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Berichte und Jahresabschluss ‘23  
Vorwort  
Per memoriam  
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Lagebericht  
Die Société Electrique de l’Our S.A. („SEO“) ist Betreiber eines der größten Pumpspeicherkraftwerke in Europa. Das   in der Nähe der Ortschaft Vianden gelegene Kraftwerk hat eine installierte Leistung von 1.294 MW im  Turbinenbetrieb bzw. 1.046 MW im Pumpbetrieb. Der Maschinenpark besteht aus neun horizontal angelegten  Maschinensätzen, einer 10. Maschine, welche gesondert von den übrigen Maschinen als Schachtkraftwerk angelegt  ist, sowie einer neuen in 2015 in Betrieb genommenen 11. Maschine, einer Pumpturbine mit einer Nennleistung von  rund 200 MW. Die Position des Kraftwerks, welches an das deutsche Stromnetz angeschlossen ist, als eines der  bedeutendsten Pumpspeicherkraftwerke in Europa wurde mit dem Bau der Maschine 11 gefestigt. Der Standort  Vianden ist mit seinen rund 1.300 MW installierter Leistung der leistungsstärkste Speicher im deutschen  Hochspannungsnetz. Wie in den Vorjahren stand das Geschäftsjahr 2023 ganz im Zeichen größerer Sanierungs-  und Instandhaltungsmaßnahmen wie auch der Planung des langfristigen Reparatur- und Investitionsprogramms.  
Neben ihrem Kerngeschäft, dem Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks, betreibt SEO zwei Betriebsstätten für die   beiden Laufwasserkraftwerke in Grevenmacher/Wellen und Palzem/Stadtbredimus an der Mosel und hält darüber  hinaus Beteiligungen an weiteren Laufwasserkraftwerken in Luxemburg und in Frankreich. Insgesamt haben die  Laufwasserkraftwerke der SEO-Gruppe eine installierte Leistung von 47,4 MW. Auch in diesem Geschäftsbereich  wurde in 2023 weiterhin in die Instandhaltung und Modernisierung der Anlagen investiert.  
Drittes Standbein der SEO-Gruppe ist seit Ende der 90er Jahre die Windkraft. Seit 2011 haben SEO und Enovos   Luxembourg S.A. („Enovos“) ihre jeweiligen Beteiligungen an Luxemburger Windparks in ein  Gemeinschaftsunternehmen, die Société Luxembourgeoise des Energies Renouvables S.A. („Soler“), ausgelagert.  Ziel dieser Maßnahme ist eine Bündelung der Ressourcen, um einen effizienten und zielorientierten Ausbau der  gemeinsamen Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Insgesamt ist Soler zum  Bilanzstichtag an Windparks mit einer installierten Leistung von 151,55 MW beteiligt.  
Forschung und Entwicklung  
Die SEO-Gruppe ist nicht aktiv im Bereich „Forschung und Entwicklung“ im Sinne des Gesetzgebers.  
Kraftwerk Vianden  
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung wird weiterhin steigen. Die Stromerzeugung mit   Windkrafträdern und Photovoltaik ist aber wetter- und tageszeitabhängig. Stand heute ermöglicht nur eine Technik  große Strommengen in Zeiten geringer Nachfrage effizient zu speichern, und genau diese Energiemengen bei  Bedarf zeitgenau wieder abzurufen: Die Pumpspeicherkraftwerke. Auf Grund seiner Größe ist das Kraftwerk  Vianden ein wichtiger Player zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität ebenso wie zur Lastglättung.  
Die kumulierte Lieferung des Kraftwerks Vianden im Berichtsjahr lag bei 1.147,195 GWh gegenüber 1.069,42 GWh   im Vorjahr. Die Blindenergielieferung zur Spannungshaltung im Hochspannungsnetz lag mit 84,041 GVArh unter  dem Vorjahreswert von 108,65 GVArh. Der Blindenergiebezug von 203,856 GVArh lag deutlich über dem Bezug von  157,76 GVArh im Vorjahr. Die Anzahl der Betriebsübergänge (12) pro Tag und pro verfügbarer Maschine hat sich  gegenüber dem Vorjahr erhöht.  
An den Maschinen 1 bis 11 wurden regelmäßig Wartungen und Inspektionen durchgeführt. Maschine 9 war zwecks   einer Generalrevision ab Ende Februar 2023 außer Betrieb. Wegen einer zunehmenden Undichtigkeit am  Notverschluss des Pumpenkugelschiebers von Maschine  
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musste dieser zwingend durch den  
Reservekugelschieber ersetzt werden. Diese Arbeiten konnten nur bei entleerter Druckleitung erfolgen. Im Schatten   der Entleerung wurden an sämtlichen Maschinen des Ausbaus 2 Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt.  
Erwähnenswert ist, dass das Kraftwerk am 06.12.2023 zusammen mit dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion   GmbH sowohl Schwarzstartversuche als auch Versuche zum Netzwiederaufbau erfolgreich durchgeführt hat.  
Mithilfe der Failure mode and effects analysis (FMEA) Methodik wurde der Mittelblock systematisch auf Risiken   untersucht und risikomindernde Maßnahmen erarbeitet und bewertet. Die Umsetzung der Maßnahmen wird das  Risiko eines großen Schadens erheblich reduzieren.  
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Während des Hochwasserereignisses vom Juli 2021 wurde die von der SEO betriebene Pumpstation in Stolzemburg   durch das aus dem Kanalnetz der Ortschaft Stolzemburg zufließende Regen- und Schmutzwasser überflutet. Grund  hierfür war, dass die Fördermenge der bestehenden Pumpen nicht ausreichte, um das zufließende Wasser  abzupumpen. Infolgedessen wurde die gesamte elektrische Installation in der Pumpstation zerstört und musste  provisorisch erneuert werden. In 2023 wurde damit begonnen, ein neues oberirdisches Gebäude mit  leistungsstärkeren Pumpen und einer neuen Elektrik zu errichten.  
Bei Maschine 10 kam es im Jahr 2023 insgesamt 14 Mal zu einer Auslösung des Anfahrumrichters. Da es keine   Erklärung für die vorhanden Probleme im Zusammenhang mit dem Anfahrumrichter gibt, wurde die Universität  Duisburg-Essen und ein Experte der Firma Aixcontrol zu Rate gezogen. Es wurde eine Arbeitsgruppe gegründet,  die alle bisher festgestellten Phänomene analysieren und mögliche Lösungskonzepte ausarbeiten soll.  
Laufwasserkraftwerke  
Wegen eines insgesamt guten Wasserangebots an der Mosel und Sauer lag die Energieerzeugung bei fast allen   Kraftwerken der SEO-Gruppe deutlich über den Vorjahreswerten und ebenfalls über den langjährigen Mittelwerten.  
In den beiden Moselkraftwerken Grevenmacher (Einspeisung in das luxemburgische Netz) und Palzem   (Einspeisung in das deutsche Netz) betrug die Jahresproduktion 50,63 GWh. Dies entspricht einem Plus von 13%  gegenüber 2022 (44,05 GWh). In beiden Kraftwerken wurden die wiederkehrenden Kontrollen und Wartungen  durchgeführt. Wegen Hochwassers war das Kraftwerk Grevenmacher an drei und das Kraftwerk Palzem an 16  Tagen außer Betrieb.  
Neben diesen beiden Kraftwerken hält die SEO im Bereich Wasserkraft Beteiligungen an den Gesellschaften   Cefralux S.à r.l. („Cefralux“), Cedecel France S.A. („Cedecel France“) und Soler.  
Im Laufe des Berichtjahres betrug die Energieabgabe des Kraftwerks Schengen (Cefralux) an das luxemburgische   Netz 14,67 GWh. Dieser Wert liegt rund 7% über dem Vorjahreswert (13,61 GWh). Der Kraftwerksbetrieb musste  wegen Hochwassers an sieben Tagen und wegen Wassermangels an 101 Tagen gestoppt werden.  
Die von den Kraftwerken der Cedecel France an das französische Netz abgegebene Energiemenge erreichte 27,59   GWh und lag ebenfalls über dem Vorjahreswert (26,80 GWh). Sämtliche Kraftwerke waren sowohl wegen  Hochwassers (zwischen 17 und 27 Tagen) als auch wegen Wassermangels (zwischen 108 und 122 Tagen) außer  Betrieb. In den Kraftwerken konnten die regelmäßigen Kontrollen und Wartungen durchgeführt werden. Die Cedecel  France konnte dank der guten Wasserführung einen Gewinn in Höhe von 0,92 Mio. EUR (Vorjahr 0,9 Mio. EUR)  verzeichnen.  
Seit dem Wegfall der Förderung im Oktober 2012 verkauft Cedecel France den erzeugten Strom am freien Markt.   Die niedrigeren Strompreise führten in den Geschäftsjahren 2012 bis 2015 zu einer Anpassung des Buchwertes des  Anlagevermögens an den ermittelten Zeitwert. Mit den in den letzten Jahren höheren Marktpreisen führten die  Aktualisierungen der Wertminderungstests zum 31.12.2021 und zum 31.12.2022 zu einer teilweisen Auflösung der  Wertberechtigung des Anlagevermögens in Höhe von 0,5 Mio. EUR bzw. 0,7 Mio. EUR. Eine erneute Aktualisierung  des Wertminderungstests zum 31.12.2023 ergab keine Notwendigkeit, den Buchwert des Anlagevermögens der  Cedecel France erneut anzupassen.  
Die Wasserkraftwerke der Soler-Gruppe speisten während des Berichtsjahres 27,93 GWh in das luxemburgische   Netz ein, das entspricht einem Plus von rund 125 % gegenüber 2022 (12,41 GWh). Das Kraftwerk Rosport war  aufgrund des verheerenden Hochwassers vom 15. Juli 2021 auch im Berichtsjahr 2023 komplett außer Betrieb. In  den Kraftwerken Esch-Sauer und Ettelbruck konnten die gängigen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten  durchgeführt werden.  
Im Geschäftsfeld Laufwasserkraftwerke verzeichnete Soler trotz der guten Wasserführung und der höheren   Marktpreise einen negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von rund -0,3 Mio. EUR (Vorjahr -0,4 Mio. EUR). Dies ist im  Wesentlichen auf Einmaleffekte aus Verlusten von Anlagenabgängen zurückzuführen.  
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Windkraft  
In 2023 produzierten die Windkraftanlagen der Windparkgesellschaften, an denen Soler beteiligt ist, insgesamt rund   331,8 GWh. Im Vergleich zum langjährigen Mittelwert herrschten im Jahr 2023 überdurchschnittliche  Windverhältnisse.  
Im Geschäftsfeld Windkraft konnte Soler durch den Ausbau und die Inbetriebsetzung von insgesamt zehn   Windenergieanlagen in 2023 den Ergebnisbeitrag in Höhe von rund 7,8 Mio. EUR nochmals gegenüber dem Vorjahr  (7,6 Mio. EUR) steigern. Der Ergebnisbeitrag vom Vorjahr war geprägt durch die sehr hohen Marktpreise und die  damit einhergehenden höheren Erträgen aus Beteiligungen.  
Die Wandpark Burer Bierg S.A. bleibt seit der Inbetriebsetzung im Jahr 2008 nach wie vor weit hinter den erwarteten   Resultaten zurück. Dies ist bedingt durch die am Standort sehr schlechten Windverhältnisse. Auch in 2023 wurde  eine Aktualisierung des Wertminderungstests des Anlagevermögens der Gesellschaft durchgeführt. Diese ergab  keine Notwendigkeit, den Buchwert des Anlagevermögens anzupassen.  
Die Wandpark Bënzelt S.A., in Betrieb seit Herbst 2012, erreicht ebenfalls nicht die ursprünglich geplante   durchschnittliche Jahresproduktion. Diese Tatsache wurde als externer Einfluss gewertet und machte in 2018 eine  erstmalige Überprüfung der Werthaltigkeit des Anlagevermögens notwendig. Auch hier wurde in 2023 eine  Aktualisierung des Wertminderungstests durchgeführt. Diese ergab, dass in 2023 keine Wertberichtigung erfasst  werden muss.  
Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 48 (Vorjahr 33) Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 151,55   MW (Vorjahr 88,55 MW) in Betrieb. Im Laufe des Jahres 2023 konnten zwei Windenergieanlagen der Wandpark  Sudwand S.A., drei Anlagen der Wandpark Aerenzdall S.A. sowie fünf weitere Windenergieanlagen der Wandpark  Duelem S.A. erfolgreich in Betrieb genommen werden. Daneben konnte in 2023 mit dem Bau der  Infrastrukturarbeiten und des Fundaments der ersten Anlage der Wandpark Nordenergie S.A. begonnen werden.  
Mit diesen Anlagen und auch den weiteren zukünftigen Windkraftprojekten hat und wird die Soler einen wesentlichen   Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Luxemburg beitragen.  
SEO Konzern  
Die Konzern-Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 329,3 Mio. EUR (Vorjahr 334,2 Mio. EUR). Im Vergleich zum   Vorjahr haben sich auf der Aktivseite die Sonstigen finanziellen Vermögenwerte sowie die Zahlungsmittel und  kurzfristigen Einlagen reduziert. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital auf 41,0 Mio. EUR erhöht (Vorjahr  39,5 Mio. EUR). Des Weiteren kam es zu einem Rückgang der Finanzverbindlichkeiten und einer Erhöhung der  Rückstellungen. Das Periodenergebnis nach Steuern des Konzerns beläuft sich auf 4,6 Mio. EUR (Vorjahr 7,1 Mio.  EUR).  
Eigene Anteile  
Die Muttergesellschaft SEO S.A. hält 2.815 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 124,25 EUR und 5.543   eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 24,85 EUR, insgesamt 1,57% des gezeichneten Kapitals.  
Personalwesen  
Belegschaft und Belegschaftsstruktur  
Im Berichtsjahr beschäftigte die SEO S.A. durchschnittlich 176 Mitarbeiter (-5 im Vergleich zum Vorjahr). Dies   entspricht 169 Vollzeitäquivalenten. Am Bilanzstichtag standen 177 Arbeitnehmer in einem Arbeitsverhältnis mit der  SEO. Hinzu kommen drei Mitarbeiter der französischen Tochtergesellschaft Cedecel France.  
Vor dem Hintergrund der wachsenden Aktivitäten im Bereich Windkraft wurde zwischen den Aktionären vereinbart,   der Soler mehr Eigenständigkeit und eine klarere Wahrnehmung als eigenständiges Unternehmen durch Dritte zu  ermöglichen. Mit der Übernahme von neun SEO-Mitarbeitern aus den Bereichen Projektentwicklung, Bau und  technische Betriebsführung zum 1. April des Berichtsjahres wurde ein erster Schritt zur Erreichung dieser  Zielsetzung umgesetzt. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Soler neun Mitarbeiter (8,8 Vollzeitäquivalente). Im  
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Bereich Erneuerbare Energien werden Mitarbeiter zukünftig direkt innerhalb der Soler eingestellt.  
Das Durchschnittsalter der SEO-Mitarbeiter lag am Bilanzstichtag bei 42,22 Jahren und die durchschnittliche   Betriebszugehörigkeit bei 13,05 Jahren. Insgesamt verfügt die SEO über eine sehr ausgewogene Altersstruktur ihrer  Belegschaft. Der Anteil der Frauen in der Belegschaft liegt bei 10,17%.  Prinzipiell unterstützt die SEO flexible Arbeitszeit und attraktive Arbeitszeitmodelle. Insgesamt waren zum 31.  Dezember 2023 27 Mitarbeiter in Teilzeitbeschäftigung. Sechs Mitarbeiter konnten ihr 20-jähriges Dienstjubiläum  feiern. Insgesamt betreute die SEO in 2023 106 Pensionäre und Hinterbliebene ehemaliger Mitarbeiter.  
Lernen und Weiterbildung  
Das Unternehmen möchte die Qualifikation und das Fachwissen aller SEO-Mitarbeiter fördern und stetig erweitern.   Im Geschäftsjahr 2023 wurden für ihre Weiterbildung rund 215.000 EUR aufgewendet. Dies entspricht einem  Aufwand von etwa 1.220 EUR pro Mitarbeiter. Die Aufwendungen beinhalten Kurse und Schulungsprogramme  sowohl für einzelne Mitarbeiter als auch für Mitarbeiterkategorien.  
Corporate Social Responsability  
Die SEO wurde in 2011 erstmalig mit dem Label ESR (Entreprise Socialement Responsable) ausgezeichnet. Dieses   Label zertifiziert, dass SEO die Gesamtheit ihrer Geschäftsaktivitäten in betrieblicher sozialer Verantwortung  ausführt. Die ESR- Zertifizierung bestätigt das Engagement der SEO in der Förderung ihrer betrieblichen sozialen  Verantwortung in Bezug auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte in Zusammenarbeit mit den beteiligten  Partnern.  
Tarifliche Entwicklung  
Der aktuelle Kollektivvertrag für die Mitarbeiter der SEO mit einer Laufzeit vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2024   wurde von den Gewerkschaften Ende 2023 fristgerecht gekündigt. Dieser sah für das Berichtsjahr zum 1. April eine  lineare Erhöhung der Gehälter vor. Bis zur Unterzeichnung eines neuen Abkommens bleibt der Kollektivvertrag in  seiner Gesamtheit in Kraft.  
Arbeitssicherheit  
Im Berichtsjahr kam es im Bereich der SEO-Gruppe zu drei LTI- relevanten Arbeitsunfällen und zwei Wegeunfällen.   Die Unfallhäufigkeitsrate (Lost Time Injury Frequency) lag am Ende des Jahres 2023 bei 10,82. Die LTIF-Kennzahl  wird auf Grund der effektiv geleisteten Stunden berechnet (Betriebsunfälle mit mehr als einem Ausfalltag auf 1 Mio.  Arbeitsstunden bezogen, ohne Wegeunfälle). Unternehmensziel der SEO-Gruppe ist eine LTIF-Kennzahl von Null.  Das Augenmerk in 2023 lag neben dem technischen Arbeitsschutz wie sichere Arbeitsstätten und sichere  Arbeitsmittel auf dem sicherheits- und gesundheitsgerechten Verhalten derjenigen, die Arbeiten ausführen. Das  Risiko- und Krisenmanagement wurde weitestgehend überarbeitet und an die neuen Situationen angepasst. Die  durchgeführten Evakuierungsübungen, Sicherheitskurzgespräche, Begleitungen der Baustellen und Ergänzungen  der Sicherheitsdokumente rundeten in 2023 die Tätigkeiten im Bereich „Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz &  Krisenmanagement“ ab.  
Bei der in 2017 erstmalig ausgearbeiteten Initiative „Déng Iddien si gefrot“, sind im Jahre 2023 insgesamt zwölf   Verbesserungsvorschläge (Vorjahr: sechs) eingegangen. Nach eingehender Prüfung wurden drei Vorschläge  prämiert, welche bereits in die Praxis umgesetzt wurden. Die anderen Ideen werden nochmals in Bezug auf die  Machbarkeit hinsichtlich einer Umsetzung im Betrieb geprüft.  
Risiken und Chancen  
Als Betreiber eines großen Pumpspeicherkraftwerks, mehrerer Laufwasserkraftwerke und Windkraftanlagen sind   Chancen und Risiken der SEO-Gruppe am ehesten im operativen Bereich zu suchen. Der Schwerpunkt des  formalisierten Risikomanagements bei der SEO liegt deshalb auf der frühzeitigen Erkennung und Bewertung  möglicher Ereignisse oder Umstände, welche die beiden obersten Zielsetzungen des technischen Betriebs, ein  angemessener Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen, gefährden könnten.  Vor diesem Hintergrund werden entsprechend Risikoabschätzung in Bezug auf Kraftwerksanlagen in Abstimmung  mit den Aufsichtsbehörden und unter gutachterlicher Aufsicht durchgeführt.  Auf Grund der stetig steigenden Cyber-Kriminalität befasst sich das Risikomanagement im Besonderen auch mit  diesem Thema. Etwaige Risiken wurden analysiert und teils auch neue identifiziert und viele Maßnahmen zur  
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Risikominderung wurden implementiert. Weitere risikomindernde Maßnahmen sind geplant und budgetiert. So lag   im Pumpspeicherkraftwerk Vianden in 2023 weiterhin das Hauptaugenmerk auf der Verbesserung der  Zugangskontrolle zu den Kraftwerksanlagen und der IT-Sicherheit, vermehrt aber auch auf den Auswirkungen von  Extremwetterereignissen.  
So hat sich die SEO auch in 2023 intensiv mit dem Thema Hochwasser beschäftigt, dies auf Basis der Erkenntnisse   und Erfahrungen aus dem Hochwasser im Juli 2021. Durch die Realisierung der in der aktuellen Finanzplanung  neu eingeplanten Maßnahmen kann das Risiko im Bereich der Auswirkungen solcher extremen klimatischen  Ereignisse zukünftig stark gesenkt werden.  
Ziel der SEO ist die laufende qualitative Optimierung des formalisierten Risikomanagements.  
Die Zielsetzungen und Methoden des Risikomanagements, z.B. in Bezug auf Marktrisiken oder finanzwirtschaftliche   Risiken, werden im Anhang zum Konzernabschluss näher erläutert (siehe 9. Zielsetzungen und Methoden des  Finanzrisikomanagements). Des Weiteren verweisen wir auf das Kapitel SEO Risikomanagement, Notfall- und  Krisenmanagement in der Corporate Governance.  
Ausblick  
Der konsequente Ausbau von Solarenergie, Windkraft und der vorhersehbare Wegfall konventioneller   Stromerzeugungsanlagen erhöht auch künftig die Notwendigkeit der Stromspeicherung in Deutschland massiv.  Angesichts dessen besteht kaum Zweifel an der Notwendigkeit, auch in Zukunft effiziente und flexible  Energiespeicher wie das Pumpspeicherkraftwerk Vianden zur Verfügung zu stellen. Entsprechend wird bei der SEO  auch in den nächsten Jahren in ein umfangreiches Instandhaltungs- und Modernisierungsprogramm investiert und  ein großer Wert auf die ständige Optimierung der Prozesse im Unternehmen gelegt, damit das Kraftwerk Vianden  mit höchster Flexibilität, möglichst hoher Verfügbarkeit bei kostenoptimalen Bedingungen auch weiterhin genau die  Bedürfnisse des Energiemarktes trifft. Entsprechend den Verträgen der Jahre 1956/58/79 zwischen der RWE und  SEO ist die Deckung sowohl der Investitionen als auch der Jahreskosten der SEO durch RWE sichergestellt.  
Im Fokus des Kraftwerksbetriebs steht 2024 die Modernisierung des Kraftwerkes Lohmühle. Die beiden Turbinen   werden ertüchtigt und auf den letzten Stand der Technik gebracht. Die komplette Elektrotechnik und  Maschinensteuerung wird erneuert. Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes runden das Projekt  ab.  
Bei den Laufwasserkraftwerken der SEO-Gruppe werden alle üblichen Kontroll- und Wartungsarbeiten durchgeführt.   Im Moselkraftwerk Schengen steht die Sanierung des Laufradmantels der Maschine 2 auf der Agenda. Im Kraftwerk  Grevenmacher stehen größere bauliche Sanierungsarbeiten am Auslaufbauwerk ins Haus. Im Kraftwerk Palzem  wird bei Maschine 3 die Stopfbüchse erneuert und die Beschichtung ausgebessert. Im Fokus der Planungsarbeiten  steht im Jahr 2024 die Detaillierung eines Konzepts für das Soler-Kraftwerk Rosport.  
Im Bereich Windkraft steht der Bau der Windenergieanlage des Windparks Nordenergie, welche laut der aktuellen   Projektplanung Mitte des Jahres 2024 in Betrieb gesetzt werden soll, im Fokus. Zusätzlich wird nach dem Erhalt  aller Genehmigungen mit dem Bau der Infrastrukturarbeiten der Windparkprojekte Sudwand Phase 2, Kanton  Réiden, Schieren und Manternach begonnen. Daneben ist Soler zuversichtlich, mit zusätzlichen Projekten weiterhin  einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Ziele Luxemburgs im Bereich der Erneuerbaren Energien leisten zu  können.  
Das Management beschäftigt sich selbstverständlich mit dem Ukrainekrieg. Es bestehen keine   Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen in der Ukraine bzw. in Russland. Die Auswirkungen der gestiegenen Öl-  und Gaspreise auf die Strompreise haben keinen direkten Einfluss auf die Ertrags- und Kostensituation der SEO.  Indirekt werden sich die hohen Energiepreise und die damit einhergehende hohe Inflationsrate jedoch auch  weiterhin auf die Personal- und Materialkosten auswirken. Auf Grund der Jahreskostensystematik bei der SEO und  der Cefralux werden diese Kostensteigerungen jedoch durch die Kostenträger kompensiert. Um den deutlich  längeren Beschaffungszeiten für Material oder Großkomponenten entgegen zu wirken, haben die technischen  Abteilungen ihre Maßnahmenplanung angepasst, um den Beschaffungsprozess deutlich früher zu starten. Die  gestiegenen Zinsen haben ebenfalls noch keine Auswirkungen auf die Investitions- bzw. die Jahreskosten, dies  bedingt durch die abgeschlossenen langfristigen Kreditverträge mit festen Zinssätzen und günstigen Konditionen.  Bei neu abzuschließenden Krediten wird SEO die höheren Zinsen in die Kalkulationen einbeziehen. Das  
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Management beobachtet weiterhin die Entwicklung des Kriegs und analysiert seine Auswirkungen.  
Weiterhin sieht SEO kein erhöhtes Risiko bezüglich Produktionsausfällen. Auch hinsichtlich Forderungsausfällen   wird aufgrund der Besonderheiten des Vertragswerks und der Kundenstruktur der SEO nicht mit einem höheren  Risiko gerechnet.  
Dies gilt grundsätzlich auch für die in den Geschäftsbereichen Laufwasserkraftwerke und Windkraft tätigen   verbundenen Unternehmen, direkten und indirekten Beteiligungsgesellschaften.  
Ereignisse oder Vorfälle, welche die Resultate der Gesellschaft nach dem Bilanzstichdatum vom 31. Dezember   2023 nachträglich beeinflusst hätten, gab es keine.  
Luxemburg, den 27. März 2024  
Der Verwaltungsrat  
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CORPORATE GOVERNANCE  
Allgemeine Grundsätze  
Der Begriff der „Corporate Governance“ spiegelt eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung  
ausgerichtete Unternehmensführung wider. Diese umfasst das gesamte System der Leitung und Überwachung eines  
Unternehmens, seine Organisation, seine Werte, seine geschäftspolitischen Grundsätze und Leitlinien sowie die internen und  
externen Kontroll- und Überwachungsmechanismen. Eine zeitgemäße Corporate Governance im Sinne von Transparenz,  
Verantwortung, Nachhaltigkeit, Effizienz, Vermeidung von Interessenkonflikten und Kontrolle ist ein wesentliches Element zur  
Entfaltung und Optimierung der Werte der SEO und ihrer unternehmerischen Potenziale.  
SEO ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft luxemburgischen Rechts. Die Grundlage für die Sicherstellung einer  
wirkungsvollen Corporate Governance liegt für SEO nicht nur in der Befolgung der einschlägigen gesetzlichen Normen,  
sondern auch in der Anerkennung der zehn Prinzipien der guten Unternehmensführung der Luxemburger Börse („The X  
Principles  
of  
Corporate  
Governance  
of  
the  
Luxembourg  
Stock  
Exchange“,  
abrufbar  
unter  
https://www.luxse.com/regulation/corporate-governance). Vor diesem Hintergrund hat SEO sich aktiv in die Arbeitsgruppe der  
Luxemburger Börse zur Revision und Modernisierung dieser Prinzipien eingebracht, welche in der Veröffentlichung der fünften  
Version der 10 Prinzipien im Januar 2024 mündete. In Anlehnung an diese Grundsätze hat SEO die folgenden Dokumente  
verfasst:  
Kodex und Geschäftsordnung des Verwaltungsrats der SEO  
Kodex und Geschäftsordnung der Administrateurs-Délégués der SEO.  
Hierin werden die Regeln für eine verantwortungsvolle, transparente und auf langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtete  
Führung und Kontrolle der Gesellschaft beschrieben. Ziel ist es, den Aktionären, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der  
Öffentlichkeit einen klar definierten und strukturierten, rechtlichen und faktischen Ordnungsrahmen der bei SEO praktizierten  
Corporate Governance zur Verfügung zu stellen.  
Darüber hinaus hat SEO die ethischen Maßstäbe für ihr unternehmerisches Handeln in einem Verhaltenskodex niedergelegt,  
der im Internet unter www.seo.lu abgerufen werden kann. Dieser Kodex wird derzeit mit dem Ziel überarbeitet, ein klares  
Bekenntnis für Menschenrecht und Datensicherheit sowie gegen Geldwäsche abzugeben. SEO versteht den Verhaltenskodex  
als einen Leitfaden und Ratgeber für die Unternehmenskultur und die tägliche Arbeit ihrer Mitarbeiter. Die Führungsebene ist  
dazu angehalten, dafür Sorge zu tragen, dass die Prinzipien und ethischen Werte dieses Kodex nicht nur in die alltägliche  
Unternehmenspraxis Eingang finden, sondern auch tatsächlich gelebt werden.  
Des Weiteren hat SEO im Rahmen des Gesetzes vom 16. Mai 2023 zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2029/1937 zum Schutz  
von Personen, die Rechtsverletzungen melden, eine entsprechende interne Richtlinie zu Whistleblowern eingeführt. Auf diese  
Weise soll gewährleistet werden, dass ein Verfahren zur Erfassung, Bearbeitung und Weiterverfolgung interner Meldungen,  
die seitens eines Whistleblowers in gutem Glauben abgegeben werden, besteht.  
SEO verfügt zudem über einen Leitfaden im Fall einer moralischen Belästigung am Arbeitsplatz, der als Dienstanweisung im  
Intranet des Unternehmens hinterlegt ist. Darin verpflichtet sich SEO, allen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zu bieten, der die  
Würde des Einzelnen respektiert und frei von sexueller und moralischer Belästigung jeglicher Herkunft ist. Im Falle von  
Zuwiderhandlungen können sich betroffene Mitarbeiter vertraulich an vorgesetzte Stellen oder an eine unparteiische,  
außenstehende Kontaktperson wenden.  
Die Corporate Governance-Prinzipien der Luxemburger Börse werden von SEO eingehalten. Die Prinzipien werden durch  
Empfehlungen („recommendations“) konkretisiert, von denen im Einzelfall abgewichen werden kann, sofern dies erläutert und  
begründet wird („comply or explain“). Soweit SEO von einzelnen Empfehlungen der Corporate Governance-Vorgaben der  
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Börse abweicht, ist dies in den Kodexen und Geschäftsordnungen angegeben und begründet. Ein Hinweis auf die  
Abweichungen findet sich im Kapitel „Abweichungen der Kodexe und Geschäftsordnungen der SEO von den Corporate  
Governance-Empfehlungen der Luxemburger Börse“ der Corporate Governance. Sie wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr  
vom Verwaltungsrat genehmigt.  
Die Kodexe und Geschäftsordnungen wurden im Oktober 2005 bei SEO eingeführt und mehrfach an die aktualisierten Corporate  
Governance-Vorgaben der Luxemburger Börse angeglichen. SEO wird ihre Corporate Governance nunmehr nach Inkrafttreten  
der neu überarbeiteten Version der 10 Prinzipien der Luxemburger Börse im Januar 2024 erneut anpassen und auch weiterhin  
unter Berücksichtigung neuer Erfahrungen, gesetzlicher Vorgaben und fortentwickelter nationaler wie internationaler Standards  
bei Bedarf abändern.  
Staatsvertrag  
Der Staatsvertrag vom 10. Juli 1958 zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem deutschen Bundesland Rheinland-  
Pfalz über die Errichtung von Wasserkraftanlagen an der Our (nachfolgend in diesem Kapitel als „der  
Staatsvertrag“ bezeichnet) bildet die rechtliche Grundlage für den Bau und Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks Vianden. Er  
enthält in Anlage III spezielle gesellschaftsrechtliche Bestimmungen im Hinblick auf den Charakter des  
Pumpspeicherkraftwerks Vianden als Grenzkraftwerk. Diese Bestimmungen betreffen im Wesentlichen die Wahrnehmung der  
Interessen der vertragschließenden Länder in den Gremien der SEO durch sogenannte Regierungsbeauftragte, die  
Zusammensetzung des Verwaltungsrats der SEO sowie die Aufteilung des Aktienkapitals in Namens- und Inhaberaktien und  
die Voraussetzungen für die Übertragung von Namensaktien. Die Satzung der SEO trägt den Bestimmungen des  
Staatsvertrags Rechnung.  
Im Geschäftsjahr 2023 hat es keine Änderung im Kreis der Regierungsbeauftragten gegeben. Die Namen der aktuellen  
Regierungsbeauftragten der vertragschließenden Länder Luxemburg und Rheinland-Pfalz sind unter www.seo.lu einsehbar  
und im Kapitel „Gremien“ des Geschäftsberichts abgedruckt. Die Beauftragten sind berechtigt, an den Sitzungen des  
Verwaltungsrats und der Generalversammlung der SEO teilzunehmen und dort die Interessen des von ihnen vertretenen  
Landes wahrzunehmen.  
Der Staatsvertrag kann auf der Internetseite der SEO unter www.seo.lu eingesehen werden.  
Verwaltungsrat  
Als monistisch strukturierte Aktiengesellschaft luxemburgischen Rechts besitzt SEO einen Verwaltungsrat als Leitungs- und  
Kontrollorgan. Die Vereinigung von Leitungs- und Überwachungsaufgaben in einem Gremium bringt eine hohe Flexibilität bei der  
Aufgabenverteilung im Hinblick auf die Ausgestaltung von Leitungs- und Kontrollkompetenz mit sich. Sie führt systembedingt zu  
einer engen Zusammenarbeit von Führung und Kontrolle und zu oftmals einfacheren Entscheidungsprozessen.  
Die Befugnisse des Verwaltungsrats, seine Zusammensetzung und seine Funktionsweise sind in der Satzung geregelt sowie im  
Kodex und der Geschäftsordnung des Verwaltungsrats näher beschrieben. Diese Dokumente sind auf der Internetseite der SEO  
unter www.seo.lu ebenso veröffentlicht wie die Namen, ein Kurzlebenslauf und die Mandatsdauer der Mitglieder des  
Verwaltungsrats. Die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrats und seiner Ehrenmitglieder sind zudem im Kapitel  
„Gremien“ des Geschäftsberichts abgedruckt.  
Der Staatsvertrag schreibt in Anlage III eine Mindestanzahl von Sitzen vor, die die luxemburgischen und die deutschen Aktionäre  
im Verwaltungsrat der SEO erhalten. Diese Mitglieder werden vom Großherzogtum Luxemburg bzw. der deutschen RWE  
Generation SE vorgeschlagen. Beide Aktionäre stellen sicher, dass dem Verwaltungsrat jederzeit qualifizierte und engagierte  
Mitglieder angehören, die ihre Pflichten zur guten Unternehmensführung effizient wahrnehmen.  
Im Geschäftsjahr 2023 hat es in den drei Verwaltungsratssitzungen sowie in der Generalversammlung der SEO, welche am 12.  
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Mai 2023 stattfand, folgende Beschlüsse zu den Mandaten der Verwaltungsratsmitglieder gegeben:  
Herr Ulf Kerstin hat sein Mandat als Verwaltungsratsmitglied zum 31. Dezember 2022 niedergelegt. An seiner Stelle  
hat der Verwaltungsrat am 28. März 2023 Herrn David Michael Egyptien, Leiter Commercial Asset Optimisation CE  
& APAC der RWE Supply & Trading GmbH, zum Mitglied des Verwaltungsrates für die restliche Mandatsdauer bis  
zur ordentlichen Generalversammlung des Jahres 2023 ernannt. Die Ernennung wurde durch die  
Generalversammlung vom 12. Mai 2023 genehmigt.  
Frau Katja van Doren hat ihr Mandat zum 28. Februar 2023 niedergelegt. An ihrer Stelle hat der Verwaltungsrat am  
28. März 2023 Frau Dr. Sopna Sury, Chief Operating Officer Hydrogen der RWE Generation SE, zum Mitglied des  
Verwaltungsrats für die restliche Mandatsdauer bis zur ordentlichen Generalversammlung des Jahres 2024 ernannt.  
Die Ernennung wurde durch die Generalversammlung vom 12. Mai 2023 genehmigt.  
Frau Marguy Kohnen, Frau Judith Meyers sowie die Herren David Michael Egyptien und Tom Theobald haben sich  
zur Wiederwahl als Verwaltungsratsmitglieder gestellt und sind in der Generalversammlung vom 12. Mai 2023 für  
eine neue Mandatsdauer von 6 Jahren bis zur ordentlichen Generalversammlung des Jahres 2029 ernannt worden.  
Herr Jürgen Petschke hat sein Mandat als Verwaltungsratsmitglied mit Wirkung zum 12. Mai 2023 niedergelegt. An  
seine Stelle hat der Verwaltungsrat am 12. Mai 2023 Frau Esther Jordan, Leiterin Civil & Commercial Law Germany  
der RWE Generation SE, für die Restzeit des Mandats bis zur ordentlichen Generalversammlung des Jahres 2028  
ernannt.  
Detaillierte Lebensläufe der neu hinzu gekommenen Verwaltungsratsmitglieder ebenso wie Kurzlebensläufe aller aktuellen  
Verwaltungsratsmitglieder finden sich auf der Internetseite www.seo.lu der SEO.  
Im Geschäftsjahr 2023 fanden drei Sitzungen des Verwaltungsrats statt (wahlweise in Präsenz oder per Videokonferenz).  
Schwerpunkte der Sitzungen bildeten neben den technischen Betriebsberichten des Pumpspeicherkraftwerks Vianden (hier  
insbesondere Generalrevision der Maschine 9) auch solche der Laufwasserkraftwerke der Moselkraftwerksgruppe  
(Moselgrenzkraftwerke Grevenmacher und Palzem, Moselkraftwerk Schengen, französische Moselkraftwerke) und der Wasser-  
und Windkraftwerke der Soler S.A. (Laufwasserkraftwerke Esch/Sauer, Rosport und Ettelbrück; dreizehn in Betrieb befindliche  
Windparks und aktuell ein im Bau befindlicher Windpark).  
In Bezug auf die SOLER S.A. ist als weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens hervorzuheben, dass Letztere  
seit dem 1. April 2023 über eigene Mitarbeiter verfügt.  
Sitzungsgegenstand waren zudem die Eingliederung des Betriebswegs der SEO am Oberbecken ins nationale Fahrradwegenetz,  
das Risikomanagement der SEO, die Jahreskosten und Zugangsinvestitionen des vergangenen und des aktuellen  
Geschäftsjahres, die Verabschiedung des Jahresabschlusses und konsolidierten Jahresabschlusses sowie die Finanzplanung.  
Weiterhin auf der Tagesordnung standen die Bewertung der Tätigkeit der SEO-Gremien, Berichte über die Arbeit des  
Prüfungsausschusses sowie der aktuelle Stand der Zusammenlegung der Standorte Luxemburg-Stadt und Vianden in einem  
neuen Hauptverwaltungsgebäude in Vianden. Ebenso wie im Vorjahr wurden die Abweichungen der Kodexe und  
Geschäftsordnungen der SEO von den Corporate Governance-Empfehlungen der Luxemburger Börse vom Verwaltungsrat  
genehmigt. Wie in Kodex und Geschäftsordnung vorgesehen, haben sich die nicht geschäftsführenden  
Verwaltungsratsmitglieder einmal ohne die Administrateurs-Délégués versammelt.  
Auf Einladung des Verwaltungsrats haben der Direktor und der Betriebsdirektor an den Sitzungen des Verwaltungsrats  
teilgenommen und über Projekte und Ereignisse in ihren Geschäftsbereichen berichtet.  
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Eine Liste der Verwaltungs- und Aufsichtsratsmandate der Verwaltungsratsmitglieder außerhalb der SEO-Gruppe liegt am  
Gesellschaftssitz zur Einsicht vor.  
Administrateurs-Délégués  
Die tägliche Geschäftsführung der SEO wird von sechs Administrateurs-Délégués wahrgenommen, welche aus dem Kreis  
der Verwaltungsratsmitglieder ernannt werden. Im Rahmen der ihnen anvertrauten Geschäftsführung bedienen sich die  
Administrateurs-Délégués zur Koordination und Wahrnehmung ihrer Tätigkeiten eines kaufmännischen und eines  
Betriebsdirektors, die auf Einladung an den Sitzungen der Administrateurs-Délégués teilgenommen haben.  
Die Aufgaben der Administrateurs-Délégués, ihre Zusammensetzung und ihre Funktionsweise sind in der Satzung  
geregelt und im Kodex und in der Geschäftsordnung der Administrateurs-Délégués näher beschrieben. Diese  
Dokumente sowie die Namen der aktuellen Administrateurs-Délégués können auf der Internetseite der SEO unter  
www.seo.lu eingesehen werden. Letztere sind zudem im Kapitel „Gremien“ des Geschäftsberichts abgedruckt.  
Im Geschäftsjahr 2023 hat es folgende Änderungen im Kreis der Administrateurs-Délégués gegeben:  
Mit seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat am 12.Mai 2023 hat Herr Hans-Jürgen Peschke auch sein  
Mandat als Administrateur-Délégué und stellvertretender Vorsitzender der Administrateur-Délégués  
niedergelegt. Am 12. Mai 2023 hat der Verwaltungsrat Frau Esther Jordan, Leiterin Civil & Commercial Law  
Germany der RWE Generation SE, zum Administrateur-Délégué ernannt.  
In der Verwaltungsratssitzung vom 14. November 2023 wurde sodann Herr Peter Kappe, Leiter Asset  
Management Hydro & Storage der RWE Generation SE, zum stellvertretenden Vorsitzenden der Administrateur-  
Délégués ernannt.  
2023 fanden fünf Sitzungen der Administrateurs-Délégués statt. Gegenstand der Sitzungen waren neben den technischen  
Betriebsberichten der Kraftwerke der SEO-Gruppe die Ausarbeitung eines Dokuments zur vertrauensvollen Zusammenarbeit  
zwischen SEO und dem Jahreskostenträger RWE, die künftige SEO-Struktur auf Führungsebene infolge der Soler-  
Eigenständigkeit, die Jahreskosten und Zugangsinvestitionen, die Jahresabschlüsse sowie die Finanzplanung. Ebenfalls  
besprochen wurden die Zusammenlegung der Standorte der SEO am Standort Vianden mit Blick auf die diesbezügliche  
Kostenexplosion, die Genehmigungssituation und künftige Entwicklung der Cedecel France S.A., die Abweichungen von den  
Corporate Governance-Empfehlungen der Luxemburger Börse sowie die Bewertung der Tätigkeit der SEO-Gremien und  
etwaige Schlussfolgerungen hieraus. Darüber hinaus standen die Unternehmensziele 2024, der Stellenbesetzungsplan 2024,  
das SEO-Risikomanagement, das Vertragswerk von 1956/58/79 über Bau und Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks Vianden  
sowie das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf der Tagesordnung.  
Prüfungsausschuss (Audit Committee)  
Der Verwaltungsrat hat einen ständigen Prüfungsausschuss eingerichtet, um Kontroll- und Überwachungsaufgaben in  
einem kleineren, mit Spezialwissen ausgestatteten Gremium zu konzentrieren. Der Prüfungsausschuss überprüft in  
Abstimmung mit dem Verwaltungsrat regelmäßig die Wirksamkeit der externen und internen Revision (Letztere wird durch  
qualifizierte Dienstleister über externe Audits wahrgenommen), beurteilt die Finanzkontrolle, die Finanzstruktur und die  
Mechanismen zur Risikobewertung sowie die periodischen und jährlichen Abschlüsse der Gesellschaft. Dabei befasst sich  
der Ausschuss insbesondere mit Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements, der Unabhängigkeit des  
Abschlussprüfers, der Erteilung des Prüfauftrags an den Abschlussprüfer, der Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten  
und der Prüfungshonorare.  
Der Prüfungsausschuss berichtet dem Verwaltungsrat regelmäßig über seine Erkenntnisse und Empfehlungen. Die  
Gesamtverantwortung, einschließlich der Genehmigung von Empfehlungen, verbleibt beim Verwaltungsrat.  
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Der Prüfungsausschuss besteht aus zwei Mitgliedern, wobei jeweils ein Mitglied die beiden Hauptaktionäre der SEO,  
das Großherzogtum Luxemburg und die RWE Generation SE, vertritt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es keine  
Änderung in der Zusammensetzung des Prüfungsausschusses gegeben.  
Im Geschäftsjahr 2023 fanden drei Sitzungen des Prüfungsausschusses statt. An den Sitzungen haben alle  
Ausschussmitglieder teilgenommen. Einen Schwerpunkt bildete wie in den Vorjahren der Bericht des Abschlussprüfers  
zur Jahres- und Konzernabschlussprüfung des abgelaufenen Geschäftsjahres. Ausführlich besprochen wurden  
außerdem eine Überarbeitung des Verhaltenskodex, insbesondere im Hinblick auf die Betonung von Menschenrechten  
und Datensicherheit, die Vor- und Nachteile der Börsennotierung des Unternehmens, die Optimierung des  
Planungsprozesses, das SEO-Risikomanagement sowie diverse Finanzberichte (Abrechnung der Jahreskosten und  
Zugangsinvestitionen der SEO für das abgelaufene Geschäftsjahr, erste Prognose der Jahreskosten und Investitionen  
für das laufende Geschäftsjahr, Finanzplanung MTP23). Weiterhin auf der Tagesordnung standen die Vorstellung des  
Prüfungsplans 2023 des Abschlussprüfers, ein Gespräch mit der externen Revision unter Ausschluss der  
Geschäftsleitung der SEO, der Nachhaltigkeitsbericht mit Informationen zur sozialen und ökologischen Verantwortung  
der SEO, IT-Projekte der SEO zu Digitalisierung, Datensicherheit und IT-Governance/IT-Prozesse. Darüber hinaus hat  
der Prüfungsausschuss die Ergebnisse der Bewertung seiner Tätigkeit und der Tätigkeit des Verwaltungsrats und der  
Administrateurs-Délégués durch die Mitglieder des Verwaltungsrats zur Kenntnis genommen.  
An den Sitzungen des Prüfungsausschusses haben auch der kaufmännische Direktor der SEO, der Leiter der  
Finanzabteilung und die Juristin der SEO teilgenommen. Sie berichteten dem Ausschuss über relevante Themen und  
Risiken in ihren Geschäftsbereichen.  
Aktionäre und Generalversammlung  
Die Aktionäre der SEO üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte in der Generalversammlung aus. Angaben über  
die Befugnisse der Generalversammlung, ihre Einberufung und ihren Ablauf sowie sonstige formale Erfordernisse finden sich im  
abgeänderten Gesetz vom 10. August 1915 über Handelsgesellschaften, daneben in der Satzung der SEO, im Kodex und in der  
Geschäftsordnung des Verwaltungsrats sowie auf der Internetseite www.seo.lu. Auf der Internetseite finden sich zudem  
Protokolle, Abstimmungsergebnisse, Einberufungsschreiben, Informationen zur Anzahl der Aktien und der Stimmrechte,  
Beschlussvorlagen, Vollmachtformulare sowie diverse Abschlussberichte der SEO für das abgelaufene Geschäftsjahr und  
mehrere zurückliegende Jahre.  
SEO-Risikomanagement, Notfall- und Krisenmanagement  
Als Eigentümer und Betreiber von Kraftwerksanlagen sieht sich SEO mit unterschiedlichen Bedrohungsszenarien  
konfrontiert, darunter natürliche, technische und andere, z.B. intentionale Gefahrenfelder. Mit der Einrichtung eines  
Notfall- und Krisenmanagements hat SEO ein wirksames System geschaffen, das die Bereiche Krisenvorsorge  
(Prävention, Risikomanagement), Krisenbewältigung und Krisennachbereitung mit dem Ziel erfasst, Risiken  
systematisch zu erkennen, zu bewerten, zu überwachen sowie zu kontrollieren.  
In operativer Hinsicht wurde eine einheitliche Aufbau- und Ablauforganisation geschaffen zur Sicherstellung des  
Zusammenwirkens der Beteiligten im Not- und Krisenfall. Szenarien-orientierte Schulungen und Trainings, verbunden  
mit regelmäßigen Überprüfungen von Maßnahmen zur Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder der  
Auswirkungen von Risiken, bilden die Grundlage für weitere Optimierungen von Krisenmanagementstrukturen und die  
Fortentwicklung effektiver Strategien der Krisenbewältigung.  
SEO hat ihre möglichen Risiken identifiziert, dokumentiert und in verschiedenen Szenarien zusammengefasst, hierbei  
eine spezifische Skalierung der Risikomatrix, Risikokriterien, Schwellenwerte, Gewichtungen und Toleranz-  
/Akzeptanzschwellen festgelegt und die jeweils etablierten Sicherheitsvorkehrungen und Präventivmaßnahmen gelistet.  
Als Ergebnis der Risikoanalyse wurde eine maßnahmenorientierte Checkliste für alle Szenarien erstellt. Jedem Szenario  
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sind bestimmte Prozesse und verantwortliche Personen zugeordnet. Eine spezifische Software ermöglicht eine  
erweiterte Funktionalität bezüglich Maßnahmenplanung und Investitionssteuerung.  
Als Teil des Business Continuity Managements der SEO liefert das formalisierte Risikomanagement die Grundlagen für  
eine effiziente Notfallplanung. Letztere stellt sicher, dass bei Eintritt eines Szenarios durch Aktivierung des Notfall- und  
Krisenmanagements Ereignisse wirksam und schadensmindernd bewältigt werden können. Auf diese Weise ist  
gewährleistet, dass wichtige Geschäftsprozesse in kritischen Situationen nicht oder nur temporär unterbrochen werden.  
In einem Krisenmanagement-Handbuch sind alle Regelungen und Dokumente zum Notfall- und Krisenmanagement der  
SEO festgehalten.  
In Fortsetzung des letztjährigen Risikomanagement-Reviews wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut alle  
Risikoszenarien analysiert und mit den aktuellen Ist-Maßnahmen (Ist-Situation mit allen implementierten Maßnahmen),  
Soll-Maßnahmen (Soll-Situation der geplanten und im Budget genehmigten Maßnahmen) und Best-Case-Maßnahmen  
(Soll-Situation unter Berücksichtigung weiterer möglicher Maßnahmen) neu bewertet. Im Zuge dessen wurden  
Bedrohungspotentiale hinterfragt und teilweise neu eingeschätzt. In diesem Zusammenhang erwies sich der Faktor  
„Mensch“ als besondere Schwachstelle, welcher durch geeignete Sensibilisierungsmaßnahmen wie beispielsweise  
regelmäßige Schulungen entgegenzuwirken ist. Präventivmaßnahmen wurden aktualisiert und mit einem zeitlichen  
Horizont versehen, um eine langfristige Risikoplanung vornehmen zu können. Die umgesetzten Änderungen in der  
Bewertung tragen den Vorgaben der Risikomanagementnorm ISO 31000:2018 Rechnung.  
Als Ergebnis wurde das Risikopotential durch die bereits umgesetzten Maßnahmen teilweise deutlich verringert. Mit den in  
Umsetzung befindlichen bzw. budgetierten Maßnahmen ist mittelfristig eine weitere Herabstufung zu erwarten.  
Der Verwaltungsrat hat festgestellt, dass die Risikoanalysen und -bewertungen insgesamt in angemessener Weise  
vorgenommen wurden und dass das formalisierte Risikomanagement der SEO und die Strategie zur Kontrolle der  
Risiken angemessen sind. Die aktuell bestehenden Kontrollmaßnahmen und die etablierten Sicherheitsvorkehrungen  
stellen geeignete und angemessene Maßnahmen zur Reduzierung der bestehenden Risiken dar.  
Informationen zur sozialen und ökologischen Verantwortung  
Die EU-Richtlinie 2022/2464 über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD-Richtlinie) trat am 5.  
