
01.01.2024  
Zugänge Abgänge Umbuchungen  
31.12.2024  
31.12.2024  
31.12.2024  
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen  
Unternehmen  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
2. Beteiligungen  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
Summe Finanzanlagen  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
4.2 Entwicklung der Wertberichtigungen zu Finanzanlagen  
Anschaffungs-  
Wert-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2024  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
berichtigungen  
berichtigungen  
buchwert  
31.12.2024  
01.01.2024  
Zugänge Abgänge Umbuchungen  
31.12.2024  
31.12.2024  
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen  
Unternehmen  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
2. Beteiligungen  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
Summe Finanzanlagen  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
29  
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5. Vorräte  
Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 837 tEUR  
(Vorjahr 895 tEUR). Die wichtigsten Materialgruppen sind Kleinmaterial für den elektrischen Bedarf  
(199 tEUR, Vorjahr 233 tEUR), Halbzeuge sowie Fertigerzeugnisse für den Werkstattbedarf 175 tEUR,  
Vorjahr 183 tEUR) sowie Rohre und Rohrleitungsarmaturen (210 tEUR, Vorjahr 216 tEUR). Die  
Umschlagshäufigkeit belief sich in 2024 auf 0,83 (Vorjahr 1,17).  
6. Forderungen  
Der Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 887 tEUR (Vorjahr 1.122 tEUR) betrifft  
Verrechnungen von Stromlieferungen und Leistungen an Dritte sowie im Geschäftsjahr 2023 eine  
Forderung aus einem Grundstücksverkauf.  
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 39 tEUR (Vorjahr 50 tEUR) beinhalten  
Weiterverrechnungen von Sachkosten und Betriebsführungskosten an Cedecel France und Cefralux.  
Die Position Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe  
von 90 tEUR (Vorjahr 458 tEUR) betrifft Forderungen gegenüber Soler aus der Weiterverrechnung von  
Betriebsführungskosten, Material und sonstigen Leistungen.  
Die sonstigen Forderungen von 630 tEUR (Vorjahr 634 tEUR) beinhalten im Wesentlichen  
Steuerforderungen und -vorauszahlungen.  
Es bestehen keine langfristigen Forderungen zum 31. Dezember 2024.  
7. Wertpapiere  
Der Buchwert der eigenen Aktien oder Anteile beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert 696 tEUR.  
SEO hat gemäß dem Gesetz eine nicht verfügbare Rücklage in derselben Höhe gebildet, die im Posten  
Rücklage für eigene Aktien oder Anteile erfasst wird.  
8. Guthaben bei Kreditinstituten, Postscheckguthaben, Schecks und Kassenbestand  
Guthaben bei Kreditinstituten, Postscheckguthaben, Schecks und Kassenbestand in Höhe von  
6.638 tEUR (Vorjahr 5.131 tEUR) betreffen ausschließlich kurzfristige liquide Mittel bei den  
verschiedenen Hausbanken und Bargeldbestände.  
9. Rechnungsabgrenzungsposten  
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen eines vergangenen Geschäftsjahres für  
einen langfristigen Wartungsvertrag und sonstige Kosten erfasst, die Aufwand für Folgejahre betreffen.  
10. Gezeichnetes Kapital  
Das gezeichnete Kapital setzt sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt zusammen:  
Nennwert pro Aktie Nennwert insgesamt  
Aktientyp  
Anzahl  
EUR  
EUR  
Stammaktien (A)  
200.000  
124,25  
24.850.000,00  
Vorzugsaktien (B)  
34.771  
124,25  
4.320.296,75  
Vorzugsaktien (B)*  
72.309  
24,85  
1.796.878,65  
Insgesamt  
30.967.175,40  
* 14.461,8 Vorzugsaktien sind gestückelt in 72.309 Fünftel-Aktien zum Nennwert von je 24,85 EUR (insgesamt 1.796.878,65  
EUR).  
30  
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Vorzugsaktien beinhalten das Anrecht auf eine höhere Dividende im Vergleich zu Stammaktien.  
SEO hat in 2024 eine Bruttodividende in Höhe von 2.010 tEUR für das Geschäftsjahr 2023 ausgezahlt.  
Das entspricht einer Ausschüttung von 8,08 EUR pro Stammaktie bzw. 8,70 EUR pro Vorzugsaktie.  
Die Dividende für eigene Anteile in Höhe von 34 tEUR wurde nicht ausgeschüttet, sondern in die  
sonstigen Rücklagen eingestellt. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine auszuschüttende  
Bruttodividende von 2.010 tEUR und eine Dividende für eigene Anteile in Höhe von 34 tEUR, die in die  
sonstigen Rücklagen eingestellt wird, vorgeschlagen.  
11. Gesetzliche Rücklage  
Jährlich wurden 5 % des Ergebnisses des Geschäftsjahres bei der SEO S.A. vorweg zur Bildung der  
gesetzlich vorgeschriebenen Rücklage verwandt. Diese Vorwegzuweisung ist nicht mehr  
vorgeschrieben, wenn die Rücklage den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals erreicht hat. Die  
gesetzliche Rücklage ist in voller Höhe einbezahlt und darf nicht ausgeschüttet werden.  
12. Sonstige Rücklagen einschließlich der Zeitwert-Rücklage  
Der Vertrag zwischen SEO und RWE über den ersten Ausbau des Pumpspeicherkraftwerkes Vianden  
sieht die Bildung einer Rücklage zur Sicherung der auftretenden Erneuerungsrisiken vor. Die Rücklage  
in Höhe von 1.549 tEUR (Vorjahr 1.549 tEUR) wurde in den Jahren 1963 bis 1967 gebildet und betrug  
jeweils 1 % des damaligen Aktienkapitals.  
Die Dividende für eigene Anteile in Höhe von 34 tEUR aus der Gewinnverwendung 2023 wurde im  
Geschäftsjahr 2024 in die sonstigen Rücklagen eingestellt.  
Die Entwicklung der Eigenkapitalkonten im Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:  
Gezeichnetes  
Agio  
Gesetzliche  
Rücklage  
Sonstige  
Ergebnis des  
Kapital  
Rücklage  
für eigene  
Rücklagen  
Geschäftsjahres  
einschließlich  
Aktien oder  
Anteile  
der Zeitwert-  
Rücklage  
Stand  
30.967.175,40 1.902.257,38  
3.106.250,00 695.808,48  
1.788.281,77  
2.044.325,36  
01.01.2024  
Ergebnis-  
34.135,32  
(34.135,32)  
verwendung  
Dividenden-  
(2.010.190,04)  
ausschüttung  
Ergebnis des  
2.044.325,36  
Geschäfts-  
jahres  
Stand  
30.967.175,40 1.902.257,38  
3.106.250,00 695.808,48  
1.822.417,09  
2.044.325,36  
31.12.2024  
13. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
SEO hat für die Mitarbeiter im Jahr 1975 bzw. 1988 ein internes betriebliches Pensionssystem  
eingerichtet. In 2010 wurden für die, zu dem Zeitpunkt, aktiven Mitarbeiter die Zusagen aus den beiden  
bestehenden Versorgungsordnungen in die neue beitragsgebundene Leistungszusage VO 2010  
überführt.  
Der in der Bilanz ausgewiesene Rückstellungsbetrag in Höhe von 18.940 tEUR (Vorjahr 19.659 tEUR)  
basiert zum einen auf dem Gutachten der Pecoma Actuarial and Risk S.A. für 249 Personen, welche  
sich aus 173 aktiven Mitarbeitern, 14 Ausgeschiedenen und 62 Rentnern zusammensetzen. Ein  
zweites Gutachten von Mercer betrifft einen aktiven Mitarbeiter und vier Rentner. Hierbei handelt es  
sich um fünf von der RWE Energie AG im Geschäftsjahr 1996 übernommene Mitarbeiter.  
31  
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Die Hinterbliebenenversorgung von aktiven Mitgliedern und die Invalidenversorgung sind an einen  
Versicherer ausgelagert. Hierfür werden keine Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen für die  
laufenden Renten berücksichtigen nicht etwaige zukünftige Indexierungen der Renten, d.h. die  
Indexierung der Renten wird nicht vorfinanziert.  
Entwicklung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
tEUR  
Stand 31.12.2023  
19.659  
Verbrauch  
(2.476)  
Zuführung/Auflösung (-)/Übertragungen  
1.757  
Stand 31.12.2024  
18.940  
14. Sonstige Rückstellungen  
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.534 tEUR (Vorjahr 2.593 tEUR) beinhalten neben der  
Rückstellung für Heimfallverpflichtung laut Konzessionsvertrag vom 10. August 1962 für die  
Moselgrenzkraftwerke Grevenmacher und Palzem auch Rückstellungen für Stromgelder,  
Dienstjubiläumsprämien und Urlaubsansprüche der Belegschaft sowie Rückstellungen für sonstige  
Leistungen, die erst in Folgejahren zu Auszahlungen führen.  
15. Verbindlichkeiten  
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen insgesamt 142.680 tEUR  
(Vorjahr 154.233 tEUR). Davon betreffen 77.500 tEUR (Vorjahr 85.250 tEUR) die Finanzierung der  
Kraftwerkserweiterung durch Maschine 11. Es handelt sich hierbei um den in 2011 aufgenommenen  
Bankkredit von ursprünglich 155.000 tEUR. In 2018 bzw. 2019 neu abgeschlossene Kreditverträge von  
50.950 tEUR bzw. 31.600 tEUR für bereits getätigte und zukünftige Investitionen wurden zum  
Bilanzstichtag in voller Höhe in Anspruch genommen. Sie befinden sich in der Tilgungsphase und  
weisen zum 31.12.2024 eine Restverbindlichkeit von insgesamt 65.180 tEUR aus.  
Als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind die  
abgegrenzten Zinsen für den Kredit zur Finanzierung der Maschine 11, die Ende März jeden Jahres  
fällig werden, ausgewiesen.  
Innerhalb des nächsten Geschäftsjahres werden Zahlungen an Kreditinstitute von insgesamt 15.738  
tEUR fällig, in einem bis fünf Jahren 49.977 tEUR und in über fünf Jahren 80.208 tEUR.  
Für Kredite sind Forderungen gegenüber RWE und Enovos als Sicherheit abgetreten und es besteht  
ein negativer Pledge für Beteiligungen, Kraftwerksanlagen des Pumpspeicherkraftwerks Vianden und  
für die sich aus den jeweiligen Kreditverträgen ergebenden Forderungen.  
SEO besitzt keine Finanzderivate. Bei sämtlichen Kreditverträgen handelt es sich um festverzinsliche  
Darlehen.  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 30.927 tEUR (Vorjahr 31.667 tEUR).  
Es handelt sich hierbei größtenteils um offene Kreditorenrechnungen und ausstehende Lieferanten-  
rechnungen für bereits erbrachte Lieferungen und Leistungen sowie um die Verbindlichkeit gegenüber  
Enovos aus dem Verrechnugskonto (siehe 1. Allgemeines).  
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 47 tEUR (Vorjahr 87 tEUR)  
beinhalten die Verbindlichkeit gegenüber Cefralux aus der Jahreskostenabrechnung des Kraftwerks  
Schengen-Apach.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen  
20.866 tEUR (Vorjahr 14.276 tEUR). Wesentliche Bestandteile dieser Position sind die Verbindlichkeit  
gegenüber RWE aufgrund des Darlehensvertrags zur Finanzierung von Maschine 11 sowie um die  
Verbindlichkeit gegenüber RWE aus dem Verrechnungskonto (siehe 1. Allgemeines).  
32  
Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 10.449 tEUR (Vorjahr 11.208 tEUR) beinhalten im  
Wesentlichen die Verbindlichkeit gegenüber Enovos aufgrund des Darlehensvertrags zur Finanzierung  
von Maschine 11. Zudem sind in diesem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Steuerbehörden in Höhe  
von 730 tEUR (Vorjahr 724 tEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern in Höhe  
von 1.436 tEUR (Vorjahr 1.422 tEUR) sowie Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Lohn- und  
Gehaltsabrechnung enthalten.  
16. Nettoumsatzerlöse  
Die Nettoumsatzerlöse betragen 56.508 tEUR (Vorjahr 56.705 tEUR). Sie setzen sich vor allem  
zusammen aus den Stromeinnahmen des Kraftwerks Vianden in Höhe von 54.331 tEUR (Vorjahr  
54.423 tEUR) und den Stromeinnahmen der beiden SEO-Laufwasserkraftwerke an der Mosel, welche  
sich auf 1.530 tEUR (Vorjahr 1.587 tEUR) belaufen. Des Weiteren ist der Umsatz des  
Laufwasserkraftwerks Schengen-Apach von 647 tEUR (Vorjahr 695 tEUR) hier ausgewiesen. Die  
Umsätze werden auf Basis der jeweiligen Jahreskostenabrechnung ermittelt (siehe 1. Allgemeines).  
17. Sonstige betriebliche Erträge  
Der Posten Sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.999 tEUR (Vorjahr 2.703 tEUR) umfasst  
Einnahmen aus der Weiterverrechnung von technischen und kaufmännischen Dienstleistungen an  
verbundene Unternehmen und an Beteiligungen, Erträge aus Weiterverrechnungen an Dritte und aus  
der Auflösung von Rückstellungen sowie Zuschüsse für die laufende Geschäftstätigkeit, den  
Veräußerungsgewinn von materiellen Anlagewerten (42 tEUR,Vorjahr 298 tEUR inklusive dem  
Veräußerungsgewinn aus einem Grundstücksverkauf) und im Vorjahr den Ertrag aus einer  
Vertragspönale gegenüber einem Lieferanten.  
18. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sonstige externe Aufwendungen  
Die Position Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sonstige externe Aufwendungen in Höhe von 14.790  
tEUR (Vorjahr 16.131 tEUR) beinhaltet im Wesentlichen Kosten für Hilfs- und Betriebsstoffe (665 tEUR,  
Vorjahr 608 tEUR), Instandhaltungskosten der baulichen, technischen und sonstigen Anlagen und  
Maschinen (5.551 tEUR, Vorjahr 6.781 tEUR), Leasingkosten für die IT-Ausstattung und den Fuhrpark  
(366 tEUR, Vorjahr 392 tEUR), Reinigungs- und Abfallentsorgungskosten (650 tEUR, Vorjahr 532  
tEUR), Kosten für Versicherungen (359 tEUR, Vorjahr 389 tEUR) sowie Aufwendungen für Gutachten  
und Untersuchungen (685 tEUR, Vorjahr 995 tEUR). Außerdem sind in dieser Position sonstige  
Honorare (610 tEUR, Vorjahr 707 tEUR), die Strombezugskosten des Kraftwerks Schengen-Apach  
(618 tEUR, Vorjahr 665 tEUR) und die Gutschrift an den Staat gemäß §5 des Stromlieferungsvertrags  
bzw. der Folgevereinbarungen (2.367 tEUR, Vorjahr 2.320 tEUR) enthalten. Die übrigen externen  
Aufwendungen betragen in Summe 2.919 tEUR (Vorjahr 2.742 tEUR).  
19. Personalaufwand  
Die Personalaufwendungen belaufen sich insgesamt auf 20.712 tEUR (Vorjahr 21.794 tEUR).  
Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 175 Personen (Vorjahr 176), umgerechnet in  
Vollzeitäquivalente entspricht dies 169 Personen (Vorjahr 169). Unsere Mitarbeiter zeichnen für den  
technischen Betrieb und die kaufmännische Leitung des Kraftwerks Vianden, der Laufwasserkraftwerke  
Grevenmacher und Palzem sowie der Kraftwerke der Cefralux und der Soler verantwortlich. Zusätzlich  
werden kaufmännische Dienstleistungen für die Tochtergesellschaft Cedecel France sowie für die Soler  
und deren Windparkgesellschaften erbracht.  
Die Abrechnung für die Bereitstellung von Personal an die Tochtergesellschaften erfolgt anhand von  
Dienstleistungsverträgen. Erträge aus Weiterverrechnungen von Personalkosten sind unter den  
Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.  
20. Wertberichtigungen  
Die Wertberichtigungen von 15.100 tEUR (Vorjahr 15.052 tEUR) enthalten neben den Abschreibungen  
auf immaterielle Anlagenwerte (241 tEUR, Vorjahr 256 tEUR) und auf Sachanlagen (14.829 tEUR,  
Vorjahr 14.769 tEUR) auch die Wertberichtigungen auf Hilfs- und Betriebsstoffe (30 tEUR, Vorjahr 27  
tEUR).  
33  
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21. Sonstige betriebliche Aufwendungen  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 1.339 tEUR (Vorjahr 1.022 tEUR) und enthalten  
hauptsächlich die Bezüge des Verwaltungsrats in Höhe von 288 tEUR (Vorjahr 271 tEUR), die Bezüge  
der Geschäftsführung in Höhe von 233 tEUR (Vorjahr 230 tEUR) sowie Lizenzgebühren von 499 tEUR  
(Vorjahr 299 tEUR). Verluste aus dem Abgang von materiellen Anlagewerten entstanden in Höhe von  
134 tEUR (Vorjahr 11 tEUR).  
Die Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der Internationalen  
Rechnungslegungsgrundsätze (International Financial Reporting Standards wie von der EU  
angenommen). SEO verzichtet auf die Erläuterung der Honorare des Abschlussprüfers, da diese  
Angabe Bestandteil des Konzernabschlusses ist.  
22. Erträge aus Beteiligungen  
Unter den Erträgen aus Beteiligungen sind die Dividendenausschüttungen des verbundenen  
Unternehmens Cefralux von 70 tEUR (Vorjahr 52 tEUR) und des Beteiligungsunternehmens Soler von  
2.508 tEUR (Vorjahr 4.104 tEUR) ausgewiesen.  
23. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen von 11 tEUR (Vorjahr 16 tEUR) sind vor allem die  
erhaltenen Skonti für fristgerechte Zahlungen von Lieferantenrechnungen enthalten.  
24. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
Wesentlicher Bestandteil dieser Position sind die Zinsaufwendungen für die Finanzierung von Maschine  
11 (4.917 tEUR, Vorjahr 5.387 tEUR). Auch die Zinsen für die in 2018 und 2019 neu abgeschlossenen  
Kreditverträge (1.509 tEUR, Vorjahr 1.589 tEUR) und das mit RWE eingerichtete Finanzmittelkonto  
(680 tEUR, Vorjahr 543 tEUR) werden hier ausgewiesen.  
25. Steuern auf das Ergebnis  
Steuerart (Werte in tEUR) Aus Vorjahren Geschäftsjahr 2024 Insgesamt  
Körperschaftsteuer  
-
-
-
Gewerbesteuer  
1
-
1
Insgesamt  
1
-
1
Die Gesellschaft unterliegt allen Steuern, denen luxemburgische Handelsgesellschaften gemäß der  
luxemburgischen Gesetzgebung unterworfen sind. SEO steht laut Artikel 7 des Staatsvertrages vom  
10. Juli 1958 eine 50%ige Steuerermäßigung auf alle Steuern, die auf Einkommen oder Vermögens-  
werten beruhen, zu.  
26. Sonstige Steuern, soweit nicht unter den Posten 1 – 16 enthalten  
Die Position Sonstige Steuern von 2 tEUR (Vorjahr 16 tEUR) betrifft die Vermögensteuer.  
27. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen  
Wesentliche nahestehende Unternehmen sind neben den direkten und indirekten Tochter-  
gesellschaften und Beteiligungen (siehe 5. Finanzanlagen) der Luxemburger Staat und RWE aufgrund  
ihrer Beteiligung von jeweils rund 40 % am Gesellschaftskapital der SEO. Des Weiteren ist Enovos als  
nahestehendes Unternehmen anzusehen, da das Unternehmen auf der einen Seite eine Beteiligung  
von rund 4,5 % an SEO und auf der anderen Seite der Luxemburger Staat eine indirekte Beteiligung  
an Enovos hält.  
Die Stromlieferungen des Pumpspeicherkraftwerks Vianden sowie die Lieferung des Stroms aus den  
Laufwasserkraftwerken Grevenmacher, Palzem und Schengen an RWE bzw. an Enovos werden nicht  
34  
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zu Marktpreisen in Rechnung gestellt, sondern auf Basis einer Jahreskostenrechnung fakturiert (siehe  
1. Allgemeines). Die diesbezüglichen Beträge sind in der folgenden Tabelle dargestellt.  
Nahestehende Unternehmen (Werte in tEUR)  
RWE Enovos  
Umsätze mit nahestehenden Unternehmen  
47.907  
8.601  
Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen  
-
558  
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 20.866 32.858  
Im Sinne des Stromlieferungsvertrags vom 30. April 1963 zwischen dem Luxemburger Staat und SEO  
und der am selben Tag geschlossenen Vereinbarung zwischen SEO und RWE sowie der Nachfolge-  
vereinbarungen erhält der Luxemburger Staat für besondere Leistungen Luxemburgs für das  
Pumpspeicherkraftwerk Vianden eine Gutschrift von SEO. Der Aufwand für die Gutschrift, mit Ausweis  
in der Position Sonstige externe Aufwendungen, belief sich für das Jahr 2024 auf 2.367 tEUR (Vorjahr  
2.320 tEUR).  
Alle sonstigen Transaktionen zu nahestehenden Unternehmen wurden zu üblichen Marktpreisen  
durchgeführt.  
28. Eventualschulden und finanzielle Verpflichtungen  
Am Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo gegenüber verschiedenen Lieferanten in Höhe von 12.928  
tEUR für größere Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen (Vorjahr 8.322 tEUR).  
Weitere Verpflichtungen ergaben sich aus Leasingverträgen, welche sich vor allem auf den Fuhrpark,  
die Büro- und IT-Ausstattung beziehen. Dabei stellen sich die Mindestzahlungen nach Fälligkeiten wie  
folgt dar:  
Mindestzahlungen (Werte in tEUR) 31.12.2024 31.12.2023  
Fällig bis 1 Jahr  
274  
303  
Fällig in 1 – 5 Jahren  
469  
554  
Fällig nach über 5 Jahren  
-
-
Insgesamt  
743  
857  
29. Sonstige Angaben  
Für die ordnungsgemäße Ausführung von Lieferungen und Leistungen sowie zur Sicherung der  
Gewährleistungen waren zum Bilanzstichtag Garantien in Höhe von insgesamt 2.820 tEUR (Vorjahr  
3.753 tEUR) zugunsten von SEO ausgestellt.  
30. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Es sind keine sonstigen relevanten Ereignisse nach dem Jahresabschluss eingetreten, die einen  
negativen oder positiven Einfluss auf den Jahresabschluss gehabt hätten.  
Luxemburg, den 24. März 2025  
Der Verwaltungsrat  
35  
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Konzernabschluss 2024  
42  
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Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2024  
Aktiva (Werte in EUR)  
Anhang  
31.12.2024  
31.12.2023  
Langfristige Vermögenswerte  
Immaterielle Vermögenswerte  
5.1  
454.039,64
619.869,63
Sachanlagen  
5.2  
14.512.683,50
14.830.834,13
Anteile an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode  
5.3  
15.950.691,93
16.372.941,59
bilanziert werden  
Leasingforderungen  
5.4  
267.391.190,72
273.262.213,85
Latente Steuern  
5.13  
1.714.373,00
2.468.694,00
Langfristige Vermögenswerte  
300.022.978,79
307.554.553,20
Kurzfristige Vermögenswerte  
Vorräte  
5.5  
837.325,06
895.457,07
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
5.4  
1.905.897,39
1.961.545,33
Leasingforderungen  
5.4  
11.876.198,64
11.257.060,51
Sonstige finanzielle Forderungen und Vermögenswerte  
5.4  
99.339,67
199.512,15
Sonstige nicht-finanzielle Forderungen und Vermögenswerte  
5.6  
689.665,38
342.950,87
Ertragsteuerforderungen  
242.070,71
543.129,17
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
5.7  
17.033.316,79
6.538.839,21
Kurzfristige Vermögenswerte  
32.683.813,64
21.738.494,31
Total Aktiva  
332.706.792,43
329.293.047,51
Passiva (Werte in EUR)  
Anhang  
31.12.2024  
31.12.2023  
Eigenkapital  
5.8  
Gezeichnetes Kapital  
0,00
0,00
Gesetzliche Rücklage  
3.106.250,00
3.106.250,00
Gewinnrücklagen  
57.435.598,94
49.772.613,64
Bewertungsrücklagen  
-12.028.096,00
-11.884.922,00
Eigenkapital  
48.513.752,94
40.993.941,64
Langfristige Verbindlichkeiten  
Zuwendungen der öffentlichen Hand  
5.9  
0,00
25.323,91
Rückstellungen  
5.10  
29.162.999,00
30.096.862,00
Finanzverbindlichkeiten  
5.11  
176.099.006,81
189.276.023,20
Latente Steuern  
5.13  
5.733.124,33
5.648.266,00
Langfristige Verbindlichkeiten  
210.995.130,14
225.046.475,11
Kurzfristige Verbindlichkeiten  
Rückstellungen  
5.10  
615.934,71
613.303,84
Finanzverbindlichkeiten  
5.11  
20.098.709,88
20.165.080,82
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
5.12  
44.621.729,28
37.888.295,99
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten  
5.14  
7.861.535,48
4.585.950,11
Kurzfristige Verbindlichkeiten  
73.197.909,35
63.252.630,76
Total Passiva  
332.706.792,43
329.293.047,51
43  
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Sonstiges Ergebnis  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024  
(Werte in EUR)  
Anhang  
2024  
2023  
01.01. - 31.12.2024  
01.01. - 31.12.2023  
Umsatzerlöse  
4.1  
42.013.000,81
33.876.233,15
Sonstige betriebliche Erträge  
1.779.490,40
2.479.436,43
4.2  
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen  
(13.271.151,30)
(14.513.721,06)
4.3  
Personalaufwand  
(20.782.470,28)
(20.429.269,31)
4.4  
Abschreibungen und Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten  
(1.935.574,59)
(1.929.615,53)
und Sachanlagen  
4.5  
Wertminderungen /Wertaufholungen von finanziellen Vermögenswerten  
6.  
30.639,72
14.213,50
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
4.6  
(5.899.291,60)
(2.914.515,56)
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit  
1.934.643,16
(3.417.238,38)
Gewinnanteil an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode  
2.100.532,78
3.781.867,39
bilanziert werden  
4.7  
Finanzerträge  
4.8  
14.383.024,41
14.535.128,02
Finanzaufwendungen  
4.8  
(9.186.657,68)
(9.588.536,19)
Ergebnis vor Steuern  
9.231.542,67
5.311.220,84
Ertragsteuern  
(1.484.077,01)
(707.428,52)
4.9  
Periodenergebnis nach Steuern  
7.747.465,66
4.603.792,32
Sonstiges Ergebnis  
Neubewertung von Pensionsplänen - nicht reklassifizierungsfahig  
(143.174,00)
(3.101.120,00)
4.9, 5.8, 5.10  
Gesamtergebnis nach Steuern  
7.604.291,66
1.502.672,32
Periodenergebnis je Stammaktie - unverwässert  
31,44
18,63
8
Periodenergebnis je Vorzugsaktie - unverwässert  
32,20
19,39
8
Periodenergebnis je Stammaktie - verwässert  
8
31,44
18,63
Periodenergebnis je Vorzugsaktie - verwässert  
8
32,20
19,39
44  
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Konzern-Kapitalflussrechnung  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024  
(Werte in EUR)  
Anhang  
2023  
2024  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2024  
(geändert)  
(1)  
Betriebliche Tätigkeit  
Ergebnis vor Steuern  
9.231.542,67
5.311.220,84
Abschreibungen und Wertminderungen/-aufholungen (-) von Sachanlagen  
4.5, 5.2  
1.645.043,64
1.627.569,21
Abschreibungen und Wertminderungen/-aufholungen (-) von immateriellen  
4.5, 5.2  
260.228,67
275.417,83
Vermögenswerten  
Wertminderungen/Wertaufholungen (-) von finanziellen Vermögenswerten  
6
(30.639,72)
(14.213,50)
Gewinn (-)/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen  
5.2  
91.927,76
(287.771,28)
Zinsergebnis  
4.8  
(5.185.141,01)
(4.930.922,62)
Gewinn- (-)/Verlustanteil an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-  
4.7  
(2.100.532,78)
(3.781.867,39)
Methode bilanziert werden  
Zunahme/Abnahme (-) der Pensions- und sonstigen Rückstellungen  
5.10  
(1.012.085,13)
(484.887,94)
Brutto-Cashflow  
2.900.344,10
(2.285.454,85)
Zunahme (-)/Abnahme der Vorräte  
5.5  
58.132,01
(57.073,54)
Zunahme (-)/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der  
sonstigen finanziellen und nicht-finanziellen Forderungen und Vermögenswerte und  
5.4, 5.6  
120.151,38
(547.257,20)
der Ertragsteuerforderungen  
Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und  
5.12, 5.14  
9.983.694,75
3.566.708,93
der sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten  
Gezahlte Ertragsteuern  
4.9  
(707.218,68)
(14.590,39)
Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit  
12.355.103,56
662.332,95
Investitionstätigkeit  
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten  
5.2  
(94.398,68)
(208.229,95)
Erwerb von Sachanlagen  
5.2  
(1.496.399,52)
(2.924.735,01)
Veräußerung von Sachanlagen  
5.2  
77.578,75
313.633,62
Dividenden von Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert  
2.508.000,00
4.104.000,00
werden  
Zunahme der Leasingforderungen  
5.4  
(6.160.682,97)
(4.925.506,14)
Abnahme der Leasingforderungen  
5.4  
11.433.220,68
10.978.090,60
Erhaltene Zinsen  
4.8, 6  
14.371.798,69
14.519.112,36
Cashflows aus der Investitionstätigkeit  
20.639.116,95
21.856.365,48
Finanzierungstätigkeit  
Gezahlte Zinsen  
4.8, 6  
(9.186.657,68)
(9.588.189,74)
Ausschüttung von Gewinnrücklagen  
(69.697,92)
(51.584,00)
Zunahme der Finanzverbindlichkeiten  
5.11, 12  
6.417.495,22
6.579.388,83
Abnahme der Finanzverbindlichkeiten  
5.11, 12  
(19.660.882,55)
(20.115.432,40)
Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit  
(22.499.742,93)
(23.175.817,31)
Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel  
10.494.477,58
(657.118,88)
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Anfang des  
5.7  
6.538.839,21
7.195.958,09
Berichtszeitraums  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende des  
5.7  
17.033.316,79
6.538.839,21
Berichtszeitraums  
(1) siehe Anmerkung 12. Angaben zur Kapitalflussrechnung  
45  
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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024  
(Werte in EUR)  
Gezeichnetes  
Gesetzliche  
Bewertungs-  
Gesamtes  
Gewinnrücklagen  
Kapital  
Rücklage  
rücklagen  
Eigenkapital  
Stand 01.01.2024  
0,00
3.106.250,00
49.772.613,64
-11.884.922,00
40.993.941,64
Periodenergebnis nach Steuern  
7.747.465,66
7.747.465,66
Sonstiges Ergebnis  
-143.174,00
-143.174,00
Gesamtergebnis nach Steuern  
7.747.465,66
-143.174,00
7.604.291,66
Ausschüttung von Gewinnrücklagen  
-69.697,92
-69.697,92
Sonstige Veränderungen  
-14.782,44
-14.782,44
Stand 31.12.2024  
0,00
3.106.250,00
57.435.598,94
-12.028.096,00
48.513.752,94
Stand 01.01.2023  
0,00
3.106.250,00
45.220.405,32
-8.783.802,00
39.542.853,32
Periodenergebnis nach Steuern  
4.603.792,32
4.603.792,32
Sonstiges Ergebnis  
-3.101.120,00
-3.101.120,00
Gesamtergebnis nach Steuern  
4.603.792,32
-3.101.120,00
1.502.672,32
Ausschüttung von Gewinnrücklagen  
-51.584,00
-51.584,00
Stand 31.12.2023  
0,00
3.106.250,00
49.772.613,64
-11.884.922,00
40.993.941,64
46  
Konzern-Anhang
1. Informationen zum Unternehmen
Die Société Electrique de l’Our S.A. (nachstehend „SEO“ oder „SEO S.A.“), gegründet am 29. Mai 1951, ist eine Gesellschaft luxemburgischen Rechts in der Form einer Société Anonyme , eingetragen beim Handelsregister Luxemburg unter der Nr. B 5.901. Der Gesellschaftssitz befindet sich in L-1142 Luxemburg, 2, rue Pierre d’Aspelt .
In Anlehnung an die Dauer der Konzession für die Nutzung der Wasserkräfte der Our bei Vianden wurde die SEO S.A. zunächst für eine Dauer von 99 Jahren gegründet, gerechnet ab Inbetriebnahme des Pumpspeicherkraftwerks Vianden im Jahre 1963. Die Dauer kann auf Beschluss der Hauptversammlung verlängert werden.
Hauptaktionäre der SEO S.A. sind die RWE Generation SE und der Luxemburger Staat, die jeweils rund 40% des Gesellschaftskapitals halten.
Der Konzern ist tätig auf dem Gebiet der Stromproduktion. Hauptgeschäftsfeld ist die Lieferung von Spitzenstrom und die Stellung von Regelenergie aus dem Pumpspeicherkraftwerk Vianden. Zusätzlich erzeugt der Konzern elektrischen Strom in verschiedenen Laufwasserkraftwerken und Windparks.
2. Rechnungslegungsmethoden
2.1 Grundlagen der Erstellung des Abschlusses
Der Konzernabschluss der SEO S.A. wurde in Übereinstimmung mit den IFRS Accounting Standards, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht und von der Europäischen Union angenommen wurden, aufgestellt.
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips. Die Buchwerte der in der Bilanz erfassten Vermögenswerte und Schulden werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Neben der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und dem Sonstigen Ergebnis, der Konzern-Bilanz und der Konzern-Kapitalflussrechnung wird die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Bilanz ist nach Fristigkeiten strukturiert. Es erfolgt eine Unterteilung in lang- und kurzfristige Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernanhang ist ein eigenständiger Bestandteil des Konzernabschlusses. Der konsolidierte Abschluss wird in Euro aufgestellt , der gleichzeitig die funktionale Währung der SEO S.A. ist. Die nachstehend angeführten Tabellen und Betragsangaben können Rundungsdifferenzen enthalten . Der Abschluss umfasst das Geschäftsjahr 2024 auf der Basis der Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember . Der konsolidierte Abschluss 2024 wurde vom SEO-Verwaltungsrat in der Sitzung vom 24. März 2025 angenommen und wird der Hauptversammlung der Aktionäre am 12. Mai 2025 zur Feststellung vorgelegt.
2.2 Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze
Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der SEO S.A. und ihrer Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2024. Eine Beherrschung liegt vor, wenn der Konzern eine Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement bei dem Beteiligungsunternehmen hat und er seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen auch dazu einsetzen kann, diese Renditen zu beeinflussen. Insbesondere beherrscht der Konzern ein Beteiligungsunternehmen dann, und nur dann, wenn er alle nachfolgenden Eigenschaften besitzt:
47
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• die Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen (d. h., der Konzern hat aufgrund aktuell  bestehender Rechte die Möglichkeit, diejenigen Aktivitäten des Beteiligungsunternehmens zu steuern,  die einen wesentlichen Einfluss auf dessen Rendite haben),  
• eine Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement in  dem Beteiligungsunternehmen und  
• die Fähigkeit, seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen dergestalt zu nutzen, dass  dadurch die Rendite des Beteiligungsunternehmens beeinflusst wird.  
Die Beherrschung der Beteiligungsunternehmen durch SEO leitet sich jeweils aus dem Innehaben der  Mehrheit der Stimmrechte an den Unternehmen ab. Zur Unterstützung dieser Annahme und wenn der  Konzern keine Mehrheit der Stimmrechte oder damit vergleichbarer Rechte an einem  Beteiligungsunternehmen besitzt, berücksichtigt er bei der Beurteilung, ob er die Verfügungsgewalt an  diesem Beteiligungsunternehmen hat, alle relevanten Sachverhalte und Umstände. Hierzu zählen unter  anderem:  
• Vertragliche Vereinbarungen mit den anderen Stimmberechtigten,  
• Rechte, die aus anderen vertraglichen Vereinbarungen resultieren,  
• Stimmrechte und potenzielle Stimmrechte des Konzerns.  
Ergeben sich Hinweise auf beurteilungsrelevante Änderungen im Verhältnis zu einem anderen  Unternehmen, überprüft SEO das Vorliegen des Beherrschungstatbestands. Die Konsolidierung eines  Tochterunternehmens beginnt an dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das  Tochterunternehmen erlangt. Sie endet, wenn der Konzern die Beherrschung über das  Tochterunternehmen verliert. Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen eines  Tochterunternehmens, das während des Berichtszeitraums erworben oder veräußert wurde, werden  ab dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt, bis zu dem  Tag, an dem die Beherrschung endet, im Konzernabschluss erfasst. Verliert der Konzern die  Beherrschung über das Tochterunternehmen, so erfolgt eine Ausbuchung der damit verbundenen  Vermögenswerte (einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert), Schulden, nicht beherrschenden Anteile  und sonstigen Eigenkapitalbestandteile. Jeder daraus entstehende Gewinn oder Verlust wird in der  Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Jede zurückbehaltene Beteiligung wird zum  beizulegenden Zeitwert erfasst.  
Der Gewinn oder Verlust und jeder Bestandteil des sonstigen Ergebnisses werden Inhabern von  Stammaktien des Mutterunternehmens und den nicht beherrschenden Anteilen zugerechnet, selbst  wenn dies zu einem negativen Saldo der nicht beherrschenden Anteile führt. Alle konzerninternen  Vermögenswerte und Schulden, Eigenkapital, Erträge und Aufwendungen sowie Zahlungsströme aus  Geschäftsvorfällen, die zwischen Konzernunternehmen stattfinden, werden bei der Konsolidierung  vollständig eliminiert.  
Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Unternehmen werden  nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Alle einbezogenen  Gesellschaften schließen ihr Geschäftsjahr zum 31. Dezember ab.  
Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Gesellschaften:  
Gesellschaft Beteiligungsanteil Sitz
SEO S.A. Muttergesellschaft Luxemburg (L)
Cefralux S.à r.l. 100,00% Luxemburg (L)
Cedecel France S.A. 99,99% Paris (F)
48  
Wegen der Geringfügigkeit des Anteils des auf andere Gesellschafter entfallenden Eigenkapitals (eine  Aktie von 472.500 Aktien der Cedecel France S.A., das entspricht 0,0002%) verzichtet der Konzern auf  dessen Ausweis in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. im sonstigen Ergebnis, in der  Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie bei sämtlichen Angaben im Anhang.  
2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  
a) Immaterielle Vermögenswerte  
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden bei der erstmaligen Erfassung zu  Anschaffungskosten, die die Anschaffungsnebenkosten beinhalten, und in den Folgeperioden mit ihren  Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungen  angesetzt. Die Nutzungsdauer entspricht der Laufzeit der jeweiligen Lizenzvereinbarung und beträgt  gewöhnlich drei bis fünf Jahre. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer sind  nicht vorhanden. Die jährliche Abschreibung erfolgt linear und ist in der Position Abschreibungen und  Wertminderungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten.  
b) Sachanlagen  
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, die die Anschaffungsnebenkosten beinhalten, oder zu  Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter  Wertminderungen angesetzt. Wenn wesentliche Teile von Sachanlagen in regelmäßigen Abständen  ausgetauscht werden müssen, erfasst der Konzern solche Teile als gesonderte Komponenten mit  spezifischer Nutzungsdauer bzw. Abschreibung. Bei Durchführung einer Großinspektion werden die  Kosten als Sachanlagen aktiviert, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind. Die entsprechenden  Altkomponenten werden deaktiviert und – sofern ein Gewinn oder Verlust aus dem Abgang resultiert –  wird dieser in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Alle anderen Wartungs- und  Instandhaltungskosten werden sofort erfolgswirksam erfasst.  
Der Konzern ist sowohl Leasingnehmer als auch Leasinggeber. Ein Leasingverhältnis liegt vor, wenn  dem Leasingnehmer vom Leasinggeber vertraglich das Recht zur Beherrschung eines identifizierten  Vermögenswertes für einen festgelegten Zeitraum eingeräumt wird und der Leasinggeber im Gegenzug   eine Gegenleistung vom Leasingnehmer erhält. Ein Leasingverhältnis ist als Finanzierungsleasingverhältnis zu klassifizieren, falls die mit dem Eigentum am Leasinggegenstand  verbundenen wesentlichen Chancen und Risiken übertragen worden sind.  Finanzierungsleasingverhältnisse werden als Nutzungsrecht in der entsprechenden Kategorie des  Sachanlagevermögens erfasst. Sie werden über die Laufzeit des Leasingvertrags, maximal über die  Nutzungsdauer des Leasinggegenstandes abgeschrieben.  
Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts  zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen  beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen, werden als Teil der  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts aktiviert bzw. – sofern  sie einem Finanzierungsleasingverhältnis zuzuordnen sind – zum Nettoinvestitionswert addiert. Alle  sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.  Fremdkapitalkosten sind Zinsen und sonstige Kosten, die im Zusammenhang mit der Aufnahme von  Fremdkapital entstehen.  
Die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen werden gemäß den nachfolgend aufgeführten  Nutzungsdauern bemessen.  
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Nutzungsdauer Jahre
Bauten 50
Technische Anlagen und Maschinen
Wasserbauliche Anlagen 25-60
Maschinen und sonstige Anlagen für den Maschinenbetrieb 20-50
Kraftwerks-Netzanlagen 16-20
Andere Anlagegüter, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Inventar, Apparate, Werkzeuge und Fahrzeuge 3-8
c) Anteile an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen  
Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei dem der Konzern über maßgeblichen Einfluss  verfügt. Maßgeblicher Einfluss ist die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen  Entscheidungen des Beteiligungsunternehmens mitzuwirken, nicht aber die Beherrschung oder die  gemeinschaftliche Führung der Entscheidungsprozesse.  
Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die  gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen des  Gemeinschaftsunternehmens besitzen. Gemeinschaftliche Führung ist die vertraglich vereinbarte  Teilhabe an der Beherrschung über eine Vereinbarung, die nur dann besteht, wenn Entscheidungen  über die maßgeblichen Tätigkeiten die einstimmige Zustimmung der an der gemeinschaftlichen  Führung beteiligten Parteien erfordern.  
Die Anteile des Konzerns an einem Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode  bilanziert. Gemäß Equity-Methode werden die Anteile an einem Gemeinschaftsunternehmen bei der  erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt. Der Buchwert der Beteiligung wird  angepasst, um Änderungen des Anteils des Konzerns am Nettovermögen des  Gemeinschaftsunternehmens seit dem Erwerbszeitpunkt zu erfassen. Der mit dem  Gemeinschaftsunternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils  enthalten und wird weder planmäßig abgeschrieben noch einem gesonderten Wertminderungstest  unterzogen.  
Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält den Anteil des Konzerns am Periodenergebnis des   Gemeinschaftsunternehmens. Außerdem werden unmittelbar im Eigenkapital des Gemeinschaftsunternehmens ausgewiesene Änderungen vom Konzern in Höhe seines Anteils erfasst  und soweit erforderlich in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.  
Der Gesamtanteil des Konzerns am Ergebnis eines Gemeinschaftsunternehmens wird in der Gewinn-  und Verlustrechnung nicht als Teil des Betriebsergebnisses ausgewiesen und stellt das anteilige  Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen des Gemeinschaftsunternehmens dar.  
Der Abschluss des Gemeinschaftsunternehmens wird zum gleichen Abschlussstichtag aufgestellt wie  der Abschluss des Konzerns. Soweit erforderlich, werden Anpassungen an konzerneinheitliche  Rechnungslegungsmethoden vorgenommen.  
Nach Anwendung der Equity-Methode ermittelt der Konzern, ob es erforderlich ist, einen  Wertminderungsaufwand für seine Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen zu erfassen. Der  Konzern ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob objektive Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der  Anteil an einem Gemeinschaftsunternehmen wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte  vor, so wird die Höhe der Wertminderung als Differenz zwischen dem erzielbaren Betrag des Anteils  
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am Gemeinschaftsunternehmen und dem Buchwert ermittelt und dann der Verlust im Ergebnis aus den  Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen erfolgswirksam erfasst.  
Die Société Luxembourgeoise des Energies Renouvelables S.A. („Soler“ oder „Soler S.A.“) wird seit  2014 als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.  
d) Leasingforderungen  
SEO ist im Verhältnis zu Dritten Leasinggeber. IFRS 16 klassifiziert jedes Leasingverhältnis als eine   Finanzierungs- oder eine Mietleasingvereinbarung. Ein Leasingverhältnis ist als Finanzierungsleasingverhältnis zu klassifizieren, falls die mit dem wirtschaftlichen Eigentum  verbundenen Chancen und Risiken am Leasinggegenstand im Wesentlichen übertragen worden sind.  Anderenfalls liegt ein Mietleasingverhältnis vor. Zum Zeitpunkt des Beginns des  Finanzierungsleasingverhältnisses erfasst der Leasinggeber eine Leasingforderung mit dem Betrag der  Nettoinvestition in das Leasingverhältnis. Während der Laufzeit der Leasingvereinbarung vereinnahmt  der Leasinggeber Finanzerträge als konstante Verzinsung seiner Nettoinvestition in das  Leasingverhältnis.  
Das Vertragswerk betreffend den Bau und den Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks in Vianden sowie  die Stromlieferungsverträge für alle Laufwasserkraftwerke der SEO-Gruppe, mit Ausnahme der  Verträge der Cedecel France, übertragen das Recht, die Nutzung der zugrundeliegenden  Vermögenswerte zu kontrollieren, an RWE bzw. an Enovos. Die in IFRS 16 genannten  Voraussetzungen dafür, dass es sich bei den Vereinbarungen um Finanzierungsleasingverhältnisse  handelt, sind somit erfüllt.  
Darüber hinaus regelt der Vertrag, dass die von RWE bzw. von Enovos zu leistenden Zahlungen an  die SEO S.A. auf Grund der Jahreskostenvereinbarung nicht dem tatsächlichen Marktpreis pro  Produktionseinheit zum Zeitpunkt der Lieferung entsprechen müssen. Das Risiko für Kapazitätsverluste  wegen Ausfalls oder geplanter Wartung trägt laut Vertrag RWE. Gleiches gilt für die Chancen und  Risiken aus Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, da die Vermarktung der  Produktion dem Leasingnehmer obliegt. Laut den in IFRS 16 definierten Bestimmungen lässt sich  schlussfolgern, dass alle mit den betroffenen Vermögenswerten verbundenen Risiken und Chancen an  die RWE übertragen wurden und somit ein Finanzierungsleasingverhältnis vorliegt.  
Die vertraglichen Vereinbarungen für die beiden Laufwasserkraftwerke Grevenmacher und Palzem  übertragen das Anrecht auf 100% der Produktion des jeweiligen Kraftwerks auf RWE bzw. Enovos.  Beide Vertragspartner zahlen auf Grund der Jahreskostenvereinbarung nicht den tatsächlichen  Marktpreis pro Produktionseinheit zum Zeitpunkt der Lieferung. Es handelt sich also auch hier um zwei  Finanzierungsleasingverhältnisse, da alle Risiken und Chancen, welche in Bezug zu den betroffenen  Vermögenswerten stehen, an die beiden Partner übertragen wurden.  
Die vertragliche Vereinbarung zwischen der Cefralux S.à r.l. („Cefralux“) und Enovos betreffend das  Laufwasserkraftwerk in Schengen überträgt das Anrecht auf 100% der Produktion des Kraftwerkes auf  Enovos, welche auf Grund der Jahreskostenvereinbarung nicht den tatsächlichen Marktpreis pro  Produktionseinheit zum Zeitpunkt der Lieferung zahlt. Alle Risiken und Chancen, welche in Bezug zu  den betroffenen Vermögenswerten stehen, wurden an Enovos übertragen. Es handelt sich somit auch  hier um ein Finanzierungsleasingverhältnis.  
Beim Vertragswerk der restlichen Laufwasserkraftwerke handelt es sich nicht um Leasingverhältnisse.  
Bei den betroffenen Vermögenswerten handelt es sich jeweils um alle wasserbaulichen und  technischen Anlagen der betroffenen Kraftwerke, d.h. diejenigen Vermögenswerte, welche für die  Stromerzeugung notwendig sind. Aus Vereinfachungsgründen werden alle bestehenden Anlagegüter,  die jeweils am Ende desselben Geschäftsjahres in voller Höhe abgeschrieben sind, in separaten  Leasingverträgen gebündelt mit einer der Restnutzungsdauer entsprechenden Laufzeit.  
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Nach Einschätzung des Managements wird für die Berechnung der Leasingraten ein  Kalkulationszinssatz von 5,0% zugrunde gelegt. Aufgrund der sehr langen Laufzeit der  Leasingverhältnisse unterliegt der Zinssatz keiner größeren Volatilität. Das Management hält somit die  Verzinsung von 5,0% auch im laufenden Geschäftsjahr für angemessen. Die Summe aller  Leasingzahlungen setzt sich zusammen aus der Summe der Nettoinvestition und dem nicht realisierten  Zinsertrag. Die Erfassung der Finanzerträge wird auf eine Weise vorgenommen, die eine konstante  periodische Verzinsung der Nettoinvestition widerspiegelt.  
Neuanschaffungen in den Folgejahren, welche dem Leasingverhältnis zuzuordnen sind, werden mit  Beginn des Leasingverhältnisses aktiviert und je nach Nutzungsdauer den bestehenden  Leasingverträgen zugebucht. Soweit der Effekt unwesentlich ist, erfolgt eine vereinfachende  Zubuchung zum 1. Januar des Geschäftsjahres. Die zukünftigen Leasingraten werden entsprechend  neu berechnet.  
Anlagen im Bau, die nach ihrer Fertigstellung dem Leasingverhältnis zuzuordnen sind, werden bereits  im Zugangsjahr in Höhe ihrer Anschaffungskosten ebenfalls als Leasingforderung ausgewiesen (siehe  5.2 Sachanlagen).  
Für das mit den Leasingforderungen verbundene Kreditrisiko bildet SEO angemessene  Wertberichtigungen.  
e) Vorräte  
Vorräte umfassen Hilfs- und Betriebsstoffe. Sie werden zum gleitenden Durchschnittspreis bewertet.  Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder der geminderten Verwertbarkeit ergeben,  werden in angemessenem Umfang Wertberichtigungen vorgenommen.  
f) Forderungen und sonstige Vermögenswerte  
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten (Nennwert) bewertet.  Erforderliche Wertberichtigungen orientieren sich am tatsächlichen Ausfallrisiko. Für Forderungen aus  Lieferungen und Leistungen sowie für sonstige finanzielle Forderungen und Vermögenswerte wird  gemäß IFRS 9 eine Risikovorsorge erfasst.  
g) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
Der Posten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfasst den Kassenbestand und die  Bankguthaben inklusive kurzfristiger Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten.  Bankguthaben werden ausschließlich im Rahmen der kurzfristigen Liquiditätsdisposition unterhalten.  
h) Eigenkapital  
Der Emittent eines Finanzinstruments muss zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes eine  Klassifizierung vornehmen. Ein Finanzinstrument ist nur dann ein Eigenkapitalinstrument, wenn das  Instrument keine vertragliche Verpflichtung zur Lieferung von flüssigen Mitteln oder anderen  finanziellen Vermögenswerten an ein anderes Unternehmen beinhaltet.  