Januar 2023 in Kraft und muss bis zum 6. Juli 2024 vom luxemburgischen Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt  
werden. Sie ergänzt die EU-Richtlinie 2014/95/EU über Angaben nichtfinanzieller und die Diversität betreffende  
Informationen durch bestimmte große Unternehmen und Gruppen (NFRD-Richtlinie) und verpflichtet Unternehmen zur  
Berichterstattung über die Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf Umwelt und Gesellschaft.  
Im Gegensatz zur NFRD-Richtlinie findet die neue CSRD-Richtlinie auf die SEO Anwendung. Das Unternehmen ist sich  
seiner diesbezüglichen Pflicht bewusst, ab dem Jahr 2026 einen Nachhaltigkeitsbericht für das vorhergehende  
Geschäftsjahr zu verfassen. Vor diesem Hintergrund hat SEO bereits im Oktober 2023 an einem Workshop der FEDIL  
zu Zwecken des Informationsaustauschs teilgenommen. Als modernes und verantwortungsbewusstes Unternehmen wird  
SEO auch in Zukunft am Puls der Zeit bleiben und die Weiterentwicklung der Berichtsstandards auf nationaler,  
europäischer und internationaler Ebene aufmerksam verfolgen.  
Aktien und Beteiligungen  
Das Gesellschaftskapital der SEO beläuft sich auf 30.967.175,40 EUR und ist aufgeteilt in 249.232,8 Aktien zu je 124,25 EUR.  
Die Aktien sind von 1 bis 250.000 nummeriert und verteilen sich auf zwei Typen von Aktien: Stammaktien des Typs A und  
Vorzugsaktien des Typs B, welche eine besondere Beteiligung am Gewinn erhalten. Die Aktien des Typs A sind Namensaktien,  
die Aktien des Typs B sind zum Teil Namensaktien und zum Teil Inhaberaktien.  
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Die Aktien mit den Nummern 100.001 bis 115.000 können in Fünfer-Aktienanteile zu je 24,85 € aufgeteilt werden. Fünf  
Einfünftelaktien stehen, selbst ohne Übereinstimmung der Nummern, dieselben Rechte zu wie einer Aktie von 124,25 €.  
Alle Aktien sind voll eingezahlt und stimmberechtigt. Jede Aktie gibt Anrecht auf eine Stimme. Aktien mit  
Mehrfachstimmrechten oder Vorzugsstimmrechten sowie Höchststimmrechte gibt es nicht. Weitere Informationen zu den  
Aktien finden sich in der Gesellschaftssatzung, welche im Internet unter www.seo.lu abrufbar ist.  
SEO hält Beteiligungen an folgenden Gesellschaften:  
Direkte Beteiligungen:  
Cefralux S.à r.l.: 100%  
Gesellschaftszweck: Verwirklichung und Betrieb des Moselkraftwerks Schengen-Apach.  
Cedecel France S.A.: 99,99%  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Erzeugungsanlagen für elektrischen Strom.  
Soler S.A.: 50%  
Gesellschaftszweck: Entwicklung von Projekten im Bereich Erneuerbare Energien in Luxemburg und im  
Ausland; Planung, Bau und Betrieb von Anlagen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen.  
Indirekte Beteiligungen:  
Windpower S.A.: 45% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Verwirklichung und Betrieb von Anlagen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren  
Energiequellen.  
Wandpark Aerenzdall S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Ernztalgemeinde.  
Wandpark Duelem S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Dalheim.  
Wandpark Fluessweiler-Wormer S.A.: 35% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanalgen auf dem Gebiet der Gemeinden Flaxweiler und  
Wormeldingen  
Wandpark Garnich S.A.: 40% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Garnich.  
Wandpark Harel-Walter-Eeschpelt S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Oberstauseegemeinde  
und der Gemeinde Winseler.  
Wandpark Tandel-Veianen S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck:Planung, Bau undBetriebvon Windkraftanalgen auf dem Gebiet der Gemeinden Tandel und Vianden  
Wandpark Bënzelt S.A.: 47,45% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Weiswampach.  
Wandpark Rulljen-Géisdref S.A.: 40% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Wiltz und  
Goesdorf.  
Wandpark Burer Bierg S.A.: 36,25% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Mompach.  
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Wandpark Housen-Pëtschent S.A.: 35,62% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Putscheid und  
Parc Hosingen.  
Wandpark Mëllerdall S.A.: 35% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanalgen auf dem Gebiet der Gemeinden des Naturparks  
Mëllerdall  
Wandpark Kanton Réiden S.A.: 30% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck:Planung, Bau und BetriebvonWindkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden des Kantons Reiden.  
Wandpark Esch-Sauer S.A.: 25% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Esch-Sauer.  
Wandpark Kehmen-Heischent S.A.: 25% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Bourscheid  
und Heiderscheid.  
Wandpark Miersch S.A.: 25% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Lintgen und Mersch.  
Wandpark Nordenergie S.A.: 20% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Diekirch und  
Ettelbrück.  
Wandpark Hengischt S.A.: 20% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Clervaux und  
angrenzenden Standorten.  
Sudwand S.A.: 20% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinden Bettemburg,  
Differdingen, Dippach, Esch/Alzette, Garnich, Käerjeng, Kayl, Monnerich, Petingen, Reckingen/Mess, Roeser,  
Rümelingen, Sassenheim und Schifflingen.  
Wandpark Jonglënster S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Junglinster.  
Wandpark Helperknapp S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Helperknapp  
Wandpark Eschduerf S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Esch-Sauer  
Wandpark Manternach S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Manternach  
Wandpark Schieren S.A.: 50% (über Soler S.A.)  
Gesellschaftszweck: Planung, Bau und Betrieb von Windanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Schieren  
Überkreuzbeteiligungen bestehen nicht.  
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Informationen über SEO im Sinne der Vorschriften für Übernahmeangebote für Wertpapiere, welche zum Handel auf einem  
geregelten Markt zugelassen sind:  
Artikel 68ter(1) d) des abgeänderten Gesetzes vom 19. Dezember 2002 betreffend das Handels- und Gesellschaftsregister  
sowie die Buchhaltung und den Jahresabschluss von Unternehmen schreibt, unter Verweis auf die Richtlinie 2004/25/EG des  
Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 betreffend Übernahmeangebote, für börsennotierte  
Gesellschaften die Offenlegung folgender Angaben vor:  
Bedeutende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital sind vorstehend unter Aktien und Beteiligungen sowie  
nachstehend unter Aktionariat aufgelistet, weiterhin im Organigramm der SEO-Gruppe im Kapitel „Facts &  
Figures“ des Geschäftsberichts sowie im Konzernanhang, dort Ziffer 16.  
Es gibt keine Inhaber von Aktien mit besonderen Kontrollrechten.  
Es gibt keine Beschränkung von Stimmrechten.  
Die Vorschriften über die Ernennung und Ersetzung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Administrateurs-  
Délégués sowie über die Änderung der Satzung finden sich in der Satzung der SEO sowie im Staatsvertrag in Anlage  
III. Beide Dokumente sind unter www.seo.lu einsehbar.  
Die Befugnisse der Mitglieder des Verwaltungsrats sind in der Satzung sowie in Kodex und Geschäftsordnung des  
Verwaltungsrats der SEO geregelt, diejenigen der Administrateurs-Délégués ebenfalls in der Satzung sowie in Kodex  
und Geschäftsordnung der Administrateurs-Délégués. Spezielle Befugnisse der Regierungsbeauftragten der  
vertragschließenden Länder Luxemburg und Rheinland-Pfalz finden sich im Staatsvertrag vom 10. Juli 1958  
zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz über die Errichtung von Wasserkraftanlagen an der Our, dort in Anlage  
III, sowie in der SEO-Satzung. Alle Dokumente sind auf der Internetseite der SEO unter www.seo.lu veröffentlicht.  
Informationen zum Diversitätskonzept der SEO:  
Nach Artikel 68ter(1) g) des abgeänderten Gesetzes vom 19. Dezember 2002 betreffend das Handels- und  
Gesellschaftsregister sowie die Buchhaltung und den Jahresabschluss von Unternehmen sind börsennotierte Gesellschaften  
verpflichtet, in ihren Geschäftsbericht eine Beschreibung ihres Diversitätskonzepts („politique de diversité“) auf Ebene der  
Verwaltungs-, Leitungs- und Überwachungsorgane aufzunehmen. Besteht ein derartiges Konzept nicht, ist zu erläutern,  
warum dies nicht der Fall ist („comply or explain“).  
Anlage III des Staatsvertrages schreibt die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der SEO sowie die Anzahl und Aufteilung  
der Sitze für die luxemburgischen und deutschen Aktionäre verbindlich vor. Die Verwaltungsratsmitglieder werden von den  
beiden Hauptaktionären, dem Großherzogtum Luxemburg und der RWE Generation SE, vorgeschlagen und entsprechend  
den Vorschlägen in der Generalversammlung ernannt. In Kodex und Geschäftsordnung des Verwaltungsrats der SEO gibt es  
dementsprechend keine Vorgaben zu unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern und keine Kriterien zur Definition der  
Unabhängigkeit, keinen Nominierungsausschuss, der den Verwaltungsrat bei der Auswahl seiner Mitglieder unterstützt, und  
keine begleitenden Empfehlungen des Verwaltungsrats zu den der Generalversammlung unterbreiteten  
Nominierungsvorschlägen. SEO hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die Diversität in ihren Verwaltungs-, Leitungs- und  
Aufsichtsorganen. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen im Staatsvertrag gibt  
es bei SEO kein Diversitätskonzept.  
Bewertung der Tätigkeit der Gremien  
Um bestehende Stärken und Schwächen festzustellen und mögliche Verbesserungspotenziale zu identifizieren, führt der  
Verwaltungsrat regelmäßig eine Selbstbeurteilung durch und überprüft und bewertet seine Zusammensetzung, Organisation  
und Effektivität als Kollegialorgan. Eine vergleichbare Überprüfung und Bewertung erfolgt für die Administrateurs-Délégués  
und den Prüfungsausschuss. Der Verwaltungsrat zieht die notwendigen Rückschlüsse aus der Bewertung und leitet im  
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Bedarfsfall Schritte zur Verbesserung der Arbeit in den Gremien ein.  
Wie in den Vorjahren ist die Bewertung der Tätigkeit der Gremien im abgelaufenen Geschäftsjahr überdurchschnittlich gut  
ausgefallen. Positiv hervorgehoben wurden das seriöse und proaktive Verhalten der Administrateurs-Délégués, die klar  
strukturierten Dokumente und Berichte sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Letzteren und dem  
Verwaltungsrat. Verbesserungspotential wurde im Hinblick auf Unklarheiten in der Rollenverteilung gesehen.  
Die Bewertung der Tätigkeit des Prüfungsausschusses fiel ebenfalls positiv aus. Auch im Hinblick auf dieses Gremium wurde  
die vertrauensvolle Zusammenarbeit als positiv bewertet.  
Rechnungslegung und Transparenz  
Aktienbesitz von Verwaltungsratsmitgliedern:  
Im Geschäftsjahr 2023 besaß kein Verwaltungsratsmitglied SEO-Anteile.  
Geschäfte mit nahestehenden Dritten:  
Im Geschäftsjahr 2023 haben weder Mitglieder des Verwaltungsrats noch deren enge Familienmitglieder oder ihnen  
zurechnende Gesellschaften Geschäftsbeziehungen zur SEO-Gruppe unterhalten.  
Interessenkonflikte von Verwaltungsratsmitgliedern:  
Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Interessenkonflikte, die bei einem Verwaltungsratsmitglied zu einem Ausschluss an der  
Beratung und Beschlussfassung des Verwaltungsrats geführt haben.  
Vergütung der Gremien - Vergütungsbericht  
Das abgeänderte Gesetz vom 24. Mai 2011 betreffend die Ausübung verschiedener Aktionärsrechte bei Hauptversammlungen  
von börsennotierten Gesellschaften sieht vor, dass SEO als börsennotierte Aktiengesellschaft einen Vergütungsbericht mit  
Informationen über die Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder und der Administrateurs-Délégués erstellt und veröffentlicht.  
SEO:  
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt jedes Verwaltungsratsmitglied eine Jahresvergütung in Höhe von netto 9.649,55 EUR,  
darüber hinaus für die Teilnahme an Sitzungen des Verwaltungsrats, des Prüfungsausschusses (soweit einschlägig) und der  
Generalversammlung ein Sitzungsgeld von jeweils netto 300,00 EUR. Der Präsident des Verwaltungsrats erhielt eine  
zusätzliche Jahresvergütung von netto 7.804,86 EUR, der Vizepräsident eine solche von netto 3.902,43 EUR.  
Verwaltungsratsmitglieder, die im Laufe des Geschäftsjahres ausgeschieden sind oder neu in den Verwaltungsrat gewählt  
wurden, erhielten die Jahresvergütung pro rata temporis.  
Diejenigen Mitglieder des Verwaltungsrats, die als Administrateurs-Délégués die tägliche Geschäftsführung der SEO  
verantworten, bezogen eine zusätzliche Jahresvergütung von jeweils netto 3.902,43 EUR und eine zusätzliche  
Monatsvergütung von jeweils netto 1.245,68 EUR (im Januar 2023), 1.276,82 EUR (ab Februar 2023) bzw. 1.308,74 (ab April  
2023) und 1.341,46 (ab September 2023), darüber hinaus für die Teilnahme an Sitzungen der Administrateurs-Délégués ein  
Sitzungsgeld von jeweils netto 300,00 EUR. Herr Georges Reding und Herr Frank Weigand erhielten neben ihrer  
Jahresvergütung als Präsident bzw. Vizepräsident des Verwaltungsrats keine zusätzliche Jahresvergütung als Administrateur-  
Délégué. Im Laufe des Geschäftsjahres ausgeschiedene bzw. neu ernannte Administrateurs-Délégués erhielten die  
Jahresvergütung und die Monatsvergütungen pro rata temporis.  
Tochterunternehmen Cefralux S.à r.l. und Cedecel France S.A.:  
In seiner Funktion als Mitglied des „comité de gérance“ der Cefralux erhielt Herr Georges Reding eine monatliche Vergütung  
von brutto 490,20 EUR (im Januar 2023), 502,46 EUR (von Februar bis März 2023) bzw. 515,02 EUR (von April bis August  
2023) und 527,90 EUR (von September bis Dezember 2023). Als Präsident des Verwaltungsrats der Cedecel France erhielt  
er eine monatliche Vergütung von brutto 1.049,66 EUR (im Januar 2023), 1.075,90 EUR (von Februar bis März 2023) bzw.  
17  
1.102,80 EUR (von April bis August 2023) und 1.130,37 EUR (von September bis Dezember 2023). Darüber hinaus erhielt er  
für die Teilnahme an Sitzungen des Verwaltungsrats und der Generalversammlung Sitzungsgelder in Höhe von brutto  
insgesamt 465,00 EUR. Frau Esther Jordan und Herr Hans-Jürgen Petschke erhielten als Mitglieder des Verwaltungsrats der  
Cedecel France für die Teilnahme an Sitzungen des Verwaltungsrats und der Generalversammlung Sitzungsgelder in Höhe  
von respektiv brutto 155,00 EUR und brutto 310,00 EUR.  
Die vorstehenden Angaben stellen eine vollständige Auflistung aller individuellen Vergütungen der Verwaltungsratsmitglieder  
und Administrateurs-Délégués dar, wobei alle Verwaltungsratsmitglieder und alle Administrateurs-Délégués prinzipiell jeweils  
die gleiche Vergütung erhalten. Es wird auf eine einheitliche Angabe der jeweiligen individuellen Vergütungen abgestellt,  
wobei darauf hinzuweisen ist, dass alle Vertreter der luxemburgischen Aktionäre im Verwaltungsrat der SEO vom  
Luxemburger Staat ernannt sind und somit einer spezifischen Gesetzgebung unterliegen.  
Die Verwaltungsratsmitglieder und die Administrateurs-Délégués erhielten keine Bonuszahlungen, Aktienoptionen oder  
sonstigen erfolgsorientierten Leistungsanreize.  
Aktionariat  
Hauptaktionäre der SEO sind das Großherzogtum Luxemburg auf der luxemburgischen und die RWE Generation SE auf der  
deutschen Seite. Beide Aktionäre, d.h. der Luxemburger Staat und die RWE Generation SE, halten jeweils 40,43% am  
Aktienkapital.  
Weitere Aktionäre sind die Gesellschaften Luxempart S.A. (5,46%), Enovos Luxembourg S.A. (4,47%) und Electrabel Invest  
Luxembourg S.A. (3,45%). SEO hält 2.815 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 124,25 EUR und 5.543 eigene  
Vorzugsaktien zum Nennwert von je 24,85 EUR, insgesamt 1,57% des gezeichneten Kapitals. Gegenüber dem Vorjahr blieb  
die Anzahl der eigenen Aktien unverändert. Ein Großteil der verbleibenden Aktien sind Inhaberaktien, welche sich im freien  
Umlauf befinden. Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen in der Struktur der Namensaktionäre.  
Abweichungen der Kodexe und Geschäftsordnungen der SEO von den Corporate Governance-Empfehlungen der  
Luxemburger Börse  
Die Corporate Governance-Prinzipien der Luxemburger Börse werden mittels Empfehlungen („recommandations“)  
konkretisiert. Diese legen fest, wie die Prinzipien umzusetzen sind, und sind grundsätzlich zu beachten. Soweit aufgrund von  
Unternehmensspezifika von einer Empfehlung abgewichen wird, ist hierzu im Corporate Governance-Kapitel des  
Jahresabschlusses eine Erklärung abzugeben. Die Abweichung muss zudem mit einer Begründung, warum von einer  
Empfehlung abgewichen wird, dem Verwaltungsrat zur Genehmigung vorgelegt werden.  
SEO weicht in ihren Kodexen und Geschäftsordnungen des Verwaltungsrats und der Administrateurs-Délégués von folgenden  
Empfehlungen der Corporate Governance-Regeln der Luxemburger Börse (Im Jahr 2023 fanden noch die CG-Regeln Stand  
2017 Anwendung) ab:  
Empfehlung 1.2 der Börse sieht grundsätzlich eine Trennung der Funktionen Präsident des Verwaltungsrats und  
Vorsitzender der Administrateurs-Délégués vor. Werden beide Funktionen ausnahmsweise von derselben Person  
ausgeübt, bestimmen die nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsmitglieder unter den unabhängigen Mitgliedern  
ein unabhängiges „Senior“-Mitglied.  
Auch wenn Präsident des Verwaltungsrats der SEO und Vorsitzender der Administrateurs-Délégués dieselbe Person  
sind, bestimmen die nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsmitglieder kein „Senior“-Mitglied. Da sämtliche  
aktuellen Verwaltungsratsmitglieder auf Vorschlag der luxemburgischen und deutschen Aktionäre ernannt wurden  
bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Aktionär stehen, gibt es im Verwaltungsrat der SEO keine  
unabhängigen Mitglieder, unter denen ein „Senior“ festzulegen wäre.  
Gemäß Empfehlung 2.5 der Börse darf kein einzelnes Verwaltungsratsmitglied bzw. keine Gruppe von  
18  
Verwaltungsratsmitgliedern die Entscheidungsfindung im Verwaltungsrat dominieren.  
Anlage III „Gesellschaftsrechtliche Bestimmungen“ des Staatsvertrages sieht Folgendes vor: „Im Verwaltungsrat der  
SEO müssen die luxemburgischen und deutschen Mitglieder ohne Rücksicht auf die Kapitalbeteiligung die absolute  
Mehrheit besitzen“. Die Zusammensetzung des Verwaltungsrats der SEO trägt dem Rechnung. Als Spezialregelung  
der behandelten Materien gehen die Bestimmungen des Staatsvertrages allen anderen Gesetzen und Bestimmungen  
der vertragschließenden Länder vor.  
Gemäß Empfehlung 3.1 der Luxemburger Börse muss der Verwaltungsrat eine geeignete Anzahl unabhängiger  
Mitglieder enthalten. Ihre Anzahl ist abhängig von der Art der Tätigkeit der Gesellschaft und der Struktur des  
Aktionariats und beträgt mindestens zwei. Die Kriterien, wann ein Verwaltungsratsmitglied als unabhängig anzusehen  
ist, sind in der Empfehlung 3.5 und in der Anlage D der Börsenregeln festgehalten.  
Da sämtliche aktuellen Verwaltungsratsmitglieder auf Vorschlag der luxemburgischen und deutschen Aktionäre  
ernannt wurden bzw. in einem Beschäftigungsverhältnis zu einem Aktionär stehen, gibt es im Verwaltungsrat der  
SEO keine unabhängigen Mitglieder. Anlage III des Staatsvertrags schreibt die Zusammensetzung des  
Verwaltungsrats der SEO verbindlich vor. Als Spezialregelung geht diese Bestimmung allen anderen Gesetzen und  
Bestimmungen der vertragschließenden Länder vor.  
Gemäß Empfehlung 4.2 der Börse setzt der Verwaltungsrat einen Nominierungsausschuss ein ("comité de  
nomination"), der den Rat bei der Auswahl seiner Mitglieder unterstützt. Gibt es in einer Gesellschaft keinen  
Nominierungsausschuss, hat der Verwaltungsrat jährlich darüber zu befinden, ob künftig ein solcher Ausschuss  
eingerichtet wird.  
Aufgrund der verbindlichen gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen in Anlage III des Staatsvertrages zur  
Zusammensetzung des Verwaltungsrats und zur Anzahl der Sitze für die luxemburgischen und deutschen Aktionäre  
gibt es bei SEO keinen Auswahlausschuss zur Nominierung der Verwaltungsratsmitglieder.  
Gemäß Empfehlung 4.11 der Börse erstellt der Verwaltungsrat begleitende Empfehlungen zu den der  
Generalversammlung unterbreiteten Nominierungsvorschlägen.  
Wegen der verbindlichen Vorgaben des Staatsvertrages zur Zusammensetzung des Verwaltungsrats und zur Anzahl  
der Sitze für die luxemburgischen und deutschen Aktionäre erstellt der SEO-Verwaltungsrat keine begleitenden  
Empfehlungen zu den Vorschlägen für die Wahl von Mitgliedern.  
Gemäß Empfehlung 7.7 der Börse setzt der Verwaltungsrat einen Vergütungsausschuss ein ("comité de  
rémunération"), der den Rat in Fragen der Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder und der Administrateurs-  
Délégués unterstützt. Gibt es in einer Gesellschaft keinen Vergütungsausschuss, hat der Verwaltungsrat jährlich zu  
entscheiden, ob künftig ein solcher Ausschuss eingerichtet wird. Solange kein Vergütungsausschuss besteht, nimmt  
der Verwaltungsrat dessen Aufgaben und Verantwortlichkeiten mindestens einmal im Jahr wahr.  
Die Gremienmitglieder der SEO erhalten für ihre Tätigkeit feste Vergütungen und Sitzungsgelder. Sie erhalten keine  
Bonuszahlungen, Aktienoptionen oder sonstigen erfolgsorientierten Leistungsanreize. Aus diesem Grund hat SEO  
keinen Vergütungsausschuss eingerichtet.  
Empfehlung 8.3 der Börse gibt vor, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder des Prüfungsausschusses unabhängig  
sein muss und dass auch der/die Vorsitzende des Ausschusses ein unabhängiges Verwaltungsratsmitglied sein muss.  
Wie in der Erklärung der Abweichung zu Empfehlung 3.1 dargelegt, gibt es im Verwaltungsrat der SEO – und damit  
auch im Prüfungsausschuss - keine unabhängigen Mitglieder.  
Gemäß Empfehlung 8.10 der Luxemburger Börse richtet die Gesellschaft eine interne Revision ein.  
SEO verfügt über keine interne Revision. Mit Blick auf die gegebene Organisationsgröße wurde diese Aufgabe bisher  
- und wird auch künftig - von qualifizierten externen Dienstleistern über externe Audits wahrgenommen.  
19  
Die Abweichungen von den Corporate Governance-Empfehlungen der Luxemburger Börse wurden im abgelaufenen  
Geschäftsjahr vom Verwaltungsrat genehmigt. Der Verwaltungsrat hat bei dieser Gelegenheit beschlossen, dass aus den  
oben beschriebenen Gründen bei SEO kein Nominierungsausschuss und kein Vergütungsausschuss eingerichtet werden.  
Erklärung der für den Jahresfinanzbericht verantwortlichen Personen  
gemäß Artikel 3 (2) c) des Gesetzes vom 11. Januar 2008 zu den Transparenzanforderungen in Bezug auf Informationen über  
Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind:  
Frau Judith Meyers und Herr Dr. Frank Weigand erklären in ihrer Eigenschaft als für Finanzierungsfragen, Rechnungswesen und  
Beteiligungen zuständige Administrateurs-Délégués, dass der im Einklang mit den International Financial Reporting Standards  
(IFRS), wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht und von der Europäischen Union angenommen  
wurden, aufgestellte Abschluss ihres Wissens ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenswerte und  
Verbindlichkeiten sowie der Finanz- und der Ertragslage der SEO und der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen  
Unternehmen vermittelt. Der Lagebericht stellt den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der SEO und der  
Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen so dar, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes  
Bild entsteht und dass er die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreibt.  
20  
Jahresabschluss SEO S.A. 2023  
21  
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Bilanz der Société Electrique de l'Our S.A. zum 31. Dezember 2023  
Aktiva (Werte in EUR)  
31.12.2023  
31.12.2022  
Passiva (Werte in EUR)  
31.12.2023  
31.12.2022  
(Anhang)  
(Anhang)  
C. Anlagevermögen  
A.  
Eigenkapital  
I. Immaterielle Anlagewerte  
I. Gezeichnetes Kapital  
30.967.175,40  
30.967.175,40  
(2), (3)  
(10)  
2. Konzessionen, Patente, Lizenzen, Warenzeichen und  
ähnliche Rechte und Werte, soweit sie entgeltlich  
erworben wurden  
551.978,98  
314.318,21  
II. Agio  
1.902.257,38  
1.902.257,38  
(11)  
II. Sachanlagen  
IV. Rücklagen  
(2), (3)  
1. Grundstücke und Bauten  
7.149.254,48  
7.381.790,89  
1. Gesetzliche Rücklage  
3.106.250,00  
3.106.250,00  
(12)  
2. Technische Anlagen und Maschinen  
239.490.222,90 251.041.686,93  
2. Rücklage für eigene Aktien oder Anteile  
695.808,48  
695.808,48  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und  
4. Sonstige Rücklagen einschließlich der Zeitwert-Rücklage  
Geschäftsausstattung  
2.709.986,78  
2.450.119,27  
b) sonstige nicht verfügbare Rücklagen  
1.788.281,77  
1.754.146,45  
(13)  
4. Geleistete Anzahlungen und  
5.590.340,25  
5.556.204,93  
Anlagen im Bau  
7.189.074,51  
4.630.219,31  
256.538.538,67 265.503.816,40  
V. Ergebnisvortrag  
0,00  
0,00  
III. Finanzanlagen  
(2), (4)  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
VI. Ergebnis des Geschäftsjahres  
2.044.325,36  
2.044.325,36  
3. Beteiligungen  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
40.504.098,39  
40.469.963,07  
B.  
Rückstellungen  
268.576.104,12 277.303.721,08  
(2)  
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche  
D. Umlaufvermögen  
Verpflichtungen  
19.658.772,78  
18.630.305,75  
(14)  
I. Vorräte  
2. Steuerrückstellungen  
21.892,54  
12.260,67  
(2), (5)  
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  
895.457,07  
838.383,53  
3. Sonstige Rückstellungen  
2.592.954,00  
2.515.532,11  
(15)  
22.273.619,32  
21.158.098,53  
II. Forderungen  
(2), (6)  
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
C.  
Verbindlichkeiten  
(2), (16)  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
1.122.163,76  
640.957,35  
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
3.524.272,21  
3.838.943,24  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen  
b) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
154.232.517,88 165.733.876,13  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
49.913,46  
47.864,11  
157.756.790,09 169.572.819,37  
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein  
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Beteiligungsverhältnis besteht,  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
31.666.985,83  
26.345.452,82  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
457.721,80  
445.988,95  
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  
4. Sonstige Forderungen  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
86.915,81  
60.452,33  
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
634.009,13  
782.889,06  
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen  
2.263.808,15  
1.917.699,47  
ein Beteiligungsverhältnis besteht,  
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
5.750.665,41  
8.583.206,46  
III. Wertpapiere  
b) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
8.525.000,00  
9.300.000,00  
(2), (7)  
2. Eigene Aktien oder Anteile  
695.808,48  
695.808,48  
14.275.665,41  
17.883.206,46  
8. Sonstige Verbindlichkeiten  
IV. Guthaben bei Kreditinstituten, Postscheckguthaben,  
a) Verbindlichkeiten gegenüber Steuerbehörden  
723.973,40  
745.416,36  
Schecks und Kassenbestand  
5.130.596,65  
5.986.019,08  
b) Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern  
1.421.942,53  
1.062.095,53  
(2), (8)  
c) Sonstige Verbindlichkeiten  
8.985.670,35  
9.437.910,56  
i) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr  
537.366,51  
426.472,17  
ii) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr  
8.525.000,00  
9.300.000,00  
E. Rechnungsabgrenzungsposten  
210.582,82  
282.345,00  
11.208.282,44  
11.533.984,06  
(9)  
214.994.639,58 225.395.915,04  
22  
Summe Aktiva  
277.772.357,29 287.023.976,64 Summe Passiva  
277.772.357,29 287.023.976,64  
Die Anmerkungen im Anhang sind wesentlicher Bestandteil des Jahresabschlusses.  
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Gewinn- und Verlustrechnung der Société Electrique de l'Our S.A. vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
(Werte in EUR)  
2023  
2022  
(Anhang)  
1. Nettoumsatzerlöse  
56.704.925,84  
51.165.502,18  
(2), (17)  
4. Sonstige betriebliche Erträge  
2.703.302,80  
3.978.368,02  
(18)  
5. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sonstige externe Aufwendungen  
(19)  
a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  
(608.264,43)  
(588.012,38)  
b) Sonstige externe Aufwendungen  
(15.522.669,57)  
(11.747.422,45)  
(16.130.934,00)  
(12.335.434,83)  
6. Personalaufwand  
(20)  
a) Löhne und Gehälter  
(16.197.591,56)  
(15.458.599,80)  
b) Soziale Aufwendungen  
i) Altersversorgung  
(735.078,16)  
(720.479,91)  
ii) Sonstige soziale Aufwendungen  
(1.317.766,60)  
(1.273.049,52)  
c) Sonstiger Personalaufwand  
(3.543.092,26)  
(1.774.163,13)  
(21.793.528,58)  
(19.226.292,36)  
7. Wertberichtigungen  
(3), (21)  
a) zu Aufwendungen für die Errichtung und Erweiterung des Unternehmens und zu  
Sachanlagen und immateriellen Anlagewerten  
(15.025.471,12)  
(14.562.564,65)  
b) von Gegenständen des Umlaufvermögens  
(26.628,49)  
(25.605,02)  
(15.052.099,61)  
(14.588.169,67)  
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen  
(1.021.972,32)  
(880.656,05)  
(22)  
9. Erträge aus Beteiligungen  
(23)  
a) aus verbundenen Unternehmen  
51.584,00  
29.760,00  
b) sonstige Beteiligungserträge  
4.104.000,00  
1.504.800,00  
4.155.584,00  
1.534.560,00  
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
(24)  
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
15.870,36  
19.523,58  
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
(25)  
b) sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
(7.520.320,20)  
(7.538.872,91)  
15. Steuern auf das Ergebnis  
(452,93)  
(116.302,60)  
(26)  
16. Ergebnis nach Steuern  
2.060.375,36  
2.012.225,36  
17. Sonstige Steuern, soweit nicht unter den Posten 1-16 enthalten  
(16.050,00)  
32.100,00  
(27)  
18. Ergebnis des Geschäftsjahres  
2.044.325,36  
2.044.325,36  
23  
Die Anmerkungen im Anhang sind wesentlicher Bestandteil des Jahresabschlusses.  
Anhang zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Société Electrique de l’Our S.A.  
1. Allgemeines  
Die Société Electrique de l’Our S.A. (nachstehend „SEO“) ist eine Gesellschaft luxemburgischen   Rechts in der Form einer Société Anonyme mit Sitz in L-1142 Luxemburg, 2, rue Pierre d‘Aspelt. Sie  wurde am 29. Mai 1951 in Anlehnung an die Dauer der Konzession für die Nutzung der Wasserkräfte  der Our bei Vianden zunächst für eine Dauer von 99 Jahren gegründet, gerechnet ab Inbetriebnahme  des Pumpspeicherkraftwerks Vianden im Jahre 1963. Die Dauer kann auf Beschluss der  Hauptversammlung verlängert werden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Luxemburg unter der  Nummer B 5.901 eingetragen. Ihre Rechtsverhältnisse werden bestimmt durch das geänderte Gesetz  vom 19. Dezember 2002 über die Handelsgesellschaften, die Satzung sowie den Staatsvertrag vom  10. Juli 1958 zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem Land Rheinland-Pfalz, welcher der  Gesellschaft das Recht einräumt, Anlagen zur Nutzung der Wasserkräfte der Our bei Vianden zu  errichten und zu betreiben.  
Hauptaktionäre der SEO S.A. sind die RWE Generation SE (seit 19.05.2022, vorher RWE Power AG)   („RWE“) und der Luxemburger Staat, die jeweils rund 40% des Gesellschaftskapitals halten. Die RWE  Power AG hat zum 19.05.2022 ihren Aktienanteil an der SEO S.A. sowie alle Rechte und Pflichten  gegenüber der SEO an die RWE Generation SE, ebenfalls eine 100%-ige Tochtergesellschaft der RWE  AG, übertragen. Für SEO bedeutet dies zudem, dass der Jahreskostenträger seit diesem Zeitpunkt die  RWE Generation SE ist.  
Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, der Bau und die rationelle Nutzung des Pumpspeicher-   kraftwerkes bei Vianden, der Wasserkraftwerke an der Mosel sowie sämtlicher weiterer Anlagen zur  Erzeugung elektrischer Energie. Hauptaktivität ist somit die Lieferung von Spitzenstrom und die  Stellung von Regelenergie aus dem Pumpspeicherkraftwerk Vianden.  
Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.  
Der zwischen SEO und RWE abgeschlossene Vertrag vom 21. Februar 1956 sowie der Zusatzvertrag   zwischen beiden Parteien von 1958 regelt die Deckung der Jahreskosten, die Umsatzerlöse für die  SEO darstellen. Der Jahreskostenträger RWE verpflichtet sich vertraglich, für die Bereitstellung und  Nutzung des Pumpspeicherkraftwerks alle anfallenden Aufwendungen inklusive Abschreibungen und  Gewinne abzüglich erfasster Erträge zu übernehmen. Der Gewinn der Jahreskostengesellschaft SEO  wird dabei anhand einer vertraglich festgelegten Verzinsung des Gesellschaftskapitals ermittelt.  
Für die in 2015 in Betrieb gesetzte Maschine 11 regelt der zwischen den Parteien SEO, Großherzogtum   Luxemburg, RWE und Enovos Luxembourg S.A. („Enovos“) abgeschlossene Vertrag vom 18. August  2009 die Nutzung der Maschine 11 sowie die Deckung der Jahreskosten, die der Maschine 11  zuzuordnen sind. Die beiden Partner RWE und Enovos verpflichten sich, die Jahreskosten der  Maschine 11, soweit es sich um unmittelbare Kosten handelt, zu jeweils 50 % bzw., soweit es sich um  unmittelbare Abschreibungen oder Finanzierungskosten handelt, im Verhältnis der jeweiligen Anteile  an den durchgeführten Investitionen zu übernehmen. Mittelbare Kosten werden der Maschine 11 mittels  eines Leistungsschlüssels zugeordnet. Enovos beteiligt sich bis zu einer Deckelung an diesen Kosten.  
Für die beiden von SEO geführten Laufwasserkraftwerke Grevenmacher und Palzem besteht eine   vergleichbare vertragliche Vereinbarung zwischen SEO und RWE bzw. Enovos. Dieser Vertrag regelt  die Übernahme der Jahreskosten, inklusive eines anteiligen Gewinns wie oben beschrieben, durch  RWE und Enovos zu jeweils 50 %. Die in den beiden Laufwasserkraftwerken erzeugte Strommenge  steht den beiden Jahreskostenträgern jeweils hälftig zu.  
SEO kauft auf Grund vertraglicher Vereinbarungen den Strom, der im Kraftwerk Schengen der   Tochtergesellschaft Cefralux produziert wird, auf der Basis einer Jahreskostenregelung ein. In die  Jahreskosten wird ein Gewinn, ermittelt auf der Basis einer festgelegten Verzinsung des  Gesellschaftskapitals, eingerechnet. SEO stellt den vom Laufwasserkraftwerk Schengen an Enovos  gelieferten Strom an letztere auf der Basis der Jahreskosten zuzüglich eines Gewinns in Rechnung.  
SEO ist des Weiteren, durch die Beteiligung an der Société Luxembourgeoise des Energies   Renouvelables S.A. („Soler“, Beteiligungshöhe 50 %), im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig.  
24  
SEO ist somit an 24 bestehenden Windparkgesellschaften indirekt beteiligt. Ein weiterer Ausbau der   Windkraft befindet sich in der Machbarkeits- bzw. Planungsphase.  
Das Nettoumlaufvermögen der SEO ist negativ. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der   Unternehmensfortführung erstellt und das Management hat geprüft, ob es Anzeichen gibt, die die  Annahme der Unternehmensfortführung in Frage stellen könnten. Aufgrund der spezifischen  vertraglichen Regelungen zwischen RWE bzw. Enovos und SEO sieht das Management der SEO keine  potenziellen Probleme bei der Unternehmensfortführung und ist zuversichtlich, dass das Unternehmen  seine Verbindlichkeiten bei Fälligkeit bezahlen wird.  
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze  
2.1 Allgemeine Grundsätze  
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den in Luxemburg geltenden Gesetzen   und Verordnungen unter Beachtung des Prinzips der historischen Anschaffungskosten aufgestellt. Die  auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden werden, abgesehen von den Vorschriften des geänderten Gesetzes vom  19. Dezember 2002, von der Geschäftsleitung festgelegt und umgesetzt. Diese entsprechen den in  Luxemburg geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Der Jahresabschluss der SEO wird in Euro  aufgestellt.  
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind wesentliche Schätzungen vorzunehmen. Das   Management hat die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach vernünftiger kaufmännischer  Beurteilung anzuwenden. Änderungen von Annahmen können wesentlichen Einfluss auf den  Jahresabschluss des Geschäftsjahres haben, in welchem die Änderung stattgefunden hat. Das  Management ist der Ansicht, dass die zugrundeliegenden Annahmen angemessen sind und der  Jahresabschluss demzufolge ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-  mögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.  
Das Management nimmt Schätzungen vor und trifft Annahmen, welche die Vermögenslage des   nachfolgenden Geschäftsjahres beeinflussen. Schätzungen und Beurteilungen werden ständig  weiterentwickelt und stützen sich auf Erfahrungen der Vergangenheit sowie andere Gesichtspunkte,  u.a. Erwartungen bezüglich zukünftiger Ereignisse, die vor dem gegebenen Hintergrund angemessen  erscheinen.  
2.2 Wesentliche Bewertungsmethoden  
2.2.1 Immaterielle Anlagewerte  
Die immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten, welche die Anschaffungsnebenkosten   beinhalten, oder zu Herstellungskosten bewertet, abzüglich der kumulierten planmäßigen  Abschreibungen und Wertminderungen. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die  Gründe nicht mehr bestehen. Die planmäßige Nutzungsdauer für Konzessionen, Patente, Lizenzen,  Warenzeichen und ähnliche Rechte und Werte beträgt drei bis fünf Jahre.  
2.2.2 Sachanlagen  
Die Bewertung der Gegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder   Herstellungskosten inklusive der Anschaffungsnebenkosten. Die Wertberichtigungen zu den Posten  des Anlagevermögens erfolgen linear zu den in der Energiewirtschaft üblichen und steuerlich  anerkannten Abschreibungssätzen. Hat eine Sachanlage eine dauerhafte Wertminderung erfahren,  erfolgt eine zusätzliche erfolgswirksame Wertberichtigung. Diese Wertberichtigungen werden nicht  beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen.  
25  
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Anlagenklasse  
Nutzungsdauer in Jahren  
Bauten  
50  
Technische Anlagen  
Wasserbauliche Anlagen  
25 – 60  
Maschinen und sonstige Anlagen für den Maschinenbetrieb  
20 – 50  
Kraftwerks-Netzanlagen  
16 – 20  
Andere Anlagegüter, Betriebs- und Geschäftsausstattung  
Inventar, Apparate, Werkzeuge und Fahrzeuge  
3 – 8  
2.2.3 Finanzanlagen  
Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Sie unterliegen einer   regelmäßigen Überprüfung ihrer Werthaltigkeit. Falls sich im Rahmen des Wertminderungstests die  Notwendigkeit einer Wertberichtigung ergibt, wird der Buchwert der Finanzanlage entsprechend  angepasst. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe nicht mehr bestehen.  Weitere Informationen zum Wertminderungstest gehen aus den Erläuterungen der Finanzanlagen und  der Wertberichtigungen zu Finanzanlagen und zu Wertpapieren des Umlaufvermögens hervor.  
2.2.4 Vorräte  
Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten   bewertet. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder geminderter Verwertbarkeit  ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang Wertberichtigungen vorgenommen.  
2.2.5 Forderungen  
Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt. Sie werden wertberichtigt, wenn ihre Einziehung   gefährdet ist. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe der  Wertberichtigungen nicht mehr bestehen.  
2.2.6 Eigene Aktien oder Anteile  
Die eigenen Aktien werden zu den Anschaffungskosten, die nach den gewogenen Durchschnittswerten   ermittelt werden, oder zu ihrem Marktwert bewertet. Eine Wertberichtigung erfolgt, wenn der Marktwert  wesentlich unter den Anschaffungskosten liegt. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten,  wenn die Gründe der Wertberichtigungen nicht mehr bestehen.  
2.2.7 Rechnungsabgrenzungsposten  
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die vor dem Abschlussstichtag gebuchten Ausgaben,   die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.  
2.2.8 Rückstellungen  
Rückstellungen dienen zur Deckung von Verlusten oder Verbindlichkeiten, die ihrer Art nach genau   bestimmt und am Abschlussstichtag wahrscheinlich oder sicher sind, aber hinsichtlich ihrer Höhe oder  dem Zeitpunkt ihres Eintritts unbestimmt sind.  
Rückstellungen dürfen außerdem gebildet werden für ihrer Art nach genau umrissene, dem   Geschäftsjahr oder einem früheren Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen, die am Abschluss-  stichtag wahrscheinlich oder sicher sind, aber hinsichtlich ihrer Höhe oder dem Zeitpunkt ihres Eintritts  unbestimmt sind.  
2.2.9 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen ergibt sich aus einem versicherungsmathematischen   Gutachten. Die Berechnung wurde auf Basis des Großherzoglichen Erlasses vom 15. Januar 2001  
26  
ermittelt. Dieser Erlass bestimmt die luxemburgischen Sterbetafeln und sieht einen technischen   Zinssatz von 5 % vor. Er definiert außerdem die Mindestfinanzierung einer betrieblichen Alters-  versorgung. Die Methode beruht auf dem Barwertverfahren. Die Rückstellungen sind in Höhe der  voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.  
2.2.10 Steuerrückstellungen  
Die Steuerrückstellungen entsprechen den von der Gesellschaft berechneten Steueraufwendungen für   die jeweiligen Geschäftsjahre. Die geleisteten Vorauszahlungen werden auf der Aktivseite der Bilanz  im Posten Sonstige Forderungen erfasst.  
2.2.11 Verbindlichkeiten  
Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Rückzahlungswert ausgewiesen.  
2.2.12 Nettoumsatzerlöse  
Nettoumsatzerlöse sind die Erlöse aus dem Verkauf von für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit der   Gesellschaft typischen Erzeugnisse und Dienstleistungen, nach Abzug der Umsatzsteuer. Sie  errechnen sich nach der vertraglich geregelten Jahreskostenmethode (siehe 1. Allgemeines).  
2.2.13 Währungsumrechnung  
Die Bücher und Aufzeichnungen der SEO werden in Euro geführt. Alle Transaktionen in einer anderen   Währung als Euro werden zu dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Devisenkurs in Euro  umgerechnet. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die realisierten Devisengewinne und -  verluste zum Zeitpunkt ihrer Realisierung erfasst.  
3. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen  
Die Entwicklung der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen sowie der entsprechenden   Wertberichtigungen sind aus den Punkten 3.1 und 3.2 des Anhangs ersichtlich.  
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3.1 Entwicklung der Anschaffungskosten der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen  
Anschaffungs-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2023  
Anschaffungs-  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
wert  
berichtigungen  
buchwert  
01.01.2023  
Zugänge  
Abgänge  
Umbuchungen  
31.12.2023  
31.12.2023  
31.12.2023  
I. Immaterielle Anlagewerte  
1.  
Konzessionen, Patente, Lizenzen,  
Warenzeichen und ähnliche Rechte  
1.781.752,28  
208.229,95  
(245.310,75)  
296.358,62  
2.041.030,10  
1.489.051,12  
551.978,98  
und Werte, soweit sie entgeltlich  
erworben wurden  
1.781.752,28  
208.229,95  
(245.310,75)  
296.358,62  
2.041.030,10  
1.489.051,12  
551.978,98  
Summe immaterielle Anlagewerte  
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke und Bauten  
14.176.499,72  
7.096,35  
(14.951,16)  
14.168.644,91  
7.019.390,43  
7.149.254,48  
2. Technische Anlagen  
und Maschinen  
512.249.669,88  
2.144.181,60  
(8.306.531,46)  
197.101,48  
266.794.198,60  
239.490.222,90  
506.284.421,50  
3. Andere Anlagen, Betriebs-  
und Geschäftsausstattung  
13.968.153,86  
911.893,30  
(2.617.285,36)  
12.262.761,80  
9.552.775,02  
2.709.986,78  
4. Geleistete Anzahlungen und  
Anlagen im Bau  
4.630.219,31  
3.052.315,30  
(493.460,10)  
7.189.074,51  
7.189.074,51  
Summe Sachanlagen  
545.024.542,77  
6.115.486,55  
(10.938.767,98)  
(296.358,62)  
539.904.902,72  
283.366.364,05  
256.538.538,67  
28  
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3.2 Entwicklung der Wertberichtigungen zu immateriellen Anlagewerten und Sachanlagen  
Anschaffungs-  
Wert-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2023  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
berichtigungen  
berichtigungen  
buchwert  
31.12.2023  
01.01.2023  
Zugänge  
Abgänge  
Umbuchungen  
31.12.2023  
31.12.2023  
I. Immaterielle Anlagewerte  
1.  
Konzessionen, Patente, Lizenzen,  
Warenzeichen und ähnliche Rechte  
2.041.030,10  
1.467.434,07  
256.016,62  
(234.399,57)  
1.489.051,12  
551.978,98  
und Werte, soweit sie entgeltlich  
erworben wurden  
Summe immaterielle Anlagewerte  
2.041.030,10  
1.467.434,07  
256.016,62  
(234.399,57)  
1.489.051,12  
551.978,98  
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke und Bauten  
14.168.644,91  
6.794.708,83  
224.681,60  
7.019.390,43  
7.149.254,48  
2. Technische Anlagen  
und Maschinen  
506.284.421,50  
261.207.982,95  
13.892.747,11  
(8.306.531,46)  
266.794.198,60  
239.490.222,90  
3. Andere Anlagen, Betriebs-  
und Geschäftsausstattung  
12.262.761,80  
11.518.034,59  
652.025,79  
(2.617.285,36)  
9.552.775,02  
2.709.986,78  
4. Geleistete Anzahlungen und  
Anlagen im Bau  
7.189.074,51  
7.189.074,51  
Summe Sachanlagen  
539.904.902,72  
279.520.726,37  
14.769.454,50  
(10.923.816,82)  
283.366.364,05  
256.538.538,67  
29  
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4. Finanzanlagen  
Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:  
Cedecel  
Finanzanlagen  
Cefralux  
Soler (2)  
France (1)  
Beteiligungshöhe  
100 %  
99,99 %  
50 %  
Eigenkapital (inkl. Jahresergebnis)  
2.161 tEUR  
4.181 tEUR  
28.335 tEUR  
Jahresergebnis  
73 tEUR  
924 tEUR  
6.951 tEUR  
Nettobuchwert  
1.983 tEUR  
382 tEUR  
9.120 tEUR  
(1) Seit dem Geschäftsjahr 2012 wird bei der Cedecel France aufgrund sich seinerzeit auf die  
Ertragskraft der Gesellschaft negativ auswirkender externer Einflüsse eine Überprüfung der   Werthaltigkeit der betroffenen Vermögenswerte durchgeführt. Die Ermittlung des Nutzungswertes  basiert dabei auf den erwarteten zukünftigen Cashflows, welche unter Zugrundelegung eines  Abzinsungssatzes, der die aktuelle Marktsituation sowie die spezifischen Risiken der betroffenen  Vermögenswerte berücksichtigt, auf ihren Barwert abgezinst werden.  