Die Satzung der SEO S.A. sieht eine feste Dividende sowohl für Vorzugsaktien als auch für  Stammaktien vor. Diese Verpflichtung, flüssige Mittel an andere Unternehmen zu liefern, stellt den  wirtschaftlichen Gehalt dar. Das gesamte gezeichnete Kapital der SEO S.A. in Höhe von  30,967 Mio. EUR (Vorjahr: 30,967 Mio. EUR) ist als langfristige Finanzverbindlichkeit auszuweisen.  Der Wertansatz beruht auf der Interpretation, dass das von den Aktionären ursprünglich eingezahlte  Kapital ausschließlich die festgeschriebene Dividende als Ertrag generiert. Somit stellt die Dividende  die Verzinsung der Finanzverbindlichkeit dar und wird als Finanzaufwand in der Gewinn- und  Verlustrechnung ausgewiesen.  
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Die Gewinnrücklagen und die Bewertungsrücklagen werden nicht als Finanzverbindlichkeiten, sondern  innerhalb der Konzernrücklagen ausgewiesen. Dies resultiert aus der Interpretation der bestehenden  Verträge sowie der Satzung der SEO S.A. Tatsächlich ist die oben beschriebene Dividende als  Mindestdividende anzusehen. Somit sind die Konzernrücklagen im Eigenkapital auszuweisen, sofern  keine anderslautende Vereinbarung hinsichtlich der Verwendung dieser Rücklagen getroffen wurde.  
Gewinnrücklagen der Tochtergesellschaften, die an die Muttergesellschaft SEO S.A. ausgeschüttet  werden und dort in die Verrechnung der Jahreskosten mit dem Jahreskostenträger RWE  umsatzmindernd einfließen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden o) Ertragsrealisierung), werden im Konzernabschluss aus den Gewinnrücklagen  in das Periodenergebnis umgegliedert, um so die Entwicklung der Konzernrücklagen korrekt  abzubilden. In der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie in der Konzern-  Kapitalflussrechnung sind sie als Ausschüttung von Gewinnrücklagen dargestellt.  
Die gesetzliche Rücklage der SEO S.A. wird im Konzernabschluss weiterhin als Eigenkapital  ausgewiesen.  
i) Eigene Anteile  
Der Kauf, der Verkauf, die Ausgabe oder die Einziehung von eigenen Anteilen wird als erfolgsneutrale  Kapitalmaßnahme erfasst. Der Konzern kann die mit eigenen Anteilen verbundenen Stimmrechte nicht  ausüben.  
j) Zuwendungen der öffentlichen Hand  
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden erfasst, wenn hinreichende Sicherheit dafür besteht, dass  die Zuwendungen gewährt werden und das Unternehmen die damit verbundenen Bedingungen erfüllt.  Aufwandsbezogene Zuwendungen werden als Ertrag erfasst. Zuwendungen für einen Vermögenswert  werden in der Bilanz als Passivposten angesetzt und dieser wird in gleichen Raten über die geschätzte  Nutzungsdauer des entsprechenden Vermögenswertes ertragswirksam aufgelöst.  
Der SEO S.A. steht laut Artikel 7 des Staatsvertrages vom 10. Juli 1958 eine 50%ige Steuerermäßigung  auf alle Steuern, die auf Einkommen oder Vermögenswerten beruhen, zu.  
k) Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten  
Eine Rückstellung wird dann angesetzt, wenn der Konzern eine gegenwärtige (gesetzliche oder  faktische) Verpflichtung aufgrund eines vergangenen Ereignisses hat, der Abfluss von Ressourcen mit  wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich und eine verlässliche Schätzung  der Höhe der Verpflichtung möglich ist.  
Wenn eine solche Verpflichtung nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird keine Rückstellung  gebildet, und die Verpflichtung gilt als Eventualverbindlichkeit. Eventualverbindlichkeiten umfassen  ebenfalls eventuelle Verpflichtungen, bei denen die Möglichkeit eines Mittelabflusses nicht  ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich ist.  
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Verpflichtungen aus  Anwartschaften und laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter gebildet.  Die Verpflichtungen beziehen sich insbesondere auf Ruhegelder als Zusatzversorgung. Die  individuellen Zusagen bemessen sich i. d. R. nach der Dauer der Zugehörigkeit und der Vergütung der  Mitarbeiter.  
Die betriebliche Altersversorgung besteht aus einem leistungsorientierten Versorgungssystem. Bei  leistungsorientierten Versorgungsplänen besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, zugesagte  Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen.  
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Der Rückstellungsbewertung liegt das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode)  zu Grunde. Zur Deckung der Pensionsverpflichtung wurde kein Fonds gebildet. Biometrische Risiken  (Tod und Invalidität) sind gemäß Betriebsrentengesetz vom 8. Juni 1999 an einen Versicherer  ausgelagert worden.  
Dienstzeit- und Zinsaufwand werden im Personalaufwand ausgewiesen.  
Die versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste werden erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis  erfasst (siehe 5.10 Rückstellungen, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen).  
l) Verbindlichkeiten  
Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach der Effektivzinsmethode bewertet.  
Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen, bei denen SEO Leasingnehmer ist, werden in Höhe des  Barwertes der Leasingraten passiviert. Der Leasingnehmer erfasst einen Vermögenswert aus einem  Nutzungsrecht sowie eine Leasingverbindlichkeit im Zeitpunkt des Beginns des Leasingverhältnisses.  Die Höhe des Vermögenswerts entspricht im Zugangszeitpunkt der Höhe der Leasingverbindlichkeit  zuzüglich etwaiger anfänglicher direkter Kosten des Leasingnehmers. Die Leasingverbindlichkeit  bemisst sich als der Barwert der Leasingzahlungen, die während der Laufzeit des Leasingverhältnisses  gezahlt werden. Abgezinst werden die Zahlungen mit dem dem Leasingverhältnis zugrundeliegenden  Zinssatz, falls dieser verlässlich bestimmt werden kann. Sofern der Leasingnehmer diesen nicht ohne  weiteres ermitteln kann, verwendet er seinen Grenzfremdkapitalzinssatz. Dieser stellt den Zinssatz für  eine Mittelaufnahme mit ähnlicher Laufzeit und Besicherung dar, um den Vermögenswert in einer  vergleichbaren wirtschaftlichen Situation finanzieren zu können.  
Nach der erstmaligen Erfassung werden verzinsliche Darlehen unter Anwendung der  Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Gewinne und Verluste werden  erfolgswirksam erfasst, wenn die Verbindlichkeiten ausgebucht werden.  
m) Steuern  
Tatsächliche Ertragsteuern  
Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende Periode werden  mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung  an die Steuerbehörde erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und  Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Abschlussstichtag in den Ländern gelten, in denen der  Konzern tätig ist und zu versteuerndes Einkommen erzielt. Bei Bedarf werden Steuerrückstellungen  angesetzt.  
Der Staatsvertrag räumt SEO das Recht ein, eine 50%ige Reduzierung der Steuersätze für alle direkten  Steuern in Luxemburg geltend zu machen.  
Latente Steuern  
Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der Liability-Methode auf zum Abschlussstichtag  bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswertes bzw. einer  Schuld in der Bilanz und dem Steuerwert.  
Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede in dem Maße  erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen  das die abzugsfähigen temporären Differenzen verwendet werden können.  
Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, die in der Periode,  in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, voraussichtlich Gültigkeit erlangen  
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werden. Dabei werden die Steuersätze (und Steuergesetze) zugrunde gelegt, die zum  Abschlussstichtag gelten.  
n) Saldierung von Finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten  
Zahlungsmittel sowie kurzfristige Einlagen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden nur  dann saldiert, sodass nur der Nettobetrag in der Bilanz ausgewiesen wird, wenn zum gegenwärtigen  Zeitpunkt ein Rechtsanspruch besteht, die erfassten Beträge miteinander zu verrechnen, und  beabsichtigt ist, den Ausgleich auf Nettobasis herbeizuführen oder gleichzeitig mit der Realisierung des  betreffenden Vermögenswertes die dazugehörige Verbindlichkeit abzulösen.  
o) Erlöserfassung  
Erlöse werden erfasst, wenn der Übergang der Verfügungsmacht auf den Kunden erfolgt ist. Sie  werden zum beizulegenden Zeitwert des erhaltenen oder zu beanspruchenden Entgelts abzüglich  gewährter Skonti und Rabatte sowie der Umsatzsteuer oder anderer Abgaben bewertet. Die  Erlöserfassung setzt darüber hinaus die Erfüllung nachfolgend aufgelisteter Ansatzkriterien voraus:  
Erlöse aus Stromgeschäften  
Erlöse werden erfasst, wenn die Verfügungsmacht auf den Kunden erfolgt ist. Dies ist der Fall, wenn  der Strom in den Bilanzkreis der Abnehmer eingespeist wurde.  
Der zwischen SEO und RWE abgeschlossene Vertrag vom 21. Februar 1956 sowie der Zusatzvertrag  zwischen beiden Parteien von 1958 regelt die Deckung der Jahreskosten. Der Jahreskostenträger  RWE verpflichtet sich vertraglich, für die Bereitstellung und Nutzung des Pumpspeicherkraftwerks alle  anfallenden Aufwendungen inklusive Abschreibungen sowie einen fest definierten Gewinn zu  übernehmen, die SEO ihm in Rechnung stellt. Der Gewinn der Jahreskostengesellschaft SEO S.A. wird  dabei anhand einer vertraglich festgelegten Verzinsung des Gesellschaftskapitals ermittelt.  
In Bezug auf die in 2015 in Betrieb genommene Maschine 11 regelt der zwischen den Parteien SEO,  Großherzogtum Luxemburg, RWE und Enovos abgeschlossene Vertrag vom 18. August 2009 die  Nutzung der Maschine 11 sowie die Deckung der Jahreskosten, die der Maschine 11 zuzuordnen sind.  Die beiden Partner RWE und Enovos verpflichten sich, die Jahreskosten der Maschine 11, soweit es  sich um unmittelbare Kosten handelt, zu jeweils 50% bzw., soweit es sich um unmittelbare  Abschreibungen oder Finanzierungskosten handelt, im Verhältnis der jeweiligen Anteile an den  durchgeführten Investitionen zu übernehmen. Mittelbare Kosten werden der Maschine 11 mittels eines  Leistungsschlüssels zugeordnet. Enovos beteiligt sich bis zu einer Deckelung an diesen Kosten.  
Für die beiden von der SEO S.A. geführten Laufwasserkraftwerke Grevenmacher und Palzem bestehen  vergleichbare vertragliche Vereinbarungen zwischen SEO und RWE bzw. Enovos. Diese Verträge  regeln ebenfalls die Übernahme der Jahreskosten inklusive eines anteiligen Gewinns durch RWE und  Enovos zu jeweils 50%. Der in dem jeweiligen Laufwasserkraftwerk erzeugte Strom steht den beiden  Jahreskostenträgern zu.  
Zudem kauft die SEO S.A. den von ihrer Tochtergesellschaft Cefralux im Kraftwerk Schengen  produzierten Strom auf Grund von vertraglichen Vereinbarungen, die mit der oben beschriebenen  Jahreskostenregelung vergleichbar sind, wobei der Gewinn anhand einer am Kapitalmarkt orientierten  Verzinsung des Gesellschaftskapitals festgelegt wird. Den in Schengen produzierten und an Enovos  gelieferten Strom berechnet SEO an Enovos auf Basis der Jahreskosten zuzüglich eines Gewinns.  
Zinserträge  
Bei allen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten werden Zinserträge  anhand des Effektivzinssatzes erfasst. Dabei handelt es sich um den Kalkulationszinssatz, mit dem die  geschätzten künftigen Einzahlungen über die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments exakt auf den  
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Nettobuchwert des finanziellen Vermögenswerts abgezinst werden. Zinserträge werden in der Gewinn-  und Verlustrechnung als Teil der Finanzerträge ausgewiesen.  
p) Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten  
Der Konzern ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung  langfristiger nicht-finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine  jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Werthaltigkeit erforderlich, ermittelt der Konzern den  Nutzungswert der betroffenen Vermögenwerte. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts den  ermittelten Nutzungswert, ist der Vermögenswert wertgemindert und wird auf diesen Betrag  abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die erwarteten künftigen Cashflows unter  Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich  des Zinseffekts und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert  abgezinst.  
Der Konzern legt seiner Wertminderungsbeurteilung detaillierte Budget- und Prognoserechnungen  zugrunde. Solche Budget- und Prognoserechnungen erstrecken sich in der Regel über fünf Jahre bzw.  in gegebenen Fällen über die Dauer der entsprechenden Konzessionen. Für längere Zeiträume wird  eine langfristige Wachstumsrate bestimmt und zur Prognose der künftigen Cashflows nach dem fünften  Jahr angewandt.  
Für Vermögenswerte, mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts, wird zu jedem  Abschlussstichtag eine Überprüfung vorgenommen, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein zuvor  erfasster Wertminderungsaufwand nicht mehr länger besteht oder sich verringert hat. Wenn solche  Anhaltspunkte vorliegen, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des  Vermögenswerts vor. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht,  wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung der Annahmen  ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Die  Wertaufholung ist dahingehend begrenzt, dass der Buchwert eines Vermögenswerts weder seinen  erzielbaren Betrag noch den Buchwert übersteigen darf, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger  Abschreibungen ergeben hätte, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den  Vermögenswert erfasst worden wäre. Eine Wertaufholung wird erfolgswirksam erfasst.  
Für die Überprüfung der Werthaltigkeit des Buchwertes der nicht-finanziellen Vermögenswerte der  Cedecel France erstellt der Konzern eine jährlich aktualisierte Berechnung des Nutzungswertes.  Betrachtet werden hierfür sämtliche zur Stromerzeugung erforderlichen Vermögenswerte der vier  Laufwasserkraftwerke der Cedecel France, die zu diesem Zweck als zahlungsmittelgenerierende  Einheit zusammengefasst werden.  
Zur Ermittlung des erzielbaren Betrags dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit in Form eines  Nutzungswertes wird ein Business Plan mit folgenden Prämissen aufgestellt: Die Produktionsmengen  der Planjahre entsprechen dem langjährigen Durchschnittswert. Die Absatzpreise basieren auf  vorhandenen Marktinformationen und den aktuellen Preisindikationen der Strombörse EEX. Sehr  kurzfristige Preisschwankungen werden durch die Berücksichtigung der Preisentwicklung während  eines längerfristigen Zeitraums geglättet und so eine kurzfristige Volatilität ausgeschlossen. Der für die  Diskontierung der zukünftigen Geldflüsse verwendete Zinssatz vor Steuern setzt sich zusammen aus  einem langfristigen Marktzins und einem auf die Branche ausgelegten Risikoaufschlag. Die laufende  Konzession zur Nutzung der hydraulischen Wasserkraft wurde im Jahr 1994 an Cedecel France  übertragen. Sie hat eine Laufzeit bis März 2027 und kann um weitere 30 Jahre verlängert werden. Da  SEO grundsätzlich ein langfristiges Engagement in allen Geschäftsbereichen bereits in der  Vergangenheit realisiert hat und auch in Zukunft anstrebt, wurde die Verlängerung der Konzession um  30 Jahre bei der Ermittlung des erzielbaren Ertrags zugrunde gelegt. Ein entsprechender Antrag wurde  bereits bei den zwei zuständigen Präfekturen eingereicht.  
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2.4 Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  
Für die Aufstellung dieses Konzernabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses  zum 31. Dezember 2023 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert  übernommen. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz bilden die zum 1. Januar 2024 erstmals  anzuwendenden Standards und Interpretationen:  
•
Classifications of Liabilities as Current or Non-Current (Amendments to IAS 1)  
•
Lease Liability in a Sale and Leaseback (Amendments to IFRS 16)  
•
Non-Current Liabilities with Covenants (Amendments to IAS 1)  
•
Supplier Finance Arrangements (Amendments to IAS 7 and IFRS 7)  
Die erstmalige Anwendung dieser Änderungen und Verbesserungen haben keine Auswirkungen weder  auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns noch auf deren Darstellung.  
Eine Reihe von neuen Standards und Änderungen zu Standards sind in Berichtsperioden eines nach  dem 1. Januar 2024 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden, wobei eine vorzeitige Anwendung  möglich ist. Der Konzern hat die nachstehenden neuen oder geänderten Standards bei der Erstellung  dieses Konzernabschlusses nicht vorzeitig angewendet:  
•
IAS 21 Lack of Exchangeability [ab 01.01.2025]  
•
Amendments to the Classification and Measurement of Financial Instruments (Amendments to   IFRS 9 and IFRS 7) [ab 01.01.2026]  
•
Annual Improvements Volume 11 [ab 01.01.2026]  
•
IFRS 18 Presentation and Disclosure in Financial Statements [ab 01.01.2027]  
•
IFRS 19 Subsidiaries without Public Accountability [ab 01.01.2027]  
•
Sale or Contribution of Assets between an Investor and its Associate or Joint Venture   (Amendments to IFRS 10 and IAS 28)  
Die nach dem 1. Januar 2024 anzuwendenden neuen oder geänderten Standards und Interpretationen  haben voraussichtlich keine Auswirkungen weder auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des  Konzerns noch auf deren Darstellung, mit Ausnahme des IFRS 18. Das Management prüft derzeit die  Auswirkungen, insbesondere auf die Darstellung. Der Konzern wird die neuen oder geänderten  Standards und Interpretationen anwenden, sobald sie in Kraft treten.  
3. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen  
Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden vom Management Ermessensentscheidungen,  Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der zum Ende der Berichtsperiode  ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie die Angabe von  Eventualverbindlichkeiten auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene  Unsicherheit könnten jedoch Ergebnisse entstehen, die in zukünftigen Perioden zu Anpassungen des  Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen.  
Auf Grund der Besonderheiten des Vertragswerks der SEO S.A. und der Cefralux sind Schätzungen  hinsichtlich der Ertragslage dieser beiden Gesellschaften nicht erforderlich. Die bestehenden  Jahreskostenverträge zwischen SEO und RWE bzw. Enovos sowie zwischen Cefralux und SEO bzw.  Enovos verpflichten die Jahreskostenträger RWE und Enovos, alle anfallenden Aufwendungen  inklusive eines Gewinns zu übernehmen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs-  und Bewertungsmethoden, o) Ertragsrealisierung).  
Hinsichtlich der Ermessensentscheidungen, die das Management bezüglich IFRS 16  Leasingverhältnisse und IAS 32 Eigen- oder Fremdkapital getroffen hat, wird auf die Erläuterungen im  Kapitel 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, d)  Leasingforderungen und h) Eigenkapital verwiesen. Bei den Annahmen über die Werthaltigkeit der  Leasingforderung orientiert sich das Management aufgrund des besonderen Vertragswerks an der  
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Bonität des Schuldners und nicht an der Werthaltigkeit der Maschinen, die Gegenstand des Leasing-  verhältnisses sind. Erläuterungen hierzu finden sich in Kapitel 9. Zielsetzungen und Methoden des  Finanzrisikomanagements.  
Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Abschlussstichtag bestehende  Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein Risiko besteht, dass innerhalb des  nächsten Geschäftsjahres eine Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden  erforderlich sein wird, beschränken sich auf die Pensionsleistungen und die Durchführung von  Wertminderungstests.  
Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie der  Barwert der Pensionsverpflichtung werden anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen  ermittelt. Eine versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage diverser Annahmen.  Hierzu zählen die Bestimmung der Abzinsungssätze, künftiger Lohn- und Gehaltssteigerungen, der  Sterblichkeitsrate und künftiger Rentensteigerungen. Aufgrund der Komplexität der Bewertung, der  zugrundeliegenden Annahmen und ihrer Langfristigkeit reagiert eine leistungsorientierte Verpflichtung  höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Alle Annahmen werden zu jedem  Abschlussstichtag überprüft. Bei der Ermittlung des angemessenen Diskontierungssatzes orientiert  sich das Management an den aktuellen Marktzinssätzen. Die Sterberate basiert auf öffentlich  zugänglichen Sterbetafeln für das jeweilige Land. Künftige Lohn- und Gehalts- sowie  Rentensteigerungen basieren auf erwarteten künftigen Inflationsraten für das jeweilige Land.  
Bei der Erstellung des Business Plans für die Durchführung des Wertminderungstests für die  Vermögenswerte der Cedecel France (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, p) Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten) hat sich der  Konzern auf einen langjährigen Durchschnittswert der historischen Produktionsmengen und auf  Preisindikationen der EEX Strombörse für kommende Jahre gestützt. Zudem wurden bei der  Diskontierung der zukünftigen Geldflüsse ein langfristiger Marktzins und ein auf die Branche  ausgelegter Risikoaufschlag verwendet. Es können jedoch keine exakten Aussagen hinsichtlich der zu  erwartenden langfristigen Entwicklungen der Strompreise am Markt gemacht werden. Trotz aller  Vorsicht und Sorgfalt bei der Ermittlung des Wertminderungsbedarfs bleibt deshalb weiterer  Ermessensspielraum bei den getroffenen Entscheidungen.  
Im Konzern bestehen hinsichtlich der Auslegung steuerrechtlicher Vorschriften und Änderungen des  Steuerrechts nur geringe Unsicherheiten, da sich die Aktivitäten des Konzerns auf die Länder  Luxemburg, Deutschland und Frankreich beschränken, die über stabile Steuersysteme und  Besteuerungsverfahren verfügen. Latente Steueransprüche für nicht genutzte steuerliche  Verlustvorträge, sofern sie bestehen, werden in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist,  dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich  genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der latenten Steueransprüche, die aktiviert  werden, ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements bezüglich des erwarteten  Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens erforderlich.  
4. Erläuterungen zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung  
4.1 Umsatzerlöse  
Die Umsatzerlöse in Höhe von 42,013 Mio. EUR (Vorjahr: 33,876 Mio. EUR) enthalten ausschließlich  Erlöse aus Stromgeschäften.  
4.2 Sonstige betriebliche Erträge  
Die Sonstigen betrieblichen Erträge von 1,779 Mio. EUR (Vorjahr: 2,479 Mio. EUR) umfassen den  Ertrag aus Dienstleistungsverträgen, im Wesentlichen für die technische und kaufmännische  Betriebsführung, die Zuwendungen der öffentlichen Hand sowie die Auflösung von Rückstellungen. In  
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2023 enthalten sie zudem den Veräußerungsgewinn aus einem Grundstücksverkauf und den Ertrag  aus einer Vertragspönale gegenüber einem Lieferanten.  
Sonstige betriebliche Erträge (Werte in Euro) 2024 2023
Gewinn aus Abgängen von Sachanlagen 42.078,27 299.583,26
Erträge aus Dienstleistungsverträgen 1.579.308,84 2.036.067,58
Auflösung von Zuwendungen der öffentlichen Hand 25.323,91 46.325,52
Zuwendungen der öffentlichen Hand 82.739,23 81.447,28
Auflösung von Rückstellungen 50.012,37 7.926,89
Übrige 27,78 8.085,90
1.779.490,40 2.479.436,43
4.3 Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen  
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen umfassen zum überwiegenden Teil die Kosten für  Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten in Höhe von 6,202 Mio. EUR (Vorjahr: 7,786 Mio. EUR) im  Kraftwerk Vianden und in den Laufwasserkraftwerken, für die Gutschrift an den Luxemburger Staat von  2,367 Mio. EUR (Vorjahr: 2,320 Mio. EUR, siehe 13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen  und Personen) sowie für Honorare für Gutachten, Untersuchungen und sonstige Leistungen von 1,295  Mio. EUR ( Vorjahr: 1,701 Mio. EUR).  
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (Werte in