Aus der Überprüfung der Werthaltigkeit ergab sich die Notwendigkeit, in den Geschäftsjahren   2012, 2013 und 2015 eine Wertberichtigung des Buchwertes der betroffenen Vermögenswerte der  Cedecel France vorzunehmen. Sich positiv auswirkende externe Einflüsse auf die Ertragskraft in  Form steigender Marktpreise führten in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 im Rahmen der  Überprüfung der Werthaltigkeit zu Aufwertungen der betroffenen Vermögenswerte der Cedecel  France. Für den Wertminderungstest 2023 wurde der Zinssatz für die Diskontierung der  zukünftigen Geldflüsse auf 8,0 % (Vorjahr 7,5 %) festgelegt. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich  keine Notwendigkeit, die Wertansätze der Vermögensgegenstände zu verändern.  
(2) Es handelt sich hier um die 50%ige Beteiligung am Gesellschaftskapital der Société  
Luxembourgeoise des Energies Renouvelables S.A. („Soler“) mit Sitz in Luxemburg, die von den   beiden Gesellschaftern SEO und Enovos Luxembourg S.A. zu gleichen Teilen gehalten wird und  die sich auf einem stetigen Expansionskurs im Bereich der Windenergie befindet.  
Die Entwicklung der Finanzanlagen und der entsprechenden Wertberichtigungen ist aus den Punkten   4.1 und 4.2 des Anhangs ersichtlich.  
30  
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4.1 Entwicklung der Anschaffungskosten der Finanzanlagen  
Anschaffungs-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2023  
Anschaffungs-  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
wert  
berichtigungen  
buchwert  
01.01.2023  
Zugänge Abgänge Umbuchungen  
31.12.2023  
31.12.2023  
31.12.2023  
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen  
Unternehmen  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
2. Beteiligungen  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
Summe Finanzanlagen  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
4.2 Entwicklung der Wertberichtigungen zu Finanzanlagen  
Anschaffungs-  
Wert-  
Entwicklung im Geschäftsjahr 2023  
Wert-  
Rest-  
Bilanzpositionen (Werte in EUR)  
wert  
berichtigungen  
berichtigungen  
buchwert  
31.12.2023  
01.01.2023  
Zugänge Abgänge Umbuchungen  
31.12.2023  
31.12.2023  
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen  
Unternehmen  
2.365.586,47  
2.365.586,47  
2. Beteiligungen  
9.120.000,00  
9.120.000,00  
Summe Finanzanlagen  
11.485.586,47  
11.485.586,47  
31  
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5. Vorräte  
Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 895 tEUR   (Vorjahr 838 tEUR). Die wichtigsten Materialgruppen sind Kleinmaterial für den elektrischen Bedarf  (233 tEUR, Vorjahr 206 tEUR), Halbzeuge sowie Fertigerzeugnisse für den Werkstattbedarf 183 tEUR,  Vorjahr 179 tEUR) sowie Rohre und Rohrleitungsarmaturen (216 tEUR, Vorjahr 207 tEUR). Die  Umschlagshäufigkeit belief sich in 2023 auf 1,17.  
6. Forderungen  
Der Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.122 tEUR (Vorjahr 641 tEUR) betrifft   Verrechnungen von Stromlieferungen und Leistungen an Dritte sowie im Geschäftsjahr 2023 eine  Forderung aus einem Grundstücksverkauf.  
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 50 tEUR (Vorjahr 48 tEUR) beinhalten   Weiterverrechnungen von Sachkosten und Betriebsführungskosten an Cedecel France und Cefralux.  
Die Position Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe   von 458 tEUR (Vorjahr 446 tEUR) betrifft Forderungen gegenüber Soler aus der Weiterverrechnung  von Betriebsführungskosten, Material und sonstigen Leistungen.  
Die sonstigen Forderungen von 634 tEUR (Vorjahr 783 tEUR) beinhalten im Wesentlichen   Steuervorauszahlungen.  
Es bestehen keine langfristigen Forderungen zum 31. Dezember 2023.  
7. Wertpapiere  
Der Buchwert der eigenen Aktien oder Anteile beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert 696 tEUR.   SEO hat gemäß dem Gesetz eine nicht verfügbare Rücklage in derselben Höhe gebildet, die im Posten  Rücklage für eigene Aktien oder Anteile erfasst wird.  
8. Guthaben bei Kreditinstituten, Postscheckguthaben, Schecks und Kassenbestand  
Guthaben bei Kreditinstituten, Postscheckguthaben, Schecks und Kassenbestand in Höhe von   5.131 tEUR (Vorjahr 5.986 tEUR) betreffen ausschließlich kurzfristige liquide Mittel bei den  verschiedenen Hausbanken und Bargeldbestände.  
9. Rechnungsabgrenzungsposten  
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen eines vergangenen Geschäftsjahres für   einen langfristigen Wartungsvertrag erfasst, die Aufwand für Folgejahre betreffen.  
10. Gezeichnetes Kapital  
Das gezeichnete Kapital setzt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:  
Nennwert pro Aktie Nennwert insgesamt  
Aktientyp  
Anzahl  
EUR  
EUR  
Stammaktien (A)  
200.000  
124,25  
24.850.000,00  
Vorzugsaktien (B)  
34.771  
124,25  
4.320.296,75  
Vorzugsaktien (B)*  
72.309  
24,85  
1.796.878,65  
Insgesamt  
30.967.175,40  
* 14.461,8 Vorzugsaktien sind gestückelt in 72.309 Fünftel-Aktien zum Nennwert von je 24,85 EUR (insgesamt 1.796.878,65   EUR).  
32  
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Vorzugsaktien beinhalten das Anrecht auf eine höhere Dividende im Vergleich zu Stammaktien.  
Gemäß dem Gesetz vom 28. Juli 2014 über die Immobilisierung von Inhaberaktien wurden Inhaber-   aktien, die nicht bis zum 18. Februar 2016 bei einem durch SEO genannten Verwahrer hinterlegt  wurden, annulliert und das gezeichnete Kapital nach den Vorgaben des Gesetzes reduziert. Es  handelte sich dabei um 229 Aktien sowie 2.691 Fünftel-Aktien. Die den annullierten Aktien  entsprechenden Geldbeträge wurden bei der Caisse de consignation einbezahlt und bleiben dort so  lange hinterlegt, bis eine Person, welche ihre Eigenschaft als Inhaber der entsprechenden Aktien  belegen kann, deren Rückerstattung fordert.  
SEO hat in 2023 eine Bruttodividende in Höhe von 2.010 tEUR für das Geschäftsjahr 2022 ausgezahlt.   Das entspricht einer Ausschüttung von 8,08 EUR pro Stammaktie bzw. 8,70 EUR pro Vorzugsaktie.  Die Dividende für eigene Anteile in Höhe von 34 tEUR wurde nicht ausgeschüttet, sondern in die  sonstigen Rücklagen eingestellt. Für das Geschäftsjahr 2023 wird eine auszuschüttende  Bruttodividende von 2.010 tEUR und eine Dividende für eigene Anteile in Höhe von 34 tEUR, die in die  sonstigen Rücklagen eingestellt wird, vorgeschlagen.  
11. Agio  
Das Agio wurde in 2016 gemäß dem Gesetz vom 28. Juli 2014 über die Immobilisierung von   Inhaberaktien anteilig herabgesetzt (Informationen zum Gesetz siehe 10. Gezeichnetes Kapital).  
12. Gesetzliche Rücklage  
Jährlich wurden 5 % des Ergebnisses des Geschäftsjahres bei der SEO S.A. vorweg zur Bildung der   gesetzlich vorgeschriebenen Rücklage verwandt. Diese Vorwegzuweisung ist nicht mehr  vorgeschrieben, wenn die Rücklage den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals erreicht hat. Die  gesetzliche Rücklage ist in voller Höhe einbezahlt und darf nicht ausgeschüttet werden.  
13. Sonstige Rücklagen einschließlich der Zeitwert-Rücklage  
Der Vertrag zwischen SEO und RWE über den ersten Ausbau des Pumpspeicherkraftwerkes Vianden   sieht die Bildung einer Rücklage zur Sicherung der auftretenden Erneuerungsrisiken vor. Die Rücklage  in Höhe von 1.549 tEUR (Vorjahr 1.549 tEUR) wurde in den Jahren 1963 bis 1967 gebildet und betrug  jeweils 1 % des damaligen Aktienkapitals.  
Die Dividende für eigene Anteile in Höhe von 34 tEUR aus der Gewinnverwendung 2022 wurde im   Geschäftsjahr 2023 in die sonstigen Rücklagen eingestellt.  
Die Entwicklung der Eigenkapitalkonten im Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:  
Gezeichnetes  
Agio  
Gesetzliche  
Rücklage  
Sonstige  
Ergebnis des  
Kapital  
Rücklage  
für eigene  
Rücklagen  
Geschäftsjahres  
einschließlich  
Aktien oder  
Anteile  
der Zeitwert-  
Rücklage  
Stand  
30.967.175,40 1.902.257,38  
3.106.250,00 695.808,48  
1.754.146,45  
2.044.325,36  
01.01.2023  
Ergebnis-  
34.135,32  
(34.135,32)  
verwendung  
Dividenden-  
(2.010.190,04)  
ausschüttung  
Ergebnis des  
2.044.325,36  
Geschäfts-  
jahres  
Stand  
30.967.175,40 1.902.257,38  
3.106.250,00 695.808,48  
1.788.281,77  
2.044.325,36  
31.12.2023  
33  
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14. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
SEO hat für die Mitarbeiter im Jahr 1975 bzw. 1988 ein internes betriebliches Pensionssystem   eingerichtet. In 2010 wurden für die, zu dem Zeitpunkt, aktiven Mitarbeiter die Zusagen aus den beiden  bestehenden Versorgungsordnungen in die neue beitragsgebundene Leistungszusage VO 2010  überführt.  
Der in der Bilanz ausgewiesene Rückstellungsbetrag in Höhe von 19.659 tEUR (Vorjahr 18.630 tEUR)   basiert zum einen auf dem Gutachten der Pecoma Actuarial and Risk S.A. für 252 Personen, welche  sich aus 178 aktiven Mitarbeitern, zehn Ausgeschiedenen sowie 64 Versorgungsempfängern  zusammensetzen. Ein zweites Gutachten von Mercer betrifft einen aktiven und einen ausgeschiedenen  Mitarbeiter sowie drei Rentner. Hierbei handelt es sich um fünf von der RWE Energie AG im  Geschäftsjahr 1996 übernommene Mitarbeiter.  
Die Hinterbliebenenversorgung von aktiven Mitgliedern und die Invalidenversorgung sind an einen   Versicherer ausgelagert. Hierfür werden keine Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen für die  laufenden Renten berücksichtigen nicht etwaige zukünftige Indexierungen der Renten, d.h. die  Indexierung der Renten wird nicht vorfinanziert.  
Entwicklung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
tEUR  
Stand 31.12.2022  
18.630  
Verbrauch  
(2.041)  
Zuführung/Auflösung (-)/Übertragungen  
3.070  
Stand 31.12.2023  
19.659  
15. Sonstige Rückstellungen  
Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.593 tEUR (Vorjahr 2.516 tEUR) beinhalten neben der   Rückstellung für Heimfallverpflichtung laut Konzessionsvertrag vom 10. August 1962 für die  Moselgrenzkraftwerke Grevenmacher und Palzem auch Rückstellungen für Stromgelder,  Dienstjubiläumsprämien und Urlaubsansprüche der Belegschaft sowie Rückstellungen für sonstige  Leistungen, die erst in Folgejahren zu Auszahlungen führen.  
16. Verbindlichkeiten  
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen insgesamt 154.233 tEUR   (Vorjahr 165.734 tEUR). Davon betreffen 85.250 tEUR (Vorjahr 93.000 tEUR) die Finanzierung der  Kraftwerkserweiterung durch Maschine 11. Es handelt sich hierbei um den in 2011 aufgenommenen  Bankkredit von ursprünglich 155.000 tEUR. In 2018 bzw. 2019 neu abgeschlossene Kreditverträge von  50.950 tEUR bzw. 31.600 tEUR für bereits getätigte und zukünftige Investitionen wurden zum  Bilanzstichtag in voller Höhe in Anspruch genommen. Sie befinden sich in der Tilgungsphase und  weisen zum 31.12.2023 eine Restverbindlichkeit von insgesamt 68.983 tEUR aus.  
Als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind die   abgegrenzten Zinsen für den Kredit zur Finanzierung der Maschine 11, die Ende März jeden Jahres  fällig werden, ausgewiesen.  
Innerhalb des nächsten Geschäftsjahres werden Zahlungen an Kreditinstitute von insgesamt 15.860   tEUR fällig, in einem bis fünf Jahren 46.539 tEUR und in über fünf Jahren 95.199 tEUR.  
Für Kredite sind Forderungen gegenüber RWE und Enovos als Sicherheit abgetreten und es besteht   ein negativer Pledge für Beteiligungen, Kraftwerksanlagen des Pumpspeicherkraftwerks Vianden und  für die sich aus den jeweiligen Kreditverträgen ergebenden Forderungen.  
SEO besitzt keine Finanzderivate. Bei sämtlichen Kreditverträgen handelt es sich um festverzinsliche   Darlehen.  
34  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 31.667 tEUR (Vorjahr 26.345 tEUR).   Es handelt sich hierbei größtenteils um offene Kreditorenrechnungen und ausstehende Lieferanten-  rechnungen für bereits erbrachte Lieferungen und Leistungen sowie um die Verbindlichkeiten  gegenüber Enovos aus Vorauszahlungen auf Jahreskosten der Maschine 11.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 87 tEUR (Vorjahr 60 tEUR)   beinhalten die Verbindlichkeit gegenüber Cefralux aus der Jahreskostenabrechnung des Kraftwerks  Schengen-Apach.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen   14.276 tEUR (Vorjahr 17.883 tEUR). Wesentliche Bestandteile dieser Position sind die Verbindlichkeit  gegenüber RWE aufgrund des Darlehensvertrags zur Finanzierung von Maschine 11 sowie  Verbindlichkeiten für Investitionen und aus Vorauszahlungen auf Jahreskosten des Kraftwerks Vianden  und der SEO-Laufwasserkraftwerke an der Mosel.  
Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 11.208 tEUR (Vorjahr 11.534 tEUR) beinhalten im   Wesentlichen die Verbindlichkeit gegenüber Enovos aufgrund des Darlehensvertrags zur Finanzierung  von Maschine 11. Zudem sind in diesem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Steuerbehörden in Höhe  von 724 tEUR (Vorjahr 745 tEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern in Höhe  von 1.422 tEUR (Vorjahr 1.062 tEUR) sowie Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Lohn- und  Gehaltsabrechnung enthalten.  
17. Nettoumsatzerlöse  
Die Nettoumsatzerlöse betragen 56.705 tEUR (Vorjahr 51.166 tEUR). Sie setzen sich vor allem   zusammen aus den Stromeinnahmen des Kraftwerks Vianden in Höhe von 54.423 tEUR (Vorjahr  49.134 tEUR) und den Stromeinnahmen der beiden SEO-Laufwasserkraftwerke an der Mosel, welche  sich auf 1.587 tEUR (Vorjahr 1.360 tEUR) belaufen. Des Weiteren ist der Umsatz des  Laufwasserkraftwerks Schengen-Apach von 695 tEUR (Vorjahr 671 tEUR) hier ausgewiesen. Die  Umsätze werden auf Basis der jeweiligen Jahreskostenabrechnung ermittelt (siehe 1. Allgemeines).  
18. Sonstige betriebliche Erträge  
Der Posten Sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 2.703 tEUR (Vorjahr 3.978 tEUR) umfasst   Einnahmen aus der Weiterverrechnung von technischen und kaufmännischen Dienstleistungen an  verbundene Unternehmen und an Beteiligungen, Erträge aus Weiterverrechnungen an Dritte und aus  der Auflösung von Rückstellungen. Im laufenden Geschäftsjahr enthält er zudem den  Veräußerungsgewinn aus einem Grundstücksverkauf und den Ertrag aus einer Vertragspönale  gegenüber einem Lieferanten.  
19. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sonstige externe Aufwendungen  
Die Position Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sonstige externe Aufwendungen in Höhe von 16.131   tEUR (Vorjahr 12.335 tEUR) beinhaltet im Wesentlichen Kosten für Hilfs- und Betriebsstoffe (608 tEUR,  Vorjahr 588 tEUR), Instandhaltungskosten der baulichen, technischen und sonstigen Anlagen und  Maschinen (6.781 tEUR, Vorjahr 4.012 tEUR), Leasingkosten für die IT-Ausstattung und den Fuhrpark  (392 tEUR, Vorjahr 338 tEUR), Reinigungs- und Abfallentsorgungskosten (532 tEUR, Vorjahr 619  tEUR), Kosten für Versicherungen (389 tEUR, Vorjahr 382 tEUR) sowie Aufwendungen für Gutachten  und Untersuchungen (995 tEUR, Vorjahr 706 tEUR). Außerdem sind in dieser Position sonstige  Honorare (707 tEUR, Vorjahr 320 tEUR), die Strombezugskosten des Kraftwerks Schengen-Apach  (665 tEUR, Vorjahr 641 tEUR) und die Gutschrift an den Staat gemäß §5 des Stromlieferungsvertrags  bzw. der Folgevereinbarungen (2.320 tEUR, Vorjahr 2.175 tEUR) enthalten. Die übrigen externen  Aufwendungen betragen in Summe 2.742 tEUR (Vorjahr 2.554 tEUR).  
20. Personalaufwand  
Die Personalaufwendungen belaufen sich insgesamt auf 21.794 tEUR (Vorjahr 19.226 tEUR).  
Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 176 Personen (Vorjahr 181), umgerechnet in   Vollzeitäquivalente entspricht dies 169 Personen (Vorjahr 174). Unsere Mitarbeiter zeichnen für den  technischen Betrieb und die kaufmännische Leitung des Kraftwerks Vianden, der Laufwasserkraftwerke  
35  
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Grevenmacher und Palzem sowie der Kraftwerke der Cefralux und der Soler verantwortlich. Zusätzlich   werden kaufmännische Dienstleistungen für die Tochtergesellschaft Cedecel France sowie für die Soler  und deren Windparkgesellschaften erbracht.  
Die Abrechnung für die Bereitstellung von Personal an die Tochtergesellschaften erfolgt anhand von   Dienstleistungsverträgen. Erträge aus Weiterverrechnungen von Personalkosten sind unter den  Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.  
21. Wertberichtigungen  
Die Wertberichtigungen von 15.052 tEUR (Vorjahr 14.588 tEUR) enthalten neben den Abschreibungen   auf immaterielle Anlagenwerte (256 tEUR, Vorjahr 161 tEUR) und auf Sachanlagen (14.769 tEUR,  Vorjahr 14.401 tEUR) auch die Wertberichtigungen auf Hilfs- und Betriebsstoffe (27 tEUR, Vorjahr 26  tEUR).  
22. Sonstige betriebliche Aufwendungen  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 1.022 tEUR (Vorjahr 881 tEUR) und enthalten   hauptsächlich die Bezüge des Verwaltungsrats in Höhe von 271 tEUR (Vorjahr 253 tEUR), die Bezüge  der Geschäftsführung in Höhe von 230 tEUR (Vorjahr 215 tEUR) sowie Lizenzgebühren von 299 tEUR  (Vorjahr 220 tEUR).  
Die Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der Internationalen   Rechnungslegungsgrundsätze (International Financial Reporting Standards wie von der EU  angenommen). SEO verzichtet auf die Erläuterung der Honorare des Abschlussprüfers, da diese  Angabe Bestandteil des Konzernabschlusses ist.  
23. Erträge aus Beteiligungen  
Unter den Erträgen aus Beteiligungen sind die Dividendenausschüttungen des verbundenen   Unternehmens Cefralux von 52 tEUR (Vorjahr 30 tEUR) und des Beteiligungsunternehmens Soler von  4.104 tEUR (Vorjahr 1.505 tEUR) ausgewiesen.  
24. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen von 16 tEUR (Vorjahr 20 tEUR) sind vor allem die   erhaltenen Skonti für fristgerechte Zahlungen von Lieferantenrechnungen enthalten.  
25. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  
Wesentlicher Bestandteil dieser Position sind die Zinsaufwendungen für die Finanzierung von Maschine   11. Auch die Zinsen für die in 2018 und 2019 neu abgeschlossenen Kreditverträge und das mit RWE  eingerichtete Finanzmittelkonto werden hier ausgewiesen.  
26. Steuern auf das Ergebnis  
Steuerart (Werte in tEUR) Aus Vorjahren Geschäftsjahr 2023 Insgesamt  
Körperschaftsteuer  
-
-
-
Gewerbesteuer  
1
-
1
Insgesamt  
1
-
1
Die Gesellschaft unterliegt allen Steuern, denen luxemburgische Handelsgesellschaften gemäß der   luxemburgischen Gesetzgebung unterworfen sind. SEO steht laut Artikel 7 des Staatsvertrages vom  10. Juli 1958 eine 50%ige Steuerermäßigung auf alle Steuern, die auf Einkommen oder Vermögens-  werten beruhen, zu.  
36  
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27. Sonstige Steuern, soweit nicht unter den Posten 1 – 16 enthalten  
Die Position Sonstige Steuern von 16 tEUR (Vorjahr -32 tEUR) enthält die Zuführung (Vorjahr:   Auflösung) der Rückstellung für Vermögensteuer.  
28. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen  
Wesentliche nahestehende Unternehmen sind neben den direkten und indirekten Tochter-   gesellschaften und Beteiligungen (siehe 5. Finanzanlagen) der Luxemburger Staat und RWE aufgrund  ihrer Beteiligung von jeweils rund 40 % am Gesellschaftskapital der SEO. Des Weiteren ist Enovos als  nahestehendes Unternehmen anzusehen, da das Unternehmen auf der einen Seite eine Beteiligung  von rund 4,5 % an SEO und auf der anderen Seite der Luxemburger Staat eine indirekte Beteiligung  an Enovos hält.  
Die Stromlieferungen des Pumpspeicherkraftwerks Vianden sowie die Lieferung des Stroms aus den   Laufwasserkraftwerken Grevenmacher, Palzem und Schengen an RWE bzw. an Enovos werden nicht  zu Marktpreisen in Rechnung gestellt, sondern auf Basis einer Jahreskostenrechnung fakturiert (siehe  1. Allgemeines). Die diesbezüglichen Beträge sind in der folgenden Tabelle dargestellt.  
Nahestehende Unternehmen (Werte in tEUR)  
RWE Enovos  
Umsätze mit nahestehenden Unternehmen  
47.799  
8.906  
Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen  
-
539  
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 13.676 32.332  
Im Sinne des Stromlieferungsvertrags vom 30. April 1963 zwischen dem Luxemburger Staat und SEO   und der am selben Tag geschlossenen Vereinbarung zwischen SEO und RWE sowie der Nachfolge-  vereinbarungen erhält der Luxemburger Staat für besondere Leistungen Luxemburgs für das  Pumpspeicherkraftwerk Vianden eine Gutschrift von SEO. Der Aufwand für die Gutschrift, mit Ausweis  in der Position Sonstige externe Aufwendungen, belief sich für das Jahr 2023 auf 2.320 tEUR (Vorjahr  2.175 tEUR).  
Alle sonstigen Transaktionen zu nahestehenden Unternehmen wurden zu üblichen Marktpreisen   durchgeführt.  
29. Eventualschulden und finanzielle Verpflichtungen  
Am Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo gegenüber verschiedenen Lieferanten in Höhe von 8.322   tEUR für größere Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen (Vorjahr 10.576 tEUR).  
Weitere Verpflichtungen ergaben sich aus Leasingverträgen, welche sich vor allem auf den Fuhrpark,   die Büro- und IT-Ausstattung beziehen. Dabei stellen sich die Mindestzahlungen nach Fälligkeiten wie  folgt dar:  
Mindestzahlungen (Werte in tEUR) 31.12.2023 31.12.2022  
Fällig bis 1 Jahr  
303  
320  
Fällig in 1 – 5 Jahren  
554  
285  
Fällig nach über 5 Jahren  
-
-
Insgesamt  
857  
605  
30. Sonstige Angaben  
Für die ordnungsgemäße Ausführung von Lieferungen und Leistungen sowie zur Sicherung der   Gewährleistungen waren zum Bilanzstichtag Garantien in Höhe von insgesamt 3.753 tEUR (Vorjahr  2.787 tEUR) zugunsten von SEO ausgestellt.  
37  
31. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Es sind keine sonstigen relevanten Ereignisse nach dem Jahresabschluss eingetreten, die einen  negativen oder positiven Einfluss auf den Jahresabschluss gehabt hätten.  
Luxemburg, den 27. März 2024  
Der Verwaltungsrat  
38  
Konzernabschluss 2023  
39  
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Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2023  
Aktiva (Werte in EUR)  
Anhang  
31/12/2023  
31/12/2022  
Langfristige Vermögenswerte  
Immaterielle Vermögenswerte  
5.1  
619.869,63
401.610,07
Sachanlagen  
5.2  
14.830.834,13
13.844.978,11
Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen  
5.3  
16.372.941,59
16.695.074,20
Sonstige finanzielle Vermögenswerte  
5.4  
273.262.213,85
279.684.219,18
Latente Steuern  
5.13  
2.468.694,00
2.133.603,00
Langfristige Vermögenswerte  
307.554.553,20
312.759.484,56
Kurzfristige Vermögenswerte  
Vorräte  
5.5  
895.457,07
838.383,53
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
5.6  
1.961.545,33
1.264.085,29
Sonstige finanzielle Vermögenswerte  
5.4  
11.257.060,51
10.852.188,48
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte  
5.4  
542.463,02
481.622,59
Ertragsteueransprüche  
543.129,17
775.410,10
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen  
5.7  
6.538.839,21
7.195.958,09
Kurzfristige Vermögenswerte  
21.738.494,31
21.407.648,08
Total Aktiva  
329.293.047,51
334.167.132,64
Passiva (Werte in EUR)  
Anhang  
31/12/2023  
31/12/2022  
Auf die SEO-Gesellschafter und andere Gesellschafter  
5.8  
entfallendes Eigenkapital  
Gezeichnetes Kapital  
0,00
0,00
Kapitalrücklagen  
0,00
0,00
Gewinnrücklagen  
36.390.149,32
32.474.516,22
Periodenergebnis nach Steuern  
4.603.792,32
7.068.337,10
Auf die SEO-Gesellschafter entfallendes Eigenkapital  
40.993.941,64
39.542.853,32
Auf andere Gesellschafter entfallendes Eigenkapital  
0,00
0,00
Auf die SEO-Gesellschafter und andere Gesellschafter  
40.993.941,64
39.542.853,32
entfallendes Eigenkapital  
Langfristige Verbindlichkeiten  
Zuwendungen der öffentlichen Hand  
5.9  
25.323,91
71.649,43
Rückstellungen  
5.10  
30.096.862,00
27.051.249,00
Finanzverbindlichkeiten  
5.11  
189.276.023,20
202.338.105,64
Latente Steuern  
5.13  
5.648.266,00
5.074.296,00
Langfristige Verbindlichkeiten  
225.046.475,11
234.535.300,07
Kurzfristige Verbindlichkeiten  
Rückstellungen  
5.10  
613.303,84
588.725,65
Finanzverbindlichkeiten  
5.11  
20.165.080,82
20.639.041,95
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
5.12  
37.888.295,99
35.016.277,13
Sonstige Verbindlichkeiten  
5.14  
4.585.950,11
3.844.934,52
Kurzfristige Verbindlichkeiten  
63.252.630,76
60.088.979,25
Total Passiva  
329.293.047,51
334.167.132,64
40  
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und -Gesamtergebnisrechnung  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
(Werte in EUR)  
Anhang  
2023  
2022  
01.01. - 31.12.2023  
01.01. - 31.12.2022  
Umsatzerlöse  
4.1  
33.876.233,15
27.579.200,23
Sonstige betriebliche Erträge  
4.2  
2.479.436,43
4.417.854,74
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen  
4.3  
(14.513.721,06)
(10.877.720,21)
Personalaufwand  
(20.429.269,31)
(19.355.612,34)
4.4  
Abschreibungen und Wertberichtigungen  
(1.929.615,53)
(1.534.382,95)
4.5  
Wertminderungsaufwand (-)/Wertaufholung für finanzielle  
6.  
14.213,50
(111.016,80)
Vermögenswerte  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  
4.6  
(2.914.515,56)
(2.369.495,05)
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit  
(3.417.238,38)
(2.251.172,38)
Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen  
4.7  
3.781.867,39
4.415.587,35
Finanzerträge  
4.8  
14.535.128,02
14.893.111,08
Finanzaufwendungen  
(9.588.536,19)
(9.599.678,19)
4.8  
Ergebnis vor Steuern  
5.311.220,84
7.457.847,86
Ertragsteuern  
(707.428,52)
(389.510,76)
4.9  
Periodenergebnis nach Steuern  
4.603.792,32
7.068.337,10
davon entfallen  
auf SEO-Gesellschafter  
5.8  
4.603.792,32
7.068.337,10
Sonstiges Ergebnis  
4.9,  
in Folgeperioden nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung  
umzugliederndes sonstiges Ergebnis durch Gewinne/Verluste (-) aus  
(3.101.120,00)
7.883.503,00
5.8,  
der Neubewertung von Pensionsplänen  
5.10  
Gesamtergebnis nach Steuern  
1.502.672,32
14.951.840,10
davon entfallen  
auf SEO-Gesellschafter  
1.502.672,32
14.951.840,10
5.8  
Periodenergebnis je Stammaktie - unverwässert  
18,63
28,67
8
Periodenergebnis je Vorzugsaktie - unverwässert  
19,39
29,43
8
Periodenergebnis je Stammaktie - verwässert  
8
18,63
28,67
Periodenergebnis je Vorzugsaktie - verwässert  
8
19,39
27,09
41  
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Konzern-Kapitalflussrechnung  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
(Werte in EUR)  
Anhang  
2023  
2022  
01.01.-31.12.2023  
01.01.-31.12.2022  
Betriebliche Tätigkeit  
Ergebnis vor Steuern  
5.311.220,84
7.457.847,86
Zahlungsunwirksame Anpassungen zur Überleitung des Ergebnisses vor Steuern   auf Netto-Cashflows:  
Abschreibungen und Wertberichtigungen (inkl. Rücknahme) Sachanlagen  
4.5, 5.2  
1.627.569,21
704.884,79
Abschreibungen und Wertberichtigungen (inkl. Rücknahme) immaterielle  
4.5, 5.2  
275.417,83
144.557,98
Vermögenswerte  
Wertminderungsaufwand/Wertaufholung (-) für finanzielle Vermögenswerte  
6
(14.213,50)
111.016,80
Gewinn (-)/Verlust aus Abgang von Sachanlagen  
5.2, 5.3  
(287.771,28)
(24.639,32)
Zinsergebnis  
4.8  
(4.930.922,62)
(5.274.835,03)
Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen  
4.7  
(3.781.867,39)
(4.415.587,35)
Zunahme/Abnahme (-) der Pensions- und sonstigen Rückstellungen  
5.10  
(484.887,94)
(1.790.332,38)
Veränderung des Nettoumlaufvermögens:  
Zunahme (-)/Abnahme der Vorräte  
5.5  
(57.073,54)
(38.151,01)
Zunahme (-)/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der  
5.4, 5.6  
(547.257,20)
297.568,91
sonstigen Forderungen und Vermögenswerte und der Ertragsteueransprüche  
Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und  
5.12, 5.14  
3.566.708,93
2.681.291,78
der übrigen Verbindlichkeiten  
Gezahlte Ertragsteuern  
4.9  
(14.590,39)
(167.068,96)
Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit  
662.332,95
(313.445,93)
Investitionstätigkeit  
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten  
5.2  
(208.229,95)
(73.612,26)
Erwerb von Sachanlagen  
5.2  
(2.924.735,01)
(1.508.246,27)
Erlöse aus der Veräußerung von Sachanlagen  
5.2, 5.3  
313.633,62
24.639,32
Dividendenerträge aus Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen  
4.104.000,00
1.504.800,00
Cashflows aus der Investitionstätigkeit  
1.284.668,66
(52.419,21)
Finanzierungstätigkeit  
Erhaltene Zinsen  
4.8, 6  
14.519.112,36
14.873.148,09
Gezahlte Zinsen  
4.8, 6  
(9.588.189,74)
(9.598.313,06)
Ausschüttung von Gewinnrücklagen  
(51.584,00)
(29.760,00)
Zunahme der sonstigen finanziellen Vermögenswerte (Leasing)  
5.4  
(4.925.506,14)
(8.177.060,94)
Abnahme der sonstigen finanziellen Vermögenswerte (Leasing)  
5.4  
10.978.090,60
10.375.626,80
Zunahme der Finanzverbindlichkeiten  
5.11, 12  
3.117.830,45
6.518.495,39
Abnahme der Finanzverbindlichkeiten  
5.11, 12  
(16.653.874,02)
(15.377.040,12)
Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit  
(2.604.120,49)
(1.414.903,84)
Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel  
(657.118,88)
(1.780.768,98)
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum Anfang des Berichtszeitraums  
5.7  
7.195.958,09
8.976.727,07
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum Ende des Berichtszeitraums  
5.7  
6.538.839,21
7.195.958,09
42  
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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
(Werte in EUR)  
Auf die SEO-  
Periodenergebnis  
Gesellschafter  
Gezeichnetes  
Eigene  
Agio (3)  
Kapitalrücklagen  
Ergebnis-  
Gesetzliche  
Sonstiges  
Gewinnrücklagen  
nach Steuern  
entfallendes  
Kapital (1)  
Aktien (2)  
(4)=(2)+(3)  
vortrag (5)  
Rücklagen (6)  
Ergebnis (7)  
(8)=(5)+(6)+(7)  
(9)  
Eigenkapital (10)  
=(1)+(4)+(8)+(9)  
Stand 01.01.2023  
0,00
0,00
0,00
0,00
38.152.068,22
3.106.250,00
(8.783.802,00)
32.474.516,22
7.068.337,10
39.542.853,32
Umbuchung in Ergebnisvortrag  
7.068.337,10
7.068.337,10
(7.068.337,10)
0,00
Ausschüttung von Gewinnrücklagen  
(51.584,00)
(51.584,00)
(51.584,00)
Periodenergebnis nach Steuern  
0,00
4.603.792,32
4.603.792,32
Sonstige Veränderungen  
(3.101.120,00)
(3.101.120,00)
(3.101.120,00)
Stand 31.12.2023  
0,00
0,00
0,00
0,00
45.168.821,32
3.106.250,00
(11.884.922,00)
36.390.149,32
4.603.792,32
40.993.941,64
Stand 01.01.2022  
0,00
0,00
0,00
0,00
32.334.359,34
3.106.250,00
(16.667.305,00)
18.773.304,34
5.847.468,88
24.620.773,22
Umbuchung in Ergebnisvortrag  
5.847.468,88
5.847.468,88
(5.847.468,88)
0,00
Ausschüttung von Gewinnrücklagen  
(29.760,00)
(29.760,00)
(29.760,00)
Periodenergebnis nach Steuern  
0,00
7.068.337,10
7.068.337,10
Sonstige Veränderungen  
7.883.503,00
7.883.503,00
7.883.503,00
Stand 31.12.2022  
0,00
0,00
0,00
0,00
38.152.068,22
3.106.250,00
(8.783.802,00)
32.474.516,22
7.068.337,10
39.542.853,32
43  
Konzern-Anhang  
1. Informationen zum Unternehmen  
Die Société Electrique de l’Our S.A. (nachstehend „SEO“ oder „SEO S.A.“), gegründet am 29. Mai  1951, ist eine Gesellschaft luxemburgischen Rechts in der Form einer Société Anonyme, eingetragen   beim Handelsregister Luxemburg unter der Nr. B 5.901. Der Gesellschaftssitz befindet sich in L-1142Luxemburg, 2, rue Pierre d’Aspelt.  
In Anlehnung an die Dauer der Konzession für die Nutzung der Wasserkräfte der Our bei Vianden  wurde die SEO S.A. zunächst für eine Dauer von 99 Jahren gegründet, gerechnet ab Inbetriebnahme  des Pumpspeicherkraftwerks Vianden im Jahre 1963. Die Dauer kann auf Beschluss der  Hauptversammlung verlängert werden.  
Hauptaktionäre der SEO S.A. sind die RWE Generation SE (seit 19.05.2022, vorher RWE Power AG)   („RWE“) und der Luxemburger Staat, die jeweils rund 40% des Gesellschaftskapitals halten. Die RWE  Power AG hat zum 19.05.2022 ihren Aktienanteil an der SEO S.A. sowie alle Rechte und Pflichten  gegenüber der SEO an die RWE Generation SE, ebenfalls eine 100%-ige Tochtergesellschaft der RWE  AG, übertragen. Für SEO bedeutet dies zudem, dass der Jahreskostenträger seit diesem Zeitpunkt die  RWE Generation SE ist.  
Der Konzern ist tätig auf dem Gebiet der Stromproduktion. Hauptgeschäftsfeld ist die Lieferung von  Spitzenstrom und die Stellung von Regelenergie aus dem Pumpspeicherkraftwerk Vianden. Zusätzlich  erzeugt der Konzern elektrischen Strom in verschiedenen Laufwasserkraftwerken und Windparks.  
2. Rechnungslegungsmethoden  
2.1 Grundlagen der Erstellung des Abschlusses  
Der Konzernabschluss der SEO S.A. wurde in Übereinstimmung mit den International Financial  Reporting Standards (IFRS), wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB)  veröffentlicht und von der Europäischen Union angenommen wurden, aufgestellt.  
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des   Anschaffungskostenprinzips. Die Buchwerte der in der Bilanz erfassten Vermögenswerte und Schulden  werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.  
Neben der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und -Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Bilanz und der Konzern-Kapitalflussrechnung wird die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Bilanz ist nach Fristigkeiten strukturiert. Es erfolgt eine Unterteilung in lang- und kurzfristige Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernanhang ist wesentlicher Bestandteil des Konzernabschlusses. Der konsolidierte Abschluss wird in Euro aufgestellt . Die funktionale Währung des Konzerns ist Euro. Die nachstehend angeführten Tabellen und Betragsangaben können Rundungsdifferenzen enthalten. Der Abschluss umfasst das Geschäftsjahr 2023 auf der Basis derBerichtsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember. Der konsolidierte Abschluss 2023 wurde vom SEO-Verwaltungsrat in der Sitzung vom 27. März 2024 angenommen.
2.2 Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze  
Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der SEO S.A. und ihrer Tochterunternehmen zum 31.   Dezember 2023. Eine Beherrschung liegt vor, wenn der Konzern eine Risikobelastung durch oder  Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement bei dem Beteiligungsunternehmen hat  und er seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen auch dazu einsetzen kann, diese  
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Renditen zu beeinflussen. Insbesondere beherrscht der Konzern ein Beteiligungsunternehmen dann,   und nur dann, wenn er alle nachfolgenden Eigenschaften besitzt:  
• die Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen (d. h., der Konzern hat aufgrund aktuell   bestehender Rechte die Möglichkeit, diejenigen Aktivitäten des Beteiligungsunternehmens zu steuern,  die einen wesentlichen Einfluss auf dessen Rendite haben),  
• eine Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement in   dem Beteiligungsunternehmen und  
• die Fähigkeit, seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen dergestalt zu nutzen, dass   dadurch die Rendite des Beteiligungsunternehmens beeinflusst wird.  
Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass der Besitz einer Mehrheit der Stimmrechte zur   Beherrschung führt. Zur Unterstützung dieser Annahme und wenn der Konzern keine Mehrheit der  Stimmrechte oder damit vergleichbarer Rechte an einem Beteiligungsunternehmen besitzt,  berücksichtigt er bei der Beurteilung, ob er die Verfügungsgewalt an diesem Beteiligungsunternehmen  hat, alle relevanten Sachverhalte und Umstände. Hierzu zählen u. a.:  
• Vertragliche Vereinbarungen mit den anderen Stimmberechtigten,  
• Rechte, die aus anderen vertraglichen Vereinbarungen resultieren,  
• Stimmrechte und potenzielle Stimmrechte des Konzerns.  
Ergeben sich aus Sachverhalten und Umständen Hinweise, dass sich eines oder mehrere der drei   Beherrschungselemente verändert haben, muss der Konzern erneut prüfen, ob er ein  Beteiligungsunternehmen beherrscht. Die Konsolidierung eines Tochterunternehmens beginnt an dem  Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt. Sie endet, wenn  der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen verliert. Vermögenswerte, Schulden,  Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens, das während des Berichtszeitraums  erworben oder veräußert wurde, werden ab dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das  Tochterunternehmen erlangt, bis zu dem Tag, an dem die Beherrschung endet, im Konzernabschluss  erfasst.  
Eine Veränderung der Beteiligungshöhe an einem Tochterunternehmen ohne Verlust der   Beherrschung wird als Eigenkapitaltransaktion bilanziert.  
Der Gewinn oder Verlust und jeder Bestandteil des sonstigen Ergebnisses werden Inhabern von   Stammaktien des Mutterunternehmens und den nicht beherrschenden Anteilen zugerechnet, selbst  wenn dies zu einem negativen Saldo der nicht beherrschenden Anteile führt. Bei Bedarf werden   Anpassungen an den Abschlüssen von Tochterunternehmen vorgenommen, um deren  Rechnungslegungsmethoden an die des Konzerns anzugleichen. Alle konzerninternen  Vermögenswerte und Schulden, Eigenkapital, Erträge und Aufwendungen sowie Zahlungsströme aus  Geschäftsvorfällen, die zwischen Konzernunternehmen stattfinden, werden bei der Konsolidierung  vollständig eliminiert.  
Verliert der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen, so erfolgt eine Ausbuchung der   damit verbundenen Vermögenswerte (einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert), Schulden, nicht  beherrschenden Anteile und sonstigen Eigenkapitalbestandteile. Jeder daraus entstehende Gewinn  oder Verlust wird in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Jede zurückbehaltene Beteiligung  wird zum beizulegenden Zeitwert erfasst.  
Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Unternehmen werden   nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Alle einbezogenen  Gesellschaften schließen ihr Geschäftsjahr zum 31. Dezember ab.  
45  
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Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Gesellschaften:  
Gesellschaft Beteiligungsanteil Sitz
SEO S.A. Muttergesellschaft Luxemburg (L)
Cefralux S.à r.l. 100,00% Luxemburg (L)
Cedecel France S.A. 99,99% Paris (F)
Im September 2018 wurde eine Aktie von insgesamt 472.500 Aktien der Cedecel France S.A. von SEO  an Dritte übertragen, um den in Frankreich geltenden gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden.  Wegen der Geringfügigkeit des Anteils des auf andere Gesellschafter entfallenden Eigenkapitals von  0,0002% verzichtet der Konzern jedoch auf dessen Ausweis in der Bilanz, der Gewinn- und  Verlustrechnung bzw. der Gesamtergebnisrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie in  sämtlichen Anhangsangaben.  
2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  
a) Immaterielle Vermögenswerte  
Immaterielle Vermögenswerte werden bei der erstmaligen Erfassung zu Anschaffungskosten, die die  Anschaffungsnebenkosten beinhalten, oder zu Herstellungskosten und bei nachgewiesener begrenzter  Nutzungsdauer in den Folgeperioden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich  kumulierter Abschreibungen angesetzt. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter  Nutzungsdauer sind nicht vorhanden. Die jährliche Abschreibung erfolgt linear und ist in der Position  Abschreibungen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten.  
b) Sachanlagen  
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, die die Anschaffungsnebenkosten beinhalten, oder zu   Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Wenn wesentliche  Teile von Sachanlagen in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden müssen, erfasst der Konzern  solche Teile als gesonderte Vermögenswerte mit spezifischer Nutzungsdauer bzw. Abschreibung. Bei  Durchführung einer Großinspektion werden entsprechend die Kosten im Buchwert der Sachanlagen  als Ersatz aktiviert, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind. Alle anderen Wartungs- und  Instandhaltungskosten werden sofort erfolgswirksam erfasst.  
IFRS 16 Leasingverhältnisse regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten   bezüglich Leasingverhältnissen im Abschluss von Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren. Ein  Leasingverhältnis liegt vor, wenn dem Leasingnehmer vom Leasinggeber vertraglich das Recht zur  Beherrschung eines identifizierten Vermögenswertes für einen festgelegten Zeitraum eingeräumt wird  und der Leasinggeber im Gegenzug eine Gegenleistung vom Leasingnehmer erhält. Ein  Leasingverhältnis ist als Finanzierungsleasingverhältnis zu klassifizieren, falls die mit dem  wirtschaftlichen Eigentum verbundenen Chancen und Risiken am Leasinggegenstand im Wesentlichen  übertragen worden sind. Finanzierungsleasingverhältnisse werden als Nutzungsrecht in der  entsprechenden Kategorie des Sachanlagevermögens erfasst. Sie werden über die Nutzungsdauer  des Gegenstands abgeschrieben.  
Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts   zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen  beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen, werden als Teil der  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts aktiviert bzw. – sofern  sie einem Leasingverhältnis zuzuordnen sind – als Leasingforderung unter den sonstigen finanziellen  Vermögensgegenständen ausgewiesen. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als  Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Fremdkapitalkosten sind Zinsen und sonstige Kosten, die  im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital entstehen.  
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Die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen werden gemäß den nachfolgend aufgeführten   Nutzungsdauern bemessen.  
Nutzungsdauer Jahre
Bauten 50
Technische Anlagen und Maschinen
Wasserbauliche Anlagen 25-60
Maschinen und sonstige Anlagen für den Maschinenbetrieb 20-50
Kraftwerks-Netzanlagen 16-20
Andere Anlagegüter, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Inventar, Apparate, Werkzeuge und Fahrzeuge 3-8
c) Anteile an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen  
Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei dem der Konzern über maßgeblichen Einfluss   verfügt. Maßgeblicher Einfluss ist die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen  Entscheidungen des Beteiligungsunternehmens mitzuwirken, nicht aber die Beherrschung oder die  gemeinschaftliche Führung der Entscheidungsprozesse.  
Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die   gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen des  Gemeinschaftsunternehmens besitzen. Gemeinschaftliche Führung ist die vertraglich vereinbarte  Teilhabe an der Beherrschung über eine Vereinbarung, die nur dann besteht, wenn Entscheidungen  über die maßgeblichen Tätigkeiten die einstimmige Zustimmung der an der gemeinschaftlichen  Führung beteiligten Parteien erfordern.  
Die Überlegungen, die zur Bestimmung des maßgeblichen Einflusses oder der gemeinschaftlichen   Führung angestellt werden, sind mit denen vergleichbar, die zur Bestimmung der Beherrschung von  Tochterunternehmen erforderlich sind.  
Die Anteile des Konzerns an einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen   werden nach der Equity-Methode bilanziert.  
Nach der Equity-Methode werden die Anteile an einem assoziierten Unternehmen oder   Gemeinschaftsunternehmen bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt.  Der Buchwert der Beteiligung wird angepasst, um Änderungen des Anteils des Konzerns am  Nettovermögen des assoziierten Unternehmens oder Gemeinschaftsunternehmens seit dem  Erwerbszeitpunk zu erfassen. Der mit dem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils  enthalten und wird weder planmäßig abgeschrieben noch einem gesonderten Wertminderungstest  unterzogen.  
Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält den Anteil des Konzerns am Periodenergebnis des   assoziierten Unternehmens oder Gemeinschaftsunternehmens. Änderungen des sonstigen  Ergebnisses dieser Beteiligungsunternehmen werden im sonstigen Ergebnis des Konzerns erfasst.  Außerdem werden unmittelbar im Eigenkapital des assoziierten Unternehmens oder  Gemeinschaftsunternehmens ausgewiesene Änderungen vom Konzern in Höhe seines Anteils erfasst  und soweit erforderlich in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Nicht realisierte Gewinne  und Verluste aus Transaktionen zwischen dem Konzern und dem assoziierten Unternehmen oder  Gemeinschaftsunternehmen werden entsprechend dem Anteil am assoziierten Unternehmen oder  Gemeinschaftsunternehmen eliminiert.  
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Der Gesamtanteil des Konzerns am Ergebnis eines assoziierten Unternehmens oder   Gemeinschaftsunternehmens wird in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht als Teil des  Betriebsergebnisses ausgewiesen und stellt das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden  Anteilen an den Tochterunternehmen des assoziierten Unternehmens oder Die Abschlüsse des assoziierten Unternehmens oder Gemeinschaftsunternehmens werden zum  gleichen Abschlussstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Konzerns. Soweit erforderlich werden  Anpassungen an konzerneinheitliche Rechnungslegungsmethoden vorgenommen.  
Nach Anwendung der Equity-Methode ermittelt der Konzern, ob es erforderlich ist, einen   Wertminderungsaufwand für seine Anteile an einem assoziierten Unternehmen oder  Gemeinschaftsunternehmen zu erfassen. Der Konzern ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob  objektive Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Anteil an einem assoziierten Unternehmen oder  Gemeinschaftsunternehmen wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor, so wird die  Höhe der Wertminderung als Differenz zwischen dem erzielbaren Betrag des Anteils am assoziierten  Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen und dem Buchwert ermittelt und dann der Verlust im  Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen erfolgswirksam erfasst.  
Bei Verlust des maßgeblichen Einflusses auf ein assoziiertes Unternehmen oder der   gemeinschaftlichen Führung des Gemeinschaftsunternehmens bewertet der Konzern alle Anteile, die  er am ehemaligen assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen behält, zum   beizulegenden Zeitwert. Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert des Anteils am assoziierten  Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen zum Zeitpunkt des Verlusts des maßgeblichen  Einflusses oder der gemeinschaftlichen Führung und dem beizulegenden Zeitwert der behaltenen  Anteile sowie den Veräußerungserlösen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.  
Die Société Luxembourgeoise des Energies Renouvelables S.A. („Soler“ oder „Soler S.A.“) wird seit   2014 nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.  
d) Sonstige finanzielle Vermögenswerte – Leasingforderungen  
IFRS 16 Leasingverhältnisse regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten   bezüglich Leasingverhältnissen im Abschluss von Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren. Ein  Leasingverhältnis liegt vor, wenn dem Leasingnehmer vom Leasinggeber vertraglich das Recht zur  Beherrschung eines identifizierten Vermögenswertes für einen festgelegten Zeitraum eingeräumt wird  und der Leasinggeber im Gegenzug eine Gegenleistung vom Leasingnehmer erhält. Die Beherrschung  über den Leasinggegenstand gilt als übertragen, wenn der Leasingnehmer das Recht hat, über die  Nutzung des Leasinggegenstandes zu verfügen und ihm während der Laufzeit der  Leasingvereinbarung im Wesentlichen der gesamte wirtschaftliche Nutzen zufließt.  
Der Leasinggeber unterscheidet jedes Leasingverhältnis in eine Finanzierungs- oder   Mietleasingvereinbarung. Ein Leasingverhältnis ist als Finanzierungsleasingverhältnis zu klassifizieren,  falls die mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbundenen Chancen und Risiken am Leasinggegenstand  im Wesentlichen übertragen worden sind. Anderenfalls liegt ein Mietleasingverhältnis vor. Zum  Zeitpunkt des Beginns des Finanzierungsleasingverhältnisses erfasst der Leasinggeber eine  Leasingforderung mit dem Betrag der Nettoinvestition in das Leasingverhältnis. Während der Laufzeit  der Leasingvereinbarung vereinnahmt der Leasinggeber Finanzerträge als konstante Verzinsung  seiner Nettoinvestition in das Leasingverhältnis.  
Die Erfüllung des Vertragswerks betreffend den Bau und den Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks in   Vianden sowie der Stromlieferungsverträge für alle Laufwasserkraftwerke der SEO-Gruppe, mit  Ausnahme der Verträge der Cedecel France, setzt in der Tat die Nutzung der wasserbaulichen sowie  technischen Anlagen des Pumpspeicherkraftwerks voraus. Des Weiteren überträgt die Vereinbarung  das Recht, die Verwendung dieser zugrundeliegenden Vermögenswerte zu kontrollieren, an RWE, da  diese das Recht hat, die Vermögenswerte zu betreiben bzw. andere dazu anzuweisen, wobei sie mehr  
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als nur einen geringfügigen Betrag des Ausstoßes erhält und nur eine geringe Wahrscheinlichkeit   besteht, dass eine andere Partei einen mehr als geringfügigen Betrag des Ausstoßes erhalten wird.  Die in IFRS 16 genannten Voraussetzungen dafür, dass eine Vereinbarung das Recht der Nutzung  überträgt und es sich bei der Vereinbarung um ein Leasingverhältnis handelt, sind somit erfüllt.  
Darüber hinaus regelt der Vertrag, dass die von RWE bzw. von Enovos zu leistenden Zahlungen an   die SEO S.A. auf Grund der Jahreskostenvereinbarung nicht dem tatsächlichen Marktpreis pro  Produktionseinheit zum Zeitpunkt der Lieferung entsprechen müssen. Das Risiko für Kapazitätsverluste  wegen Ausfalls oder geplanter Wartung trägt laut Vertrag RWE. Gleiches gilt für die Chancen und  Risiken aus Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, da die Vermarktung der  Produktion dem Leasingnehmer obliegt. Laut den in IFRS 16 definierten Bestimmungen lässt sich  schlussfolgern, dass alle mit den betroffenen Vermögenswerten verbundenen Risiken und Chancen an  die RWE übertragen wurden und somit ein Finanzierungsleasingverhältnis vorliegt.  
Die vertraglichen Vereinbarungen für die beiden Laufwasserkraftwerke Grevenmacher und Palzem   übertragen das Anrecht auf 100% der Produktion der beiden Kraftwerke zu jeweils 50% auf RWE und  Enovos. Beide Vertragspartner zahlen auf Grund der Jahreskostenvereinbarung nicht den  tatsächlichen Marktpreis pro Produktionseinheit zum Zeitpunkt der Lieferung. Es handelt sich also auch  hier um zwei Finanzierungsleasingverhältnisse, da alle Risiken und Chancen, welche in Bezug zu den  betroffenen Vermögenswerten stehen, an die beiden Partner übertragen wurden.  
Die vertragliche Vereinbarung zwischen der Cefralux S.à r.l. („Cefralux“) und Enovos betreffend das  Laufwasserkraftwerk in Schengen überträgt das Anrecht auf 100% der Produktion des Kraftwerkes auf   Enovos, welche auf Grund der Jahreskostenvereinbarung nicht den tatsächlichen Marktpreis pro  Produktionseinheit zum Zeitpunkt der Lieferung zahlt. Alle Risiken und Chancen, welche in Bezug zu  den betroffenen Vermögenswerten stehen, wurden an Enovos übertragen. Es handelt sich somit auch  hier um ein Finanzierungsleasingverhältnis.  
Bei den betroffenen Vermögenswerten handelt es sich jeweils um alle wasserbaulichen und   technischen Anlagen der betroffenen Kraftwerke, d.h. diejenigen Wirtschaftsgüter, welche für die  Stromerzeugung notwendig sind. Aus Vereinfachungsgründen werden alle bestehenden Anlagegüter,  die jeweils am Ende desselben Geschäftsjahres in voller Höhe abgeschrieben sind, in separaten  Leasingverträgen gebündelt mit einer der Restnutzungsdauer entsprechenden Laufzeit. Die  Geschäftsleitung sieht keinen zusätzlichen Nutzen in einer deutlich aufwändigeren Betrachtung  einzelner Wirtschaftsgüter.  
Die Bilanzierung der Leasingforderung wurde erstmals zum 1. Januar 2005 vorgenommen, d.h. ab dem   Zeitpunkt des Inkrafttretens des IAS 17. Der erstmalige Wertansatz basierte auf dem Restbuchwert per  31. Dezember 2004 der betroffenen Vermögenswerte und belief sich auf 43,530 Mio. EUR. Dieser Wert  entsprach laut IAS 17 und entspricht auch gemäß IFRS 16 der ursprünglichen Nettoinvestition aus dem  Leasingverhältnis. Dieser Betrag wurde aus dem Anlagevermögen in die sonstigen finanziellen  Vermögenswerte umgegliedert. Nach Einschätzung des Managements wird die Leasingforderung mit  5,0% verzinst. Aufgrund der sehr langen Laufzeit der Leasingverhältnisse unterliegt der Zinssatz keiner  größeren Volatilität. Das Management hält somit die Verzinsung von 5,0% auch im laufenden  Geschäftsjahr für angemessen. Die Summe aller Leasingzahlungen setzt sich zusammen aus der  Summe der Nettoinvestition und dem nicht realisierten Zinsertrag. Die Erfassung der Finanzerträge  wird auf eine Weise vorgenommen, die eine konstante periodische Verzinsung der Nettoinvestition  widerspiegelt.  
Neuanschaffungen in den Folgejahren, welche dem Leasingverhältnis zuzuordnen sind, werden je nach   Nutzungsdauer und rückwirkend zum 1. Januar des jeweiligen Geschäftsjahres den bestehenden  Leasingverträgen zugebucht. Die zukünftigen Leasingraten werden entsprechend neu berechnet.  Diese Vereinfachung ermöglicht die Festlegung der Wertansätze auf der Basis von vollen  Geschäftsjahren und verhindert somit einen nicht zu vertretenden Berechnungsaufwand. Lediglich für  die in 2015 neu in Betrieb genommene Maschine 11 des Pumpspeicherkraftwerks Vianden wurde  wegen ihres beträchtlichen Anschaffungswerts eine Ausnahme von diesem Grundsatz gemacht und  
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der Zugang zu den Leasingverträgen zum 1. August 2015, dem Datum der Inbetriebnahme von   Maschine 11, gebucht.  
Anlagen im Bau, die nach ihrer Fertigstellung dem Leasingverhältnis zuzuordnen sind, werden bereits   im Zugangsjahr in Höhe ihrer Anschaffungskosten ebenfalls als Leasingforderung bei den sonstigen  finanziellen Vermögensgegenständen ausgewiesen (siehe 5.2 Sachanlagen).  
Beim Vertragswerk der restlichen Laufwasserkraftwerke handelt es sich in Bezug auf IFRS 16 nicht um   Leasingverhältnisse.  
Gemäß IFRS 9 Finanzinstrumente wird eine Risikovorsorge für die Leasingforderungen erfasst.  
e) Vorräte  
Vorräte umfassen Hilfs- und Betriebsstoffe. Sie werden zum gleitenden Durchschnittspreis bewertet.  Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und/oder der geminderten Verwertbarkeit ergeben,  werden in angemessenem und ausreichendem Umfang Wertberichtigungen vorgenommen.  
f) Forderungen und sonstige Vermögenswerte  
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten (Nennwert) bewertet.  Erforderliche Wertberichtigungen orientieren sich am tatsächlichen Ausfallrisiko. Für Forderungen aus  Lieferungen und Leistungen sowie für sonstige Forderungen wird gemäß IFRS 9 Finanzinstrumente  eine Risikovorsorge erfasst.  
g) Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen  
Der Posten Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen umfasst den Kassenbestand und Bankguthaben  inklusive kurzfristiger Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten. Bankguthaben werden  ausschließlich im Rahmen der kurzfristigen Liquiditätsdisposition unterhalten.  
h) Eigenkapital  
IAS 32 regelt die Darstellung von Finanzinstrumenten und diesbezüglich offenzulegender   Informationen. Der Standard stellt klar, ob von einem Unternehmen ausgegebene Finanzinstrumente  als Eigen- oder Fremdkapital anzusehen sind. Entscheidend ist hierbei der wirtschaftliche Gehalt des  Vertrages, nicht seine rechtliche Ausgestaltung (‚substance over form’). Der Emittent eines  Finanzinstruments muss zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes eine Klassifizierung vornehmen. Ein  Finanzinstrument ist nur dann ein Eigenkapitalinstrument, wenn das Instrument keine vertragliche  Verpflichtung zur Lieferung von flüssigen Mitteln oder anderen finanziellen Vermögenswerten an ein  anderes Unternehmen beinhaltet.  
Die Satzung der SEO S.A. sieht eine feste Dividende sowohl für Vorzugsaktien als auch für   Stammaktien vor. Diese Verpflichtung, flüssige Mittel an andere Unternehmen zu liefern, stellt den  wirtschaftlichen Gehalt dar. Das gesamte gezeichnete Kapital der SEO S.A. in Höhe von  30,967 Mio. EUR (Vorjahr: 30,967 Mio. EUR) ist als langfristige Finanzverbindlichkeit auszuweisen.  Der Wertansatz beruht auf der Interpretation, dass das von den Aktionären ursprünglich eingezahlte  Kapital ausschließlich die festgeschriebene Dividende als Ertrag generiert. Somit stellt die Dividende  die Verzinsung der Finanzverbindlichkeit dar und wird als Finanzaufwand in der Gewinn- und  Verlustrechnung ausgewiesen.  
Die übrigen Kapital- und Gewinnrücklagen werden nicht in die Finanzverbindlichkeiten umgegliedert,   sondern innerhalb der Konzern-Gewinnrücklagen ausgewiesen. Dies resultiert aus der Interpretation  der bestehenden Verträge sowie der Satzung der SEO S.A. Tatsächlich ist die oben beschriebene  Dividende als Mindestdividende anzusehen. Somit sind die Konzern-Gewinnrücklagen im Eigenkapital  
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auszuweisen, sofern keine anderslautende Vereinbarung hinsichtlich der Verwendung dieser   Rücklagen getroffen wurde.  
Gewinnrücklagen der Tochtergesellschaften, die an die Muttergesellschaft SEO S.A. ausgeschüttet   werden und dort in die Verrechnung der Jahreskosten mit dem Jahreskostenträger RWE  umsatzmindernd einfließen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden o) Ertragsrealisierung), werden im Konzernabschluss aus den Gewinnrücklagen  in das Periodenergebnis umgebucht, um so die Entwicklung der Konzern-Gewinnrücklagen korrekt  abzubilden. In der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie in der Konzern-  Kapitalflussrechnung sind sie als Ausschüttung von Gewinnrücklagen dargestellt.  
Die gesetzliche Rücklage der SEO S.A. wird im Konzernabschluss weiterhin als Eigenkapital   ausgewiesen.  
i) Eigene Anteile  
Erwirbt die SEO S.A. eigene Anteile, so werden diese zu Anschaffungskosten bewertet. Der Kauf, der   Verkauf, die Ausgabe oder die Einziehung von eigenen Anteilen wird erfolgsneutral erfasst. Etwaige  Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert und der Gegenleistung werden im Falle einer  Wiederausgabe als Aktienaufgeld erfasst. Der Konzern kann die mit den eigenen Anteilen verbundenen  Stimmrechte nicht ausüben. Seit 2016 wird den eigenen Anteilen auf Basis einer Gesetzesänderung in  Luxemburg eine Dividende zugeordnet, die jedoch nicht ausgeschüttet, sondern in die  Gewinnrücklagen eingestellt wird.  
j) Zuwendungen der öffentlichen Hand  
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden erfasst, wenn hinreichende Sicherheit dafür besteht, dass   die Zuwendungen gewährt werden und das Unternehmen die damit verbundenen Bedingungen erfüllt.  Aufwandsbezogene Zuwendungen werden als Ertrag erfasst. Zuwendungen für einen Vermögenswert  werden in der Bilanz als Passivposten angesetzt und dieser wird in gleichen Raten über die geschätzte  Nutzungsdauer des entsprechenden Vermögenswertes ertragswirksam aufgelöst.  
Der SEO S.A. steht laut Artikel 7 des Staatsvertrages vom 10. Juli 1958 eine 50%ige Steuerermäßigung   auf alle Steuern, die auf Einkommen oder Vermögenswerten beruhen, zu.  
k) Rückstellungen  
Eine Rückstellung wird dann angesetzt, wenn der Konzern eine gegenwärtige (gesetzliche oder   faktische) Verpflichtung aufgrund eines vergangenen Ereignisses hat, der Abfluss von Ressourcen mit  wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich und eine verlässliche Schätzung  der Höhe der Verpflichtung möglich ist.  
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Verpflichtungen aus   Anwartschaften und laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter gebildet.  Die Verpflichtungen beziehen sich insbesondere auf Ruhegelder als Zusatzversorgung. Die  individuellen Zusagen bemessen sich i. d. R. nach der Dauer der Zugehörigkeit und der Vergütung der  Mitarbeiter.  
Die betriebliche Altersversorgung besteht aus einem leistungsorientierten Versorgungssystem. Bei   leistungsorientierten Versorgungsplänen besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, zugesagte  Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen.  
Der Rückstellungsbewertung liegt das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode)   zu Grunde. Zur Deckung der Pensionsverpflichtung wurde kein Fonds gebildet. Biometrische Risiken  (Tod und Invalidität) sind gemäß Betriebsrentengesetz vom 8. Juni 1999 an einen Versicherer  ausgelagert worden.  
51  
Dienstzeit- und Zinsaufwand werden im Personalaufwand ausgewiesen.  
Die versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste werden erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis   erfasst (siehe 5.10 Rückstellungen, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen).  
l) Verbindlichkeiten  
Verbindlichkeiten aus Lieferungnen und Leistungen werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.  
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen werden gemäß IFRS 16 in Höhe des Barwertes  der Leasingraten passiviert. Der Leasingnehmer erfasst einen Vermögenswert aus einem  Nutzungsrecht sowie eine Leasingverbindlichkeit im Zeitpunkt des Beginns des Leasingverhältnisses.  Die Höhe des Vermögenswerts entspricht im Zugangszeitpunkt der Höhe der Leasingverbindlichkeit  zuzüglich etwaiger anfänglicher direkter Kosten des Leasingnehmers. Die Leasingverbindlichkeit  bemisst sich als der Barwert der Leasingzahlungen, die während der Laufzeit des Leasingverhältnisses  gezahlt werden. Abgezinst werden die Zahlungen mit dem dem Leasingverhältnis zugrundeliegenden  Zinssatz, falls dieser verlässlich bestimmt werden kann. Sofern der Leasingnehmer diesen nicht ohne  weiteres ermitteln kann, verwendet er seinen Grenzfremdkapitalzinssatz. Dieser stellt den Zinssatz für  eine Mittelaufnahme mit ähnlicher Laufzeit und Besicherung dar, um den Vermögenswert in einer  vergleichbaren wirtschaftlichen Situation finanzieren zu können.  
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber Aktionären sind von Bedeutung für  den Konzernabschluss (siehe 5.11 Finanzverbindlichkeiten). Nach der erstmaligen Erfassung werden  verzinsliche Darlehen unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten  bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn die Verbindlichkeiten  ausgebucht werden.  
m) Steuern  
Tatsächliche Ertragsteuern  
Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende Periode werden   mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung  an die Steuerbehörde erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und  Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Abschlussstichtag in den Ländern gelten, in denen der  Konzern tätig ist und zu versteuerndes Einkommen erzielt. Bei Bedarf werden Steuerrückstellungen  angesetzt.  
Latente Steuern  
Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der Liability-Methode auf zum Abschlussstichtag   bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswertes bzw. einer  Schuld in der Bilanz und dem Steuerbilanzwert sowie auf temporäre Differenzen aus  Konsolidierungsvorgängen.  
Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede in dem Maße   erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen  das die abzugsfähigen temporären Differenzen verwendet werden können.  
Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, die in der Periode,   in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, voraussichtlich Gültigkeit erlangen  werden. Dabei werden die Steuersätze (und Steuergesetze) zugrunde gelegt, die zum  Abschlussstichtag gelten.  
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Umsatzsteuer  
Erträge, Aufwendungen und Vermögenswerte werden nach Abzug der Umsatzsteuer erfasst. Eine   Ausnahme bilden folgende Fälle: Wenn die beim Kauf von Vermögenswerten oder der  Inanspruchnahme von Dienstleistungen angefallene Umsatzsteuer nicht von der Steuerbehörde  zurückgefordert werden kann, wird die Umsatzsteuer als Teil der Anschaffungs- oder  Herstellungskosten des Vermögenswertes bzw. als Teil der Aufwendungen erfasst.  
Forderungen und Verbindlichkeiten werden mitsamt dem darin enthaltenen Umsatzsteuerbetrag   angesetzt.  
Der Umsatzsteuerbetrag, der von der Steuerbehörde zu erstatten oder an diese abzuführen ist, wird in   der Bilanz unter den Sonstigen Forderungen bzw. Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.  
n) Saldierung von Finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten  
Zahlungsmittel sowie kurzfristige Einlagen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden nur  dann saldiert, sodass nur der Nettobetrag in der Bilanz ausgewiesen wird, wenn zum gegenwärtigen  Zeitpunkt ein Rechtsanspruch besteht, die erfassten Beträge miteinander zu verrechnen, und  beabsichtigt ist, den Ausgleich auf Nettobasis herbeizuführen oder gleichzeitig mit der Realisierung des  betreffenden Vermögenswertes die dazugehörige Verbindlichkeit abzulösen.  
o) Ertragsrealisierung  
Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern   zufließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Erträge werden zum  beizulegenden Zeitwert des erhaltenen oder zu beanspruchenden Entgelts abzüglich gewährter Skonti  und Rabatte sowie der Umsatzsteuer oder anderer Abgaben bewertet. Die Ertragsrealisierung setzt  darüber hinaus die Erfüllung nachfolgend aufgelisteter Ansatzkriterien voraus:  
Erträge aus Stromgeschäften  
Erträge werden erfasst, sobald sie realisiert sind. Dies ist der Fall, wenn die Leistung erbracht wurde,   in der Regel mit der Lieferung des Stroms ins Netz der Abnehmer.  
Der zwischen SEO und RWE abgeschlossene Vertrag vom 21. Februar 1956 sowie der Zusatzvertrag   zwischen beiden Parteien von 1958 regelt die Deckung der Jahreskosten. Der Jahreskostenträger  RWE verpflichtet sich vertraglich, für die Bereitstellung und Nutzung des Pumpspeicherkraftwerks alle  anfallenden Aufwendungen inklusive Abschreibungen und Gewinne zu übernehmen, die SEO ihm in  Rechnung stellt. Der Gewinn der Jahreskostengesellschaft SEO S.A. wird dabei anhand einer  vertraglich festgelegten Verzinsung des Gesellschaftskapitals ermittelt.  
In Bezug auf die in 2015 in Betrieb genommene Maschine 11 regelt der zwischen den Parteien SEO,   Großherzogtum Luxemburg, RWE und Enovos abgeschlossene Vertrag vom 18. August 2009 die  Nutzung der Maschine 11 sowie die Deckung der Jahreskosten, die der Maschine 11 zuzuordnen sind.  Die beiden Partner RWE und Enovos verpflichten sich, die Jahreskosten der Maschine 11, soweit es  sich um unmittelbare Kosten handelt, zu jeweils 50% bzw., soweit es sich um unmittelbare  Abschreibungen oder Finanzierungskosten handelt, im Verhältnis der jeweiligen Anteile an den  durchgeführten Investitionen zu übernehmen. Mittelbare Kosten werden der Maschine 11 mittels eines  Leistungsschlüssels zugeordnet. Enovos beteiligt sich bis zu einer Deckelung an diesen Kosten.  
Für die beiden von der SEO S.A. geführten Laufwasserkraftwerke Grevenmacher und Palzem besteht   eine vergleichbare vertragliche Vereinbarung zwischen SEO und RWE bzw. Enovos. Dieser Vertrag  regelt ebenfalls die Übernahme der Jahreskosten inklusive eines anteiligen Gewinns durch RWE und  Enovos zu jeweils 50%. Der in den beiden Laufwasserkraftwerken erzeugte Strom steht den beiden  Jahreskostenträgern jeweils hälftig zu.  
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Zudem kauft die SEO S.A. den von ihrer Tochtergesellschaft Cefralux im Kraftwerk Schengen   produzierten Strom auf Grund von vertraglichen Vereinbarungen, die mit der oben beschriebenen  Jahreskostenregelung vergleichbar sind, wobei der Gewinn anhand einer am Kapitalmarkt orientierten  Verzinsung des Gesellschaftskapitals festgelegt wird. Den in Schengen produzierten und an Enovos  gelieferten Strom berechnet SEO an Enovos auf Basis der Jahreskosten zuzüglich eines Gewinns.  
Zinserträge  
Bei allen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten werden Zinserträge  anhand des Effektivzinssatzes erfasst. Dabei handelt es sich um den Kalkulationszinssatz, mit dem die  geschätzten künftigen Einzahlungen über die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments exakt auf den  Nettobuchwert des finanziellen Vermögenswerts abgezinst werden. Zinserträge werden in der Gewinn-  und Verlustrechnung als Teil der Finanzerträge ausgewiesen.  
p) Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten  
Der Konzern ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nicht-   finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche  Überprüfung eines Vermögenswerts auf Werthaltigkeit erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung  des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag eines  Vermögenswerts ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines  Vermögenswerts abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für  jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts den  jeweils erzielbaren Betrag, ist der Vermögenswert wertgemindert und wird auf seinen erzielbaren  Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die erwarteten künftigen Cashflows  unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen  hinsichtlich des Zinseffekts und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren  Barwert abgezinst. Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten  werden, falls vorhanden, kürzlich erfolgte Markttransaktionen berücksichtigt. Sind keine derartigen  Transaktionen identifizierbar, wird ein angemessenes Bewertungsmodell angewandt. Dieses stützt sich  auf Bewertungsmultiplikatoren, Börsenkurse von börsengehandelten Anteilen an Tochterunternehmen  oder andere zur Verfügung stehende Indikatoren für den beizulegenden Zeitwert.  
Der Konzern legt seiner Wertminderungsbeurteilung detaillierte Budget- und Prognoserechnungen   zugrunde. Solche Budget- und Prognoserechnungen erstrecken sich in der Regel über fünf Jahre bzw.  in gegebenen Fällen über die Dauer der entsprechenden Konzessionen. Für längere Zeiträume wird  eine langfristige Wachstumsrate bestimmt und zur Prognose der künftigen Cashflows nach dem fünften  Jahr angewandt.  
Für Vermögenswerte, mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts, wird zu jedem   Abschlussstichtag eine Überprüfung vorgenommen, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein zuvor  erfasster Wertminderungsaufwand nicht mehr länger besteht oder sich verringert hat. Wenn solche  Anhaltspunkte vorliegen, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des  Vermögenswerts vor. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht,  wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung der Annahmen  ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Die  Wertaufholung ist dahingehend begrenzt, dass der Buchwert eines Vermögenswerts weder seinen  erzielbaren Betrag noch den Buchwert übersteigen darf, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger  Abschreibungen ergeben hätte, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den  Vermögenswert erfasst worden wäre. Eine Wertaufholung wird erfolgswirksam erfasst, es sei denn, der  Vermögenswert wird nach der Neubewertungsmethode bilanziert. In diesem Fall wird die  Wertaufholung als Wertsteigerung aus der Neubewertung behandelt.  
Die Überprüfung von immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer auf   Werthaltigkeit würde – sofern vorhanden – mindestens einmal jährlich zum 31. Dezember erfolgen. Sie  würde in Abhängigkeit des Einzelfalls für den einzelnen Vermögenswert durchgeführt. Eine  
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Überprüfung würde ebenfalls dann stattfinden, wenn Umstände darauf hindeuteten, dass der Wert   gemindert sein könnte.  
Seit dem Geschäftsjahr 2012, als der langjährige Stromlieferungsvertrag zwischen Cedecel France und   EDF auslief und sich die Frage nach der Werthaltigkeit des Buchwertes des betroffenen  Anlagevermögens der Cedecel France stellte, wird ein jährlich aktualisierter Wertminderungstest  durchgeführt. Es handelt sich dabei um sämtliche zur Stromerzeugung erforderlichen Vermögenswerte  des Anlagevermögens der vier Laufwasserkraftwerke der Cedecel France, die zu diesem Zweck als  zahlungsmittelgenerierende Einheit zusammengefasst werden  
Zur Ermittlung des erzielbaren Betrags dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit in Form eines   Nutzungswertes wird ein Business Plan mit folgenden Prämissen aufgestellt: Die Produktionsmengen  der Planjahre entsprechen dem langjährigen Durchschnittswert. Die Absatzpreise basieren auf  vorhandenen Marktinformationen und den aktuellen Preisindikationen der Strombörse EEX. Sehr  kurzfristige Preisschwankungen werden durch die Berücksichtigung der Preisentwicklung während  eines längerfristigen Zeitraums geglättet und so eine kurzfristige Volatilität ausgeschlossen. Der für die  Diskontierung der zukünftigen Geldflüsse verwendete Zinssatz vor Steuern setzt sich zusammen aus  einem langfristigen Marktzins und einem auf die Branche ausgelegten Risikoaufschlag. Die laufende  Konzession zur Nutzung der hydraulischen Wasserkraft wurde im Jahr 1994 an Cedecel France  übertragen. Sie hat eine Laufzeit bis März 2027 und kann um weitere 30 Jahre verlängert werden. Da  SEO grundsätzlich ein langfristiges Engagement in allen Geschäftsbereichen bereits in der  Vergangenheit realisiert hat und auch in Zukunft anstrebt, wurde die Verlängerung der Konzession um  30 Jahre bei der Ermittlung des erzielbaren Ertrags zugrunde gelegt.  
Für die Vermögenswerte der Cedecel France wurde in den Jahren 2012 bis 2015 ein   Wertminderungsaufwand von insgesamt 8,093 Mio. EUR erfasst. In den Geschäftsjahren 2016 bis 2020  ergab sich kein weiterer Anpassungsbedarf. Aufgrund der sich positiv auswirkenden externen Einflüsse  auf die Ertragskraft der Cedecel France in Form steigender Marktpreise wurden in den Geschäftsjahren  2021 und 2022 erneut Überprüfungen der Werthaltigkeit durchgeführt, die zu einer Aufwertung der  betroffenen Vermögenswerte der Cedecel France von 0,475 Mio. EUR in 2021 und von 0,659 Mio. EUR  in 2022 führten. Für den Wertminderungstest 2023 wurde der Zinssatz für die Diskontierung der  zukünftigen Geldflüsse auf 8,0 % (Vorjahr 7,5 %) festgelegt. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich keine  Notwendigkeit, die Wertansätze der Vermögensgegenstände zu verändern.  
Die Sensitivitätsanalyse in Bezug auf die wesentlichen Prämissen führt zu folgenden Erkenntnissen:   Eine Erhöhung bzw. eine Reduzierung der durchschnittlichen Erlöse um 2 EUR/MWh (entspricht rund  2,9%) würde beim ermittelten Zeitwert zu einer Steigerung von 0,499 Mio. EUR bzw. einem Rückgang  um 0,511 Mio. EUR führen. Eine Veränderung des Zinssatzes für die Diskontierung der zukünftigen  Geldflüsse hätte folgende Auswirkungen auf den beizulegenden Zeitwert: +0,5%-Punkte führt zu einer  Reduzierung um 0,090 Mio. EUR, +1,0%-Punkte zu einer Reduzierung um 0,167 Mio. EUR, -0,5%-  Punkte führt zu einer Erhöhung um 0,086 Mio. EUR, -1,0%-Punkte zu einer Erhöhung um 0,185  Mio. EUR. Eine Veränderung der Produktionsmenge würde sich wie folgt auf den beizulegenden  Zeitwert auswirken: +1.000 MWh führt zu einer Erhöhung um 0,632 Mio. EUR, -1.000 MWh zu einer  Reduzierung um 0,656 Mio. EUR.  
2.4 Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden  
Für die Aufstellung dieses Konzernabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses   zum 31. Dezember 2022 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert  übernommen. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz bilden die zum 1. Januar 2023 erstmals  anzuwendenden Standards und Interpretationen:  
•
IFRS 17 Insurance Contracts including Amendments to IFRS 17  
•
Disclosure of Accounting Policies (Amendments to IAS 1)  
•
Definition of Accounting Estimates (Amendments to IAS 8)  
•
Deferred Tax related to Assets and Liabilities arising from a Single Transaction (Amendments  
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to IAS 12)  
•
Initial application of IFRS 17 and IFRS 9 – Comparative information (Amendments to IFRS 17)  
•
International Tax Reform – Pillar Two Model Rules (Amendments to IAS 12)  
IFRS 17 Insurance Contracts including Amendments to IFRS 17  
Der Standard regelt die Bilanzierung von Versicherungsverträgen. IFRS 17 ersetzt den bisher gültigen   Übergangsstandard IFRS 4. In den Anwendungsbereich fallen Versicherungsverträge,  Rückversicherungsverträge  
sowie  
Kapitalanlageverträge  
mit  
ermessensabhängiger  
Überschussbeteiligung. Nach IFRS 17 werden Versicherungsverträge grundsätzlich nach dem   allgemeinen Modell bewertet. Darunter wird für eine Gruppe von Versicherungsverträgen bei  erstmaligem Ansatz der Erfüllungswert und die vertragliche Servicemarge ermittelt. In Abhängigkeit  davon, worauf sich Änderungen der zugrundeliegenden Parameter beziehen, wird im Rahmen der  Folgebewertung entweder das versicherungstechnische Ergebnis oder die versicherungstechnischen  Finanzerträge/ -aufwendungen berührt bzw. es kann zunächst zu einer Anpassung der vertraglichen  Servicemarge kommen, die erst in späteren Perioden die GuV berührt. Die am 18.05.2017  veröffentlichte Fassung von IFRS 17 sah eine Erstanwendung für Geschäftsjahre vor, die am oder nach  dem 01.01.2021 beginnen. Der IASB hat am 25.06.2020 Amendments to IFRS 17 verabschiedet und  damit das Datum der erstmaligen verpflichtenden Anwendung von IFRS 17 auf den 01.01.2023  verschoben. Weiterhin wurden darin Änderungen vorgenommen, um Bedenken und  Umsetzungsherausforderungen zu adressieren, die in Bezug auf IFRS 17 nach dessen  Veröffentlichung identifiziert wurden.  
Disclosure of Accounting Policies (Amendments to IAS 1)  
Die Änderungen an IAS 1 und am IFRS-Leitliniendokument 2 sollen die Ersteller bei der Entscheidung   unterstützen, welche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sie im Abschluss angeben müssen.  Einem Unternehmen wird jetzt vorgeschrieben, wesentliche Informationen in Bezug auf Bilanzierungs-  und Bewertungsmethoden und nicht mehr seine bedeutenden Bilanzierungs- und Bewertungs-  
methoden anzugeben.  
Definition of Accounting Estimates (Amendments to IAS 8)  
Die Änderungen an IAS 8 sollen dabei helfen, zwischen Rechnungslegungsmethoden und   rechnungslegungsbezogenen Schätzungen zu unterscheiden. Nach der neuen Definition sind  rechnungslegungsbezogene Schätzungen monetäre Beträge im Abschluss, die mit Bewertungs-  unsicherheiten behaftet sind. Unternehmen entwickeln rechnungslegungsbezogene Schätzungen,  wenn die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfordern, dass Posten im Abschluss auf eine Art  und Weise bewertet werden, die eine Bewertungsunsicherheit beinhaltet. Die Änderung einer  rechnungslegungsbezogenen Schätzung, die aus neuen Informationen oder neuen Entwicklungen  resultiert, stellt keine Korrektur eines Fehlers dar.  
Deferred Tax related to Assets and Liabilities arising from a Single Transaction (Amendments to IAS   12)  
Die Änderung an IAS 12 engt den Anwendungsbereich der Ausnahmeregelung (sog. initial recognition   exemption), nach der im Zeitpunkt des Zugangs eines Vermögenswerts oder einer Schuld keine aktiven  oder passiven latenten Steuern anzusetzen sind, ein. Entstehen bei einer Transaktion gleichzeitig  abzugsfähige und zu versteuernde temporäre Differenzen in gleicher Höhe, fallen diese nicht mehr  unter die Ausnahmeregelung, sodass aktive und passive latente Steuern zu bilden sind.  
Initial application of IFRS 17 and IFRS 9 – Comparative information (Amendments to IFRS 17)  
Die Änderung betrifft Unternehmen, die IFRS 17 und IFRS 9 gleichzeitig erstmals anwenden. Die   Änderung betrifft finanzielle Vermögenswerte, für die bei der Erstanwendung von IFRS 17 und IFRS 9  Vergleichsinformationen dargestellt werden, die jedoch für IFRS 9 nicht angepasst wurden. Nach der  
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Änderung ist es einem Unternehmen gestattet, Vergleichsinformationen über einen finanziellen   Vermögenswert so darzustellen, als ob die Vorschriften zur Klassifizierung und Bewertung von IFRS 9  bereits zuvor auf diesen finanziellen Vermögenswert angewendet worden wären.  
International Tax Reform – Pillar Two Model Rules (Amendments to IAS 12)  
Mit den Änderungen an IAS 12 wird eine vorübergehende Ausnahme für die Bilanzierung latenter   Steuern im Rahmen der Umsetzung der globalen Mindestbesteuerung (Pillar Two-Regelungen der  OECD) eingeführt. Dies soll dazu beitragen, die Konsistenz der Abschlüsse zu gewährleisten und  gleichzeitig die Umsetzung der Vorschriften zu erleichtern. Außerdem werden gezielte  Offenlegungspflichten eingeführt, die den Anlegern helfen sollen, die Auswirkungen hinsichtlich der aus  der Reform resultierenden Ergänzungssteuern auf das Unternehmen besser zu verstehen,  insbesondere bevor die länderspezifischen Rechtsvorschriften zur Umsetzung der Mindestbesteuerung  in Kraft treten.  
Die erstmalige Anwendung dieser Änderungen und Verbesserungen haben keine Auswirkungen weder   auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns noch auf deren Darstellung.  
Eine Reihe von neuen Standards und Änderungen zu Standards sind in Berichtsperioden eines nach   dem 1. Januar 2023 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden, wobei eine vorzeitige Anwendung  möglich ist. Der Konzern hat die nachstehenden neuen oder geänderten Standards bei der Erstellung  dieses Konzernabschlusses nicht vorzeitig angewendet:  
•
Classifications of Liabilities as Current or Non-Current (Amendments to IAS 1) [ab 01.01.2024]  
•
Lease Liability in a Sale and Leaseback (Amendments to IFRS 16) [ab 01.01.2024]  
•
Non-Current Liabilities with Covenants (Amendments to IAS 1) [ab 01.01.2024]  
•
Supplier Finance Arrangements (Amendments to IAS 7 and IFRS 7) [ab 01.01.2024]  
•
Lack of Exchangeability (Amendments to IAS 21) [ab 01.01.2025]  
•
Sale or Contribution of Assets between an Investor and its Associate or Joint Venture   (Amendments to IFRS 10 and IAS 28)  
Classifications of Liabilities as Current or Non-Current (Amendments to IAS 1)  
Die Änderungen an IAS 1 sollen die Kriterien zur Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig   klarstellen. Zukünftig sollen ausschließlich Rechte, die am Ende der Berichtsperiode bestehen,  maßgeblich für die Klassifizierung einer Schuld sein. Darüber hinaus wurden ergänzende Leitlinien für  die Auslegung des Kriteriums „Recht, die Erfüllung der Schuld um mindestens zwölf Monate zu  verschieben“ sowie Erläuterungen zum Merkmal „Erfüllung“ aufgenommen. Die am 23.01.2020  veröffentlichten Änderungen an IAS 1 sahen eine Erstanwendung für Geschäftsjahre vor, die am oder  nach dem 01.01.2022 beginnen. Der IASB hat am 15.07.2020 Classification of Liabilities as Current or  Non-current - Deferral of Effective Date verabschiedet und damit das Datum der erstmaligen  verpflichtenden Anwendung der Änderungen auf den 01.01.2023 verschoben. Mit den am 31.10.2022  verabschiedeten Non-Current Liabilites with Covenants wurde das Datum der erstmaligen  verpflichtenden Anwendung der Änderungen nochmals verschoben, nunmehr auf den 01.01.2024.  
Lease Liability in a Sale and Leaseback (Amendments to IFRS 16)  
Die Änderung beinhaltet Vorgaben für die Folgebewertung bei Leasingverhältnissen im Rahmen eines   Sale-and-Leaseback (SLB) für Verkäufer-Leasingnehmer. Hierdurch soll vor allem die Folgebewertung  von Leasingverbindlichkeiten vereinheitlicht werden, um so unangemessene Gewinnrealisierungen zu  verhindern. Grundsätzlich führt die Änderung dazu, dass bei der Folgebewertung von Leasing-  verbindlichkeiten im Rahmen eines SLB die zu Laufzeitbeginn erwarteten Zahlungen zu  berücksichtigen sind. In jeder Periode wird die Leasingverbindlichkeit um die erwarteten Zahlungen  reduziert und die Differenz zu den tatsächlichen Zahlungen erfolgswirksam erfasst.  
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Non-Current Liabilities with Covenants (Amendments to IAS 1)  
Durch die Änderungen an IAS 1 wird hinsichtlich der Klassifizierung von Schulden als kurz- oder   langfristig klargestellt, dass nur Nebenbedingungen, die ein Unternehmen am oder vor dem  Abschlussstichtag erfüllen muss, diese Klassifizierung beeinflussen. Allerdings muss ein Unternehmen  im Anhang Informationen offenlegen, die es den Abschlussadressaten ermöglichen, das Risiko zu  verstehen, dass langfristige Schulden mit Nebenbedingungen innerhalb von zwölf Monaten rückzahlbar  werden könnten.  
Supplier Finance Arrangements (Amendments to IAS 7 and IFRS 7)  
Durch die Änderungen soll die Transparenz von Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen und deren   Auswirkungen auf die Verbindlichkeiten, Cashflows und das Liquiditätsrisiko eines Unternehmens  erhöht werden. Die Änderungen ergänzen die bereits bestehenden Angabeanforderungen  dahingehend, dass Unternehmen verpflichtet werden, qualitative und quantitative Informationen über  Finanzierungsvereinbarungen mit Lieferanten zur Verfügung zu stellen.  
Lack of Exchangeability (Amendments to IAS 21)  
Die Änderungen an IAS 21 verpflichten ein Unternehmen zur Anwendung eines einheitlichen Ansatzes   bei der Beurteilung, ob eine Währung umtauschbar ist, und, sofern dies nicht der Fall ist, bei der  Bestimmung des zu verwendenden Wechselkurses sowie der erforderlichen Anhangangaben.  
Sale or Contribution of Assets between an Investor and its Associate or Joint Venture (Amendments to   IFRS 10 and IAS 28)  
Durch die Änderungen wird klargestellt, dass bei Transaktionen mit einem assoziierten Unternehmen   oder Joint Venture das Ausmaß der Erfolgserfassung davon abhängt, ob die veräußerten oder  eingebrachten Vermögenswerte einen Geschäftsbetrieb darstellen. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens ist  vom IASB im Dezember 2015 auf unbestimmte Zeit verschoben worden, bis das Forschungsprojekt  zur Bilanzierung nach der Equity-Methode abgeschlossen ist.  
Sämtliche nach dem 1. Januar 2023 anzuwendenden neuen oder geänderten Standards und   Interpretationen haben voraussichtlich keine Auswirkungen weder auf die Vermögens-, Finanz- und  Ertragslage des Konzerns noch auf deren Darstellung. Der Konzern wird sie anwenden, sobald sie in  Kraft treten.  
3. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen  
Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden vom Management Ermessensentscheidungen,   Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der zum Ende der Berichtsperiode  
ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie die Angabe von   Eventualverbindlichkeiten auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene  Unsicherheit könnten jedoch Ergebnisse entstehen, die in zukünftigen Perioden zu Anpassungen des  Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen.  
Auf Grund der Besonderheiten des Vertragswerks der SEO S.A. und der Cefralux sind Schätzungen   hinsichtlich der Ertragslage dieser beiden Gesellschaften nicht erforderlich. Die bestehenden  Jahreskostenverträge zwischen SEO und RWE bzw. Enovos sowie zwischen Cefralux und SEO bzw.  Enovos verpflichten die Jahreskostenträger RWE und Enovos, alle anfallenden Aufwendungen  inklusive eines Gewinns zu übernehmen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs-  und Bewertungsmethoden, o) Ertragsrealisierung).  
Hinsichtlich der Ermessensentscheidungen, die das Management bezüglich IFRS 16   Leasingverhältnisse und IAS 32 Eigen- oder Fremdkapital getroffen hat, wird auf die Erläuterungen im  Kapitel 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, d) Sonstige  
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finanzielle Vermögenswerte – Leasingforderungen und h) Eigenkapital verwiesen. Bei den Annahmen   über die Werthaltigkeit der Leasingforderung orientiert sich das Management aufgrund des besonderen  Vertragswerks an der Bonität des Schuldners und nicht an der Werthaltigkeit der Maschinen, die  Gegenstand des Leasingverhältnisses sind. Erläuterungen hierzu finden sich in Kapitel 9.  Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements.  
Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Abschlussstichtag bestehende   Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein Risiko besteht, dass innerhalb des  nächsten Geschäftsjahres eine Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden  erforderlich sein wird, beschränken sich auf die Pensionsleistungen und die Durchführung von  Wertminderungstests.  
Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie der   Barwert der Pensionsverpflichtung werden anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen  ermittelt. Eine versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage diverser Annahmen.  Hierzu zählen die Bestimmung der Abzinsungssätze, künftiger Lohn- und Gehaltssteigerungen, der  Sterblichkeitsrate und künftiger Rentensteigerungen. Aufgrund der Komplexität der Bewertung, der  zugrundeliegenden Annahmen und ihrer Langfristigkeit reagiert eine leistungsorientierte Verpflichtung  höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Alle Annahmen werden zu jedem  Abschlussstichtag überprüft. Bei der Ermittlung des angemessenen Diskontierungssatzes orientiert  sich das Management an den aktuellen Marktzinssätzen. Die Sterberate basiert auf öffentlich  zugänglichen Sterbetafeln für das jeweilige Land. Künftige Lohn- und Gehalts- sowie  Rentensteigerungen basieren auf erwarteten künftigen Inflationsraten für das jeweilige Land.  
Bei der Erstellung des Business Plans für die Durchführung des Wertminderungstests für die   Vermögenswerte der Cedecel France (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, p) Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten) hat sich der  Konzern auf einen langjährigen Durchschnittswert der historischen Produktionsmengen und auf  Preisindikationen der EEX Strombörse für kommende Jahre gestützt. Zudem wurden bei der  Diskontierung der zukünftigen Geldflüsse ein langfristiger Marktzins und ein auf die Branche  ausgelegter Risikoaufschlag verwendet. Es können jedoch keine exakten Aussagen hinsichtlich der zu  erwartenden langfristigen Entwicklungen der Strompreise am Markt gemacht werden. Trotz aller  Vorsicht und Sorgfalt bei der Ermittlung des Wertminderungsbedarfs bleibt deshalb weiterer  Ermessensspielraum bei den getroffenen Entscheidungen.  
Im Konzern bestehen hinsichtlich der Auslegung steuerrechtlicher Vorschriften und Änderungen des   Steuerrechts nur geringe Unsicherheiten, da sich die Aktivitäten des Konzerns auf die Länder  Luxemburg, Deutschland und Frankreich beschränken, die über stabile Steuersysteme und  Besteuerungsverfahren verfügen. Latente Steueransprüche für nicht genutzte steuerliche  Verlustvorträge, sofern sie bestehen, werden in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist,  dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich  genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der latenten Steueransprüche, die aktiviert  werden, ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements bezüglich des erwarteten  Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens erforderlich. Im  Geschäftsjahr 2020 wurden vom Konzern erstmals latente Steueransprüche für nicht genutzte  Verlustvorträge ausgewiesen.  
4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung bzw. -Gesamtergebnisrechnung  
In der Konzern-Gesamtergebnisrechnung werden sämtliche in der Konzern-Gewinn- und   Verlustrechnung erfassten Ertrags- und Aufwandsposten sowie alle erfolgsneutral im Eigenkapital  erfassten Ergebnisbestandteile in einer einzigen Aufstellung dargestellt.  
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Loading SVG
4.1 Umsatzerlöse  
Die Umsatzerlöse in Höhe von 33,876 Mio. EUR (Vorjahr: 27,579 Mio. EUR) enthalten ausschließlich   Erlöse aus Stromgeschäften.  
4.2 Sonstige betriebliche Erträge  
Die Sonstigen betrieblichen Erträge von 2,479 Mio. EUR (Vorjahr: 4,418 Mio. EUR) umfassen den   Ertrag aus Dritten in Rechnung gestellten Leistungen, die Rücknahme von Wertberichtigungen, die  Zuwendungen der öffentlichen Hand sowie die Auflösung von Rückstellungen und abgegrenzten  Lieferantenverbindlichkeiten. In 2023 enthalten sie zudem den Veräußerungsgewinn aus einem  Grundstücksverkauf und den Ertrag aus einer Vertragspönale gegenüber einem Lieferanten.  
Sonstige betriebliche Erträge (Werte in Euro) 2023 2022
Gewinn aus Abgängen von Sachanlagen 299.583,26 24.771,80
Dritten in Rechnung gestellte Leistungen 2.036.067,58 3.024.638,29
Rücknahme von Wertberichtigungen - 659.335,16
Auflösung von Zuwendungen der öffentlichen Hand 46.325,52 46.325,52
Zuwendungen der öffentlichen Hand 81.447,28 78.151,49
Auflösung von Rückstellungen 7.926,89 584.124,36
Übrige 8.085,90 508,12
2.479.436,43 4.417.854,74
4.3 Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen  
Dieser Posten umfasst vor allem die Kosten der Instandhaltungsarbeiten im Kraftwerk Vianden und in   den Laufwasserkraftwerken.  
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (Werte in