Euro)

2024

2023

Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe (664.740,92) (608.264,43)
Aufwendungen für bezogene Leistungen (12.606.410,38) (13.905.456,63)
(13.271.151,30) (14.513.721,06)
4.4 Personalaufwand  
Der Personalaufwand betrifft die SEO S.A. und die Cedecel France S.A.. Aufwendungen für die  betriebliche Altersversorgung fallen nur bei der SEO S.A. an.  
Personalaufwand (Werte in Euro) 2024 2023
Löhne und Gehälter (16.966.586,29) (16.509.841,57)
Soziale Abgaben (2.064.273,99) (2.160.840,74)
Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung (1.751.610,00) (1.758.587,00)
(20.782.470,28) (20.429.269,31)
Die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung belaufen sich auf 1,752 Mio. EUR (Vorjahr:  1,759 Mio. EUR) und bestehen aus den im Berichtsjahr erworbenen Versorgungsansprüchen sowie  dem Zinsanteil an Zuführungen zu Rückstellungen für Pensionen.  
Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 178 Personen (Vorjahr: 179), umgerechnet in  Mitarbeiteräquivalente 172 (Vorjahr: 172). In die Mitarbeiteräquivalente fließen die Vollzeitbeschäftigten  voll ein, die Teilzeitbeschäftigten bzw. befristet Beschäftigten werden nur in Höhe ihrer Teilzeitquote  bzw. ihrer Beschäftigungszeit im Verhältnis zur Jahresbeschäftigungszeit erfasst.  
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4.5 Abschreibungen und Wertminderungen  
Die Abschreibungen und Wertminderungen verteilen sich wie folgt: Auf Sachanlagen entfallen 1,645  Mio. EUR (Vorjahr: 1,628 Mio. EUR), auf immaterielle Vermögenswerte 0,260 Mio. EUR (Vorjahr:  0,275 Mio. EUR) und auf Vorräte 0,030 Mio. EUR (Vorjahr: 0,027 Mio. EUR). In den Abschreibungen  auf Sachanlagen sind 0,330 Mio. EUR (Vorjahr: 0,362 Mio. EUR) für Vermögenswerte aus  Nutzungsrechten enthalten (siehe 5.2 Sachanlagen).  
4.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen  
Sonstige betriebliche Aufwendungen (Werte in Euro) 2024 2023
Verlust aus Abgängen von Sachanlagen (134.006,03) (10.911,18)
Versicherungen (374.352,31) (403.648,85)
Mieten und Pachten (232.108,82) (216.841,53)
Sonstige Steuern und Abgaben (3.129.876,86) (432.031,28)
Allgemeine Verwaltungskosten (1.089.925,77) (977.456,01)
Übrige (939.021,81) (873.626,71)
(5.899.291,60) (2.914.515,56)
In den sonstigen Steuern und Abgaben ist ein Betrag in Höhe von 2,868 Mio. EUR (Vorjahr: 0,112 Mio.  EUR) enthalten, welcher in der Cedecel France erfasst wurde. Es handelt sich dabei um die sogenannte  „rente inframarginale“. Diese Abgabe beruht auf der Abschöpfung von über eine Erlösobergrenze  hinausgehenden Mehreinnahmen aus der Stromerzeugung aus sogenannten inframarginalen  Technologien. In Frankreich wurde die Anwendung dieser aus dem Jahr 2022 stammenden EU-  Verordnung, für das Jahr 2024 verlängert.  
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Aufwendungen für  Gremien sowie Reise- und Bewirtungskosten.  
Das Honorar der Abschlussprüfer für das Berichtsjahr beträgt insgesamt 213.855 EUR (Vorjahr: 97.245  EUR).  
4.7 Gewinnanteil an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden  
Der Gewinnanteil an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden,  betrifft das anteilige Ergebnis der Soler in Höhe von 2,101 Mio. EUR (Vorjahr: 3,782 Mio. EUR).  Erläuterungen hierzu siehe 5.3 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode  bilanziert werden.  
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4.8 Finanzergebnis  
Finanzergebnis (Werte in Euro) 2024 2023
Zinsen und ähnliche Erträge 14.371.798,69 14.519.112,36
Andere Finanzerträge 11.225,72 16.015,66
Finanzerträge 14.383.024,41 14.535.128,02
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  (9.186.657,68) (9.588.189,74)
Andere Finanzaufwendungen - (346,45)
Finanzaufwendungen (9.186.657,68) (9.588.536,19)
Finanzergebnis 5.196.366,73 4.946.591,83
Zinsen und ähnliche Erträge enthalten insbesondere Zinsen aus Leasinggeschäften von 14,197 Mio.  EUR (Vorjahr: 14,493 Mio. EUR) (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, d) Leasingforderungen).  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten die Zinsaufwendungen der langfristigen  Finanzverbindlichkeit gegenüber den Aktionären. Sie entsprechen der für das Folgejahr   auszuschüttenden Dividende der SEO S.A. in Höhe von 2,044 Mio. EUR. (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital).  Zudem sind in diesem Posten Zinsaufwendungen ausgewiesen, die hauptsächlich bei SEO S.A. für die  Inanspruchnahme von Krediten zur Finanzierung von Maschine 11 und sonstiger Investitionen anfallen.  
4.9 Ertragsteuern  
Ertragsteuern (Werte in Euro) 2024 2023
Tatsächliche Ertragsteuern (707.218,68) (4.958,52)
Latente Steuern (776.858,33) (702.470,00)
(1.484.077,01) (707.428,52)
In 2024 wurden im sonstigen Ergebnis Ertragsteuern auf die versicherungsmathematischen Gewinne  der Pensionsrückstellung in Höhe von 0,062 Mio. EUR (Vorjahr: 0,464 Mio. EUR) erfasst. Insgesamt  belaufen sich die im sonstigen Ergebnis verrechneten Ertragsteuern aus diesem Sachverhalt auf 1,714  Mio. EUR (Vorjahr: 1,777 Mio. EUR).  
Bei der Cedecel France S.A. bestehen keine steuerlichen Verlustvorträge mehr (Vorjahr: 6,345 Mio.  EUR). Die in Vorperioden erfassten aktiven latenten Steuern wurden im laufenden Geschäftsjahr in  voller Höhe verwendet (Vorjahr: 0,692 Mio. EUR).  
Die Beziehung zwischen Steueraufwand und dem bilanziellen Ergebnis vor Steuern wird anhand  folgender Informationen erläutert. Der gewichtete anzuwendende Steuersatz von rund 25,59%  (Vorjahr: 27,42%) beruht auf der Tatsache, dass in 2024 der Steueraufwand nicht mehr ausschließlich  in Luxemburg und Deutschland durch SEO und Cefralux anfällt, sondern auch in Frankreich wieder zu  versteuerndes Einkommen der Cedecel France zu berücksichtigen ist.  
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Steueraufwand (Werte in Euro) 2024 2023
Ergebnis vor Steuern 9.231.542,67 5.311.220,84
Erwarteter Steueraufwand (-) / Steuerertrag (2.362.098,60) (1.456.117,13)
Zunahme (-) / Abnahme des Steueraufwands resultierend aus:
Ausweis der Dividende in den Finanzaufwendungen (523.086,80) (560.469,48)
Sonderbesteuerung der Muttergesellschaft: zu versteuerndes

Einkommen laut Einzelabschluss

(61.196,44)

(481.800,41)

Ergebnis aus den Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen 537.468,73 1.036.831,66
Nicht abzugsfähigen Aufwendungen (Tantiemen und

Vermögensteuer)

(72.737,07)

(77.844,40)