2023 2022
Euro)
Aufwendungen für Betriebsstoffe und für bezogene Waren (608.264,43) (588.012,38)
Aufwendungen für bezogene Leistungen (13.905.456,63) (10.289.707,83)
(14.513.721,06) (10.877.720,21)
4.4 Personalaufwand  
Der Personalaufwand betrifft die SEO S.A. und die Cedecel France S.A.. Aufwendungen für die   betriebliche Altersversorgung fallen nur bei der SEO S.A. an.  
Personalaufwand (Werte in Euro) 2023 2022
Löhne und Gehälter (16.509.841,57) 15.705.719,55)
Soziale Abgaben (2.160.840,74) (2.092.395,79)
Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung (1.758.587,00) (1.557.497,00)
(20.429.269,31) (19.355.612,34)
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Die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung belaufen sich auf 1,759 Mio. EUR (Vorjahr:   1,557 Mio. EUR) und bestehen aus den im Berichtsjahr erdienten Versorgungsansprüchen sowie dem  Zinsanteil an Zuführungen zu Rückstellungen für Pensionen.  
Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 179 Personen (Vorjahr: 184), umgerechnet in   Mitarbeiteräquivalente 172 (Vorjahr: 177). In die Mitarbeiteräquivalente fließen die Vollzeitbeschäftigten  voll ein, die Teilzeitbeschäftigten bzw. befristet Beschäftigten werden nur in Höhe ihrer Teilzeitquote  bzw. ihrer Beschäftigungszeit im Verhältnis zur Jahresbeschäftigungszeit erfasst.  
4.5 Abschreibungen und Wertberichtigungen  
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen verteilen sich wie folgt: Auf Sachanlagen entfallen 1,628   Mio. EUR (Vorjahr: 1,335 Mio. EUR), auf immaterielle Vermögenswerte 0,275 Mio. EUR (Vorjahr:  0,174 Mio. EUR) und auf Vorräte 0,027 Mio. EUR (Vorjahr: 0,025 Mio. EUR). In den Abschreibungen  auf Sachanlagen sind 0,362 Mio. EUR (Vorjahr: 0,319 Mio. EUR) für Vermögenswerte aus  Nutzungsrechten enthalten (siehe 5.2 Sachanlagen).  
4.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen  
Sonstige betriebliche Aufwendungen (Werte in Euro) 2023 2022
Verlust aus Abgängen von Sachanlagen (10.911,18) -
Versicherungen (403.648,85) (396.496,32)
Mieten und Pachten (216.841,53) (195.927,35)
Sonstige Steuern, im Wesentlichen Kapitalsteuern (432.031,28) (245.826,68)
Allgemeine Verwaltungskosten (977.456,01) (721.103,34)
Übrige (873.626,71) (810.141,36)
(2.914.515,56) (2.369.495,05)
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Aufwendungen für   Gremien sowie Reise- und Bewirtungskosten.  
Das Honorar der Abschlussprüfer für das Berichtsjahr beträgt insgesamt 97.245 EUR (Vorjahr: 96.245  EUR), davon entfallen 50.245 EUR auf die Prüfung der Einzelabschlüsse und 47.000 EUR auf die des  Konzernabschlusses.  
4.7 Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen  
Das Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen enthält die Ergebnisbeiträge der  nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen in Höhe von 3,782 Mio. EUR (Vorjahr: 4,416 Mio.  EUR). Erläuterungen hierzu siehe 5.3 Beteiligungen.  
4.8 Finanzergebnis  
Das Finanzergebnis setzt sich aus dem Zinsergebnis sowie den übrigen Finanzerträgen und   Finanzaufwendungen zusammen.  
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Finanzergebnis (Werte in Euro) 2023 2022
Zinsen und ähnliche Erträge 14.519.112,36 14.873.148,09
Andere Finanzerträge 16.015,66 19.962,99
Finanzerträge 14.535.128,02 14.893.111,08
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (9.588.189,74) (9.598.313,06)
Andere Finanzaufwendungen (346,45) (1.365,13)
Finanzaufwendungen (9.588.536,19) (9.599.678,19)
Finanzergebnis 4.946.591,83 5.293.432,89
Zinsen und ähnliche Erträge enthalten insbesondere Zinsen aus Leasinggeschäften von 14,493 Mio.   EUR (Vorjahr: 14,873 Mio. EUR) (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und   Bewertungsmethoden, d) Sonstige finanzielle Vermögenswerte).  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten die für das Folgejahr auszuschüttende Dividende der  SEO S.A. in Höhe von 2,044 Mio. EUR, die in die Finanzaufwendungen umgegliedert wurde (siehe  2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital).  Zudem sind in diesem Posten Zinsaufwendungen ausgewiesen, die hauptsächlich bei SEO S.A. für dieInanspruchnahme von Krediten zur Finanzierung von Maschine 11 und sonstiger Investitionen anfallen.  
4.9 Ertragsteuern  
Ertragsteuern (Werte in Euro) 2023 2022
Tatsächliche Ertragsteuern (4.958,52) (128.546,54)
Latente Steuern (702.470,00) (260.964,22)
(707.428,52) (389.510,76)
In 2023 wurden im sonstigen Ergebnis Ertragsteuern auf die versicherungsmathematischen Gewinne   der Pensionsrückstellung in Höhe von 0,464 Mio. EUR (Vorjahr: -1,179 Mio. EUR) erfasst. Insgesamt  belaufen sich die im sonstigen Ergebnis verrechneten Ertragsteuern aus diesem Sachverhalt auf 1,777  Mio. EUR (Vorjahr: 1,313 Mio. EUR).  
Bei der Cedecel France S.A. bestehen steuerliche Verlustvorträge von 6,345 Mio. EUR (Vorjahr: 7,269   Mio. EUR), die zeitlich unbegrenzt nutzbar sind. Für sie wurden in 2020 erstmals aktive latente Steuern  gebildet. Diese betrugen zum Bilanzstichtag 0,692 Mio. EUR (Vorjahr: 0,821 Mio. EUR). Bei der  Cefralux S.à r.l. bestehen keine steuerlichen Verlustvorträge mehr (Vorjahr: 0,007 Mio. EUR).  
Die Beziehung zwischen Steueraufwand und dem bilanziellen Ergebnis vor Steuern wird anhand   folgender Informationen erläutert. Der gemäß Steuergesetzgebung vorgesehene und von SEO  gewichtete anzuwendende Steuersatz von rund 27,42% (Vorjahr: 27,31%) beruht auf der Tatsache,  dass der Steueraufwand ausschließlich in Luxemburg und Deutschland anfällt und von den  Gesellschaften SEO und Cefralux herrührt. Für das in Frankreich zu versteuernde Einkommen der  Cedecel France fielen in 2023 keine Ertragsteuern an.  
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Steueraufwand (Werte in Euro) 2023 2022
Ergebnis vor Steuern 5.311.220,84 7.457.847,86
Erwarteter Steueraufwand (-) / Steuerertrag (1.456.117,13) (2.036.885,86)
Zunahme (-) / Abnahme des Steueraufwands resultierend aus:
Umgliederung der Dividende in die Finanzaufwendungen (560.469,48) (558.345,72)
Sonderbesteuerung der Muttergesellschaft: zu versteuerndes

Einkommen laut Einzelabschluss

(481.800,41)

105.789,07

Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen 1.036.831,66 1.205.984,30
Nicht abzugsfähigen Aufwendungen (Tantiemen und

Vermögensteuer)

(77.844,40)

(58.712,39)

Steuerfreien Inlandsdividendenerträgen 14.142,20 8.128,05
Ertragsteuern aus Vorjahren (452,93) 6.676,17
Steuerlichen Verlusten der Tochtergesellschaften 141.547,70 440.905,68
Sonderbesteuerung der Muttergesellschaft: latente Steuern 695.785,11 496.013,84
Sonstigem (19.050,84) 936,10
Gebuchter Steueraufwand (-) / Steuerertrag (707.428,52) (389.510,76)
5. Erläuterungen zur Bilanz  
5.1 Immaterielle Vermögenswerte  
Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten die Wassernutzungsrechte der Cedecel France S.A. für   die Laufwasserkraftwerke an der französischen Mosel sowie Softwarelizenzen.  
Software für kaufmännische und technische Anwendungen wird über die Laufzeit der jeweiligen Lizenzvereinbarung abgeschrieben. Bei den immateriellen Vermögenswerten der Cedecel France entspricht die Nutzungsdauer der ursprünglich verbleibenden Konzessionsdauer von 33 Jahren. Sie hat eine Restlaufzeit bis März 2027. Für sie wurde in den Jahren 2012 bis 2015 ein Wertminderungsaufwand von insgesamt 0,412 Mio. EUR erfasst. Die Überprüfung der Werthaltigkeit in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 führte zu einer Aufwertung der betroffenen Vermögenswerte der Cedecel France von insgesamt 0,083 Mio EUR (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, p) Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten). Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich keine Notwendigkeit, die Wertansätze der Vermögenswerte zu verändern.
5.2 Sachanlagen  
Vom Nettobuchwert der Sachanlagen entfallen 0,727 Mio. EUR (Vorjahr: 0,574 Mio. EUR) auf im Wege   des Finanzierungsleasings gemietete Vermögenswerte. Es handelt sich hierbei um Gegenstände der  Betriebs- und Geschäftsausstattung (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, d) Sonstige finanzielle Vermögenswerte – Leasingforderungen). Die  Leasingverträge haben Laufzeiten zwischen vier und fünf Jahren. Bei den Leasingverträgen besteht  zum Teil eine Kaufoption, den Leasinggegenstand zum Vertragsende zu erwerben.  
Vermögenswerte aus

Nutzungsrechten

(Werte in Euro)

Buchwert

01.01.2023

Zugänge/

Abgänge(-)

Abschrei-

bung

Buchwert

31.12.2023

Betriebs- und

Geschäftsausstattung

574.095,00

515.728,13

362.439,40

727.383,73

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Entwicklung der Anschaffungskosten der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Werte in EUR)

Stand

01.01.2023

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2023

Kumulierte

Wertberichtigungen

Restbuchwert

31.12.2023

31.12.2023
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.908.350,52 208.229,95 296.358,62 245.310,75 3.167.628,34 2.547.758,71 619.869,63
2.908.350,52 208.229,95 296.358,62 245.310,75 3.167.628,34 2.547.758,71 619.869,63
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 14.346.956,48 7.096,35 14.951,16 14.339.101,67 7.021.365,86 7.317.735,81
Technische Anlagen und Maschinen 20.020.988,52 960.428,99 157.505,07 128.300,00 21.010.622,58 18.108.515,31 2.902.107,27
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.163.542,06 1.442.590,49 2.790.389,25 14.815.743,30 11.348.531,37 3.467.211,93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.083.023,63 514.619,18 (453.863,69) 1.143.779,12 1.143.779,12
51.614.510,69 2.924.735,01 (296.358,62) 2.933.640,41 51.309.246,67 36.478.412,54 14.830.834,13
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 54.522.861,21 3.132.964,96 0,00 3.178.951,16 54.476.875,01 39.026.171,25 15.450.703,76
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Entwicklung der Abschreibungen und Wertberichtigungen der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
Abschreibungen und Wertberichtigungen (Werte in EUR)

Stand

01.01.2023

Planmäßige

Abschreibungen des

Wertberichtigungen/

Rücknahme (-) von

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2023

Restbuchwert

31.12.2023

Berichtsjahres Wertberichtigungen
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.506.740,45 275.417,83 234.399,57 2.547.758,71 619.869,63
2.506.740,45 275.417,83 0,00 0,00 234.399,57 2.547.758,71 619.869,63
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 6.796.613,92 224.751,94 7.021.365,86 7.317.735,81
Technische Anlagen und Maschinen 17.853.339,43 383.475,88 128.300,00 18.108.515,31 2.902.107,27
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.119.579,23 1.019.341,39 2.790.389,25 11.348.531,37 3.467.211,93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.143.779,12
37.769.532,58 1.627.569,21 0,00 0,00 2.918.689,25 36.478.412,54 14.830.834,13
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 40.276.273,03 1.902.987,04 0,00 0,00 3.153.088,82 39.026.171,25 15.450.703,76
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Entwicklung der Anschaffungskosten der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022  
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Werte in EUR)

Stand

01.01.2022

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2022

Kumulierte

Wertberichtigungen

Restbuchwert

31.12.2022

31.12.2022
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.834.738,26 73.612,26 2.908.350,52 2.506.740,45 401.610,07
2.834.738,26 73.612,26 0,00 0,00 2.908.350,52 2.506.740,45 401.610,07
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 14.320.155,79 26.800,69 14.346.956,48 6.796.613,92 7.550.342,56
Technische Anlagen und Maschinen 19.938.735,24 97.016,06 14.762,78 20.020.988,52 17.853.339,43 2.167.649,09
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.698.594,18 954.066,11 489.118,23 16.163.542,06 13.119.579,23 3.043.962,83
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 652.660,22 430.363,41 1.083.023,63 1.083.023,63
50.610.145,43 1.508.246,27 0,00 503.881,01 51.614.510,69 37.769.532,58 13.844.978,11
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 53.444.883,69 1.581.858,53 0,00 503.881,01 54.522.861,21 40.276.273,03 14.246.588,18
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Entwicklung der Abschreibungen und Wertberichtigungen der Immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022  
Abschreibungen und Wertberichtigungen (Werte in EUR)

Stand

01.01.2022

Planmäßige

Abschreibungen des

Wertberichtigungen/

Rücknahme (-) von

Umbuchungen

Abgänge

Stand

31.12.2022

Restbuchwert

31.12.2022

Berichtsjahres Wertberichtigungen
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.362.182,47 174.151,31 (29.593,33) 2.506.740,45 401.610,07
2.362.182,47 174.151,31 (29.593,33) 0,00 0,00 2.506.740,45 401.610,07
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 6.571.980,25 224.633,67 6.796.613,92 7.550.342,56
Technische Anlagen und Maschinen 18.259.347,40 236.991,12 (628.236,31) 14.762,78 17.853.339,43 2.167.649,09
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.737.201,15 873.001,83 (1.505,52) 489.118,23 13.119.579,23 3.043.962,83
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.083.023,63
37.568.528,80 1.334.626,62 (629.741,83) 0,00 503.881,01 37.769.532,58 13.844.978,11
Summe Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 39.930.711,27 1.508.777,93 (659.335,16) 0,00 503.881,01 40.276.273,03 14.246.588,18
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Aus den Sachanlagen wurden die dem Finanzierungsleasing zugeordneten technischen Anlagen und   Maschinen mit einem Nettobuchwert von insgesamt 242,420 Mio. EUR (Vorjahr 253,718 Mio. EUR)  umgegliedert. Stattdessen wird eine Leasingforderung bei den sonstigen finanziellen  Vermögenswerten ausgewiesen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, d) Sonstige finanzielle Vermögenswerte).  
Anlagen im Bau in Höhe von 6,080 Mio. EUR (Vorjahr: 3,921 Mio. EUR), die nach ihrer Fertigstellung   dem Finanzierungsleasing zuzuordnen sind, werden ebenfalls bei den sonstigen finanziellen  Vermögenswerten ausgewiesen.  
Die Abgänge im Sachanlagevermögen ergaben sich aus der Veräußerung und Verschrottung von   Gegenständen des Anlagevermögens.  
Für das Anlagevermögen der Cedecel France wurde in den Jahren 2012 bis 2015 ein  Wertminderungsaufwand von insgesamt 7,681 Mio. EUR erfasst. Die Überprüfung der Werthaltigkeit in  den Geschäftsjahren 2021 und 2022 führte zu einer Aufwertung der betroffenen Vermögenswerte der  Cedecel France von insgesamt 1,105 Mio EUR (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, p) Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten).  Im Geschäftsjar 2023 ergab s ch keine Notwendigkeit, die Wertansätze der Vermögenswerte zuverändern.  
5.3 Beteiligungen  
Der Posten Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 16,373 Mio. EUR (Vorjahr:   16,695 Mio. EUR) spiegelt den Anteil der SEO S.A. am Eigenkapital des Teilkonzerns Soler wider. Die  Abnahme im Vergleich zum Vorjahr beinhaltet das anteilige Ergebnis des Geschäftsjahres 2023  abzüglich der im Geschäftsjahr ausgeschütteten anteiligen Dividende.  
Soler ist eine Gesellschaft luxemburgischen Rechts in der Form einer Société Anonyme, eingetragen   beim Registergericht Luxemburg unter der Nr. B 82.870. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in L-  1142 Luxemburg, 2, rue Pierre d’Aspelt. SEO und Enovos haben in 2011 ihre Beteiligungen an  mehreren Windparkgesellschaften in die Soler eingebracht, um ihre Aktivitäten im Bereich der  Windkraft zu bündeln und gemeinsam zukunftsorientierte Strategien für den Ausbau der Windkraft in  Luxemburg zu entwickeln und umzusetzen.  
Im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Soler bestehen für den Konzern folgende Risiken,   insbesondere finanzieller Natur: Einerseits können den Kosten der Projektentwicklung für potentielle  neue Standorte unter Umständen keine zukünftigen Erlöse gegenüberstehen, sofern ein Projekt nicht  realisiert wird, weil es sich als nicht durchführbar oder nicht ausreichend rentabel erweist. Zur   Reduzierung dieses Risikos erstellt das Management sehr früh im Projektverlauf eine Risikoanalyse  mit dem Ziel, die Risiken mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit vorrangig zu untersuchen und  abzuarbeiten, um im Falle einer Nicht-Realisierung des Projekts die Kosten so gering wie möglich zu  halten. Andererseits besteht das Risiko, dass Ertragsprognosen, die für die Berechnung der Rentabilität  eines Windparkprojekts zu Grunde gelegt wurden, nicht eintreten und das Projekt deshalb nicht die  erwartete Rendite erzielt. Diesem Risiko wird entgegengetreten, indem der Konzern für jeden geplanten  Standort auf der Basis von ausführlichen Windmessungen mindestens zwei Gutachten für  Ertragsprognosen von zwei voneinander unabhängigen Dritten erstellen lässt. Die Verkaufspreise des  aus Windenergie erzeugten Stroms sind für einen begrenzten Zeitraum anfangs staatlich  subventioniert. Dem Risiko, dass nach Ablauf dieser Subventionsphase ein nicht adäquater  Verkaufspreis auf dem Strommarkt erzielt werden kann, wird in den Prognoserechnungen durch  entsprechende Abschläge Rechnung getragen.  
Die Analyse der bestehenden vertraglichen Vereinbarungen hat ergeben, dass der Konzern gemäß   IFRS 10 keine alleinige Beherrschung über die Soler ausübt. Es handelt sich vielmehr um Verträge, bei  denen SEO und Enovos als einzige Aktionäre die gemeinschaftliche Führung der Soler festgelegt  haben. Dies drückt sich einerseits in den Besitzverhältnissen aus, wobei SEO und Enovos jeweils 50%  
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des Aktienkapitals der Soler von 18,240 Mio. EUR (Vorjahr: 18,240 Mio. EUR) halten, andererseits in   der Zusammensetzung des Verwaltungsrats, in dem die beiden Aktionäre zu jeweils 50% vertreten  sind, mit exakt denselben Stimmrechten. Somit ist Soler ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint  Venture) im Sinne von IFRS 11 und gemäß IAS 28 nach der Equity-Methode zu bilanzieren.  
In die Equity-Bilanzierung fließt das anteilige Eigenkapital des Teilkonzerns Soler ein, der die Soler S.A.   sowie deren Beteiligungen an mehreren Windparkgesellschaften umfasst (siehe 16. Angaben zum  Beteiligungsbesitz).  
Die folgende Übersicht zeigt die wesentlichen Posten von Bilanz und GuV-Rechnung des Teilkonzerns   Soler für die Geschäftsjahre 2023 und 2022:  
Teilkonzern Soler (Werte in Mio. Euro) 31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 117,569 87,404
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 7,948 6,211
Sonstige Vermögenswerte 9,413 7,108
Cash 10,602 18,479
Eigenkapital 32,746 33,390
Auf andere Gesellschafter entfallendes Eigenkapital 4,526 4,906
Zuwendungen der öffentlichen Hand 18,750 15,049
Finanzverbindlichkeiten 74,338 56,255
Rückstellungen 9,511 6,154
Sonstige Verbindlichkeiten 6,862 4,648
Umsatzerlöse und sonstige Erträge 24,276 24,832
Abschreibungen und Wertminderungsaufwand (7,427) (7,084)
Zinsen und ähnliche Erträge 0,212 0,010
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1,040) (0,675)
Ertragsteuern (1,287) (1,118)
Ergebnis 7,564 8,785
In 2014 wurde ein Wertminderungsaufwand für das Sachanlagevermögen des Wandparks Burer   Bierg S.A. in Höhe von 1,951 Mio. EUR erfasst, dessen Anteil für den Teilkonzern Soler 1,414  Mio. EUR betrug, ausgelöst durch einen Werthaltigkeitstest wegen nicht eingetretener langfristiger  Ertragsprognosen. Seitdem wurden jährliche Aktualisierungen des Werthaltigkeitstests durchgeführt.  Die zu Grunde gelegten Prämissen haben sich bestätigt und somit bestand von 2015 bis 2023 kein  Anlass zu einer weiteren Wertminderung bzw. zu einer Wertaufholung.  
Insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau neuer Windkraftanlagen hat der Teilkonzern Soler ein   Bestellobligo gegenüber mehreren Lieferanten von insgesamt 12,542 Mio. EUR. Es besteht eine  Mietverpflichtung der Soler S.A. bis ins Jahr 2033 für drei Laufwasserkraftwerke, die gemäß IFRS 16  Leasingverhältnisse in 2019 erstmals bilanziert wurde und zum 31.12.2023 mit einem Betrag von  2,639 Mio. EUR in den Sachanlagen enthalten ist. Pachtverträge verschiedener Windparkgesellschaften mit Grundstückseigentümern, auf deren Grundstücken sich Windkraftanlagen   der Gesellschaften befinden, werden seit 2019 gemäß IFRS 16 ebenfalls bilanziert und sind zum  31.12.2023 mit einem Betrag von 3,251 Mio. EUR im Sachanlagevermögen des Teilkonzerns Soler  enthalten.  
Bei einer in 2020 abgeschlossenen Kreditvereinbarung der Soler S.A. ist die Gewährung des   Bankdarlehens mit der Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen verbunden. Die Gewährung der  übrigen Bankkredite zur Finanzierung der Windkraftanlagen ist nicht an die Einhaltung von Kennzahlen  geknüpft. Lediglich die Übermittlung des Jahresabschlusses an die Banken hat zu erfolgen.  
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Der Beteiligungsbuchwert des Teilkonzerns Soler zum 31. Dezember 2023 beträgt 16,373 Mio. EUR   (Vorjahr: 16,695 Mio. EUR), entsprechend dem 50%igen Anteil des Konzerns am Eigenkapital des  Teilkonzerns Soler.  
5.4 Sonstige finanzielle Vermögenswerte, sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte  
Sonstige finanzielle
Vermögenswerte,
sonstige Forderungen und 31.12.2023 31.12.2022
sonstige Vermögenswerte
(Werte in Euro)
Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Steuererstattungsansprüc
he und Steuer- - 739.330,02 739.330,02 - 883.598,98 883.598,98
vorauszahlungen
Leasingforderungen 273.262.213,85 11.257.060,51 284.519.274,36 279.684.219,18 10.852.188,48 290.536.407,66
Übrige sonstige
Forderungen und sonstige - 346.262,17 346.262,17 - 373.433,71 373.433,71
Vermögenswerte
273.262.213,85 12.342.652,70 285.604.866,55 279.684.219,18 12.109.221,17 291.793.440,35
Die Sonstigen  
finanziellen Vermögenswerte,  
Sonstigen  
Forderungen  
und  
Sonstigen  
Vermögenswerte sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Seit 2018 wird eine Risikovorsorge   gemäß IFRS 9 für die sonstigen finanziellen Vermögenswerte sowie für die sonstigen Forderungen und  sonstigen Vermögenswerte erfasst und mit den Anschaffungskosten verrechnet. In 2023 wurde die  Risikovorsorge für die genannten Posten um 0,028 Mio. EUR auf insgesamt 0,447 Mio. EUR reduziert.  
Die Sonstigen finanziellen Vermögenswerte sind Leasingforderungen und resultieren aus den   Finanzierungsleasingverhältnissen mit RWE und Enovos (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, d) Sonstige finanzielle Vermögenswerte und Anmerkung  13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen).  
Die Summe der zu erhaltenden Mindestleasingzahlungen entspricht dem Barwert der ausstehenden   Mindestleasingzahlungen und setzt sich wie folgt zusammen:  
Sonstige finanzielle

Vermögenswerte (Werte in Euro)

31.12.2023

bis 1 Jahr

31.12.2023

über 1 Jahr

bis 5 Jahre

31.12.2023

über 5 Jahre

31.12.2023

Gesamt

Summe der zu erhaltenden

Mindestleasingzahlungen

11.257.060,51

45.720.030,63

227.542.183,22

284.519.274,36

Sonstige finanzielle

Vermögenswerte (Werte in Euro)