Steuerfreien Inlandsdividendenerträgen 17.833,79 14.142,20
Steuerlichen Verlusten der Tochtergesellschaften 311.551,33 141.547,70
Sonderbesteuerung der Muttergesellschaft: latente Steuern 671.117,15 695.785,11
Sonstigem (2.929,10) (19.503,77)
Gebuchter Steueraufwand (-) / Steuerertrag (1.484.077,01) (707.428,52)
5. Erläuterungen zur Bilanz  
5.1 Immaterielle Vermögenswerte  
Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten die Wassernutzungsrechte der Cedecel France S.A. für  die Laufwasserkraftwerke an der französischen Mosel sowie Softwarelizenzen.  
Software für kaufmännische und technische Anwendungen wird über die Laufzeit der jeweiligen  Lizenzvereinbarung abgeschrieben. Bei den immateriellen Vermögenswerten der Cedecel France  entspricht die Nutzungsdauer der ursprünglich verbleibenden Konzessionsdauer von 33 Jahren. Sie  hat eine Restlaufzeit bis März 2027.  
5.2 Sachanlagen  
Die Sachanlagen setzen sich zusammen aus Grundstücken und Bauten, technischen Anlagen und  Maschinen, anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleisteten Anzahlungen  und Anlagen im Bau.  
Vom Nettobuchwert der Sachanlagen entfallen 0,866 Mio. EUR (Vorjahr: 0,727 Mio. EUR) auf  Nutzungsrechte aus Leasingverträgen, bei denen der Konzern Leasingnehmer ist. Es handelt sich  hierbei um Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung (siehe 2.3 Zusammenfassung  wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, l) Verbindlichkeiten). Die Leasingverträge  haben Laufzeiten zwischen vier und fünf Jahren. Bei den Leasingverträgen besteht zum Teil eine  Kaufoption, den Leasinggegenstand zum Vertragsende zu erwerben.  
Vermögenswerte aus

Nutzungsrechten

(Werte in Euro)

Buchwert

01.01.2024

Zugänge/

Abgänge(-)

Abschrei-

bung

Buchwert

31.12.2024

Betriebs- und

Geschäftsausstattung

727.383,73

468.282,22

329.663,02

866.002,93

Für technische Anlagen und Maschinen, die Gegenstand eines Finanzierungsleasing sind, wird eine  Leasingforderung ausgewiesen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, d) Leasingforderungen).  
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Entwicklung der Anschaffungskosten der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024  
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Werte in EUR)

Stand

01.01.2024

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2024

Kumulierte

Wertberichtigungen

31.12.2024

Restbuchwert

31.12.2024

Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 3.167.628,34 94.398,68 3.262.027,02 2.807.987,38 454.039,64
3.167.628,34 94.398,68 0,00 0,00 3.262.027,02 2.807.987,38 454.039,64
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 14.339.101,67 15.337,65 14.354.439,32 7.246.801,70 7.107.637,62
Technische Anlagen und Maschinen 21.010.622,58 104.170,29 14.200,00 21.128.992,87 18.550.943,28 2.578.049,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.815.743,30 1.335.887,48 2.094.232,47 14.057.398,31 10.400.985,24 3.656.413,07
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.143.779,12 41.004,10 (14.200,00) 1.170.583,22 1.170.583,22
51.309.246,67 1.496.399,52 0,00 2.094.232,47 50.711.413,72 36.198.730,22 14.512.683,50
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 54.476.875,01 1.590.798,20 0,00 2.094.232,47 53.973.440,74 39.006.717,60 14.966.723,14
63  
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Entwicklung der Abschreibungen und Wertminderungen der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024  
Abschreibungen und Wertminderungen (Werte in EUR)

Stand

01.01.2024

Planmäßige

Abschreibungen des

Berichtsjahres

Wertminderungen/

Wertaufholungen(-)

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2024

Restbuchwert

31.12.2024

Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.547.758,71 260.228,67 2.807.987,38 454.039,64
2.547.758,71 260.228,67 0,00 0,00 0,00 2.807.987,38 454.039,64
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 7.021.365,86 225.435,84 7.246.801,70 7.107.637,62
Technische Anlagen und Maschinen 18.108.515,31 442.427,97 18.550.943,28 2.578.049,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.348.531,37 977.179,83 1.924.725,96 10.400.985,24 3.656.413,07
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.170.583,22
36.478.412,54 1.645.043,64 0,00 0,00 1.924.725,96 36.198.730,22 14.512.683,50
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 39.026.171,25 1.905.272,31 0,00 0,00 1.924.725,96 39.006.717,60 14.966.723,14
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Entwicklung der Anschaffungskosten der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Werte in EUR)

Stand

01.01.2023

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2023

Kumulierte

Wertberichtigungen

Restbuchwert

31.12.2023

31.12.2023
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.908.350,52 208.229,95 296.358,62 245.310,75 3.167.628,34 2.547.758,71 619.869,63
2.908.350,52 208.229,95 296.358,62 245.310,75 3.167.628,34 2.547.758,71 619.869,63
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 14.346.956,48 7.096,35 14.951,16 14.339.101,67 7.021.365,86 7.317.735,81
Technische Anlagen und Maschinen 20.020.988,52 960.428,99 157.505,07 128.300,00 21.010.622,58 18.108.515,31 2.902.107,27
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.163.542,06 1.442.590,49 2.790.389,25 14.815.743,30 11.348.531,37 3.467.211,93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.083.023,63 514.619,18 (453.863,69) 1.143.779,12 1.143.779,12
51.614.510,69 2.924.735,01 (296.358,62) 2.933.640,41 51.309.246,67 36.478.412,54 14.830.834,13
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 54.522.861,21 3.132.964,96 0,00 3.178.951,16 54.476.875,01 39.026.171,25 15.450.703,76
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Entwicklung der Abschreibungen und Wertminderungen der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
Abschreibungen und Wertminderungen (Werte in EUR)

Stand

01.01.2023

Planmäßige

Abschreibungen des

Wertminderungen/

Wertaufholungen(-)

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2023

Restbuchwert

31.12.2023

Berichtsjahres
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.506.740,45 275.417,83 234.399,57 2.547.758,71 619.869,63
2.506.740,45 275.417,83 0,00 0,00 234.399,57 2.547.758,71 619.869,63
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 6.796.613,92 224.751,94 7.021.365,86 7.317.735,81
Technische Anlagen und Maschinen 17.853.339,43 383.475,88 128.300,00 18.108.515,31 2.902.107,27
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.119.579,23 1.019.341,39 2.790.389,25 11.348.531,37 3.467.211,93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.143.779,12
37.769.532,58 1.627.569,21 0,00 0,00 2.918.689,25 36.478.412,54 14.830.834,13
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 40.276.273,03 1.902.987,04 0,00 0,00 3.153.088,82 39.026.171,25 15.450.703,76
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Anlagen im Bau in Höhe von 7,179 Mio. EUR (Vorjahr: 6,080 Mio. EUR), die nach ihrer Fertigstellung  dem Finanzierungsleasing zuzuordnen sind, werden ebenfalls bei den sonstigen finanziellen  Vermögenswerten ausgewiesen.  
Die Abgänge ergaben sich aus der Veräußerung und Verschrottung von Sachanlagen.  
Für die Vermögenswerte der Cedecel France wurde erstmalig im Jahr 2012 ein  Wertminderungsaufwand erfasst. Aufgrund der sich positiv auswirkenden externen Einflüsse auf die  Ertragskraft der Cedecel France in Form steigender Marktpreise kam es in den Geschäftsjahren 2021  und 2022 zu einer teilweisen Aufwertung der betroffenen Vermögenswerte der Cedecel France. Für  den Wertminderungstest 2024 wurde der Zinssatz für die Diskontierung der zukünftigen Geldflüsse auf  6,9 % (Vorjahr 8,0 %) festgelegt. Im Geschäftsjahr 2024 ergab sich keine Notwendigkeit, die  Wertansätze der Vermögensgegenstände zu verändern. Zum Berichtsstichtag beträgt die  Wertminderung 1,274 Mio. EUR.  
Die Sensitivitätsanalyse in Bezug auf die wesentlichen Prämissen zeigt in der folgende Tabelle die  Veränderung des ermittelten Zeitwerts in Mio. EUR durch Veränderung des Zinssatzes für die  Diskontierung der zukünftigen Geldflüsse, der durchschnittlichen Erlöse je MWh sowie der jährlichen   Produktionsmenge (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, p) Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten).  
Sensitivitätsanalyse (Werte in Mio. EUR)
-1,0% -0,5% 0,5% 1,0%
Veränderung Zinssatz (6,90%)
0,352 0,168 -0,153 -0,294
-4,00 € -2,00 € 2,00 € 4,00 €
Veränderung Erlöse (66,55 €/MWh)
-0,940 -0,481 0,481 0,962
-2.000 -1.000 1.000 2.000
Veränderung Produktion (30.072 MWh)
-1,068 -0,553 0,553 1,037
5.3 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden  
Der Posten Anteile an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, in  Höhe von 15,951 Mio. EUR (Vorjahr: 16,373 Mio. EUR) spiegelt den Anteil der SEO S.A. am  Eigenkapital des Teilkonzerns Soler wider. Die Abnahme im Vergleich zum Vorjahr beinhaltet das  anteilige Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 abzüglich der im Geschäftsjahr ausgeschütteten  anteiligen Dividende.  
Soler ist eine Gesellschaft luxemburgischen Rechts in der Form einer Société Anonyme, eingetragen  beim Registergericht Luxemburg unter der Nr. B 82.870. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in L-  1142 Luxemburg, 2, rue Pierre d’Aspelt. SEO und Enovos haben in 2011 ihre Beteiligungen an  mehreren Windparkgesellschaften in die Soler eingebracht, um ihre Aktivitäten im Bereich der  Windkraft zu bündeln und gemeinsam zukunftsorientierte Strategien für den Ausbau der Windkraft in  Luxemburg zu entwickeln und umzusetzen.  
Im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Soler bestehen für den Konzern folgende Risiken,  insbesondere finanzieller Natur: Einerseits können den Kosten der Projektentwicklung für potentielle  neue Standorte unter Umständen keine zukünftigen Erlöse gegenüberstehen, sofern ein Projekt nicht  realisiert wird, weil es sich als nicht durchführbar oder nicht ausreichend rentabel erweist. Zur  Reduzierung dieses Risikos erstellt das Management der Soler sehr früh im Projektverlauf eine  
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Risikoanalyse mit dem Ziel, die Risiken mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit vorrangig zu  untersuchen und abzuarbeiten, um im Falle einer Nicht-Realisierung des Projekts die Kosten so gering  wie möglich zu halten. Andererseits besteht das Risiko, dass Ertragsprognosen, die für die Berechnung  der Rentabilität eines Windparkprojekts zu Grunde gelegt wurden, nicht eintreten und das Projekt  deshalb nicht die erwartete Rendite erzielt. Diesem Risiko wird entgegengetreten, indem für jeden  geplanten Standort auf der Basis von ausführlichen Windmessungen mindestens zwei Gutachten für  Ertragsprognosen von zwei voneinander unabhängigen Dritten erstellen werden. Die Verkaufspreise  des aus Windenergie erzeugten Stroms sind für einen begrenzten Zeitraum anfangs staatlich  subventioniert. Dem Risiko, dass nach Ablauf dieser Subventionsphase ein nicht adäquater  Verkaufspreis auf dem Strommarkt erzielt werden kann, wird in den Prognoserechnungen durch  entsprechende Abschläge Rechnung getragen.  
Die Analyse der bestehenden vertraglichen Vereinbarungen hat ergeben, dass der Konzern keine  alleinige Beherrschung über die Soler ausübt. Es handelt sich vielmehr um Verträge, bei denen SEO  und Enovos als einzige Aktionäre die gemeinschaftliche Führung der Soler festgelegt haben. Dies  drückt sich einerseits in den Besitzverhältnissen aus, wobei SEO und Enovos jeweils 50% des  Aktienkapitals der Soler von 18,240 Mio. EUR (Vorjahr: 18,240 Mio. EUR) halten, andererseits in der  Zusammensetzung des Verwaltungsrats, in dem die beiden Aktionäre zu jeweils 50% vertreten sind,  mit exakt denselben Stimmrechten. Somit ist Soler ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) im  Sinne von IFRS 11 und gemäß IAS 28 nach der Equity-Methode zu bilanzieren.  
In die Equity-Bilanzierung fließt das anteilige Eigenkapital des Teilkonzerns Soler ein, der die Soler S.A.  sowie deren Beteiligungen an mehreren Windparkgesellschaften umfasst (siehe 16. Angaben zum  Beteiligungsbesitz).  
Die folgende Übersicht zeigt die wesentlichen Posten von Bilanz und GuV-Rechnung des Teilkonzerns  Soler für die Geschäftsjahre 2024 und 2023:  
Teilkonzern Soler (Werte in Mio. Euro) 31.12.2024 31.12.2023
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 117,263 117,569
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 7,432 7,948
Sonstige Vermögenswerte 6,578 9,413
Cash 6,036 10,602
Eigenkapital 31,901 32,746
Auf andere Gesellschafter entfallendes Eigenkapital 4,768 4,526
Zuwendungen der öffentlichen Hand 24,644 18,750
Finanzverbindlichkeiten 63,340 74,338
Rückstellungen 9,635 9,511
Sonstige Verbindlichkeiten 3,021 6,862
Umsatzerlöse und sonstige Erträge 24,963 24,276
Abschreibungen und Wertminderungsaufwand (10,122) (7,427)
Personalaufwand (1,553) (0,818)
Zinsen und ähnliche Erträge 0,125 0,212
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (2,032) (1,040)
Ertragsteuern (0,872) (1,287)
Ergebnis 4,201 7,564
Insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau neuer Windkraftanlagen hat der Teilkonzern Soler ein  Bestellobligo gegenüber mehreren Lieferanten von insgesamt 20,405 Mio. EUR. Soler S.A. verfügt über  Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen bis ins Jahr 2033 für drei Laufwasserkraftwerke, die zum   31.12.20242024-12-31 mit einem Betrag von 2,341 Mio. EUR in den Sachanlagen enthalten sind. Weitere  
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Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen bestehen in verschiedenen Windparkgesellschaften mit  Grundstückseigentümern, auf deren Grundstücken sich Windkraftanlagen der Gesellschaften befinden.  Sie sind zum 31.12.2024 mit einem Betrag von 2,936 Mio. EUR im Sachanlagevermögen des  Teilkonzerns Soler enthalten.  
Bei einer in 2020 abgeschlossenen Kreditvereinbarung der Soler S.A. ist die Gewährung des  Bankdarlehens mit der Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen verbunden. Die Gewährung der  übrigen Bankkredite zur Finanzierung der Windkraftanlagen ist nicht an die Einhaltung von Kennzahlen  geknüpft. Lediglich die Übermittlung des Jahresabschlusses an die Banken hat zu erfolgen.  
Der Beteiligungsbuchwert des Teilkonzerns Soler zum 31. Dezember 2024 beträgt 15,951 Mio. EUR  (Vorjahr: 16,373 Mio. EUR), entsprechend dem 50%igen Anteil des Konzerns am Eigenkapital des  Teilkonzerns Soler.  
5.4 Finanzielle Vermögenswerte  
Finanzielle

Vermögenswerte

(Werte in Euro)

31.12.2024

31.12.2023

Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Leasingforderungen 267.391.190,72 11.876.198,64 279.267.389,36 273.262.213,85 11.257.060,51 284.519.274,36
Forderungen aus

Lieferungen und

Leistungen

-

1.905.897,39

1.905.897,39

-

1.961.545,33

1.961.545,33

Sonstige finanzielle

Forderungen und

Vermögenswerte

-

99.339,67

99.339,67

-

199.512,15

199.512,15

267.391.190,72 13.881.435,70 281.272.626,42 273.262.213,85 13.418.117,99 286.680.331,84
Die Leasingforderungen resultieren aus den Finanzierungsleasingverhältnissen mit RWE und Enovos  (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, d)  Leasingforderungen und 13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen).  
Die Summe der undiskontierten zu erhaltenden Leasingzahlungen setzt sich wie folgt zusammen:  
Leasingforderungen (Werte in

Euro)

31.12.2024

bis 1 Jahr

31.12.2024

über 1 Jahr

bis 5 Jahre

31.12.2024

über 5 Jahre

31.12.2024

Gesamt

Summe der zu erhaltenden

Leasingzahlungen

25.519.024,04

94.931.903,30

377.158.365,82

497.609.293,16

Leasingforderungen (Werte

in Euro)

31.12.2023

bis 1 Jahr

31.12.2023

über 1 Jahr

bis 5 Jahre

31.12.2023

über 5 Jahre

31.12.2023

Gesamt

Summe der zu erhaltenden

Leasingzahlungen

25.218.088,17

95.769.047,64

392.829.420,90

 513.816.556,71

Die Bruttoinvestition in die Leasingverhältnisse ist wie folgt auf den Barwert der ausstehenden  Leasingzahlungen überzuleiten:  
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Leasingverhältnisse (Werte in Euro) 31.12.2024 31.12.2023
Bruttoinvestition in die Leasingverhältnisse * 409.931.247,08 403.770.564,11
Erhaltene Tilgungszahlungen (130.248.528,89) (118.815.308,21)
Risikovorsorge gemäß IFRS 9 (415.328,83) (435.981,54)
Barwert der ausstehenden Mindestleasingzahlungen 279.267.389,36 284.519.274,36
In der Berichtsperiode wurden Bruttoinvestitionen in neue Leasinggeschäfte, vermindert um die nicht  realisierten Finanzerträge, in Höhe von 6,161 Mio. EUR (Vorjahr: 4,271 Mio. EUR) abgeschlossen.  
Der Zinsertrag aus Leasingverhältnissen beträgt in 2024 14,197 Mio. EUR (Vorjahr: 14,493 Mio. EUR).  
Zum 31. Dezember 2024 beträgt der noch nicht realisierte Finanzertrag 217,927 Mio. EUR (Vorjahr:  228,861 Mio. EUR). Die nicht garantierten Restwerte betragen 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).  
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich zusammen aus Forderungen an  Stromabnehmer sowie in Rechnung gestellte Dienstleistungen. Es handelt sich ausschließlich um  kurzfristige, nicht überfällige Forderungen. In 2024 und 2023 wurden keine Einzelwertberichtigungen  vorgenommen.  
Für alle finanziellen Vermögenswerte wird eine Risikovorsorge gemäß IFRS 9 erfasst und jeweils mit  den Anschaffungskosten verrechnet. Die Risikovorsorge wurde im laufenden Geschäftsjahr, wie im  Vorjahr, nicht in Anspruch genommen. In 2024 beträgt die Risikovorsorge für Leasingforderungen 0,415  Mio. EUR, für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,039 Mio. EUR und für sonstige finanzielle  Forderungen und Vermögenswerte 0,002 Mio. EUR, insgesamt also 0,456 Mio. EUR (Vorjahr: 0,487  Mio. EUR).  
5.5 Vorräte  
Bei den Vorräten handelt es sich um Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Material. Die Vorräte unterliegen  keinen Verfügungsbeschränkungen; andere Belastungen liegen nicht vor.  
5.6 Sonstige nicht-finanzielle Forderungen und Vermögenswerte  
In diesem Posten sind überwiegend Steuerforderungen und -vorauszahlungen (außer für  Ertragsteuern) und Forderungen gegenüber Sozialversicherungsträgern enthalten.  
5.7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente  
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente setzen sich wie folgt zusammen:  
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Werte in Euro) 31.12.2024 31.12.2023
Bankguthaben 17.032.268,92 6.538.111,13
Kassenbestand 1.047,87 728,08
17.033.316,79 6.538.839,21
5.8 Eigenkapital  
Die Gliederung des Konzerneigenkapitals ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung  dargestellt.  
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Die Bewertungsrücklagen in Höhe von -12,028 Mio. EUR zum 31. Dezember 2024 (Vorjahr: -11,885  Mio. EUR) resultiert aus den nicht realisierten versicherungsmathematischen Verlusten der  Pensionsverpflichtungen. Insgesamt wurden zum Bilanzstichtag 1,714 Mio. EUR aktive latente Steuern  im sonstigen Ergebnis verrechnet.  
Das gezeichnete Kapital sowie die auszuschüttende Dividende der Muttergesellschaft SEO S.A. sind  in den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs-  und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital).  
Die Muttergesellschaft SEO S.A. verfügt über kein genehmigtes Kapital. Zum 31. Dezember 2024 war  das gezeichnete Kapital der SEO S.A. voll einbezahlt.  
Struktur des gezeichneten Kapitals der SEO S.A.:  
Aktientyp

Anzahl

Nennwert pro Aktie

(EUR)

Nennwert insgesamt

(EUR)

Stammaktien (A) 200.000,00 124,25 24.850.000,00
Vorzugsaktien (B) * 49.232,80 124,25 6.117.175,40
Insgesamt 249.232,80 30.967.175,40
*14.461,8 Vorzugsaktien sind gestückelt in 72.309 Fünftel-Aktien zum Nennwert von je 24,85 EUR (insgesamt 1.796.879 EUR).  
Vorzugsaktien beinhalten das Anrecht auf eine höhere Dividende im Vergleich zu Stammaktien.  
Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien 01.01.2024 Veränderungen 31.12.2024
Stammaktien (A) 200.000,00 - 200.000,00
Vorzugsaktien (B) * 45.309,20 - 45.309,20
Insgesamt 245.309,20 - 245.309,20
Die Muttergesellschaft SEO S.A. hält 2.815 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 124,25 EUR  und 5.543 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 24,85 EUR, insgesamt 1,57% des gezeichneten  Kapitals.  
Jährlich wurden 5% des Ergebnisses des Geschäftsjahres bei SEO vorweg zur Bildung von gesetzlich  vorgeschriebenen Rücklagen verwandt. Diese Vorwegzuweisung ist nicht mehr vorgeschrieben, wenn  die Rücklagen den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals erreicht haben. Die gesetzliche Rücklage  ist in voller Höhe einbezahlt und darf nicht ausgeschüttet werden.  
Um den gesetzlichen Regularien in Frankreich zu entsprechen, hat SEO in 2018 eine Aktie der Cedecel  France S.A. an einen anderen Gesellschafter übertragen. Wegen der Geringfügigkeit des Anteils des  auf andere Gesellschafter entfallenden Eigenkapitals (eine Aktie von 472.500 Aktien, das entspricht  0,0002%) verzichtet der Konzern auf dessen Ausweis in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung  bzw. im sonstigen Ergebnis, in der Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie bei sämtlichen Angaben  im Anhang (siehe 2.2 Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze).  
5.9 Zuwendungen der öffentlichen Hand  
Die Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von 0,025 Mio. EUR betrafen im Vorjahr staatliche  Kapitalsubventionen zugunsten der Cefralux für den Bau des Kraftwerks Schengen-Apach. Die  Kapitalsubvention wurde über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögenswerte bis 2024  vollständig aufgelöst.  
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5.10 Rückstellungen  
Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:  
Rückstellungen (Werte in Euro) 31.12.2024 31.12.2023
Langfristig Kurzfristig Langfristig Kurzfristig
Rückstellungen für betriebliche

Pensionsverpflichtungen

27.765.187,0

-

28.604.487,00

-

Sonstige Rückstellungen 1.397.812,00 615.934,71 1.492.375,00 613.303,84
29.162.999,00 615.934,71 30.096.862,00 613.303,84
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich größtenteils um Rückstellungen, die aus  Verpflichtungen gegenüber aktiven und ehemaligen Mitarbeitern aus dem Kollektivvertrag und  vergleichbaren Zusagen resultieren (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, k) Rückstellungen), sowie um Rückstellungen für nicht in Anspruch  genommenen Urlaub.  
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
Gemäß dem im März 2009 abgeschlossenen Kollektivvertrag wurden die bestehenden  endgehaltsabhängigen Versorgungsordnungen aus dem Jahre 1975 (VO 75) bzw. 1988 (VO 88) zum  31.12.2009 geschlossen. Alle aktiven Mitarbeiter wurden zum 1. Januar 2010 in eine neue  beitragsgebundene Versorgungsordnung (VO 2010) überführt. Die Überführung erfolgte  besitzstandwahrend. Die abgelösten Versorgungsordnungen hatten eine Gehaltsdynamik  vorweggenommen, wohingegen die neue Versorgungsordnung VO 2010 Gehaltsanpassungen erst  dann berücksichtigt, wenn sie tatsächlich eintreten. Versorgungsansprüche von Rentnern und  ausgeschiedenen Mitarbeitern aus den bisherigen Versorgungsordnungen sind nach wie vor gemäß  den ursprünglichen Zusagen geregelt.  
Der Konzern erfasst alle versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste in der Berichtsperiode,  in der sie anfallen, in Übereinstimmung mit IAS 19.93A im sonstigen Ergebnis.  
Die Höhe der Rückstellung wird nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Dabei  werden folgende Rechnungsannahmen zu Grunde gelegt:  
31.12.2024 31.12.2023
Rechnungsannahmen
Inland Ausland Inland Ausland
Rechnungszins 3,15% 3,30% 3,20% 3,30%
Gehaltsdynamik 4,50% 4,50% 4,50% 4,50%
Rentendynamik 2,50% 2,50% 2,50% 2,50%
Fluktuation 4,00% 4,00% 4,00% 4,00%
Renteneintrittsalter (Jahre) 60 57-60 60 57-60
Die Berechnungen wurden mit Hilfe der „IGSS-Tafeln“ mit einer Alterskorrektur von fünf Jahren (Inland)  bzw. gemäß den Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Ausland) durchgeführt. Es wurde die  Ausscheideordnung des Aktiven Bestandes mit einer verbleibenden durchschnittlichen Dienstzeit von  16,7 Jahren zu Grunde gelegt. Die Pensionsrückstellung setzt sich wie folgt zusammen:  
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Rückstellung für Pensionsverpflichtungen (Werte in Euro) 31.12.2024 31.12.2023
Pensionsverpflichtung Inland 24.991.676,00 25.855.925,00
Pensionsverpflichtung Ausland 2.773.511,00 2.748.562,00
Gesamtverpflichtung 27.765.187,00 28.604.487,00
In den Geschäftsjahren 2024 und 2023 haben sich die Pensionsverpflichtungen wie folgt entwickelt:  
Rückstellung für Pensionsverpflichtungen (Werte in Euro) 2024 2023
Stand 01.01. 28.604.487,00 25.610.457,00
Laufender Dienstzeitaufwand 857.819,00 835.257,00
Zinsaufwand 893.791,00 923.330,00
Im Periodenergebnis erfasster Aufwand (Zwischensumme) 1.751.610,00 1.758.587,00
Gezahlte Versorgungsleistungen, Übertragungen (2.671.763,00) (2.329.268,00)
Erfahrungsbedingte versicherungsmathematische Gewinne /

(28.780,00) 1.453.912,00
Verluste
Änderungsbedingte, versicherungsmathematische Gewinne /

Verluste finanzieller Natur

109.633,00

2.110.799,00

Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne / Verluste

(Zwischensumme)

80.853,00

3.564.711,00

Stand 31.12. 27.765.187,00 28.604.487,00
Für die kommenden Geschäftsjahre wird der Aufwand für Pensionsrückstellungen wie folgt geschätzt:  2025: 1,737 Mio. EUR, 2026: 1,755 Mio. EUR, 2027: 1,772 Mio. EUR, 2028: 1,790 Mio. EUR, 2029:  1,807 Mio. EUR.  
Eine Sensibilitätsanalyse der wichtigsten Hypothesen hat folgende Auswirkungen auf die Höhe der  Pensionsrückstellung ergeben:  
Pensionsrückstellung (in Mio. EUR) bei Veränderung -0,50% +0,50%
Rechnungszins 29,096 26,536
Gehaltsdynamik 27,702 27,830
Rentendynamik 27,010 28,573
-1 Jahr +1 Jahr
Sterbetafel 28,648 26,900
Im Geschäftsjahr 2024 haben sich die sonstigen Rückstellungen wie folgt entwickelt:  
Sonstige

Rückstellungen

(Werte in Euro)

Stand

01.01.2024

Zuführungen

Auflösungen

Inanspruch-

nahmen

Stand 31.12.2024

2.105.678,84 686.962,06 (50.012,37) (728.881,82) 2.013.746,71
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5.11 Finanzverbindlichkeiten  
Finanzverbindlichkeiten

(Werte in Euro)

31.12.2024

31.12.2023

Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Verbindlichkeiten

gegenüber

Kreditinstituten

130.585.536,52

15.943.577,63

146.529.114,15

142.338.200,30

16.063.943,13

 158.402.143,43

Leasingverbindlichkeiten 596.294,89 287.724,33 884.019,22 470.647,50 267.865,09 738.512,59
Verbindlichkeiten

gegenüber Aktionären

44.917.175,40

3.867.407,92

48.784.583,32

46.467.175,40

3.833.272,60

50.300.448,00

176.099.006,81 20.098.709,88 196.197.716,69 189.276.023,20 20.165.080,82 209.441.104,02
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt 146,529 Mio. EUR beinhalten mit  77,500 Mio. EUR den langfristigen Kredit mit festem Zinssatz eines Luxemburger Bankenkonsortiums  zur Finanzierung der Maschine 11 in Höhe von ursprünglich 155,000 Mio. EUR. Zusätzliche Kredit-  verträge der SEO von insgesamt 82.550 Mio. EUR, ebenfalls mit festem Zinssatz, stehen zum  Bilanzstichtag noch mit 65,180 Mio. EUR zu Buche. In den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber  Kreditinstituten sind zum 31. Dezember 2024 im Wesentlichen abgegrenzte Zinsen in Höhe von 3,244  Mio. EUR (Vorjahr: 3,366 Mio. EUR) und die zehnte Tilgungsrate von 7,750 Mio. EUR für den  langfristigen Bankkredit der Maschine 11 enthalten.  
Ein langfristiger Bankkredit der Cefralux in Höhe von 0,605 Mio. EUR (Vorjahr: 0,803 Mio. EUR) zur  Finanzierung von Erneuerungsmaßnahmen im Kraftwerk Schengen-Apach ist ebenfalls in den  Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.  
Bei den Leasingverbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing-  Verhältnissen (siehe 5.2 Sachanlagen). Die Leasingverträge betreffen die Betriebs- und  Geschäftsausstattung. In 2024 sind Leasingzahlungen von insgesamt 0,331 Mio. EUR erfolgt, darin  enthalten sind Zinsen in Höhe von 0,029 Mio. EUR. Die ausstehenden Leasingzahlungen zum  31.12.2024 stellen sich wie folgt dar:  
Leasingzahlungen (Werte in Euro)

Bis 1 Jahr

Über 1

Jahr

bis 5 Jahre

Über 5

Jahre

Total

Summe der künftigen zu erwartenden

Leasingzahlungen

315.608.16

628.203,72

-

943.811,88

Barwert der künftigen zu erwartenden

Leasingzahlungen

287.724,33

596.294,89

-

884.019,22

Die Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären ergeben sich aus dem Ausweis des gezeichneten Kapitals  sowie der auszuschüttenden Dividende der Muttergesellschaft SEO S.A. in den  Finanzverbindlichkeiten (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungs-  methoden, h) Eigenkapital). Zudem beinhalten sie zwei langfristige Kredite von jeweils 7,750 Mio. EUR  (Vorjahr: jeweils 8,525 Mio. EUR) gegenüber RWE und Enovos.  
Für Kredite sind Forderungen gegenüber RWE und Enovos als Sicherheit abgetreten und es besteht  ein negativer Pledge für Beteiligungen, Kraftwerksanlagen des Pumpspeicherkraftwerks Vianden und  für die sich aus den jeweiligen Kreditverträgen ergebenden Forderungen. Die Gewährung der  Bankkredite ist nicht an die Einhaltung bestimmter Kennzahlen geknüpft. Lediglich die Übermittlung  des Jahresabschlusses an die Banken hat zu erfolgen.  
Es bestehen keine Finanzverbindlichkeiten in Fremdwährungen.  
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5.12 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind allesamt kurzfristig und werden zu  fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Darin enthalten sind auch die Verbindlichkeiten  gegenüber RWE aus Vorauszahlungen auf Jahreskosten des Kraftwerks Vianden und der SEO-  Laufwasserkraftwerke an der Mosel und für Investitionen.  
5.13 Latente Steuern  
Die aktiven und passiven latenten Steuern betreffen temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz  von Vermögenswerten bzw. Schulden in der Bilanz und dem Steuerwert.  
Die aktiven latenten Steuern für die steuerlichen Verlustvorträge der Cedecel France wurden in 2024  in voller Höhe in Anspruch genommen (Vorjahr: 0,692 Mio. EUR).  
31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2023
Latente Steuern (Werte in Euro)

Aktive

latente

Steuern

Passive

latente

Steuern

Aktive

latente

Steuern

Passive

latente

Steuern

Pensionsrückstellungen 1.714.373,00 613.484,80 1.776.694,00 613.303,02
Übrige Rückstellungen - 212.432,79 - 210.219,69
Steuerliche Verlustvorträge - - 692.000,00 -
Leasingverträge - 4.907.206,74 - 4.824.743,29
1.714.373,00 5.733.124,33 2.468.694,00 5.648.266,00
Entwicklung passive latente Steuern (Werte in Euro) 2024 2023
Stand 01.01. 5.648.266,00 5.074.296,00
Steueraufwand im Jahresergebnis erfasst (84.858,33) (573.970,00)
Stand 31.12. 5.733.124,33 5.648.266,00
Entwicklung aktive latente Steuern (Werte in Euro) 2024 2023
Stand 01.01. 2.468.694,00 2.133.603,00
Im sonstigen Ergebnis erfasst (62.321,00 463.591,00
Steueraufwand im Jahresergebnis erfasst (692.000,00) (128.500,00)
Stand 31.12. 1.714.373,00 2.468.694,00
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5.14 Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten  
Sonstige nicht-finanzielle

Verbindlichkeiten (Werte in Euro)

31.12.2024

31.12.2023

Langfristig Kurzfristig Langfristig Kurzfristig
Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben - 4.200.492,25 - 786.983,05
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen

Sicherheit

-

1.476.847,73

- 1.463.996,80
Verbindlichkeiten aus sonstigen

Verpflichtungen

-

1.549.334,53

- 1.549.334,53
Übrige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten - 634.860,97 - 785.635,73
0,00 7.861.535,48 0,00 4.585.950,11
Bei den Verbindlichkeiten aus Steuern handelt es sich in 2024 hauptsächlich um die „rente  inframarginale“ bei der Cedecel France in Höhe von 2,823 Mio. EUR (siehe 4.6 Sonstige betriebliche  Aufwendungen), sowie in 2023 und 2024 um Steuern aus dem Personalbereich.  
Als Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sind insbesondere die noch abzuführenden  Beiträge an Sozialversicherungen ausgewiesen.  
Die Verbindlichkeiten aus sonstigen Verpflichtungen betreffen eine Zahlungsverpflichtung gegenüber  RWE.  
Die übrigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten beinhalten hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber  der Belegschaft.  
Bezüglich der beizulegenden Zeitwerte der sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten siehe 6.  Finanzinstrumente.  
6. Finanzinstrumente  
IFRS 9 unterscheidet drei Bewertungsmodelle für die finanziellen Vermögenswerte:  
•
Diejenigen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden.  
•
Diejenigen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und deren Aufwendungen und   Erträge im Periodenergebnis erfasst werden (at fair value through profit or loss, FVTPL).  
•
Diejenigen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und deren Aufwendungen und   Erträge im sonstigen Ergebnis erfasst werden (at fair value through other comprehensive  income, FVTOCI).  
Die Klassifizierung wird festgelegt, wenn der finanzielle Vermögenswert erstmalig angesetzt wird und  ist abhängig vom Resultat sowohl der Geschäftsmodellprüfung als auch der Zahlungsstromprüfung.  
•
Geschäftsmodellprüfung: Ist die Zielsetzung des Geschäftsmodells des Unternehmens, die   finanziellen Vermögenswerte zu halten, um so die vertraglichen Zahlungsströme zu  vereinnahmen, oder wird das Ziel des Geschäftsmodells sowohl durch die Vereinnahmung der  vertraglichen Zahlungsströme als auch die Veräußerung der finanziellen Vermögenswerte  erreicht oder werden finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken vor ihrer Fälligkeit  veräußert?  
•
Zahlungsstromprüfung: Enthalten die vertraglichen vereinbarten Zahlungsströme   ausschließlich Zins- und Tilgungskomponenten auf den ausstehenden Kapitalbetrag, oder  enthalten sie andere Komponenten, z.B. zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos?  
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SEO weist in der Konzernbilanz folgende finanzielle Vermögenswerte aus: Leasingforderungen,  sonstige finanzielle Forderungen und Vermögenswerte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Sämtliche finanziellen Vermögenswerte werden  von SEO mit dem Ziel gehalten, die vertraglich vereinbarten Zahlungsströme zu vereinnahmen. Zudem  enthalten die Zahlungsströme, die im Zusammenhang mit diesen Vermögenswerten stehen,  ausschließlich Zins- und Tilgungskomponenten. Alle finanziellen Vermögenswerte sind ausnahmslos  zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten.  
Bei finanziellen Vermögenswerten wird die Risikovorsorge auf Grundlage der erwarteten Verluste  bestimmt. (ECL - Expected Credit Loss model),. Dies gilt für finanzielle Vermögenswerte, die zu   fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden und für Leasingforderungen im Anwendungsbereich von IFRS 16 Leasingverhältnisse. Mit Ausnahme finanzieller Vermögenswerte,  die bereits eine Wertminderung bei Zugang aufweisen, müssen erwartete Verluste mit einem Betrag in  folgender Höhe erfasst werden:  
•
dem erwarteten 12-Monats-Verlust (Barwert der erwarteten Zahlungsausfälle, die aus   möglichen Ausfallereignissen innerhalb der nächsten 12 Monate nach dem Abschlussstichtag  resultieren), (= Stufe 1), oder  
•
den gesamten über die Restlaufzeit des Instruments erwarteten Verlust (Barwert der   erwarteten Zahlungsausfälle infolge aller möglichen Ausfallereignisse über die Restlaufzeit des  Finanzinstruments), (= Stufe 2 bzw. Stufe 3).  
Ein Wahlrecht hinsichtlich der Höhe der zu erfassenden erwarteten Verluste gilt für Instrumente, deren  Ausfallrisiko zum Berichtsstichtag niedrig ist (Investment-Grade). In diesem Fall darf unterstellt werden,  dass sich das Ausfallrisiko seit Zugang nicht signifikant erhöht hat. Diese finanziellen Vermögenswerte  dürfen in Stufe 1 klassifiziert werden.  
Insbesondere die Leasingforderungen gegenüber RWE sind aufgrund ihrer Höhe hinsichtlich des  Ausfallrisikos zu beurteilen. In den vergangenen rund 60 Jahren kam es bis zum heutigen Tag zu  keinerlei Verzögerungen oder gar Ausfällen bei den zu leistenden Zahlungen durch RWE an SEO. Es  bestehen keine überfälligen offenen Forderungen. Somit sieht der Konzern die Zahlungsmoral von  RWE als sehr gut an. Für RWE haben Fitch und Moody’s zuletzt im November 2024 ein Investment  grade Rating bestätigt. Die Leasingforderungen gegenüber RWE sind daher der Stufe 1 zugeordnet.  
Eine Berechnung auf Basis der durch Moody’s veröffentlichten „Average issuer-weighted cumulative  default rates“ mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit (PD, probability of default) von 0,33% (Vorjahr 0,34%)  und mit Hilfe der von zahlreichen global tätigen Finanzinstituten zugrunde gelegten Ausfallquote (LGD,  loss given default) von 45,0% führt dazu, dass der Konzern eine Risikovorsorge von insgesamt 0,456  Mio. EUR (Vorjahr: 0,487 Mio. EUR) für alle Leasingforderungen, Forderungen aus Lieferungen und  Leistungen sowie sonstigen finanziellen Forderungen und Vermögenswerte trifft und zum 31.  Dezember 2024 eine entsprechende Wertberichtigung erfasst hat.  
SEO weist in der Konzernbilanz folgende finanziellen Verbindlichkeiten aus: Verbindlichkeiten  gegenüber Kreditinstituten, Leasingverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären sowie  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche finanziellen Verbindlichkeiten werden  von SEO nicht zu Handelszwecken gehalten. Die Fair-Value-Option übt SEO bei keiner dieser  Verbindlichkeiten aus. Deshalb sind alle finanziellen Verbindlichkeiten ausnahmslos zu fortgeführten  Anschaffungskosten zu bewerten.  
Folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der im Konzernabschluss  erfassten Finanzinstrumente sowie deren Gesamtzinsertrag bzw. Gesamtzinsaufwand. Alle  ausgewiesenen Finanzinstrumente sind der Bewertungskategorie Fortgeführte Anschaffungskosten  zugeordnet.  
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Finanzinstrumente

(Werte in Euro)

31.12.2024

Buchwert

31.12.2024

Beizulegender

Zeitwert

2024

Gesamtzinsertrag

bzw. -aufwand (-)

31.12.2023

Buchwert

(geändert)

31.12.2023

Beizulegender

Zeitwert

2023

Gesamtzinsertrag

bzw. -aufwand (-)