31.12.2022

bis 1 Jahr

31.12.2022

über 1 Jahr

bis 5 Jahre

31.12.2022

über 5 Jahre

31.12.2022

Gesamt

Summe der zu erhaltenden

Mindestleasingzahlungen

10.852.188,48

45.178.284,79

234.505.934,39

290.536.407,66

Die Bruttoinvestition in die Leasingverhältnisse ist wie folgt auf den Barwert der ausstehenden   Mindestleasingzahlungen überzuleiten:  
70  
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Leasingverhältnisse (Werte in Euro) 31.12.2023 31.12.2022
Bruttoinvestition in die Leasingverhältnisse * 403.770.564,11 398.845.057,97
Erhaltene Tilgungszahlungen (118.815.308,21) (107.837.217,61)
Risikovorsorge gemäß IFRS 9 (435.981,54) (471.432,70)
Barwert der ausstehenden Mindestleasingzahlungen  284.519.274,36 290.536.407,66
* Bei der erstmaligen Darstellung des Leasingverhältnisses zum 01.01.2005 entsprachen die Bruttoinvestitionen dem damaligen   Nettobuchwert des als Leasingverhältnis auszuweisenden Anlagevermögens.  
In der Berichtsperiode wurden Bruttoinvestitionen in neue Leasinggeschäfte, vermindert um die nicht   realisierten Finanzerträge, in Höhe von 4,271 Mio. EUR (Vorjahr: 8,177 Mio. EUR) abgeschlossen.  
Der Zinsertrag aus Leasingverhältnissen beträgt in 2023 14,493 Mio. EUR (Vorjahr: 14,873 Mio. EUR).  
Zum 31. Dezember 2023 beträgt der noch nicht realisierte Finanzertrag 228,861 Mio. EUR (Vorjahr:   241,793 Mio. EUR). Die nicht garantierten Restwerte betragen 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).  
Bezüglich der beizulegenden Zeitwerte der Sonstigen finanziellen Vermögenswerte siehe Anmerkung   6. Finanzinstrumente.  
5.5 Vorräte  
Bei den Vorräten handelt es sich um Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Material. Die Vorräte unterliegen  keinen Verfügungsbeschränkungen; andere Belastungen liegen nicht vor.  
5.6 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen  
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich zusammen aus Forderungen an   Stromabnehmer sowie Dritten in Rechnung gestellte Leistungen.  
Es handelt sich ausschließlich um kurzfristige, nicht überfällige Forderungen. In 2023 und 2022 wurden   keine Wertberichtigungen vorgenommen. Seit 2018 wird eine Risikovorsorge gemäß IFRS 9 für die  Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfasst und mit ihnen verrechnet. In 2023 wurde die  Risikovorsorge für diesen Posten um 0,014 Mio. EUR auf 0,040 Mio. EUR erhöht.  
Bezüglich des beizulegenden Zeitwerts der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen siehe   Anmerkung 6. Finanzinstrumente.  
5.7 Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen  
Die Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen setzen sich wie folgt zusammen:  
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen (Werte in Euro) 31.12.2023 31.12.2022
Bankguthaben 6.538.111,13 7.195.294,52
Kassenbestand 728,08 663,57
6.538.839,21 7.195.958,09
Bezüglich der beizulegenden Zeitwerte der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen siehe Anmerkung   6. Finanzinstrumente.  
71  
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5.8 Auf die SEO-Gesellschafter und andere Gesellschafter entfallendes Eigenkapital  
Die Aufgliederung des auf die SEO-Gesellschafter und andere Gesellschafter entfallenden   Eigenkapitals ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.  
Das sonstige Ergebnis in Höhe von -11,885 Mio. EUR zum 31. Dezember 2023 (Vorjahr: -8,784 Mio.   EUR) resultiert aus den nicht realisierten versicherungsmathematischen Verlusten der  Pensionsverpflichtungen, die seit der erstmaligen Anwendung des überarbeiteten IAS 19 in 2013 im  Eigenkapital ausgewiesen werden (siehe 5.10 Rückstellungen). Insgesamt wurden zum Bilanzstichtag  1,777 Mio. EUR aktive latente Steuern im sonstigen Ergebnis verrechnet.  
Das gezeichnete Kapital sowie die auszuschüttende Dividende der Muttergesellschaft SEO S.A.   wurden in die Finanzverbindlichkeiten umgegliedert (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital).  
Die Muttergesellschaft SEO S.A. verfügt über kein genehmigtes Kapital. Zum 31. Dezember 2023 war   das gezeichnete Kapital der SEO S.A. voll einbezahlt.  
Struktur des gezeichneten Kapitals der SEO S.A.:  
Aktientyp

Anzahl

Nennwert pro Aktie

(EUR)

Nennwert insgesamt

(EUR)

Stammaktien (A) 200.000,00 124,25 24.850.000,00
Vorzugsaktien (B) *  49.232,80 124,25 6.117.175,40
Insgesamt 249.232,80 30.967.175,40
*14.461,8 Vorzugsaktien sind gestückelt in 72.309 Fünftel-Aktien zum Nennwert von je 24,85 EUR (insgesamt 1.796.879 EUR).  
Vorzugsaktien beinhalten das Anrecht auf eine höhere Dividende im Vergleich zu Stammaktien.  
Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien 01.01.2023 Veränderungen 31.12.2023
Stammaktien (A) 200.000,00 - 200.000,00
Vorzugsaktien (B) * 45.309,20 - 45.309,20
Insgesamt 245.309,20 - 245.309,20
*14.461,8 Vorzugsaktien sind gestückelt in 72.309 Fünftel-Aktien zum Nennwert von je 24,85 EUR (insgesamt 1.796.879 EUR).  
Die Muttergesellschaft SEO S.A. hält 2.815 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 124,25 EUR   und 5.543 eigene Vorzugsaktien zum Nennwert von je 24,85 EUR, insgesamt 1,57% des gezeichneten  Kapitals.  
Gemäß dem Gesetz vom 28. Juli 2014 über die Immobilisierung von Inhaberaktien wurden   Inhaberaktien, die nicht bis zum 18. Februar 2016 bei einem durch SEO genannten Verwahrer  hinterlegt wurden, annulliert und das gezeichnete Kapital nach den Vorgaben des Gesetzes reduziert.  Es handelte sich dabei um 229 Aktien sowie 2.691 Fünftel-Aktien. Die den annullierten Aktien  entsprechenden Geldbeträge wurden bei der Caisse de consignation einbezahlt und bleiben dort so  lange hinterlegt, bis eine Person, welche ihre Eigenschaft als Inhaber der entsprechenden Aktien  belegen kann, deren Rückerstattung fordert.  
Jährlich wurden 5% des Ergebnisses des Geschäftsjahres bei SEO vorweg zur Bildung von gesetzlich   vorgeschriebenen Rücklagen verwandt. Diese Vorwegzuweisung ist nicht mehr vorgeschrieben, wenn  die Rücklagen den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals erreicht haben. Die gesetzliche Rücklage  ist in voller Höhe einbezahlt und darf nicht ausgeschüttet werden.  
72  
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In 2015 wurden im Rahmen einer Umgestaltung der Konzernstruktur in Frankreich die Anteile anderer   Gesellschafter in voller Höhe vom Konzern erworben, so dass er 100% des Eigenkapitals der Cedecel  France hielt. Im September 2018 wurde eine Aktie der Cedecel France S.A. von SEO an Dritte  übertragen, um den in Frankreich neu geltenden gesetzlichen Vorschriften gerecht zu werden, wegen  der Geringfügigket des Anteils des auf andere Gesellschafter entfallenden Eigenkapitals verzichtet der  Konzern jedoch auf dessen separaten Ausweis (siehe 2.2 Konsolidierungskreis und  Konsolidierungsgrundsätze).  
5.9 Zuwendungen der öffentlichen Hand  
Die Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von 0,025 Mio. EUR (Vorjahr: 0,072 Mio. EUR)  betreffen staatliche Kapitalsubventionen zugunsten der Cefralux für den Bau des Kraftwerks Schengen-  Apach. Die Kapitalsubvention wird über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögenswerte  aufgelöst.  
5.10 Rückstellungen  
Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:  
Rückstellungen (Werte in Euro) 31.12.2023 31.12.2022
Langfristig Kurzfristig Langfristig Kurzfristig
Rückstellungen für betriebliche

Pensionsverpflichtungen

28.604.487,00

-

25.610.457,00

-

Steuerrückstellungen - 21.892,54 - 12.260,67
Sonstige Rückstellungen 1.492.375,00 591.411,30 1.440.792,00 576.464,98
30.096.862,00 613.303,84 27.051.249,00 588.725,65
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen, die aus Verpflichtungen   gegenüber aktiven und ehemaligen Mitarbeitern aus dem Kollektivvertrag und vergleichbaren Zusagen  resultieren (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, k)  Rückstellungen), sowie um Rückstellungen für nicht in Anspruch genommenen Urlaub.  
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  
Gemäß dem im März 2009 abgeschlossenen Kollektivvertrag wurden die bestehenden   endgehaltsabhängigen Versorgungsordnungen aus dem Jahre 1975 (VO 75) bzw. 1988 (VO 88) zum  31.12.2009 geschlossen. Alle aktiven Mitarbeiter wurden zum 1. Januar 2010 in eine neue  beitragsgebundene Versorgungsordnung (VO 2010) überführt. Die Überführung erfolgte  besitzstandwahrend. Die abgelösten Versorgungsordnungen hatten eine Gehaltsdynamik  vorweggenommen, wohingegen die neue Versorgungsordnung VO 2010 Gehaltsanpassungen erst  dann berücksichtigt, wenn sie tatsächlich eintreten. Versorgungsansprüche von Rentnern und  ausgeschiedenen Mitarbeitern aus den bisherigen Versorgungsordnungen sind nach wie vor gemäß  den ursprünglichen Zusagen geregelt.  
Der Konzern erfasst gemäß dem überarbeiteten IAS 19 alle versicherungsmathematischen Gewinne   und Verluste in der Berichtsperiode, in der sie anfallen, in Übereinstimmung mit IAS 19.93A im  sonstigen Ergebnis.  
Die Höhe der Rückstellung wird nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Dabei   werden folgende Rechnungsannahmen zu Grunde gelegt:  
73  
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31.12.2023 31.12.2022
Rechnungsannahmen
Inland Ausland Inland Ausland
Rechnungszins 3,20% 3,30% 3,70% 3,80%
Gehaltsdynamik 4,50% 4,50% 4,00% 4,00%
Rentendynamik 2,50% 2,50% 2,00% 2,00%
Fluktuation 4,00% 4,00% 4,00% 4,00%
Renteneintrittsalter (Jahre) 60 57-60 60 57-60
Die Berechnungen wurden mit Hilfe der „IGSS-Tafeln“ mit einer Alterskorrektur von fünf Jahren (Inland)   bzw. gemäß den Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Ausland) durchgeführt. Erstmals in 2022  wurde eine durchschnittliche Fluktuation von 4% berücksichtigt. Es wurde die Ausscheideordnung des  Aktiven Bestandes mit einer verbleibenden durchschnittlichen Dienstzeit von 17 Jahren zu Grunde  gelegt. Die Pensionsrückstellung setzt sich wie folgt zusammen:  
Rückstellung für Pensionsverpflichtungen (Werte in Euro) 31.12.2023 31.12.2022
Pensionsverpflichtung Inland 25.855.925,00 23.345.662,00
Pensionsverpflichtung Ausland 2.748.562,00 2.264.795,00
Gesamtverpflichtung 28.604.487,00 25.610.457,00
Die gesamte Pensionsverpflichtung betrug im Jahr 2021 35,661 Mio. EUR, im Jahr 2020 37,847 Mio.   EUR, im Jahr 2019 37,629 Mio. EUR, im Jahr 2018 37,661 Mio. EUR und im Jahr 2017 39,092 Mio.  EUR.  
Die erfahrungsbedingten Anpassungen der versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste betrugen   in 2023 5,08% (2022 0,49%, 2021 -0,9%, 2020 -1,59%, 2019: -2,63%, 2018: 0,82%, 2017: 0,48%) der  Pensionsrückstellung.  
In den Geschäftsjahren 2023 und 2022 haben sich die Pensionsverpflichtungen wie folgt entwickelt:  
Rückstellung für Pensionsverpflichtungen (Werte in Euro) 2023 2022
Stand 01.01. 25.610.457,00 35.660.909,00
Laufender Dienstzeitaufwand 835.257,00 1.215.426,00
Zinsaufwand 923.330,00 342.071,00
Im Periodenergebnis erfasster Aufwand (Zwischensumme) 1.758.587,00 1.557.497,00
Gezahlte Versorgungsleistungen, Übertragungen (2.329.268,00) (2.545.931,00)
Erfahrungsbedingte versicherungsmathematische Gewinne /

Verluste

1.453.912,00

126.316,00

Änderungsbedingte versicherungsmathematische Gewinne /

Verluste

2.110.799,00

(9.188.334,00)

Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne / Verluste

(Zwischensumme)

3.564.711,00

(9.062.018,00)

Stand 31.12. 28.604.487,00 25.610.457,00
Für das Geschäftsjahr 2024 wird der Aufwand für Pensionsrückstellungen auf 1,743 Mio. EUR   geschätzt.  
74  
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Eine Sensibilitätsanalyse der wichtigsten Hypothesen hat folgende Auswirkungen auf die Höhe der   Pensionsrückstellung ergeben:  
Pensionsrückstellung (in Mio. EUR) bei Veränderung -0,50% +0,50%
Rechnungszins 29,996 27,320
Gehaltsdynamik 28,537 28,674
Rentendynamik 27,784 29,483
-1 Jahr +1 Jahr
Sterbetafel 29,507 27,719
Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen wie folgt entwickelt:  
Rückstellungen

(Werte in Euro)

Stand

01.01.2023

Zuführungen

Auflösungen

Inanspruch-

nahmen

Stand 31.12.2023

Steuerrückstellungen 12.260,67 16.050,00 (31,00) (6.387,13) 21.892,54
Sonstige

Rückstellungen

2.017.256,98

771.937,08

(7.926,89)

(697.480,87)

2.083.786,30

2.029.517,65 787.987,08 (7.957,89) (703.868,00) 2.105.678,84
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Stromgelder, Dienstjubiläumsprämien und   Urlaubsansprüche der Belegschaft sowie Rückstellungen für sonstige Leistungen, die erst in  Folgejahren zu Auszahlungen führen.  
5.11 Finanzverbindlichkeiten  
Finanzverbindlichkeiten

(Werte in Euro)

31.12.2023

31.12.2022

Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Verbindlichkeiten

gegenüber

Kreditinstituten

142.338.200,30

16.063.943

158.402.143,43

16.536.471,29

16.536.471,29

170.576.029,84

Leasingverbindlichkeiten 470.647,50 267.865,09 738.512,59 281.371,69 303.433,38 584.805,07
Verbindlichkeiten

gegenüber Aktionären

46.467.175,40

3.833.272,60

50.300.448,00

48.017.175,40

3.799.137,28

51.816.312,68

189.276.023,20 20.165.080,82 209.441.104,02 202.338.105,64 20.639.041,95 222.977.147,59
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt 158,402 Mio. EUR beinhalten mit   85,250 Mio. EUR den langfristigen Kredit mit festem Zinssatz eines Luxemburger Bankenkonsortiums  zur Finanzierung der Maschine 11 in Höhe von ursprünglich 155,000 Mio. EUR. In 2018 bzw. 2019 neu  abgeschlossene Kreditverträge von 50,950 Mio. EUR bzw. 31,600 Mio. EUR, ebenfalls mit festem  Zinssatz, stehen zum Bilanzstichtag noch mit 68,983 Mio. EUR zu Buche. In den kurzfristigen  Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen  abgegrenzte Zinsen in Höhe von 3,366 Mio. EUR (Vorjahr: 3,839 Mio. EUR) und die zehnte  Tilgungsrate von 7,750 Mio. EUR für den langfristigen Bankkredit der Maschine 11 enthalten.  
Ein langfristiger Bankkredit der Cefralux in Höhe von 0,803 Mio. EUR (Vorjahr: 1,003 Mio. EUR) zur   Finanzierung des Kraftwerks Schengen-Apach ist ebenfalls in den Verbindlichkeiten gegenüber  Kreditinstituten ausgewiesen.  
75  
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Eine Kreditlinie der Cedecel France in Höhe von 0,500 Mio. EUR (Vorjahr: 0,500 Mio. EUR), wurde   zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr nicht in Anspruch genommen.  
Bei den Leasingverbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing-   Verhältnissen (siehe 5.2 Sachanlagen). Die Leasingverträge betreffen die Betriebs- und  Geschäftsausstattung. In 2023 sind Leasingzahlungen von insgesamt 0,362 Mio. EUR erfolgt, darin  enthalten sind Zinsen in Höhe von 0,016 Mio. EUR. Die ausstehenden Leasingzahlungen zum  31.12.2023 stellen sich wie folgt dar:  
Leasingzahlungen (Werte in Euro)

Bis 1 Jahr

Über 1 Jahr

bis 5 Jahre

Über 5

Jahre

Total

Summe der künftigen

Mindestleasingzahlungen

286.058.88

493.207,86

-

779.266,74

Barwert der künftigen

Mindestleasingzahlungen

267.865,09

470.647,50

-

738.512,59

Die Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären ergeben sich aus der Umgliederung des gezeichneten   Kapitals sowie der auszuschüttenden Dividende der Muttergesellschaft SEO S.A. in die  Finanzverbindlichkeiten (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungs-  methoden, h) Eigenkapital). Zudem beinhalten sie zwei langfristige Kredite von jeweils 8,525 Mio. EUR  (Vorjahr: jeweils 9,300 Mio. EUR) gegenüber RWE und Enovos.  
Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien von insgesamt 0,500 Mio. EUR (Vorjahr: 0,500 Mio. EUR)  
wurden zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr nicht beansprucht. Die Verwendung dieser Kreditlinien   unterliegt keinen Beschränkungen.  
Für Kredite sind Forderungen gegenüber RWE und Enovos als Sicherheit abgetreten und es besteht   ein negativer Pledge für Beteiligungen, Kraftwerksanlagen des Pumpspeicherkraftwerks Vianden und  für die sich aus den jeweiligen Kreditverträgen ergebenden Forderungen. Die Gewährung der  Bankkredite ist nicht an die Einhaltung bestimmter Kennzahlen geknüpft. Lediglich die Übermittlung  des Jahresabschlusses an die Banken hat zu erfolgen.  
Es bestehen keine Finanzverbindlichkeiten in Fremdwährungen.  
Bezüglich der beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten siehe 6. Finanzinstrumente.  
5.12 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind allesamt kurzfristig und werden zu ihrem   Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Darin enthalten sind auch die Verbindlichkeiten gegenüber RWE  aus Vorauszahlungen auf Jahreskosten des Kraftwerks Vianden und der SEO-Laufwasserkraftwerke  an der Mosel und für Investitionen.  
Bezüglich des beizulegenden Zeitwerts der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen siehe   Anmerkung 6. Finanzinstrumente.  
5.13 Latente Steuern  
Die aktiven und passiven latenten Steuern betreffen bestehende temporäre Differenzen zwischen dem   Wertansatz von Vermögenswerten bzw. Schulden in der Bilanz und dem Steuerbilanzwert sowie  temporäre Differenzen aus Konsolidierungsvorgängen.  
76  
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Erstmals in 2013 wurden aufgrund der Anwendung des überarbeiteten IAS 19 aktive latente Steuern   auf die im sonstigen Ergebnis ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste aus  Pensionsverpflichtungen gebildet.  
Die aktiven latenten Steuern, die in 2020 erstmals für die steuerlichen Verlustvorträge der Cedecel   France gebildet wurden, betragen zum 31. Dezember 2023 0,692 Mio. EUR (Vorjahr: 0,821 Mio. EUR).  
31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022
Latente Steuern (Werte in Euro) Aktive Passive Aktive Passive
latente latente latente latente
Steuern Steuern Steuern Steuern
Pensionsrückstellungen 1.776.694,00 613.303,02 1.313.103,00 405.333,82
Übrige Rückstellungen - 210.219,69 - 203.934,76
Steuerliche Verlustvorträge 692.000,00 - 820.500,00 -
Leasingverträge - 4.824.743,29 - 4.465.027,42
2.468.694,00 5.648.266,00 2.133.603,00 5.074.296,00
Entwicklung passive latente Steuern (Werte in Euro) 2023 2022
Stand 01.01. 5.074.296,00 4.630.831,78
Steueraufwand (-) / -ertrag (573.970,00) (443.464,22)
Stand 31.12. 5.648.266,00 5.074.296,00
Entwicklung aktive latente Steuern (Werte in Euro) 2023 2022
Stand 01.01. 2.133.603,00 3.129.618,00
Im sonstigen Ergebnis erfasst 463.591,00 (1.178.515,00)
Steueraufwand (-) / -ertrag (128.500,00) 182.500,00
Stand 31.12. 2.468.694,00 2.133.603,00
5.14 Sonstige Verbindlichkeiten  
Sonstige Verbindlichkeiten (Werte in Euro) 31.12.2023 31.12.2022
Langfristig Kurzfristig Langfristig Kurzfristig
Verbindlichkeiten aus Steuern - 786.983,05 - 699.864,90
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen

Sicherheit

-

1.463.996,80

-

1.099.113,91

Verbindlichkeiten aus vertraglichen

Verpflichtungen

-

1.549.334,53

-

1.549.334,53

Übrige sonstige Verbindlichkeiten - 785.635,73 - 496.621,18
0,00 4.585.950,11 0,00 3.844.934,52
Bei den Verbindlichkeiten aus Steuern handelt es sich hauptsächlich um Lohn- und Pensionsteuer.  
Als Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sind insbesondere die noch abzuführenden   Beiträge an Sozialversicherungen ausgewiesen.  
Die Verbindlichkeiten aus vertraglichen Verpflichtungen betreffen eine Zahlungsverpflichtung   gegenüber RWE.  
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Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber der   Belegschaft.  
Bezüglich der beizulegenden Zeitwerte der sonstigen Verbindlichkeiten siehe 6. Finanzinstrumente.  
6. Finanzinstrumente  
Der in 2018 erstmalig angewendete IFRS 9 Finanzinstrumente führt die drei Projektphasen zur   Bilanzierung von Finanzinstrumenten „Klassifizierung und Bewertung“, „Wertminderung“ und  „Bilanzierung von Sicherungsgeschäften“ zusammen.  
IFRS 9 unterscheidet drei Kategorien finanzieller Vermögenswerte:  
•
Diejenigen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden.  
•
Diejenigen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und deren Aufwendungen und   Erträge im Periodenergebnis erfasst werden (at fair value through profit or loss, FVTPL).  
•
Diejenigen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und deren Aufwendungen und   Erträge im sonstigen Ergebnis erfasst werden (at fair value through other comprehensive  income, FVTOCI).  
Die Klassifizierung wird festgelegt, wenn der finanzielle Vermögenswert erstmalig angesetzt wird und   ist abhängig vom Resultat sowohl der Geschäftsmodellprüfung als auch der Zahlungsstromprüfung.  
•
Geschäftsmodellprüfung: Ist die Zielsetzung des Geschäftsmodells des Unternehmens, die   finanziellen Vermögenswerte zu halten, um so die vertraglichen Zahlungsströme zu  vereinnahmen, oder werden finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken vor ihrer  Fälligkeit veräußert?  
•
Zahlungsstromprüfung: Enthalten die vertraglichen vereinbarten Zahlungsströme   ausschließlich Zins- und Tilgungskomponenten auf den ausstehenden Kapitalbetrag, oder  enthalten sie andere Komponenten, z.B. zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos?  
SEO weist in der Konzernbilanz folgende finanzielle Vermögenswerte aus: Leasingforderungen   (sonstige finanzielle Vermögenswerte), sonstige Forderungen, Forderungen aus Lieferungen und  Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen. Sämtliche finanziellen Vermögenswerte  werden von SEO mit dem Ziel gehalten, die vertraglich vereinbarten Zahlungsströme zu vereinnahmen.  Zudem enthalten die Zahlungsströme, die im Zusammenhang mit diesen Vermögenswerten stehen,  ausschließlich Zins- und Tilgungskomponenten. Die Wahlmöglichkeit des IFRS 9, bestimmte  Instrumente zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Wertänderungen im Periodenergebnis zu  bewerten, übt SEO nicht aus. Somit sind alle finanziellen Vermögenswerte ausnahmslos zu  fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten.  
Das Wertminderungsmodell des IFRS 9 beruht auf der Prämisse, erwartete Verluste abzubilden (ECL   - Expected Credit Loss model), in Form einer Risikovorsorge. Dasselbe Wertminderungsmodell ist u.a.  für finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden und für  Leasingforderungen im Anwendungsbereich von IFRS 16 Leasingverhältnisse anzuwenden. Mit  Ausnahme finanzieller Vermögenswerte, die bereits eine Wertminderung bei Zugang aufweisen,  müssen erwartete Verluste mit einem Betrag in folgender Höhe erfasst werden:  
•
dem erwarteten 12-Monats-Verlust (Barwert der erwarteten Zahlungsausfälle, die aus   möglichen Ausfallereignissen innerhalb der nächsten 12 Monate nach dem Abschlussstichtag  resultieren), (= Stufe 1), oder  
•
den gesamten über die Restlaufzeit des Instruments erwarteten Verlust (Barwert der   erwarteten Zahlungsausfälle infolge aller möglichen Ausfallereignisse über die Restlaufzeit des  Finanzinstruments), (= Stufe 2 bzw. Stufe 3).  
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Ein Wahlrecht hinsichtlich der Höhe der zu erfassenden erwarteten Verluste gilt für Instrumente, deren   Ausfallrisiko zum Berichtsstichtag niedrig ist. In diesem Fall darf unterstellt werden, dass sich das  Ausfallrisiko seit Zugang nicht signifikant erhöht hat. Diese finanziellen Vermögenswerte dürfen in Stufe  1 klassifiziert werden.  
Im Standard wird das Ausfallrisiko als niedrig beschrieben, wenn nur ein geringes Risiko für Ausfälle   besteht, der Schuldner in hohem Maße fähig ist, seine vertraglich vereinbarten Zahlungen zu leisten,  und nachteilige Veränderungen des wirtschaftlichen oder geschäftlichen Umfelds zwar auf lange Sicht  die Fähigkeit des Schuldners beeinträchtigen können, aber nicht müssen, seine vertraglich  vereinbarten Zahlungen zu leisten. Ein Rating der Qualität „investment grade“ wird im Standard als  möglicher Indikator für ein geringes Ausfallrisiko beschrieben.  
Insbesondere die Leasingforderungen gegenüber RWE sind aufgrund ihrer Höhe hinsichtlich des   Ausfallrisikos zu beurteilen. In den vergangenen rund 60 Jahren kam es bis zum heutigen Tag zu  keinerlei Verzögerungen oder gar Ausfällen bei den zu leistenden Zahlungen durch RWE an SEO. Es  bestehen keine überfälligen offenen Forderungen. Somit sieht der Konzern die Zahlungsmoral von  RWE als sehr gut an. Zudem vergaben die großen Agenturen Fitch und Moody’s für RWE zuletzt im  Oktober 2023 unverändert ein investment grade Rating. Sowohl Moody’s als auch Fitch geben  weiterhin einen stabilen Ausblick (siehe hierzu auch 9. Zielsetzungen und Methoden des  
Finanzrisikomanagements). Diese Tatsachen führen dazu, dass SEO das Ausfallrisiko der   Leasingforderungen gegenüber RWE als niedrig einstuft und sie folglich der Stufe 1 zuordnet.  
Eine Berechnung auf Basis der durch Moody’s veröffentlichten „Average issuer-weighted cumulative   default rates“ mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit (PD, probability of default) von 0,34% (Vorjahr 0,36%)  und mit Hilfe der von zahlreichen global tätigen Finanzinstituten zugrunde gelegten Ausfallquote (LGD,  loss given default) von 45,0% führt dazu, dass der Konzern eine Risikovorsorge von insgesamt 0,487  Mio. EUR (Vorjahr: 0,501 Mio. EUR) für alle Leasingforderungen, Forderungen aus Lieferungen und  
Leistungen sowie sonstigen Forderungen trifft und zum 31. Dezember 2023 eine entsprechende   Wertberichtigung erfasst hat.  
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten werden zum beizulegenden Zeitwert mit   Erfassung der Wertänderungen im Periodenergebnis bewertet. Alle anderen finanziellen  Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, es sei denn, das  
Unternehmen designiert sie freiwillig beim erstmaligen Ansatz als "zum beizulegenden Zeitwert mit   Erfassung der Wertänderungen im Periodenergebnis zu bewerten" (sog. Fair-Value-Option).  
SEO weist in der Konzernbilanz folgende finanziellen Verbindlichkeiten aus: Verbindlichkeiten   gegenüber Kreditinstituten, Leasingverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären,  Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Sämtliche  finanziellen Verbindlichkeiten werden von SEO nicht zu Handelszwecken gehalten. Die Fair-Value-  Option übt SEO bei keiner dieser Verbindlichkeiten aus. Deshalb sind alle finanziellen Verbindlichkeiten  ausnahmslos zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten.  
Da der Konzern kein Hedge Accounting betreibt, sind die Regelungen des IFRS 9 zur Bilanzierung von   Sicherungsgeschäften nicht in Betracht zu ziehen.  
Folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der im Konzernabschluss   erfassten Finanzinstrumente sowie deren Gesamtzinsertrag bzw. Gesamtzinsaufwand:  
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Finanzinstrumente 31.12.2023 31.12.2023

2023

31.12.2022 31.12.2022

2022

(Werte in Euro) Buchwert Beizulegender

Gesamtzinsertrag

Buchwert Beizulegender Gesamtzinsertrag
Zeitwert bzw. -aufwand (-) Zeitwert bzw. -aufwand (-)
Finanzielle
Vermögenswerte
Sonstige finanzielle

Vermögenswerte

284.519.274,36

284.519.274,36

14.492.682,51

290.536.407,66

290.536.407,66

14.873.148,09

Sonstige

Forderungen und

sonstige

Vermögenswerte

542.463,02

542.463,02

-

481.622,59

481.622,59

-

Forderungen aus

Lieferungen und

Leistungen

1.961.545,33

1.961.545,33

-

1.264.085,29

1.264.085,29

-

Zahlungsmittel und

kurzfristige Einlagen

6.538.839,21

6.538.839,21

26.429,85

7.195.958,09

7.195.958,09

(333,54)

293.562.121,92 293.562.121,92 14.519.112,36 299.478.073,63 299.478.073,63 14.872.814,55
Finanzielle
Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 209.441.104,02 199.049.905,46 (9.588.189,74) 222.977.147,59 209.846.623,46 (9.597.979,52)
Verbindlichkeiten aus -

Lieferungen und

Leistungen

37.888.295,99

37.888.295,99

-

35.016.277,13

35.016.277,13

-

Sonstige

Verbindlichkeiten

4.585.950,11

4.585.950,11

-

3.844.934,52

3.844.934,52

-

251.915.350,12 241.524.151,56 (9.588.189,74) 261.838.359,24 248.707.835,11 (9.597.979,52)
Der beizulegende Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten ist mit   dem Betrag angegeben, zu dem das betreffende Instrument in einer gegenwärtigen Transaktion  zwischen vertragswilligen Geschäftspartnern getauscht werden könnte. Die zur Ermittlung der  beizulegenden Zeitwerte angewandten Methoden und Annahmen stellen sich wie folgt dar:  
Die beizulegenden Zeitwerte der Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, Forderungen aus   Lieferungen und Leistungen, Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte auf Seite der  finanziellen Vermögenswerte sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige  Verbindlichkeiten auf Seite der finanziellen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich aufgrund der kurzen  Laufzeiten dieser Instrumente ihrem Buchwert gleichwertig.  
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (Leasingforderungen) werden vom Konzern basierend auf   Parametern wie Zinssätzen, Kreditwürdigkeit der einzelnen Kunden und den Risikocharakteristika des  finanzierten Projekts bewertet. Basierend auf dieser Bewertung werden gegebenenfalls  Wertberichtigungen vorgenommen, um erwarteten Ausfällen dieser Forderungen Rechnung zu tragen.  Zum 31. Dezember 2023 unterschieden sich die Buchwerte dieser Vermögenswerte nicht von ihren  berechneten beizulegenden Zeitwerten, da der Zinssatz, der zur Ermittlung des Buchwerts  herangezogen wurde, nach wie vor dem heutigen Zinssatz für Geschäftsvorfälle mit vergleichbar  langen Laufzeiten entspricht.  
Der beizulegende Zeitwert von Finanzverbindlichkeiten wird durch Diskontierung der künftigen   Cashflows unter Verwendung von derzeit für Fremdkapital zu vergleichbaren Konditionen, Kreditrisiken  und Restlaufzeiten verfügbaren Zinssätzen geschätzt. Bei nahezu allen Bankkrediten wurden für die  Darlehenslaufzeit feste Zinssätze vereinbart, die teils über, teils unter dem aktuellen Zinsniveau liegen.  Deshalb weichen zum 31. Dezember 2023 die ermittelten beizulegenden Zeitwerte dieser Kredite von  den Buchwerten ab.  
Beim Gesamtzinsaufwand ist zu berücksichtigen, dass Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb,   dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, als Teil der  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts aktiviert bzw. – sofern  sie einem Leasingverhältnis zuzuordnen sind – als Leasingforderung unter den sonstigen finanziellen  
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Vermögensgegenständen ausgewiesen werden (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher   Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, b) Sachanlagen).  
7. Eventualschulden, finanzielle Verpflichtungen und Eventualforderungen  
Der Konzern hat Leasingverträge für Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen.   Gemäß IFRS 16, der im Geschäftsjahr 2019 erstmalig angewendet wurde, werden diese  Leasingverhältnisse als Finanzierungsleasing-Verhältnisse klassifiziert und somit im Anlagevermögen  bzw. in den Leasingverbindlichkeiten erfasst (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs-  und Bewertungsmethoden, d) Sonstige finanzielle Vermögenswerte – Leasingforderungen, 5.2  Sachanlagen und 5.11 Finanzverbindlichkeiten).  
Mietverpflichtungen bestanden aus langfristigen Mietverträgen für Lagerräume und Stellplätze, deren   Kündigungsfristen zwischen drei und zwölf Monaten lagen. Die entsprechenden Mietverträge wurden  bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 allesamt gekündigt. Für Immobilien bestehen deshalb keine  Mietverpflichtungen und daraus resultierende Mindestmietzahlungen mehr (Vorjahr: 0,002 Mio. EUR).  
Miet- und Leasingzahlungen, die gemäß IFRS 16 operativen Leasingverhältnissen zuzuordnen sind,   betrugen in 2023 insgesamt 0,217 Mio. EUR (Vorjahr: 0,196 Mio. EUR).  
Für größere Erweiterungs- und Instandhaltungsmaßnahmen besteht ein Bestellobligo gegenüber   verschiedenen Lieferanten von insgesamt 8,480 Mio. EUR (Vorjahr: 11,160 Mio. EUR).  
8. Ergebnis je Aktie  
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das auf die Aktien entfallende Nettoergebnis   durch die durchschnittliche Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Aktien dividiert wird. Eine  Verwässerung dieser Kennzahl kann durch so genannte potenzielle Aktien auftreten, zum Beispiel  durch Aktienoptionen oder Wandelanleihen. Solche potenzielle Aktien liegen nicht vor.  
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich wie folgt:  
Ergebnis je Aktie 2023 2022
Ergebnis (EUR) 4.603.792,32 7.068.337,10
Stammaktien Vorzugsaktien Stammaktien  Vorzugsaktien
Gewichtete durchschnittliche Anzahl