Finanzielle

Vermögenswerte

Leasingforderungen 279.267.389,36 - 14.196.824,04 284.519.274,36 - 14.492.682,51
Sonstige finanzielle

Forderungen und

Vermögenswerte

99.339,67

-

-

199.512,15

-

-

Forderungen aus

Lieferungen und

Leistungen

1.905.897,39

-

-

1.961.545,33

-

-

Zahlungsmittel und

Zahlungsmitteläquivalent

e

17.033.316,79

-

174.974,65

6.538.839,21

-

26.429,85

293.562.121,92 - 14.371.798,69 293.219.171,05 - 14.519.112,36
Finanzielle

Verbindlichkeiten

Finanzverbindlichkeiten 196.197.716,69 188.145.038,33 (9.186.657,68) 209.441.104,02 199.049.905,46 (9.588.189,74)
Verbindlichkeiten aus -

Lieferungen und

Leistungen

44.621.729,28

-

-

37.888.295,99

-

-

240.819.445,97 - (9.186.657,68) 247.329.400,01 - (9.588.189,74)
Der beizulegende Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten ist mit  dem Betrag angegeben, zu dem das betreffende Instrument in einer gegenwärtigen Transaktion  zwischen vertragswilligen Geschäftspartnern getauscht werden könnte. Die zur Ermittlung der  beizulegenden Zeitwerte angewandten Methoden und Annahmen stellen sich wie folgt dar:  
Die beizulegenden Zeitwerte der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Forderungen aus  Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen finanziellen Forderungen und Vermögenswerte auf  Seite der finanziellen Vermögenswerte und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf  Seite der finanziellen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser  Instrumente ihrem Buchwert gleichwertig.  
Leasingforderungen werden vom Konzern basierend auf Parametern wie Zinssätzen, Kreditwürdigkeit  der einzelnen Kunden und den Risikocharakteristika des finanzierten Projekts bewertet. Basierend auf  dieser Bewertung werden gegebenenfalls Wertberichtigungen vorgenommen, um erwarteten Ausfällen  dieser Forderungen Rechnung zu tragen. Zum 31. Dezember 2024 unterschieden sich die Buchwerte  dieser Vermögenswerte nicht von ihren berechneten beizulegenden Zeitwerten, da der Zinssatz, der  zur Ermittlung des Buchwerts herangezogen wurde, nach wie vor dem heutigen Zinssatz für  Geschäftsvorfälle mit vergleichbar langen Laufzeiten entspricht.  
Der beizulegende Zeitwert von Finanzverbindlichkeiten wird durch Diskontierung der künftigen  Cashflows unter Verwendung von derzeit für Fremdkapital zu vergleichbaren Konditionen, Kreditrisiken  und Restlaufzeiten verfügbaren Zinssätzen geschätzt. Bei nahezu allen Bankkrediten wurden für die  Darlehenslaufzeit feste Zinssätze vereinbart, die teils über, teils unter dem aktuellen Zinsniveau liegen.  Deshalb weichen zum 31. Dezember 2024 die ermittelten beizulegenden Zeitwerte dieser Kredite von  den Buchwerten ab.  
Beim Gesamtzinsaufwand ist zu berücksichtigen, dass Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb,  dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, als Teil der  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts aktiviert bzw. – sofern  sie einem Leasingverhältnis zuzuordnen sind – als Leasingforderung ausgewiesen werden (siehe 2.3  Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, b) Sachanlagen).  
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7. Eventualverbindlichkeiten, finanzielle Verpflichtungen und Eventualforderungen  
Der Konzern hat Leasingverträge für Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen.  
Miet- und Leasingzahlungen, die gemäß IFRS 16 operativen Leasingverhältnissen zuzuordnen sind,  betrugen in 2024 insgesamt 0,232 Mio. EUR (Vorjahr: 0,217 Mio. EUR).  
Für größere Erweiterungs- und Instandhaltungsmaßnahmen besteht ein Bestellobligo gegenüber  verschiedenen Lieferanten von insgesamt 13,036 Mio. EUR (Vorjahr: 8,480 Mio. EUR).  
SEO und Enovos üben seit dem Jahr 2001 gemeinsam die Kontrolle über das  Gemeinschaftsunternehmen Soler aus. Aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit von seinen   Gesellschaftern stellt Soler nach Einschätzung von SEO und Enovos ein Teilfunktionsgemeinschaftsunternehmen im Sinne der Fusionskontrolle dar, dessen Gründung keiner  kartellrechtlichen Anmeldepflicht unterlag. Im Zuge geplanter struktureller Änderungen könnte sich das  Joint Venture zu einem vollfunktionsfähigen Joint Venture entwickeln, was eine Anmeldepflicht nach  der EU-Fusionskontrollverordnung auslösen würde.  
SEO und Enovos haben die Europäische Kommission konsultiert, um Auskunft über eine etwaige  Meldepflicht zu erlangen. Die Entscheidung der Kommission steht derzeit noch aus. Es gibt zum  Berichtszeitpunkt keine verbindliche Einschätzung, ob und in welchem Umfang SEO von einer  Meldepflicht betroffen wäre. Weitergehende Angaben zu dem Verfahren und damit verbundenen  Maßnahmen unterbleiben auch nach IAS 37.92, um die Interessen der SEO nicht zu beinträchtigen.  
8. Ergebnis je Aktie  
Das unverwässerte Ergebnis je Stammaktie bzw. Vorzugsaktie ergibt sich, indem das auf die jeweiligen  Aktien entfallende Nettoergebnis durch die durchschnittliche Anzahl der sich im Umlauf befindlichen  Aktien dividiert wird. Eine Verwässerung dieser Kennzahl kann durch so genannte potenzielle Aktien  auftreten, zum Beispiel durch Aktienoptionen oder Wandelanleihen. Solche potenzielle Aktien liegen  nicht vor.  
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich wie folgt:  
Ergebnis je Aktie 2024 2023
Ergebnis (EUR) 7.747.465,66 4.603.792,32
Stammaktien Vorzugsaktien Stammaktien Vorzugsaktien
Gewichtete durchschnittliche Anzahl

Aktien – unverwässert

200.000

45.309

200.000

45.309

Gewichtete durchschnittliche Anzahl

Aktien – verwässert

200.000

49.233

200.000

49.233

Ergebnis vor Mehrdividende (EUR) 6.316.495,24 1.430.970,42  3.753.463,85 850.328,47
Auf Vorzugsaktien entfallende

Mehrdividende (EUR)

(28.091,58)

28.091,58

(28.091,58) 28.091,58

Ergebnis nach Mehrdividende (EUR) 6.288.403,66 1.459.062,00 3.725.372,27 878.420,05
Ergebnis je Aktie - unverwässert (EUR) 31,44 32,20 18,63 19,39
Ergebnis je Aktie - verwässert (EUR) 31,44 32,20 18,63 19,39
Im Einzelabschluss der SEO S.A. wurde in 2024 eine Dividendenzahlung in Höhe von 2,044 Mio. EUR  für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesen. Das entspricht einer Ausschüttung von 8,08 EUR pro  Stammaktie bzw. 8,70 EUR pro Vorzugsaktie. Die darin enthaltene Dividende für eigene Anteile in  Höhe von 0,034 Mio. EUR wurde nicht ausgeschüttet, sondern in die Gewinnrücklagen eingestellt. Für  das Geschäftsjahr 2024 wird wiederum eine Dividende von 2,044 Mio. EUR vorgeschlagen.  
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Im Konzernabschluss wird die auszuschüttende Dividende in den Finanzaufwendungen ausgewiesen  (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital).  
9. Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements  
Die wesentlichen durch SEO verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten umfassen verzinsliche  Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Leasingverbindlichkeiten. Der  Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des  Konzerns. SEO verfügt über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Leasingforderungen,   sonstige finanzielle Forderungen und Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.  
SEO ist auf Grund der bestehenden Verträge nur in sehr geringem Maße Markt-, Kredit- und  Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Steuerung dieser minimalen Risiken obliegt dem Management.  
Marktrisiko  
Marktrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines  Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwanken. Zum Marktrisiko zählen  unter anderem die Risikotypen Währungsrisiko und Zinsrisiko.  
Dem Marktrisiko ausgesetzte Finanzinstrumente umfassen unter anderem verzinsliche Darlehen und  Einlagen.  
Zinsrisiko  
Für SEO ist das Zinsrisiko aufgrund der festen Zinssätze für die seit April 2014 laufenden langfristigen  Kredite für die Finanzierung von Maschine 11 sowie weiterer neuer Kreditverträge mit Festzins und  aufgrund des geringen Umfangs der sonstigen variabel verzinslichen Kreditlinien von untergeordneter  Bedeutung. Die Sensitivität bezüglich des Zinssatzes wird deshalb als nicht materiell betrachtet.  
Währungsrisiko  
Da SEO ausschließlich auf dem Europäischen Markt aktiv ist und nur in sehr wenigen Ausnahmefällen  Beschaffungstransaktionen von geringem Umfang in Fremdwährungen durchführt, unterliegt SEO  quasi keinem Währungsrisiko. Die Sensitivität bezüglich des Währungsrisikos wird deshalb ebenfalls  als nicht materiell betrachtet.  
Ausfall- und Bonitätsrisiken  
SEO ist im Rahmen seiner operativen Geschäftstätigkeit Kreditrisiken aus Forderungen aus  Lieferungen und Leistungen, Leasingforderungen sowie Risiken im Rahmen der Finanzierungstätigkeit  durch Einlagen bei Banken und Finanzinstituten ausgesetzt.  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Leasingforderungen  
Das Ausfallrisiko aus Forderungen gegen Kunden ist bei SEO ausschließlich auf wenige Großkunden  begrenzt. Aufgrund der Besonderheiten der Kundenbeziehungen und der mit ihnen bestehenden  vertraglichen Vereinbarungen ist das Risiko eines Forderungsausfalls als minimal einzustufen (siehe  13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen).  
Die Leasingforderungen bestehen hauptsächlich gegenüber RWE (siehe 2.3 Zusammenfassung  wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, d) Leasingforderungen). Da die zugrunde  liegende Leasingvereinbarung alle Risiken und Chancen der betroffenen Vermögenswerte an die  
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Vertragspartner (wirtschaftliche Eigentümer) übertragen, bestehen die damit verbundenen typischen  Marktrisiken für SEO nicht.  
Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Ausfallrisikos in Bezug auf die Vertragspartner schätzt das  Management als gering ein. RWE besitzt einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit  der RWE AG. In Bezug auf RWE stützt sich diese Einschätzung daher auf die aktuellen Bewertungen  der Muttergesellschaft RWE AG, ausgestellt durch die anerkannten unabhängigen Rating-Agenturen  Moody’s und Fitch. Sie ordnen RWE weiterhin in der Kategorie „Investment grade“ ein. Moody’s hat die  langfristige Kreditwürdigkeit unverändert bei Baa2 eingestuft, bei stabilem Ausblick, und auch Fitch hat  die Bewertung von BBB+ bestätigt, bei ebenfalls stabilem Ausblick. Die kontinuierliche Analyse der  durch die Agenturen regelmäßig aktualisierten Bewertungen stellt eine frühzeitige Erkennung der  Entwicklung des Ausfallrisikos sicher.  
Das Management analysiert des Weiteren zur besseren Einschätzung des Ausfallrisikos regelmäßig  die veröffentlichten Finanzberichte des RWE-Konzerns. Dabei stehen neben den aktuellen finanziellen  Kennzahlen auch die wesentlichen Ereignisse, welche die zukünftige Entwicklung vorzeichnen, im  Mittelpunkt der Analyse.  
Des Weiteren basiert die Einschätzung des Managements auf der Tatsache, dass die beiden Parteien  des Staatsvertrags, das Land Rheinland-Pfalz und das Großherzogtum Luxemburg, sich verpflichtet  haben, die Durchführung, den Betrieb und die Unterhaltung des Pumpspeicherkraftwerks zu  gewährleisten. Somit ist, möchte man das Ausfallrisiko nicht vollständig ausschließen, der maximale  finanzielle Verlust jedoch als äußerst gering anzusehen.  
Einlagen  
Das Ausfallrisiko aus Guthaben bei Banken und Finanzinstituten wird von der SEO-Konzern-Treasury  gesteuert. Investitionen mit Liquiditätsüberschüssen werden nur mit ausgewählten Geschäftspartnern  mit A-Rating vorgenommen und auf diese verteilt, um die Risikokonzentration zu minimieren und somit  finanzielle Verluste durch den potenziellen Ausfall eines Geschäftspartners so gering wie möglich zu  halten.  
Liquiditätsrisiko  
Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses mittels einer periodischen  Liquiditätsplanung.  
Das Ziel der SEO ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des  Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten,  Bankdarlehen, Finanzierungsleasing-Verhältnissen und Mietkaufverträgen zu wahren.  
Die Verbindlichkeiten der SEO weisen nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf. Die Angaben erfolgen  auf Basis der vertraglichen, nicht diskontierten Zahlungen.  
Fälligkeit (Werte in Euro)

Bis 3 Monate

3 bis 12

Monate

1 bis 5 Jahre

Über 5 Jahre

Total

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

11.049.260,05

4.894.317,58

46.948.650,77

83.636.885,75

146.529.114,15

Leasingverbindlichkeiten 49.281,11 238.443,22 596.294,89 - 884.019,22
Verbindlichkeiten gegenüber

Aktionären

38.717.175,40

38.717.175,40

6.200.000,00

38.717.175,40

48.784.583,32

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen

2.416.228,88

42.205.500,40

-

-

44.621.729,28

Sonstige Verbindlichkeiten 6.312.200,95 1.549.334,53 - - 7.861.535,48
21.376.970,99 51.205.003,65 53.744.945,66 122.354.061,15 248.680.981,45
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Im Geschäftsjahr 2025 werden erwartete Zinszahlungen in Höhe von 6,202 Mio. EUR fällig, in den  Geschäftsjahren 2026 bis 2029 insgesamt 18,989 Mio. EUR und in den Geschäftsjahren nach 2029  weitere 12,995 Mio. EUR, vor allem aus der Finanzierung der Maschine 11.  
10. Kapitalsteuerung  
Das Eigenkapital der SEO S.A. umfasst Stamm- und Vorzugsaktien, Agio, gesetzliche und sonstige  Rücklagen sowie Rücklagen für eigene Anteile. Die Höhe der einzelnen Eigenkapitalposten ist aus der  Bilanz der SEO S.A. in diesem Geschäftsbericht ersichtlich.  
Auf Grund der Besonderheiten des Vertragswerks der SEO S.A. ist sie nahezu keinen externen  Erfordernissen des Kapitalmarktes ausgesetzt. Die Satzung der SEO S.A. sieht eine feste Dividende  sowohl für Vorzugsaktien als auch für Stammaktien vor. Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements des  Konzerns ist es daher sicherzustellen, dass die garantierte Verzinsung des von den Gesellschaftern  eingesetzten Kapitals in Form einer jährlichen Dividende ausgeschüttet werden kann. Der zur  Ausschüttung der Dividende erforderliche Gewinn wiederum ist gesichert, da die bestehenden Verträge  zwischen der SEO und der RWE den Jahreskostenträger RWE verpflichten, alle anfallenden  Aufwendungen inklusive eines fixen Gewinns zu übernehmen. Das gezeichnete Kapital sowie das  Periodenergebnis der SEO werden daher als Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen (siehe 2.3  Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital und o)  Ertragsrealisierung). Bezüglich der Zusammensetzung und der Veränderungen des Eigenkapitals  verweisen wir auf die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie auf das Kapitel 2.3  Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital.  
Der Erwerb von zum Kauf angebotenen eigenen Aktien muss von der Generalversammlung genehmigt  werden.  
Zum 31. Dezember 2024 wurden wie im Vorjahr keine Änderungen der Ziele und Richtlinien der  Kapitalsteuerung vorgenommen.  
11. Segmentberichterstattung  
Die Aktivitäten der SEO-Gruppe beschränken sich auf die Stromproduktion ohne Transport- und  Versorgungsaktivitäten. Zum Zweck der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Art der  Kraftwerke bzw. der Stromerzeugung in Geschäftseinheiten organisiert. Die Segmentierung basiert auf  der internen Berichterstattung und entspricht somit den dem jeweiligen Management vorgelegten  Monats- und Jahresberichten. Unter Management sind als Hauptentscheidungsträger die  Verwaltungsräte der jeweiligen Gesellschaften bzw. die mit der Geschäftsführung betrauten Vertreter  des Verwaltungsrats zu verstehen. Im Fokus dieser Berichterstattung stehen die Ressourcenverteilung,  die Einhaltung der verabschiedeten Budgets und die Beurteilung der Ertragskraft jedes einzelnen  Segments.  
Folgende drei berichtspflichtige Geschäftssegmente werden in den u.a. Tabellen dargestellt:  
• Das Geschäftssegment „Pumpspeicherkraftwerke“ umfasst das Pumpspeicherkraftwerk Vianden der  SEO S.A. mit einer installierten Leistung von 1.294 MW im Turbinenbetrieb sowie 1.046 MW im  Pumpbetrieb, verteilt auf insgesamt 11 Maschinen.  
• Das Geschäftssegment „Laufwasserkraftwerke“ umfasst die Kraftwerke an der Mosel, der Sauer  sowie an der Alzette, welche in den Gesellschaften SEO S.A. (zwei Kraftwerke), Soler (drei Kraftwerke),  Cefralux (ein Kraftwerk) sowie Cedecel France (vier Kraftwerke) abgebildet werden. Insgesamt stehen  31 Maschinen mit einer Gesamtleistung von 47,4 MW zur Verfügung.  
• Dem Geschäftssegment „Windkraftanlagen“ sind die Aktivitäten von 24 Windparkgesellschaften   (Vorjahr: 24 Windparkgesellschaften) zugeordnet. Zum Bilanzstichtag betreiben 14 Windparkgesellschaften (Vorjahr: 13 Windparkgesellschaften) insgesamt 49 Windkraftanlagen  
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(Vorjahr: 48 Windkraftanlagen) mit einer installierten Gesamtleistung von insgesamt 155,05 MW  (Vorjahr: 151,55 MW). Die übrigen zehn Gesellschaften projektieren neue Windkraftanlagen, um sie in  den nächsten Jahren in Betrieb zu nehmen. Hierbei handelt es sich um die Gesellschaften Wandpark  Harel-Walter-Eeschpelt S.A., Wandpark Miersch S.A., Wandpark Kanton Réiden S.A., Wandpark  Mëllerdall S.A., Wandpark Fluessweiler-Wormer S.A., Wandpark Jonglënster S.A., Wandpark  Helperknapp S.A., Wandpark Eschduerf S.A., Wandpark Manternach S.A. und Wandpark Schieren  S.A.  
Die drei unterschiedlichen Aktivitäten werden weitestgehend durch separate Gesellschaften abgebildet  (siehe oben). Somit sind die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie die Erträge und  Aufwendungen den Segmenten direkt zugeordnet. Innerhalb der SEO S.A. erfolgt die Trennung  zwischen den Segmenten „Pumpspeicherkraftwerke“ und „Laufwasserkraftwerke“ zum großen Teil  mittels einer getrennten Kostenstellenstruktur bzw. sonstigen eindeutigen Kontierungsobjekten.  Übergreifende Kosten wie zum Beispiel kaufmännische Dienstleistungen werden durch interne  Umlagen an das Segment „Laufwasserkraftwerke“ belastet. Die abgebildeten Zahlen der einzelnen  Geschäftssegmente basieren auf den lokalen Abschlüssen nach LuxGAAP bzw. FrenchGAAP  (Cedecel France) der jeweiligen dem Segment zugeordneten Gesellschaften. Sie beinhalten die Daten  aller konsolidierten Konzerngesellschaften, der Soler und deren Beteiligungen sowie alle Beziehungen  zwischen den einzelnen Segmenten. Beziehungen zwischen Gesellschaften, welche dem gleichen  Segment zugeordnet sind, werden innerhalb des jeweiligen Segments eliminiert. Verrechnungspreise  für erbrachte Dienstleistungen zwischen den Geschäftssegmenten werden anhand der marktüblichen  Konditionen unter fremden Dritten ermittelt und zwischen den Gesellschaften verrechnet.  
Im internen Management Berichtswesen werden Soler und ihre Beteiligungsgesellschaften mit ihren  vollen Werten betrachtet. In die Überleitung zur Konzernbilanz bzw. zur Konzern-Gewinn- und  Verlustrechnung fließen daher die Effekte der Equity-Methode ein. Auch wird die IFRS 16 Logik in  Bezug auf das Pumpspeicherkraftwerk sowie auf die Laufwasserkraftwerke der SEO und der Cefralux  nicht im internen Reporting berücksichtigt. Somit werden auch diese Effekte in der Überleitung zur  Konzernbilanz bzw. zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung abgebildet.  
Für die Überleitung von der Summe der Geschäftssegmente auf die entsprechenden Beträge des  Konzerns sind in der Anpassungsspalte folgende Bestandteile zusammengefasst dargestellt:  
• Effekte aus der Eliminierung der Binnenbeziehungen, d.h. zwischen den Segmenten;  
• Effekte aus der Equity-Bilanzierung;  
• Effekte aus den Anpassungen an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach IFRS.  
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Geschäftssegmente  vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024  
(Werte in EUR)  
S Geschäfts-  
2024