Aktien – unverwässert

200.000

45.309

200.000

45.309

Gewichtete durchschnittliche Anzahl

Aktien – verwässert

200.000

45.309

200.000

49.233

Ergebnis vor Mehrdividende (EUR) 3.753.463,85 850.328,47 5.762.802,91 1.305.534,19
Auf Vorzugsaktien entfallende
(28.091,58) 28.091,58 (28.091,58) 28.091,58
Mehrdividende (EUR)
Ergebnis nach Mehrdividende (EUR) 3.725.372,27 878.420,05 5.734.711,33 1.333.625,77
Ergebnis je Aktie - unverwässert (EUR) 18,63 19,39 28,67 29,43
Ergebnis je Aktie - verwässert (EUR) 18,63 19,39 28,67 27,09
Im Einzelabschluss der SEO S.A. wurde in 2023 eine Dividendenzahlung in Höhe von 2,044 Mio. EUR   für das Geschäftsjahr 2022 ausgewiesen. Das entspricht einer Ausschüttung von 8,08 EUR pro  Stammaktie bzw. 8,70 EUR pro Vorzugsaktie. Die darin enthaltene Dividende für eigene Anteile in  Höhe von 0,034 Mio. EUR wurde nicht ausgeschüttet, sondern in die Gewinnrücklagen eingestellt  (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, i) Eigene  Anteile). Für das Geschäftsjahr 2023 wird wiederum eine Dividende von 2,044 Mio. EUR  vorgeschlagen.  
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Im Konzernabschluss wird die auszuschüttende Dividende in die Finanzaufwendungen umgegliedert   (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital).  
9. Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements  
Die wesentlichen durch SEO verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten umfassen verzinsliche   Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Leasingverbindlichkeiten und sonstige  Verbindlichkeiten. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der  Geschäftstätigkeit des Konzerns. SEO verfügt über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,  Leasingforderungen und sonstige Forderungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, die  unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.  
SEO ist auf Grund der bestehenden Verträge nur in sehr geringem Maße Markt-, Kredit- und   Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Steuerung dieser minimalen Risiken obliegt dem Management.  
Marktrisiko  
Marktrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines   Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwanken. Zum Marktrisiko zählen  unter anderem die Risikotypen Währungsrisiko und Zinsrisiko.  
Dem Marktrisiko ausgesetzte Finanzinstrumente umfassen unter anderem verzinsliche Darlehen und   Einlagen.  
Zinsrisiko  
Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines   Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktzinssätze schwanken. Das Risiko von  Schwankungen der Marktzinssätze, dem SEO ausgesetzt ist, resultiert überwiegend aus den  langfristigen variabel verzinslichen Darlehen.  
Für SEO ist das Zinsrisiko aufgrund der festen Zinssätze für die seit April 2014 laufenden langfristigen   Kredite für die Finanzierung von Maschine 11 sowie weiterer neuer Kreditverträge mit Festzins und  aufgrund des geringen Umfangs der sonstigen variabel verzinslichen Kreditlinien von untergeordneter  Bedeutung. Die Sensitivität bezüglich des Zinssatzes wird deshalb als nicht materiell betrachtet.  
Währungsrisiko  
Währungsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines   Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Wechselkurse Kursschwankungen ausgesetzt sind.  Da SEO ausschließlich auf dem Europäischen Markt aktiv ist und nur in sehr wenigen Ausnahmefällen  Beschaffungstransaktionen von geringem Umfang in Fremdwährungen durchführt, unterliegt SEO  quasi keinem Währungsrisiko. Die Sensitivität bezüglich des Währungsrisikos wird deshalb ebenfalls  als nicht materiell betrachtet.  
Ausfall- und Bonitätsrisiken  
Ausfall- und Bonitätsrisiken bezeichnen die Unsicherheit, ob eine Vertragspartei ihren vertraglichen   Verpflichtungen nachkommt, wie zum Beispiel im Rahmen eines Finanzinstruments oder  Kundenrahmenvertrags, und dies zu einem finanziellen Verlust führt. SEO ist im Rahmen seiner  operativen Geschäftstätigkeit Kreditrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,  Leasingforderungen sowie Risiken im Rahmen der Finanzierungstätigkeit durch Einlagen bei Banken  und Finanzinstituten ausgesetzt.  
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Leasingforderungen  
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Das Ausfallrisiko aus Forderungen gegen Kunden ist bei SEO ausschließlich auf wenige Großkunden   begrenzt. Aufgrund der Besonderheiten der Kundenbeziehungen und der mit ihnen bestehenden  vertraglichen Vereinbarungen ist das Risiko eines Forderungsausfalls als minimal einzustufen (siehe  13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen).  
Die langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte bestehen ausschließlich aus den   Leasingforderungen gegenüber RWE und Enovos, welche auf der Umgliederung der Sachanlagen  gemäß IFRS 16 (vorher IAS 17/IFRIC 4) beruhen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, d) Sonstige finanzielle Vermögenwerte  
–
Leasingforderungen). Da die Vereinbarung alle Risiken und Chancen der betroffenen Vermögenswerte   an die Vertragspartner (wirtschaftliche Eigentümer) überträgt, bestehen die damit verbundenen  typischen Marktrisiken für SEO nicht.  
Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Ausfallrisikos in Bezug auf die Vertragspartner schätzt das   Management als gering ein. RWE besitzt einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit  der RWE AG. In Bezug auf RWE stützt sich diese Einschätzung daher auf die aktuellen Bewertungen  der Muttergesellschaft RWE AG, ausgestellt durch die anerkannten unabhängigen Rating-Agenturen  Moody’s und Fitch. Sie ordnen RWE weiterhin in der Kategorie „Investment grade“ ein. Moody’s hat die  langfristige Kreditwürdigkeit unverändert bei Baa2 eingestuft, bei stabilem Ausblick, und auch Fitch hat  die Bewertung von BBB+ bestätigt, bei ebenfalls stabilem Ausblick. Die kontinuierliche Analyse der  durch die Agenturen regelmäßig aktualisierten Bewertungen stellt eine frühzeitige Erkennung der  Entwicklung des Ausfallrisikos sicher.  
Das Management analysiert des Weiteren zur besseren Einschätzung des Ausfallrisikos regelmäßig   die veröffentlichten Finanzberichte des RWE-Konzerns. Dabei stehen neben den aktuellen finanziellen  Kennzahlen auch die wesentlichen Ereignisse, welche die zukünftige Entwicklung vorzeichnen, im  Mittelpunkt der Analyse.  
Das Europäische Parlament hat sich im September 2023 auf ein Konzept für eine Strommarktreform   geeinigt. Im Oktober hat auch der EU-Ministerrat seine Vorstellungen konkretisiert. Beide Seiten wollen  mit der Europäischen Kommission einen gemeinsamen Standpunkt festlegen. Ein Ziel der Reform ist  der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien. Dieser Punkt unterstützt die  Wachstumsstrategie der RWE in Europa.  
Außerdem will die EU den Einfluss der Brennstoffpreise auf die Stromnotierungen an den Strombörsen   verringern. Um die Marktrisiken für Investitionen in erneuerbare Energien oder Kernkraft zu verringern,  wollen das Parlament und der Rat verstärkt auf sogenannte zweiseitige Differenzverträge  zurückgreifen. Solche Verträge garantieren dem Anlagenbetreiber eine fixe Vergütung, gekoppelt an  Ausgleichzahlungen durch den Staat, wenn die Marktpreise unter dem vertraglichen Garantiepreis  liegen bzw. an Zahlungen an den Staat im umgekehrten Fall.  
Ebenfalls sollen zukünftig Kapazitätszahlungen eine größere Rolle spielen. Dabei handelt es sich um   eine zweite Vergütungskomponente neben den Stromerlösen. Aus RWE-Sicht könnten das Segment  Wasser/Biomasse/Gas hiervon profitieren und für die verlässliche Vorhaltung von Erzeugungseinheiten  eine Vergütung erhalten. Hintergrund ist, dass konventionelle Kraftwerke (z.B. Gaskraftwerke) wegen  des Ausbaus der erneuerbaren Energien immer kürzere Einsatzzeiten haben. Dennoch werden sie  gebraucht, um die schwankenden Stromeinspeisungen aus Windkraft- und Solaranlagen  auszugleichen.  
Zum 31. Januar 2023 hat RWE das niederländische Gaskraftwerk Magnum (Leistung 1,4 GW) von   Vattenfall übernommen. Die Anlage gehört zu den modernsten Kraftwerken der Niederlande und kann  sogar auf eine 100-prozentige Wasserstoffinfrastruktur umgebaut werden. Im Transaktionsvolumen  eingeschlossen ist ein benachbarter Solarpark mit einer Erzeugungsleistung von 5,6 MW.  
RWE war bei einer britischen Kapazitätsmarktauktion erfolgreich. Sie betrifft den Vorhaltezeitraum vom   1. Oktober 2026 bis 30. September 2027. RWE konnte für alle teilnehmenden RWE-Kraftwerke eine  
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Prämienzahlung (63 £/kW) sichern. Die Anlagen haben zusammen eine Leistung von 6,6 GW. Es   handelt sich nahezu ausschließlich um Gaskraftwerke.  
RWE und der norwegische Energiekonzern Equinor haben im Januar 2023 eine strategische   Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft und den Ausbau  der erneuerbaren Energien voranzutreiben.  
Im US-Staat Kalifornien hat RWE zur Jahresmitte 2023 seinen bisher größten Batteriespeicher am Netz   angeschlossen (Leistung 137 MW). Er steht in Verbindung mit einem kurz vor der Fertigstellung  stehenden Solarpark. Der Batteriespeicher ermöglicht eine zeitlich optimierte Stromeinspeisung ins  örtliche Netz der im Solarpark gewonnenen Stromproduktion.  
Anfang Oktober 2023 hat die Bundesregierung per Verordnung festgelegt, dass drei RWE   Braunkohleblöcke im Winter am Netz sein sollen, damit weniger Gas für die Stromerzeugung benötigt  wird. Aufgrund der Verordnung nehmen sie wieder am regulären Markt teil.  
In den Niederlanden erhält RWE eine Entschädigungszahlung in Höhe von 332 Mio. EUR für die im   Rahmen der in 2021 erlassenen Gesetzesnovelle zum Kohleausstieg vorgegebene Deckelung der  Kohleverstromung im ersten Halbjahr 2022. Die jetzt durch die niederländische Regierung  beschlossene Kompensation steht unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung durch die  EU-Kommission.  
Im Geschäftsjahr 2023 hat RWE 129.701 GWh Strom produziert (Vorjahr 156.794 GWh). Dabei betrug   der Anteil der regenerativen Quellen 35% und übertraf erstmalig den Kohleanteil (30%). Der Rückgang  im Segment Kohle/Kernenergie ist der Stilllegung des letzten RWE Kernkraftwerks in Deutschland zum  15. April 2023 sowie einer marktbedingten Verringerung der Produktion der deutschen  Braunkohlekraftwerke und der niederländischen Steinkohle geschuldet.  
Der Außenumsatz belief sich auf 28.566 Mio. EUR und somit ebenfalls unter dem Vorjahreswert   (38.415 Mio. EUR).  
Das bereinigte EBITDA erreichte mit 8.378 Mio. EUR ein höheres Niveau als erwartet. Die Prognose   vom März 2023, die im Geschäftsbericht 2022 veröffentlicht wurde, sah einen Korridor von 5,8 bis 6,4  Mrd. EUR vor. Die Bandbreite war im Juli 2023 auf 7,1 bis 7,7 Mrd. EUR angehoben worden. Auch  gegenüber dem Vorjahr (6.310 Mio. EUR) kam es zu einer deutlichen Steigerung. Hohe Erträge im  Energiehandel und eine kommerzielle Optimierung des Kraftwerkseinsatzes trugen wesentlich zu  dieser positiven Entwicklung bei. Aber auch die beiden Segmente Offshore Wind und Onschore Wind  / Solar konnten ihre Anteile auf 1.664 Mio. EUR bzw. 1.248 Mio. EUR erhöhen.  
Das bereinigte Nettoergebnis konnte mit 4.536 Mio. EUR ebenfalls den Vorjahreswert um 1.283 Mio.   EUR übertreffen.  
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 9.979 Mio. EUR investiert, mehr als doppelt so viel wie im   Vorjahr (4.484 Mio. EUR). Der größte Anteil wurde dabei im Segment Onshore Wind / Solar eingesetzt  (69%). Die sehr hohen Investitionen führten dazu, dass zum 31. Dezember 2023 Nettoschulden von  6.587 Mio. EUR ausgewiesen wurden nachdem das Geschäfstjahr 2022 noch mit einem Nettoguthaben  von 1.630 Mio. EUR abgeschlossen hatte. Der Leverage Factor (Verhältnis der Nettoschulden zum  bereinigten EBITDA des Kerngeschäfts) liegt jedoch mit 0,9 weit unter der selbst gesetzten Obergrenze  von 3,0.  
Die Eigenkapitalquote konnte sich laut dem RWE Konzernabschluss um 10 Prozentpunkte auf 31,1%   erhöhen.  
Die RWE AG beabsichtigt, der Hauptversammlung im Mai 2024 eine Dividende von 1,00 € je Aktie   (Vorjahr 0,90 € je Aktie) vorzuschlagen.  
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Laut dem veröffentlichten Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr geht man von einem   bereinigten EBITDA in einem Korridor von 5.200 Mio. EUR bis 5.800 Mio. EUR aus. Des Weiteren wird  eine Gewinnausschüttung in Höhe von 1,10 € je Aktie angestrebt.  
Die oben erwähnten Ereignisse und die sehr positive Ergebnisentwicklung belegen aus unserer Sicht,   wie RWE die angestrebte Transformation und die definierte Strategie „Growing Green“ durch ein  gezieltes internationales und diversifiziertes Wachstum im Bereich der Erneuerbaren Energien  erfolgreich umsetzt und den allgemeinen schwierigen Rahmenbedingungen trotzt.  
Des Weiteren basiert die Einschätzung des Managements auf der Tatsache, dass die beiden Parteien   des Staatsvertrags, das Land Rheinland-Pfalz und das Großherzogtum Luxemburg, sich verpflichtet  haben, die Durchführung, den Betrieb und die Unterhaltung des Pumpspeicherkraftwerks zu  gewährleisten. Somit ist, möchte man das Ausfallrisiko nicht vollständig ausschließen, der maximale  finanzielle Verlust jedoch als äußerst gering anzusehen.  
Einlagen  
Das Ausfallrisiko aus Guthaben bei Banken und Finanzinstituten wird von der SEO-Konzern-Treasury   gesteuert. Investitionen mit Liquiditätsüberschüssen werden nur mit ausgewählten Geschäftspartnern  mit A-Rating vorgenommen und auf diese verteilt, um die Risikokonzentration zu minimieren und somit  finanzielle Verluste durch den potenziellen Ausfall eines Geschäftspartners so gering wie möglich zu  halten.  
Liquiditätsrisiko  
Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses mittels einer periodischen   Liquiditätsplanung.  
Das Ziel der SEO ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des   Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten,  Bankdarlehen, Finanzierungsleasing-Verhältnissen und Mietkaufverträgen zu wahren.  
Die Verbindlichkeiten der SEO weisen nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf. Die Angaben erfolgen   auf Basis der vertraglichen, nicht diskontierten Zahlungen.  
Fälligkeit (Werte in Euro)

Bis 3 Monate

3 bis 12

Monate

1 bis 5 Jahre

Über 5 Jahre

Total

Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

11.169.625,55

4.894.317,58

47.139.200,77 95.198.999,53 

158.402.143,43

Leasingverbindlichkeiten 51.524,56 216.340,53 470.647,50 - 738.512,59
Verbindlichkeiten gegenüber

Aktionären

1.550.000,00

2.283.272,60

6.200.000,00

40.267.175,40

50.300.448,00

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen

3.064.809,82

34.823.486,17

-

-

37.888.295,99

Sonstige Verbindlichkeiten 3.036.615,58 1.549.334,53 - - 4.585.950,11
18.872.575,51 43.766.751,41 53.809.848,27 135.466.174,93 251.915.350,12
Im Geschäftsjahr 2024 werden erwartete Zinszahlungen in Höhe von 6,713 Mio. EUR fällig, in den   Geschäftsjahren 2025 bis 2028 insgesamt 21,312 Mio. EUR und in den Geschäftsjahren nach 2028  weitere 16,875 Mio. EUR, vor allem aus der Finanzierung der Maschine 11.  
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10. Kapitalsteuerung  
Das Eigenkapital der SEO S.A. umfasst Stamm- und Vorzugsaktien, Agio, gesetzliche und sonstige   Rücklagen sowie Rücklagen für eigene Anteile. Die Höhe der einzelnen Eigenkapitalposten ist aus der  Bilanz der SEO S.A. in diesem Geschäftsbericht ersichtlich.  
Auf Grund der Besonderheiten des Vertragswerks der SEO S.A. ist sie nahezu keinen externen   Erfordernissen des Kapitalmarktes ausgesetzt. Die Satzung der SEO S.A. sieht eine feste Dividende  sowohl für Vorzugsaktien als auch für Stammaktien vor. Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements des  Konzerns ist es daher sicherzustellen, dass die garantierte Verzinsung des von den Gesellschaftern  eingesetzten Kapitals in Form einer jährlichen Dividende ausgeschüttet werden kann. Der zur  Ausschüttung der Dividende erforderliche Gewinn wiederum ist gesichert, da die bestehenden Verträge  zwischen der SEO und der RWE den Jahreskostenträger RWE verpflichten, alle anfallenden  Aufwendungen inklusive eines fixen Gewinns zu übernehmen. Das gezeichnete Kapital sowie das  Periodenergebnis der SEO werden daher aus dem Eigenkapital ausgegliedert und als  Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital und o) Ertragsrealisierung). Das Eigenkapital des Konzerns  besteht folglich nur aus den Konzern-Gewinnrücklagen und dem Konzern-Bilanzgewinn. Bezüglich der  Zusammensetzung und der Veränderungen des Eigenkapitals verweisen wir auf die Konzern-  Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie auf das Kapitel 2.3 Zusammenfassung wesentlicher  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital.  
Der Erwerb von zum Kauf angebotenen eigenen Aktien muss von der Generalversammlung genehmigt   werden.  
Zum 31. Dezember 2023 wurden wie im Vorjahr keine Änderungen der Ziele und Richtlinien der   Kapitalsteuerung vorgenommen.  
11. Segmentberichterstattung  
Die Aktivitäten der SEO-Gruppe beschränken sich auf die Stromproduktion ohne Transport- und   Versorgungsaktivitäten. Zum Zweck der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Art der  Kraftwerke bzw. der Stromerzeugung in Geschäftseinheiten organisiert. Die Segmentierung basiert auf  der internen Berichterstattung und entspricht somit den dem jeweiligen Management vorgelegten  Monats- und Jahresberichten. Unter Management sind als Hauptentscheidungsträger die  Verwaltungsräte der jeweiligen Gesellschaften bzw. die mit der Geschäftsführung betrauten Vertreter  des Verwaltungsrats zu verstehen. Im Fokus dieser Berichterstattung stehen die Ressourcenverteilung,  die Einhaltung der verabschiedeten Budgets und die Beurteilung der Ertragskraft jedes einzelnen  Segments.  
Folgende drei berichtspflichtige Geschäftssegmente werden in den u.a. Tabellen dargestellt:  
• Das Geschäftssegment „Pumpspeicherkraftwerke“ umfasst das Pumpspeicherkraftwerk Vianden der   SEO S.A. mit einer installierten Leistung von 1.294 MW im Turbinenbetrieb sowie 1.046 MW im  Pumpbetrieb, verteilt auf insgesamt 11 Maschinen.  
• Das Geschäftssegment „Laufwasserkraftwerke“ umfasst die Kraftwerke an der Mosel, der Sauer   sowie an der Alzette, welche in den Gesellschaften SEO S.A. (zwei Kraftwerke), Soler (drei Kraftwerke),  Cefralux (ein Kraftwerk) sowie Cedecel France (vier Kraftwerke) abgebildet werden. Insgesamt stehen  31 Maschinen mit einer Gesamtleistung von 47,4 MW zur Verfügung.  
• Dem Geschäftssegment „Windkraftanlagen“ sind die Aktivitäten von 24 Windparkgesellschaften   (Vorjahr:  
24  
Windparkgesellschaften) zugeordnet.  
Zum  
Bilanzstichtag betreiben  
13  
Windparkgesellschaften (Vorjahr: zehn Windparkgesellschaften) insgesamt 48 Windkraftanlagen   (Vorjahr: 33 Windkraftanlagen) mit einer installierten Gesamtleistung von insgesamt 151,55 MW  (Vorjahr: 88,55 MW). Die übrigen elf Gesellschaften projektieren neue Windkraftanlagen, um sie in den  
86  
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nächsten Jahren in Betrieb zu nehmen. Hierbei handelt es sich um die Gesellschaften Wandpark Harel-   Walter-Eeschpelt S.A., Wandpark Nordenergie S.A., Wandpark Miersch S.A., Wandpark Kanton  Réiden S.A., Wandpark Mëllerdall S.A., Wandpark Fluessweiler-Wormer S.A., Wandpark Jonglënster  S.A., Wandpark Helperknapp S.A., Wandpark Eschduerf S.A., Wandpark Manternach S.A. und  Wandpark Schieren S.A.  
Die drei unterschiedlichen Aktivitäten werden weitestgehend durch separate Gesellschaften abgebildet   (siehe oben). Somit sind die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie die Erträge und  Aufwendungen den Segmenten direkt zugeordnet. Innerhalb der SEO S.A. erfolgt die Trennung  zwischen den Segmenten „Pumpspeicherkraftwerke“ und „Laufwasserkraftwerke“ zum großen Teil  mittels einer getrennten Kostenstellenstruktur bzw. sonstigen eindeutigen Kontierungsobjekten.  Übergreifende Kosten wie zum Beispiel kaufmännische Dienstleistungen werden durch interne  Umlagen an das Segment „Laufwasserkraftwerke“ belastet. Die abgebildeten Zahlen der einzelnen  Geschäftssegmente basieren auf den lokalen Abschlüssen der jeweiligen dem Segment zugeordneten  Gesellschaften. Sie beinhalten die Daten aller konsolidierten Konzerngesellschaften, der Soler und  deren Beteiligungen sowie alle Beziehungen zwischen den einzelnen Segmenten. Beziehungen  zwischen Gesellschaften, welche dem gleichen Segment zugeordnet sind, werden innerhalb des  jeweiligen Segments eliminiert. Verrechnungspreise für erbrachte Dienstleistungen zwischen den  Geschäftssegmenten werden anhand der marktüblichen Konditionen unter fremden Dritten ermittelt  und zwischen den Gesellschaften verrechnet.  
Für die Überleitung von der Summe der Geschäftssegmente auf die entsprechenden Beträge des   Konzerns sind in der Anpassungsspalte folgende Bestandteile zusammengefasst dargestellt:  
• Effekte aus der Eliminierung der Binnenbeziehungen, d.h. zwischen den Segmenten;  
• Effekte aus der Equity-Bilanzierung;  
• Effekte aus den Anpassungen an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach IFRS.  
Überleitung der Umsatzerlöse der berichtspflichtigenSegmente auf

die Umsatzerlöse des Konzerns

2023

2022

Summe der Umsatzerlöse der Segmente 92.299.692,29 80.958.757,17
- Eliminierung der Umsätze mit externen Kunden der Soler S.A. im

Segment Laufwasserkraftwerke

(2.011.204,23)

(779.676,99)

- Eliminierung der Umsätze mit externen Kunden der

Windparkgesellschaften im Segment Windkraftanlagen

(30.233.943,56)

(26.739.557,96)

- Eliminierung der Umsätze mit anderen Segmenten der Cefralux S.à r.l.

im Segment Laufwasserkraftwerke

(665.122,22)

(641.227,12)

- Anpassung IFRS 16 Leasingverhältnisse in den Segmenten

Pumpspeicherkraftwerke und Laufwasserkraftwerke

(25.248.774,87)

(25.248.774,87)

+/- Sonstige Anpassungen (42.416,00) 29.680,00
= Umsatzerlöse des Konzerns 33.876.233,15 27.579.200,23
87  
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Überleitung der Segmentergebnisse nach Steuern der

berichtspflichtigen Segmente auf das Periodenergebnis des

Konzerns nach Steuern

2023

2022

Summe der Segmentergebnisse nach Steuern 15.841.960,15 16.129.918,37
+/- Eliminierung des Ergebnisanteils der Soler S.A. im Segment

Laufwasserkraftwerke

846.881,78

711.937,73

- Eliminierung der Ergebnisse der Windparkgesellschaften im Segment

Windkraftanlagen

(13.647.582,69)

(13.818.818,95)

+ Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen

(Equity-Bilanzierung Teilkonzern Soler)

3.781.867,39

4.415.587,35

- Eliminierung des Dividendenertrags im Segment

Pumpspeicherkraftwerke (in Equity-Bilanzierung Soler enthalten)

(4.104.000,00)

(1.504.800,00)

+ Anpassung IFRS 16 Leasingverhältnisse in den Segmenten

Pumpspeicherkraftwerke und Laufwasserkraftwerke

2.727.409,37

2.962.696,34

+ Anpassung IAS 19 Pensionsrückstellungen im Segment

Pumpspeicherkraftwerke, Bereich SEO S.A.

1.391.178,83

124.462,22

- Umgliederung der Dividende (Nettoergebnis) der SEO S.A. in die

Zinsaufwendungen gemäß IAS 32

(2.044.325,36)

(2.044.325,36)

+/- Latenter Steuerertrag/-aufwand (-) aus steuerlichen Verlustvorträgen (128.500,00) 182.500,00
+/- Sonstige Anpassungen (61.097,15) (90.820,60)
= Periodenergebnis des Konzerns nach Steuern 4.603.792,32 7.068.337,10
In den Segmenten „Pumpspeicherkraftwerke“ und „Laufwasserkraftwerke“ wurden mit einem Kunden   Umsatzerlöse in Höhe von 47,799 Mio. EUR getätigt (Vorjahr: 42,204 Mio. EUR). Des Weiteren  realisierten alle drei Geschäftssegmente mit zwei weiteren Kunden Umsatzerlöse in Höhe von 13,869  bzw. 25,324 Mio. EUR (Vorjahr: 19,334 Mio. EUR bzw. 18,676 Mio. EUR).  
Im Segment „Laufwasserkraftwerke“ wurde für die Vermögenswerte der Cedecel France in den Jahren   2012 bis 2015 ein Wertminderungsaufwand von insgesamt 8,093 Mio. EUR erfasst, der in den  Geschäftsjahren 2021 (0,475 Mio. EUR) und 2022 (0,659 Mio. EUR) teilweise wieder zurückgenommen  wurde (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, p)  Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten). Zudem wurde im Segment  „Windkraftanlagen“ in 2014 ein Wertminderungsaufwand für das Sachanlagevermögen der WandparkBurer Bierg S.A. in Höhe von 1,951 Mio. EUR erfasst  
Informationen über geografische Gebiete, gegliedert nach dem Standort des Kunden:  
Umsatzerlöse (Werte in Euro) 2023 2022
Deutschland 47.799.210,42 42.203.771,39
Luxemburg 30.334.243,59 18.676.280,87
Sonstige EU 13.501.116,06 19.437.477,79
Summe Geschäftssegmente 91.634.570,07 80.317.530,05
Anpassungen (57.758.336,92) (52.738.329,82)
Summe der in der Konzern-Gewinn- und

Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse

33.876.233,15

27.579.200,23

88  
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Geschäftssegmente  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023  
(Werte in EUR)  
2023

Pumpspeicher-

Laufwasser-

Windkraft-

S Geschäfts-

Anpassungen Konzern
01.01. - 31.12.2023 kraftwerke kraftwerke anlagen * segmente
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Umsatzerlöse
Externe Kunden 55.117.631,70 6.282.994,81 30.233.943,56 91.634.570,07 (57.758.336,92) 33.876.233,15
Andere Segmente 665.122,22 0,00 665.122,22 (665.122,22) 0,00
Summe Umsatzerlöse 55.117.631,70 6.948.117,03 30.233.943,56 92.299.692,29 (58.423.459,14) 33.876.233,15
Ergebnis
Sonstige betriebliche Erträge 6.858.886,80 407.197,85 4.596.658,01 11.862.742,66 (9.383.306,23) 2.479.436,43
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (8.291.799,80) (707.726,73) (2.647.097,08) (11.646.623,61) (2.867.097,45) (14.513.721,06)
Personalaufwand (20.986.481,91) (1.152.627,06) (818.210,84) (22.957.319,81) 2.528.050,50 (20.429.269,31)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (8.499.217,80) (3.765.734,28) (4.209.327,83) (16.474.279,91) 13.559.764,35 (2.914.515,56)
Abschreibungen (14.767.279,08) (1.096.985,39) (10.862.482,38) (26.726.746,85) 24.797.131,32 (1.929.615,53)
Wertminderungsaufwand (-)/Wertaufholung für finanzielle

Vermögenswerte

0,00

0,00

0,00

0,00

14.213,50

14.213,50

Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehemen 0,00 0,00 0,00 0,00 3.781.867,39 3.781.867,39
Finanzerträge 15.201,36 21.437,67 0,00 36.639,03 14.498.488,99 14.535.128,02
Finanzaufwendungen (7.519.521,66) (381.762,72) (891.536,33) (8.792.820,71) (795.715,48) (9.588.536,19)
Ertragsteuern (438,53) (4.519,99) (1.754.364,42) (1.759.322,94) 1.051.894,42 (707.428,52)
Segmentergebnis nach Steuern 1.926.981,08 267.396,38 13.647.582,69 15.841.960,15 (11.238.167,83) 4.603.792,32
Vermögenswerte 275.400.712,25 19.479.553,20 194.340.025,92 489.220.291,37 (159.927.243,86) 329.293.047,51
Schulden 234.928.948,29 18.340.571,94 111.213.641,08 364.483.161,31 (76.184.055,44) 288.299.105,87
Weitere Angaben
Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 16.372.941,59 16.372.941,59
Investitionen 6.163.354,11 1.826.388,26 48.411.253,85 56.400.996,22 (53.268.031,26) 3.132.964,96
* Das Geschäftssegment Windkraftanlagen wird über den Teilkonzern Soler im SEO Konzernabschluss at-equity konsolidiert.  
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Geschäftssegmente  
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022  
(Werte in EUR)  
2022

Pumpspeicher-

Laufwasser-

Windkraft-

S Geschäfts-

Anpassungen Konzern
01.01. - 31.12.2022 kraftwerke kraftwerke anlagen * segmente
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Umsatzerlöse
Externe Kunden 49.805.456,05 3.772.516,04 26.739.557,96 80.317.530,05 (52.738.329,82) 27.579.200,23
Andere Segmente 641.227,12 0,00 641.227,12 (641.227,12) 0,00
Summe Umsatzerlöse 49.805.456,05 4.413.743,16 26.739.557,96 80.958.757,17 (53.379.556,94) 27.579.200,23
Ergebnis
Sonstige betriebliche Erträge 5.512.928,02 1.530.876,42 4.644.610,65 11.688.415,09 (7.270.560,35) 4.417.854,74
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (5.117.662,78) (989.683,26) (2.416.060,71) (8.523.406,75) (2.354.313,46) (10.877.720,21)
Personalaufwand (18.606.558,69) (951.105,59) 0,00 (19.557.664,28) 202.051,94 (19.355.612,34)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (7.736.899,62) (2.575.174,19) (4.569.376,00) (14.881.449,81) 12.511.954,76 (2.369.495,05)
Abschreibungen (14.319.168,59) (893.725,18) (8.315.274,97) (23.528.168,74) 21.993.785,79 (1.534.382,95)
Wertminderungsaufwand (-)/Wertaufholung für finanzielle

Vermögenswerte

0,00

0,00

0,00

0,00

(111.016,80)

(111.016,80)

Ergebnis aus den Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehemen 0,00 0,00 0,00 0,00 4.415.587,35 4.415.587,35
Finanzerträge 18.267,88 490,22 0,00 18.758,10 14.874.352,98 14.893.111,08
Finanzaufwendungen (7.536.360,86) (116.347,03) (871.464,20) (8.524.172,09) (1.075.506,10) (9.599.678,19)
Ertragsteuern (93.020,33) (34.956,21) (1.393.173,78) (1.521.150,32) 1.131.639,56 (389.510,76)
Segmentergebnis nach Steuern 1.926.981,08 384.118,34 13.818.818,95 16.129.918,37 (9.061.581,27) 7.068.337,10
Vermögenswerte 284.656.000,90 24.904.143,30 160.470.556,19 470.030.700,39 (135.863.567,75) 334.167.132,64
Schulden 244.217.662,33 22.767.461,90 86.080.267,13 353.065.391,36 (58.441.112,04) 294.624.279,32
Weitere Angaben
Anteile an Gemeinschaftsunternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 16.695.074,20 16.695.074,20
Investitionen 9.044.548,85 846.756,24 42.522.935,11 52.414.240,20 (50.832.381,67) 1.581.858,53
* Das Geschäftssegment Windkraftanlagen wird über den Teilkonzern Soler im SEO Konzernabschluss at-equity konsolidiert.  
90  
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12. Angaben zur Kapitalflussrechnung  
Die Kapitalflussrechnung ist nach den Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit, Investitions- und   Finanzierungstätigkeit gegliedert.  
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen bestehen aus dem Kassenbestand und Bankguthaben   inklusive kurzfristiger Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten.  
Bei den Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen bestehen keine Verfügungsbeschränkungen.  
Die Entwicklung der Finanzverbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:  
Stand Stand
Finanzverbindlichkeiten (Werte in EUR) 01.01.2023 Aufnahme Tilgung 31.12.2023
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 170.576.029,84 523.641,64 12.697.528,05 158.402.143,43
Leasingverbindlichkeiten 584.805,07 515.728,13 362.020,61 738.512,59
Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 51.816.312,68 2.078.460,68 3.594.325,36 50.300.448,00
222.977.147,59 3.117.830,45 16.653.874,02 209.441.104,02
Bei der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um abgegrenzte Zinsaufwendungen. Die Aufnhame von Leasingverbindlichkeiten betreffen neue Leasingverträge während die Tilgung die getätigten Ratenzahlungen darstellen. Die Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären bestehen im Wesentlichen aus der die für das Folgejahr auszuschüttende Dividende der SEO S.A., die in die Finanzaufwendungen umgegliedert wurde. Die Tilgung setzt sich zusammen aus der in 2023 ausgeschütteten Dividende der SEO S.A. sowie die gemäss Tilgungsplan vorgesehen Raten der zwei langfristigen Kredite gegenüber RWE und Enovos.
13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen  
Wesentliche nahestehende Unternehmen sind RWE und der Luxemburger Staat aufgrund ihrer   Beteiligung von jeweils rund 40% am Gesellschaftskapital der SEO. Außerdem ist Enovos als  nahestehendes Unternehmen anzusehen aufgrund von Jahreskostenverträgen mit SEO und Cefralux.  
Die Jahreskostenträger RWE und Enovos haben sich vertraglich verpflichtet, für die Bereitstellung der   Kraftwerke alle anfallenden Aufwendungen inklusive Abschreibungen und Gewinne (Dividenden) zu  übernehmen. Die Gewinne der Jahreskostengesellschaften werden anhand einer vertraglich  festgelegten Verzinsung des Gesellschaftskapitals ermittelt. Dies gilt für das Pumpspeicherkraftwerk in  Vianden und die Laufwasserkraftwerke der SEO in Wellen/Grevenmacher und Palzem/Stadtbredimus  (Betriebstätten in Deutschland) sowie für die Cefralux, die das Laufwasserkraftwerk in Schengen  betreibt.  
Die Geschäftsbeziehungen mit dem Luxemburger Staat beruhen auf Verpflichtungen aus dem   Stromliefervertrag für das Großherzogtum Luxemburg sowie auf gewährten Förderprämien der  öffentlichen Hand für die Nutzung erneuerbarer Energien. Der Stromliefervertrag vom 30. April 1963  sowie die am selben Tag geschlossene Vereinbarung zwischen SEO und RWE und die  entsprechenden Nachfolgevereinbarungen regeln, dass der Luxemburger Staat für besondere  Leistungen Luxemburgs für das Pumpspeicherkraftwerk Vianden eine Gutschrift, ausgestellt von SEO,  erhält. Der Gutschriftsbetrag wird in der Position Materialaufwand und Aufwand für bezogene  Leistungen ausgewiesen.  
Mit den wesentlichen nahestehenden Unternehmen wurden Geschäfte getätigt, die zu folgenden   Abschlussposten führten:  
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Nahestehende Luxemburger Luxemburger
Unternehmen RWE RWE Enovos Enovos Staat Staat
(Werte in Euro) 2023 2022 2023 2022 2023 2022
Umsatzerlöse 22.677.936,57 17.245.015,54 8.556.216,14 8.671.711,77 - -
Finanzerträge 14.288.403,45 14.685.025,80 204.279,06 188.122,29 - -
Bezogene Lieferungen

und Leistungen

-

-

-

-

2.320.418,00

2.174.833,00

Finanzaufwendungen 1.358.000,83 864.630,68 97.005,00 97.005,00 814.655,50 814.655,50
Kurzfristige Forderungen

aus Lieferungen und

Leistungen

-

-

539.464,44

447.543,26

-

-

Sonstige langfristige

Forderungen

269.480.196,32 276.136.361,61 3.782.017,53

3.547.857,57

-

-

Sonstige kurzfristige

Forderungen

11.104.820,78

10.745.436,96

152.239,73

106.751,52

-

-

Langfristige

Finanzverbindlichkeiten

20.270.051,25

21.045.051,25

9.135.387,50

9.910.387,50

12.520.051,25

12.520.051,25

Kurzfristige

Finanzverbindlichkeiten

1.589.655,50

1.589.655,50

872.005,00

872.005,00

814.655,50

814.655,50

Kurzfristige

Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und

Leistungen

5.150.665,41

7.983.206,46,78 23.806.814,78 22.372.601,91

4.543.747,00

2.223.329,00

Die Sonstigen lang- und kurzfristigen Forderungen resultieren aus den Finanzierungsleasing-   Verhältnissen mit RWE und Enovos (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, d) Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Leasingforderungen).  
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ergeben sich aus der Umgliederung des   Eigenkapitals und der Dividende (siehe 2.3 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden, h) Eigenkapital) sowie aus zwei langfristigen Krediten von jeweils  8,525 Mio. EUR gegenüber RWE und Enovos.  
Aus Dienstleistungsverträgen mit direkten und indirekten Beteiligungen hat die SEO S.A. im   abgelaufenen Wirtschaftsjahr Erträge von 1,470 Mio. EUR (Vorjahr: 2,284 Mio. EUR) erhalten. Bei den  Dienstleistungen handelt es sich um die kaufmännische Betreuung der Unternehmen sowie um  Projektbetreuung. Die Verträge wurden unter marktüblichen Konditionen abgeschlossen.  
14. Vergütungen des Verwaltungsrates und der Geschäftsführung  
Die Bezüge des Verwaltungsrats der SEO für die im Geschäftsjahr 2023 erbrachten Dienste betrugen   271.444,78 EUR (Vorjahr: 253.496,05 EUR) und sind ausschließlich kurzfristiger Natur. Die  Verwaltungsräte der Tochtergesellschaften Cefralux und Cedecel France haben Bezüge von insgesamt  20.348,76 EUR für ihre Arbeit in 2023 erhalten (Vorjahr: 19.140,64 EUR).  
Die Bezüge der Geschäftsführung der SEO für die im Berichtsjahr geleisteten Arbeiten betrugen   230.269,35 EUR (Vorjahr: 214.627,50 EUR).  
15. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag  
Es sind keine sonstigen relevanten Ereignisse nach dem Jahresabschluss eingetreten, die einen   negativen oder positiven Einfluss auf den Jahresabschluss gehabt hätten.  
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16. Angaben zum Beteiligungsbesitz  
Im Folgenden werden die direkten und indirekten Beteiligungen der SEO dargestellt:  
Gesellschaft Sitz der Gesellschaft  Beteiligungsanteil
2023 2022
Vollkonsolidierte Beteiligungen:
Cefralux S.à r.l. Luxemburg 100,00% 100,00%
Cedecel France S.A.(*) Paris 99,99% 99,99%
At equity bilanzierte Beteiligungen:
Soler S.A. Luxemburg 50,00% 50,00%
über Soler S.A. indirekt at equity bilanziert:
Wandpark Aerenzdall S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Bënzelt S.A. Luxemburg 94,91% 94,91%
Wandpark Burer Bierg S.A. Luxemburg 72,50% 72,50%
Wandpark Duelem S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Eschduerf S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Fluessweiler-Wormer S.A. Luxemburg 70,00% 70,00%
Wandpark Garnich S.A. Luxemburg 80,00% 80,00%
Wandpark Harel-Walter-Eeschpelt S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Helperknapp S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Housen-Pëtschent S.A. Stolzemburg 71,23% 71,23%
Wandpark Jonglënster S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Kanton Réiden S.A. Redange sur Attert 60,00% 60,00%
Wandpark Manternach S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Mëllerdall S.A. Luxemburg 70,00% 70,00%
Wandpark Rulljen-Géisdref S.A. Luxemburg 80,00% 80,00%
Wandpark Schieren S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Wandpark Tandel-Veianen S.A. Luxemburg 100,00% 100,00%
Windpower S.A. Luxemburg 90,00% 90,00%
Sudwand S.A. Esch/Alzette 40,00% 40,00%
Wandpark Esch-Sauer S.A. Luxemburg 50,00% 50,00%
Wandpark Hengischt S.A. Heinerscheid 40,00% 40,00%
Wandpark Kehmen-Heischent S.A. Bourscheid 50,00% 50,00%
Wandpark Miersch S.A. Mersch 50,00% 50,00%
Wandpark Nordenergie S.A. Ettelbruck 40,00% 40,00%
(*) siehe 2.2 Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze  
Luxemburg, den 27. März 2024  
Der Verwaltungsrat  
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