01.01. - 31.12.2024

Pumpspeicher-

kraftwerke

Laufwasser-

kraftwerke

Windkraft-

anlagen *

segmente Anpassungen

Konzern

EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Umsatzerlöse
Externe Kunden 54.978.144,32 14.839.522,00 30.137.746,84 99.955.413,16 (57.942.412,35) 42.013.000,81
Andere Segmente 617.677,40 0,00 617.677,40 (617.677,40) 0,00
Summe Umsatzerlöse 54.978.144,32 15.457.199,40 30.137.746,84 100.573.090,56 (58.560.089,75) 42.013.000,81
Ergebnis
Sonstige betriebliche Erträge 4.561.845,29 509.762,42 5.125.640,22 10.197.247,93 (8.417.757,53) 1.779.490,40
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (6.745.684,04) (598.843,25) (3.672.023,73) (11.016.551,02) (2.254.600,28) (13.271.151,30)
Personalaufwand (19.934.686,00) (1.147.291,52) (1.650.096,59) (22.732.074,11) 1.949.603,83 (20.782.470,28)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (9.021.149,78) (5.538.585,36) (5.601.892,69) (20.161.627,83) 14.262.336,23 (5.899.291,60)
Abschreibungen und Wertminderungen (14.814.838,91) (1.085.802,53) (14.173.809,21) (30.074.450,65) 28.138.876,06 (1.935.574,59)
Wertminderungsaufwand (-)/Wertaufholung für finanzielle

0,00 0,00 0,00 0,00 30.639,72 30.639,72
Vermögenswerte
Gewinnanteil an Gemeinschaftsunternehemen, die nach der

0,00 0,00 0,00 0,00 2.100.532,78 2.100.532,78
Equity-Methode bilanziert werden
Finanzerträge 10.546,64 173.331,61 90.226,95 274.105,20 14.108.919,21 14.383.024,41
Finanzaufwendungen (7.106.676,10) (4.048,18) (2.403.370,32) (9.514.094,60) 327.436,92 (9.186.657,68)
Ertragsteuern (520,34) (706.698,34) (1.389.825,93) (2.097.044,61) 612.967,60 (1.484.077,01)
Segmentergebnis nach Steuern 1.926.981,08 7.059.024,25 6.462.595,54 15.448.600,87 (7.701.135,21) 7.747.465,66
Vermögenswerte 267.945.148,46 24.627.603,85 186.927.108,82 479.499.861,13 (146.793.068,70) 332.706.792,43
Schulden 227.347.443,08 18.034.067,86 103.662.181,09 349.043.692,03 (64.850.652,54) 284.193.039,49
Weitere Angaben
Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 15.950.691,93 15.950.691,93
Investitionen 6.792.878,51 494.059,54 14.643.231,76 21.930.169,81 (20.339.371,61) 1.590.798,20
* Das Geschäftssegment Windkraftanlagen wird über den Teilkonzern Soler im SEO Konzernabschluss at-equity konsolidiert.  
84  
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Geschäftssegmente  vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
(Werte in EUR)  
S Geschäfts-  
2023

01.01. - 31.12.2023

Pumpspeicher-

kraftwerke

Laufwasser-

kraftwerke

Windkraft-

anlagen *

segmente Anpassungen

Konzern

EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Umsatzerlöse
Externe Kunden 55.117.631,70 6.282.994,81 30.233.943,56 91.634.570,07 (57.758.336,92) 33.876.233,15
Andere Segmente 665.122,22 0,00 665.122,22 (665.122,22) 0,00
Summe Umsatzerlöse 55.117.631,70 6.948.117,03 30.233.943,56 92.299.692,29 (58.423.459,14) 33.876.233,15
Ergebnis
Sonstige betriebliche Erträge 6.858.886,80 407.197,85 4.596.658,01 11.862.742,66 (9.383.306,23) 2.479.436,43
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (8.291.799,80) (707.726,73) (2.647.097,08) (11.646.623,61) (2.867.097,45) (14.513.721,06)
Personalaufwand (20.986.481,91) (1.152.627,06) (818.210,84) (22.957.319,81) 2.528.050,50 (20.429.269,31)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (8.499.217,80) (3.765.734,28) (4.209.327,83) (16.474.279,91) 13.559.764,35 (2.914.515,56)
Abschreibungen und Wertminderungen (14.767.279,08) (1.096.985,39) (10.862.482,38) (26.726.746,85) 24.797.131,32 (1.929.615,53)
Wertminderungsaufwand (-)/Wertaufholung für finanzielle

Vermögenswerte

0,00

0,00

0,00

0,00

14.213,50

14.213,50

Gewinnanteil an Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-

Methode bilanziert werden

0,00

0,00

0,00

0,00

3.781.867,39

3.781.867,39

Finanzerträge 15.201,36 21.437,67 0,00 36.639,03 14.498.488,99 14.535.128,02
Finanzaufwendungen (7.519.521,66) (381.762,72) (891.536,33) (8.792.820,71) (795.715,48) (9.588.536,19)
Ertragsteuern (438,53) (4.519,99) (1.754.364,42) (1.759.322,94) 1.051.894,42 (707.428,52)
Segmentergebnis nach Steuern 1.926.981,08 267.396,38 13.647.582,69 15.841.960,15 (11.238.167,83) 4.603.792,32
Vermögenswerte 275.400.712,25 19.479.553,20 194.340.025,92 489.220.291,37 (159.927.243,86) 329.293.047,51
Schulden 234.928.948,29 18.340.571,94 111.213.641,08 364.483.161,31 (76.184.055,44) 288.299.105,87
Weitere Angaben
Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 16.372.941,59 16.372.941,59
Investitionen 6.163.354,11 1.826.388,26 48.411.253,85 56.400.996,22 (53.268.031,26) 3.132.964,96
* Das Geschäftssegment Windkraftanlagen wird über den Teilkonzern Soler im SEO Konzernabschluss at-equity konsolidiert.  
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Überleitung der Umsatzerlöse der berichtspflichtigen Segmente auf

die Umsatzerlöse des Konzerns

2024

2023

Summe der Umsatzerlöse der Segmente 100.573.090,56 92.299.692,29
- Eliminierung der Umsätze mit externen Kunden der Soler S.A. im

Segment Laufwasserkraftwerke

(2.244.318,73)

(2.011.204,23)

- Eliminierung der Umsätze mit externen Kunden der

Windparkgesellschaften im Segment Windkraftanlagen

(30.137.746,84)

(30.233.943,56)

- Eliminierung der Umsätze mit anderen Segmenten der Cefralux S.à r.l.

im Segment Laufwasserkraftwerke

(617.677,40)

(665.122,22)

- Anpassung IFRS 16 Leasingverhältnisse in den Segmenten

Pumpspeicherkraftwerke und Laufwasserkraftwerke

(25.632.068,70)

(25.470.773,13)

+/- Sonstige Anpassungen 71.721,92 (42.416,00)
= Umsatzerlöse des Konzerns 42.013.000,81 33.876.233,15
Überleitung der Segmentergebnisse nach Steuern der

berichtspflichtigen Segmente auf das Periodenergebnis des

Konzerns nach Steuern

2024

2023

Summe der Segmentergebnisse nach Steuern 15.448.600,87 15.841.960,15
+/- Eliminierung des Ergebnisanteils der Soler S.A. im Segment

Laufwasserkraftwerke

(964.388,59)

846.881,78

- Eliminierung der Ergebnisse der Windparkgesellschaften im Segment

Windkraftanlagen

(6.462.595,54)

(13.647.582,69)

+ Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen

(Equity-Bilanzierung Teilkonzern Soler)

2.100.532,78

3.781.867,39

- Eliminierung des Dividendenertrags im Segment

Pumpspeicherkraftwerke (in Equity-Bilanzierung Soler enthalten)

(2.508.000,00)

(4.104.000,00)

+ Anpassung IFRS 16 Leasingverhältnisse in den Segmenten

Pumpspeicherkraftwerke und Laufwasserkraftwerke

2.622.829,13

2.727.409,37

+ Anpassung IAS 19 Pensionsrückstellungen im Segment

Pumpspeicherkraftwerke, Bereich SEO S.A.

201.630,23

1.391.178,83

- Umgliederung der Dividende (Nettoergebnis) der SEO S.A. in die

Zinsaufwendungen gemäß IAS 32

(2.044.325,36)

(2.044.325,36)

+/- Latenter Steuerertrag/-aufwand (-) aus steuerlichen Verlustvorträgen (692.000,00) (128.500,00)
+/- Sonstige Anpassungen 45.182,14 (61.097,15)
= Periodenergebnis des Konzerns nach Steuern 7.747.465,66 4.603.792,32
In den Segmenten „Pumpspeicherkraftwerke“ und „Laufwasserkraftwerke“ wurden mit einem Kunden  Umsatzerlöse in Höhe von 47,907 Mio. EUR getätigt (Vorjahr: 47,799 Mio. EUR). Des Weiteren  realisierten alle drei Geschäftssegmente mit zwei weiteren Kunden Umsatzerlöse in Höhe von 21,711  bzw. 21,558 Mio. EUR (Vorjahr: 13,869 Mio. EUR bzw. 25,324 Mio. EUR). Diese Kunden spezifischen  Umsatzerlöse überschreiten jeweils zehn Prozent der Gesamterlöse.  
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Informationen über geografische Gebiete, gegliedert nach dem Standort des Kunden:  
Umsatzerlöse (Werte in Euro) 2024 2023
Deutschland 47.906.725,99 47.799.210,42
Luxemburg 30.255.695,96 30.334.243,59
Sonstige EU 21.792.991,21 13.501.116,06
Summe Geschäftssegmente 99.955.413,16 91.634.570,07
Anpassungen (57.942.412,35) (57.758.336,92)
Summe der in der Konzern-Gewinn- und

Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse

42.013.000,81

33.876.233,15

12. Angaben zur Kapitalflussrechnung  
Die Kapitalflussrechnung ist nach den Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit, Investitions- und  Finanzierungstätigkeit gegliedert.  
Um dem wesentlichen Gehalt der Leasingforderungen gerecht zu werden, werden die Zunahme und  die Abnahme der Leasingforderungen seit dem laufenden Geschäftsjahr in den Cashflows aus der  Investitionstätigkeit ausgewiesen (Vorjahre: Cashflows aus Finanzierungstätigkeit). Gemäß dem im  April 2024 veröffentlichtem neuen IFRS 18, werden die erhaltenen Zinsen ebenfalls in den Cashflows aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen (Vorjahr: Cashflows aus Finanzierungstätigkeit).
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bestehen aus dem Kassenbestand und Bankguthaben  inklusive kurzfristiger Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten.  
Bei den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten bestehen keine Verfügungsbeschränkungen.  
Die Entwicklung der Finanzverbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:  
Finanzverbindlichkeiten (Werte in EUR) Stand

01.01.2024

Aufnahme Tilgung Stand

31.12.2024

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

158.402.143,43 3.788.985,48 15.662.014,76 146.529.114,15
Leasingverbindlichkeiten 738.512,59 550.049,06 404.542,43 884.019,22
Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 50.300.448,00 2.078.460,68 3.594.325,36 48.784.583,32
209.441.104,02 6.417.495,22 19.660.882,55 196.197.716,69
Bei der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um abgegrenzte,  nicht zahlungswirksame Zinsaufwendungen. Die nicht zahlungswirksame Aufnahme von  Leasingverbindlichkeiten betreffen neue Leasingverträge, während die Tilgung die getätigten  Ratenzahlungen darstellen. Die nicht zahlungswirksame Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber  Aktionären besteht im Wesentlichen aus der für das Folgejahr auszuschüttenden Dividende der  SEO S.A., die in den Finanzaufwendungen ausgewiesen wird. Die Tilgung setzt sich hier zusammen  aus der in 2024 ausgeschütteten Dividende der SEO S.A. sowie die gemäß Tilgungsplan vorgesehenen  Raten der zwei langfristigen Kredite gegenüber RWE und Enovos.  
13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen  
Wesentliche nahestehende Unternehmen sind RWE und der Luxemburger Staat aufgrund ihrer  Beteiligung von jeweils rund 40% am Gesellschaftskapital der SEO. Außerdem ist Enovos als  nahestehendes Unternehmen anzusehen aufgrund von Jahreskostenverträgen mit SEO und Cefralux.  Aufgrund der 50%igen Beteiligung der SEO S.A. am Gemeinschaftsunternehmen Soler S.A. und der  bestehenden Dienstleistungsverträge im kaufmännischen und technischen Bereich zwischen den  beiden Gesellschaften ist auch Soler Gruppe als nahestehendes Unternehmen einzuordnen.  
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Die Jahreskostenträger RWE und Enovos haben sich vertraglich verpflichtet, für die Bereitstellung der  Kraftwerke alle anfallenden Aufwendungen inklusive Abschreibungen und Gewinne (Dividenden) zu  übernehmen. Die Gewinne der Jahreskostengesellschaften werden anhand einer vertraglich  festgelegten Verzinsung des Gesellschaftskapitals ermittelt. Dies gilt für das Pumpspeicherkraftwerk in  Vianden und die Laufwasserkraftwerke der SEO in Wellen/Grevenmacher und Palzem/Stadtbredimus  (Betriebstätten in Deutschland) sowie für die Cefralux, die das Laufwasserkraftwerk in Schengen  betreibt.  
Die Geschäftsbeziehungen mit dem Luxemburger Staat beruhen auf Verpflichtungen aus dem  Stromliefervertrag für das Großherzogtum Luxemburg sowie auf gewährten Förderprämien der  öffentlichen Hand für die Nutzung erneuerbarer Energien. Der Stromliefervertrag vom 30. April 1963  sowie die am selben Tag geschlossene Vereinbarung zwischen SEO und RWE und die  entsprechenden Nachfolgevereinbarungen regeln, dass der Luxemburger Staat für besondere  Leistungen Luxemburgs für das Pumpspeicherkraftwerk Vianden eine Gutschrift, ausgestellt von SEO,  erhält. Der Gutschriftsbetrag wird in der Position Materialaufwand und Aufwand für bezogene  Leistungen ausgewiesen.  
Mit den wesentlichen nahestehenden Unternehmen wurden Geschäfte getätigt, die zu folgenden  Abschlussposten führten:  
Nahestehende Unternehmenund

Personen

(Werte in Euro)

RWE

2024

Enovos

2024

Luxemburger Staat

2024

Soler

2024

Umsatzerlöse / Sonstige betriebliche

Erträge

22.648.812,21 8.229.019,66 - 749.434,95
Finanzerträge 13.990.075,77 206.748,28 - -
Bezogene Lieferungen und Leistungen 318.498,00 - 2.366.841,00
Finanzaufwendungen 1.494.856,42 97.005,00 814.655,50 -
Kurzfristige Forderungen aus

Lieferungen und Leistungen

-

558.221,18

-

90.235,35

Langfristige Leasingforderungen 263.598.829,37 3.792.361,35 - -
Kurzfristige Leasingforderungen 11.704.791,66 171.406,98 - -
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 19.495.051,25 8.360.387,50 12.520.051,25 -
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1.589.655,50 872.005,00 814.655,50 -
Kurzfristige Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen

13.115.914,62 25.108.161,04 2.320.000,00 -
88  
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Nahestehende Unternehmenund

Personen

(Werte in Euro)

RWE

2023

Enovos

2023

Luxemburger Staat

2023

Soler

2023

Umsatzerlöse / Sonstige betriebliche

Erträge

22.677.936,57

8.556.216,14

-

1.033.705,89

Finanzerträge 14.288.403,45 204.279,06 - -
Bezogene Lieferungen und Leistungen - - 2.320.418,00
Finanzaufwendungen 1.358.000,83 97.005,00 814.655,50 -
Kurzfristige Forderungen aus

Lieferungen und Leistungen

-

539.464,44

-

457.721,80

Langfristige Leasingforderungen 269.480.196,32 3.782.017,53 - -
Kurzfristige Leasingforderungen 11.104.820,78 152.239,73 - -
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 20.270.051,25 9.135.387,50 12.520.051,25 -
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1.589.655,50 872.005,00 814.655,50 600.000,00
Kurzfristige Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen

5.150.665,41

23.806.814,78

4.543.747,00

-

Die lang- und kurzfristigen Leasingforderungen resultieren aus den Finanzierungsleasing-  Verhältnissen mit RWE und Enovos (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, d) Leasingforderungen).  
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ergeben sich aus dem Ausweis des Eigenkapitals  und der Dividende der SEO S.A. in den Finanzverbindlichkeiten (siehe 2.3 Zusammenfassung  wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital) sowie aus zwei langfristigen  Krediten von jeweils 7,750 Mio. EUR gegenüber RWE und Enovos.  
Aus Dienstleistungsverträgen mit direkten und indirekten Beteiligungen hat die SEO S.A. im  abgelaufenen Wirtschaftsjahr Erträge von 1,201 Mio. EUR (Vorjahr: 1,470 Mio. EUR) erhalten. Bei den  Dienstleistungen handelt es sich um die kaufmännische Betreuung der Unternehmen sowie um  Projektbetreuung. Die Verträge wurden unter marktüblichen Konditionen abgeschlossen.  
14. Vergütungen des Verwaltungsrates und der Geschäftsführung  
Die Bezüge des Verwaltungsrats der SEO für die im Geschäftsjahr 2024 erbrachten Dienste betrugen  288.243,70 EUR (Vorjahr: 271.444,78 EUR) und sind ausschließlich kurzfristiger Natur. Die  Verwaltungsräte der Tochtergesellschaften Cefralux und Cedecel France haben Bezüge von insgesamt  20.829,24 EUR für ihre Arbeit in 2024 erhalten (Vorjahr: 20.348,76 EUR).  
Die Bezüge der Geschäftsführung der SEO für die im Berichtsjahr geleisteten Arbeiten betrugen  232.989,22 EUR (Vorjahr: 230.269,35EUR).  
15. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Es sind keine sonstigen relevanten Ereignisse nach dem Jahresabschluss eingetreten, die einen  negativen oder positiven Einfluss auf den Jahresabschluss gehabt hätten.  
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16. Angaben zum Beteiligungsbesitz  
Im Folgenden werden die direkten und indirekten Beteiligungen der SEO dargestellt:  
Gesellschaft Sitz der Gesellschaft  Beteiligungsanteil
2024 2023
Vollkonsolidierte Beteiligungen:
Cefralux S.à r.l. Luxemburg 100,00% 100,00%
Cedecel France S.A.(*) Paris 99,99% 99,99%
At equity bilanzierte Beteiligungen:
Soler S.A. Luxemburg 50,00% 50,00%
über Soler S.A. indirekt at equity bilanziert:
Wandpark Aerenzdall S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Bënzelt S.A. Luxemburg 94,91% 94,91%
Wandpark Burer Bierg S.A. Luxemburg 72,50% 72,50%
Wandpark Duelem S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Eschduerf S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Fluessweiler-Wormer S.A. Luxemburg 70,00% 70,00%
Wandpark Garnich S.A. Luxemburg 80,00% 80,00%
Wandpark Harel-Walter-Eeschpelt S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Helperknapp S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Housen-Pëtschent S.A. Stolzemburg 71,23% 71,23%
Wandpark Jonglënster S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Kanton Réiden S.A. Redange sur Attert 60,00% 60,00%
Wandpark Manternach S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Mëllerdall S.A. Luxemburg 70,00% 70,00%
Wandpark Miersch S.A. Mersch 100,00% 50,00%
Wandpark Rulljen-Géisdref S.A. Luxemburg 80,00% 80,00%
Wandpark Schieren S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Tandel-Veianen S.A. Luxemburg 84,51% 100,00%
Windpower S.A. Luxemburg 90,00% 90,00%
Sudwand S.A. Esch/Alzette 40,00% 40,00%
Wandpark Esch-Sauer S.A. Luxemburg 43,13% 50,00%
Wandpark Hengischt S.A. Heinerscheid 40,00% 40,00%
Wandpark Kehmen-Heischent S.A. Bourscheid 50,00% 50,00%
Wandpark Nordenergie S.A. Ettelbruck 40,00% 40,00%
(*) siehe 2.2 Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze  
Luxemburg, den 24. März 2025  
Der Verwaltungsrat  
90  
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